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[ 1] Abegg, Emil:
Die Indiensammlung der Universität Zürich. (Mitteilungen der Geograph.- Ethnolog. 
Gesellschaft Zürich. 35. 1934/35). Mit 54 Abb., 172 S. Beer & Ci., Zürich 1935.
Der zweite Teil 'Buddhismus' (Seite 122 ff.) beschreibt die Tibetica der Sammlung.

[ 2] Abel, Carl und Mecklenburg, FA:
Siehe Hilarion, O., Berlin 1858.

[ 3] Abel, Peter und Pietzker, Roland:
Kathmandu Nepal. (Was Wie Wo. 7.). 208 S. Geo Center, Stuttgart 1980.
Ein Reiseführer.

[ 4] Adam, Leonhard:
Hochasiatische Kunst. 4 Fig. im Text, 36 s/w Abbildungen auf Tafeln. 54 S. Strecker & 
Schröder, Stuttgart 1923.
Buddhistische Bronzen, Altaraufbauten und -umrahmungen, sowie Ornamente, 
überwiegend Metallarbeiten aus Nepal, aus Privat- und Museumsbesitz in Berlin. Mit 
Sachregister.

[ 5] Adam, Leonhard:
Buddha-Statuen. Ursprung und Formen der Buddhagestalt. Mit 1 Titelbild, 52 
Fotografien auf 48 Tafeln und 20 Abb. im Text. 121 S. Strecker & Schröder, Stuttgart 
1925.

[ 6] Adam, Leonhard:
Sitte und Recht in Nepal. Angaben und Schilderungen von Angehörigen der Gurkha-
Regimenter. Aufgenommen, eingeleitet u. herausgegeben. (Zeitschrift für vergleichende 
Rechtswissenschaft einschließlich der ethnologischen Rechtsforschung. 49., I., pp. 1-
269). 269 S. Ferdinand Enke, Stuttgart 1934.
Erschien auch als Einzelpublikation im Buchhandel. Im 1. Weltkrieg gerieten einige 
Gurkhas in deutsche Gefangenschaft. Sie wurden in einem Lager in Rumänien von dem 
Ethnologen L. Adam hinsichtlich ihrer Sitten, Gebräuche und Stammesnormen befragt. 
Adam standen hierfür 9 Gurkha-Gefangene (2 Magars, 2 Rais, 2 Gurungs, 1 Murmi-
Lama, 1 Khas und 1 Sunwar) zur Verfügung.

[ 7] Adams-Beck, L(ily):
Das diamantene Zepter. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Ellen von Protzen. 
250 S. O. W. Barth, München—Planegg 1954.
(The House of Fulfilment. The Romance of a Soul. Ernest Benn and Cosmopolitan 
Book Corp., sowie Fisher & Unwin, London 1927).— Die Autorin dieses Romans 
beansprucht, eine 'wahre Geschichte' wiederzugeben, doch dürfte es sich eher um eine 
literarische Verarbeitung des 'Mythos Tibet' in Form einer Bekehrungsgeschichte 
handeln. Ein junger englischer Maler, auf Besuch in Kashmir, wird involviert in die 
Suche nach dem "Diamantenen Zepter", einem seit über 1 400 Jahren lebenden 
buddhistischen Mönch, der sich stets dann, wenn seine Gegenwart benötigt wird, den 
Menschen offenbart. Während der abenteuerlichen äußeren und inneren Reise gelangt 
der Held in mehrere tibetische Klöster hoch in den Bergen Ladakhs und erfährt nach 
und nach seine spirituelle Wandlung. (Renate Wagner).

[ 8] Ahmad, H(afiz) Manzooruddin:
Siehe Manzooruddin, Ahmad.

[ 9] Allione, Tsültrim:
Tibets weise Frauen. Mit einem Vorwort v. Chögyam Trungpa Rinpoche. Aus dem 
Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. 328 S. Dianus-Trikont, München 1986.
(Women of Wisdom. Routledge & Kegan Paul. Henley-on-Thames 1984).— Deutsche 
Neuausgabe Capricorn-Verlag, Glonn 1987. Übersetzung der Biographien von sechs 
tibetischen Mystikerinnen (aus dem 11. bis zum 20. Jh.), anhand derer die Autorin auch 
die Frage nach den Erfahrungen, die Frauen im Buddhismus machen, bearbeitet.

[10] Altenburger, Engelbert:
Nepal. (S & B Reiseführer). Mit 1 farb. Karte, einigen farb. Abb. und Stadtplänen. 256 
S. Scheuble & Baumgartner, Stühlingen 1990.

[11] Ambolt, Nils:
Karawanen. Im Auftrag Sven Hedins durch Innerasien. Mit einem Geleitwort von Sven 
Hedin. Aus dem Schwedischen übersetzt von Gerhard Wilpert. Mit 100 (4 farb.) Abb. 
und 1 Karte. 191 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1937.
(Karavan. Stockholm 1935).— 2. Auflage 1941. Der Astronom und Geodät Dr. 
Ambolt reiste zunächst mit Sven Hedin, doch dann trennten sich ihre Wege, und der 
Autor führte mit dem Geologen Dr. Norin die Expedition allein fort, wobei er in bis 
dato unbetretene Gebiete Nordtibets vorstieß. Hier werden die persönlichen Erlebnisse, 
also mehr die Reise und die abenteuerhaften Teile des Unternehmens, plastisch und 
lebendig beschrieben. Vieles auch zur Ethnologie.

[12] Amin, Mohamed, Willetts, Duncan, und Tetley, Brian:
Reise durch Nepal. Aus dem Englischen übersetzt von Dr. Helge Mücke. Mit 170 farb. 
Abb. 192 S. Landbuch, Hannover 1989.
(Journey through Nepal. The Bodley Head, London 1987).— Die Autoren gestalten 
mit diesem Buch einen wundervollen Bildband, der die ganze Vielfalt der Natur und 
Landschaft ebenso wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen Nepals dokumentiert, 
vor allem auch die geistige und materielle Kultur. Der Text enthält leider zahlreiche 
Ungenauigkeiten. Die hervorragende Bilddokumentation zu Göttern und Festen, 
Priestern und Mönchen, Schreinen und Tempeln, Haustypen und Kultbauten, Straßen, 
Brücken und Siedlungsformen läßt die Schwächen des Textes in den Hintergrund 
treten.

[13] Amipa, Sherab Gyaltsen:
Das Aufgeben der vier Begierden "Zen-pa Zi-dral". Kernunterweisungen von Jetsün 
Dhagpa Gyaltshän. Eine Kurzfassung von Sakya Pandita. Eine Meditationsanweisung 
von Ngorchen Künga Zangpo. Herausgegeben von Ven. Sherab Gyaltsen Amipa. 58 S. 
Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1977.

[14] Amipa, Sherab Gyaltsen:
Lehrbuch der tibetischen Umgangssprache. Elementare Einführung in Orthographie und 
Grammatik. Deutsch-tibetisch. 98 S. Gasser & Cie., Basel 1984.
(Textbook of Colloquial Tibetan Language. Rikon/Zürich 1974).

[15] Amipa, Sherab Gyaltsen:
Geistesschulung im tibetischen Buddhismus. Vorbereitende Übungen und 
Meditationen. Mit zahlreichen Abb. und 8 Farbtafeln. 256 S. Ansata, Interlaken 1986.
Lama Sherab lebt und lehrt im klösterlichen Tibet-Institut in Rikon (Schweiz). Seine 
verständliche Einführung in den tibetischen Buddhismus beschreibt einfache Übungen, 
Meditationen und Visualisationen, sowie weitere Methoden der Geistesschulung. Im 
Anhang autobiographische Schilderung vom Werdegang eines Sa skya pa-Mönches im 
traditionellen Tibet. In einer kürzeren Ausgabe (127 S.) war der Text bereits 1977 vom 
Tibet-Institut Rikon/Schweiz verlegt worden.

[16] Amnesty International:
Volksrepublik China: Folter und Mißhandlungen von inhaftierten Tibetern. 12 S. 
Amnesty International, Berlin 1989.
(People's Republic of China: Torture and Ill-Treatment in Detention of Tibetans).

[17] Anderson, Walt:
Das offene Geheimnis. Der tibetische Buddhismus als Religion und Psychologie. Eine 
Einführung aus westlicher Sicht. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Matthias 
Dehne und Stephan Schuhmacher. 231 S. O. W. Barth, München 1981.
(Open secrets. A western guide to Tibetan Buddhism. Viking Press, USA 1979; 
Hardmondsworth 1982).— In einer Sonderausgabe bei Barth auch unter dem Titel 
"Der tibetische Buddhismus als Religion und Psychologie" erschienen, 3. Aufl. 1986; 
erneut verlegt mit vollem Titel (Goldmann Grenzwissenschaften Esoterik, TB 11835) 
München 1988.— Der Amerikaner Walt Anderson (Psychologe und 
Sozialwissenschaftler) bereiste Tibet und studierte den tibetischen Buddhismus mit 
hohen Lamas in deren erzwungenem Exil.

[18] Andersson, Johann Gunnar:
Der Drache und die fremden Teufel. Mit Frontispiz und 207 Abb., 1 Karte. 390 S. F. 
A. Brockhaus, Leipzig 1927.
Der Autor arbeitete ab 1914 mehrere Jahre als geologischer Ratgeber im chinesischen 
Staatsdienst. 1923/24 führte ihn eine Reise nach Kansu und ins Kokonor-Gebiet. In 
diesem nord- tibetischen Grenzgebiet leitete er archäologische Grabungen, die 
prähistorische Wohnstätten zutage brachten. Insgesamt eher wenig Material zu Tibet.

[19] Andrade, António de:
Beschreibung einer weiten unnd gefährlichen Raiß/so ein Priester der Societet IESU P. 
Antonius de Andrade genant/auß der mission beym grossen Mogor in Asia/in 
ersuchung deß grossen Cataio und der Königreich Tibet/./mit unglaublicher Mühe und 
Arbeit im 1624. Jahr verricht. Den guthertzigen Gottes Ehr / und Christlichen Glaubens 
außbraitung eyferig liebenden Teutschen zugefallen. Auß Spanischer Sprach inn die 
Teutsche ubergesetzt. (24 S.). Andream Aperger, Augspurg 1627.
(Novo descobrimento do Gram Cathayo, ou Reinos de Tibet, pello Padre Antonio da 
Companhia de IESU, Portuguez, no Anno de 1624. Mattheus Pinheiro, Lisboa 
1626).—  Dieser berühmte erste Bericht Andrades über die Entdeckung des 
westtibetischen Königreiches Guge mit der Burg- und Klosterstadt Tsaparang erschien 
in deutscher Übersetzung in Augsburg nicht nur bei Aperger, sondern im gleichen Jahr 
auch als Nachdruck mit identischem Titel, aber anderer Pagina, bei Michael Stör, 
Augsburg.— Die moderne deutsche Übersetzung dieses ersten wie auch des späteren 
zweiten Berichtes, von Andrade am Königshof von Tsaparang geschrieben, findet man 
bei J. Aschoff, Eching 1989, der zugleich eine umfangreiche Dokumentation über den 
heutigen Zustand der Klöster und über die herrlichen, noch immer gut erhaltenen 
Kunstwerke von Tsaparang liefert.

[20] Andrade, António de:
Siehe auch Jürgen C. Aschoff, Eching 1989.

[21] Andree, Karl:
'Adolf Schlagintweit's Tagebücher sind gerettet'. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für 
Länder- und Völkerkunde. 1., pp. 189). 1 S. Bibliographisches Institut, Hildburghausen 
1862.
Lord William Hay, Civilcommissar in Kashmir, konnte das 135 Seiten starke Tagebuch 
von Adolf Schlagintweit sicherstellen (dazu einen Schädel, bei dem es sich um den 
Kopf Schlagintweits handeln soll), mit einem letzten Eintrag vom 11. August 1857, 
wenige Tage vor seiner Enthauptung durch einen mohammedanischen Räuber. Der 
Bericht hierüber im 'Globus' stammt, wie viele weitere, aus der Feder des 
Herausgebers, des Geographen Karl Andree (1808-1875).

[22] Andree, Karl:
Das Vordringen der Europäer nach Tibet, dem Lande des Dalaï Lama. (Globus. 
Illustrirte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 2., pp. 24-27). 4 S. 
Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1862.
Zusammenfassender Bericht über Huc und Gabet, über Abbé Krick (der von Assam aus 
nach Tibet gelangte und bei seinem 2. Aufenthalt ermordet wurde), über Bernard und 
Desgodins, Renou und Fage, die allesamt um die Mitte des 19. Jhs. als Missionare in 
Tibet, meist von China aus, ihr Glück versuchten.

[23] Andree, Karl:
Ein Ausflug nach Ladakh und Kaschmir. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für Länder- und 
Völkerkunde. 3., pp. 25-27). 3 S. Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1863.
Der Herausgeber K. Andree schreibt viele 'Tibetartikel' im Globus, so auch diesen 
Bericht einer kleinen Expedition der Engländer im Jahr 1862: das Kulutal aufwärts, 
über den Rothangpass nach Lahoul (Besuch bei den Herrnhuter Missionaren in 
Kyelong), weiter durch unbewohntes Gebiet bis nach Leh/Ladakh, später Ausreise nach 
Srinagar/Kashmir.— Diese Route ist seit 1989 für Touristen zugänglich und stellt heute 
eine der schönsten Rundtouren im Himalaya dar. Die beiden Reisenden Torrens und 
Lord W. Hay konnten in Leh das Tagebuch des ermordeten Adolf Schlagintweit 
sicherstellen (siehe Karl Andree, Globus 1., Hildburghausen 1862).

[24] Andree, Karl:
Neue Nachrichten aus Tibet. Das Vordringen der katholischen Missionäre in das Gebiet 
des Dalai Lama. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 3., pp. 
241-245, 341-344). 9 S. Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1863.
Ausführlicher Bericht über die Versuche des französischen Abbé Desgodins, in den 
60er Jahren des letzten Jahrhunderts von China aus Lhasa zu erreichen. Desgodins 
Berichte, auch seine längeren Aufenthalte in Tibet, im Kloster Lithang und im 
chinesisch-tibetischen Grenzgebiet sind — meines Wissens nur hier — in deutscher 
Sprache nachzulesen. Französisches Original durch den Bruder des Abbé Desgodins: 
C.-H. Desgodins, La Mission du Thibet de 1855 à 1870, bei Laurent, Verdun 1872. 
Abbé Desgodins verbrachte mehr als 20 Jahre in den tibetischen Grenzregionen.

[25] Andree, Karl:
Siehe auch 'Huc und Gabet', 1855.

[26] Anonymus:
Kosmogonie, Mythologie und Religions-Philosophie der Tibetaner und Mongolen. 
(Magazin für die Literatur des Auslandes. 107., pp. 423/4). 2 S., Berlin 1832.
Der Artikel, herausgegeben von der Redaktion der Allg. Preuß. Staats-Zeitung, 
beschreibt tatsächlich die Kosmographie der Tibeter (ohne Nennung der Quelle), das 
heißt Vorstellungen über Sonne, Mond, Alter und Entstehung der Erde, die 
Götterklassen und die Menschen, nicht zuletzt auch über die Hölle: "Fegefeuer und 
Hölle sind so kindisch-abenteuerlich. Wir bemerken nur, daß das Hirn der 
Buddhistischen Pfaffen auch tantalische Martern ausgebrütet hat, obgleich wahre 
Zerrbilder von Homers Tantalus". Diese werden dann auch plastisch geschildert.

[27] Anonymus:
Ein lamaistisches Kultusbild. (Das Ausland. Eine Wochenschrift für Kunde des 
geistigen und sittlichen Lebens der Völker mit besonderer Rücksicht auf verwandte 
Gebiete. 56., pp. 484-489). 6 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1883.
Nach einer Einführung in die Geschichte und Kunst Tibets wird ein Thangka aus dem 
Besitz des Ethnolog. Museums Berlin nach Inhalt und Bedeutung beschrieben, eine 
Darstellung des Kubera. Dieses Bild, wie auch andere Kunstwerke und Ethnologica, 
wurden dem Museum von dem Missionar Prochow (wohl Ladakh?) vermacht.

[28] Anonymus:
Die lamaistische Hierarchie. (Der Ostasiatische Lloyd. 6., pp. 265-267). 3 S., Shanghai 
1892.
Der sehr klein gedruckte, durchaus umfangreiche Artikel wurde anläßlich der am 2. 
Februar erfolgten feierlichen Einsetzung des gerade neunjährigen 9. Panchen Lama 
geschrieben. Er behandelt die eng verflochtene Geschichte der weltlichen und religiösen 
Würden- und Mandatsträger Tibets.

[29] Anonymus:
Eine Reinkarnation des Teshu Lama in Tibet. (Lotusblüten, Jahrgang 1896, pp. 455-
462). 8 S. Wilhelm Friedrich, Leipzig 1896.
Zusammenfassender Bericht über Turners Erlebnisse beim Panchen Lama.

[30] Anonymus:
Die Entdeckung und Erforschung der Erde. Mit einem ABC der großen Entdecker und 
Forscher. (Brockhaus-Taschenbücher des Wissens). 364 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1949.
Ob Sven Hedin oder F. E. Younghusband, Peter Simon Pallas oder Gabriel Bonvalot, 
namhafte Tibetforscher werden hier mit Lebensdaten, Forschungsreisen und 
Hauptwerken vorgestellt.

[31] Anonymus:
Tibetisch Mystische Lebensweisung. Deutsche Übersetzung in Verbindung mit der 
Antiqua Mystica Ordo Rosae Crucis Germaniae. 198 S. O. W. Barth, München-
Planegg 1953.
(Unto thee I grant. Amorc San José, San Francisco 1925).— J. Dürr (Orientalistische 
Literaturzeitung 1956) soll hierzu wörtlich zitiert werden: "Das Büchlein ist eine 
Übersetzung von 'Unto thee I grant', das selbst wiederum aus dem Chinesischen 
übertragen ist. Das Original soll im Potala zu Lhasa von dem Chinesen Cao-tsu 
entdeckt und übersetzt worden sein. Den Lamas selbst blieb es unverständlich, da es 'in 
der Sprache und in den Schriftzeichen der alten Gymnosophisten oder Braminen' 
geschrieben war. 'Urteil und Meinung der Bonzen und gelehrten Doktoren sind 
hinsichtlich seiner sehr geteilt. Jene, die es höchlichst bewundern, sind sehr geneigt, es 
ihrem eigenen großen Philosophen Konfuzius zuzuschreiben. Einige wollen es als die 
Lehre von Lao-Kiun aus der Sekte der Taoisten ansehen. Dann gibt es andere, die aus 
einigen bestimmten Merkmalen und der Haltung, die sie darin finden, annehmen, es sei 
von dem Braminen Dandamis geschrieben, dessen berühmter Brief an Alexander den 
Großen den europäischen Gelehrten in Erinnerung ist'. Ein englischer Forscher und 
Gelehrter fertigte eine englische Übersetzung davon an und schickte sie an den Earl of 
Derby. Wir schreiben das Jahr 1747. Wer ist dieser Forscher? Wer ist dieser Earl of 
Derby? Wer ist dieser Cao-Tsu? Was ist mit dem Originaltext geschehen? War es 
wirklich in der Sanskritsprache verfaßt? Wer ist dieser Bramin Dandamis? Wo sein 
Brief an Alexander den Großen? Das sind alles Fragen, die zur Feststellung der 
Echtheit der Schrift erforderlich wären, worüber sich aber das als Einführung geltende 
Nachwort in Schweigen hüllt."

[32] Anonymus:
Über die Tibet-Frage. 311 S. Verlag f. fremdsprachige Literatur, Peking 1959.
Das Buch gliedert sich in 4 Teile. Zunächst werden die wichtigsten Dokumente, 
Nachrichten, Reden, Leitartikel und Kommentare über die Tibetfrage publiziert, die 
zwischen dem 28. März und 19. April 1959 veröffentlicht wurden. Teil 2 umfaßt den 
Zeitraum 20. bis 30. April 1959, Teil 3 enthält Hintergrundmaterial. In Teil 4 ist ein 
Leitartikel der 'Volkszeitung' wiedergegeben mit dem Titel 'Die Revolution in Tibet und 
die Philosophie Nehrus'.

[33] Anonymus:
Große Veränderungen in Tibet. Einige Abb., 66 S. Verl. f. fremdsprach. Literatur, 
Peking 1972.

[34] Anonymus:
Mandi. Projekt in einer indischen Bergregion. Herausgegeben von der Bundesstelle für 
Entwicklungshilfe. (Schriftenreihe der BfE. 15.). Ohne Pagina. Bundesstelle f. 
Entw.hilfe, Eschborn 1974.

[35] Anonymus:
Tibet heute. Mit 110 teils farb. Abb., 116 S. Verlag für fremdsprach. Literatur, Peking 
1974.
Ein reiner Bildband und ein ernstzunehmendes Zeitdokument.

[36] Anonymus:
Der Zorn der Leibeigenen in Tibet: Skulpturengruppe aus Ton. 92 S. (nur 
Illustrationen)., Peking 1976.

[37] Anonymus:
Tibet. Das Leben hat sich geändert. Mit einig. Abb., 60 S. 'Freundschaft mit China', 
Winterthur 1978.

[38] Anonymus:
Tibet wandelt sich. Mit zahlreichen farb. und s/w Abb., 176 S. Verlag f. fremdsprachige 
Literatur, Peking 1981.

[39] Anonymus:
Berichte aus Tibet. (focus China 3). 48 S. China im Aufbau, Peking 1983.
Unter anderem mit einem Kapitel: 'Zum Besuch beim Panchen Lama'.

[40] Anonymus:
Tibeter über Tibet. Mit 30 S. Farbfotos. 228 S. China im Aufbau, Peking 1988.
Das heutige Tibet aus chinesischer Sicht, mit Kapiteln wie "Ich und meine Fabrik. Vom 
Sklavensohn zum Vizedirektor", "Vom Sklaven zum Direktor der Akademie der 
Gesellschaftswissenschaften", aber auch "Der Potala. Ich bin im Potala zu Hause" oder 
"Ich bin Präsident der Universität Tibet".— Die 27 Berichte wurden 1987 kurz vor den 
Unruhen in Lhasa aufgezeichnet und stammen von vier chinesischen Journalisten, sowie 
von einem 'Augenzeugen' dieser Vorgänge.

[41] Antons, Klaus und Volmerg, Ute:
Nepal zum Sich Kennenlernen. Mit 26 auf graphische Effekte reduzierten s/w Abb., 68 
S. Fabri, Ulm/Donau 1990.
Nepal kennenzulernen, sich selbst auf einer Wanderung in einer fremden Kultur und in 
einer grandiosen Landschaft zu erfahren, und sich unter dieser Herausforderung als 
Mann und Frau kennenzulernen — diese drei Erfahrungsbereiche verbindet der Titel 
des Buches. Autor und Autorin verarbeiten die Erfahrungen teils verbindend, teils 
trennend. Die in Schwarz und Weiß unterlegten Texte bringen die Polarität männlichen 
und weiblichen Erlebens auch optisch zum Ausdruck.

[42] Argüelles, José und Argüelles, Miriam:
Das grosse Mandala-Buch. Mandala in Aktion. Mit einem Vorwort von Lama 
Tschögyam Trungpa. Deutsche Übersetzung von Sylvia Luetjohann. Mit 160 
Illustrationen und 16 teils ganzseitigen Farbtafeln. 139 S. Aurum, Freiburg i. Br. 1974.
(Mandala. Foreword by Chögyam Trungpa. Shambhala Publ., Berkeley 1972).—  2. 
Auflage 1978, erneute Ausgabe 1984. Was bisher nur Eingeweihten, Heiligen und 
Religionsstiftern zugänglich war, sei nun langsam für jeden erreichbar, meinen die 
Autoren zu ihrem Buch. Es handelt sich nur partiell um Mandalas des tibetischen 
Kulturkreises, vielfach mit "modernistischen" Kunstaspekten überformt. "Nicht alle 
symmetrischen Anordnungen sind schon ein Mandala", schreibt S. Hummel (Lit.-Anz. 
d. Schweiz. Tibethilfe, Luzern 1973), "die meisten der dem Buche beigegebenen 
Zeichnungen sind Yantras, aber nicht alle Yantras, deren Betrachtung zu bestimmten 
Erkenntnissen führen soll, sind Mandalas. Wenn wir eigene Diagramme dieser Art 
gestalten, sollten wir im Gebrauch von Lauten, Worten und Symbolen aus fremden 
Kulturen vorsichtig sein, da deren Sinngehalt nicht einfach übertragbar ist".

[43] Armington, Stan:
Trekking in Nepal. (Travel Infos für Abenteurer. 6.). Deutsche Bearbeitung Susanne 
Pohl, K. Freudenberger, Gerda Schettler. Mit 30 Abb., 10 gefalt. Karten. 268 S. 
Schettler, Hattorf am Harz 1981.
(Trekking in the Himalayas).— 2. Auflage 1986. Der Autor lebt seit 1971 in 
Kathmandu, von wo aus er Trekkingtouren organisiert.

[44] Arnold, Paul:
Unter tibetischen Lamas. Eine Chronik der Begegnungen. Aus dem Französischen 
übersetzt von Brigitte Weidmann. 240 S. Karl H. Henssel, Berlin 1971.
(Avec les lamas Tibétains. L'Expérience Psychique. Arthème Fayard, Paris 1970).— 
Der deutsche Titel auf dem Bucheinband vermerkt als Untertitel — abweichend vom 
Innentitel: 'Chronik einer geistigen Erfahrung'. Ab 1980 mit neuem Schutzumschlag.— 
Der Autor besuchte zwischen 1959 und 1965 mehrere Male Darjeeling, wo er stets 
einige Zeit mit Freunden und tibetischen Lehrern des Karmapa-Ordens verbrachte. Er 
schildert Erfolg und Mißerfolg bei seinen Bemühungen, aus Bücherwissen zu 
lebendiger Erfahrung zu gelangen. Ein echtes und lebendiges Buch, das authentisch die 
Reaktionen eines Suchenden aus dem Westen auf die rituelle, soziale und familiäre 
"Andersartigkeit der Tibeter" schildert.

[45] Aryatara Institut:
Meditationshandbuch des Mahayana. Mit Texten von Lama Thubten Yeshe, Lama 
Thubten Sopa Rinpoche. Ins Deutsche übersetzt von Ursula Bernis, Jena Bruer, Dieter 
Kratzer, Lioba Schmitz-Moormann und Sylvia Wetzel. Mit einigen Abb., 112 S., 
München 1980.
(A handbook of Mahayan Practices, Dorje Chang Inst. for Wisdom Culture, New 
Zealand 19??).— 2. Auflage der deutschen Ausgabe Arnstorf, 1986. Seit 1969 
besuchen in steigender Zahl auch deutsche Schüler die Meditationskurse des Klosters 
des Internationalen Mahayana Institutes in Kopan/Nepal. Nach Deutschland 
zurückgekehrt finden sie in sich selbst und in ihrer Umgebung völlig veränderte 
Umstände vor. Um den Dharma in das tägliche Leben integrieren zu können, zeigt 
diese Broschüre grundsätzliche Methoden der praktischen Anwendung des Buddhismus 
und will Anfängern wie Fortgeschrittenen eine Hilfe sein. Das Aryatara Institut 
übersetzte anläßlich des Besuches von Lama Yeshe in Deutschland 1980 diese seine 
Schrift, die eine gute Einführung in die Praxis des tibetischen Buddhismus darstellt. Als 
Alternative siehe K. McDonald, Arnstorf 1986.

[46] Aryatara Institut:
A) Praxishilfen (P1 bis P8). B) Sadhanas.
Diese kleinen Veröffentlichungen sind Texte, die die Praxis ergänzen. Sie erscheinen 
seit 1981. Partielle Einzellistung siehe Asvaghosa (1985); Atischa (1985).— Im 
einzelnen sind erschienen: Gebete (P1); Die Bodhisattva-Gelübde (P2); Bekenntnis-
Sutra (P3); Der sechsfache Guru-Yoga (P4); Fünfzig Verse der Guru-Hingabe (P5); 
Atischa. Die Lampe auf dem Weg zur Erleuchtung (P6); Lamrim 1 (P7); Mahayana-
Praxis (P8). Die Sadhanas erscheinen seit 1981.

[47] Aschoff, Jürgen C:
Immer wieder Himalaja. Ein Reisebuch für Nichtbergsteiger. Mit 62 ganzseitigen 
Farbbildern nach Aufnahmen des Verfassers. 1 Karte. 133 S. MC Verlag Jochen Knips, 
Neufahrn 1985.
Zweite, erweiterte und überarbeitete Auflage, MC Verlag, Garching 1991.— 
Individuelle Reiseerlebnisse, als Anregung zum Nachreisen, entlang der Himalaya-Kette 
von Ladakh im Westen (auch Klosterfeste im Winter), über Zanskar, Kulutal und 
Lahoul, Gangesquellen (Badrinath) bis nach Nepal im Osten. In der 2. Auflage 
zusätzliches Kapitel 'Kailash-Parikrama'.

[48] Aschoff, Jürgen C:
Tsaparang — Königsstadt in Westtibet. Die vollständigen Berichte des Jesuitenpaters 
António de Andrade und eine Beschreibung vom heutigen Zustand der Klöster. Mit 
einem Beitrag von Prof. Hugues Didier: Die Jesuiten-Mission in Tsaparang, 
kommentiert und interpretiert nach den Dokumenten in den römischen Archiven der 
Gesellschaft Jesu. Mit 52 Farbtafeln, 2 Zeittafeln, 1 Lageskizze. 176 S. MC Verlag 
Jochen Knips, Eching 1989.
Eines der wenigen Bücher über das Königreich Guge in West-Tibet. Erste deutsche 
Ausgabe der beiden Berichte des António de Andrade, der das Königreich von Guge 
und seine damalige Hauptstadt Tsaparang vor 360 Jahren entdeckt hat. Ausführliche 
Beschreibung der Klöster mit ihrer einmaligen Kunst. Umfangreiche Farbbild-
Dokumentation.

[49] Asvaghosa:
Fünfzig Verse der Guru Hingabe. Mit einem Kommentar von Geshe Ngawang 
Dhargyey nach einem Text der Library of Tibetan Works and Archives, Dharamsala. 
[Praxishilfe P5]. Aus dem Englischen übersetzt von Christine Kirchstein. 28 S. Aryatara 
Institut, Arnstorf 1985.
(Engl. Original: Library of Tibetan Works and Archives, Dharamsala).— Asvaghosa 
schrieb diese Verse (Gurupancasika, tib. La-ma nga chu-pa) etwa im ersten 
nachchristlichen Jahrhundert. Sie enthalten eine präzise Beschreibung der Lehrer-
Schüler- Beziehung auf dem tantrischen Weg des Buddhismus und werden traditionell 
am Anfang einer Ausbildung studiert.

[50] Asvaghosa:
Siehe auch Carl Cappeller 1922; Richard Schmidt 1923; Friedrich Weller 1926, 1928; 
Jens-Uwe Hartmann, Göttingen 1988. (1 bis 2. Jh n. Ch.).
 
[51] Atisa (982-1054):
Siehe auch Helmut Eimer, 1977, 1978, 1979; Geshe Lobsang Dargyay, 1978; Jamgon 
Kongtrul (I.), Küsnacht 1989; Loden Sherap Dagyab, 1991.

[52] Atischa, Dipamkara Shrijnana:
Die Lampe auf dem Weg zur Erleuchtung. Bodhipathapradipam (Sanskrit). 
Byang.chub.lam.gyi.sgron.ma (Lam-dron) (Tibet.). 
[Praxishilfe P6]. (Übersetzung aus dem Tibetischen von Cornelia Weishaar-Günter). 12 
S. Aryatara Institut, Arnstorf 1985.
Atisa wies mit diesem kurzen Lehrtext den Tibetern den Weg zum rechten Verständnis 
des Zusammenhangs aller Fahrzeuge des Buddhismus. Dieser Text ist das Vorbild für 
alle weiteren Schriften über den 'Stufenweg'.

[53] Auboyer, Jeannine und Béguin, Gilles:
Tibet. Kunst des Buddhismus. Katalog der Tibetausstellung Grand Palais, Paris, 25. 
März - 27. Juni 1977 
[Réunion des Musées Nationaux, unter Mitwirk. d. Techn. Dienstes d. Musée du 
Louvre], anschließend "Haus der Kunst", München, vom 6. August - 16. Oktober 
1977. Deutsche Bearbeitung Dr. Helga Uebach. Mit 395 beschriebenen Objekten, 18 
farb. und 393 s/w Abb., 312 S. Haus der Kunst, München 1977.
(Dieux et démons de l'Himalaya. Grand Palais Paris. 1977).— Literaturverzeichnis S. 
299-301.

[54] Auer, Gerhard und Gutschow, Niels:
Bhaktapur. Gestalt, Funktion und religiöse Symbolik einer nepalesischen Stadt im 
vorindustriellen Entwicklungsstadium. Mit 142 Abb., 48 Zeichnungen und Plänen. 140 
S. Technische Hochschule, Darmstadt 1974.
Abhandlung über eine der ältesten Städte im Kathmandutal im Spannungsfeld zwischen 
Religion und Industrialisierung. Das Material zu diesem Buch wurde 1971/72 von den 
Autoren gesammelt, als sie als Mitglieder einer Darmstädter Architektengruppe im 
Auftrag des Auswärtigen Amtes (Bonn) die Restaurierung eines bauhistorisch 
wertvollen Gebäudekomplexes (Pujahari Math) im Osten Bhaktapurs durchführten. 
"Bhaktapur, obwohl eine Bauernstadt, hat eine hochstehende Stadtkultur entwickelt, 
deren sichtbare Formen in Riten, Kunstwerken, Bauten und sozialen Organisationen 
noch immer lebendig sind und ihre Funktionen erfüllen. Der Einfluß der 
Religionssysteme ist dabei ungebrochen, reale und transzendentale Welt, Rationalität 
und Glaube sind nicht trennbar", schreiben die Autoren im Vorwort zu ihrem 
eindrucksvollen Buch.

[55] Aufschnaiter, Peter (1899-1973):
Peter Aufschnaiter. Sein Leben in Tibet. Bearbeitung, Zusammenstellung und 
Herausgabe durch Martin Brauen. Mit 64 Farbfotos, zahlreichen s/w Abb., Skizzen und 
Karten. Beigelegt der von Aufschnaiter gezeichnete Stadtplan von Lhasa. 207 S. 
Steiger, Innsbruck 1983.
Zweite Auflage (ohne den Stadtplan) Steiger-Verlag, Berwang, 1988.— Peter 
Aufschnaiter (1899-1973) arbeitete nach seiner Flucht aus britischer Gefangenschaft 
wie Heinrich Harrer im Auftrag der tibetischen Regierung während des zweiten 
Weltkrieges in Lhasa, und zwar als Techniker und Agrar-Ingenieur. Nach der 
chinesischen Invasion in Tibet kehrte er nicht nach Europa zurück, sondern blieb in 
Nepal, in "seinem Kulturkreis". Die das ganze Buch kennzeichnenden liebevollen 
Beschreibungen von Flora und Fauna, Sitten und Bräuchen, Klima und Geschichte, 
religiösen Institutionen, sowie der Geologie bis hin zur Erklärung zusammengesetzter 
Ortsnamen, konnten so nur von einem lebhaft am Leben der Tibeter teilnehmenden 
Beobachter verfaßt werden. Aufschnaiters Beschreibung des Lebens in Lhasa ist 
wirklichkeitsnah, detailliert und relativiert manche bislang oft sehr allgemein gehaltene 
Berichte (aus einer Rezension von Veronika Ronge).

[56] Avedon, John F:
Ein Interview mit dem Dalai Lama. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Rüdiger 
Majora. Herausgegeben vom Aryatara Institut und dem Tibetischen Zentrum Hamburg. 
Mit 2 s/w Fotographien von Richard Avedon. 90 S. Christine Hasenzahl, München 
1982.
(An Interview with the Dalai Lama. Littlebird Publ., New York 1980).— Zweite 
Auflage 1985. Im Jahr 1979 entstanden diese Interviews bei der ersten Reise des XIV. 
Dalai Lama nach den USA. Mit Humor und Klarheit erzählt er von seiner Kindheit, 
seiner religiösen Ausbildung, seinen Träumen und seiner Haltung zu den großen Fragen 
unserer Zeit — Politik, Religion und Wissenschaft. Im Rahmen des letzten Kapitels 
über die Feinheiten der tibetisch-buddhistischen Philosophie runden Aussagen über das 
Bewußtsein eines Buddha und die Identität von Leere und Mitgefühl dieses 
vielschichtige Interview ab, dessen tiefer Gehalt sich erst beim mehrmaligen Lesen 
wirklich erschließt (nach einer Rezension von Sylvia Wetzel).

[57] Babinger, Franz:
Isaak Jakob Schmidt, 1779-1847. Ein Beitrag zur Geschichte der Tibetforschung. 
(Festschrift für Friedrich Hirth zu seinem 75. Geburtstag. = Ostasiatische Zeitschrift. 8., 
pp. 7-21)., Berlin 1920.
Umfangreich recherchierte Biographie. Mit bibliographischen Angaben und mit fast 
vollständiger Bibliographie.

[58] Bachhofer, Joss:
Verrückte Weisheit. Leben und Lehre Milarepas. Herausgegeben (und Fotos) von J. 
Bachhofer, 19 Umrißzeichnungen von H. Dalmühle. Übersetzung aus dem Tibetischen 
ins Englische von Ed. Henning, aus dem Englischen ins Deutsche von Matthias Dehne. 
Mit 119 farb. und zahlreichen s/w Abb., 245 S. Edition Schangrila, Haldenwang 1986.
Dieses sehr schön und reich bebilderte Buch trägt einen Titel 'Verrückte Weisheit', der 
als solcher im Tibetischen nicht existiert. Auf 19 Thangkas aus dem 18. Jh. ist die 
Lebensgeschichte des tibetischen Heiligen Milarepa illustriert. Für denjenigen, der sich 
mit Fragen der tibetischen Alltags- und Sachkultur beschäftigt, bilden die zahlreichen, 
aus der Gesamtdarstellung der Thangkas herausgelösten, Detailaufnahmen eine 
reizvolle Fundgrube. Leider fehlt oft die Entsprechung zwischen nacherzählter Vita und 
den Bildunterschriften. Bedauerlich ist auch, daß man dem Leser keinerlei 
Ausspracheanweisungen mitgegeben hat: Bei der phonetischen Wiedergabe tibetischer 
Worte wurden z. T. die englische Version, z. T. sogar Dialektvarianten übernommen; 
idiomatische Redewendungen wie "Perlen vor die Säue." kennt der Tibeter so sicher 
nicht. Auch die qualitätvolle Aufmachung des Buches kann da über manche 
Enttäuschung im Inhaltlichen nicht hinweghelfen (nach einer Rezension von Veronika 
Ronge).

[59] Back, Dieter Michael:
Eine buddhistische Jenseitsreise. Das sogenannte "Totenbuch der Tibeter" aus 
philologischer Sicht. (Freiburger Beiträge zur Indologie. 13.). Mit 4 Abb., 271 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1979.
Um diesen berühmten tibetischen Text nicht nur den eher esoterischen Kreisen zu 
überlassen, sondern auch wissenschaftlich zu bearbeiten, entstand dieses Buch. Der 
Autor zeigt anhand des Bar do thos grol die Integrationsfähigkeit des tibet. 
Buddhismus, der mit geringfügigen Bedeutungsverschiebungen bodenständige 
Vorstellungen in das eigene System übernehmen kann. Sowohl literaturgeschichtlich 
wie zum 'eigentlichen' Inhalt des Totenbuches wichtige Arbeit.

[60] Back, Dieter Michael:
Rig pa no sprod gcer mthon ran grol. Die Erkenntnislehre des Bar do thos-grol. 
(Freiburger Beiträge zur Indologie. 18.). 142 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1987.
Neben einem literaturgeschichtlichen Exkurs über die Zusammenhänge der teilweise 
erheblich voneinander abweichenden Bar do thos grol Texte werden die Beziehungen 
zwischen Bar do thos grol und dem Vijnanavada aufgearbeitet, wesentlich durch zum 
Teil erstmalige Übersetzung entsprechender Texte.

[61] Back, Dieter Michael:
Siehe auch Dalai Lama VI., 1986; W. Scharlipp und D. M. Back, Hamburg 1989.
[62] Bacot, Jacques:
Kunstgewerbe in Tibet. Mit 42 Tafeln in Licht- und Farbendruck, davon 8 farb. Abb. 
Einführender Text 6 S., gesamt 42 S. Ernst Wasmuth, Berlin (1924).
Gleichzeitig mit der französischen Fassung "Décoration Tibétaine", A. Calavas, Paris 
1924, erschienen.— Die großformatigen und hervorragend gedruckten Abbildungen 
mit viel Detailreichtum stammen größtenteils aus dem Musée Guimet, zum Teil aus der 
Privatsammlung von Jacques Bacot (1877-1965). Es werden vor allem Ausschnitte aus 
Thangkas, aber auch einige Bronzen und kunstvolle eiserne Schmiedearbeiten gezeigt.

[63] Bacot, Jacques:
Milaräpa, Tibets grosser Yogi auf dem Weg zu Wissen und Erlösung. Aus dem 
Tibetischen Original in die französische Sprache übersetzt von Jacques Bacot. 
Übertragen aus dem Französischen von Berndt Heisz. 204 S. Johannes Baum, 
Pfullingen 1956.
(Le poète Tibétain Milarépa. Ses crimes, ses épreuves, son Nirvana. Traduit du 
Tibétain avec une introduction et un index. Quarante bois de Jean Buhot, d'après une 
iconographie tibétaine de la vie de Milarépa. Édition Bossard, Paris 1925).— Bacot 
schreibt in seinem Vorwort: "Milaräpa war Magier, Dichter und Yogin. Und er war in 
seinem Leben ein vollendeter Magier, ein vollendeter Dichter und ein vollendeter 
Yogin. Sein Ruhm ist in Tibet so lebendig, als sei er eine noch heute lebende, 
bedeutende Persönlichkeit".— Das Werk gibt eine Übersetzung der tibetischen 
Biographie des Milarepa, Anmerkungen und Literatur-Hinweise, sowie 32 Strophen 
des Milarepa und sechs Strophen seines Lehrers Marpa.— A. H. Francke 
(Orientalistische Literaturzeitung 1926) schreibt dazu: "Was das Buch so anziehend 
macht, ist der frische Ton der Erzählung und das echt tibetische Kolorit der Vorgänge. 
Marpa als grober Pädagoge, als wütend drohender Hausherr und dabei doch als 
tiefschürfender Philosoph ist eine so außergewöhnliche Figur, daß sie es jeden 
Orientalisten antun muß. Mit Milarepas Namen sind zwei tibetische Werke verknüpft, 
die "Hundertausend Lieder" und das rNam-Thar, die "Lebensgeschichte" des Dichters. 
Das letztere Werk, verfaßt von seinem Schüler Ras-chung, wird hier vorgestellt. Nach 
einer Einleitung, in der über die Besonderheiten der Schule des Milarepa und seine 
Stellung im Lamaismus geredet wird, folgt die Lebensbeschreibung des Helden, 
eigentlich eine Selbstbiographie. Ras-chung läßt den Dichter als Erzähler seiner 
Geschichte auftreten und fügt von sich auch nur wenige Worte jedem Kapitel bei."

[64] Badmajeff, Wladimir:
Chi Schara Badahan. Grundzüge der tibetanischen Medizin. (Bücher der Weißen 
Fahne. 93.). Autorisierte Übersetzung aus dem Polnischen von Dr. Anna Koffler-Harth. 
47 S. Johannes Baum, Pfullingen/Württ. (1934).
(Chi szara badahan. Warschau 1927).— "Die Kenntnis der fernöstlichen Medizin ist 
sehr gering, fast null. Ich hoffe deshalb, daß dieser erste Versuch, die Grundsätze der 
tibetanischen Medizin in populärer und jedermann zugänglicher Form darzustellen, für 
den Anfang eine empfindliche Lücke in der westlichen Medizin ausfüllen, ein größeres 
Interesse hervorrufen und vielleicht zu eingehenderem Studium dieses Gebietes anregen 
wird", schreibt Badmajeff in der Einleitung und fährt u. a. fort: "Die Struktur und 
Architektur des Weltalls, der ganzen uns umgebenden Natur auf der einen Seite, und 
auf der anderen der innere und äußere Bau des menschlichen Organismus — das sind 
zwei Spiegelbilder derselben Naturgesetze — Makrokosmos und Mikrokosmos. Die 
tibetanische Medizin drückt die Naturgesetze im menschlichen Organismus mit den 
Worten 'Chi-Schara-Badahan' aus." Als Vertiefung zu diesem speziellen Thema der 
burjatischen, nicht aber genuin tibetischen Medizin siehe Korvin-Krasinski, Zürich 
1953, zur tibetischen Medizin auch Heinrich Laufer, Leipzig 1900 (Reprint Ulm 1991) 
und vor allem Elisabeth Finckh, Uelzen 1975, 1985 und 1990.

[65] Bahder, Egon von:
Abenteuer in den Wüsten Tibets. Die Reisen des Forschers N. M. Prschewalski in 
Innerasien. Aus dem Russischen übertragen und frei bearbeitet. Mit einigen s/w 
Illustrationen von Egon Tschirch. 124 S. Safari, Berlin (1927).
Nikolai Michailowitsch Prschewalski unternahm vier Expeditionen nach Innerasien und 
Tibet, anhand derer die vorliegende Biographie aufgerollt wird. Er starb an einer 
Typhuserkrankung 1888 in den ersten Tagen einer fünften Expedition. Für eine 
umfangreichere und hervorragend recherchierte Biographie siehe Donald Rayfield, 
1977.

[66] Balk, Michael:
Prajnavarman's Udanavargavivarana. Transliteration of its Tibetan version (based on 
the xylographs of Chone/Derge and Peking). (Indica and Tibetica. Arbeitsmaterialien 
A). 2 Bände. Zusammen 12 und 1088 S. Indica et Tibetica, Bonn 1984.
Das Vorwort ist Englisch, die Einleitung Deutsch geschrieben.— Edition des 
umfangreichen nur auf Tibetisch erhaltenen Kommentars des Prajnavarman zum 
Udanavarga.

[67] Balk, Michael:
Untersuchungen zum Udanavarga. Unter Berücksichtigung mittelindischer Parallelen 
und eines tibetischen Kommentars. (Dissertation, Philosophische Fakultät, Universität 
Bonn, vom 17. 12. 1986). 516 S. Universität, Bonn 1988.
Behandelt die Frage, wieweit aus der tibetischen Übersetzung des Udanavarga und dem 
nur auf Tibetisch erhaltenen Kommentar des Prajnavarman die zweite, aus wenigen 
zentralasiatischen Fragmenten bekannte, Sanskritfassung rückgewonnen werden kann. 
Mit ausführlichen Beobachtungen zur Metrik des Sanskrit und des Mittelindischen.

[68] Bangdel, Lain S:
Zweitausendfünfhundert Jahre nepalesische Kunst. Mit einem Vorwort von Krishna 
Deva. Aus dem Englischen übersetzt (und Register) von Sabine Grebe. Mit 261 (davon 
119 farb.) Abb., 358 S. VEB E. A. Seemann, Leipzig 1987.
Vertriebsrechte bei List Verlag, München 1987. Vorzügliche Gesamtdarstellung; wohl 
eines der umfangreichsten Bücher zu diesem Thema. Der Schwerpunkt liegt auf der 
Zeit vom 6. bis 17. Jahrhundert. Die meisten Kunstwerke (fast ausschließlich Plastiken) 
sind im Kathmandutal beheimatet und durchweg von Künstlern aus dem Volksstamm 
der Newar geschaffen.

[69] Banzhaf, Bernhard Rudolf:
Nepal — Schritt für Schritt. Wege, Menschen, Traditionen. Mit zahlreichen meist farb. 
Abb. und Karten im Text. Im Anhang beigelegt (Kleinformat) Trekkingführer (22 
Routen, 48 S.). 168 S. Rudolf Rother, München (1988).
Das Buch informiert über Land und Leute, beschreibt die bedeutendsten 
Sehenswürdigkeiten und gibt wirklich gute Tips für Besucher und vor allem für 
Wanderer.

[70] Barber, Noël:
Die Flucht des Dalai Lama. (List Bücher 'Dichtung, Leben, Wissen der Welt'. TB 180.). 
Aus dem Englischen übersetzt. Mit 2 Karten und Zeittafel der Ereignisse. 163 S. Paul 
List, München 1961.
(The Flight of the Dalai Lama. Hodder & Stoughton. London 1960).— Der englische 
Journalist war mit Heinrich Harrer zusammen am 18. April 1959 in Tespur/Indien, als 
der Dalai Lama nach seiner Flucht aus Tibet indischen Boden betrat. Engagiert und 
keineswegs mit den zögerlichen politischen Handlungen Indiens einverstanden schildert 
Barber die politischen und die realen Geschehnisse vor und während dieser historischen 
Flucht. Hierzu wird auch eine vorzüglich recherchierte und lebendig aufgearbeitete 
Hintergrundinformation vermittelt. Ein zu wenig beachtetes Buch.

[71] Bardo Thödol:
Siehe u. a. (chronologisch geordnet) Th. Schreve Leipzig 1911, Gnadendal 1911; 
Walter Y. Evans-Wentz 1935; Lama Anagarika Govinda 1956, 1957; Timothy Leary u. 
a. 1971; Francesca Fremantle und Chögyam Trungpa, 1976; Eva und Gesche Lobsang 
Dargyay 1977; Dieter Michael Back 1979, 1987; Detlef I. Lauf 1979; Lati Rinpoche u. 
J. Hopkins 1983; Geshe Thubten Ngawang 1986; Erhard Meier 1987.

[72] Barnett, LD:
Index der Abteilung mDo des handschriftlichen Kanjur im Britischen Museum (Or. 
6724). (Asia Major. VII., pp. 157-178). 22 S., Leipzig 1932.
Reprint Johnson Reprint Corporation, New York und London, 1964.

[73] Baron, Roger:
Jetzt male ich den Dalai Lama. Der Weg des Buddha. Gedanken zu einem Portrait. Mit 
3 farb. Abb., 61 S. Buchendorfer Verlag, Buchendorf 1986.
Neben Roger Barons Werkbericht und der Wiedergabe seines sehr persönlichen und 
modernen Portraits des Dalai Lama gibt es ein Kapitel von Dr. K. H. Gottmann  'Der 
Weg des Buddha', und von Lama Govinda 'Die grundlegenden Prinzipien der 
Meditation'. Die Geschichte des Portraits und die Interaktion mit dem Dalai Lama sind 
lesenswert.

[74] Barthold, W:
Die geographische und historische Erforschung des Orients mit besonderer 
Berücksichtigung der russischen Arbeiten. (Quellen und Forschungen zur Erd- und 
Kulturkunde. 8.). Aus dem Russischen übersetzt von E. Ramberg-Figulla. Mit 
Geleitwort von Martin Hartmann. 228 S. Otto Wigand, Leipzig 1913.
Eine hervorragende Übersicht über die Erforschung und die Kenntnisse Zentralasiens 
aus der Sicht der russischen Forschungsreisenden und Gelehrten. Mit umfangreichem 
Literaturverzeichnis, speziell der Primärliteratur, auch zu Tibet, das aber gegenüber den 
angrenzenden zentralasiatischen Regionen eher in den Hintergrund tritt. Bearbeitete 
Autoren u. a. Pozdneev, Cybikov, Roborowsky, Prschewalskij, Hilarion, Oldenburg, 
Radloff, Pevcov, Kozlov und Veselowskij.

[75] Bartz, Fritz:
Das Tierleben Tibets und des Himalaya-Gebirges. (Wissenschaftl. Veröffentl. des 
Museums für Länderkunde zu Leipzig, N. F. 3.). Mit 1 mehrf. gefalt. farb. Karte (7 
Teilkarten), 176 S. A. Pries, J. B. Hirschfeld, Leipzig 1935.
Zugleich Dissertation Universität Bonn. Mit hervorragender Spezialbibliographie.

[76] Bastian, Adolf:
Reisen in China von Peking zur mongolischen Grenze und Rückkehr nach Europa. (Die 
Völker des östlichen Asien. Studien und Reisen von Dr. Adolf Bastian. Band 6.). 664 
S. Hermann Costenoble, Jena 1871.
Reprint angekündigt, aber bislang nicht erschienen. Im 2. Teil des hier gelisteten 
Bandes ('Kalgan und die Grenze', S. 354 ff.) zahlreiche Ausführungen zu den tibetisch-
mongolischen Beziehungen (Geschichte und Gegenwart), vorwiegend in den 
Anmerkungen, die fast 4/5 des Textes ausmachen.

[77] Basu, Ratna:
Eine literatur-kritische Studie zu Aryasuras Jatakamala, zusammen mit einer kritischen 
Edition der anonymen Jatakamalatika und einer kritischen Edition der 
Jatakamalapanjika des Viryasimha. (Dissertation, Philosoph. Fakultät, Universität 
Bonn). 536 S. Universität Bonn, Bonn 1988.
Diese literaturkritische Studie versucht eine Bewertung der Jatakamala sowohl nach 
europäischen als auch nach indischen Kriterien. Von besonderem wissenschaftlichen 
Wert sind die beigegebenen Textausgaben: die erste präsentiert den einzigen auf 
Sanskrit erhaltenen, aber leider unvollständigen Kommentar zur Jatakamala nach einer 
Handschrift in Tokyo, die zweite bietet einen in drei Blockdrucken des Tanjur tibetisch 
überlieferten Kommentar.

[78] Batchelor, Stephen:
Der große Tibetführer. Mit einem Vorwort des Dalai Lama. 178 Farbbilder, 67 s/w 
Abb, zahlreiche Pläne und Skizzen sowie mit einem ikonographischen Hilfswerk. Aus 
dem Englischen übersetzt. 463 S. Steiger, Berwang/Tirol 1988.
(The Tibet Guide. Foreword by the Dalai Lama. Wisdom Publications, London 
1987).— Ein hervorragender Führer, mit Beschreibung aller wichtigen, auch 
abgelegener, jedoch zugänglicher Klöster. Für den westtibetischen Bereich weniger 
ausführlich als zu Zentraltibet, da der Autor Westtibet selbst nicht bereist hat. Die 
Transkription tibetischer Eigennamen folgt keiner der bekannten Konventionen. Der 
Autor erhielt für sein Buch den "Thomas Cook Guide Book Prize" 1988.

[79] Bauer, R(olf) W(aldemar):
Mein Weg führt nach Kaschmir. Mit 69 Federzeichnungen und 16 Handlithographien 
des Verfassers. 100 S. Verlag 'Das Band', Bern 1956.
Sehr persönlich geschriebener Reisebericht eines 'Einzelgängers'.

[80] Baumann, Bruno:
Tibet — Kailas — Seidenstraße. Der diamantene Weg. 16 Farbbildseiten, 5 Karten 
(auch im Vor- und Nachsatz). 230 S. Styria, Graz 1988.
Der Ethnologe, Bergsteiger, Filmemacher und Abenteurer reiste 1986 durch 
Nordosttibet, umwanderte 1987 zweimal den Kailash und fuhr mit dem Fahrrad 1989 
von Lhasa zum Basislager des Shisha Pangma.

[81] Baumgardt, Ursula:
Geistliche Titel und Bezeichnungen in der Hierarchie des tibetischen Klerus unter 
besonderer Berücksichtigung der Ge-lug-pa-Schule. (Opuscula Tibetana. 8.). 184 S. 
sowie Annex I-XLV. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1977.
Die Dissertation, die im Anhang eine Erklärung tibetischer religiöser Titel (Original 
tibetischer Text und Übersetzung) durch Ew. Ge-sche Ugyen Tseten Pulotshang, den 
ersten Abt des Klosters Rikon, enthält, analysiert im ersten Teil die einzelnen Titel und 
Bezeichnungen, getrennt nach Laien und Geistlichen. Im zweiten Teil finden sich die 
Kommentare, so wie sie auch von den verschiedenen Würdenträgern in Rikon gegeben 
wurden. Im dritten Teil erfolgt eine synthetische Gesamtbetrachtung des Themas.

[82] Baumgartner, Alexander:
Die Literaturen Indiens und Ostasiens. (Geschichte der Weltliteratur, Band 2.). 650 S. 
Herder & Co., Freiburg/Br. 1902.
Dritte und vierte Auflage 1925.— Der zweite Band (aufgeteilt in 6 Kapitel, 'Bücher' 
genannt) enthält im 4. Buch, Kapitel 4: "Die tibetanische Literatur" und Kapitel 5: 
"Volksschauspiele der Tibetaner". Der Autor gibt nicht nur einen historischen 
Überblick zu Tibet, sondern auch einen kurzen Abriß des Kanjur und des Tanjur. Er 
geht speziell auf die Historiker Buston und Taranatha ein.

[83] Baumgartner, Fred, Baumgartner, Ruedi, Koppe, Reinhard, und Rohrbach, 
Arthur:
Trekking-Tourismus in Nepal. Analysen, Schlussfolgerungen und Empfehlungen einer 
entwicklungsorientierten Tourismuspolitik. (Interdisziplinärer Nachdiplomkurs über 
Probleme der Entwicklungsländer. Arbeitsberichte. 2.). 292 S. Technische Hochschule 
Zürich, Zürich 1978.
Ein Ökonom (Ruedi Baumgartner), ein Geologe (Arthur Rohrbach), ein 
Verwaltungswissenschaftler (Reinhard Koppe) und ein Architekt und Raumplaner 
(Fred Baumgartner) arbeiteten Ende der 70er Jahre zusammen in Nepal, um 
nepalesischen offiziellen Gremien Vorschläge zu erarbeiten mit dem Ziel, "Erkenntnisse 
und Materialien für eine entwicklungsorientierte Tourismuspolitik zu gewinnen, welche 
sich nicht nur an den Bedürfnissen der Touristen orientiert (und an jenen des 
touristischen Vermittlers), sondern prioritär an den Problemen, denen die einheimische 
und betroffene Bevölkerung gegenübersteht."

[84] Baumgartner, Ruedi:
Tourismus und Marginalität. Einfluss des Trekkings auf den sozioökonomischen 
Wandel der Rolwaling Sherpa. (Dissertation Universität Zürich). 252 S. Universität, 
Zürich 1979.
Die Arbeit erschien in Buchform 1980 (siehe nächsten Eintrag).

[85] Baumgartner, Ruedi:
Trekking und Entwicklung im Himalaya. Die Rolwaling Sherpa in Ost-Nepal im 
Dilemma zwischen Tourismus und Tradition. (Konkrete Fremde. Interkulturell 
vergleichende Studien der Arbeitsgruppe Entwicklungsländer an der Universität 
Konstanz). Einige Abb., Karten und Tabellen. 252 S. Rüegger, Diessenhofen/Schweiz 
1980.
Die Arbeit versucht, einige Aspekte tourismusinduzierten Wandels in Nepal 
aufzuzeigen. Das Hauptgewicht liegt dabei auf einer Fallstudie der Rolwaling-Sherpa, 
die in dem gleichnamigen Tal an der tibetischen Grenze des nordöstlichen Nepal 
wohnen. Knapp zweihundert Sherpa leben dort seit fünf Generationen; westlichen 
Besuchern steht das Tal erst seit einigen Jahren offen. Die Auswirkung des 
Trekkingtourismus auf die Demographie dieser Sherpa spielt heute eine wichtige Rolle.

[86] Baumhauer, Otto (Hrsg):
Tibet und Zentralasien. Mit einer Einleitung von Dr. Ernst Schäfer. Mit 19 Abb. im 
Text, 1 Faltkarte. (Dokumente zur Entdeckungsgeschichte. 2.). 328 S. Henry Goverts, 
Stuttgart 1965.
Erschien auch in einer Lizenzausgabe, Stuttgart (o. J.). Erste deutschsprachige große 
Darstellung der Entdeckungsgeschichte Tibets. In der Einleitung durch Ernst Schäfer 
Überblick über Flora und Fauna Tibets. Ergänzung zu "Peter Hopkirk (1989): Der 
Griff nach Lhasa".

[87] Bechert, Heinz:
Bruchstücke buddhistischer Verssammlungen aus zentralasiatischen 
Sanskrithandschriften. 1, Die Anavataptagatha und die Sthaviragatha. (Sanskrittexte 
aus den Turfanfunden. VI.). (Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Institut 
für Orientforschung. 51.). Mit 1 Falttafel, 1 Bildtafel, 313 S. Akademie, Berlin 1961.
Erstbearbeitung zentralasiatischer Sanskrithandschriften von kanonischen 
Verssammlungen, deren tibetische Parallelen sich im Vinayavastu finden.

[88] Bechert, Heinz:
Über die "Marburger Fragmente" des Saddharmapundarika. Mit einem Beitrag von 
Jongchay Rinpoche. (Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, I. 
Phil.-hist. Klasse, Jahrgang 1972, Nr. 1.). 81 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 
1972.
Veröffentlichung des Wortlautes von neun Blättern einer aus Zentralasien stammenden 
Sanskrithandschrift des Saddharmapundarika. Beigefügt ist u. a. die Ausgabe der 
tibetischen Parallele zu dem mitgeteilten Sanskrittext.

[89] Bechert, Heinz:
Siehe auch Ernst Waldschmidt, Stuttgart 1989.

[90] Bechert, Heinz und Gombrich, Richard:
Der Buddhismus. Geschichte und Kultur. Mit Beiträgen von Heinz Bechert, Jane 
Bunnag, Michael B. Carrithers, Richard Gombrich, Robert K. Heinemann, Oskar von 
Hinüber, Lal Mani Joshi, Per Kvaerne, Étienne Lamotte, Siegfried Lienhard und Erik 
Zürcher. Einige Beiträge aus dem Englischen übersetzt von Michael Schmidt. Mit 284 
teils farb. Illustrationen, 6 Karten. 308 S. C. H. Beck, München 1984.
(The World of Buddhism. Thames & Hudson, London 1984).— Neuausgabe ohne die 
Abb., 400 S., München 1989.

[91] Bechert, Heinz (Hrsg):
Sanskrit-Wörterbuch der buddhistischen Texte aus den Turfan-Funden. Begonnen von 
Ernst Waldschmidt, herausgegeben von Heinz Bechert. 1. bis 6. Lieferung: a-, an-
/ausadhi. Gesamt 524 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1975-90.
Das Wörterbuch ist auf 20 bis 25 Lieferungen (je 80 Seiten) angelegt und soll in 2 bis 3 
Bänden zusammengefaßt werden.

[92] Bechler, Th(eodor):
Frauenleben und Frauenmission in Klein-Tibet. (Licht und Finsternis. Hefte zur 
Brüdermission. 1.). 47 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1904.
Bechler beschreibt das Leben der Frau in Hindu-, Moslem- und buddhistischer 
Gesellschaft, sowie die Missionsarbeit unter Ladakher Frauen in Leh.

[93] Bechler, Th(eodor):
Kulturarbeit der Brüdergemeine im westlichen Himalaja. (Allgemeine 
Missionszeitschrift. 2.). 23 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1914.
Mit Fotos, etwa von Ladakhern beim Fußballspiel, welches ihnen von den Missionaren 
beigebracht worden war, von der Missionsstation in Kyelong, sowie mit einigen 
Portraits.

[94] Bechler, Th(eodor):
Heinrich August Jäschke, der geniale Sprachforscher der Mission der Brüdergemeine 
unter den Tibetern im westlichen Himalaya. Eine Studie. (Hefte zur Missionskunde. 
25.). Mit 11 Abb., Stammbaum der Familie Jäschke, 1 Karte. 67 S. 
Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1930.
Ausführliches Lebensbild des Herrnhuter Missionars H. A. Jäschke, dessen Tibetisch-
Wörterbuch (eine tibetisch-deutsche und eine tibetisch-englische Version existieren 
nebeneinander) auch heute mehr als 100 Jahre nach dem Tod des Verfassers als 
Standardwerk der Tibetologie gilt.

[95] Beck, Lily:
Siehe Adams-Beck, Lily.

[96] Becker, Andrea:
Eine chinesische Beschreibung von Tibet aus dem 18. Jahrhundert. (Wei-ts'ang shih-
lüeh). Dissertation, Universität München. Mit 1 Karte, 341 S. Universität, München 
1976.

[97] Becker, C:
Im Stromtal des Brahmaputra. 172 Abb., 1 Karte. (Bücher der Weltmission. 7.). 513 S. 
Salvator, München 1923.
Zweite, um 2 mehrfach gefaltete Karten und bessere Ausstattung erweiterte Ausgabe, 
584 S., Xaverius Missionsverein, Aachen 1927.— Geschichtlich interessant und auch 
sonst recht spannend zu lesen, besonders die Kapitel: "Assam, der Weg nach Tibet", 
"Die Vereinigung Assams mit dem Apostolischen Vikariat Tibet", sowie der Abschnitt 
über die Versuche (jeweils um 1850), von Assam bzw. von Bhutan aus nach Tibet 
vorzudringen. Das Frontispiz zeigt den Autor als "Apostolischer Präfekt von 
Assam/Indien".

[98] Becker-Ritterspach, Raimund:
Gestaltungsprinzipien in der Newarischen Architektur. Beitrag zur Konstruktion und 
Formgebung. Mit 215 s/w Abb. und graphischen Darstellungen auf 112 S. im Anhang. 
Text 427 S. In Kommission Sautter + Lackmann, Hamburg 1982.
Buchpublikation einer Dissertation vom 6. Juli 1982, Fachbereich Architektur, der 
Technischen Universität Aachen. Von 1974 bis 1979 war der Autor als Architekt in den 
Bereichen Denkmalpflege, Stadtsanierung und -erneuerung und Bautechnologie in 
Bhaktapur/Kathmandutal beschäftigt, und zwar im Rahmen des Bhaktapur 
Development Project, einem Stadtentwicklungsprojekt der 'Deutschen Technischen 
Hilfe'. Von den übergeordneten Rahmenbedingungen bis zu kleinen Details des 
konstruktiven Gefüges, über die Technik des Bauens ebenso wie über die 
Gestaltungsprinzipien der Gebäudetypen wird hier ein 'Handbuch' der Newar-
Architektur vorgelegt.

[99] Beckh, Hermann:
Die tibetische Übersetzung von Kalidasas Meghaduta. Nach dem roten und schwarzen 
Tanjur hrsg. und ins Deutsche übertragen. (Phil.-hist. Abhandl. nicht zur Akad. gehör. 
Gelehrter. III., Königl. Akademie der Wissenschaften Berlin). 85 S. Verlag der 
Akademie, Berlin 1906.
Kritische Ausgabe des tibetischen Textes (basierend auf den drei Tanjur-Exemplaren in 
St. Petersburg, Berlin und London) dieses Sanskrit-Kunstgedichtes, samt einer mit 
vielen Anmerkungen versehenen Übersetzung.

[100] Beckh, Hermann:
Ein Beitrag zur Textkritik von Kalidasas Meghaduta. (Dissertation, Philosoph. Fakultät 
Universität Berlin, vom 13. 7. 1907). 37 S. Reichsdruckerei, Berlin 1907.
Eingehende Diskussion, wie weit  aus einer tibetischen Übersetzung auf das 
Sanskritoriginal rückgeschlossen werden kann. Eine Abhandlung von philologischer 
und textkritischer, letztlich auch geschichtlicher Relevanz.

[101] Beckh, Hermann:
Beiträge zur tibetischen Grammatik, Lexikographie, Stilistik und Metrik. 
(Abhandlungen der Königl. Preussischen Akademie der Wissenschaften, Philos.-Histor. 
Classe. Anhang mit Abhandl. nicht zur Akademie gehöriger Gelehrter. 2., pp. 1-65). 65 
S. Verlag der Akademie., Berlin 1908.
Auch als Separatum im Buchhandel. An seine Textausgabe und Übersetzung von 
Kalidasas Meghaduta (1906) und deren Fortsetzung 'Ein Beitrag zur Textkritik' (1907) 
schließt Beckh als 3. und letzten Teil diese sprachwissenschaftliche Arbeit an. Dabei 
geht er im 1. Abschnitt (Grammatik) auf Numerus, Casus, Adjektiv und Adverb, 
Pronomen und Verbum ein, im 2. Abschnitt (Lexikographie) auf neue Wortbildungen 
und Wortbedeutungen, im 3. Abschnitt (Stilistik und Metrik) auf Eigentümlichkeiten 
des poetischen Stils und das Wesen der tibetischen Metrik.

[102] Beckh, Hermann:
Udanavarga. Eine Sammlung buddhistischer Sprüche in tibetischer Sprache. Nach dem 
Kanjur und Tanjur mit Anmerkungen herausg. Text mit deutscher Einleitung. 159 S. 
Georg Reimer, Berlin 1911.
Als Verfasser dieser Spruchsammlung, deren tibetische Übersetzung hier im 
Originaltext mitgeteilt und kommentiert wird, gilt der von den Tibetern zu den 
achtzehn großen Sthaviras gerechnete Dharmatrata oder Dharmottara aus Gandhara. 
Die Sammlung gehört zu den beliebtesten buddhistischen Texten. Sowohl die Kanjur-
Ausgabe (Berlin) wie der schwarze Blockdruck des Tanjur (London) wurden 
benutzt.— Die wissenschaftliche Bearbeitung der Sanskrit-Versionen erfolgte durch 
Franz Bernhard, die Neuedition des tibetischen Textes durch Thubten Zongtse. Zum 
Udanavarga siehe u. a. auch Michael Balk, Bonn 1984, 1988.

[103] Beckh, Hermann:
Verzeichnis der tibetischen Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Berlin. Erste 
Abteilung: Kanjur (Bkah-hgyur). (Die Handschriften-Verzeichnisse der Königlichen 
Bibliothek zu Berlin. 24.). 192 S. Behrend & Co, Berlin 1914.
Reprint angekündigt Georg Olms, Hildesheim.— Katalog der Kanjur-Handschrift in 
108 Bänden, die 1889 durch Vermittlung des Kaiserlichen Gesandten Herrn von Brandt 
aus dem Lamatempel Yong-ho-kung in Peking erworben wurde. Diese Handschrift 
entstand um 1680 auf der Grundlage einer der frühen Pekinger Druckausgaben. Der 
Katalog enthält alle erforderlichen Register.

[104] Bedenig, Dieter:
Nepal. Kathmandu: Tor zum Nepal-Trekking. (Mit zahlreichen Mitarbeitern). (DuMont 
'Richtig Reisen'). Mit 37 farbigen und 97 s/w Abb., Karten und Plänen. 48 Seiten 
praktische Reisehinweise. 312 S. DuMont, Köln 1977.
Siebte Auflage 1989.

[105] Bedi, Rajesh:
Sikkim. Texte von Puspesh Pant und Asharani Mathur. Mit 78 ganzseitigen Farbfotos. 
Aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Neu. Mit 1 Karte, 103 S. Umschau, 
Frankfurt/M. 1990.
(Sikkim. Brijbasi Publ., Delhi 1989).— Rajesh Bedi hatte bereits 1983 einen Bildband 
über Sikkim (nur Englisch) publiziert; dieses Buch, das erste des Autors in deutscher 
Übersetzung, bildet eine Fortsetzung seiner fotografischen Arbeiten bei den 
verschiedenen Völkern Indiens, speziell des Himalayaraumes. Gezeigt werden u. a. 
Rumtek, der Hauptsitz der Karma Kagyü, aber auch der eher unbekannte Norden des 
Landes.

[106] Beer, Roland (Hrsg):
Dsanglun. Eine Sammlung aus Tibet. Der Weise und der Tor. Buddhistische Legenden. 
Aus dem Tibetischen übersetzt von I. J. Schmidt. Herausgegeben und mit einem 
Nachwort versehen von Roland Beer. Bilderläuterungen und Zusammenstellung von 
Friedemann Berger und Heinz Kucharski. Mit 20 farb. und 301 s/w Abb., 342 S. 
Gustav Kiepenheuer, Leipzig und Weimar 1978.
Auch als Lizenzausgabe bei Müller & Kiepenheuer, Hanau 1985, sowie als 
Sonderausgabe dieser Lizenzausgabe erneut Hanau 1989.— Es ist dies ein Nachdruck 
der Übersetzung von Isaac Jacob Schmidt, St. Petersburg 1843, zwar mit Nennung des 
Übersetzers, aber ohne Hinweis auf die erste Ausgabe unter identischem Titel im Jahr 
1843.— Einzelheiten zum Inhalt dieses Buches siehe daher Isaac Jacob Schmidt, St. 
Petersburg 1843.

[107] Beger, Bruno:
Es war in Tibet. Erlebtes im Himalaya und in Tibet. Fotos von Ernst Krause und 
Heinrich Harrer. 36 S. Akademie f. d. graphische Gewerbe, München (1966).
Wurde in 300 nummerierten Exemplaren vertrieben.

[108] Behm, E:
Der grosse tibetanische Fluss in seinem Lauf zum Brahmaputra. (Petermanns 
Geographische Mitteilungen, 26., mit einer Karte. pp. 14-18). 5 S. Justus Perthes, 
Gotha 1880.
Aufarbeitung der Berichte und Vermessungen von Pandit Nain Singh, der 1865/66 und 
erneut 1872-75 weite Teile Tibets durchwanderte. Vergleich, Beschreibung und 
Berichtigung früherer Angaben zum Lauf des Tsangpo. Speziell der Verlauf östlich von 
Lhasa und die unterschiedlichen Angaben hierzu werden diskutiert.

[109] Behr, Hans-Georg:
Nepal. Geschenk der Götter. Begegnungen in und mit dem erstaunlichsten Land der 
Welt. Mit 11 farb. Abb., 49 Zeichnungen von Tsering La, Kathmandu. 304 S. Econ, 
Wien/Düsseldorf 1976.
Eigentlich so etwas wie ein erzählender, manchmal tiefgründiger Reiseführer, als Vor- 
und Nacharbeit zu einem Nepal-Aufenthalt gedacht. Mit viel Wissen werden ungezählte 
Fakten und Eigenarten des Landes in ein spannendes Buch verpackt.

[110] Bell, Sir Charles Alfred:
Tibet einst und jetzt. Aus dem Englischen übersetzt von Dr. Carl Hanns Pollog. 36 
(davon 4 farb.) Tafeln mit 91 Abb., 1 gefalt. Karte. 335 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1925.
(Tibet. Past and Present. Claredon Press, London 1924, Reprint 1968). Der Diplomat 
Sir Charles (Alfred) Bell (1870-1945) arbeitete seit 1891 im Indian Civil Service und 
war jahrelang in Bhutan und in Sikkim, dann 1920 ein Jahr in politischer Mission in 
Lhasa tätig. Bell war persönlich eng mit dem 13. Dalai Lama befreundet und erhielt 
hierdurch wie auch aus seiner Stellung als politischer Repräsentant Englands 
einzigartigen Einblick in das Tibet vor 1925. Im Buch ein Portrait des 13. Dalai Lama 
(Frontispiz), nach einer Aufnahme des Verfassers aus dem Jahr 1910, vom Dalai Lama 
eigenhändig unterschrieben und gesiegelt. Die Kolorierung besorgte ein tibetischer 
Künstler.— Ein bedeutendes Buch, von einem intimen Kenner der politischen 
Verhältnisse, einem Freund Tibets und einem an allen Aspekten der tibetischen Kultur 
interessierten Diplomaten und Wissenschaftler geschrieben. Bells weiteres Buch 'The 
People of Tibet', Oxford 1928, wurde nie ins Deutsche übersetzt.


[111] Benfey, Theodor:
Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen. Aus dem 
Sanskrit übersetzt, mit Einleitung und Anmerkungen. Zwei Theile. Erster Theil: Ueber 
das indische Grundwerk und dessen Ausflüsse sowie über die Quellen und Verbreitung 
des Inhalts desselben. Zweiter Theil: Übersetzung und Anmerkungen. 611 S., 556 S. F. 
A Brockhaus, Leipzig 1859.
Reprint Olms, Hildesheim 1966.

[112] Berg, Bengt (geb1885):
Der Lämmergeier im Himalaja. (Bengt Berg's Illustrierte Tierbücher. Zweite Reihe, 
vierter Band). Aus dem Schwedischen übersetzt von Ilse Meyer-Lüne. Mit 101 s/w 
Abb. auf 63 Tafeln nach Originalaufnahmen des Verfassers. 208 S. Dietrich 
Reimer/Ernst Vohsen, Berlin 1931.
(Gypaëtus, den glygande draken i Himalaya. P. A. Norstedt & söner, Stockholm 
1931).— Neuausgabe 13.-17. Tsd. 1936 (192 S.), zweite Auflage (191 S., ohne 
'Tierbücher'-Reihenlistung) 1942.— Die s/w Fotografien zeigen Adler und Geier des 
Himalaya, aber auch manch anderes zur Tierwelt und Kultur. Leider fehlen genaue 
Angaben zur Geographie der Aufnahmen, viele seiner Aufnahmen konnte Berg am 
Oberlauf des Sutlej machen.

[113] Bergemann, Hugo:
Die philosophischen Grundlagen der lamaistischen Medizin in der Schau des 
Zahnarztes. (Abhandl. und Aufsätze aus dem Institut für Menschen- und 
Menschheitskunde. pp. 161-173, ebenso 1-13). 13 S. Inst.f.Menschen-
u.Menschheitskunde, Augsburg 1958.
Erschien auch als Sonderausgabe in Heftform, daher Doppelpaginierung.— Die 
Abhandlung stellt nicht das Ergebnis eigener Untersuchungen dar, sondern ist eine 
ansprechend geschriebene Zusammenfassung des tibetischen Medizinsystems, mit 
besonderer Berücksichtigung der von H. Harrer oder Th. Burang (Prof. Ilion) 
berichteten Einzelheiten zu zahnärztlichen Problemen, die jedoch insgesamt gegenüber 
der Gesamtdarstellung des Medizinsystems in den Hintergrund treten.

[114] Berger, Friedemann:
Gesichter Tibets. 200 Farbfotos und Betrachtungen. 194 S. Verlag f. fremdsprachige 
Literatur, Peking 1990.
Zugleich bei Gustav Kiepenheuer, Leipzig und Weimar 1990.— Dieser Bildband gefällt 
einerseits durch noch erkennbaren persönlichen Stil, wozu auch das wohl 
produktionsbedingte, aber auch vielleicht das fotografisch gewollte 'Unperfekte' gehört. 
Der Autor war Cheflektor der Leipziger Verlagsgruppe Kiepenheuer, bevor er 1985 
nach Peking ging. Sein Text ist dort sachlich, wo er in die tibetische Kultur einführt, 
doch "leer", wenn es um den Gesamtkomplex der Tragödie des tibetischen Volkes 
geht. Über die nun schon Jahrzehnte andauernde Unterdrückung des tibetischen Volkes 
durch die Chinesen findet man nichts.

[115] Berger, Fritz:
Erde, Menschen, Bäume. Entwicklungshilfe in Nepal. Earth, Man, Trees. Development 
Aid in Nepal. 
[durchgehend zweisprachig]. Übersetzung ins Englische von Murna Bigler. Mit 
zahlreichen s/w Abb., 166 S. Im Waldgut, Wald/Schweiz 1983.
Zweisprachiger Text. Der Autor arbeitete mehrere Jahre als Entwicklungshelfer in 
Nepal.

[116] Bergius, CC (d. i. Egon Maria Zimmer):
Endstation Tibet. Roman. (Goldmann Taschenbuch 8518). 318 S. Wilhelm Goldmann, 
München 1984.
Vierte Auflage 1988. Ein spannender Roman, der das Auftreten einer außerirdischen 
Macht schildert, die mit ihrer technischen Überlegenheit die Politiker sämtlicher Staaten 
dazu zwingen will, Mißstände wie Kriege, Hunger und Armut zu beseitigen. Binnen 
Sekunden zerfallen alle Waffen, sämtliche Mittel für die Rüstung fließen der Weltbank 
zu. Ein findiger Reporter bringt die kosmische Macht in Zusammenhang mit dem 
weltweiten Verschwinden von deihundert Wissenschaftlern, entdeckt deren Aufenthalt 
im fernen Tibet, verkauft sein Wissen an die Geheimdienste, womit der Traum von 
einer besseren Welt auch schon zu Ende ist, das Buch leider auch, das mit seiner 
Mischung aus Realität und Utopie ein aufregendes Leseabenteuer ist (Barbara 
Schäuffelen).

[117] Bergmann, Benjamin:
Nomadische Streifereien unter den Kalmüken in den Jahren 1802 und 1803. 4 Theile. 
Erster Band mit 12 Schrifttafeln mongolisch/transkribiert/deutsch; 351 S., 352 S., 302 
S., 355 S. C. J. G. Hartmann, Riga 1804/05.
Reprint (4 Teile in 1 Band), um eine Einführung von Siegbert Hummel erweitert, bei 
'Anthropological Publications', Oosterhout/Nl. 1969.— Im ersten Band werden Sitten 
und Gebräuche, viel auch zur Sprache und Schrift der Mongolen mitgeteilt, im zweiten 
Band u. a. von den Wissenschaften der Kalmüken (Mongolen). Besonders 
aufschlußreich ist der dritte Band, der der Religion gewidmet ist. Der Autor erlernte die 
mongolische Schrift und Sprache, meint aber auch, daß zum wirklichen Verständnis die 
tibetische Schrift erlernt werden müßte. Dieser dritte Band enthält "Ideen zu einer 
Darstellung des tibetisch-mongolischen Lehrsystems", ein Kapitel "Religionsdienst der 
Kalmüken", sodann den "Weltspiegel. Eine mongolische Urkunde", d. h. eine Art 
Kosmographie, sowie zwei vom Autor übersetzte Schriften, nämlich "Bokdo 
Gässärchan, eine mongolische Religionsschrift in zwei Büchern" und "Uschandarchan. 
Eine mongolische Religionsschrift". Der Autor weist auf seine zum Teil von der 
Autorität auf diesem Gebiet, nämlich Pallas, abweichende Ansichten hin. Der vierte 
Band enthält viel zu Festen der Mongolen mit dem Kapitel "Goh Tschikitu, eine 
Religionskunde aus dem Mongolischen".

