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[ 1] Abegg, Emil:
Die Indiensammlung der Universität Zürich. (Mitteilungen der Geograph.- Ethnolog. 
Gesellschaft Zürich. 35. 1934/35). Mit 54 Abb., 172 S. Beer & Ci., Zürich 1935.
Der zweite Teil 'Buddhismus' (Seite 122 ff.) beschreibt die Tibetica der Sammlung.

[ 2] Abel, Carl und Mecklenburg, FA:
Siehe Hilarion, O., Berlin 1858.

[ 3] Abel, Peter und Pietzker, Roland:
Kathmandu Nepal. (Was Wie Wo. 7.). 208 S. Geo Center, Stuttgart 1980.
Ein Reiseführer.

[ 4] Adam, Leonhard:
Hochasiatische Kunst. 4 Fig. im Text, 36 s/w Abbildungen auf Tafeln. 54 S. Strecker & 
Schröder, Stuttgart 1923.
Buddhistische Bronzen, Altaraufbauten und -umrahmungen, sowie Ornamente, 
überwiegend Metallarbeiten aus Nepal, aus Privat- und Museumsbesitz in Berlin. Mit 
Sachregister.

[ 5] Adam, Leonhard:
Buddha-Statuen. Ursprung und Formen der Buddhagestalt. Mit 1 Titelbild, 52 
Fotografien auf 48 Tafeln und 20 Abb. im Text. 121 S. Strecker & Schröder, Stuttgart 
1925.

[ 6] Adam, Leonhard:
Sitte und Recht in Nepal. Angaben und Schilderungen von Angehörigen der Gurkha-
Regimenter. Aufgenommen, eingeleitet u. herausgegeben. (Zeitschrift für vergleichende 
Rechtswissenschaft einschließlich der ethnologischen Rechtsforschung. 49., I., pp. 1-
269). 269 S. Ferdinand Enke, Stuttgart 1934.
Erschien auch als Einzelpublikation im Buchhandel. Im 1. Weltkrieg gerieten einige 
Gurkhas in deutsche Gefangenschaft. Sie wurden in einem Lager in Rumänien von dem 
Ethnologen L. Adam hinsichtlich ihrer Sitten, Gebräuche und Stammesnormen befragt. 
Adam standen hierfür 9 Gurkha-Gefangene (2 Magars, 2 Rais, 2 Gurungs, 1 Murmi-
Lama, 1 Khas und 1 Sunwar) zur Verfügung.

[ 7] Adams-Beck, L(ily):
Das diamantene Zepter. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Ellen von Protzen. 
250 S. O. W. Barth, München—Planegg 1954.
(The House of Fulfilment. The Romance of a Soul. Ernest Benn and Cosmopolitan 
Book Corp., sowie Fisher & Unwin, London 1927).— Die Autorin dieses Romans 
beansprucht, eine 'wahre Geschichte' wiederzugeben, doch dürfte es sich eher um eine 
literarische Verarbeitung des 'Mythos Tibet' in Form einer Bekehrungsgeschichte 
handeln. Ein junger englischer Maler, auf Besuch in Kashmir, wird involviert in die 
Suche nach dem "Diamantenen Zepter", einem seit über 1 400 Jahren lebenden 
buddhistischen Mönch, der sich stets dann, wenn seine Gegenwart benötigt wird, den 
Menschen offenbart. Während der abenteuerlichen äußeren und inneren Reise gelangt 
der Held in mehrere tibetische Klöster hoch in den Bergen Ladakhs und erfährt nach 
und nach seine spirituelle Wandlung. (Renate Wagner).

[ 8] Ahmad, H(afiz) Manzooruddin:
Siehe Manzooruddin, Ahmad.

[ 9] Allione, Tsültrim:
Tibets weise Frauen. Mit einem Vorwort v. Chögyam Trungpa Rinpoche. Aus dem 
Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. 328 S. Dianus-Trikont, München 1986.
(Women of Wisdom. Routledge & Kegan Paul. Henley-on-Thames 1984).— Deutsche 
Neuausgabe Capricorn-Verlag, Glonn 1987. Übersetzung der Biographien von sechs 
tibetischen Mystikerinnen (aus dem 11. bis zum 20. Jh.), anhand derer die Autorin auch 
die Frage nach den Erfahrungen, die Frauen im Buddhismus machen, bearbeitet.

[10] Altenburger, Engelbert:
Nepal. (S & B Reiseführer). Mit 1 farb. Karte, einigen farb. Abb. und Stadtplänen. 256 
S. Scheuble & Baumgartner, Stühlingen 1990.

[11] Ambolt, Nils:
Karawanen. Im Auftrag Sven Hedins durch Innerasien. Mit einem Geleitwort von Sven 
Hedin. Aus dem Schwedischen übersetzt von Gerhard Wilpert. Mit 100 (4 farb.) Abb. 
und 1 Karte. 191 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1937.
(Karavan. Stockholm 1935).— 2. Auflage 1941. Der Astronom und Geodät Dr. 
Ambolt reiste zunächst mit Sven Hedin, doch dann trennten sich ihre Wege, und der 
Autor führte mit dem Geologen Dr. Norin die Expedition allein fort, wobei er in bis 
dato unbetretene Gebiete Nordtibets vorstieß. Hier werden die persönlichen Erlebnisse, 
also mehr die Reise und die abenteuerhaften Teile des Unternehmens, plastisch und 
lebendig beschrieben. Vieles auch zur Ethnologie.

[12] Amin, Mohamed, Willetts, Duncan, und Tetley, Brian:
Reise durch Nepal. Aus dem Englischen übersetzt von Dr. Helge Mücke. Mit 170 farb. 
Abb. 192 S. Landbuch, Hannover 1989.
(Journey through Nepal. The Bodley Head, London 1987).— Die Autoren gestalten 
mit diesem Buch einen wundervollen Bildband, der die ganze Vielfalt der Natur und 
Landschaft ebenso wie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen Nepals dokumentiert, 
vor allem auch die geistige und materielle Kultur. Der Text enthält leider zahlreiche 
Ungenauigkeiten. Die hervorragende Bilddokumentation zu Göttern und Festen, 
Priestern und Mönchen, Schreinen und Tempeln, Haustypen und Kultbauten, Straßen, 
Brücken und Siedlungsformen läßt die Schwächen des Textes in den Hintergrund 
treten.

[13] Amipa, Sherab Gyaltsen:
Das Aufgeben der vier Begierden "Zen-pa Zi-dral". Kernunterweisungen von Jetsün 
Dhagpa Gyaltshän. Eine Kurzfassung von Sakya Pandita. Eine Meditationsanweisung 
von Ngorchen Künga Zangpo. Herausgegeben von Ven. Sherab Gyaltsen Amipa. 58 S. 
Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1977.

[14] Amipa, Sherab Gyaltsen:
Lehrbuch der tibetischen Umgangssprache. Elementare Einführung in Orthographie und 
Grammatik. Deutsch-tibetisch. 98 S. Gasser & Cie., Basel 1984.
(Textbook of Colloquial Tibetan Language. Rikon/Zürich 1974).

[15] Amipa, Sherab Gyaltsen:
Geistesschulung im tibetischen Buddhismus. Vorbereitende Übungen und 
Meditationen. Mit zahlreichen Abb. und 8 Farbtafeln. 256 S. Ansata, Interlaken 1986.
Lama Sherab lebt und lehrt im klösterlichen Tibet-Institut in Rikon (Schweiz). Seine 
verständliche Einführung in den tibetischen Buddhismus beschreibt einfache Übungen, 
Meditationen und Visualisationen, sowie weitere Methoden der Geistesschulung. Im 
Anhang autobiographische Schilderung vom Werdegang eines Sa skya pa-Mönches im 
traditionellen Tibet. In einer kürzeren Ausgabe (127 S.) war der Text bereits 1977 vom 
Tibet-Institut Rikon/Schweiz verlegt worden.

[16] Amnesty International:
Volksrepublik China: Folter und Mißhandlungen von inhaftierten Tibetern. 12 S. 
Amnesty International, Berlin 1989.
(People's Republic of China: Torture and Ill-Treatment in Detention of Tibetans).

[17] Anderson, Walt:
Das offene Geheimnis. Der tibetische Buddhismus als Religion und Psychologie. Eine 
Einführung aus westlicher Sicht. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Matthias 
Dehne und Stephan Schuhmacher. 231 S. O. W. Barth, München 1981.
(Open secrets. A western guide to Tibetan Buddhism. Viking Press, USA 1979; 
Hardmondsworth 1982).— In einer Sonderausgabe bei Barth auch unter dem Titel 
"Der tibetische Buddhismus als Religion und Psychologie" erschienen, 3. Aufl. 1986; 
erneut verlegt mit vollem Titel (Goldmann Grenzwissenschaften Esoterik, TB 11835) 
München 1988.— Der Amerikaner Walt Anderson (Psychologe und 
Sozialwissenschaftler) bereiste Tibet und studierte den tibetischen Buddhismus mit 
hohen Lamas in deren erzwungenem Exil.

[18] Andersson, Johann Gunnar:
Der Drache und die fremden Teufel. Mit Frontispiz und 207 Abb., 1 Karte. 390 S. F. 
A. Brockhaus, Leipzig 1927.
Der Autor arbeitete ab 1914 mehrere Jahre als geologischer Ratgeber im chinesischen 
Staatsdienst. 1923/24 führte ihn eine Reise nach Kansu und ins Kokonor-Gebiet. In 
diesem nord- tibetischen Grenzgebiet leitete er archäologische Grabungen, die 
prähistorische Wohnstätten zutage brachten. Insgesamt eher wenig Material zu Tibet.

[19] Andrade, António de:
Beschreibung einer weiten unnd gefährlichen Raiß/so ein Priester der Societet IESU P. 
Antonius de Andrade genant/auß der mission beym grossen Mogor in Asia/in 
ersuchung deß grossen Cataio und der Königreich Tibet/./mit unglaublicher Mühe und 
Arbeit im 1624. Jahr verricht. Den guthertzigen Gottes Ehr / und Christlichen Glaubens 
außbraitung eyferig liebenden Teutschen zugefallen. Auß Spanischer Sprach inn die 
Teutsche ubergesetzt. (24 S.). Andream Aperger, Augspurg 1627.
(Novo descobrimento do Gram Cathayo, ou Reinos de Tibet, pello Padre Antonio da 
Companhia de IESU, Portuguez, no Anno de 1624. Mattheus Pinheiro, Lisboa 
1626).—  Dieser berühmte erste Bericht Andrades über die Entdeckung des 
westtibetischen Königreiches Guge mit der Burg- und Klosterstadt Tsaparang erschien 
in deutscher Übersetzung in Augsburg nicht nur bei Aperger, sondern im gleichen Jahr 
auch als Nachdruck mit identischem Titel, aber anderer Pagina, bei Michael Stör, 
Augsburg.— Die moderne deutsche Übersetzung dieses ersten wie auch des späteren 
zweiten Berichtes, von Andrade am Königshof von Tsaparang geschrieben, findet man 
bei J. Aschoff, Eching 1989, der zugleich eine umfangreiche Dokumentation über den 
heutigen Zustand der Klöster und über die herrlichen, noch immer gut erhaltenen 
Kunstwerke von Tsaparang liefert.

[20] Andrade, António de:
Siehe auch Jürgen C. Aschoff, Eching 1989.

[21] Andree, Karl:
'Adolf Schlagintweit's Tagebücher sind gerettet'. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für 
Länder- und Völkerkunde. 1., pp. 189). 1 S. Bibliographisches Institut, Hildburghausen 
1862.
Lord William Hay, Civilcommissar in Kashmir, konnte das 135 Seiten starke Tagebuch 
von Adolf Schlagintweit sicherstellen (dazu einen Schädel, bei dem es sich um den 
Kopf Schlagintweits handeln soll), mit einem letzten Eintrag vom 11. August 1857, 
wenige Tage vor seiner Enthauptung durch einen mohammedanischen Räuber. Der 
Bericht hierüber im 'Globus' stammt, wie viele weitere, aus der Feder des 
Herausgebers, des Geographen Karl Andree (1808-1875).

[22] Andree, Karl:
Das Vordringen der Europäer nach Tibet, dem Lande des Dalaï Lama. (Globus. 
Illustrirte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 2., pp. 24-27). 4 S. 
Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1862.
Zusammenfassender Bericht über Huc und Gabet, über Abbé Krick (der von Assam aus 
nach Tibet gelangte und bei seinem 2. Aufenthalt ermordet wurde), über Bernard und 
Desgodins, Renou und Fage, die allesamt um die Mitte des 19. Jhs. als Missionare in 
Tibet, meist von China aus, ihr Glück versuchten.

[23] Andree, Karl:
Ein Ausflug nach Ladakh und Kaschmir. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für Länder- und 
Völkerkunde. 3., pp. 25-27). 3 S. Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1863.
Der Herausgeber K. Andree schreibt viele 'Tibetartikel' im Globus, so auch diesen 
Bericht einer kleinen Expedition der Engländer im Jahr 1862: das Kulutal aufwärts, 
über den Rothangpass nach Lahoul (Besuch bei den Herrnhuter Missionaren in 
Kyelong), weiter durch unbewohntes Gebiet bis nach Leh/Ladakh, später Ausreise nach 
Srinagar/Kashmir.— Diese Route ist seit 1989 für Touristen zugänglich und stellt heute 
eine der schönsten Rundtouren im Himalaya dar. Die beiden Reisenden Torrens und 
Lord W. Hay konnten in Leh das Tagebuch des ermordeten Adolf Schlagintweit 
sicherstellen (siehe Karl Andree, Globus 1., Hildburghausen 1862).

[24] Andree, Karl:
Neue Nachrichten aus Tibet. Das Vordringen der katholischen Missionäre in das Gebiet 
des Dalai Lama. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 3., pp. 
241-245, 341-344). 9 S. Bibliographisches Institut, Hildburghausen 1863.
Ausführlicher Bericht über die Versuche des französischen Abbé Desgodins, in den 
60er Jahren des letzten Jahrhunderts von China aus Lhasa zu erreichen. Desgodins 
Berichte, auch seine längeren Aufenthalte in Tibet, im Kloster Lithang und im 
chinesisch-tibetischen Grenzgebiet sind — meines Wissens nur hier — in deutscher 
Sprache nachzulesen. Französisches Original durch den Bruder des Abbé Desgodins: 
C.-H. Desgodins, La Mission du Thibet de 1855 à 1870, bei Laurent, Verdun 1872. 
Abbé Desgodins verbrachte mehr als 20 Jahre in den tibetischen Grenzregionen.

[25] Andree, Karl:
Siehe auch 'Huc und Gabet', 1855.

[26] Anonymus:
Kosmogonie, Mythologie und Religions-Philosophie der Tibetaner und Mongolen. 
(Magazin für die Literatur des Auslandes. 107., pp. 423/4). 2 S., Berlin 1832.
Der Artikel, herausgegeben von der Redaktion der Allg. Preuß. Staats-Zeitung, 
beschreibt tatsächlich die Kosmographie der Tibeter (ohne Nennung der Quelle), das 
heißt Vorstellungen über Sonne, Mond, Alter und Entstehung der Erde, die 
Götterklassen und die Menschen, nicht zuletzt auch über die Hölle: "Fegefeuer und 
Hölle sind so kindisch-abenteuerlich. Wir bemerken nur, daß das Hirn der 
Buddhistischen Pfaffen auch tantalische Martern ausgebrütet hat, obgleich wahre 
Zerrbilder von Homers Tantalus". Diese werden dann auch plastisch geschildert.

[27] Anonymus:
Ein lamaistisches Kultusbild. (Das Ausland. Eine Wochenschrift für Kunde des 
geistigen und sittlichen Lebens der Völker mit besonderer Rücksicht auf verwandte 
Gebiete. 56., pp. 484-489). 6 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1883.
Nach einer Einführung in die Geschichte und Kunst Tibets wird ein Thangka aus dem 
Besitz des Ethnolog. Museums Berlin nach Inhalt und Bedeutung beschrieben, eine 
Darstellung des Kubera. Dieses Bild, wie auch andere Kunstwerke und Ethnologica, 
wurden dem Museum von dem Missionar Prochow (wohl Ladakh?) vermacht.

[28] Anonymus:
Die lamaistische Hierarchie. (Der Ostasiatische Lloyd. 6., pp. 265-267). 3 S., Shanghai 
1892.
Der sehr klein gedruckte, durchaus umfangreiche Artikel wurde anläßlich der am 2. 
Februar erfolgten feierlichen Einsetzung des gerade neunjährigen 9. Panchen Lama 
geschrieben. Er behandelt die eng verflochtene Geschichte der weltlichen und religiösen 
Würden- und Mandatsträger Tibets.

[29] Anonymus:
Eine Reinkarnation des Teshu Lama in Tibet. (Lotusblüten, Jahrgang 1896, pp. 455-
462). 8 S. Wilhelm Friedrich, Leipzig 1896.
Zusammenfassender Bericht über Turners Erlebnisse beim Panchen Lama.

[30] Anonymus:
Die Entdeckung und Erforschung der Erde. Mit einem ABC der großen Entdecker und 
Forscher. (Brockhaus-Taschenbücher des Wissens). 364 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1949.
Ob Sven Hedin oder F. E. Younghusband, Peter Simon Pallas oder Gabriel Bonvalot, 
namhafte Tibetforscher werden hier mit Lebensdaten, Forschungsreisen und 
Hauptwerken vorgestellt.

[31] Anonymus:
Tibetisch Mystische Lebensweisung. Deutsche Übersetzung in Verbindung mit der 
Antiqua Mystica Ordo Rosae Crucis Germaniae. 198 S. O. W. Barth, München-
Planegg 1953.
(Unto thee I grant. Amorc San José, San Francisco 1925).— J. Dürr (Orientalistische 
Literaturzeitung 1956) soll hierzu wörtlich zitiert werden: "Das Büchlein ist eine 
Übersetzung von 'Unto thee I grant', das selbst wiederum aus dem Chinesischen 
übertragen ist. Das Original soll im Potala zu Lhasa von dem Chinesen Cao-tsu 
entdeckt und übersetzt worden sein. Den Lamas selbst blieb es unverständlich, da es 'in 
der Sprache und in den Schriftzeichen der alten Gymnosophisten oder Braminen' 
geschrieben war. 'Urteil und Meinung der Bonzen und gelehrten Doktoren sind 
hinsichtlich seiner sehr geteilt. Jene, die es höchlichst bewundern, sind sehr geneigt, es 
ihrem eigenen großen Philosophen Konfuzius zuzuschreiben. Einige wollen es als die 
Lehre von Lao-Kiun aus der Sekte der Taoisten ansehen. Dann gibt es andere, die aus 
einigen bestimmten Merkmalen und der Haltung, die sie darin finden, annehmen, es sei 
von dem Braminen Dandamis geschrieben, dessen berühmter Brief an Alexander den 
Großen den europäischen Gelehrten in Erinnerung ist'. Ein englischer Forscher und 
Gelehrter fertigte eine englische Übersetzung davon an und schickte sie an den Earl of 
Derby. Wir schreiben das Jahr 1747. Wer ist dieser Forscher? Wer ist dieser Earl of 
Derby? Wer ist dieser Cao-Tsu? Was ist mit dem Originaltext geschehen? War es 
wirklich in der Sanskritsprache verfaßt? Wer ist dieser Bramin Dandamis? Wo sein 
Brief an Alexander den Großen? Das sind alles Fragen, die zur Feststellung der 
Echtheit der Schrift erforderlich wären, worüber sich aber das als Einführung geltende 
Nachwort in Schweigen hüllt."

[32] Anonymus:
Über die Tibet-Frage. 311 S. Verlag f. fremdsprachige Literatur, Peking 1959.
Das Buch gliedert sich in 4 Teile. Zunächst werden die wichtigsten Dokumente, 
Nachrichten, Reden, Leitartikel und Kommentare über die Tibetfrage publiziert, die 
zwischen dem 28. März und 19. April 1959 veröffentlicht wurden. Teil 2 umfaßt den 
Zeitraum 20. bis 30. April 1959, Teil 3 enthält Hintergrundmaterial. In Teil 4 ist ein 
Leitartikel der 'Volkszeitung' wiedergegeben mit dem Titel 'Die Revolution in Tibet und 
die Philosophie Nehrus'.

[33] Anonymus:
Große Veränderungen in Tibet. Einige Abb., 66 S. Verl. f. fremdsprach. Literatur, 
Peking 1972.

[34] Anonymus:
Mandi. Projekt in einer indischen Bergregion. Herausgegeben von der Bundesstelle für 
Entwicklungshilfe. (Schriftenreihe der BfE. 15.). Ohne Pagina. Bundesstelle f. 
Entw.hilfe, Eschborn 1974.

[35] Anonymus:
Tibet heute. Mit 110 teils farb. Abb., 116 S. Verlag für fremdsprach. Literatur, Peking 
1974.
Ein reiner Bildband und ein ernstzunehmendes Zeitdokument.

[36] Anonymus:
Der Zorn der Leibeigenen in Tibet: Skulpturengruppe aus Ton. 92 S. (nur 
Illustrationen)., Peking 1976.

[37] Anonymus:
Tibet. Das Leben hat sich geändert. Mit einig. Abb., 60 S. 'Freundschaft mit China', 
Winterthur 1978.

[38] Anonymus:
Tibet wandelt sich. Mit zahlreichen farb. und s/w Abb., 176 S. Verlag f. fremdsprachige 
Literatur, Peking 1981.

[39] Anonymus:
Berichte aus Tibet. (focus China 3). 48 S. China im Aufbau, Peking 1983.
Unter anderem mit einem Kapitel: 'Zum Besuch beim Panchen Lama'.

[40] Anonymus:
Tibeter über Tibet. Mit 30 S. Farbfotos. 228 S. China im Aufbau, Peking 1988.
Das heutige Tibet aus chinesischer Sicht, mit Kapiteln wie "Ich und meine Fabrik. Vom 
Sklavensohn zum Vizedirektor", "Vom Sklaven zum Direktor der Akademie der 
Gesellschaftswissenschaften", aber auch "Der Potala. Ich bin im Potala zu Hause" oder 
"Ich bin Präsident der Universität Tibet".— Die 27 Berichte wurden 1987 kurz vor den 
Unruhen in Lhasa aufgezeichnet und stammen von vier chinesischen Journalisten, sowie 
von einem 'Augenzeugen' dieser Vorgänge.

[41] Antons, Klaus und Volmerg, Ute:
Nepal zum Sich Kennenlernen. Mit 26 auf graphische Effekte reduzierten s/w Abb., 68 
S. Fabri, Ulm/Donau 1990.
Nepal kennenzulernen, sich selbst auf einer Wanderung in einer fremden Kultur und in 
einer grandiosen Landschaft zu erfahren, und sich unter dieser Herausforderung als 
Mann und Frau kennenzulernen — diese drei Erfahrungsbereiche verbindet der Titel 
des Buches. Autor und Autorin verarbeiten die Erfahrungen teils verbindend, teils 
trennend. Die in Schwarz und Weiß unterlegten Texte bringen die Polarität männlichen 
und weiblichen Erlebens auch optisch zum Ausdruck.

[42] Argüelles, José und Argüelles, Miriam:
Das grosse Mandala-Buch. Mandala in Aktion. Mit einem Vorwort von Lama 
Tschögyam Trungpa. Deutsche Übersetzung von Sylvia Luetjohann. Mit 160 
Illustrationen und 16 teils ganzseitigen Farbtafeln. 139 S. Aurum, Freiburg i. Br. 1974.
(Mandala. Foreword by Chögyam Trungpa. Shambhala Publ., Berkeley 1972).—  2. 
Auflage 1978, erneute Ausgabe 1984. Was bisher nur Eingeweihten, Heiligen und 
Religionsstiftern zugänglich war, sei nun langsam für jeden erreichbar, meinen die 
Autoren zu ihrem Buch. Es handelt sich nur partiell um Mandalas des tibetischen 
Kulturkreises, vielfach mit "modernistischen" Kunstaspekten überformt. "Nicht alle 
symmetrischen Anordnungen sind schon ein Mandala", schreibt S. Hummel (Lit.-Anz. 
d. Schweiz. Tibethilfe, Luzern 1973), "die meisten der dem Buche beigegebenen 
Zeichnungen sind Yantras, aber nicht alle Yantras, deren Betrachtung zu bestimmten 
Erkenntnissen führen soll, sind Mandalas. Wenn wir eigene Diagramme dieser Art 
gestalten, sollten wir im Gebrauch von Lauten, Worten und Symbolen aus fremden 
Kulturen vorsichtig sein, da deren Sinngehalt nicht einfach übertragbar ist".

[43] Armington, Stan:
Trekking in Nepal. (Travel Infos für Abenteurer. 6.). Deutsche Bearbeitung Susanne 
Pohl, K. Freudenberger, Gerda Schettler. Mit 30 Abb., 10 gefalt. Karten. 268 S. 
Schettler, Hattorf am Harz 1981.
(Trekking in the Himalayas).— 2. Auflage 1986. Der Autor lebt seit 1971 in 
Kathmandu, von wo aus er Trekkingtouren organisiert.

[44] Arnold, Paul:
Unter tibetischen Lamas. Eine Chronik der Begegnungen. Aus dem Französischen 
übersetzt von Brigitte Weidmann. 240 S. Karl H. Henssel, Berlin 1971.
(Avec les lamas Tibétains. L'Expérience Psychique. Arthème Fayard, Paris 1970).— 
Der deutsche Titel auf dem Bucheinband vermerkt als Untertitel — abweichend vom 
Innentitel: 'Chronik einer geistigen Erfahrung'. Ab 1980 mit neuem Schutzumschlag.— 
Der Autor besuchte zwischen 1959 und 1965 mehrere Male Darjeeling, wo er stets 
einige Zeit mit Freunden und tibetischen Lehrern des Karmapa-Ordens verbrachte. Er 
schildert Erfolg und Mißerfolg bei seinen Bemühungen, aus Bücherwissen zu 
lebendiger Erfahrung zu gelangen. Ein echtes und lebendiges Buch, das authentisch die 
Reaktionen eines Suchenden aus dem Westen auf die rituelle, soziale und familiäre 
"Andersartigkeit der Tibeter" schildert.

[45] Aryatara Institut:
Meditationshandbuch des Mahayana. Mit Texten von Lama Thubten Yeshe, Lama 
Thubten Sopa Rinpoche. Ins Deutsche übersetzt von Ursula Bernis, Jena Bruer, Dieter 
Kratzer, Lioba Schmitz-Moormann und Sylvia Wetzel. Mit einigen Abb., 112 S., 
München 1980.
(A handbook of Mahayan Practices, Dorje Chang Inst. for Wisdom Culture, New 
Zealand 19??).— 2. Auflage der deutschen Ausgabe Arnstorf, 1986. Seit 1969 
besuchen in steigender Zahl auch deutsche Schüler die Meditationskurse des Klosters 
des Internationalen Mahayana Institutes in Kopan/Nepal. Nach Deutschland 
zurückgekehrt finden sie in sich selbst und in ihrer Umgebung völlig veränderte 
Umstände vor. Um den Dharma in das tägliche Leben integrieren zu können, zeigt 
diese Broschüre grundsätzliche Methoden der praktischen Anwendung des Buddhismus 
und will Anfängern wie Fortgeschrittenen eine Hilfe sein. Das Aryatara Institut 
übersetzte anläßlich des Besuches von Lama Yeshe in Deutschland 1980 diese seine 
Schrift, die eine gute Einführung in die Praxis des tibetischen Buddhismus darstellt. Als 
Alternative siehe K. McDonald, Arnstorf 1986.

[46] Aryatara Institut:
A) Praxishilfen (P1 bis P8). B) Sadhanas.
Diese kleinen Veröffentlichungen sind Texte, die die Praxis ergänzen. Sie erscheinen 
seit 1981. Partielle Einzellistung siehe Asvaghosa (1985); Atischa (1985).— Im 
einzelnen sind erschienen: Gebete (P1); Die Bodhisattva-Gelübde (P2); Bekenntnis-
Sutra (P3); Der sechsfache Guru-Yoga (P4); Fünfzig Verse der Guru-Hingabe (P5); 
Atischa. Die Lampe auf dem Weg zur Erleuchtung (P6); Lamrim 1 (P7); Mahayana-
Praxis (P8). Die Sadhanas erscheinen seit 1981.

[47] Aschoff, Jürgen C:
Immer wieder Himalaja. Ein Reisebuch für Nichtbergsteiger. Mit 62 ganzseitigen 
Farbbildern nach Aufnahmen des Verfassers. 1 Karte. 133 S. MC Verlag Jochen Knips, 
Neufahrn 1985.
Zweite, erweiterte und überarbeitete Auflage, MC Verlag, Garching 1991.— 
Individuelle Reiseerlebnisse, als Anregung zum Nachreisen, entlang der Himalaya-Kette 
von Ladakh im Westen (auch Klosterfeste im Winter), über Zanskar, Kulutal und 
Lahoul, Gangesquellen (Badrinath) bis nach Nepal im Osten. In der 2. Auflage 
zusätzliches Kapitel 'Kailash-Parikrama'.

[48] Aschoff, Jürgen C:
Tsaparang — Königsstadt in Westtibet. Die vollständigen Berichte des Jesuitenpaters 
António de Andrade und eine Beschreibung vom heutigen Zustand der Klöster. Mit 
einem Beitrag von Prof. Hugues Didier: Die Jesuiten-Mission in Tsaparang, 
kommentiert und interpretiert nach den Dokumenten in den römischen Archiven der 
Gesellschaft Jesu. Mit 52 Farbtafeln, 2 Zeittafeln, 1 Lageskizze. 176 S. MC Verlag 
Jochen Knips, Eching 1989.
Eines der wenigen Bücher über das Königreich Guge in West-Tibet. Erste deutsche 
Ausgabe der beiden Berichte des António de Andrade, der das Königreich von Guge 
und seine damalige Hauptstadt Tsaparang vor 360 Jahren entdeckt hat. Ausführliche 
Beschreibung der Klöster mit ihrer einmaligen Kunst. Umfangreiche Farbbild-
Dokumentation.

[49] Asvaghosa:
Fünfzig Verse der Guru Hingabe. Mit einem Kommentar von Geshe Ngawang 
Dhargyey nach einem Text der Library of Tibetan Works and Archives, Dharamsala. 
[Praxishilfe P5]. Aus dem Englischen übersetzt von Christine Kirchstein. 28 S. Aryatara 
Institut, Arnstorf 1985.
(Engl. Original: Library of Tibetan Works and Archives, Dharamsala).— Asvaghosa 
schrieb diese Verse (Gurupancasika, tib. La-ma nga chu-pa) etwa im ersten 
nachchristlichen Jahrhundert. Sie enthalten eine präzise Beschreibung der Lehrer-
Schüler- Beziehung auf dem tantrischen Weg des Buddhismus und werden traditionell 
am Anfang einer Ausbildung studiert.

[50] Asvaghosa:
Siehe auch Carl Cappeller 1922; Richard Schmidt 1923; Friedrich Weller 1926, 1928; 
Jens-Uwe Hartmann, Göttingen 1988. (1 bis 2. Jh n. Ch.).
 
[51] Atisa (982-1054):
Siehe auch Helmut Eimer, 1977, 1978, 1979; Geshe Lobsang Dargyay, 1978; Jamgon 
Kongtrul (I.), Küsnacht 1989; Loden Sherap Dagyab, 1991.

[52] Atischa, Dipamkara Shrijnana:
Die Lampe auf dem Weg zur Erleuchtung. Bodhipathapradipam (Sanskrit). 
Byang.chub.lam.gyi.sgron.ma (Lam-dron) (Tibet.). 
[Praxishilfe P6]. (Übersetzung aus dem Tibetischen von Cornelia Weishaar-Günter). 12 
S. Aryatara Institut, Arnstorf 1985.
Atisa wies mit diesem kurzen Lehrtext den Tibetern den Weg zum rechten Verständnis 
des Zusammenhangs aller Fahrzeuge des Buddhismus. Dieser Text ist das Vorbild für 
alle weiteren Schriften über den 'Stufenweg'.

[53] Auboyer, Jeannine und Béguin, Gilles:
Tibet. Kunst des Buddhismus. Katalog der Tibetausstellung Grand Palais, Paris, 25. 
März - 27. Juni 1977 
[Réunion des Musées Nationaux, unter Mitwirk. d. Techn. Dienstes d. Musée du 
Louvre], anschließend "Haus der Kunst", München, vom 6. August - 16. Oktober 
1977. Deutsche Bearbeitung Dr. Helga Uebach. Mit 395 beschriebenen Objekten, 18 
farb. und 393 s/w Abb., 312 S. Haus der Kunst, München 1977.
(Dieux et démons de l'Himalaya. Grand Palais Paris. 1977).— Literaturverzeichnis S. 
299-301.

[54] Auer, Gerhard und Gutschow, Niels:
Bhaktapur. Gestalt, Funktion und religiöse Symbolik einer nepalesischen Stadt im 
vorindustriellen Entwicklungsstadium. Mit 142 Abb., 48 Zeichnungen und Plänen. 140 
S. Technische Hochschule, Darmstadt 1974.
Abhandlung über eine der ältesten Städte im Kathmandutal im Spannungsfeld zwischen 
Religion und Industrialisierung. Das Material zu diesem Buch wurde 1971/72 von den 
Autoren gesammelt, als sie als Mitglieder einer Darmstädter Architektengruppe im 
Auftrag des Auswärtigen Amtes (Bonn) die Restaurierung eines bauhistorisch 
wertvollen Gebäudekomplexes (Pujahari Math) im Osten Bhaktapurs durchführten. 
"Bhaktapur, obwohl eine Bauernstadt, hat eine hochstehende Stadtkultur entwickelt, 
deren sichtbare Formen in Riten, Kunstwerken, Bauten und sozialen Organisationen 
noch immer lebendig sind und ihre Funktionen erfüllen. Der Einfluß der 
Religionssysteme ist dabei ungebrochen, reale und transzendentale Welt, Rationalität 
und Glaube sind nicht trennbar", schreiben die Autoren im Vorwort zu ihrem 
eindrucksvollen Buch.

[55] Aufschnaiter, Peter (1899-1973):
Peter Aufschnaiter. Sein Leben in Tibet. Bearbeitung, Zusammenstellung und 
Herausgabe durch Martin Brauen. Mit 64 Farbfotos, zahlreichen s/w Abb., Skizzen und 
Karten. Beigelegt der von Aufschnaiter gezeichnete Stadtplan von Lhasa. 207 S. 
Steiger, Innsbruck 1983.
Zweite Auflage (ohne den Stadtplan) Steiger-Verlag, Berwang, 1988.— Peter 
Aufschnaiter (1899-1973) arbeitete nach seiner Flucht aus britischer Gefangenschaft 
wie Heinrich Harrer im Auftrag der tibetischen Regierung während des zweiten 
Weltkrieges in Lhasa, und zwar als Techniker und Agrar-Ingenieur. Nach der 
chinesischen Invasion in Tibet kehrte er nicht nach Europa zurück, sondern blieb in 
Nepal, in "seinem Kulturkreis". Die das ganze Buch kennzeichnenden liebevollen 
Beschreibungen von Flora und Fauna, Sitten und Bräuchen, Klima und Geschichte, 
religiösen Institutionen, sowie der Geologie bis hin zur Erklärung zusammengesetzter 
Ortsnamen, konnten so nur von einem lebhaft am Leben der Tibeter teilnehmenden 
Beobachter verfaßt werden. Aufschnaiters Beschreibung des Lebens in Lhasa ist 
wirklichkeitsnah, detailliert und relativiert manche bislang oft sehr allgemein gehaltene 
Berichte (aus einer Rezension von Veronika Ronge).

[56] Avedon, John F:
Ein Interview mit dem Dalai Lama. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Rüdiger 
Majora. Herausgegeben vom Aryatara Institut und dem Tibetischen Zentrum Hamburg. 
Mit 2 s/w Fotographien von Richard Avedon. 90 S. Christine Hasenzahl, München 
1982.
(An Interview with the Dalai Lama. Littlebird Publ., New York 1980).— Zweite 
Auflage 1985. Im Jahr 1979 entstanden diese Interviews bei der ersten Reise des XIV. 
Dalai Lama nach den USA. Mit Humor und Klarheit erzählt er von seiner Kindheit, 
seiner religiösen Ausbildung, seinen Träumen und seiner Haltung zu den großen Fragen 
unserer Zeit — Politik, Religion und Wissenschaft. Im Rahmen des letzten Kapitels 
über die Feinheiten der tibetisch-buddhistischen Philosophie runden Aussagen über das 
Bewußtsein eines Buddha und die Identität von Leere und Mitgefühl dieses 
vielschichtige Interview ab, dessen tiefer Gehalt sich erst beim mehrmaligen Lesen 
wirklich erschließt (nach einer Rezension von Sylvia Wetzel).

[57] Babinger, Franz:
Isaak Jakob Schmidt, 1779-1847. Ein Beitrag zur Geschichte der Tibetforschung. 
(Festschrift für Friedrich Hirth zu seinem 75. Geburtstag. = Ostasiatische Zeitschrift. 8., 
pp. 7-21)., Berlin 1920.
Umfangreich recherchierte Biographie. Mit bibliographischen Angaben und mit fast 
vollständiger Bibliographie.

[58] Bachhofer, Joss:
Verrückte Weisheit. Leben und Lehre Milarepas. Herausgegeben (und Fotos) von J. 
Bachhofer, 19 Umrißzeichnungen von H. Dalmühle. Übersetzung aus dem Tibetischen 
ins Englische von Ed. Henning, aus dem Englischen ins Deutsche von Matthias Dehne. 
Mit 119 farb. und zahlreichen s/w Abb., 245 S. Edition Schangrila, Haldenwang 1986.
Dieses sehr schön und reich bebilderte Buch trägt einen Titel 'Verrückte Weisheit', der 
als solcher im Tibetischen nicht existiert. Auf 19 Thangkas aus dem 18. Jh. ist die 
Lebensgeschichte des tibetischen Heiligen Milarepa illustriert. Für denjenigen, der sich 
mit Fragen der tibetischen Alltags- und Sachkultur beschäftigt, bilden die zahlreichen, 
aus der Gesamtdarstellung der Thangkas herausgelösten, Detailaufnahmen eine 
reizvolle Fundgrube. Leider fehlt oft die Entsprechung zwischen nacherzählter Vita und 
den Bildunterschriften. Bedauerlich ist auch, daß man dem Leser keinerlei 
Ausspracheanweisungen mitgegeben hat: Bei der phonetischen Wiedergabe tibetischer 
Worte wurden z. T. die englische Version, z. T. sogar Dialektvarianten übernommen; 
idiomatische Redewendungen wie "Perlen vor die Säue." kennt der Tibeter so sicher 
nicht. Auch die qualitätvolle Aufmachung des Buches kann da über manche 
Enttäuschung im Inhaltlichen nicht hinweghelfen (nach einer Rezension von Veronika 
Ronge).

[59] Back, Dieter Michael:
Eine buddhistische Jenseitsreise. Das sogenannte "Totenbuch der Tibeter" aus 
philologischer Sicht. (Freiburger Beiträge zur Indologie. 13.). Mit 4 Abb., 271 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1979.
Um diesen berühmten tibetischen Text nicht nur den eher esoterischen Kreisen zu 
überlassen, sondern auch wissenschaftlich zu bearbeiten, entstand dieses Buch. Der 
Autor zeigt anhand des Bar do thos grol die Integrationsfähigkeit des tibet. 
Buddhismus, der mit geringfügigen Bedeutungsverschiebungen bodenständige 
Vorstellungen in das eigene System übernehmen kann. Sowohl literaturgeschichtlich 
wie zum 'eigentlichen' Inhalt des Totenbuches wichtige Arbeit.

[60] Back, Dieter Michael:
Rig pa no sprod gcer mthon ran grol. Die Erkenntnislehre des Bar do thos-grol. 
(Freiburger Beiträge zur Indologie. 18.). 142 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1987.
Neben einem literaturgeschichtlichen Exkurs über die Zusammenhänge der teilweise 
erheblich voneinander abweichenden Bar do thos grol Texte werden die Beziehungen 
zwischen Bar do thos grol und dem Vijnanavada aufgearbeitet, wesentlich durch zum 
Teil erstmalige Übersetzung entsprechender Texte.