[118] Bergmann, H und Kraus, R:
Die Agrarstruktur einer Nepalischen Bergregion — Situation der Landwirtschaft vor 
Beginn des Deutschen Beratungsprojekts in der Gandaki-Zone. Hrsg. von der 
Forschungsstelle für internationale Agrarentwicklung., Heidelberg 1972.

[119] Bernard, Theos:
Hatha Yoga. Ein Erfahrungsbericht aus Indien und Tibet. Aus dem Englischen 
übersetzt von Kurt Lamerdin. Mit 37 s/w Fotos auf Kunstdrucktafeln. 124 S. Hans E. 
Günther, Stuttgart 1957.
(Hatha Yoga. The report of a personal experience. Rider & Co., London 1950).— 
Theos Bernard fand auf seiner zweiten Reise durch Tibet den Tod. Sein Vater teilt dazu 
mit: Im Jahr 1947 reiste Theos Bernard zum Ki-Kloster im westlichen Tibet auf der 
Suche nach einigen seltenen Handschriften. Unterwegs kam es zu Zusammenstößen 
zwischen Hindus und Moslems in diesem Teil des Berglandes; alle Moslems, auch die 
Frauen und Kinder in dem kleinen Dorf, von dem Theos aufgebrochen war, wurden 
getötet. Die Hindus zogen in die Berge, um die Moslems zu verfolgen, die Theos als 
Führer begleiteten. Als die Moslems von dem Gemetzel hörten, flohen sie und ließen 
Theos und seinen tibetischen Boy alleine zurück. Es wird berichtet, daß beide 
erschossen und in den Fluß geworfen wurden. — Der Verfasser selbst schreibt im 
Vorwort, daß er in Indien Yoga betrieben habe, von seinem Lehrer dann nach Tibet 
gesandt wurde, um in den alten Klöstern direkter zu erfahren, was in Indien bloße 
Tradition geworden war. Über Sikkim gelangte er nach Tibet, kam nach Lhasa, wo er 
als Inkarnation eines tibetischen Heiligen angesehen wurde. Er wurde zu Riten 
zugelassen und führte Gespräche mit führenden Lamas in den berühmten Klöstern von 
Drepung, Sera, Ganden, ebenso auch in Gyantse, Shigatse und im Kloster Saskya. Des 
Autors Buch über diese Reise 'Penthouse of Gods. A pilgrimage into the heart of Tibet 
and the sacred city of Lhasa, London 1939, bzw. Reprint mit geändertem Titel 'Land of 
a Thausand Buddhas', 1940, wurde nicht ins Deutsche übersetzt.

[120] Bernbaum, E(dwin):
Der Weg nach Shambhala: auf der Suche nach dem sagenhaften Königreich im 
Himalaya. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Matthias Dehne. Mit einigen Abb. 
und Tafeln. 311 S. Papyrus, Hamburg 1982.
(The Way to Shambhala. New York 1980).— Neue Ausgabe Esotera TB, Bauer 
Verlag, Freiburg/Br. 1988.— Shambhala oder Shangrila ist das mythische Reich eines 
goldenen Zeitalters, welches irgendwo im Himalaya vermutet wird. Nachfolge-Literatur 
zu Hilton's "Irgendwo in Tibet". Mit Bibliographie und Glossar.

[121] Bernhard, Franz:
Udanavarga. I., II. (Sanskrittexte aus den Turfanfunden. X.).(Abhandl. der Akademie 
der Wissenschaften in Göttingen, Phil.-hist. Klasse, Dritte Folge, Nr. 54). Mit 
zahlreichen Tabellen, auch auf Falttafeln. 537 S., 280 S. Vandenhoeck & Ruprecht, 
Göttingen 1965/68.
Die erste Gesamtausgabe des Sanskrit-Udanavarga aufgrund von weit mehr als 200 
Handschriften aus Zentralasien. Im 2. Band Indices, Konkordanzen, eine Übersicht 
über die Dharmapada-Udana-Literatur und synoptische Handschriften-Tabellen.

[122] Bertrand, Gabrielle:
Geheimnisvolles Reich der Frauen. Zwei Jahre unter den tibetanischen Stämmen in 
Assam. Aus dem Französischen übersetzt von Marie Hirzel.  Mit 32 s/w Abb. nach 
Aufnahmen der Verfasserin. Mit Karten im Vor- und Nachsatz. 223 S. Orell Füssli, 
Zürich 1957.
(Terres secrètes où règnent les femmes. Amiot-Dumont, Paris 1957).- An der Grenze 
zu Tibet in den Bergen Assams leben noch wenig erforschte Volksstämme wie die 
Garo, Atchik, Abor, Apa-Tani u. a., und zwar nach einer mutterrechtlichen Ordnung, 
bei der die Frau Familienoberhaupt ist, die Tochter Haus und Hof erbt und das 
Mädchen sich den Gatten wählt.— Mitte der 50er Jahre durchwanderte die Autorin mit 
ihrem Freund fast zwei Jahre lang dieses unwegsame Bergland. Spannend und lebendig, 
dennoch faktenreich, ethnologisch wertvoll und intensiv werden Leben und Legenden, 
Alltagsgeschehnisse ebenso wie religiöse Feste und Mythen dieser zurückgezogenen 
Bergvölker geschildert.

[123] Beru Khyentse, Rinpoche:
Siehe Karmapa (IX.) Wangchug Dorje, Wien 1989.

[124] Beyer, Hannes:
Die geodätischen Arbeiten der Österreichischen Himalaya Expedition 1954. (Abhandl. 
Österreich. Dokumentationszentrum für Technik und Wirtschaft. 27.). 12 s/w Abb., 1 
(lose) gefalt. Karte. 37 S. Österreich. Dokumentationszentrum, Wien 1955.
Topographische Erfassung einer Berggruppe im Nordwesten Nepals, speziell des 
Saipal-Gletschers. Mit Schilderung der Schwierigkeiten eines solchen Unternehmens.

[125] Bharati, Agehananda (1923-1991):
Die Tantra-Tradition. Mit einem Vorwort von Detlef Ingo Lauf. Aus dem Englischen 
übersetzt von Renate Rana. 325 S. Aurum, Freiburg/Br. 1977.
(The Tantric Tradition. Rider & Co., London 1965).— Ein grundlegendes, 
wissenschaftlich fundiertes und dennoch auch für den allgemein an dieser Thematik 
Interessierten gut lesbares Buch über Wesen und geistige Wurzeln des Tantrismus 
sowie zur schwierigen Problematik von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen 
hinduistischem und buddhistischem (tibetischem) Tantra. Der Autor, 1923 in Wien als 
Leopold Fischer geboren, emigrierte 1949 nach Indien, wurde Mönch und 
akademischer Lehrer. Seit 1961 arbeitete er als Professor für Anthropologie an der 
Syracuse University (N.Y.) in Amerika und war einer der international führenden 
Religionswissenschaftler. D. I. Lauf schreibt dazu: "Das Werk von A. Bharati gehört 
nach wie vor zu den grundsätzlichsten und exaktesten Studien über das Wesen und die 
geistigen Grundlagen des Tantrismus. Es wird in dieser Form auch durch keine andere 
Arbeit ersetzt werden können."— Wichtig auch wegen der ausführlichen, in dieser 
Form einmaligen und zum Teil kommentierten Bibliographie.

[126] Bhattarai, Rameshowar:
Sprachführer: Deutsch - Englisch - Nepali. Und einige Informationen über Nepal. — 
Conversational guide book (English-Nepali) and some information about Nepal. 59 S. 
Carl Duisberg Society Nepal, Kathmandu 1979.

[127] Bielmeier, Roland:
Das Märchen vom Prinzen Cobzan. Eine tibetische Erzählung aus Baltistan. Text, 
Übersetzung, Grammatik und westtibetisch vergleichendes Glossar. (Beiträge zur 
tibetischen Erzählforschung. 6.). 253 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1985.
Überwiegend sprachwissenschaftliche Arbeit zu einem archaisch-tibetischen, bislang 
kaum bearbeiteten Dialekt, und zwar anhand einer oral tradierten und auf Tonband 
aufgenommenen Erzählung.

[128] Bielmeier, Roland und Herrmann, Silke:
Märchen, Sagen und Schwänke vom Dach der Welt. Tibetisches Erzählgut in 
Deutscher Fassung, Band 3. Viehzüchtererzählungen sowie Erzählgut aus sKyid-gron 
und Din-ri, gesammelt und ins Deutsche übertragen. (Beiträge zur tibetischen 
Erzählforschung. 3). 264 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1982.
Von Roland Bielmeier wurden 10 Viehzüchter-Erzählungen und 32 Erzählungen aus 
sKyid-gron beigetragen, von Silke Herrmann 62 Erzählungen aus Din-ri.

[129] Birnbaum, Raoul:
Der Heilende Buddha. Heilung und Selbstheilung — eine Einführung in das 
altbewährte, psychosomatische Heilsystem des Buddhismus. Mit einem Vorwort von 
John Blofeld. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Rosemarie Fuchs. 10 Abb. 320 
S. O. W. Barth, München 1982.
(The Healing Buddha. Shambhala Public., Berkeley 1979).— Sonderausgabe 1985; 
erneut bei Gondrom, Bindlach 1990, sowie Goldmann TB (Esoterik und 
Lebenshilfeprogramm), München 1990. John Blofeld bemerkt einleitend zutreffend, 
daß dies Buch sowohl wissenschaftlich fundiert für den Akademiker geschrieben ist, 
sich aber zugleich auch bemüht, den praktizierenden Mahayana-Buddhisten 
zufriedenzustellen. Die chinesischen und tibetischen Vorstellungen vom 'Heilenden 
Buddha', die Bedeutung von Bildnissen, Symbolik und ritueller Verehrung werden im 
ersten Teil, die Übersetzung von vier Sutras im zweiten Teil vorgestellt. Mit 
Anmerkungen und Index.

[130] Bischoff, F(riedrich) A(lexander):
Der Kanjur und seine Kolophone. 2 Bände. 575 S. The Selbstverlag Press, 
Bloomington/USA 1968.
Eine Art Katalog zum Pekinger Blockdruck des mongolischen Kanjur mit seinen 108 
Bänden (Vol. 1-25: Tantra, Vol. 26-47: Prajnaparamita, Vol. 48-53: Ratnakuta, Vol. 
54-59: Avatamsaka, Vol. 60-92: Sutra, Vol. 93-108: Vinaya); leider ohne Indizes, 
Register und Konkordanzen. Da die mongolischen Kolophone, die auch die tibetischen 
umschließen, ins Deutsche übertragen sind, ist das Buch von — wenn auch begrenztem 
— Interesse für den Tibetologen.

[131] Bitchurin, H:
Siehe (identisch) O. Hilarion.

[132] Bitter, Klaus:
Konversionen zum tibetischen Buddhismus. Eine Analyse religiöser Biographien. 
(Theologische Monographien. 2.). 355 S. Ernst Oberdieck, Göttingen 1988.
Eine empirisch-soziologische Untersuchung mit Analysen westlicher Anhänger des 
tibetischen Buddhismus, unter Einschluß von Untersuchungen zur Kultur der im Exil 
lebenden Tibeter und generell zum tibetischen Buddhismus im Westen. Interviewt 
wurden westliche Anhänger der verschiedenen Schulrichtungen des tibetischen 
Buddhismus, nachdem zunächst ausführlich das soziokulturelle Umfeld, speziell auch 
der Tibeter im Exil, dargestellt wird.

[133] Bitter, Wilhelm (Hrsg):
Abendländische Therapie und östliche Weisheit. Ein Tagungsbericht. 287 S. Ernst 
Klett, Stuttgart 1968.
Es sind dies die Vorträge der Tagung der Stuttgarter Gemeinschaft "Arzt und 
Seelsorger" vom Sommer 1967 auf Schloß Elmau. In 17 Vorträgen wird von 
bekannten Autoren aus Ost und West (u. a. Graf v. Dürckheim, Pater Cyrill v. Korvin-
Krasinski, Pater Enomiya-Lasalle, Frau Dr. med. E. Finckh, Prof. Vasavada) viel zum 
Verständnis östlicher, dabei auch tibetischer, Medizinsysteme vermittelt.

[134] Blavatsky, Helena Petrowna:
Tibetanische Lehren. (Lotusblüten, Nr. 28-33, pp. 266-301, 346-368, 424-443). Frei 
nach Mitteilungen durch H. P. Blavatsky. 79 S. Wilhelm Friedrich, Leipzig 1895.
Frau Blavatsky heharrte stets darauf, daß diese Ausführungen nicht erfunden, sondern 
ihr von tibetischen Weisen im Himalaya übermittelt wurden. Liest man über Astralleib, 
Supernaturalismus, die 'niedere Gedankenregion im Mikrokosmos' oder 'Verkehr mit 
höheren Intelligenzen', so können auch nicht vielfache Verweise auf die Schriften della 
Pennas oder das Zitieren von Tsongkhapa über die Unechtheit der 'Tibetanischen 
Lehren' hinwegretten.

[135] Blavatsky, Helena Petrowna:
Reinkarnation in Tibet. (Neue Metaphysische Rundschau. Monatsschrift für 
philosophische, psychologische und okkulte Forschungen in Wissenschaft, Kunst und 
Religion. 17., pp. 122-129). Mit 2 Abb., 8 S. Paul Zillmann, Berlin 1910.
Nach dem Tod des Deb Raja von Bhutan im Jahr 1909 schrieb eine englisch-indische 
Zeitung über diesen zivilen Herrscher wie auch über das geistige Oberhaupt Bhutans, 
den Dharma Raja, der 'eine Inkarnation des Buddha sei, die niemals stirbt'. Frau 
Blavatzky erregt sich über diesen 'Unsinn' und bringt eine gut recherchierte Übersicht 
über Geschichte und religiösen Hintergrund der Reinkarnationslehre in Tibet, ebenso 
wie über die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Bhutan und Tibet, speziell 
auch in Hinblick auf die Wiedergeburten der bhutanesischen geistlichen 
Würdenträger.— Die beiden Fotos zeigen den Panchen Lama und ein 
(seitenverkehrtes) Bild vom Kailash.

[136] Blavatsky, Helena Petrowna:
Biographie siehe Petrowna Jelihovsky, Leipzig 1895.— Siehe auch Franz Hartmann, 
Leipzig/Berlin 1914.

[137] Bleichsteiner, Robert:
Die gelbe Kirche. Mysterien der buddhistischen Klöster in Indien, Tibet, Mongolei und 
China. Mit 83 s/w Abb. auf Tafeln und einigen Zeichnungen im Text. 272 S. Josef Belf, 
Wien 1937.
Wer sich in die tibetische Kultur, vor allem in ihren religiösen Gehalt, einführen lassen 
will, sollte mit diesem Buch beginnen, das weit mehr vermittelt, als sein Titel 
verspricht. Es werden neben dem heimischen Mutterboden der tibetischen Kultur, der 
insbesondere in der vorbuddhistischen Religion zutage tritt (Teil 1), aber ebenso in der 
Astrologie, Medizin, Musik und Theater (Teil 4: Wissenschaft und Kunst) auch die 
außerhalb des Landes liegenden Wurzeln (Teil 1: Länder und Völker, Teil 2 u. 3: 
Buddhismus in Indien u. sogen. Lamaismus in Tibet) mitsamt dem Umkreis der 
Ausstrahlung (Teil 2: Die Gelbe Kirche in China und Mongolei) in die Darstellung 
miteinbezogen. Dabei informiert die enorme Sachkenntnis des auch als Ethnologe, 
Volkskundler und Philologe hervorragenden Wiener Gelehrten stets zuverlässig. Der 
Bildteil (mit Herkunft- bzw. Quellennachweis) ist sorgfältig ausgewählt (Siegbert 
Hummel).

[138] Blofeld, John (1912-1987):
Rad des Lebens. Erlebnisse eines westlichen Buddhisten. Aus dem Englischen übersetzt 
von Lorenz Richter und Eva Grünert. Mit 11 s/w Abb. auf Tafeln. 312 S. Rascher, 
Zürich/Stuttgart 1961.
(The wheel of life. Rider & Company, London 1959).— Der Autor lebte jahrelang im 
ostasiatischen Raum. Was er beschreibt, beruht auf eigener Erfahrung. Sein Anliegen ist 
es, "eine bunte Reihenfolge spirituellen und ästhetischen Lebens in China und in den 
Randgebieten von Tibet aufzuzeigen, hauptsächlich Aspekte, welche bis heute dem 
zerstörerischen Einfluß aus dem Westen entgangen sind". Eine Autobiographie, u. a. 
mit Bericht über ein Zusammentreffen mit Lama Govinda. Längere Passagen über 
Erlebnisse in Sikkim.

[139] Blofeld, John:
Der Weg zur Macht. Praktische Einführung in Mystik und Meditation des Tantrischen 
Buddhismus. Aus dem Englischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. Mit Frontispiz 
und 9 Illustr., 278 S. O. W. Barth, Weilheim/Obb. 1970.
(The Way of Power. A practical guide to the tantric Mysticism of Tibet. George Allen 
& Unwin, London 1970).— Ungekürzte Taschenbuchausgabe (TB 34056) bei Ullstein, 
Frankfurt/M. 1981. Einführung in Denkweisen und Methoden des "Vajrayana", sowie 
insbesondere in Formen der Meditation, wie sie in Tibet gepflegt wurden. Leider ist die 
deutsche Übersetzung oft fehlerhaft.

[140] Blofeld, John:
Die Macht des heiligen Lautes. Die geheime Tradition des Mantra. Aus dem Englischen 
übersetzt von Ulli Olvedi. Mit 5 farb. und 1 s/w Abb., 156 S. O. W. Barth, München 
1978.
(Mantras. Sacred Words of Power. George Allen & Unwin, London 1977).— Weitere 
deutsche Ausgaben 1981, 1988, zuletzt unter geändertem Titel: "Mantra — Die Macht 
des heiligen Lautes. Die 'Silben der Kraft' als Mittel der Transformation des 
Bewußtseins", mit 4 farbigen Abb., 160 S.; auch Goldmann TB, München 1986.— 
Geht auch auf tibetische Mantras ein.

[141] Blofeld, John:
Selbstheilung durch die Kraft der Stille. Einführung in Techniken des kontemplativen 
Yoga. Aus dem Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. 304 S. O. W. Barth, München 
1981.
(Gateway to Wisdom. George Allen & Unwin, London 1980).— Neuauflage mit 
geändertem Untertitel: "Übungsanleitungen zur Wiedergewinnung des inneren 
Gleichgewichts mit altbewährten Meditationsmethoden", München 1983; 1991.

[142] Blyth, Majorie (d.i.Uno Modin):
Malin in Tibet. Jugendbuch. (Hirundo-Bücher). Aus dem Schwedischen übersetzt von 
Hanna Köster-Ljung. Mit Illustr. von Carl Durban. 102 S. Klein, Lengerich/Westf. 
1964.
(Okänt mal, Malin).— In bundesdeutschen Bibliotheken leider nicht aufzutreiben.

[143] Boeck, Kurt (1855-1933):
Himalaya-Wanderungen. (Zeitschrift des Deutschen und Oesterreich. Alpenvereins. 22., 
pp. 416-456). Mit Abb. auf 6 Tafeln,41 S. In Com. J. Lindauer/München, Wien 1891.
Bericht über die erste Himalayafahrt, ausführlich über die Erlebnisse am Oberlauf des 
Ganges. Beginn und Ende des Abenteuers in Darjeeling/Sikkim. Für reiches 
Bildmaterial hierzu siehe den folgenden Eintrag. Schilderung dieses Abenteuers in 
Buchform siehe übernächsten Eintrag.

[144] Boeck, Kurt:
Himalaya-Album. Bilder aus den Indischen Alpen. Zwanzig heliographische 
Kupferdrucke nach Originalaufnahmen des Herausgebers, nebst erläuterndem Text und 
3 Kartenskizzen. 16 S. Spiess, Baden-Baden 1894.
Die meisten Bilder sind in Sikkim und Kumaon aufgenommen.

[145] Boeck, Kurt:
Indische Gletscherfahrten. Reisen und Erlebnisse im Himalaja. Mit 4 gefalteten 
Panoramen, 3 (2 gefalteten) Karten, 52 Tafeln und 150 Textabbildungen (nach 
Aufnahmen des Verfassers). 470 S. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart/Leipzig 1900.
Neue Ausgabe (ohne Hinweis auf die Originalausgabe) mit nur leicht geändertem 
Untertitel "Reisen und Erlebnisse im Ost- und West-Himalaja"  bei Haessel, Leipzig 
1923, und spätere Auflagen. Die Ausgabe von 1923 ist im Text (264 S.)  und im 
Bildmaterial (83 Abb.) deutlich gekürzt.— Beschreibung der ersten von mehreren 
Reisen in den Himalaya, und zwar zu den Gangesquellen bei Badrinath (Westhimalaya) 
und nach Sikkim (Südosthimalaya).

[146] Boeck, Kurt:
Durch Indien ins verschlossene Land Nepal. Ethnographische und photographische 
Studienblätter. 36 Separatbilder, 1 Panorama, 240 Abb. im Text, 1 Kartenskizze. 319 
S. Ferdinand Hirt & Sohn, Leipzig 1903.
Auf seiner vierten Reise in den indischen Subkontinent (1890, 1893, 1895 und 1898) 
gelingt Boeck die Einreise nach Nepal. Das Buch schildert im letzten Drittel 
Kathmandu, Bodnath und die wichtigsten Punkte des Kathmandutales, mit 
eindrucksvollen Fotos dieser Plätze von der Jahrhundertwende. Boeck im Vorwort zu 
diesem Buch: "Das Glück war mir hold. Durch pestverseuchte indische Gebiete 
hindurch fand ich den unzähligen anderen versagten Zutritt in das geheimnisvolle 
Himalaya-Königreich Nepal und verließ es, fast erdrückt von der Fülle wunderbarer 
Erscheinungen, die ich nicht länger für mich behalten will."

[147] Boeck, Kurt:
Im Banne des Everest. Erlebnisse in Nepal, der für Weiße verschlossenen Heimat der 
Gorkhas im Zentral-Himalaya. Mit 1 Kartenskizze, 76 Abb. nach eigenen Aufnahmen 
des Verfassers. 106 S. H. Haessel, Leipzig 1922.
Diese Ausgabe von 1922 erschien in mehreren Auflagen. Es ist dies die — um den 
ausführlichen und reich bebilderten Indienteil gekürzte, ansonsten unveränderte — 
Textfassung des Nepalbuches von 1903 "Durch Indien ins verschlossene Land Nepal", 
einschließlich aller Abbildungen, die historischen Wert besitzen.—  Kein editorieller 
Hinweis auf die identische Publikation von 1903.

[148] Boeck, Kurt:
Himalaya. Lieder und Bilder. Mit 20 Bildtafeln, 3 Kartenrisse, 72 S. H. Haessel in 
Kommission, Leipzig 1927.
Gedichte und großformatige s/w Fotos, die Boeck während seiner Reisen im Himalaya 
anfertigte. Im Selbstverlag in geringer Auflage gedruckt, in Kommission ausgeliefert 
durch Haessel, Leipzig.
 
[149] Böhtlingk, Otto:
Ueber eine Tibetische Uebersetzung des Amara-Kosha im Asiatischen Museum der 
Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. (Bulletin de la Classe Histor.-Philol. de 
l'Académie Impériale des Sciences de St. Pétersbourg, Tome III, Nr. 14, pp. 209-220). 
11 S. Commissionäre der Akademie, St. P'bourg/Leipzig 1846.
(Der Gesamtband III erschien 1847). Erstmalige teilweise Übersetzung einer 
tibetischen Version des Amarakosa (d. i. der Wort-'Schatz des Amara'), eines der 
ältesten Sanskrit-Lexika, von Amarasimha im ersten vorchristlichen Jahrhundert 
verfaßt. Das tibetische handschriftliche Manuskript führt auf dem Einband den Titel 
"Lehrbuch der Synonyme mit Namen K'hi-med-dsod, ein Werk des Pandita K'hi-med-
senge". Dieses Werk wie auch ein Kommentar dazu (Amarakosatikakamadhenu) 
wurden in tibetischer Übertragung in den Tanjur aufgenommen.

[150] Böhtlingk, Otto:
Siehe auch I. J. Schmidt und O. Böhtlingk, St. Petersburg 1847; Anton Schiefner, St. 
Petersburg 1848.

[151] Bogdanowitsch, K:
Bericht über meine Teilnahme an der Pewzowschen Expedition. (Petermanns 
Geographische Mitteilungen. 38., pp. 49-58). 10 S. Justus Perthes, Gotha 1892.
Prschewalskij starb 1888 in den ersten Tagen seiner 5. Expedition, die dann unter der 
Leitung von Oberst M. W. Pewzow dennoch durchgeführt wurde, und zwar zusammen 
mit so namhaften Forschern wie W. J. Roborowsky und P. K. Kozlow. Als Geologe 
wurde dieser Expedition K. Bogdanowitsch zugeteilt. Er beschreibt seine Erlebnisse bei 
der Erkundung Nordwest-Tibets, insbesondere die reichen Nephrit-Vorkommen, aber 
auch die unendliche Weite und Eintönigkeit, ja Verlassenheit der großräumigen 
Landschaft und fragt abschließend, ob eine derartige Strapaze in ein Gebiet ohne 
besondere Reize und Höhepunkte den Aufwand wert sei.

[152] Bogdanowitsch, K:
Siehe auch F. Marthe, Braunschweig 1890.

[153] Bogle, George:
Im Land der lebenden Buddhas. Entdeckungsreise in das verschlossene Tibet 1774-
1775. Mit einem Beitrag von Sven Hedin. Hrsg. von Wolf-Dieter Grün. Mit Frontispiz 
und 24 zeitgenössischen Abb. und 2 Karten der Zeit. (Alte abenteuerliche 
Reiseberichte). 315 S. K. Thienemann (Edition Erdmann), Stuttgart 1984.
Es ist dies ein erweiterter Reprint der Ausgabe von 1909 (für die Ausgabe von 1909 
sowie das engl. Original siehe Clements Markham, 1909). Die hier angeführte Ausgabe 
ist wegen der ausführlichen und fundierten Einführung durch den Herausgeber Wolf-
Dieter Grün und der 'Dokumente zur Vorgeschichte der Mission Bogles' zu empfehlen. 
Aus einer Rezension von Jan Andersson: "Das Buch ist eine Zusammenstellung aus 
Bogles Tagebüchern und Berichten und gibt seine persönlichen Eindrücke wieder. Sein 
Abschiedsgruß an die Tibeter klingt fast poetisch: 'Lebe wohl, du ehrliches und 
einfaches Volk. Mögest du lange das Glück genießen, das zivilisierten Nationen 
verweigert ist, und, während sie in ruheloser Jagd begriffen sind, die Geiz und Ehrgeiz 
ihnen auferlegen, fortfahren, durch deine kahlen Berge geschützt, in Frieden und 
Zufriedenheit zu leben und keine anderen Bedürfnisse als die der Natur zu kennen'".— 
Bogle erfüllte seinen Auftrag bestens, doch für die Beteiligten änderte sich wenig, denn 
die Interessen der 'Ostindischen Companie' verlagerten sich auf andere Gebiete, und 
wenige Jahre später starb der Panchen Lama.

[154] Bogle, George:
Siehe auch Clements Markham, 1909.

[155] Bokar Rinpoche:
Die tägliche Praxis. Mit 18 Fotos, 3 Abb., 91 S. Kagyü Dharma, Mechernich 1989.
Nach der Zufluchtnahme, d. h. dem Bekenntnis zum Buddha, zur Lehre und zur 
Gemeinde, vermissen viele Praktizierende im Buddhismus genaue Anhaltspunkte für die 
tägliche Praxis. Wie soll man dem alltäglichen Leben, der Arbeit oder jedem Tag ein 
spirituelles Fundament geben? Dieses kleine Buch ist die Antwort, die Bokar Rinpoche 
auf dieses Problem gibt.

[156] Bonn, Gisela:
Bhutan. Kunst und Kultur im Reich der Drachen. (DuMont Dokumente: DuMont 
Kunst-Reiseführer). Mit 42 farb. und 80 s/w Abb., 181 Textillustrationen, 42 Seiten 
praktische Reisehinweise. 378 S. DuMont, Köln 1988.
Das wohl umfangreichste Werk zu Bhutan in deutscher Sprache. Die Autorin, 
Herausgeberin der Zeitschrift 'Indo-Asia', reist seit vielen Jahren regelmäßig nach 
Bhutan und beschäftigt sich intensiv mit der Kultur und den Menschen des Himalaya.

[157] Bonn, Gisela und Wirsing, Giselher:
Indien und der Subkontinent. (Reiseführer und Länderkunde Indien, Pakistan, Bangla 
Desh, Nepal, Sikkim, Bhutan). Mit 51 teils farb. Abb., 1 gefalt. Karte. 312 S. Horst 
Erdmann, Tübingen/Basel 1973.
Zweite revid. Auflage 1974. Darin: 'Die Himalajaländer' Seite 283 ff. mit Beschreibung 
von Nepal, Sikkim und Bhutan.

[158] Boon, Jan:
Nepal mit Sikkim. Reiseführer mit Stadtführer Kathmandu,  Wander- und Bergtouren. 
(Mai's Weltführer. 18.). Mit 1 gefalt. Karte und Abb. auf Tafeln. 117 S. Volk und 
Heimat, Buchenhain/München (1971).
Erweiterte revidierte Auflagen 1972, 1973/74 und 1977, dabei auch geänderter Titel: 
Nepal, Sikkim und Bhutan.

[159] Borer, Ernst R:
China ohne Maske. Die tibetische Tragödie. 160 S. Neptun, Kreuzlingen 1972.
Zweite ergänzte und verbesserte Auflage 1973.

[160] Borromée, Antoine (Foto), Dagpo Rimpoché (Text), und Laforêt, Claude (Text):
Der Dalai Lama. Weltliche und spirituelle Macht. Aus dem Französischen übersetzt von 
Thomas Doberkau und Barbara Henninges, bearbeitet von Ulli Olvedi. Mit 150 
farbigen Abb., 1 Karte. Ohne Pagina (212 S.). Dianus-Trikont, München 1984.
(Le Dalaï Lama. Chef spirituel et chef d'état. Orban, Paris 1984).— Ein großformatiger 
Bildband, der wenig gesonderten Text bietet, jedoch informative Legenden zu den 
ausdrucksstarken Bildern. Auch wenn das Buch nach dem bekanntesten aller Tibeter 
genannt ist, so illustriert die Mehrzahl der Fotos eher Situationen aus dem 
Flüchtlingsdasein in Indien. Der Leser darf mit dabei sein, wenn der Dalai Lama 
religiöse Zeremonien leitet, mit aus Tibet angereisten Landsleuten spricht, 
Flüchtlingssiedlungen besucht oder Regierungsgeschäfte am Schreibtisch erledigt (aus 
einer Rezension von Jan Andersson).

[161] Bossert, Heinrich Theodor:
Geschichte des Kunstgewerbes aller Zeiten und Völker. Herausgegeben von Dr. 
Heinrich Theodor Bossert. 6 Bände. Ernst Wasmuth, Berlin 1928/35.
Band 2 (1930) enthält von Ernst und Rose Leonore Waldschmidt das Kapitel (S. 181-
344) "Das Kunstgewerbe Süd- und Hochasiens". Die Autoren behandeln bei den 
Ländern und Kulturkreisen separat Nepal wie auch Tibet, wobei sie (mit einigen s/w 
Abb.) Schmuck, Kleidung, Stoffe, Metallverarbeitung, Holz und Tonwaren besprechen.

[162] Bosshard, Walter:
Durch Tibet und Turkestan. Reisen im unberührten Asien. Mit 11 (1 doppels.) 
Kartentafeln, Frontispiz, 106 Abb. auf Tafeln, 2 Farbtafeln und 1 gefalt. Panorama. 11 
Karten. 246 S. Strecker & Schröder, Stuttgart 1930.
Bosshard (auch Boßhard) war Expeditionsteilnehmer der deutschen Zentralasien-
Expedition (1927/28), zusammen mit Hellmut de Terra und Emil Trinkler. Forschungen 
wurden auch im östlichen Ladakh durchgeführt. Bosshard beschreibt im Vorwort seine 
Aufgaben bei dieser Expedition, nämlich die technische und materielle Bewältigung des 
Unternehmens. Das Buch ist ein Erlebnisbericht, voll ursprünglicher Frische und 
Originalität. Bei den Fotos Portraits des alten und des jungen Königs von Ladakh und 
Würdenträger aus den Klöstern der Umgebung von Leh.— Für die wissenschaftlichen 
Ergebnisse der Expedition siehe Emil Trinkler u. Hellmut de Terra, Berlin 1932.

[163] Bossu-Picat, Christian:
Nepal — augenblicke des lebens / moments of life / instants de la vie. 113 meist ein- 
oder doppelseitige Farbbilder auf Tafeln. 216 S. Delroise, Paris (1977).
Ein dreisprachiger (deutscher Text geschlossen im Anschluß an den Bildteil) Bildband 
über Nepal mit nur wenig Text zu den eingefangenen Reiseeindrücken.

[164] Bouda, Karl (geb. 1901):
Die Beziehungen des Sumerischen zum Baskischen, Westkaukasischen und 
Tibetischen. (Mitteilungen der Altorientalischen Gesellschaft. 12., Heft 3, pp. 1-23). 23 
S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1938.
Reprint Biblio-Verlag Oskar Zeller, Osnabrück 1971/72.— Eine 
sprachwissenschaftliche Arbeit, die neben morphologisch-syntaktischen 
Übereinstimmungen auch sumerisch-tibetische und baskisch-tibetische 
Wortgleichungen untersucht. In der Substratforschung des Protoaltaischen heute eine 
Arbeit von besonderer Bedeutung.

[165] Bouterwek, Konrad:
Das Land der meridionalen Stromfurchen im indochinesich-tibetanischen Grenzgebiet. 
(Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft München. 13., pp 161-341). 180 S. J. 
Lindauer'sche Univ.Buchhandlung, München 1918/19.
Jahrgangsweise geordnete Bibliographie 1735-1916, auf geographische Arbeiten zu 
Zentral- und Nordosttibet beschränkt. Anhand dieser Literatur wird ein geographischer, 
orographischer und geologischer Überblick über das nördliche, östliche und süd-
östliche Tibet bzw. seine Grenzgebiete gegeben.

[166] Bräutigam, Herbert:
Märchen aus Tibet. Aus dem Chinesischen übersetzt und frei nacherzählt von Herbert 
Bräutigam. (Märchen der Welt. 980.). 
[Fischer TB 2902]. 182 S. Fischer, Frankfurt/M. 1977.
Das 39.-46. Tausend erschien 1989. Es handelt sich um eine Lizenzausgabe des 
Kinderbuchverlages, Berlin, DDR. Das Buch war bereits 1964 im Alfred Holz Verlag 
(Berlin, DDR) unter dem Titel 'Die Prinzessin Wen cheng und der Gesandte aus Lhasa' 
veröffentlicht worden. Der Band enthält 38 Märchen. Eine Einleitung oder Einführung 
über die Art und Herkunft der Märchen wird nicht gegeben.

[167] Brandis, D:
Der Wald des äusseren Nordwestlichen Himalaya. (Verhandlungen des 
naturhistorischen Vereins der preußischen Rheinlande, Westfalens und des 
Regierungsbezirks Osnabrück. 42., 5. Folge, II. Band., pp. 153-180). 28 S., Bonn 
1885.
Sorgfältige Analyse und wissenschaftliche botanische Beschreibung, basierend auf den 
Berichten von J. D. Hooker (siehe Leipzig 1856) und W. Hoffmeister (siehe 
Braunschweig 1847). Genaue Ortsangaben, so daß man heute anhand dieser Berichte 
die Gegenden direkt vergleichen und die Veränderungen durch 150 Jahre Rodung 
erkennen kann.

[168] Brandt, M von:
Siehe Clements Markham, Hamburg 1909.

[169] Brauen, Martin:
Heinrich Harrers Impressionen aus Tibet. Gerettete Schätze. Mit 146 (42 farb.) Abb. 
auf Tafeln, 12 Textabb., Stadtplan von Lhasa und Tibetkarte auf Vorsatz. Mit 
Bildlegenden von Eva Stoll. Mit einem Geleitwort des Dalai Lama. Herausgegeben 
vom Völkerkundemuseum der Universität Zürich. 244 S. Pinguin/Umschau, 
Innsbruck/Frankfurt 1974.
Bis dato unveröffentlichte Tibetfotos von Heinrich Harrer, dessen 1972 ins 
Völkerkundemuseum Zürich gelangte Tibetsammlung zugleich besonders schön 
vorgestellt wird. Die Texte wurden teilweise erstellt durch Auswertung von Harrers 
Tagebüchern, u. a. zu Theologie/Lamaismus, Volksglauben, Adel, Klerus und 
ländlicher Bevölkerung, Regierung, Militär, Gerichtswesen, Transportwesen, Münzen 
und Banknoten.— Wie P. Lindegger (Rezension 1974) schreibt, bietet der Band einen 
prägnant kommentierten Katalog zu der im Dezember 1974 eröffneten Ausstellung, mit 
einer kulturgeschichtlich weit ausholenden und allgemein verständlichen Einführung zu 
Land und Leuten Tibets. Dabei ist der Text distanziert, fast spröde in seiner wertfreien 
Sachlichkeit und bietet einen verläßlichen Führer zum reichen kulturellen Erbe der 
Tibeter.

[170] Brauen, Martin:
Feste in Ladakh. In Zusammenarbeit mit dem Völkerkundemuseum der Universität 
Zürich. Mit 105, zum Teil farbigen Abb., 186 S. ADEVA, Graz 1980.
Erste und umfangreichste Arbeit zu diesem Thema, sowohl für den Wissenschaftler wie 
auch für den interessierten Laien von großem Gewinn. Mit ausführlichem Register und 
hervorragender Bibliographie. Während mehrerer Forschungsaufenthalte in Ladakh in 
den Jahren 1976 bis 1978 nahm der Autor an allen noch ausgeübten Ritualen selbst teil 
und diskutierte seine Beobachtungen mit einheimischen Ritual-Spezialisten. Das 
gesamte Quellenmaterial liegt hier nun als systematische empirische Phänomenologie 
vor, mit Ausführungen auch zur Bedeutung des gesellschaftlichen Unterbaus für das 
Ritual- und Zeremonialwesen.

[171] Brauen, Martin:
Nepal. Leben und Überleben. (Ethnologische Schriften Zürich. 2.). Mit 82 s/w und 24 
farb. Abb., 2 Kartenskizzen. 242 S. Völkerkundemuseum Univ. Zürich, Zürich 1984.
Martin Brauen als Herausgeber dieses Bandes stellt mit seinen Beiträgen und denen von 
weiteren 10 Autoren Nepal in vielfältigen Facetten vor, sowohl geographisch mit vier 
verschiedenen Ethnien (Tharu, Gurung, Newar und Dolpo-pa) als auch mit 
Übersichtskapiteln zur Politik, Geschichte und Religion.

[172] Brauen, Martin:
Siehe auch Peter Aufschnaiter, Innsbruck 1983.

[173] Brauen, Martin und Kantowsky, Detlef:
Junge Tibeter in der Schweiz. Studien zum Prozess kultureller Identifikation. 
(Konkrete Fremde. 5.). 259 S. Rüegger, Diessenhofen/Schweiz 1982.
Gemeinschaftsprojekt der Universität Konstanz und des Völkerkunde-Museums der 
Universität Zürich.

[174] Braumann, Franz:
Ritt nach Barantola. Die Abenteuer des Tibetreisenden Pater Johannes Grueber. Mit 
Karte im Vorsatz. 264 S. Herder, Wien 1958.
Dritte Auflage 1963. Zum Inhalt siehe Johannes Grueber, Stuttgart 1985. Ein gut und 
spannend geschriebenes Buch über den Jesuitenpater Johannes Grueber aus Linz, der 
im Jahre 1661 als erster Europäer Tibets Hauptstadt Lhasa betrat.

[175] Brennecke, Detlef:
Sven Hedin mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt von Detlef 
Brennecke. (rowohlts monographien. 355.) Mit zahlreichen s/w Abb. im Text. 158 S. 
Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1986.
Sven Anders Hedin (1865-1952) durchzog auf drei Expeditionen die Wüsten 
Zentralasiens und das tibetische Hochland, und jedesmal wuchs sein Ruhm. In 
unglaublicher Arbeitswut wertete er seine Expeditionen aus: Als Erlebnisschilderungen 
für Erwachsene, als Abenteuerbücher und als Forschungsberichte. Das vorliegende 
Buch bietet eine wissenschaftlich recherchierte Biographie, mit Bibliographie der 
einschlägigen Primär- und Sekundärliteratur, alle Zitate sind mit Quellenangaben 
belegt, andererseits bietet das Buch aber eine sehr persönliche Stellungnahme zum 
Menschen Sven Hedin, weder liebevoll-verstehend, noch sachlich-distanziert, sondern 
von einer eher überkritischen Einstellung geprägt. Ich zitiere hierzu (persönliche 
Mitteilung, aus einer unveröffentlichten Rezension) Willy Hess, den Autor der großen 
Sven Hedin-Bibliographie, um dem Geist des Brennecke-Werkes gerecht zu werden: 
"Schon im ersten Kapitel wird gegen den Menschen Sven Hedin Stimmung gemacht; 
Brennecke bezeichnet ihn verächtlich als 'synthetischen Grandseigneur', eingebildet von 
sich selber. Oft kommt man nicht um den Eindruck herum, Hedins große Erfolge seien 
Brennecke ein Dorn im Auge. Denn wie soll man es sonst verstehen, daß die 
Huldigung, welche 5 000 begeisterte Schulkinder Sven Hedin nach seiner Rückkehr 
von der Transhimalaya-Reise brachten, von Brennecke als 'organisierter Spektakel' 
bezeichnet wird? Sogar Hedins unerschütterlicher Glaube an Gottes Schutz wird 
lächerlich gemacht, ebenso sein Geständnis, er fühle sich nur wie eine Marionette, 
deren Drähte von einer höheren Hand betätigt würden. Selbst der Wissenschaftler und 
Forscher wird verkleinert. Brennecke verkennt vollkommen Hedins eigentliche 
Mission. Er war Pionier im Erforschen unbekannter Regionen Innerasiens, nicht aber 
ein Spezialist auf irgendeinem Sondergebiet. Nach der Lektüre dieses Buches frägt man 
sich unwillkürlich: Warum hat Brennecke eigentlich die Monographie geschrieben? Es 
ist selbstverständlich sein gutes Recht, einen Autor zu bewundern oder abzulehnen. Ist 
aber das letztere der Fall, dann sollte er doch einsehen, daß er bei einer solch 
ablehnenden Haltung gar nicht fähig ist, ein objektiv richtiges Bild des Betreffenden zu 
zeichnen. Gewiss sollen wir bei aller Bewunderung nicht blind sein für die Fehler 
unseres Helden. Aber man darf ein Lebensbild nicht in einer Weise verzerren und 
entstellen, daß der Leser irregeführt wird. Und das wird er durch diese Monographie".

[176] Brent, Madeleine:
Wenn im Tal der Mondbaum blüht. Aus dem Englischen übersetzt von Ilka Paradis. 
396 S. Marion von Schröder, Düsseldorf 1978.
(Merlin's Keep. Souvenir Press, London 1977).- In der deutschen Übersetzung auch bei 
Bastei Lübbe (TB 10966), 1980, 7. Auflage 1989.— Ein spannendes Buch und eine 
dramatisch-schöne Liebesgeschichte, die teils in Tibet, teils im viktorianischen England 
spielt. Jani, die Romanheldin, Tochter einer indischen Prinzessin und eines englischen 
Offiziers, wird als Kind von einem englischen Soldaten vor Verfolgung gerettet, kommt 
nach Tibet und wächst hier auf. Auf langen Reisen mit den Karawanen lernt sie das 
Innere Tibets kennen, und das tibetische Alltagsleben wird ihr zur zweiten Natur. Doch 
weil englischer Abstammung, bringt man die Zwölfjährige nach England, wo es einem 
der schwarzen Magie mächtigen Mann beinahe gelingt, ihr Lebensglück zu zerstören. 
Er zwingt sie zur Rückkehr nach Tibet, um "die Träne des Buddha, die dieser vergoß, 
als er aus dem Frieden des Nirvana zur Rettung der Menschheit zurückkehrte", aus 
einem Kloster zu rauben. Doch die guten Mächte siegen. (Christiane Aschoff-Ghyczy).

[177] Bretschneider, E:
Potanins letzte Reise in West-China und in osttibetanischem Grenzgebiete im Jahre 
1893. (Petermanns Geographische Mitteilungen, 46., pp. 12-18.). Mit 1 Karte, 7 S. 
Justus Perthes, Gotha 1900.
Gregori Nikolajewitch Potanin (geb. 1835) führte zwischen 1876 und 1894 
ausgedehnte Forschungsreisen im Auftrag der russischen geograph. Gesellschaft aus, 
anfangs in der nordwestlichen Mongolei, später durch zum Teil unbekannte Gebiete des 
östlichen und nördlichen Tibet. Seine Reisewerke sind nicht so brillant geschrieben wie 
die Prschewalskis, deshalb auch nie ins Deutsche übersetzt. Dabei sind seine 
botanischen und zoologischen Sammlungen noch reichhaltiger als die Prschewalskis; 
von einer einzigen Expedition durch das nordöstliche Tibet brachte er über 1 000 alpine 
Pflanzen mit. Die letzte Expedition, auf der seine ihn stets begleitende und selbst 
forschende Ehefrau starb, führte ihn 1893/94 von Tatsienlu aus durch die kleinen 
selbständigen tibetischen Fürstentümer entlang der tibetisch-chinesischen Grenze.

[178] Brinkhaus, Horst:
Jagatprakasamallas Muladevasasidevavyakhyananataka. Das älteste bekannte 
vollständig überlieferte Newari-Drama. Textausgabe, Übersetzung und Erläuterungen. 
(Alt- und Neu-Indische Studien. 36). 7 und 207 S. Franz Steiner, Wiesbaden/Stuttgart 
1987.
Jagatprakasamalla war höchstens 36 Jahre alt, als er 1672 an den Pocken starb. Er 
schrieb dieses einzige vollständig erhaltene Newari-Drama, zugleich auch das älteste 
bekannte Stück in Newari, von dem außer den Liedern auch die kompletten 
Dialogpartien mit Bühnenanweisungen überliefert sind. Den größten Teil des Stückes 
nimmt die im Titel genannte Episode um den aus der altindischen Legende und 
Literaturgeschichte bekannten brahmanischen Erzgauner Muladeva, dessen jüngeren 
Bruder Sasideva und die Kaufmannsfrau Anangasena ein.

[179] Brockhaus, Hermann:
Katha Sarit Sagara. Die Mährchensammlung des Sri Somadeva Bhatta aus Kaschmir. 
Erstes bis fünftes Buch. Sanskrit und Deutsch herausgegeben von H. B. 16, 157, 471 S. 
FA Brockhaus/Brockhaus & Avenarius, Leipzig/Paris 1839.
Reprint G. Olms (Volkskundliche Quellen, Reihe III.), Hildesheim 1975.— Der 
Kathasaritsagara des Somadeva ist eine späte Bearbeitung des indischen Erzählgutes, 
dessen erste Fassung als Pancatantra bekannt ist. Auf dieser Grundlage entwickelten 
sich verschiedene Erzählungssammlungen. Material aus diesem Umfeld gelangte auch 
in die buddhistischen Traditionen; vor allem der Teil des Kanons der 
Mulasarvastivadins, der der Ordenszucht gewidmet ist, enthält Erzählstoffe (siehe 
Panglung, Erzählstoffe, 1981), die aus dem allgemeinen indischen Fundus von 
Erzählungen stammen. H. Brockhaus unternimmt in dieser Arbeit die europäische 
Erstbearbeitung des Kathasaritsagara. Der zweite und dritte Teil dieser Textausgabe 
folgten erst 1862 und 1866. Der Sanskrittext ist in Devanagari-Lettern gesetzt.

[180] Brockhaus, Hermann:
Die Mährchensammlung des Sri Somadeva Bhatta aus Kaschmir. Aus dem Sanskrit ins 
Deutsche übersetzt von H. B. (Sammlung orientalischer Mährchen, Erzählungen und 
Fabeln. I. II.). 22 und 214, 6 und 211 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1843.
Enthält die gesamte Übersetzung, und zwar auch die der beiden Teile, die zum 
Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buches von H. Brockhaus noch nicht auf Sanskrit 
herausgegeben waren.

[181] Brockhaus, Hermann:
Katha Sarit Sagara. Die Märchensammlung des Somadeva. Buch VI-VIII und Buch 
IX-XVIII. Herausgegeben von H. B. (Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes. 
II,5 und IV,5.). 4 und 236, 5 und 628 S. In Commission bei F. A. Brockhaus, Leipzig 
1862/66.
In diesen beiden Teilen ist das Sanskrit in Lateinschrift gegeben.

[182] Brück, Michael von:
Denn wir sind Menschen voller Hoffnung. Gespräche mit dem XIV. Dalai Lama. 
Herausgegeben von Jürgen Haase. 20 farb. und 6 s/w Abb., 128 S. Ch. Kaiser, 
München 1988.
Der Religionswissenschaftler und Theologe Michael von Brück führt seit Jahren einen 
Dialog mit dem Dalai Lama über Christentum und Buddhismus. Bereits 1988 in der 2. 
Auflage erschienen.

[183] Brück, Michael von:
Weisheit der Leerheit. Sutra-Texte des indischen Mahayana-Buddhismus. Ausgewählt 
und kommentiert. Vorwort von Tenzin Gyatso, dem XIV. Dalai Lama. (Klassiker der 
östlichen Meditation). Übersetzung der Originaltexte von Margareta von Borsig. 290 
S. Benziger, Zürich 1989.
Teile der berühmtesten Sutra-Texte des indischen Mahayana-Buddhismus (Lotus-
Sutra, Herz-Sutra, Avatamsaka- Sutra, Vimalakirti-Sutra).

[184] Brück, Michael von:
Siehe auch Dalai Lama, der XIV., München 1986; 1987.

[185] Brück, Regina von und Brück, Michael von:
Ein Universum voller Gnade. Die Geisteswelt des tibetischen Buddhismus. (Herder 
Taschenbuch 1257). 160 S. Herder, Freiburg i. Br. 1987.
Die Autoren, ein evangelisches Pastorenehepaar, die den Dalai Lama persönlich 
kennenlernen durften, haben sich Verdienste um den christlich-buddhistischen Dialog 
erworben. Das Buch bietet eine kompetente und anregende Darstellung der tibetisch-
buddhistischen Bewußtseinsphilosophie, untermauert mit lebendigen Schilderungen von 
Begegnungen in Ladakh mit den Rinpoches mehrerer Klöster, etwa von Lamayuru, und 
dem Orakel vom Kloster Tikse. Lesenswert für den 'Laien' wie für den einschlägig 
'Vorgebildeten', nicht nur zur Wissenserweiterung, sondern auch zur Überprüfung des 
eigenen Bewußtseinsstandes (Renate Wagner).

[186] Brug-pa kun-legs  (1455-1529):
Siehe Andreas Kretschmar, St. Augustin 1981; Keith Dowman, München 1982.

[187] Brunhuber, Robert:
An Hinterindiens Riesenströmen. Mit einem Vorwort von Sven Hedin, 2 Portraits, 30 
s/w Abb. und 1 farb., mehrfach gefalt. Karte. 120 S. Franz Ledermann, Berlin-
Friedenau 1912.
Robert Brunhuber hatte sich die schwer zugänglichen tibetischen Grenzgebiete am 
Oberlauf des Salween als Forschungsziel vorgenommen, ein gefährliches Gebiet wegen 
der dort ansässigen halbwilden Stämme der Lissu, Karens, Kaschin u. a. In seinem 
Tagebuch beginnt die Reise mit einem Kapitel 'Was mich nach Tibet zog', wobei er eine 
systematische Darstellung des bisher in der Tibet-Erforschung Geleisteten und des noch 
zu Leistenden gibt. Die Expedition brach im November 1908 auf, im Januar wurden R. 
Brunhuber und K. Schmitz von Lutzus, einem besonders gefährlichen Volksstamm, am 
Oberlauf des Salween nahe der tibetischen Grenze ermordet. Eine Strafexpedition fand 
das Expeditionsgepäck und die Tagebücher Brunhubers, nach denen das Buch verfaßt 
wurde.

[188] Brunton, Paul:
Als Einsiedler im Himalaya. Ein Tagebuch. Aus dem Amerikanischen übersetzt und 
bearbeitet von Alterego (d. i. Fritz Werle). 223 S. O. W. Barth, Planegg 1938.
(A Hermit in the Himalayas. The journal of a lonely exile. Rider, London 1937).— 
Zweite Auflage 1951. Für die dritte Auflage (1965) vom Verfasser autorisierte 
Übersetzung und Bearbeitung durch Ursula von Mangoldt; 7. bearbeitete Aufl. 1989.— 
Heute belächeln wir vielleicht des Autors Gedanken über Askese und das Über-Ich, 
revolutionäre Gedanken aber sehr wohl in der kolonial -britischen Zeit der zwanziger 
Jahre, als der Autor sich in die relative Einsamkeit der Hügel von Theri am Fuße des 
Himalaya zurückzog. Seine heißersehnte Reise zum Kailash konnte er nicht 
verwirklichen, doch läßt er stellvertretend einen Yogin dessen mühsame Pilgerfahrt 
zum Heiligen Berg realistisch berichten. Der 14. Dalai Lama hat erst kürzlich daran 
erinnert, Reisen ins eigene Innere seien nicht nur billiger, sondern auch wesentlich 
lohnender als Reisen an die Enden der geographischen Welt. Als Führer für eine "Reise 
ins Innere" ist Bruntons Tagebuch auch heute noch brauchbar, von erfrischend 
einfacher und klarer Sprache. Seine häufigen Bezüge zur Bibel und zu unserem 
westlichen Gedankengut erleichtern das Verständnis für seine manchmal etwas 
skurrilen Erläuterungen über Substanz, Toleranz und Weisheit im Hinduismus und 
Buddhismus (abgeändert nach einer Rezension von Renate Noack).

[189] Bucher's Tibet:
Siehe Peter Thiele/Peter Schicht, München 1988.

[190] Büchler, Anne und Schumacher, Rolf:
Die Nachlässe von Martius, Liebig und den Brüdern Schlagintweit in der Bayerischen 
Staatsbibliothek. Für den Druck bearbeitet von Stephan Kellner. (Catalogus codicum 
manu scriptorum Bibliothecae Monacensis. Tomus X., Pars 2). 328 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1989.

[191] Bühler, Jean:
Nepal. (Das Buch der Reisen. 18.). Aus dem Französischen übersetzt von Carlo Bach. 
13 farbige und zahlreiche s/w Abb., 214 S. Editions Rencontre, Lausanne 1964.
(Népal. L'Atlas des Voyages. Rencontre, Lausanne 1964).

[192] Bull, Geoffrey T:
Am Tor der Gelben Götter. Aus dem Englischen übersetzt von Ulrich Wever und Horst 
Kanitz. 1 Karte. 312 S. R. Brockhaus, Wuppertal 1956.
(When Iron Gates Yield. The British Missionary in Tibet. Hodder & Stoughton, 
London 1955).- Deutsche Neuauflage (ebenfalls Brockhaus, Wuppertal) im Jahr 1961, 
mit dem zusätzlichen Untertitel "Krieg gegen die Seele".— Der Autor arbeitete seit 
1949 in guter Freundschaft mit den Tibetern als Missionar auf der Hochebene von Po 
in Osttibet. Das Buch schildert sein Leben mit den Tibetern, die Invasion der 
rotchinesischen Truppen und die Kapitulation der nationaltibetischen Streitkräfte. Drei 
Jahre lang wurde G. T. Bull in Gefangenschaft gehalten und erfuhr an eigenem Leibe 
Umschulungsmethoden bis hin zur "Gehirnwäsche". Ende 1953 durfte er über 
Hongkong in die Freiheit ausreisen.

[193] Bull, Geoffrey T:
Tibetanische Erzählungen. Aus dem Englischen übertragen von Helga Fernbacher. 151 
S. Christliche Verlagsanstalt, Konstanz 1971.
(Tibetan Tales. Hodder & Stoughton, London 1966).— Bericht eines amerikanischen 
Missionars über seine Tätigkeit und seine Erlebnisse im chinesisch-tibetischen 
Grenzgebiet Ende der 40er Jahre. Auch Besuch und Beschreibung des Klosters 
Lithang. Das Buch ist also nicht, wie man zunächst vermuten könnte, eine Sammlung 
tibetischer Erzählungen, sondern schildert mit eingestreuten Tagebuchnotizen die Zeit 
bis zum Einmarsch der chinesischen Truppen (nach Siegbert Hummel).

[194] Burang, Theodor (d. i. Theodor Illion, 1898-1984):
Tibeter über das Abendland. Stimmen aus dem geheimnisvollen Tibet. 213 S. Igonta, 
Salzburg 1947.
Bereits 1947 in der 3. Auflage erschienen. Es handelt sich um einen rein medizinischen 
Text. Th. Illion behauptet, als Tibeter verkleidet 'auf dem Dach der Welt' gewesen zu 
sein, nach langem Studium des Tibetischen nun dort sich mit Tibetern unterhalten zu 
haben (die meisten hätten in ihm einen Tibeter gesehen), doch das alles ohne genaue 
Angaben des Wann, Wo, Wielange usf. Man muß wohl Vorsicht walten lassen, wenn 
man sich über die 'Echtheit' Gedanken macht.

[195] Burang, Theodor (d. i. Theodor Illion):
Tibetische Heilkunde. 170 S. Origo, Zürich 1957.
Dritte revidierte Auflage 1974; 4. revidierte Auflage o. J.— In mehreren Kapiteln über 
'Die kosmischen Essenzen', 'Der Doppelkörper', 'Tibetische Medizinwerke', 'Tibetische 
Heilmethoden' und ähnliches beschreibt der Autor sich selbst als einen des Tibetischen 
kundigen Gelehrten, doch bleiben alle seine Ausführungen vage, oberflächlich, ohne 
exakte Angaben zum Woher und Wieso. Bedenklich stimmt auch das Fehlen jeglicher 
Zitate und bibliographischer Hinweise bzw. Nachweise. Eher ein perfektes 
journalistisches Meisterstück, das man auch aus vielfachen Quellen westlicher Bücher 
so hätte zusammenschreiben können.

[196] Burang, Theodor:
Der Arzt in der tibetischen Kultur. Robugen GmbH, Esslingen 1975.
Sonderausgabe von 'Tibetische Heilkunde', gedruckt nach der 3. revidierten Ausgabe 
von 1974.

[197] Burang, Theodor:
Die Kunst des Heilens im Fernen Osten. Heilverfahren und Heilmittel. 168 S. Origo, 
Zürich 1975.
Mehrere Auflagen, so etwa 1981. Kapitelweise Beschreibung der altchinesischen, der 
tibetischen und der altislamischen Heilsysteme und ihrer Heilmöglichkeiten. Der Autor 
glaubt, daß das zukünftige medizinische Weltbild diese Heilsysteme berücksichtigen 
muß. Wie stets bei seinen Veröffentlichungen sind die 'Fakten' nicht belegt, es finden 
sich zu seinen Behauptungen keine überprüfbaren Texte, sondern wenn, dann nur 
Hinweise auf ebenfalls nicht exakt zitierte Sekundärliteratur. Burang verweist allerdings 
zurecht im Rahmen der tibetischen Medizin auf die bisher unzureichenden 
Übersetzungen der großen medizinischen Standardwerke Tibets, behauptet zugleich 
wieder unüberprüfbar, er selbst habe das Wesentliche dieser Werke übersetzt (aber nie 
publiziert!), und gibt dann aus seinen 'Übersetzungen' eher banale Ratschläge.

[198] Burang, Theodor:
Burang ist Pseudonym. Siehe daher auch Illion, Theodor.

[199] Campbell, A:
Siehe G. A. von Klöden, Wien 1880.

[200] Campbell, William Lachlan:
Die Sprüche von Sakya. Verdeutscht von W. L. Campbell. (Ostasiatische Zeitschrift, 
N. F. 2. Jg. = 12. Jg., pp. 31-65, 159-185). 62 S. Walter de Gruyter & Co., 
Berlin/Leipzig 1925.
Deutsche Übersetzung und transkribierte Ausgabe des tibetischen Textes von Sa skya 
Pandita's Subhasitaratnanidhi, der berühmten tibetischen Adaptation indischer 
Spruchweisheitssammlungen, die sich in Tibet und der Mongolei höchster Beliebtheit 
erfreute. Campbell war der englische Handelsvertreter 1916/17 in Gyantse, einer 
kleinen Handelsstadt zwischen Lhasa und Shigatse. Er konnte dort zwei tibetische 
Textausgaben dieses viel gelesenen metrischen Werkes über Spruchweisheit erwerben. 
Der deutsche Titel lautet "Ein wertvoller Schatz an Sprüchen der Weisheit" und handelt 
in 9 Teilen über die Weisen, die Hervorragenden, die Törichten, über uneinheitliche 
Charaktere, böse Handlungen, natürliches Benehmen, unschickliches Benehmen, über 
die Pflichten der Menschheit und über Religionsübungen.

[201] Candamaharosana Tantra:
Siehe Peter Gäng, Berlin 1981.

[202] Candragomin (5. Jh. n. Ch.):
Siehe Michael Hahn, Wiesbaden 1974; Thomas Oberlies, Stuttgart 1989.

[203] Candrakirti (6/7Jh):
Siehe Helmut Tauscher, Wien 1981.

[204] Cappeller, Carl:
Buddhas Wandel. (Açvaghoshas Buddhacarita). Frei übertragen von Carl Cappeller. 
(Religiöse Stimmen der Völker. Die Religionen des Alten Indien. 5.). 85 S. Eugen 
Diederichs, Jena 1922.
Nicht nur als früheste dichterische Bearbeitung der Buddhalegende, sondern auch als 
eines der ältesten Erzeugnisse der indischen Kunstpoesie überhaupt von großem 
Interesse für alle, die sich mit Buddhismus und indischer Literatur beschäftigen (aus 
dem Vorwort). Asvaghosas Buddhacarita fand auch seinen Platz in den kanonischen 
Schriften der Tibeter.

[205] Caqar dge bses  Blo-bzan chul-khrims (1740-1810):
Siehe Rudolf Kaschewsky, Wiesbaden 1971.

[206] Carson-Rijnhart, Susie:
Siehe Rijnhart, Susie.

[207] Cart, F:
Nepal. Ins Deutsche übersetzt von F. Merz. (Das Bilderbuch der Welt. 6.). Mit 36 
Diapositiven, 127 S., Lausanne 1964.

[208] Carus, Theodor:
Prschewalski's Reisen in der Mongolei, im Gebiete der Tanguten und den Wüsten 
Nordtibets. (Natur und Offenbarung. Organ zur Vermittlung zwischen Naturforschung 
und Glauben für Gebildete aller Stände. 23., pp. 429-439, 494-501, 538-546, 583- 
593). 39 S. Aschendorff'sche Buchhandlung, Münster 1877.
Gute Zusammenfassung der Reise von 1870 bis 1873 (für die ausführliche Fassung 
siehe Prschewalski, Jena 1877), wobei die hier gelistete Publikation insbesondere die 
botanischen Beobachtungen und die an Arten und Vorkommen so reiche Tierwelt 
ausführlich beschreibt. Man könnte diesen Bericht von Th. Carus fast als 
Spezialpublikation über Flora und Fauna Nordost-Tibets bezeichnen, entsprechend dem 
Zustand von vor 120 Jahren.

[209] Causemann, Margret:
Füchse des Morgens. Märchen einer tibetischen Nomadenfrau. Gesammelt und aus dem 
Tibetischen übersetzt von Margret Causemann. Mit 52 Zeichnungen von Wangdjal. 260 
S. Eugen Diederichs, Köln 1986.
Diese Sammlung entstand 1983/84 während einer Forschungsarbeit mit dem Ziel, einen 
osttibetischen Dialekt zu studieren und mündliche Überlieferungen dieses 
Sprachgebietes aufzuschreiben, bevor sie ganz der Vergessenheit anheimfallen. Die 
Märchen wurden bei den Exiltibetern im Kathmandutal/Nepal gesammelt.

[210] Causemann, Margret:
Tibetische Lieder. Gesammelt, übertragen und erläutert von Margret Causemann. 
(Insel-Bücherei Nr. 1039). Mit Zeichnungen von Wangdjal. 115 S. Insel, Frankfurt/M. 
1987.
Diese Liedersammlung entstand während zweier Forschungsaufenthalte (1980 und 
1983/84) in Nordindien und Nepal. Die Lieder wurden nicht 'im Vorübergehen' 
aufgenommen, sondern die Autorin suchte gezielt gute Sänger und Sängerinnen auf 
und bat sie, zu singen und Lieder auf Band aufnehmen zu dürfen. In Zusammenarbeit 
mit dem Sprachinformanten Tsering Tchödon kam so eine Sammlung von 
fünfundzwanzig Liedermärchen zusammen.

[211] Causemann, Margret:
Dialekt und Erzählungen der Nangchenpas. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 
11). 413 S. VGH Wissenschaftsverlag, Bonn 1989.
Nangchen, heute im Südwesten der chinesischen Provinz Qinghai gelegen, war früher 
ein quasi selbständiges Königreich im Kokonor Territorium. Erstmals wird hier der 
Nangchen-Dialekt beschrieben, ein Kham-Dialekt, den die Autorin durch Feldarbeit 
1983/84 in Kathmandu erfaßte. Das Buch enthält einen linguistischen Teil sowie 16 
Erzählungen.

[212] Cesco, Federica de:
Die goldenen Dächer von Lhasa. Aus dem Französischen übersetzt von Hansjörg 
Ostertag. 314 S. Neptun, Kreuzlingen 1974.
(La route de Lhasa. J. Duculot S.A., Gemblauy/Belgien 1974).— Auch Lizenzausgabe 
Union Verlag, Stuttgart o. J.; 5. Auflage Neptun Verlag, Kreuzlingen 1990 (Broschur). 
Die 17jährige Engländerin lebt in Darjeeling, wo sie früh die Mutter und nun auch den 
Vater verloren hat. Von einer Tibeterin, die mit ihr zusammen das College besucht, 
wird sie nach Lhasa eingeladen. Die Begegnung mit dem jungen Rinpoche von 
Gyantse, der krank und zudem im Widerstreit zwischen klösterlicher Pflicht und seiner 
Liebe zu der jungen Tibeterin zu den Neujahrsfeierlichkeiten nach Lhasa aufbricht, 
sowie die Liebe der jungen Engländerin zu einem chinesischen Arzt in Lhasa, bilden 
den Hintergrund dieses spannenden und keineswegs einseitig politisch Stellung 
beziehenden Romans, der 1958 kurz vor der Flucht des Dalai Lamas nach Indien spielt 
und die turbulenten und gefährlichen Ereignisse in Lhasa meisterhaft zu vermitteln 
versteht.

[213] Ceyp, A J:
Die Thibetaner. (Deutsche Rundschau über das gesamte nationale Leben der 
Gegenwart. 15., pp. 103-111, 229-237). 18 S. Eduard Trewendi, Breslau 1890.
Aus Anlaß des zunehmenden Interesses russischer Expeditionen an Tibet wie die von 
Norden her vorstoßenden Prschewalskij und Pjefzof sowie englisch-indischer 
Militäraktionen  an den südlichen Grenzen Tibets regte sich Ende des 19. Jahrhunderts 
auch in Deutschland das Interesse für Tibet. Hierzu gibt diese Arbeit einen gut 
recherchierten und umfangreicheren Einblick in Kultur, Ethnologie, Religionsgeschichte 
und Politik entsprechend dem Kenntnisstand kurz vor der Jahrhundertwende.

[214] Chalon, Jean:
Alexandra David-Néel. Das Wagnis eines ungewöhnlichen Lebens. Mit einem 
Nachwort von Herbert Achternbusch. Aus dem Französischen übersetzt von Giovanna 
Waeckerlin-Induni. 1 Foto, 542 S. Langen Müller, München/Wien 1987.
(Le lumineux destin d'Alexandra David-Néel. Librairie Académique Perrin, Paris 
1985).— 'Le Figaro' schreibt: "Das Portrait einer Unbezähmbaren: Anarchistin, 
Freimaurerin (!), Journalistin, große Liebende, unermüdlich Reisende, Forscherin und 
Schriftstellerin. Mit der Leidenschaft eines Liebenden und der Genauigkeit eines 
Archivars  bringt uns Jean Chalon in seiner faszinierenden Biographie Alexandra David-
Néel (1868-1969) lebendig nahe". Mit unzulänglicher Bibliographie ihrer Werke.

[215] Chang, Garma C C:
Mahamudra-Fibel. Eine Einführung in den tibetischen Zen-Buddhismus. (Wege zur 
letzten Wirklichkeit. 1.). Herausgegeben und aus dem Englischen übertragen von Ernst 
Schönwiese (Garma Döndrub Tashi). 1 Portrait. 88 S. Octopus, Wien 1979.
(Aus verschiedenen Schriften Chang's kompilierte Übersetzung).— Der in China 
geborene Autor trat mit 15 Jahren in ein buddhistisches Kloster in Nanking ein und kam 
zwei Jahre später nach Tibet, wo er acht Jahre verbrachte. Mehrere Jahre wanderte er 
von Kloster zu Kloster. Sechs Jahre lernte er unter seinem Guru Lama Kong Ka in dem 
nach dem Lama benannten Kong Ka-Kloster in Meia Nya in Osttibet. Seit 1951 lebt 
Prof. Chang in den USA und lehrt seit 1966 buddhistische Philosophie an der 
Pennsylvania State University. Neben Erläuterungen zu Mahamudra, einem 'Ziel' der 
Meditation, enthält das Buch vom Autor übersetzte Lehrgesänge des Tilopa und des 
Dritten Karmapa sowie Unterweisungen seines Lehrers Kong Ka, der einer der größten 
Mahamudra-Meister Tibets war.

[216] Chang, Garma C C:
Die buddhistische Lehre von der Ganzheit des Seins. Das holistische Weltbild der 
buddhistischen Philosophie. Aus dem Englischen übersetzt von Ernst Schönwiese. 349 
S. O. W. Barth, München 1989.
(The Buddhist Teaching of Totality. The Pennsylvania State University, 1979).— 
Obgleich vorwiegend auf die Hua-yen-Schule oder 'Hua-yen-tsung' Chinas (ungefähr 7. 
und 8. Jh.) eingehend, ist diese Philosophie doch eine Synthese aller wesentlichen 
Mahayana-Gedanken und zeigt viele Parallelen bzw. Entsprechungen mit tibetisch-
religiösem Gedankengut. Die religiöse Erziehung Changs über viele Jahre in 
verschiedenen tibetischen Klöstern läßt diese Verbindungen immer wieder erkennen.

[217] Chang Shên An:
Von Ta Chien Lu nach Tibet, Lu Ts`ang Tao Li Tsui Hsin T`u K`ao. Übersetzt von T. 
Sperlein. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische Sprachen zu Berlin. Erste 
Abteilung. Ostasiatische Studien. pp. 118-161). Mit 1 mehrfach gefalt. Karte, 44 S. 
Georg Reimer in Kommission, Berlin 1912.
Im Frühjahr 1906 reiste Chang Shên An als Sekretär mit dem General Tu Hu von 
Tatsienlu nach Lhasa. Sein lebendiger Reisebericht, der als Reiseführer wie als 
Abenteuerbericht gedacht war, liest sich ähnlich wie ein Buch von Tafel, Filchner oder 
Hedin. Der Autor, der dann mehrere Jahre in Lhasa lebte, wird im Anhang als 
zuverlässiger, tapferer und umsichtiger Reisekamerad geschildert.

[218] Chekawa Yeshe Dorje:
Siehe Jamgon Kongtrul I., Küsnacht 1989.

[219] Chögyam Trungpa:
Siehe Trungpa, Chögyam.

[220] Chögyam, Ngakpa:
Der fünffarbige Regenbogen. Energiearbeit mit der Farb- und Elementsymbolik des 
tibetischen Tantra. Deutsch von Theo Kierdorf und Hildegard Höhr. (Esotera 
Taschenbücherei). 202 S. Hermann Bauer, Freiburg/Br. 1988.
(Rainbow of Liberated Energy. Element Books. Longmead, Shaftsbury, Dorset 
1986).— 'Die in diesem Buch beschriebenen Ideen haben keinen hochtrabend 
esoterischen Anspruch, sondern sind erstaunlicherweise ganz elementar und 
unmittelbar. Sie kreisen um das Thema, wie man am besten mit den Widrigkeiten des 
alltäglichen Lebens umgeht' (aus der Verlagsankündigung).

[221] Chögyam, Ngakpa:
Reise in den inneren Raum. Ein Handbuch tibetischer Meditationstechniken. Aus dem 
Englischen übersetzt von Theo Kierdorf und Hildegard Höhr. 332 S. Junfermann, 
Paderborn 1990.
(Journey into Vastness — A Handbook of Tibetan Meditation Techniques. Element 
Books, Longmead, Shaftesbury, Dorset 1988).— Ngakpa Chögyam ist heute ein 
gebildeter Mann des Westens, der zuvor die schwierige Ausbildung eines tibetischen 
Lamas selbst erfahren hat. Sein Meditationshandbuch umfaßt Shi-ne-, Lha-tong-, Nyi-
med- und Lhundrup-Übungen. Shi-ne ist die Basis der Meditation. Meditation, so 
versichert Ngakpa Chögyam dem Leser, ist vor allem eine Art, mit sich selber allein zu 
'Sitzen' und die eigene wahre Natur zu verwirklichen. Ist das leicht? Natürlich. Ist das 
schwierig? Ebenfalls.

[222] Chögyam, Ngakpa:
Siehe auch Roger Hicks, Essen 1985.

[223] Chökyi Gyaltsen, Jetsün:
Die Buddhanatur. 38 S. Tharpa Chöling, Le Mont Pélerin o.J.
Kommentar zu einem Teil des ersten Kapitels des 'Uttaratantra' von Maitreya über das 
allen Wesen innewohnende Potential, die vollkommene Buddhaschaft zu erlangen.

[224] Chökyi Gyaltsen, Jetsün:
Siehe auch Oliver Petersen, Hamburg 1987.

[225] Chö Ling (Hrsg), Karme:
Om, ah, hum. Karmapa-Meditation. Mit 4 Tafeln und einer Fotografie. 28 S. Karme 
Chö Ling, Bremen 1988.
Das Heft enthält die folgenden Kapitel: "Die vier grundlegenden Gedanken und die 
Entwicklung von Bodhicitta" (Seite 4-12), "Gebet für die schnelle Wiedergeburt des 
Gyalwa Karmapa" (Seite 13-17), und "The Songs of Rangjung Ripke Dorje" (auf 
Englisch, Seite 18-24), die abschließenden Seiten geben die mystischen Silben om, ah 
und hum in Kalligraphie; als Buchschmuck erscheint auf Seite 13 eine Strichzeichnung 
des Gyalwa Karmapa und auf Seite 15 ein Foto des Rangjung Ripke Dorje.

[226] Chokteng Kalsang und Gyaltag Gyaltsen:
20 Jahre Tibeter im Pestalozzidorf Trogen. Eine Festschrift zum Anlass des Jubiläums 
"20 Jahre Tibeter im Kinderdorf Pestalozzi" Trogen/Schweiz. Mit 50 s/w Abb., 6 
Zeichnungen, 112 S. Kinderdorf Pestalozzi, Trogen/Schweiz 1980.
In dieser Festschrift werden der Weg der tibetischen Flüchtlingskinder ins Kinderdorf 
Pestalozzi und deren Werdegang beschrieben. Sie enthält Beiträge von verschiedenen 
Betroffenen und Beteiligten.

[227] Chorlton, Windsor (Text) und Wheeler, Nik (Fotos):
Felsbewohner des Himalaya. Die Bothia. (Völker der Wildnis. Time-Life Bücher). Aus 
dem Englischen übersetzt von Ursula-Maria Mössner. Mit 103 farb. Abb., 2 
Kartenskizzen. 1 Karte im Vorsatz. 168 S. Time-Life, Amsterdam 1982.
(Englischer Titel nicht gegeben).— Der in Zusammenarbeit mit der Redaktion der 
"Time-Life Bücher" entstandene, von Text und Bild her ausdruckstarke Band (mit 
kleiner Bibliographie und ausführlichem Register) ist das Ergebnis einer Ende der 70er 
Jahre in Mittel-Nepal in zwei Dörfern in nächster Nähe zur tibetischen Grenze im Nar-
Phu Tal durchgeführten Forschung. Neben dem Autor und dem Fotografen arbeiteten 
'vor Ort' der Ethnologe Christoph von Fürer-Haimendorf und die Sozialanthropologin 
Charlotte Hardmann.

[228] Chwaszcza, Joachim und Schmidt-Leukel, Perry:
Umschnitten von Stille. Mit 73 ganzseitigen s/w Abb. aus dem Himalaya-Raum und 
Texten des Mahayana-Buddhismus. 117 S. (ohne Anhang). Mirapuri, Planegg 1987.
Die (im Druck leider etwas matten) Fotos wurden auf Reisen 1981 bis 1985 in Nepal, 
Ladakh und Zanskar aufgenommen.

[229] Clifford, Terry:
Tibetische Heilkunst. Die Einführung für westliche Leser in eines der ältesten 
ganzheitlichen Heilsysteme. Mit einem Vorwort des Dalai Lama. Aus dem 
Amerikanischen von Jochen Eggert. Mit 32 Abb., 320 S. O. W. Barth, München 1986.
(Tibetan Buddhist Medicine and Psychiatry. The Diamond Healing. Samuel Weiser, 
York Beach, Maine 1984).— Eine weitere deutsche Ausgabe erschien als 
Sonderausgabe 1989; auch Ullstein TB 34648 (1990).— Der deutsche Titel 
unterschlägt leider, daß es sich im Wesentlichen um den Bereich der tibetischen 
Psychiatrie handelt (selbst der psychiatrische Teil des amerikanischen Originaltitels wird 
im Impressum ausgelassen). Ansonsten fundiertes Buch mit Bibliographie und Register. 
Behandelt vorwiegend den 'Ganzheitsaspekt' und die psychosomatische Richtung 
innerhalb der tibetischen Medizin.

[230] Clift:
Siehe Johnston, George Henry, Zürich 1951.

[231] Colsman, Michael:
"Der Kostbare Rosenkranz für den Höchsten Weg". Ratschläge des Meisters Gampopa. 
Im tibetischen Originaltext herausgegeben, ins Deutsche übersetzt und mit 
Anmerkungen versehen. (Opuscula Tibetana. 17.). 93 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 
1986.
In der Tradition Mi-la-ras-pas hat dessen Schüler Sgam-po-pa (1079- 1153) zu 28 
Gebieten des kontemplativen Lebens rund 300 Ratschläge überliefert. Die in 
langjähriger Zusammenarbeit mit tibetischen Lamas entstandene Übersetzung dieses 
Werkes versucht, philologische Korrektheit der Wiedergabe mit dem lebendigen Geist 
mündlicher Überlieferung, wie sie in Asien auch heute noch eine große Rolle spielt, zu 
verbinden. Diese 'Ratschläge' besitzen meist keinen ausgesprochen kultur- oder 
religionsspezifischen Charakter, sondern wenden sich eher an jeden spirituell 
Interessierten.

[232] Colsman, Michael:
Definitionen psychologisch-ethischer Faktoren in der systematischen Philosophie des 
Buddhismus. Auf der Grundlage eines lamaistischen Textes von Gegän Gyatso. 
Eingeleitet, übersetzt, zusammengestellt und kommentiert. (Reihe Psychologie. 20.). 
Mit 2 Abb., 221 S. Centaurus, Pfaffenweiler 1990.
Gegän Lobsang Gyatso verfaßte 1973/74 für seine Schüler an der 'Buddhist School of 
Dialectics (Dharamsala)' ein philosophisches Werk, welches die unübersichtliche Fülle 
der in den Sutren gegebenen Lehren gleichsam wie ein Gerüst zusammenhält. Aus 
diesem Werk Gegän Gyatsos stammen die meisten der von Colsman übersetzten 
Definitionen, Funktionsbezeichnungen und Einteilungen, mit deren Hilfe 51 seelisch-
geistige 'Faktoren' erörtert werden. Diese Erörterungen bilden einen bestimmten 
Abschnitt in der Ausbildung an den Klosteruniversitäten der Dge-lugs-pa-Schule des 
Lamaismus.

[233] Conrady, August (1864-1925):
Das Hariçcandranrityam. Ein altnepalesisches Tanzspiel. (Habilitationsschrift, 
Philosophische Fakultät der Universität Leipzig). 45 S. G. Kreysing, Leipzig 1891.
Keine literarische Würdigung, Übersetzung oder Inhaltsangabe, sondern 
sprachwissenschaftliche Abhandlung anhand des Hariçcandranrityam, der Spieloper 
vom König Hariçcandra. Das Stück wurde in einer arischen Mundart des alten Nepal 
(Regierungszeit der Malla) verfaßt und zeigt keine Bezüge zu den heutigen nepalischen 
Sprachen.

[234] Conrady, August:
Das Newari. Grammatik und Sprachproben. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 45., pp. 1-35). 35 S. In Comm. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1891.
Neben den sprachwissenschaftlichen Ausführungen auch Eingehen auf die Entwicklung 
und Bedeutung des Newari als eine der etwa 30 nichtarischen lebenden Sprachen 
Nepals, das sich unter der Gunst und dem Einfluß der Herrscherfamilien zur 
Schriftsprache entwickelt hat. Aufzeigen der verschiedenen Perioden von 
Wortübernahmen aus den sanskritischen Sprachen in das Newari.

[235] Conrady, August:
Ein Sanskrit-Newari-Wörterbuch. Aus dem Nachlasse Minayeff's herausgegeben. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 47., pp. 539-573). 35 S., 
Leipzig 1893.
Die Sammlungen Minayeff's über das Newari entstanden während seines Aufenthaltes 
im Jahre 1875 in Kathmandu; unter anderem enthielt die Sammlung ein Zettelglossar 
von über 1 000 Wörtern. Conrady versucht anhand der vielfältigen Notizen und 
Manuskripte im Nachlaß Minayeff's ein möglichst vollständiges Bild der lexikalischen 
Beschaffenheit des Newari zu vermitteln.

[236] Conrady, August:
Eine indochinesische Causativ-Denominativ-Bildung und ihr Zusammenhang mit den 
Tonaccenten. Ein Beitrag zur vergleichenden Grammatik der indochinesischen 
Sprachen, insonderheit des Tibetischen, Barmanischen, Siamesischen und Chinesischen. 
208 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1896.
Die Hälfte des Buches ist dem Tibetischen gewidmet und Grundlage der weiteren 
Untersuchungen des Causativums in einer östlichen Sprachgruppe (Tibetisch, 
Nepalisch-Assamesisch und Birmanisch) und einer westlichen (Siamesisch und 
Chinesisch): In allen soweit untersuchten Sprachen findet sich dieselbe Causativ-
Denominativ-Bildung, bei welcher das Intransitivum ursprünglisch stimmhaften, das 
Transitivum stimmlosen Anlaut hat, und ebenso findet sich dieselbe Lautverschiebung, 
durch welche die alten stimmhaften in stimmlose Anlaute verwandelt werden.

[237] Conrady, August:
Fünfzehn Blätter einer nepalesischen Palmblatt-Handschrift des Narada. Einleitung, 
Text, Anmerkungen. (Inaugural-Dissertation 1886. Philosophische Fakultät der 
Universität Würzburg). 26 S. G. Kreysing, Leipzig 1891.
August Conrady (1864-1925), Sinologe mit 33jähriger Lehrtätigkeit an der Universität 
Leipzig, bearbeitete in seiner Promotionsarbeit die letzten 15 Blätter einer in das Jahr 
1407 n. Chr. datierten, sehr gut erhaltenen nepalesischen Palmblatt-Handschrift, eher 
hinsichtlich der Besonderheiten der Sprache und Schrift, weniger zum gleichermaßen 
interessanten (aber anderenorts ausführlich behandelten) juristischen Inhalt 
(Naradeischer Gesetzestext; Gottesurteile). Seite 1-13 Einleitung, 14-19 Text, 20-26 
kritische Anmerkungen.

[238] Consten, Hermann:
Der Kampf um Buddhas Thron. (Pan. Bücherei eines freien Lesebundes. IV.). Mit 17 
teils farb. Bildtafeln, 234 S. Vossische Buchhandlung, Berlin (1925).
Consten lebte längere Zeit unter den Mongolen. Auch dieser Roman spielt an den 
Grenzen Tibets, mit Folterungen und Grausamkeiten in den lamaistischen Klöstern. Ein 
absurder und einseitiger Aspekt wird hier romanhaft ausgestaltet, inhaltlich Fortsetzung 
des zuvor gelisteten Werkes.

[239] Consten, Hermann:
Mysterien im Lande der Götter und lebenden Buddhas. (Pan. Bücherei eines freien 
Lesebundes. III.). Mit Frontispiz, 3 farb. Abb. nach Aquarellen von Heinrich Linzen, 4 
s/w Fotos des Verfassers. 253 S. Vossische Buchhandlung, Berlin 1925.
E. Hauer (Berlin) rezensierte dies Buch in der 'Orientalischen Literaturzeitung' (1926): 
"Augenscheinlich haben die Erfolge Ossendowskis bei diesem Buche Pate gestanden. 
Die Handlung erzählt, wie ein Schamane durch ganz Asien umhergetrieben wird, dabei 
lernt man die gesamten Religionen Zentralasiens mit ihren 'geheimnisvollen Zeremonien 
und ihrer grauenhaften Mystik' (Vorwort Consten) kennen. Alles in allem eine 
Indianergeschichte à la Karl May." Consten selbst weist allerdings daraufhin, daß er 
sich jahrelang in Zentralasien aufgehalten und dort wissenschaftlich gearbeitet hat, und 
daß die in diesem Buch wiedergegebenen Geschichten zwar vor einem älteren 
historischen Hintergrund beschrieben werden, im wesentlichen aber so von ihm 
authentisch erlebt wurden.

[240] Consten, Hermann:
Der rote Lama. Ein Erlebnis aus dem innersten Asiens. 181 S. Strecker & Schröder, 
Stuttgart 1928.
Das Geschehen rankt sich um Lamas und Klöster, doch alles spielt in der Mongolei. 
Grausiges Geschehen mit Opferung eines Menschen bei lebendigem Leibe im Kloster. 
Dort endet der Roman in einer fünffachen zimmetfarbigen Pyramide aus Fleisch, Blut 
und Eingeweiden, nachdem die Handlung vom Kreml im weißen Mondenschein über 
das Kloster des Khutukhtu zum Kloster des Räuberlama, weiter zum 'Kloster der 
Selbstversenker' und schließlich zum Tempel der Tigersphinx kommt.

[241] Conze, Edward:
Im Zeichen Buddhas. Buddhistische Texte. Herausgegeben und eingeleitet von Edward 
Conze, unter Mitarbeit von I. B. Horner, D. Snellgrove, A. Waley. Aus dem Englischen 
übersetzt von Marianne Winder. (Fischer TB 144 'Bücher des Wissens'). 268 S. Fischer 
Bücherei, Frankfurt/Hamburg 1957.
(Buddhist Texts through the Ages, Bruno Cassirer, Oxford 1954; Harper & Row, New 
York 1964).— Buddhistische Texte aus den verschiedensten Zeitabschnitten, aus dem 
Sanskrit, Chinesischen, Tibetischen, Japanischen und aus dem Pali — Zeugnisse von 
einzigartiger Schönheit, Weltweisheit und Glaubenskraft. Für Tibet von besonderer 
Bedeutung das Kapitel von David Snellgrove: Die Tantras.

[242] Conze, Edward:
Eine kurze Geschichte des Buddhismus. Übersetzt, herausgegeben und mit einem 
Nachwort versehen von Friedrich Wilhelm. 173 S. Insel, Frankfurt/M 1984.
(A Short History of Buddhism. George Allen & Unwin, London 1980).— Ungekürzte 
Taschenbuchausgabe Suhrkamp TB 1297, 1986. In diesem prägnanten Geschichtsbild, 
welches jedem Interessierten wegen der klaren Sprache und der hervorragenden 
Bearbeitung eines so großen Gebiets empfohlen werden kann, werden im Kapitel III 
der Buddhismus in Nepal, Kashmir und in Tibet beschrieben.

[243] Conze, Edward (1904-1979):
Der Buddhismus. Wesen und Entwicklung. (Kohlhammer Urban TB. 5.). (Deutsche 
Fassung in Zusammenarbeit mit dem Autor). 235 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1953.
(Buddhism, its Essence and Development. Bruno Cassirer, Oxford 1951).— 8. 
unveränderte Auflage 1986. Edward Conze (1904-1979), der 1933 nach England 
emigrierte, schreibt umfassend über den Buddhismus, mit vielfachem Eingehen auf 
Tibet. Entstanden ist dies Buch aus Vorlesungen und Versuchen, herauszufinden, wie 
weit man buddhistische Meditation heute (1941) praktisch durchführen kann.

[244] Cooper, Thomas Thornville:
Reise zur Auffindung eines Überlandweges von China nach Indien. Mit einem Anhang, 
die beiden englischen Expeditionen von 1868 und 1875 unter Sladen und Browne, und 
Margarys Reise betreffend. (Bibliothek geographischer Reisen und Entdeckungen 
älterer und neuerer Zeit. 13.). Aus dem Englischen übersetzt von H. L. Klenze. 1 
xylogr. Frontispiz, 13 xylograph. Abb. im Text, 1 Karte. 507 S. Hermann Costenoble, 
Jena 1877.
(Travels of a pioneer of commerce in pigtail and petticoats, or, an overland journey 
from China towards India. John Murray., London 1871. Reprint Arno Press, New York 
1967).— Zweite Auflage der deutschen Ausgabe 1882.— Th. Th. Cooper war 
britischer Agent der Handelskammer zu Calcutta und lebte längere Zeit in China. Nach 
mehrjährigen Plänen und Vorbereitungen brach er 1868 auf, um eine neue 
Überlandverbindung von China nach Indien (wegen englischer Handelsinteressen) zu 
erkunden. Die lange Zeit einzig mögliche Verbindung über Ta-tsien-lu und Bathang 
nach Lhasa und weiter nach Indien war wegen einer Unzahl von Räuberbanden nicht 
mehr verkehrssicher (dazumals wurden jährlich allein sechs Millionen Pfund Ziegeltee 
auf dem Landweg nach Lhasa transportiert und von dort in alle Richtungen verteilt). 
Cooper suchte eine kürzere Verbindung über Ta-tsien-lu durch osttibetisches Gebiet 
nach Burma und Indien. Auf tibetischem Gebiet wurde er gefangengenommen. Er 
beschreibt mannigfache ethnologische Details aus Ost-Tibet, mußte dann aber nach Ta-
tsien-lu zurückkehren und sein eigentliches Reiseziel aufgeben.

[245] Cosey:
Jonathan. 
[Comic-Serie]. Aus dem Französischen übersetzt von Ute Eichler, Andreas C. Knigge 
u. a.; 
[pro Heft] 48 S. Carlsen, Hamburg ab 1981.
(Jonathan. Publica bzw. Editions du Lombard, beide Brüssel, ab 1979).— Bisher 
erschienen die Bände 'Auf der Suche nach der Erinnerung', 'Das Geheimnis des weißen 
Berges', 'Das Geheimnis des fremden Mädchens', 'Die Wiege des Bodhisattva', 'Der 
blaue Raum zwischen den Wolken', 'Drolmas Traum', 'Kate',  'Das Privileg der 
Schlange', 'Neal und Sylvester', 'Onkel Howard kehrt zurück' und 'Greyshore Island'. 
Cosey erzählt in dieser Serie die Geschichte des Schweizers Jonathan, der in seiner 
Kindheit in der Schweiz ein tibetisches Flüchtlingsmädchen kennengelernt hatte und 
dieses nun in Tibet sucht. Durch einen Unfall verliert er sein Gedächtnis, das er 
wiederzufinden sucht. Er erlebt vielfältige Abenteuer, wird  mit tibetischer Mentalität 
ebenso konfrontiert wie mit Rebellen, die gegen die chinesische Besatzung kämpfen. 
Schöne Bilder, guter Inhalt! (Christian Aschoff).

[246] Craiova, Nana de:
Tibetische Kultbronzen. Katalog der Sonderausstellung 
[aus der Sammlung der Himalayan and Central Asian Archives, Rio de Janeiro] im 
Museum für Indische Kunst, Staatl. Museen Berlin Preußischer Kulturbesitz. Mit 11 
ganzseitigen Abb., (28 S.). Museum für Indische Kunst, Berlin 1972.

[247] Croidys, Pierre:
Ins Land der Geister. Vom Großen Sankt Bernhard nach Tibet. Aus dem Französischen 
übersetzt von Gerold Schmid. 2 Karten. 189 S. Räber & Cie., Luzern 1949.
(Du grand St. Bernard au Thibet 'Sur la Terre des Esprits'. Spes, Paris 1949).— Zwei 
Patres des St. Bernhard Hospizes gründen und bauen 1931 ein Hospiz auf einem 
tibetischen Paß an der Südost- Grenze von Tibet/China. Der 3750 m hohe La-tso liegt 
auf dem 28. Breitengrad noch auf chinesischem Territorium und im Arbeitsbereich der 
katholischen Mission; er verbindet die Täler des Mekong und des Saluen. Getreu der 
Tradition vom St. Bernhard soll ein Hospiz entstehen, das Reisenden, die auf der 
gefährlichen Teestraße zwischen China und Tibet über diesen Pass verkehren, Obdach 
bietet.-  Wenn der Autor auch keinen wissenschaftlichen Bericht geben will, so findet 
der Leser doch eine Reihe von Beobachtungen, die in ihrer farbigen Schilderung dem 
Religionswissenschaftler, Völkerkundler und Psychologen höchst willkommen sind. 
Eine Stärke des Buches ist die Schilderung von der allmählichen Durchdringung des 
typisch chinesischen, mehr auf das Vordergründige gerichteten Charakters der 
Bevölkerung mit der dämonisch gearteten tibetischen Kultur und wie diese 
Veränderung zugleich mit der Wandlung der Landschaft fortschreitet, je weiter die 
beiden Patres zum Reiseziel an der tibetischen Grenze vordringen (nach S. Hummel, in 
Sinologica 3.). Als Ergänzung siehe Robert Loup "Märtyrer in Tibet", 1959, mit der 
Biographie eines der beiden Hospiz-Erbauer.

[248] Cybikov, Gonbozab Cebekovic (1873-1930):
Das in mehreren Auflagen und Reprints in russischer Sprache erschienene Buch 'The 
Buddhist Pilgrim at the Holy Places of Tibet', über eine Tibetreise 1899 bis 1902, 
wurde nie ins Deutsche übersetzt. Ich habe auch keine deutschen Auszüge oder 
Kommentare auffinden können, lediglich die englische und tschechische Ausgabe. 
Gleichwohl wird in der Bibliographie von Hsu Ginn-tze (Peking 1958) eine deutsche 
Übersetzung (472 S.) gelistet.

[249] Dagpo Rinpoche:
Siehe Antoine Borromée, München 1984.

[250] Dagyab Kyabgön Rinpoche:
Aus dem Leben der alten Kadam-Meister. Heft 1: Atisha. Mit einer Einleitung von 
Cornelia Weishaar-Günter. Mit 1 Abb., 27 S. Chödzong - Buddhistisches Zentrum, 
Langenfeld 1991.
Nach der Vorbemerkung von C. Weishaar-Günter beruht die hier mitgeteilte 
Biographie des Atisa auf mündlichen Belehrungen, die aus der "Biografiensammlung 
des Lamas der Lamrim Tradition verfaßt von Yons-'dzin Ye-ses rgyal-mtshan" (S. 1) 
entwickelt wurden. Im gleichen Zusammenhang heißt es noch: "Jeder Versuch, der 
wissenschaftlichen Genauigkeit zuliebe bei der Überarbeitung eine Entflechtung von 
Übersetzung und Interpretation vorzunehmen, wäre auf Kosten von Rinpoches Absicht 
gegangen — den Zuhörer bzw. Leser nicht unbedingt mit technischen Details zu 
überschütten, sondern ihm vor allem einen lebhaften Eindruck davon zu vermitteln, wie 
die früheren Lamas mit den Belehrungen, deren Erbe wir heute sind, umgegangen 
sind."

[251] Dagyab, Loden Sherap:
Ikonographie und Symbolik des Tibetischen Buddhismus. Hrsg. von Klaus Sagaster. 
Teil D: Die Sadhanas der Sammlung sNar-than brgya-rtsa. (Asiatische Forschungen. 
99.). 89 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1986.
Schematische Auswertung von 33 Sadhanas der Sammlung sNar-than brgya-rtsa nach 
einer Version des 18. Jhs. Dabei werden entsprechend dem Plan der "Ikonographie und 
Symbolik des Tibetischen Buddhismus" (siehe Loden Sherap Dagyab und Namgyal 
Gonpo Ronge, Wiesbaden 1983) die ikonographisch relevanten Daten der im Ritualtext 
geschilderten Gottheiten/höheren Wesenheiten in einem nach 23 Punkten gegliederten 
Raster erfaßt. Beigegeben sind Auszüge aus dem ausgewerteten tibetischen Text. 
Indizes nach Typen, Namen und den speziellen Eigenschaften beschließen das Material.

[252] Dagyab, Loden Sherap:
Buddhismus im Westen. (Schriften der DBU, Bunte Reihe). Zusammengestellt und 
herausgegeben von der Deutschen Buddhistischen Union. Deutsche Formulierung der 
Texte S. E. Dagyab Kyabgön Rinpoche in Zusammenarbeit mit Regine Leisner. 63 S. 
Chödzong, Langenfeld o. J.
Seine Eminenz Loden Sherap Dagyab Rinpoche, der IX. Kyabgön von Dagyab, 1940 
im östlichen Tibet geboren, schon bald als Reinkarnation erkannt und mit 6 Jahren in 
seinem Hauptkloster Tashi Yangkhyil inthronisiert, studierte ab dem 15. Lebensjahr an 
der Klosteruniversität Drepung, 1959 Flucht nach Indien, wo er später das Tibet-House 
in Delhi leitete. Seit 1966 arbeitet er als Tibetologe an der Universität Bonn.

[253] Dagyab, Loden Sherap:
Siehe auch Dieter Schuh 1978; Peter Schwieger 1989.

[254] Dagyab, Loden Sherap und Ronge, Namgyal Gonpo:
Ikonographie und Symbolik des Tibetischen Buddhismus. Hrsg. von Klaus Sagaster. 
Teil A I und II: Die Sadhanas der Sammlung Ba-ri brgya-rtsa. Zeichnungen von 
Gottheiten, Gesten, Sitzhaltungen und Attributen von Namgyal Gonpo Ronge mit 
Erläuterungen von Loden Sherap Dagyab. (Asiatische Forschungen. 77., 1 und 2). Mit 
71/127 Abb., 2 Bände 
[mit durchlaufender Pagina, Band 1 bis S. 154], 318 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 
1983.
Autorenfolge in Teil 2 in umgekehrter Reihenfolge: Zeichnungen von Gottheiten, 
Gesten, Sitzhaltungen und Attributen von Namgyal Gonpo Ronge mit Erläuterungen 
von Loden Sherap Dagyab. Die auf das 11. Jahrhundert zurückgehende repräsentative 
Sadhana-Sammlung Ba-ri brgya-rtsa wird hier nach dem Schema, das Klaus Sagaster 
und L. S. Dagyab, "Zum Plan einer Sammlung von Materialien zur tibetischen 
Ikonographie", Zentralasiatische Studien 12 (1978), S. 359-411, geben, mit allen 
ikonographisch relevanten Daten erfaßt. Es werden 19 der insgesamt 79 
Hauptgottheiten sowie alle in den 79 Sadhanas vorkommenden Körperhaltungen, 
Gesten und Attribute in Strichzeichnungen wiedergegeben.

[255] Dagyab Kyabgön Rinpoche:
Siehe Dagyab, Loden Sherap.

[256] Dahnke, Karl H:
Tibet — Handbuch und Katalog der Marken und Stempel. 2 Teile. Teil 1 (1978) mit 19 
Seiten Abb, Text 65 S.; Teil 2 (1981) ohne Pagina (78 S. Text) und 243 Abb. 
(Ringbuch). Forsch.Gemeinsch. China-Philatelie, Bayreuth/Essen 1978/81.
Das Werk gliedert sich in Teil 1: Brit.-ind. Post; Teil 2: Kaiserl. chinesisch. Post; Teil 
3: Lokalpost; Teil 4: VR-Post und Teil 5: Allgemeines, wobei insbesondere Hinweise 
auf Fälschungen, Literatur- und Quellenangaben zu finden sind. Eine Einleitung 
beschreibt die Geschichte der tibetischen Philatelie.

[257] Dai Yannian, Yan Qinghong, und Zuh Yuan:
Tibet: Mythos und Realität. Aus dem Chinesischen übersetzt. (China im Brennpunkt. 
Beijing Rundschau-Reihe). 97 s/w Abb. 191 S. Beijing Rundschau, Peking 1988.
Enthält eine größere Zahl statistischer Angaben, vor allem aber die chinesische 
Interpretation der völkerrechtlichen Situation Tibets und der chinesisch-tibetischen 
Beziehungen. Im Mittelpunkt steht der Versuch eines historischen Nachweises der 
Zugehörigkeit Tibets zur Volksrepublik.

[258] Dalai Lama, V:
Siehe Albert Grünwedel, Heidelberg 1919.

[259] Dalai Lama, VI  (Tshangs-dbyangs-rgya-mtsho):
Liebeslieder des VI. Dalai Lama. Aus dem Tibetischen übersetzt, mit Anmerkungen 
und einem Nachwort versehen von Dieter M. Back. Tibetisch und deutscher Text. 159 
S. Wolf Mersch, Freiburg i. Br. 1986.
Der VI. Dalai Lama (1683-1706) gilt als 'unwürdiger' Nachfolger des "Großen 
Fünften". Er wird als trinkfreudiger Lüstling dargestellt, doch vom Volk wird er 
geliebt. Seine Liebeslieder, sechssilbige Vierzeiler, sind ein bemerkenswertes Zeugnis 
der tibetischen Literatur. Sie sind noch heute im tibetischen Volk lebendig. Der VI. 
Dalai Lama starb (ermordet?) im Jahr 1706 während einer erzwungenen Reise nach 
China. Die 1930 erstmals in englischer Sprache erschienenen Lieder wurden von dem 
Tibetologen Dieter M. Back einfühlsam in Deutsche übersetzt (mit Anmerkungen und 
einem Nachwort).

[260] Dalai Lama, VII:
Das erfüllende neue Licht von Nutzen und Glück. Ein Sadhana des Tausendarmigen 
Avalokitesvara nach der Überlieferung der Nonne Palmo in Verbindung mit der 
Enthaltsamkeitsübung; vom Siebten Dalai Lama Lobsang Kaelsang Gjatso. 1. Teil: 
Deutscher Text. Unter Leitung von Gesche Thubten Ngawang von Getsül Jampa 
Gyatso aus dem Tibetischen übersetzt. Mit 9 Abb., 87 S. Tibetisches Zentrum, 
Hamburg 1982.
Der VII. Dalai Lama (1708-1758) ließ dieses Sadhana von seinem Schreiber, dem 
Mönch Kälsang Jöntän, aufschreiben. Es basiert auf Schriften Nagarjunas und der 
Siddha Palmo; Texte aus Ritualen anderer großer Meister wurden miteingefügt.

[261] Dalai Lama, XIII:
Siehe Roger Hicks und Ngakpa Chögyam, Essen 1985.

[262] Dalai Lama, XIV:
'Die Weisheit des Herzens' siehe Dalai Lama XIV. bei: 'Ausgewählte Texte', München 
1987.— 'Geist und Materie' siehe Paul Syska, Gengenbach 1989.

[263] Dalai Lama, XIV:
Mein Leben und mein Volk. Die Tragödie Tibets. Aus dem Englischen übersetzt von 
Maria Steininger. Mit einem Vorwort von Prof. Helmut Hoffmann. Mit 46, davon 15 
farbigen Abb. auf Tafeln, 1 Karte. 376 S. Droemersche Verl'anstalt Th. Knaur, 
Zürich/München 1962.
(My land and my people. Memoirs of His Holiness the Dalai Lama of Tibet. Ed. by 
David Howarth. McGraw-Hill Book Corp. New York 1962). Die deutsche 
Übersetzung erschien 1962 auch als Lizenzausgabe im Ex Libris Buchclub Zürich. 
Ungekürzte Taschenbuchausgabe (TB 3698, Knaur Sachbuch) bei Droemer, München 
1962, sowie bei O. W. Barth, München 1976, 1989.— Bedeutende Autobiographie des 
14. Dalai Lama, der 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. In klarer 
und einfacher Sprache erzählt der 14. Dalai Lama sein Leben, von seiner Geburt als 
Bauernsohn am fünften Tag des fünften Monats im Holz-Schwein-Jahr, nach 
christlicher Zeitrechnung also 1935, bis zu seiner Flucht und Aufnahme in Indien 1959. 
Diese Autobiographie umfaßt daher die ersten 25 Lebensjahre des Dalai Lama.

[264] Dalai Lama, XIV:
Das Auge der Weisheit. Grundzüge der Buddhistischen Lehre für den westlichen Leser. 
Aus dem Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. 178 S. Scherz (für O. W. Barth), 
München 1975.
(The Opening of the Wisdom Eye and The History of the Advancement of 
Buddhadharma in Tibet. Bangkok 1968.).—  4. deutsche Auflage 1986. "Ich habe 
dieses kleine Buch im Gedanken an die Bedürfnisse der Menschen im Osten und im 
Westen geschrieben, die sich um den rechten Weg bemühen und das Wissen um die 
Lehre (Dharma) des Buddha erlangen wollen", schreibt Gelong Tenzin Gyathso, der 
14. Dalai Lama, 1963 zu diesem Buch. Ein besonders schönes Kapitel lautet "Die 
dreifache Übung (Höchste Tugend, Sammlung, Weisheit)." Die Übersetzung erfolgte 
aus dem Tibetischen zunächst ins Hindi, dann ins Englische und zuletzt ins Deutsche.

[265] Dalai Lama, XIV:
Das Ablassen von den Vier Begierden. Lehrrede gehalten in Strasbourg, Oktober 1982. 
Übersetzt in Zusammenarbeit mit Ven. Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa. 23 S. 
Sakya Tsechen Ling Institut, Strasbourg 1982.
(The Parting from the Four Attachments. His Holiness the XIVth Dalai Lama open 
teaching, delivered in Strasbourg October 1982. Strasbourg 1982).

[266] Dalai Lama, XIV:
S. H. der XIV. Dalai Lama '82 in München. Tonbandabschrift Heinz Dalmühle, 
Übertragung ins Deutsche von Heinz Dalmühle und Sylvia Wetzel. 1 s/w Foto. 6 S. 
Aryatara Institut, Arnstorf 1983.
Zweite Auflage 1985.— Vortrag des Dalai Lama am 30. Oktober 1982 im Auditorium 
Maximum der Universität München: Hauptaspekte der buddhistischen Praxis, 
Nächstenliebe, Ichlosigkeit, die vier edlen Wahrheiten, Nirvana. Verhältnis von 
Buddhismus zum Marxismus, Sicherung des Weltfriedens.

[267] Dalai Lama, XIV:
Yoga des Geistes. Die Vereinbarkeit von abhängigem Entstehen und Leerheit. 
(Mündliche Übersetzung von Helmut Gassner, überarbeitet von Christof Spitz). Mit 1 
Portrait des Dalai Lama. 58 S. Erdmute Nauwerk, Hamburg (1983).
Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe (144 S.), dharma edition, Hamburg 1990.— 
In der ursprünglichen Ausgabe von 1983 wurden die Teile I und II der Ausgabe von 
1989 publiziert (Reden des Dalai Lama 1982 in Hamburg). Die erweiterte Ausgabe 
enthält als Teil III das Kapitel "Religion als Weg zum Frieden", aus dem Englischen 
übersetzt von Jürgen Manshardt (Short Essays on Buddhist Thought and Practice, 
Tibet House, New Delhi). Obwohl das Buch die ganze Aufmerksamkeit des Lesers und 
ein gewisses Maß an Vorkenntnissen fordert, besonders in seinen philosophisch-
analytischen Abschnitten, versteht es der Dalai Lama, durch anschauliche Beispiele aus 
dem alltäglichen Leben und mit praktischen Hinweisen die Lehre mit Leben zu erfüllen. 
Dabei wird die zu vermittelnde Lehre nie aufdringlich missionierend vorgetragen, 
sondern das Gemeinsame und Verbindende in den religiösen Bedürfnissen der 
Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen betont (aus einer Rezension von 
Volker G. Probst).

[268] Dalai Lama, XIV:
Ein menschlicher Weg zum Weltfrieden. Aus dem Englischen übersetzt von Rüdiger 
Majora. 2 Abb., 24 S. Diamant, Arnstorf 1985.
(A Human Approach to World Peace. Wisdom Public., London 1984).— Gedanken 
zur problematischen politischen Weltlage und zur Entwicklung einer neuen 
Geisteshaltung. In dieser kurzen Schrift macht der Dalai Lama Vorschläge, wie die 
heutigen Führer der Menschheit konkrete Schritte auf dieses Ziel hin machen können.

[269] Dalai Lama, XIV:
Seine Heiligkeit, der XIV. Dalai Lama von Tibet. Schweiz 1985. Ohne Pagina. Mit 2 
farbigen Fotographien. 12 S. The Office of Tibet/Schweiz, Winterthur 1985.
Kurzbiographie des 14. Dalai Lama.

[270] Dalai Lama, XIV:
Logik der Liebe. Eingeleitet und aus dem Englischen übersetzt von Michael von Brück. 
Herausgegeben von Jeffrey Hopkins. 288 S. Dianus Trikont, München 1986.
(Kindness, Clarity, and Insight. Translated by J. Hopkins. Snow Lion Publ., Ithaca, 
N.Y. 1984).— Unveränderte Neuauflage, mit Untertitel: Aus den Lehren des 
Tibetischen Buddhismus für den Westen. Goldmann, München 1989 (ohne Hinweis auf 
die Ausgabe von 1986). Es ist dies eine Sammlung von Vorträgen, die der Dalai Lama 
1979 und 1981 in den USA über die lichthafte Natur des Geistes, die sechs 
Vollkommenheiten, über Meditation und Buddhismus auf dem Weg von Ost nach West 
gehalten hat. Auch mit Ausführungen zum Selbst und zum Nicht-Selbst.— Die von S. 
H. dem Dalai Lama aufgewiesene geistige Einstellung soll die Grundlage für ein 
friedliches und harmonisches Zusammenleben in allen Bereichen bilden. Ein Rückzug 
aus der Verantwortung gegenüber den Mitmenschen im privaten und gegenüber der 
Gesellschaft im öffentlichen Bereich widerspräche dieser Auffassung einer alle 
Lebensbereiche umfassenden "Hinwendung". Der Übersetzer M. von Brück bemühte 
sich dabei, mit Hilfe zweier tibetischer Gelehrter besonders treffende deutsche 
Entsprechungen für Begriffe wie Mitgefühl, Geist, Bewußtsein usf. zu finden (z. T. aus 
einer Rezension von Renate Noack).

[271] Dalai Lama, XIV:
Dalai Lama. Ausgewählte Texte. Herausgegeben von Hans Christian Meiser. Aus dem 
Englischen übersetzt von Michael von Brück. (TB 11029). 256 S. Wilhelm Goldmann, 
München 1987.
(Universal Responsibility and the Good Heart. Library of Tibetan Works & Archives, 
Dharamsala 1980).— 2. Auflage der deutschen Ausgabe 1988. Auch unter geändertem 
Titel (ohne Hinweis auf Titeländerung): 'Die Weisheit des Herzens', Goldmann TB 
12312, München 1990. Die Texte stammen aus den Jahren 1963 bis 1984; es sind 
Reden und Interviews, die der Dalai Lama auf seinen Reisen rund um die Welt gegeben 
hat. Das schön zu lesende Buch behandelt Probleme der modernen Gesellschaft und 
Fragen der buddhistischen Praxis, z. B. ob 'tibetische Gottheitenmeditation' überhaupt 
für Westler geeignet sein kann (nach Jill Sellers).

[272] Dalai Lama, XIV:
Das Auge einer neuen Achtsamkeit. Traditionen und Wege des tibetischen 
Buddhismus. Eine Einführung aus östlicher Sicht. Aus dem Englischen übersetzt. 
(Grenzwissenschaften Esoterik 11803). 160 S. Wilhelm Goldmann (Taschenbuch), 
München 1987.
(Opening the Eye of New Awareness. Wisdom Publ., London 1985).— Das 
vorliegende Werk ist die zweite Fassung des Originals, welches 1975 unter dem Titel 
"Das Auge der Weisheit" im O. W. Barth Verlag erschienen ist. Die hier vorgelegte 
Übersetzung entspricht mehr dem Original. Zwei Vorträge Seiner Heiligkeit, des XIV. 
Dalai Lama, die er 1979 und 1981 in Amerika gehalten hat, wurden zusätzlich 
mitaufgenommen. Den tibetischen Text verfaßte der Dalai Lama 1963, um einen 
gründlichen, schnellen und systematischen Überblick über die Lehren und den 
Schulungsweg des tibetischen Buddhismus zu geben (zum Teil nach einer Rezension 
von Jill Sellars).

[273] Dalai Lama, XIV:
Die Gespräche in Bodhgaya mit Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama. Herausgegeben von 
José Ignacio Cabezón. Deutsche Übersetzung von Dr. Daniel Liebisch. 135 S. 
Aquamarin, Grafing 1989.
(The Bodhgaya Interviews. Edited by José Ignacio Cabezón. Snow Lion Publ., Ithaca, 
N.Y., 1988).— Der Friedensnobelpreis 1989 hat es noch einmal deutlich gemacht: Der 
14. Dalai Lama ist eine der großen spirituellen Persönlichkeiten der Menschheitsfamilie. 
An dem Ort, an dem der Buddha zur Erleuchtung fand, antwortet der Dalai Lama auf 
Fragen über den geistigen Weg, die Meditationspraxis, das Verhältnis zwischen 
Buddhismus und Christentum, den Weltfrieden, das Selbst und die Unsterblichkeit. Das 
erste Gespräch fand 1981 statt, es folgten regelmäßige jährliche Gespräche in den 
Jahren 1982, 1983, 1984 und 1985. Gerade das Gespräch von 1985 nimmt zu 
wichtigen und besonders interessanten Themen Stellung wie 'Die Bedeutung der 
Kalacakra-Initiation. Menschen aus dem Westen zu Besuch in Tibet. Die Leerheit in 
der Sicht der verschiedenen philosophischen Richtungen des tibetischen Buddhismus'.

[274] Dalai Lama, XIV:
Das Buch der Freiheit. Die Autobiographie des Friedensnobelpreisträgers. Aus dem 
Englischen übersetzt von Günther Cologna. Mit 31 s/w Abb., 1 Karte im Text, Karten 
im Vor- und Nachsatz. 336 S. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1990.
(Freedom in Exile. The Autobiography of His Holiness The Dalai Lama of Tibet. 
Hodder & Stoughton, London 1990).— Als Zweijähriger wurde der Dalai Lama 1937 
"entdeckt". Er schildert nicht nur seinen äußeren und inneren Lebensweg, die Flucht 
nach Indien und seinen beharrlichen Kampf um die Wiedererlangung der 
Unabhängigkeit Tibets. Dies ist aber nur ein Aspekt des Buches. Neben seinem 
Friedensplan und konstruktiven Vorschlägen für die Zukunft nimmt der Dalai Lama zu 
vielen Fragen, die uns heute bewegen, persönlich Stellung. Es ist ein aufrichtiger, 
authentischer und umfassender Bericht über das Schicksal des tibetischen Volkes aus 
der Sicht eines Betroffenen. Im ersten Teil geht der Dalai-Lama noch einmal auf seine 
Jugend ein bis zur Flucht ins indische Exil 1959, auch mit neuen Informationen, die in 
seiner ersten Autobiographie "Mein Leben und mein Volk" nicht erwähnt wurden. Im 
2. Teil berichtet der Dalai Lama über sein Exil, über seine Eindrücke von den vielen 
Reisen in den Westen und er entwickelt seine Gedanken bis hin zum Friedensplan für 
Tibet ("5 Punkte-Plan"). Wie Olaf Lisman (im Tibetforum) schreibt, ist das Buch ein 
Bekenntnis eines Großen unserer Zeit, dessen Lebensgeschichte den Worten Liebe, 
Mitgefühl und Friede Lebendigkeit verleiht.

[275] Dalai Lama, XIV:
Siehe auch (chronologisch geordnet) John F. Avedon 1982; Antoine Borromée u. 
Dagpo Rimpoche 1984; Roger Hicks u. Ngakpa Chögyam 1985; Michael von Brück 
1988; Claude B. Levenson, Zürich 1990; Christopher Gibb, Würzburg 1990.

[276] Dalai Lama, XIV, Gesche Rapten, Shantideva, und Gesche Ngauang Dargiä:
Wege zur universellen Verantwortung. Aus Tushita 2. Nach mündlichen 
Überlieferungen der Tibetanischen Tradition. Übersetzung von Michael Hellbach. Mit 
37 s/w Abb. 96 S. Zero, Rheinberg 1981.
In diesem Buch wird eine Auswahl von Texten aus der buddhistischen Tradition und 
"buddhistischen Ökologie" vorgestellt. Die Präsentation bietet eine Verbindung 
zwischen westlichen und östlichen Formen, in der manche interessanten Ansätze liegen. 
Mit Beiträgen von S.H. dem 14. Dalai Lama, Geshe Rabten und Geshe Ngauang 
Dargiä.

[277] Dalai Lamas (allgemeine Geschichte):
Siehe Günther Schulemann 1911; 1937; Erwin E. Koch 1960;.

[278] Dambmann, Gerhard, Lange, Helmut, und Rohde, Manfred:
Mit Edmund Hillary durch den Himalaya. Mit über 80 farbigen Abb. auf 48 Tafeln und 
einigen s/w Abb., 224 S. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1987.
Parallel zu einer Fernsehserie des ZDF entstand dieser informative Band über die 
Menschen, Kulturen, aber auch über Geschichte und Entdeckungsgeschichte der 
Himalayatäler von Ladakh im Westen bis nach Bhutan im Südosten. Etwa ein Drittel ist 
der bergsteigerischen und der touristischen Erschließung des Himalaya gewidmet.

[279] Dargyay, Eva K:
Siehe auch (Mädchenname) Neumaier, Eva.

[280] Dargyay, Eva K und Dargyay, Gesche Lobsang:
Das tibetische Buch der Toten. Die erste Originalübertragung aus dem Tibetischen. 
Herausgegeben von Eva K. Dargyay in Zusammenarbeit mit Gesche Lobsang Dargyay. 
Eingeleitet von Lama Anagarika Govinda. 216 S. O. W. Barth, München 1977.
(Übersetzt nach: Bar-do-thos-grol bzhugs-so, Varanasi 1969, sowie tibetischer 
Blockdruck o. J.).— Fünfte Auflage 1988. Das 'Tibetische Buch der Toten' ist eine der 
großartigsten Antworten des menschlichen Geistes auf die jeden Lebenden 
beunruhigende Frage nach dem Sinn des Sterbens und dem Wesen des Todes. Wie das 
gleichfalls berühmte 'Ägyptische Totenbuch' ist es nicht nur ein Führer für die Toten, 
sondern auch eine Anleitung für die Lebenden, wie der Tod überwunden und der 
Vorgang des Sterbens in einen Akt der Befreiung verwandelt werden kann. In diesen 
Texten aus dem 13./14. Jahrhundert n. Ch. sind tiefenpsychologische Erkenntnisse 
vorweggenommen, die unsere Wissenschaft erst in diesem Jahrhundert entdeckt hat. 
Für weitere Einzelheiten zum Inhalt des tibetischen Totenbuches siehe Walter Y. 
Evans-Wentz, 1935; wissenschaftliche Bearbeitung siehe Dieter Michael Back, 1979, 
1987.

[281] Dargyay, Eva K und Gruber, Ulrich F:
Ladakh. Innenansicht eines Landes. 42 farb. Abb., Karten im Vor- und Nachsatz. 300 
S. Eugen Diederichs, Düsseldorf/Köln 1980.
Beide Autoren sind erfahrene Kenner der Himalayaländer. Sie wechseln sich 
kapitelweise ab, schildern ihre Erlebnisse mit den Ladakhis, zu denen sie ein herzliches 
Verhältnis gewinnen konnten, beschreiben die Landschaft und geben einen vielseitigen 
Bericht über Kultur und Natur, der in seiner Informationsfülle einzigartig ist. Auf 
eigene Forschungsarbeiten wie auf vielfältiges Quellenstudium gestützt bietet das Buch 
kompetente Sachinformation — und zudem persönliches Erleben.

[282] Dargyay, Lobsang:
Guhyadattas Saptakumarika-Avadana. Eine poetische Fassung der Legende von den 
sieben Töchtern des Königs Krkin, auf Grund der tibetischen Übersetzung 
herausgegeben, übersetzt und bearbeitet. (Dissertation Philosoph. Fakultät, Universität 
München). 263 S. Universität, München 1974.

[283] Dargyay, Lobsang:
Atisa's "Juwelenkranz des Bodhisattva". Im tibetischen Originaltext herausgegeben, ins 
Deutsche übersetzt und mit Anmerkungen versehen. (Opuscula Tibetana. 9.). 37 S. 
Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1978.
Zweite Auflage 1987.— Der vorliegende Text wurde verfaßt von Atisa (982-1054), 
den G. Tucci in völliger Übereinstimmung mit der einheimischen Überlieferung als 
"Leuchte der Lehre" bezeichnet. Alle späteren ethischen Texte des tibetischen 
Buddhismus basieren auf diesem 'Juwelenkranz des Bodhisattva', der seinerseits auf der 
indischen Mahayana-Lehre fußt. Ihm kommt daher innerhalb der gesamten ethischen 
Literatur des tibetischen Buddhismus ein besonderer Platz zu (aus der Einleitung).

[284] Dargyay, Lobsang:
Die Legende von den Sieben Prinzessinnen (Saptakumarika-Avadana). In der 
poetischen Fassung von Guhyadatta/Gopadatta aufgrund der tibetischen Übersetzung 
herausgegeben, übersetzt und bearbeitet. (Wiener Studien zur Tibetologie und 
Buddhismuskunde. 2.). 162 S. Arbtskr. f. Tib. u. Buddh.kunde, Wien 1978.
Avadanas beschreiben Großtaten, in buddhistichen Texten glorreiche, gute Taten 
einschließlich von Prophezeiungen. Schwer davon abzutrennen sind Jatakas, die von 
den Vorgeburten des Buddha berichten. Der hier übersetzte Text gehört zu jener 
Gruppe von Avadanas, die die wichtigsten Stationen des religiösen Werdegangs 
späterer Arhats erzählen.

[285] Dargyay, Lobsang und Chhöphel, Tenzin:
Yon-tan gZir-Gyur-ma. (Fundament der Guten Qualitäten). Ein Tsongkhapa-Text. 
(Opuscula Tibetana. 2.). 13 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1971.
Dritte unveränderte Aufl. 1975.— Es werden der tibetische Originaltext, der Text in 
Transkription und Übersetzung sowie Anmerkungen gegeben. Dieser Text 
Tsongkhapas (1357-1419) ist ein tägliches Gebet der tibetischen Mönche, wird aber 
auch viel von Laien rezitiert. Es enthält eine kurze Zusammenfassung aller Stufen des 
geistigen Lebens. Siehe auch Tsongkhapa, Hamburg 1981.

[286] Das, Sarat Chandra (1849-1917):
Siehe H. Repsold, Braunschweig 1894.

[287] Das, Vijay M:
Die Rolle Tibets in den chinesisch-indischen und chinesisch-amerikanischen 
Beziehungen: 1949-1954. (tuduv-Studien: Reihe Politikwissenschaften. 10.). 623 S. 
tuduv-Verlagsgesellschaft, München 1986.
Buchpublikation einer Promotionsarbeit, die anhand von Quellen in 15 Kapiteln die 
chinesisch-indischen Beziehungen (beginnend mit Richardsons Rolle in Tibet, u. a. aber 
auch innenpolitische Diskussion in Indien über die Zukunft Tibets, bis hin zum 
Abkommen zwischen China und Tibet 1951) aufarbeitet, sodann in weiteren 8 Kapiteln 
die amerikanisch-chinesischen Beziehungen (u. a. die amerikanisch-tibetischen 
Beziehungen 1949 und 'Militärische Hilfe an Tibet: Verwicklung der USA') darstellt. 
Im Anhang Originaltexte und Abkommen.

[288] Dauthendey, Max (1867-1918):
Himalajafinsternis oder Das geheimnissvolle Amulett. In: Das Rauschen der grossen 
Muschel. Asiatische Novellen. (Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens. 867., pp. 
7-28). 21 S. Albert Langen/Georg Müller, München 1930.
Der 1867 in Würzburg geborene Schriftsteller unternahm 1906 eine Weltreise, die ihn 
auch nach Sikkim führte. Ungemein einfühlsame Novelle, heute so lesenswert wie vor 
bald hundert Jahren. Der Autor starb auf Jawa 1918 'an Heimweh'.

[289] David-Néel, Alexandra:
Arjopa. Die erste Pilgerfahrt einer weißen Frau nach der verbotenen Stadt des Dalai 
Lama. Aus dem Englischen "My journey to Lhasa" übersetzt von Ada Ditzen. 45 Abb. 
auf 35 Tafeln. 1 Karte. 322 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1928.
(A pied et en mendiant de la Chine à l'Inde et à travers le Tibet. Voyage d'une 
Parisienne à Lhassa. Plon, Paris 1927).— 2. Auflage 1930. Es gibt eine deutsche 
Neuausgabe der alten Übersetzung, erweitert um eine Einführung von Thomas 
Wartmann, unter dem Titel: "Mein Weg durch Himmel und Höllen. Das Abenteuer 
meines Lebens", Scherz-Verlag Bern/München/Wien 1986; 3. Auflage 1987.— Das 
Buch schildert einen der Höhepunkte in Alexandra David-Néels Leben, ihren gut 
dreimonatigen Aufenthalt in Lhasa in den ersten Monaten des Jahres 1924. Sie selbst 
stellt dem Buch voran: "Dieser Bericht meiner 5. Reise in Tibet ist in liebevoller 
Dankbarkeit allen denen gewidmet, die mir bewußt oder unbewußt auf meinen langen 
Wanderungen behilflich gewesen sind". Als tibetische Bettlerin verkleidet, in Begleitung 
ihres Adoptivsohns Yongden, eines tibetischen Lamas, hat sie sich 55jährig heimlich 
und unter unsäglichen Mühen Lhasa "erobert". Aus einer Zeitungskritik kurz nach 
Erscheinen des Buches: "Acht Monate durchwanderte die Verfasserin als Arjopa, d.h. 
als Bettelpilgerin, weite von Europäern nie betretene Gebiete Tibets, drei Monate 
weilte sie als erste weiße Frau in der verbotenen Stadt des Dalai Lama. Weil Alexandra 
David-Néel als Bettelpilgerin reiste, gewann sie tiefe Einblicke in das Volksleben. Es 
liest sich wie ein spannender Roman, was hier über die Wohnungsnot in den Dörfern 
um Lhasa, die Räuberbanden, die auch arme Pilger ausplündern, erzählt wird, über die 
lärmenden Neujahrsfestlichkeiten in Lhasa, das Leben in den vielen Klöstern, die 
zahlreichen Sekten und Orden und ihre okkulten Phänomene" (Rheinische 
Lehrerzeitung, Iserlohn).

[290] David-Néel, Alexandra:
Heilige und Hexer. Glaube und Aberglaube im Lande des Lamaismus. Nach eigenen 
Erlebnissen in Tibet dargestellt. Aus dem Französischen übersetzt von Ada Ditzen. 22 
Fotos auf Tafeln, 1 Karte. 296 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1931.
(Mystiques et magiciens du Tibet. Plon, Paris 1929).— Eine neue Ausgabe der 
deutschen Übersetzung, ohne Abb., 263 S., erschien 1981 (2. Aufl. 1984) bei 
Brockhaus, Wiesbaden. Gekürzte Ausgabe unter dem Titel "Im Land der Dämonen", 
Arena-Verlag, Würzburg 1977. Aus einer Besprechung dieses Buches aus den 30er 
Jahren (Hamburger Nachrichten): "Eine Zeitgenossin Sven Hedins und Wilhelm 
Filchners veröffentlicht aus ihrer über vierzehn Jahre währenden Forschungsreise in 
Tibet Erfahrungen und Erkenntnisse: 300 Seiten asiatisches Hexenlatein, gegen das 
unsere abendländische Mystik wie Kinderglaube anmutet.".— Dazu ist anzumerken, 
daß Alexandra David-Néel wohl insgesamt höchstens 1 Jahr im eigentlichen Tibet 
verbracht hat, die übrige Zeit in Sikkim, Nepal, China und Japan lebte. In diesem Werk 
bringt die Autorin aber eine wichtige Beschreibung und auch Bildmaterial der etwa im 
Jahr 770 gegründeten Klosterstadt bSam-yas (80 km südöstlich von Lhasa).— J. 
Schubert (Orientalistische Literaturzeitung 1932) schreibt dazu: "erhebt das Buch 
keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, sondern will nur einmal die Umstände 
schildern, welche David-Néel in Verbindung mit den Lamaismus brachten und 
andererseits eine Anzahl hervorspringender Punkte zeigen, die sich auf die okkulten 
und mystischen Theorien und Verfahren bei der geistigen Schulung der Tibeter 
beziehen. Wesentlich Neues bringt Frau David-Néel mit den Berichten in Bezug auf die 
"Geheimlehre" sowie auf das Leben und Treiben der im ganzen Lande verbreiteten 
Einsiedler. Neben den höheren und im Rufe einer Inkarnation stehenden Lamas und 
ihren Schülern zieht zudem die ganze Reihe der Wundertäter, Zauberer, Magier und 
Geisterbeschwörer mit ihren Praktiken vorüber. Weiter erhält man Belehrung über 
Vorgänge, ähnlich unserer Gedankenübertragung und alle möglichen anderen 
Erscheinungen seltsamster Art. Wenn auch sachlich die berichteten Episoden freilich oft 
unglaublich und äußerst rätselhaft anmuten, so bietet das Buch doch für den 
allgemeinen Leser eine Menge eigenartiger, höchst interessanter geistiger Vorgänge aus 
dem Lande des Schnees, für den Psychologen neues und wertvolles Vergleichsmaterial 
auf dem Gebiet der Parapsychologie und für den Tibetologen zum Verständnis der 
mystischen Literatur und der Zaubertexte - Realien!

[291] David-Néel, Alexandra:
Mönche und Strauchritter. Eine Tibetfahrt auf Schleichwegen. Aus dem Französischen 
übersetzt von Dr. Karl Pfannkuch. 29 Abb., 1 Karte, 290 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1933.
(Au pays des brigands gentilshommes. Grand Tibet. Plon, Paris 1933).— 
Reiseerlebnisse in Ost- und Nordosttibet, mit Berichten aus Kumbum, Lanzhou, 
Labrang, Choni, Kangze und vom Kokonor-Gebiet. Es ist dies Frau David-Néels erster 
Versuch, nach Lhasa zu gelangen, doch über das von Lhasa weit entfernte Nordost-
Tibet kommt sie nicht hinaus. Aus dem ehemaligen Verlagstext: "In glücklicher 
Mischung von abenteuerlicher Reisebeschreibung, Sittenschilderung und erstaunlichen 
mystisch-religiösen Erlebnissen. wie sie Geister austreibt, Aspirin-Tabletten in 
Zaubermedizin verwandelt, einen ängstlichen Abt beruhigt, sich als 'Hundertjährige' 
bestaunen läßt. muß man in dem Buch selbst lesen, das mit gütigem, gelegentlich auch 
scharfem Humor gewürzt ist."

[292] David-Néel, Alexandra:
Meister und Schüler. Die Geheimnisse der lamaistischen Weihen. Auf Grund eigener 
Erfahrungen dargestellt. Aus dem Französischen übersetzt von Ada Ditzen. 36 Abb., 
191 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1934.
(Initiations Lamaïques. Des théories, des pratiques, des hommes. Adyar, Paris 1930. 3. 
Auflage, um 2 Kapitel erweitert, Paris 1957). Unter geändertem Titel: "Der Weg zur 
Erleuchtung", Stuttgart 1960 (siehe dort), als neue Übersetzung der erweiterten 
französischen 3. Auflage von 1957.— Frau David-Néel selbst wünschte, daß "Meister 
und Schüler" in Ergänzung zu "Heilige und Hexer" gelesen werden, denn es ergänzt 
das genannte Buch durch ausführliche Details bei Beschreibung der lamaistischen 
Einweihungsriten und der Lehren, die den Schülern von ihren geistigen Führern 
beigebracht werden. Wie J. Schubert (Orientalistische Literaturzeitung 1933) bemerkt, 
bringt die Autorin sowohl aus der zugänglichen und bekannten Tantra-Literatur als 
auch aus nur handschriftlich überlieferten Werken Übersetzungen, wobei genauere 
Titel- oder Stellenangaben erwünscht wären, das heißt leider fehlen.

[293] David-Néel, Alexandra:
Vom Leiden zur Erlösung. Sinn und Lehre des Buddhismus. Aus dem Französischen 
übersetzt von Ada Ditzen. 196 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1937.
(Le Bouddhisme du Bouddha. Ses doctrines, ses méthodes. Plon, Paris 1936).— Ein 
Überblick über die buddhistische Philosophie, ohne näheres Eingehen auf den 
Lamaismus.

[294] David-Néel, Alexandra:
Liebeszauber und schwarze Magie. Aus dem Französischen übersetzt von Fritz Werle. 
267 S. O. W. Barth, München-Planegg 1952.
(Magie d'amour et magie noire. Scènes du Tibet inconnu. Plon, Paris 1938).— Als 
unveränderte Neuauflage, mit zusätzlichem Untertitel: "Abenteuer in Tibet", bei 
Sphinx-Verlag, Basel 1983, 1988.— David-Néel schildert in Romanform eine ihr 
berichtete (fiktive?) Biographie eines Tibeters, mit Wiedergabe von zum Teil makaber 
anmutenden Ritualen. Mehr Roman als Wahrheit, kaum  als religiös- ethnologisch 
verwertbares Material zu interpretieren.

[295] David-Néel, Alexandra:
Im Schatten des Himalaja. Zauber und Wunder in Nepal. Übersetzung aus dem 
Französischen von Lothar Tobias. Mit 19 s/w Abb. auf Tafeln und 1 Karte. 185 S. F. 
A. Brockhaus, Wiesbaden 1953.
(Au Coeur des Himalayas. Le Népal. Dessart, Paris/Brüssel 1949).— Beschreibt das 
vom Tourismus noch unberührte Kathmandu-Tal, leider ohne jeden Hinweis auf das 
Datum dieser Reise, die bereits im Jahr 1912 stattgefunden hatte. Auch die 
beigegebenen Fotos (lediglich 3 von David-Néel) sind irreführend, da die Bilder erst 
viel später, das heißt kurz vor Erscheinens dieses Buches Ende der 40er Jahre 
entstanden. Alexandra David-Néel gibt mit erstaunlich trockenen und wenig 
begeisterungsfähigen Worten ihre Eindrücke von den Punkten im Kathmandu-Tal 
wieder, die auch heute noch von allen Touristen aufgesucht werden, nämlich 
Swaymbhunath, Bodnath, Badgaon, Patan und Pashupatinath.

[296] David-Néel, Alexandra:
Altes Tibet — Neues China. Aus dem Französischen übersetzt von Fritz Montfort. Mit 
27 s/w Abb. auf 24 Tafeln und 1 Karte. 205 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1955.
(Le Vieux Tibet face à la Chine nouvelle. Plon, Paris 1953).— Eine seltsame Mischung 
von Geschichtskunde und persönlichen Allerweltserlebnissen der Autorin in Tibet und 
tibetisch beeinflußten Nachbarregionen. Ihre Angabe (S. 55), daß das Kloster Kanze in 
Khams in Flammen aufgegangen und seine Mönche darin umgekommen seien — wie so 
oft bei David-Néel ohne Zeitangabe — stimmt jedenfalls nicht, da Heim ('Minya 
Gongkar') im Jahr 1933 und auch Sis und Vanis ('Weg nach Lhasa', 1954) das Kloster 
intakt und voller Leben antrafen und fotografierten.

[297] David-Néel, Alexandra:
Unbekannte tibetische Texte. Aus dem Französischen übersetzt von Ursula von 
Mangoldt. (Weisheitsbücher der Menschheit. Hrsg. von Jean Gebser). 173 S. O. W. 
Barth, München 1955.
(Textes Tibétains inédits. La Colombe, Paris 1952).— Eine deutsche Neuausgabe 
erschien unter geändertem Titel: "Ralopa. Der Meister geheimer Riten und andere 
unbekannte tibetische Texte." Bern 1980.— Wie so oft bei Alexandra David-Néel 
fehlen verwertbare Quellenangaben. J. A. Dürr beginnt daher seine Rezension 
(Orientalistische Literaturzeitung 1959) auch mit den Worten: ". immer wieder fragen, 
warum nur Reisebeschreibungen, anekdotische Berichte und populär gehaltene 
Abhandlungen über die buddhistische Lehre und lamaistische Praktiken aus einer 
solchen autoritativen Feder fließen. Hier nun scheint ein verheißungsvoller Anfang 
gemacht. Das Dargebotene ist vielgestaltig und dabei immer lehrreich. Ein Anhang 
fachtechnischer Anmerkungen macht das Buch buddhistisch ungeschulten Lesern 
zugänglich; für den Fachwissenschaftler ist es allerdings nicht geschrieben. Davon 
abgesehen, daß neben der Übersetzung auch die tibetischen Originaltexte hätten mit 
abgedruckt werden müssen (was aus mannigfachen Gründen wohl nicht möglich war), 
so hätte es doch zumindest möglich sein müssen, die vollständigen Titel und Untertitel 
in Tibetisch, so wie das Wichtigste der Kolophone in Bezug auf Autor und 
Entstehungszeit anzugeben. In abendländischen Bibliotheken sind Tausende von 
Handschriften oder Blockdrucken vorhanden, von denen wir Kataloge besitzen. Wie 
leicht wäre es demnach gewesen, bei vorliegenden Werken Titel usw. zu vergleichen 
und dieses oder jenes Stück ganz oder abschnittsweise fotokopieren zu lassen. Die 
deutsche Übersetzung des französischen Originals enthält zudem bei tibetischen 
Eigennamen oder technischen Ausdrücken ungezählte Fehler".— Aber dennoch: Das 
ganze religiöse Schrifttum des "Schneelandes" zieht an uns vorbei, von den 
Heiligenlegenden angefangen, über die erbauende Erzählung, das geistliche Lied, die 
fromme Spruchdichtung bis zu den Totengebeten am Rande des Grabes und in der 
Zeitspanne zwischen Tod und Wiedergeburt. Alle Texte sind wertvoll: die 
biographisch-legendären erhellen, durch geschickte Kürzungen in knappster Form 
manche große Persönlichkeit der lamaistischen Kirchengeschichte und alle übrigen 
bieten, bald streng didaktisch, bald in üppigen Symbolen und Gleichnissen, ein dichtes 
Bild der grundlegenden Lehren des Lamaismus.

[298] David-Néel, Alexandra:
Der Weg zur Erleuchtung. Geheimlehren, Zeremonien und Riten in Tibet. Aus dem 
Französischen übersetzt von Erwin Reinisch. Mit 11 Abb. auf Kunstdrucktafeln. 224 S. 
Hans E. Günther, Stuttgart 1960.
(Initiations Lamaïques. Nouvelle édition augmentée. Adyar, Paris 1957).— Es handelt 
sich um eine neue Übersetzung von "Meister und Schüler", ausgehend von der um zwei 
Kapitel erweiterten dritten französischen Ausgabe von 1957. Frau David-Néel schreibt 
zu diesem Werk: "Der Zweck des vorliegenden Buches besteht darin, diejenigen, die 
sich für das geistige Leben des Orients interessieren, über die Art der esoterischen 
Riten Tibets, sowie über die Bedeutung der Lehren, die während oder nach diesen 
rituellen Zeremonien den Eingeweihten von den Lamas mitgeteilt werden, in klarer 
Weise zu unterrichten." Das letzte Kapitel lautet dabei: 'Die tibetanische Intelligentsia'. 
Insgesamt eines der klarsten und wertvollsten Bücher der Autorin. E. Richter 
(Orientalistische Literaturzeitung 1963) schreibt dazu: "Die eingehende Darstellung der 
verschiedenen Arten der 'Initiationen' (dban bskur) bildet den Kern des Werkes. Die 
Verfasserin betont die relative Unzulänglichkeit des Begriffes 'Initiation', insofern als 
'das eigentliche angkur (i. e. dban bskur) nicht dazu bestimmt ist, irgendwelche 
Kenntnisse zu vermitteln, sondern die Fähigkeit zu erteilen, einen physischen oder 
geistigen Akt auszuführen', der auf dem gefährlichen, aber kurzen magisch-mystischen 
'direkten' Weg zur Erkenntnis der höchsten Wahrheit führen kann. Grundsätzliche 
Ausführungen über die tibetische Religion und Mystik und wertvolle Hinweise auf 
mögliche Ausgangspunkte oder auf Parallelen, insbesondere aus dem indischen Bereich, 
untermauern und ergänzen ihre Darlegungen".

[299] David-Néel, Alexandra:
Unsterblichkeit und Wiedergeburt. Lehren und Bräuche in China, Tibet und Indien. Aus 
dem Französischen übersetzt von Dr. Fritz Montfort. 125 S. F. A. Brockhaus, 
Wiesbaden 1962.
(Immortalité et réincarnation. Doctrines  et pratiques. Chine — Tibet — Inde. Plon, 
Paris 1961).— Wie in fast allen ihren Werken ist es schwierig, gesicherte Fakten 
tibetischer Überlieferung, das heißt die von A. David-Néel studierten und verwerteten 
Quellen, von eher allgemeinen, sicher oft zutreffenden, doch gelegentlich 
pseudowissenschaftlich anmutenden Aussagen abzugrenzen.

[300] David-Néel, Alexandra:
Leben in Tibet. Kulinarische und andere Traditionen aus dem Lande des ewigen 
Schnees. Aus dem Französischen übersetzt von Thomas Meyer. Mit 28 s/w Abb. und 
einigen Zeichnungen. 96 S. Sphinx, Basel 1976.
(Vivre au Tibet: cuisine, traditions et images. Nouvelle Société Morel, Mane 1975).— 
Dtsch. Neuauflage Sphinx Pocket 24, 1989. Das einzige tibetische Kochbuch. Darüber 
hinaus auch zusammenfassende Darstellung der Eßkultur der Tibeter. Wer wußte 
schon, daß die Larven der Hornissen "die wie winzige weißliche Blutwürste aussehen" 
in Butter gebacken sehr beliebt gewesen sein sollen?

[301] David-Néel, Alexandra:
Im Land der Dämonen. (Wissenschaft und Abenteuer). 71 S. Arena, Würzburg 1977.
Gekürzte Ausgabe von "Heilige und Hexer", Leipzig 1931.

[302] David-Néel, Alexandra:
Wanderer mit dem Wind. Reisetagebücher in Briefen 1904-1917. Aus dem 
Französischen übersetzt von Christoph Rodiek. Mit 24 Abb.auf Kunstdrucktafeln, 272 
S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1979.
(Journal de voyage. Lettres à son mari. 11 août 1904-27 décembre 1917. Plon, Paris 
1975).— Briefe aus Indien und Sikkim von einer ungewöhnlichen Frau an ihren 
Ehemann in Europa. Ein in vielfacher Hinsicht bedeutendes Zeugnis unseres 
Jahrhunderts. Der 2. Band (Briefe 1918-1940) liegt bislang (1990) leider nicht in 
deutscher Übersetzung vor.

[303] David-Néel, Alexandra:
Ralopa. Der Meister geheimer Riten und andere unbekannte tibetische Texte. Aus dem 
Französischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. 173 S. János Morzsinay, 
Bern/Bremgarten 1980.
Erschien auch als Knaur Sachbuch, TB 3935, München (1991). Es handelt sich um 
einen Nachdruck unter geändertem Titel von "Unbekannte tibetische Texte". 
Kommentar siehe bei 'Unbekannte tibetische Texte', München 1955.

[304] David-Néel, Alexandra:
Mein Weg durch Himmel und Höllen. Das Abenteuer meines Lebens. Mit einer 
Einführung von Thomas Wartmann. Aus dem Französischen übersetzt von Ada Ditzen. 
Mit 6 s/w Abb. (Fotos) und 2 Karten im Text. 318 S. Scherz, Bern/München/Wien 
1986.
Dritte Auflage 1987. Sonderausgabe München 1988. Ebenso Taschenbuch (Knaur 
Sachbuch 3934), München 1989.— Es handelt sich um eine Neuauflage von "Arjopa", 
ohne Hinweis auf die identische Übersetzung/Ausgabe von 1928 (dieser Hinweis findet 
sich erst in der Taschenbuchausgabe). Kommentar zu diesem Buch siehe 
Originalausgabe, d. i. 'Arjopa', Leipzig 1928.

[305] David-Néel, Alexandra:
Der Lama der fünf Weisheiten. Sphinx, Basel 1990.
Siehe (Lama) Yongden, Leipzig 1935.

[306] David-Néel, Alexandra (1868-1969):
Biographie siehe Jean Chalon 1987. (Die Biographie von Jaques Brosse, Retz, Paris 
1978, ist nicht ins Deutsche übersetzt, jedoch wichtig wegen der vollständigen 
Bibliographie ihrer in französischer Sprache erschienenen Werke). 'Autobiographie' 
siehe David-Néel 'Wanderer mit dem Wind', Wiesbaden 1979.

[307] Davidson, Lionel:
Die Rose von Tibet. Aus dem Englischen übersetzt von Uschi Gnade. 380 S. Blanvalet, 
München 1987.
(The rose of Tibet. Victor Gollancz, London 1962, sowie Harper & Row, New York 
1962).— Auch Goldmann TB, München 1989.— Graham Greene schrieb zu diesem 
Buch: "Mir war gar nicht bewußt, wie sehr ich einen wirklichen Abenteuerroman 
vermißt hatte, bis ich 'Die Rose von Tibet' las".- Das Buch spielt Anfang der 50er 
Jahre: Charles Houston verläßt England, um nach seinem Stiefbruder zu suchen, der 
mit einem Filmteam im Hochland von Tibet verschollen ist. Über strapaziöse 
Schleichwege gelangt der Held in das hermetisch abgeriegelte Tibet, wo er neben 
gefährlichen und erotischen auch durchaus spirituelle Abenteuer durchstehen muß. Für 
jeden Tibetfreund trotz des fiktiven Geschehens eine Bereicherung. Dieses Buch des 
1922 geborenen Autors war 1962 ein Bestseller!

[308] Dawa Samdup, Lama-Kazi:
Siehe Kazi Dawa Samdup.

[309] de Guignes, Stephan:
Allgemeine Geschichte der Hunnen und Türken, der Mogols und anderer occidentalischen 
Tartaren vor und nach Christi Geburt bis auf jetzige Zeiten. Aus den Chinesischen Büchern 
und Orientalischen Handschriften der Königl. Bibliothek in Paris verfasset. Aus dem 
Französischen übersetzt von Johann Carl Dähnert. 5 Bände. (I./II. Band 1768, III. Band 
1769, IV. Band 1771. Ergänzungsband 1770). 647/616/587/372/564 S.; mit ausführlichem 
Register im vierten Band. Anton Ferdinand Röse, Greifswald 1768/71.
(Histoire Générale des Huns, des Turcs, des Mogols, Paris 1756/58). Für Tibet von 
Interesse der 1770 erschienene 'Ergänzungsband', der den Untertitel "Genealogisch-
Chronologische Einleitung" trägt. In der französischen Ausgabe war dieser Band als ein 
Abriß einer allgemeinen Geschichte von ganz Asien den übrigen Bänden vorausgeschickt 
worden. In tabellarischen Übersichten werden hier synoptisch die Herrscher und ihre Taten 
(unter parallel gegebenen Zeitangaben für verschiedene Zeitrechnungen) abgehandelt, 
dabei auch (S. 199-211) 'Die tibetanischen Völkerschaften', einschließlich der Herrscher 
von Bhutan und der Dalai Lamas.

[310] Déchy, Moriz:
Gebirgsreise im Sikkim-Himalaya. (Petermanns Geographische Mitteilungen. 26., pp. 459-
463). 5 S. Justus Perthes, Gotha 1880.
Eher eine ausführliche Beschreibung von Darjeeling und der weiteren Umgebung, mit 
Hinweisen auf geplante Versuche, die Gipfel der höchsten Berge der Welt später einmal 
besteigen zu können, bzw. auch von hier aus nach Tibet vorzudringen, was dem Autor 
wegen einer schweren Krankheit nicht gelang.

[311] Déchy, Moriz:
Mittheilungen über eine Reise im Sikkim-Himálaja. (Mittheilungen der Geographischen 
Gesellschaft in Wien. 23., pp. 465-472, 529-533). 13 S. Eduard Hölzel, Wien 1880.
Darstellung der geographischen, geschichtlichen und politischen Verhältnisse von Sikkim, 
anläßlich eines Versuches, im Jahr 1879 heimlich von Darjeeling aus durch Sikkim und 
einen wenig begangenen Paß nach Tibet zu gelangen. Beim Anmarsch durch Sikkim 
erkrankte Déchy zweimal so schwer, daß er zur Umkehr gezwungen wurde.

[312] Decter, Jacqueline:
Nicholas Roerich. Leben und Werk eines russischen Meisters. Mit 9 farb. und 30 s/w Abb., 
224 S. Sphinx, Basel 1990.
(Nicholas Roerich. The Life and Art of a Russian Master. Thames and Hudson, London, 
sowie Park Street Press, Rochester/USA, 1989).— Nicholas Roerich (1874-1947) ist 
bekannt als Autor besonderer Zentralasien- und Tibetbücher wie "Shambhala" (siehe dort) 
oder "Altai Himalaya" (Reisen zwischen 1924 und 1928). Er war Forscher, Humanist, 
Bühnenbildner, Maler eindrucksvoller Himalaya- und sehr eigenwilliger Tibetbilder, dazu 
ein Idol, Guru und der Vater berühmter Söhne. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte 
er im Kulutal/Nordindien, wo hoch in den Bergen sein Haus in ein kleines Museum 
umgewandelt wurde. Er hinterließ etwa 7 000 Bilder.

[313] Degener, Almuth:
Das Kathinavadana. Eingeleitet, herausgegeben und übersetzt. (Indica et Tibetica. 16.). 
103 S. Indica et Tibetica, Bonn 1990.
Das Kathinavadana steht der buddhistischen Mulasarvastivada-Tradition nahe, es gehört in 
den Bereich der Kathina-Zeremonien am Ende der Regenzeit, bei denen die Herstellung 
der Ordensgewänder geregelt wird; im Zusammenhang damit werden verschiedene 
Vorgeburtsgeschichten (Avadanas) gegeben.

[314] Demeter, Ursula:
Kailas. Die Reise zum Heiligen Berg. 139 farb. Abb., 1 Karte. 196 S. Oesch, Zürich 1987.
Mit 25 S. Text von G. Gyaltag über "Geschichte und Leidensweg des tibetischen 
Volkes".— Reinhold Messner reiste als einer der ersten von Lhasa nach Westtibet (aber 
ohne Besichtigung von Guge/Tsaparang). Rezensionen zeigen sich dem Bericht gegenüber 
eher kritisch: Was da im Titel so fromm und pilgerhaft daherkommt, ist z.T. eine recht 
profane Werbeangelegenheit mit einer langen Dankesliste an die Sponsoren. Die Ex-Frau 
des Bergsteigers erzählt in ihrem Reisetagebuch in feuilletonistisch-saloppem Stil (ihre 
Literaturliste umfaßt nur 10 Titel) von einer im Jahr 1985 unternommenen Überland-
Expedition von Lhasa zum Berg Kailas in Westtibet. Schön, teilweise sehr gut, sind die 
Fotos, die dem Leser einen Eindruck von der Weite und Einsamkeit dieses rauhen Landes 
vermitteln. Leider aber werden einige der schönsten Landschaftsaufnahmen durch den 
Selbstdarsteller Reinhold Messner oder die im Vordergrund dekorativ plazierten 
japanischen Geländefahrzeuge verunziert. Sehr informativ dagegen ist der Text von 
Gyaltsen Gyaltag  im Anhang des Reiseberichts (Christiane Hammer, Tibet-Forum).

[315] Desgodins, Abbé:
Siehe Karl Andree, 1862, 1863.

[316] Desideri, Ippolito:
Zur Geschichte der Erforschung Tibets. (Das Ausland. Ueberschau der neuesten 
Forschungen auf dem Gebiete der Natur-, Erd- und Völkerkunde. 46., p. 900). 1 S. J. G. 
Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1876.
Knappe und prägnante Beschreibung der berühmten Reise quer durch Tibet und vom 
Aufenthalt in Lhasa sowie der Rückkehr, die, da sie von Rom aus gefordert wurde, unter 
Protest erfolgte. (Ausführliche Beschreibung bei Filippo de Filippi 'An Account of Tibet', 
London 1932, Reprint 1972).— In 'Ausland' 49., Heft 24, S. 480, war bereits über die 
Entdeckung des Manuskripts Desideris aus dem Jahre 1727 berichtet worden, welches 
vom Sekretär der italienischen geographischen Gesellschaft, Puini, in einer Privatbibliothek 
in Pistoja 1876 aufgefunden worden war. Auf 500 Folioseiten berichtet Desideri über 
seinen 7jährigen Aufenthalt in Tibet, davon 6 Jahre in Lhasa, wo er im März 1716 
eingetroffen war.

[317] Desideri, Ippolito (1684-1733):
Siehe auch J. J. Schwabe, Leipzig 1750.

[318] Dharmakirti (ca600-660):
Siehe Ernst Steinkellner, 1967, 1979; Tilmann Vetter, 1964, 1966, 1984.

[319] Dharmottara (ca750-810):
Siehe Ernst Steinkellner 1986; Ernst Steinkellner und Helmut Krasser, 1989.

[320] Diem, Carl:
Asiatische Reiterspiele. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte der Völker. Mit 120 s/w Abb. 
und 9 farb. Kunstdrucktafeln. 292 S. Deutscher Archiv-Verlag, Berlin 1941.
Mit Beschreibung (S. 218 ff.) des Polospiels in Westtibet (Ladakh, Baltistan) und wie sich 
das Spiel von dort über die westliche Welt ausbreitete.

[321] Diener, Carl:
Mr. W. W. Graham's Hochtouren in Sikkim, Gurhwal und Koomaon. Ein Beitrag zur 
physischen Geographie des Himalaya. (Mittheilungen des Deutschen und Österreichischen 
Alpenvereins. 11., pp. 35-39). 5 S., Wien 1885.

[322] Diener, Carl:
General N. M. Przewalsskijs vierte Forschungsreise in Zentralasien. (Petermanns 
Geographische Mitteilungen. 35., pp. 3-10, 33-40). 16 S. Justus Perthes, Gotha 1889.
Eine frühe deutschsprachige Zusammenfassung der Expedition 1883 bis 1885, die 
ausführlich in deutscher Sprache erst 1954 erschien (siehe Prschewalski, Leipzig 1954). 
Die bedeutenden geographischen Entdeckungen werden verständlich dargestellt, in dieser 
Zusammenfassung auch weit besser nachzuvollziehen als in der ausführlichen Publikation 
von 1954.

[323] Diener, Carl:
Über seine Expedition in den Central-Himálaya von Kumaon, Hundés und Garhwál. 
(Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. 20., pp. 297-313). 16 S., Berlin 
1893.
Der Autor unternahm diese Expedition im Jahre 1892 im Auftrag der Kaiserlichen 
Akademie der Wissenschaften zu Wien und der Indischen Regierung mit dem Ziel, die 
Trias-Ablagerungen, insbesondere das paläontologische Material im tibetischen 
Grenzgebiet zu erforschen. Diener gibt hier vom Oberlauf des Ganges und angrenzenden 
Gebieten einen so lebhaften Bericht seiner Eindrücke, daß seine Ausführungen auch heute 
noch mit Interesse zu lesen sind. Für die wissenschaftliche Bearbeitung des von Diener 
gesammelten Materials siehe E. von Mojsisovics, Wien 1896.

[324] Diener, Carl:
Schneegrenze und Gletscher im Central-Himalaya. (Deutsche Rundschau für Geographie 
und Statistik. 16., pp. 145-150). 6 S. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1894.
Während einer dreimonatigen Expedition im Jahr 1892 wurde das Verhalten der 
Schneegrenzen auf die verschiedenen Gletscherphänomene auf der Nord- und Südseite der 
Himalayakette (nördlich bis zum Quellgebiet des Sutlej) untersucht und aufgezeichnet. 
Unterschiede zum Gletscherverhalten in den Alpen werden diskutiert.

[325] Diener, Carl:
Ergebnisse einer geologischen Expedition in den Central-Himalaya von Johar, Hundes, und 
Painkhanda. (Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathem.-
Naturwissenschaftl. Classe, 62. Band., pp. 533-608). Mit 1 geologischen Karte, 7 Tafeln 
und 16 Textfiguren. 75 S. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1895.
Wissenschaftlicher Bericht der Expedition von 1892, die die stratigraphischen Verhältnisse 
der Trias und des jüngeren Mesozoikums in der Hauptregion des zentralen Himalaya 
erforschte. Die Expedition gelangte oft auf tibetisches Gebiet. Die persönlichen Erlebnisse 
der Reise sind bei Diener 'Mittheilungen über eine Reise im Central-Himalaya.', Graz 1895, 
nachzulesen.

[326] Diener, Carl:
Mittheilungen über eine Reise im Central-Himalaya von Kumaon, Gurhwal und den 
angrenzenden Theilen von Tibet. (Zeitschrift des Deutschen u. Österreich. Alpenvereins. 
26., pp. 269-314). Mit 1 Karte im Text und 6 Abb., 46 S. In Commiss. J. Lindauer, Graz 
1895.
Die bereits zuvor (siehe Diener, Berlin 1893), wenn auch nicht so ausführlich, beschriebene 
Expedition wird hier nochmals mit vielen durchaus noch heute lesenswerten Details 
abgehandelt. Fast ein noch brauchbarer Reiseführer für die zentralen Teile des indischen 
Himalaya.

[327] Diener, Carl:
Die wichtigsten geographischen und geologischen Ergebnisse der Reisen W. Obrutschews 
im zentralen und westlichen Nan-schan. (Petermanns Geographische Mitteilungen. Heft 5, 
pp. 97-106). Mit 1 Karte. 10 S. Justus Perthes, Gotha 1902.
(Zusammenfassung von: W. A. Obrutschew: Zentralasien, Nordchina und Nan-schan. 
Bericht über die in den Jahren 1892-94 im Auftrag der Kaiserlichen Russischen 
Geographischen Gesellschaft unternommenen Reise. 2 Bände. St. Petersburg 1900 und 
1901 
[russisch]).— Während die persönlichen Reiseerlebnisse und Abenteuer dieser 
zweijährigen Expedition in deutscher Übersetzung vorliegen (siehe Obrutschew, Leipzig 
1896), wurde das wissenschaftliche Werk nie ins Deutsche übersetzt: Diener gibt hier eine 
gut lesbare Zusammenfassung dieses zweibändigen wissenschaftlichen Ergebnisberichtes.

[328] Diesselhorst, Gerd:
Beiträge zur Ökologie der Vögel Zentral- und Ost-Nepals. 40 Abb., 1 farb. (lose) 
Faltkarte. (Khumbu Himal. 2.). 420 S. Universitätsbuchhandlung Wagner, 
Innsbruck/München 1968.
Eine ornithologische Arbeitsgruppe unter Leitung des Autors erarbeitete zwischen Februar 
und November 1962 ein Querschnittsbild der Vogelfauna von den tief gelegenen 
Landesteilen Nepals am Fuß der Vorberge bis in die höchsten, noch ständig von Vögeln 
bewohnten Lagen. Nach Möglichkeit wurde während der Brutzeit beobachtet.

[329] Dietz, Siglinde:
Die buddhistische Briefliteratur Indiens. Nach dem tibetischen Tanjur herausgegeben, 
übersetzt und erläutert. (Asiatische Forschungen. 84.). 15 und 590 S. Otto Harrassowitz, 
Wiesbaden 1984.
Buchausgabe der dreiteiligen Dissertation, Philosophische Fakultät Bonn, vom 7. 11. 
1979.— In Indien haben sich in Briefform gefaßte buddhistische Lehrtexte großer 
Beliebtheit erfreut. Von dieser Briefliteratur ist nur ein Sanskrit-Original erhalten, hingegen 
sind zwölf Texte in tibetischer Übersetzung im Tanjur überliefert. Das kontinuierliche 
Weiterleben dieser Literaturgattung in Tibet zeigt sich in den Episteln Tsongkhapas und 
des 5. Dalai Lama.— Die Episteln enthalten religiöse und moralische Ermahnungen und 
Belehrungen spiritueller Lehrer, überwiegend für den Laien gedacht. Neben Text und 
deutscher Übersetzung werden Adressat und Adressanten, Anlaß, Zweck, inhaltliche 
Charakteristik und die Quellen dargestellt. Zudem werden wichtige Indices und 
Übersichten gegeben.