[61] Back, Dieter Michael:
Siehe auch Dalai Lama VI., 1986; W. Scharlipp und D. M. Back, Hamburg 1989.
[62] Bacot, Jacques:
Kunstgewerbe in Tibet. Mit 42 Tafeln in Licht- und Farbendruck, davon 8 farb. Abb. 
Einführender Text 6 S., gesamt 42 S. Ernst Wasmuth, Berlin (1924).
Gleichzeitig mit der französischen Fassung "Décoration Tibétaine", A. Calavas, Paris 
1924, erschienen.— Die großformatigen und hervorragend gedruckten Abbildungen 
mit viel Detailreichtum stammen größtenteils aus dem Musée Guimet, zum Teil aus der 
Privatsammlung von Jacques Bacot (1877-1965). Es werden vor allem Ausschnitte aus 
Thangkas, aber auch einige Bronzen und kunstvolle eiserne Schmiedearbeiten gezeigt.

[63] Bacot, Jacques:
Milaräpa, Tibets grosser Yogi auf dem Weg zu Wissen und Erlösung. Aus dem 
Tibetischen Original in die französische Sprache übersetzt von Jacques Bacot. 
Übertragen aus dem Französischen von Berndt Heisz. 204 S. Johannes Baum, 
Pfullingen 1956.
(Le poète Tibétain Milarépa. Ses crimes, ses épreuves, son Nirvana. Traduit du 
Tibétain avec une introduction et un index. Quarante bois de Jean Buhot, d'après une 
iconographie tibétaine de la vie de Milarépa. Édition Bossard, Paris 1925).— Bacot 
schreibt in seinem Vorwort: "Milaräpa war Magier, Dichter und Yogin. Und er war in 
seinem Leben ein vollendeter Magier, ein vollendeter Dichter und ein vollendeter 
Yogin. Sein Ruhm ist in Tibet so lebendig, als sei er eine noch heute lebende, 
bedeutende Persönlichkeit".— Das Werk gibt eine Übersetzung der tibetischen 
Biographie des Milarepa, Anmerkungen und Literatur-Hinweise, sowie 32 Strophen 
des Milarepa und sechs Strophen seines Lehrers Marpa.— A. H. Francke 
(Orientalistische Literaturzeitung 1926) schreibt dazu: "Was das Buch so anziehend 
macht, ist der frische Ton der Erzählung und das echt tibetische Kolorit der Vorgänge. 
Marpa als grober Pädagoge, als wütend drohender Hausherr und dabei doch als 
tiefschürfender Philosoph ist eine so außergewöhnliche Figur, daß sie es jeden 
Orientalisten antun muß. Mit Milarepas Namen sind zwei tibetische Werke verknüpft, 
die "Hundertausend Lieder" und das rNam-Thar, die "Lebensgeschichte" des Dichters. 
Das letztere Werk, verfaßt von seinem Schüler Ras-chung, wird hier vorgestellt. Nach 
einer Einleitung, in der über die Besonderheiten der Schule des Milarepa und seine 
Stellung im Lamaismus geredet wird, folgt die Lebensbeschreibung des Helden, 
eigentlich eine Selbstbiographie. Ras-chung läßt den Dichter als Erzähler seiner 
Geschichte auftreten und fügt von sich auch nur wenige Worte jedem Kapitel bei."

[64] Badmajeff, Wladimir:
Chi Schara Badahan. Grundzüge der tibetanischen Medizin. (Bücher der Weißen 
Fahne. 93.). Autorisierte Übersetzung aus dem Polnischen von Dr. Anna Koffler-Harth. 
47 S. Johannes Baum, Pfullingen/Württ. (1934).
(Chi szara badahan. Warschau 1927).— "Die Kenntnis der fernöstlichen Medizin ist 
sehr gering, fast null. Ich hoffe deshalb, daß dieser erste Versuch, die Grundsätze der 
tibetanischen Medizin in populärer und jedermann zugänglicher Form darzustellen, für 
den Anfang eine empfindliche Lücke in der westlichen Medizin ausfüllen, ein größeres 
Interesse hervorrufen und vielleicht zu eingehenderem Studium dieses Gebietes anregen 
wird", schreibt Badmajeff in der Einleitung und fährt u. a. fort: "Die Struktur und 
Architektur des Weltalls, der ganzen uns umgebenden Natur auf der einen Seite, und 
auf der anderen der innere und äußere Bau des menschlichen Organismus — das sind 
zwei Spiegelbilder derselben Naturgesetze — Makrokosmos und Mikrokosmos. Die 
tibetanische Medizin drückt die Naturgesetze im menschlichen Organismus mit den 
Worten 'Chi-Schara-Badahan' aus." Als Vertiefung zu diesem speziellen Thema der 
burjatischen, nicht aber genuin tibetischen Medizin siehe Korvin-Krasinski, Zürich 
1953, zur tibetischen Medizin auch Heinrich Laufer, Leipzig 1900 (Reprint Ulm 1991) 
und vor allem Elisabeth Finckh, Uelzen 1975, 1985 und 1990.

[65] Bahder, Egon von:
Abenteuer in den Wüsten Tibets. Die Reisen des Forschers N. M. Prschewalski in 
Innerasien. Aus dem Russischen übertragen und frei bearbeitet. Mit einigen s/w 
Illustrationen von Egon Tschirch. 124 S. Safari, Berlin (1927).
Nikolai Michailowitsch Prschewalski unternahm vier Expeditionen nach Innerasien und 
Tibet, anhand derer die vorliegende Biographie aufgerollt wird. Er starb an einer 
Typhuserkrankung 1888 in den ersten Tagen einer fünften Expedition. Für eine 
umfangreichere und hervorragend recherchierte Biographie siehe Donald Rayfield, 
1977.

[66] Balk, Michael:
Prajnavarman's Udanavargavivarana. Transliteration of its Tibetan version (based on 
the xylographs of Chone/Derge and Peking). (Indica and Tibetica. Arbeitsmaterialien 
A). 2 Bände. Zusammen 12 und 1088 S. Indica et Tibetica, Bonn 1984.
Das Vorwort ist Englisch, die Einleitung Deutsch geschrieben.— Edition des 
umfangreichen nur auf Tibetisch erhaltenen Kommentars des Prajnavarman zum 
Udanavarga.

[67] Balk, Michael:
Untersuchungen zum Udanavarga. Unter Berücksichtigung mittelindischer Parallelen 
und eines tibetischen Kommentars. (Dissertation, Philosophische Fakultät, Universität 
Bonn, vom 17. 12. 1986). 516 S. Universität, Bonn 1988.
Behandelt die Frage, wieweit aus der tibetischen Übersetzung des Udanavarga und dem 
nur auf Tibetisch erhaltenen Kommentar des Prajnavarman die zweite, aus wenigen 
zentralasiatischen Fragmenten bekannte, Sanskritfassung rückgewonnen werden kann. 
Mit ausführlichen Beobachtungen zur Metrik des Sanskrit und des Mittelindischen.

[68] Bangdel, Lain S:
Zweitausendfünfhundert Jahre nepalesische Kunst. Mit einem Vorwort von Krishna 
Deva. Aus dem Englischen übersetzt (und Register) von Sabine Grebe. Mit 261 (davon 
119 farb.) Abb., 358 S. VEB E. A. Seemann, Leipzig 1987.
Vertriebsrechte bei List Verlag, München 1987. Vorzügliche Gesamtdarstellung; wohl 
eines der umfangreichsten Bücher zu diesem Thema. Der Schwerpunkt liegt auf der 
Zeit vom 6. bis 17. Jahrhundert. Die meisten Kunstwerke (fast ausschließlich Plastiken) 
sind im Kathmandutal beheimatet und durchweg von Künstlern aus dem Volksstamm 
der Newar geschaffen.

[69] Banzhaf, Bernhard Rudolf:
Nepal — Schritt für Schritt. Wege, Menschen, Traditionen. Mit zahlreichen meist farb. 
Abb. und Karten im Text. Im Anhang beigelegt (Kleinformat) Trekkingführer (22 
Routen, 48 S.). 168 S. Rudolf Rother, München (1988).
Das Buch informiert über Land und Leute, beschreibt die bedeutendsten 
Sehenswürdigkeiten und gibt wirklich gute Tips für Besucher und vor allem für 
Wanderer.

[70] Barber, Noël:
Die Flucht des Dalai Lama. (List Bücher 'Dichtung, Leben, Wissen der Welt'. TB 180.). 
Aus dem Englischen übersetzt. Mit 2 Karten und Zeittafel der Ereignisse. 163 S. Paul 
List, München 1961.
(The Flight of the Dalai Lama. Hodder & Stoughton. London 1960).— Der englische 
Journalist war mit Heinrich Harrer zusammen am 18. April 1959 in Tespur/Indien, als 
der Dalai Lama nach seiner Flucht aus Tibet indischen Boden betrat. Engagiert und 
keineswegs mit den zögerlichen politischen Handlungen Indiens einverstanden schildert 
Barber die politischen und die realen Geschehnisse vor und während dieser historischen 
Flucht. Hierzu wird auch eine vorzüglich recherchierte und lebendig aufgearbeitete 
Hintergrundinformation vermittelt. Ein zu wenig beachtetes Buch.

[71] Bardo Thödol:
Siehe u. a. (chronologisch geordnet) Th. Schreve Leipzig 1911, Gnadendal 1911; 
Walter Y. Evans-Wentz 1935; Lama Anagarika Govinda 1956, 1957; Timothy Leary u. 
a. 1971; Francesca Fremantle und Chögyam Trungpa, 1976; Eva und Gesche Lobsang 
Dargyay 1977; Dieter Michael Back 1979, 1987; Detlef I. Lauf 1979; Lati Rinpoche u. 
J. Hopkins 1983; Geshe Thubten Ngawang 1986; Erhard Meier 1987.

[72] Barnett, LD:
Index der Abteilung mDo des handschriftlichen Kanjur im Britischen Museum (Or. 
6724). (Asia Major. VII., pp. 157-178). 22 S., Leipzig 1932.
Reprint Johnson Reprint Corporation, New York und London, 1964.

[73] Baron, Roger:
Jetzt male ich den Dalai Lama. Der Weg des Buddha. Gedanken zu einem Portrait. Mit 
3 farb. Abb., 61 S. Buchendorfer Verlag, Buchendorf 1986.
Neben Roger Barons Werkbericht und der Wiedergabe seines sehr persönlichen und 
modernen Portraits des Dalai Lama gibt es ein Kapitel von Dr. K. H. Gottmann  'Der 
Weg des Buddha', und von Lama Govinda 'Die grundlegenden Prinzipien der 
Meditation'. Die Geschichte des Portraits und die Interaktion mit dem Dalai Lama sind 
lesenswert.

[74] Barthold, W:
Die geographische und historische Erforschung des Orients mit besonderer 
Berücksichtigung der russischen Arbeiten. (Quellen und Forschungen zur Erd- und 
Kulturkunde. 8.). Aus dem Russischen übersetzt von E. Ramberg-Figulla. Mit 
Geleitwort von Martin Hartmann. 228 S. Otto Wigand, Leipzig 1913.
Eine hervorragende Übersicht über die Erforschung und die Kenntnisse Zentralasiens 
aus der Sicht der russischen Forschungsreisenden und Gelehrten. Mit umfangreichem 
Literaturverzeichnis, speziell der Primärliteratur, auch zu Tibet, das aber gegenüber den 
angrenzenden zentralasiatischen Regionen eher in den Hintergrund tritt. Bearbeitete 
Autoren u. a. Pozdneev, Cybikov, Roborowsky, Prschewalskij, Hilarion, Oldenburg, 
Radloff, Pevcov, Kozlov und Veselowskij.

[75] Bartz, Fritz:
Das Tierleben Tibets und des Himalaya-Gebirges. (Wissenschaftl. Veröffentl. des 
Museums für Länderkunde zu Leipzig, N. F. 3.). Mit 1 mehrf. gefalt. farb. Karte (7 
Teilkarten), 176 S. A. Pries, J. B. Hirschfeld, Leipzig 1935.
Zugleich Dissertation Universität Bonn. Mit hervorragender Spezialbibliographie.

[76] Bastian, Adolf:
Reisen in China von Peking zur mongolischen Grenze und Rückkehr nach Europa. (Die 
Völker des östlichen Asien. Studien und Reisen von Dr. Adolf Bastian. Band 6.). 664 
S. Hermann Costenoble, Jena 1871.
Reprint angekündigt, aber bislang nicht erschienen. Im 2. Teil des hier gelisteten 
Bandes ('Kalgan und die Grenze', S. 354 ff.) zahlreiche Ausführungen zu den tibetisch-
mongolischen Beziehungen (Geschichte und Gegenwart), vorwiegend in den 
Anmerkungen, die fast 4/5 des Textes ausmachen.

[77] Basu, Ratna:
Eine literatur-kritische Studie zu Aryasuras Jatakamala, zusammen mit einer kritischen 
Edition der anonymen Jatakamalatika und einer kritischen Edition der 
Jatakamalapanjika des Viryasimha. (Dissertation, Philosoph. Fakultät, Universität 
Bonn). 536 S. Universität Bonn, Bonn 1988.
Diese literaturkritische Studie versucht eine Bewertung der Jatakamala sowohl nach 
europäischen als auch nach indischen Kriterien. Von besonderem wissenschaftlichen 
Wert sind die beigegebenen Textausgaben: die erste präsentiert den einzigen auf 
Sanskrit erhaltenen, aber leider unvollständigen Kommentar zur Jatakamala nach einer 
Handschrift in Tokyo, die zweite bietet einen in drei Blockdrucken des Tanjur tibetisch 
überlieferten Kommentar.

[78] Batchelor, Stephen:
Der große Tibetführer. Mit einem Vorwort des Dalai Lama. 178 Farbbilder, 67 s/w 
Abb, zahlreiche Pläne und Skizzen sowie mit einem ikonographischen Hilfswerk. Aus 
dem Englischen übersetzt. 463 S. Steiger, Berwang/Tirol 1988.
(The Tibet Guide. Foreword by the Dalai Lama. Wisdom Publications, London 
1987).— Ein hervorragender Führer, mit Beschreibung aller wichtigen, auch 
abgelegener, jedoch zugänglicher Klöster. Für den westtibetischen Bereich weniger 
ausführlich als zu Zentraltibet, da der Autor Westtibet selbst nicht bereist hat. Die 
Transkription tibetischer Eigennamen folgt keiner der bekannten Konventionen. Der 
Autor erhielt für sein Buch den "Thomas Cook Guide Book Prize" 1988.

[79] Bauer, R(olf) W(aldemar):
Mein Weg führt nach Kaschmir. Mit 69 Federzeichnungen und 16 Handlithographien 
des Verfassers. 100 S. Verlag 'Das Band', Bern 1956.
Sehr persönlich geschriebener Reisebericht eines 'Einzelgängers'.

[80] Baumann, Bruno:
Tibet — Kailas — Seidenstraße. Der diamantene Weg. 16 Farbbildseiten, 5 Karten 
(auch im Vor- und Nachsatz). 230 S. Styria, Graz 1988.
Der Ethnologe, Bergsteiger, Filmemacher und Abenteurer reiste 1986 durch 
Nordosttibet, umwanderte 1987 zweimal den Kailash und fuhr mit dem Fahrrad 1989 
von Lhasa zum Basislager des Shisha Pangma.

[81] Baumgardt, Ursula:
Geistliche Titel und Bezeichnungen in der Hierarchie des tibetischen Klerus unter 
besonderer Berücksichtigung der Ge-lug-pa-Schule. (Opuscula Tibetana. 8.). 184 S. 
sowie Annex I-XLV. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1977.
Die Dissertation, die im Anhang eine Erklärung tibetischer religiöser Titel (Original 
tibetischer Text und Übersetzung) durch Ew. Ge-sche Ugyen Tseten Pulotshang, den 
ersten Abt des Klosters Rikon, enthält, analysiert im ersten Teil die einzelnen Titel und 
Bezeichnungen, getrennt nach Laien und Geistlichen. Im zweiten Teil finden sich die 
Kommentare, so wie sie auch von den verschiedenen Würdenträgern in Rikon gegeben 
wurden. Im dritten Teil erfolgt eine synthetische Gesamtbetrachtung des Themas.

[82] Baumgartner, Alexander:
Die Literaturen Indiens und Ostasiens. (Geschichte der Weltliteratur, Band 2.). 650 S. 
Herder & Co., Freiburg/Br. 1902.
Dritte und vierte Auflage 1925.— Der zweite Band (aufgeteilt in 6 Kapitel, 'Bücher' 
genannt) enthält im 4. Buch, Kapitel 4: "Die tibetanische Literatur" und Kapitel 5: 
"Volksschauspiele der Tibetaner". Der Autor gibt nicht nur einen historischen 
Überblick zu Tibet, sondern auch einen kurzen Abriß des Kanjur und des Tanjur. Er 
geht speziell auf die Historiker Buston und Taranatha ein.

[83] Baumgartner, Fred, Baumgartner, Ruedi, Koppe, Reinhard, und Rohrbach, 
Arthur:
Trekking-Tourismus in Nepal. Analysen, Schlussfolgerungen und Empfehlungen einer 
entwicklungsorientierten Tourismuspolitik. (Interdisziplinärer Nachdiplomkurs über 
Probleme der Entwicklungsländer. Arbeitsberichte. 2.). 292 S. Technische Hochschule 
Zürich, Zürich 1978.
Ein Ökonom (Ruedi Baumgartner), ein Geologe (Arthur Rohrbach), ein 
Verwaltungswissenschaftler (Reinhard Koppe) und ein Architekt und Raumplaner 
(Fred Baumgartner) arbeiteten Ende der 70er Jahre zusammen in Nepal, um 
nepalesischen offiziellen Gremien Vorschläge zu erarbeiten mit dem Ziel, "Erkenntnisse 
und Materialien für eine entwicklungsorientierte Tourismuspolitik zu gewinnen, welche 
sich nicht nur an den Bedürfnissen der Touristen orientiert (und an jenen des 
touristischen Vermittlers), sondern prioritär an den Problemen, denen die einheimische 
und betroffene Bevölkerung gegenübersteht."

[84] Baumgartner, Ruedi:
Tourismus und Marginalität. Einfluss des Trekkings auf den sozioökonomischen 
Wandel der Rolwaling Sherpa. (Dissertation Universität Zürich). 252 S. Universität, 
Zürich 1979.
Die Arbeit erschien in Buchform 1980 (siehe nächsten Eintrag).

[85] Baumgartner, Ruedi:
Trekking und Entwicklung im Himalaya. Die Rolwaling Sherpa in Ost-Nepal im 
Dilemma zwischen Tourismus und Tradition. (Konkrete Fremde. Interkulturell 
vergleichende Studien der Arbeitsgruppe Entwicklungsländer an der Universität 
Konstanz). Einige Abb., Karten und Tabellen. 252 S. Rüegger, Diessenhofen/Schweiz 
1980.
Die Arbeit versucht, einige Aspekte tourismusinduzierten Wandels in Nepal 
aufzuzeigen. Das Hauptgewicht liegt dabei auf einer Fallstudie der Rolwaling-Sherpa, 
die in dem gleichnamigen Tal an der tibetischen Grenze des nordöstlichen Nepal 
wohnen. Knapp zweihundert Sherpa leben dort seit fünf Generationen; westlichen 
Besuchern steht das Tal erst seit einigen Jahren offen. Die Auswirkung des 
Trekkingtourismus auf die Demographie dieser Sherpa spielt heute eine wichtige Rolle.

[86] Baumhauer, Otto (Hrsg):
Tibet und Zentralasien. Mit einer Einleitung von Dr. Ernst Schäfer. Mit 19 Abb. im 
Text, 1 Faltkarte. (Dokumente zur Entdeckungsgeschichte. 2.). 328 S. Henry Goverts, 
Stuttgart 1965.
Erschien auch in einer Lizenzausgabe, Stuttgart (o. J.). Erste deutschsprachige große 
Darstellung der Entdeckungsgeschichte Tibets. In der Einleitung durch Ernst Schäfer 
Überblick über Flora und Fauna Tibets. Ergänzung zu "Peter Hopkirk (1989): Der 
Griff nach Lhasa".

[87] Bechert, Heinz:
Bruchstücke buddhistischer Verssammlungen aus zentralasiatischen 
Sanskrithandschriften. 1, Die Anavataptagatha und die Sthaviragatha. (Sanskrittexte 
aus den Turfanfunden. VI.). (Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Institut 
für Orientforschung. 51.). Mit 1 Falttafel, 1 Bildtafel, 313 S. Akademie, Berlin 1961.
Erstbearbeitung zentralasiatischer Sanskrithandschriften von kanonischen 
Verssammlungen, deren tibetische Parallelen sich im Vinayavastu finden.

[88] Bechert, Heinz:
Über die "Marburger Fragmente" des Saddharmapundarika. Mit einem Beitrag von 
Jongchay Rinpoche. (Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, I. 
Phil.-hist. Klasse, Jahrgang 1972, Nr. 1.). 81 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 
1972.
Veröffentlichung des Wortlautes von neun Blättern einer aus Zentralasien stammenden 
Sanskrithandschrift des Saddharmapundarika. Beigefügt ist u. a. die Ausgabe der 
tibetischen Parallele zu dem mitgeteilten Sanskrittext.

[89] Bechert, Heinz:
Siehe auch Ernst Waldschmidt, Stuttgart 1989.

[90] Bechert, Heinz und Gombrich, Richard:
Der Buddhismus. Geschichte und Kultur. Mit Beiträgen von Heinz Bechert, Jane 
Bunnag, Michael B. Carrithers, Richard Gombrich, Robert K. Heinemann, Oskar von 
Hinüber, Lal Mani Joshi, Per Kvaerne, Étienne Lamotte, Siegfried Lienhard und Erik 
Zürcher. Einige Beiträge aus dem Englischen übersetzt von Michael Schmidt. Mit 284 
teils farb. Illustrationen, 6 Karten. 308 S. C. H. Beck, München 1984.
(The World of Buddhism. Thames & Hudson, London 1984).— Neuausgabe ohne die 
Abb., 400 S., München 1989.

[91] Bechert, Heinz (Hrsg):
Sanskrit-Wörterbuch der buddhistischen Texte aus den Turfan-Funden. Begonnen von 
Ernst Waldschmidt, herausgegeben von Heinz Bechert. 1. bis 6. Lieferung: a-, an-
/ausadhi. Gesamt 524 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1975-90.
Das Wörterbuch ist auf 20 bis 25 Lieferungen (je 80 Seiten) angelegt und soll in 2 bis 3 
Bänden zusammengefaßt werden.

[92] Bechler, Th(eodor):
Frauenleben und Frauenmission in Klein-Tibet. (Licht und Finsternis. Hefte zur 
Brüdermission. 1.). 47 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1904.
Bechler beschreibt das Leben der Frau in Hindu-, Moslem- und buddhistischer 
Gesellschaft, sowie die Missionsarbeit unter Ladakher Frauen in Leh.

[93] Bechler, Th(eodor):
Kulturarbeit der Brüdergemeine im westlichen Himalaja. (Allgemeine 
Missionszeitschrift. 2.). 23 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1914.
Mit Fotos, etwa von Ladakhern beim Fußballspiel, welches ihnen von den Missionaren 
beigebracht worden war, von der Missionsstation in Kyelong, sowie mit einigen 
Portraits.

[94] Bechler, Th(eodor):
Heinrich August Jäschke, der geniale Sprachforscher der Mission der Brüdergemeine 
unter den Tibetern im westlichen Himalaya. Eine Studie. (Hefte zur Missionskunde. 
25.). Mit 11 Abb., Stammbaum der Familie Jäschke, 1 Karte. 67 S. 
Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1930.
Ausführliches Lebensbild des Herrnhuter Missionars H. A. Jäschke, dessen Tibetisch-
Wörterbuch (eine tibetisch-deutsche und eine tibetisch-englische Version existieren 
nebeneinander) auch heute mehr als 100 Jahre nach dem Tod des Verfassers als 
Standardwerk der Tibetologie gilt.

[95] Beck, Lily:
Siehe Adams-Beck, Lily.

[96] Becker, Andrea:
Eine chinesische Beschreibung von Tibet aus dem 18. Jahrhundert. (Wei-ts'ang shih-
lüeh). Dissertation, Universität München. Mit 1 Karte, 341 S. Universität, München 
1976.

[97] Becker, C:
Im Stromtal des Brahmaputra. 172 Abb., 1 Karte. (Bücher der Weltmission. 7.). 513 S. 
Salvator, München 1923.
Zweite, um 2 mehrfach gefaltete Karten und bessere Ausstattung erweiterte Ausgabe, 
584 S., Xaverius Missionsverein, Aachen 1927.— Geschichtlich interessant und auch 
sonst recht spannend zu lesen, besonders die Kapitel: "Assam, der Weg nach Tibet", 
"Die Vereinigung Assams mit dem Apostolischen Vikariat Tibet", sowie der Abschnitt 
über die Versuche (jeweils um 1850), von Assam bzw. von Bhutan aus nach Tibet 
vorzudringen. Das Frontispiz zeigt den Autor als "Apostolischer Präfekt von 
Assam/Indien".

[98] Becker-Ritterspach, Raimund:
Gestaltungsprinzipien in der Newarischen Architektur. Beitrag zur Konstruktion und 
Formgebung. Mit 215 s/w Abb. und graphischen Darstellungen auf 112 S. im Anhang. 
Text 427 S. In Kommission Sautter + Lackmann, Hamburg 1982.
Buchpublikation einer Dissertation vom 6. Juli 1982, Fachbereich Architektur, der 
Technischen Universität Aachen. Von 1974 bis 1979 war der Autor als Architekt in den 
Bereichen Denkmalpflege, Stadtsanierung und -erneuerung und Bautechnologie in 
Bhaktapur/Kathmandutal beschäftigt, und zwar im Rahmen des Bhaktapur 
Development Project, einem Stadtentwicklungsprojekt der 'Deutschen Technischen 
Hilfe'. Von den übergeordneten Rahmenbedingungen bis zu kleinen Details des 
konstruktiven Gefüges, über die Technik des Bauens ebenso wie über die 
Gestaltungsprinzipien der Gebäudetypen wird hier ein 'Handbuch' der Newar-
Architektur vorgelegt.

[99] Beckh, Hermann:
Die tibetische Übersetzung von Kalidasas Meghaduta. Nach dem roten und schwarzen 
Tanjur hrsg. und ins Deutsche übertragen. (Phil.-hist. Abhandl. nicht zur Akad. gehör. 
Gelehrter. III., Königl. Akademie der Wissenschaften Berlin). 85 S. Verlag der 
Akademie, Berlin 1906.
Kritische Ausgabe des tibetischen Textes (basierend auf den drei Tanjur-Exemplaren in 
St. Petersburg, Berlin und London) dieses Sanskrit-Kunstgedichtes, samt einer mit 
vielen Anmerkungen versehenen Übersetzung.

[100] Beckh, Hermann:
Ein Beitrag zur Textkritik von Kalidasas Meghaduta. (Dissertation, Philosoph. Fakultät 
Universität Berlin, vom 13. 7. 1907). 37 S. Reichsdruckerei, Berlin 1907.
Eingehende Diskussion, wie weit  aus einer tibetischen Übersetzung auf das 
Sanskritoriginal rückgeschlossen werden kann. Eine Abhandlung von philologischer 
und textkritischer, letztlich auch geschichtlicher Relevanz.

[101] Beckh, Hermann:
Beiträge zur tibetischen Grammatik, Lexikographie, Stilistik und Metrik. 
(Abhandlungen der Königl. Preussischen Akademie der Wissenschaften, Philos.-Histor. 
Classe. Anhang mit Abhandl. nicht zur Akademie gehöriger Gelehrter. 2., pp. 1-65). 65 
S. Verlag der Akademie., Berlin 1908.
Auch als Separatum im Buchhandel. An seine Textausgabe und Übersetzung von 
Kalidasas Meghaduta (1906) und deren Fortsetzung 'Ein Beitrag zur Textkritik' (1907) 
schließt Beckh als 3. und letzten Teil diese sprachwissenschaftliche Arbeit an. Dabei 
geht er im 1. Abschnitt (Grammatik) auf Numerus, Casus, Adjektiv und Adverb, 
Pronomen und Verbum ein, im 2. Abschnitt (Lexikographie) auf neue Wortbildungen 
und Wortbedeutungen, im 3. Abschnitt (Stilistik und Metrik) auf Eigentümlichkeiten 
des poetischen Stils und das Wesen der tibetischen Metrik.

[102] Beckh, Hermann:
Udanavarga. Eine Sammlung buddhistischer Sprüche in tibetischer Sprache. Nach dem 
Kanjur und Tanjur mit Anmerkungen herausg. Text mit deutscher Einleitung. 159 S. 
Georg Reimer, Berlin 1911.
Als Verfasser dieser Spruchsammlung, deren tibetische Übersetzung hier im 
Originaltext mitgeteilt und kommentiert wird, gilt der von den Tibetern zu den 
achtzehn großen Sthaviras gerechnete Dharmatrata oder Dharmottara aus Gandhara. 
Die Sammlung gehört zu den beliebtesten buddhistischen Texten. Sowohl die Kanjur-
Ausgabe (Berlin) wie der schwarze Blockdruck des Tanjur (London) wurden 
benutzt.— Die wissenschaftliche Bearbeitung der Sanskrit-Versionen erfolgte durch 
Franz Bernhard, die Neuedition des tibetischen Textes durch Thubten Zongtse. Zum 
Udanavarga siehe u. a. auch Michael Balk, Bonn 1984, 1988.

[103] Beckh, Hermann:
Verzeichnis der tibetischen Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Berlin. Erste 
Abteilung: Kanjur (Bkah-hgyur). (Die Handschriften-Verzeichnisse der Königlichen 
Bibliothek zu Berlin. 24.). 192 S. Behrend & Co, Berlin 1914.
Reprint angekündigt Georg Olms, Hildesheim.— Katalog der Kanjur-Handschrift in 
108 Bänden, die 1889 durch Vermittlung des Kaiserlichen Gesandten Herrn von Brandt 
aus dem Lamatempel Yong-ho-kung in Peking erworben wurde. Diese Handschrift 
entstand um 1680 auf der Grundlage einer der frühen Pekinger Druckausgaben. Der 
Katalog enthält alle erforderlichen Register.

[104] Bedenig, Dieter:
Nepal. Kathmandu: Tor zum Nepal-Trekking. (Mit zahlreichen Mitarbeitern). (DuMont 
'Richtig Reisen'). Mit 37 farbigen und 97 s/w Abb., Karten und Plänen. 48 Seiten 
praktische Reisehinweise. 312 S. DuMont, Köln 1977.
Siebte Auflage 1989.

[105] Bedi, Rajesh:
Sikkim. Texte von Puspesh Pant und Asharani Mathur. Mit 78 ganzseitigen Farbfotos. 
Aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Neu. Mit 1 Karte, 103 S. Umschau, 
Frankfurt/M. 1990.
(Sikkim. Brijbasi Publ., Delhi 1989).— Rajesh Bedi hatte bereits 1983 einen Bildband 
über Sikkim (nur Englisch) publiziert; dieses Buch, das erste des Autors in deutscher 
Übersetzung, bildet eine Fortsetzung seiner fotografischen Arbeiten bei den 
verschiedenen Völkern Indiens, speziell des Himalayaraumes. Gezeigt werden u. a. 
Rumtek, der Hauptsitz der Karma Kagyü, aber auch der eher unbekannte Norden des 
Landes.

[106] Beer, Roland (Hrsg):
Dsanglun. Eine Sammlung aus Tibet. Der Weise und der Tor. Buddhistische Legenden. 
Aus dem Tibetischen übersetzt von I. J. Schmidt. Herausgegeben und mit einem 
Nachwort versehen von Roland Beer. Bilderläuterungen und Zusammenstellung von 
Friedemann Berger und Heinz Kucharski. Mit 20 farb. und 301 s/w Abb., 342 S. 
Gustav Kiepenheuer, Leipzig und Weimar 1978.
Auch als Lizenzausgabe bei Müller & Kiepenheuer, Hanau 1985, sowie als 
Sonderausgabe dieser Lizenzausgabe erneut Hanau 1989.— Es ist dies ein Nachdruck 
der Übersetzung von Isaac Jacob Schmidt, St. Petersburg 1843, zwar mit Nennung des 
Übersetzers, aber ohne Hinweis auf die erste Ausgabe unter identischem Titel im Jahr 
1843.— Einzelheiten zum Inhalt dieses Buches siehe daher Isaac Jacob Schmidt, St. 
Petersburg 1843.

[107] Beger, Bruno:
Es war in Tibet. Erlebtes im Himalaya und in Tibet. Fotos von Ernst Krause und 
Heinrich Harrer. 36 S. Akademie f. d. graphische Gewerbe, München (1966).
Wurde in 300 nummerierten Exemplaren vertrieben.

[108] Behm, E:
Der grosse tibetanische Fluss in seinem Lauf zum Brahmaputra. (Petermanns 
Geographische Mitteilungen, 26., mit einer Karte. pp. 14-18). 5 S. Justus Perthes, 
Gotha 1880.
Aufarbeitung der Berichte und Vermessungen von Pandit Nain Singh, der 1865/66 und 
erneut 1872-75 weite Teile Tibets durchwanderte. Vergleich, Beschreibung und 
Berichtigung früherer Angaben zum Lauf des Tsangpo. Speziell der Verlauf östlich von 
Lhasa und die unterschiedlichen Angaben hierzu werden diskutiert.

[109] Behr, Hans-Georg:
Nepal. Geschenk der Götter. Begegnungen in und mit dem erstaunlichsten Land der 
Welt. Mit 11 farb. Abb., 49 Zeichnungen von Tsering La, Kathmandu. 304 S. Econ, 
Wien/Düsseldorf 1976.
Eigentlich so etwas wie ein erzählender, manchmal tiefgründiger Reiseführer, als Vor- 
und Nacharbeit zu einem Nepal-Aufenthalt gedacht. Mit viel Wissen werden ungezählte 
Fakten und Eigenarten des Landes in ein spannendes Buch verpackt.

[110] Bell, Sir Charles Alfred:
Tibet einst und jetzt. Aus dem Englischen übersetzt von Dr. Carl Hanns Pollog. 36 
(davon 4 farb.) Tafeln mit 91 Abb., 1 gefalt. Karte. 335 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1925.
(Tibet. Past and Present. Claredon Press, London 1924, Reprint 1968). Der Diplomat 
Sir Charles (Alfred) Bell (1870-1945) arbeitete seit 1891 im Indian Civil Service und 
war jahrelang in Bhutan und in Sikkim, dann 1920 ein Jahr in politischer Mission in 
Lhasa tätig. Bell war persönlich eng mit dem 13. Dalai Lama befreundet und erhielt 
hierdurch wie auch aus seiner Stellung als politischer Repräsentant Englands 
einzigartigen Einblick in das Tibet vor 1925. Im Buch ein Portrait des 13. Dalai Lama 
(Frontispiz), nach einer Aufnahme des Verfassers aus dem Jahr 1910, vom Dalai Lama 
eigenhändig unterschrieben und gesiegelt. Die Kolorierung besorgte ein tibetischer 
Künstler.— Ein bedeutendes Buch, von einem intimen Kenner der politischen 
Verhältnisse, einem Freund Tibets und einem an allen Aspekten der tibetischen Kultur 
interessierten Diplomaten und Wissenschaftler geschrieben. Bells weiteres Buch 'The 
People of Tibet', Oxford 1928, wurde nie ins Deutsche übersetzt.


[111] Benfey, Theodor:
Pantschatantra. Fünf Bücher indischer Fabeln, Märchen und Erzählungen. Aus dem 
Sanskrit übersetzt, mit Einleitung und Anmerkungen. Zwei Theile. Erster Theil: Ueber 
das indische Grundwerk und dessen Ausflüsse sowie über die Quellen und Verbreitung 
des Inhalts desselben. Zweiter Theil: Übersetzung und Anmerkungen. 611 S., 556 S. F. 
A Brockhaus, Leipzig 1859.
Reprint Olms, Hildesheim 1966.

[112] Berg, Bengt (geb1885):
Der Lämmergeier im Himalaja. (Bengt Berg's Illustrierte Tierbücher. Zweite Reihe, 
vierter Band). Aus dem Schwedischen übersetzt von Ilse Meyer-Lüne. Mit 101 s/w 
Abb. auf 63 Tafeln nach Originalaufnahmen des Verfassers. 208 S. Dietrich 
Reimer/Ernst Vohsen, Berlin 1931.
(Gypaëtus, den glygande draken i Himalaya. P. A. Norstedt & söner, Stockholm 
1931).— Neuausgabe 13.-17. Tsd. 1936 (192 S.), zweite Auflage (191 S., ohne 
'Tierbücher'-Reihenlistung) 1942.— Die s/w Fotografien zeigen Adler und Geier des 
Himalaya, aber auch manch anderes zur Tierwelt und Kultur. Leider fehlen genaue 
Angaben zur Geographie der Aufnahmen, viele seiner Aufnahmen konnte Berg am 
Oberlauf des Sutlej machen.

[113] Bergemann, Hugo:
Die philosophischen Grundlagen der lamaistischen Medizin in der Schau des 
Zahnarztes. (Abhandl. und Aufsätze aus dem Institut für Menschen- und 
Menschheitskunde. pp. 161-173, ebenso 1-13). 13 S. Inst.f.Menschen-
u.Menschheitskunde, Augsburg 1958.
Erschien auch als Sonderausgabe in Heftform, daher Doppelpaginierung.— Die 
Abhandlung stellt nicht das Ergebnis eigener Untersuchungen dar, sondern ist eine 
ansprechend geschriebene Zusammenfassung des tibetischen Medizinsystems, mit 
besonderer Berücksichtigung der von H. Harrer oder Th. Burang (Prof. Ilion) 
berichteten Einzelheiten zu zahnärztlichen Problemen, die jedoch insgesamt gegenüber 
der Gesamtdarstellung des Medizinsystems in den Hintergrund treten.

[114] Berger, Friedemann:
Gesichter Tibets. 200 Farbfotos und Betrachtungen. 194 S. Verlag f. fremdsprachige 
Literatur, Peking 1990.
Zugleich bei Gustav Kiepenheuer, Leipzig und Weimar 1990.— Dieser Bildband gefällt 
einerseits durch noch erkennbaren persönlichen Stil, wozu auch das wohl 
produktionsbedingte, aber auch vielleicht das fotografisch gewollte 'Unperfekte' gehört. 
Der Autor war Cheflektor der Leipziger Verlagsgruppe Kiepenheuer, bevor er 1985 
nach Peking ging. Sein Text ist dort sachlich, wo er in die tibetische Kultur einführt, 
doch "leer", wenn es um den Gesamtkomplex der Tragödie des tibetischen Volkes 
geht. Über die nun schon Jahrzehnte andauernde Unterdrückung des tibetischen Volkes 
durch die Chinesen findet man nichts.

[115] Berger, Fritz:
Erde, Menschen, Bäume. Entwicklungshilfe in Nepal. Earth, Man, Trees. Development 
Aid in Nepal. 
[durchgehend zweisprachig]. Übersetzung ins Englische von Murna Bigler. Mit 
zahlreichen s/w Abb., 166 S. Im Waldgut, Wald/Schweiz 1983.
Zweisprachiger Text. Der Autor arbeitete mehrere Jahre als Entwicklungshelfer in 
Nepal.

[116] Bergius, CC (d. i. Egon Maria Zimmer):
Endstation Tibet. Roman. (Goldmann Taschenbuch 8518). 318 S. Wilhelm Goldmann, 
München 1984.
Vierte Auflage 1988. Ein spannender Roman, der das Auftreten einer außerirdischen 
Macht schildert, die mit ihrer technischen Überlegenheit die Politiker sämtlicher Staaten 
dazu zwingen will, Mißstände wie Kriege, Hunger und Armut zu beseitigen. Binnen 
Sekunden zerfallen alle Waffen, sämtliche Mittel für die Rüstung fließen der Weltbank 
zu. Ein findiger Reporter bringt die kosmische Macht in Zusammenhang mit dem 
weltweiten Verschwinden von deihundert Wissenschaftlern, entdeckt deren Aufenthalt 
im fernen Tibet, verkauft sein Wissen an die Geheimdienste, womit der Traum von 
einer besseren Welt auch schon zu Ende ist, das Buch leider auch, das mit seiner 
Mischung aus Realität und Utopie ein aufregendes Leseabenteuer ist (Barbara 
Schäuffelen).