[330] Dietz, Siglinde:
Fragmente des Dharmaskandha. Ein Abhidharma-Text in Sanskrit aus Gilgit. 
Herausgegeben und bearbeitet. (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in 
Göttingen, Phil.-hist. Klasse. Dritte Folge, 142.). Mit 14 Kunstdrucktafeln, 104 S. 
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen/Zürich 1984.
Edition von 19 Blättern aus einem Konvolut mit drei fragmentarischen Sanskrittexten. Es 
werden ca. 17,7 Prozent des Dharmaskandha auf Sanskrit gegeben, der vollständige 
Wortlaut ist nur in chinesischer Übertragung zu fassen.

[331] Dignaga  (ca 480-554):
Siehe Tilmann Vetter, Graz/Wien/Köln 1964.

[332] Dkon-mchog-'jigs-med dban-po  Jam-dbyans-bzad-pa II  (1728-1791):
Siehe Geshe Lhündup Söpa und Jeffrey Hopkins, Düsseldorf 1977.

[333] Doig, Desmond:
Auf den Spuren des Schneemenschen. Jagd auf den geheimnisvollen Yeti im ewigen Eis 
und Schnee des Himalaja-Gebirges. (Arena-Sachbuchreihe 'Wissenschaft und Abenteuer'). 
Mit 1 Karte, 72 S. Arena, Würzburg 1971.
Bericht über eine Expedition zusammen mit Sir Edmund Hillary 1961/62 in das 
tibetisch/nepalesische Grenzgebiet zur Erforschung des Yeti. Für die ausführliche 
Buchversion siehe E. Hillary, Wiesbaden 1963.

[334] Doig, Desmond:
Siehe auch Edmund Hillary, Wiesbaden 1963.

[335] Donden, Yeshi:
Gesundheit durch Harmonie. Einführung in die tibetische Medizin. Herausgegeben von 
Jeffrey Hopkins. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Burkhard Quessel. 1 Abb., 244 S. 
Diederichs, München 1990.
(Health through Balance. An Introduction to Tibetan Medicine. Snow Lion Publications, 
Ithaca, N. Y. 1986).— Dr. Yeshi Donden, geboren 1922 in Lhasa, erhielt eine Ausbildung 
in traditioneller tibetischer Medizin. Über 20 Jahre war er Leibarzt des Dalai Lama und 
gründete das Tibetan Medical Centre in Dharamsala.

[336] Donner, Eka:
Auf den Spuren vergangener Tage. Wiedersehen mit Nepal. Mit Federskizzen der Autorin. 
154 S. R. G. Fischer, Frankfurt/M. 1990.
Die Autorin hatte in den 60er Jahren in Nepal gelebt, 20 Jahre später das Land erneut 
besucht. Sie stellt ihre neuen Erfahrungen den alten gegenüber, berichtet auch von 
ausgedehnten Reisen in entlegene Teile Nepals, die dem Normaltouristen und selbst dem 
kundigen Einzelreisenden bis heute zum Teil verschlossen sind.

[337] Donner, Wolf:
Nepal. Raum, Mensch und Wirtschaft. (Schriften des Instituts für Asienkunde. 32). 1 farb. 
Faltkarte, 122 Kartenskizzen, 32 Schaubilder. 506 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1972.
Der Verfasser, der mehr als drei Jahre als Berater in Nepal gelebt und das Land ausgiebig 
bereist hat, will ein Korrektiv zur Schneegipfel- und Goldpagoden-Romantik anbieten und 
dem länderkundlich interessierten Leser die zahlreichen Probleme des Landes nahebringen: 
Bevölkerungswachstum und Bodenknappheit, Verkehrserschließung, 
Bewässerungswirtschaft, Bodenverwüstung, Mangelernährung, Industrialisierung usw. 
Wie H. Warth in einer Rezension schreibt, hat der Autor sich seine Informationen ganz 
wesentlich erwandert (er war übrigens der wohl letzte Ausländer, der mit einer Mini-
Expedition durch Mustang bis nach Lo Mantang gelangte), wodurch für den Europäer 
unverständliche Essensgewohnheiten, Wohngepflogenheiten oder Hausbau und deren 
religiös-kultische Hintergründe hervorragend dargestellt werden.

[338] Donner, Wolf:
Nepal. Im Schatten des Himalaya. (Beck'sche Reihe 833. Aktuelle Länderkunden). 2 
Karten, 2 Schaubilder, 12 Abb. 138 S. C. H. Beck, München 1990.
Ein langjähriger Kenner des Landes bringt knapp, ansprechend formuliert, dazu reich an 
Fakten einen geographischen, wirtschaftspolitischen sowie lebendigen religions- und 
kulturgeschichtlichen Einblick in das heutige Nepal.

[339] Dorje, Namgyal:
Vom Land der Geheimnisse und Wunder. Erlebnisse eines Nomadenjungen vor, während 
und nach der Flucht aus Tibet. Aus dem Englischen übersetzt von Ingrid Schönbach. Mit 
einigen s/w Abb. und Strichzeichnungen. 72 S. Deutsch-Indische Gesellschaft, Aachen 
1978.
(Englischer Titel nicht gegeben).— Der Autor kam 1949 in Tibet in einem Nomadenzelt 
zur Welt. 1959 floh er über den Himalaya nach Indien, wo er sich bis zum Sekretär einer 
internationalen Hilfsorganisation emporarbeitete. Eine authentische und spannende 
Lebensgeschichte, die eine größere Verbreitung verdiente. Für eine ähnliche 
Fluchtgeschichte siehe auch Hansheinrich Rütimann, Erlenbach 1969.

[340] Dorje, Rinjing, Smith, Addison, und Behr, Hans-Georg:
Die tolldreisten Geschichten von Onkel Tompa, dem schlimmen Schalk aus Tibet. (Sphinx 
Pocket. 18.). Übertragen sowie mit einem Prolog und einem Epilog versehen von Hans-
Georg Behr. 112 S. Sphinx, Basel 1983.
(Tales of Uncle Tompa, the legendary rascal of Tibet. Dorje Ling 1975).— Es gibt nur 
wenige Bücher über tibetische Folklore — dies ist eines. Ein 25jähriger Tibeter hat 17 
Geschichten zusammengetragen, die er als Hütejunge gehört hat. Alle drehen sich um den 
legendären Schalk Aku Tompa, der es liebt, seine Mitmenschen zum Besten zu halten, 
besonders die Reichen, die Geizigen, die Aufgeblasenen und die Selbstgefälligen. Das Buch 
wurde von Addison Smith illustriert, einem Amerikaner, der sieben Jahre in den Bergen 
Nepals gewohnt hat. Seine Zeichnungen stellen ein phantasievolles Gemisch aus 
Tibetischem und Westlichem dar (aus einer Rezension von Jan Andersson).

[341] Douglas, Nik und Slinger, Penny:
Das grosse Buch des Tantra. Sexual Secrets. Sexuelle Geheimnisse und Alchimie der 
Ekstase. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Alfred Dunkel. Mit einem Vorwort von 
Klaus Galler. Etwa 600 s/w Zeichnungen im Text, Glossar und Bibliographie. 352 S. 
Sphinx, Basel 1985.
(Sexual secrets. Destiny Books, New York 1979).— 2. Aufl. 1986. "In Indien, Tibet, 
China und Japan ist Sexualität schon seit langem als Kunst und Wissenschaft betrachtet 
worden. Das Gefühl des Einsseins, das während oder nach dem Geschlechtsakt erreicht 
wird, ist die am universalsten erreichbare mystische Erfahrung" schreiben die Autoren im 
Vorwort zu ihrem Buch, das sie aufgrund umfangreicher Studien der Originalliteratur 
(Sanskrit, tibetisch, chinesisch) wie auch durch Erforschung der theoretischen und 
praktischen Aspekte der sexuellen Geheimnisse verfaßt haben.— Klaus Galler fügt hinzu: 
"Es ist kein Zufall, daß heute die Spiritualität der alten Hochkulturen wieder aufersteht. Es 
ist ein Ausdruck der Abwehr- und Wachstumskräfte des kollektiven Organismus. Und für 
alle jene, die den Verlust von Geheimnissen beklagen: Den 'Stein der Weisen' durch die 
Alchimie der Ekstase finden nur die, welche die leidenschaftliche Hingabe mit der Reinheit 
des Herzens und der Stille des Geistes verbinden können."

[342] Douglas, Nik und Slinger, Penny:
Liebe & Erotik in den Malereien Indiens und Nepals. Aus dem Amerikanischen übersetzt 
von Jürgen Saupe. Mit 79 farbigen Abb. (meist Gouachen) auf Tafeln. 80 S. Sphinx, Basel 
1989.
(The Erotic Sentiment. Park Street Press. Rochester, USA, 1989).— Die Malereien in 
'Liebe & Erotik' sind eine repräsentative Auswahl künstlerischer Stilrichtungen mit einigen 
der schönsten Beispiele aus Indien und Nepal. Nik Douglas trug, während er für acht Jahre 
im Himalaya lebte, das Material für dieses Buch zusammen. Er gibt auch die kurze 
Einleitung und Erklärung zu den Bildern, denen jeweils eine etwas ausführlichere 
Bildlegende beigefügt ist.

[343] Dowman, Keith:
Die Legende vom großen Stupa. Prophezeiungen aus Tibet. Aus dem Englischen übersetzt 
von Schiva Luetjohann. 77 S. Irisiana, Haldenwang 1981.
Der ausführliche englische Titel mit Herausgeber, in der deutschen Übersetzung leider 
nicht vermerkt, lautet: Keith Dowman: "Padmasambhava and Yeshe Tsogyal: The Legend 
of the Great Stupa (and) The Life Story of the Lotus Born Guru", Dharma Publ., Berkeley 
1973.— Eine weitere Ausgabe erschien als: The Legend of the Great Stupa of 
Boudhanath, translated from the Tibetan Terma of sNgags-'chang Sakya-bzang-po. 
Kathmandu, 1973 und 1978. Die deutsche Ausgabe übernimmt nur den ersten Teil der 
englischen Fassung.— Dieser erste Teil gehört zu jener Literaturgattung, die der Tibeter 
als Thos-grol (=Erlösung durch Hören) bezeichnet. Ihr liegt die psychologisch bedeutsame 
Erfahrung zugrunde, daß neben dem Sinngehalt des Wortes die lautliche Äußerung für die 
Empfängnisbereitschaft des Hörers und für eine fruchtbare Wirkung des Gesprochenen 
oder Verlesenen unerläßlich ist. Worum es hier geht (bei der Legende von der Errichtung 
des berühmten nepalesischen Stupa in Bodnath bei Kathmandu), ist das Verständnis des 
Stupa als Symbol des Buddhawesens. Die rechte Besinnung durch das Anhören der 
Legende soll letztlich zu seiner Errichtung im Innern des Hörers führen (nach Siegbert 
Hummel).

[344] Dowman, Keith:
Der heilige Narr. Das liederliche Leben und die lästerlichen Gesänge des tantrischen 
Meisters Drugpa Künleg. Die "geheime Biographie" eines großen Heiligen vom Dach der 
Welt. Aus dem Englischen übersetzt und nach dem tibetischen Originaltext bearbeitet von 
Franz-Karl Ehrhard. Mit einem Vorwort von Chögyal Gyatso Tulku und einer Einführung 
von Keith Dowman. 1 Karte, 222 S. O. W. Barth, München 1982.
(The divine madman. The sublime life and songs of Drukpa Kunley. Translated from the 
Tibetan and edited by Keith Dowman and Sonam Paljar. Rider & Co., London 1980).— 
Die deutsche Ausgabe erschien auch als Knaur Esoterik-Taschenbuch (TB 4122, 1 Karte, 
224 S.), Droemer Verlag, München 1984.— Es ist dies eine spät (im Jahr 1786) verfaßte 
Biographie des tibetischen Yogin und Poeten 'Brug-pa kun-legs, der 1455-1529 gelebt hat. 
Über weitere Einzelheiten siehe auch die Übersetzung seiner frühesten Biographie bei 
Andreas Kretschmar: 'Brug-pa kun-legs, St. Augustin 1981.— Keith Dowman schreibt 
dazu, daß diese außergewöhnliche und freche Biographie des Drugpa Künleg eine 
Anthologie von Anekdoten und Liedern aus mündlichen wie schriftlichen Quellen Tibets 
und Bhutans darstellt, die von einem zeitgenössischen bhutanesischen Lama und Gelehrten 
zusammengestellt wurde.— In der Tradition des "Heiligen Narren" prangerte Drugpa 
Künleg mit seinen Eulenspiegeleien den Verfall der Religion in den etablierten Klöstern bei 
selbstgefälligen Priestern und die Veräußerlichung des Rituals an. Im Gewand eines 
Landstreichers wanderte er durch Bhutan, Tibet und Nepal, wo er keine Gelegenheit 
ausließ, sich mit Chang (tibet. Bier) und Frauen zu vergnügen und für die Ohren des 
Spießbürgers lästerliche Gesänge zum Besten zu geben.

[345] Dowman, Keith:
Meister des Tantra. Leben und Legenden der Mahasiddhas. Aus dem Englischen übersetzt 
von Jürgen Saupe. Mit 32 farb. und 52 s/w Illustrationen von Robert Beer. 208 S. Sphinx, 
Basel 1988.
(Masters of Enchantment. Inner Traditions International, Rochester/ Vermont, 1988).— 
Die Mahasiddhas werden mit 54 kürzeren Texten vorgestellt. Keith Dowman, ein 
profunder Kenner des tibetischen Buddhismus, der seit 20 Jahren in Nepal lebt, hat sie aus 
dem Tibetischen übersetzt. Er führt zudem ein in die Welt des tantrischen tibetischen 
Buddhismus. Nicht minder interessant sind Robert Beers Illustrationen. Er hat den Weg 
eines Thangka-Malers beschritten, wurde von einem der bedeutendsten tibetischen 
Thangkamaler in der traditionellen Malweise und Ikonographie ausgebildet, bringt aber 
dennoch seinen persönlichen und westlichen Stil — er stammt aus Südwales — mit ein. 
Seine Biographie ist dem Buch vorangestellt.

[346] Dowman, Keith:
Die Meister der Mahamudra. Leben, Legenden und Lieder der vierundachtzig 
Erleuchteten. Aus dem Amerikanischen überstzt von Annemarie Dross-Mashayekhi. 520 S. 
Diederichs, München 1991.
(Masters of Mahamudra. Songs and History of the Eighty-Four Buddhist Siddhas. State 
University of New York Press, Albany 1985).—

[347] Draszczyk, Tina und Draszczyk, Alexander:
Siehe (chronologisch geordnet) Kongtrul I., Wien 1987; Thrangu Rinpoche, Wien 1988; 
Karmapa III., Wien (1988); Karmapa XV., Wien 1988; Tenga Rinpoche, Wien 1989; 
Kongtrul III., Wien 1989.

[348] Drongshar, Lobsang N:
Der Spiegel der geschichtlichen Zeitrechnung Tibets. The mirror of Tibet's Historical 
Chronology. Mit Vorwort von Tashe W. Thaktsang. Hrsg. vom Verein Tibeter Jugend in 
Europa. Mit 2 Tafeln, 6 Abb., 40 S. Pestalozzi Kinder- u. Jugenddorf,  1985.
Text in tibetischer Handschrift.

[349] Drude, O(skar):
Flora von Tibet. (Petermanns Geographische Mitteilungen, 1894, Kleinere Mitteilungen, 
pp. 92/93). 2 S. Justus Perthes, Gotha 1894.
Der Autor berichtet über die in zwei Fachzeitschriften in London (Journal of the Linnean 
Society; Geographical Journal) im Jahr 1893 erschienenen Berichte über die 
zentralasiatische Flora, gesammelt von Bower auf dessen Expedition von Leh/Ladakh quer 
durch Tibet bis nach China. Faktenreiche Zusammenfassung mit guten Verweisen auf die 
Quellen der Angaben.

[350] Drugpa Künleg (1455-1529):
Siehe Keith Dowman, München 1982; Andreas Kretschmar, St. Augustin 1981.

[351] du Halde, Johann Baptista:
Ausführliche Beschreibung des Chinesischen Reichs und der grossen Tartarey. 4 Theile. 
Vierter und letzter Theil: Nebst Engelbrecht Kämpfers Beschreibung des Japonischen 
Reichs und einem Register über alle vier Theile. Aus dem Französischen mit Fleiß 
übersetzet, nebst vielen Kupfern. I. Theil (1747) 58 S., 472 S.; II. Theil (1748) 56 S., 748 
S.; III. Theil (1749) 28 S., 2 Bl., 548 S.; IV. Theil (1749) 56 S., 264 S., 552 S. und 
Register über alle vier Theile. Johann Christian Koppe, Rostock 1747-49.
(Description géographique, politique, historique, chronologique et physique de l'Empire de 
la Chine et de la Tartarie Chinoise. 4 Foliobände mit 42 Karten von D'Anville, Paris 
1735).— Im 4. Band (d. i. IV. Theil) auf den Seiten 111 bis 120 (der II. Abtheilung dieses 
Bandes) unter der Überschrift: "Nachrichten von Tibet, oder von dem Lande des grossen 
Lama, und anderer benachbarter Gegenden bis an die Quellen des Ganges; aus Aufsätzen 
des Pater Regis" wird das europäische Wissen über Tibet um die Mitte des 18. 
Jahrhunderts zusammengefaßt. Wohl kaum ein anderes Werk wird in der nachfolgenden 
Tibetliteratur so oft zitiert! Du Halde stützt sich auf Pater Regis (Peking), und dieser 
wiederum auf die Missionare, die bis Tibet vorgedrungen waren, einschließlich der 
weitgehend sogar richtig wiedergegebenen Berichte Andrades über Westtibet. Das Werk 
enthält auch die berühmte Tibetkarte aus dem Atlantenwerk der Jesuiten in Peking 
(Reproduktion und Geschichte dieses Kartenwerkes siehe Walter Fuchs, Peking 1943).

[352] du Halde, Johann Baptista:
Beschreibung des Chinesischen Reiches, und der großen Tartarey. (Sammlung der besten 
und neuesten Reisebeschreibungen in einem ausführlichen Auszuge. 6. Band, pp. 321-516 
[1768], 7. Band, pp. 3-153 
[1769]). 347 S. August Mylius, Berlin 1768/69.

[353] Duchaussois, Charles:
Flash. Auf den Straßen nach Katmandu. Bericht eines Abenteurers. Ins Deutsche 
übertragen von Ute Wiechern. 323 S. Kurt Desch, München 1972.
(Flash ou le grand voyage. Arthème Fayard, Paris 1971).— Der Hippie und Junkie 
Charles, ein typischer Aussteiger und Drogenkonsument der 68er Generation, durchlebt 
Himmel und Hölle, von letzterer sehr viel mehr, auf dem Weg nach und vor allem in 
Kathmandu. Ein Zeitdokument über die Anziehungskraft falsch verstandener asiatischer 
Lebensart, von hemmungslosen Egoismus und Nihilismus, aber auch Offenheit. Rückzug in 
die Bergwelt des Himalaya und letztendlich doch noch die Möglichkeit zum Drogenentzug.

[354] Dudjom Rinpoche:
Richö. "Die Alchemie der Siddhas" — die unverhüllte Anweisung, wie man sich die Lehren 
der "Berg-Klausur" zu Herzen nimmt und praktiziert, erklärt auf eine leicht zu verstehende 
Weise. 19 S. RIGPA, Berlin/München 1988.

[355] Dürst, Arthur:
Siehe Michael und Luzzi Wolgensinger, 1966.

[356] Dyhrenfurth, Günter Oskar:
Von der Internationalen Himalaja-Expedition 1930. Unsere wissenschaftlichen Ergebnisse. 
(Reclam's Universum. 14.).,  1931.

[357] Dyhrenfurth, Günter Oskar:
Baltoro. Ein Himalaya-Buch. Mit Beiträgen von Hettie Dyhrenfurth, Hans Ertl und André 
Roch. Mit 84 Vollbildern, 118 halbseitigen Bildern, 4 Panoramen, 3 Zeichnungen, 50 
Pausen, 3 Kartenskizzen und 1 Kammverlauf-Karte des Baltoro-Gebietes. Text 194 S. 
Benno Schwabe & Co., Basel 1939.
Überarbeitete und durch Bildmaterial erweiterte Ausgabe von "Dämon Himalaya" (als 
Bergsteigerliteratur hier nicht mit aufgenommen).— Das Werk bietet sowohl die 
wissenschaftliche Ausbeute der Expedition wie auch im Erzählstil den Reisebericht mit viel 
Wissenswertem zu Land und Leuten. Eine Bibliographie mit 270 Eintragungen macht das 
Buch besonders verdienstvoll.- Teil 1: Nomenklatur  und geographische Übersicht (darin 
enthalten die Bibliographie); Teil 2: Die "I. H. E. 1934"; Teil 3: Abbildungen; Teil 4: Das 
Kartenmaterial (als lose Beilagen in Mappe).

[358] Dyhrenfurth, Hettie:
Memsahb im Himalaya. Die einzige weiße Frau auf der Internationalen Himalaja-
Expedition 1930. Mit 55 s/w Abb auf Tafeln, Text 71 S. Deutsche Buchwerkstätten, 
Frauenfeld/Leipzig 1931.
Reiseerlebnisse von Frau Dyhrenfurth, die ihren Mann (Expeditionsleiter) auf der 
Kangchenjunga-Expedition 1930 begleitete. Ihre persönlichen Erfahrungen und 
Beobachtungen, die dann in dieser Buchform herausgegeben wurden, schrieb sie in langen 
Briefen an ihre Kinder.

[359] Easton, John:
Das Kloster Mangkan. Kriminalroman. Aus dem Englischen übersetzt von Ernst Heller. 
(Iris Kriminalroman). 314 S. Kulturelle Verlagsgesellschaft, Berlin 1934.
(Red Sap. G. P. Putnam's Sons, London & New York 1930).— Erschien auch bei Peter J. 
Oestergaard, Berlin o. J. (1934). Im Kloster Mangkan im Südosten von Tibet wächst ein 
Strauch, dessen roter Saft einen Trance-ähnlichen Zustand erzeugt, in dem man die 
Zukunft klar erschaut. Um das Kloster zu lenken und vor Unbill zu bewahren, haben die 
Mönche neben ihrem obersten Abt einen 'weisen Lenker' eingesetzt, der drei Monate im 
Jahr im Kloster und die übrige Zeit irgendwo in der Welt lebt — um unabhängig von den 
internen Intrigen einer großen Mönchsgemeinschaft zu bleiben. Der Kampf um die 
Wunderpflanze, um die sich auch eine weltweit operierende chinesische Geheimgesellschaft 
bemüht, bildet den Hintergrund der Geschichte, die eher einen Abenteuerroman mit 
'wilden' Vorstellungen über das Leben und die Spiritualität in einem tibetischen Kloster, als 
einen echten Krimi darstellt.— Der Autor lebte in Indien und verfaßte mehrere Bücher 
über das sikkimesische Grenzgebiet.

[360] Eberhard, Wolfram:
Kultur und Siedlung der Randvölker Chinas. (Supplement zu T'oung Pao Band 36). Mit 2 
(gefalt.) Karten und mehreren Indices. 506 S. E. J. Brill, Leiden 1942.
Fotomechanischer Reprint, Leiden 1979. Klassifikation der verschiedenen Stämme. 
Migrationsverhalten auf Karten dargestellt. Bei den Randvölkern des Westens werden die 
West-Tibeter (S. 87 ff.) besprochen. Wie das folgende Werk des Verfassers für die 
Typologie der Kultur nicht nur der Tibeter, sondern auch der mit ihnen verwandten Völker 
(Ch'iang u. a.) und für die Verwurzelung der verschiedenen Kulturelemente sowie deren 
Entwicklung ein unentbehrliches Quellenmaterial.

[361] Eberhard, Wolfram:
Lokalkulturen in alten China. Erster Teil. Die Lokalkulturen des Nordens und des 
Westens. (Supplement zu T'oung Pao Band 37.). 447 S. E. J. Brill, Leiden 1942.
Kapitel 3: Die tibetische Kultur (S. 234-320).

[362] Eberhard, Wolfram:
China und seine westlichen Nachbarn. Beiträge zur mittelalterlichen und neueren 
Geschichte Zentralasiens. 1 gefalt. Karte. 348 S. Wissenschaftl. Buchgesellschaft, 
Darmstadt 1978.
Ein Sammelband mit Aufsätzen des Autors, die zwischen 1932 und 1953 erschienen sind. 
Thematisch sind die Aufsätze gegliedert in die Kapitel (1) China und Zentralasien, (2) 
Völker und Kulturen Zentralasiens und (3) China und seine westlichen Nachbarn.

[363] Edmunds, Tom Owen:
Bhutan. Land des Donnerdrachens. Aus dem Englischen übersetzt von Armin Kyrieleis. 
Mit 1 Karte, auf 120 S. zum Teil doppelseitige Farbabb., 160 S. Gerstenberg, Hildesheim 
1990.
(Bhutan. Land of the Thunder Dragon. Penguin Books, Hardmandsworth 1988).

[364] Ehni, J:
Der vedische Mythus des Yama. Verglichen mit den analogen Typen der persischen, 
griechischen und germanischen Mythologie. 216 S. K. J. Trübner, Strassburg 1890.
"Eine der interessantesten und inhaltreichsten Mythen der arischen Rasse ist gewiss der des 
Yama" beginnt Ehni seine Abhandlung, die wegen der Aufnahme Yamas in das tibetische 
Pantheon für diese Bibliographie von Bedeutung ist. In drei Kapiteln bearbeitet der Autor 
diesen Stoff, nämlich 1) das Wesen der Eltern Yama's: Tvashtar, Vivasvat, Saranyu. 2) Der 
Mythus Yama's in seinen verschiedenen Entwicklungsstufen. 3) Vergleich Yama's mit den 
entsprechenden Götter- und Heroengestalten anderer arischer Mythologien, der iranischen 
(Yima), der hellenischen (Dionysos, Rhadamanthys) und der germanischen (Tuisco, Ymir).

[365] Ehrhard, Franz-Karl:
"Flügelschläge des Garuda". Literar- und ideengeschichtliche Bemerkungen zu einer 
Liedersammlung des rDzogs-chen. (Tibetan and Indo-Tibetan Studies. 3.). 333 S. Franz 
Steiner, Stuttgart/Wiesbaden 1990.
Die unter den Tibetern weit verbreitete Liedersammlung mKha' lding gshogs rlabs des 
Autors Tshogs-drug rang-grol (1781-1851) aus Amdo zählt zu den klarsten Darstellungen 
der Lehre der 'Großen Vollendung' (rDzogs-chen). Mit einer ausführlichen Einleitung 
versehen wird ein Teil dieser Lieder ediert und kommentiert und auf die spirituelle Praxis 
des "Festen Bestimmtseins" hin untersucht.

[366] Ehrhard, Franz-Karl:
Siehe auch Keith Dowman, München 1982.

[367] Eichinger, Franz  (Pater, SVD):
Die Mühle in den chinesischen Nachbargebieten der tibetanischen Nomaden. Mit 7 Abb., 
66 S. Verlag f. Recht und Gesellschaft, Basel 1968.
Buchausgabe von 'Sinologica' 10., Heft 2/3, pp. 83-148. Eigene Feldforschung im Dorf 
Tanger (etwa 1 000 Einwohner), das stark von tibetischen Nomaden beeinflußt ist, 
ermöglichten es dem Verfasser, Sagen zur Entstehung der Mühlen, aber auch rechtliche, 
soziale, religiöse und magisch-medizinische Aspekte, die mit den Mühlen und dem Mahlen 
zu tun haben, zu erforschen.

[368] Eimer, Helmut:
Tibetica Upsaliensia. Handliste der tibetischen Handschriften und Blockdrucke in der 
Universitätsbibliothek zu Uppsala. (Bibliotheca Ekmaniana. 66.). 88 S. Almqvist & Wiksell 
International, Stockholm 1975.
Das Buch verzeichnet neben einigem Handschriftenmaterial die Teiltexte der Blockdrucke 
der Sammlungen Gdams nag mdzod und Snags mdzod (unvollständig) in der Reihenfolge, 
wie sie beim Erwerb vorlagen. Konkordanz zu M. Taube 'Tibetische Handschriften', 
Wiesbaden 1966, und zu dem Nachdruck des Gdams nag mdzod aus Indien; Index.

[369] Eimer, Helmut:
Skizzen des Erlösungsweges in buddhistischen Begriffsreihen. Eine Untersuchung. 
(Arbeitsmaterialien zur Religionsgeschichte. 1). 16 und 184 S. In Kommission E. J. Brill 
Köln (jetzt: Indica et Tibetica, Bonn).,  1976.
Es handelt sich um eine Studie zu den Begriffsreihen, die auf den Erlösungsweg zu 
beziehen sind, beginnend mit der frühesten faßbaren Schicht der Überlieferung bis hin zum 
Mahayana. Pali- und Sanskrit-Index.

[370] Eimer, Helmut:
Berichte über das Leben des Atisa (Dipamkarasrijnana). Eine Untersuchung der Quellen. 
(Asiatische Forschungen. 51.). 12 und 364 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1977.
Buchausgabe der Dissertation, Philosophische Fakultät Bonn, vom 19. 6. 1974.— 
Beschreibung von über 40 Quellen zum Leben des Atisa und eine historisch kritische 
Quellenanalyse. Es wird bewiesen, daß 'eine' Überlieferung in verschiedenen 
Ausformungen vorliegt, die auf einen einfach erzählenden Bericht zurückgeht.

[371] Eimer, Helmut:
Die Xerokopie des Lhasa-Kanjur. The xerox copy of the Lhasa Kanjur. (Bibliographia 
Philologica Buddhica. Series Minor. 1.). 40 S. The Reiyukai Library, Tokyo 1977.
Reprint 1979.— Gebrauchsanweisung für die Herstellung von Xerokopien des Lhasa-
Kanjur nach den für das Indologische Seminar der Universität Bonn hergestellten 
Mikrofilmen.

[372] Eimer, Helmut:
Bodhipathapradipa. Ein Lehrgedicht des Atisa (Dipamkarasrijnana) in der tibetischen 
Überlieferung. Herausgegeben von Helmut Eimer. (Asiatische Forschungen. 59.). 8 und 
284 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1978.
Erste kritische Textausgabe des für die tibetische Religionsgeschichte bedeutsamen 
Lehrgedichtes, mit deutscher Übersetzung und ausführlichen Strukturübersichten über vier 
tibetische einheimische Kommentarwerke. Abdruck eines solchen im 19. Jh. verfaßten 
Kommentars in Umschrift. Index der Verszeilen.

[373] Eimer, Helmut:
Tibetica Stockholmiensia. Handliste der tibetischen Texte der Sven Hedin-Stiftung und des 
Ethnographischen Museums zu Stockholm. Sammlung von Sonderdrucken der in 
Zentralasiatische Studien 6-12 (1972-1978) erschienenen Teile. 1 Farbtafel. Keine 
durchgehende Pagina. Zusammen 384 S. In Kommission Otto Harrassowitz, Bonn 1978.
Verzeichnet zum ersten Male alle tibetischen Texte in Stockholm. Mit Konkordanz zu M. 
Taube, Handschriften 1-4 (Wiesbaden 1966), und Indices.

[374] Eimer, Helmut:
Rnam thar rgyas pa. Materialien zu einer Biographie des Atisa (Dipamkarasrijnana), 
zusammengestellt von Helmut Eimer. 1. Teil: Einführung, Inhaltsübersicht, Namensglossar. 
2. Teil: Textmaterialien. (Asiatische Forschungen. 67.). 10 und 486 S., 12 und 436 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1979.
Ausgabe der beiden ausführlichen Biographien des Atisa mit ausführlicher 
Inhaltsparaphrase und Index der Personen- und Ortsnamen sowie der Texttitel in der 
tibetischen und der indischen Form. Eine sehr umfangreiche Rezension beschließt R. O. 
Meisezahl (Oriens, Leiden 1981) mit den Worten: 'Atisa Dipamkara gehört zu den 
umstrittensten Erscheinungen der tibetischen Geistesgeschichte. Dem alten Streit um Atisa 
fehlte bislang eine vollständige und zuverlässige Textgrundlage, insbesondere die 
sachgültige Veröffentlichung der beiden Biographien, die uns nun in der historisch-
kritischen Ausgabe von Eimer vorliegen. Damit bekommt die Interpretation der Vita des 
Atisa jenes sichere Fundament, das ihr bisher abging'.

[375] Eimer, Helmut:
Rab tu 'byun ba' i gzi. Die tibetische Übersetzung des Pravrajyavastu im Vinaya der 
Mulasarvastivadins. Nach Vorarbeiten von F.-R. Hamm und weiteren Materialien 
herausgegeben durch H. Eimer. (Asiatische Forschungen. 82.). 2 Teile. 1. Teil: Einleitung. 
Zusätzliche Apparate; mit einem Exkurs: Beobachtungen zur graphischen Gestalt des 
frühen tibetischen Kanjur. 2. Teil: Text. 10 und 338 S., 6 und 337 S. Otto Harrassowitz, 
Wiesbaden 1983.
Erste kritische Edition eines umfangreichen Textes aus dem Kanjur über die "Aufnahme in 
den buddhistischen Orden". In der Einleitung Beschreibung der benutzten Exemplare des 
Kanjur, textkritische Bewertung der Lesarten und Übersicht über die Kanjur-
Überlieferung.

[376] Eimer, Helmut:
Indology and Indo-Tibetology / Indologie und Indo-Tibetologie.- Thirty Years of Indian 
and Indo-Tibetan Studies in Bonn / Dreißig Jahre indische und indo-tibetische Studien in 
Bonn. Herausgegeben von H. Eimer. (Indica et Tibetica. 13.). 192 S. Indica et Tibetica, 
Bonn 1988.
Der Band enthält 9 Beiträge, die die Arbeit des Indologischen Seminars vornehmlich der 
letzten Dekade widerspiegeln. Die Autoren sind/waren alle Mitglieder der Universität 
Bonn: Claus Vogel (Chronik des Seminars), M. Thiel-Horstmann, Th. St. Maxwell, H. 
Eimer, Michael Hahn, Roland Paffen. Von besonderer Bedeutung in diesem Band sind die 
Beiträge zur Überlieferung des Kanjur und die Beschreibung der Sammlung von 
Handschriften-Reproduktionen.

[377] Eimer, Helmut:
Der Tantra-Katalog des Bu ston im Vergleich mit der Abteilung Tantra des tibetischen 
Kanjur. Studie, Textausgabe, Konkordanzen und Indices. (Indica et Tibetica. 17.). 213 S. 
Indica et Tibetica, Bonn 1989.
Ausgabe eines Katalogs kanonischer Tantras mit Verweisen auf die bekannten Drucke und 
Handschriften des Kanjur. Daraus werden Folgerungen für die frühe Struktur des 
tantrischen Schrifttums in Tibet und deren Weiterentwicklung abgeleitet.

[378] Eimer, Helmut:
Siehe auch Richard Othon Meisezahl, Festschrift, Bonn 1986; Shimin Geng u. Hans-
Joachim Klimkeit, Wiesbaden 1988.

[379] Elarth, Friedrich  (d. i. Heinz Halter):
Eine Nacht bei tibetanischen Mönchen. (Erlebnis-Bücherei. 48.). Mit Zeichnungen von 
Walter Plantikow. 31 S. Steiniger, Berlin 1941.

[380] Ellinger, Herbert:
OM — Das andere Denken. Mit Bildern aus Bhutan, Ladakh und Zentraltibet. Mit  67 
Farbfotos auf Tafeln. 163 S. Edition Schönwälder, Wien 1986.
Zugleich Lizenzausgabe für Hugendubel, München 1986.— Der Autor schreibt bescheiden 
im Vorwort, daß er dem zivilisationsgeplagten Europäer, der in seiner analytischen 
Denkweise — geprägt hauptsächlich von den Griechen und dem Christentum —  gefangen 
ist, Denkanstöße geben will. Nun, er gibt mehr als das: Durch behutsame Einführung in 
buddhistisches Denken, durch Definierung des Buddhismus als Schauung, außerhalb des 
Anschaulichen, stellt er nicht nur eine Verbindung her mit den Naturwissenschaften und 
der Philosophie, sondern er schafft fast eine Bewußtseinserweiterung bei dem Leser dieses 
gut geschriebenen Buches (aus einer Rezension von Michael Alexander).

[381] Elsner, Georg von:
Siehe Karl Futterer 1901/11; Wilhelm Filchner 1906/14.

[382] Emmerich, Ferdinand:
Asiatenrache. Erlebtes in Südost-Tibet. (Seybolds Volksbücher. 12.). 79 S. Fr. Seybold, 
München/Leipzig 1922.
Fortsetzung von 'Unter Räubern und Wölfen'.

[383] Emmerich, Ferdinand:
Unter Räubern und Wölfen. (Seybolds Volksbücher. 11.). 78 S. Fr. Seybold, 
München/Leipzig 1922.
In Begleitung des Gelehrten Dr. de Breughel (a. a. O. von Emmerich Dr. Dubreuil 
genannt, wobei es sich ziemlich sicher um den in Tibet ermordeten belgischen Gelehrten 
Dutreuil de Rhins handelt) reist Emmerich im Jahr 1891 von Tatsienlu aus den Yalung-
Fluß aufwärts. Schwierigkeiten mit den tibetischen Grenzstämmen, die Verbrennung eines 
hohen Lamas, Jagdabenteuer und gefährliche Situationen werden beschrieben, aber eher an 
der Oberfläche abgehandelt. Dem Stil nach Trivialliteratur, aber wohl tatsächlich erlebt.

[384] Emmerich, Ferdinand:
Kulis, Tiger, Krokodile. Von Birma nach Tibet I. Mit 1 Karte, 241 S. Ernst Staneck, 
Leipzig (1935).
Zum Inhalt siehe nachfolgenden Eintrag.

[385] Emmerich, Ferdinand:
Auf Schleichwegen nach Tibet. (Von Burma nach Tibet II.). 248 S. Ernst Staneck, Leipzig 
1936.
Von Rangun aus zieht der Autor 1914/15 über Bhamo und Wei-si immer weiter nach 
Norden. Am Oberlauf des Saluen-Flusses kommt er auf tibetisches Gebiet, wo er als 
Wissenschaftler die Tierwelt wie auch die geologische Lagerung des Amdogebirges 
studieren und für mehrere wissenschaftliche Institute Sammlungen anlegen sollte. 
Emmerich hatte früher die Expedition des flämischen Gelehrten Dr. Dubreuil nach Südost-
Tibet begleitet und war mit den Schwierigkeiten eines solchen Unternehmens wohl 
vertraut. Seine beiden Bücher hier sind Abenteuerromane, mit vielfältigen Tiererlebnissen 
und weniger ein ethnologisch oder geographisch bedeutsamer Bericht. Die Expedition wird 
nach einem Kampf mit Nomaden (unterstützt durch die Lamas eines Klosters) wieder aus 
Tibet vertrieben. Im Anhang ein kurzes unbedeutendes Kapitel "Ethnographisches".

[386] Engelmann, Carlheinrich:
Ueber die Großsäuger Szetschwans, Sikongs und Osttibets. Bearbeitet nach Dr. Ernst 
Schäfer's Tagebüchern und Trophäen von der ersten und zweiten Brooke-Dolan-
Expedition der "Acad. of Nat. Sc. of Philadelphia". (Zeitschrift für Säugetierkunde, 13., 
Sonderheft vom 22. 7. 1938). 113 Abb. im Text und auf 36 Tafeln. 76 S. Parey, 
Hamburg/Berlin 1938.
Beschrieben werden Lebensweise, Vorkommen und Lebensraum der verschiedenen Arten 
von Wölfen, Bären, Kiang (Wildeseln), Hirschen, Antilopen, Schafen und des wilden Yak.

[387] Erni, Paul:
Augenschein in China und Tibet. Skizzenbuch einer Reise. Mit 17 farb. und 47 s/w Abb. 
aus den Skizzenbüchern des Autors. 1 Karte. 139 S. Fretz, Zürich 1981.
Noch vor dem Touristenstrom konnte der Autor 1980 von Chengdu nach Lhasa fliegen 
und mit dem Jeep nach Shigatse fahren (S. 49-104). Eher chinafreundlich, unkritisch, aber 
schöne künstlerische Arbeit: Aquarelle und Zeichnungen von Portraits, Klöstern und 
Landschaften.

[388] Eskelund, Karl:
Zeitwende in Nepal. 4 Farbfotos, Karten. Aus dem Dänischen übersetzt von Hans 
Eichberg. 283 S. Christian Wolff, Flensburg 1960.
(Den Glemte Dal. Rejseskildring fra Nepal. Gyldendal, Copenhagen 1958).— Die deutsche 
Ausgabe erschien auch als Goldmann Taschenbuch TB 912, München 1962. Politische und 
sozialkritische Anmerkungen eines amerikanischen Journalisten.

[389] Essen, Gerd-Wolfgang und Thingo, Tsering Tashi:
Die Götter des Himalaya. Buddhistische Kunst Tibets. Die Sammlung Gerd-Wolfgang 
Essen. Mit einem Geleitwort von S. H. dem Dalai Lama und einem Vorwort von Roger 
Goepper. 2 Bände. Band 1 mit 203 farbigen Abb., 300 S.;  Band 2 mit 459 s/w Abb., 308 
S. Prestel, München 1989.
Katalog der Ausstellung in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, 3.11.1989 bis 4.2.1990 
(anschließend auch in Berlin, München und Hamburg). Gerd-Wolfgang Essen, 
evangelischer Theologe und Betreuer der von seinem Vater gegründeten Klopstock-
Stiftung zur Förderung der Religions- und Geisteswissenschaften, sammelt seit über 20 
Jahren tibetische Kunstwerke, die derzeit noch im Haus des Sammlers in tibetisch 
gestalteten Räumen und einem vom Dalai Lama 1982 geweihten originalgetreu 
nachgebauten Tempel ihren Platz haben. In dem mit wissenschaftlicher Akribie 
gearbeiteten zweibändigen Katalog werden die Objekte in einer auch dem Nichtfachmann 
verständlichen Sprache dargestellt, wobei die Kunstwerke bei den Skulpturen bis ins 10., 
bei den Thangkas bis ins 13. Jh. zurückreichen. Der Autor, zusammen mit seinem 
tibetischen Freund Tsering Tashi Thingo, zeigt sich dabei nicht nur als feinfühliger 
Sammler mit Gespür für Qualität, sondern auch als hervorragender Interpret seiner 
Schätze. Wer nach dem Sinn, der Rolle und der Bedeutung des tibetischen Buddhismus in 
Lehre, Tradition und künstlerischem Ausdruck fragt, bekommt hier eine umfassende, 
verständliche Antwort (Nach Helmut Uhlig, in Indo-Irania 1990).

[390] Essen, Gerd-Wolfgang und Thingo, Tsering Tashi:
Padmasambhava. Leben und Wundertaten des großen tantrischen Meisters aus Kaschmir 
im Spiegel der tibetischen Bildkunst. Mit farb. Abb. auf 17 ganzseit. Tafeln und 49 s/w 
Abb. 156 S. DuMont, Köln 1991.
Im 8. Jh. n. Ch. zog Padmasambhava — 'Der aus dem Lotos Geborene' — als Apostel des 
Buddhismus in den Himalaya und nach Tibet. Es gelang ihm, die bodenständigen Kulte mit 
ihren Geistern, magischen Praktiken und ihrem Zauberglauben auf die hohe Philosophie 
des Buddha und die von ihm erstrebte Bewußtseinsschulung abzustimmen. So wie Jesus 
zum Zentrum der christlichen Bildwelt wurde, so kommt der Gestalt des Padmasambhava 
in der Ikonographie des lamaistischen Glaubenskreises eine herausragende Bedeutung zu. 
Legenden umranken dort den Lotosgeborenen, bestimmen seine bildliche Repräsentation. 
Anhand von ausgewählten Bildern — im Mittelpunkt eine Serie von acht Thangkas aus der 
berühmten Tibetsammlung Gerd-Wolfgang Essen — werden das Leben und die 
Wundertaten des Padmasambhava nachgezeichnet, wobei sorgfältige ikonographische 
Analysen und Übersetzungen tibetischer Beischriften den Reichtum der lamaistischen 
Bildwelt und deren spirituelles Anliegen erschließen.

[391] Essén, Rütger:
Sven Hedin. Ein grosses Leben. Mit 12 s/w Abb. und 6 Kartenskizzen im Text. 280 S. 
Druffel, Leoni/Starnbg. See 1959.
Diese Biographie wurde von einem langjährigen Freund Sven Hedins geschrieben.

[392] Evans-Wentz, WalterY:
Milarepa. Tibets grosser Yogi. Aus dem Englischen übersetzt von Alterego (d. i. Fritz 
Werle). 324 S. Otto Wilhelm Barth, München-Planegg 1937.
(Tibet's Great Yogi Milarepa. A Biography from the Tibetan, being the Jetsün Kahbum, or 
Biographical History of Jetsün-Milarepa, according to the late Lama Kazi Dawa-Samdup's 
English rendering. Oxford University Press, London 1928).— Die deutsche Übersetzung 
erfolgte nach der engl. Ausgabe von 1937. Deutsche Neuausgabe 1971 unter identischem 
Titel, sowie bearbeitete Neuausgabe mit einem Vorwort von Eva K. Dargyay 1978, 
hiervon 3. Auflage 1989. Das Buch beschreibt das abwechlungsvolle Leben des vielleicht 
bedeutendsten Yogin Tibets, seine frühen Verfehlungen, seine Bekehrung, seinen heiligen 
Wandel, Tod und Verklärung. Man findet dabei mehr als in jedem anderen Buch darüber 
hinaus ethnologisch verwertbare Information über das Leben einer tibetischen Familie im 
11. und 12. Jh, so daß unabhängig von der Person des Milarepa auch viele Details zu 
Tibet's sozialhistorischer Vergangenheit zu finden sind. Mit am interessantesten aber ist die 
Nähe der Extreme von (auch schwarzer) Magie und Mystik.

[393] Evans-Wentz, WalterY:
Yoga und Geheimlehren Tibets. Aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet von 
Alterego (d. i. Fritz Werle). 286 S. Otto Wilhelm Barth, München-Planegg 1937.
(Tibetan Yoga and Secret Doctrines, or The Seven Books of Wisdom of The Great Path, 
according to the late Lama Kazi Dawa-Samdup's English rendering. Arranged and edited 
with introductions and annotations to serve as a commentary by W.Y. Evans-Wentz. 
Oxford University Press, London 1935, 2nd edition 1958).— Eine deutsche Neuausgabe 
erschien unter geändertem Titel (weitere Einzelheiten siehe dort): "Geheimlehren aus 
Tibet", Basel 1987.— Texte und Kommentare zu den wichtigsten Yoga-Lehren, 
insbesondere sieben tibetische Originaltexte, die von Meistern wie Naropa, Marpa und 
Milarepa angewandt wurden. Evens-Wentz hielt dieses Buch für sein wichtigstes Werk.

[394] Evans-Wentz, WalterY:
Das Tibetische Buch der grossen Befreiung. Aus dem Englischen übersetzt von Alterego 
(d. i. Fritz Werle). Mit einem psychologischen Kommentar von C. G. Jung. Mit 9 Abb., 
davon 1 Farbbild. 378 S. Otto Wilhelm Barth, München-Planegg 1955.
(The Tibetan Book of The Great Liberation, or the Method of realizing Nirvana through 
Knowing the Mind. Preceded by an epitome of Padma-sambhava's biography and followed 
by Guru Phadampa Sangay's teachings. According to English Renderings by Sardar 
Bahadur S. W. Laden la, and by the Lamas Karma Sumdhon Paul Lobzang Mingyur Dorje, 
and Kazi Dawa-Samdup. With Psychological Commentary by Dr. C. G. Jung. Oxford 
University Press, London/N.Y. 1954).— Die deutsche Übersetzung erschien als 3. Aufl. 
(1972) mit leicht geändertem Titel "Der geheime Pfad der großen Befreiung", bei O. W. 
Barth, München, erneut aufgelegt 1978. Es ist dies der vierte und letzte Band der 
tibetischen Reihe des Verfassers. In seinem Vorwort schreibt W. Y. Evans-Wentz: ". 
berichte ich. einige der verborgensten Lehren der Weisen des Ostens. Hierbei wurde ich 
von einem bisher in Europa unbekannten Originaltext richtig geführt, dessen Verfasser der 
kostbare tibetische Guru Padma-Sambhava gewesen sein soll, der bedeutende Meister des 
geheimen Tantra-Wissens. Seine Biographie wird hier im Abriß gegeben."

[395] Evans-Wentz, WalterY:
Geheimlehren aus Tibet. Yoga und der Pfad des Mahayana Buddhismus. Aus dem 
Englischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. 304 S. Sphinx, Basel 1987.
Unveränderte Neuauflage von "Yoga und Geheimlehren Tibets", leider ohne 
entsprechenden Hinweis auf die erste Ausgabe von 1937. Als Übersetzerin wird hier 
(obwohl es sich um die gleiche Übersetzung wie in der Erstausgabe von 1937 handelt) 
Ursula von Mangoldt genannt.

[396] Evans-Wentz, WalterY  (1878-1965):
Das Tibetanische Totenbuch. Aus der englischen Fassung des Lama Kazi Dawa Samdup. 
Herausgegeben von W. Y. E.-W. Übersetzt und eingeleitet von Louise Göpfert-March. 
Mit einem psychologischen Kommentar von C. G. Jung. Mit 5 Abb., 5 Emblemen. 163 S. 
Rascher & Cie, Zürich & Leipzig 1935.
(The Tibetan Book of the Dead, or The After-Death Experiences on the Bardo Plane, 
according to the late Lama Kazi Dawa-Samdup's English Rendering. Oxford University 
Press, London 1927).— 6. Aufl. Zürich 1970. Für die 7. Auflage 1972 (jetzt bei Walter, 
Olten u. Freiburg/Br.) neu bearbeitet, kommentiert und eingeleitet von Lama Anagarika 
Govinda, 11 Abb., 335 S. (16. Auflage 1989), zudem mit Titelerweiterung: Das 
Tibetanische Totenbuch oder die Nachtod-Erfahrungen auf der Bardo-Stufe. 
Sonderausgabe Broschur, hiervon 13. Auflage 1990.— Aus dem Geleitwort von C. G. 
Jung: "Der Bardo Thödol ist ein Buch der Belehrung des eben Gestorbenen. Es soll ihm als 
Führer durch die Zeit der Bardo-Existenz, einem Zwischenzustand von symbolischen 49 
Tagen Dauer zwischen Tod und Wiedergeburt, dienen, ähnlich etwa wie das ägyptische 
Totenbuch. Der erste Teil, genannt Tschikhai-Bardo, schildert die seelischen Ereignisse im 
Moment des Todes. Der zweite Teil, der sog. Tschönyid-Bardo, beschäftigt sich mit dem 
nach erfolgtem definitivem Tod eintretenden Traumzustand, den sog. karmischen 
Illusionen. Der dritte Teil, genannt Sridpa-Bardo, betrifft das Einsetzen des Geburtstriebes 
und der pränatalen Ereignisse. Das Charakteristische ist, daß die höchste Einsicht und 
Erleuchtung und damit die größte Erlösungsmöglichkeit unmittelbar im Prozesse des 
Sterbens eintritt. Bald danach beginnen die "Illusionen", welche schließlich zur 
Wiederverkörperung führen, wobei die erleuchtenden Lichter immer trüber und 
mannigfaltiger werden und die Visionen an Schreckhaftigkeit zunehmen. Dieser Abstieg 
schildert die Entfremdung des Bewußtseins von der erlösenden Wahrheit und seine 
Wiederannäherung an die physische Existenz. Die Belehrung hat den Zweck, den 
Abgeschiedenen auf jeder Stufe der Verblendung und Verstrickung auf die jeweils 
vorhandene Erlösungsmöglichkeit aufmerksam zu machen und ihn über die Natur seiner 
Visionen aufzuklären. Die Bardo-Texte wurden vom Lama in der Nähe der Leiche 
gelesen". Für neuere Übersetzungen siehe Francesca Fremantle und Chögyam Trungpa, 
Köln 1976; Eva K. Dargyay und Gesche Lobsang Dargyay, München 1977; für 
wissenschaftliche Bearbeitungen siehe Dieter Michael Back 1979 und 1987.

[397] Everding, Karl-Heinz:
Die Präexistenzen der lCan skya Qutuqtus. Untersuchungen zur Konstruktion und 
historischen Entwicklung einer lamaistischen Existenzenlinie. (Asiatische Forschungen. 
104.). 2 Tafeln, 382 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1988.
(Zugleich Dissertation, Philosophische Fakultät Bonn, vom 3. 7. 1985). Behandelt — am 
Beispiel von einer Linie von Pekinger Großlamas — die Frage nach dem Selbstverständnis 
dieser Präexistenzenlinien und nach dessen Entwicklung.

[398] Eyring, Jeremias Nicolaus:
Siehe Giorgi, Antonio Agostino, Ulm 1989.

[399] Fabri, Johann Ernst:
Samlung von Stadt- Land- und Reisebeschreibungen, herausgegeben von J. E. Fabri. Mit 
Kupfern und Karten. 2 Bände. 320 S., 416 S. Johann Jacob Gebauer, Halle 1783/86.
Darin Band I (S. 205-318): 'Nachrichten von Tibet. Reisejournal vom Bengalischen Busen 
nach Lhassa. Geographische Beschreibung von Tibet' (aus dem Inhaltsverzeichnis). Der 
Text selbst beginnt mit dem etwas geänderten Untertitel 'Nachrichten von Tibet aus 
Georgis tibetanischelm Alphabete', dabei  1) Reisejournal nach Lhassa. 2) Nachrichten von 
Tibet. Auf zwei der Kupfertafeln sind ein tibetisches Ehepaar, ein tibetisches Haus und 
letztlich der Grundriß von einem Labyrinth (auf indischem Gebiet) abgebildet.

[400] Fabri, Johann Ernst  (1755-1825):
Geographisches Lesebuch zum Nutzen und Vergnügen. Band 1 bis 7 in 2 Bänden. Mit 6 
farbigen Kupfern. Johann Jacob Gebauer, Halle 1782.
Darin in Band 1: "Ablaß des Dalai-Lama in Tibet" (S. 3 und 4), sowie "Dalai-Lama und 
seine Propheten" (S. 5-8).

[401] Fanselau, G(erhard):
Ergebnisse der erdmagnetischen Beobachtungen Prof. Filchners auf seiner zweiten 
Tibetreise 1935-1937. I. Teil. (Geophysikalisches Institut Potsdam. Abhandlungen 7.). Mit 
12 Tabellen, 35 S. Springer, Berlin 1943.
Auswertung der erdmagnetischen Messungen Filchners von seiner zweiten 
Tibetdurchquerung, entsprechend der Bearbeitung der Daten von der ersten 
Tibetexpedition durch O. Venske (siehe dazu Filchner, Berlin 1931).

[402] Faulmann, Carl:
Das  Buch der Schrift, enthaltend die Schriftzeichen und Alphabete aller Zeiten und aller 
Völker des Erdkreises. 286 S. Kaiserl.-Königl. Hof- u. Staatsdr., Wien 1878.
Zweite, vermehrte und verbesserte Auflage 1880 (siehe folgenden Eintrag); davon Reprint 
bei Greno, Nördlingen 1985.— Das Tibetanische Alphabet (Utsen, Umin, Khyugayi) wird 
auf den Seiten 127/128 dargestellt.

[403] Faulmann, Karl
[!]:
Illustrirte Geschichte der Schrift. Populär-wissenschaftliche Darstellung der Entstehung der 
Schrift und der Sprache und der Zahlen sowie der Schriftsysteme aller Völker der Erde. 
Mit 15 Tafeln in Farben- und Tondruck und vielen in den Text gedruckten Schriftzeichen 
und Schriftproben. 632 S. A. Hartleben's Verlag, Wien/Pest/Leipzig 1880.
Reprint Augustus Verlag, Augsburg 1990.— In Kapitel X. bei "Die indischen Schriften" 
auch Nepal (S. 464 ff.) und Tibet (S.480 ff.).

[404] Feistmantel, Ottokar:
Einige Nachrichten über den Dalai Lama in Lhasa. (Das Ausland. Überschau der neuesten 
Forschungen auf dem Gebiet der Natur-, Erd- und Völkerkunde. 54., pp. 738/39). 2 S., 
Stuttgart 1881.
Erwiderung auf einen unseriösen Bericht von Karl Neumann in derselben Zeitschrift. 
Eingehen auf die Missionare, die tatsächlich in Lhasa gewesen sind.

[404 a] Filchner, Wilhelm (1877-1957):
Biographisches und Autobiographisches siehe Filchner, Freiburg/Br. 1929; Wiesbaden 
1950; Ehrhard Rühle, München 1962; Gerh. Fanselau, Berlin 1943.— Siehe auch P. K. 
Kozlow, Berlin 1925.

[405] Filchner, Wilhelm:
Das Kloster Kumbum in Tibet. Ein Beitrag zu seiner Geschichte. Mit 39 (davon 4 teils 
mehrfach gefalteten, 8 mit einem gegenübergestellten Erläuterungsskizzenblatt) Tafeln, 2 
gefalt. Karten, 1 gefalt. Plan und 20 Abb. im Text. Tafeln und gefaltete Karten als II. Teil 
des Buches im Anhang beigebunden. 164 S. Ernst Siegfried Mittler u. Sohn, Berlin 1906.
(Zugleich "Wissenschaftliche Ergebnisse., Band 1.).— Im Juni 1904 verbrachte Filchner 
mit seiner Ehefrau eine Woche im Kloster Kumbum. Intensiv nahm Filchner alles auf, was 
sich ihm darbot und schrieb später unter Einbeziehung aller bis dahin bekannten Literatur 
den vorliegenden Band, der von B. Laufer später als 'Baby-Kumbum' im Vergleich zu 
Filchners großem Kumbum-Buch von 1933 bezeichnet wurde. Die beigegebene Karte zeigt 
Kumbum und seine Umgebung; der Klosterplan ist mit 18 orientierenden Fotos versehen. 
Ein sehr lebendig und ungemein informativ geschriebenes Buch.

[406] Filchner, Wilhelm:
Wissenschaftliche Ergebnisse der Expedition Filchner nach China und Tibet 1903-05. 11 
Bände und Atlas. Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 1906-14.
Band 1: Das Kloster Kumbum in Tibet (siehe dort), 1906. Band 2: Bilder aus Kan-su 
(siehe dort), 1912. Band 3: Karte der chinesischen Provinz Kan-su. 1 Karte. 81 S., 1910. 
Band 4: Ergänzungsband zum Kartenwerk Nordost-Tibet. Text. 148 S., 1913. Band 5: 
Ergänzungsband zum Kartenwerk Nordost-Tibet. Bilder und Karten. 55 (oft gefalt.) Tafeln 
mit 115 Abb., 3 Karten. 1913. Band 6: Ergänzungsband zum Kartenwerk Han-Kiang und 
Ts'in-ling. Mit 56 Bildern und Skizzen. 33 S., 1910. Band 7: Katalog der Ausbeute an 
ethnographischen Gegenständen. China. Bearbeitet von Walther Fimmen-Rixdorf. 46 
Bildtafeln. 1910. Band 8: Katalog der Ausbeute an ethnographischen Gegenständen. Tibet. 
Bearbeitet von Herbert Müller-Friedenau. 68 Bildtafeln. 1910. Band 9: Barometrische 
Höhenmessungen und meteorologische Beobachtungen. Bearbeitet von Georg von Elsner. 
2 Tafeln, 236 S. 1908. Band 10: Erster Teil: Zoologische Sammlungen bearbeitet von C. 
Attems, Malcolm Burr, A. Forel, H. Friese. Zweiter Teil: Botanische Sammlungen 
bearbeitet von Prof. Dr. Diels. 25 Tafeln, 288 S., 1908. Band 11: Astronomische 
Beobachtungen bearbeitet von Prof. Dr. von Flotow. Erdmagnetische Beobachtungen 
bearbeitet von Dr. E. Przybyllok. 7 Abb., 49 S., 1914. Band 12: Atlas. Wissenschaftliche 
Ergebnisse meiner Expedition nach Nord-Ost-Tibet. Karten aufgenommen von Wilhelm 
Filchner. Konstruiert und gezeichnet von O. Wand und G. Scholz. 4 Teile in 1 Band. 46 
Blätter, 1904.

[407] Filchner, Wilhelm:
Das Rätsel des Matschu. Meine Tibet-Expedition. Mit Frontispiz, 67 Vollbildern, 
zahlreichen Skizzen und Abb. im Text. 3 gefalt. Karten. 438 S. Ernst Siegfried Mittler u. 
Sohn, Berlin 1907.
Dritte Aufl. 1911.— Bericht einer Reise am Oberlauf des Hwang-ho (genannt Matchu) 
zum Quellgebiet des Gelben Flusses, zusammen mit seiner Ehefrau und Dr. A. Tafel. 
Wichtiges Werk über Nordost-Tibet mit Schilderung der Ngolok-Nomadenstämme (über 
dieselbe Reise auch Filchner "Quer durch Ost-Tibet" und Albert Tafel "Meine 
Tibetreise").—  Filchner selbst bezeichnet den Inhalt des Buches als "Wissenschaftliche 
Erkundung von Nordost-Tibet." Als schwierigstes Unterfangen schildert er das 
Herausschaffen seiner Sammlungen aus dem Gebiet der feindseligen Ngolok und den 
Kampf gegen die Bosheit und den Stumpfsinn der die Expedition begleitenden Chinesen. 
Heute vermißt man in dem Buch eine genauere Schilderung der ethnologischen und 
kulturellen Details, die zugunsten des 'Abenteuers' fast gänzlich in den Hintergrund treten.

[408] Filchner, Wilhelm:
Bilder aus Kan-su. Bearbeitet von Herbert Mueller. (Wissenschaftl. Ergebnisse. Band II.). 
Mit 16 Abb. im Text, 3 Karten und 62 Bildertafeln. 157 S. Ernst Siegfried Mittler und 
Sohn, Berlin 1912.
Eigentlich ist dies ein Bildband Filchners über seine Anreise durch chinesisch-tibetisches 
Grenzgebiet zu seiner großen Expedition durch Tibet. Als Band II seiner 
wissenschaftlichen Ergebnisse der Tibet-Expedition 1903-1905 gehört der Band mit zu 
Tibet im weiteren Sinn.

[409] Filchner, Wilhelm:
Am Matschu entlang. (In: Deutsche entdecken die Welt. Aufbau-Bücherei. 32., pp. 39-52). 
14 S. Günther Heinig, Leipzig 1920.
Kurzer Auszug aus 'Das Rätsel des Matschu'.

[410] Filchner, Wilhelm:
Sturm über Asien. Erlebnisse eines diplomatischen Geheimagenten. Mit 1 Frontispiz, 28 
Abb. auf 22 Tafeln, 4 gefalt. Karten und 2 Plänen. 311 S. Neufeld & Henius, Berlin 1924.
Filchner beschreibt die tibetische Geschichte zwischen 1708 und 1920, mit Erläuterungen 
zu den komplizierten außenpolitischen Kräften (China—Rußland—England/Indien). Dazu 
bietet das Buch viel Lokalkolorit, kulturhistorische Fakten, Klosterbeschreibungen und 
Bildmaterial aufgrund Filchners persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse in Tibet.

[411] Filchner, Wilhelm:
Quer durch Ost-Tibet. Mit 24 Tafeln mit s/w Abb. nach Aufnahmen des Verfassers. 1 
gefalt. Karte im Einband, 1 Karte im Text. 195 S. Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 
1925.
Bericht der Expedition von 1903/04 zusammen mit dem Geologen Dr. Albert Tafel. Es ist 
dies der Erlebnisbericht, nicht das wissenschaftliche Werk dieser Expedition, bei der 
Filchner das von den Ngolok, einem räuberischen und kriegerischen Stamm, bewohnte und 
schwer zugängliche Gebiet am Oberlauf des Huang-ho erforschte. Die wissenschaftlichen 
Ergebnisse dieser Expedition beschrieb er in 'Das Rätsel des Matschu, Berlin 1907'.

[412] Filchner, Wilhelm:
Tschung-Kue. Das Reich der Mitte. Alt-China vor dem Zusammenbruch. Mit 46 s/w Fotos 
auf Tafeln, sowie Skizzen, 5 Karten und 6 Plänen im Text. 366 S. Deutsche Buch-
Gemeinschaft, Berlin 1925.
Das Buch enthält wertvolle Realien zu den chinesisch-tibetischen Beziehungen, besonders 
in Nordost-China. Unveränderte Neuauflage, Berlin (1938).

[413] Filchner, Wilhelm:
Wetterleuchten im Osten. Erlebnisse eines diplomatischen Geheimagenten. Mit 1 Portrait 
des Verfassers, 6 Federzeichnungen von Ottokar Luke, 10 Bildtafeln mit 15 Abb., 3 Karten 
und 2 Plänen. 301 S. Peter J. Oestergaard, Berlin-Schöneberg 1928.
Umgearbeitete Ausgabe von "Sturm über Asien", Berlin 1924.

[414] Filchner, Wilhelm:
Dr. Filchners geographische Ortsbestimmungen und Höhenmessungen in Zentralasien. 
Bearbeitet von Erich Przybyllok und K. Walter. (Schriften der Königsberger Gelehrten 
Gesellschaft. 6., Naturwissenschaftl. Klasse. Heft 8., pp. 285-299). 14 S. Max Niemeyer, 
Halle (Saale) 1929.
Mit Doppelpagina (1 bis 14) für das als Einzelheft vertriebene Exemplar. Filchner führte 
seine Messungen mit dem 'kleinen Hildebrand', dem kleinsten verfügbaren Reisetheodoliten 
aus, zudem mit 3 Ankeruhren, einem Halbsekundentaschenchronometer, einem 
Siedethermometer, zwei Aneroiden und mit Schleuderthermometern.

[415] Filchner, Wilhelm:
Om mani padme hum. Meine China- und Tibetexpedition 1925/28. Mit 103 Abb. und 
Skizzen, 1 (lose) Übersichtskarte. 352 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1929.
Das Werk erschien bereits 1929 in drei Auflagen. 19. Aufl. 1940, 23. Aufl. 1943. Eine 
gekürzte Ausgabe (185 S.) mit 35 Zeichnungen von Heiner Rothfuchs erschien bei 
Eberhard Brockhaus, Wiesbaden 1950 (Reisen und Abenteuer); hiervon 5. Aufl. 1956.— 
Filchners "klassischer Bericht" über seine Tibetexpedition 1926/28, die ihn von Osttibet 
aus (erneut auch im Kloster Kumbum) quer durch Tibet, nördlich an Lhasa vorbei, über 
Gartok nach Leh (Ladakh) führte. Ausreise über Kashmir.—  Aus dem Verlagstext kurz 
nach Erscheinen des Buches: "Wilhelm Filchner ist der Urtyp des deutschen Idealisten, 
aber nicht des weltabgewandten Spintisierers, sondern des tatkräftigen Willensmenschen, 
der sein Ziel mit ruhigem Bedacht wählt und dann die Wahrheit des alten Wortes beweist: 
'Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg'. Mangel an Geldmitteln, Ausbleiben der erhofften 
Unterstützung, Verbote von Regierungen und Gouverneuren, Durst und Hitze, Hunger 
und Kälte können ihn ebensowenig schrecken wie schwere Gallensteinanfälle, eine 
gebrochene Hand und erfrorene Füße. Allen Schwierigkeiten zum Trotz gelingt es dem 
Forscher, sein umfangreiches wissenschaftliches Programm durchzuführen, und nun legt er 
einen spannend geschriebenen Bericht vor".— Noch heute gilt dabei, was kurz nach 
Erscheinen des Buches ein Rezensent schrieb: "Es ist unmöglich, nur annähernd den 
Reichtum seiner Schilderungen von monatelangen Märschen durch weglose Wildnis, 
Wüstensand, Hochgebirge, seine Berichte von Wegelagerern, Räubern, Beamten und 
Hirten in den Raum einer kurzen Würdigung zu bannen. Man muß ihn selbst lesen".

[416] Filchner, Wilhelm:
In China. Auf Asiens Hochsteppen. Im ewigen Eis. Rückblick auf fünfundzwanzig Jahre 
der Arbeit und Forschung, 1900-1925. (Fremdland-Fremdvolk). Mit 39 Abb. auf Tafeln u. 
im Text, 1 Faksimile Tafel, 19 Karten. 202 S. Herder & Co, Freiburg/Br. 1930.

[417] Filchner, Wilhelm:
Die erdmagnetischen Beobachtungen von Dr. W. Filchner auf seiner Reise nach China und 
Tibet in den Jahren 1926-28. Bearbeitet von Prof. Dr. O. Venske. (Veröffentl. des 
Preußischen Meteorologischen Instituts Potsdam, Nr. 379, Abhandl. IX, 7.). J. Springer, 
Berlin 1931.

[418] Filchner, Wilhelm:
Kartenwerk der erdmagnetischen Forschungs-Expedition nach Zentral-Asien 1926-28. 
Erster Teil: China und Tibet I. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen 
[Band 47]. Ergänzungsheft Nr. 215.). Mit 58 Skizzen im Text, einem Namensverzeichnis 
und 8 Tafeln. Dazu 8 mehrfach gefalt. farb. Karten in gesondertem Anhang. 255 S. Justus 
Perthes, Gotha 1933.
Filchner gliedert dieses Werk in die Ortsskizzen, die Darstellung des zwischen den 
Ortsskizzen liegenden Geländes, in ein Namensverzeichnis und in eine Besprechung des 
gesamten Kartenmaterials.

[419] Filchner, Wilhelm:
Kumbum Dschamba Ling. Das Kloster der hunderttausend Bilder Maitreyas. Ein 
Ausschnitt aus Leben und Lehre des heutigen Lamaismus. 208 Abb. auf Kunstdrucktafeln 
nach eigenen Aufnahmen, 412 Skizzen des Verfassers im Text, 1 Lichtdruck- und 1 
Buntdrucktafel sowie eine mehrfach gefalt. Klosterkarte. Einleitung von Berthold Laufer 
und von Ferdinand Lessing. 555 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1933.
Filchners Interesse galt zwar vorrangig erdmagnetischen Messungen, doch hatte er ein 
waches und offenes Auge für ethnologische und religiöse Besonderheiten Tibets. Seine 
Bücher über das Kloster Kumbum (1906 und 1933) gelten bis heute als Standardwerke. 
Sein Hauptwerk beruht auf dem Aufenthalt im Kloster Kumbum 1926/27. Unter 
schwierigen Bedingungen gelang es ihm, die kartographische Aufnahme des Klosters, eine 
große Zahl von Fotos und Skizzen herzustellen und einen Film von den Tänzen und 
kultischen Handlungen der Lamas aufzunehmen. Das Buch enthält über tausend 
Anmerkungen von W. A. Unkrig, der zudem speziell zur tibetischen Medizin vieles in dem 
Buch beigetragen hat. Unstimmigkeiten werden im Vorwort von B. Laufer eingehend 
aufgearbeitet. Insgesamt stellt das Werk einen wichtigen Fundus an Information dar.

[420] Filchner, Wilhelm:
Kartenwerk der erdmagnetischen Forschungsexpedition nach Zentral-Asien 1926-28. 
Zweiter Teil: Tibet II. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen 
[Band 51], Ergänzungsheft Nr. 231). Mit 73 Skizzen im Text, einem Namensverzeichnis 
und 3 Tafeln. 235 S. Justus Perthes, Gotha 1937.
Das Material wurde von Filchner in Ortsskizzen, in die Darstellung des zwischen den 
Ortsskizzen liegenden Geländes, in ein (von Unkrig transkribiertes) Namensverzeichnis und 
in eine Besprechung des Kartenmaterials gegliedert. Einleitend beschreibt Filchner die 
erheblichen physischen, psychischen und materiellen Schwierigkeiten bei seiner 
wissenschaftlichen Arbeit.

[421] Filchner, Wilhelm:
Bismillah! Vom Huang-ho zum Indus. Mit 114 Abb. und 1 gefalteten Karte. 347 S. F. A. 
Brockhaus, Leipzig 1938.
Neunte Auflage 1943.- Gekürzte Ausgabe mit 32 Textzeichnungen von Heiner Rothfuchs 
und 1 Karte, 191 S., bei Eberhard Brockhaus, Wiesbaden 1951, hiervon 4. Auflage 
1955.— Es ist dies Filchners Bericht über seine dritte Tibet-Expedition 1934-38, die 
wiederum von Osttibet aus (auch Kloster Kumbum) startet, dann am südlichen 
Tarimbecken entlang nach Chotan (dort 7 Monate Gefangenschaft) führt. Weiter nach 
Norden über den Karakorum-Paß nach Leh/Ladakh und Ausreise über Kashmir. Auch 
diese Expedition diente vorwiegend erdmagnetischen Messungen. Über die Zeit der 
Gefangenschaft in Chotan eschienen gekürzte Fassungen von 'Bismillah'.

[422] Filchner, Wilhelm:
Geographische Ortsbestimmungen und Höhenmessungen in Zentralasien. Beobachtet von 
W. Filchner. Bearbeitet von Erich Przybyllok. (Schriften der Königsberger Gelehrten 
Gesellschaft. 16., Naturwissenschaftl. Klasse, Heft 3., pp. 25-33). 8 S. Max Niemeyer, 
Halle a. d. Saale 1939.
Wissenschaftliche Ergebnisse der 3. Tibetexpedition 1934-37, wobei die hier mitgeteilten 
Ergebnisse die Route von China aus südlich der Tsaidamsümpfe nach Chotan umfaßt, von 
dort aus über den Himalaya nach Indien. Endziel war wieder die Herrnhuter 
Missionsstation in Leh/Ladakh.

[423] Filchner, Wilhelm:
Der Gefangene des Padischah. 15 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1940.
Kurzer Auszug aus 'Bismillah!'. Erweiterte Ausgabe (mit 8 Abb., 64 S.) 1943, hiervon 2. 
Auflage 1944.

[424] Filchner, Wilhelm:
Im Machtbereich des Dalai-Lama. Mit 7 Abb. 64 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1944.
Gekürzte Ausgabe von "Om Mani Padme Hum".

[425] Filchner, Wilhelm:
Ein Forscherleben. Mit 1 Bildnis des Verfassers und 5 Karten im Text. 391 S. Eberhard 
Brockhaus, Wiesbaden 1950.
Die vierte Auflage erschien bei F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1956. Es ist dies die 
Autobiographie von Wilhelm Filchner (1877-1957) mit viel Hintergrundinformation zu 
seinen drei Tibet-Expeditionen. Ebenfalls ausführlich zur Nepal-Expedition 1939/40. Dazu 
kommen Berichte über seine Begegnungen mit Kaiser Wilhelm II., Sven Hedin, Alexandra 
David-Néel und vielen anderen seiner Zeit. Im Anhang tabellarische Übersicht über seine 
Reisen und die daraus entstandenen Publikationen.

[426] Filchner, Wilhelm:
In der Fieberhölle Nepals. Mit 50 Tafeln mit Abb., 11 Karten. 357 S. Eberhard Brockhaus, 
Wiesbaden 1951.
Zweite Auflage 1953.

[427] Filchner, Wilhelm:
Kumbum. Lamaismus in Lehre und Leben. Mit Originallegenden (Tibetisch, Mongolisch, 
Chinesisch) und 7 Bildtafeln nach Aufnahmen des Verfassers. Plan von Kumbum im 
Vorsatz. 298 S. Rascher & Cie., Zürich 1954.
Auch diese gekürzte Neuausgabe von "Kumbum Dschamba Ling" geht ausführlich auf die 
Geschichte und die Lehren des Gelbmützen-Ordens ein. Einige Original-Legenden in 
Tibetisch, Mongolisch und Chinesisch. Umfangreiches Namens- und Sachregister.

[428] Filchner, Wilhelm:
In höchster Gefahr. (Deutsche Jugendbücherei. 43.). 32 S. Hillger, Berlin 1958.
Auszug aus 'Das Rätsel des Matschu'.

[430] Filchner, Wilhelm und Marathe, Shridhar:
Hindustan im Festgewand. Mit 16 Bildtafeln (32 Originalaufnahmen) und 10 
Federzeichnungen. 247 S. Joseph Giesel, Celle 1953.
Über die religiösen Feste im Hinduismus, mit Schwerpunkt auf Nepal, wo Filchner 
1939/40 als Leiter des Magnetic Survey of Nepal arbeitete. Siehe zu diesem Thema auch 
P. Koch u. H. Stegmüller, "Geheimnisvolles Nepal", München 1983. Filchner publizierte 
später noch 'Volksfeste in Nepal', in: Anthropos 49 (1954)., pp. 149-163.

[431] Finckh, Elisabeth (1912-1993):
Grundlagen tibetischer Heilkunde. Nach dem Buche rGyud bzi. Band 1. (Schriftenreihe: 
Asiatische Heilkunde — Forschung und Praxis). Geleitwort: Seine Heiligkeit der Dalai 
Lama. Mit Blockdrucktexten in Faksimile und 1 Faltkarte. 114 S. XYZ, Uelzen 1975.
Frau Dr. Finckh, Ärztin für Innere Medizin, beschäftigte sich jahrzehntelang mit dem 
Gebiet der tibetischen Medizin. Als erste westliche Ärztin nahm sie Kontakt zu tibetischen 
Ärzten auf, die sie persönlich in das Standardwerk der tibetischen Heilkunde "rGyud bzi" 
einführten. In diesem vierteiligen Standardwerk (Autoren und Entstehungszeit nicht 
bekannt) werden in 156 Kapiteln systematisch Symptome, Diagnostik und Therapie 
dargestellt. In diesem Band 1 werden die Medizinterminologie (Anatomie, Physiologie, 
Pathologie) aus dem tibetischen Text erarbeitet und das System der tibetischen Heilkunde 
dargestellt. Wie Peter Lindegger (Rezension in Anthropos 1976) betont, gab es bislang 
"kein auf original tibetischen Quellen basierendes Werk zur Heilkunde der Tibeter: Es kann 
nämlich in der Tat Cyrill von Korvin-Krasinskis 'Tibetische Medizinphilosophie', ebenso 
umfänglich wie verwirrend spekulativ, nicht im Ernst als verläßlich oder gar medizinisch 
klärend genommen werden".

[432] Finckh, Elisabeth:
Grundlagen der tibetischen Heilkunde. Nach dem Buche rGyud bzi. Band 2. 
(Schriftenreihe: Asiatische Heilkunde — Forschung und Praxis). Mit 17 Abb., 128 S. 
XYZ, Uelzen 1985.
In Band 1 wurde das schwierige Unterfangen begonnen, eine aus dem Originaltext 
abgeleitete Medizinterminologie mit Hilfe tibetischer Ärzte und erfahrener Tibetologen zu 
erarbeiten. Das Anliegen des 2. Bandes ist es, die Medizinterminologie zu erweitern. 
Zunächst wurden die Wurzeln "Gesunder und kranker Organismus"  erarbeitet, jetzt steht 
die Analyse der beiden anderen Wurzeln "Diagnose und Therapie" im Vordergrund. Das 
Werk vermittelt zudem einen wichtigen Aspekt der Lehrmethoden der Tibeter, nämlich den 
intensiven Kontakt zwischen Lehrer und Schüler, denn niemand wird ein tibetisches 
Medizinbuch verstehen können ohne langjährige Erläuterungen von praktizierenden 
Ärzten; die Texte selbst sind viel zu knapp und ohne Kommentar unverständlich.

[433] Finckh, Elisabeth:
Der tibetische Medizin-Baum. Texte und Illustrationen. Mit 31 (davon 6 farb.) Abb., 93 S. 
XYZ, Uelzen 1990.
Die Tibeter haben für ihre Heilkunde ein eigenes System entworfen, das mit Texten, vor 
allem aber mit Illustrationen, anschaulich dargestellt wird. Der tibetische 'Medizin-Baum' 
hat drei Wurzeln. Die Anatomie (Wurzel A) zeigt abweichend von der westlichen Medizin 
die enge Verknüpfung des grobstofflichen Körpers mit feinstofflichen 'Substraten'. Es 
folgen die Pulsdiagnose (Wurzel B) und die Moxibustion (Wurzel C).

[434] Fischle, Willy H:
Der Weg zur Mitte. Wandlungssymbole in tibetischen Thangkas. 40 ganzseitige Farbbilder, 
80 S. Chr. Belser, Stuttgart/Zürich 1980.
Der seit Jahrzehnten als Psychoanalytiker tätige Autor sammelt aus seiner täglichen 
tiefenpsychologischen Erfahrung heraus allgemein gültige Aussagen, die übereinstimmend 
in den Bildern des esoterischen Buddhismus und in den Traummotiven des heutigen 
westlichen Menschen zu finden sind. Der Text des Buches verzichtet auf rationale 
Betonung der Systematik und Ikonographie. Vielmehr will er durch tiefenpsychologische 
Deutung Hilfen geben, die über das Aufnehmen und Verstehen der Bilder zur meditativen 
Schau führen können.

[435] Flaig, Walther:
Im Kampf um Tschomo-lungma, den Gipfel der Erde. Der Himalaja und sein höchster 
Gipfel Mount Everest oder Tschmo-lungma. Unter Mitarbeit von Franz Zorell. (Kosmos 
Bändchen). Mit farbigem Umschlagsbild nach einem Aquarell des Verfassers und 
zahlreichen Karten und Abbildungen. 76 S. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1923.
Der erste Teil beschreibt Landschaften, Menschen, Tiere und Pflanzen des Himalaya, auch 
im Himalaya-nahen tibetischen Bereich. Dabei liebevolle Zeichnungen tibetischer 
Chammasken, von Dorf, Kloster und Burg von Shegar, vom Dorf Tingri, d. h. von Orten, 
die heute von Touristen auf der Strecke Lhasa-Kathmandu besucht werden.

[436] Fleming, Peter:
Tataren-Nachrichten. Eine Reise von Peking nach Kaschmir. Aus dem Englischen 
übersetzt von Hans Reisiger. Mit 57 s/w Abb. und 2 (gefalt) Karten. 422 S. Rowohlt, 
Berlin (1937).
(News from Tartary. A Journey from Peking to Kashmir. Jonathan Cape Ltd., London 
1936).— Die 7monatige Reise im Jahr 1935 führt an Tibets Nordgrenze entlang und 
berührt das Kokonor- und das Tsaidam-Gebiet. Die Ausreise nach Kashmir erfolgt über 
Pakistan, nicht über Ladakh. Siehe zu dieser Reise auch das Buch der Mitreisenden Ella K. 
Maillart "Verbotene Reise", Berlin 1938. Von seinem Besuch im Kloster Kumbum schreibt 
Fleming, daß er zwar schon viele Tempel besucht habe, "aber hier erstmals jenes 
angespannte, schauernde und prickelnde Gefühl hatte, das wohl ein Mittelding ist zwischen 
übersinnlicher Ehrfurcht und sinnlicher Furcht".

[437] Fletcher, Grace Nies:
Eine Ärztin in Nepal. Das Ehepaar Fleming und sein Krankenhaus in Katmandu. Aus dem 
Amerikanischen übersetzt von Fritz Dorn. Mit 8 Abb. und Karten im Vorsatz. 248 S. 
Friedrich Reinhardt, Basel 1968.
(The Fabulous Flemings of Kathmandu. The story of two Doctors in Nepal. Dutton, New 
York 1964, London 1965).— Erzählt wird die Lebensgeschichte eines amerikanischen 
Ehepaares, er Ornithologe, sie Ärztin, die im Dienst der protestantischen Mission noch vor 
1950 nach Nepal kamen. Das Ergebnis ihrer mühevollen Arbeiten ist ein vergleichsweise 
modern ausgestattetes Hospital, dessen Tätigkeit von Ausländern und Nepalis 
gleichermaßen mit Dankbarkeit anerkannt wird.— Die Autorin des Buches hat als Patientin 
in diesem Hospital gelegen, wohl ihr einziger Kontakt mit Nepal: Das Buch strotzt von 
Unrichtigkeiten, von der Karte im Einband bis hin zu nahezu allen geographischen und 
religiösen Angaben zu Nepal, und die allzuoft unterstrichene christliche Frömmigkeit wirkt 
manchmal geradezu peinlich (abgeändert nach einer Rezension von Wolf Donner).

[438] Flex, O:
Ein Blick ins verschlossene Tibet. (Evangel. Missions-Magazin. 43., pp. 177-192). 16 S., 
Basel 1899.
Wieder einmal zeigt sich, daß Missionare, die vor Ort arbeiten, mehr Verständnis für den 
tibetischen Buddhismus zeigen als mancher 'Schreibtischtäter', der im fernen Europa sich 
eine Meinung zurechtzimmert. Neben sachlichen Informationen zu Tibet und zum 
tibetischen Buddhismus bietet das 3. Kapitel 'Missions- und Erforschungsversuche' einen 
historischen Überblick zur Jahrhundertwende und speziell eine kurze Übersicht über die 
Tätigkeit 1) der Herrnhuter Missionare im westtibetischen Raum, 2) der Londoner 
Missionsgemeinschaft in Almora, 3) der skandinavischen Allianzmission in der Nähe von 
Darjeeling, 4) der Mission der schottischen Kirche in Darjeeling selbst, 5) der 
amerikanischen internationalen Missionsallianz an der tibetischen Grenze in Tautschau und 
Sining, 6) zur Arbeit von Miss Annie Taylor, der Begründerin der 'Tibetischen Pionier-
Mission' (mit Kurzbiographie) und 7) über die China Inland Mission, die in der 
osttibetischen Grenzregion mehrere wichtige Punkte besetzte.

[439] Flohn, Hermann:
Siehe Hermann von Wissmann, 1960.

[440] Först, Hans:
Tibet. Mit 70 teils farbigen Fotos sowie 15 Karten, Plänen und Strichzeichnungen. 
(Walter-Reiseführer). 382 S. Walter, Olten/Freiburg/Br. 1989.
Der erste aktuelle Tibet-Führer eines deutschsprachigen Autors. Gute Darstellung des alten 
Tibet, ausgezeichnete Hilfe zum Reisen im heutigen Tibet. Von Amdo im Osten über 
Zentraltibet bis zum Kailash im Westen.

[441] Ford, Robert:
Gefangen in Tibet. Mit einem Vorwort von Heinrich Harrer. Aus dem Englischen übersetzt 
von Arthur Seiffhart. Mit 27 s/w Abb. auf Tafeln, 2 Karten. 304 S. Heinrich Scheffler, 
Frankfurt/M. 1958.
(Captured in Tibet. A first-hand story of the Chinese invasion through Eastern Tibet. 
George G. Harrap & Co., London 1957).— Ford war der erste und einzige britische 
Radio-Operator der tibetischen Regierung und wie Harrer und Aufschnaiter einer der 
wenigen Ausländer, die in den 40er Jahren offiziell in Tibet lebten und arbeiteten. 1950/51 
in Kham wurde er dort von den Chinesen als "Spion" verhaftet und erst 1955 freigelassen. 
Historisch getreuer Bericht aus und über Tibet 1945 bis 1955.

[442] Forman, Werner und Forman, B:
Kunst ferner Länder. Vorderasien, Indien, Tibet, Japan, Tschuktschen-Halbinsel. 
Textautoren L. Hájek, J. Hloucha, L. Jisl, L. Motous. Deutsche Übersetzung von Norbert 
Chotas und Dr. Henriette Kreuz. Mit vielen z. T. farb. Abb., 333 S. Artia, Prag 1957.
S. 169 bis 211 betreffen Tibet.

[443] Forman, Werner und Rintschen, Bjamba:
Lamaistische Tanzmasken. Der Erlik-Tsam in der Mongolei. Übersetzung aus dem 
Russischen vom Übersetzungsbüro Interpret (VOB). Übersetzung der Bilderläuterungen 
aus dem Französischen von Helmut Bartuschek. 40 Farbbilder auf Tafeln. 145 S. Koehler 
& Amelang, Leipzig 1967.
Mit ganzseitigen Farbfotos werden die 25 Masken für den Erlik-Tsam gezeigt und jede 
einzelne Maske beschrieben. Die meisten Masken dieses Tsam haben tibetische Namen, die 
aber mongolisch ausgesprochen wurden. Kostüme und Masken für den Tsam von Urga 
wurden von mongolischen Meistern nach der Beschreibung des Werkes gefertigt, das der 
5. Dalai Lama über den Tsam geschrieben hatte. In der Mongolei erscheint der Tsam 
erstmals in dem Kloster, das den Chutuktu von Urga, den Inkarnationen des tibetischen 
Heiligen Taranatha, als Residenz diente, und zwar im Jahre 1811.

[444] Forstmannn, Carl:
Himatschal. Die Throne der Götter. 25 Jahre im Himalaya. Mit 91 Abb. auf Tafeln, 79 
Textillustrationen, zwei Beilagen und 1 gefalteten Karte von Sikkim. 432 S. August Scherl, 
Berlin 1926.
Der Autor lebte 25 Jahre als deutscher Teepflanzer in Darjeeling, eine 
Ausnahmeerscheinung unter den von Briten beherrschten Teeplantagen. Seine 
differenzierte Schilderung von Darjeeling, Sikkim und den Vorbergen des Himalaya gilt 
heute als Klassiker der Himalayaliteratur. 'Auch die Leute habe ich mich bemüht so 
vorzuführen, wie sie mir erschienen sind, mit ihrem wilden Aberglauben, ihrem unendlichen 
Schmutz und doch fröhlichen und lustigen Charakter, unter dem sich ein gut Teil 
Spitzbubenschlauheit birgt', schreibt der erfolgreiche, dann wegen des ersten Weltkrieges 
heimgekehrte Plantagenbesitzer.

[445] Foucheur, Th:
Tibetanische Mystik und Lama-Weisheit. (Zentralblatt für Okkultismus. III. (1910), pp. 
391-96, 441-49, 538-43; IV. (1910/11), pp. 99-105, 158-65, 213-20, 269-78, 343-51, 
406-14, 499-503, 542-55, 601-07, 663-69, 731-39). 114 S. Max Altmann, Leipzig 
1910/11.
Der in Mesopotamien wirkende, später nach Orléans zurückgekehrte Arzt berichtet von 
längeren (fiktiven ?) Gesprächen im Orient mit einem blinden tibetischen Lama namens 
Tschang-gatze: Fragen nach einer persönlichen Gottheit, Unsterblichkeit, 'Zentralseele' und 
verwandte Fragen werden ebenso behandelt wie eine Heilung von schwerer Krankheit 
durch den Tibeter (mit sehr modern und vernünftig anmutenden Verfahren). Im Gespräch 
erfährt er auch vieles über den Schulunterricht und den Lehrplan in Tibet, sowohl was 
Lesen, Schreiben und Rechnen wie auch was religiöse und mystische Schulung anbelangt.

[446] Francke, Anna Theodora:
SNgonmai ladvags rgyalpoi lorgyus, dang Singpai dmaggi lorgyus. (Geschichte des Dogra-
Krieges, von Tshe-bstan aus Kha-la-tse erzählt). Deutsche Übersetzung von A. Th. 
Francke. 21 S. Missions-Presse, Leh (Ladakh) 1903.
Unter-Ladakher Darstellung des Dogra-Krieges, von einem Kriegs-Veteranen erzählt.

[502] Francke, August Hermann (1870-1930):
Biobibliographie siehe Michael Hahn, Gütersloh 1988. Bibliographie auch Manfred Taube, 
1987. Diese beiden Bibliographien stimmen nicht immer ganz überein.

[447] Francke, August Hermann:
Bemerkungen zu Jäschke's tibetischer Bibelübersetzung. Mitgeteilt von G. Th. Reichelt. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 51., pp. 647-657). 11 S., 
Leipzig 1897.
Prägnante Charakterisierung des von Jäschke nach dem Griechischen und der Lutherschen 
Übersetzung ins Tibetische übertragenen Neuen Testamentes, und zwar in die gelehrte 
Schriftsprache der Tibeter. Analyse des Warum und Wie von Schriftsprache versus 
Volkssprache, Übertragung versus Übersetzung und Eingehen auf die Anpassung an 
bekannte buddhistische Terminologie.

[448] Francke, August Hermann:
Die Respektssprache im Ladaker tibetischen Dialekt. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 52., pp. 275-281). 7 S., Leipzig 1898.
Sprachwissenschaftliche Abhandlung über das Phänomen der von West (Europa) nach Ost 
(Tibet) zunehmend umfangreicheren Respektssprache und deren formalen Aufbau. Anders 
als in Europa setzt der Redende sich selbst dabei deutlich in für unser Empfinden abfälligen 
Redewendungen herab, selbst wenn es sich um eine hochgestellte Persönlichkeit handelt.

[449] Francke, August Hermann:
Die sprachlichen Verhältnisse der Himalayamission der Brüdergemeine. (Allgemeine 
Missionszeitschrift. 25., pp. 439-446). 8 S., Gütersloh 1898.
Schilderung der Versuche schottischer Missionare in Darjeeling, den Lhasa-Dialekt als 
allein gültiges tibetisches Idiom für Bibelübersetzungen, auch für den westtibetisch 
beeinflußten nordindischen Himalayaraum, in dem die Herrnhuter wirkten, zu verbreiten. 
Vor allem aber Schilderung der vielfachen Dialekte im westtibetischen Raum, mit 
prozentualen Angaben der Verteilung auf die einzelnen Idiome in den drei 
Missionsstationen Leh, Kyelong und Poo, sowie Hinweis auf das Vordringen des Hindi 
und die Bedeutung der Muslims.

[450] Francke, August Hermann:
Ein Besuch im buddhistischen Kloster Hemis (Ladâk). Mit Einleitung und Anmerkungen 
von G. Th. Reichelt. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 73., pp. 
1-8). 8 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1898.
Ein wichtiges Zeitdokument! Francke (mit etwa 20 weiteren Europäern) besucht im 
Sommer 1896 die Chamtänze des Kloster Hemis und gibt einen lebendigen Bericht seiner 
Beobachtungen, auch zu den Tänzen der 'vorbuddhistischen Priester', zur Musik, sowie zur 
Haltung der Lamas, die den Missionaren in einer Art 'ritterlicher Haltung' bevorzugt 
Unterkunft im Kloster gewähren, obgleich sie wissen, daß 'wir ihre Feinde sind'.

[451] Francke, August Hermann:
Spiele und Nationaltänze in Leh. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und 
Völkerkunde. 74, Nr. 11., pp. 176-180). 5 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1898.
Zum Jubeltag der Königin von England und Kaiserin von Indien hatte der oberste 
Kashmirbeamte von Ladakh ein Fest angeordnet (eher zum Verdruß der Ladakher), bei 
dem auf dem Bazar von Leh Polo und später Fußball gespielt wurden, beides von den 
Engländern importiert, von Einheimischen in einheimischer (behindernder) Tracht gespielt. 
Am Abend folgten dann tatsächlich im Garten des Kashmirbeamten die Volkstänze der 
Ladakher, der Balti, der Männer von Yarkand, sodann ein Schwerttanz, ein Feuertanz und 
einiges mehr, wobei die Frauenrollen stets — und täuschend echt — von Männern 
übernommen wurden.

[452] Francke, August Hermann:
Ladâker mythologische Volkssagen. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Völker- und 
Landeskunde. 76., pp. 313-315). 3 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1899.
Über die Übereinstimmung der Grundideen der tibetischen Mythologie mit denen der 
arischen, samt einer Episode aus dem 'Wintermythus' (König Gesar).

[453] Francke, August Hermann:
Zum Ladâker Volkslied. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 75., 
pp. 238-242). 5 S., Braunschweig 1899.
Francke beschreibt das Ladakher Volkslied als aufgeteilt in zwei unterschiedliche 
Gattungen, nämlich den 'Pfluggesang' und das 'Lied im eigentlichen Sinne'. Der 
Pfluggesang ist ein improvisierter Gesang, hingesungene Sätze des Volksdialektes ohne 
besondere Kunstfertigkeit, um rhythmisch die anstrengende körperliche Arbeit zu 
begleiten. Das Lied hingegen ist ein Kunstwerk, dessen Text der religiösen, d. h. der 
Büchersprache entstammt und meist von den Leuten, die es singen, vom Inhalt her gar 
nicht verstanden wird. Zwei Beispiele mit Noten ('Das Kloster Altschi bei Basgo'; 'Der 
Tod') sind beigefügt.

[454] Francke, August Hermann:
Der Frühlingsmythus der Kesarsage. Ein Beitrag zur Kenntnis der vorbuddhistischen 
Religion Tibets. Übersetzung, Kommentar und tibetischer Text. (Mémoires de la Société 
Finno-Ougrienne. XV. 1). (Pagina 1-34 tibet. Text u. Kommentar, 1-31 Übersetzung). 65 
S. Société Finno-Ougrienne, Helsingfors 1900.
Zusammen mit Teil 2 (1902) als Reprint bei Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1968.— 
Berthold Laufer (Wiener Zeitschr. f. d. Kunde d. Morgenlandes 15 (1901), p. 77-98) weist 
darauf hin, daß Franckes Kesarsagen keine neben der literarischen Überlieferung 
herlaufende selbständige Quelle mündlicher Tradition darstellen, die etwa jener gegenüber 
ein Anrecht auf höhere Altertümlichkeit behaupten könnte. Es handelt sich auch um keine 
freie Erzählung, die beim Übergang von einem Mund zum anderen Gefahr läuft, verändert 
zu werden, sondern um auswendig gelernten Stoff, bei dessen Wiedergabe kaum ein Wort 
verändert wird. Die Märchen sind vielmehr aus dem Gesarepos der tibetischen Literatur 
geschöpft, dessen Stoffe zu den mongolischen Sagen desselben Helden in engster 
Beziehung stehen. Franckes neun Gesarmärchen decken sich inhaltlich mit dem ersten 
Kapitel der von I. J. Schmidt (siehe dort, St. Petersburg 1839) übersetzten Version.—  
"Franckes zumeist naturmythologische Deutung des Epos erhielt durch H. Laufer schärfste 
Kritik. Die heutigen Einsichten in das vielschichtige Epos ergeben aber gegenüber Laufers 
Standpunkt ein komplizierteres Bild, in dem kosmologische und naturmythologische Züge 
wohl nicht den alleinigen Sinngehalt ausmachen, aber nur gewaltsam wegzudeuten sind. 
Ein besonders geartetes Stratum wird duch Motive belegt, die einer Gnosis des 
Megalithikums angehören" (Siegbert Hummel in Zeitschrift für Missions- und 
Religionswissenschaft 1970).

[455] Francke, August Hermann:
Eine Besteigung des Karsongpasses (Kaschmir). (Globus. Illustrierte Zeitschrift für 
Völker- und Landeskunde. 78., pp. 222-226). 5 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 
1900.
Bericht über einen Tagesausflug von Leh aus auf den 5650 m hohen Karsong-Paß, mit 
Beschreibung von Manimauern, Dörfern, Landschaft und liebevoller Hinwendung zum 
Leben der Ladakhis.

[456] Francke, August Hermann:
West-Himalaya. Missionsreise in der nördlichen Umgebung von Kalatse mit Besuch des 
Erntefestes in Skyurbutschan. (Missionsblatt der Brüdergemeine. 64., pp. 105-112). 8 S. 
Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1900.
Wanderung am 13./14. Juli 1899 zu zwei Dörfern, mit Schilderung der von Francke als 
'vorbuddhistisch' bezeichneten Erntefeste. Stark missionarisch (für die Heimat 
erforderlich?) durchsetzter Text ohne Verständnis für die als heidnisch bezeichnete 
bodenständige Religion und Kultur.

[457] Francke, August Hermann:
Die Dhyanibuddhas und Manushibuddhas im Lichte der vorbuddhistischen Religion 
Ladakhs. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 80., pp. 122-125). 
4 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1901.
Ausgehend von Hochzeitsritualen bei den Ladakhern beschreibt Francke die dabei 
wichtigen 'Lieder' über die vier Himmelsrichtungen, speziell die dabei vorkommenden 
Gottheiten und deren Bezug zur Bon-Religion und (nur im geringeren Umfang) zum 
Mahayana-Buddhismus.

[458] Francke, August Hermann:
Die vorbuddhistische Religion Tibets. (Allgemeine Missionszeitschrift. 28., pp. 579-584). 5 
S., Gütersloh 1901.
In einem kleinen Geplänkel gegen Äußerungen von B. Laufer verteidigt Francke die von 
den Missionaren in Ladakh gesammelten und der Wissenschaft zur Verfügung gestellten 
Beiträge zu tibetologischen Studien, und zwar insbesondere den Wert der "Leher 
Mythensammlung", vor allem der Beiträge zur Kesar-Sage, die er mit der Edda vergleicht. 
In kurzen Zügen wird der Gang der Kesar-Sage geschildert (Frühlingsmythus, 
Herbstmythus), auch ausgeführt, daß die alte Bon-Religion in Ladakh lebendiger und 
volksnaher lebt als der tibetisch reformierte Buddhismus.

[459] Francke, August Hermann:
Ekasringa Prinz Einhorn. Aus dem Sanskrit des 65. Gesanges des Avadana Kalpalata des 
Kashmir-Dichters Kschemendra übersetzt. 19 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1901.
Außer der umfangreichen, im Jahre 1052 verfaßten Dichtung Avadana Kalpalata ist der 
kashmirische Dichter Kschemendra auch der Verfasser von zahlreichen geschichtlichen, 
philosophischen und romantischen Werken, schreibt Francke in der Einleitung. Er weist 
auch auf die eigentliche Sanskritform Ekasrnga hin. Die von Francke in Versform 
gebrachte Übersetzung der Einhorn- oder Gazellensage macht den Buddha in einer seiner 
früheren Existenzformen zum Helden der Dichtung, wobei der historische Buddha seinen 
Schülern diese reine und naive Liebesgeschichte aus einer seiner früheren Existenzformen 
erzählt.

[460] Francke, August Hermann:
Der Wintermythus der Kesarsage. Ein Beitrag zur Kenntnis der vorbuddhistischen Religion 
Ladakhs. Übersetzung, Kommentar und tibetischer Text. (Mémoires de la Société Finno-
Ougrienne. XV., 2). 77 S. Société Finno-Ougrienne, Helsingfors 1902.
Reprint (zusammen mit Teil 1, 1900) bei Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1968.— 
Seite 1 bis 36 tibetischer Text, 37 bis 77 Übersetzung und Kommentar.

[461] Francke, August Hermann:
Dritte Sammlung von Felszeichnungen aus Unter-Ladakh. Lithograph. Druck. Seiten 1-5 
Tafeln mit Abbildungen. 10 S. Missions-Presse, Leh (Ladakh) 1902.

[462] Francke, August Hermann:
Bibliographie der westtibetischen Mission der Brüdergemeine. 1853-1903., Nayadupeta 
1903.
Mir nicht verfügbar, zitiert bei Michael Hahn, 1988.

[463] Francke, August Hermann:
Kleine Beiträge zur Phonetik und Grammatik des Tibetischen. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 57., pp. 285-298). 14 S., Leipzig 1903.
Auf Anregung von Conrady, Grünwedel und Laufer veröffentlicht Francke seine 
Beobachtungen zum Einfluß des Sanskrit auf das Tibetische und über die Wirkung der 
Präfixe auf Media und Tenuis.

[464] Francke, August Hermann:
Musikalische Studien in Westtibet. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft. 59., pp. 91-104). 14 S., Leipzig 1905.
Im Rahmen seiner Studien zur westtibetischen Musik lernte Francke auch ein 
einheimisches Musikinstrument spielen, das gLingbu, ein Flagelott, welches fast jeder 
männliche Ladakhi besitzt und meist recht gut spielt. Dieses wie weitere ladakhische 
Musikinstrumente werden samt ihren musikalischen Möglichkeiten beschrieben, dazu 
mehrere Lieder mit Notenbeispielen.

[465] Francke, August Hermann:
Erste Sammlung historischer Inschriften auf Felsen und Steinen in West-Tibet. Text 
tibetisch mit deutschen Überschriften. Auflage 40 Exemplare. 36 S. Missions-Presse, 
Kyelang (Lahoul) 1906.
Auflage 40 Exemplare. Titel in Englisch und Deutsch. Text tibetisch mit deutschen 
Überschriften.

[466] Francke, August Hermann:
Kleine archäologische Erträge einer Missionsreise nach Zangskar in Westtibet. (Zeitschrift 
der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 60., pp. 645-661; pp. 645-647). Mit 2 
Tafeln und 3 Abb., 20 S., Leipzig 1906/07.
Wanderung nach Zangskar. Wichtige Quelle wegen der wiedergegebenen Felszeichnungen 
mit recht genauer Ortsbeschreibung.

[467] Francke, August Hermann:
Das tibetische Pronominalsystem. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft. 61., pp. 439-440). 2 S., Leipzig 1907.
Sprachwissenschaftliche Abhandlung anläßlich des Autors Übersetzung des 
Markusevangeliums in die beiden Hauptsprachen von Lahoul, d. i. Bunan und Manchad.

[468] Francke, August Hermann:
Die historischen und mythologischen Erinnerungen der Lahouler. Missions-Presse, 
Kyelang (Lahoul) 1907.
Tibetischer Text. Einleitung und Überschriften auf Deutsch.

[469] Francke, August Hermann:
Die Sammlung tibetischer Manuskripte im Museum der Macica serbska. (Bautzener 
Anzeiger, 7. 12. 1907: 144 
[Beilage]). 1 S., Bautzen 1907.

[470] Francke, August Hermann:
Historische Dokumente von Khalatse in West-Tibet (Ladakh). (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 61., pp. 583-614). Mit 4 Tafeln. 32 S., Leipzig 1907.
Ob Kultstätten der Bonreligion, alte indische Inschriften oder mittelalterliche und auch 
neuere tibetische Zeugnisse, alles was Francke bei seinen Wanderungen und 
Nachforschungen entdeckte, dokumentiert er mit Abbildungen der Zeichnungen, mit 
Original und Übersetzung der Inschriften und mit Anmerkungen.

[471] Francke, August Hermann:
Zweite Sammlung tibetischer historischer Inschriften auf Felsen und Steinen in West Tibet. 
Missions-Presse, Kyelang (Lahoul) 1907.
Auflage 40 Exemplare. Tibetischer Text. Einleitung und Überschriften in deutscher 
Sprache.

[472] Francke, August Hermann:
Die Mitarbeit der Brüdermission bei der Erforschung Zentral-Asiens. Vortrag, gehalten in 
Herrnhut den 22. Jan. 1909. (Hefte zur Missionskunde. 4.). 31 S. Verlag der 
Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1909.
Geschichte der Herrnhuter Missionare in Westtibet, die auch als 'Tibetologen' wirkten. 
Hinweis auf den "Schwindel" des Russen Notowitsch, der 1890 in Leh mit Redslob und 
Marx, beides Herrnhuter Missionare, zusammenkam. Mit Bibliographie im Anhang.

[473] Francke, August Hermann:
Tabellen der Pronomina und Verba in den drei Sprachen Lahoul's: Bunan, Manchad und 
Tinan. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 63., pp. 65-97). 33 S., 
Leipzig 1909.
Eigentlich eine Teilgrammatik und ein Teilwörterbuch dieser drei Sprachen, die in Lahoul 
gesprochen werden.

[474] Francke, August Hermann:
Archäologische Expedition an der indisch-tibetischen Grenze. (Die Umschau. 14., pp. 666-
668). Mit 1 Abb., 3 S., Frankfurt/M. 1910.
Bericht über die im Auftrag der englisch-indischen Regierung von Francke durchgeführte 
'Reise' im Jahr 1909, bei welcher er mehrere Inschriften aus der Zeit der Gugeherrscher in 
Westtibet sowie Reste der Bon-Religion aufnehmen konnte. Die wissenschaftliche 
Bearbeitung dieser Reise findet man bei Francke: Antiquities of Indian Tibet, 2 Vol., 
Calcutta 1926, Reprint 1972.

[475] Francke, August Hermann:
Die Geschichte des Dogra-Krieges. Nach dem Manuskript C des Ladvags rgyalrabs. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 64., pp. 537-552). 16 S., 
Leipzig 1910.
Der ärztliche Missionar Dr. Karl Marx kam 1886 nach Leh. Er arbeitete an einer 
Geschichte des ehemaligen Königreiches. Er starb vor Vollendung seiner großen Arbeit, 
von der ein Teil in englischer Sprache publiziert wurde. Die Geschichte des Dograkrieges 
(1834-1842) ließ er von einem Ladakher Geschichtsschreiber zu Papier bringen. Dessen 
mehrfach verbesserte 3. Version legt Francke hier im tibetischen Text und in deutscher 
Übersetzung vor.

[476] Francke, August Hermann:
Die Sprachenfrage in der west-tibetischen Mission der Brüdergemeine. (Allgemeine 
Missionszeitschrift. 37., pp. 412-420; 448-454). 16 S., Gütersloh 1910.
Geschichtlicher Abriß über den Beginn der Tibetmission der Herrnhuter Brüdergemeine im 
Jahr 1853 in der britisch-indischen Provinz Lahoul. Zentraltibet mit Lhasa war den 
Missionaren ebenso verschlossen wie — aufgrund eines russischen und chinesischen 
Verbotes — das eigentliche Missionsziel Mongolei. Eingehen auf die schwierigen 
sprachlichen Verhältnisse in Lahoul, wo nebeneinander mehrere Sprachen gesprochen 
werden, nämlich tibetisch (in mehreren Dialekten), Tinan, Mandchad, Pahari und Urdu-
Hindi.

[477] Francke, August Hermann:
Ein Siegel in tibeto-mongolischer Schrift von Bhutan. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 64., pp. 553-554). Mit 2 Abb., 2 S., Leipzig 1910.

[478] Francke, August Hermann:
Tibetische Geschichtsforschung und was man dabei erleben kann. Mit Zeichnungen und 4 
Photographien. 24 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1911.
Bericht über einen archäologischen Ausflug 1909 zur Aufnahme von Steininschriften. Mit 
vielen Hinweisen zur Geschichte Tibets.

[479] Francke, August Hermann:
Br. Jäschke und die tibetische Sprache. (Die Brüder. Aus Vergangenheit und Gegenwart 
der Brüdergemeine, pp. 321-327). Mit 2 Abb., 7 S. Verein für Brüdergeschichte, 
Gnadau/Herrnhut 1914.
Dritte Auflage 1922, pp. 264-270.— Beschreibt Jäschkes Herkunft und seinen 
bescheidenen Lebensstil, speziell bei den Eltern des ehemaligen Hemis-Lamas sTobs-rgyas, 
der ihm dort wesentlich beim Erlernen der tibetischen Umgangs- und Schriftsprache half. 
Kurzbiographie des großen Gelehrten.

[480] Francke, August Hermann:
Evangelisationsreisen im Himalaja. (Die Brüder. Aus Vergangenheit und Gegenwart der 
Brüdergemeine, pp. 316-320). Mit 2 Abb., 5 S. Verein für Brüdergeschichte, Gnadau 
1914.
Bereits 1914 in 2. Auflage erschienen, 3. Auflage 1922. Zusammenfassender Bericht aus 
Franckes 'Tibetische Geschichtsforschung', Herrnhut 1911, und Ribbachs 'An den Grenzen 
Tibets', Herrnhut 1900.

[481] Francke, August Hermann:
Vokabular der Manchadsprache. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft. 71., pp. 137-161, 447). 26 S., Leipzig 1917.
Ein Wörterbuch Manchad-Deutsch (einer der in Lahoul gesprochenen Sprachen), als 
Ergänzung zu dem von den Herrnhuter Missionaren in der Manchadsprache 
veröffentlichten Markus-Evangelium.

[482] Francke, August Hermann:
Die Geschichten des toten No-rub-can. Eine tibetische Form der Vetalapancavimsatika aus 
Purig. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 75., pp. 72-96). 25 S., 
Leipzig 1921.
Aus den nach dem 1. Weltkrieg von Francke nach Berlin geretteten tibetischen 
Handschriften veröffentlicht er hier drei Erzählungen (tibetischer Text in Umschrift und 
Übersetzung). Die Rahmenerzählung findet sich so auch im mongolischen Siddhikür, der 
eigentliche Inhalt auch in der indischen Vetalapancavimsatika. Francke vermutet, das diese 
Geschichten (erzählt von einem Leichnam auf dem Weg zur Leichenstätte) von Indien 
zuerst zu den Tibetern und dann zu den Mongolen kamen.

[483] Francke, August Hermann:
Durch Zentralasien in die indische Gefangenschaft. Mit Frontispiz und 15 s/w Abb. auf 
Tafeln. Einige Zeichnungen im Text, 3 Karten. 172 S. Verlag der Missionsbuchhandlung, 
Herrnhut 1921.
Francke reiste 1914 von Deutschland aus über Land durch Rußland und Chinesisch-
Turkistan nach Ladakh, wo er als Missionar tätig gewesen war. Bericht über das selten 
bereiste Nubra-Tal. In Ladakh angekommen, wurde er infolge Ausbruch des Weltkrieges 
nach Srinagar beordert und anschließend eineinhalb Jahre in der Nähe Bombays unter 
schwierigen Bedingungen interniert — obgleich er wenige Jahre zuvor als Beauftragter der 
englisch-indischen Regierung als "Archäologe" wichtige Dienste geleistet hatte. Francke 
schreibt nichts über diese schlimme Zeit, keine Vorwürfe klingen an, vielmehr gibt er in 
einem Anhang eine Beschreibung auch selten besuchter Klöster und einige geschichtliche 
Informationen zum westtibetischen Raum.

[484] Francke, August Hermann:
Die Frage der Bon-Religion. Antrittsvorlesung an der Universität Berlin. (Allgemeine 
Missions-Zeitschrift. 49., pp. 321-331). 11 S. Bertelsmann, Gütersloh 1922.
Ein bedeutender Vortrag, in dem Francke nicht nur die Art seiner Feldforschung in Ladakh 
beschreibt, sondern vor allem auf das aus der Waddell'schen Sammlung nach Berlin 
gekommene gZer-mig Manuskript, ein Bon-Hauptwerk, zu sprechen kommt, um dessen 
Übertragung ins Deutsche er sich so bemüht. Mit Inhaltsanalyse, soweit zum damaligen 
Zeitpunkt möglich.

[485] Francke, August Hermann:
Die tibetische Vetalapancavimsatika (Siddhikür). (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 77., pp. 239-254). 16 S., Leipzig 1923.
Von der Familie der Bar-bog Fürsten in Lahoul erhielt Francke ein etwa 50 Jahre altes 
Manuskript, in dem eine Rahmenerzählung und 13 tibetische Märchen niedergeschrieben 
sind. Diese erinnern, wie schon 'Die Geschichten des toten No-rub-can', an die indische 
Märchensammlung Vetalapancavimsatika und an den mongolischen Siddhikür. Francke 
hält diese tibetische Märchensammlung für die Vorlage des mongolischen Siddhikür.

[486] Francke, August Hermann:
Tibetische Hochzeitslieder. Übersetzt nach Handschriften von Tag-ma-cig. Mit einer 
Einleitung über die Mythologie der tibetischen Sagenwelt und Bildern, meist nach 
Aufnahmen des Verfassers. Lieder in die ursprünglichen Versmasze übertragen von Anna 
Paalzow. (Schriftenreihe Kulturen der Erde. Material zur Kultur- und Kunstgeschichte 
aller Völker. Abteilung Textwerke). Mit 60 s/w Abb. im Anhang, 71 S. Folkwang, Hagen 
i.W./Darmstadt 1923.
Nach einleitender Darstellung der tibetischen Mythologie und der Bon-Religion, 
Ausführungen zum Gesar-Epos und zur tibetischen Kosmologie werden 60 Hochzeitslieder 
wiedergegeben, die zunächst von Francke in Prosa, dann von Frau Anna Paalzow in Verse 
gebracht wurden. Die alten Versmaße wurden als Bindeglied mit dem tibetischen Urtext 
beibehalten. Die Lieder geben einen guten Einblick in das tägliche Leben der Ladakher und 
auch in die Mythologie der Tibeter. Die Zeichnungen sind auf 4 Tafeln und die 
fotografischen Aufnahmen auf 15 Tafeln im Anhang zusammengefaßt. Die Zeichnungen 
auf den 4 Tafeln enthalten von Francke gesammelte Felszeichnungen, vorwiegend vom 
Indusufer bei Khalatse und aus Zanskar (Tiere, Opferspiele, Formen des Svastika, Kesar zu 
Pferd).

[487] Francke, August Hermann:
Tibetische Handschriftenfunde aus Turfan. (Sitzungsberichte der Preussischen Akademie 
der Wissenschaften, philos.- histor. Klasse, pp. 5-20). Mit 6 Abb., 16 S. Akademie, Berlin 
1924.
Die Bruchstücke enthalten 1) Überreste buddhistischer Literatur, 2) Reste eines 
Wahrsagebuches, 3) Briefe aus der Thangzeit.-  Das wertvollste sind die alten Briefe, 
welche durch Erwähnung historischer Namen datierbar sind. Einer ist möglicherweise an 
König Ral-pa-can, der bei seinem geistlichen Namen genannt wird, gerichtet. Das 
Wahrsagebuch, welches auch aus der Thangzeit stammt, zeigt Verwandtschaft zu einem 
Wahrsagebuch in türkischer Runenschrift. Die wichtigsten Fragmente werden von Francke 
übersetzt und kommentiert.

[488] Francke, August Hermann:
Die Jesuitenmission von Tsaparang im Lichte der tibetischen Urkunden. (Zeitschrift für 
Missionswissenschaft und Religionswissenschaft. 15., pp. 269-276). 8 S. Aschendorf, 
Münster 1925.
Kurzer Überblick über die Geschichte der Jesuitenmission in Tsaparang/Guge und 
Wiedergabe der Stellen des Ladakher Königsbuches, die auf den Krieg mit Guge Bezug 
nehmen. Die Jesuiten und ihre Tätigkeit in Guge bzw. das Christentum werden mit keinem 
Wort in den (auch weiteren von Francke beigezogenen) Quellen erwähnt. Ausführliches 
zur Jesuitenmission in Tsaparang siehe Jürgen C. Aschoff, Eching 1989.

[489] Francke, August Hermann:
Felseninschriften in Ladakh. (Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der 
Wissenschaften, 31., philosoph.-histor. Klasse, pp. 366-370). Mit 1 Tafel. 5 S. Akademie, 
Berlin 1925.
In der Nähe des Dorfes Drangtse, westnordwestlich des Pangkongsees in rauher 
unwirtlicher Gegend gelegen, entdeckten die Herrnhuter Missionare einen Felsen mit einer 
Vielzahl von Figuren und Inschriften. In der weiteren Umgebung wurden weitere 
Felseninschriften gefunden. Die Zeichnungen zeigen Jagdszenen, Chörten, 'nestorianische 
Kreuze', sowie Inschriften, die als indisch-buddhistischer Herkunft gedeutet werden. Zur 
Bedeutung dieser Inschriften siehe F. W. K. Müller, Berlin 1925.

[490] Francke, August Hermann:
Geistesleben in Tibet. (Allgemeine Missionsstudien, 2. Heft. Herausgegeben von Prof. D. 
Julius Richter und D. M. Schlunk). Mit 24 Abb. auf Tafeln. 80 S. C. Bertelsmann, 
Gütersloh 1925.
Zur Religion und Literatur Tibets, basierend auf Franckes Erfahrungen in Ladakh und 
Lahoul. Interessante Fotos, so auch von der Missionsstation in Kyelong, ebenso 
Felszeichnungen. Kapitel zur Geschichtsschreibung der Tibeter, zur tibetischen 
Übersetzungsliteratur, auch zur Bon-Religion.

[491] Francke, August Hermann:
Übersetzung eines Briefes aus Turfan, wahrscheinlich aus dem 8. Jahrhundert, der von 
einem Krankheitsfall berichtet. (Archiv für Geschichte der Medizin. 17., pp. 198-199). 2 
S., Leipzig 1925.
Verbesserte Übersetzung eines Dokumentes, bereits in der Arbeit 'Sitzungsberichte, Berlin 
1924' vorgelegt. Kurzes Eingehen auf 'Shan', ein im Text erwähntes Musikinstrument der 
Bon-po.

[492] Francke, August Hermann:
Wa-tsei-sgruns. Fuchsgeschichten, erzählt von dKon-mchog-bkra-sis aus Kha-la-tse. (Asia 
Major. II., pp. 408-431). 24 S., Leipzig 1925.
Reprint 'Johnson Reprint Corporation', New York und London 1964.— Francke ließ vom 
Märchenerzähler rGya-mtsho-pa, der einen großen Schatz an Folklore kannte, 
Fuchsgeschichten (auf die er ebenso wie die Frau des Missionars Ribbach gestoßen war) 
durch den Schulmeister aufschreiben und veröffentlichte auf der Missionspresse in Leh 
(1903, etwa 50 Exemplare) den tibetischen Text. Hier nun folgen der volle tibetische Text 
in Transkription, eine Liste der schwierigen oder unbekannten Wörter und eine deutsche 
Übersetzung. Der 1. Text ähnelt 'Reineke Fuchs', der 2. Text dem 'Gestiefelten Kater'.

[493] Francke, August Hermann:
Buddhistische Volkslieder aus Ladakh. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische 
Sprachen zu Berlin. 30. Abtl. I.: Ostasiatische Studien. pp. 111-122). Mit 1 Karte, 12 S. 
Walter de Gruyter in Kommission, Berlin 1927.
Es werden 3 Lieder in tibetischer Schreibweise, deutscher Übersetzung und mit 
Anmerkungen zum Versmaß, Inhalt, vorkommenden Namen und Umständen der 
Aufzeichnung (bei Festen in Ladakh) berichtet.

[494] Francke, August Hermann:
Die Zufluchtsformel der Bon-Religion der Tibeter. (Neue Allgemeine Missionszeitschrift. 
4., pp. 150-158). 9 S. Bertelsmann, Gütersloh 1927.
Francke fand während seiner Übersetzung des gZer-myig, des 'Hauptwerkes der Bonpos', 
auf Blatt 231 b des 2. Bandes die Zufluchtsformel der Anhänger der tibetischen Bon-
Religion (und etwas weiter im Text deren 'Zehn Gebote'). Ähnlichkeit zum Om Mani 
Padme Hum, zur 'christlichen Dreieinigkeitsformel'  und geschichtliche Einordnung der 
Bon-Formel werden herausgearbeitet. Francke publizierte die ersten 6 Kapitel des gZer-
myig in englischer Übersetzung (Asia Major Vol. 1, 3, 4, 5 und 6), eine Übersetzung der 
restlichen Kapitel wurde nicht veröffentlicht und ist auch in den bekannten Nachlaßteilen 
nicht enthalten (persönliche Mitteilung von Dr. Manfred Taube).

[495] Francke, August Hermann:
Ein Dokument aus Turfan in tibetischer Schrift, aber unbekannter Sprache. 
(Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der Wissenschaften. XII., philosoph.-hist. 
Kl., pp. 124-130). Mit 1 Tafel. 7 S. Akademie, Berlin 1927.
Dieses Dokument ist entsprechend der Bezeichnung im Kanjur in der Bru-za Sprache 
geschrieben, durch Vergleich mit bekannten tibetischen Ausdrücken als medizinischer Text 
zu bezeichnen. Mit Ausführungen zum bisher Bekannten und verwandten Texten in der 
Zhan-zhun-Sprache.

[496] Francke, August Hermann:
Das Christentum und die tibetische Bon-Religion. (Deutsche Forschung. Heft 5 
"Völkerzusammenhänge und Ausgrabungen", pp. 100-111). 12 S. Notgemeinschaft Dt. 
Wissenschaft, Berlin 1928.
Über den Einfluß des nestorianischen Christentums auf den Buddhismus Innerasiens, wie 
auch umgekehrt über den Einfluß des Buddhismus auf christliches Gedankengut. Bei seiner 
Übersetzung des Hauptwerkes der tibetischen Bon-Religion, des gZer-myig, sieht Francke 
zahlreiche Parallelen zum Neuen Testament, die er beispielhaft anführt.

[497] Francke, August Hermann:
Drei weitere Blätter des tibetischen Losbuches von Turfan. (Sitzungsberichte der 
Preussischen Akademie d. Wissenschaften. 8., philolog.-histor. Klasse, pp. 110-118). 9 S. 
Akademie, Berlin 1928.
In Ergänzung zu seiner Arbeit von 1924 (Handschriftenfunde aus Turfan) mit drei Blättern 
eines Wahrsagebuches beschreibt Francke jetzt drei weitere Blätter dieses Losbuches aus 
den Le Coqschen Funden. Ausführlich geht Francke auf das beschriebene Würfelorakel ein. 
Einen ähnlichen Text entdeckte er im 123. Band des Tanjur.

[498] Francke, August Hermann:
Königsnamen von Khotan (a-ma-ca) auf tibetischen Dokumenten der 
Turkistansammlungen von London und Berlin. (Sitzungsberichte der Preussischen 
Akademie der Wissenschaften. Phil.-histor. Klasse XXXI., pp. 671-676). 6 S. Akademie, 
Berlin 1928.
Liste der letzten Khotankönige mit ihren Sanskrit- und chinesischen Namen, beginnend mit 
Vijayakirti (665 n. Chr., die Tibeter fallen in Khotan ein) bis Vijaya 'azala (768 n. Chr.). 
Die Könige von Khotan waren damals tibetische Vasallen.

[499] Francke, August Hermann:
Tibetische Dokumente aus Turkestan. (Forschungen und Fortschritte. 4., pp. 365-366). 2 
S., Berlin 1928.
Kurzer Bericht über Franckes Auftrag, die tibetische Manuskriptsammlung von Sir Aurel 
Stein (mehr als 1 200 Stücke), die dieser von seiner 2. Turkestanreise mitgebracht hatte, 
im Britischen Museum zu katalogisieren, sowie über eine parallele Bearbeitung der 
Manuskripte in Berlin von den Expeditionen Grünwedels und Le Coqs nach Turfan. 
Besondere Bedeutung haben dabei die Manuskripte aus der Zeit der tibetischen Besetzung 
Turkestans von ca. 750-850 n. Ch. Eine ausführliche Beschreibung und Faksimile-
Wiedergabe der Tibetica der Berliner Turfansammlung findet man bei Manfred Taube, 
Berlin 1980 (siehe dort).

[500] Francke, August Hermann:
Zwei Erzählungen aus der tibetischen Vetalapancavimsatika. (Zeitschrift für Indologie und 
Iranistik. 6., pp. 244-254). 11 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1928.
Ausschließlich der tibetische Text in lateinischer Umschrift. Die Übersetzung  wurde 
bereits von Francke in seinem Beitrag 'Die tibetische Vetalapancavimsatika', Zeitschrift der 
Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 1923, mitgeteilt (siehe dort).

[501] Francke, August Hermann:
Aus der tibetischen Schule Alt-Turkestans. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische 
Sprachen zu Berlin. 1. Abtl.: Ostasiatische Studien. 32., pp. 147-152). 6 S. Walter de 
Gruyter in Kommission, Berlin 1929.
Francke behandelt hier kleine Holztafeln, die der Sand Turkestans vor dem Verfall bewahrt 
hat. Darauf findet man das tibetische Alphabet (oder Teile davon), wie es zum 
Schulunterricht verwendet wurde. Eine sprachwissenschaftliche Arbeit zum tibetischen 
Alphabet.

[503] Francke, August Hermann und Paalzow, Anna:
Tibetische Lieder aus dem Gebiet des ehemaligen westtibetischen Königreiches. 
Gesammelt, übersetzt und herausgegeben von A. H. Francke. In die tibetischen Versmaße 
gebracht von Anna Paalzow. Nebst einem Anhang Dardischer Lieder aus demselben 
Gebiet. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische Sprachen zu Berlin. 34., 1. Abtl.: 
Ostasiatische Studien. pp. 93-136). 44 S. In Kommission Walter de Gruyter, Berlin 1931.
Mit Differenzierung in 'urtibetische' und 'lamaistische' Lieder. Rhythmus, Melodie, Metrik 
und Herkunft der Lieder werden besprochen. Insgesamt 39 Lieder (aus der Heldensage, 
religiöse Lieder, Tanz- und Liebeslieder, Volkslieder, höfische Lieder und vor allem auch 
18 Gesänge dardischer Lieder vom Bono-ná Fest), samt einem Anhang von Melodien, 
zeigen die Intensität, mit der Francke sich dieser Kunstform gewidmet hat.

[504] Frank, Dietmar:
Traumland Nepal. Mit 117 farb. Abb., 6 Karten und 23 S. Trekkingrouten im Anhang. 192 
S. Süddeutscher Verlag, München 1974.
Erweiterte Neuauflage 1977. Erschien auch als Lizenzausgabe der Deutschen Buch-
Gemeinschaft und anderer Buchclubs (1976).— Liebevoll und sachkundig, wie nur ein 
Text- und Bildautor nach vielmaligem Durchwandern dies Land erfassen und beschreiben 
kann, ist dies eine Art journalistisches Handbuch zu fast allen Aspekten Nepals geworden.

[505] Frank, Eduard:
Stufen der Erleuchtung. Rätsel der Seele in Indien, Tibet, Japan, China und Europa. 111 S. 
Verlag Welt und Wissen, Büdingen-Gettenbach 1957.
Dabei ein Kapitel 'Alexandra David-Néel und die Phänomene des tibetischen Okkultismus'.

[506] Frank, Walter A:
Ethnische Grundlagen der Siedlungsstruktur in Mittelnepal unter besonderer 
Berücksichtigung der Tamang. (Hochgebirgsforschung. 5.). Mit 34 Tabellen und 22 
Kärtchen. 182 S. Universitätsbuchhandlung Wagner, Innsbruck/München 1974.
Während zweier Forschungsaufenthalte 1969 und 1970/71 konnte der Autor mit Hilfe 
einheimischer Assistenten in großem Umfang die zahlenmäßige Verteilung der 
verschiedenen Ethnien und Ethniengruppen in 18 Distrikten Mittelnepals nach den 
Parametern Personenzahl, Prozent-Anteil und Zahl der Haushalte und deren Wohnhöhe 
'kartographieren'.

[507] Franke, O(tto) und Laufer, B(erthold):
Lamaistische Kloster-Inschriften aus Peking, Jehol und Si-ngan. Mit Unterstützung der 
Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegeben. (Epigraphische Denkmäler aus 
China. Erster Teil). 81 Tafeln nebst Einleitung in zwei Mappen. Erste Mappe: 4 ungez. 
Blätter, Tafel 1-35. Zweite Mappe: Taf. 36-81. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 
1914.
Erschien zugleich bei L. Friedrichsen & Co., Hamburg.— Das Werk zeigt 88 von Laufer 
auf der von Jacob H. Schiff ausgerüsteten Expedition (1901-1904) der vom New York 
American Museum of Natural History gesammelten Original-Abdrücke, von chinesischen 
Handwerkern in teils sehr mühevoller Arbeit meisterhaft von den teilweise riesigen 
Steinkolossen abgenommen. Die Einleitung erklärt die verschiedenen Inhalte und Sprachen 
der Schrifttafeln.

[508] Franke, Otto:
Ostasiatische Neubildungen. Beiträge zum Verständnis der politischen und kulturellen 
Entwicklungs-Vorgänge im Fernen Osten. Mit einem Anhang: Die sinologischen Studien in 
Deutschland. 395 S. C. Boysen, Hamburg 1911.
Der Band enthält Aufsätze und Vorträge Frankes aus dem ersten Jahrzehnt des 
Jahrhunderts, darunter auch sieben Abhandlungen zu Tibet (S. 236 bis 295), die sich mit 
den politischen Gegebenheiten im Anschluß an die Younghusband-Expedition 
auseinandersetzen und vorwiegend der differenzierten Information einer breiteren 
Öffentlichkeit dienten. Die Beiträge sind heute noch mit Gewinn zu lesen und stehen auf 
sprachlich und sachlich hohem Niveau.

[509] Franke, Otto:
Siehe auch Johann J. M. de Groot, Berlin/Leipzig 1926.

[510] Franz, Rainer von:
Die unbearbeiteten Peking-Inschriften der Franke-Lauferschen Sammlung. (Asiatische 
Forschungen. 86.). Mit 18 Farbtafeln, 270 S. Otto Harrasowitz, Wiesbaden 1984.
Bearbeitung von 13 meist mehrsprachigen (chinesischen, mandschurischen, mongolischen, 
tibetischen) Inschriften aus sechs Tempeln, autorisiert unter dem K'ang-hsi- und dem 
Ch'ien-lung- Kaiser (17./18. Jh.). Beigefügt sind Tempelbeschreibungen, Tempelchroniken 
und synoptische Transkriptionen der Texte.

[511] Frei-Pont, Marie-Noëlle:
Kezang und Wangmo. Schulbuch für Lese- und Fremdsprachenunterricht der 1.-3. Klässler 
tibetisch/deutsch. Mit farbigen Ab., 76 S. Helvetas, Zürich 1980.

[512] Fremantle, Francesca und Trungpa, Chögyam:
Das Totenbuch der Tibeter. Eine neue Übersetzung aus dem Tibetischen mit Kommentar 
von Francesca Fremantle und Chögyam Trungpa. Aus dem Englischen übersetzt von 
Stephan Schuhmacher. (Diederichs Gelbe Reihe. Tibet. 6.). 18 Abb. (tib. Drucke), 173 S. 
Eugen Diederichs, Düsseldorf/Köln 1976.
(The Tibetan Book of the Dead. The Great Liberation Through Hearing in the Bardo. A 
new translation from the Tibetan with commentary. Shambhala Public., Berkeley/London 
1975). 11. deutsche Aufl. 1989. Diese neue Übersetzung des Bardo-thödol verwendet als 
Grundlage die 1969 in Varanasi von E. Kalsang herausgegebene tibetische Ausgabe und 
drei weitere Blockdrucke.— Der Vortrag eines Seminars von Rinpoche Chögyam 
Trungpa, welches er 1971 in Vermont zum "Totenbuch der Tibeter" veranstaltete, ist als 
Kommentar dieser Übersetzung beigegeben. Chögyam Trungpa erläutert in der Einleitung, 
daß der Bardo-thödol ein Text aus einer Gruppe von Unterweisungen über sechs Arten der 
Befreiung ist. Diese Unterweisungen wurden von Padmasambhava verfaßt und von seiner 
Frau Yeshe Tsogyal zusammmen mit dem Sadhana der beiden Mandalas der 
zweiundvierzig friedlichen und der achtundfünfzig zornvollen Gottheiten aufgezeichnet. 
Chögyam Trungpa betont dabei: Der Lebende sollte sich mit größerer Sorgfalt in die 
Gedanken an das Sterben einüben und den Sterbenden über seine Situation nicht im 
Unklaren lassen. Nur so ist jene Psychologie post mortem gewährleistet, die von der Angst 
vor einer ungewissen Zukunft jenseits des Todes befreit und eine wahrhaft fruchtbare 
Diesseitsgestaltung ermöglicht.

[513] Freydank, Bruno:
Die Greuel der "christlichen" Civilisation. Briefe eines buddhistischen Lama aus Tibet. 
Herausgegeben von Bruno Freydank. 203 S. Buddhistischer Missions-Verlag, Leipzig 
1903.
Freydank, ein "überzeugungstreuer deutscher Buddhist", trifft sich in Europa mit dem 
fiktiven tibetischen Lama 'Tsong-Ka-Pa'. Es entwickelt sich aufgrund der 
Seelenverwandtschaft eine Freundschaft, so daß Tsong-Ka-Pa nach seiner Rückkehr Briefe 
aus Lhasa nach Deutschland schreibt, in denen er seine Erlebnisse in Europa kommentiert 
und sich über die "Greuel der christlichen Civilisation" ausläßt, nämlich Vivisektion, 
Versuche an psychisch Kranken u. ä. Liest man die Tatsachen, und es werden von 
Freydank nur Fakten berichtet, so kann man dem Titel des Buches nur zustimmen. Mit 
Tibet hat das Buch darüber hinaus nichts zu tun, doch werden vielfach buddhistische 
Glaubensinhalte angesprochen.

[514] Friederici, Dorothea:
Namste Nepal. Verlag der evang.-luther. Mission,  1982.
Die Autorin vermittelt in Form von 20 Briefen einen Einblick in verschiedene Aspekte 
Nepals.

[515] Friedl, Wolfgang:
Gesellschaft, Wirtschaft und materielle Kultur in Zanskar (Ladakh). (Beiträge zur 
Zentralasienforschung. 4.). Mit 28 s/w Abb., 79 Diagrammen, Tabellen, Karten und 
Strichzeichnungen. 28 uns 160 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1983.
Der Wiener Völkerkundler hielt sich 1977 und 1979 zu kulturanthropologischen Studien 
im unwirtlichen Zanskar auf. Das Ergebnis seiner ungewöhnlichen Forschungen legt er in 
diesem Buch vor, das alle Aspekte des sozialen Lebens der Zanskari behandelt, 
einschließlich einer Schilderung von Geburt, einer Hochzeit,der Ehe sowie der 
Bestattungszeremonien. Es ist dies das erste ethnologische und kulturanthropologische 
Buch über Zanskar, wobei vorwiegend in einem Ort (Zangla) die wesentlichen Ergebnisse 
gesammelt wurden. Das Buch endet mit Hinweisen auf das Aussterben dieser traditionellen 
Kultur durch zunehmende Öffnung der abgelegenen Region für Touristen und Militär.

[516] Friedl, Wolfgang:
Die Kultur Ladakhs erstellt anhand der Berichte und Publikationen der Herrnhuter 
Missionare aus der Zeit von 1853-1914. Ein Beitrag zur historischen Ethnographie des 
westlichen Himalaya. (Dissertation, Grund- und Integrativwissenschaftl. Fakultät der Univ. 
Wien). Mit 133 Abb., Karten des Missionsgebietes, Schriftproben und Chronogrammen. 
698 S. Universität Wien, Wien 1984.
Eine umfangreiche Arbeit anhand der Quellen der Missionare, unter Einbeziehung weiterer 
Literatur, letztlich nicht nur eine Kulturgeschichte Ladakhs, sondern ebenso eine 
Geschichte der Herrnhuter Missionare und ihrer 'tibetologischen' Leistungen. Unter 
Auswertung der umfangreichen publizierten und unpublizierten Schriften der Herrnhuter 
Brüder in Lahoul und Ladakh, die heute in Herrnhut (Sachsen) gesammelt und Forschern 
und Interessenten zugänglich gemacht werden, zeichnet der Autor ein 'ethnohistorisch-
statisches Kulturbild'. Einmalig im Detailreichtum und erstmals chronologisch und in 
diesem Umfang zugänglich gemacht, werden hier die Berichte der Brüder vorgelegt, die 
mehrheitlich mehr Ethnologen und Sprachwissenschaftler als Missionare im engeren Sinn 
waren.

[517] Friedrich, Johannes:
Geschichte der Schrift, unter besonderer Berücksichtigung ihrer geistigen Entwicklung. 
Bildauswahl und Zeichnungen von W. Zaumseil. Mit 424 Abb., 408 S. Carl Winter, 
Heidelberg 1966.
Enthält im 1. Hauptteil: 'Die große schriftschöpferische Leistung der Alten Welt', 
Unterabteilung VII (Die silbischen Ableger der semitischen Schrift in den indischen 
Schriften) eine kurze Beschreibung der tibetischen Schriften.

[518] Fritsche, N von:
Siehe N. Prschewalski, Gotha 1874.

[519] Fuchs, Gerhard:
Zum Bau des Himalaya. (Denkschriften Band 113, Österreichische Akademie der 
Wissenschaften, Mathem.-naturwissenschaftl. Klasse). Mit 70 Abb. und 9 Falttafeln, dabei 
1 Karte Dolpo und Dhaulagiri Himal. 211 S. In Kommission Springer, Wien 1967.
Geologische Arbeiten aus West-Nepal, wo der Autor als Expeditionsgeologe bei der 
'Österreichischen Dhaula Himal Expedition 1963' teilnehmen konnte. Neben einer 
Beschreibung des niederen und des hohen Himalaya wird die 'Tibet-Zone' nach 
Stratigraphie und Tektonik bearbeitet, es werden auch die aufgesammelten Fossilien 
beschrieben. Umfangreiche Spezialbibliographie.

[520] Fuchs, Walter:
Der Jesuiten-Atlas der Kanghsi-Zeit. Seine Entstehungsgeschichte nebst Namensindices für 
die Karten der Mandjurei, Mongolei, Ostturkestan und Tibet mit Wiedergabe der Jesuiten-
Karten in Originalgrösse. (Monumenta Serica. Monograph Series. 4.). Mit 36 Karten in 
einer Kassette. 414 S. Fu-Jen Universität, Peking 1943.
Die bedeutendste wissenschaftliche Leistung der Jesuiten-Mission in China ist ihr Atlas des 
chinesischen Reiches, entworfen unter der Regierung des Kanghsi-Kaisers in den Jahren 
1708 bis 1716; er ist zugleich das größte kartographische Werk dieser Zeit überhaupt. Die 
erstmals wissenschaftlich bearbeitete Entstehungs- und Druckgeschichte dieses Atlasses 
mit Einzelheiten zu den von den Missionaren durchgeführten Ortsbestimmungen ist ebenso 
faszinierend wie speziell die Geschichte der Karte Nr. 34 (Nr. 36) 'Tibet', die in zwei 
Versionen (eine frühere um 1710, eine spätere um 1717) in den Atlas aufgenommen 
wurde, und zwar nach Reisen in Tibet sowohl des Paters Fridelli wie der speziell mit 
kartographischen Missionen (auch Gangesquellen) betrauten Lamas Culcim und Dsangbu 
Ramjamba.

[521] Fürholzer, Edmund:
Arro! Arro! So sah ich Tibet. Mit zahlreichen s/w und 18 farb Abb., Karten im Vor- und 
Nachsatz. 388 S. Wilhelm Limpert, Berlin 1942.
Arro! Arro! (a-rogs, a-rogs) ist der Ruf, mit dem sich osttibetische Stammesangehörige 
gegenseitig begrüßen. Das Buch gibt die ausführliche Schilderung einer Reise aus dem Jahr 
1936 von Lanchow zum Kloster Labrang, und zwar mit einer umfangreichen 
Bilddokumentation. Zusammentreffen mit dem aus dem Exil nach Tibet zurückkehrenden 
Panchen Lama, aber auch mit anderen hohen kirchlichen und weltlichen Würdenträgern, 
etwa mit dem Fürst der kriegerischen Ngolok. Ein Tibet-Klassiker! Es gibt nur wenig 
deutschsprachige Literatur zu Labrang, und dieses Buch ist zudem deshalb interessant, weil 
Labrang während der chinesischen Wirren nach 1936 geplündert und zerstört wurde. Die 
Stärke des Buches liegt ganz besonders im Bildteil, da die Fotos sowohl das Gebiet um 
Labrang zeigen, den Klosterort samt Innenaufnahmen von verschiedenen Tempeln, 
Volkstypen und vor allem auch Portraits der Geistlichkeit, aber auch etwa Bilder vom 
Zeltlager der Pilger, alles mit ausführlichen Bildlegenden.

[522] Fuhrmann, Ernst:
Siehe Isaac Jacob Schmidt, St. Petersburg 1839 (Reprint Berlin 1925). Da in diesem 
Reprint Isaac Jacob Schmidt nicht erwähnt wird, taucht Ernst Fuhrmann, der Herausgeber 
des Reprints, gelegentlich als eigenständiger Autor auf.

[523] Funke, Friedrich Wilhelm:
Die Vorstellungswelt der Primitiven als Element der lamaistischen Volksreligion. 
(Inaugural-Dissertation, Philosoph. Fakult., Univ. Köln). 120 S. Univ. Exemplar, Köln 
1947.

[524] Funke, Friedrich Wilhelm:
"Beiträge zur Sherpa-Forschung". Eine 6bändige Monographie des Sherpa-Volkes. 
Herausgegeben und eingeleitet von Friedrich W. Funke. Universitätsverlag Wagner, 
Innsbruck/München 1968-82.
Die sechs Bände sind unter dem jeweiligen Autor/Autoren aufgelistet. Sie sind ebenfalls 
Teil der 14 bändigen Arbeit "Khumbu Himal" (Hrsg. Walter Hellmich) und dort als Bände 
8 bis 12 sowie Band 14 gelistet (siehe auch dort). Prof. Funke leitete ab 1964 die 
Forschungen im Sherpaland und ab 1970 im Tamang-Gebiet.

[525] Funke, Friedrich Wilhelm:
Religiöses Leben der Sherpa. Beiträge zur Sherpa-Forschung, Band 2. (Khumbu Himal. 
9.). Mit 185 (davon 99 farb.) Abb. und 2 Karten im Anhang. 369 S. Universitätsverlag 
Wagner, Innsbruck/München 1969.
Als Ausdrucksformen des religiösen Lebens werden zunächst die geographische Umwelt 
und das Geistesleben im Sherpaland geschildert. In weiteren Kapiteln werden Naturgeister 
in Mythos und Kult, Sherpa-Schamanen, Berggeister und Berggötter, Gomba und 
Priesterstand, Dumje-Fest und Gebchi-Ritual, Seelenvorstellungen und Totenritual sowie 
religiöser Eklektizismus auf Sherpa-Thankas und Tsaglis und kultische Texte der Sherpa 
abgehandelt. Die Karten zeigen die Zentren der Bon-Religion in Tibet, den Wanderweg der 
Sherpa sowie das heutige Siedlungsgebiet der Sherpa im Everestgebiet. "Es sind vor allem 
Beobachtungen im Solu-Gebiet zugrunde gelegt, da dort im Vergleich mit dem Khumbu-
Bereich die alten Sherpa-Sippen nicht durch jüngere Zuwanderung und ihre alten religiösen 
Vorstellungen weniger durch lamaistische überlagert sind. Die einzelnen 
Klostergründungen der nichtreformierten Nyingma-pa gingen vornehmlich vom 
südtibetischen Rong-phu aus. Die Sherpa erlauben somit wertvolle Rückschlüsse auf die 
Verhältnisse in ihrer osttibetischen Heimat etwa im 15. Jh. oder früher. Der kodifizierte 
Lamaismus stellt allerdings nur einen dürftigen Oberbau dar" (S. Hummel in Ethnologische 
Zeitschrift Zürich, 1974).

[526] Funke, Friedrich Wilhelm:
Die Sherpa und ihre Nachbarvölker im Himalaya. Herausgegeben und eingeleitet von 
Wilhelm Ziehr. 86 Abb., 2 Karten, 210 S. Wolfgang Krüger, Frankfurt/M. 1978.
Eine wirkliche Erforschung der Sherpa, die vor etwa 500 Jahren aus Tibet nach Ostnepal 
auswanderten, begann erst 1951, als Nepal seine Grenzen für Ausländer öffnete. In den 
überlieferten Texten aus dem 16. Jh. — das wichtigste Schriftstück 'Ruyi — oder der 
Bericht von den Knochen' — ist festgehalten, was sich zwischen 1450 und 1585 im fernen 
Osten des tibetischen Hochlandes ereignet hat und zur Auswanderung führte. Mit Akribie, 
aber ganz ohne wissenschaftliche Bürokratie beschreibt der Autor Leben und Geschichte 
der Sherpa, die ihres Glaubens wegen (Festhalten an den nichtreformierten Traditionen, die 
sie sich bis heute bewahrt haben) in die Bergwelt Ostnepals emigriert sind. F. W. Funke, 
Ethnologe, fügt eine philosophische Komponente hinzu, in dem er die Gedankenwelt 
dieses fernen Bergvolkes auch für uns, die westlichen Menschen des 20. Jhs., relevant 
macht (nach einer Rezension von Gisela Bonn).

[527] Funke, Friedrich Wilhelm, Frerkes, Wilhelm, Thingo, Tsering T, Tsering, Pema, und 
Frank, Walter A:
Die Sherpa und ihre Nachbarn. Beiträge zur Sherpa-Forschung, Band 6. (Khumbu Himal. 
14.). Supplementband. Mit 11 Tafeln und 92 Abb., 295 S. Universitätsbuchhandlung 
Wagner, Innsbruck/München 1982.
Die Feldforschung für diesen Band wurde vornehmlich in den Jahren 1965 bis 1969 
durchgeführt. Sie enthält Arbeiten zum kultischen Knochenschmuck, über Schamanen und 
Pseudo-Schamanen bei den Sherpa und ihren Nachbarn, eine vergleichende Wortliste 
Tibetisch/Sherpa/Tamang/Nepali und Ritualtexte der Sherpa.

[527 a] Futterer, Karl (1866-1906):
Die allgemeinen geologischen Ergebnisse der neueren Forschungen in Zentral-Asien und 
China. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen. Ergänzungsband XXV., Ergänzungsheft Nr. 
119.). Mit 1 mehrfach gefalt. farb. Karte, 1 mehrf. gefalt. farb. Profiltafel. 60 S. Justus 
Perthes, Gotha 1896.
Karl Josef Futterer (1866-1906) gilt als bedeutender, leider viel zu früh verstorbener 
Asienforscher. Er bereiste 1898/99 u. a. Tibet und ergänzte in wesentlichen Punkten die 
geographischen und geologischen Forschungen von Prschewalski und Sven Hedin. Das 
hier gelistete Werk enthält eine Würdigung und Aufarbeitung der geologischen 
Erkenntnisse der Expedition des Grafen Béla Széchenyi bzw. seines mitreisenden 
Geologen L. von Lóczy (siehe dazu Graf Béla Széchenyi, 1893/99) aus den Jahren 1877-
1880. Auch Ergänzung und Verwertung der Arbeiten von v. Richthofen. Hinsichtlich Tibet 
werden die östlichen und nordöstlichen Grenzgebiete beschrieben. Ein eigenes Kapitel ist 
dabei den Goldvorkommen und der Goldwäscherei gewidmet.

[528] Futterer, Karl:
Herr Dr. K. Futterer: Geologische Beobachtungen am Terek-Pass. 
[Aus einem Bericht an den Vorstand, d. d. Kaschgar, 15. Februar 1898]. (Zeitschrift der 
Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 25., pp. 262-265). 4 S., Berlin 1898.

[529] Futterer, Karl:
Beiträge zur Geschichte des östlichen Centralasien und Chinas während der letzten 
geologischen Perioden. (Verhandl. des Naturwissenschaftl. Vereins Karlsruhe. XIII., 1895-
1900, pp. 591-618). Mit 3 Zeichnungen im Text. 28 S. G. Braun, Karlsruhe 1900.

[530] Futterer, Karl:
Land und Leute in Nordost-Tibet. (Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 35., 
pp. 297-341). 45 S., Berlin 1900.
Vieles zu ethnologischen Details, sowohl im profanen wie im klösterlichen Bereich — eine 
kleine Kulturgeschichte Tibets.

[531] Futterer, Karl:
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.—  Band 1: Geographische Charakter-Bilder. 
Mit 203 Illustrationen im Text, 40 Tafeln, Panoramen und Profilen nach photogr. Aufn. 
des Verfassers, 2 bunten Tafeln, 1 (mehrfach gefalt.) farbige Übersichtskarte von Asien. 
545 S. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1901.
Für Einzelheiten und Kommentar der Bände 2 und 3 siehe die getrennten nachfolgenden 
Einträge.— Im ersten Band werden "in allgemein-verständlicher Darstellung geograpische 
Schilderungen, Reise-, Natur- und Völkerbilder unter Verwendung zahlreicher 
fotografischer Abbildungen und die Charakterzüge der bereisten Gebiete für einen weiten 
Leserkreis" mitgeteilt. Die Abbildungen sind von hervorragender Qualität und zeigen viele 
ethnologische Details einer heute leider oft schon "westlich" überformten Kultur. Im 
Vorwort schreibt Futterer, daß eines der Hauptziele der Expedition der Erforschung des 
Oberlaufs des Hoang-Ho in Tibet diente, wobei etwa 700 fotografische Plattenaufnahmen 
13/18 cm angefertigt wurden. Die zoologische Sammlung (Dr. Holderer) wurde dem 
Museum für Naturkunde zu Berlin, die botanische Sammlung dem Botanischen Museum 
Berlin und seine eigene geologische Sammlung dem Mineralienkabinett in Karlsruhe 
übereignet.

[532] Futterer, Karl:
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.— Band 3: Naturwissenschaftliche und 
meteorologische Ergebnisse. Abhandlungen von Dr. L. Diels, Prof. Dr. Futterer, Prof. Dr. 
A. Andreae, Dr. J. Böhm, Prof. Dr. H. Potonie, Prof. Dr. E. Schellwien, Prof. Dr. 
Schwarzmann, Prof. P. Matschie und von Elsner. 3 Lieferungen. Mit 22 Illustrationen im 
Text und 18 Lichtdrucktafeln. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1903-1911.
Der 3. Band erschien in 3 Lieferungen und mit mehreren Nachträgen, jeweils neu paginiert, 
zwischen 1903 und 1911. Lieferung I (1903) enthält Beiträge zur Botanik, Zoologie und 
Paläontologie (11 Tafeln), 147 S. Lieferung II (1911) enthält Beiträge zur Mineralogie und 
Petrographie, sowie Nachtrag Zoologie und Nachtrag Botanik (8 Tafeln), 132 S. und 29 S. 
bzw. 17 Seiten für die Nachträge. Lieferung III (1903) enthält den Beitrag von G. von 
Elsner über Meteorologie, Erdbodentemperaturen und Höhenmessungen (161 S.). Die 
Herausgabe dieses dritten Bandes verzögerte sich erheblich durch den frühen Tod 
Futterers. Von besonderem Interesse dürften auch heute noch die Beiträge zu Flora und 
Fauna sein, da durch die raschen politischen und zivilisatorischen Veränderungen vieles 
heute nicht mehr so anzutreffen ist (Schwund des Artenreichtums!), wie von K. Futterer 
und dem Spiritus rector dieser Expedition, Dr. Holderer, damals aufgezeichnet und 
gesammelt.

[533] Futterer, Karl:
Geographische Skizze von Nordost-Tibet. Begleitworte zur Kartenaufnahme des 
Reiseweges vom Küke-nur über den oberen Hoang-ho und durchs Thao-Tal nach Min-
tschou. 2 farbige u. gefaltete Karten. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen. Ergänzungsband 
XXX., Ergänzungsheft Nr. 143.). 66 S. Justus Perthes, Gotha 1903.
Futterer bezeichnet als wichtigstes Ergebnis der ganzen Tibetreise die Entdeckung und 
fotografische wie topographische Aufnahme der Südseite und der Kammlinie der 
mächtigen Gebirgskette Sarü-Dangerö, die sich als Teil des Amne-Matschin-Gebirges 
(oder Tsi-schi-schan) in dem großen Bogen des Hoang-ho in OSO-WNW-Richtung als 
gewaltige und dominierende Gebirgskette hinzieht.


[535] Futterer, Karl (und Andrée, Karl):
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.— Band 2: Geologische Charakter-Bilder. 
Zweiter Halbband: Die Oasen des westlichen Kansu und der Nan-schan. Das Küke-nur-
Gebiet. Das nordöstliche Tibet und das obere Thao-Tal bei Min-tschou. Inner-China. Mit 1 
Titelbild, 162 Illustrationen im Text, 42 Lichtdrucktafeln nach photogr. Aufnahmen v. 
Prof. Futterer und Prof. Schwarzmann und nach Zeichn. von Futterer. 1 Karte. 294 S. 
Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1909.
Nach dem Tod Futterers übernahm Dr. K. Andrée nicht nur die letztliche Fertigstellung 
von Band II, Teil 1, sondern erarbeitete mit großem Aufwand aus den Notizen Futteres 
auch den gesamten zweiten Halbband des II. Bandes.

[536] Futterer, Karl (und Noetling, Fritz):
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.— Band 2: Geologische Charakter-Bilder. Erster 
Halbband: Das Alai-Gebirge. Das nördliche Tarimbecken. Der östliche Thien-schan. Die 
Wüste Gobi zwischen Hami und Su-tschou. Mit 166 Illustrationen im Text, 40 
Lichtdrucktafeln nach photographischen Aufnahmen von Prof. Futterer, 3 Profiltafeln und 
4 geologischen (farb. und mehrf. gefalt. lose im Anhang) Karten. 394 S. Dietrich Reimer 
(Ernst Vohsen), Berlin 1905.
Prof. Futterer erlag einer schweren Krankheit während der Fertigstellung dieses 2. Bandes, 
der daraufhin von Dr. Fritz Noetling weitergeführt und abgeschlossen wurde. Noetling 
selbst hatte Forschungsreisen im Süden des tibetischen Hochlandes, d. h. am Nordhang des 
Himalaya durchgeführt. Dieser 1. Teil des zweiten Bandes von "Durch Asien" enthält ein 
eigenes Namens- und Sachregister und ist eine zusammenhängende Schilderung der 
wissenschaftlichen geologischen Beobachtungen auf dem Expeditionsabschnitt von Osch 
bis nach Sou-tschou.

[537] Futterer, Karl und Dr. Holderer:
Zweiter Bericht über die Reise nach Central-Asien. Kaschgar — Khami — Su-tschou — 
Liang-tschou. 24. Februar bis 23. Juni 1898. (Verhandlungen der Gesellschaft für 
Erdkunde. 25., pp. 448-455). 8 S., Berlin 1898.
Vorwiegend klimatologische Ausführungen.

[538] Futterer, Karl und Dr. Holderer:
Dritter Bericht über die Reise durch Central-Asien und China. Von Liang-tschou zum 
Kuku-nor, durch das nordöstliche Tibet zum oberen Tao-Thal, und über Min-tschou, Si-
ngan, Han-kou nach Schanghai. (Verhandl. der Gesellschaft für Erdkunde, 26., pp. 139-
150). 12 S., Berlin 1899.
Vorwiegend klimatologische und geologische Beschreibung.

[539] Gabrisch, Karl:
Geld aus Tibet. Sammlung Dr. Karl Gabrisch. Ausstellung des Münzkabinetts der Stadt 
Winterthur 27. September bis 12. August 1990. Mit zahlreichen s/w Abb. auf 42 Tafeln, 3 
s/w Fotos, zahlreiche Illustrationen, 5 Skizzen und Pläne, 1 gefaltete Übersichtskarte im 
Anhang. 118 S. Stadt Winterthur/Tibet-Institut, Winterthur und Rikon 1990.

[540] Gabrisch, Karl:
Siehe auch Wolfgang Hellrigl u. K. Gabrisch, Santa Monica 1983, im Abschnitt 
'Bibliographien'.

[541] Gäng, Peter:
Das Tantra des Grausig-Groß-Schrecklichen. Mit einigen s/w Abb., 140 S. Stechapfel 
Produktion, Berlin 1981.
(Teilweise nach "Christopher S. George: The Candamaharosana Tantra. A critical edition 
and English translation. American Oriental Series, Vol. 56. New Haven/USA 1974"). Der 
Autor publiziert hier seine deutsche Übersetzung des Candamaharosana Tantra, der ersten 
und einzigen deutschen Übersetzung dieses Tantra. Er erläutert in der ausführlichen 
Einleitung nicht nur sein Verständnis dieses Tantra, sondern auch die Schwierigkeiten einer 
derartigen Übersetzung. 'Beim Übersetzen gehen immer Inhalte und Zusammenhänge 
verloren: Satzmelodie, Klang, Assoziationen, Nebenbedeutungen'. Gängs Übersetzung ist 
daher so wortgetreu wie möglich, das heißt auch die Satzstellung des Originals wurde nach 
Möglichkeit beibehalten, weil die Reihenfolge der Ausdrücke eine wichtige Rolle spielt. 
Dieses Tantra für die tantrische Gottheit Candamaharosana ist heute noch besonders in 
Nepal lebendig.

[542] Gäng, Peter:
Probleme der Sprache in der Mystik des tantrischen Buddhismus. Ein Beitrag zur 
buddhistischen Hermeneutik. (Dissertation Freie Universität Berlin, Fachbereich 
Philiosophie und Sozialwissenschaften II.). 181 S. Universität, Berlin 1987.

[543] Gäng, Peter:
Das Tantra der verborgenen Vereinigung. Guhyasamaja-Tantra. Aus dem Sanskrit 
übersetzt und herausgegeben von P. Gäng. Mit 11 Text-Illustrationen. 304 S. Eugen 
Diederichs, München 1988.
Mircea Eliade rühmt das Guhyasamaja-Tantra als wahrscheinlich ältesten Text des 
Diamantfahrzeuges — "und sicher der wichtigste". Niedergeschrieben zwischen dem 3. 
und 7. Jh., ist es eine Quintessenz religiöser, philosophischer und psychologischer 
Anschauungen des Buddhismus. Mehr als andere Werke beruht es auf innerem Erleben, 
das in einer reichen Symbolsprache seinen Ausdruck findet. Der vollständige Titel lautet 
"Das geheime übergroße Geheimnis von Körper, Rede und Denken aller Vollendeten, die 
verborgene Vereinigung, der große verborgene Tantrakönig". Peter Gäng erklärt am Ende 
seiner umfangreichen Einleitung, die zum Verständnis des Textes eine wichtige 
Voraussetzung darstellt, daß "einen mystischen Text von einer Sprache in eine andere zu 
transponieren, was ja auch heißt, die mystische Tradition einer Kultur darzustellen, eine 
nahezu unlösbare Aufgabe ist - erst recht, wenn es sich um einen vielschichtigen Text wie 
das Guhyasamajatantra handelt".

[544] Gail, Adalbert J:
Tempel in Nepal (Band I). Ikonographie hinduistischer Pagoden in Patan Kathmandutal. 
Mit einigen Textillustrationen und 178 s/w Abb. auf Tafeln im Anhang. Text 93 S. 
ADEVA, Graz 1984.
Dieser Band beschäftigt sich mit der Ikonographie von vier hinduistischen Pagodentempeln 
in Patan, die bisher in der Kunstgeschichte eher stiefmütterlich behandelt worden waren.