[117] Bergmann, Benjamin:
Nomadische Streifereien unter den Kalmüken in den Jahren 1802 und 1803. 4 Theile. 
Erster Band mit 12 Schrifttafeln mongolisch/transkribiert/deutsch; 351 S., 352 S., 302 
S., 355 S. C. J. G. Hartmann, Riga 1804/05.
Reprint (4 Teile in 1 Band), um eine Einführung von Siegbert Hummel erweitert, bei 
'Anthropological Publications', Oosterhout/Nl. 1969.— Im ersten Band werden Sitten 
und Gebräuche, viel auch zur Sprache und Schrift der Mongolen mitgeteilt, im zweiten 
Band u. a. von den Wissenschaften der Kalmüken (Mongolen). Besonders 
aufschlußreich ist der dritte Band, der der Religion gewidmet ist. Der Autor erlernte die 
mongolische Schrift und Sprache, meint aber auch, daß zum wirklichen Verständnis die 
tibetische Schrift erlernt werden müßte. Dieser dritte Band enthält "Ideen zu einer 
Darstellung des tibetisch-mongolischen Lehrsystems", ein Kapitel "Religionsdienst der 
Kalmüken", sodann den "Weltspiegel. Eine mongolische Urkunde", d. h. eine Art 
Kosmographie, sowie zwei vom Autor übersetzte Schriften, nämlich "Bokdo 
Gässärchan, eine mongolische Religionsschrift in zwei Büchern" und "Uschandarchan. 
Eine mongolische Religionsschrift". Der Autor weist auf seine zum Teil von der 
Autorität auf diesem Gebiet, nämlich Pallas, abweichende Ansichten hin. Der vierte 
Band enthält viel zu Festen der Mongolen mit dem Kapitel "Goh Tschikitu, eine 
Religionskunde aus dem Mongolischen".

[118] Bergmann, H und Kraus, R:
Die Agrarstruktur einer Nepalischen Bergregion — Situation der Landwirtschaft vor 
Beginn des Deutschen Beratungsprojekts in der Gandaki-Zone. Hrsg. von der 
Forschungsstelle für internationale Agrarentwicklung., Heidelberg 1972.

[119] Bernard, Theos:
Hatha Yoga. Ein Erfahrungsbericht aus Indien und Tibet. Aus dem Englischen 
übersetzt von Kurt Lamerdin. Mit 37 s/w Fotos auf Kunstdrucktafeln. 124 S. Hans E. 
Günther, Stuttgart 1957.
(Hatha Yoga. The report of a personal experience. Rider & Co., London 1950).— 
Theos Bernard fand auf seiner zweiten Reise durch Tibet den Tod. Sein Vater teilt dazu 
mit: Im Jahr 1947 reiste Theos Bernard zum Ki-Kloster im westlichen Tibet auf der 
Suche nach einigen seltenen Handschriften. Unterwegs kam es zu Zusammenstößen 
zwischen Hindus und Moslems in diesem Teil des Berglandes; alle Moslems, auch die 
Frauen und Kinder in dem kleinen Dorf, von dem Theos aufgebrochen war, wurden 
getötet. Die Hindus zogen in die Berge, um die Moslems zu verfolgen, die Theos als 
Führer begleiteten. Als die Moslems von dem Gemetzel hörten, flohen sie und ließen 
Theos und seinen tibetischen Boy alleine zurück. Es wird berichtet, daß beide 
erschossen und in den Fluß geworfen wurden. — Der Verfasser selbst schreibt im 
Vorwort, daß er in Indien Yoga betrieben habe, von seinem Lehrer dann nach Tibet 
gesandt wurde, um in den alten Klöstern direkter zu erfahren, was in Indien bloße 
Tradition geworden war. Über Sikkim gelangte er nach Tibet, kam nach Lhasa, wo er 
als Inkarnation eines tibetischen Heiligen angesehen wurde. Er wurde zu Riten 
zugelassen und führte Gespräche mit führenden Lamas in den berühmten Klöstern von 
Drepung, Sera, Ganden, ebenso auch in Gyantse, Shigatse und im Kloster Saskya. Des 
Autors Buch über diese Reise 'Penthouse of Gods. A pilgrimage into the heart of Tibet 
and the sacred city of Lhasa, London 1939, bzw. Reprint mit geändertem Titel 'Land of 
a Thausand Buddhas', 1940, wurde nicht ins Deutsche übersetzt.

[120] Bernbaum, E(dwin):
Der Weg nach Shambhala: auf der Suche nach dem sagenhaften Königreich im 
Himalaya. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Matthias Dehne. Mit einigen Abb. 
und Tafeln. 311 S. Papyrus, Hamburg 1982.
(The Way to Shambhala. New York 1980).— Neue Ausgabe Esotera TB, Bauer 
Verlag, Freiburg/Br. 1988.— Shambhala oder Shangrila ist das mythische Reich eines 
goldenen Zeitalters, welches irgendwo im Himalaya vermutet wird. Nachfolge-Literatur 
zu Hilton's "Irgendwo in Tibet". Mit Bibliographie und Glossar.

[121] Bernhard, Franz:
Udanavarga. I., II. (Sanskrittexte aus den Turfanfunden. X.).(Abhandl. der Akademie 
der Wissenschaften in Göttingen, Phil.-hist. Klasse, Dritte Folge, Nr. 54). Mit 
zahlreichen Tabellen, auch auf Falttafeln. 537 S., 280 S. Vandenhoeck & Ruprecht, 
Göttingen 1965/68.
Die erste Gesamtausgabe des Sanskrit-Udanavarga aufgrund von weit mehr als 200 
Handschriften aus Zentralasien. Im 2. Band Indices, Konkordanzen, eine Übersicht 
über die Dharmapada-Udana-Literatur und synoptische Handschriften-Tabellen.

[122] Bertrand, Gabrielle:
Geheimnisvolles Reich der Frauen. Zwei Jahre unter den tibetanischen Stämmen in 
Assam. Aus dem Französischen übersetzt von Marie Hirzel.  Mit 32 s/w Abb. nach 
Aufnahmen der Verfasserin. Mit Karten im Vor- und Nachsatz. 223 S. Orell Füssli, 
Zürich 1957.
(Terres secrètes où règnent les femmes. Amiot-Dumont, Paris 1957).- An der Grenze 
zu Tibet in den Bergen Assams leben noch wenig erforschte Volksstämme wie die 
Garo, Atchik, Abor, Apa-Tani u. a., und zwar nach einer mutterrechtlichen Ordnung, 
bei der die Frau Familienoberhaupt ist, die Tochter Haus und Hof erbt und das 
Mädchen sich den Gatten wählt.— Mitte der 50er Jahre durchwanderte die Autorin mit 
ihrem Freund fast zwei Jahre lang dieses unwegsame Bergland. Spannend und lebendig, 
dennoch faktenreich, ethnologisch wertvoll und intensiv werden Leben und Legenden, 
Alltagsgeschehnisse ebenso wie religiöse Feste und Mythen dieser zurückgezogenen 
Bergvölker geschildert.

[123] Beru Khyentse, Rinpoche:
Siehe Karmapa (IX.) Wangchug Dorje, Wien 1989.

[124] Beyer, Hannes:
Die geodätischen Arbeiten der Österreichischen Himalaya Expedition 1954. (Abhandl. 
Österreich. Dokumentationszentrum für Technik und Wirtschaft. 27.). 12 s/w Abb., 1 
(lose) gefalt. Karte. 37 S. Österreich. Dokumentationszentrum, Wien 1955.
Topographische Erfassung einer Berggruppe im Nordwesten Nepals, speziell des 
Saipal-Gletschers. Mit Schilderung der Schwierigkeiten eines solchen Unternehmens.

[125] Bharati, Agehananda (1923-1991):
Die Tantra-Tradition. Mit einem Vorwort von Detlef Ingo Lauf. Aus dem Englischen 
übersetzt von Renate Rana. 325 S. Aurum, Freiburg/Br. 1977.
(The Tantric Tradition. Rider & Co., London 1965).— Ein grundlegendes, 
wissenschaftlich fundiertes und dennoch auch für den allgemein an dieser Thematik 
Interessierten gut lesbares Buch über Wesen und geistige Wurzeln des Tantrismus 
sowie zur schwierigen Problematik von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen 
hinduistischem und buddhistischem (tibetischem) Tantra. Der Autor, 1923 in Wien als 
Leopold Fischer geboren, emigrierte 1949 nach Indien, wurde Mönch und 
akademischer Lehrer. Seit 1961 arbeitete er als Professor für Anthropologie an der 
Syracuse University (N.Y.) in Amerika und war einer der international führenden 
Religionswissenschaftler. D. I. Lauf schreibt dazu: "Das Werk von A. Bharati gehört 
nach wie vor zu den grundsätzlichsten und exaktesten Studien über das Wesen und die 
geistigen Grundlagen des Tantrismus. Es wird in dieser Form auch durch keine andere 
Arbeit ersetzt werden können."— Wichtig auch wegen der ausführlichen, in dieser 
Form einmaligen und zum Teil kommentierten Bibliographie.

[126] Bhattarai, Rameshowar:
Sprachführer: Deutsch - Englisch - Nepali. Und einige Informationen über Nepal. — 
Conversational guide book (English-Nepali) and some information about Nepal. 59 S. 
Carl Duisberg Society Nepal, Kathmandu 1979.

[127] Bielmeier, Roland:
Das Märchen vom Prinzen Cobzan. Eine tibetische Erzählung aus Baltistan. Text, 
Übersetzung, Grammatik und westtibetisch vergleichendes Glossar. (Beiträge zur 
tibetischen Erzählforschung. 6.). 253 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1985.
Überwiegend sprachwissenschaftliche Arbeit zu einem archaisch-tibetischen, bislang 
kaum bearbeiteten Dialekt, und zwar anhand einer oral tradierten und auf Tonband 
aufgenommenen Erzählung.

[128] Bielmeier, Roland und Herrmann, Silke:
Märchen, Sagen und Schwänke vom Dach der Welt. Tibetisches Erzählgut in 
Deutscher Fassung, Band 3. Viehzüchtererzählungen sowie Erzählgut aus sKyid-gron 
und Din-ri, gesammelt und ins Deutsche übertragen. (Beiträge zur tibetischen 
Erzählforschung. 3). 264 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1982.
Von Roland Bielmeier wurden 10 Viehzüchter-Erzählungen und 32 Erzählungen aus 
sKyid-gron beigetragen, von Silke Herrmann 62 Erzählungen aus Din-ri.

[129] Birnbaum, Raoul:
Der Heilende Buddha. Heilung und Selbstheilung — eine Einführung in das 
altbewährte, psychosomatische Heilsystem des Buddhismus. Mit einem Vorwort von 
John Blofeld. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Rosemarie Fuchs. 10 Abb. 320 
S. O. W. Barth, München 1982.
(The Healing Buddha. Shambhala Public., Berkeley 1979).— Sonderausgabe 1985; 
erneut bei Gondrom, Bindlach 1990, sowie Goldmann TB (Esoterik und 
Lebenshilfeprogramm), München 1990. John Blofeld bemerkt einleitend zutreffend, 
daß dies Buch sowohl wissenschaftlich fundiert für den Akademiker geschrieben ist, 
sich aber zugleich auch bemüht, den praktizierenden Mahayana-Buddhisten 
zufriedenzustellen. Die chinesischen und tibetischen Vorstellungen vom 'Heilenden 
Buddha', die Bedeutung von Bildnissen, Symbolik und ritueller Verehrung werden im 
ersten Teil, die Übersetzung von vier Sutras im zweiten Teil vorgestellt. Mit 
Anmerkungen und Index.

[130] Bischoff, F(riedrich) A(lexander):
Der Kanjur und seine Kolophone. 2 Bände. 575 S. The Selbstverlag Press, 
Bloomington/USA 1968.
Eine Art Katalog zum Pekinger Blockdruck des mongolischen Kanjur mit seinen 108 
Bänden (Vol. 1-25: Tantra, Vol. 26-47: Prajnaparamita, Vol. 48-53: Ratnakuta, Vol. 
54-59: Avatamsaka, Vol. 60-92: Sutra, Vol. 93-108: Vinaya); leider ohne Indizes, 
Register und Konkordanzen. Da die mongolischen Kolophone, die auch die tibetischen 
umschließen, ins Deutsche übertragen sind, ist das Buch von — wenn auch begrenztem 
— Interesse für den Tibetologen.

[131] Bitchurin, H:
Siehe (identisch) O. Hilarion.

[132] Bitter, Klaus:
Konversionen zum tibetischen Buddhismus. Eine Analyse religiöser Biographien. 
(Theologische Monographien. 2.). 355 S. Ernst Oberdieck, Göttingen 1988.
Eine empirisch-soziologische Untersuchung mit Analysen westlicher Anhänger des 
tibetischen Buddhismus, unter Einschluß von Untersuchungen zur Kultur der im Exil 
lebenden Tibeter und generell zum tibetischen Buddhismus im Westen. Interviewt 
wurden westliche Anhänger der verschiedenen Schulrichtungen des tibetischen 
Buddhismus, nachdem zunächst ausführlich das soziokulturelle Umfeld, speziell auch 
der Tibeter im Exil, dargestellt wird.

[133] Bitter, Wilhelm (Hrsg):
Abendländische Therapie und östliche Weisheit. Ein Tagungsbericht. 287 S. Ernst 
Klett, Stuttgart 1968.
Es sind dies die Vorträge der Tagung der Stuttgarter Gemeinschaft "Arzt und 
Seelsorger" vom Sommer 1967 auf Schloß Elmau. In 17 Vorträgen wird von 
bekannten Autoren aus Ost und West (u. a. Graf v. Dürckheim, Pater Cyrill v. Korvin-
Krasinski, Pater Enomiya-Lasalle, Frau Dr. med. E. Finckh, Prof. Vasavada) viel zum 
Verständnis östlicher, dabei auch tibetischer, Medizinsysteme vermittelt.

[134] Blavatsky, Helena Petrowna:
Tibetanische Lehren. (Lotusblüten, Nr. 28-33, pp. 266-301, 346-368, 424-443). Frei 
nach Mitteilungen durch H. P. Blavatsky. 79 S. Wilhelm Friedrich, Leipzig 1895.
Frau Blavatsky heharrte stets darauf, daß diese Ausführungen nicht erfunden, sondern 
ihr von tibetischen Weisen im Himalaya übermittelt wurden. Liest man über Astralleib, 
Supernaturalismus, die 'niedere Gedankenregion im Mikrokosmos' oder 'Verkehr mit 
höheren Intelligenzen', so können auch nicht vielfache Verweise auf die Schriften della 
Pennas oder das Zitieren von Tsongkhapa über die Unechtheit der 'Tibetanischen 
Lehren' hinwegretten.

[135] Blavatsky, Helena Petrowna:
Reinkarnation in Tibet. (Neue Metaphysische Rundschau. Monatsschrift für 
philosophische, psychologische und okkulte Forschungen in Wissenschaft, Kunst und 
Religion. 17., pp. 122-129). Mit 2 Abb., 8 S. Paul Zillmann, Berlin 1910.
Nach dem Tod des Deb Raja von Bhutan im Jahr 1909 schrieb eine englisch-indische 
Zeitung über diesen zivilen Herrscher wie auch über das geistige Oberhaupt Bhutans, 
den Dharma Raja, der 'eine Inkarnation des Buddha sei, die niemals stirbt'. Frau 
Blavatzky erregt sich über diesen 'Unsinn' und bringt eine gut recherchierte Übersicht 
über Geschichte und religiösen Hintergrund der Reinkarnationslehre in Tibet, ebenso 
wie über die Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Bhutan und Tibet, speziell 
auch in Hinblick auf die Wiedergeburten der bhutanesischen geistlichen 
Würdenträger.— Die beiden Fotos zeigen den Panchen Lama und ein 
(seitenverkehrtes) Bild vom Kailash.

[136] Blavatsky, Helena Petrowna:
Biographie siehe Petrowna Jelihovsky, Leipzig 1895.— Siehe auch Franz Hartmann, 
Leipzig/Berlin 1914.

[137] Bleichsteiner, Robert:
Die gelbe Kirche. Mysterien der buddhistischen Klöster in Indien, Tibet, Mongolei und 
China. Mit 83 s/w Abb. auf Tafeln und einigen Zeichnungen im Text. 272 S. Josef Belf, 
Wien 1937.
Wer sich in die tibetische Kultur, vor allem in ihren religiösen Gehalt, einführen lassen 
will, sollte mit diesem Buch beginnen, das weit mehr vermittelt, als sein Titel 
verspricht. Es werden neben dem heimischen Mutterboden der tibetischen Kultur, der 
insbesondere in der vorbuddhistischen Religion zutage tritt (Teil 1), aber ebenso in der 
Astrologie, Medizin, Musik und Theater (Teil 4: Wissenschaft und Kunst) auch die 
außerhalb des Landes liegenden Wurzeln (Teil 1: Länder und Völker, Teil 2 u. 3: 
Buddhismus in Indien u. sogen. Lamaismus in Tibet) mitsamt dem Umkreis der 
Ausstrahlung (Teil 2: Die Gelbe Kirche in China und Mongolei) in die Darstellung 
miteinbezogen. Dabei informiert die enorme Sachkenntnis des auch als Ethnologe, 
Volkskundler und Philologe hervorragenden Wiener Gelehrten stets zuverlässig. Der 
Bildteil (mit Herkunft- bzw. Quellennachweis) ist sorgfältig ausgewählt (Siegbert 
Hummel).

[138] Blofeld, John (1912-1987):
Rad des Lebens. Erlebnisse eines westlichen Buddhisten. Aus dem Englischen übersetzt 
von Lorenz Richter und Eva Grünert. Mit 11 s/w Abb. auf Tafeln. 312 S. Rascher, 
Zürich/Stuttgart 1961.
(The wheel of life. Rider & Company, London 1959).— Der Autor lebte jahrelang im 
ostasiatischen Raum. Was er beschreibt, beruht auf eigener Erfahrung. Sein Anliegen ist 
es, "eine bunte Reihenfolge spirituellen und ästhetischen Lebens in China und in den 
Randgebieten von Tibet aufzuzeigen, hauptsächlich Aspekte, welche bis heute dem 
zerstörerischen Einfluß aus dem Westen entgangen sind". Eine Autobiographie, u. a. 
mit Bericht über ein Zusammentreffen mit Lama Govinda. Längere Passagen über 
Erlebnisse in Sikkim.

[139] Blofeld, John:
Der Weg zur Macht. Praktische Einführung in Mystik und Meditation des Tantrischen 
Buddhismus. Aus dem Englischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. Mit Frontispiz 
und 9 Illustr., 278 S. O. W. Barth, Weilheim/Obb. 1970.
(The Way of Power. A practical guide to the tantric Mysticism of Tibet. George Allen 
& Unwin, London 1970).— Ungekürzte Taschenbuchausgabe (TB 34056) bei Ullstein, 
Frankfurt/M. 1981. Einführung in Denkweisen und Methoden des "Vajrayana", sowie 
insbesondere in Formen der Meditation, wie sie in Tibet gepflegt wurden. Leider ist die 
deutsche Übersetzung oft fehlerhaft.

[140] Blofeld, John:
Die Macht des heiligen Lautes. Die geheime Tradition des Mantra. Aus dem Englischen 
übersetzt von Ulli Olvedi. Mit 5 farb. und 1 s/w Abb., 156 S. O. W. Barth, München 
1978.
(Mantras. Sacred Words of Power. George Allen & Unwin, London 1977).— Weitere 
deutsche Ausgaben 1981, 1988, zuletzt unter geändertem Titel: "Mantra — Die Macht 
des heiligen Lautes. Die 'Silben der Kraft' als Mittel der Transformation des 
Bewußtseins", mit 4 farbigen Abb., 160 S.; auch Goldmann TB, München 1986.— 
Geht auch auf tibetische Mantras ein.

[141] Blofeld, John:
Selbstheilung durch die Kraft der Stille. Einführung in Techniken des kontemplativen 
Yoga. Aus dem Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. 304 S. O. W. Barth, München 
1981.
(Gateway to Wisdom. George Allen & Unwin, London 1980).— Neuauflage mit 
geändertem Untertitel: "Übungsanleitungen zur Wiedergewinnung des inneren 
Gleichgewichts mit altbewährten Meditationsmethoden", München 1983; 1991.

[142] Blyth, Majorie (d.i.Uno Modin):
Malin in Tibet. Jugendbuch. (Hirundo-Bücher). Aus dem Schwedischen übersetzt von 
Hanna Köster-Ljung. Mit Illustr. von Carl Durban. 102 S. Klein, Lengerich/Westf. 
1964.
(Okänt mal, Malin).— In bundesdeutschen Bibliotheken leider nicht aufzutreiben.

[143] Boeck, Kurt (1855-1933):
Himalaya-Wanderungen. (Zeitschrift des Deutschen und Oesterreich. Alpenvereins. 22., 
pp. 416-456). Mit Abb. auf 6 Tafeln,41 S. In Com. J. Lindauer/München, Wien 1891.
Bericht über die erste Himalayafahrt, ausführlich über die Erlebnisse am Oberlauf des 
Ganges. Beginn und Ende des Abenteuers in Darjeeling/Sikkim. Für reiches 
Bildmaterial hierzu siehe den folgenden Eintrag. Schilderung dieses Abenteuers in 
Buchform siehe übernächsten Eintrag.

[144] Boeck, Kurt:
Himalaya-Album. Bilder aus den Indischen Alpen. Zwanzig heliographische 
Kupferdrucke nach Originalaufnahmen des Herausgebers, nebst erläuterndem Text und 
3 Kartenskizzen. 16 S. Spiess, Baden-Baden 1894.
Die meisten Bilder sind in Sikkim und Kumaon aufgenommen.

[145] Boeck, Kurt:
Indische Gletscherfahrten. Reisen und Erlebnisse im Himalaja. Mit 4 gefalteten 
Panoramen, 3 (2 gefalteten) Karten, 52 Tafeln und 150 Textabbildungen (nach 
Aufnahmen des Verfassers). 470 S. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart/Leipzig 1900.
Neue Ausgabe (ohne Hinweis auf die Originalausgabe) mit nur leicht geändertem 
Untertitel "Reisen und Erlebnisse im Ost- und West-Himalaja"  bei Haessel, Leipzig 
1923, und spätere Auflagen. Die Ausgabe von 1923 ist im Text (264 S.)  und im 
Bildmaterial (83 Abb.) deutlich gekürzt.— Beschreibung der ersten von mehreren 
Reisen in den Himalaya, und zwar zu den Gangesquellen bei Badrinath (Westhimalaya) 
und nach Sikkim (Südosthimalaya).

[146] Boeck, Kurt:
Durch Indien ins verschlossene Land Nepal. Ethnographische und photographische 
Studienblätter. 36 Separatbilder, 1 Panorama, 240 Abb. im Text, 1 Kartenskizze. 319 
S. Ferdinand Hirt & Sohn, Leipzig 1903.
Auf seiner vierten Reise in den indischen Subkontinent (1890, 1893, 1895 und 1898) 
gelingt Boeck die Einreise nach Nepal. Das Buch schildert im letzten Drittel 
Kathmandu, Bodnath und die wichtigsten Punkte des Kathmandutales, mit 
eindrucksvollen Fotos dieser Plätze von der Jahrhundertwende. Boeck im Vorwort zu 
diesem Buch: "Das Glück war mir hold. Durch pestverseuchte indische Gebiete 
hindurch fand ich den unzähligen anderen versagten Zutritt in das geheimnisvolle 
Himalaya-Königreich Nepal und verließ es, fast erdrückt von der Fülle wunderbarer 
Erscheinungen, die ich nicht länger für mich behalten will."

[147] Boeck, Kurt:
Im Banne des Everest. Erlebnisse in Nepal, der für Weiße verschlossenen Heimat der 
Gorkhas im Zentral-Himalaya. Mit 1 Kartenskizze, 76 Abb. nach eigenen Aufnahmen 
des Verfassers. 106 S. H. Haessel, Leipzig 1922.
Diese Ausgabe von 1922 erschien in mehreren Auflagen. Es ist dies die — um den 
ausführlichen und reich bebilderten Indienteil gekürzte, ansonsten unveränderte — 
Textfassung des Nepalbuches von 1903 "Durch Indien ins verschlossene Land Nepal", 
einschließlich aller Abbildungen, die historischen Wert besitzen.—  Kein editorieller 
Hinweis auf die identische Publikation von 1903.

[148] Boeck, Kurt:
Himalaya. Lieder und Bilder. Mit 20 Bildtafeln, 3 Kartenrisse, 72 S. H. Haessel in 
Kommission, Leipzig 1927.
Gedichte und großformatige s/w Fotos, die Boeck während seiner Reisen im Himalaya 
anfertigte. Im Selbstverlag in geringer Auflage gedruckt, in Kommission ausgeliefert 
durch Haessel, Leipzig.
 
[149] Böhtlingk, Otto:
Ueber eine Tibetische Uebersetzung des Amara-Kosha im Asiatischen Museum der 
Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. (Bulletin de la Classe Histor.-Philol. de 
l'Académie Impériale des Sciences de St. Pétersbourg, Tome III, Nr. 14, pp. 209-220). 
11 S. Commissionäre der Akademie, St. P'bourg/Leipzig 1846.
(Der Gesamtband III erschien 1847). Erstmalige teilweise Übersetzung einer 
tibetischen Version des Amarakosa (d. i. der Wort-'Schatz des Amara'), eines der 
ältesten Sanskrit-Lexika, von Amarasimha im ersten vorchristlichen Jahrhundert 
verfaßt. Das tibetische handschriftliche Manuskript führt auf dem Einband den Titel 
"Lehrbuch der Synonyme mit Namen K'hi-med-dsod, ein Werk des Pandita K'hi-med-
senge". Dieses Werk wie auch ein Kommentar dazu (Amarakosatikakamadhenu) 
wurden in tibetischer Übertragung in den Tanjur aufgenommen.

[150] Böhtlingk, Otto:
Siehe auch I. J. Schmidt und O. Böhtlingk, St. Petersburg 1847; Anton Schiefner, St. 
Petersburg 1848.

[151] Bogdanowitsch, K:
Bericht über meine Teilnahme an der Pewzowschen Expedition. (Petermanns 
Geographische Mitteilungen. 38., pp. 49-58). 10 S. Justus Perthes, Gotha 1892.
Prschewalskij starb 1888 in den ersten Tagen seiner 5. Expedition, die dann unter der 
Leitung von Oberst M. W. Pewzow dennoch durchgeführt wurde, und zwar zusammen 
mit so namhaften Forschern wie W. J. Roborowsky und P. K. Kozlow. Als Geologe 
wurde dieser Expedition K. Bogdanowitsch zugeteilt. Er beschreibt seine Erlebnisse bei 
der Erkundung Nordwest-Tibets, insbesondere die reichen Nephrit-Vorkommen, aber 
auch die unendliche Weite und Eintönigkeit, ja Verlassenheit der großräumigen 
Landschaft und fragt abschließend, ob eine derartige Strapaze in ein Gebiet ohne 
besondere Reize und Höhepunkte den Aufwand wert sei.

[152] Bogdanowitsch, K:
Siehe auch F. Marthe, Braunschweig 1890.

[153] Bogle, George:
Im Land der lebenden Buddhas. Entdeckungsreise in das verschlossene Tibet 1774-
1775. Mit einem Beitrag von Sven Hedin. Hrsg. von Wolf-Dieter Grün. Mit Frontispiz 
und 24 zeitgenössischen Abb. und 2 Karten der Zeit. (Alte abenteuerliche 
Reiseberichte). 315 S. K. Thienemann (Edition Erdmann), Stuttgart 1984.
Es ist dies ein erweiterter Reprint der Ausgabe von 1909 (für die Ausgabe von 1909 
sowie das engl. Original siehe Clements Markham, 1909). Die hier angeführte Ausgabe 
ist wegen der ausführlichen und fundierten Einführung durch den Herausgeber Wolf-
Dieter Grün und der 'Dokumente zur Vorgeschichte der Mission Bogles' zu empfehlen. 
Aus einer Rezension von Jan Andersson: "Das Buch ist eine Zusammenstellung aus 
Bogles Tagebüchern und Berichten und gibt seine persönlichen Eindrücke wieder. Sein 
Abschiedsgruß an die Tibeter klingt fast poetisch: 'Lebe wohl, du ehrliches und 
einfaches Volk. Mögest du lange das Glück genießen, das zivilisierten Nationen 
verweigert ist, und, während sie in ruheloser Jagd begriffen sind, die Geiz und Ehrgeiz 
ihnen auferlegen, fortfahren, durch deine kahlen Berge geschützt, in Frieden und 
Zufriedenheit zu leben und keine anderen Bedürfnisse als die der Natur zu kennen'".— 
Bogle erfüllte seinen Auftrag bestens, doch für die Beteiligten änderte sich wenig, denn 
die Interessen der 'Ostindischen Companie' verlagerten sich auf andere Gebiete, und 
wenige Jahre später starb der Panchen Lama.

[154] Bogle, George:
Siehe auch Clements Markham, 1909.

[155] Bokar Rinpoche:
Die tägliche Praxis. Mit 18 Fotos, 3 Abb., 91 S. Kagyü Dharma, Mechernich 1989.
Nach der Zufluchtnahme, d. h. dem Bekenntnis zum Buddha, zur Lehre und zur 
Gemeinde, vermissen viele Praktizierende im Buddhismus genaue Anhaltspunkte für die 
tägliche Praxis. Wie soll man dem alltäglichen Leben, der Arbeit oder jedem Tag ein 
spirituelles Fundament geben? Dieses kleine Buch ist die Antwort, die Bokar Rinpoche 
auf dieses Problem gibt.

[156] Bonn, Gisela:
Bhutan. Kunst und Kultur im Reich der Drachen. (DuMont Dokumente: DuMont 
Kunst-Reiseführer). Mit 42 farb. und 80 s/w Abb., 181 Textillustrationen, 42 Seiten 
praktische Reisehinweise. 378 S. DuMont, Köln 1988.
Das wohl umfangreichste Werk zu Bhutan in deutscher Sprache. Die Autorin, 
Herausgeberin der Zeitschrift 'Indo-Asia', reist seit vielen Jahren regelmäßig nach 
Bhutan und beschäftigt sich intensiv mit der Kultur und den Menschen des Himalaya.

[157] Bonn, Gisela und Wirsing, Giselher:
Indien und der Subkontinent. (Reiseführer und Länderkunde Indien, Pakistan, Bangla 
Desh, Nepal, Sikkim, Bhutan). Mit 51 teils farb. Abb., 1 gefalt. Karte. 312 S. Horst 
Erdmann, Tübingen/Basel 1973.
Zweite revid. Auflage 1974. Darin: 'Die Himalajaländer' Seite 283 ff. mit Beschreibung 
von Nepal, Sikkim und Bhutan.

[158] Boon, Jan:
Nepal mit Sikkim. Reiseführer mit Stadtführer Kathmandu,  Wander- und Bergtouren. 
(Mai's Weltführer. 18.). Mit 1 gefalt. Karte und Abb. auf Tafeln. 117 S. Volk und 
Heimat, Buchenhain/München (1971).
Erweiterte revidierte Auflagen 1972, 1973/74 und 1977, dabei auch geänderter Titel: 
Nepal, Sikkim und Bhutan.

[159] Borer, Ernst R:
China ohne Maske. Die tibetische Tragödie. 160 S. Neptun, Kreuzlingen 1972.
Zweite ergänzte und verbesserte Auflage 1973.

[160] Borromée, Antoine (Foto), Dagpo Rimpoché (Text), und Laforêt, Claude (Text):
Der Dalai Lama. Weltliche und spirituelle Macht. Aus dem Französischen übersetzt von 
Thomas Doberkau und Barbara Henninges, bearbeitet von Ulli Olvedi. Mit 150 
farbigen Abb., 1 Karte. Ohne Pagina (212 S.). Dianus-Trikont, München 1984.
(Le Dalaï Lama. Chef spirituel et chef d'état. Orban, Paris 1984).— Ein großformatiger 
Bildband, der wenig gesonderten Text bietet, jedoch informative Legenden zu den 
ausdrucksstarken Bildern. Auch wenn das Buch nach dem bekanntesten aller Tibeter 
genannt ist, so illustriert die Mehrzahl der Fotos eher Situationen aus dem 
Flüchtlingsdasein in Indien. Der Leser darf mit dabei sein, wenn der Dalai Lama 
religiöse Zeremonien leitet, mit aus Tibet angereisten Landsleuten spricht, 
Flüchtlingssiedlungen besucht oder Regierungsgeschäfte am Schreibtisch erledigt (aus 
einer Rezension von Jan Andersson).

[161] Bossert, Heinrich Theodor:
Geschichte des Kunstgewerbes aller Zeiten und Völker. Herausgegeben von Dr. 
Heinrich Theodor Bossert. 6 Bände. Ernst Wasmuth, Berlin 1928/35.
Band 2 (1930) enthält von Ernst und Rose Leonore Waldschmidt das Kapitel (S. 181-
344) "Das Kunstgewerbe Süd- und Hochasiens". Die Autoren behandeln bei den 
Ländern und Kulturkreisen separat Nepal wie auch Tibet, wobei sie (mit einigen s/w 
Abb.) Schmuck, Kleidung, Stoffe, Metallverarbeitung, Holz und Tonwaren besprechen.

[162] Bosshard, Walter:
Durch Tibet und Turkestan. Reisen im unberührten Asien. Mit 11 (1 doppels.) 
Kartentafeln, Frontispiz, 106 Abb. auf Tafeln, 2 Farbtafeln und 1 gefalt. Panorama. 11 
Karten. 246 S. Strecker & Schröder, Stuttgart 1930.
Bosshard (auch Boßhard) war Expeditionsteilnehmer der deutschen Zentralasien-
Expedition (1927/28), zusammen mit Hellmut de Terra und Emil Trinkler. Forschungen 
wurden auch im östlichen Ladakh durchgeführt. Bosshard beschreibt im Vorwort seine 
Aufgaben bei dieser Expedition, nämlich die technische und materielle Bewältigung des 
Unternehmens. Das Buch ist ein Erlebnisbericht, voll ursprünglicher Frische und 
Originalität. Bei den Fotos Portraits des alten und des jungen Königs von Ladakh und 
Würdenträger aus den Klöstern der Umgebung von Leh.— Für die wissenschaftlichen 
Ergebnisse der Expedition siehe Emil Trinkler u. Hellmut de Terra, Berlin 1932.

[163] Bossu-Picat, Christian:
Nepal — augenblicke des lebens / moments of life / instants de la vie. 113 meist ein- 
oder doppelseitige Farbbilder auf Tafeln. 216 S. Delroise, Paris (1977).
Ein dreisprachiger (deutscher Text geschlossen im Anschluß an den Bildteil) Bildband 
über Nepal mit nur wenig Text zu den eingefangenen Reiseeindrücken.

[164] Bouda, Karl (geb. 1901):
Die Beziehungen des Sumerischen zum Baskischen, Westkaukasischen und 
Tibetischen. (Mitteilungen der Altorientalischen Gesellschaft. 12., Heft 3, pp. 1-23). 23 
S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1938.
Reprint Biblio-Verlag Oskar Zeller, Osnabrück 1971/72.— Eine 
sprachwissenschaftliche Arbeit, die neben morphologisch-syntaktischen 
Übereinstimmungen auch sumerisch-tibetische und baskisch-tibetische 
Wortgleichungen untersucht. In der Substratforschung des Protoaltaischen heute eine 
Arbeit von besonderer Bedeutung.

[165] Bouterwek, Konrad:
Das Land der meridionalen Stromfurchen im indochinesich-tibetanischen Grenzgebiet. 
(Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft München. 13., pp 161-341). 180 S. J. 
Lindauer'sche Univ.Buchhandlung, München 1918/19.
Jahrgangsweise geordnete Bibliographie 1735-1916, auf geographische Arbeiten zu 
Zentral- und Nordosttibet beschränkt. Anhand dieser Literatur wird ein geographischer, 
orographischer und geologischer Überblick über das nördliche, östliche und süd-
östliche Tibet bzw. seine Grenzgebiete gegeben.

[166] Bräutigam, Herbert:
Märchen aus Tibet. Aus dem Chinesischen übersetzt und frei nacherzählt von Herbert 
Bräutigam. (Märchen der Welt. 980.). 
[Fischer TB 2902]. 182 S. Fischer, Frankfurt/M. 1977.
Das 39.-46. Tausend erschien 1989. Es handelt sich um eine Lizenzausgabe des 
Kinderbuchverlages, Berlin, DDR. Das Buch war bereits 1964 im Alfred Holz Verlag 
(Berlin, DDR) unter dem Titel 'Die Prinzessin Wen cheng und der Gesandte aus Lhasa' 
veröffentlicht worden. Der Band enthält 38 Märchen. Eine Einleitung oder Einführung 
über die Art und Herkunft der Märchen wird nicht gegeben.

[167] Brandis, D:
Der Wald des äusseren Nordwestlichen Himalaya. (Verhandlungen des 
naturhistorischen Vereins der preußischen Rheinlande, Westfalens und des 
Regierungsbezirks Osnabrück. 42., 5. Folge, II. Band., pp. 153-180). 28 S., Bonn 
1885.
Sorgfältige Analyse und wissenschaftliche botanische Beschreibung, basierend auf den 
Berichten von J. D. Hooker (siehe Leipzig 1856) und W. Hoffmeister (siehe 
Braunschweig 1847). Genaue Ortsangaben, so daß man heute anhand dieser Berichte 
die Gegenden direkt vergleichen und die Veränderungen durch 150 Jahre Rodung 
erkennen kann.

[168] Brandt, M von:
Siehe Clements Markham, Hamburg 1909.

[169] Brauen, Martin:
Heinrich Harrers Impressionen aus Tibet. Gerettete Schätze. Mit 146 (42 farb.) Abb. 
auf Tafeln, 12 Textabb., Stadtplan von Lhasa und Tibetkarte auf Vorsatz. Mit 
Bildlegenden von Eva Stoll. Mit einem Geleitwort des Dalai Lama. Herausgegeben 
vom Völkerkundemuseum der Universität Zürich. 244 S. Pinguin/Umschau, 
Innsbruck/Frankfurt 1974.
Bis dato unveröffentlichte Tibetfotos von Heinrich Harrer, dessen 1972 ins 
Völkerkundemuseum Zürich gelangte Tibetsammlung zugleich besonders schön 
vorgestellt wird. Die Texte wurden teilweise erstellt durch Auswertung von Harrers 
Tagebüchern, u. a. zu Theologie/Lamaismus, Volksglauben, Adel, Klerus und 
ländlicher Bevölkerung, Regierung, Militär, Gerichtswesen, Transportwesen, Münzen 
und Banknoten.— Wie P. Lindegger (Rezension 1974) schreibt, bietet der Band einen 
prägnant kommentierten Katalog zu der im Dezember 1974 eröffneten Ausstellung, mit 
einer kulturgeschichtlich weit ausholenden und allgemein verständlichen Einführung zu 
Land und Leuten Tibets. Dabei ist der Text distanziert, fast spröde in seiner wertfreien 
Sachlichkeit und bietet einen verläßlichen Führer zum reichen kulturellen Erbe der 
Tibeter.

[170] Brauen, Martin:
Feste in Ladakh. In Zusammenarbeit mit dem Völkerkundemuseum der Universität 
Zürich. Mit 105, zum Teil farbigen Abb., 186 S. ADEVA, Graz 1980.
Erste und umfangreichste Arbeit zu diesem Thema, sowohl für den Wissenschaftler wie 
auch für den interessierten Laien von großem Gewinn. Mit ausführlichem Register und 
hervorragender Bibliographie. Während mehrerer Forschungsaufenthalte in Ladakh in 
den Jahren 1976 bis 1978 nahm der Autor an allen noch ausgeübten Ritualen selbst teil 
und diskutierte seine Beobachtungen mit einheimischen Ritual-Spezialisten. Das 
gesamte Quellenmaterial liegt hier nun als systematische empirische Phänomenologie 
vor, mit Ausführungen auch zur Bedeutung des gesellschaftlichen Unterbaus für das 
Ritual- und Zeremonialwesen.

[171] Brauen, Martin:
Nepal. Leben und Überleben. (Ethnologische Schriften Zürich. 2.). Mit 82 s/w und 24 
farb. Abb., 2 Kartenskizzen. 242 S. Völkerkundemuseum Univ. Zürich, Zürich 1984.
Martin Brauen als Herausgeber dieses Bandes stellt mit seinen Beiträgen und denen von 
weiteren 10 Autoren Nepal in vielfältigen Facetten vor, sowohl geographisch mit vier 
verschiedenen Ethnien (Tharu, Gurung, Newar und Dolpo-pa) als auch mit 
Übersichtskapiteln zur Politik, Geschichte und Religion.