[545] Gail, Adalbert J:
Tempel in Nepal (Band 2). Ikonographische Untersuchungen zur späten Pagode und zum 
Sikhara-Tempel. Mit 182 s/w Abb. auf 60 Tafeln im Anhang. 78 S. ADEVA, Graz 1988.
Im Mittelpunkt steht der prachtvolle Ramayana-Fries am Krsnatempel, erbaut im Jahr 1637 
n. Chr.

[546] Gaillarde, Raphaël (Foto) und Delacampagne, Christian (T):
Ladakh. (Atlantis Spektrum. 3.). Aus dem Französischen übersetzt von Odette A. Brändli. 
46 farb. Abb., Text 22 S. Atlantis, Zürich 1980.
(Ladakh. Flammarion & Arthaud, Paris 1980).— Die deutsche Ausgabe erschien auch im 
Buchclub Ex Libris, Zürich 1982.

[547] Gaisbauer, Herbert (Hrsg):
Tibetausstellung. Sammlung Heinrich Harrer. Veranstaltet von der Österreichischen 
Kulturvereinigung im Museum für Völkerkunde, Neue Hofburg, Wien, vom 18. Jan. bis 
30. April 1966. Katalogredaktion Hans Mandorff. 119 S. Gistel, Wien 1966.

[548] Galwan, Gulam-Rassul:
Als Karawanenführer bei den Sahibs. Aus dem Englischen übersetzt von Paul Fohr. Mit 25 
Abb. auf Tafeln, 1 gefalt. Karte. 268 S. Kurt Vowinckel, Berlin 1924.
(Servant of Sahibs. Edited by R. Barrett. Heffer & Sons, Cambridge 1923).—  Es sind dies 
die Lebenserinnerungen eines afghanischen Karawanenführers aus Leh/Ladakh, der 1885 
bis kurz vor Lhasa (mit Littledale) gelangte, aber auch unter anderen bekannten 
europäischen Reisenden diente. Die Abb. stammen von Le Coq, dem Leiter der deutschen 
Turfanexpedition. Galwan besuchte übrigens die Missionsschule der Herrnhuter in seiner 
Heimatstadt Leh.

[549] Gampopa:
Juwelenschmuck der geistigen Befreiung. Das Buch des tibetischen Buddhismus. Aus dem 
Tibetischen übertragen und mit einem Glossar schwieriger Begriffe versehen von Herbert 
Guenther. 312 S. Eugen Diederichs, München 1989.
(sGam.po.pa. The Jewel Ornament of Liberation. Translated and annotated by Herbert V. 
Guenther. Rider & Co., London 1971; new Edition, foreworded by Chögyam Trungpa, 
Shambhala Publ., Boston 1986).— Von den früheren von H. V. Guenther herausgegeben 
englischen Versionen wird ein Originaltitel im Impressum nicht aufgeführt. Gampopas 
Werk ist ein grundlegender Text zum Verständnis des tibetischen Buddhismus, in 
poetischer und dennoch deutlicher Sprache verfaßt, mit zahlreichen anschaulichen 
Beispielen versehen. Es ist eine eher intellektuell ausgerichtete Gesamtdarstellung des 
buddhistischen Weges als geistigem Entwicklungsvorgang des Menschen, in dem der 
erlebnismäßige Aspekt (bis auf die beiden letzten Kapitel) weitgehend im Hintergrund 
bleibt, also eine Schrift in der Nachfolge des Atisa (980-1052), letztlich ein Kompendium 
des Mahayana-Buddhismus lamaistischen Stils.— Mit einer Biographie des Gampopa in 
der Einleitung, die den Weg vom 'Verstehen' zum 'Erleben' nachzeichnet, von Gampopas 
Schulung in einem bKa'-gdams-pa Kloster bis zu seiner 'Wandlung' nach einem 
Zusammentreffen mit Milarepa.

[550] Gampopa  (1079-1153):
Siehe auch Michael A. Colsman, Rikon 1986; Thrangu Rinpoche, Wien 1988; Gendün 
Rinpoche 1986.

[551] Gansser, Augusto:
Siehe auch Arnold Heim und August Gansser, Zürich/Leipzig 1938.

[552] Gansser, Ursula, Gansser, Augusto (Fotos), Olschak, Blanche Christine (Text):
Bhutan. Land der verborgenen Schätze. 80 S. mit 112 Farbfotos, Karte (jeweils im 
vorderen und hinteren Einband). Text 32 S. Hallwag, Bern/Stuttgart 1969.
Von den gleichen Autoren (siehe Ursula Markus-Gansser u. a. 1983) erschien 15 Jahre 
später unter ähnlichem Titel eine weitgehend neugestaltete Ausgabe dieses Buches über 
Bhutan.

[553] Ganzenmüller, Konrad:
Tibet. Nach den Resultaten geographischer Forschungen früherer und neuester Zeit. Mit 
einer Einleitung von Hermann von Schlagintweit-Sakünlünski. (Inauguraldissertation 
philosoph. Fakultät, Universität Leipzig). 132 S. Levy und Müller, Stuttgart 1878.
Faßt den Wissensstand über Tibet, seine Geschichte, seine Geographie, Ethnologie und 
Religion, soweit er bis gegen Ende des 19. Jh. erreicht worden war, zusammen. Verwendet 
auch seltene Quellen, oft zitiert. Bibliographische Angaben wie bei fast allen Werken des 
letzten Jahrhunderts nur spärlich bzw. bis fast zur Unkenntlichkeit verkürzt.

[554] Ganzenmüller, Konrad:
Die Bevölkerung in dem Centralzug des nordwestlichen Himalya. Mit einleitenden 
allgemeinen Bemerkungen. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 
38., pp.59-63, 74-80). 12 S., Braunschweig 1880.
Übersichtsarbeit über die unterschiedlichen Bevölkerungen tibetischer (mongolischer) und 
kaukasischer (arischer) Abstammung, die eng miteinander verflochten im westlichen 
Himalaya leben.

[555] Ganzenmüller, Konrad:
Der Central-Zug des nordwestlichen Himalaya. (Deutsche Rundschau für Geographie und 
Statistik. 3., pp. 149-161, 213-222, 253-256). 27 S. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1881.

[556] Ganzenmüller, Konrad:
Über Klima, Pflanzen- und Tierwelt in dem Centralzug des nordwestlichen Himalaya. 
(Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. 16., pp. 385-420). 36 S., Berlin 1881.
Überwiegend klimatologische Daten, gesammelt von verschiedenen Autoren, vorwiegend 
von den Brüdern Schlagintweit. Ein umfangreiches Zahlenwerk, speziell auch zu Zanskar, 
Ladakh, Lahoul und Spiti. Weniger ausführlich wird die Pflanzenwelt, am kürzesten die 
Tierwelt beschrieben.

[557] Ganzenmüller, Konrad:
Kaschmir. (Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. 4., pp. 511-517, 551-562). 
Mit 4 Abb., 19 S. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1882.
Eine Beschreibung von Srinagar und der umliegenden Landschaft, basierend auf den 
Berichten der Brüder Schlagintweit und dem Werk von Carl Hügel 'Kaschmir und das 
Reich der Siek'. Wie alle Arbeiten des Autors gut recherchiert und als Übersicht angenehm 
zu lesen.

[558] Ganzenmüller, Konrad:
Kaschmir, sein Klima, seine Pflanzen- und Thierwelt. (Mittheilungen der Geographischen 
Gesellschaft in Wien. 30. 
[der neuen Folge XX.), pp. 579-596). 18 S. Eduard Hölzel, Wien 1887.
Diese Arbeit wurde als Fortsetzung von "Kaschmir, sein Klima etc.", Berlin 1881, 
veröffentlicht. Wie die anderen Arbeiten des Autors ist auch diese Übersicht hervorragend 
recherchiert.

[559] Gast, Gustav:
Sven von Hedins abenteuerliche Reise durch Tibet. Auf Grund von Hedins Werk 
'Abenteuer in Tibet' der Jugend und dem Volke erzählt. (Stuttgarter Jugendbücher). Mit 
Abb. auf 4 Tafeln, 202 S. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgt/Berlin/Leipz 
(1920).
Weitere Auflagen, so etwa 1938 (33. bis 35. Tausend).

[560] Gebauer, A K:
Um den Mount Everest. Fahrten und Abenteuer. Mit 74 Abb. nach Originalaufnahmen, 1 
mehrf. gefalt. Karte. 213 S. Deutscher Verlag f. Jugend u. Volk, Wien/Leipzig 1925.
Zweite Auflage 1930.— Auf drei Reisen 1906/7, 1910/11 und 1913 bis 1920 sammelte der 
Autor seine Eindrücke am Oberlauf des Ganges (bis nach Badrinath), in Darjeeling/Sikkim 
und am nepalesischen Südrand, zuletzt bei einer ausgedehnten Reise im chinesisch-
birmanisch-tibetischen Grenzgebiet. Es sind die 'einfachen Erlebnisse' eines Einzelgängers, 
die hier geschildert werden.

[561] Geiger, Rudolf:
Die Kaschmirfrage im Lichte des Völkerrechts. (Schriften zum Völkerrecht. 12.). 288 S. 
Duncker & Humblot, Berlin 1970.
Die jüngere Geschichte Kashmirs und seine Grenzkonflikte werden abgehandelt, mit 
Quellenmaterial und Originaldokumenten.

[562] Gelbrich, Uli:
Tibetische Hunde. Mit 44 farb. Abb. und einigen Strichzeichnungen im Text. 140 S. 
Urania, Leipzig/Jena/Berlin 1987.
Zugleich Lizenzausgabe für Kynos Verlag, Mürlenbach/Eifel 1987.— Neben M. Siber 'Der 
Tibethund', Winterthur 1897, und W. Nouc 'Tibetische Hunde', Stuttgart 1978, eine der 
wenigen Spezialpublikationen zu diesem Thema (samt Überblick über die Geschichte des 
Tibethundes, Bibliographie und Register).

[563] Gelder, Stuart und Gelder, Roma:
Visum für Tibet. Eine Reise in das geheimnisvollste Land der Erde. Aus dem Englischen 
übersetzt von Annelore Klein. Mit Karte im Vorsatz, 5 farb. Abb., 28 s/w Abb. auf Tafeln. 
345 S. Econ, Düsseldorf/Wien 1965.
(The timely Rain. Travels in New Tibet. Hutchinson & Co, London 1964).— Bericht eines 
China-freundlichen Journalisten, der nach 1950 als einer der ersten Ausländer Tibet 
besuchen durfte (Reise von 1962). Dokumentarisch wertvoll, da hier vieles erstmals wieder 
beschrieben und fotografiert wurde, auch erstaunlich viel praktizierte Religion gezeigt 
wird.

[564] Gendün Rinpoche:
Belehrungen von Gendün Rinpoche. Eine Quelle der Wohltat und der Freude. Aus dem 
Englischen übersetzt von Erika Rosenfeld, Udo Jesche Regel und dem Übersetzungsteam 
von 'Karma Dhagpo Gyurme Ling'. Mit 12 s/w Abb., 95 S. Kagyü-Dharma, München 
(1986).
(Teachings of Lama Gendün Rinpoche).— Diese Belehrungen sind der erste von Gendün 
Rinpoche verfaßte Text seit seinem Aufenthalt in Europa im September 1975. Der Text 
ähnelt und basiert auf Gampopas 'Juwelenornament der Befreiung', jedoch mit 
wesentlichen Ergänzungen.

[565] Geng, Shimin und Klimkeit, Hans-Joachim:
Das Zusammentreffen mit Maitreya. Die ersten fünf Kapitel der Hami-Version der 
Maitrisimit. In Zusammenarbeit  mit Helmut Eimer und Jens Peter Laut herausgegeben, 
übersetzt und kommentiert. (Asiatische Forschungen. 103.). 2 Bände. Band 1: Text, 
Übersetzung und Kommentar. 12 u. 333 S.; Band 2: Faksimiles und Indices. 70 Tafeln. 
120 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1988.
Textausgabe und Übersetzung des Anfangsstückes eines umfangreichen 
uigurischen/alttürkischen buddhistischen Dramas, das die Zukunftshoffnung, dem nächsten 
Buddha — nämlich Maitreya — zu begegnen, thematisiert.

[566] Genschow, A:
Unter Chinesen und Tibetanern. Mit einem Bildnis des Verfassers, 189 s/w Fotos im Text, 
6 (davon 2 mehrfach gefalteten) Karten. 345 S. C. J. E. Volckmann, Rostock 1905.
Genschow war Dolmetscher-Offizier im deutschen ostasiatischen Expeditionskorps in 
Tientsin (China). Im Winter 1903/04 reitet er quer durch China, entlang der Ostgrenze 
Tibets, weiter nach Rangun. Differenzierte Beschreibung der tibetischen Grenzbevölkerung 
und der chinesisch/tibetischen Beziehung. Schilderung der Verhältnisse in Ta-tsien-lu 
(tibetisches Grenzstädtchen), wo 40 Jahre später Alexandra David-Néel 1938-1944 
gefangen sitzt (siehe Chalon: Alexandra David-Néel) und Peter Goullart zur gleichen Zeit 
Freundschaft mit den "Schwarzen Lolo" schließt (siehe Goullart: Die Schwarzen Lolo, 
1962).— Doch schon die berühmten Franzosen Huc und Gabet hatten 1846 in Ta-tsien-lu 
auf ihrer anstrengenden, abenteuerlichen Reise auf dem Rückmarsch von Lhasa gerastet. 
Sowohl Walther Stötzner wählte 1914 (siehe Stötzner: Ins unerforschte Tibet) Ta-tsien-lu 
als Basis für seine Expedition, wie auch 20 Jahre später Ernst Schäfer bei seinen beiden 
Osttibet-Expeditionen 1931 und 1934. Heute heißt dieses Städtchen Kanding.

[567] GEO:
GEO-Spezial: Himalaya. Zahlreiche Farbfotos. 1 mehrfach gefaltete Karte. 182 S. Gruner 
und Jahr, Hamburg 1988.
Mit Beiträgen namhafter Autoren zu Nepal, Bhutan, Kashmir und Tibet. Ebenso Berichte 
zur tibetischen Medizin, zum Volksglauben und zur Philosophie. Reisehinweise und 
ausführlicher Info-Teil.

[568] Georgi, Antonio Augustino:
Siehe Johann Ernst Fabri, Halle 1783; Giorgi, Antonio Augustino, Ulm 1989.

[569] Gerner, Manfred:
Himalaya. Nepal, Kaschmir, Sikkim, Ladakh, Nordindische Täler, Bhutan. 67 s/w Abb., 7 
Übersichtsskizzen, 1 Tempelgrundriß. (Goldstadt-Reiseführer). 363 S. Goldstadt, 
Pforzheim 1976.
Vierte Aufl. 1984 (jetzt mit Trekking), 6 Streckenkarten.

[570] Gerner, Manfred:
Bhutan. Kultur und Religion im Land der Drachenkönige. 59 s/w Abb., 16 Farbtafeln, 2 
Karten. 194 S. Indoculture, Stuttgart 1981.
Zweite Auflage 1985.— So oft wie kaum ein anderer Reisender aus unseren Breiten war 
der Autor in Bhutan, das er auf Fußmärschen bis in abgelegene Gegenden für uns 
zugänglich macht. Sein Buch ist ein Führer durch Geschichte, Kultur- und 
Religionsgeschichte und ebenso Reiseführer durch die verschiedenen Landesteile. 
Manches, was Gerner 1981 noch beschreiben konnte, wird heute bereits vor Touristen 
verschlossen gehalten.

[571] Gerner, Manfred:
Schneeland Tibet. 68 s/w Abb., 3 Karten. 224 S. China Studien- u. Verlagsgesellsch, 
Frankfurt/M 1981.
Religionsgeschichte, Kulturgeschichte, politische Geschichte — alle Aspekte, oft mit 
hilfreichen Tabellen und Übersichtsgraphiken verdeutlicht. Der Autor, der nach der 
Öffnung Tibets für Touristen als einer der ersten dies Land besuchte, ist ein ungemein 
sach- und fachkundiger Kenner Tibets.

[572] Gerner, Manfred:
Architekturen im Himalaja. 275 s/w und 62 farbige Abb. 164 S. Deutsche Verlags-Anstalt, 
Stuttgart 1987.
Auch als Lizenzausgabe im Ex Libris Buchclub, Zürich 1988.— Manfred Gerner, 
Architekt und Leiter des Fortbildungszentrums für Denkmalpflege (Fulda) hat auf 
zahlreichen Reisen die Architekturen des Himalaya und Tibets studiert. Sowohl die 
Architekturen des Islam und des Hinduismus, vorrangig aber die Bauten tibetisch-
buddhisticher Prägung, werden bearbeitet und eindrucksvoll dokumentiert, analysiert — 
und liebevoll beschrieben.

[573] Gerner, Manfred und Gerner, Wendelgard:
Hemisfest. Tibetische Tschammysterien. 48 s/w Abb. 74 S. Indoculture, Stuttgart 1978.

[574] Ghulam, Rassul Galwan:
Siehe Galwan, Ghulam Rassul, Berlin 1924.

[575] Gibb, Christopher:
Der Dalai Lama. Das Oberhaupt der Tibeter im Exil, das unermüdlich für den Weltfrieden 
eintritt. (Vorbilder). Aus dem Englischen übersetzt von Roswitha Raab. Mit zahlreichen 
farb. und s/w Abb., 64 S. Arena, Würzburg 1990.
(The Dalai Lama: The Leader of the Exiled People of Tibet & Tireless Worker for World 
Peace. Gareth Stevens Inc., Milwaukee/USA 1900).— Ein neues Dharmabuch für Kinder. 
Es stellt die brillante Persönlichkeit des Dalai Lama vor, wie er sich beispielhaft für die 
Menschheit einsetzt.

[576] Giet, Franz:
Zur Tonität nordchinesischer Mundarten. (Studia Instituti Anthropos. 2.). Mit 10 Karten 
lose im Anhang. 185 S. Missionsdruckerei St. Gabriel, Wien-Mödling 1950.
Darin Teil II: Die Tonität in den Tibeto-chinesischen Sprachen (Die Tonität im 
Tibetischen, S. 29). Dialektgeographische Arbeit, die sich hinsichtlich des Tibetischen auf 
persönliche Angaben von P. Dr. Matth. Hermanns stützt.

[577] Ginzel, F K:
Handbuch der mathematischen und technischen Chronologie. Das Zeitrechnungswesen der 
Völker. I. Band: Zeitrechnung der Babylonier, Ägypter, Mohammedaner, Perser, Inder, 
Südostasiaten, Chinesen, Japaner und Zentralamerikaner. Mit 6 Figuren im Text, 
chronologischen Tafeln und 1 Karte. 584 S. J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung, Leipzig 
1906.
Unveränderter Nachdruck Deutscher Buch-Export und -Import, Abtl. Antiquariat, Leipzig 
1958.— Das IV. Kapitel beginnt mit der "Zeitrechnung in Tibet" (S. 403-409), basierend 
auf den bekannten Quellen wie etwa Waddell, Schlagintweit und Rockhill.

[578] Giorgi, Antonio Agostino:
Das Alphabetum Tibetanum in Auszügen. Aus dem Lateinischen übersetzt und bearbeitet 
von Jeremias Nicolaus Eyring (1768). Reprint (mit zusätzlicher neuer Pagina) von 
"Auszüge aus des Augustinereremiten Georgius neuesten Nachrichten von Tibet" in: 
Johann Christoph Gatterer 'Allgemeine Historische Bibliothek.', Halle 1768. Mit einer 
neuen Einleitung von Jürgen C. Aschoff. 152 S. Fabri, Ulm/Donau 1989.
(Alphabetum Tibetanum missionum apostolicarum commodo editum: praemissa est 
disquisito qua de vario litterarum ac regionis nomine, gentis origine moribus, superstitione, 
ac Manichaeismo fuse disseritur; Beausobrii calumniae in sanctum Augustinum aliosque 
ecclesiae patres refutantur. Studio et labore Augustini Antonii Georgii. Eremitae 
Augustiani, Romae 1762. Verkleinerter Faksimile Reprint, um eine Einleitung von Rudolf 
Kaschewski vermehrt, Köln 1987).— Diese trotz altertümlicher Sprache heute noch gut 
lesbare und vor allem von der Redundanz des Originals befreite Übersetzung des 
'Alphabetum Tibetanum' erschien in Johann Christoph Gatterer's: 'Allgemeine historische 
Bibliothek von Mitgliedern des königlichen Institutes der historischen Wissenschaften zu 
Göttingen', bey Johannes Justinus Gebauer, Halle 1768. Diese deutsche Übersetzung war 
aufgeteilt auf die Bände V, VI und VII.— Da das Werk zuvörderst zukünftigen Tibet-
Missionaren dienen sollte, werden auf S. 1-95 (neue Pagina) Religion und Riten der 
Tibeter dargestellt; S. 95-115 geben eine tabellarische Übersicht über die tibetische 
Zeitrechnung bis 1752 nach dem christlichen Kalender; S. 115-138 sind eine Darstellung 
des tibetischen Reiches und seiner geographischen Grenzen und Provinzen, seiner 
wichtigsten Gesetze (Ehe- und Familienrecht) und Feiertage (Feueropfer). Abschließend 
(S. 128-152) wird der II. Teil des Alphabetum Tibetanum, der dem Werk den Namen gab, 
referiert, nämlich die 23 Kapitel, die von der tibetischen Schrift, den Schreib- und 
Druckmaterialien handeln.

[579] Gjefsen, Reinhard Johann:
Deskriptive Analyse von Schamanismus und Hexerei bei den Purbia Raji Südwest-Nepals. 
Mit Abb. und Karte(n). (Dissertation Univ. Wien. Philosoph. Fakultät). 303 S. Universität, 
Wien 1973.

[582] Glasenapp, Helmuth von (1891-1963):
Der Buddhismus in Indien und im Fernen Osten. Schicksale und Lebensformen einer 
Erlösungsreligion. Mit 16 Abb., 402 S. Atlantis, Berlin/Zürich 1936.
Helmuth von Glasenapp, der bedeutende Indologe, behandelt hier auf S. 305 ff. auch Tibet.

[580] Glasenapp, Helmuth von:
Buddhistische Mysterien. Die geheimen Lehren und Riten des Diamant-Fahrzeugs. 
(Sammlung Voelkerglaube). 8 s/w Abb. auf Tafeln, 3 Strichzeichnungen im Text. 201 S. 
W. Spemann, Stuttgart 1940.
In 3 Kapiteln werden "Werden und Wesen des Diamant-Fahrzeugs", "Die tantrischen 
Lehren und Riten" sowie "Der Shakti-Kult und seine Esoterik" behandelt. Vielfaches 
Eingehen auf Tibet. Mit Glossar und Register.

[581] Glasenapp, Helmuth von:
Pfad zur Erleuchtung. Das Kleine, das Große und das Diamant-Fahrzeug. Übersetzt und 
herausgegeben von Helmuth von Glasenapp. 220 S. Eugen Diederichs, Köln 1956.
Erneut aufgelegt 1974. Neue Ausgabe in "Diederichs Gelbe Reihe. Indien. 8.", hiervon 4. 
Auflage 1985.— Das Buch behandelt in drei Abschnitten das Kleine Fahrzeug, das Große 
Fahrzeug und das Diamantfahrzeug, jeweils unter den drei Aspekten: Buddha, Lehre, 
Gemeinde/Kultus, und dies in einer klaren und knapp gefaßten Sprache. Mit vielen 
wertvollen weiterführenden Anmerkungen.

[583] Godden, Rumer:
Eisvogel fängt Feuer. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Pohr. 360 S. 
Paul Zolnay, Wien 1954.
(Kingfishers catch Fire. Wo und wann erschienen??).— Auch rororo TB 209, Hamburg 
1957. "Meine Augen werden nie mehr arm sein, nachdem sie Kashmir gesehen haben."  
Das muß wohl wahr sein! Rumer Godden schildert die faszinierende Farbenpracht 
Kashmirs in einer Weise, die jeden Leser berühren muß. Zum Inhalt des Romans: Mrs. 
Barrington-Ward beschließt nach dem Tod ihres Mannes in Indien zu bleiben. Alle 
Warnungen mißachtend mietet sie ein verfallenes Haus in einem Himalaya-Bergdorf in der 
Nähe von Srinagar. Durch Schulden und Krankheit verarmt will sie in der einfachen Art 
der Menschen dort leben. Das kolonial geprägte Denken der Dörfler läßt dies jedoch nicht 
zu und so gerät sie zwischen rivalisierenden Familien mit ihren beiden Kindern in 
Lebensgefahr und muß Indien schließlich verlassen (Renate Hoffmann).

[584] Godden, Rumer (d. i. Margaret Rumer Haynes Dixon):
Uralt der Wind vom Himalaja. Roman. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Hilde 
Spiel. 304 S. Wolfgang Krüger, Hamburg 1952.
(Black Narcissus. Peter Davies, London 1939).— Auch rororo TB 408, 1961.- Der 
Roman spielt in einem Hochtal des Himalaya am Fuße des Kangenjunga. Ein Raja möchte 
die unrühmlichen Taten seiner Vorfahren sühnen, indem er den Palast seines Vaters dem 
christlichen Orden der "Dienerinnen Mariae" übereignet, auf daß sie eine Missionsstation 
mit Schule und Spital einrichten. Der Kampf der Oberin, Schwester Clodagh, und ihrer 
Mitschwestern gegen die im Volk tief verwurzelte traditionelle Religion und Kultur ist 
nach einem Jahr verloren. Ohne 'happy end' räumen die Schwestern unter schwierigsten 
Bedingungen den Palast, geben das Haus dem Raja zurück und ziehen wieder hinunter in 
die indische Tiefebene. Eine subtile — erfolgreich verfilmte — Geschichte über das 
rätselhafte Wesen Indiens.

[585] Göllner, Gerd:
Milarepa. Von der Verwirklichung und andere Texte. Übersetzt von Gerd Göllner, 
herausgegeben und eingeleitet von Franz-Theo Gottwald. 140 S. Bruno Martin, 
Südergellersen 1985.
Milarepa, der große tibetische Yogi, hat die Lehrmeinungen und Übungen seines Meisters 
Marpa, dem das Zusammenschweißen von tantrischen Erfahrungen, Yoga und Mahamudra 
gelang, mit seinen "Hunderttausend Gesängen" volkstümlich verbreitet. Die hier 
vorliegenden Texte (z. T. von Franz-Theo Gottwald sorgsam kommentiert) kreisen alle um 
die höchste Verwirklichung oder Erleuchtung.

[586] Goepper, Roger:
Kunst und Kunsthandwerk Ostasiens. Ein Handbuch für Sammler und Liebhaber. (Keysers 
Handbücher für Kunst- und Antiquitätensammler). Mit 56 Fig., 305 Abb. auf Tafeln, 474 
S. Keysersche Verlagsbuchhandlung, München 1968.
Gekürzte und bearbeitete Taschenbuchausgabe, dtv 2852, München 1978.—

[587] Goepper, Roger:
Alchi. Buddhas, Göttinnen, Mandalas, Wandmalerei in einem Himalaya-Kloster. 
Fotografien von Barbara Lutterbeck und Jaroslav Poncar. 32 Farbtafeln mit deutsch/engl. 
Legenden. 110 S. DuMont, Köln 1982.
Der Band war zugleich Katalog der Ausstellung vom 9. Okt. 1982 bis 30. Jan. 1983, 
Museum für Ostasiatische Kunst der Stadt Köln.

[588] Goepper, Roger und Thingo, TseringTashi:
Siehe "Katalog" 1974.

[589] Goetschi, Arthur:
Siehe Robert Inwyler, Solothurn 1966.

[590] Goldstein, Joseph und Kornfield, Jack:
Einsicht durch Meditation. Die Achtsamkeit des Herzens. Buddhistische Einsichts-
Meditation für westliche Menschen. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Theo Kierdorf 
in Zusammenarbeit mit Hildegard Höhr. Mit einem Vorwort des 14. Dalai Lama. 286 S. O. 
W. Barth (Scherz), Bern/München/Wien 1989.
(Seeking the Heart of Wisdom — The Path of Insight Meditation. Shambhala Publ., 
Boston 1987).— Beide Autoren arbeiteten mit viel Erfolg als Meditationslehrer am von 
Chögyam Trungpa in Boulder 1974 gegründeten Naropa-Institut. Ihr Buch stellt eine 
zeitgenössische Zusammenfassung jener praktischen Lehre dar, die 'in ihrer essentiellen 
Reinheit bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben ist'. Das Buch gibt klare 
Erläuterungen der Meditationsanweisungen und der Übungen, wie sie in westlichen 
Meditationskursen benutzt werden.

[591] Goullart, Peter:
Die Schwarzen Lolo. Zwischen China und Tibet. Mit 1 Karte, 273 S. Paul List, München 
1962.
(Princes of the Black Bone. Life in the Tibetan Borderland. John Murray, London 1959; 
Titel der amerikanischen Ausgabe: Land of the Lamas. Adventures in secret Tibet. E. P. 
Dutton & Co., New York 1959).— Seltene ethnologische Schilderung eines sehr 
zurückgezogen lebenden Volkes im chinesisch-tibetischen Grenzgebiet. Eigenständige 
Kultur, weder von den Chinesen noch von den Tibetern überformt. Goullart gelang es, 
1939 in dieses Gebiet vorzudringen und Freundschaft mit einem Lolo-Fürsten zu schließen. 
Ein spannend und einfühlsam geschriebener Erlebnisbericht.

[591 a] Govinda, Lama Anagarika (1898-1985):
Grundlagen tibetischer Mystik. Nach den esoterischen Lehren des Großen Mantra OM 
MANI PADME HUM. Mit 16 Abb. tibetischer Plastiken nach Aufnahmen von Li Gotami 
Govinda. 358 S. Rascher & Cie., Zürich/Stuttgart 1956.
Zweite erweiterte und überarbeitete Auflage (403 S.) 1966; ab der 3. Auflage bei Otto 
Wilhelm Barth, Weilheim 1973. 7. Aufl. 1988, jetzt mit zusätzlichem Untertitel: Eines der 
großen Quellenwerke zum Verständnis östlicher Weisheit. Die englische Ausgabe erschien 
London 1959, New York 1974.— In diesem Buche schlägt sich die Dankbarkeit nieder, in 
der sich Govinda seinen tibetischen Lehrern und unter ihnen vor allem Tomo Gesche 
Rimpoche verbunden fühlt. Das Buch fällt nicht in den Bereich dessen, was wir unter 
Wissenschaft zu verstehen gewohnt sind; nach den Maßstäben solcher Wissenschaft im 
landläufigen Sinn läßt sich Govindas Buch nicht messen, seine Inhalte nicht werten. 
Govinda möchte das Tor zu einer höheren Weisheit öffnen, wie sie nur über die Schau 
eines meditierenden Mystikers zu gewinnen ist. Er führt dies aus an Hand der Grundlehren, 
die die in Tibet beheimatete Schule buddhistischer Mystik der Kagyütpa befolgt, das heißt 
also jener Richtung des Buddhismus, die sich auf Naropa, Marpa und als bekannteste und 
berühmteste Persönlichkeit auf Milarepa zurückführt. Wer immer sich mit buddhistischen 
und darüber hinaus auch mit der indischen Mystik und dem Tantrismus befassen muß oder 
will, der wird dankbar sein für dies Buch mit seiner durchgeistigten Darstellung des 
vergeistigtsten buddhistischen Mystizismus des Tantra (frei nach einer Rezension von F. 
Weller, Orientalistische Literaturzeitung 1960).

[592] Govinda, Lama Anagarika:
Mandala. Der heilige Kreis. Stufen der Meditation. Meditationsgedichte und 
Betrachtungen. (Lebendige Bausteine. 30.). Mit 7 farb. und 9 s/w Tafeln nach Gemälden 
und Zeichnungen des Verfassers. 136 S. Origo, Zürich 1960.
Zweite erweiterte Auflage (168 S.) 1961; 4. Aufl. Bern 1984.— Als Künstler, sowohl 
Dichter wie Maler, nähert sich Govinda hier dem 'Heiligen Kreis', mit drei Gedichtzyklen, 
visionären Zeichnungen und Gemälden.

[593] Govinda, Lama Anagarika:
Die psychologische Haltung der frühbuddhistischen Philosophie und ihre systematische 
Darstellung nach der Tradition des Abhidhamma. Mit Diagrammen und Tabellen. 263 S. 
Rascher, Zürich/Stuttgart 1962.
(Engl. Erstveröffentlichung Patna Universität/Indien).— Zweite Auflage bei Octopus, 
Wien 1980. Dieses erste bedeutende Buch des weltweit bekannten 'Tibetologen' ist eine 
Zusammenfassung der von ihm in den Jahren 1936/37 an der indischen Universität Patna 
gehaltenen Vorlesungen über buddhistische Grunderfahrungen. Als Grundlage dient der 
Abhidhamma (Gesamtheit der psychologischen und philosophischen Grundlehren des 
Buddhismus). Im Buddhismus gehören Psychologie und Philosophie als Weg des 
Erkennens und Formulierung des Erkannten untrennbar zusammen: Philosophie ist die 
theoretische Seite des Buddhismus, die religiöse Seite ist der durch die praktische 
Erfahrung geschaffene Weg. Psychologie hingegen besteht in der Analyse der Kräfte und 
Bedingungen, die den Fortschritt auf diesem Weg begünstigen oder hindern. Govinda 
gelingt es, diese Vorstellungen dem Leser, je nach Vorbildung und Intensität der Lektüre, 
zu vermitteln und ein echtes Verständnis zu erzeugen. Auch wenn man nicht alles 
verstanden hat, kann sich das beglückende Gefühl einstellen, mit dem Lesen auch eine 
Strecke des 'Weges' zurückgelegt zu haben (Renate Wagner).

[594] Govinda, Lama Anagarika:
Der Weg der weissen Wolken. Erlebnisse eines buddhistischen Pilgers in Tibet. Aus dem 
Englischen vom Autor übersetzt und erweitert. Mit 37 Tafeln und Illustrationen im Text, 1 
Karte. 455 S. Rascher, Zürich/Stuttgart 1969.
(The Way of the White Clouds. Hutchinson & Co, London 1966, 1968).— Ab der zweiten 
Auflage (1973) bei Otto Wilhelm Barth, Weilheim. Ab der 10. Auflage beim Scherz 
Verlag, München 1987. Vollständige TB Ausgabe, München 1988. Das bis heute populäre 
Werk, ein weltweiter Bestseller und noch immer faszinierend zu lesen, berichtet unter 
anderem von einem mehrmonatigen Aufenthalt im längst untergegangenen Königreich von 
Guge in Westtibet. Eine spannend geschriebene Reise, auch mit Wanderung um den 
heiligen Berg Kailash, voller innerer und äußerer Anteilnahme an Tibet, seiner Kultur und 
seinen Menschen. "Govinda, der zur bKa'-rgyud-pa-Schule gehört, verweist auf das 
Eremitenwesen, wo in Wahrheit der Kraftquell des tibetischen Buddhismus zu suchen ist. 
Von besonderer Bedeutung für die seelische Disposition des Tibeters scheint die 
Landschaft zu sein. Wahrscheinlich spielen insbesondere atmosphärische Verhältnisse bei 
der Freilegung gewisser Tiefenschichten der Psyche eine besondere Rolle" (Siegbert 
Hummel, in Sinologica 2.).

[595] Govinda, Lama Anagarika:
Wege zur Ganzheit. Festschrift zum 75. Geburtstag von Lama Anagarika Govinda von 
seinen Freunden und Schülern. Mit einigen s/w Fotos und Zeichnungen. 251 S. Kasar Devi 
Ashram Publication, Almora/Indien 1973.
Die Festschrift enthält Beiträge von E. Benz, K. Dürckheim, C. von Korvin-Krasinsky, 
Sangarakshita, W. Schumann, H. de Terra, A. Watts u.a.

[596] Govinda, Lama Anagarika:
Schöpferische Meditation und multidimensionales Bewusstsein. Mit Frontispiz (Portrait 
des Verfassers), 8 Farb- und 1 s/w Tafel, 7 Zeichnungen und 1 Tabelle. 330 S. Aurum, 
Freiburg i. Br. 1977.
(Kapitel 2 bis 10 aus 'Mandala', Zürich 1960, übernommen).— 2. Aufl. 1982. Ein Buch 
von höchster lebendiger praktischer Weisheit, in dem die Meditation ihres mystischen 
Aspekts entkleidet und transparent gemacht wird und die Grundlagen und 
Voraussetzungen aller Meditation aufgezeigt werden: Lama Govindas Lebenswerk (aus 
dem Verlagstext).
[597] Govinda, Lama Anagarika:
Bilder aus Indien und Tibet. Vorwort von Dr. Hans Wolfgang Schumann. 50 s/w und 
Farbtafeln, mit deutsch/engl. Legenden. Einleitender (deutsch/engl., nicht paginiert) Text 
16 S. Irisiana, Haldenwang 1978.
Bilder von Lama Anagarika Govinda, der während seiner Tibetreisen die Eindrücke mit 
Kohle, Pastellstiften und Wasserfarben festhielt. Es sind Bilder aus Sikkim, Westtibet und 
Tsaparang, auch vom heiligen Berg Kailash. H. W. Schumann schreibt dazu im Vorwort: 
"Als Maler und Zeichner aktiv ist Lama Govinda seit seiner Begegnung mit dem vom 
Buddhismus begeisterten amerikanischen Maler Earl Henri Brewster, mit dem er in den 
20er Jahren in Italien Freundschaft schloß. Brewster war es, der den jungen Archäologen 
ermutigte, Kunst nicht nur zu studieren, sondern auch auszuüben. Überwiegend sind es 
Landschafts- und Architekturmotive, die Lama Govinda aufnimmt, in einer linearen, mit 
satten Konturen arbeitenden Darstellungsweise, mit tiefen, aber lebhaften Farben. Man 
spürt, daß diese Kunst tiefen Weisheitsquellen und feinsinniger Naturverbundenheit 
entspringt." Auffallend die Ähnlichkeit der Motive und Darstellungsweise mit den Bildern 
des dem Anagarika Govinda wesensverwandten Nicholas Roerich (siehe hierzu Jacqueline 
Decter, Basel 1990).

[598] Govinda, Lama Anagarika:
Der Stupa. Psychokosmisches Lebens- und Todessymbol. Mit Vorworten von 
Rabindranath Tagore und Tarthang Tulku Rinpoche. Mit 4 ganzseitigen Fotos, Frontispiz, 
23 Abb. im Text, 1 Tabelle. 109 S. Aurum, Freiburg i. Br. 1978.
(Psycho-cosmic symbolism of the Buddhist Stupa. Emeryville 1976).— Der Stupa ist ein 
architektonisch und menschheitsgeschichtlich bedeutendes Werk. Gleichzeitig geht es hier, 
ähnlich wie bei der ägyptischen Pyramide, um ein universelles Symbol. Er ist "zu 
Architektur erstarrtes" Lebens- und Todessymbol in einem. Das Wissen, das uns Lama 
Govinda als gebürtiger Europäer hier vermittelt, können wir als Schlüssel zur Erweckung 
des höheren Bewußtseins in uns selber nutzen (Verlagstext). Das in Teilen bereits zuvor in 
englischer Sprache (1935/1950) publizierte Werk geht auch auf die besondere 
"Symbolische Bedeutung des Stupa nach dem Tanjur" und die "Solare und lunare 
Symbolik in der Entwicklung der Stupa-Architektur" ein.

[599] Govinda, Lama Anagarika:
Buddhistische Reflexionen. Wege der Befreiung ohne Verleugnung der eigenen Wurzeln. 
Die Bedeutung von Lehre und Methoden des Buddhismus für westliche Menschen. Mit 
Frontispiz und einigen Zeichnungen im Text. 280 S. Scherz für O. W. Barth, 
Bern/München/Wien 1983.
Im zweiten Teil 'Der Weg nach Innen' vertieftes Eingehen auf die tibetische Kultur, 
Philosophie und Religion, insbesondere auch auf das tibetische Totenbuch.

[601] Greenough, R:
Probleme des Bildungswesens in Nepal / Educational Problems in Nepal. (Nepal-Report. 
2.). Mit 1 Tafel, 22 S. Deutsch-Nepalische Gesellschaft, Köln 1970.

[602] Grieder, Peter:
Tibet. Land zwischen Himmel und Erde. Eine Reise nach Innen. Mit 160 Farbfotos. 187 S. 
Walter, Olten 1990.
(Pays entre ciel et terre — Tibet, un voyage intérieur. La Renaissance du Livre, Brüssel 
1990).— Mit sachkundigen und einfühlenden Texten wird von Bild zu Bild geleitet. Ein 
'Bildreisebuch', das mehr zeigt, als man sieht, geordnet nach verschiedenen Themen und 
Landschaften des tibetischen Kulturkreises. Sehr persönliche, nicht akademische, höchst 
anschauliche Darstellungsweise des Kurators am Tibetinstitut in Rikon/Schweiz. Eine 
Reise über Kashmir, Ladakh, Bhutan nach Tibet, zu den 'Dingen', und dann zu den inneren 
Wahrheiten (nach Asiatica-Bücherdienst M. Henss).

[603] Grimm, Brüder:
Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder 
Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und 
Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, 
Herkunftsnachweise, Nachwort. (Reclam Universal-Bibliothek Nr. 3193). 624 S. Philipp 
Reclam jun., Stuttgart 1980.
Erstausgabe 1822. Bibliographisch ergänzte Ausgabe Stuttgart 1983. 
[zusätzlich auch Johannes Bolte und Georg Polívka: Anmerkungen zu den Kinder- und 
Hausmärchen der Brüder Grimm, 5 Bände, Leipzig 1913-32, Reprint Hildesheim 1963]. 
Mit Eingehen auf das Gesar-Epos (S. 386-392 alte Pagina) und Verwandtschaft zu 
deutschen Märchen.

[604] Griswold, Alexander B, Kim, Chewon, und Pott, Pieter-Hendrik:
Burma, Korea, Tibet. (Kunst der Welt. Die außereuropäischen Kulturen. Ihre 
geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen). Mit 69 Farbtafeln, 57 
Textabbildungen und 5 Kartenskizzen. Burma und Korea aus dem Englischen übersetzt 
von A. Wieber; Tibet aus dem Holländischen von L. Riedel. 279 S. Holle, Baden-Baden 
1963.
(The Art of Burma, Korea, Tibet. New York 1964).— 2. Aufl. 1964. Erschienen auch im 
Schweizer Druck- u. Verlagshaus, Zürich 1976. Paperback-Ausgabe 1976, hiervon 3. Aufl. 
(240 S.) 1979. Der Tibet-Teil (S. 143-218, mit 31 Abb.) stammt von Pieter Pott, dem 
ehemaligen Direktor des Völkerkundemuseums in Leiden/Holland, einem speziellen 
Kenner der Ikonographie des späten Buddhismus.

[605] Grob, Ernst und Schmaderer, Ludwig:
Drei im Himalaja. Die Erlebnisse einer Himalajafahrt. Unter Mitwirkung von Herbert 
Paidar und Fritz Schmitt. Mit 63 Bildtafeln, 2 Panoramen und 3 Kartenskizzen. 98 S. F. 
Bruckmann, München 1938.
Ein weiteres Buch von Ernst Grob und Ludwig Schmaderer (und Herbert Paidar) 
'Zwischen Kantsch und Tibet', München 1940, widmet sich ausschließlich der 
Bergsteigerei, während dieses Buch über die 1937 durchgeführte eher 'bescheidene 
Expedition' durch Sikkim zum Nepal-Peak auch etwas 'Lokalkolorit' vermittelt.

[606] Grönbold, Günter:
Der Buddhistische Kanon. Eine Bibliographie. 70 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1984.
Seite 27 ff.: Tibetischer Kanon, Blockdruckausgaben, moderne Nachdrucke; Seite 31 ff.: 
Alte tibetische Kanonkataloge. Mit Kurzkommentaren. Bibliographie zu allen Versionen 
des buddhistischen Kanons. Besonders gut für den Bereich des tibetischen Kanjur und 
Tanjur recherchiert.

[607] Grönbold, Günter:
Jesus in Indien. Das Ende einer Legende. 152 S. Kösel, München 1985.
Bezieht sich auf die häufig auftauchende Behauptung, Jesus sei in Indien bzw. Kaschmir 
und auch in Tibet gewesen und zeigt die verschiedenen Quellen dieser Erzählung auf: das 
Buch von N. Notowitsch (siehe dort) und die Offenbarungen des Ghulam Mirza Ahmad. 
Es wird deutlich gemacht, daß Notowitsch's angebliche Funde von tibetischen Texten im 
Kloster Hemis reine Fiktion sind. Auch die anderen angeblichen Beziehungen Jesu zu Tibet 
oder Kashmir sind rein sachlich nicht möglich. Vergleiche hierzu auch Charles Henry 1897 
und Norbert Klatt, Göttingen 1988.

[608] Grönbold, Günter:
Tibetica in der Bayerischen Staatsbibliothek. (Ausstellungskataloge. 33.). Ausstellung 
anläßlich des 4. Seminars der International Association for Tibetan Studies vom 21. bis 27. 
1985 in Schloß Hohenkammer. 27 S. Bayerische Staatsbibliothek, München 1985.
Gezeigt wurden in einer Kabinettausstellung einige wissenschaftlich relevante Tibetica aus 
eigenen Beständen der Staatsbibliothek, die unter anderem den gesamten Nachlaß der 
Brüder Schlagintweit wie auch den von Albert Grünwedel (1856-1935) besitzt.

[609] Grönbold, Günter:
Die tibetischen Blockdrucke der Bayerischen Staatsbibliothek. Eine Titelliste. 244 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1989.
Beschreibung der 365 tibetischsprachigen Blockdrucke und Drucktafeln der Bayerischen 
Staatsbibliothek. Unabhängig von der Zahl der Bände wurden auch die 966 Einzeltitel 
durchgezählt. Mitgelistet sind auch eine Reihe lithographierter Hefte der Herrnhuter 
Missionare aus Ladakh sowie tibetische Texte auf Mikrofilmen, die z. T. vom Sikkim 
Institute of Tibetology, Gangtok, gekauft wurden. Ausführliches Register.

[610] Grönbold, Günter:
Tibetische Buchdeckel. (Bayerische Staatsbibliothek. Ausstellungskataloge. 54.). 
Ausstellung vom 8. April bis 1. Juni 1991. Mit 65 farb. Abb., 156 S. Bayerische 
Staatsbibliothek, München 1991.
In der ersten Ausstellung dieser Art überhaupt wurde die Sammlung tibetischer, 
geschnitzter und bemalter Buchdeckel der Bayerischen Staatsbibliothek München gezeigt. 
Sie ist systematisch nach Typen und verschiedenem Alter angelegt. Zum erstenmal werden 
im Katalog Buchdeckel als Kunstwerke eigenen Ranges dargestellt, zudem wird eine 
zeitliche Einordnung dieser Kunstobjekte versucht.

[611] Groot, Joh. Jak. Maria de:
Chinesische Urkunden zur Geschichte Asiens. Erster Teil: Die Hunnen der vorchristlichen 
Zeit. Zweiter Teil: Die Westlande Chinas in der vorchristlichen Zeit. In vollständiger 
Zusammenfassung übersetzt und erläutert. 224 S./304 S. Walter de Gruyter & Co., Berlin 
und Leipzig 1921/1926.
Der zweite Teil wurde von O. Franke aus dem Nachlaß des Verfassers herausgegeben. 
Darin auch eine Monographie der Han-Dynastie mit dem Titel 'Berichte über die K'iong 
des Westens' mit dem ältesten Dokument der Welt über West-Tibet.

[612] Grousset, René:
Die Reise nach Westen oder wie Hsüan-tsang den Buddhismus nach China holte. Aus dem 
Französischen übersetzt von Peter Fischer in Zusammenarbeit mit Renate Schmidt. Mit 
Frontispiz, 14 Abb. und 1 Karte. 260 S. Eugen Diederichs, Köln 1986.
(Sur les Traces du Bouddha. Plon, Paris 1929).— Der Mönch Hsüan-tsang reiste 629 n. 
Ch. auf der Seidenstraße in einem großen Bogen rund um das große unerforschte Tibet zu 
den buddhistischen Zentren Nordindiens, von wo er 17 Jahre später mit 657 Sanskrit-
Handschriften im Tragkorb über den gleichen Weg zurückkehrte. In 19 weiteren Jahren, 
die der Entzifferung, der Übersetzung und der Lehre gewidmet waren, erlangte er 
Weltruhm, nachdem ihm ein einzigartiger 'Religionstransfer' mit Auswirkungen bis nach 
Japan und Korea gelungen war.

[613] Gruber, Ulrich F:
Pagoden, Yaks und Lamaklöster. Wanderungen in Nepal. 23 s/w Abb., 1 Karte im 
Vorsatz. 155 S. Universitas, Berlin 1970.
Zweite Aufl. 1972. Der Autor (Zoologe, Botaniker, Geograph), Mitarbeiter am Projekt 
"Forschungsunternehmen Nepal Himalaya", wandert 18 Monate lang auf mehreren 
Expeditionen kreuz und quer durch Nepal. Lebendig beschreibt er die Menschen, Kultur 
und Religion, Flora und Fauna und eindringlich die Vielfalt der großartigen Landschaft 
Nepals.

[614] Gruber, Ulrich F:
In den Tälern des Nepal-Himalaya. Wanderungen und Begegnungen. Ein Reisebegleiter. 
Mit farbigem Frontispiz, 31 farbigen und 53 s/w Abb. 1 Karte. 268 S. Harnack, München 
1985.
Ulrich Gruber, Oberkonservator an der Zoologischen Staatssammlung München, erforscht 
seit 1960 die Systematik und Ökologie der Wirbeltiere im Himalaya. Als er vor 30 Jahren 
zu seiner ersten Wanderung durch Nepal aufbrach, konnte er nicht ahnen, daß sich daraus 
eine Kette immer neuer Begegnungen mit Nepal ergeben würden. Auf seinen zoologischen 
Forschungsexpeditionen, auf privaten Exkursionen und als Führer von Trekkingtouren trug 
er eine Vielfalt von Beobachtungen und Erlebnissen zusammen, die in essayistischen 
Kapiteln eine echte Landeskunde ergeben.

[615] Gruber, Ulrich F:
Nepal. Ein Königreich im Schatten des Himalaya. Mit 32 Farbseiten, 86 einfarb. 
Textillustrationen und 15 Karten und Plänen. Praktische Reisehinweise im Anhang. 364 S. 
Prestel, München 1990.
U. Gruber liefert ein lebendiges Bild der Tier- und Pflanzenwelt, informiert gründlich über 
Nepals Geschichte, erläutert die Religionen und die Kunst der verschiedenen Volksgruppen 
und gibt Hinweise zum legendenumwobenen Yeti-Phänomen. Vieles ist neu und in dieser 
Form noch in keinem Reiseführer so ausführlich dargestellt worden. Die Beschreibung der 
wichtigsten Trekkingtouren wird im Anhang durch touristische Hinweise ergänzt. Dieser 
informative Landschafts-Führer ist geprägt durch die Kompetenz und langjährige 
Erfahrung des Autors, der Nepal seit 1961 immer wieder bereist hat (aus dem 
Verlagstext).

[616] Grueber, Johannes (1623-1680):
Brief P. Joannis Grueber, der Gesellschafft Jesu Missionarii aus der Oesterreicher Provintz. 
An R. P. Joannem Haffenecker, des Collegii Soc. Jesu und der Universität zu Gräitz in 
Steyermarck Rectorem. Geschrieben zu Surate in Ost-Indien den 7. Mertzen 1658. (Der 
Neuer Welt-Bott mit allerhand nachrichten deren Missionarien So. Jesu. Erster Bund oder 
die 8. Erste Theil.). Theils aus Handschrifftlichen Urkunden, theils aus denen 
Französischen Lettres Edificantes verteutscht und zusammengetragen von Joseph. 
Philips/Martins/Joh. Veith Buchhän, Augspurg/Grätz 1726.
Muß noch Seitenzahl 111/112 !! (Neudruck der 5 Bände, Graz 1969).— Dieser zwei 
Seiten umfassende Brief Gruebers wird immer wieder zitiert in Hinblick auf seine Reise 
nach Tibet. Der Brief enthält jedoch kein Wort über Tibet, sondern nur eine Schilderung 
der indischen Verhältnisse vor seiner Reise nach Tibet.

[617] Grueber, Johannes:
Als Kundschafter des Papstes nach China 1656-1664. Die erste Durchquerung Tibets. 
Herausgegeben von Franz Braumann, nach den Briefen Johannes Gruebers und den 
Berichten seiner Biographen Athanasius Kircher und Melchisedech Thevenot. (Alte 
abenteuerliche Reiseberichte). Mit 25 zeitgenössischen Abb. und 2 Karten. 200 S. K. 
Thienemann (Edition Erdmann), Stuttgart 1985.
Der österreichische Jesuitenpater, Astronom und Mathematiker Johannes Grueber war der 
erste Europäer, der — im Juni 1661 — die tibetische Hauptstadt Lhasa betrat, dort etwa 
einen Monat blieb, dann über den Himalaya nach Indien weiterzog. In Agra starb sein 
Begleiter d'Orville an Erschöpfung.— Seinen Auftrag, einen neuen Überlandweg von 
Europa nach China zu finden, hatte er mit dieser erfolgreichen Route 
Peking/Lhasa/Indien/Kleinasien erfüllt; acht Jahre war er unterwegs, bis er gesund wieder 
in Rom anlangte. Seine Schilderung der Tibeter, des Potala und des Dalai Lama, wie auch 
sein ganzer Reisebericht zeugen von einer wachen und scharfen Beobachtungsgabe. Sein 
noch heute spannend zu lesender Reisebericht hat über lange Zeit das europäische Bild von 
Tibet geprägt. Seine Briefe und Notizen wurden bereits 1687 in Florenz publiziert.

[618] Grueber, Johannes:
Siehe auch Bruno Zimmel, Wien 1953; Franz Braumann, Wien 1958.

[618 a] Grünwedel, Albert (1856-1935):
Biobibliographie siehe Johannes Schubert (Artibus Asiae), Ascona 1936. Siehe auch Eugen 
Pander, Berlin 1890.

[619] Grünwedel, Albert:
Notizen zur Ikonographie des Lamaismus. (Original-Mittheilungen aus der ethnologischen 
Abtheilung der Königlichen Museen zu Berlin. I., 1. Heft, pp. 38-45, 103-131). 1 Abb., 35 
S. W. Spemann, Berlin 1885.
Grünwedel teilt das lamaistische Pantheon in drei große Gruppen ein, d. h. in die 'alten 
Typen', Darstellungen aus dem Leben des Buddha und das weitergebildete 
Legendenmaterial, sowie Typen des Padmapani, Manjusri usf., aus der späteren Geschichte 
des Buddhismus. Die zweite Gruppe umfaßt Bildungen des Sivaismus, der Tantraliteratur 
und des Kalacakrasystems, die dritte Gruppe letztlich die Kirchenväter und Dalai Lamas 
von Tibet. Im weiteren werden einzelne Typen anhand des umfangreichen Materials an 
Texten, Bronzen und Tonpasten, die über die deutsche Gesandtschaft in Peking für Berlin 
erworben werden konnten, beschrieben.

[620] Grünwedel, Albert:
Drei Leptscha Texte. Mit Auszügen aus dem Padma-than-yig und Glossar. (T'oung Pao 
(Series 1), VII., pp. 526-561). 36 S. Brill, Leiden 1896.

[621] Grünwedel, Albert:
Ein Kapitel des Ta-she-sung. (In: Festschrift für Adolf Bastian zu seinem 70. Geburtstag, 
26. Juni 1896., pp. 459-482). 6 Abb., 24 S. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1896.
Erschien als Sonderpublikation im Buchhandel.— Grünwedel veröffentlicht den Leptscha-
Text in Transkription, nebst Übersetzung und Glossar. Aus dem Padma Than-yig, dem 
tibetischen Legendenbuch, werden die Kapitel 18 und 19 sowie die entsprechenden Stellen 
des in der Leptschasprache (Bergvolk in Sikkim) verfaßten Ta-she-sung in Transkription 
und deutscher Übersetzung gegeben. Padmasambhava meditiert auf Leichenstätten, begibt 
sich nach Gaya, lernt Astrologie, alle Sprachen etc. Grünwedels Äußerung hierzu: 
"missverstandene Fetzen buddhistischer Texte, 'Sudelbrei' eines Teufelsbanners, eines halb 
wahnsinnigen, wesentlich in vorderasiatischen Ideen aufgewachsenen Fanatikers, 
aufgestutzt mit allerlei wohlklingenden Phrasen buddhistischer Legende und Philosophie".

[622] Grünwedel, Albert:
Buddhistische Studien. 2.; Excurs: Das Supparakadschataka in Padmasambhava's 
Legendenbuch. (Veröffentlichungen aus dem Königlichen Museum für Völkerkunde. 5., 
pp. 105-126). 21 S. Dietrich Reimer, Berlin 1897.
Der Autor gibt den tibetischen Text und eine Übersetzung des "Abenteuerreichen 
Schiffermärchens" wieder, nach zwei verschiedenen Handschriften. Die Erzählung findet 
man auch bei den Erzählungen im Dsanglun, doch bietet Grünwedels Fassung zusätzliche 
Komponenten.

[623] Grünwedel, Albert:
Padmasambhava und Mandarava. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft, 52., pp. 447-461). 15 S., Leipzig 1898.
Übersetzung und transkribierter Text aus dem Ta-se-sun, und zwar das Kapitel, wo 
Padmasambhava seine (eine unter vier weiteren) Gemahlin Mandarava, die Tochter eines 
indischen Königs, bekehrt. Mit Mandarava (in diesem Textteil nicht mehr übersetzt) 
kommt er nach Tibet, unterwirft alle Dämonen und baut das Kloster Sam-ye. Mandarava 
ist die Hauptbegleiterin Padmasambhavas auf seinen abenteuerlichen Reisen.

[624] Grünwedel, Albert:
Zur buddhistischen Ikonographie. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Völker- und 
Länderkunde. 75., pp. 169-177). Mit 16 Abb. im Text. 9 S. Friedr. Vieweg & Sohn, 
Braunschweig 1899.

[625] Grünwedel, Albert:
Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei. Führer durch die lamaistische 
Sammlung des Fürsten E. Uchtomskij. Mit einem einleitenden Vorwort des Fürsten E. 
Uchtomskij. 1 Portrait und 187 Abb. im Text. 35 und 247 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1900.
Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1970.— B. Laufer schreibt im 'Globus' im 
Jahr 1900: "Endlich ein lesbares Buch über den Lamaismus! Grünwedel hat den Nagel auf 
den Kopf getroffen: Ein solches Buch gerade war es, das wir brauchten, das alle, die sich 
mit lamaistischen Studien beschäftigen, schon längst als eine tiefe Notwendigkeit 
empfunden hatten. Auf dem weiten Gebiete der buddhistischen Litteratur der letzten Jahre 
ist kein Werk erschienen, das mit soviel Genuß und Befriedigung gelesen und studiert 
werden könnte wie das vorliegende, und nachdem wir in Waddells von mancher Seite als 
'grundlegend' ausposaunten Buddhismus in Tibet eine ebenso gedankenlose als 
oberflächliche und von Irrtümern strotzende Kompilation über uns haben ergehen lassen 
müssen, ist es eine doppelte Genugthuung, uns an dieser Leistung zu erfreuen, der keine 
ausländische Litteratur irgendetwas gegenüber stellen kann. Grünwedel behandelt hier die 
Entwicklungsgeschichte des lamaistischen Pantheons, des riesenhaftesten der ganzen Welt, 
von seiner Genesis auf indischem Boden beginnend, bis in die neuere Geschichte Tibets 
und der Mongolei an der Hand eines umfangreichen bildlichen Materials, dessen 
Wiedergabe dem Texte würdig entspricht".

[626] Grünwedel, Albert:
Bilder zur Kesarsage. (Globus. Illustrierte Zeitschrift zur Völker- und Landeskunde. 79., 
pp. 281-283). Mit 2 Zeichnungen, 3 S. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1901.
Grünwedel reproduziert zwei von ihm umgezeichnete Bilder, die A. H. Francke ihm als 
Aquarell bzw. Fotografie aus Leh zugeschickt hatte. Mit Erläuterungen über die Art der 
Darstellung und das Weiterleben des Gesarepos im Volk. Diese Bilder wurden auf 
Bestellung auf die Wände der Wohnungen gemalt.

[627] Grünwedel, Albert:
Der Lamaismus. (Die orientalischen Religionen. Hrsg. von Eduard Lehmann u. Mitarb. 
[Die Kultur der Gegenwart, I., Abteil. III, 1.], pp. 136-161). 26 S. Teubner, Berlin/Leipzig 
1906.
In der 2. Auflage mit dem Titel: 'Die Religionen des Orients', pp. 146-160, Berlin/Leipzig 
1913.— Übersichtsarbeit, die in 11 Kapiteln ausführlicher die ältere und eher knapp die 
jüngere Geschichte und Religion Tibets beschreibt.

[628] Grünwedel, Albert:
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan. Bericht über archäologische Arbeiten 
von 1906 bis 1907 bei Kuca, Qarasahr und in der Oase Turfan. Herausgegeben mit 
Unterstützung des Baessler-Instituts in Berlin. Mit 1 Tafel und 678 Figuren. 371 S. Georg 
Reimer, Berlin 1912.
Das Werk ist das Ergebnis von acht Monaten (1906/07) intensiver Forschungsarbeit vor 
Ort. Die wegen ihrer Beziehung zu Tibet auch für diese Bibliographie wichtigen Turfan-
Funde werden hier eingehend behandelt und mit einem groß angelegten Bildmaterial sowie 
einem wertvollen und umfangreichen Stichwortregister vorgelegt. Grünwedel hat dazu vor 
Ort umfangreich fotografiert, abgepaust, aquarelliert und gezeichnet, dazu die Ruinen und 
Höhlen vermessen. Unter den fünf Stilrichtungen, die Grünwedel unterscheidet, bildet die 
lamaistische die letzte und abschließende vor dem Untergang. Schon kurz nach Erscheinen 
dieses Bandes weisen die Rezensionen der Kunsthistoriker auf frappante Ähnlichkeiten in 
vielen Details zu abendländischen Kunstwerken hin und diskutieren die sich gegenseitig 
beeinflussenden Stilrichtungen und Motive westlicher und östlicher Kunst.

[629] Grünwedel, Albert:
Padmasambhava und Verwandtes. (Baessler-Archiv. III, 1, pp 1-37). Mit 2 (1 farb.) Tafeln 
und 2 Abb., 37 S.; Nachträge dazu in Band III, 1, p. 256. Teubner, Leipzig/Berlin 1913.
Eigentlich ein erweiterter Kommentar zu Berthold Laufers 'Der Roman einer tibetischen 
Königin', Leipzig 1911.

[630] Grünwedel, Albert:
(bKa' babs bdun ldan). Taranatha's Edelsteinmine, das Buch von den Vermittlern der 
Sieben Inspirationen. Aus dem Tibetischen übersetzt von Albert Grünwedel. (Bibliotheca 
Buddhica. 18). 213 S. Kaiserl. Akad. d. Wissenschaften, Petrograd 1914.
Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1970.— A. Grünwedel schreibt in seiner 
Einleitung: "Gegenüber der steifen, nervösen Sprache, die wir in den tibetischen 
Übersetzungen aus dem Sanskrit vor uns haben, erhält das Tibetische ein merkwürdiges 
Leben, wenn Taranatha seine Zaubergeschichten erzählt. Der gläubige Adept nimmt mit 
unerschütterlicher Ruhe die wahnwitzigsten Vorgänge in den Mund, er erzählt sie mit einer 
solchen visionären Kraft, dass der Übersetzer in keiner Weise folgen kann".

[631] Grünwedel, Albert:
Eine weibliche Inkarnation in Tibet. (Archiv für Religionswissenschaft, 17., pp. 437-454). 
17 S., Leipzig/Berlin 1914.
Tibetischer Text und kommentierte Übersetzung eines schwierigen und besonders 
interessanten Abschnitts aus der "Lebensbeschreibung des Guru Padmasambhava", mit 
dem Titel 'Ru akshan shakari', welches von der hohen tibetischen Inkarnation, der Äbtissin 
des Klosters Samding am Yamdrok-See, handelt. Die "Diamantsau", Vajravarahi im 
Sanskrit oder Dorje Phagmo im Tibetischen genannt, gilt als dritthöchste Inkarnation in der 
tibetischen Hierarchie.— Siehe hierzu auch die Beschreibung des Arztes Dr. Hamilton, der 
die Äbtissin 1774/75 als 27jährige behandelte, bei George Bogle, Stuttgart 1984.

[632] Grünwedel, Albert:
Der Weg nach Sambhala (Samb`alai lam yig) des Dritten Gross-Lama von bKra sis lhun po 
bLo bzan dPal ldan Ye ses, aus dem tibetischen Original übersetzt und mit dem Texte 
herausgegeben. (Abhandlungen der Königl. Bayer. Akad. der Wiss., Philos.-philol. und 
histor. Klasse, 29. Band, 3. Abh.). 1 Abb., 4 Tafeln. 118 S. In Kommission bei G. Franz, 
München 1915.
(Gesamtband erschien 1918). Dieses Werk des 3. Panchen Lama (1738-1780) stammt aus 
dem Jahr 1775. Mit zahlreichen Anmerkungen und zwei Indices.

[633] Grünwedel, Albert:
Die Geschichten der vierundachtzig Zauberer (Mahasiddhas). Aus dem Tibetischen 
übersetzt. (Baessler-Archiv. V., 4./5., pp. 137-228). Mit 10 Textabb., 92 S. B. G. Teubner, 
Leipzig/Berlin 1916.
Grünwedel übersetzt aus dem Berliner Tanjur (ergänzt durch Vergleiche mit der St. 
Petersburger Ausgabe) den "Grub t'ob", d. h. die Legenden der 84 Siddhas (Fol. Lu des 
Tanjur, im Berliner Tanjur Blatt 1-64 B 5).— Zu dieser Arbeit Grünwedels findet man 
"Indices" (Sanskrit Index, deutscher Index) von H. Jörgensen, in Baessler-Archiv VI, Heft 
3 (1917), pp. 130-139.— Für eine leichter zugängliche vergleichbare Publikation siehe 
Keith Dowman 'Meister des Tantra', Basel 1981.

[634] Grünwedel, Albert:
Die Tempel von Lhasa. Gedicht des ersten Dalailama, für Pilger bestimmt, aus dem 
tibetischen Texte mit dem Kommentar ins Deutsche übersetzt. (Sitzungsber. Heidelbg. 
Akad. d. Wiss., Phil.-Hist. Kl., Jg. 1919, 14. Abhandlung). 1 Planskizze des Stadttempels, 
93 S. Carl Winter's Univ.-Buchhandlung, Heidelberg 1919.
Der genaue tibetische Titel lautet "lha-ldan sprul-pa'i gtsug-lag-k'ang-gi dkar-c'ag shel-dkar 
me-long bzugs" (Ein kristallheller Spiegel: Katalog des Tempelklosters, das durch 
überirdische Kraft Götterwohnung geworden ist).—  Grünwedel fand diesen stark 
propagandistischen Führer gegen die Rotmützen 1913 im Museum Alexanders III. in St. 
Petersburg unter den massenhaften tibetischen Schriften, die P. K. Kozlov von seinen 
Expeditionen mitgebracht hatte. "Das Gedicht des Großlamas selbst, 317 Verse, ist 
schwierig, aber geistvoll und strotzt voll bissigen Humors" schreibt Grünwedel und nennt 
als Verfasser dieses "Baedeckers" durch die Kathedrale von Lhasa (so steht es auf dem 
Titel) den Groß-Lama Nag-dban-blo-bzan-rgya-mts'o (1617-1682). Der 1647 von diesem 
in Prosa verfaßte Text wurde von zwei Mönchen des Klosters Se-ra in Gedichtform 
gebracht. Nach heutiger Bezeichnung ist der Verfasser der Große Fünfte Dalai Lama.

[635] Grünwedel, Albert:
Alt-Kutscha. Archäologische und religionsgeschichtliche Forschungen an Tempera-
Gemälden aus buddhistischen Höhlen der ersten acht Jahrhunderte nach Christi Geburt. 
(Veröffentl. der Preuß. Turfan-Expeditionen. Mit Unterstützung des Baessler-Instituts. I.). 
Textband mit 173 Abb., 89 S./118 S.; Tafelband: 49 Tafeln. Otto Elsner, Berlin 1920.

[636] Grünwedel, Albert:
Die tibetische Übersetzung von Kalidasas Meghaduta 38 (36). (In: Festschrift Adalbert 
Bezzenberger zum 14. April 1921, dargebracht von seinen Freunden und Schülern. pp. 60-
67). Mit 5 Abb., 8 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1921.
Grünwedel versucht hier unter Verweis auf die Stelle III, 55 des Kalacakratantraraja einen 
Nachweis der rituellen Bedeutung des Werkes "Meghaduta" zu erbringen. Nach seiner 
Interpretation fand dies lyrische Kunstgedicht deshalb seinen Platz im Tanjur, weil ihm die 
oben angesprochene rituelle Bedeutung zukommt.

[637] Grünwedel, Albert:
Die Sternschnuppen im Vaidurya dkar po. (In: Festschrift Eduard Seler. Dargebracht zum 
70. Geburtstag von Freunden, Schülern und Verehrern. pp. 129-146, sowie zusätzliche 
Pagina 1-18.). Mit 4 Abb., 18 S. Strecker und Schröder, Stuttgart 1922.
Im Jahr 1688 wurde unter der Aufsicht des damaligen Regenten von Tibet Sans rgyas rgya 
mts'o ein astronomisch-astrologisches Kompendium verfaßt, das den Titel Vaidurya dkar 
po "Weißer Lotus" (so Grünwedel, besser aber wohl 'Weißer Lapiz') trägt. Aus diesem 
ursprünglich auf Bon-Vorstellungen zurückgehenden Werk von erheblichem Umfang 
bringt Grünwedel einen transkribierten tibetischen Abschnitt und eine lateinische 
Übersetzung von Versen, die die Wirkung von Sternschnuppen behandeln.

[638] Grünwedel, Albert:
Die Teufel des Avesta und ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-
Asiens. 2 Teile in 1 Band. Mit 94 Textfiguren. 448 S./113 S. Otto Elsner, Berlin 1924.
Das Werk wurde in einer Auflage von nur 400 Exemplaren gedruckt.— Es gehört zu jener 
letzten Phase in Grünwedels Schaffen, der auch seine 'Tusca' entstammen. Grünwedel 
glaubte, in den Höhlen von Turkestan nicht genuin tantrische Traditionen zu erkennen, 
sondern 'Teufelswerk' aus dem Vorderen Orient, insbesondere Verwandtschaftliches zum 
Manichäismus und zu den Etruskern, die er für satanisch hielt. So glaubte der Autor an 
Schlachtungen von Frauen und an rituelle Kindermorde usf. bei den Etruskern und im 
Vorderen Orient, und zwar als Basis für das, was er in den Höhlen von Turkestan 
vorzufinden meinte. Dazu "entzifferte" er die etruskische Sprache und erfand ein nach 
heutigem Wissen unmögliches Register von Begriffen und Worten — eine, wie er meinte, 
getarnte Geheimschrift. Wissenschaftlich daher heute nicht mehr zu verwerten, aber ein 
wissenschaftlich-historisches Dokument, zudem mit einer Fülle hoch interessanter 
Abbildungen (Siegbert Hummel).—  E. V. Zach (Orientalistische Literaturzeitung 1927) 
schreibt sogar: "bin eher geneigt anzunehmen, daß Grünwedel nach 50jähriger 
Beschäftigung mit der phantastisch-wirren tibetischen Literatur das Bedürfnis gefühlt hat, 
die beengenden Schranken der Wissenschaft für immer zu verlassen und seiner eigenen 
Phantasie die Zügel schießen zu lassen."

[639] Grünwedel, Albert:
Die Legenden des Na-ro-pa, des Hauptvertreters des Nekromanten- und Hexentums. Nach 
einer alten tibetischen Handschrift als Beweis für die Beeinflussung des nördlichen 
Buddhismus durch die Geheimlehre der Manichäer. Übersetzt, in Umschrift herausgegeben 
und mit einem Glossar versehen. Mit 19 Strichätzungen und 1 Abb. des Originaltextes. 251 
S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1933.
Das Buch ist eine Übersetzung einer alten tibetischen Handschrift aus dem Kloster Hemis 
(eventuell 17. Jh., Schönschrift, 63 Doppelseiten), die die Lebensgeschichte des Naropa 
beinhaltet. Neben der eigentlichen Übersetzung ist die ausführliche Einleitung mit 
Grünwedels sehr persönlicher Ansicht über Naropa als Hexer, Nekromant und Zauberer 
wie auch seine Einbindung in die tibetische Religions- und Philosophiegeschichte von 
(historischem?) Interesse. Grünwedel bringt nicht nur die deutsche Übersetzung, sondern 
wie bei vielen seiner Werke auch das transkribierte tibetische Original.— Das tibetische 
Manuskript gelangte mit Grünwedels Nachlaß in die Bayerische Staatsbibliothek, wo es 
von G. Grönbold (siehe hierzu Central Asiatic Journal 1974, S. 251/52) aufgefunden und 
mit Grünwedels Übersetzung verglichen wurde. Weniger die Fehler der Übersetzung 
aufgrund damals noch unzureichender Lexika, als vielmehr Grünwedels 'Verlesungen' 
aufgrund seiner Vorurteile den Geistesrichtungen des Vajrayana und Lamaismus gegenüber 
lassen eine revidierte Übersetzung wünschenswert erscheinen.

[641] Gündün Rinpoche:
Siehe 'Gendün Rinpoche'.

[642] Guenther, Herbert V:
Siehe auch Gampopa, München 1989.

[643] Guenther, Herbert V und Trungpa, Tschögyam:
Tantra im Licht der Wirklichkeit. Wissen und praktische Anwendung. Herausgegeben von 
Michael H. Kohn. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sylvia Luetjohann. Mit 5 s/w 
Illustrationen von Glen Eddy und Terris Temple. 103 S. Aurum, Freiburg/Br. 1976.
(The Dawn of Tantra. Shambhala Publications, Berkeley 1975).— Zwei der besten Kenner 
des Tantra, ein Tibeter und ein Abendländer, haben hier ein fundiertes Werk über Theorie 
und Praxis des Tantra geschaffen, u. a. zu Tantra-Ursprung und -Erscheinungsform, 
Mandalaprinzip und Vorgang der Meditation, Beziehung zwischen Guru und Schüler, 
Visualisierung und Initiation. Das Buch ist die Wiedergabe eines gemeinsamen Seminars 
1972 in Berkeley.

[644] Guenther, Herbert V(ighnantaka):
Tantra als Lebensanschauung. Aus dem Englischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. 4 
Abb., 235 S. O. W. Barth, München 1974.
(Yuganaddha. The Tantric View of Life. 2nd revised edition, Varanasi 
[Chowkhamba Sanskrit Studies. 3.], 1969; sowie London 1972, Boulder 1976).— Mit 
neuem Untertitel "Seinserfahrung durch die Einheit von Körper und Geist" als 
Taschenbuch (ETB 23009) bei Econ, Düsseldorf 1989.— Bei der Fülle der Bücher, die 
Tantra und Tantrismus behandeln, ist dies ein besonders fundiertes und sachliches, 
während manch anderes besser nicht geschrieben worden wäre. Der Verfasser weist in der 
Einführung darauf hin, daß er ausschließlich tibetische Originalwerke benutzt hat, sich also 
ausschließlich mit speziell tibetischem Tantra, nicht aber mit dem hiervon abzugrenzenden 
hinduistischen Tantra auseinandersetzt. "Durch seine enge Verbindung mit dem Samkhya-
System gibt der hinduistische Tantrismus eine Psychologie vorherrschender Subjektivität 
wieder, vermindert diese aber durch Vermischen des Menschlichen mit dem Göttlichen und 
umgekehrt. Der buddhistische Tantrismus hat das menschliche Erkenntnisvermögen zum 
Ziel, so daß der Mensch hier und jetzt 'Sein' und die Harmonie von Sinnlichkeit und 
Geistigkeit vollbringen kann" (aus der Einleitung).

[645] Gützlaff, Karl Friedrich:
Vorzeichnungen für eine Reise nach Tibet, Dsungarien, Turkestan und den Kwänlun-
Bergen. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft., V., pp. 509-512). 4 S., 
Leipzig 1851.
In Hongkong lebend war Gützlaff mit der asiatischen Welt durchaus vertraut. Er spürte die 
Grenzlockerungen für westliche Reisende mit ihrem Drang, Zentralasien zu erforschen, 
und er gibt fundierte Anregungen, wie von Europa aus und mit welchem Ziel derartige 
Reisen unternommen werden sollten: "Für den Christen, für den Menschenfreund, für den 
Naturforscher, für den Geographen, überhaupt für wissenschaftliche Zwecke bieten jene 
Gegenden eine reiche Ausbeute, zumal sie noch sehr wenig bekannt sind und in ihrem 
Schosse unermessliche Schätze bergen". Gützlaff war übrigens der Initiator für die 
Missionsarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine im Himalaya.

[646] Gützlaff, Karl Friedrich (1803-1851):
Gützlaff's Geschichte des chinesischen Reiches von den ältesten Zeiten bis auf den Frieden 
von Nanking. Herausgegeben von Karl Friedrich Neumann. 912 S. J. G. Cotta'sche 
Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1847.
Karl Friedrich August Gützlaff sprach mindestens 15 Sprachen und war eine interessante 
Persönlichkeit der protestantischen China-Mission, wo er zunächst seit 1830 arbeitete. Als 
er die Erfolglosigkeit der christlichen Mission in China erkannte, kehrte er nach Europa 
zurück und zog predigend durch zahlreiche Länder. In seinem berühmten Werk gibt er 
bezüglich Tibet eine etwas einseitige und teilweise falsche Darstellung. So läßt Gützlaff die 
Nepalesen 1792 nicht Taschilunpo, sondern Lhasa plündern, oder berichtet vom Tod des 
sonst hochgeschätzten Taschi Lama: "In der Mitte des Götzendienstes (welchen der Gross-
Lama unter dem Volke trieb) wurde er von der Hand des Allerhöchsten geschlagen, von 
Blattern angesteckt — und sieh, da starb er wie der geringste Bettler, ein Scheusal seiner 
vertrautesten Verehrer." Dennoch ein interessantes Buch, leider ohne Register, so daß man 
sich nur anhand des allerdings ausreichend differenzierten Inhaltsverzeichnisses orientieren 
kann.— Gützlaff verfaßte zahlreiche Schriften, oft unter Pseudonym (nur seine in 
englischer Sprache erschienenen Werke sind immer unter seinem Namen publiziert).

[647] Guhyasamaja-Tantra:
Siehe Peter Gäng, 1988.

[648] Guignes, Stephan-de:
Siehe de Guignes, Stephan, Greifswald 1768/71.

[649] Gunten, K von:
Nepali Sprachbüchlein. 42 S. Schweiz. Hilfsw. f. außereurop. G., Zürich 1965.
Der Autor arbeitet als Arzt am Jiri-Hospital in Nepal.

[650] Guries, P:
Der Lamaismus und seine Bestrebungen zur Hebung seines intellektuellen und moralischen 
Niveaus. (Archiv für Religionswissenschaft. 27., pp. 113-124). Aus dem Russischen 
übersetzt von A. Unkrig. 12 S.,  1915.
Guries war Professor an der geistl. Akademie zu Kasan/Rußland. Er schildert den geistigen 
und moralischen Verfall unter den lamaistischen Kalmücken, da sie von der Heimat ihrer 
Religion, nämlich Tibet, räumlich und geistig abgeschnitten waren. Die Arbeit beschäftigt 
sich vorwiegend mit der Organisation und den Erfolgen durch die Errichtung einer neuen 
'lamaistischen Akademie' mitten in der Steppe im nördlichen Teil des Ulus Maloderbet, zu 
Beginn unseres Jahrhunderts. Dabei erkennt er auch, wie die daraufhin sich rasch 
einstellenden Erfolge nun der christlichen Mission zu schaffen machen.

[651] Gutschow, Niels:
Zur Zukunft der deutschen Forschung in Nepal. Eine Denkschrift an das Auswärtige Amt. 
(Hrsg. Universität Heidelberg. Süd-Asien Institut, Seminar für Ethnologie. 
Arbeitsgemeinschaft für Nepal-Forschung.). 19 S. Universität, Heidelberg 1976.

[652] Gutschow, Niels:
Stadtraum und Ritual der newarischen Städte im Kathmandu-Tal. Eine 
architekturanthropologische Untersuchung. 233 s/w Illustrationen (Pläne, Zeichnungen, 
Kartenskizzen und Tafeln). 205 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1982.
Dies Buch ist das Ergebnis einer elfjährigen Forschung in Nepal. Der Autor (Architekt und 
Bauhistoriker) widmet jeder der drei Städte im Kathmandutal (Kathmandu, Bhaktapur und 
Patan) je ein Kapitel, das thematisch jeweils Geschichte und Legende zur Stadtgründung, 
das städtebauliche Grundgerüst, Stadtteile, Raum und Status, Sozialtopographie, Gruppen 
von Tempeln und Schreinen und die dynamische Ordnung des Stadtraumes im Spiegel der 
Prozessionen und Feste aufarbeitet. Allein die s/w Fotos haben mehr Ausdruckskraft als 
viele Farbbildbände über Nepal.