[172] Brauen, Martin:
Siehe auch Peter Aufschnaiter, Innsbruck 1983.

[173] Brauen, Martin und Kantowsky, Detlef:
Junge Tibeter in der Schweiz. Studien zum Prozess kultureller Identifikation. 
(Konkrete Fremde. 5.). 259 S. Rüegger, Diessenhofen/Schweiz 1982.
Gemeinschaftsprojekt der Universität Konstanz und des Völkerkunde-Museums der 
Universität Zürich.

[174] Braumann, Franz:
Ritt nach Barantola. Die Abenteuer des Tibetreisenden Pater Johannes Grueber. Mit 
Karte im Vorsatz. 264 S. Herder, Wien 1958.
Dritte Auflage 1963. Zum Inhalt siehe Johannes Grueber, Stuttgart 1985. Ein gut und 
spannend geschriebenes Buch über den Jesuitenpater Johannes Grueber aus Linz, der 
im Jahre 1661 als erster Europäer Tibets Hauptstadt Lhasa betrat.

[175] Brennecke, Detlef:
Sven Hedin mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt von Detlef 
Brennecke. (rowohlts monographien. 355.) Mit zahlreichen s/w Abb. im Text. 158 S. 
Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1986.
Sven Anders Hedin (1865-1952) durchzog auf drei Expeditionen die Wüsten 
Zentralasiens und das tibetische Hochland, und jedesmal wuchs sein Ruhm. In 
unglaublicher Arbeitswut wertete er seine Expeditionen aus: Als Erlebnisschilderungen 
für Erwachsene, als Abenteuerbücher und als Forschungsberichte. Das vorliegende 
Buch bietet eine wissenschaftlich recherchierte Biographie, mit Bibliographie der 
einschlägigen Primär- und Sekundärliteratur, alle Zitate sind mit Quellenangaben 
belegt, andererseits bietet das Buch aber eine sehr persönliche Stellungnahme zum 
Menschen Sven Hedin, weder liebevoll-verstehend, noch sachlich-distanziert, sondern 
von einer eher überkritischen Einstellung geprägt. Ich zitiere hierzu (persönliche 
Mitteilung, aus einer unveröffentlichten Rezension) Willy Hess, den Autor der großen 
Sven Hedin-Bibliographie, um dem Geist des Brennecke-Werkes gerecht zu werden: 
"Schon im ersten Kapitel wird gegen den Menschen Sven Hedin Stimmung gemacht; 
Brennecke bezeichnet ihn verächtlich als 'synthetischen Grandseigneur', eingebildet von 
sich selber. Oft kommt man nicht um den Eindruck herum, Hedins große Erfolge seien 
Brennecke ein Dorn im Auge. Denn wie soll man es sonst verstehen, daß die 
Huldigung, welche 5 000 begeisterte Schulkinder Sven Hedin nach seiner Rückkehr 
von der Transhimalaya-Reise brachten, von Brennecke als 'organisierter Spektakel' 
bezeichnet wird? Sogar Hedins unerschütterlicher Glaube an Gottes Schutz wird 
lächerlich gemacht, ebenso sein Geständnis, er fühle sich nur wie eine Marionette, 
deren Drähte von einer höheren Hand betätigt würden. Selbst der Wissenschaftler und 
Forscher wird verkleinert. Brennecke verkennt vollkommen Hedins eigentliche 
Mission. Er war Pionier im Erforschen unbekannter Regionen Innerasiens, nicht aber 
ein Spezialist auf irgendeinem Sondergebiet. Nach der Lektüre dieses Buches frägt man 
sich unwillkürlich: Warum hat Brennecke eigentlich die Monographie geschrieben? Es 
ist selbstverständlich sein gutes Recht, einen Autor zu bewundern oder abzulehnen. Ist 
aber das letztere der Fall, dann sollte er doch einsehen, daß er bei einer solch 
ablehnenden Haltung gar nicht fähig ist, ein objektiv richtiges Bild des Betreffenden zu 
zeichnen. Gewiss sollen wir bei aller Bewunderung nicht blind sein für die Fehler 
unseres Helden. Aber man darf ein Lebensbild nicht in einer Weise verzerren und 
entstellen, daß der Leser irregeführt wird. Und das wird er durch diese Monographie".

[176] Brent, Madeleine:
Wenn im Tal der Mondbaum blüht. Aus dem Englischen übersetzt von Ilka Paradis. 
396 S. Marion von Schröder, Düsseldorf 1978.
(Merlin's Keep. Souvenir Press, London 1977).- In der deutschen Übersetzung auch bei 
Bastei Lübbe (TB 10966), 1980, 7. Auflage 1989.— Ein spannendes Buch und eine 
dramatisch-schöne Liebesgeschichte, die teils in Tibet, teils im viktorianischen England 
spielt. Jani, die Romanheldin, Tochter einer indischen Prinzessin und eines englischen 
Offiziers, wird als Kind von einem englischen Soldaten vor Verfolgung gerettet, kommt 
nach Tibet und wächst hier auf. Auf langen Reisen mit den Karawanen lernt sie das 
Innere Tibets kennen, und das tibetische Alltagsleben wird ihr zur zweiten Natur. Doch 
weil englischer Abstammung, bringt man die Zwölfjährige nach England, wo es einem 
der schwarzen Magie mächtigen Mann beinahe gelingt, ihr Lebensglück zu zerstören. 
Er zwingt sie zur Rückkehr nach Tibet, um "die Träne des Buddha, die dieser vergoß, 
als er aus dem Frieden des Nirvana zur Rettung der Menschheit zurückkehrte", aus 
einem Kloster zu rauben. Doch die guten Mächte siegen. (Christiane Aschoff-Ghyczy).

[177] Bretschneider, E:
Potanins letzte Reise in West-China und in osttibetanischem Grenzgebiete im Jahre 
1893. (Petermanns Geographische Mitteilungen, 46., pp. 12-18.). Mit 1 Karte, 7 S. 
Justus Perthes, Gotha 1900.
Gregori Nikolajewitch Potanin (geb. 1835) führte zwischen 1876 und 1894 
ausgedehnte Forschungsreisen im Auftrag der russischen geograph. Gesellschaft aus, 
anfangs in der nordwestlichen Mongolei, später durch zum Teil unbekannte Gebiete des 
östlichen und nördlichen Tibet. Seine Reisewerke sind nicht so brillant geschrieben wie 
die Prschewalskis, deshalb auch nie ins Deutsche übersetzt. Dabei sind seine 
botanischen und zoologischen Sammlungen noch reichhaltiger als die Prschewalskis; 
von einer einzigen Expedition durch das nordöstliche Tibet brachte er über 1 000 alpine 
Pflanzen mit. Die letzte Expedition, auf der seine ihn stets begleitende und selbst 
forschende Ehefrau starb, führte ihn 1893/94 von Tatsienlu aus durch die kleinen 
selbständigen tibetischen Fürstentümer entlang der tibetisch-chinesischen Grenze.

[178] Brinkhaus, Horst:
Jagatprakasamallas Muladevasasidevavyakhyananataka. Das älteste bekannte 
vollständig überlieferte Newari-Drama. Textausgabe, Übersetzung und Erläuterungen. 
(Alt- und Neu-Indische Studien. 36). 7 und 207 S. Franz Steiner, Wiesbaden/Stuttgart 
1987.
Jagatprakasamalla war höchstens 36 Jahre alt, als er 1672 an den Pocken starb. Er 
schrieb dieses einzige vollständig erhaltene Newari-Drama, zugleich auch das älteste 
bekannte Stück in Newari, von dem außer den Liedern auch die kompletten 
Dialogpartien mit Bühnenanweisungen überliefert sind. Den größten Teil des Stückes 
nimmt die im Titel genannte Episode um den aus der altindischen Legende und 
Literaturgeschichte bekannten brahmanischen Erzgauner Muladeva, dessen jüngeren 
Bruder Sasideva und die Kaufmannsfrau Anangasena ein.

[179] Brockhaus, Hermann:
Katha Sarit Sagara. Die Mährchensammlung des Sri Somadeva Bhatta aus Kaschmir. 
Erstes bis fünftes Buch. Sanskrit und Deutsch herausgegeben von H. B. 16, 157, 471 S. 
FA Brockhaus/Brockhaus & Avenarius, Leipzig/Paris 1839.
Reprint G. Olms (Volkskundliche Quellen, Reihe III.), Hildesheim 1975.— Der 
Kathasaritsagara des Somadeva ist eine späte Bearbeitung des indischen Erzählgutes, 
dessen erste Fassung als Pancatantra bekannt ist. Auf dieser Grundlage entwickelten 
sich verschiedene Erzählungssammlungen. Material aus diesem Umfeld gelangte auch 
in die buddhistischen Traditionen; vor allem der Teil des Kanons der 
Mulasarvastivadins, der der Ordenszucht gewidmet ist, enthält Erzählstoffe (siehe 
Panglung, Erzählstoffe, 1981), die aus dem allgemeinen indischen Fundus von 
Erzählungen stammen. H. Brockhaus unternimmt in dieser Arbeit die europäische 
Erstbearbeitung des Kathasaritsagara. Der zweite und dritte Teil dieser Textausgabe 
folgten erst 1862 und 1866. Der Sanskrittext ist in Devanagari-Lettern gesetzt.

[180] Brockhaus, Hermann:
Die Mährchensammlung des Sri Somadeva Bhatta aus Kaschmir. Aus dem Sanskrit ins 
Deutsche übersetzt von H. B. (Sammlung orientalischer Mährchen, Erzählungen und 
Fabeln. I. II.). 22 und 214, 6 und 211 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1843.
Enthält die gesamte Übersetzung, und zwar auch die der beiden Teile, die zum 
Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buches von H. Brockhaus noch nicht auf Sanskrit 
herausgegeben waren.

[181] Brockhaus, Hermann:
Katha Sarit Sagara. Die Märchensammlung des Somadeva. Buch VI-VIII und Buch 
IX-XVIII. Herausgegeben von H. B. (Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes. 
II,5 und IV,5.). 4 und 236, 5 und 628 S. In Commission bei F. A. Brockhaus, Leipzig 
1862/66.
In diesen beiden Teilen ist das Sanskrit in Lateinschrift gegeben.

[182] Brück, Michael von:
Denn wir sind Menschen voller Hoffnung. Gespräche mit dem XIV. Dalai Lama. 
Herausgegeben von Jürgen Haase. 20 farb. und 6 s/w Abb., 128 S. Ch. Kaiser, 
München 1988.
Der Religionswissenschaftler und Theologe Michael von Brück führt seit Jahren einen 
Dialog mit dem Dalai Lama über Christentum und Buddhismus. Bereits 1988 in der 2. 
Auflage erschienen.

[183] Brück, Michael von:
Weisheit der Leerheit. Sutra-Texte des indischen Mahayana-Buddhismus. Ausgewählt 
und kommentiert. Vorwort von Tenzin Gyatso, dem XIV. Dalai Lama. (Klassiker der 
östlichen Meditation). Übersetzung der Originaltexte von Margareta von Borsig. 290 
S. Benziger, Zürich 1989.
Teile der berühmtesten Sutra-Texte des indischen Mahayana-Buddhismus (Lotus-
Sutra, Herz-Sutra, Avatamsaka- Sutra, Vimalakirti-Sutra).

[184] Brück, Michael von:
Siehe auch Dalai Lama, der XIV., München 1986; 1987.

[185] Brück, Regina von und Brück, Michael von:
Ein Universum voller Gnade. Die Geisteswelt des tibetischen Buddhismus. (Herder 
Taschenbuch 1257). 160 S. Herder, Freiburg i. Br. 1987.
Die Autoren, ein evangelisches Pastorenehepaar, die den Dalai Lama persönlich 
kennenlernen durften, haben sich Verdienste um den christlich-buddhistischen Dialog 
erworben. Das Buch bietet eine kompetente und anregende Darstellung der tibetisch-
buddhistischen Bewußtseinsphilosophie, untermauert mit lebendigen Schilderungen von 
Begegnungen in Ladakh mit den Rinpoches mehrerer Klöster, etwa von Lamayuru, und 
dem Orakel vom Kloster Tikse. Lesenswert für den 'Laien' wie für den einschlägig 
'Vorgebildeten', nicht nur zur Wissenserweiterung, sondern auch zur Überprüfung des 
eigenen Bewußtseinsstandes (Renate Wagner).

[186] Brug-pa kun-legs  (1455-1529):
Siehe Andreas Kretschmar, St. Augustin 1981; Keith Dowman, München 1982.

[187] Brunhuber, Robert:
An Hinterindiens Riesenströmen. Mit einem Vorwort von Sven Hedin, 2 Portraits, 30 
s/w Abb. und 1 farb., mehrfach gefalt. Karte. 120 S. Franz Ledermann, Berlin-
Friedenau 1912.
Robert Brunhuber hatte sich die schwer zugänglichen tibetischen Grenzgebiete am 
Oberlauf des Salween als Forschungsziel vorgenommen, ein gefährliches Gebiet wegen 
der dort ansässigen halbwilden Stämme der Lissu, Karens, Kaschin u. a. In seinem 
Tagebuch beginnt die Reise mit einem Kapitel 'Was mich nach Tibet zog', wobei er eine 
systematische Darstellung des bisher in der Tibet-Erforschung Geleisteten und des noch 
zu Leistenden gibt. Die Expedition brach im November 1908 auf, im Januar wurden R. 
Brunhuber und K. Schmitz von Lutzus, einem besonders gefährlichen Volksstamm, am 
Oberlauf des Salween nahe der tibetischen Grenze ermordet. Eine Strafexpedition fand 
das Expeditionsgepäck und die Tagebücher Brunhubers, nach denen das Buch verfaßt 
wurde.

[188] Brunton, Paul:
Als Einsiedler im Himalaya. Ein Tagebuch. Aus dem Amerikanischen übersetzt und 
bearbeitet von Alterego (d. i. Fritz Werle). 223 S. O. W. Barth, Planegg 1938.
(A Hermit in the Himalayas. The journal of a lonely exile. Rider, London 1937).— 
Zweite Auflage 1951. Für die dritte Auflage (1965) vom Verfasser autorisierte 
Übersetzung und Bearbeitung durch Ursula von Mangoldt; 7. bearbeitete Aufl. 1989.— 
Heute belächeln wir vielleicht des Autors Gedanken über Askese und das Über-Ich, 
revolutionäre Gedanken aber sehr wohl in der kolonial -britischen Zeit der zwanziger 
Jahre, als der Autor sich in die relative Einsamkeit der Hügel von Theri am Fuße des 
Himalaya zurückzog. Seine heißersehnte Reise zum Kailash konnte er nicht 
verwirklichen, doch läßt er stellvertretend einen Yogin dessen mühsame Pilgerfahrt 
zum Heiligen Berg realistisch berichten. Der 14. Dalai Lama hat erst kürzlich daran 
erinnert, Reisen ins eigene Innere seien nicht nur billiger, sondern auch wesentlich 
lohnender als Reisen an die Enden der geographischen Welt. Als Führer für eine "Reise 
ins Innere" ist Bruntons Tagebuch auch heute noch brauchbar, von erfrischend 
einfacher und klarer Sprache. Seine häufigen Bezüge zur Bibel und zu unserem 
westlichen Gedankengut erleichtern das Verständnis für seine manchmal etwas 
skurrilen Erläuterungen über Substanz, Toleranz und Weisheit im Hinduismus und 
Buddhismus (abgeändert nach einer Rezension von Renate Noack).

[189] Bucher's Tibet:
Siehe Peter Thiele/Peter Schicht, München 1988.

[190] Büchler, Anne und Schumacher, Rolf:
Die Nachlässe von Martius, Liebig und den Brüdern Schlagintweit in der Bayerischen 
Staatsbibliothek. Für den Druck bearbeitet von Stephan Kellner. (Catalogus codicum 
manu scriptorum Bibliothecae Monacensis. Tomus X., Pars 2). 328 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1989.

[191] Bühler, Jean:
Nepal. (Das Buch der Reisen. 18.). Aus dem Französischen übersetzt von Carlo Bach. 
13 farbige und zahlreiche s/w Abb., 214 S. Editions Rencontre, Lausanne 1964.
(Népal. L'Atlas des Voyages. Rencontre, Lausanne 1964).

[192] Bull, Geoffrey T:
Am Tor der Gelben Götter. Aus dem Englischen übersetzt von Ulrich Wever und Horst 
Kanitz. 1 Karte. 312 S. R. Brockhaus, Wuppertal 1956.
(When Iron Gates Yield. The British Missionary in Tibet. Hodder & Stoughton, 
London 1955).- Deutsche Neuauflage (ebenfalls Brockhaus, Wuppertal) im Jahr 1961, 
mit dem zusätzlichen Untertitel "Krieg gegen die Seele".— Der Autor arbeitete seit 
1949 in guter Freundschaft mit den Tibetern als Missionar auf der Hochebene von Po 
in Osttibet. Das Buch schildert sein Leben mit den Tibetern, die Invasion der 
rotchinesischen Truppen und die Kapitulation der nationaltibetischen Streitkräfte. Drei 
Jahre lang wurde G. T. Bull in Gefangenschaft gehalten und erfuhr an eigenem Leibe 
Umschulungsmethoden bis hin zur "Gehirnwäsche". Ende 1953 durfte er über 
Hongkong in die Freiheit ausreisen.

[193] Bull, Geoffrey T:
Tibetanische Erzählungen. Aus dem Englischen übertragen von Helga Fernbacher. 151 
S. Christliche Verlagsanstalt, Konstanz 1971.
(Tibetan Tales. Hodder & Stoughton, London 1966).— Bericht eines amerikanischen 
Missionars über seine Tätigkeit und seine Erlebnisse im chinesisch-tibetischen 
Grenzgebiet Ende der 40er Jahre. Auch Besuch und Beschreibung des Klosters 
Lithang. Das Buch ist also nicht, wie man zunächst vermuten könnte, eine Sammlung 
tibetischer Erzählungen, sondern schildert mit eingestreuten Tagebuchnotizen die Zeit 
bis zum Einmarsch der chinesischen Truppen (nach Siegbert Hummel).

[194] Burang, Theodor (d. i. Theodor Illion, 1898-1984):
Tibeter über das Abendland. Stimmen aus dem geheimnisvollen Tibet. 213 S. Igonta, 
Salzburg 1947.
Bereits 1947 in der 3. Auflage erschienen. Es handelt sich um einen rein medizinischen 
Text. Th. Illion behauptet, als Tibeter verkleidet 'auf dem Dach der Welt' gewesen zu 
sein, nach langem Studium des Tibetischen nun dort sich mit Tibetern unterhalten zu 
haben (die meisten hätten in ihm einen Tibeter gesehen), doch das alles ohne genaue 
Angaben des Wann, Wo, Wielange usf. Man muß wohl Vorsicht walten lassen, wenn 
man sich über die 'Echtheit' Gedanken macht.

[195] Burang, Theodor (d. i. Theodor Illion):
Tibetische Heilkunde. 170 S. Origo, Zürich 1957.
Dritte revidierte Auflage 1974; 4. revidierte Auflage o. J.— In mehreren Kapiteln über 
'Die kosmischen Essenzen', 'Der Doppelkörper', 'Tibetische Medizinwerke', 'Tibetische 
Heilmethoden' und ähnliches beschreibt der Autor sich selbst als einen des Tibetischen 
kundigen Gelehrten, doch bleiben alle seine Ausführungen vage, oberflächlich, ohne 
exakte Angaben zum Woher und Wieso. Bedenklich stimmt auch das Fehlen jeglicher 
Zitate und bibliographischer Hinweise bzw. Nachweise. Eher ein perfektes 
journalistisches Meisterstück, das man auch aus vielfachen Quellen westlicher Bücher 
so hätte zusammenschreiben können.

[196] Burang, Theodor:
Der Arzt in der tibetischen Kultur. Robugen GmbH, Esslingen 1975.
Sonderausgabe von 'Tibetische Heilkunde', gedruckt nach der 3. revidierten Ausgabe 
von 1974.

[197] Burang, Theodor:
Die Kunst des Heilens im Fernen Osten. Heilverfahren und Heilmittel. 168 S. Origo, 
Zürich 1975.
Mehrere Auflagen, so etwa 1981. Kapitelweise Beschreibung der altchinesischen, der 
tibetischen und der altislamischen Heilsysteme und ihrer Heilmöglichkeiten. Der Autor 
glaubt, daß das zukünftige medizinische Weltbild diese Heilsysteme berücksichtigen 
muß. Wie stets bei seinen Veröffentlichungen sind die 'Fakten' nicht belegt, es finden 
sich zu seinen Behauptungen keine überprüfbaren Texte, sondern wenn, dann nur 
Hinweise auf ebenfalls nicht exakt zitierte Sekundärliteratur. Burang verweist allerdings 
zurecht im Rahmen der tibetischen Medizin auf die bisher unzureichenden 
Übersetzungen der großen medizinischen Standardwerke Tibets, behauptet zugleich 
wieder unüberprüfbar, er selbst habe das Wesentliche dieser Werke übersetzt (aber nie 
publiziert!), und gibt dann aus seinen 'Übersetzungen' eher banale Ratschläge.

[198] Burang, Theodor:
Burang ist Pseudonym. Siehe daher auch Illion, Theodor.

[199] Campbell, A:
Siehe G. A. von Klöden, Wien 1880.

[200] Campbell, William Lachlan:
Die Sprüche von Sakya. Verdeutscht von W. L. Campbell. (Ostasiatische Zeitschrift, 
N. F. 2. Jg. = 12. Jg., pp. 31-65, 159-185). 62 S. Walter de Gruyter & Co., 
Berlin/Leipzig 1925.
Deutsche Übersetzung und transkribierte Ausgabe des tibetischen Textes von Sa skya 
Pandita's Subhasitaratnanidhi, der berühmten tibetischen Adaptation indischer 
Spruchweisheitssammlungen, die sich in Tibet und der Mongolei höchster Beliebtheit 
erfreute. Campbell war der englische Handelsvertreter 1916/17 in Gyantse, einer 
kleinen Handelsstadt zwischen Lhasa und Shigatse. Er konnte dort zwei tibetische 
Textausgaben dieses viel gelesenen metrischen Werkes über Spruchweisheit erwerben. 
Der deutsche Titel lautet "Ein wertvoller Schatz an Sprüchen der Weisheit" und handelt 
in 9 Teilen über die Weisen, die Hervorragenden, die Törichten, über uneinheitliche 
Charaktere, böse Handlungen, natürliches Benehmen, unschickliches Benehmen, über 
die Pflichten der Menschheit und über Religionsübungen.

[201] Candamaharosana Tantra:
Siehe Peter Gäng, Berlin 1981.

[202] Candragomin (5. Jh. n. Ch.):
Siehe Michael Hahn, Wiesbaden 1974; Thomas Oberlies, Stuttgart 1989.

[203] Candrakirti (6/7Jh):
Siehe Helmut Tauscher, Wien 1981.

[204] Cappeller, Carl:
Buddhas Wandel. (Açvaghoshas Buddhacarita). Frei übertragen von Carl Cappeller. 
(Religiöse Stimmen der Völker. Die Religionen des Alten Indien. 5.). 85 S. Eugen 
Diederichs, Jena 1922.
Nicht nur als früheste dichterische Bearbeitung der Buddhalegende, sondern auch als 
eines der ältesten Erzeugnisse der indischen Kunstpoesie überhaupt von großem 
Interesse für alle, die sich mit Buddhismus und indischer Literatur beschäftigen (aus 
dem Vorwort). Asvaghosas Buddhacarita fand auch seinen Platz in den kanonischen 
Schriften der Tibeter.

[205] Caqar dge bses  Blo-bzan chul-khrims (1740-1810):
Siehe Rudolf Kaschewsky, Wiesbaden 1971.

[206] Carson-Rijnhart, Susie:
Siehe Rijnhart, Susie.

[207] Cart, F:
Nepal. Ins Deutsche übersetzt von F. Merz. (Das Bilderbuch der Welt. 6.). Mit 36 
Diapositiven, 127 S., Lausanne 1964.

[208] Carus, Theodor:
Prschewalski's Reisen in der Mongolei, im Gebiete der Tanguten und den Wüsten 
Nordtibets. (Natur und Offenbarung. Organ zur Vermittlung zwischen Naturforschung 
und Glauben für Gebildete aller Stände. 23., pp. 429-439, 494-501, 538-546, 583- 
593). 39 S. Aschendorff'sche Buchhandlung, Münster 1877.
Gute Zusammenfassung der Reise von 1870 bis 1873 (für die ausführliche Fassung 
siehe Prschewalski, Jena 1877), wobei die hier gelistete Publikation insbesondere die 
botanischen Beobachtungen und die an Arten und Vorkommen so reiche Tierwelt 
ausführlich beschreibt. Man könnte diesen Bericht von Th. Carus fast als 
Spezialpublikation über Flora und Fauna Nordost-Tibets bezeichnen, entsprechend dem 
Zustand von vor 120 Jahren.

[209] Causemann, Margret:
Füchse des Morgens. Märchen einer tibetischen Nomadenfrau. Gesammelt und aus dem 
Tibetischen übersetzt von Margret Causemann. Mit 52 Zeichnungen von Wangdjal. 260 
S. Eugen Diederichs, Köln 1986.
Diese Sammlung entstand 1983/84 während einer Forschungsarbeit mit dem Ziel, einen 
osttibetischen Dialekt zu studieren und mündliche Überlieferungen dieses 
Sprachgebietes aufzuschreiben, bevor sie ganz der Vergessenheit anheimfallen. Die 
Märchen wurden bei den Exiltibetern im Kathmandutal/Nepal gesammelt.

[210] Causemann, Margret:
Tibetische Lieder. Gesammelt, übertragen und erläutert von Margret Causemann. 
(Insel-Bücherei Nr. 1039). Mit Zeichnungen von Wangdjal. 115 S. Insel, Frankfurt/M. 
1987.
Diese Liedersammlung entstand während zweier Forschungsaufenthalte (1980 und 
1983/84) in Nordindien und Nepal. Die Lieder wurden nicht 'im Vorübergehen' 
aufgenommen, sondern die Autorin suchte gezielt gute Sänger und Sängerinnen auf 
und bat sie, zu singen und Lieder auf Band aufnehmen zu dürfen. In Zusammenarbeit 
mit dem Sprachinformanten Tsering Tchödon kam so eine Sammlung von 
fünfundzwanzig Liedermärchen zusammen.

[211] Causemann, Margret:
Dialekt und Erzählungen der Nangchenpas. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 
11). 413 S. VGH Wissenschaftsverlag, Bonn 1989.
Nangchen, heute im Südwesten der chinesischen Provinz Qinghai gelegen, war früher 
ein quasi selbständiges Königreich im Kokonor Territorium. Erstmals wird hier der 
Nangchen-Dialekt beschrieben, ein Kham-Dialekt, den die Autorin durch Feldarbeit 
1983/84 in Kathmandu erfaßte. Das Buch enthält einen linguistischen Teil sowie 16 
Erzählungen.

[212] Cesco, Federica de:
Die goldenen Dächer von Lhasa. Aus dem Französischen übersetzt von Hansjörg 
Ostertag. 314 S. Neptun, Kreuzlingen 1974.
(La route de Lhasa. J. Duculot S.A., Gemblauy/Belgien 1974).— Auch Lizenzausgabe 
Union Verlag, Stuttgart o. J.; 5. Auflage Neptun Verlag, Kreuzlingen 1990 (Broschur). 
Die 17jährige Engländerin lebt in Darjeeling, wo sie früh die Mutter und nun auch den 
Vater verloren hat. Von einer Tibeterin, die mit ihr zusammen das College besucht, 
wird sie nach Lhasa eingeladen. Die Begegnung mit dem jungen Rinpoche von 
Gyantse, der krank und zudem im Widerstreit zwischen klösterlicher Pflicht und seiner 
Liebe zu der jungen Tibeterin zu den Neujahrsfeierlichkeiten nach Lhasa aufbricht, 
sowie die Liebe der jungen Engländerin zu einem chinesischen Arzt in Lhasa, bilden 
den Hintergrund dieses spannenden und keineswegs einseitig politisch Stellung 
beziehenden Romans, der 1958 kurz vor der Flucht des Dalai Lamas nach Indien spielt 
und die turbulenten und gefährlichen Ereignisse in Lhasa meisterhaft zu vermitteln 
versteht.

[213] Ceyp, A J:
Die Thibetaner. (Deutsche Rundschau über das gesamte nationale Leben der 
Gegenwart. 15., pp. 103-111, 229-237). 18 S. Eduard Trewendi, Breslau 1890.
Aus Anlaß des zunehmenden Interesses russischer Expeditionen an Tibet wie die von 
Norden her vorstoßenden Prschewalskij und Pjefzof sowie englisch-indischer 
Militäraktionen  an den südlichen Grenzen Tibets regte sich Ende des 19. Jahrhunderts 
auch in Deutschland das Interesse für Tibet. Hierzu gibt diese Arbeit einen gut 
recherchierten und umfangreicheren Einblick in Kultur, Ethnologie, Religionsgeschichte 
und Politik entsprechend dem Kenntnisstand kurz vor der Jahrhundertwende.

[214] Chalon, Jean:
Alexandra David-Néel. Das Wagnis eines ungewöhnlichen Lebens. Mit einem 
Nachwort von Herbert Achternbusch. Aus dem Französischen übersetzt von Giovanna 
Waeckerlin-Induni. 1 Foto, 542 S. Langen Müller, München/Wien 1987.
(Le lumineux destin d'Alexandra David-Néel. Librairie Académique Perrin, Paris 
1985).— 'Le Figaro' schreibt: "Das Portrait einer Unbezähmbaren: Anarchistin, 
Freimaurerin (!), Journalistin, große Liebende, unermüdlich Reisende, Forscherin und 
Schriftstellerin. Mit der Leidenschaft eines Liebenden und der Genauigkeit eines 
Archivars  bringt uns Jean Chalon in seiner faszinierenden Biographie Alexandra David-
Néel (1868-1969) lebendig nahe". Mit unzulänglicher Bibliographie ihrer Werke.

[215] Chang, Garma C C:
Mahamudra-Fibel. Eine Einführung in den tibetischen Zen-Buddhismus. (Wege zur 
letzten Wirklichkeit. 1.). Herausgegeben und aus dem Englischen übertragen von Ernst 
Schönwiese (Garma Döndrub Tashi). 1 Portrait. 88 S. Octopus, Wien 1979.
(Aus verschiedenen Schriften Chang's kompilierte Übersetzung).— Der in China 
geborene Autor trat mit 15 Jahren in ein buddhistisches Kloster in Nanking ein und kam 
zwei Jahre später nach Tibet, wo er acht Jahre verbrachte. Mehrere Jahre wanderte er 
von Kloster zu Kloster. Sechs Jahre lernte er unter seinem Guru Lama Kong Ka in dem 
nach dem Lama benannten Kong Ka-Kloster in Meia Nya in Osttibet. Seit 1951 lebt 
Prof. Chang in den USA und lehrt seit 1966 buddhistische Philosophie an der 
Pennsylvania State University. Neben Erläuterungen zu Mahamudra, einem 'Ziel' der 
Meditation, enthält das Buch vom Autor übersetzte Lehrgesänge des Tilopa und des 
Dritten Karmapa sowie Unterweisungen seines Lehrers Kong Ka, der einer der größten 
Mahamudra-Meister Tibets war.

[216] Chang, Garma C C:
Die buddhistische Lehre von der Ganzheit des Seins. Das holistische Weltbild der 
buddhistischen Philosophie. Aus dem Englischen übersetzt von Ernst Schönwiese. 349 
S. O. W. Barth, München 1989.
(The Buddhist Teaching of Totality. The Pennsylvania State University, 1979).— 
Obgleich vorwiegend auf die Hua-yen-Schule oder 'Hua-yen-tsung' Chinas (ungefähr 7. 
und 8. Jh.) eingehend, ist diese Philosophie doch eine Synthese aller wesentlichen 
Mahayana-Gedanken und zeigt viele Parallelen bzw. Entsprechungen mit tibetisch-
religiösem Gedankengut. Die religiöse Erziehung Changs über viele Jahre in 
verschiedenen tibetischen Klöstern läßt diese Verbindungen immer wieder erkennen.

[217] Chang Shên An:
Von Ta Chien Lu nach Tibet, Lu Ts`ang Tao Li Tsui Hsin T`u K`ao. Übersetzt von T. 
Sperlein. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische Sprachen zu Berlin. Erste 
Abteilung. Ostasiatische Studien. pp. 118-161). Mit 1 mehrfach gefalt. Karte, 44 S. 
Georg Reimer in Kommission, Berlin 1912.
Im Frühjahr 1906 reiste Chang Shên An als Sekretär mit dem General Tu Hu von 
Tatsienlu nach Lhasa. Sein lebendiger Reisebericht, der als Reiseführer wie als 
Abenteuerbericht gedacht war, liest sich ähnlich wie ein Buch von Tafel, Filchner oder 
Hedin. Der Autor, der dann mehrere Jahre in Lhasa lebte, wird im Anhang als 
zuverlässiger, tapferer und umsichtiger Reisekamerad geschildert.

[218] Chekawa Yeshe Dorje:
Siehe Jamgon Kongtrul I., Küsnacht 1989.

[219] Chögyam Trungpa:
Siehe Trungpa, Chögyam.

[220] Chögyam, Ngakpa:
Der fünffarbige Regenbogen. Energiearbeit mit der Farb- und Elementsymbolik des 
tibetischen Tantra. Deutsch von Theo Kierdorf und Hildegard Höhr. (Esotera 
Taschenbücherei). 202 S. Hermann Bauer, Freiburg/Br. 1988.
(Rainbow of Liberated Energy. Element Books. Longmead, Shaftsbury, Dorset 
1986).— 'Die in diesem Buch beschriebenen Ideen haben keinen hochtrabend 
esoterischen Anspruch, sondern sind erstaunlicherweise ganz elementar und 
unmittelbar. Sie kreisen um das Thema, wie man am besten mit den Widrigkeiten des 
alltäglichen Lebens umgeht' (aus der Verlagsankündigung).

[221] Chögyam, Ngakpa:
Reise in den inneren Raum. Ein Handbuch tibetischer Meditationstechniken. Aus dem 
Englischen übersetzt von Theo Kierdorf und Hildegard Höhr. 332 S. Junfermann, 
Paderborn 1990.
(Journey into Vastness — A Handbook of Tibetan Meditation Techniques. Element 
Books, Longmead, Shaftesbury, Dorset 1988).— Ngakpa Chögyam ist heute ein 
gebildeter Mann des Westens, der zuvor die schwierige Ausbildung eines tibetischen 
Lamas selbst erfahren hat. Sein Meditationshandbuch umfaßt Shi-ne-, Lha-tong-, Nyi-
med- und Lhundrup-Übungen. Shi-ne ist die Basis der Meditation. Meditation, so 
versichert Ngakpa Chögyam dem Leser, ist vor allem eine Art, mit sich selber allein zu 
'Sitzen' und die eigene wahre Natur zu verwirklichen. Ist das leicht? Natürlich. Ist das 
schwierig? Ebenfalls.

[222] Chögyam, Ngakpa:
Siehe auch Roger Hicks, Essen 1985.

[223] Chökyi Gyaltsen, Jetsün:
Die Buddhanatur. 38 S. Tharpa Chöling, Le Mont Pélerin o.J.
Kommentar zu einem Teil des ersten Kapitels des 'Uttaratantra' von Maitreya über das 
allen Wesen innewohnende Potential, die vollkommene Buddhaschaft zu erlangen.

[224] Chökyi Gyaltsen, Jetsün:
Siehe auch Oliver Petersen, Hamburg 1987.

[225] Chö Ling (Hrsg), Karme:
Om, ah, hum. Karmapa-Meditation. Mit 4 Tafeln und einer Fotografie. 28 S. Karme 
Chö Ling, Bremen 1988.
Das Heft enthält die folgenden Kapitel: "Die vier grundlegenden Gedanken und die 
Entwicklung von Bodhicitta" (Seite 4-12), "Gebet für die schnelle Wiedergeburt des 
Gyalwa Karmapa" (Seite 13-17), und "The Songs of Rangjung Ripke Dorje" (auf 
Englisch, Seite 18-24), die abschließenden Seiten geben die mystischen Silben om, ah 
und hum in Kalligraphie; als Buchschmuck erscheint auf Seite 13 eine Strichzeichnung 
des Gyalwa Karmapa und auf Seite 15 ein Foto des Rangjung Ripke Dorje.

[226] Chokteng Kalsang und Gyaltag Gyaltsen:
20 Jahre Tibeter im Pestalozzidorf Trogen. Eine Festschrift zum Anlass des Jubiläums 
"20 Jahre Tibeter im Kinderdorf Pestalozzi" Trogen/Schweiz. Mit 50 s/w Abb., 6 
Zeichnungen, 112 S. Kinderdorf Pestalozzi, Trogen/Schweiz 1980.
In dieser Festschrift werden der Weg der tibetischen Flüchtlingskinder ins Kinderdorf 
Pestalozzi und deren Werdegang beschrieben. Sie enthält Beiträge von verschiedenen 
Betroffenen und Beteiligten.

[227] Chorlton, Windsor (Text) und Wheeler, Nik (Fotos):
Felsbewohner des Himalaya. Die Bothia. (Völker der Wildnis. Time-Life Bücher). Aus 
dem Englischen übersetzt von Ursula-Maria Mössner. Mit 103 farb. Abb., 2 
Kartenskizzen. 1 Karte im Vorsatz. 168 S. Time-Life, Amsterdam 1982.
(Englischer Titel nicht gegeben).— Der in Zusammenarbeit mit der Redaktion der 
"Time-Life Bücher" entstandene, von Text und Bild her ausdruckstarke Band (mit 
kleiner Bibliographie und ausführlichem Register) ist das Ergebnis einer Ende der 70er 
Jahre in Mittel-Nepal in zwei Dörfern in nächster Nähe zur tibetischen Grenze im Nar-
Phu Tal durchgeführten Forschung. Neben dem Autor und dem Fotografen arbeiteten 
'vor Ort' der Ethnologe Christoph von Fürer-Haimendorf und die Sozialanthropologin 
Charlotte Hardmann.

[228] Chwaszcza, Joachim und Schmidt-Leukel, Perry:
Umschnitten von Stille. Mit 73 ganzseitigen s/w Abb. aus dem Himalaya-Raum und 
Texten des Mahayana-Buddhismus. 117 S. (ohne Anhang). Mirapuri, Planegg 1987.
Die (im Druck leider etwas matten) Fotos wurden auf Reisen 1981 bis 1985 in Nepal, 
Ladakh und Zanskar aufgenommen.

[229] Clifford, Terry:
Tibetische Heilkunst. Die Einführung für westliche Leser in eines der ältesten 
ganzheitlichen Heilsysteme. Mit einem Vorwort des Dalai Lama. Aus dem 
Amerikanischen von Jochen Eggert. Mit 32 Abb., 320 S. O. W. Barth, München 1986.
(Tibetan Buddhist Medicine and Psychiatry. The Diamond Healing. Samuel Weiser, 
York Beach, Maine 1984).— Eine weitere deutsche Ausgabe erschien als 
Sonderausgabe 1989; auch Ullstein TB 34648 (1990).— Der deutsche Titel 
unterschlägt leider, daß es sich im Wesentlichen um den Bereich der tibetischen 
Psychiatrie handelt (selbst der psychiatrische Teil des amerikanischen Originaltitels wird 
im Impressum ausgelassen). Ansonsten fundiertes Buch mit Bibliographie und Register. 
Behandelt vorwiegend den 'Ganzheitsaspekt' und die psychosomatische Richtung 
innerhalb der tibetischen Medizin.

[230] Clift:
Siehe Johnston, George Henry, Zürich 1951.

[231] Colsman, Michael:
"Der Kostbare Rosenkranz für den Höchsten Weg". Ratschläge des Meisters Gampopa. 
Im tibetischen Originaltext herausgegeben, ins Deutsche übersetzt und mit 
Anmerkungen versehen. (Opuscula Tibetana. 17.). 93 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 
1986.
In der Tradition Mi-la-ras-pas hat dessen Schüler Sgam-po-pa (1079- 1153) zu 28 
Gebieten des kontemplativen Lebens rund 300 Ratschläge überliefert. Die in 
langjähriger Zusammenarbeit mit tibetischen Lamas entstandene Übersetzung dieses 
Werkes versucht, philologische Korrektheit der Wiedergabe mit dem lebendigen Geist 
mündlicher Überlieferung, wie sie in Asien auch heute noch eine große Rolle spielt, zu 
verbinden. Diese 'Ratschläge' besitzen meist keinen ausgesprochen kultur- oder 
religionsspezifischen Charakter, sondern wenden sich eher an jeden spirituell 
Interessierten.