[653] Gutschow, Niels und Pieper, Jan:
Indien. Von den Klöstern im Himalaya zu den Tempelstädten Südindiens. (DuMont Kunst-
Reiseführer). Mit 42 farbigen und 188 s/w Abb., 74 Zeichnungen und Plänen. 24 S. 
praktische Reisehinweise. 424 S. DuMont, Köln 1978.
Siebte Auflage 1988.

[654] Gutzkow, Karl:
Maha Guru. Geschichte eines Gottes. 2 Teile in 1 Band. Erster Theil 216 S.; Zweiter Theil 
182 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1833.
Neue Ausgabe (nun mit dem Untertitel: 'Geschichte eines tibetischen Gottes') bei 
Buchverlag fürs deutsche Haus, Berlin 1909.— Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878) galt 
zu seiner Zeit als großer Dramatiker, Verfechter neuzeitlicher Ideen und Schöpfer eines 
modernen Zeitromans. In diesem Jugendwerk, einem dem Kern nach metaphysischen, der 
Stimmung nach ironischen Roman, steht die schöne und emanzipierte Gylluspa im 
Mittelpunkt. Sie ist mit vier Brüdern, die eine Bronze-Werkstätte betreiben, verheiratet. 
Der Älteste muß vor ein Tribunal nach Lhasa, weil er den Gottheiten zu individuelle Nasen 
geformt und damit gegen die Tradition verstoßen hat.- Eingewoben in den Roman sind die 
Kenntnisse der damaligen Zeit über Tibet, wobei die Polyandrie, die unumschränkte Macht 
des Klerus, die Spannungen mit China ebenso wie die grandiose Bergwelt Tibets und das 
"Esoterische" diesem Roman seinen besonderen Reiz geben. Gutzkow bezog den 
Hintergrund für seinen Roman wohl aus S. Turners "Gesandtschaftsreise", die bereits 1800 
in London und 1801 in Hamburg erschienen war.

[655] Gutzkow, Karl:
Hali-Jong der Götzenfabrikant in Tibet. (Die Welt der Abenteuer. 6.). 47 S. A. Haase, 
Prag/Wien/Leipzig 1925.
Eine bearbeitete kürzere Fassung von 'Maha Guru'.

[656] Gutzlaw, Karl(Charles):
Siehe Gützlaff, Karl Friedrich August.

[657] Gyaltag Gyaltsen:
Tibet — Einst und heute. Eine Gedenkschrift zum Anlass des 20. Jahrestages des 
tibetischen Nationalaufstandes vom 10. März 1959, herausgegeben von der Tibeter-
Gemeinschaft in der Schweiz. Mit 6 s/w Abb., 63 S. Office of Tibet, Rikon/Zürich 1979.
Der 1949 geborene Autor lebt seit 1960 in der Schweiz. Er ist Lehrer und 
Sozialwissenschaftler, Mitbegründer vom 'Verein Tibeter Jugend in Europa' und 
'Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft'. Mit seiner Frau leitet er das Tibeter-
Haus im Kinderdorf Pestalozzi Trogen/Schweiz. Er schreibt hier über die Geschichte 
Tibets, die Situation nach 1959, über den Dalai Lama und Panchen Lama und über die 
Tibeter in der Schweiz.

[658] Gyaltag Gyaltsen:
Die tibetische Familie im Wandel und Spannungsfeld zweier Kulturen. (Opuscula Tibetana. 
21.). 268 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1990.
In dieser explorativen Studie beschreibt der Autor die tibetische Familie einst und heute, 
erforscht ihren strukturellen und funktionellen Wandel sowie die Folgen dieses Wandels 
unter besonderer Berücksichtigung der familiären und bi-kulturellen Sozialisation des 
tibetischen Kindes in der Schweiz.

[659] Gyalten Kelsang und Gyaltag Gyaltsen:
Jugend im Exil. Mit 17 s/w Abb., 54 S. Verein Tibeter Jugend in Europa, Zürich 1980.
Diese Festschrift wurde zum Anlass der zehnjährigen Jubiläumsfeier des Vereins Tibeter 
Jugend in Europa verfasst. Die Autoren schreiben über die vergangenen und zukünftigen 
Tätigkeiten der Vereins Tibeter Jugend in Europa.

[660] Gyaltsen, SherabAmipa:
Siehe 'Amipa'.

[661] Gyatso, Gegän:
Siehe Michael Colsman, Pfaffenweiler 1990.

[662] Ha'nish, Otoman-Zar-Adusht  (1854-1936):
Ainyahita. Die köstlichste Perle von Tibet. Eine uralte, im Morgenland bekannte Sage. 154 
S. Mazdaznan (David Ammann), Leipzig 1911.
Dr. Ha'nish (19.12.1854 Posen, nach eigenen Angaben 1844 Teheran - 29.02.1936 Los 
Angeles) war der Begründer der Mazdaznan-Bewegung, eines Lehrsystems, das auf der 
Grundlage eines wiedererweckten Zoroastrismus den Menschen zur Gottesverwirklichung 
führen soll (ma: Gott, gut; zda: Gedanke; znan: vollendet). Die Lebensführung soll sich auf 
die von Zarathustra (Zoroaster) geoffenbarten Wahrheiten — gute Gedanken, gute Worte, 
gute Werke — ausrichten. Die von Ha'nish in vielen Schriften breit angelegte Methodik 
umfaßt genaue Anleitungen für das tägliche Leben. Rhythmische Atemübungen, richtige 
Ernährung und eine spezielle 'Drüsenpflege' sind unabdingbar für die persönliche 
Entwicklung und Bewußtwerdung. Zarathustra tritt als Erneuerer des (nach Ha'nish) in 
Tibet entstandenen und zweifellos während einer langen Zeitperiode mündlich tradierten 
religiösen Gedankenguts auf. Der Monotheismus und die Eschatologie bilden den zentralen 
Inhalt seiner Verkündigung; später finden wir einen Polytheismus mit 3 Funktionen: 1. 
Herrscher: Ahura Mazda, Mithra. 2. Krieger: Vayu. 3. Ernährer: die Göttin Ardvi Sura 
Anahita. Diese erscheint als Ardvisura im jüngeren Avesta (Yasht 5,3) zunächst mit dem 
Wasser eines mächtigen Flußes verbunden, sie bringt so Wohlstand und Fruchtbarkeit. Im 
Zug eines sich bildenden Kultus und einer synkretistischen Ausgestaltung des 
Zoroastrismus verschmilzt sie mit der von Artaxerxes II. (404-359 v. Chr.) eingeführten 
Göttin Anahita zu der Gottheit Ardvisura Anahita. Ha'nish hingegen sieht Ainyahita 
(Anahita) als durchaus reale Gestalt, die vor rund 9 000 Jahren als Fürstentochter auf den 
Hochebenen Tibets lebte und ihre Herden weidete. Sie verkörpert für Ha'nish die 
Begründerin der (zoroastrischen) Urreligion, sowie die Urmutter der anfänglich im Tibet 
ansässigen Arier, deren einer Teil nach Indien einwanderte (vedische Arier), während der 
andere Zweig sich westwärts (!) nach Ost- und Westiran wandte (avestische Arier). Dieser 
letztere war später durch zwei große Priesterschaften stets Träger der zoroastrischen 
Überlieferung. Die in der persischen Sassanidenzeit gesammelten Pehlevischriften aus dem 
5. Jh. n. Chr. geben recht gut Kenntnis der frühen, schriftlich nurmehr fragmentanisch 
vorhandenen, avestischen (zoroastr.) Religion. Das Buch enthält im wesentlichen 
übersetzte Texte jener Sammlung, sowie eigene des Autors. Leider fehlen Quellenangaben. 
Ausführliche Fußnoten erleichtern das Verständnis der zoroastrischen Terminologie (Dr. 
Hermann Meier).

[663] Haab, Armin und Vellis, Ninon:
Bhutan — Fürstenstaat am Götterthron. Mit 168 teils farbigen Abb., 2 Karten im Vor- und 
Nachsatz. 168 S. Sigbert Mohn, Gütersloh 1961.
Zweite, erweiterte Auflage (dabei auf dem Einband mit Untertitel: Eine Reise in das 
verschlossenste Land der Welt), Gütersloh 1969.— Ninon Vellis studierte mit einer 
Tochter des früheren bhutanesischen Premiers in London. Er erhielt zusammen mit dem 
Bruder einer weiteren Mitstudentin (Armin Haab) 1957 eine Einladung nach Bhutan, 
welches damals, auch wenn nur noch für kurze Zeit, Fremden aus dem Westen 
weitestgehend verschlossen war. Ein lebendiger Erlebnisbericht des noch in jeder Weise 
intakten "ost-tibetischen" Landes ganz eigener Prägung, mit guter Darstellung der neueren 
und älteren Geschichte dieses Landes.

[664] Haas, Ernst (Photos) und Minke, Gisela (Texte):
Im Himalaya. Pilgerfahrt zum Dach der Welt. 141 Farbtafeln, 160 S. Econ, 
Düsseldorf/Wien 1978.
(Himalayan Pilgrimage. The Viking Press, New Delhi/New York sowie Thames & 
Hudson, London, beides 1978).

[665] Haas, Hans:
"Das Scherflein der Witwe" und seine Entsprechung im Tripitaka. (Veröffentl. des 
Forschungsinstituts für vergleichende Religionsgeschichte an der Universität Leipzig. 5.). 
Mit 8 Tafeln Autotypien, 23 Abb. im Text und 1 Karte. 4, 175, 47 S. J. C. Hinrich'sche 
Buchhandlung, Leipzig 1922.
Wissenschaftliche Darstellung von Abhängigkeitsproblemen und Parallelen zwischen 
Buddhismus und Christentum.

[666] Haberlandt, M(ichael):
Die Metallindustrie von Nepal. (Österreichische Monatsschrift für den Orient, pp. 188-
190). 3 S. Österreich. Handels-Museum Wien, Wien 1889.
Das Handels-Museum erwarb eine größere Sammlung von Metallobjekten, vorwiegend 
religiösen Charakters, aus Nepal. Anhand dieser Sammlung, die nicht im Einzelnen 
ikonographisch beschrieben wird, geht der Autor auf die Gewinnung, Verarbeitung und 
Bedeutung des Metalls in Nepal ein.

[667] Haberlandt, M(ichael):
Die Ikonographie des Lamaismus. (Österreichische Monatsschrift für den Orient. 17., pp. 
54-57). 4 S. Österreich. Handels-Museum Wien, Wien 1891.
Kurzfassung der Arbeiten von Eugen Pander, insbesondere seines 'Pantheon des 
Tschangtscha Hutuktu', Berlin 1890.

[668] Hackmann, Heinrich:
Der südliche Buddhismus und der Lamaismus. Der Buddhismus II. Teil. 
(Religionsgeschichtliche Volksbücher für die deutsche christliche Gegenwart). 86 S. 
Gebauer-Schwetschke, Halle a. d. Saale 1905.
In diesem Band enthalten S. 53 bis 86 eine gute Zusammenschau der um die 
Jahrhundertwende bekannten Einzelheiten zum tibetischen Buddhismus, einschließlich 
einer Abhandlung über die "Volksreligion". Erstaunlich präzise und unvoreingenommene 
Darstellung. Bereits in Teil I (für Tibet kaum von Bedeutung und daher nicht gesondert 
gelistet) mit dem Titel 'Der Ursprung des Buddhismus und die Geschichte seiner 
Ausbreitung', Halle 1905, bringen die Seiten 57 bis 61 einen kurzen Überblick zu Tibet.

[669] Hackmann, Heinrich (1864-1935):
Von Omi bis Bhamo. Wanderungen an den Grenzen von China, Tibet und Birma. Mit 3 (1 
gefalt.) Farbtafeln, 1 gefaltete  Karte, 23 Bogen mit 150 Federzeichnungen von Alfred 
Weßner. 382 S. Gebauer-Schwetschke, Halle a. S. 1905.
Zweite Auflage 1907, jetzt bei Carl Curtius.— Heinrich F. Hackmann war 
Religionswissenschaftler und von 1894 bis 1901 Pfarrer der deutschen evangelischen 
Gemeinde in Schanghai. Von 1901 bis 1903 bereiste er das Innere Süd-Chinas und 
durchquerte Südwest-China bis nach Birma. Seine Route führte ihn von Ta-tsien-lu durch 
SW-Szechuan nach Bhamo. Erlebnisse am heiligen Berg O-mi-schan, der häufig von 
Tibetern, Lolo und wohl auch Mosso, bei denen der Bon-Glaube lange lebendig war, 
besucht wurde. Aufenthalt im Lolo-Land, d. h. vielfältige Beschreibungen aus dem 
tibetisch-chinesischen Grenzgebiet.

[670] Hähnert, Eberhard:
Beiträge zur Siedlungskunde von Tibet. (Mitteilungen des Vereins für Erdkunde zu 
Dresden. III., Doppelheft 5/6, pp. 94-218). 125 S., Dresden 1925.
Basierend auf den Forschungsberichten von — um nur die wichtigsten zu nennen — 
Bretschneider, Brunhuber, Diener, Filchner, Futterer, Hedin, Kozlow, Kreitner, 
Obrutschew, Prschewalskij, Rockhill, den Brüdern Schlagintweit, Tafel und Waddell 
entwickelt Hähnert ein Bild über die Grenzen und Gegebenheiten der Siedlungen der 
nomadisierenden wie der seßhaften Tibeter.

[671] Haek, D(avid):
Die neuesten Forschungsfahrten. Für Jung und Alt dargestellt. Mit zahlreichen 
Illustrationen nach Naturaufnahmen. 238 S. Globus, Berlin (1911).
Dabei auch ein größeres Kapitel 'Forschungsreisen in Asien' mit zusammenfassenden 
Berichten über die bekannten Tibetreisenden.

[671 a] Haenisch, Erich  (1880-1966):
Das Goldstromland im chinesich-tibetischen Grenzgebiete, nach dem grossen Kriegswerk 
vom Jahre 1781 dargestellt. Mit 5 Aufnahmen des Verfassers und 3 Kartentafeln. (In: Sven 
Hedin, Southern Tibet, Band 9, Part IV. pp. 67-130). 64 S. Lithogr. Institute Swedish 
Army, Stockholm 1922.
Der Autor, der das Goldstromland selbst bereist hat, liefert anhand der Dokumente knapp 
500 Ortsbeschreibungen. Für eine eingehende Beschreibung dieses interessanten 
tibetischen Grenzgebietes siehe Arthur von Rosthorn, Wien 1895.


[672] Haenisch, Erich:
Eine chinesische Beschreibung von Tibet, vermutlich von Julius Klaproth nach Amiot's 
Übersetzung bearbeitet. Herausgegeben von E. H. (In: Sven Hedin, Southern Tibet, Band 
9., Part IV., pp. 1-66). 66 S. Lithogr. Institute Swedish Army, Stockholm 1922.

[673] Haenisch, Erich:
Die Eroberung des Goldstromlandes in Ost-Tibet. Als Beitrag zur chinesischen 
Kolonialgeschichte des 18. Jahrhunderts. Übersetzt aus Wei Yüan's Sheng-wu-ki und 
erläutert aus den Akten. (Asia Major. 10., pp. 262-313). 52 S., Leipzig 1935.
Reprint 'Johnson Reprint Corporation', New York und London 1964. Der chinesische 
Kolonialbesitz, erworben durch Kriege der mandschurischen Dynastie im 17. und 18. Jh., 
erstreckte sich auch auf das tibetische Goldstromland. Eine Strafexpedition zur Sicherung 
der Straße nach Tatsienlu weitete sich dabei zu zwei großen Kriegen in den Hochgebirgen 
Vordertibets aus. Tiefe Täler, Pässe von 4 000 bis 5 000 m Höhe und bis zu 7 000 m hohe 
Berge stellten das mandschurisch-chinesische Heer vor ungewohnte Aufgaben. Die 
Originalberichte werden hier übersetzt und kommentiert. Haenisch hat zudem das 
Goldstromland selbst bereist.

[674] Haenisch, Erich:
Dokumente aus dem Jahre 1788 zur Vorgeschichte des Gorkha-Krieges. (Bayerische 
Akad. d. Wiss., Phil.-hist. Kl., Abhandl. N. F. 49.). 66 Faksimile-Tafeln, 2 Karten. Text 45 
S. Bayer. Akademie (Komm. C. H. Beck), München 1959.
Der Autor konnte 1928 und 1936 in Peking im Staats-Geschichtsamt arbeiten. Dabei fand 
er ein Konvolut von 106 zusammenhängenden Dokumenten, bezeichnet 'Akten aus Tibet' 
aus dem Jahr 1788, die sich auf die Vorgeschichte des Gorkha-Krieges bezogen. 1792 
waren die Gorkhas aus Nepal nach Tibet eingefallen. Die Dokumente spiegeln Korruption, 
Unfähigkeit zum Handeln und Furcht vor Verleumdung unter den in Tibet stationierten 
Chinesen, insbesondere des Residenten, wider.

[676] Härtel, Herbert:
Karmavacana. Formulare für den Gebrauch im buddhistischen Gemeindeleben aus 
ostturkestanischen Sanskit-Handschriften. (Sanskrittexte aus den Turfanfunden. III.). 
(Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Institut für Orientforschung. 30.). 172 
S. Akademie, Berlin 1956.
Bearbeitung der fragmentarischen Sanskrithandschriften, die die Texte für die 
buddhistischen Ordensverhandlungen enthalten, die in Übersetzung auch von tibetischen 
Mönchen verwendet werden.

[677] Haffner, Willibald:
Nepal Himalaya. Untersuchungen zum vertikalen Landschaftsaufbau Zentral- und 
Ostnepals. 29 Abb. im Text, 16 Bilder auf 8 Tafeln, 18 Tabellen, 6 Luftbilder u. 1 
Faltkarte. (Erdwissenschaftl. Forschung. 12.). 125 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1979.
Der Autor beschreibt seine Arbeit als den Versuch, die landschaftsökologischen 
Unterschiede sowie die vielschichtige kulturgeographische Differenzierung im Bereich von 
Zentral- und Ostnepal in ihrer Regelhaftigkeit darzustellen. "Im nepalesischen Himalaya-
Vorland und im Gebirge bis in Bereiche um 2 000 Höhe leben Menscher indider Rasse, die 
sich zum Hinduismus bekennen, arische Sprachen sprechen und eine indisch geprägte 
Kulturlandschaft geschaffen haben. In den Gebieten oberhalb 2 000 m und auf der 
Nordabdachung des zentralen Himalaya siedeln Volksgruppen tibetischer Herkunft von 
mongolider Rasse; sie bekennen sich zum Buddhismus. Die von ihnen gestaltete 
Kulturlandschaft besitzt tibetische Züge. Im einzelnen werden die kulturgeographischen 
Verhältnisse komplizierter dadurch, daß Elemente der beiden großen Kulturbereiche sich 
durchdringen." Neben umfassenden Literaturstudien wertet der Autor hierzu sein 
Beobachtungs- und Untersuchungsmaterial von Reisen in Nepal aus.

[678] Hagbring, Bodil:
Die Kinder aus Tibet. Aus dem Schwedischen übersetzt von Lore Kaulbach. Mit 22 zum 
Teil doppelseitigen gemalten Farbbildern. Mit Karte im Vorsatz. Ohne Pagina. 
Gerstenberg, Hildesheim 1990.
(Barnen från Tibet. H. Aschehoug, Oslo 1990).— Ein Kinderbuch, das die Tibeter in ihrer 
neuen Heimat in Nepal zeigt: im Kloster, zu Hause, in der Teppichknüpferei, mit 
Erinnerungen an die Kindheit in Tibet.

[679] Hagelstange, Rudolf:
Reise nach Katmandu. Mit Zeichnungen von Helmut Bibow. 81 S. Verein Oltener 
Bücherfreunde, Olten/Schweiz 1962.
Beschreibung, bewußt als subjektive Erlebnisschilderung, einer Reise im Jahr 1962 nach 
Indien (fast 2/3 des Buches) und nach Kathmandu. Dieses Ziel erreicht der Autor, doch ist 
für ihn der Weg wichtiger als das Ziel.

[680] Hagen, Toni, Dyhrenfurth, Günter Oskar, Fürer-Haimendorf, Chvon, und Schneider, 
Erwin:
Mount Everest. Aufbau, Erforschung und Bevölkerung des Everest-Gebietes. Mit 31 Abb. 
auf Tafeln, 25 Abb. im Text, 1 Karte im Vorsatz, 1 gefalt. Reliefkarte. 234 S. Orell Füssli, 
Zürich (1959).
Hagen beschreibt die geologische Struktur des Everest, Dyhrenfurth die bergsteigerische 
Erschließung. Den ethnologischen Beitrag zu den Sherpa liefert v. Fürer-Haimendorf. Der 
Begleittext zur Reliefkarte stammt von E. Schneider.

[681] Hagen, Toni, Wahlen, Friedrich Traugott, und Corti, Walter Robert:
Nepal. Königreich am Himalaya. Mit 29 farb. Tafeln, 42 s/w Tafeln, 18 Kartenskizzen, 1 
gefalt. farb. Reliefkarte. (Bildteil im Anhang). Text 119 S. Kümmerly & Frey, Bern 1960.
Erweiterte Auflage (183 S.) 1971, derzeit letzte Auflage 1980. In den Neuauflagen sind die 
Bilder in den Textteil eingebunden, damit erweiterte Seitenzahl.— Eines der wohl besten 
Bücher als Einführung zu Nepal! Die Beiträge von Fr. T. Wahlen "Unsere Verantwortung 
gegenüber den Entwicklungsländern" und von W. R. Corti "Der Einzelne im Ringen der 
Gegenwart" treten gegenüber dem Hauptteil des Buches zurück.— Toni Hagen, Geologe, 
reiste ausgiebig durch die verschiedensten Teile Nepals und bringt vielfältige Informationen 
zu Landschaft, Bevölkerung und Geschichte. Er kam 1950 erstmals nach Nepal, blieb 12 
Jahre dort, kehrte 1968 nochmals zurück — und konnte sich damals bereits kaum vom 
Schock der Modernisierung erholen, wie er in der Einleitung zu den Neuauflagen berichtet.

[682] Hagenbeck, John:
Im Banne des Himalaja. Abenteuer mit Passgängern und Schneemenschen. (Kolibri-
Bibliothek). Illustriert von Carl Marten. 255 S. Kolibri, Wuppertal 1959.

[683] Hagenbeck, John:
Auf der verbotenen Straße nach Lhasa. Geheimnisvolles Tibet. Mit 12 Zeichnungen im 
Text. 290 S. Kolibri, Wuppertal o. J.
Mit geändertem Untertitel: 'Abenteuer in Tibet', herausgegeben von Hedie Hagenbeck (324 
S.), bei Sponholtz, Hannover 1951. Dieser stilistisch eher anspruchslose (Jugend-)roman 
erzählt nicht ohne Spannung und Sachkenntnis die Geschichte des Tierfängers Fred Falk, 
genannt Ying, der 1933 in China Pandabären fangen will, während seine Geliebte Sina 
Hilton in Burma auf ihn wartet. Falk lernt jedoch einen chinesischen Agenten kennen, und 
die beiden ziehen als Bettelmönche verkleidet nach Tibet, um einen geheimen Goldschatz 
zu heben. Sie überwintern in einem Kloster, in dem Falk tibetische Geheimbräuche 
kennenlernt. In diesem Winter stirbt der 13. Dalai Lama, und die Suche nach seiner 
Reinkarnation beginnt. Als die Beiden im Frühjahr weiterziehen, werden sie von tibetischen 
Agenten verfolgt und stürzen in eine Schlucht. Der Chinese stirbt, Falk wacht nach 7 
Jahren in den Händen von Rotmützen auf, die ihn in ihrem Kloster gefangen halten und mit 
Dynamit nach Lhasa schicken wollen, um den Dalai Lama zu stürzen und alle Macht dem 
Panchen Lama zu geben. In diesen 7 Jahren versuchen sowohl Falks Geliebte als auch sein 
ehemaliger Diener Ling, ihn zu finden. Beide gelangen auf verschiedenen Wegen nach 
Lhasa und helfen die Verschwörung aufzudecken, ohne von Falks Beteiligung zu wissen. 
Dieser sprengt sich unterdessen seinen Weg in die Freiheit und findet den Schatz, der von 
einem alten 'Bompu' bewacht wird, den er jedoch nie tragen kann. Am Ende dieses 
streckenweise antitibetisch gehaltenen Abenteuers treffen sich die drei auf der Flucht an 
der tibetisch-nepalesischen Grenze wieder, Falk ohne Gold, aber lebendig (Andrik 
Aschoff).

[684] Hahn, Michael:
Jnanasrimitras Vrttamalastuti. Eine Beispielsammlung zur altindischen Metrik. Nach dem 
tibetischen Tanjur zusammen mit der mongolischen Version herausgegeben, übersetzt und 
erläutert. (Asiatische Forschungen. 33.). 388 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1971.
Vorbildliche Edition und annotierte Übersetzung des metrischen Lehrbuches Vrttamalastuti 
des Jnanasrimitra (1. Jh.). Da die Sanskritfassung als verloren gelten muß, kann das Werk 
nur noch in seiner im Tanjur erhaltenen tibetischen Version studiert werden. Dem Bande 
sind die sekundäre Übertragung ins Mongolische, ein mongolisch-tibetischer und ein 
tibetisch-mongolischer Wortindex beigegeben.

[685] Hahn, Michael:
Lehrbuch der klassischen tibetischen Schriftsprache. Mit Lesestücken und Glossar. 354 S. 
Michael Hahn, Hamburg 1971.
Vierte Aufl., Michael Hahn, Bonn 1981. 5. verbesserte Auflage (Indica et Tibetica. 10.), 
364 S., Bonn 1985.— Systematisches Lehrangebot mit umfangreicher Grammatik, sowie 
Einführung in die Phonetik des Lhasa-Dialekts. Ein ganz vorzügliches Lehrbuch mit einem 
ausgezeichneten phonetischen Teil, der zudem nicht mit phonetischen Zeichen belastet ist. 
Die einzelnen Lektionen sind auch ausreichend für einen zuverlässigen Selbstunterricht. 
Das Buch verrät große Erfahrung in der Unterweisung des Tibetischen und kann nicht 
genug empfohlen werden (Siegbert Hummel).— Das erste ausführliche Lehrbuch der 
klassischen tibetischen Schriftsprache, das zudem über den Standard der buddhistischen 
Übersetzungssprache weit hinausgeht und bis in die gebildete Sprache der Neuzeit 
heranreicht. Die grammatische Beschreibung hat sich von dem Schema indogermanischer 
Betrachtungsweisen gelöst. Die frühen Auflagen verwenden das jetzt überwundene 
'Hamburger Transliterationssystem', die 5. Auflage ist davon abgegangen.

[686] Hahn, Michael:
Candragomins Lokanandanataka. Nach dem tibetischen Tanjur herausgegeben und 
übersetzt. Ein Beitrag zur klassischen indischen Schauspieldichtung. (Asiatische 
Forschungen. 39.). 290 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1974.
Kritische Edition und Übertragung des buddhistischen Schauspiels Lokananda, dessen 
Originalfassung verloren ist, nach der im Tanjur überlieferten tibetischen Übersetzung. Die 
'Anmerkungen zu Text und Übersetzung' analysieren sprachlich problematische Stellen und 
versuchen, dem Originaltext nahezukommen. Wichtig sind die Ausführungen zur Datierung 
und Identifizierung des Candragomin. Das sprachliche Material wird in einem Glossar 
erfaßt.

[687] Hahn, Michael:
Die Subhasitaratnakarandakakatha. Ein spätbuddhistischer Text zur Verdienstlehre. 
(Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. I., Philol.-Histor. Kl., Jg. 
1982, 9., pp. 311-374, sowie Doppelpagina für Sonderdruck-Ausgabe). 64 S. 
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1983.
Der Text, der von dem Übersetzer Sakya 'od  im 11. Jh. ins Tibetische übertragen wurde 
und im Tanjur enthalten ist, stammt in seiner ursprünglichen Sanskritform aus einer wohl 
nur wenig früheren Zeit. Er enthält Kapitel wie "Über die Schwierigkeit, als Mensch 
wiedergeboren zu werden" oder "Über den Willenseifer". Neben dem Sanskrittext werden 
Fragen der Autorenschaft und der zeitlichen Entstehung diskutiert. Die Neuedition der 
Sanskritfassung, basierend auf der Arbeit von H. Zimmermann (1975), verwendet bisher 
unbenutzte Handschriften und die Nebenüberlieferung in anderen buddhistischen 
Sanskrittexten. Ein eigener Abschnitt verzeichnet die Textänderungen gegenüber 
Zimmermann.— Für die deutsche Übersetzung dieses Textes siehe Heinz Zimmermann, 
Wiesbaden 1975.

[688] Hahn, Michael:
Der große Legendenkranz (Mahajjatakamala). Eine mittelalterliche buddhistische 
Legendensammlung aus Nepal. Nach Vorarbeiten von Gudrun Bühnemann und Michael 
Hahn herausgegeben und eingeleitet von Michael Hahn. (Asiatische Forschungen. 88.). 72, 
760 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985.
Ausgabe einer relativ späten in Verse gefaßten Zusammenstellung und Bearbeitung älterer 
buddhistischer Avadanas, von der ca. 85 in Sanskrit erhalten sind, nach fünf Handschriften. 
Die ausführliche Einleitung gibt zusammen mit einer literaturgeschichtlichen Einordnung 
der Mahajjatakamala einen Überblick über den derzeitigen Stand der Avadana-Forschung.

[689] Hahn, Michael:
August Hermann Francke (1870-1930) und sein Beitrag zur Tibetologie. (In: Der 
Missionar als Forscher, hrsg. von Joh. Triebel., pp. 87-122). 36 S. Gütersloher 
Verlagshaus Gerd Mohr, Gütersloh 1988.
Ausführliche Biographie und vollständige Bibliographie des gelehrten Missionars der 
Herrnhuter Brüdergemeine und späteren Professors der Tibetologie an der Universität 
Berlin.

[690] Hahn, Michael:
Hundert Strophen von der Lebensklugheit. Nagarjunas Prajnasataka. Tibetisch und 
Deutsch. Eingeleitet, herausgegeben und übersetzt. (Indica et Tibetica. 18). 124 S. Indica 
et Tibetica, Bonn 1990.
Wissenschaftliche Bearbeitung eines der sieben indischen buddhistischen Werke zur 
Spruchliteratur, die im tibetischen Tanjur auf uns gekommen sind. Die Edition verwendet 
alle sieben kanonischen Textzeugen. Kommentare behandeln die Lesarten des tibetischen 
Textes und gehen den Quellen und Parallelen zum Prajnasataka nach. Ein tibetisch-
deutsches Glossar schließt den Band ab.

[691] Hahn, Michael und Klaus, Konrad:
Das Mrgajataka (Haribhattajatakamala XI). Studie, Texte, Glossar. (Indica et Tibetica. 3.). 
108 S. Indica et Tibetica, Bonn 1983.
Von der in ihrem Gesamtwortlaut nur in der tibetischen Übersetzung überlieferten 
Jatakamala des Haribhatta sind einzelne Kapitel in Sanskrit in Separatmanuskripten, teils in 
Sammelwerken zusammen mit anderen Titeln, erhalten. Die Arbeit präsentiert den 
Sanskrittext des 11. Kapitels zusammen mit einer deutschen Übersetzung; die tibetische 
kanonische Version, ein Kommentar dazu und ein Glossar Tibetisch/Sanskrit/Deutsch sind 
beigefügt.

[692] Hakmann:
Nachrichten, betreffend die Erdbeschreibung, Geschichte und natürliche Beschaffenheit 
von Tybet. (Neue Nordische Beyträge zur physikalischen und geographischen Erd- und 
Völkerbeschreibung, Naturgeschichte und Oekonomie. Band IV., pp. 271-308). 37 S. 
Johann Zacharias Logan, St.Pet'sburg/Leipzig 1783.
Der Autor wird als 'Adjunkt der russischen kaiserlichen Akademie' vorgestellt. Seine 
Arbeit ist die zusammenfassende Darstellung von Tibet (Geschichte, Ethnologie, 
Landeskunde und Religion), wobei er namentlich als seine Quellen beginnend mit Carpini 
(1246), Andrade (1624), Grüber und Orville (1661), Desiderius (1715) und Horazio della 
Penna (1732) das jeweilige Jahr () ihrer Einreise nach Tibet nennt, zudem die Berichte und 
Bücher von Regis, Pallas, Georgi und Bogle in seine Beschreibung miteinbezieht.

[693] Halde, Johann Baptista:
Siehe du Halde, Johann Baptista, Rostock 1747.

[694] Hale, Thomas:
Geheimnisvolles Nepal. Die unglaublichen Erlebnisse eines Arztes im Himalaja. Aus dem 
Englischen übersetzt und mit einem Anhang versehen von Friedemann Lux. 227 S. 
Hänssler, Neuhausen-Stuttgart 1988.
(Don't Let the Goats Eat the Loquat Trees. Zondervan Corp., Grand Rapids, Michigan, 
USA 1986).— Der Autor (mit Ehefrau und zwei Söhnen) arbeitet seit 1970 als Arzt am 
District Hospital Amp Pipal. Sein lebensnah geschriebener Bericht, der einen Zeitraum von 
12 Jahren umfaßt, schildert die Tätigkeit eines Missionars "ohne zu missionieren" (dies ist 
in Nepal verboten) im Beruf des Arztes draußen auf dem Land, weitab der wenigen Städte 
in Nepal.

[695] Hambly, Gavin (Hrsg):
Zentralasien. (Fischer Weltgeschichte. 16.). Mit 29 Abb. und Karten. 365 S. Fischer 
Bücherei, Frankfurt/M. 1966.
(Zahlreiche Neuauflagen, 58.- 59. Tausend 1988).— Illustrierte Originalausgabe, wiewohl 
wesentliche Teile zeitgleich in englischen Versionen publiziert wurden. Für Tibet von 
Bedeutung die von Prof. Hambly verfaßten Kapitel 17 und 18 (Die lamaistische Kultur in 
Tibet und in der Mongolei, pp. 252 ff.; Tibet und die Rivalität der Großmächte, pp. 284 
ff.), die die geschichtlichen Fakten emotionslos zusammenfassen und informativ 
aufbereiten, d. h. Quellenmaterial in einer flüssig lesbaren Form wiedergeben. Der Autor 
(geb. 1934), ein Indologe, arbeitet auf dem Spezialgebiet der 'zentralasiatische 
Grenzländer'.

[696] Han Suyin (d. i. Elisabeth Comber):
Wo die Berge jung sind. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Hary Kabo. 619 S. Holle, 
Baden-Baden 1958.
(The Mountain is Young. A Novel. Jonathan Cape, London 1958).— Deutsche Ausgabe in 
Lizenz des Kossodo Verlags, Genf 1958, ebenso in mehreren deutschen 
Buchgemeinschaften. Zahlreiche Neuauflagen, so Stuttgart 1961, Langen und Müller 1987; 
Goldmann TB 09095, München 1990. Dieser Roman vor der historischen Kulisse der 
Krönung von König Mahendra in Kathmandu (Frühjahr 1956), unter Einbeziehung 
historischer Personen (auch wenn die Namen geändert sind), zeigt das fast noch 
mittelalterliche Nepal im Zusammenprall mit ersten Touristen, Entwicklungshelfern und 
humanitären Programmen nicht missionarisch tätiger Missionare. Hauptperson ist Anne, 
die Schriftstellerin aus England, die aus einer lieblosen Ehe ausbricht und sich mit Unni 
Menon, der als Ingenieur gegen die 'jungen Berge' kämpft (auch heute noch reißen die 
jungen Berge während des Monsuns Straßen und Dämme zu Tal), auf das Abenteuer einer 
großen Liebe einläßt.— Unglückliche Ehen und große Liebesaffären sind sicher kein neuer 
oder aufregender Romanstoff, wohl aber das Leben im Kathmandutal der 50er Jahre, das 
Han Suyin nur aus eigenem Erleben — so vermute ich — derart meisterhaft, unterhaltsam 
und lebensnah schildern kann.

[697] Han Suyin  (d. i. Elisabeth Comber):
Chinas Sonne über Lhasa. Das neue Tibet unter Pekings Herrschaft. Aus dem Englischen 
übersetzt von Maria Csollány. 1 Karte. 226 S. Scherz, Bern/München 1978.
(Lhasa. The Open City. A Journey to Tibet. Jonathan Cape, London 1977).— Vollständige 
Taschenbuchausgabe (TB 3623) Droemer Knaur, München 1980. Han Suyin beschreibt 
zwar aufschlußreich und informativ, jedoch voreingenommen und unkritisch aus der Sicht 
einer überzeugten Anhängerin Maos und dessen Lehre den Wandel Tibets von einem 
ehemals 'verbotenen', geheimnisvollen Land in einen 'modernen Staat nach chinesischem 
Vorbild'. Tibet war ihrer Schilderung nach nie ein Shangri-la, am wenigsten für die Tibeter 
selbst. Bezogen auf Armut und Unterdrückung des Volkes durch religiöse Vorschriften, 
die Willkür der Adligen, Grundbesitzer und Beamten mag dies partiell zutreffen. Han Suyin 
sah im Einmarsch der Roten Armee aber ausschließlich die Befreiung des Volkes von der 
Ausbeutung und Verarmung durch die absolute Theokratie, wobei die Han-SoldatenX&y 
als überaus höfliche, rücksichtsvolle, hilfsbereite und nur am Wohlergehen ihrer tibetischen 
Brüder interessierte Menschen dargestellt werden. Mit einem geradezu unglaublichen 
chinesischen Chauvinismus werden die 'neuen Wunder', die die Schrecken der 
Vergangenheit vertreiben, geschildert und der Fortschritt des Landes anhand von vielen 
Zahlenvergleichen 'dokumentiert'. Kritik wird als von verantwortungslosen Opportunisten 
verbreitet zurückgewiesen. Ein traurig stimmendes Buch (Renate Hoffmann).

[698] Handel-Mazzetti, Heinrich:
Naturbilder aus Südwest-China. Erlebnisse und Eindrücke eines österreichischen Forschers 
während des Weltkrieges. 148 Abb. nach Aufnahmen des Verfassers, darunter 24 
Autochromen. 1 Karte. 380 S. Österr. Bundesverlag f. Unterricht, Wien und Leipzig 1927.
Heinrich Handel-Mazzetti, Kustos an der Botanischen Abteilung des Naturhistorischen 
Museums in Wien, hielt  sich 1914 bis 1918 zum Sammeln von Pflanzen in West-China, 
vorwiegend im tibetisch-chinesischen Grenzgebiet auf. Neben der für diese Landschaft so 
ungemein interessanten und reichhaltigen Flora mit einer Überfülle u. a. von 
Rhododendron- und Primelarten, die er ebenso wie sehr verschiedenartige Eindrücke von 
Flora und Fauna dieser Gegend schildert, berichtet er auch (Kapitel 16) von dem 
lamaistischen "Klosterstädtchen Muli" und von seinen Eindrücken vom Inneren der 
verschiedenen Tempel.

[699] Haneberg, Daniel:
Die sinesischen, indischen und tibetischen Gesandtschaften am Hofe Nuschirwans. 
(Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes. I., pp. 185-204). 20 S., Bonn 1837.

[699 a] Hanstein, Otfrid von (1869-1959):
Siehe auch O. Zehlen (Pseudonym), Wien/Innsbruck 1953.

[700] Hanstein, Otfrid von:
Im Reiche des goldenen Drachen. Reise-Erzählung aus dem Inneren Chinas. Band 3: Von 
Tibet nach Peking. Mit 4 Farbtafeln, 1 Karte. 336 S. Gustav Fock, Leipzig (1919).
Weitere Auflagen und Ausgaben Leipzig (1922), ebenso bei Safari Verlag, Berlin (1931), 
aber auch noch spätere Ausgaben.— Band I: 'Durch die Höhlen und Schluchten d. Wutai-
Shan'; Band II: 'Unter Mongolen und Tanguten'. Der hier gelistete 3. Band 'Von Tibet nach 
Peking' erinnert stark an das vom selben Autor unter seinem Pseudonym 0. Zehlen verfaßte 
Buch: 'Ins verbotene Tibet'. Handlung meist in Osttibet. Weiterer Kommentar siehe O. 
Zehlen, Wien 1953.

[701] Hanstein, Otfrid von:
Der Klosterschüler von Taschi-Lunpo. Ein mystischer Roman aus Tibet. (Parzenbücher. 
10.). 194 S. Alster, Hamburg 1923.
Lobsen Gamba ist der junge Mönch, der vom Abt des Klosters Kumbum zum Panchen 
Lama nach Tashilunpo gesandt wird. Kurz nach seiner Ankunft wird der kritische junge 
Mönch Zeuge der Ermordung des Panchen Lama und des Kampfes zwischen den 
Gelbmützen und Rotmützen. Seine Suche nach der Wahrheit ('nach der wahren Liebe') 
führt ihn an der Hand eines Yogin über die Konfrontation mit dem Hinduismus, mit dem 
Islam in Mekka (wo er fast gesteinigt wird) und mit dem Christentum (das gerade im 1. 
Weltkrieg Gott die Waffen segnen läßt) zurück zur Wahrheit in sich selbst, unabhängig von 
seiner Religionszugehörigkeit.

[703] Hardie, Norman:
Im höchsten Nepal. Leben mit den Sherpas. Aus dem Englischen übersetzt von W. R. 
Rickmers. Mit 43 Abb., 3 (davon 2 gefalt.) Karten, 160 S. Nymphenburger 
Verlagsbuchhandlung, München 1959.
(In Highest Nepal. Our life among the Sherpas. Allen & Unwin, London 1957).— 
Wanderungen im Sherpaland 1955. Viel Details über Menschen, Kultur und Landschaft. 
Gutes Einfühlungsvermögen in den asiatischen Kulturraum.

[704] Harnisch, Wilhelm:
Symes Reise ins Reich Burmhan, Woodard's Schicksale auf Celebes, Bligh's Fahrt auf 
einem Boot von Tofoa nach Timor und Turner's Reise in Butan und Tibet. Nebst einer 
Übersicht von Hinterindien und den ostindischen Inseln. Für die Jugend u. a. Leser 
bearbeitet von W. Harnisch. Mit 1 Karte und 2 Kupfern. 362 S. Fleischer, Leipzig 1824.

[705] Harrer, Heinrich:
Sieben Jahre in Tibet. Mein Leben am Hofe des Dalai Lama. Mit 58 Bildern und 8 
Farbtafeln nach Aufnahmen des Verfassers, 1 gefalt. Karte. 266 S. Ullstein, Wien 1952.
Gekürzte Ausgabe mit 24 Abb. und 1 Karte, 192 Seiten, 1954. Neu bearbeitete und 
erweiterte Ausgabe, Ullstein 1966. Nochmals überarbeitete und erweiterte Ausgabe (299 
S.) 1979. Zuletzt TB Ullstein, Frankfurt/M 1987, Sonderausgabe Frankfurt/M 1988. 
Zahlreiche Neuausgaben und Auflagen (auch als TB) bei verschiedenen Verlagen.— 
Dieses Buch markiert wie kein anderes Werk den Wendepunkt vom alten zum neuen Tibet. 
Als Ergänzung zu den Erlebnissen Harrers sollte man aber auch die Bücher seiner beiden 
Reisegefährten Hans Kopp, Freiburg/Br. 1955, und Peter Aufschnaiter, Innsbruck 1983, 
lesen. "Es gibt wenig Reiseberichte, die für den Ethnologen reizvoller sein könnten als 
Harrers Erlebnisse und Bilder. So zahlreich auch Tibetberichte seit dem Ende des Krieges 
sein mögen, so glänzend sie in Schilderung und Bild in das Wesen jenes Landes einführen, 
Harrers Buch ist mehr: Hier ist Tibet erlebt und geschildert einmal aus der Perspektive des 
ärmsten und gewöhnlichsten Tibeters, des rastlos umherziehenden Nomaden, zum anderen 
aus der des Potala, gesehen fast mit den Augen eines tibetischen Ministers, und zum dritten 
mit den Augen eines aufgeschlossenen, geographisch vorgebildeten Europäers. Kurz: 
Tibet, wie es lebt, geschildert von einem, der das Recht dazu hat, weil er große Teile des 
Landes in langjährigem Aufenthalt kennengelernt hat" (aus einer Rezension von Kussmaul, 
Tribus 1956).

[706] Harrer, Heinrich:
Flucht über den Himalaja. Als 'PW' von Dehra-Dun nach Lhasa. Unter Mitwirkung von. 
herausgegeben von Wilhelm Baumann. (Spannende Geschichten. 25.). Zeichnungen von 
Günther Büsemeyer. 31 S. Bertelsmann, Gütersloh 1953.

[707] Harrer, Heinrich:
Meine Tibet-Bilder. Text v. Dr. Heinz Woltereck. Mit 8 farbigen und 151 s/w Abb., 
Vorsatzkarte. 232 S. Heering, Seebruck (Chiemsee) 1953.
Bereits 1953 auch ohne Prachteinband. Zweite Aufl. Seebruck, 1960. Weitere Auflagen, 
ohne den Prachteinband, erschienen im Ex Libris Buchclub, Zürich 1960 (Bildqualität 
etwas matter), sowie beim Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich (1961).— Der Band 
enthält Heinrich Harrers einmalige Sammlung von Fotografien aus dem Tibet der 30er und 
40er Jahre, ergänzt mit Bildern (von Ernst Krause) von der deutschen Tibetexpedition 
Ernst Schäfer 1938/39 nach Lhasa.

[708] Harrer, Heinrich:
Die Götter sollen siegen. Wiedersehen mit Nepal. Mit 25 farb. Abb. nach Aufnahmen von 
H. Harrer. 182 S. Ullstein, Berlin/Frankfurt.M. 1968.
Zahlreiche Neuauflagen, 21. bis 23. Tsd. Berlin 1975.— Expedition Harrers 1964/65 in die 
tibetischen Grenzregionen in Nepal, wo er mit den aus Tibet flüchtenden Tibetern Kontakt 
aufnimmt. Eher ein Abenteuer-Reisebuch durch Nepal.

[709] Harrer, Heinrich:
Ladakh. Götter und Menschen hinterm Himalaya. Mit 154 Farbbildern nach Aufnahmen 
des Verfassers, 1 Übersichtskarte im Vorsatz. 172 S. Pinguin/Umschau, 
Innsbruck/Frankfurt 1978.
Ungekürzte Taschenbuchausgabe (mit 20 Farbbildern) bei "Safari bei Ullstein", TB 32016, 
Frankfurt/M. 1980.— Wer eine Reise nach Ladakh plant, findet hier eine angenehme 
Einstiegslektüre — wer dort war, eine bilderreiche Erinnerung.

[710] Harrer, Heinrich:
Der Himalaja blüht. Blumen und Menschen in den Ländern des Himalaja. Mit 80 farbigen 
Bildtafeln nach Aufnahmen des Verfassers, 1 Übersichtskarte als Vorsatz. 154 S. 
Pinguin/Umschau, Innsbruck/Frankfurt 1980.
Zweite Auflage 1986. Von Ladakh im Westen bis nach Sikkim im Südosten durchstreift 
Harrer mit der Kamera die Höhen und Täler des südlichen Himalaya. Hervorragende 
Pflanzenaufnahmen, botanisches Wissen und Verständnis zeichnen dieses Buch aus.

[711] Harrer, Heinrich:
Rinpotsche von Ladakh. Mit zahlreichen Farbbildern auf 80 Tafeln, 1 Übersichtskarte. 135 
S. Pinguin/Umschau, Innsbruck/Frankfurt 1981.
Gegenstand dieses Buches ist das Leben in den Klöstern Ladakhs, seine Menschen und 
Feste, vor allem aber die Persönlichkeit des Rinpoche, der als Dreijähriger als 
Wiedergeburt des Gründers der buddhistischen Drigung-Schule erkannt worden war. Der 
eigentlichen Lebensgeschichte des Rinpoche wird ein Kapitel über die Tsarong-Dynastie, 
der er entstammt, vorangestellt, mit großer Sachkenntnis aufgrund der persönlichen 
Beziehungen des Autors zu dieser bedeutenden Adelsfamilie Tibets. Ausführlich schildert 
Harrer die Flucht des Rinpoche 1975 von Tibet nach Nepal, hingegen werden seine 
Kindheit im Kloster und vor allem die Zeit in Amerika recht gestrafft abgehandelt. Es ist 
ein so ungewöhnlicher Lebenslauf, wie ein junger Mann, 1946 geboren, eine hochverehrte 
Inkarnation, viele Jahre auf den Feldern Zwangsarbeit leisten muß, plötzlich nach seiner 
Flucht über den Himalaya drei Jahre lang an einer texanischen Universität studiert, abrupt 
zurückkehrt zu seinem Kloster nach Ladakh und dort in seine Abtwürde eingesetzt wird. 
(nach einer Rezension von Sylvia Jurkat).

[712] Harrer, Heinrich:
Wiedersehn mit Tibet. Mit 25 farb. und 31 s/w  Abb., 1 Karte im Vorsatz. 240 S. 
Pinguin/Umschau, Innsbruck/Frankfurt 1983.
Dritte Auflage 1984. Ebenso Taschenbuch (Ullstein TB 34321) Frankfurt/M und Berlin, 
1984, 1986.— Harrers Reise nach Lhasa im Jahr 1982 war kein Abenteuer mehr. "Nach 
jahrelangen Bemühungen um eine Einreisebewilligung schloß ich mich einer Gruppenreise 
an" schreibt Harrer im Vorwort. Es ist ein eher trauriges Buch, auch ohne die Faszination, 
die von "Sieben Jahre in Tibet" ausgeht. In einer Rezension schreibt Hans Reutimann: Es 
ist keine gradlinig chronologische Schilderung des Reiseablaufs, sondern ein Geflecht aus 
Erinnerungen an den ersten Aufenthalt, neuen Eindrücken, den Ergebnissen des 
Nachdenkens über diese neuen Eindrücke und ihre Auswertung im Gespräch mit Freunden. 
Der aufschlußreiche Bildteil besteht je zur Hälfte aus Aufnahmen von Harrers erstem und 
zweiten Aufenthalt in Tibet.

[713] Harrer, Heinrich:
Tibet. Zeitdokumente aus den Jahren 1944-1951. Mit 108 s/w Fotos. (Katalog der 
Ausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum Vaduz und im Völkerkundemuseum 
der Universität Zürich). 255 S. Offizin Verlag, Zürich 1991.
Alle Fotos stammen von Heinrich Harrer, die Negative befinden sich im 
Vökerkundemuseum der Universität Zürich. Von den nach Themen geordneten 108 
fotografischen Dokumenten waren bislang erst etwa 30 in den früheren Werken Harrers 
publiziert worden. Die technische Qualität der Schwarzweiß-Abbildungen ist ganz 
hervorragend.

[714] Harrer, Heinrich:
Führer durch die Ausstellung 'Geheimnisvolles Tibet'. Heinrich Harrer stellt aus. 
Veranstalter Ferdinand Huber, Horgen-Zürich. Ohne Abb., 24 S. Neue Schweizer 
Bibliothek, Zürich o. J.

[715] Harrer, Heinrich:
Siehe auch Martin Brauen, Innsbruck 1974; Thubten Dschigme Norbu, Wien/Berlin 1960; 
Herbert Gaisbauer, Wien 1966.

[716] Hartert, E:
Siehe Walther Stötzner, Leipzig 1922-27.

[717] Hartmann, Franz:
Vertrauliche Mitteilungen aus den Kreisen der tibetanischen Meister. Herausgegeben von 
Dr. Franz Hartmann. 162 S. Jaeger'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig und Berlin (1914).
Hartmann veröffentlichte 38 'Briefe', zu denen er eingangs bemerkt: "Die folgenden 
Originalbriefe aus den Kreisen der tibetanischen Adepten, welche als die Meister und 
Lehrer von H. P. Blavatsky bekannt sind, wurden in den Jahren 1883 und 1884, während 
meines Aufenthaltes in Adyar auf "okkulte Weise" erhalten und aus einleuchtenden 
Gründen lange Zeit geheim gehalten; denn Blavatsky sagte: "Ihr habt kein Recht, der 
unwissenden Menge die Geheimnisse der okkulten Wissenschaft an den Kopf zu werfen; 
denn da sie deren Gesetze nicht kennt, so würde sie dadurch nur noch tiefer in den 
Aberglauben versinken". Diese längeren 'pseudoesoterischen Texte' sind überschrieben mit 
Titeln wie "Über den Fortschritt im Geistigen", "Himmel, Hölle und Wiederverkörperung" 
oder "Zustände der Seele nach dem Tode des Körpers".

[718] Hartmann, Jens-Uwe:
Das Varnarhavarnastotra des Matrceta. Herausgegeben und übersetzt. (Sanskrittexte aus 
den Turfanfunden. XII.).(Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, 
Phil.-hist. Klasse. Dritte Folge, Nr. 160.). 372 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 
1987.
Wissenschaftliche Erschließung des zweiten, umfangreicheren Buddha-Hymnus des 
Matrceta, einer der frühesten buddhistischen Kunstdichter. Der Sanskrittext wird nach 
einer Vielzahl von Handschriftenfragmenten, der tibetische Text nach den vier 
Blockdrucken des Tanjur vorgelegt. Mit Index der Versviertel und von besonders 
behandelten Wörtern.

[719] Hartmann, Jens-Uwe:
Neue Asvaghosa- und Matrceta-Fragmente aus Ostturkestan. Herausgegeben und 
übersetzt. (Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, I. Phil.-hist. 
Klasse, Jahrgang 1988, Nr. 2.). 40 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988.
Veröffentlichung von Fragmenten indischer Kunstdichtung, die in Zentralasien gefunden 
wurde.

[720] Harvey, Andrew:
Ins Innerste des Mandala. Reisen in Ladakh. Aus dem Englischen übersetzt von Jochen 
Eggert. 1 Karte, 255 S. Eugen Diederichs, Köln 1985.
(A Journey in Ladakh. Jonathan Cape, London 1983).— Der Autor, zum Teil in Indien 
aufgewachsen, vermittelt in seinem Reisebericht seine tiefe Liebe zu Land und Leuten. 
Man kann nicht unberührt bleiben von seiner Beschreibung der ladakhischen Kultur und 
Landschaft, vor allem nicht von den unaufdringlich geschilderten Begegnungen mit Lamas, 
Einsiedlern und Orakeln, die dem Leser die Eigenart tibetischer Denk- und Lebensweise 
näherbringen. Besonders gern läßt man sich von Harveys spiritueller Wandlung 
beeindrucken, welche wesentlich aus dem Dialog mit Tuktse Rinpoche erwächst. Allein die 
Beschreibung der liebevollen und unerschöpflichen Beziehung zwischen dem Autor und 
seinem Guru überzeugt von der Kraft buddhistischer Weisheit (Renate Wagner).

[721] Hauer, Jakob Wilhelm (1881-1962):
Das Lankavatara-Sutra und das Samkhya. Eine vorläufige Skizze (Beiträge zur indischen 
Sprachwissenschaft und -geschichte. 1.). 17 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1927.
J. W. Hauer bringt eine deutsche Übersetzung dieser im ersten Jahrzehnt des 6. Jh. 
abgefaßten, für die Gesamtschau des Mahayana-Buddhismus wichtigen Schrift. Man 
erkennt, wie das tantrische Element vordringt  und selbst aus einem so hochstehenden 
Sutra wie das Lankavatara nicht mehr ferngehalten werden konnte. "Es ist ein prachtvolles, 
packendes Spiel und Widerspiel der geistigen Kräfte, das uns in der Geschichte unseres 
Textes entgegentritt" schreibt der Autor in der Einleitung.

[722] Hauer, Jakob Wilhelm:
Die Dharani im nördlichen Buddhismus und ihre Parallelen in der sogenannten 
Mithraslithurgie. (Beiträge zur indischen Sprachwissenschaft und Religionsgeschichte. 2.). 
25 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1927.
"Schon längst haben die Forscher im Bereich des Mahayana-Buddhismus auf die Rolle 
hingewiesen, die geheimnisvolle Silben und Worte, die sogenannten dharani, hier 
spielen.Auch der erste Teil des Kandschur enthält eine solche Sammlung von dharani. Vor 
allem in Nepal finden sich grosse Sammlungen dieser Art, so z. B. der 
Dharani(mantra)samgraha und die Pañcaraksa, "der Fünfschutz" (gegen Sünde usw., gegen 
böse Geister, gegen Schlangen, gegen feindliche Planeten usw., gegen Krankheiten). Um 
einen Begriff von der Art der dharani und ihrer Einordnung in die grossen Sutra zu geben, 
übersezte ich das IX. Buch des Lankavatara-Sutra, ein Dharani-Kapitel, das den Vorzug 
hat, nicht zu lang zu sein, so daß es ungekürzt dargeboten werden kann."— Die Arbeit 
stellt auch den Versuch dar, Beziehungen zwischen mittelöstlichen, nestorianischen 
Christen und dem tibetischen tantrischen Ritual aufzuspüren.

[723] Hauser, Günter:
Eisgipfel und Goldpagoden. Expedition ins Königreich Nepal. Mit 121 einfarbigen Abb., 8 
Farbtafeln und 5 Übersichtskarten. Text 83 S. F. Bruckmann, München 1966.
Das Buch entstand unter Mitarbeit aller Teilnehmer der Deutschen Himalayaexpedition 
1965. Aus dem Vorwort von Dr. Hans Faber: "Die deutsche Himalayaexpedition 1965 ist 
nicht nur höchst erfolgreich durchgeführt, sie ist auch ausgewertet worden. Eine Landkarte 
zeigt die neu gewonnenen geographischen Erkenntnisse. Das Buch enthält den 
Expeditionsbericht, darüber hinaus eine Schilderung Nepals, seiner Geschichte, seiner 
Landschaft und seiner Bewohner. Es zeigt, daß die Expeditionsteilnehmer mit wachen 
Sinnen und offenen und empfänglichen Augen ihren Weg zu Eisgipfeln und Goldpagoden 
zurückgelegt haben."

[724] Hauser, Harald:
Im himmlischen Garten. Dramatische Erzählung. (Zeitgenössische Dramatik). 72 S. 
Henschel, Berlin 1962.
Gewundene Pfade durchläuft ein junger adeliger Mönch der Medizinschule, bis er sich 
offen gegen die Despotie eines reaktionären Abtes zur Wehr setzt. Dieses als Theaterstück 
und auch Hörfunk gespielte Stück ist von kommunistischen und prochinesischen 
Sympathien geprägt.

[725] Haussig, Hans Wilhelm:
Die Geschichte Zentralasiens und der Seidenstraße in vorislamischer Zeit. (Grundzüge. 
49). Mit 2 gefalt. Karten. 318 S. Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt 1983.
Über die wichtigen christlichen (Mani/Nestorianer) und die ebenso wichtigen 
buddhistischen Einflüsse auf die Kultur, die Sprachen und den Handel dieser Region.

[726] Haussig, Hans Wilhelm:
Die Geschichte Zentralasiens und der Seidenstrasse in islamischer Zeit. (Grundzüge. 73.). 
Mit 3 Faltkarten. 318 S. Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt 1988.
Zwar schon außerhalb Tibets gelegen, aber mit vielfältigen Verflechtungen dazu. Dieser 
zweite Band schildert mit Quellenmaterial ökonomische Vorgänge: "Was im Osten und 
Westen der Seidenstraße lange vor der Errichtung des mongolischen Weltreichs den 
Beginn eines neuen Zeitalters bewirkte, war nicht ein Sieg der Waffen, auch nicht die 
mehrere Jahrhunderte währende Westwanderung osttürkischer Stämme aus dem 
nordwestlichen Randgebiet Chinas. Es war das Auftauchen einer neuen Macht, die vom 
Geld ausging und durch den Übergang zum bargeldlosen Verkehr ihre Machtmittel in 
einem bisher für unmöglich gehaltenen Umfang steigern konnte".

[727] Hecker, Hellmuth:
Sikkim und Bhutan. Die verfassungsgeschichtliche und politische Entwicklung der 
Himalaya-Protektorate. (Darstellungen zur Auswärtigen Politik. 9.). Forschungsstelle für 
Völkerrecht Hamburg. 73 S. In Kommission bei Alfred Metzner, Frankfurt/M./Berlin 
1970.
Als Indien am 15. 8. 1947 unabhängig wurde, gab es etwa 500 kleine Schutzstaaten, die 
innerhalb von 2 Jahren alle Indien beitraten, bis auf zwei: Sikkim und Bhutan. Die 
völkerrechtlichen Verträge dieser beiden Staaten werden registermäßig erfaßt und ihre 
Fundstellen nachgewiesen. Ein Dokumentenanhang gibt die vier wichtigsten Verträge 
Sikkims und Bhutans wieder, je zwei mit Großbritannien und mit Indien, sowie zwei 
Gesetze Sikkims über die Volksvertretung bzw. über die Staatsangehörigkeit. 
Entsprechende Vorschriften aus Bhutan waren nicht zu ermitteln.

[728] Hecker, Hellmuth:
Asiatische Mystiker. 329 S. Octopus, Wien 1981.
Enthält auf S. 316-323 eine Biographie Tsongkhapas.

[729] Hedin, Alma:
Mein Bruder Sven. Nach Briefen und Erinnerungen. Mit 61 Abb., 410 S. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1925.
Eine Volksausgabe unter identischem Titel, von Alma Hedin selbst bearbeitet (mit 17 Abb., 
172 S.), erschien 1927.— E. Tiessen (Orientalistische Literaturzeitung 1926) schreibt zu 
diesem Buch: "Wen es gelüstet, den tibetischen Spuren Hedins zu folgen, wird hier noch 
genauer erfahren, welcher Summe an körperlicher und geistiger Tatkraft und an 
wissenschaftlicher, sprachlicher und reisetechnischer Durchbildung es (für diese 
Expeditionen) bedurfte. Viel lernt man über die Entstehung der zahlreichen, sehr 
verschiedenartigen und zum Teil höchst umfangreichen und kostbaren Publikationen 
Hedins."

[729 a] Hedin, Sven (1865-1952):
"Bibliographie" siehe Willy Hess, 1962, und Ergänzung 1980. Autobiographie siehe Sven 
Hedin 1926.— "Biographie" siehe Alma Hedin 1925; W. Heichen 1936; Gösta Montell 
1955; Meno Holst 1957; Rütger Essén 1959; Karl F. Kohlenberg 1976; Eric Wennerholm 
1978; Detlef Brennecke 1986.,  1702.
Siehe zudem auch auch Gustav Gast, Stuttgart 1920; L. G. Ricek, Wien 1911; H. S. 
Landor u. Sven Hedin, Berlin 1911. Zahlreiche seiner Hauptwerke erschienen unter 
Original- wie unter abgeänderten Titeln in unterschiedlich gekürzten Varianten, auf die 
unter dem jeweiligen Haupttitel hingewiesen wird. Bei Einzellistung erfolgt stets Hinweis 
auf den Haupttitel.

[730] Hedin, Sven:
"Auf Reisen im Himalaja" (zusammen mit Kurt Boeck).— "Auf unbekannten Wegen. 
Reisen in Tibet und in den Wüsten Innerasiens" (zusammen mit H. S. Landor).— Durch 
Asiens Wüsten. (Wissenschaftliche Volksbücherei für Schule und Haus. 1.).— Dem 
Untergang nahe. (Grüne Bändchen. 30).— Auszüge aus: Durch Asiens Wüsten, Leipzig 
1899 (siehe dort).

[731] Hedin, Sven:
"Reise in Tibet".— "Vom Tode umdroht". (Bunte Bücher. 120).— "Drei Jahre im 
innersten Asien". (Wissenschaftliche Volksbücherei für Schule und Haus. 21.).— 
Abenteuer in Tibet. (Reisen und Abenteuer. 1.).— Auszüge aus: Im Herzen von Asien, 
Leipzig 1903 (siehe dort).

[732] Hedin, Sven:
"Über den Transhimalaja". (Die grünen Bändchen. 8.).— "Entdeckt!".— "Entdeckungen 
und Abenteuer in Tibet". (Neue dtsch. Jugendbüch. 1.) "Das Neujahrsfest in Taschi-
lunpo". (Bunte Bücher. 136).— "Auf Schleichwegen durch Tibet".— "Im Höllenloch des 
Ngari-tsangpo".— Auszüge aus: Transhimalaja, Leipzig 1909/12 (siehe dort).

[733] Hedin, Sven:
Durch Asiens Wüsten. Drei Jahre auf neuen Wegen in Pamir, Lop-nor, Tibet und China. 
256 Abb., 4 Chromotafeln und 7 (3 gefalt.) Karten. (Aus dem Schwedischen übersetzt von 
Margarethe Langfeldt). 512 S., 496 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1899.
(En faerd genom Asien 1893-97, Stockholm 1898).— Schon die erste deutsche Ausgabe 
von 1899 wurde gegenüber dem schwedischen Original erheblich gekürzt. Nochmalige 
Kürzung bei der nachfolgenden einbändigen Ausgabe (davon 4. Aufl. 1913 
[1912?]). Die neunte Auflage (1919) erschien wieder in zwei Bänden (236/245 S.; 8. Aufl. 
1923). Neue Ausgabe in einem Band 1949 (14. Aufl. dieser Neuausgabe 1986. Unter 
identischem Titel auch erschienen in der Reihe 'Reisen und Abenteuer. 7.' (stark gekürzt, 
159 S., jedoch mit 20 Abbildungen auf Tafeln, 10 Textabb., 1 Karte), Leipzig, z. B. 1920. 
Auszugsweise nachgedruckt (mit K. Boeck) als "Auf Reisen im Himalaja"; mit H. S. 
Landor "Auf unbekannten Wegen. Reisen in Tibet und in den Wüsten Innerasiens", Berlin 
1911. Für weitere Auszüge siehe getrennt gelistete Einträge.— Das Werk schildert Sven 
Hedins erste Reise 1899 bis 1902, zwar auch Tibet, aber mehr noch Beschreibung des 
Islam und wie dieser sich in Mittelasien dem kirgisischen Schamanentum überlagert hat, 
alte Berg- und Ortskulte, Dämonenbannen und Zauberriten, insgesamt eine farbige 
Charakterisierung östlich-islamischer Wesensart.

[734] Hedin, Sven:
Die Geographisch-wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-
1897. Mit Beiträgen von K. Himly, Dr. Gerard de Geer, Prof. Dr. N. Wille, W. B. 
Hemsley, H. H. W. Pearson, Dr. Helge Bäckström und Dr. Bruno Hassenstein. (Dr. A. 
Petermanns Mitteilungen, Ergänzungsband XXVIII, Heft 131.). Mit 6 mehrfach gefalt. 
farb. Karten beigebunden, 83 Figuren und Skizzen im Text. 399 S. Justus Perthes, Gotha 
1900.
Hedin schrieb dieses Werk in deutscher Sprache. Für Tibet von besonderem Interesse die 
Kapitel II (Das Gebiet des Lop-nor) und Kapitel V (Das nördliche Tibet). Die Beiträge der 
anderen im Titel gelisteten Autoren sind eher kurze Anmerkungen, so von G. de Geer 
(Sandproben aus der Takla-makan-Wüste), von N. Wille (Algen aus dem nördlichen Tibet 
von Dr. Sven Hedin im Jahre 1896 gesammelt), von W. B. Hemsley u. H. H. W. Pearson 
(Die botanischen Ergebnisse), von H. Bäckström (Über jungvulkanische Eruptivgesteine 
aus Tibet) und von B. Hassenstein (Begleitworte zu den Karten).

[735] Hedin, Sven:
Im Herzen von Asien. Zehntausend Kilometer auf unbekannten Pfaden. Mit 407 Abb., 
darunter 154 Separat- und Vollbilder, 8 Farbtafeln und 5 gefalt. Karten. (Aus dem 
Schwedischen übersetzt von Margarethe Langfeldt). 2 Bände. 559 S., 570 S. F. A. 
Brockhaus, Leipzig 1903.
(Asien. Tusen mil pa okända vägar. Stockholm 1903).— Die 6. deutsche Auflage erschien 
1929. Auszugsweise nachgedruckt als "Reise in Tibet", Berlin 1907; "Auf unbekannten 
Wegen", Berlin 1911; "Vom Tode umdroht", Reutlingen zwischen 1911 und 1914; "Drei 
Jahre im innersten Asien", Braunschweig 1913 und in zahlreichen späteren Auflagen; 
Abenteuer in Tibet (Reisen und Abenteuer. 1.), Leipzig 1919. Letzteres Werk ist nicht zu 
verwechseln mit 'Abenteuer in Tibet', Leipzig 1904, einem umfangreichen selbständigen 
Werk (siehe folgenden Eintrag), das aber dieselbe Reise beschreibt.— 'Im Herzen von 
Asien' schildert die Expedition 1899 bis 1902. Dies ist nun wirklich Tibet, Geschichte und 
selbsterlebte Gegenwart, Leben und Geisteshaltung der tibetischen Lamas, Schilderung 
vom Kloster Kumbum, aber auch Entdeckung einer altbuddhistischen Stadt unter dem 
Sand der Wüste. Mit ausführlichem Register.

[736] Hedin, Sven:
Abenteuer in Tibet. Mit 137 Abb., 8 farb. Tafeln und 4 Karten. 414 S. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1904.
(Tibetanska äfventyr. Stockholm 1904).— 17. Auflage 1925.—  Unter identischem Titel in 
gekürzter Form (Reisen und Abenteuer. 1.), Leipzig 1919, hiervon 17. Aufl. 1926. Eine 
neue gekürzte Ausgabe erschien (Reisen und Abenteuer, neue Serie) bei Brockhaus, 
Wiesbaden 1950 (hiervon 12. Aufl.1987). Auszugsweise siehe auch G. Gast, Stuttgart 
(1920).— Die Abbildungen wurden teils nach Fotografien, teils nach farbigen oder s/w 
Zeichnungen Sven Hedins angefertigt. Es handelt sich um einen Auszug von 'Im Herzen 
von Asien', also von der zweiten großen Expedition.

[737] Hedin, Sven:
Transhimalaja. Entdeckungen und Abenteuer in Tibet. (Aus dem Schwedischen übersetzt 
von Margarethe Langfeldt). 3 Bände. 1. und 2. Band 1909, mit 397 Abb., 10 Karten, 405 
S., 406 S.; 3. Band 1912, mit 169 Abb., 4 Karten, 390 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1909/12.
(Transhimalaya. Upptäckter och äfventyr i Tibet, Stockholm 1909 (1./2. Band), 1912 für 
den 3. Band).— Für Band 1 und 2 sechste Aufl. 1920., 8. Auflage in 2 Bänden 1923. Die 
dreibändige Ausgabe als 7. Auflage 1922. Neue gekürzte, von Suse Brockhaus bearbeitete 
einbändige Ausgabe, Wiesbaden 1951, 441 S., ebenfalls in mehreren Auflagen, 7. Aufl. 
1985 (es fehlt etwa der gesamte Abstecher nach Guge). Auszugsweise verlegt als "Über 
den Transhimalaja", Köln 1911; "Entdeckt", Berlin 1910 oder 1911; "Entdeckungen und 
Abenteuer in Tibet", Langensalza 1910 "Das Neujahrsfest in Taschi-lunpo", München 
1910; "Auf Schleichwegen durch Tibet", Berlin 1911; "Im Höllenloch des Ngari-tsangpo", 
Reutlingen zwischen 1911 und 1914. Unter identischem Titel 'Transhimalaja', mit dem 
Untertitel 'Neue Abenteuer in Tibet' auch in der Reihe Reisen und Abenteuer, Band 2. 
erschienen.— Dieses monumentale Werk bietet u. a. einen reichen religionsgeschichtlichen 
Fundus, mit hervorragenden Aufnahmen gerade vom ausgedehnten Besuch im Kloster 
Tashilunpo, Empfang beim Panchen Lama, mit Beschreibung des Lebens im großen 
Kloster, Liturgien, Ordinationen, Festen und Feiern, geistlicher und weltlicher Regierung, 
Studien und Disputationen, Asketentum und eingemauerten Lamas. Es ist ein bedeutendes 
Werk, in welchem Hedin auch den Nachweis eines eigenständigen Gebirges jenseits der 
Himalayakette, eben des "Trans-Himalaya" erbringt, wozu er diese Gebirgskette an 
verschiedenen Stellen mehrfach überquert. Das Werk schildert die strapaziöse, mehrjährige 
Tibetdurchquerung von 1906 bis 1908 mit einer unglaublichen Fülle von Erlebnissen. Es ist 
zugleich aber auch ein wissenschaftliches Werk hinsichtlich der entdeckten Indusquellen 
und mit einem historischen Überblick zu allen Reisen, die die Ränder der Kultur des 
Transhimalaya berührt haben. Wenn es überhaupt 'das bedeutende große Tibetwerk' in 
deutscher Sprache gibt, dann 'Transhimalaja'. Der Reichtum an geographischer, 
historischer und ethnologischer, aber auch kultureller Information bleibt auch heute noch in 
ihrer gesamtheitlichen Darstellung

[738] Hedin, Sven:
Indien und Transhimalaja. (Reisen und Abenteuer. 8. und 2. in einem Band). Mit 
zahlreichen s/w Abb., 159 S./ 159 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1921.
Diese als Sonderausgabe in einem Band erschienene Zusammenfassung aus der Reihe 
"Illustrierte Volks- und Jugendbücher berühmter Weltreisender und Entdecker" stellt eine 
recht reich bebilderte, heute noch spannend zu lesende Zusammenfassung der beiden 
Werke "Zu Land nach Indien" und "Transhimalaja" dar. Bei Hess 'Werke Sven Hedins', 
Stockholm 1962, nicht gelistet.

[739] Hedin, Sven:
General Prschewalskij in Innerasien. (Reisen und Abenteuer. 19). Mit Abb. auf 8 Tafeln, 1 
Karte. 158 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1922.
(General Prschevalskij's forskningsresor i Centralasien. Stockholm 1891).—  Weitere 
deutsche Auflagen 1925 und 1928. Hedin schrieb Einleitung und Lebensbild des Forschers 
neu für die deutsche Ausgabe, die in gekürzter Form Sven Hedins Beschreibung der vier 
Expeditionen Prschewalskijs wiedergibt. Hedin behandelt dabei bewußt besonders 
ausführlich die vierte und letzte Expedition, da diese zu seiner Zeit noch nicht in einer 
deutschen Übersetzung vorlag (erst 1954 ausführlich als "Ins Land der wilden Kamele" 
erschienen). In den ersten Tagen einer "fünften" Expedition starb Prschewalskij am 1. 
November 1888 an einem Typhusanfall. Hedin schließt seine Würdigung Prschewalskijs 
mit den Worten: "Auf seinen vier Reisen hat P. über 30 000 Kilometer kartographisch 
aufgenommen und Hunderte von Orten und Höhen bestimmt. Durch ihn wurde das 
Tierleben Innerasiens bekannter als das mancher Kulturländer, und von der fast 
jungfräulichen Pflanzenwelt Tibets brachte er nicht weniger als 900 neue Arten heim."

[740] Hedin, Sven:
Tsangpo Lamas Wallfahrt. (Mit Buchschmuck nach tibetanischen, mongolischen und 
chinesischen Motiven). 2 Bände. Erster Band: Die Pilger. 346 S.; zweiter Band: Die 
Nomaden. 386 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1922/23.
(Tsangpo Lamars vallfärd. Stockholm 1920/1922).- Die deutsche Ausgabe mehrfach 
bereits 1922/23, 10. Auflage 1925. Der große Forscher und Geograph, der in der 4. 
Generation von dem nach Schweden eingewanderten deutschen Abraham Brody abstammt, 
schreibt einen zweibändigen Roman, der in Peking im Jahr 1779/80 mit dem Tod von 
Palden Yeshi, dem berühmten 3. Panchen Lama beginnt. Dortsche, aus adeligem 
Geschlecht, erlebt als junger Bursche die Pracht und die Intensität des Panchen Lama, 
erliegt heimgekehrt nicht den Verführungen der schönen Dolma, wird Mönch, und als 
solcher begleitet er einen große Karawane zum Mausoleum des 3. Panchen Lama nach 
Tashilunpo. Das Leben der Karawane, Abenteuer mit Räubern und hungrigen Wölfen, das 
Wandern durch das tibetische Hochland, das alles versteht Sven Hedin meisterhaft und 
brillant, spannend und lebensnah zu schildern — er hat es jahrelang selbst erlebt. Alles 
Religiöse, die Ausbildung Dortsches im Kloster, sein inneres Erleben, all dies bleibt blaß 
und kraftlos — es war nicht Hedins Leben. Der Roman bricht dann unvermittelt ab, nimmt 
ganz im Westen Tibets einen völlig anderen Faden (Nomadenleben) wieder auf und führt 
erst auf den letzten Seiten versöhnlich Dortsche, die Hauptfigur, wieder ins Geschehen ein.

[741] Hedin, Sven:
Mount Everest. Mit 8 Künstlersteinzeichnungen von Georg Baus, 1 Anstiegskizze, 3 
Profilen und 9 Karten. 194 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1923.
(Mount Everest och andra asiatiska problem. Stockholm 1922).— Zweite Auflage 1926. 
Der deutschen Ausgabe zusätzlich beigegeben ist Sven Hedins Vortrag vom 20. 9. 1922 in 
Leipzig 'Tibet und seine Bewohner'. Mit diesem Buch greift Sven Hedin als Geograph und 
Himalayaforscher in die damals intensiv begonnene Everestdiskussion ein: Verlauf der 
Besteigungsversuche 1921/24, Entdeckung dieses Berges, Geschichte der Namensgebung, 
Everest und Gaurisankar in der Reichsgeographie der Chinesen. Im Kapitel 7 'Jesuiten und 
Kapuziner in der Gegend des Mount Everest' gibt Hedin eine hervorragende 
Zusammenfassung der katholischen Mission in Lhasa, wie sie sonst in keinem anderen 
deutschsprachigen Buch zu finden ist (jedoch ausgezeichnet Luciano Petech: Die 
katholischen Tibet-Missionen im 17. und 18. Jahrhundert, Saeculum 12, 1961, pp. 358-
365). Zur Namensgebeung des Mount Everest siehe Johannes Schubert: Mount Everest — 
das Namensproblem. Zur katholischen Mission des 17. Jahrhunderts in Westtibet siehe 
Jürgen C. Aschoff, Eching 1989.

[742] Hedin, Sven:
Ossendowski und die Wahrheit. 111 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1925.
Hedin hatte bereits in seinem Buch 'Von Peking nach Moskau' in dem Kapitel: 'Ein 
literarischer Seitensprung' auf Ossendowskis literarisch betrachtet zwar meisterliches, 
dennoch erfundenes Werk hingewiesen. Auf den dann folgenden unfeinen Disput antwortet 
hier nun Hedin mit dem Nachweis, wo Ossendowski überall nicht gewesen sein kann, was 
er falsch beschreibt und vor allem, von wem er große Teile unverfroren abgeschrieben hat.

[743] Hedin, Sven:
Mein Leben als Entdecker. Mit 8 farb, 150 einfarb. Abb. und 15 Karten. 403 S. F. A. 
Brockhaus, Leipzig 1926.
(Mitt liv som upptäcktrsresande. Stockholm 1930).— Siebte Auflage 1942. Auszugsweise 
erschienen als 'Reisen und Abenteuer in Tibet. Von heiligen Städten, Bergen und Seen', 
Deutsche Verlagsexpedition, Stuttgart 1943. Ein wichtiges Buch, nicht nur wegen der 
mehr persönlichen Schilderung von Tibet, sondern vor allem auch wegen der zahlreichen 
hochinteressanten Skizzen und Zeichnungen aus der Hand des Künstlers Hedin. So findet 
man eine Zeichnung von Dolma-La am Kailash, die dort ein Bauwerk zeigt, von dem heute 
nichts mehr zu sehen ist, oder 2 wundervolle farb. Aquarelle vom Manasarovar-See.

[744] Hedin, Sven:
Tibetanische Reisen und Abenteuer., Leipzig 1933.
Gemeinsame Ausgabe von 'Wildes heiliges Tibet' und 'Im verbotenen Land'.

[745] Hedin, Sven:
Wildes heiliges Tibet. (Reclam Universal Bibliothek 7334). Aus dem Schwedischen 
übertragen von Dr. Theodor Flade. Mit zahlreichen Zeichnungen des Verfassers. 77 S. 
Philipp Reclam jun., Leipzig 1936.
Vielfache Neuauflagen, auch heute noch im Buchhandel lieferbar.— Auszug aus dem 
Schwedischen Original von 'Eroberungszüge in Tibet', das in umfangreicherer deutscher 
Übersetzung erst 4 Jahre später erschien.

[746] Hedin, Sven:
Im verbotenen Land. (Reclams Univ. Bibliothek 7370/71). Aus dem Schwedischen 
übersetzt von Dr. Theodor Flade. Mit zahlreichen Zeichnungen des Verfassers. 147 S. 
Philipp Reclam jun., Leipzig 1937.
Ebenfalls ein Auszug aus 'Eroberungszüge in Tibet'.