[232] Colsman, Michael:
Definitionen psychologisch-ethischer Faktoren in der systematischen Philosophie des 
Buddhismus. Auf der Grundlage eines lamaistischen Textes von Gegän Gyatso. 
Eingeleitet, übersetzt, zusammengestellt und kommentiert. (Reihe Psychologie. 20.). 
Mit 2 Abb., 221 S. Centaurus, Pfaffenweiler 1990.
Gegän Lobsang Gyatso verfaßte 1973/74 für seine Schüler an der 'Buddhist School of 
Dialectics (Dharamsala)' ein philosophisches Werk, welches die unübersichtliche Fülle 
der in den Sutren gegebenen Lehren gleichsam wie ein Gerüst zusammenhält. Aus 
diesem Werk Gegän Gyatsos stammen die meisten der von Colsman übersetzten 
Definitionen, Funktionsbezeichnungen und Einteilungen, mit deren Hilfe 51 seelisch-
geistige 'Faktoren' erörtert werden. Diese Erörterungen bilden einen bestimmten 
Abschnitt in der Ausbildung an den Klosteruniversitäten der Dge-lugs-pa-Schule des 
Lamaismus.

[233] Conrady, August (1864-1925):
Das Hariçcandranrityam. Ein altnepalesisches Tanzspiel. (Habilitationsschrift, 
Philosophische Fakultät der Universität Leipzig). 45 S. G. Kreysing, Leipzig 1891.
Keine literarische Würdigung, Übersetzung oder Inhaltsangabe, sondern 
sprachwissenschaftliche Abhandlung anhand des Hariçcandranrityam, der Spieloper 
vom König Hariçcandra. Das Stück wurde in einer arischen Mundart des alten Nepal 
(Regierungszeit der Malla) verfaßt und zeigt keine Bezüge zu den heutigen nepalischen 
Sprachen.

[234] Conrady, August:
Das Newari. Grammatik und Sprachproben. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 45., pp. 1-35). 35 S. In Comm. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1891.
Neben den sprachwissenschaftlichen Ausführungen auch Eingehen auf die Entwicklung 
und Bedeutung des Newari als eine der etwa 30 nichtarischen lebenden Sprachen 
Nepals, das sich unter der Gunst und dem Einfluß der Herrscherfamilien zur 
Schriftsprache entwickelt hat. Aufzeigen der verschiedenen Perioden von 
Wortübernahmen aus den sanskritischen Sprachen in das Newari.

[235] Conrady, August:
Ein Sanskrit-Newari-Wörterbuch. Aus dem Nachlasse Minayeff's herausgegeben. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 47., pp. 539-573). 35 S., 
Leipzig 1893.
Die Sammlungen Minayeff's über das Newari entstanden während seines Aufenthaltes 
im Jahre 1875 in Kathmandu; unter anderem enthielt die Sammlung ein Zettelglossar 
von über 1 000 Wörtern. Conrady versucht anhand der vielfältigen Notizen und 
Manuskripte im Nachlaß Minayeff's ein möglichst vollständiges Bild der lexikalischen 
Beschaffenheit des Newari zu vermitteln.

[236] Conrady, August:
Eine indochinesische Causativ-Denominativ-Bildung und ihr Zusammenhang mit den 
Tonaccenten. Ein Beitrag zur vergleichenden Grammatik der indochinesischen 
Sprachen, insonderheit des Tibetischen, Barmanischen, Siamesischen und Chinesischen. 
208 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1896.
Die Hälfte des Buches ist dem Tibetischen gewidmet und Grundlage der weiteren 
Untersuchungen des Causativums in einer östlichen Sprachgruppe (Tibetisch, 
Nepalisch-Assamesisch und Birmanisch) und einer westlichen (Siamesisch und 
Chinesisch): In allen soweit untersuchten Sprachen findet sich dieselbe Causativ-
Denominativ-Bildung, bei welcher das Intransitivum ursprünglisch stimmhaften, das 
Transitivum stimmlosen Anlaut hat, und ebenso findet sich dieselbe Lautverschiebung, 
durch welche die alten stimmhaften in stimmlose Anlaute verwandelt werden.

[237] Conrady, August:
Fünfzehn Blätter einer nepalesischen Palmblatt-Handschrift des Narada. Einleitung, 
Text, Anmerkungen. (Inaugural-Dissertation 1886. Philosophische Fakultät der 
Universität Würzburg). 26 S. G. Kreysing, Leipzig 1891.
August Conrady (1864-1925), Sinologe mit 33jähriger Lehrtätigkeit an der Universität 
Leipzig, bearbeitete in seiner Promotionsarbeit die letzten 15 Blätter einer in das Jahr 
1407 n. Chr. datierten, sehr gut erhaltenen nepalesischen Palmblatt-Handschrift, eher 
hinsichtlich der Besonderheiten der Sprache und Schrift, weniger zum gleichermaßen 
interessanten (aber anderenorts ausführlich behandelten) juristischen Inhalt 
(Naradeischer Gesetzestext; Gottesurteile). Seite 1-13 Einleitung, 14-19 Text, 20-26 
kritische Anmerkungen.

[238] Consten, Hermann:
Der Kampf um Buddhas Thron. (Pan. Bücherei eines freien Lesebundes. IV.). Mit 17 
teils farb. Bildtafeln, 234 S. Vossische Buchhandlung, Berlin (1925).
Consten lebte längere Zeit unter den Mongolen. Auch dieser Roman spielt an den 
Grenzen Tibets, mit Folterungen und Grausamkeiten in den lamaistischen Klöstern. Ein 
absurder und einseitiger Aspekt wird hier romanhaft ausgestaltet, inhaltlich Fortsetzung 
des zuvor gelisteten Werkes.

[239] Consten, Hermann:
Mysterien im Lande der Götter und lebenden Buddhas. (Pan. Bücherei eines freien 
Lesebundes. III.). Mit Frontispiz, 3 farb. Abb. nach Aquarellen von Heinrich Linzen, 4 
s/w Fotos des Verfassers. 253 S. Vossische Buchhandlung, Berlin 1925.
E. Hauer (Berlin) rezensierte dies Buch in der 'Orientalischen Literaturzeitung' (1926): 
"Augenscheinlich haben die Erfolge Ossendowskis bei diesem Buche Pate gestanden. 
Die Handlung erzählt, wie ein Schamane durch ganz Asien umhergetrieben wird, dabei 
lernt man die gesamten Religionen Zentralasiens mit ihren 'geheimnisvollen Zeremonien 
und ihrer grauenhaften Mystik' (Vorwort Consten) kennen. Alles in allem eine 
Indianergeschichte à la Karl May." Consten selbst weist allerdings daraufhin, daß er 
sich jahrelang in Zentralasien aufgehalten und dort wissenschaftlich gearbeitet hat, und 
daß die in diesem Buch wiedergegebenen Geschichten zwar vor einem älteren 
historischen Hintergrund beschrieben werden, im wesentlichen aber so von ihm 
authentisch erlebt wurden.

[240] Consten, Hermann:
Der rote Lama. Ein Erlebnis aus dem innersten Asiens. 181 S. Strecker & Schröder, 
Stuttgart 1928.
Das Geschehen rankt sich um Lamas und Klöster, doch alles spielt in der Mongolei. 
Grausiges Geschehen mit Opferung eines Menschen bei lebendigem Leibe im Kloster. 
Dort endet der Roman in einer fünffachen zimmetfarbigen Pyramide aus Fleisch, Blut 
und Eingeweiden, nachdem die Handlung vom Kreml im weißen Mondenschein über 
das Kloster des Khutukhtu zum Kloster des Räuberlama, weiter zum 'Kloster der 
Selbstversenker' und schließlich zum Tempel der Tigersphinx kommt.

[241] Conze, Edward:
Im Zeichen Buddhas. Buddhistische Texte. Herausgegeben und eingeleitet von Edward 
Conze, unter Mitarbeit von I. B. Horner, D. Snellgrove, A. Waley. Aus dem Englischen 
übersetzt von Marianne Winder. (Fischer TB 144 'Bücher des Wissens'). 268 S. Fischer 
Bücherei, Frankfurt/Hamburg 1957.
(Buddhist Texts through the Ages, Bruno Cassirer, Oxford 1954; Harper & Row, New 
York 1964).— Buddhistische Texte aus den verschiedensten Zeitabschnitten, aus dem 
Sanskrit, Chinesischen, Tibetischen, Japanischen und aus dem Pali — Zeugnisse von 
einzigartiger Schönheit, Weltweisheit und Glaubenskraft. Für Tibet von besonderer 
Bedeutung das Kapitel von David Snellgrove: Die Tantras.

[242] Conze, Edward:
Eine kurze Geschichte des Buddhismus. Übersetzt, herausgegeben und mit einem 
Nachwort versehen von Friedrich Wilhelm. 173 S. Insel, Frankfurt/M 1984.
(A Short History of Buddhism. George Allen & Unwin, London 1980).— Ungekürzte 
Taschenbuchausgabe Suhrkamp TB 1297, 1986. In diesem prägnanten Geschichtsbild, 
welches jedem Interessierten wegen der klaren Sprache und der hervorragenden 
Bearbeitung eines so großen Gebiets empfohlen werden kann, werden im Kapitel III 
der Buddhismus in Nepal, Kashmir und in Tibet beschrieben.

[243] Conze, Edward (1904-1979):
Der Buddhismus. Wesen und Entwicklung. (Kohlhammer Urban TB. 5.). (Deutsche 
Fassung in Zusammenarbeit mit dem Autor). 235 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1953.
(Buddhism, its Essence and Development. Bruno Cassirer, Oxford 1951).— 8. 
unveränderte Auflage 1986. Edward Conze (1904-1979), der 1933 nach England 
emigrierte, schreibt umfassend über den Buddhismus, mit vielfachem Eingehen auf 
Tibet. Entstanden ist dies Buch aus Vorlesungen und Versuchen, herauszufinden, wie 
weit man buddhistische Meditation heute (1941) praktisch durchführen kann.

[244] Cooper, Thomas Thornville:
Reise zur Auffindung eines Überlandweges von China nach Indien. Mit einem Anhang, 
die beiden englischen Expeditionen von 1868 und 1875 unter Sladen und Browne, und 
Margarys Reise betreffend. (Bibliothek geographischer Reisen und Entdeckungen 
älterer und neuerer Zeit. 13.). Aus dem Englischen übersetzt von H. L. Klenze. 1 
xylogr. Frontispiz, 13 xylograph. Abb. im Text, 1 Karte. 507 S. Hermann Costenoble, 
Jena 1877.
(Travels of a pioneer of commerce in pigtail and petticoats, or, an overland journey 
from China towards India. John Murray., London 1871. Reprint Arno Press, New York 
1967).— Zweite Auflage der deutschen Ausgabe 1882.— Th. Th. Cooper war 
britischer Agent der Handelskammer zu Calcutta und lebte längere Zeit in China. Nach 
mehrjährigen Plänen und Vorbereitungen brach er 1868 auf, um eine neue 
Überlandverbindung von China nach Indien (wegen englischer Handelsinteressen) zu 
erkunden. Die lange Zeit einzig mögliche Verbindung über Ta-tsien-lu und Bathang 
nach Lhasa und weiter nach Indien war wegen einer Unzahl von Räuberbanden nicht 
mehr verkehrssicher (dazumals wurden jährlich allein sechs Millionen Pfund Ziegeltee 
auf dem Landweg nach Lhasa transportiert und von dort in alle Richtungen verteilt). 
Cooper suchte eine kürzere Verbindung über Ta-tsien-lu durch osttibetisches Gebiet 
nach Burma und Indien. Auf tibetischem Gebiet wurde er gefangengenommen. Er 
beschreibt mannigfache ethnologische Details aus Ost-Tibet, mußte dann aber nach Ta-
tsien-lu zurückkehren und sein eigentliches Reiseziel aufgeben.

[245] Cosey:
Jonathan. 
[Comic-Serie]. Aus dem Französischen übersetzt von Ute Eichler, Andreas C. Knigge 
u. a.; 
[pro Heft] 48 S. Carlsen, Hamburg ab 1981.
(Jonathan. Publica bzw. Editions du Lombard, beide Brüssel, ab 1979).— Bisher 
erschienen die Bände 'Auf der Suche nach der Erinnerung', 'Das Geheimnis des weißen 
Berges', 'Das Geheimnis des fremden Mädchens', 'Die Wiege des Bodhisattva', 'Der 
blaue Raum zwischen den Wolken', 'Drolmas Traum', 'Kate',  'Das Privileg der 
Schlange', 'Neal und Sylvester', 'Onkel Howard kehrt zurück' und 'Greyshore Island'. 
Cosey erzählt in dieser Serie die Geschichte des Schweizers Jonathan, der in seiner 
Kindheit in der Schweiz ein tibetisches Flüchtlingsmädchen kennengelernt hatte und 
dieses nun in Tibet sucht. Durch einen Unfall verliert er sein Gedächtnis, das er 
wiederzufinden sucht. Er erlebt vielfältige Abenteuer, wird  mit tibetischer Mentalität 
ebenso konfrontiert wie mit Rebellen, die gegen die chinesische Besatzung kämpfen. 
Schöne Bilder, guter Inhalt! (Christian Aschoff).

[246] Craiova, Nana de:
Tibetische Kultbronzen. Katalog der Sonderausstellung 
[aus der Sammlung der Himalayan and Central Asian Archives, Rio de Janeiro] im 
Museum für Indische Kunst, Staatl. Museen Berlin Preußischer Kulturbesitz. Mit 11 
ganzseitigen Abb., (28 S.). Museum für Indische Kunst, Berlin 1972.

[247] Croidys, Pierre:
Ins Land der Geister. Vom Großen Sankt Bernhard nach Tibet. Aus dem Französischen 
übersetzt von Gerold Schmid. 2 Karten. 189 S. Räber & Cie., Luzern 1949.
(Du grand St. Bernard au Thibet 'Sur la Terre des Esprits'. Spes, Paris 1949).— Zwei 
Patres des St. Bernhard Hospizes gründen und bauen 1931 ein Hospiz auf einem 
tibetischen Paß an der Südost- Grenze von Tibet/China. Der 3750 m hohe La-tso liegt 
auf dem 28. Breitengrad noch auf chinesischem Territorium und im Arbeitsbereich der 
katholischen Mission; er verbindet die Täler des Mekong und des Saluen. Getreu der 
Tradition vom St. Bernhard soll ein Hospiz entstehen, das Reisenden, die auf der 
gefährlichen Teestraße zwischen China und Tibet über diesen Pass verkehren, Obdach 
bietet.-  Wenn der Autor auch keinen wissenschaftlichen Bericht geben will, so findet 
der Leser doch eine Reihe von Beobachtungen, die in ihrer farbigen Schilderung dem 
Religionswissenschaftler, Völkerkundler und Psychologen höchst willkommen sind. 
Eine Stärke des Buches ist die Schilderung von der allmählichen Durchdringung des 
typisch chinesischen, mehr auf das Vordergründige gerichteten Charakters der 
Bevölkerung mit der dämonisch gearteten tibetischen Kultur und wie diese 
Veränderung zugleich mit der Wandlung der Landschaft fortschreitet, je weiter die 
beiden Patres zum Reiseziel an der tibetischen Grenze vordringen (nach S. Hummel, in 
Sinologica 3.). Als Ergänzung siehe Robert Loup "Märtyrer in Tibet", 1959, mit der 
Biographie eines der beiden Hospiz-Erbauer.

[248] Cybikov, Gonbozab Cebekovic (1873-1930):
Das in mehreren Auflagen und Reprints in russischer Sprache erschienene Buch 'The 
Buddhist Pilgrim at the Holy Places of Tibet', über eine Tibetreise 1899 bis 1902, 
wurde nie ins Deutsche übersetzt. Ich habe auch keine deutschen Auszüge oder 
Kommentare auffinden können, lediglich die englische und tschechische Ausgabe. 
Gleichwohl wird in der Bibliographie von Hsu Ginn-tze (Peking 1958) eine deutsche 
Übersetzung (472 S.) gelistet.

[249] Dagpo Rinpoche:
Siehe Antoine Borromée, München 1984.

[250] Dagyab Kyabgön Rinpoche:
Aus dem Leben der alten Kadam-Meister. Heft 1: Atisha. Mit einer Einleitung von 
Cornelia Weishaar-Günter. Mit 1 Abb., 27 S. Chödzong - Buddhistisches Zentrum, 
Langenfeld 1991.
Nach der Vorbemerkung von C. Weishaar-Günter beruht die hier mitgeteilte 
Biographie des Atisa auf mündlichen Belehrungen, die aus der "Biografiensammlung 
des Lamas der Lamrim Tradition verfaßt von Yons-'dzin Ye-ses rgyal-mtshan" (S. 1) 
entwickelt wurden. Im gleichen Zusammenhang heißt es noch: "Jeder Versuch, der 
wissenschaftlichen Genauigkeit zuliebe bei der Überarbeitung eine Entflechtung von 
Übersetzung und Interpretation vorzunehmen, wäre auf Kosten von Rinpoches Absicht 
gegangen — den Zuhörer bzw. Leser nicht unbedingt mit technischen Details zu 
überschütten, sondern ihm vor allem einen lebhaften Eindruck davon zu vermitteln, wie 
die früheren Lamas mit den Belehrungen, deren Erbe wir heute sind, umgegangen 
sind."

[251] Dagyab, Loden Sherap:
Ikonographie und Symbolik des Tibetischen Buddhismus. Hrsg. von Klaus Sagaster. 
Teil D: Die Sadhanas der Sammlung sNar-than brgya-rtsa. (Asiatische Forschungen. 
99.). 89 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1986.
Schematische Auswertung von 33 Sadhanas der Sammlung sNar-than brgya-rtsa nach 
einer Version des 18. Jhs. Dabei werden entsprechend dem Plan der "Ikonographie und 
Symbolik des Tibetischen Buddhismus" (siehe Loden Sherap Dagyab und Namgyal 
Gonpo Ronge, Wiesbaden 1983) die ikonographisch relevanten Daten der im Ritualtext 
geschilderten Gottheiten/höheren Wesenheiten in einem nach 23 Punkten gegliederten 
Raster erfaßt. Beigegeben sind Auszüge aus dem ausgewerteten tibetischen Text. 
Indizes nach Typen, Namen und den speziellen Eigenschaften beschließen das Material.

[252] Dagyab, Loden Sherap:
Buddhismus im Westen. (Schriften der DBU, Bunte Reihe). Zusammengestellt und 
herausgegeben von der Deutschen Buddhistischen Union. Deutsche Formulierung der 
Texte S. E. Dagyab Kyabgön Rinpoche in Zusammenarbeit mit Regine Leisner. 63 S. 
Chödzong, Langenfeld o. J.
Seine Eminenz Loden Sherap Dagyab Rinpoche, der IX. Kyabgön von Dagyab, 1940 
im östlichen Tibet geboren, schon bald als Reinkarnation erkannt und mit 6 Jahren in 
seinem Hauptkloster Tashi Yangkhyil inthronisiert, studierte ab dem 15. Lebensjahr an 
der Klosteruniversität Drepung, 1959 Flucht nach Indien, wo er später das Tibet-House 
in Delhi leitete. Seit 1966 arbeitet er als Tibetologe an der Universität Bonn.

[253] Dagyab, Loden Sherap:
Siehe auch Dieter Schuh 1978; Peter Schwieger 1989.

[254] Dagyab, Loden Sherap und Ronge, Namgyal Gonpo:
Ikonographie und Symbolik des Tibetischen Buddhismus. Hrsg. von Klaus Sagaster. 
Teil A I und II: Die Sadhanas der Sammlung Ba-ri brgya-rtsa. Zeichnungen von 
Gottheiten, Gesten, Sitzhaltungen und Attributen von Namgyal Gonpo Ronge mit 
Erläuterungen von Loden Sherap Dagyab. (Asiatische Forschungen. 77., 1 und 2). Mit 
71/127 Abb., 2 Bände 
[mit durchlaufender Pagina, Band 1 bis S. 154], 318 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 
1983.
Autorenfolge in Teil 2 in umgekehrter Reihenfolge: Zeichnungen von Gottheiten, 
Gesten, Sitzhaltungen und Attributen von Namgyal Gonpo Ronge mit Erläuterungen 
von Loden Sherap Dagyab. Die auf das 11. Jahrhundert zurückgehende repräsentative 
Sadhana-Sammlung Ba-ri brgya-rtsa wird hier nach dem Schema, das Klaus Sagaster 
und L. S. Dagyab, "Zum Plan einer Sammlung von Materialien zur tibetischen 
Ikonographie", Zentralasiatische Studien 12 (1978), S. 359-411, geben, mit allen 
ikonographisch relevanten Daten erfaßt. Es werden 19 der insgesamt 79 
Hauptgottheiten sowie alle in den 79 Sadhanas vorkommenden Körperhaltungen, 
Gesten und Attribute in Strichzeichnungen wiedergegeben.

[255] Dagyab Kyabgön Rinpoche:
Siehe Dagyab, Loden Sherap.

[256] Dahnke, Karl H:
Tibet — Handbuch und Katalog der Marken und Stempel. 2 Teile. Teil 1 (1978) mit 19 
Seiten Abb, Text 65 S.; Teil 2 (1981) ohne Pagina (78 S. Text) und 243 Abb. 
(Ringbuch). Forsch.Gemeinsch. China-Philatelie, Bayreuth/Essen 1978/81.
Das Werk gliedert sich in Teil 1: Brit.-ind. Post; Teil 2: Kaiserl. chinesisch. Post; Teil 
3: Lokalpost; Teil 4: VR-Post und Teil 5: Allgemeines, wobei insbesondere Hinweise 
auf Fälschungen, Literatur- und Quellenangaben zu finden sind. Eine Einleitung 
beschreibt die Geschichte der tibetischen Philatelie.

[257] Dai Yannian, Yan Qinghong, und Zuh Yuan:
Tibet: Mythos und Realität. Aus dem Chinesischen übersetzt. (China im Brennpunkt. 
Beijing Rundschau-Reihe). 97 s/w Abb. 191 S. Beijing Rundschau, Peking 1988.
Enthält eine größere Zahl statistischer Angaben, vor allem aber die chinesische 
Interpretation der völkerrechtlichen Situation Tibets und der chinesisch-tibetischen 
Beziehungen. Im Mittelpunkt steht der Versuch eines historischen Nachweises der 
Zugehörigkeit Tibets zur Volksrepublik.

[258] Dalai Lama, V:
Siehe Albert Grünwedel, Heidelberg 1919.

[259] Dalai Lama, VI  (Tshangs-dbyangs-rgya-mtsho):
Liebeslieder des VI. Dalai Lama. Aus dem Tibetischen übersetzt, mit Anmerkungen 
und einem Nachwort versehen von Dieter M. Back. Tibetisch und deutscher Text. 159 
S. Wolf Mersch, Freiburg i. Br. 1986.
Der VI. Dalai Lama (1683-1706) gilt als 'unwürdiger' Nachfolger des "Großen 
Fünften". Er wird als trinkfreudiger Lüstling dargestellt, doch vom Volk wird er 
geliebt. Seine Liebeslieder, sechssilbige Vierzeiler, sind ein bemerkenswertes Zeugnis 
der tibetischen Literatur. Sie sind noch heute im tibetischen Volk lebendig. Der VI. 
Dalai Lama starb (ermordet?) im Jahr 1706 während einer erzwungenen Reise nach 
China. Die 1930 erstmals in englischer Sprache erschienenen Lieder wurden von dem 
Tibetologen Dieter M. Back einfühlsam in Deutsche übersetzt (mit Anmerkungen und 
einem Nachwort).

[260] Dalai Lama, VII:
Das erfüllende neue Licht von Nutzen und Glück. Ein Sadhana des Tausendarmigen 
Avalokitesvara nach der Überlieferung der Nonne Palmo in Verbindung mit der 
Enthaltsamkeitsübung; vom Siebten Dalai Lama Lobsang Kaelsang Gjatso. 1. Teil: 
Deutscher Text. Unter Leitung von Gesche Thubten Ngawang von Getsül Jampa 
Gyatso aus dem Tibetischen übersetzt. Mit 9 Abb., 87 S. Tibetisches Zentrum, 
Hamburg 1982.
Der VII. Dalai Lama (1708-1758) ließ dieses Sadhana von seinem Schreiber, dem 
Mönch Kälsang Jöntän, aufschreiben. Es basiert auf Schriften Nagarjunas und der 
Siddha Palmo; Texte aus Ritualen anderer großer Meister wurden miteingefügt.

[261] Dalai Lama, XIII:
Siehe Roger Hicks und Ngakpa Chögyam, Essen 1985.

[262] Dalai Lama, XIV:
'Die Weisheit des Herzens' siehe Dalai Lama XIV. bei: 'Ausgewählte Texte', München 
1987.— 'Geist und Materie' siehe Paul Syska, Gengenbach 1989.

[263] Dalai Lama, XIV:
Mein Leben und mein Volk. Die Tragödie Tibets. Aus dem Englischen übersetzt von 
Maria Steininger. Mit einem Vorwort von Prof. Helmut Hoffmann. Mit 46, davon 15 
farbigen Abb. auf Tafeln, 1 Karte. 376 S. Droemersche Verl'anstalt Th. Knaur, 
Zürich/München 1962.
(My land and my people. Memoirs of His Holiness the Dalai Lama of Tibet. Ed. by 
David Howarth. McGraw-Hill Book Corp. New York 1962). Die deutsche 
Übersetzung erschien 1962 auch als Lizenzausgabe im Ex Libris Buchclub Zürich. 
Ungekürzte Taschenbuchausgabe (TB 3698, Knaur Sachbuch) bei Droemer, München 
1962, sowie bei O. W. Barth, München 1976, 1989.— Bedeutende Autobiographie des 
14. Dalai Lama, der 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. In klarer 
und einfacher Sprache erzählt der 14. Dalai Lama sein Leben, von seiner Geburt als 
Bauernsohn am fünften Tag des fünften Monats im Holz-Schwein-Jahr, nach 
christlicher Zeitrechnung also 1935, bis zu seiner Flucht und Aufnahme in Indien 1959. 
Diese Autobiographie umfaßt daher die ersten 25 Lebensjahre des Dalai Lama.

[264] Dalai Lama, XIV:
Das Auge der Weisheit. Grundzüge der Buddhistischen Lehre für den westlichen Leser. 
Aus dem Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. 178 S. Scherz (für O. W. Barth), 
München 1975.
(The Opening of the Wisdom Eye and The History of the Advancement of 
Buddhadharma in Tibet. Bangkok 1968.).—  4. deutsche Auflage 1986. "Ich habe 
dieses kleine Buch im Gedanken an die Bedürfnisse der Menschen im Osten und im 
Westen geschrieben, die sich um den rechten Weg bemühen und das Wissen um die 
Lehre (Dharma) des Buddha erlangen wollen", schreibt Gelong Tenzin Gyathso, der 
14. Dalai Lama, 1963 zu diesem Buch. Ein besonders schönes Kapitel lautet "Die 
dreifache Übung (Höchste Tugend, Sammlung, Weisheit)." Die Übersetzung erfolgte 
aus dem Tibetischen zunächst ins Hindi, dann ins Englische und zuletzt ins Deutsche.

[265] Dalai Lama, XIV:
Das Ablassen von den Vier Begierden. Lehrrede gehalten in Strasbourg, Oktober 1982. 
Übersetzt in Zusammenarbeit mit Ven. Geshe Lama Sherab Gyaltsen Amipa. 23 S. 
Sakya Tsechen Ling Institut, Strasbourg 1982.
(The Parting from the Four Attachments. His Holiness the XIVth Dalai Lama open 
teaching, delivered in Strasbourg October 1982. Strasbourg 1982).

[266] Dalai Lama, XIV:
S. H. der XIV. Dalai Lama '82 in München. Tonbandabschrift Heinz Dalmühle, 
Übertragung ins Deutsche von Heinz Dalmühle und Sylvia Wetzel. 1 s/w Foto. 6 S. 
Aryatara Institut, Arnstorf 1983.
Zweite Auflage 1985.— Vortrag des Dalai Lama am 30. Oktober 1982 im Auditorium 
Maximum der Universität München: Hauptaspekte der buddhistischen Praxis, 
Nächstenliebe, Ichlosigkeit, die vier edlen Wahrheiten, Nirvana. Verhältnis von 
Buddhismus zum Marxismus, Sicherung des Weltfriedens.

[267] Dalai Lama, XIV:
Yoga des Geistes. Die Vereinbarkeit von abhängigem Entstehen und Leerheit. 
(Mündliche Übersetzung von Helmut Gassner, überarbeitet von Christof Spitz). Mit 1 
Portrait des Dalai Lama. 58 S. Erdmute Nauwerk, Hamburg (1983).
Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe (144 S.), dharma edition, Hamburg 1990.— 
In der ursprünglichen Ausgabe von 1983 wurden die Teile I und II der Ausgabe von 
1989 publiziert (Reden des Dalai Lama 1982 in Hamburg). Die erweiterte Ausgabe 
enthält als Teil III das Kapitel "Religion als Weg zum Frieden", aus dem Englischen 
übersetzt von Jürgen Manshardt (Short Essays on Buddhist Thought and Practice, 
Tibet House, New Delhi). Obwohl das Buch die ganze Aufmerksamkeit des Lesers und 
ein gewisses Maß an Vorkenntnissen fordert, besonders in seinen philosophisch-
analytischen Abschnitten, versteht es der Dalai Lama, durch anschauliche Beispiele aus 
dem alltäglichen Leben und mit praktischen Hinweisen die Lehre mit Leben zu erfüllen. 
Dabei wird die zu vermittelnde Lehre nie aufdringlich missionierend vorgetragen, 
sondern das Gemeinsame und Verbindende in den religiösen Bedürfnissen der 
Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen betont (aus einer Rezension von 
Volker G. Probst).

[268] Dalai Lama, XIV:
Ein menschlicher Weg zum Weltfrieden. Aus dem Englischen übersetzt von Rüdiger 
Majora. 2 Abb., 24 S. Diamant, Arnstorf 1985.
(A Human Approach to World Peace. Wisdom Public., London 1984).— Gedanken 
zur problematischen politischen Weltlage und zur Entwicklung einer neuen 
Geisteshaltung. In dieser kurzen Schrift macht der Dalai Lama Vorschläge, wie die 
heutigen Führer der Menschheit konkrete Schritte auf dieses Ziel hin machen können.

[269] Dalai Lama, XIV:
Seine Heiligkeit, der XIV. Dalai Lama von Tibet. Schweiz 1985. Ohne Pagina. Mit 2 
farbigen Fotographien. 12 S. The Office of Tibet/Schweiz, Winterthur 1985.
Kurzbiographie des 14. Dalai Lama.

[270] Dalai Lama, XIV:
Logik der Liebe. Eingeleitet und aus dem Englischen übersetzt von Michael von Brück. 
Herausgegeben von Jeffrey Hopkins. 288 S. Dianus Trikont, München 1986.
(Kindness, Clarity, and Insight. Translated by J. Hopkins. Snow Lion Publ., Ithaca, 
N.Y. 1984).— Unveränderte Neuauflage, mit Untertitel: Aus den Lehren des 
Tibetischen Buddhismus für den Westen. Goldmann, München 1989 (ohne Hinweis auf 
die Ausgabe von 1986). Es ist dies eine Sammlung von Vorträgen, die der Dalai Lama 
1979 und 1981 in den USA über die lichthafte Natur des Geistes, die sechs 
Vollkommenheiten, über Meditation und Buddhismus auf dem Weg von Ost nach West 
gehalten hat. Auch mit Ausführungen zum Selbst und zum Nicht-Selbst.— Die von S. 
H. dem Dalai Lama aufgewiesene geistige Einstellung soll die Grundlage für ein 
friedliches und harmonisches Zusammenleben in allen Bereichen bilden. Ein Rückzug 
aus der Verantwortung gegenüber den Mitmenschen im privaten und gegenüber der 
Gesellschaft im öffentlichen Bereich widerspräche dieser Auffassung einer alle 
Lebensbereiche umfassenden "Hinwendung". Der Übersetzer M. von Brück bemühte 
sich dabei, mit Hilfe zweier tibetischer Gelehrter besonders treffende deutsche 
Entsprechungen für Begriffe wie Mitgefühl, Geist, Bewußtsein usf. zu finden (z. T. aus 
einer Rezension von Renate Noack).

[271] Dalai Lama, XIV:
Dalai Lama. Ausgewählte Texte. Herausgegeben von Hans Christian Meiser. Aus dem 
Englischen übersetzt von Michael von Brück. (TB 11029). 256 S. Wilhelm Goldmann, 
München 1987.
(Universal Responsibility and the Good Heart. Library of Tibetan Works & Archives, 
Dharamsala 1980).— 2. Auflage der deutschen Ausgabe 1988. Auch unter geändertem 
Titel (ohne Hinweis auf Titeländerung): 'Die Weisheit des Herzens', Goldmann TB 
12312, München 1990. Die Texte stammen aus den Jahren 1963 bis 1984; es sind 
Reden und Interviews, die der Dalai Lama auf seinen Reisen rund um die Welt gegeben 
hat. Das schön zu lesende Buch behandelt Probleme der modernen Gesellschaft und 
Fragen der buddhistischen Praxis, z. B. ob 'tibetische Gottheitenmeditation' überhaupt 
für Westler geeignet sein kann (nach Jill Sellers).

[272] Dalai Lama, XIV:
Das Auge einer neuen Achtsamkeit. Traditionen und Wege des tibetischen 
Buddhismus. Eine Einführung aus östlicher Sicht. Aus dem Englischen übersetzt. 
(Grenzwissenschaften Esoterik 11803). 160 S. Wilhelm Goldmann (Taschenbuch), 
München 1987.
(Opening the Eye of New Awareness. Wisdom Publ., London 1985).— Das 
vorliegende Werk ist die zweite Fassung des Originals, welches 1975 unter dem Titel 
"Das Auge der Weisheit" im O. W. Barth Verlag erschienen ist. Die hier vorgelegte 
Übersetzung entspricht mehr dem Original. Zwei Vorträge Seiner Heiligkeit, des XIV. 
Dalai Lama, die er 1979 und 1981 in Amerika gehalten hat, wurden zusätzlich 
mitaufgenommen. Den tibetischen Text verfaßte der Dalai Lama 1963, um einen 
gründlichen, schnellen und systematischen Überblick über die Lehren und den 
Schulungsweg des tibetischen Buddhismus zu geben (zum Teil nach einer Rezension 
von Jill Sellars).

[273] Dalai Lama, XIV:
Die Gespräche in Bodhgaya mit Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama. Herausgegeben von 
José Ignacio Cabezón. Deutsche Übersetzung von Dr. Daniel Liebisch. 135 S. 
Aquamarin, Grafing 1989.
(The Bodhgaya Interviews. Edited by José Ignacio Cabezón. Snow Lion Publ., Ithaca, 
N.Y., 1988).— Der Friedensnobelpreis 1989 hat es noch einmal deutlich gemacht: Der 
14. Dalai Lama ist eine der großen spirituellen Persönlichkeiten der Menschheitsfamilie. 
An dem Ort, an dem der Buddha zur Erleuchtung fand, antwortet der Dalai Lama auf 
Fragen über den geistigen Weg, die Meditationspraxis, das Verhältnis zwischen 
Buddhismus und Christentum, den Weltfrieden, das Selbst und die Unsterblichkeit. Das 
erste Gespräch fand 1981 statt, es folgten regelmäßige jährliche Gespräche in den 
Jahren 1982, 1983, 1984 und 1985. Gerade das Gespräch von 1985 nimmt zu 
wichtigen und besonders interessanten Themen Stellung wie 'Die Bedeutung der 
Kalacakra-Initiation. Menschen aus dem Westen zu Besuch in Tibet. Die Leerheit in 
der Sicht der verschiedenen philosophischen Richtungen des tibetischen Buddhismus'.

[274] Dalai Lama, XIV:
Das Buch der Freiheit. Die Autobiographie des Friedensnobelpreisträgers. Aus dem 
Englischen übersetzt von Günther Cologna. Mit 31 s/w Abb., 1 Karte im Text, Karten 
im Vor- und Nachsatz. 336 S. Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach 1990.
(Freedom in Exile. The Autobiography of His Holiness The Dalai Lama of Tibet. 
Hodder & Stoughton, London 1990).— Als Zweijähriger wurde der Dalai Lama 1937 
"entdeckt". Er schildert nicht nur seinen äußeren und inneren Lebensweg, die Flucht 
nach Indien und seinen beharrlichen Kampf um die Wiedererlangung der 
Unabhängigkeit Tibets. Dies ist aber nur ein Aspekt des Buches. Neben seinem 
Friedensplan und konstruktiven Vorschlägen für die Zukunft nimmt der Dalai Lama zu 
vielen Fragen, die uns heute bewegen, persönlich Stellung. Es ist ein aufrichtiger, 
authentischer und umfassender Bericht über das Schicksal des tibetischen Volkes aus 
der Sicht eines Betroffenen. Im ersten Teil geht der Dalai-Lama noch einmal auf seine 
Jugend ein bis zur Flucht ins indische Exil 1959, auch mit neuen Informationen, die in 
seiner ersten Autobiographie "Mein Leben und mein Volk" nicht erwähnt wurden. Im 
2. Teil berichtet der Dalai Lama über sein Exil, über seine Eindrücke von den vielen 
Reisen in den Westen und er entwickelt seine Gedanken bis hin zum Friedensplan für 
Tibet ("5 Punkte-Plan"). Wie Olaf Lisman (im Tibetforum) schreibt, ist das Buch ein 
Bekenntnis eines Großen unserer Zeit, dessen Lebensgeschichte den Worten Liebe, 
Mitgefühl und Friede Lebendigkeit verleiht.

[275] Dalai Lama, XIV:
Siehe auch (chronologisch geordnet) John F. Avedon 1982; Antoine Borromée u. 
Dagpo Rimpoche 1984; Roger Hicks u. Ngakpa Chögyam 1985; Michael von Brück 
1988; Claude B. Levenson, Zürich 1990; Christopher Gibb, Würzburg 1990.

[276] Dalai Lama, XIV, Gesche Rapten, Shantideva, und Gesche Ngauang Dargiä:
Wege zur universellen Verantwortung. Aus Tushita 2. Nach mündlichen 
Überlieferungen der Tibetanischen Tradition. Übersetzung von Michael Hellbach. Mit 
37 s/w Abb. 96 S. Zero, Rheinberg 1981.
In diesem Buch wird eine Auswahl von Texten aus der buddhistischen Tradition und 
"buddhistischen Ökologie" vorgestellt. Die Präsentation bietet eine Verbindung 
zwischen westlichen und östlichen Formen, in der manche interessanten Ansätze liegen. 
Mit Beiträgen von S.H. dem 14. Dalai Lama, Geshe Rabten und Geshe Ngauang 
Dargiä.

[277] Dalai Lamas (allgemeine Geschichte):
Siehe Günther Schulemann 1911; 1937; Erwin E. Koch 1960;.

[278] Dambmann, Gerhard, Lange, Helmut, und Rohde, Manfred:
Mit Edmund Hillary durch den Himalaya. Mit über 80 farbigen Abb. auf 48 Tafeln und 
einigen s/w Abb., 224 S. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1987.
Parallel zu einer Fernsehserie des ZDF entstand dieser informative Band über die 
Menschen, Kulturen, aber auch über Geschichte und Entdeckungsgeschichte der 
Himalayatäler von Ladakh im Westen bis nach Bhutan im Südosten. Etwa ein Drittel ist 
der bergsteigerischen und der touristischen Erschließung des Himalaya gewidmet.

[279] Dargyay, Eva K:
Siehe auch (Mädchenname) Neumaier, Eva.

[280] Dargyay, Eva K und Dargyay, Gesche Lobsang:
Das tibetische Buch der Toten. Die erste Originalübertragung aus dem Tibetischen. 
Herausgegeben von Eva K. Dargyay in Zusammenarbeit mit Gesche Lobsang Dargyay. 
Eingeleitet von Lama Anagarika Govinda. 216 S. O. W. Barth, München 1977.
(Übersetzt nach: Bar-do-thos-grol bzhugs-so, Varanasi 1969, sowie tibetischer 
Blockdruck o. J.).— Fünfte Auflage 1988. Das 'Tibetische Buch der Toten' ist eine der 
großartigsten Antworten des menschlichen Geistes auf die jeden Lebenden 
beunruhigende Frage nach dem Sinn des Sterbens und dem Wesen des Todes. Wie das 
gleichfalls berühmte 'Ägyptische Totenbuch' ist es nicht nur ein Führer für die Toten, 
sondern auch eine Anleitung für die Lebenden, wie der Tod überwunden und der 
Vorgang des Sterbens in einen Akt der Befreiung verwandelt werden kann. In diesen 
Texten aus dem 13./14. Jahrhundert n. Ch. sind tiefenpsychologische Erkenntnisse 
vorweggenommen, die unsere Wissenschaft erst in diesem Jahrhundert entdeckt hat. 
Für weitere Einzelheiten zum Inhalt des tibetischen Totenbuches siehe Walter Y. 
Evans-Wentz, 1935; wissenschaftliche Bearbeitung siehe Dieter Michael Back, 1979, 
1987.

[281] Dargyay, Eva K und Gruber, Ulrich F:
Ladakh. Innenansicht eines Landes. 42 farb. Abb., Karten im Vor- und Nachsatz. 300 
S. Eugen Diederichs, Düsseldorf/Köln 1980.
Beide Autoren sind erfahrene Kenner der Himalayaländer. Sie wechseln sich 
kapitelweise ab, schildern ihre Erlebnisse mit den Ladakhis, zu denen sie ein herzliches 
Verhältnis gewinnen konnten, beschreiben die Landschaft und geben einen vielseitigen 
Bericht über Kultur und Natur, der in seiner Informationsfülle einzigartig ist. Auf 
eigene Forschungsarbeiten wie auf vielfältiges Quellenstudium gestützt bietet das Buch 
kompetente Sachinformation — und zudem persönliches Erleben.

[282] Dargyay, Lobsang:
Guhyadattas Saptakumarika-Avadana. Eine poetische Fassung der Legende von den 
sieben Töchtern des Königs Krkin, auf Grund der tibetischen Übersetzung 
herausgegeben, übersetzt und bearbeitet. (Dissertation Philosoph. Fakultät, Universität 
München). 263 S. Universität, München 1974.

[283] Dargyay, Lobsang:
Atisa's "Juwelenkranz des Bodhisattva". Im tibetischen Originaltext herausgegeben, ins 
Deutsche übersetzt und mit Anmerkungen versehen. (Opuscula Tibetana. 9.). 37 S. 
Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1978.
Zweite Auflage 1987.— Der vorliegende Text wurde verfaßt von Atisa (982-1054), 
den G. Tucci in völliger Übereinstimmung mit der einheimischen Überlieferung als 
"Leuchte der Lehre" bezeichnet. Alle späteren ethischen Texte des tibetischen 
Buddhismus basieren auf diesem 'Juwelenkranz des Bodhisattva', der seinerseits auf der 
indischen Mahayana-Lehre fußt. Ihm kommt daher innerhalb der gesamten ethischen 
Literatur des tibetischen Buddhismus ein besonderer Platz zu (aus der Einleitung).

[284] Dargyay, Lobsang:
Die Legende von den Sieben Prinzessinnen (Saptakumarika-Avadana). In der 
poetischen Fassung von Guhyadatta/Gopadatta aufgrund der tibetischen Übersetzung 
herausgegeben, übersetzt und bearbeitet. (Wiener Studien zur Tibetologie und 
Buddhismuskunde. 2.). 162 S. Arbtskr. f. Tib. u. Buddh.kunde, Wien 1978.
Avadanas beschreiben Großtaten, in buddhistichen Texten glorreiche, gute Taten 
einschließlich von Prophezeiungen. Schwer davon abzutrennen sind Jatakas, die von 
den Vorgeburten des Buddha berichten. Der hier übersetzte Text gehört zu jener 
Gruppe von Avadanas, die die wichtigsten Stationen des religiösen Werdegangs 
späterer Arhats erzählen.

[285] Dargyay, Lobsang und Chhöphel, Tenzin:
Yon-tan gZir-Gyur-ma. (Fundament der Guten Qualitäten). Ein Tsongkhapa-Text. 
(Opuscula Tibetana. 2.). 13 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1971.
Dritte unveränderte Aufl. 1975.— Es werden der tibetische Originaltext, der Text in 
Transkription und Übersetzung sowie Anmerkungen gegeben. Dieser Text 
Tsongkhapas (1357-1419) ist ein tägliches Gebet der tibetischen Mönche, wird aber 
auch viel von Laien rezitiert. Es enthält eine kurze Zusammenfassung aller Stufen des 
geistigen Lebens. Siehe auch Tsongkhapa, Hamburg 1981.

[286] Das, Sarat Chandra (1849-1917):
Siehe H. Repsold, Braunschweig 1894.

[287] Das, Vijay M:
Die Rolle Tibets in den chinesisch-indischen und chinesisch-amerikanischen 
Beziehungen: 1949-1954. (tuduv-Studien: Reihe Politikwissenschaften. 10.). 623 S. 
tuduv-Verlagsgesellschaft, München 1986.
Buchpublikation einer Promotionsarbeit, die anhand von Quellen in 15 Kapiteln die 
chinesisch-indischen Beziehungen (beginnend mit Richardsons Rolle in Tibet, u. a. aber 
auch innenpolitische Diskussion in Indien über die Zukunft Tibets, bis hin zum 
Abkommen zwischen China und Tibet 1951) aufarbeitet, sodann in weiteren 8 Kapiteln 
die amerikanisch-chinesischen Beziehungen (u. a. die amerikanisch-tibetischen 
Beziehungen 1949 und 'Militärische Hilfe an Tibet: Verwicklung der USA') darstellt. 
Im Anhang Originaltexte und Abkommen.

[288] Dauthendey, Max (1867-1918):
Himalajafinsternis oder Das geheimnissvolle Amulett. In: Das Rauschen der grossen 
Muschel. Asiatische Novellen. (Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens. 867., pp. 
7-28). 21 S. Albert Langen/Georg Müller, München 1930.
Der 1867 in Würzburg geborene Schriftsteller unternahm 1906 eine Weltreise, die ihn 
auch nach Sikkim führte. Ungemein einfühlsame Novelle, heute so lesenswert wie vor 
bald hundert Jahren. Der Autor starb auf Jawa 1918 'an Heimweh'.

[289] David-Néel, Alexandra:
Arjopa. Die erste Pilgerfahrt einer weißen Frau nach der verbotenen Stadt des Dalai 
Lama. Aus dem Englischen "My journey to Lhasa" übersetzt von Ada Ditzen. 45 Abb. 
auf 35 Tafeln. 1 Karte. 322 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1928.
(A pied et en mendiant de la Chine à l'Inde et à travers le Tibet. Voyage d'une 
Parisienne à Lhassa. Plon, Paris 1927).— 2. Auflage 1930. Es gibt eine deutsche 
Neuausgabe der alten Übersetzung, erweitert um eine Einführung von Thomas 
Wartmann, unter dem Titel: "Mein Weg durch Himmel und Höllen. Das Abenteuer 
meines Lebens", Scherz-Verlag Bern/München/Wien 1986; 3. Auflage 1987.— Das 
Buch schildert einen der Höhepunkte in Alexandra David-Néels Leben, ihren gut 
dreimonatigen Aufenthalt in Lhasa in den ersten Monaten des Jahres 1924. Sie selbst 
stellt dem Buch voran: "Dieser Bericht meiner 5. Reise in Tibet ist in liebevoller 
Dankbarkeit allen denen gewidmet, die mir bewußt oder unbewußt auf meinen langen 
Wanderungen behilflich gewesen sind". Als tibetische Bettlerin verkleidet, in Begleitung 
ihres Adoptivsohns Yongden, eines tibetischen Lamas, hat sie sich 55jährig heimlich 
und unter unsäglichen Mühen Lhasa "erobert". Aus einer Zeitungskritik kurz nach 
Erscheinen des Buches: "Acht Monate durchwanderte die Verfasserin als Arjopa, d.h. 
als Bettelpilgerin, weite von Europäern nie betretene Gebiete Tibets, drei Monate 
weilte sie als erste weiße Frau in der verbotenen Stadt des Dalai Lama. Weil Alexandra 
David-Néel als Bettelpilgerin reiste, gewann sie tiefe Einblicke in das Volksleben. Es 
liest sich wie ein spannender Roman, was hier über die Wohnungsnot in den Dörfern 
um Lhasa, die Räuberbanden, die auch arme Pilger ausplündern, erzählt wird, über die 
lärmenden Neujahrsfestlichkeiten in Lhasa, das Leben in den vielen Klöstern, die 
zahlreichen Sekten und Orden und ihre okkulten Phänomene" (Rheinische 
Lehrerzeitung, Iserlohn).

[290] David-Néel, Alexandra:
Heilige und Hexer. Glaube und Aberglaube im Lande des Lamaismus. Nach eigenen 
Erlebnissen in Tibet dargestellt. Aus dem Französischen übersetzt von Ada Ditzen. 22 
Fotos auf Tafeln, 1 Karte. 296 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1931.
(Mystiques et magiciens du Tibet. Plon, Paris 1929).— Eine neue Ausgabe der 
deutschen Übersetzung, ohne Abb., 263 S., erschien 1981 (2. Aufl. 1984) bei 
Brockhaus, Wiesbaden. Gekürzte Ausgabe unter dem Titel "Im Land der Dämonen", 
Arena-Verlag, Würzburg 1977. Aus einer Besprechung dieses Buches aus den 30er 
Jahren (Hamburger Nachrichten): "Eine Zeitgenossin Sven Hedins und Wilhelm 
Filchners veröffentlicht aus ihrer über vierzehn Jahre währenden Forschungsreise in 
Tibet Erfahrungen und Erkenntnisse: 300 Seiten asiatisches Hexenlatein, gegen das 
unsere abendländische Mystik wie Kinderglaube anmutet.".— Dazu ist anzumerken, 
daß Alexandra David-Néel wohl insgesamt höchstens 1 Jahr im eigentlichen Tibet 
verbracht hat, die übrige Zeit in Sikkim, Nepal, China und Japan lebte. In diesem Werk 
bringt die Autorin aber eine wichtige Beschreibung und auch Bildmaterial der etwa im 
Jahr 770 gegründeten Klosterstadt bSam-yas (80 km südöstlich von Lhasa).— J. 
Schubert (Orientalistische Literaturzeitung 1932) schreibt dazu: "erhebt das Buch 
keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, sondern will nur einmal die Umstände 
schildern, welche David-Néel in Verbindung mit den Lamaismus brachten und 
andererseits eine Anzahl hervorspringender Punkte zeigen, die sich auf die okkulten 
und mystischen Theorien und Verfahren bei der geistigen Schulung der Tibeter 
beziehen. Wesentlich Neues bringt Frau David-Néel mit den Berichten in Bezug auf die 
"Geheimlehre" sowie auf das Leben und Treiben der im ganzen Lande verbreiteten 
Einsiedler. Neben den höheren und im Rufe einer Inkarnation stehenden Lamas und 
ihren Schülern zieht zudem die ganze Reihe der Wundertäter, Zauberer, Magier und 
Geisterbeschwörer mit ihren Praktiken vorüber. Weiter erhält man Belehrung über 
Vorgänge, ähnlich unserer Gedankenübertragung und alle möglichen anderen 
Erscheinungen seltsamster Art. Wenn auch sachlich die berichteten Episoden freilich oft 
unglaublich und äußerst rätselhaft anmuten, so bietet das Buch doch für den 
allgemeinen Leser eine Menge eigenartiger, höchst interessanter geistiger Vorgänge aus 
dem Lande des Schnees, für den Psychologen neues und wertvolles Vergleichsmaterial 
auf dem Gebiet der Parapsychologie und für den Tibetologen zum Verständnis der 
mystischen Literatur und der Zaubertexte - Realien!

[291] David-Néel, Alexandra:
Mönche und Strauchritter. Eine Tibetfahrt auf Schleichwegen. Aus dem Französischen 
übersetzt von Dr. Karl Pfannkuch. 29 Abb., 1 Karte, 290 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1933.
(Au pays des brigands gentilshommes. Grand Tibet. Plon, Paris 1933).— 
Reiseerlebnisse in Ost- und Nordosttibet, mit Berichten aus Kumbum, Lanzhou, 
Labrang, Choni, Kangze und vom Kokonor-Gebiet. Es ist dies Frau David-Néels erster 
Versuch, nach Lhasa zu gelangen, doch über das von Lhasa weit entfernte Nordost-
Tibet kommt sie nicht hinaus. Aus dem ehemaligen Verlagstext: "In glücklicher 
Mischung von abenteuerlicher Reisebeschreibung, Sittenschilderung und erstaunlichen 
mystisch-religiösen Erlebnissen. wie sie Geister austreibt, Aspirin-Tabletten in 
Zaubermedizin verwandelt, einen ängstlichen Abt beruhigt, sich als 'Hundertjährige' 
bestaunen läßt. muß man in dem Buch selbst lesen, das mit gütigem, gelegentlich auch 
scharfem Humor gewürzt ist."

[292] David-Néel, Alexandra:
Meister und Schüler. Die Geheimnisse der lamaistischen Weihen. Auf Grund eigener 
Erfahrungen dargestellt. Aus dem Französischen übersetzt von Ada Ditzen. 36 Abb., 
191 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1934.
(Initiations Lamaïques. Des théories, des pratiques, des hommes. Adyar, Paris 1930. 3. 
Auflage, um 2 Kapitel erweitert, Paris 1957). Unter geändertem Titel: "Der Weg zur 
Erleuchtung", Stuttgart 1960 (siehe dort), als neue Übersetzung der erweiterten 
französischen 3. Auflage von 1957.— Frau David-Néel selbst wünschte, daß "Meister 
und Schüler" in Ergänzung zu "Heilige und Hexer" gelesen werden, denn es ergänzt 
das genannte Buch durch ausführliche Details bei Beschreibung der lamaistischen 
Einweihungsriten und der Lehren, die den Schülern von ihren geistigen Führern 
beigebracht werden. Wie J. Schubert (Orientalistische Literaturzeitung 1933) bemerkt, 
bringt die Autorin sowohl aus der zugänglichen und bekannten Tantra-Literatur als 
auch aus nur handschriftlich überlieferten Werken Übersetzungen, wobei genauere 
Titel- oder Stellenangaben erwünscht wären, das heißt leider fehlen.

[293] David-Néel, Alexandra:
Vom Leiden zur Erlösung. Sinn und Lehre des Buddhismus. Aus dem Französischen 
übersetzt von Ada Ditzen. 196 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1937.
(Le Bouddhisme du Bouddha. Ses doctrines, ses méthodes. Plon, Paris 1936).— Ein 
Überblick über die buddhistische Philosophie, ohne näheres Eingehen auf den 
Lamaismus.

[294] David-Néel, Alexandra:
Liebeszauber und schwarze Magie. Aus dem Französischen übersetzt von Fritz Werle. 
267 S. O. W. Barth, München-Planegg 1952.
(Magie d'amour et magie noire. Scènes du Tibet inconnu. Plon, Paris 1938).— Als 
unveränderte Neuauflage, mit zusätzlichem Untertitel: "Abenteuer in Tibet", bei 
Sphinx-Verlag, Basel 1983, 1988.— David-Néel schildert in Romanform eine ihr 
berichtete (fiktive?) Biographie eines Tibeters, mit Wiedergabe von zum Teil makaber 
anmutenden Ritualen. Mehr Roman als Wahrheit, kaum  als religiös- ethnologisch 
verwertbares Material zu interpretieren.

[295] David-Néel, Alexandra:
Im Schatten des Himalaja. Zauber und Wunder in Nepal. Übersetzung aus dem 
Französischen von Lothar Tobias. Mit 19 s/w Abb. auf Tafeln und 1 Karte. 185 S. F. 
A. Brockhaus, Wiesbaden 1953.
(Au Coeur des Himalayas. Le Népal. Dessart, Paris/Brüssel 1949).— Beschreibt das 
vom Tourismus noch unberührte Kathmandu-Tal, leider ohne jeden Hinweis auf das 
Datum dieser Reise, die bereits im Jahr 1912 stattgefunden hatte. Auch die 
beigegebenen Fotos (lediglich 3 von David-Néel) sind irreführend, da die Bilder erst 
viel später, das heißt kurz vor Erscheinens dieses Buches Ende der 40er Jahre 
entstanden. Alexandra David-Néel gibt mit erstaunlich trockenen und wenig 
begeisterungsfähigen Worten ihre Eindrücke von den Punkten im Kathmandu-Tal 
wieder, die auch heute noch von allen Touristen aufgesucht werden, nämlich 
Swaymbhunath, Bodnath, Badgaon, Patan und Pashupatinath.

[296] David-Néel, Alexandra:
Altes Tibet — Neues China. Aus dem Französischen übersetzt von Fritz Montfort. Mit 
27 s/w Abb. auf 24 Tafeln und 1 Karte. 205 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1955.
(Le Vieux Tibet face à la Chine nouvelle. Plon, Paris 1953).— Eine seltsame Mischung 
von Geschichtskunde und persönlichen Allerweltserlebnissen der Autorin in Tibet und 
tibetisch beeinflußten Nachbarregionen. Ihre Angabe (S. 55), daß das Kloster Kanze in 
Khams in Flammen aufgegangen und seine Mönche darin umgekommen seien — wie so 
oft bei David-Néel ohne Zeitangabe — stimmt jedenfalls nicht, da Heim ('Minya 
Gongkar') im Jahr 1933 und auch Sis und Vanis ('Weg nach Lhasa', 1954) das Kloster 
intakt und voller Leben antrafen und fotografierten.

[297] David-Néel, Alexandra:
Unbekannte tibetische Texte. Aus dem Französischen übersetzt von Ursula von 
Mangoldt. (Weisheitsbücher der Menschheit. Hrsg. von Jean Gebser). 173 S. O. W. 
Barth, München 1955.
(Textes Tibétains inédits. La Colombe, Paris 1952).— Eine deutsche Neuausgabe 
erschien unter geändertem Titel: "Ralopa. Der Meister geheimer Riten und andere 
unbekannte tibetische Texte." Bern 1980.— Wie so oft bei Alexandra David-Néel 
fehlen verwertbare Quellenangaben. J. A. Dürr beginnt daher seine Rezension 
(Orientalistische Literaturzeitung 1959) auch mit den Worten: ". immer wieder fragen, 
warum nur Reisebeschreibungen, anekdotische Berichte und populär gehaltene 
Abhandlungen über die buddhistische Lehre und lamaistische Praktiken aus einer 
solchen autoritativen Feder fließen. Hier nun scheint ein verheißungsvoller Anfang 
gemacht. Das Dargebotene ist vielgestaltig und dabei immer lehrreich. Ein Anhang 
fachtechnischer Anmerkungen macht das Buch buddhistisch ungeschulten Lesern 
zugänglich; für den Fachwissenschaftler ist es allerdings nicht geschrieben. Davon 
abgesehen, daß neben der Übersetzung auch die tibetischen Originaltexte hätten mit 
abgedruckt werden müssen (was aus mannigfachen Gründen wohl nicht möglich war), 
so hätte es doch zumindest möglich sein müssen, die vollständigen Titel und Untertitel 
in Tibetisch, so wie das Wichtigste der Kolophone in Bezug auf Autor und 
Entstehungszeit anzugeben. In abendländischen Bibliotheken sind Tausende von 
Handschriften oder Blockdrucken vorhanden, von denen wir Kataloge besitzen. Wie 
leicht wäre es demnach gewesen, bei vorliegenden Werken Titel usw. zu vergleichen 
und dieses oder jenes Stück ganz oder abschnittsweise fotokopieren zu lassen. Die 
deutsche Übersetzung des französischen Originals enthält zudem bei tibetischen 
Eigennamen oder technischen Ausdrücken ungezählte Fehler".— Aber dennoch: Das 
ganze religiöse Schrifttum des "Schneelandes" zieht an uns vorbei, von den 
Heiligenlegenden angefangen, über die erbauende Erzählung, das geistliche Lied, die 
fromme Spruchdichtung bis zu den Totengebeten am Rande des Grabes und in der 
Zeitspanne zwischen Tod und Wiedergeburt. Alle Texte sind wertvoll: die 
biographisch-legendären erhellen, durch geschickte Kürzungen in knappster Form 
manche große Persönlichkeit der lamaistischen Kirchengeschichte und alle übrigen 
bieten, bald streng didaktisch, bald in üppigen Symbolen und Gleichnissen, ein dichtes 
Bild der grundlegenden Lehren des Lamaismus.

[298] David-Néel, Alexandra:
Der Weg zur Erleuchtung. Geheimlehren, Zeremonien und Riten in Tibet. Aus dem 
Französischen übersetzt von Erwin Reinisch. Mit 11 Abb. auf Kunstdrucktafeln. 224 S. 
Hans E. Günther, Stuttgart 1960.
(Initiations Lamaïques. Nouvelle édition augmentée. Adyar, Paris 1957).— Es handelt 
sich um eine neue Übersetzung von "Meister und Schüler", ausgehend von der um zwei 
Kapitel erweiterten dritten französischen Ausgabe von 1957. Frau David-Néel schreibt 
zu diesem Werk: "Der Zweck des vorliegenden Buches besteht darin, diejenigen, die 
sich für das geistige Leben des Orients interessieren, über die Art der esoterischen 
Riten Tibets, sowie über die Bedeutung der Lehren, die während oder nach diesen 
rituellen Zeremonien den Eingeweihten von den Lamas mitgeteilt werden, in klarer 
Weise zu unterrichten." Das letzte Kapitel lautet dabei: 'Die tibetanische Intelligentsia'. 
Insgesamt eines der klarsten und wertvollsten Bücher der Autorin. E. Richter 
(Orientalistische Literaturzeitung 1963) schreibt dazu: "Die eingehende Darstellung der 
verschiedenen Arten der 'Initiationen' (dban bskur) bildet den Kern des Werkes. Die 
Verfasserin betont die relative Unzulänglichkeit des Begriffes 'Initiation', insofern als 
'das eigentliche angkur (i. e. dban bskur) nicht dazu bestimmt ist, irgendwelche 
Kenntnisse zu vermitteln, sondern die Fähigkeit zu erteilen, einen physischen oder 
geistigen Akt auszuführen', der auf dem gefährlichen, aber kurzen magisch-mystischen 
'direkten' Weg zur Erkenntnis der höchsten Wahrheit führen kann. Grundsätzliche 
Ausführungen über die tibetische Religion und Mystik und wertvolle Hinweise auf 
mögliche Ausgangspunkte oder auf Parallelen, insbesondere aus dem indischen Bereich, 
untermauern und ergänzen ihre Darlegungen".

[299] David-Néel, Alexandra:
Unsterblichkeit und Wiedergeburt. Lehren und Bräuche in China, Tibet und Indien. Aus 
dem Französischen übersetzt von Dr. Fritz Montfort. 125 S. F. A. Brockhaus, 
Wiesbaden 1962.
(Immortalité et réincarnation. Doctrines  et pratiques. Chine — Tibet — Inde. Plon, 
Paris 1961).— Wie in fast allen ihren Werken ist es schwierig, gesicherte Fakten 
tibetischer Überlieferung, das heißt die von A. David-Néel studierten und verwerteten 
Quellen, von eher allgemeinen, sicher oft zutreffenden, doch gelegentlich 
pseudowissenschaftlich anmutenden Aussagen abzugrenzen.

[300] David-Néel, Alexandra:
Leben in Tibet. Kulinarische und andere Traditionen aus dem Lande des ewigen 
Schnees. Aus dem Französischen übersetzt von Thomas Meyer. Mit 28 s/w Abb. und 
einigen Zeichnungen. 96 S. Sphinx, Basel 1976.
(Vivre au Tibet: cuisine, traditions et images. Nouvelle Société Morel, Mane 1975).— 
Dtsch. Neuauflage Sphinx Pocket 24, 1989. Das einzige tibetische Kochbuch. Darüber 
hinaus auch zusammenfassende Darstellung der Eßkultur der Tibeter. Wer wußte 
schon, daß die Larven der Hornissen "die wie winzige weißliche Blutwürste aussehen" 
in Butter gebacken sehr beliebt gewesen sein sollen?

[301] David-Néel, Alexandra:
Im Land der Dämonen. (Wissenschaft und Abenteuer). 71 S. Arena, Würzburg 1977.
Gekürzte Ausgabe von "Heilige und Hexer", Leipzig 1931.

[302] David-Néel, Alexandra:
Wanderer mit dem Wind. Reisetagebücher in Briefen 1904-1917. Aus dem 
Französischen übersetzt von Christoph Rodiek. Mit 24 Abb.auf Kunstdrucktafeln, 272 
S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1979.
(Journal de voyage. Lettres à son mari. 11 août 1904-27 décembre 1917. Plon, Paris 
1975).— Briefe aus Indien und Sikkim von einer ungewöhnlichen Frau an ihren 
Ehemann in Europa. Ein in vielfacher Hinsicht bedeutendes Zeugnis unseres 
Jahrhunderts. Der 2. Band (Briefe 1918-1940) liegt bislang (1990) leider nicht in 
deutscher Übersetzung vor.

[303] David-Néel, Alexandra:
Ralopa. Der Meister geheimer Riten und andere unbekannte tibetische Texte. Aus dem 
Französischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. 173 S. János Morzsinay, 
Bern/Bremgarten 1980.
Erschien auch als Knaur Sachbuch, TB 3935, München (1991). Es handelt sich um 
einen Nachdruck unter geändertem Titel von "Unbekannte tibetische Texte". 
Kommentar siehe bei 'Unbekannte tibetische Texte', München 1955.

[304] David-Néel, Alexandra:
Mein Weg durch Himmel und Höllen. Das Abenteuer meines Lebens. Mit einer 
Einführung von Thomas Wartmann. Aus dem Französischen übersetzt von Ada Ditzen. 
Mit 6 s/w Abb. (Fotos) und 2 Karten im Text. 318 S. Scherz, Bern/München/Wien 
1986.
Dritte Auflage 1987. Sonderausgabe München 1988. Ebenso Taschenbuch (Knaur 
Sachbuch 3934), München 1989.— Es handelt sich um eine Neuauflage von "Arjopa", 
ohne Hinweis auf die identische Übersetzung/Ausgabe von 1928 (dieser Hinweis findet 
sich erst in der Taschenbuchausgabe). Kommentar zu diesem Buch siehe 
Originalausgabe, d. i. 'Arjopa', Leipzig 1928.

[305] David-Néel, Alexandra:
Der Lama der fünf Weisheiten. Sphinx, Basel 1990.
Siehe (Lama) Yongden, Leipzig 1935.

[306] David-Néel, Alexandra (1868-1969):
Biographie siehe Jean Chalon 1987. (Die Biographie von Jaques Brosse, Retz, Paris 
1978, ist nicht ins Deutsche übersetzt, jedoch wichtig wegen der vollständigen 
Bibliographie ihrer in französischer Sprache erschienenen Werke). 'Autobiographie' 
siehe David-Néel 'Wanderer mit dem Wind', Wiesbaden 1979.

[307] Davidson, Lionel:
Die Rose von Tibet. Aus dem Englischen übersetzt von Uschi Gnade. 380 S. Blanvalet, 
München 1987.
(The rose of Tibet. Victor Gollancz, London 1962, sowie Harper & Row, New York 
1962).— Auch Goldmann TB, München 1989.— Graham Greene schrieb zu diesem 
Buch: "Mir war gar nicht bewußt, wie sehr ich einen wirklichen Abenteuerroman 
vermißt hatte, bis ich 'Die Rose von Tibet' las".- Das Buch spielt Anfang der 50er 
Jahre: Charles Houston verläßt England, um nach seinem Stiefbruder zu suchen, der 
mit einem Filmteam im Hochland von Tibet verschollen ist. Über strapaziöse 
Schleichwege gelangt der Held in das hermetisch abgeriegelte Tibet, wo er neben 
gefährlichen und erotischen auch durchaus spirituelle Abenteuer durchstehen muß. Für 
jeden Tibetfreund trotz des fiktiven Geschehens eine Bereicherung. Dieses Buch des 
1922 geborenen Autors war 1962 ein Bestseller!

[308] Dawa Samdup, Lama-Kazi:
Siehe Kazi Dawa Samdup.

[309] de Guignes, Stephan:
Allgemeine Geschichte der Hunnen und Türken, der Mogols und anderer occidentalischen 
Tartaren vor und nach Christi Geburt bis auf jetzige Zeiten. Aus den Chinesischen Büchern 
und Orientalischen Handschriften der Königl. Bibliothek in Paris verfasset. Aus dem 
Französischen übersetzt von Johann Carl Dähnert. 5 Bände. (I./II. Band 1768, III. Band 
1769, IV. Band 1771. Ergänzungsband 1770). 647/616/587/372/564 S.; mit ausführlichem 
Register im vierten Band. Anton Ferdinand Röse, Greifswald 1768/71.
(Histoire Générale des Huns, des Turcs, des Mogols, Paris 1756/58). Für Tibet von 
Interesse der 1770 erschienene 'Ergänzungsband', der den Untertitel "Genealogisch-
Chronologische Einleitung" trägt. In der französischen Ausgabe war dieser Band als ein 
Abriß einer allgemeinen Geschichte von ganz Asien den übrigen Bänden vorausgeschickt 
worden. In tabellarischen Übersichten werden hier synoptisch die Herrscher und ihre Taten 
(unter parallel gegebenen Zeitangaben für verschiedene Zeitrechnungen) abgehandelt, 
dabei auch (S. 199-211) 'Die tibetanischen Völkerschaften', einschließlich der Herrscher 
von Bhutan und der Dalai Lamas.

[310] Déchy, Moriz:
Gebirgsreise im Sikkim-Himalaya. (Petermanns Geographische Mitteilungen. 26., pp. 459-
463). 5 S. Justus Perthes, Gotha 1880.
Eher eine ausführliche Beschreibung von Darjeeling und der weiteren Umgebung, mit 
Hinweisen auf geplante Versuche, die Gipfel der höchsten Berge der Welt später einmal 
besteigen zu können, bzw. auch von hier aus nach Tibet vorzudringen, was dem Autor 
wegen einer schweren Krankheit nicht gelang.

[311] Déchy, Moriz:
Mittheilungen über eine Reise im Sikkim-Himálaja. (Mittheilungen der Geographischen 
Gesellschaft in Wien. 23., pp. 465-472, 529-533). 13 S. Eduard Hölzel, Wien 1880.
Darstellung der geographischen, geschichtlichen und politischen Verhältnisse von Sikkim, 
anläßlich eines Versuches, im Jahr 1879 heimlich von Darjeeling aus durch Sikkim und 
einen wenig begangenen Paß nach Tibet zu gelangen. Beim Anmarsch durch Sikkim 
erkrankte Déchy zweimal so schwer, daß er zur Umkehr gezwungen wurde.

[312] Decter, Jacqueline:
Nicholas Roerich. Leben und Werk eines russischen Meisters. Mit 9 farb. und 30 s/w Abb., 
224 S. Sphinx, Basel 1990.
(Nicholas Roerich. The Life and Art of a Russian Master. Thames and Hudson, London, 
sowie Park Street Press, Rochester/USA, 1989).— Nicholas Roerich (1874-1947) ist 
bekannt als Autor besonderer Zentralasien- und Tibetbücher wie "Shambhala" (siehe dort) 
oder "Altai Himalaya" (Reisen zwischen 1924 und 1928). Er war Forscher, Humanist, 
Bühnenbildner, Maler eindrucksvoller Himalaya- und sehr eigenwilliger Tibetbilder, dazu 
ein Idol, Guru und der Vater berühmter Söhne. Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte 
er im Kulutal/Nordindien, wo hoch in den Bergen sein Haus in ein kleines Museum 
umgewandelt wurde. Er hinterließ etwa 7 000 Bilder.

[313] Degener, Almuth:
Das Kathinavadana. Eingeleitet, herausgegeben und übersetzt. (Indica et Tibetica. 16.). 
103 S. Indica et Tibetica, Bonn 1990.
Das Kathinavadana steht der buddhistischen Mulasarvastivada-Tradition nahe, es gehört in 
den Bereich der Kathina-Zeremonien am Ende der Regenzeit, bei denen die Herstellung 
der Ordensgewänder geregelt wird; im Zusammenhang damit werden verschiedene 
Vorgeburtsgeschichten (Avadanas) gegeben.

[314] Demeter, Ursula:
Kailas. Die Reise zum Heiligen Berg. 139 farb. Abb., 1 Karte. 196 S. Oesch, Zürich 1987.
Mit 25 S. Text von G. Gyaltag über "Geschichte und Leidensweg des tibetischen 
Volkes".— Reinhold Messner reiste als einer der ersten von Lhasa nach Westtibet (aber 
ohne Besichtigung von Guge/Tsaparang). Rezensionen zeigen sich dem Bericht gegenüber 
eher kritisch: Was da im Titel so fromm und pilgerhaft daherkommt, ist z.T. eine recht 
profane Werbeangelegenheit mit einer langen Dankesliste an die Sponsoren. Die Ex-Frau 
des Bergsteigers erzählt in ihrem Reisetagebuch in feuilletonistisch-saloppem Stil (ihre 
Literaturliste umfaßt nur 10 Titel) von einer im Jahr 1985 unternommenen Überland-
Expedition von Lhasa zum Berg Kailas in Westtibet. Schön, teilweise sehr gut, sind die 
Fotos, die dem Leser einen Eindruck von der Weite und Einsamkeit dieses rauhen Landes 
vermitteln. Leider aber werden einige der schönsten Landschaftsaufnahmen durch den 
Selbstdarsteller Reinhold Messner oder die im Vordergrund dekorativ plazierten 
japanischen Geländefahrzeuge verunziert. Sehr informativ dagegen ist der Text von 
Gyaltsen Gyaltag  im Anhang des Reiseberichts (Christiane Hammer, Tibet-Forum).

[315] Desgodins, Abbé:
Siehe Karl Andree, 1862, 1863.

[316] Desideri, Ippolito:
Zur Geschichte der Erforschung Tibets. (Das Ausland. Ueberschau der neuesten 
Forschungen auf dem Gebiete der Natur-, Erd- und Völkerkunde. 46., p. 900). 1 S. J. G. 
Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1876.
Knappe und prägnante Beschreibung der berühmten Reise quer durch Tibet und vom 
Aufenthalt in Lhasa sowie der Rückkehr, die, da sie von Rom aus gefordert wurde, unter 
Protest erfolgte. (Ausführliche Beschreibung bei Filippo de Filippi 'An Account of Tibet', 
London 1932, Reprint 1972).— In 'Ausland' 49., Heft 24, S. 480, war bereits über die 
Entdeckung des Manuskripts Desideris aus dem Jahre 1727 berichtet worden, welches 
vom Sekretär der italienischen geographischen Gesellschaft, Puini, in einer Privatbibliothek 
in Pistoja 1876 aufgefunden worden war. Auf 500 Folioseiten berichtet Desideri über 
seinen 7jährigen Aufenthalt in Tibet, davon 6 Jahre in Lhasa, wo er im März 1716 
eingetroffen war.

[317] Desideri, Ippolito (1684-1733):
Siehe auch J. J. Schwabe, Leipzig 1750.

[318] Dharmakirti (ca600-660):
Siehe Ernst Steinkellner, 1967, 1979; Tilmann Vetter, 1964, 1966, 1984.

[319] Dharmottara (ca750-810):
Siehe Ernst Steinkellner 1986; Ernst Steinkellner und Helmut Krasser, 1989.

[320] Diem, Carl:
Asiatische Reiterspiele. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte der Völker. Mit 120 s/w Abb. 
und 9 farb. Kunstdrucktafeln. 292 S. Deutscher Archiv-Verlag, Berlin 1941.
Mit Beschreibung (S. 218 ff.) des Polospiels in Westtibet (Ladakh, Baltistan) und wie sich 
das Spiel von dort über die westliche Welt ausbreitete.

[321] Diener, Carl:
Mr. W. W. Graham's Hochtouren in Sikkim, Gurhwal und Koomaon. Ein Beitrag zur 
physischen Geographie des Himalaya. (Mittheilungen des Deutschen und Österreichischen 
Alpenvereins. 11., pp. 35-39). 5 S., Wien 1885.

[322] Diener, Carl:
General N. M. Przewalsskijs vierte Forschungsreise in Zentralasien. (Petermanns 
Geographische Mitteilungen. 35., pp. 3-10, 33-40). 16 S. Justus Perthes, Gotha 1889.
Eine frühe deutschsprachige Zusammenfassung der Expedition 1883 bis 1885, die 
ausführlich in deutscher Sprache erst 1954 erschien (siehe Prschewalski, Leipzig 1954). 
Die bedeutenden geographischen Entdeckungen werden verständlich dargestellt, in dieser 
Zusammenfassung auch weit besser nachzuvollziehen als in der ausführlichen Publikation 
von 1954.

[323] Diener, Carl:
Über seine Expedition in den Central-Himálaya von Kumaon, Hundés und Garhwál. 
(Verhandlungen der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. 20., pp. 297-313). 16 S., Berlin 
1893.
Der Autor unternahm diese Expedition im Jahre 1892 im Auftrag der Kaiserlichen 
Akademie der Wissenschaften zu Wien und der Indischen Regierung mit dem Ziel, die 
Trias-Ablagerungen, insbesondere das paläontologische Material im tibetischen 
Grenzgebiet zu erforschen. Diener gibt hier vom Oberlauf des Ganges und angrenzenden 
Gebieten einen so lebhaften Bericht seiner Eindrücke, daß seine Ausführungen auch heute 
noch mit Interesse zu lesen sind. Für die wissenschaftliche Bearbeitung des von Diener 
gesammelten Materials siehe E. von Mojsisovics, Wien 1896.

[324] Diener, Carl:
Schneegrenze und Gletscher im Central-Himalaya. (Deutsche Rundschau für Geographie 
und Statistik. 16., pp. 145-150). 6 S. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1894.
Während einer dreimonatigen Expedition im Jahr 1892 wurde das Verhalten der 
Schneegrenzen auf die verschiedenen Gletscherphänomene auf der Nord- und Südseite der 
Himalayakette (nördlich bis zum Quellgebiet des Sutlej) untersucht und aufgezeichnet. 
Unterschiede zum Gletscherverhalten in den Alpen werden diskutiert.

[325] Diener, Carl:
Ergebnisse einer geologischen Expedition in den Central-Himalaya von Johar, Hundes, und 
Painkhanda. (Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathem.-
Naturwissenschaftl. Classe, 62. Band., pp. 533-608). Mit 1 geologischen Karte, 7 Tafeln 
und 16 Textfiguren. 75 S. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1895.
Wissenschaftlicher Bericht der Expedition von 1892, die die stratigraphischen Verhältnisse 
der Trias und des jüngeren Mesozoikums in der Hauptregion des zentralen Himalaya 
erforschte. Die Expedition gelangte oft auf tibetisches Gebiet. Die persönlichen Erlebnisse 
der Reise sind bei Diener 'Mittheilungen über eine Reise im Central-Himalaya.', Graz 1895, 
nachzulesen.

[326] Diener, Carl:
Mittheilungen über eine Reise im Central-Himalaya von Kumaon, Gurhwal und den 
angrenzenden Theilen von Tibet. (Zeitschrift des Deutschen u. Österreich. Alpenvereins. 
26., pp. 269-314). Mit 1 Karte im Text und 6 Abb., 46 S. In Commiss. J. Lindauer, Graz 
1895.
Die bereits zuvor (siehe Diener, Berlin 1893), wenn auch nicht so ausführlich, beschriebene 
Expedition wird hier nochmals mit vielen durchaus noch heute lesenswerten Details 
abgehandelt. Fast ein noch brauchbarer Reiseführer für die zentralen Teile des indischen 
Himalaya.

[327] Diener, Carl:
Die wichtigsten geographischen und geologischen Ergebnisse der Reisen W. Obrutschews 
im zentralen und westlichen Nan-schan. (Petermanns Geographische Mitteilungen. Heft 5, 
pp. 97-106). Mit 1 Karte. 10 S. Justus Perthes, Gotha 1902.
(Zusammenfassung von: W. A. Obrutschew: Zentralasien, Nordchina und Nan-schan. 
Bericht über die in den Jahren 1892-94 im Auftrag der Kaiserlichen Russischen 
Geographischen Gesellschaft unternommenen Reise. 2 Bände. St. Petersburg 1900 und 
1901 
[russisch]).— Während die persönlichen Reiseerlebnisse und Abenteuer dieser 
zweijährigen Expedition in deutscher Übersetzung vorliegen (siehe Obrutschew, Leipzig 
1896), wurde das wissenschaftliche Werk nie ins Deutsche übersetzt: Diener gibt hier eine 
gut lesbare Zusammenfassung dieses zweibändigen wissenschaftlichen Ergebnisberichtes.