[747] Hedin, Sven:
Eroberungszüge in Tibet. Mit 240 Abb. nach Zeichnungen des Verfassers und 1 gefalt. 
Karte. 329 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1940.
(Erövringstag i Tibet. Stockholm 1934).— 4. bis 6. Auflage 1941-44. Auszugsweise 
verlegt bei Reclam als 'Wildes heiliges Tibet' und 'Im verbotenen Land', zudem bei 
Brockhaus als 'Geheimnisvolles Tibet'. Sven Hedin schreibt dazu im Vorwort, daß dieses 
Buch in zusammengedrängter Form seine Erinnerungen an das geheimnisvolle Tibet 
enthält, gesammelt auf mehreren Entdeckungsfahrten seit dem Jahr 1898.

[748] Hedin, Sven:
Geheimnisvolles Tibet. Mit 28 Abb., 64 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1943.
Auszug aus "Eroberungszüge in Tibet".

[749] Hedin, Sven:
Reisen und Abenteuer in Tibet. Von heiligen Städten, Bergen und Seen. (Bibliothek der 
Unterhaltung und des Wissens. 67., Band 869). Mit vielen Zeichnungen des Verfassers. 
127 S. Deutsche Verlags-Expedition, Stuttgart (1943).
Auszug aus 'Mein Leben als Entdecker'.

[750] Hedin, Sven:
Meine Hunde in Asien. Vorwort von Suse Brockhaus. Mit 25 Zeichnungen des Verfassers. 
Aus dem Schwedischen übersetzt von Lothar Tobias. 265 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 
1953.
(Mina hundar i Asien. Albert Bonniers, Stockholm 1952).— 2. Auflage 1956. Sven Hedin 
schreibt hier mehr als in all seinen anderen berühmten Büchern mit dem Herzen, mit seiner 
Seele, nicht nur über seine 'treuesten Begleiter', die Hunde, sondern auch über Kamele, 
Wildesel und Wildgänse. Über den Menschen Sven Hedin und seine Gemütstiefe erfährt 
man viel in diesem seinem letzten Buch.

[751] Hedin, Sven:
Mein Leben als Zeichner. Zum 100. Geburtstag des Verfassers herausgegeben von Gösta 
Montell. Aus dem Schwedischen übersetzt von Siegfried Kienitz.  Mit 241 Zeichnungen. 
173 S., davon 47 S. Text. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1965.
(Sven Hedin som tecknare, Stockholm 1964).— Hedin war auch Künstler, der auf all 
seinen Reisen zeichnete. 241 Zeichnungen, viele in Tibet entstanden, sind hier 
zusammengefaßt.

[752] Hedin, Sven:
Reisen mit Sven Hedin. Mit einem Vorwort von Heinrich Harrer und einem Bericht von 
Erhard Rühle. (dms — das moderne Sachbuch. 64.). Mit 28 Abb. auf Tafeln und 4 
Kartenskizzen. 330 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1967.
Ein Sammelband, der mit Auszügen aus Hedins Werken gestaltet wurde. Großes 
hilfreiches Register.

[754] Hedinger, Jürg:
Aspekte der Schulung in der Laufbahn eines Bodhisattva. Dargestellt nach dem 
Siksasamuccaya des Santideva. (Freiburger Beiträge zur Indologie. 17.). 178 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1984.
Dissertation der Philosophischen Fakultät I Zürich 1982.— Die Arbeit folgt in ihrem 
Aufbau im großen und ganzen dem Text von Santideva (7. Jh.) Siksasamuccaya 
("Kompendium der Schulung"), der aus 27 Merkversen und einem umfangreichen 
Kommentar besteht. Dieser Kommentar ist mit Ausnahme von kurzen Einleitungs- und 
Überleitungssätzen aus Zitaten von älteren Lehrschriften des Mahayana zusammengestellt.

[755] Heichen, Walter:
Der Todesgang der Karawane. Tatsachenbericht über Sven Hedins Reisen durch Tibet. 
(Helden. Eine Sammlung geschichtlicher Erzählungen. 10.). 64 S. Altenburg, St. Geibel 
1911.
Erweiterte Neuauflage (112 S., mit Zeichnungen von M. Wulff), A. Weichert, Berlin 
1936.— Ein liebevoll zusammengestelltes Jugendbuch mit einigen spannenden Tibet-
Abenteuern, die teils 'Durch Asiens Wüsten', teils 'Im Herzen von Asien' entnommen sind. 
Im Anhang ein Kapitel über 'Sven Hedins Vorgänger', die Brüder Schlagintweit.

[756] Heichen, Walter:
Deutsche Forscher in Tibet. Die Reisen der Brüder Schlagintweit durch Hochasien. Nach 
Hermann von Schlagintweits Reisewerk bearbeitet. (Jung-Deutschland. Ein Blatt für die 
deutsche Kinderwelt. 16.). Mit Kartenskizzen und 3 Vollbildern. 94 S. Ferdinand 
Engelmann, Leipzig 1914.

[757] Heide, Susanne von der:
Malerei aus Nepal. Manohar Man Poon. Jagdish Chitrakar. Sashi Kala Tiwari. Mit 6 s/w 
Abb. (Fotographien von Hanni Schmitz-Fabri). Ausstellungskatalog IfA Galerie Bonn, 20. 
Januar bis 12. Februar 1988. 20 S. Institut für Auslandsbeziehungen, Bonn 1988.
Diese Ausstellung zeitgenössischer nepalesischer Malerei entstand in Zusammenarbeit mit 
der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes, der Botschaft des Königreichs Nepal in Bonn, 
der Deutsch-Nepalischen Freundschaftsgesellschaft in Köln und Frau Susanne von der 
Heide.

[758] Heide, Susanne von der:
Götter des Himalaya. Buddhistische Kunst in Tibet. Eine Ausstellung des Museums für 
Ostasiatische Kunst Köln, in der Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln. 4. November 1989 bis 
4. Februar 1990. Kurzführer zur Ausstellung. (Schriften des Museumsdienstes Köln. 4.). 
Mit 10 farb. und 22 s/w  Abb. und 41 Strichzeichnungen. 73 S. Museumsdienst, Köln 
1989.
Im Winter 1989/90 stellte das Museum für Ostasiatische Kunst in der Josef-Haubrich-
Kunsthalle in Köln die Sammlung tibetischer Kunst von Gerd-Wolfgang Essen aus. Auf der 
Grundlage des von G. W. Essen und T. T. Tingo (siehe auch dort) herausgegebenen 
Katalogs wurde von Frau von der Heide ein instruktiver Kurzführer erarbeitet. Ihr gelingt 
es, die komplexe sakrale Kunst Tibets, die von den unterschiedlichsten 
Buddhadarstellungen, Bodhisattvas, Initiations- und Beschützergottheiten über Mandala, 
Stupa und Thangka bis in die religiöse Klangwelt und zu den Kultgeräten und Opfergaben 
reicht, mit zahlreichen kleinen, aber gut reproduzierten Abb. auf engem Raum darzustellen.

[759] Heide, Susanne von der und Nelles, Günter (Hrsg):
Nepal. (Nelles Guides). Mit zahlr. Abb. und Plänen. 256 S. Nelles, München 1990.
Verfaßt von 15 Autoren - ein interessanter Sammelband.

[760] Heiland, Heinzkarl:
Land über den Wolken. Reise- und Jagderlebnisse in Kaschmir, dem herrlichen Tal inmitten 
der Himalaja-Berge. Bearbeitet und herausgegeben von Carl W. Tetting. 52 s/w Abb. auf 
Tafeln nach fotographischen Aufnahmen von Heinzkarl Heiland. 155 S. Volkskraft 
Verlagsgesellschaft, Berlin (1937).
Eigentlich ein Nachruf auf einen der "eigenartigsten Weltfahrer": 30 Jahre wanderte 
Heiland als Großwildjäger und Forschungsreisender durch die Kontinente. Dieses Buch 
schildert seine Abenteuer in Kashmir als Gast des Maharadscha, mit Bären- und Adlerjagd, 
Leben und Treiben auf dem Dhal-See, alles erlebt in der Zeit kurz nach dem ersten 
Weltkrieg. Ein Dokument über das Reisen und das Denken der damaligen Zeit.

[761] Heim, Arnold:
Minya Gongkar. Forschungsreise ins Hochgebirge von Chinesisch Tibet. Erlebnisse und 
Entdeckungen. Mit 3 Tafeln mit gefalt. Karten und Panoramen, 147 Abb. auf Tafeln 
(davon 6 farbig), 26 Zeichnungen im Text. 244 S. Hans Huber, Bern/Berlin 1933.
"Eine allgemein verständliche Reisebeschreibung auf naturwissenschaftlicher Basis" nennt 
Arnold Heim sein Buch über die 1930/31 von der Sunyatsen Universität in Canton unter 
seiner Leitung durchgeführte Expedition zum heiligen Berg Minya Gongkar ins chinesisch-
tibetische Grenzgebiet nach Kham. Ein Buch mit seltenem und gutem Bildmaterial, etwa 
auch zur Festung von Rino, dem Hauptort der Nyarong-Tibeter, und zu den Klöstern 
Gongkar, Lithang und dem einsamen Kloster von Otitsha. Über die botanischen Ergebnisse 
der Expedition enthält das Buch ein Kapitel (S. 243-249) von E. Schmidt.

[762] Heim, Arnold und Gansser, August:
Thron der Götter. Erlebnisse der ersten Schweizerischen Himalaya-Expedition. 220 Abb. 
nach Fotos, 18 Zeichnungen im Text, 11 musikalische Beispiele, 2 Auslegetafeln 
(Panoramen), 1 Reliefkarte (lose im Anhang). 270 S. Morgarten, Zürich/Leipzig 1938.
Ein echter Klassiker der Tibet- und Himalaya-Literatur: Eine achtmonatige Reise 1936, die 
bis zum Kailash und dessen Umwanderung (gute Fotos) führt, eine verlassene Höhlenstadt 
(von den Autoren nicht näher identifiziert) in Westtibet in der Shib-Chu-Schlucht, einem 
Seitental des Sutlej (mit Innenaufnahmen von herrlichen Gemälden, die den typischen 
Tsaparang-Stil zeigen) ebenso wie das nepalesisch-tibetische Grenzgebiet und den 
Oberlauf des Ganges (Badrinath) mit einschließt und dabei stets die tiefe Bewunderung 
und Ehrfurcht vor der Natur und der Kultur dieses Lebensraumes erkennen läßt.

[763] Heinemann, Robert Klaus:
Der Weg des Übens im ostasiatischen Mahayana. Grundformen seiner Zeitrelation zum 
Übungsziel in der Entwicklung bis Dogen. 189 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1979.

[764] Heissig, Walther:
Tibet und die Mongolei als literarische Provinzen. (Arbeitsgemeinschaft f. Forschung des 
Landes Nordrhein-Westfalen. Geisteswissenschaften. 132., pp. 105-135). Mit 1 farb. und 2 
s/w. Abb. auf Tafeln. 31 S. Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1967.
Die Publikation enthält zusätzlich die Arbeit: Werner Schulemann: Die Kunst Zentralasiens 
als Ausdrucksform religiösen Denkens (siehe dort).

[765] Heissig, Walther:
Serta Tibeto-Mongolica. Festschrift für Walther Heissig zum 60. Geburtstag am 5. 12. 
1973. Hrsg. von Rudolf Kaschewsky, Klaus Sagaster und Michael Weiers. 1 Frontispiz, 
zahlreiche Faksimiles, 3 Farbtafeln. 376 S. In Kommission Otto Harrassowitz, Wiesbaden 
1973.
Enthält Beiträge von C. R. Bawden, F. A. Bischoff, H. Eimer, Pema Tsering, H. Franke, 
M. M. Haltod, K. Sagaster, R. Kaschewsky, R. O. Meisezahl, N. Poppe, H. Roth, D. 
Schuh, V. Veit und M. Weiers, sowie eine Bibliographie der Schriften des Jubilars.

[766] Heissig, Walther:
Geser Redzia-Wu. Dominik Schröders nachgelassene Monguor (Tujen)-Version des 
Gesar-Epos aus Amdo, in Facsimilia und mit einer Einleitung herausgegeben von Walther 
Heissig. (Asiatische Forschungen. 70.). 10 Abb., 322 S. Faksimiles, 2 Tafeln. 451 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1980.
Dominik Schröder, SVD (1910-1974), dem die Forschung wichtiger Texte der in nur 
geringem Maße aufgezeichneten mündlichen Volksdichtung der Monguor im ehemals 
tibetischen Amdo-Gebietes verdankt, hat schon 1959 darauf hingewiesen, daß er auch eine 
"lange Gesar-Sage" in Monguor 1948/49, leider unvollständig, aufgezeichnet habe. Diese 
wird hier in Faksimile wiedergegeben.

[767] Heissig, Walther:
Documenta Barbarorum. Festschrift für Walther Heissig zum 70. Geburtstag. Hrsg. von 
Klaus Sagaster und Michael Weiers. 1 Frontispiz, 25 Tafeln, 2 Karten. (Veröffentl. der 
Societas Uralo- Altaica. 18.). 435 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1983.
Enthält auch Arbeiten zum tibetischen Kulturkreis.

[768] Heissig, Walther:
Siehe auch 'Sagang Secen', Zürich 1985; G. Tucci, Stuttgart 1970.

[769] Hellmich, Walter (Hrsg):
Khumbu Himal. Ergebnisse des Forschungsunternehmens Nepal Himalaya. 14 Bände. 
Band 1: Springer Verlag, Berlin; Bände 2 bis 14: Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 
und München.— 
[Die einzelnen Bände sind, wenn nicht Sammelwerke, zusätzlich unter den jeweiligen 
Autoren gelistet]. Springer/Wagner, Berlin/Innsbruck/Müc 1964-79.
Band 1 (1964-1967): 5 Lieferungen, mit 34 Abhandlungen (Botanik, Medizin, Meteorol., 
Geogr.). 287 Abb., 10 Diagr., 1 Falttafel, 3 Karten. 448 S. Band 2 (1968): G. Diesselhorst: 
Beiträge zur Ökologie der Vögel Zentral- und Ost-Nepals. 40 Abb., 1 Karte, 420 S. Band 
3 (1968-1970): 3 Lieferungen. 33 Beiträge (Zoologie). 468 S. Band 4 (1971-1973): 20 
Artikel in englischer Sprache (Zoologie). Band 5 (Zoologie). Band 6 (1969-1974): Artikel 
in englischer Sprache (Botanik). Band 7 (1969-1974): Lieferung 1: Karte Tamba Kosi-
Likhu Khola mit Bemerkungen. 1 Karte, 23 S. (1969). Lieferung 2: 4 Artikel in englischer 
Sprache (Metereologie), 119 S. (1970). Lieferung 3: Artikel in engl. Sprache & die Karten 
Lapchi Kang und Rolwaling Himal des Nepal-Ost Kartenwerkes (1974). Lieferung 4: Die 
Karten Shorong/Hinku und Dudh Kosi des Nepal-Ost Kartenwerkes. (1974). Band 8 
(1968): M. Oppitz: Geschichte und Sozialordnung der Sherpa. (Beiträge zur Sherpa-
Forschung. 1.). Mit Titelbild und 20 Abb., 8 Tabellen, 3 Tafeln, 6 Genealogien, 2 Karten. 
170 S. Band 9 (1969): F. W. Funke: Religiöses Leben der Sherpa. (Beiträge zur Sherpa-
Forschung. 2.). 185 meist farb. Abb., 2 Karten. 369 S. Band 10 (1975): M. Schmidt-
Thomé u. T. T. Thingo: Materielle Kultur und Kunst der Sherpa. Mit einem Anhang zum 
Gemeinschaftsleben. (Beiträge zur Sherpa-Forschung. 3.). Mit 797 Abb., 13 Farbtafeln. 
478 S. Band 11 (1977): G. Chr. Teschke: Anthropologie der Sherpa: Anthropologische 
und kultur-historische Beziehungen der Sherpa zu den Tibeto-Chinesischen Randvölkern. 
(Beiträge zur Sherpa-Forschung. 4.). 44 Tabellen, 46 Abb., 7 Karten. 183 S. Band 12 
(1982): W. Limberg: Untersuchungen über Besiedlung, Landbesitz und Feldbau in Solu-
Khumbu (Everest-Gebiet). (Beiträge zur Sherpa-Forschung. 5.). 6 mehrf. gefalt. Karten, 
154 S. Band 13 (1972-1981): Lieferung 1: D. Höss: Häufigkeit und Verteilung von 
Darmhelminthen in Nepal. 6 Tabellen, 24 S. (Lieferungen 2, 3 und 4 dieses Bandes in 
englischer Sprache). Band 14 (1982): F. W. Funke: Die Sherpa und ihre Nachbarn. 
(Beiträge zur Sherpa-Forschung. 6., Supplementband). Mit 11 Tafeln und 92 Abb., 295 S.

[770] Hellrigl, Wolfgang:
Siehe Wolfgang Hellrigl u. K. Gabrisch, Santa Monica 1983, Eintrag im Abschnitt 
'Bibliographien'.

[771] Hellwald, Friedrich von:
Centralasien. Landschaften und Völker in Kaschgar, Turkestan, Kaschmir und Tibet. Mit 
besonderer Rücksicht auf Rußlands Bestrebungen und seinen Kulturberuf. (Das Neue Buch 
der Reisen und Entdeckungen). Mit 70 Abb. im Text, Frontispiz, 4 Karten, davon 1 farbig 
mehrf. gefalt., 446 S. Otto Spamer, Leipzig 1875.
Zweite vermehrte Ausgabe (506 S.) 1880.— Reprint geplant (1991) bei Georg Olms, 
Hildesheim. Das 7. Kapitel 'Zwischen Indien und Ostturkestan' (S. 203 ff.) beschreibt die 
Täler des Himalaya und ihre Kulturen sowie das westliche Tibet, soweit es Ladakh, Lahoul 
und Spiti umfaßt. Schöne Abbildungen hierzu im Text, geschichtlicher Überblick und 
Beschreibung der verschiedenen Forschungsreisen.

[772] Hemsley, William Botting:
Siehe Sven Hedin, Gotha 1900.

[773] Henking, Karl:
Kunst aus Tibet. Ausstellungsführer der Kunsthalle Bern zur Austellung vom 20. Oktober 
bis 25. November 1962. Ohne Pagina (12 S.)., Bern 1962.

[774] Henri, Charles:
Der Oberlama von Himis und das "unbekannte Leben Jesu". (Metaphysische Rundschau. 
Monatsschrift zum Studium der praktischen Metaphysik, Psychologie, orientalischen 
Philosophie und des gesamten Okkultismus. 2., pp. 302-306). 5 S. Metaphysischer Verlag, 
Berlin 1897.
Eine Widerlegung des Buches von Notowitsch (siehe Nikolaus Notowitsch, Stuttgart 
1894) anhand einer Reise und eines Berichtes von Prof. Douglas nach Hemis/Ladakh 
wenige Jahre später: Der im Kloster Hemis seit 15 Jahren amtierende Abt konnte sich 
weder an Notowitsch, noch an einen mit Beinbruch im Kloster aufgenommenen Ausländer 
erinnern. Ihm vorgetragene Auszüge aus dem Buch von N. wies er als Lüge zurück, 
verneinte glaubhaft das Vorhandensein entsprechender Bücher in diesem oder einem 
anderen Kloster. Die mit Hilfe eines gebildeten Dolmetschers geführten Gespräche mit dem 
Abt und anderen älteren gebildeten Lamas werden von Prof. Douglas in jeder Weise 
glaubhaft und nachvollziehbar wiedergegeben.

[775] Henss, Michael:
Tibet. Die Kulturdenkmäler. Mit 105 Farb- und 64 s/w Abb., dazu Pläne und Karten. Ausf. 
Anhang mit Register. 287 S. Atlantis, Zürich 1981.
Historisch-chronologisch aufgebautes Handbuch der heute noch in Tibet (Stand 1981) 
vorhandenen religiösen und profanen Bauten und Kunstwerke. Das Buch gibt zugleich im 
Anhang einen Überblick über die bisherige kunstwissenschaftliche Forschung. Abgehandelt 
werden vorrangig Zentral- und Südtibet, kürzere Kapitel auch zu Ost- und Nordost-Tibet. 
Westtibet bleibt ausgeklammert. Ausführliches auch zur historischen Geographie Tibets 
und zur Stadtgeschichte von Lhasa (Michael Henss).

[776] Henss, Michael:
Kalachakra. Ein tibetisches Einweihungsritual. Mit 14 Abb., 86 S. Asiatica-Bücherdienst, 
Zürich 1985.
Eine erste deutschsprachige und im Text auch dem allgemeiner interessierten Leser 
verständliche Einführung in Bedeutung, Geschichte und Ablauf der Einweihung in das 
Kalacakra-Tantra, u. a. aber auch in den Shambhala-Mythos und das Mandala-Ritual 
(Michael Henss).

[778] Henss, Michael:
Siehe auch Kalachakra Initiation, Winterthur 1985.

[779] Herdick, Reinhard:
Kirtipur. Stadtgestalt, Prinzipien der Raumordnung und gesellschaftliche Funktionen einer 
Newar-Stadt. (Schriftenreihe Internationales Asienforum. 6.). Mit zahlreichen Lageskizzen 
und Tabellen im Text. 272 S. Weltforum, München/Köln/London 1988.
Der 1945 geborene Stadtplaner, Architekt und Bauhistoriker führte 1974/75 in Kirtipur 
(als einziger dort lebender Ausländer) eine Feldforschung durch, wobei er neben 
herkömmlichen städtebaulichen Analysen sehr stark anthropologische Phänomene mit 
einbezog. Er zeigt die ideelle Vorstellung, die der Bewohner von seiner Stadt und den 
einzelnen Gebäuden hat, etwa die Existenz einer weiblichen und einer männlichen 
Stadthälfte, oder von einer Raumordnung der Stadt, die auf eine getreue Kopie des 
kosmischen Weltbildes abzielt.

[780] Hergé (d. i. Georges Rémi):
Tim in Tibet. Aus dem Französischen übersetzt von Ilse Strasmann. 
[Comic-Heft]. 62 S. Carlsen, Reinbek/Hamburg 1967.
(Tintin en Tibet. Casterman, Paris und Tournai 1958/59).— 17. deutsche Auflage 1988. 
Der Autor und Künstler Hergé (gest. 3. 3. 1983) schuf mit "Tim und Struppi" eine 
weltweit gelesene Comic-Serie. In 'Tim in Tibet' sind Tim, Struppi und Kapitän Haddock 
auf der Suche nach ihrem Freund Tschang Tschung-jen, der mit dem Flugzeug über Nord-
Indien abgestürzt und verschollen ist. Hauptgegenspieler ist der Yeti, der Tschang immer 
tiefer in die Berge und nach Tibet entführt. Schnee und abergläubische Sherpas erschweren 
die Suche, die zu guter Letzt mit Hilfe der Gelbmützen-Lamas vom Kloster Khor-biyong 
erfolgreich abgeschlossen wird (Christian Aschoff).

[782] Hermanns, Matthias:
Die A mdo Pa Grosstibeter. Die sozial-wirtschaftlichen Grundlagen der Hirtenkulturen 
Innerasiens. (Dissertation Philosoph. Fakultät Universität Fribourg/Schweiz). Mit 56 Abb. 
und 4 Karten. 325 S. Universität, Fribourg/Schweiz 1948.

[783] Hermanns, Matthias:
Die Nomaden von Tibet. Die sozial-wirtschaftlichen Grundlagen der Hirtenkulturen in A 
Mdo und von Innerasien. Ursprung und Entwicklung der Viehzucht. Mit 2 Abb. im Text, 
54 Abb. auf 24 Tafeln und 4 gefalteten Karten. 325 S. Herold, Wien 1949.
Grundlegendes Werk über innerasiatische Hirtenkulturen sowie Ursprung und Entwicklung 
der Viehzucht. Der Autor begann 1935 sein eingehendes Studium der Tibeter in der 
Amdo-Provinz. "Auf vielen Reisen lernte ich die tibetischen Ackerbauern und die 
Nomaden der Hochsteppe kennen. Monatelang lebte ich in engstem Kontakt mitten unter 
ihnen. Da ich mit vielen Häuptlingen und angesehenen Inkarnationen gute Freundschaft 
pflegte, war es mir leicht möglich, in alle Gebiete, selbst in solche, die als Räubernester 
verschrien sind, Eingang zu finden" schreibt M. Hermanns. Sein Werk beschreibt Land und 
Volk, die Wirtschaft der Amdo-bas, die Hirtenpsychologie, die Amdo-bas als Alpenhirten 
und als Ackerbauern und geht auf die Abstammung der wichtigsten Haustiere ein. Durch 
seine ärztliche Tätigkeit (wenn auch von Beruf Missionar) konnte der Autor auch 
anthropologische Messungen vornehmen und 'völkerbiologischen' Fragen nachgehen. "Mit 
der Darstellung der sozialwirtschaftlichen Grundlagen der Hirtenkulturen in Amdo und 
Innerasien gehört das Buch in seiner Zuverlässigkeit zu den besten und unentbehrlichen 
Arbeiten der gesamten Tibetliteratur" (S. Hummel in Petermanns Geographische 
Mitteilungen 1951).

[784] Hermanns, Matthias:
Himmelsstier und Gletscherlöwe. Mythen, Sagen und Fabeln aus Tibet. (Das Gesicht der 
Völker. Der zentralasiatische Kulturkreis). Mit 1 s/w Abb., 2 Gebietskarten. 259 S. Erich 
Röth, Eisenach und Kassel 1955.
Diese Mythen, Sagen und Fabeln wurden von Pater Matthias Hermanns in langjährigen 
völkerkundlichen Forschungen unter den Amdo-Tibetern gesammelt. In 4 
Unterabteilungen werden Schöpfungslieder, Ursprungsgeschichten (Lobreden bei 
Volksfesten), Fabelüberlieferungen des Ka shi dzes ga-Landes und tibetische Fabeln in 
Originalübersetzung vorgestellt und kommentiert.

[784 a] Hermanns, M(atthias):
Mythen und Mysterien. Magie und Religion der Tibeter. Mit 49 Abb. auf Tafeln, 1 Karte. 
400 S. Balduin Pick, Köln (1956).
Reprint Magnus Verlag, (Essen) 1983, jedoch ohne den Bildteil und ohne Hinweis auf die 
Erstausgabe von 1956.

[785] Hermanns, Matthias:
Die Familie der A mdo-Tibeter. Mit 48 s/w Abb. auf 15 Tafeln im Anhang, 2 Karten im 
Vor- und Nachsatz. 404 S. Karl Alber, Freiburg i.Br/Münche 1959.
Schildert das Leben der Amdo-bas von der Geburt bis zur Wiedergeburt. Eine Art 
Enzyklopädie des Brauchtums der A mdo Tibeter. In seiner Einleitung schreibt M. 
Hermanns: Das Material gewann ich während meines langjährigen Aufenthaltes im Lande 
selbst und auf zahlreichen Forschungsreisen. Die vorliegende Studie befaßt sich mit der 
Familie der Amdo-Tibeter im nordöstlichen Teil des tibetischen Hochlandes.— "Wenn wir 
die Ergebnisse des Buches mit den Verhältnissen in anderen Teilen Tibets, etwa in Ladakh, 
vergleichen, lassen sich Abweichungen in den Familien- und Sozialsystemen erkennen, 
unter denen die in Amdo noch lebendigen sicherlich zu den ältesten gehören dürften. Dies 
Buch wird niemand, auch nicht der Fachgelehrte, ohne großen Gewinn aus der Hand 
legen" (Siegbert Hummel in Zeitschr. für Ethnologie).

[786] Hermanns, Matthias:
Das National-Epos der Tibeter. Gling König Ge Sar. Aus dem Tibetischen übersetzt von 
Prof. Dr. P. Matthias Hermanns SVD. 1 Bildtafel, 2 gefaltete Karten. 961 S. Josef Habbel, 
Regensburg 1965.
Nachdruck (2. Auflage ?) bereits im Erscheinungsjahr 1965 (nach M. Henss, Asiatica 
Bücherdienst Zürich). Dieses opus magnum umfaßt zwei Teile. Im ersten verarbeitet der 
Autor seine bisherigen Bücher und Aufsätze zur Frühgeschichte, Mythologie und Folklore 
der Tibeter. Mit staunenswerter Materialfülle werden die ältesten religiösen Vorstellungen 
der Tibeter an Hand jahrelanger eigener Feldforschung dargestellt und der kulturelle 
Hintergrund des Ge-sar Epos aufgezeigt (Geschichte und Entwicklung des indischen Yoga, 
des Tantrismus, des Shaktismus; Ethnologie, Religionsgeschichte und historische 
Entwicklung Nepals; Manichäismus; früheste chinesisch-tibetische Beziehungen; Bon 
Religion). Die eigentliche kulturgeschichtliche Hinführung auf das Epos beginnt im 7. 
Abschnitt des 1. Bandes mit einem Abriß der tibetischen Kulturentwicklung und einer 
Skizzierung tibetischer Regional-Versionen des Epos.— Der 2. Teil gibt dann die 
Übersetzung von Teilen des Epos in Amdo Versionen, leider ohne die Beigabe des 
tibetischen Textes. Das Epos selbst wird vom Autor in eine Zeit zwischen 400 vor und 200 
nach Chr. datiert, wiewohl die Überlieferung selbst, bei der sich Sagen und Mythen der 
Weltentstehung aus grauer Vorzeit mit Szenen aus dem Leben der Götter, Dämonen und 
Menschen vermischen, sehr viel älter ist. Es kann bei allen Versuchen geschichtlicher und 
geographischer Ortung nur immer wieder davor gewarnt werden, den aus dem gewaltigen 
Komplex des Epos herauszulösenden Kristallisationskern als historisch und nach allen 
Richtungen hin tibetisch anzusehen (aus einer Rezension von S. Hummel, in Anthropos 
11.).

[787] Hermanns, Matthias:
Schamanen — Pseudoschamanen, Erlöser und Heilbringer. Eine vergleichende Studie 
religiöser Urphänomene. 3 Bände. (I: Schamanen; II: Pseudoschamanen; III: Erlöser und 
Heilbringer der Tibeter). 727 S., 355 S., 249 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1970.
Band 1 (Schamanen) auf S. 85-201 mit Ursprungs- und Endmythen der Tibeter; Band 2 
auf S. 17-57 Mythen und Riten der Lepcha in Sikkim; Band 3 auf S. 1-220 Erlöser und 
Heilbringer der Tibeter. Der Begriff vom Heilbringer und Erlöser droht allerdings im 
vorliegenden Werk zu verblassen. In einer fast verwirrenden Fülle kultur- und 
religionsgeschichtlicher, kirchen- und sektengeschichtlicher Exkurse wird er eher 
undurchsichtiger, statt daß diese doch nur den vielschichtigen Hintergrund zeichnen sollen, 
vor dem sich dann die Gestalten der Heilbringer und Erlöser profiliert abheben müßten. 
Hier könnte vor allem eine straffere Eingrenzung des Begriffes vom Erlöser und 
Heilbringer helfen und den Leser davor bewahren, sich in einem Gewirr von Namen zu 
verlieren (Siegbert Hummel, in Monumenta Serica 30.).

[788] Hermanns, Matthias:
Biobibliographie dieses Gelehrten (1899-1972) siehe Dominik Schröder, Fribourg/Schweiz 
1972.

[789] Hermens, Edith:
Der Yak, sein Vorkommen und seine Nutzung. (Inaugural-Dissertation, Philosophische 
Fakultät der Thüringischen Landesuniversität Jena). Mit 2 Abb. und 1 Karte. 86 S. 
Universität, Jena 1923.
Alles über den Yak, zusammengetragen aus den Berichten von Forschungsreisenden und 
Missionaren, sodann verglichen, bewertet und analysiert, letztlich in eine neue 
übersichtliche Form gegossen. Eine noch heute wertvolle Fleißarbeit und lesenswert für 
den, der sich für dieses imposante Tier interessiert.

[790] Herrle, Peter:
Vom Mandala zum Flächennutzungsplan. Die Einführung moderner Stadtplanung in eine 
außereuropäische Stadtkultur: Der Fall Kathmandu, Nepal. (Institut für Grundlagen der 
Planung an der Universität Stuttgart). Mit einigen s/w Abb. und Kartenskizzen. 681 S. 
Union, Stuttgart 1983.
Analysiert werden die vielfältigen Probleme zwischen "Tradition und Modernität" bei der 
Stadtplanung in einer außereuropäischen Stadtkultur, und zwar am Beispiel Kathmandu. 
Diese Stadt öffnete sich erst Mitte des 20. Jahrhunderts nach außen. Im wesentlichen 
werden die Funktionsbedingungen der Stadtplanung für Kathmandu, Folgerungen und 
Alternativen sowie "Stadtplanung und kulturelle Identität" behandelt.

[791] Herrmann, Albert:
Lou-Lan. China, Indien und Rom im Lichte der Ausgrabungen am Lobnor. Mit einem 
Vorwort von Sven Hedin. 66 Abb. auf 30 Tafeln, 7 Karten. 160 S. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1931.
Lou-lan liegt in der Gegend des Lobnor im Tarimbecken und war einst eine blühende Stadt 
an der Seidenstraße. Sven Hedin entdeckte auf seiner Zentralasien-Expedition 1899-1902 
die Ruinen der Stadt und kehrte mit bedeutenden Grabungsfunden zurück. Aus diesen, wie 
aus Befunden späterer Expeditionen (alle in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jh., und 
zwar A. von Le Coq, P. Pelliot, A. Grünwedel und Sir Aurel Stein), zeichnet der Autor ein 
lebendiges Bild der Geschichte von Lou-lan einschließlich der wichtigen buddhistischen 
Periode, in der König Kanischka im 2. nachchristlichen Jahrhundert dieser Gegend durch 
den Bau mannigfacher Stupas ein fast nordindisches Gepräge gab. Dies alles spielte sich an 
den nördlichsten Grenzen Tibets ab.

[792] Herrmann, Albert:
Das Land der Seide und Tibet im Lichte der Antike. (Quellen und Forschungen zur 
Geschichte der Geographie und Völkerkunde. 1.). Mit einem Geleitwort von Sven Hedin. 
Mit 4 s/w Abb. und 9 farb. Karten als Falttafeln. 178 S. K. F. Koehler, Leipzig 1938.
Im Original werden als Erscheinungsjahr sowohl 1938 wie 1939 vermerkt. Unveränderter 
Nachdruck bei Meridian Publishing, Amsterdam 1968.

[793] Herrmann, Silke:
Die tibetische Version des Papageienbuches. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 
5.). 172 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1983.
Die 'Sukasaptati', die "Siebzig Papageiengeschichten", ist eine indische 
Geschichtensammlung etwa aus dem 10./12. Jh. Die tibetische Version enthält lediglich 12 
Geschichten und findet sich in einer Sammlung biographischer und Lehr-Texte der 
Kadampa-Schule, dem bKa'-gdams glegs-bam (aus dem Jahr 1302). Die tibetische Version 
ist dabei keineswegs eine einfache Übersetzung der indischen Vorlage, sondern benützt 
diese lediglich, um tibetische Geschichten zu 'verpacken'. Inhaltlich geht es immer darum, 
daß der Protagonist, ein Papagei, jede Nacht einer Frau, deren Mann abwesend ist, eine 
Geschichte erzählt, um sie so vor Ehebruch zu bewahren. Mit textkritischem Teil, 
Transliteration und Übersetzung. (Für 'Sukasaptati, das indische Papageienbuch', siehe 
Richard Schmidt, Stuttgart 1899).

[794] Herrmann, Silke:
Erzählungen und Dialekt von Dinri. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 9.) 501 S. 
VGH Wissenschaftsverlag, Bonn 1989.
Die 17 Märchen und Erzählungen wurden 1980 im nepalesischen Dorf Chialsa 
aufgezeichnet, das vornehmlich von Tibetflüchtlingen aus Dinri, das zum westtibetischen 
Großraum gehört, bewohnt wird. Der Dinri-Dialekt ist eine schriftlose Sprache, die 
hinsichtlich Phonologie, Morphologie und Syntax aufgearbeitet wurde. Die Märchen 
wurden von einer 60jährigen Tibeterin und einem 46jährigen Tibeter vorgetragen.

[795] Herrmann, Silke und Phukhang, JK:
Tibetische Blockdrucke und Handschriften des Zentralasiatischen Seminars der Universität 
Bonn. Teil I. Beschrieben von Silke Herrmann und J. K. Phukhang. 38 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1983.

[796] Herrmann, Wilhelm-Karl:
Ein Ritt für Deutschland. Mit einem Geleitwort von Dr. Sven Hedin. Mit Frontispiz 
(Portrait des Verfassers), 231 Abb. auf Tafeln, 14 Zeichnungen und 6 Karten. 591 S. 
Nibelungen, Berlin/Leipzig 1940.
Sechste unveränderte Auflage 1942/44.— An Tibets nördlicher Grenze entlang ritt der 
Autor 1937/39 nach Sinkiang und auf etwas anderer Route parallel wieder zurück. Trotz 
nationalsozialistischer Akzente und eines etwas unglücklich gewählten Titels recht 
informative Kapitel und gute Fotos von Nordost-Tibet. Vor allem seltene Fotos zu 
Menschen und Architekturen, mit besonders eindrucksvollen Aufnahmen der großen 
Versammlungshalle des Klosters Kumbum, von rituellen Tänzen und Tanzmasken. 
Ebenfalls von besonderem Interesse die Beschreibung des Zeltklosters Babosi. Mit 
geographischem Namens- und einem Personenregister sowie Sachverzeichnis.

[797] Hertel, Johannes:
Siehe 'Somadeva aus Kashmir', München 1903.

[798] Heske, Franz:
Im heiligen Lande der Gangesquellen. Mit 104 Abb. auf 48 Tafeln, 1 topographischen 
Karte und 2 Kartenskizzen (Falttafel). 352 S. J. Neumann, Neudamm 1937.
Der Verfasser war 1928 mit Forstaufgaben in den Wäldern des Garhwal-Himalaya betraut. 
S. 291 ff. über das kleine lamaistische Grenzvolk der Jats, das in drei Dörfern mit 
insgesamt etwa 80 Familien existierte. Der Autor beschreibt sie als Mischung von Tibetern 
und Hindus, mit vorherrschender islamischer Prägung in ihrem indischen Anteil, bei typisch 
mongolischem Körperbau. Sie sind tibetische Buddhisten, sprechen meist Hindi wie 
Tibetisch und betreiben Handel über den Himalaya hinweg mit Tibet.

[799] Heunemann, Annette (Hrsg):
Der Schlangenkönig. Märchen aus Nepal. ("Das Gesicht der Völker". 47. Dokumentation 
des Märchens). 196 S. Erich Röth, Kassel 1980.
Die Autorin, die drei Jahre in Nepal gelebt hat und die Landessprache beherrscht, hat diese 
Märchen in Nepal auf Tonband aufgenommen oder aus bislang unbekannten nepalesischen 
Quellen übernommen. Die 26 Märchen sind mit Anmerkungen versehen, ebenso findet man 
ein Literaturverzeichnis und eine Bibliographie.

[800] Heyde, August Wilhelm:
Siehe 'Pagell und Heyde', Gnadau o. J.; Gerhard Heyde, Herrnhut 1921.

[801] Heyde, Gerhard:
50 Jahre unter Tibetern. Lebensbild des Wilhelm und der Maria Heyde. Mit Frontispiz und 
15 Abb. auf Tafeln, 2 Kartenskizzen und 1 tibetischen Schrifttafel im Text. 82 S. Verlag 
der Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1921.
Zweite Auflage, Herrnhut 1927. Reprint Johannes Kiefel Verlag, Wuppertal 1960.— Gute 
Ergänzung zu den beiden lesenswerten Büchern von Ruth Schiel "Hochzeit in Tibet", 
1961, und "Das Haus unter den sieben Buddhas", 1963, sowie zu Th. Reichelt, Gütersloh 
1896. Das Buch enthält viel Interessantes über die Herrnhuter Mission in 
Lahoul/Westtibet, in den Jahren 1856 bis 1889.

[802] Hickmann, Katie:
Im Tal des Zauberers. Innenansichten aus Bhutan. Deutsch von Margarete Längsfeld. 1 
Karte. 284 S. Wunderlich/Rowohlt, Reinbek/Hamburg 1990.
(A Journey through Bhutan. Victor Gollancz, London 1987).— Die 1960 geborene Reise-
Journalistin berichtet hier von ihren Erlebnissen in Bhutan, über das nur relativ wenig 
deutschsprachige Literatur, und wenn überhaupt aus jüngerer Zeit, existiert.

[803] Hicks, Roger und Chögyam, Ngakpa:
Weiter Ozean. Der Dalai Lama. Eine autorisierte Biographie. Aus dem Englischen 
übersetzt von Erika Ifang. Mit 30 s/w Fotos und 2 Karten im Text. 234 S. Synthesis, Essen 
1985.
(Great Ocean. An authorised Biography of the Buddhist Monk Tenzin Gyatso, His 
Holiness the Fourteenth Dalai Lama. Element Books, Longmead 1984).— Diese 
Biographie ist die erste Aufzeichnung des Lebens seiner Heiligkeit seit seiner 
Autobiographie 'Mein Leben und mein Volk' (1962). Es bietet darüber hinaus die erste 
umfangreichere Biographie des vorhergehenden Dreizehnten Dalai Lama, und zudem eine 
Geschichte Tibets. Bei seiner Heiligkeit dem XIV. Dalai Lama beginnt das Buch bei der 
Auffindung als Inkarnation seines Vorgängers und führt über die Erziehung im Potala, 
seine Inthronisation, die Flucht vor den Chinesen und den Aufbau im Exil hin bis zur 
Schilderung seiner zahlreichen derzeitigen Verpflichtungen.

[804] Hilarion, (Hierodiakonus) O:
Die Beziehungen China's zu Tibet. Eine historiche Skizze. (Arbeiten der Kaiserlich 
Russischen Gesandtschaft zu Peking über China, sein Volk, seine Religion, seine 
Institutionen, socialen Verhältnisse ect. Aus dem Russischen nach dem in St. Petersburg 
1852-57 veröffentlichten Original von Dr. Carl Abel und F. A. Mecklenburg. 2 Bände. 
Band I: pp. 311-346). 36 S. F. Heinicke, Berlin 1858.
Beginnend mit dem Jahr 641 (Kaiser T'ai-tsung von der T'ang-Dynastie knüpft 
verwandtschaftliche Bande mit dem tibetischen Herrscher Sron-btsan sgam-po), wird ein 
Abriß der Geschichte gegeben, mit Schwerpunkt der Verhältnisse im 17. und 18. 
Jahrhundert. Der russische Autor, Hyacinth Bitschurin, später Pater Hyacinth (Pater 
Hilarion), war der Nestor der russischen Sinologie und von 1808 bis 1821 Chef der 
russischen geistlichen Mission in Peking. (Sein schönes Buch 'Denkwürdigkeiten über die 
Mongolei', Berlin 1832, geht nur auf den mongolischen Aspekt des Lamaismus ein).

[805] Hilarion, (Hierodiakonus) O:
Siehe auch W. Schott, Berlin 1856/57; H. J. Klaproth, München 1830. Der bürgerliche 
Name Hilarions lautete Bitchurin.

[806] Hilbert-(Bormann), Cornelia:
Traditionelle Medizin und staatliche Gesundheitsversorgung in Nepal. Herkömmliche 
Krankheitsvorstellungen und Behandlungsformen in Ergänzung zu modernen 
medizinischen Versorgungsdiensten unter Berücksichtigung von sozio-kulturellen, 
ökonomischen und ökologischen Bedingungen bei den Tamang. (Dissertation Universität 
Hamburg). Mit zahlreichen Tabellen und Skizzen. 415 S. Universität, Hamburg 1981.

[807] Hilgenberg, Luise und Kirfel, Willibald:
Vagbhata's Astangahrdayasamhita. Ein altindisches Lehrbuch der Heilkunde. Aus dem 
Sanskrit ins Deutsche übertragen mit Einleitung, Anmerkungen und Indices von Luise 
Hilgenberg und Willibald Kirfel. 855 S. E. J. Brill, Leiden 1941.
Die ersten fünf von insgesamt 120 Kapiteln der tibetischen Version dieses medizinischen 
Lehrbuches wurden von Claus Vogel kritisch bearbeitet und ins Englische übersetzt 
(Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes. 37,2., Wiesbaden 1965). Die 
Astangahrdayasamhita ist in tibetischer Fassung im Tanjur, und zwar in der Abteilung für 
medizinische Texte enthalten.

[808] Hill, S A:
Das Klima des nordwestlichen Himalaya und die Temperatur in Nordwest-Indien. 
((Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Meteorologie. 20., pp. 281-296). 16 S., 
Wien 1885.

[809] Hillary, Sir Edmund:
Siehe auch Gerhard Dambmann et al., Freiburg 1987.

[810] Hillary, Sir Edmund und Doig, Desmond:
Schneemenschen und Gipfelstürmer. Die Hillary-Himalaja-Expedition 1960/1961. Aus dem 
Englischen übersetzt von Elisabeth Kühne. Mit 57 farb. und s/w Abb. auf Tafeln und 3 
Kartenskizzen, Karten im Vorsatz. 295 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1963.
(High In The Thin Cold Air. The Story of the Himalayan Eypedition led by Sir Edmund 
Hillary, sponsored by World Book Encyclopedia. Doubleday, New York 1962).— Mit 
zahlreichen interessanten Hinweisen und Schilderungen aus dem Sherpagebiet, über die 
Mönche vom Kloster Thyangboche, vieles zur Ethnologie und zu Sozialstrukturen im 
osttibetischen Gebiet. Edmund Hillaray (geb. 1919) war Bienenzüchter, bevor er fast 
zufällig zum Bergsteigen kam und als erster Mensch den höchsten Gipfel der Welt 
erreichte. Desmond Doig, Journalist in Kalkutta, begleitete als Kenner des Sherpagebiets 
und der einheimischen Sprachen Hillary auf dieser bedeutenden Expedition.

[811] Hilton, James:
Irgendwo in Tibet. Geschichte eines Abenteuers. Aus dem Englischen übersetzt von 
Herberth E. Herlitschka. 307 S. Herbert Reichner, Wien/Leipzig/Zürich 1937.
(Lost Horizon. McMillan & Co., London 1933).— Zahlreiche Neuauflagen und 
Neuausgaben der deutschen Übersetzung in verschiedenen Verlagen. Gesamtauflage etwa 
2 Millionen in 17 Sprachen. Unter geändertem Titel 'Der verlorene Horizont. Ein 
utopisches Abenteuer irgendwo in Tibet', Fischer TB, Frankfurt/M 1986.

[812] Hinüber, Oskar von:
Die Erforschung der Gilgit-Handschriften. (Funde buddhistischer Sanskrit-Handschriften. 
I.). (Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, I. Phil.-histor. Klasse, 
Jahrgang 1979, Nr. 12, pp. 327-360). 34 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1979.
Über die 1931 von Sir Aurel Stein und bei Grabungen 1938 von M. S. Kaul Shastri 
gefundenen Palmblatt- und papierenen Handschriften in Gilgit (Kashmir). Beschreibung 
und Wertung der verschiedenen Editionen, mit ganz ausführlichen Literaturverweisen.

[813] Hinze, Peter:
Tibet. Eine Reportage. 70 Farbseiten, einige s/w Abb. im Text, 1 Karte. 112 S. Edition 
Hinze, München 1988.
Der Autor fährt als einer der ersten Ausländer per Anhalter 1982 von Lhasa aus über den 
Sichuan-Highway nach Chendu. Berichte und Erlebnisse, auch über nachfolgende Reisen, 
quer durch Tibet. Ein mit viel Liebe gemachtes Buch, sowohl was den Text als auch die 
intensiven Bilder betrifft.

[814] Hirschberg, Helga:
Ladakh, das andere Tibet. Mit Zanskar. (Reise- und Kulturführer). Mit 48 s/w Fotos, 26 
Zeichnungen, 3 Karten. 288 S. Geobuch, München 1977.
Überarbeitete Neuauflage 1982. Nochmalige Überarbeitung zur Neuauflage (jetzt Artemis-
Cicerone. Kunst- und Reiseführer), mit 69 Fotos, 18 Plänen und Zeichnungen, 288 S., bei 
Artemis, Zürich und München 1987.— Man merkt dem fundiert geschriebenen Buch an, 
daß die Autorin praktizierende Buddhistin ist.

[815] Hodgson, Brian Houghton:
Der Buddhismus. 2. Abriß der Glaubenslehre. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des 
geistigen und sittlichen Lebens der Völker. III., pp. 815/16, 826-828, 839/40). 7 S. J. G. 
Cotta'sche Buchhandlung, München 1830.
(Auszug aus "Sketch of Buddhism" in: Transactions of the Royal Asiatic Society of Great 
Britain and Ireland. Vol. II, Part 1).— In 20 kleinen Kapiteln handelt der berühmte 
Nepalforscher Brian Houghton Hodgson (1800-1894) in Frage- und Antwortmanier 
philosophische Fragen anhand seiner Erkenntnisse in Nepal ab, etwa 'Wer ist Buddha?', 
'Hat die Materie eine unabhängige Existenz von Gott?', 'Wie und wann ward die Welt 
geschaffen?' oder 'Wer oder woher sind die Newars — aus Hindustan oder Bhutan?', wobei 
diese letzte wie auch einige weitere Fragen sich speziell mit den Newari im Kathmandutal 
auseinandersetzen. Berühmt ist sein — nie ins Deutsche übersetztes — Buch 'Essays on 
the languages, literature, and religion of Nepal and Tibet', London 1874, sowie mehrere 
Reprints.

[816] Höbel, Robert:
Nepal. (Taschenbuch aus der Serie: Traumstrassen). Mit farb. Abb., 93 S. Kümmerly & 
Frey, Bern 1976.
Ebenso französische und englische Version, jeweils auch 1976.

[817] Höfer, András:
Urgyen Pema und Tusur Bon. Eine Padmasambhava-Legende der Tamang, Nepal. In: H. 
Berger (Hrsg.): Mündliche Überlieferungen in Südasien. Fünf Beiträge. (Schriftenreihe des 
Südasien-Institutes der Universität Heidelberg. 17., pp. 1-7). 7 S. Franz Steiner, 
Wiesbaden 1975.
Urgyen Pema ist kein anderer als Padmasambhava, wobei Urgyen die tibetische 
Bezeichnung für Uddiyana, dem Herkunftsland des im 8. Jh. in Tibet wirkenden Guru ist, 
den die Tamang in Nepal als einen der mystischen Urstifter ihrer Tradition verehren. Diese 
Erzählung wurde 1969 bei den westlichsten Tamang in Nepal aufgezeichnet. Sie handelt 
von einem Lama und einem Schamanen. Im Mittelpunkt steht der Konflikt zwischen 
Vertretern zweier religiöser Traditionen.

[818] Högger, Rudolf:
Die Schweiz in Nepal. Erfahrungen und Fragen aus der schweizerischen 
Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal. (Schriftenreihe der Schweizer Gesellschaft für 
Außenpolitik. 3.). Mit 18 Plänen, 2 Karten, 191 S. Paul Haupt, Bern/Stuttgart 1975.

[819] Hoerburger, Felix:
Studien zur Musik in Nepal. (Regensburger Beiträge zur musikalischen Volks- und 
Völkerkunde. 2.). 51 s/w Abb., 51 Notenbeispiele. 147 S. Gustav Bosse, Regensburg 
1975.
Das Buch bemüht sich um die Weitergabe lebendiger Eindrücke, um die Charakterisierung 
der wichtigsten Sing- und Musizierstile, wie sie dem kritisch beobachtenden Reisenden in 
Nepal begegnen. Der Autor weist daraufhin hin, daß ein solcher Überblick, den er sich 
selbst bei Forschungsreisen in Nepal erarbeitet hat, aus einer noch so breiten Fülle von 
Tonbandaufnahmen nicht erworben werden kann. Die Vielfalt der Musik reicht von der 
Koran-Rezitation in den beiden Moscheen in Kathmandu bis zu den instrumentalen und 
vokalen Musikstilen der Lama-Klöster. Die Vielfalt und Unzugänglichkeit nepalesischer 
Landschaften prägt die Vielfalt der Volksmusik.

[820] Hoffmann, Ernst:
Siehe Lama Anagarika Govinda. Nur das erste Buch des Autors erschien unter diesem 
seinem bürgerlichen Namen.

[821] Hoffmann, Helmut:
Die Gräber der tibetischen Könige im Distrikt 'P`yons-rgyas. (Nachrichten der Akademie 
der Wissenschaften in Göttingen, Phil.-histor. Kl. 1950. Nr 1., pp. 1-14). Mit 1 Lageskizze 
im Text. 14 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1950.
Mit einem Anhang zu den alttibetischen Bestattungsbräuchen.

[822] Hoffmann, Helmut:
Mi-la ras-pa. Sieben Legenden. Mit 7 eingeklebten s/w Abb., 127 S. O. W. Barth, 
München-Planegg 1950.
Diese Auswahl aus den Gesängen Milas — in jüngere, auf alten Traditionen beruhenden 
Rahmenerzählungen eingelagert — zeigt den Dichter und den Lehrer gleicherweise. Neben 
Liedern religiösen Inhalts stehen zahlreiche Stimmungsbilder und ausgezeichnete 
Naturschilderungen von hohem dichterischen Reiz. Mit einer prägnanten Einführung und 
einigen Bildern des 1. Gurus der Bka'-rgyud-pa Sekte (aus einer Rezension von Kussmaul, 
Tribus 1956).

[823] Hoffmann, Helmut:
Quellen zur Geschichte der tibetischen Bon-Religion. (Abhandlungen der Akademie der 
Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Geistes- u. sozialwissenschaftl. Klasse Jg. 
1950. Nr. 4., pp. 129-443). Mit 5 Abb., 6 s/w und 5 Farbtafeln, 1 gefalt. Karte. Pagina für 
Buchausgabe zusätzlich 1-319). 319 S. In Kommission Franz Steiner, Wiesbaden 1950.
Die erste umfassende Quellensammlung zur Bon-Religion mit Textauszügen und 
Übersetzungen. Mit ausführlichen Kapiteln über die ursprüngliche Bon-Religion und die 
geschichtliche Entwicklung.

[824] Hoffmann, Helmut:
Tibets Eintritt in die Universalgeschichte. (Saeculum. Jahrbuch für Universalgeschichte I. 
Heft 2, pp. 258-279). Mit 1 Karte. 22 S., Freiburg/Br. 1950.
Abhandlung über die bedeutende Epoche tibetischer Geschichte zwischen etwa 600 und 
850 n. Chr., anhand der literarischen Funde in Ostturkestan durch die Expeditionen von Sir 
Aurel Stein, Paul Pelliot und den vier deutschen Turfanexpeditionen unter Albert von Le 
Coq und Albert Grünwedel, sowie anhand der literarischen Funde von Giuseppe Tucci, das 
heißt einheimischer Schriften zum alten Tibet. Auch die chinesischen Quellen zum Tibet 
dieser Zeit werden ausgewertet.

[825] Hoffmann, Helmut:
Über ein wenig beachtetes Hilfswort zur Bezeichnung der Zukunft im Tibetischen. (Corolla 
Linguistica. Festschrift Ferdinand Sommer zum 80. Geburtstag am 4. Mai 1955, 
dargebracht von Freunden, Schülern und Kollegen. pp. 73-79). 7 S. Otto Harrassowitz, 
Wiesbaden 1955.

[826] Hoffmann, Helmut:
Die Religionen Tibets. Bon und Lamaismus in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Mit farb. 
Frontispiz und 17 s/w Abb., 214 S. Karl Alber, Freiburg.Br./München 1956.
Helmuth v. Glasenapp sagt im Klappentext: ". hat es der Verfasser verstanden, auf 
knappem Raum die Entwicklung des Buddhismus in Tibet von seinen Anfängen bis zur 
Gegenwart zu schildern. Der große Vorzug seiner (d. h. H. Hoffmanns) Darstellung liegt 
vor allem darin, daß sie sich auch eingehend mit den Schicksalen der vor-buddhistischen 
Bon-Religion befaßt, die auch heute noch in den nördlichen und östlichen Randgebieten 
des Landes ihre Anhänger hat. Aus von ihm erschlossenem Material vermochte der 
Verfasser eine Fülle von Tatsachen und Gesichtspunkten zu vermitteln, die bisher noch 
nirgends zur Erörterung gestellt worden sind."

[827] Hoffmann, Helmut:
Märchen aus Tibet. Herausgegeben und übertragen von H. Hoffmann. (Die Märchen der 
Weltliteratur). 256 S. Eugen Diederichs, Düsseldorf/Köln 1965.
Mehrere Neuauflagen, zuletzt Köln 1985.— Es werden 38 Märchen wiedergegeben, dazu 
ein Quellennachweis mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis. Sowohl genuin tibetische 
wie aus indischen Sammlungen in den tibetischen Kanon übernommene (im Original 
verlorengegangene) Erzählungen sind in dem Band enthalten. "Eine gründlichere 
Einführung wäre zugleich der Platz für eine unerläßliche Scheidung zwischen Fabeln, 
Schwänken, Legenden und ätiologischen Sagen, zu denen etliche Geschichten gehören, 
und den eigentlichen Märchen. Insofern ist der Titel des Buches wohl etwas zu allgemein 
gehalten. Bei den Märchen indischer Herkunft erwartet man ein sorgfältiges Abheben der 
verschiedenen Schichten, weil sich daraus wertvolle Einblicke in die Psyche des Tibeters 
ergeben" (Siegbert Hummel, in Tribus 15.).

[828] Hoffmann, Helmut:
Symbolik der tibetischen Religionen und des Schamanismus. (Symbolik der Religionen. 
12.). 173 S. Anton Hiersemann, Stuttgart 1967.
Diese Arbeit wird vom Autor — soweit es die tibetische Religion betrifft — als Ergänzung 
zu seinem Werk "Religionen Tibets", Freiburg/Br. 1956, angesehen, leider hier ohne 
Abbildungen, jedoch mit Bibliographie und Register. Das erste Kapitel zur "Symbolik des 
Lamaismus" behandelt die Buddhas und Bodhisattvas, die Götter, Makrokosmos und 
Mikrokosmos, die Mysterienspiele, Kultsymbole und Kultzubehör. Im zweiten Kapitel 
"Symbolik der Bon-Religion" beschreibt der Autor zunächst die alttibetische Religion, 
dann die systematisierte Bon-Religion. Der dritte, dem Schamanismus gewidmete Teil 
"darf trotz seiner Kürze als eine der besten diesbezüglichen Informationen gelten, zumal 
die neuere Literatur zur Schamanismus-Forschung eingearbeitet ist. Wie die eigenartige, 
unter dem Begriff des Schamanismus verstandene psychische Technik mit ihren 
Vorstellungen, Praktiken und Requisiten aus dem eurasiatischen Raum über die Bon-
Religion in den Lamaismus hineinreicht, war schon in den vorhergehenden Kapiteln des 
öfteren zu erkennen" (Siegbert Hummel, Tribus 17, 1968).— Mit Bibliographie und drei 
Registern.

[829] Hoffmann, Helmut:
Erscheinungsformen des tibetischen Schamanismus. (In: Ergriffenheit und Besessenheit; 
ein interdisziplinäres Gespräch über transkulturell-anthropologische und psychiatrische 
Fragen. Herausg. von Jürgen Zutt., pp. 95-104). 10 S. Francke, Bern u. München 1972.
Unter Auswertung von Berichten von Missionaren und Forschungsreisenden, die Orakel-
Seancen persönlich miterlebt haben (Ribbach, Nebesky-Wojkowitz, Schäfer und Harrer) 
führt der Autor durch die verschiedenen Phasen eines solchen Rituals hindurch, wobei er 
immer wieder auf das kasuistische Material zurückgreift. Tibetische Schamanen sind im 
Privatleben normale Menschen ohne psychotische Züge, die auch im Zustand der 
Hochtrance innerhalb des Geschehens des festgelegten Ritus verbleiben und nicht in 
irgendwelche psychotische Symptome abgleiten. Man kann — wie Hoffmann schreibt — 
"diese Schamanen also ebensowenig wie die Mystiker aller Kulturen und Zeiten als 
Abnormale, als Verrückte klassifizieren, wie dies die durch die extrem bürgerliche 
Gedankenwelt geprägte Wissenschaft vergangener Jahrzehnte gerne tat".

[830] Hoffmann, Helmut:
Biobibliographie siehe Michael Walter, Bloomington 1982.

[831] Hoffmeister, W(erner):
Briefe aus Indien. Nach dessen nachgelassenen Briefen und Tagebüchern herausgegeben 
von Dr. A. Hoffmeister. Mit einer Vorrede von C. Ritter und sieben topographischen 
Karten. 2 gefaltete Tabellen. 393 S. George Westermann, Braunschweig 1847.
Persönliche Briefe an einen Freund von Dr. W. Hoffmeister, der den Prinzen Waldemar 
von Preußen als Arzt auf seiner Reise nach Kathmandu im Frühjahr 1845 und im Herbst 
nach Shipki begleitete. Der "Naturwissenschaftliche Anhang" (S. 349-393) enthält zwei 
Arbeiten, die gelegentlich als selbständige Titel in Himalaya-Bibliographien auftauchen: I. 
Ueber die geographische Verbreitung der Coniferen am Himalayah (aus einem Schreiben 
an Herrn v. Humboldt); II. Bemerkungen über die Vegetation des Himalayah. (1848 auch 
englische Ausgabe, bei William P. Kennedy, Edinbourgh).—

[832] Hoffmeister, Werner:
Siehe auch Fr. Klotzsch u. Aug. Garcke 1862.

[833] Holst, Meno:
Durch tausend Abenteuer. Mit Sven Hedin im Herzen Asiens. Mit Frontispiz, 1 Karte im 
Vorsatz und mehreren Strichzeichnungen im Text. 312 S. Ensslin & Laiblin, Reutlingen 
(1957).
Holst faßt die Expeditionen Hedins durch die verschiedenen Gebiete von Zentralasien 
(Expeditionen 1893/97; 1899/1902; 1929 und 1934) zu einer unterhaltsam geschriebenen 
Biographie zusammen, mit einem ausführlichen Kapitel über die besonders intensiven 
Erlebnisse 1901 und 1902 in Tibet.

[834] Hongsermeier, Hans:
Tibeter-Teppiche. Mit Texten von J. Ford und P. Mauch. Einleitung von Heinrich Harrer. 
Mit 136 farb. und 4 s/w Abb. 112 S. Pinguin, Innsbruck 1987.
Der Herausgeber konnte Peter Mauch, seit 30 Jahren im internationalen Teppichhandel 
tätig, als Autor für den Bereich der 'alten' Tibetteppiche gewinnen, über die dieser mehr als 
15 Jahre Aufzeichnungen und Material gesammelt hat. —  Alle Teppiche nach 1959 gelten 
als 'neue' Tibetteppiche und werden vorwiegend von Exiltibetern in Nepal geknüpft. 
Hierüber schreibt Jim Ford, der sich speziell mit der Machart und den Mustern dieser 
neuen Teppiche beschäftigt hat.

[835] Honigberger, Johann Martin (1795-1869):
Früchte aus dem Morgenlande, oder Reise-Erlebnisse, nebst naturhistorisch-medizinischen 
Erfahrungen, einigen hundert erprobten Arzneimitteln und einer neuen Heilart dem Medial-
Systeme. Mit vierzig lithographierten Tafeln: Porträte, Pflanzenabbildungen; sonstige 
Natur- und Kunstprodukte, Facsimile, Landkarte und Ansicht der Citadelle von Lahor; 
endlich als Anhang ein medizinisches Wörterbuch in mehreren europäischen und 
orientalischen Sprachen. 590 S. Carl Gerold und Sohn, Wien 1851.
Der Apotheker Honigberger (1795-1869) kam bei zwei seiner Reisen auch nach 
Afghanistan und Kashmir. Von den dortigen Herrschern zum Leibarzt ernannt, beschreibt 
er aufgrund seiner Erfahrungen mit einheimischen Ärzten Behandlungsmethoden und 
Arzneien der dortigen Gegend. Wichtig sein "Medizinisches Wörterbuch" mit Begriffen für 
Krankheiten, Arzneien und Behandlungsmethoden auf Lateinisch, Deutsch, Französisch, 
Englisch, Türkisch, Arabisch, Persisch, Indisch & Cashmirisch. Seine geographischen 
Beobachtungen bzw. Mitteilungen sind eher dürftig, doch ist der Bildanhang mit 13 
Portraits hochgestellter Persönlichkeiten und u. a. 30 Tafeln mit Heilkräutern durchaus 
interessant. Sein Buch möchte er als Hilfe für die im Norden des indischen Subkontinents 
tätigen englischen Ärzte verstanden wissen. Als Arzt und Wissenschaftler vertritt er 
modernste Erkenntnisse über Homöopathie und Allopathie, Hygiene, Psychosomatik und 
auch über notwendige Selbstbeschränkung ärztlichen Handelns. Als besonders wirksam 
erkannte er Heilpflanzen (entsprechend sorgsam zubereitet, bei richtiger Indikation und 
Dosis) aus den Hochtälern Kashmirs und des Himalaya.

[836] Hooker, Joseph Dalton (Sir):
"Himalayan Journals". Tagebuch auf einer Reise in Bengalen, dem Himalaya in Sikkim und 
Nepal, dem Khasiagebirge ect. Aus dem Englischen übersetzt. Mit Kupfern auf 8 gefalt. 
Tafeln, 1 Kupfer und 1 (roten) Siegel des Dharma Radscha. 376 S. Dyk'sche 
Buchhandlung, Leipzig 1857.
(Himalayan Journals. Notes of a Naturalist in Bengal, the Sikhim and Nepal Himalayas, the 
Khasia Mountains, etc. 2 Vols. John Murray, London 1854. Reprint 1969).— Sir Joseph 
Hooker (1817-1911) bereiste die im Titel angesprochenen Gebiete 1848-1850. Ihm sind 
wichtige geographische, insbesondere aber botanische Forschungsergebnisse, speziell in 
Sikkim, zu verdanken. Sein Hauptinteresse galt dem Auffinden neuer Rhododendron-
Spezies. Es ist dies der erste ausführliche Bericht über Sikkim in einer westlichen Sprache.

[837] Hool, Catherine:
Die chinesische Tibetpolitik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1976-1988. 
(Schweizer Asiatische Studien. Studienhefte. 9.). 156 S., 37 Seiten Anhang mit Karten und 
Dokumenten. Peter Lang, Bern/Frankfurt/M 1989.
Die Arbeit befaßt sich mit der Tibetpolitik der Volksrepublik China bis zu den Straßburger 
Verhandlungsvorschlägen des Dalai Lama im Juni 1988. Neben der historischen 
Aufarbeitung der sino-tibetischen Beziehungen bis zum Tode Maos liegt der Schwerpunkt 
auf der chinesischen Tibetpolitik zwischen 1976 und 1988.

[838] Hopfgartner, Joseph (Hrsg):
Lebensweisheit vom Dach der Welt. (Herder Tb. 1520). Mit 9 Abb. (vorwiegend tibetische 
Blockdrucke), 1 Tabelle zur tibetischen Kalenderrechnung. 127 S. Herder, Freiburg i. Br. 
1987.
Der 1929 geborene Herausgeber dieses Bändchens arbeitete bis 1965 als Missionar in 
Pakistan und Kashmir. Er sammelte im Himalaya Sprichwörter, Märchen und Erzählungen, 
die nicht nur völkerkundlich aufschlußreiche Zeugnisse bilden, sondern auch 
bedenkenswerte Wegweisungen für Menschen unserer Zonen sind.

[839] Hopkins, Jeffrey:
Tantra in Tibet. Das Geheime Mantra des Tsong-ka-pa, eingeleitet vom 14. Dalai Lama. 
Aus dem Englischen übersetzt von Burkhard Quessel. (Diederichs Gelbe Reihe. 29. 
Tibet.). Mit Frontispiz. 238 S. Eugen Diederichs, Köln 1980.
(Tantra in Tibet. The Great Exposition of Secret Mantra. George Allen & Unwin, London 
1977).— Weitere Auflagen Köln 1983, 1987. Die 'Große Darlegung des Geheimen Mantra 
von Tsong-ka-pa' (1357-1419), dem Begründer des Gelugpa-Ordens des tibetischen 
Buddhismus, ist eine Darstellung der wichtigsten Elemente aller buddhistischer Tantra-
Systeme und erklärt außerdem den Unterschied von Sutra und Tantra, den beiden großen 
Gruppen, in die das Wort des Buddha unterteilt wird (J. Hopkins).— "Vor allem heute ist 
das 'Geheime Mantra' zum Gegenstand des Interesses geworden. Viele Geheimnisse sind 
verbreitet worden, viele Vortragende erklären Tantra. Obwohl 'Geheimes Mantra' im 
Verborgenen erreicht werden muß, sind viele Bücher erschienen, die eine Mischung aus 
Wahrheit und Unwahrheit darstellen. Deshalb glaube ich, daß das Übersetzen und 
Verbreiten eines sachkundigen Werkes helfen könnte, diese falschen Überlegungen zu 
beseitigen. Aus diesem Grunde gebe ich eine Erklärung zu Tsong-ka-pas 'Großen 
Geheimen Mantra' (Der 14. Dalai Lama)."

[840] Hopkins, Jeffrey:
Der tibetische Buddhismus. Sutra und Tantra. Aus dem Amerikanischen übersetzt von 
Rüdiger Majora. Herausgegeben von Anne C. Klein. (Diamant weiße Reihe zur 
Vertiefung). 220 S. Diamant, Arnstorf 1988.
(The Tantric Distinction. An Introduction to Tibetan Buddhism. Wisdom, London 
1984).— Hopkins, im Westen geborener Lehrer des Buddhismus, Übersetzer und 
Begleiter S. H. des Dalai Lama auf vielen Vortragsreisen, Autor von mehr als zehn 
Büchern mit Übersetzungen von Klassikern des tibetischen Buddhismus, greift hier die 
zentralen Theorien des Buddhismus auf. Einleitend bemerkt er dazu: 'Das vorliegende 
Buch beruht auf zwei Vortragsreihen aus den Jahren 1974 und 1978. Ihre Themen waren: 
Die Grundzüge der buddhistischen Anschauungen über die innerste Beschaffenheit der 
Phänomene, die Art der Beziehungen zwischen den Menschen, sowie die Methoden, 
mittels derer der Geist allmählich zur Erleuchtung geführt wird. Im ersten und zweiten Teil 
werden Methoden dargestellt, welche den elementaren Weg innerhalb des Buddhismus 
ausmachen: Realistische Einschätzung des alltäglichen Lebens, Bedeutung von Mitgefühl 
und Weisheit, und wie diese beiden durch Meditieren zur Entfaltung gebracht werden. Der 
dritte Teil legt die Wesensmerkmale des tantrischen Buddhismus dar: Die Vorstellung von 
sich selbst als einem idealen Wesen — genannt der Yoga der Gottheit — und auf welche 
Weise diese sich dem geistigen Weg einfügt. In solcher Betrachtung erscheint das Tantra 
als integraler Bestandteil des buddhistischen Pfades, als eine andere Form jener Praxis, mit 
der man Mitgefühl und Weisheit erwirbt'.— Ein in dieser Form einmaliges Glossar (S. 215-
244) bringt alle wichtigen Begriffe in Deutsch, Englisch, Tibetisch, Sanskrit und Pali.

[841] Hopkins, Jeffrey:
Siehe auch G. L. Söpa, Düsseldorf/Köln 1977; Khetsün Sangpo Rinpoche, München 1988.

[842] Hopkirk, Peter:
Der Griff nach Lhasa. Die Erschließung Tibets im 19. und 20. Jahrhundert. Aus dem 
Englischen übersetzt von Götz Burghardt. 16 s/w Abb., 4 Karten. 315 S. Paul List, 
München 1989.
(Trespassers on the Roof of the World. The Race for Lhasa. John Murray, London 
1982).— In den angelsächsischen Ländern besteht eine literarische Tradition, die es dem 
sachkundigen Laien gestattet, beachtliche und beachtete 'Fachbücher' zu schreiben. Dies ist 
ein solches Buch, von einem langjährigen Times-Journalisten geschrieben: es schildert 
ausgezeichnet die politische Lage, vor allem aber die Menschen, die versuchten, als erste in 
Lhasa zu sein. Einige wurden getötet, einige starben einen natürlichen Tod, anderen wurde 
nie geglaubt, aber spannende und ungewöhnliche Erlebnisse hatten sie alle (aus einer 
Rezension von Jan Andersson).

[843] Howard-Bury, C K:
Mount Everest. Die Erkundungsfahrt 1921. Deutsch von W. Rickmer Rickmers. 33 Abb., 
3 gefaltete Karten. 299 S. Benno Schwabe & Co., Basel 1922.
Beachtenswert wegen der Beschreibung der Gegend um Kham-pa-rdzong, Dingri (sGreng-
ri) und besonders Shel-dkar mit imposanter Burg und Kloster, leider während der 
chinesischen Kulturrevolution zerstört. Dazu eine gute Situationskarte (Siegbert Hummel).

[844] Huc, Régis Evariste (1813-1860):
Das Neujahr bei den Tibetanern. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des geistigen und 
sittlichen Lebens der Völker. 24., pp. 137-138). 2 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 
Stuttgart 1851.
(Übernommen und übersetzt aus 'Revue de l'Orient', Dezember 1850).— Huc's 
Schilderung des Neujahrsfestes in Lhasa.

[845] Huc, Régis Evariste:
Wanderungen durch die Mongolei nach Tibet 1844-1846. Deutsche Bearbeitung von Hans 
Walz. Herausgegeben nach der Ausgabe von 1855, mit einem Vorwort von Dr. Ernst 
Schäfer. (Bibliothek klassischer Reiseberichte). Mit 1 gefalt. Karte, 386 S. Steingrüben, 
Stuttgart 1966.
Diese Neuausgabe des Buches von 1855 erschien identisch nochmals mit leicht geändertem 
Titel 'Reise durch die Mongolei nach Tibet und China 1844-1846' (ohne Hinweis auf die 
hier gelistete Ausgabe von 1966) bei Societäts-Verlag, Frankfurt/M 1986.

[846] Huc, RégisEvariste:
Siehe auch Eugen Veuillot, Stuttgart 1850; Karl Rolf Seufert, Würzburg 1972.

[847] Huc und Gabet:
Wanderungen durch die Mongolei nach Thibet zur Hauptstadt des Tale Lama. 
(Hausbibliothek für Länder- und Völkerkunde. 7.). In deutscher Bearbeitung 
herausgegeben von Karl Andrée. 2 Abb., 360 S. Carl B. Lorck, Leipzig 1855.
(Souvenirs d'un voyage dans la Tartarie, le Thibet et la Chine pendant les années 1844, 
1845 et 1846. Paris 1850, erneut 1854).— Neuauflage der deutschen Ausgabe, Leipzig 
1867 (nach der zweiten französischen Ausgabe von 1854). Régis Evariste Huc (1813-
1860) wurde 1839 zum Priester geweiht und kam als Missionar und Lazaristenpater nach 
China. 1844 reiste er zusammen mit Abbé Joseph Gabet (1808-1853) nach Tibet, um unter 
den Stämmen der nördlichen Mongolei zu missionieren. 1846 kehrten die beiden Europäer 
von ihrer abenteuerlichen Reise durch Nordost- und Zentraltibet einschließlich eines 
längeren Aufenthaltes im Kloster Kumbum und später in Lhasa (Ankunft am 29. 1. 1846), 
von wo sie durch den chinesischen Amban nach wenigen Wochen ausgewiesen wurden, 
nach China und Macao zurück. Huc blieb bis 1852 in Macao, doch bereits 1850 erschien in 
Paris sein hier übersetzter berühmter Reisebericht.

[848] Hübotter, Franz:
Beiträge zur Kenntnis der chinesischen sowie der tibetisch-mongolischen Pharmakologie. 
324 S. Urban & Schwarzenberg, Berlin/Wien 1913.
Das "autographisch auf anastatischem Wege", d. h. handschriftlich im Faksimiledruck 
hergestellte Buch basiert auf einer Handschrift, die Hübotter "gelegentlich eines 
Aufenthaltes in Leipzig, als ich in Chinesisch, Türkisch, Persisch und Philosophie das 
philosophische Doktorexamen Magna cum laude ablegte" im Nachlaß seines Lehrers Prof. 
Grube fand. Die Übersetzung gibt kapitelweise die Arzneimittel des Mineralreiches, des 
Pflanzenreiches, des Tierreiches wieder sowie Pflanzen, die in der tibetisch-mongolischen 
Pharmakopoe nicht enthalten, aber zumeist in China im Gebrauch sind. Im Anhang eine 
Reihe von Heilmitteln animalischer Herkunft. Für eine neuere drucktechnisch einwandfreie 
Ausgabe siehe den nachfolgenden Eintrag. Inhaltlich (laut W. A. Unkrig) enthält das Buch 
durch Fehlinterpretationen Hübotters einige Mängel.

[849] Hübotter, Franz:
Chinesisch-Tibetische Pharmakologie und Rezeptur. Mit 2 Porträts und 43 Abb. (Haug's 
Sammlung "Panopticum Medicum". 6.). 180 S. Karl F. Haug, Ulm/Donau 1957.
Hübotter arbeitete 30 Jahre lang im Fernen Osten. Auch diese zweite Fassung der 
chinesisch-tibetischen Pharmakologie beruht auf der chinesisch-tibetisch-mongolischen 
Pharmakopoe, etwa aus dem Jahr 1700, von Hübotter als wurmzerfressenes Exemplar in 
der Bibliothek des Berliner Sinologen Prof. Wilhelm Grube entdeckt. Es werden zunächst 
die chinesisch-tibetischen Drogen nach pflanzlichen, tierischen und mineralischen 
Heilmitteln beschrieben (Ordnungsprinzip lateinische oder deutsche Namen), abschließend 
eine kleine Rezeptsammlung vorgestellt.

[850] Hügel, Carl Freiherr von (1796-1870):
Kaschmir und das Reich der Siek. 6 Bände. Mit zahlreichen Holzstichabbildungen, 1 
Portrait in Stahlstich, sowie 33 Tafeln (31 in Lithographie, 2 in Kupferstich) u. 1 mehrf. 
gefalt. Karte. 362/478/453/246/247/865 S. Hallberger'sche Verlagsbuchhandl., Stuttgart 
1840/42/8.
Karl Alexander Anselm Freiherr von Hügel besaß ein großes Vermögen und eine 
glückliche körperliche Konstitution, was zusammen es ihm ermöglichte, ein Leben unter 
anderem als Weltreisender zu führen. Seine große Forschungsfahrt führte ihn 1831 quer 
durch Asien und für längere Zeit auch nach Kashmir, von wo er bis an Tibets Grenzen 
vorstieß. Sein berühmtes Werk ist heute noch spannend zu lesen, lebendig geschrieben, 
faktenreich zum damaligen Leben, zu Ethnographischem, Geographischem und mit 
mannigfachen persönlichen Erlebnissen angereichert. Hervorzuheben sind noch die 
botanischen und zoologischen Beiträge von Hügels Mitarbeitern J. J. Heckel (Fische), V. 
Kollar und L. Redtenbacher (Insekten) und A. Wagner (Säugetiere).

[851] Hüllmann, Karl Dietrich (1765-1846):
Historisch-kritischer Versuch über die Lamaische Religion. 54 S. Carl Ludwig Hartmann, 
Berlin 1796.
Karl Dietrich Hüllmann, der auf ein langes und bewegtes Gelehrtenleben zurückschauen 
konnte, war Professor für Geschichte an der Universität Königsberg, ab 1814 lehrte er an 
der Universität Bonn. Bei diesem in jungen Jahren geschriebenen Werk nennt er sich im 
Titelblatt noch "Doktor der Weltweisheit und Privatlehrer der Geschichte auf der 
Universität zu Frankfurt an der Oder". In drei Kapiteln beschreibt er 1) 'Von dem 
Ursprunge der lamaischen Religion' und geht dabei auf indische Quellen, Manichäismus, 
aber auch Astrologie und Seelenwanderung ein, 2) 'Hauptsächliche Lehrsätze des 
Lamaismus', wobei er als wesentliche Quelle das 'Alphabetum Tibetanum' des A. A. Giorgi 
verwendet, sowie 3) 'Priesterschaft des Lamaismus', mit Eingehen auf den Dalai Lama, 
Verhältnisse in Bhutan, hierbei als wesentliche Quelle Peter S. Pallas.

[852] Huggenberger, Hans und Wangyal, K K T:
Der Kleine Tibeter. Deutsch-tibetisches Wörterbüchlein. 55 S. H. Weiss-Stauffacher, Basel 
1964.
Das Wörterbuch war für die in der Schweiz oder Deutschland lebenden Pflegeeltern 
tibetischer Flüchtlingskinder gedacht, um so deren Wortschatz und Aussprache erhalten zu 
können.

[853] Humboldt, Alexander von:
Central-Asien. Untersuchungen über die Gebirgsketten und die vergleichende 
Klimatologie. Aus dem Französischen übersetzt und durch Zusätze vermehrt, 
herausgegeben von Dr. Wilhelm Mahlmann. Zweiter Band, dritter Theil. Mit 5 gefalt. 
Tabellen im Anhang. 448 S. Carl J. Klemann, Berlin 1843/44.
(Asie centrale. Paris 1843).

[854] Hummel, Siegbert:
Weltbild des Buddhismus. Führer durch die Ausstellung. 4 S. Otto