[328] Diesselhorst, Gerd:
Beiträge zur Ökologie der Vögel Zentral- und Ost-Nepals. 40 Abb., 1 farb. (lose) 
Faltkarte. (Khumbu Himal. 2.). 420 S. Universitätsbuchhandlung Wagner, 
Innsbruck/München 1968.
Eine ornithologische Arbeitsgruppe unter Leitung des Autors erarbeitete zwischen Februar 
und November 1962 ein Querschnittsbild der Vogelfauna von den tief gelegenen 
Landesteilen Nepals am Fuß der Vorberge bis in die höchsten, noch ständig von Vögeln 
bewohnten Lagen. Nach Möglichkeit wurde während der Brutzeit beobachtet.

[329] Dietz, Siglinde:
Die buddhistische Briefliteratur Indiens. Nach dem tibetischen Tanjur herausgegeben, 
übersetzt und erläutert. (Asiatische Forschungen. 84.). 15 und 590 S. Otto Harrassowitz, 
Wiesbaden 1984.
Buchausgabe der dreiteiligen Dissertation, Philosophische Fakultät Bonn, vom 7. 11. 
1979.— In Indien haben sich in Briefform gefaßte buddhistische Lehrtexte großer 
Beliebtheit erfreut. Von dieser Briefliteratur ist nur ein Sanskrit-Original erhalten, hingegen 
sind zwölf Texte in tibetischer Übersetzung im Tanjur überliefert. Das kontinuierliche 
Weiterleben dieser Literaturgattung in Tibet zeigt sich in den Episteln Tsongkhapas und 
des 5. Dalai Lama.— Die Episteln enthalten religiöse und moralische Ermahnungen und 
Belehrungen spiritueller Lehrer, überwiegend für den Laien gedacht. Neben Text und 
deutscher Übersetzung werden Adressat und Adressanten, Anlaß, Zweck, inhaltliche 
Charakteristik und die Quellen dargestellt. Zudem werden wichtige Indices und 
Übersichten gegeben.

[330] Dietz, Siglinde:
Fragmente des Dharmaskandha. Ein Abhidharma-Text in Sanskrit aus Gilgit. 
Herausgegeben und bearbeitet. (Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in 
Göttingen, Phil.-hist. Klasse. Dritte Folge, 142.). Mit 14 Kunstdrucktafeln, 104 S. 
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen/Zürich 1984.
Edition von 19 Blättern aus einem Konvolut mit drei fragmentarischen Sanskrittexten. Es 
werden ca. 17,7 Prozent des Dharmaskandha auf Sanskrit gegeben, der vollständige 
Wortlaut ist nur in chinesischer Übertragung zu fassen.

[331] Dignaga  (ca 480-554):
Siehe Tilmann Vetter, Graz/Wien/Köln 1964.

[332] Dkon-mchog-'jigs-med dban-po  Jam-dbyans-bzad-pa II  (1728-1791):
Siehe Geshe Lhündup Söpa und Jeffrey Hopkins, Düsseldorf 1977.

[333] Doig, Desmond:
Auf den Spuren des Schneemenschen. Jagd auf den geheimnisvollen Yeti im ewigen Eis 
und Schnee des Himalaja-Gebirges. (Arena-Sachbuchreihe 'Wissenschaft und Abenteuer'). 
Mit 1 Karte, 72 S. Arena, Würzburg 1971.
Bericht über eine Expedition zusammen mit Sir Edmund Hillary 1961/62 in das 
tibetisch/nepalesische Grenzgebiet zur Erforschung des Yeti. Für die ausführliche 
Buchversion siehe E. Hillary, Wiesbaden 1963.

[334] Doig, Desmond:
Siehe auch Edmund Hillary, Wiesbaden 1963.

[335] Donden, Yeshi:
Gesundheit durch Harmonie. Einführung in die tibetische Medizin. Herausgegeben von 
Jeffrey Hopkins. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Burkhard Quessel. 1 Abb., 244 S. 
Diederichs, München 1990.
(Health through Balance. An Introduction to Tibetan Medicine. Snow Lion Publications, 
Ithaca, N. Y. 1986).— Dr. Yeshi Donden, geboren 1922 in Lhasa, erhielt eine Ausbildung 
in traditioneller tibetischer Medizin. Über 20 Jahre war er Leibarzt des Dalai Lama und 
gründete das Tibetan Medical Centre in Dharamsala.

[336] Donner, Eka:
Auf den Spuren vergangener Tage. Wiedersehen mit Nepal. Mit Federskizzen der Autorin. 
154 S. R. G. Fischer, Frankfurt/M. 1990.
Die Autorin hatte in den 60er Jahren in Nepal gelebt, 20 Jahre später das Land erneut 
besucht. Sie stellt ihre neuen Erfahrungen den alten gegenüber, berichtet auch von 
ausgedehnten Reisen in entlegene Teile Nepals, die dem Normaltouristen und selbst dem 
kundigen Einzelreisenden bis heute zum Teil verschlossen sind.

[337] Donner, Wolf:
Nepal. Raum, Mensch und Wirtschaft. (Schriften des Instituts für Asienkunde. 32). 1 farb. 
Faltkarte, 122 Kartenskizzen, 32 Schaubilder. 506 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1972.
Der Verfasser, der mehr als drei Jahre als Berater in Nepal gelebt und das Land ausgiebig 
bereist hat, will ein Korrektiv zur Schneegipfel- und Goldpagoden-Romantik anbieten und 
dem länderkundlich interessierten Leser die zahlreichen Probleme des Landes nahebringen: 
Bevölkerungswachstum und Bodenknappheit, Verkehrserschließung, 
Bewässerungswirtschaft, Bodenverwüstung, Mangelernährung, Industrialisierung usw. 
Wie H. Warth in einer Rezension schreibt, hat der Autor sich seine Informationen ganz 
wesentlich erwandert (er war übrigens der wohl letzte Ausländer, der mit einer Mini-
Expedition durch Mustang bis nach Lo Mantang gelangte), wodurch für den Europäer 
unverständliche Essensgewohnheiten, Wohngepflogenheiten oder Hausbau und deren 
religiös-kultische Hintergründe hervorragend dargestellt werden.

[338] Donner, Wolf:
Nepal. Im Schatten des Himalaya. (Beck'sche Reihe 833. Aktuelle Länderkunden). 2 
Karten, 2 Schaubilder, 12 Abb. 138 S. C. H. Beck, München 1990.
Ein langjähriger Kenner des Landes bringt knapp, ansprechend formuliert, dazu reich an 
Fakten einen geographischen, wirtschaftspolitischen sowie lebendigen religions- und 
kulturgeschichtlichen Einblick in das heutige Nepal.

[339] Dorje, Namgyal:
Vom Land der Geheimnisse und Wunder. Erlebnisse eines Nomadenjungen vor, während 
und nach der Flucht aus Tibet. Aus dem Englischen übersetzt von Ingrid Schönbach. Mit 
einigen s/w Abb. und Strichzeichnungen. 72 S. Deutsch-Indische Gesellschaft, Aachen 
1978.
(Englischer Titel nicht gegeben).— Der Autor kam 1949 in Tibet in einem Nomadenzelt 
zur Welt. 1959 floh er über den Himalaya nach Indien, wo er sich bis zum Sekretär einer 
internationalen Hilfsorganisation emporarbeitete. Eine authentische und spannende 
Lebensgeschichte, die eine größere Verbreitung verdiente. Für eine ähnliche 
Fluchtgeschichte siehe auch Hansheinrich Rütimann, Erlenbach 1969.

[340] Dorje, Rinjing, Smith, Addison, und Behr, Hans-Georg:
Die tolldreisten Geschichten von Onkel Tompa, dem schlimmen Schalk aus Tibet. (Sphinx 
Pocket. 18.). Übertragen sowie mit einem Prolog und einem Epilog versehen von Hans-
Georg Behr. 112 S. Sphinx, Basel 1983.
(Tales of Uncle Tompa, the legendary rascal of Tibet. Dorje Ling 1975).— Es gibt nur 
wenige Bücher über tibetische Folklore — dies ist eines. Ein 25jähriger Tibeter hat 17 
Geschichten zusammengetragen, die er als Hütejunge gehört hat. Alle drehen sich um den 
legendären Schalk Aku Tompa, der es liebt, seine Mitmenschen zum Besten zu halten, 
besonders die Reichen, die Geizigen, die Aufgeblasenen und die Selbstgefälligen. Das Buch 
wurde von Addison Smith illustriert, einem Amerikaner, der sieben Jahre in den Bergen 
Nepals gewohnt hat. Seine Zeichnungen stellen ein phantasievolles Gemisch aus 
Tibetischem und Westlichem dar (aus einer Rezension von Jan Andersson).

[341] Douglas, Nik und Slinger, Penny:
Das grosse Buch des Tantra. Sexual Secrets. Sexuelle Geheimnisse und Alchimie der 
Ekstase. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Alfred Dunkel. Mit einem Vorwort von 
Klaus Galler. Etwa 600 s/w Zeichnungen im Text, Glossar und Bibliographie. 352 S. 
Sphinx, Basel 1985.
(Sexual secrets. Destiny Books, New York 1979).— 2. Aufl. 1986. "In Indien, Tibet, 
China und Japan ist Sexualität schon seit langem als Kunst und Wissenschaft betrachtet 
worden. Das Gefühl des Einsseins, das während oder nach dem Geschlechtsakt erreicht 
wird, ist die am universalsten erreichbare mystische Erfahrung" schreiben die Autoren im 
Vorwort zu ihrem Buch, das sie aufgrund umfangreicher Studien der Originalliteratur 
(Sanskrit, tibetisch, chinesisch) wie auch durch Erforschung der theoretischen und 
praktischen Aspekte der sexuellen Geheimnisse verfaßt haben.— Klaus Galler fügt hinzu: 
"Es ist kein Zufall, daß heute die Spiritualität der alten Hochkulturen wieder aufersteht. Es 
ist ein Ausdruck der Abwehr- und Wachstumskräfte des kollektiven Organismus. Und für 
alle jene, die den Verlust von Geheimnissen beklagen: Den 'Stein der Weisen' durch die 
Alchimie der Ekstase finden nur die, welche die leidenschaftliche Hingabe mit der Reinheit 
des Herzens und der Stille des Geistes verbinden können."

[342] Douglas, Nik und Slinger, Penny:
Liebe & Erotik in den Malereien Indiens und Nepals. Aus dem Amerikanischen übersetzt 
von Jürgen Saupe. Mit 79 farbigen Abb. (meist Gouachen) auf Tafeln. 80 S. Sphinx, Basel 
1989.
(The Erotic Sentiment. Park Street Press. Rochester, USA, 1989).— Die Malereien in 
'Liebe & Erotik' sind eine repräsentative Auswahl künstlerischer Stilrichtungen mit einigen 
der schönsten Beispiele aus Indien und Nepal. Nik Douglas trug, während er für acht Jahre 
im Himalaya lebte, das Material für dieses Buch zusammen. Er gibt auch die kurze 
Einleitung und Erklärung zu den Bildern, denen jeweils eine etwas ausführlichere 
Bildlegende beigefügt ist.

[343] Dowman, Keith:
Die Legende vom großen Stupa. Prophezeiungen aus Tibet. Aus dem Englischen übersetzt 
von Schiva Luetjohann. 77 S. Irisiana, Haldenwang 1981.
Der ausführliche englische Titel mit Herausgeber, in der deutschen Übersetzung leider 
nicht vermerkt, lautet: Keith Dowman: "Padmasambhava and Yeshe Tsogyal: The Legend 
of the Great Stupa (and) The Life Story of the Lotus Born Guru", Dharma Publ., Berkeley 
1973.— Eine weitere Ausgabe erschien als: The Legend of the Great Stupa of 
Boudhanath, translated from the Tibetan Terma of sNgags-'chang Sakya-bzang-po. 
Kathmandu, 1973 und 1978. Die deutsche Ausgabe übernimmt nur den ersten Teil der 
englischen Fassung.— Dieser erste Teil gehört zu jener Literaturgattung, die der Tibeter 
als Thos-grol (=Erlösung durch Hören) bezeichnet. Ihr liegt die psychologisch bedeutsame 
Erfahrung zugrunde, daß neben dem Sinngehalt des Wortes die lautliche Äußerung für die 
Empfängnisbereitschaft des Hörers und für eine fruchtbare Wirkung des Gesprochenen 
oder Verlesenen unerläßlich ist. Worum es hier geht (bei der Legende von der Errichtung 
des berühmten nepalesischen Stupa in Bodnath bei Kathmandu), ist das Verständnis des 
Stupa als Symbol des Buddhawesens. Die rechte Besinnung durch das Anhören der 
Legende soll letztlich zu seiner Errichtung im Innern des Hörers führen (nach Siegbert 
Hummel).

[344] Dowman, Keith:
Der heilige Narr. Das liederliche Leben und die lästerlichen Gesänge des tantrischen 
Meisters Drugpa Künleg. Die "geheime Biographie" eines großen Heiligen vom Dach der 
Welt. Aus dem Englischen übersetzt und nach dem tibetischen Originaltext bearbeitet von 
Franz-Karl Ehrhard. Mit einem Vorwort von Chögyal Gyatso Tulku und einer Einführung 
von Keith Dowman. 1 Karte, 222 S. O. W. Barth, München 1982.
(The divine madman. The sublime life and songs of Drukpa Kunley. Translated from the 
Tibetan and edited by Keith Dowman and Sonam Paljar. Rider & Co., London 1980).— 
Die deutsche Ausgabe erschien auch als Knaur Esoterik-Taschenbuch (TB 4122, 1 Karte, 
224 S.), Droemer Verlag, München 1984.— Es ist dies eine spät (im Jahr 1786) verfaßte 
Biographie des tibetischen Yogin und Poeten 'Brug-pa kun-legs, der 1455-1529 gelebt hat. 
Über weitere Einzelheiten siehe auch die Übersetzung seiner frühesten Biographie bei 
Andreas Kretschmar: 'Brug-pa kun-legs, St. Augustin 1981.— Keith Dowman schreibt 
dazu, daß diese außergewöhnliche und freche Biographie des Drugpa Künleg eine 
Anthologie von Anekdoten und Liedern aus mündlichen wie schriftlichen Quellen Tibets 
und Bhutans darstellt, die von einem zeitgenössischen bhutanesischen Lama und Gelehrten 
zusammengestellt wurde.— In der Tradition des "Heiligen Narren" prangerte Drugpa 
Künleg mit seinen Eulenspiegeleien den Verfall der Religion in den etablierten Klöstern bei 
selbstgefälligen Priestern und die Veräußerlichung des Rituals an. Im Gewand eines 
Landstreichers wanderte er durch Bhutan, Tibet und Nepal, wo er keine Gelegenheit 
ausließ, sich mit Chang (tibet. Bier) und Frauen zu vergnügen und für die Ohren des 
Spießbürgers lästerliche Gesänge zum Besten zu geben.

[345] Dowman, Keith:
Meister des Tantra. Leben und Legenden der Mahasiddhas. Aus dem Englischen übersetzt 
von Jürgen Saupe. Mit 32 farb. und 52 s/w Illustrationen von Robert Beer. 208 S. Sphinx, 
Basel 1988.
(Masters of Enchantment. Inner Traditions International, Rochester/ Vermont, 1988).— 
Die Mahasiddhas werden mit 54 kürzeren Texten vorgestellt. Keith Dowman, ein 
profunder Kenner des tibetischen Buddhismus, der seit 20 Jahren in Nepal lebt, hat sie aus 
dem Tibetischen übersetzt. Er führt zudem ein in die Welt des tantrischen tibetischen 
Buddhismus. Nicht minder interessant sind Robert Beers Illustrationen. Er hat den Weg 
eines Thangka-Malers beschritten, wurde von einem der bedeutendsten tibetischen 
Thangkamaler in der traditionellen Malweise und Ikonographie ausgebildet, bringt aber 
dennoch seinen persönlichen und westlichen Stil — er stammt aus Südwales — mit ein. 
Seine Biographie ist dem Buch vorangestellt.

[346] Dowman, Keith:
Die Meister der Mahamudra. Leben, Legenden und Lieder der vierundachtzig 
Erleuchteten. Aus dem Amerikanischen überstzt von Annemarie Dross-Mashayekhi. 520 S. 
Diederichs, München 1991.
(Masters of Mahamudra. Songs and History of the Eighty-Four Buddhist Siddhas. State 
University of New York Press, Albany 1985).—

[347] Draszczyk, Tina und Draszczyk, Alexander:
Siehe (chronologisch geordnet) Kongtrul I., Wien 1987; Thrangu Rinpoche, Wien 1988; 
Karmapa III., Wien (1988); Karmapa XV., Wien 1988; Tenga Rinpoche, Wien 1989; 
Kongtrul III., Wien 1989.

[348] Drongshar, Lobsang N:
Der Spiegel der geschichtlichen Zeitrechnung Tibets. The mirror of Tibet's Historical 
Chronology. Mit Vorwort von Tashe W. Thaktsang. Hrsg. vom Verein Tibeter Jugend in 
Europa. Mit 2 Tafeln, 6 Abb., 40 S. Pestalozzi Kinder- u. Jugenddorf,  1985.
Text in tibetischer Handschrift.

[349] Drude, O(skar):
Flora von Tibet. (Petermanns Geographische Mitteilungen, 1894, Kleinere Mitteilungen, 
pp. 92/93). 2 S. Justus Perthes, Gotha 1894.
Der Autor berichtet über die in zwei Fachzeitschriften in London (Journal of the Linnean 
Society; Geographical Journal) im Jahr 1893 erschienenen Berichte über die 
zentralasiatische Flora, gesammelt von Bower auf dessen Expedition von Leh/Ladakh quer 
durch Tibet bis nach China. Faktenreiche Zusammenfassung mit guten Verweisen auf die 
Quellen der Angaben.

[350] Drugpa Künleg (1455-1529):
Siehe Keith Dowman, München 1982; Andreas Kretschmar, St. Augustin 1981.

[351] du Halde, Johann Baptista:
Ausführliche Beschreibung des Chinesischen Reichs und der grossen Tartarey. 4 Theile. 
Vierter und letzter Theil: Nebst Engelbrecht Kämpfers Beschreibung des Japonischen 
Reichs und einem Register über alle vier Theile. Aus dem Französischen mit Fleiß 
übersetzet, nebst vielen Kupfern. I. Theil (1747) 58 S., 472 S.; II. Theil (1748) 56 S., 748 
S.; III. Theil (1749) 28 S., 2 Bl., 548 S.; IV. Theil (1749) 56 S., 264 S., 552 S. und 
Register über alle vier Theile. Johann Christian Koppe, Rostock 1747-49.
(Description géographique, politique, historique, chronologique et physique de l'Empire de 
la Chine et de la Tartarie Chinoise. 4 Foliobände mit 42 Karten von D'Anville, Paris 
1735).— Im 4. Band (d. i. IV. Theil) auf den Seiten 111 bis 120 (der II. Abtheilung dieses 
Bandes) unter der Überschrift: "Nachrichten von Tibet, oder von dem Lande des grossen 
Lama, und anderer benachbarter Gegenden bis an die Quellen des Ganges; aus Aufsätzen 
des Pater Regis" wird das europäische Wissen über Tibet um die Mitte des 18. 
Jahrhunderts zusammengefaßt. Wohl kaum ein anderes Werk wird in der nachfolgenden 
Tibetliteratur so oft zitiert! Du Halde stützt sich auf Pater Regis (Peking), und dieser 
wiederum auf die Missionare, die bis Tibet vorgedrungen waren, einschließlich der 
weitgehend sogar richtig wiedergegebenen Berichte Andrades über Westtibet. Das Werk 
enthält auch die berühmte Tibetkarte aus dem Atlantenwerk der Jesuiten in Peking 
(Reproduktion und Geschichte dieses Kartenwerkes siehe Walter Fuchs, Peking 1943).

[352] du Halde, Johann Baptista:
Beschreibung des Chinesischen Reiches, und der großen Tartarey. (Sammlung der besten 
und neuesten Reisebeschreibungen in einem ausführlichen Auszuge. 6. Band, pp. 321-516 
[1768], 7. Band, pp. 3-153 
[1769]). 347 S. August Mylius, Berlin 1768/69.

[353] Duchaussois, Charles:
Flash. Auf den Straßen nach Katmandu. Bericht eines Abenteurers. Ins Deutsche 
übertragen von Ute Wiechern. 323 S. Kurt Desch, München 1972.
(Flash ou le grand voyage. Arthème Fayard, Paris 1971).— Der Hippie und Junkie 
Charles, ein typischer Aussteiger und Drogenkonsument der 68er Generation, durchlebt 
Himmel und Hölle, von letzterer sehr viel mehr, auf dem Weg nach und vor allem in 
Kathmandu. Ein Zeitdokument über die Anziehungskraft falsch verstandener asiatischer 
Lebensart, von hemmungslosen Egoismus und Nihilismus, aber auch Offenheit. Rückzug in 
die Bergwelt des Himalaya und letztendlich doch noch die Möglichkeit zum Drogenentzug.

[354] Dudjom Rinpoche:
Richö. "Die Alchemie der Siddhas" — die unverhüllte Anweisung, wie man sich die Lehren 
der "Berg-Klausur" zu Herzen nimmt und praktiziert, erklärt auf eine leicht zu verstehende 
Weise. 19 S. RIGPA, Berlin/München 1988.

[355] Dürst, Arthur:
Siehe Michael und Luzzi Wolgensinger, 1966.

[356] Dyhrenfurth, Günter Oskar:
Von der Internationalen Himalaja-Expedition 1930. Unsere wissenschaftlichen Ergebnisse. 
(Reclam's Universum. 14.).,  1931.

[357] Dyhrenfurth, Günter Oskar:
Baltoro. Ein Himalaya-Buch. Mit Beiträgen von Hettie Dyhrenfurth, Hans Ertl und André 
Roch. Mit 84 Vollbildern, 118 halbseitigen Bildern, 4 Panoramen, 3 Zeichnungen, 50 
Pausen, 3 Kartenskizzen und 1 Kammverlauf-Karte des Baltoro-Gebietes. Text 194 S. 
Benno Schwabe & Co., Basel 1939.
Überarbeitete und durch Bildmaterial erweiterte Ausgabe von "Dämon Himalaya" (als 
Bergsteigerliteratur hier nicht mit aufgenommen).— Das Werk bietet sowohl die 
wissenschaftliche Ausbeute der Expedition wie auch im Erzählstil den Reisebericht mit viel 
Wissenswertem zu Land und Leuten. Eine Bibliographie mit 270 Eintragungen macht das 
Buch besonders verdienstvoll.- Teil 1: Nomenklatur  und geographische Übersicht (darin 
enthalten die Bibliographie); Teil 2: Die "I. H. E. 1934"; Teil 3: Abbildungen; Teil 4: Das 
Kartenmaterial (als lose Beilagen in Mappe).

[358] Dyhrenfurth, Hettie:
Memsahb im Himalaya. Die einzige weiße Frau auf der Internationalen Himalaja-
Expedition 1930. Mit 55 s/w Abb auf Tafeln, Text 71 S. Deutsche Buchwerkstätten, 
Frauenfeld/Leipzig 1931.
Reiseerlebnisse von Frau Dyhrenfurth, die ihren Mann (Expeditionsleiter) auf der 
Kangchenjunga-Expedition 1930 begleitete. Ihre persönlichen Erfahrungen und 
Beobachtungen, die dann in dieser Buchform herausgegeben wurden, schrieb sie in langen 
Briefen an ihre Kinder.

[359] Easton, John:
Das Kloster Mangkan. Kriminalroman. Aus dem Englischen übersetzt von Ernst Heller. 
(Iris Kriminalroman). 314 S. Kulturelle Verlagsgesellschaft, Berlin 1934.
(Red Sap. G. P. Putnam's Sons, London & New York 1930).— Erschien auch bei Peter J. 
Oestergaard, Berlin o. J. (1934). Im Kloster Mangkan im Südosten von Tibet wächst ein 
Strauch, dessen roter Saft einen Trance-ähnlichen Zustand erzeugt, in dem man die 
Zukunft klar erschaut. Um das Kloster zu lenken und vor Unbill zu bewahren, haben die 
Mönche neben ihrem obersten Abt einen 'weisen Lenker' eingesetzt, der drei Monate im 
Jahr im Kloster und die übrige Zeit irgendwo in der Welt lebt — um unabhängig von den 
internen Intrigen einer großen Mönchsgemeinschaft zu bleiben. Der Kampf um die 
Wunderpflanze, um die sich auch eine weltweit operierende chinesische Geheimgesellschaft 
bemüht, bildet den Hintergrund der Geschichte, die eher einen Abenteuerroman mit 
'wilden' Vorstellungen über das Leben und die Spiritualität in einem tibetischen Kloster, als 
einen echten Krimi darstellt.— Der Autor lebte in Indien und verfaßte mehrere Bücher 
über das sikkimesische Grenzgebiet.

[360] Eberhard, Wolfram:
Kultur und Siedlung der Randvölker Chinas. (Supplement zu T'oung Pao Band 36). Mit 2 
(gefalt.) Karten und mehreren Indices. 506 S. E. J. Brill, Leiden 1942.
Fotomechanischer Reprint, Leiden 1979. Klassifikation der verschiedenen Stämme. 
Migrationsverhalten auf Karten dargestellt. Bei den Randvölkern des Westens werden die 
West-Tibeter (S. 87 ff.) besprochen. Wie das folgende Werk des Verfassers für die 
Typologie der Kultur nicht nur der Tibeter, sondern auch der mit ihnen verwandten Völker 
(Ch'iang u. a.) und für die Verwurzelung der verschiedenen Kulturelemente sowie deren 
Entwicklung ein unentbehrliches Quellenmaterial.

[361] Eberhard, Wolfram:
Lokalkulturen in alten China. Erster Teil. Die Lokalkulturen des Nordens und des 
Westens. (Supplement zu T'oung Pao Band 37.). 447 S. E. J. Brill, Leiden 1942.
Kapitel 3: Die tibetische Kultur (S. 234-320).

[362] Eberhard, Wolfram:
China und seine westlichen Nachbarn. Beiträge zur mittelalterlichen und neueren 
Geschichte Zentralasiens. 1 gefalt. Karte. 348 S. Wissenschaftl. Buchgesellschaft, 
Darmstadt 1978.
Ein Sammelband mit Aufsätzen des Autors, die zwischen 1932 und 1953 erschienen sind. 
Thematisch sind die Aufsätze gegliedert in die Kapitel (1) China und Zentralasien, (2) 
Völker und Kulturen Zentralasiens und (3) China und seine westlichen Nachbarn.

[363] Edmunds, Tom Owen:
Bhutan. Land des Donnerdrachens. Aus dem Englischen übersetzt von Armin Kyrieleis. 
Mit 1 Karte, auf 120 S. zum Teil doppelseitige Farbabb., 160 S. Gerstenberg, Hildesheim 
1990.
(Bhutan. Land of the Thunder Dragon. Penguin Books, Hardmandsworth 1988).

[364] Ehni, J:
Der vedische Mythus des Yama. Verglichen mit den analogen Typen der persischen, 
griechischen und germanischen Mythologie. 216 S. K. J. Trübner, Strassburg 1890.
"Eine der interessantesten und inhaltreichsten Mythen der arischen Rasse ist gewiss der des 
Yama" beginnt Ehni seine Abhandlung, die wegen der Aufnahme Yamas in das tibetische 
Pantheon für diese Bibliographie von Bedeutung ist. In drei Kapiteln bearbeitet der Autor 
diesen Stoff, nämlich 1) das Wesen der Eltern Yama's: Tvashtar, Vivasvat, Saranyu. 2) Der 
Mythus Yama's in seinen verschiedenen Entwicklungsstufen. 3) Vergleich Yama's mit den 
entsprechenden Götter- und Heroengestalten anderer arischer Mythologien, der iranischen 
(Yima), der hellenischen (Dionysos, Rhadamanthys) und der germanischen (Tuisco, Ymir).

[365] Ehrhard, Franz-Karl:
"Flügelschläge des Garuda". Literar- und ideengeschichtliche Bemerkungen zu einer 
Liedersammlung des rDzogs-chen. (Tibetan and Indo-Tibetan Studies. 3.). 333 S. Franz 
Steiner, Stuttgart/Wiesbaden 1990.
Die unter den Tibetern weit verbreitete Liedersammlung mKha' lding gshogs rlabs des 
Autors Tshogs-drug rang-grol (1781-1851) aus Amdo zählt zu den klarsten Darstellungen 
der Lehre der 'Großen Vollendung' (rDzogs-chen). Mit einer ausführlichen Einleitung 
versehen wird ein Teil dieser Lieder ediert und kommentiert und auf die spirituelle Praxis 
des "Festen Bestimmtseins" hin untersucht.

[366] Ehrhard, Franz-Karl:
Siehe auch Keith Dowman, München 1982.

[367] Eichinger, Franz  (Pater, SVD):
Die Mühle in den chinesischen Nachbargebieten der tibetanischen Nomaden. Mit 7 Abb., 
66 S. Verlag f. Recht und Gesellschaft, Basel 1968.
Buchausgabe von 'Sinologica' 10., Heft 2/3, pp. 83-148. Eigene Feldforschung im Dorf 
Tanger (etwa 1 000 Einwohner), das stark von tibetischen Nomaden beeinflußt ist, 
ermöglichten es dem Verfasser, Sagen zur Entstehung der Mühlen, aber auch rechtliche, 
soziale, religiöse und magisch-medizinische Aspekte, die mit den Mühlen und dem Mahlen 
zu tun haben, zu erforschen.

[368] Eimer, Helmut:
Tibetica Upsaliensia. Handliste der tibetischen Handschriften und Blockdrucke in der 
Universitätsbibliothek zu Uppsala. (Bibliotheca Ekmaniana. 66.). 88 S. Almqvist & Wiksell 
International, Stockholm 1975.
Das Buch verzeichnet neben einigem Handschriftenmaterial die Teiltexte der Blockdrucke 
der Sammlungen Gdams nag mdzod und Snags mdzod (unvollständig) in der Reihenfolge, 
wie sie beim Erwerb vorlagen. Konkordanz zu M. Taube 'Tibetische Handschriften', 
Wiesbaden 1966, und zu dem Nachdruck des Gdams nag mdzod aus Indien; Index.

[369] Eimer, Helmut:
Skizzen des Erlösungsweges in buddhistischen Begriffsreihen. Eine Untersuchung. 
(Arbeitsmaterialien zur Religionsgeschichte. 1). 16 und 184 S. In Kommission E. J. Brill 
Köln (jetzt: Indica et Tibetica, Bonn).,  1976.
Es handelt sich um eine Studie zu den Begriffsreihen, die auf den Erlösungsweg zu 
beziehen sind, beginnend mit der frühesten faßbaren Schicht der Überlieferung bis hin zum 
Mahayana. Pali- und Sanskrit-Index.

[370] Eimer, Helmut:
Berichte über das Leben des Atisa (Dipamkarasrijnana). Eine Untersuchung der Quellen. 
(Asiatische Forschungen. 51.). 12 und 364 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1977.
Buchausgabe der Dissertation, Philosophische Fakultät Bonn, vom 19. 6. 1974.— 
Beschreibung von über 40 Quellen zum Leben des Atisa und eine historisch kritische 
Quellenanalyse. Es wird bewiesen, daß 'eine' Überlieferung in verschiedenen 
Ausformungen vorliegt, die auf einen einfach erzählenden Bericht zurückgeht.

[371] Eimer, Helmut:
Die Xerokopie des Lhasa-Kanjur. The xerox copy of the Lhasa Kanjur. (Bibliographia 
Philologica Buddhica. Series Minor. 1.). 40 S. The Reiyukai Library, Tokyo 1977.
Reprint 1979.— Gebrauchsanweisung für die Herstellung von Xerokopien des Lhasa-
Kanjur nach den für das Indologische Seminar der Universität Bonn hergestellten 
Mikrofilmen.

[372] Eimer, Helmut:
Bodhipathapradipa. Ein Lehrgedicht des Atisa (Dipamkarasrijnana) in der tibetischen 
Überlieferung. Herausgegeben von Helmut Eimer. (Asiatische Forschungen. 59.). 8 und 
284 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1978.
Erste kritische Textausgabe des für die tibetische Religionsgeschichte bedeutsamen 
Lehrgedichtes, mit deutscher Übersetzung und ausführlichen Strukturübersichten über vier 
tibetische einheimische Kommentarwerke. Abdruck eines solchen im 19. Jh. verfaßten 
Kommentars in Umschrift. Index der Verszeilen.

[373] Eimer, Helmut:
Tibetica Stockholmiensia. Handliste der tibetischen Texte der Sven Hedin-Stiftung und des 
Ethnographischen Museums zu Stockholm. Sammlung von Sonderdrucken der in 
Zentralasiatische Studien 6-12 (1972-1978) erschienenen Teile. 1 Farbtafel. Keine 
durchgehende Pagina. Zusammen 384 S. In Kommission Otto Harrassowitz, Bonn 1978.
Verzeichnet zum ersten Male alle tibetischen Texte in Stockholm. Mit Konkordanz zu M. 
Taube, Handschriften 1-4 (Wiesbaden 1966), und Indices.

[374] Eimer, Helmut:
Rnam thar rgyas pa. Materialien zu einer Biographie des Atisa (Dipamkarasrijnana), 
zusammengestellt von Helmut Eimer. 1. Teil: Einführung, Inhaltsübersicht, Namensglossar. 
2. Teil: Textmaterialien. (Asiatische Forschungen. 67.). 10 und 486 S., 12 und 436 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1979.
Ausgabe der beiden ausführlichen Biographien des Atisa mit ausführlicher 
Inhaltsparaphrase und Index der Personen- und Ortsnamen sowie der Texttitel in der 
tibetischen und der indischen Form. Eine sehr umfangreiche Rezension beschließt R. O. 
Meisezahl (Oriens, Leiden 1981) mit den Worten: 'Atisa Dipamkara gehört zu den 
umstrittensten Erscheinungen der tibetischen Geistesgeschichte. Dem alten Streit um Atisa 
fehlte bislang eine vollständige und zuverlässige Textgrundlage, insbesondere die 
sachgültige Veröffentlichung der beiden Biographien, die uns nun in der historisch-
kritischen Ausgabe von Eimer vorliegen. Damit bekommt die Interpretation der Vita des 
Atisa jenes sichere Fundament, das ihr bisher abging'.

[375] Eimer, Helmut:
Rab tu 'byun ba' i gzi. Die tibetische Übersetzung des Pravrajyavastu im Vinaya der 
Mulasarvastivadins. Nach Vorarbeiten von F.-R. Hamm und weiteren Materialien 
herausgegeben durch H. Eimer. (Asiatische Forschungen. 82.). 2 Teile. 1. Teil: Einleitung. 
Zusätzliche Apparate; mit einem Exkurs: Beobachtungen zur graphischen Gestalt des 
frühen tibetischen Kanjur. 2. Teil: Text. 10 und 338 S., 6 und 337 S. Otto Harrassowitz, 
Wiesbaden 1983.
Erste kritische Edition eines umfangreichen Textes aus dem Kanjur über die "Aufnahme in 
den buddhistischen Orden". In der Einleitung Beschreibung der benutzten Exemplare des 
Kanjur, textkritische Bewertung der Lesarten und Übersicht über die Kanjur-
Überlieferung.

[376] Eimer, Helmut:
Indology and Indo-Tibetology / Indologie und Indo-Tibetologie.- Thirty Years of Indian 
and Indo-Tibetan Studies in Bonn / Dreißig Jahre indische und indo-tibetische Studien in 
Bonn. Herausgegeben von H. Eimer. (Indica et Tibetica. 13.). 192 S. Indica et Tibetica, 
Bonn 1988.
Der Band enthält 9 Beiträge, die die Arbeit des Indologischen Seminars vornehmlich der 
letzten Dekade widerspiegeln. Die Autoren sind/waren alle Mitglieder der Universität 
Bonn: Claus Vogel (Chronik des Seminars), M. Thiel-Horstmann, Th. St. Maxwell, H. 
Eimer, Michael Hahn, Roland Paffen. Von besonderer Bedeutung in diesem Band sind die 
Beiträge zur Überlieferung des Kanjur und die Beschreibung der Sammlung von 
Handschriften-Reproduktionen.

[377] Eimer, Helmut:
Der Tantra-Katalog des Bu ston im Vergleich mit der Abteilung Tantra des tibetischen 
Kanjur. Studie, Textausgabe, Konkordanzen und Indices. (Indica et Tibetica. 17.). 213 S. 
Indica et Tibetica, Bonn 1989.
Ausgabe eines Katalogs kanonischer Tantras mit Verweisen auf die bekannten Drucke und 
Handschriften des Kanjur. Daraus werden Folgerungen für die frühe Struktur des 
tantrischen Schrifttums in Tibet und deren Weiterentwicklung abgeleitet.

[378] Eimer, Helmut:
Siehe auch Richard Othon Meisezahl, Festschrift, Bonn 1986; Shimin Geng u. Hans-
Joachim Klimkeit, Wiesbaden 1988.

[379] Elarth, Friedrich  (d. i. Heinz Halter):
Eine Nacht bei tibetanischen Mönchen. (Erlebnis-Bücherei. 48.). Mit Zeichnungen von 
Walter Plantikow. 31 S. Steiniger, Berlin 1941.

[380] Ellinger, Herbert:
OM — Das andere Denken. Mit Bildern aus Bhutan, Ladakh und Zentraltibet. Mit  67 
Farbfotos auf Tafeln. 163 S. Edition Schönwälder, Wien 1986.
Zugleich Lizenzausgabe für Hugendubel, München 1986.— Der Autor schreibt bescheiden 
im Vorwort, daß er dem zivilisationsgeplagten Europäer, der in seiner analytischen 
Denkweise — geprägt hauptsächlich von den Griechen und dem Christentum —  gefangen 
ist, Denkanstöße geben will. Nun, er gibt mehr als das: Durch behutsame Einführung in 
buddhistisches Denken, durch Definierung des Buddhismus als Schauung, außerhalb des 
Anschaulichen, stellt er nicht nur eine Verbindung her mit den Naturwissenschaften und 
der Philosophie, sondern er schafft fast eine Bewußtseinserweiterung bei dem Leser dieses 
gut geschriebenen Buches (aus einer Rezension von Michael Alexander).

[381] Elsner, Georg von:
Siehe Karl Futterer 1901/11; Wilhelm Filchner 1906/14.

[382] Emmerich, Ferdinand:
Asiatenrache. Erlebtes in Südost-Tibet. (Seybolds Volksbücher. 12.). 79 S. Fr. Seybold, 
München/Leipzig 1922.
Fortsetzung von 'Unter Räubern und Wölfen'.

[383] Emmerich, Ferdinand:
Unter Räubern und Wölfen. (Seybolds Volksbücher. 11.). 78 S. Fr. Seybold, 
München/Leipzig 1922.
In Begleitung des Gelehrten Dr. de Breughel (a. a. O. von Emmerich Dr. Dubreuil 
genannt, wobei es sich ziemlich sicher um den in Tibet ermordeten belgischen Gelehrten 
Dutreuil de Rhins handelt) reist Emmerich im Jahr 1891 von Tatsienlu aus den Yalung-
Fluß aufwärts. Schwierigkeiten mit den tibetischen Grenzstämmen, die Verbrennung eines 
hohen Lamas, Jagdabenteuer und gefährliche Situationen werden beschrieben, aber eher an 
der Oberfläche abgehandelt. Dem Stil nach Trivialliteratur, aber wohl tatsächlich erlebt.

[384] Emmerich, Ferdinand:
Kulis, Tiger, Krokodile. Von Birma nach Tibet I. Mit 1 Karte, 241 S. Ernst Staneck, 
Leipzig (1935).
Zum Inhalt siehe nachfolgenden Eintrag.

[385] Emmerich, Ferdinand:
Auf Schleichwegen nach Tibet. (Von Burma nach Tibet II.). 248 S. Ernst Staneck, Leipzig 
1936.
Von Rangun aus zieht der Autor 1914/15 über Bhamo und Wei-si immer weiter nach 
Norden. Am Oberlauf des Saluen-Flusses kommt er auf tibetisches Gebiet, wo er als 
Wissenschaftler die Tierwelt wie auch die geologische Lagerung des Amdogebirges 
studieren und für mehrere wissenschaftliche Institute Sammlungen anlegen sollte. 
Emmerich hatte früher die Expedition des flämischen Gelehrten Dr. Dubreuil nach Südost-
Tibet begleitet und war mit den Schwierigkeiten eines solchen Unternehmens wohl 
vertraut. Seine beiden Bücher hier sind Abenteuerromane, mit vielfältigen Tiererlebnissen 
und weniger ein ethnologisch oder geographisch bedeutsamer Bericht. Die Expedition wird 
nach einem Kampf mit Nomaden (unterstützt durch die Lamas eines Klosters) wieder aus 
Tibet vertrieben. Im Anhang ein kurzes unbedeutendes Kapitel "Ethnographisches".

[386] Engelmann, Carlheinrich:
Ueber die Großsäuger Szetschwans, Sikongs und Osttibets. Bearbeitet nach Dr. Ernst 
Schäfer's Tagebüchern und Trophäen von der ersten und zweiten Brooke-Dolan-
Expedition der "Acad. of Nat. Sc. of Philadelphia". (Zeitschrift für Säugetierkunde, 13., 
Sonderheft vom 22. 7. 1938). 113 Abb. im Text und auf 36 Tafeln. 76 S. Parey, 
Hamburg/Berlin 1938.
Beschrieben werden Lebensweise, Vorkommen und Lebensraum der verschiedenen Arten 
von Wölfen, Bären, Kiang (Wildeseln), Hirschen, Antilopen, Schafen und des wilden Yak.

[387] Erni, Paul:
Augenschein in China und Tibet. Skizzenbuch einer Reise. Mit 17 farb. und 47 s/w Abb. 
aus den Skizzenbüchern des Autors. 1 Karte. 139 S. Fretz, Zürich 1981.
Noch vor dem Touristenstrom konnte der Autor 1980 von Chengdu nach Lhasa fliegen 
und mit dem Jeep nach Shigatse fahren (S. 49-104). Eher chinafreundlich, unkritisch, aber 
schöne künstlerische Arbeit: Aquarelle und Zeichnungen von Portraits, Klöstern und 
Landschaften.

[388] Eskelund, Karl:
Zeitwende in Nepal. 4 Farbfotos, Karten. Aus dem Dänischen übersetzt von Hans 
Eichberg. 283 S. Christian Wolff, Flensburg 1960.
(Den Glemte Dal. Rejseskildring fra Nepal. Gyldendal, Copenhagen 1958).— Die deutsche 
Ausgabe erschien auch als Goldmann Taschenbuch TB 912, München 1962. Politische und 
sozialkritische Anmerkungen eines amerikanischen Journalisten.

[389] Essen, Gerd-Wolfgang und Thingo, Tsering Tashi:
Die Götter des Himalaya. Buddhistische Kunst Tibets. Die Sammlung Gerd-Wolfgang 
Essen. Mit einem Geleitwort von S. H. dem Dalai Lama und einem Vorwort von Roger 
Goepper. 2 Bände. Band 1 mit 203 farbigen Abb., 300 S.;  Band 2 mit 459 s/w Abb., 308 
S. Prestel, München 1989.
Katalog der Ausstellung in der Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, 3.11.1989 bis 4.2.1990 
(anschließend auch in Berlin, München und Hamburg). Gerd-Wolfgang Essen, 
evangelischer Theologe und Betreuer der von seinem Vater gegründeten Klopstock-
Stiftung zur Förderung der Religions- und Geisteswissenschaften, sammelt seit über 20 
Jahren tibetische Kunstwerke, die derzeit noch im Haus des Sammlers in tibetisch 
gestalteten Räumen und einem vom Dalai Lama 1982 geweihten originalgetreu 
nachgebauten Tempel ihren Platz haben. In dem mit wissenschaftlicher Akribie 
gearbeiteten zweibändigen Katalog werden die Objekte in einer auch dem Nichtfachmann 
verständlichen Sprache dargestellt, wobei die Kunstwerke bei den Skulpturen bis ins 10., 
bei den Thangkas bis ins 13. Jh. zurückreichen. Der Autor, zusammen mit seinem 
tibetischen Freund Tsering Tashi Thingo, zeigt sich dabei nicht nur als feinfühliger 
Sammler mit Gespür für Qualität, sondern auch als hervorragender Interpret seiner 
Schätze. Wer nach dem Sinn, der Rolle und der Bedeutung des tibetischen Buddhismus in 
Lehre, Tradition und künstlerischem Ausdruck fragt, bekommt hier eine umfassende, 
verständliche Antwort (Nach Helmut Uhlig, in Indo-Irania 1990).

[390] Essen, Gerd-Wolfgang und Thingo, Tsering Tashi:
Padmasambhava. Leben und Wundertaten des großen tantrischen Meisters aus Kaschmir 
im Spiegel der tibetischen Bildkunst. Mit farb. Abb. auf 17 ganzseit. Tafeln und 49 s/w 
Abb. 156 S. DuMont, Köln 1991.
Im 8. Jh. n. Ch. zog Padmasambhava — 'Der aus dem Lotos Geborene' — als Apostel des 
Buddhismus in den Himalaya und nach Tibet. Es gelang ihm, die bodenständigen Kulte mit 
ihren Geistern, magischen Praktiken und ihrem Zauberglauben auf die hohe Philosophie 
des Buddha und die von ihm erstrebte Bewußtseinsschulung abzustimmen. So wie Jesus 
zum Zentrum der christlichen Bildwelt wurde, so kommt der Gestalt des Padmasambhava 
in der Ikonographie des lamaistischen Glaubenskreises eine herausragende Bedeutung zu. 
Legenden umranken dort den Lotosgeborenen, bestimmen seine bildliche Repräsentation. 
Anhand von ausgewählten Bildern — im Mittelpunkt eine Serie von acht Thangkas aus der 
berühmten Tibetsammlung Gerd-Wolfgang Essen — werden das Leben und die 
Wundertaten des Padmasambhava nachgezeichnet, wobei sorgfältige ikonographische 
Analysen und Übersetzungen tibetischer Beischriften den Reichtum der lamaistischen 
Bildwelt und deren spirituelles Anliegen erschließen.

[391] Essén, Rütger:
Sven Hedin. Ein grosses Leben. Mit 12 s/w Abb. und 6 Kartenskizzen im Text. 280 S. 
Druffel, Leoni/Starnbg. See 1959.
Diese Biographie wurde von einem langjährigen Freund Sven Hedins geschrieben.

[392] Evans-Wentz, WalterY:
Milarepa. Tibets grosser Yogi. Aus dem Englischen übersetzt von Alterego (d. i. Fritz 
Werle). 324 S. Otto Wilhelm Barth, München-Planegg 1937.
(Tibet's Great Yogi Milarepa. A Biography from the Tibetan, being the Jetsün Kahbum, or 
Biographical History of Jetsün-Milarepa, according to the late Lama Kazi Dawa-Samdup's 
English rendering. Oxford University Press, London 1928).— Die deutsche Übersetzung 
erfolgte nach der engl. Ausgabe von 1937. Deutsche Neuausgabe 1971 unter identischem 
Titel, sowie bearbeitete Neuausgabe mit einem Vorwort von Eva K. Dargyay 1978, 
hiervon 3. Auflage 1989. Das Buch beschreibt das abwechlungsvolle Leben des vielleicht 
bedeutendsten Yogin Tibets, seine frühen Verfehlungen, seine Bekehrung, seinen heiligen 
Wandel, Tod und Verklärung. Man findet dabei mehr als in jedem anderen Buch darüber 
hinaus ethnologisch verwertbare Information über das Leben einer tibetischen Familie im 
11. und 12. Jh, so daß unabhängig von der Person des Milarepa auch viele Details zu 
Tibet's sozialhistorischer Vergangenheit zu finden sind. Mit am interessantesten aber ist die 
Nähe der Extreme von (auch schwarzer) Magie und Mystik.

[393] Evans-Wentz, WalterY:
Yoga und Geheimlehren Tibets. Aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet von 
Alterego (d. i. Fritz Werle). 286 S. Otto Wilhelm Barth, München-Planegg 1937.
(Tibetan Yoga and Secret Doctrines, or The Seven Books of Wisdom of The Great Path, 
according to the late Lama Kazi Dawa-Samdup's English rendering. Arranged and edited 
with introductions and annotations to serve as a commentary by W.Y. Evans-Wentz. 
Oxford University Press, London 1935, 2nd edition 1958).— Eine deutsche Neuausgabe 
erschien unter geändertem Titel (weitere Einzelheiten siehe dort): "Geheimlehren aus 
Tibet", Basel 1987.— Texte und Kommentare zu den wichtigsten Yoga-Lehren, 
insbesondere sieben tibetische Originaltexte, die von Meistern wie Naropa, Marpa und 
Milarepa angewandt wurden. Evens-Wentz hielt dieses Buch für sein wichtigstes Werk.

[394] Evans-Wentz, WalterY:
Das Tibetische Buch der grossen Befreiung. Aus dem Englischen übersetzt von Alterego 
(d. i. Fritz Werle). Mit einem psychologischen Kommentar von C. G. Jung. Mit 9 Abb., 
davon 1 Farbbild. 378 S. Otto Wilhelm Barth, München-Planegg 1955.
(The Tibetan Book of The Great Liberation, or the Method of realizing Nirvana through 
Knowing the Mind. Preceded by an epitome of Padma-sambhava's biography and followed 
by Guru Phadampa Sangay's teachings. According to English Renderings by Sardar 
Bahadur S. W. Laden la, and by the Lamas Karma Sumdhon Paul Lobzang Mingyur Dorje, 
and Kazi Dawa-Samdup. With Psychological Commentary by Dr. C. G. Jung. Oxford 
University Press, London/N.Y. 1954).— Die deutsche Übersetzung erschien als 3. Aufl. 
(1972) mit leicht geändertem Titel "Der geheime Pfad der großen Befreiung", bei O. W. 
Barth, München, erneut aufgelegt 1978. Es ist dies der vierte und letzte Band der 
tibetischen Reihe des Verfassers. In seinem Vorwort schreibt W. Y. Evans-Wentz: ". 
berichte ich. einige der verborgensten Lehren der Weisen des Ostens. Hierbei wurde ich 
von einem bisher in Europa unbekannten Originaltext richtig geführt, dessen Verfasser der 
kostbare tibetische Guru Padma-Sambhava gewesen sein soll, der bedeutende Meister des 
geheimen Tantra-Wissens. Seine Biographie wird hier im Abriß gegeben."

[395] Evans-Wentz, WalterY:
Geheimlehren aus Tibet. Yoga und der Pfad des Mahayana Buddhismus. Aus dem 
Englischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. 304 S. Sphinx, Basel 1987.
Unveränderte Neuauflage von "Yoga und Geheimlehren Tibets", leider ohne 
entsprechenden Hinweis auf die erste Ausgabe von 1937. Als Übersetzerin wird hier 
(obwohl es sich um die gleiche Übersetzung wie in der Erstausgabe von 1937 handelt) 
Ursula von Mangoldt genannt.

[396] Evans-Wentz, WalterY  (1878-1965):
Das Tibetanische Totenbuch. Aus der englischen Fassung des Lama Kazi Dawa Samdup. 
Herausgegeben von W. Y. E.-W. Übersetzt und eingeleitet von Louise Göpfert-March. 
Mit einem psychologischen Kommentar von C. G. Jung. Mit 5 Abb., 5 Emblemen. 163 S. 
Rascher & Cie, Zürich & Leipzig 1935.
(The Tibetan Book of the Dead, or The After-Death Experiences on the Bardo Plane, 
according to the late Lama Kazi Dawa-Samdup's English Rendering. Oxford University 
Press, London 1927).— 6. Aufl. Zürich 1970. Für die 7. Auflage 1972 (jetzt bei Walter, 
Olten u. Freiburg/Br.) neu bearbeitet, kommentiert und eingeleitet von Lama Anagarika 
Govinda, 11 Abb., 335 S. (16. Auflage 1989), zudem mit Titelerweiterung: Das 
Tibetanische Totenbuch oder die Nachtod-Erfahrungen auf der Bardo-Stufe. 
Sonderausgabe Broschur, hiervon 13. Auflage 1990.— Aus dem Geleitwort von C. G. 
Jung: "Der Bardo Thödol ist ein Buch der Belehrung des eben Gestorbenen. Es soll ihm als 
Führer durch die Zeit der Bardo-Existenz, einem Zwischenzustand von symbolischen 49 
Tagen Dauer zwischen Tod und Wiedergeburt, dienen, ähnlich etwa wie das ägyptische 
Totenbuch. Der erste Teil, genannt Tschikhai-Bardo, schildert die seelischen Ereignisse im 
Moment des Todes. Der zweite Teil, der sog. Tschönyid-Bardo, beschäftigt sich mit dem 
nach erfolgtem definitivem Tod eintretenden Traumzustand, den sog. karmischen 
Illusionen. Der dritte Teil, genannt Sridpa-Bardo, betrifft das Einsetzen des Geburtstriebes 
und der pränatalen Ereignisse. Das Charakteristische ist, daß die höchste Einsicht und 
Erleuchtung und damit die größte Erlösungsmöglichkeit unmittelbar im Prozesse des 
Sterbens eintritt. Bald danach beginnen die "Illusionen", welche schließlich zur 
Wiederverkörperung führen, wobei die erleuchtenden Lichter immer trüber und 
mannigfaltiger werden und die Visionen an Schreckhaftigkeit zunehmen. Dieser Abstieg 
schildert die Entfremdung des Bewußtseins von der erlösenden Wahrheit und seine 
Wiederannäherung an die physische Existenz. Die Belehrung hat den Zweck, den 
Abgeschiedenen auf jeder Stufe der Verblendung und Verstrickung auf die jeweils 
vorhandene Erlösungsmöglichkeit aufmerksam zu machen und ihn über die Natur seiner 
Visionen aufzuklären. Die Bardo-Texte wurden vom Lama in der Nähe der Leiche 
gelesen". Für neuere Übersetzungen siehe Francesca Fremantle und Chögyam Trungpa, 
Köln 1976; Eva K. Dargyay und Gesche Lobsang Dargyay, München 1977; für 
wissenschaftliche Bearbeitungen siehe Dieter Michael Back 1979 und 1987.

[397] Everding, Karl-Heinz:
Die Präexistenzen der lCan skya Qutuqtus. Untersuchungen zur Konstruktion und 
historischen Entwicklung einer lamaistischen Existenzenlinie. (Asiatische Forschungen. 
104.). 2 Tafeln, 382 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1988.
(Zugleich Dissertation, Philosophische Fakultät Bonn, vom 3. 7. 1985). Behandelt — am 
Beispiel von einer Linie von Pekinger Großlamas — die Frage nach dem Selbstverständnis 
dieser Präexistenzenlinien und nach dessen Entwicklung.

[398] Eyring, Jeremias Nicolaus:
Siehe Giorgi, Antonio Agostino, Ulm 1989.

[399] Fabri, Johann Ernst:
Samlung von Stadt- Land- und Reisebeschreibungen, herausgegeben von J. E. Fabri. Mit 
Kupfern und Karten. 2 Bände. 320 S., 416 S. Johann Jacob Gebauer, Halle 1783/86.
Darin Band I (S. 205-318): 'Nachrichten von Tibet. Reisejournal vom Bengalischen Busen 
nach Lhassa. Geographische Beschreibung von Tibet' (aus dem Inhaltsverzeichnis). Der 
Text selbst beginnt mit dem etwas geänderten Untertitel 'Nachrichten von Tibet aus 
Georgis tibetanischelm Alphabete', dabei  1) Reisejournal nach Lhassa. 2) Nachrichten von 
Tibet. Auf zwei der Kupfertafeln sind ein tibetisches Ehepaar, ein tibetisches Haus und 
letztlich der Grundriß von einem Labyrinth (auf indischem Gebiet) abgebildet.

[400] Fabri, Johann Ernst  (1755-1825):
Geographisches Lesebuch zum Nutzen und Vergnügen. Band 1 bis 7 in 2 Bänden. Mit 6 
farbigen Kupfern. Johann Jacob Gebauer, Halle 1782.
Darin in Band 1: "Ablaß des Dalai-Lama in Tibet" (S. 3 und 4), sowie "Dalai-Lama und 
seine Propheten" (S. 5-8).

[401] Fanselau, G(erhard):
Ergebnisse der erdmagnetischen Beobachtungen Prof. Filchners auf seiner zweiten 
Tibetreise 1935-1937. I. Teil. (Geophysikalisches Institut Potsdam. Abhandlungen 7.). Mit 
12 Tabellen, 35 S. Springer, Berlin 1943.
Auswertung der erdmagnetischen Messungen Filchners von seiner zweiten 
Tibetdurchquerung, entsprechend der Bearbeitung der Daten von der ersten 
Tibetexpedition durch O. Venske (siehe dazu Filchner, Berlin 1931).

[402] Faulmann, Carl:
Das  Buch der Schrift, enthaltend die Schriftzeichen und Alphabete aller Zeiten und aller 
Völker des Erdkreises. 286 S. Kaiserl.-Königl. Hof- u. Staatsdr., Wien 1878.
Zweite, vermehrte und verbesserte Auflage 1880 (siehe folgenden Eintrag); davon Reprint 
bei Greno, Nördlingen 1985.— Das Tibetanische Alphabet (Utsen, Umin, Khyugayi) wird 
auf den Seiten 127/128 dargestellt.

[403] Faulmann, Karl
[!]:
Illustrirte Geschichte der Schrift. Populär-wissenschaftliche Darstellung der Entstehung der 
Schrift und der Sprache und der Zahlen sowie der Schriftsysteme aller Völker der Erde. 
Mit 15 Tafeln in Farben- und Tondruck und vielen in den Text gedruckten Schriftzeichen 
und Schriftproben. 632 S. A. Hartleben's Verlag, Wien/Pest/Leipzig 1880.
Reprint Augustus Verlag, Augsburg 1990.— In Kapitel X. bei "Die indischen Schriften" 
auch Nepal (S. 464 ff.) und Tibet (S.480 ff.).

[404] Feistmantel, Ottokar:
Einige Nachrichten über den Dalai Lama in Lhasa. (Das Ausland. Überschau der neuesten 
Forschungen auf dem Gebiet der Natur-, Erd- und Völkerkunde. 54., pp. 738/39). 2 S., 
Stuttgart 1881.
Erwiderung auf einen unseriösen Bericht von Karl Neumann in derselben Zeitschrift. 
Eingehen auf die Missionare, die tatsächlich in Lhasa gewesen sind.

[404 a] Filchner, Wilhelm (1877-1957):
Biographisches und Autobiographisches siehe Filchner, Freiburg/Br. 1929; Wiesbaden 
1950; Ehrhard Rühle, München 1962; Gerh. Fanselau, Berlin 1943.— Siehe auch P. K. 
Kozlow, Berlin 1925.

[405] Filchner, Wilhelm:
Das Kloster Kumbum in Tibet. Ein Beitrag zu seiner Geschichte. Mit 39 (davon 4 teils 
mehrfach gefalteten, 8 mit einem gegenübergestellten Erläuterungsskizzenblatt) Tafeln, 2 
gefalt. Karten, 1 gefalt. Plan und 20 Abb. im Text. Tafeln und gefaltete Karten als II. Teil 
des Buches im Anhang beigebunden. 164 S. Ernst Siegfried Mittler u. Sohn, Berlin 1906.
(Zugleich "Wissenschaftliche Ergebnisse., Band 1.).— Im Juni 1904 verbrachte Filchner 
mit seiner Ehefrau eine Woche im Kloster Kumbum. Intensiv nahm Filchner alles auf, was 
sich ihm darbot und schrieb später unter Einbeziehung aller bis dahin bekannten Literatur 
den vorliegenden Band, der von B. Laufer später als 'Baby-Kumbum' im Vergleich zu 
Filchners großem Kumbum-Buch von 1933 bezeichnet wurde. Die beigegebene Karte zeigt 
Kumbum und seine Umgebung; der Klosterplan ist mit 18 orientierenden Fotos versehen. 
Ein sehr lebendig und ungemein informativ geschriebenes Buch.

[406] Filchner, Wilhelm:
Wissenschaftliche Ergebnisse der Expedition Filchner nach China und Tibet 1903-05. 11 
Bände und Atlas. Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 1906-14.
Band 1: Das Kloster Kumbum in Tibet (siehe dort), 1906. Band 2: Bilder aus Kan-su 
(siehe dort), 1912. Band 3: Karte der chinesischen Provinz Kan-su. 1 Karte. 81 S., 1910. 
Band 4: Ergänzungsband zum Kartenwerk Nordost-Tibet. Text. 148 S., 1913. Band 5: 
Ergänzungsband zum Kartenwerk Nordost-Tibet. Bilder und Karten. 55 (oft gefalt.) Tafeln 
mit 115 Abb., 3 Karten. 1913. Band 6: Ergänzungsband zum Kartenwerk Han-Kiang und 
Ts'in-ling. Mit 56 Bildern und Skizzen. 33 S., 1910. Band 7: Katalog der Ausbeute an 
ethnographischen Gegenständen. China. Bearbeitet von Walther Fimmen-Rixdorf. 46 
Bildtafeln. 1910. Band 8: Katalog der Ausbeute an ethnographischen Gegenständen. Tibet. 
Bearbeitet von Herbert Müller-Friedenau. 68 Bildtafeln. 1910. Band 9: Barometrische 
Höhenmessungen und meteorologische Beobachtungen. Bearbeitet von Georg von Elsner. 
2 Tafeln, 236 S. 1908. Band 10: Erster Teil: Zoologische Sammlungen bearbeitet von C. 
Attems, Malcolm Burr, A. Forel, H. Friese. Zweiter Teil: Botanische Sammlungen 
bearbeitet von Prof. Dr. Diels. 25 Tafeln, 288 S., 1908. Band 11: Astronomische 
Beobachtungen bearbeitet von Prof. Dr. von Flotow. Erdmagnetische Beobachtungen 
bearbeitet von Dr. E. Przybyllok. 7 Abb., 49 S., 1914. Band 12: Atlas. Wissenschaftliche 
Ergebnisse meiner Expedition nach Nord-Ost-Tibet. Karten aufgenommen von Wilhelm 
Filchner. Konstruiert und gezeichnet von O. Wand und G. Scholz. 4 Teile in 1 Band. 46 
Blätter, 1904.

[407] Filchner, Wilhelm:
Das Rätsel des Matschu. Meine Tibet-Expedition. Mit Frontispiz, 67 Vollbildern, 
zahlreichen Skizzen und Abb. im Text. 3 gefalt. Karten. 438 S. Ernst Siegfried Mittler u. 
Sohn, Berlin 1907.
Dritte Aufl. 1911.— Bericht einer Reise am Oberlauf des Hwang-ho (genannt Matchu) 
zum Quellgebiet des Gelben Flusses, zusammen mit seiner Ehefrau und Dr. A. Tafel. 
Wichtiges Werk über Nordost-Tibet mit Schilderung der Ngolok-Nomadenstämme (über 
dieselbe Reise auch Filchner "Quer durch Ost-Tibet" und Albert Tafel "Meine 
Tibetreise").—  Filchner selbst bezeichnet den Inhalt des Buches als "Wissenschaftliche 
Erkundung von Nordost-Tibet." Als schwierigstes Unterfangen schildert er das 
Herausschaffen seiner Sammlungen aus dem Gebiet der feindseligen Ngolok und den 
Kampf gegen die Bosheit und den Stumpfsinn der die Expedition begleitenden Chinesen. 
Heute vermißt man in dem Buch eine genauere Schilderung der ethnologischen und 
kulturellen Details, die zugunsten des 'Abenteuers' fast gänzlich in den Hintergrund treten.

[408] Filchner, Wilhelm:
Bilder aus Kan-su. Bearbeitet von Herbert Mueller. (Wissenschaftl. Ergebnisse. Band II.). 
Mit 16 Abb. im Text, 3 Karten und 62 Bildertafeln. 157 S. Ernst Siegfried Mittler und 
Sohn, Berlin 1912.
Eigentlich ist dies ein Bildband Filchners über seine Anreise durch chinesisch-tibetisches 
Grenzgebiet zu seiner großen Expedition durch Tibet. Als Band II seiner 
wissenschaftlichen Ergebnisse der Tibet-Expedition 1903-1905 gehört der Band mit zu 
Tibet im weiteren Sinn.

[409] Filchner, Wilhelm:
Am Matschu entlang. (In: Deutsche entdecken die Welt. Aufbau-Bücherei. 32., pp. 39-52). 
14 S. Günther Heinig, Leipzig 1920.
Kurzer Auszug aus 'Das Rätsel des Matschu'.

[410] Filchner, Wilhelm:
Sturm über Asien. Erlebnisse eines diplomatischen Geheimagenten. Mit 1 Frontispiz, 28 
Abb. auf 22 Tafeln, 4 gefalt. Karten und 2 Plänen. 311 S. Neufeld & Henius, Berlin 1924.
Filchner beschreibt die tibetische Geschichte zwischen 1708 und 1920, mit Erläuterungen 
zu den komplizierten außenpolitischen Kräften (China—Rußland—England/Indien). Dazu 
bietet das Buch viel Lokalkolorit, kulturhistorische Fakten, Klosterbeschreibungen und 
Bildmaterial aufgrund Filchners persönlicher Erfahrungen und Erlebnisse in Tibet.

[411] Filchner, Wilhelm:
Quer durch Ost-Tibet. Mit 24 Tafeln mit s/w Abb. nach Aufnahmen des Verfassers. 1 
gefalt. Karte im Einband, 1 Karte im Text. 195 S. Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 
1925.
Bericht der Expedition von 1903/04 zusammen mit dem Geologen Dr. Albert Tafel. Es ist 
dies der Erlebnisbericht, nicht das wissenschaftliche Werk dieser Expedition, bei der 
Filchner das von den Ngolok, einem räuberischen und kriegerischen Stamm, bewohnte und 
schwer zugängliche Gebiet am Oberlauf des Huang-ho erforschte. Die wissenschaftlichen 
Ergebnisse dieser Expedition beschrieb er in 'Das Rätsel des Matschu, Berlin 1907'.

[412] Filchner, Wilhelm:
Tschung-Kue. Das Reich der Mitte. Alt-China vor dem Zusammenbruch. Mit 46 s/w Fotos 
auf Tafeln, sowie Skizzen, 5 Karten und 6 Plänen im Text. 366 S. Deutsche Buch-
Gemeinschaft, Berlin 1925.
Das Buch enthält wertvolle Realien zu den chinesisch-tibetischen Beziehungen, besonders 
in Nordost-China. Unveränderte Neuauflage, Berlin (1938).

[413] Filchner, Wilhelm:
Wetterleuchten im Osten. Erlebnisse eines diplomatischen Geheimagenten. Mit 1 Portrait 
des Verfassers, 6 Federzeichnungen von Ottokar Luke, 10 Bildtafeln mit 15 Abb., 3 Karten 
und 2 Plänen. 301 S. Peter J. Oestergaard, Berlin-Schöneberg 1928.
Umgearbeitete Ausgabe von "Sturm über Asien", Berlin 1924.

[414] Filchner, Wilhelm:
Dr. Filchners geographische Ortsbestimmungen und Höhenmessungen in Zentralasien. 
Bearbeitet von Erich Przybyllok und K. Walter. (Schriften der Königsberger Gelehrten 
Gesellschaft. 6., Naturwissenschaftl. Klasse. Heft 8., pp. 285-299). 14 S. Max Niemeyer, 
Halle (Saale) 1929.
Mit Doppelpagina (1 bis 14) für das als Einzelheft vertriebene Exemplar. Filchner führte 
seine Messungen mit dem 'kleinen Hildebrand', dem kleinsten verfügbaren Reisetheodoliten 
aus, zudem mit 3 Ankeruhren, einem Halbsekundentaschenchronometer, einem 
Siedethermometer, zwei Aneroiden und mit Schleuderthermometern.

[415] Filchner, Wilhelm:
Om mani padme hum. Meine China- und Tibetexpedition 1925/28. Mit 103 Abb. und 
Skizzen, 1 (lose) Übersichtskarte. 352 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1929.
Das Werk erschien bereits 1929 in drei Auflagen. 19. Aufl. 1940, 23. Aufl. 1943. Eine 
gekürzte Ausgabe (185 S.) mit 35 Zeichnungen von Heiner Rothfuchs erschien bei 
Eberhard Brockhaus, Wiesbaden 1950 (Reisen und Abenteuer); hiervon 5. Aufl. 1956.— 
Filchners "klassischer Bericht" über seine Tibetexpedition 1926/28, die ihn von Osttibet 
aus (erneut auch im Kloster Kumbum) quer durch Tibet, nördlich an Lhasa vorbei, über 
Gartok nach Leh (Ladakh) führte. Ausreise über Kashmir.—  Aus dem Verlagstext kurz 
nach Erscheinen des Buches: "Wilhelm Filchner ist der Urtyp des deutschen Idealisten, 
aber nicht des weltabgewandten Spintisierers, sondern des tatkräftigen Willensmenschen, 
der sein Ziel mit ruhigem Bedacht wählt und dann die Wahrheit des alten Wortes beweist: 
'Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg'. Mangel an Geldmitteln, Ausbleiben der erhofften 
Unterstützung, Verbote von Regierungen und Gouverneuren, Durst und Hitze, Hunger 
und Kälte können ihn ebensowenig schrecken wie schwere Gallensteinanfälle, eine 
gebrochene Hand und erfrorene Füße. Allen Schwierigkeiten zum Trotz gelingt es dem 
Forscher, sein umfangreiches wissenschaftliches Programm durchzuführen, und nun legt er 
einen spannend geschriebenen Bericht vor".— Noch heute gilt dabei, was kurz nach 
Erscheinen des Buches ein Rezensent schrieb: "Es ist unmöglich, nur annähernd den 
Reichtum seiner Schilderungen von monatelangen Märschen durch weglose Wildnis, 
Wüstensand, Hochgebirge, seine Berichte von Wegelagerern, Räubern, Beamten und 
Hirten in den Raum einer kurzen Würdigung zu bannen. Man muß ihn selbst lesen".

[416] Filchner, Wilhelm:
In China. Auf Asiens Hochsteppen. Im ewigen Eis. Rückblick auf fünfundzwanzig Jahre 
der Arbeit und Forschung, 1900-1925. (Fremdland-Fremdvolk). Mit 39 Abb. auf Tafeln u. 
im Text, 1 Faksimile Tafel, 19 Karten. 202 S. Herder & Co, Freiburg/Br. 1930.

[417] Filchner, Wilhelm:
Die erdmagnetischen Beobachtungen von Dr. W. Filchner auf seiner Reise nach China und 
Tibet in den Jahren 1926-28. Bearbeitet von Prof. Dr. O. Venske. (Veröffentl. des 
Preußischen Meteorologischen Instituts Potsdam, Nr. 379, Abhandl. IX, 7.). J. Springer, 
Berlin 1931.

[418] Filchner, Wilhelm:
Kartenwerk der erdmagnetischen Forschungs-Expedition nach Zentral-Asien 1926-28. 
Erster Teil: China und Tibet I. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen 
[Band 47]. Ergänzungsheft Nr. 215.). Mit 58 Skizzen im Text, einem Namensverzeichnis 
und 8 Tafeln. Dazu 8 mehrfach gefalt. farb. Karten in gesondertem Anhang. 255 S. Justus 
Perthes, Gotha 1933.
Filchner gliedert dieses Werk in die Ortsskizzen, die Darstellung des zwischen den 
Ortsskizzen liegenden Geländes, in ein Namensverzeichnis und in eine Besprechung des 
gesamten Kartenmaterials.

[419] Filchner, Wilhelm:
Kumbum Dschamba Ling. Das Kloster der hunderttausend Bilder Maitreyas. Ein 
Ausschnitt aus Leben und Lehre des heutigen Lamaismus. 208 Abb. auf Kunstdrucktafeln 
nach eigenen Aufnahmen, 412 Skizzen des Verfassers im Text, 1 Lichtdruck- und 1 
Buntdrucktafel sowie eine mehrfach gefalt. Klosterkarte. Einleitung von Berthold Laufer 
und von Ferdinand Lessing. 555 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1933.
Filchners Interesse galt zwar vorrangig erdmagnetischen Messungen, doch hatte er ein 
waches und offenes Auge für ethnologische und religiöse Besonderheiten Tibets. Seine 
Bücher über das Kloster Kumbum (1906 und 1933) gelten bis heute als Standardwerke. 
Sein Hauptwerk beruht auf dem Aufenthalt im Kloster Kumbum 1926/27. Unter 
schwierigen Bedingungen gelang es ihm, die kartographische Aufnahme des Klosters, eine 
große Zahl von Fotos und Skizzen herzustellen und einen Film von den Tänzen und 
kultischen Handlungen der Lamas aufzunehmen. Das Buch enthält über tausend 
Anmerkungen von W. A. Unkrig, der zudem speziell zur tibetischen Medizin vieles in dem 
Buch beigetragen hat. Unstimmigkeiten werden im Vorwort von B. Laufer eingehend 
aufgearbeitet. Insgesamt stellt das Werk einen wichtigen Fundus an Information dar.

[420] Filchner, Wilhelm:
Kartenwerk der erdmagnetischen Forschungsexpedition nach Zentral-Asien 1926-28. 
Zweiter Teil: Tibet II. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen 
[Band 51], Ergänzungsheft Nr. 231). Mit 73 Skizzen im Text, einem Namensverzeichnis 
und 3 Tafeln. 235 S. Justus Perthes, Gotha 1937.
Das Material wurde von Filchner in Ortsskizzen, in die Darstellung des zwischen den 
Ortsskizzen liegenden Geländes, in ein (von Unkrig transkribiertes) Namensverzeichnis und 
in eine Besprechung des Kartenmaterials gegliedert. Einleitend beschreibt Filchner die 
erheblichen physischen, psychischen und materiellen Schwierigkeiten bei seiner 
wissenschaftlichen Arbeit.

[421] Filchner, Wilhelm:
Bismillah! Vom Huang-ho zum Indus. Mit 114 Abb. und 1 gefalteten Karte. 347 S. F. A. 
Brockhaus, Leipzig 1938.
Neunte Auflage 1943.- Gekürzte Ausgabe mit 32 Textzeichnungen von Heiner Rothfuchs 
und 1 Karte, 191 S., bei Eberhard Brockhaus, Wiesbaden 1951, hiervon 4. Auflage 
1955.— Es ist dies Filchners Bericht über seine dritte Tibet-Expedition 1934-38, die 
wiederum von Osttibet aus (auch Kloster Kumbum) startet, dann am südlichen 
Tarimbecken entlang nach Chotan (dort 7 Monate Gefangenschaft) führt. Weiter nach 
Norden über den Karakorum-Paß nach Leh/Ladakh und Ausreise über Kashmir. Auch 
diese Expedition diente vorwiegend erdmagnetischen Messungen. Über die Zeit der 
Gefangenschaft in Chotan eschienen gekürzte Fassungen von 'Bismillah'.

[422] Filchner, Wilhelm:
Geographische Ortsbestimmungen und Höhenmessungen in Zentralasien. Beobachtet von 
W. Filchner. Bearbeitet von Erich Przybyllok. (Schriften der Königsberger Gelehrten 
Gesellschaft. 16., Naturwissenschaftl. Klasse, Heft 3., pp. 25-33). 8 S. Max Niemeyer, 
Halle a. d. Saale 1939.
Wissenschaftliche Ergebnisse der 3. Tibetexpedition 1934-37, wobei die hier mitgeteilten 
Ergebnisse die Route von China aus südlich der Tsaidamsümpfe nach Chotan umfaßt, von 
dort aus über den Himalaya nach Indien. Endziel war wieder die Herrnhuter 
Missionsstation in Leh/Ladakh.

[423] Filchner, Wilhelm:
Der Gefangene des Padischah. 15 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1940.
Kurzer Auszug aus 'Bismillah!'. Erweiterte Ausgabe (mit 8 Abb., 64 S.) 1943, hiervon 2. 
Auflage 1944.

[424] Filchner, Wilhelm:
Im Machtbereich des Dalai-Lama. Mit 7 Abb. 64 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1944.
Gekürzte Ausgabe von "Om Mani Padme Hum".

[425] Filchner, Wilhelm:
Ein Forscherleben. Mit 1 Bildnis des Verfassers und 5 Karten im Text. 391 S. Eberhard 
Brockhaus, Wiesbaden 1950.
Die vierte Auflage erschien bei F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1956. Es ist dies die 
Autobiographie von Wilhelm Filchner (1877-1957) mit viel Hintergrundinformation zu 
seinen drei Tibet-Expeditionen. Ebenfalls ausführlich zur Nepal-Expedition 1939/40. Dazu 
kommen Berichte über seine Begegnungen mit Kaiser Wilhelm II., Sven Hedin, Alexandra 
David-Néel und vielen anderen seiner Zeit. Im Anhang tabellarische Übersicht über seine 
Reisen und die daraus entstandenen Publikationen.

[426] Filchner, Wilhelm:
In der Fieberhölle Nepals. Mit 50 Tafeln mit Abb., 11 Karten. 357 S. Eberhard Brockhaus, 
Wiesbaden 1951.
Zweite Auflage 1953.

[427] Filchner, Wilhelm:
Kumbum. Lamaismus in Lehre und Leben. Mit Originallegenden (Tibetisch, Mongolisch, 
Chinesisch) und 7 Bildtafeln nach Aufnahmen des Verfassers. Plan von Kumbum im 
Vorsatz. 298 S. Rascher & Cie., Zürich 1954.
Auch diese gekürzte Neuausgabe von "Kumbum Dschamba Ling" geht ausführlich auf die 
Geschichte und die Lehren des Gelbmützen-Ordens ein. Einige Original-Legenden in 
Tibetisch, Mongolisch und Chinesisch. Umfangreiches Namens- und Sachregister.

[428] Filchner, Wilhelm:
In höchster Gefahr. (Deutsche Jugendbücherei. 43.). 32 S. Hillger, Berlin 1958.
Auszug aus 'Das Rätsel des Matschu'.

[430] Filchner, Wilhelm und Marathe, Shridhar:
Hindustan im Festgewand. Mit 16 Bildtafeln (32 Originalaufnahmen) und 10 
Federzeichnungen. 247 S. Joseph Giesel, Celle 1953.
Über die religiösen Feste im Hinduismus, mit Schwerpunkt auf Nepal, wo Filchner 
1939/40 als Leiter des Magnetic Survey of Nepal arbeitete. Siehe zu diesem Thema auch 
P. Koch u. H. Stegmüller, "Geheimnisvolles Nepal", München 1983. Filchner publizierte 
später noch 'Volksfeste in Nepal', in: Anthropos 49 (1954)., pp. 149-163.

[431] Finckh, Elisabeth (1912-1993):
Grundlagen tibetischer Heilkunde. Nach dem Buche rGyud bzi. Band 1. (Schriftenreihe: 
Asiatische Heilkunde — Forschung und Praxis). Geleitwort: Seine Heiligkeit der Dalai 
Lama. Mit Blockdrucktexten in Faksimile und 1 Faltkarte. 114 S. XYZ, Uelzen 1975.
Frau Dr. Finckh, Ärztin für Innere Medizin, beschäftigte sich jahrzehntelang mit dem 
Gebiet der tibetischen Medizin. Als erste westliche Ärztin nahm sie Kontakt zu tibetischen 
Ärzten auf, die sie persönlich in das Standardwerk der tibetischen Heilkunde "rGyud bzi" 
einführten. In diesem vierteiligen Standardwerk (Autoren und Entstehungszeit nicht 
bekannt) werden in 156 Kapiteln systematisch Symptome, Diagnostik und Therapie 
dargestellt. In diesem Band 1 werden die Medizinterminologie (Anatomie, Physiologie, 
Pathologie) aus dem tibetischen Text erarbeitet und das System der tibetischen Heilkunde 
dargestellt. Wie Peter Lindegger (Rezension in Anthropos 1976) betont, gab es bislang 
"kein auf original tibetischen Quellen basierendes Werk zur Heilkunde der Tibeter: Es kann 
nämlich in der Tat Cyrill von Korvin-Krasinskis 'Tibetische Medizinphilosophie', ebenso 
umfänglich wie verwirrend spekulativ, nicht im Ernst als verläßlich oder gar medizinisch 
klärend genommen werden".

[432] Finckh, Elisabeth:
Grundlagen der tibetischen Heilkunde. Nach dem Buche rGyud bzi. Band 2. 
(Schriftenreihe: Asiatische Heilkunde — Forschung und Praxis). Mit 17 Abb., 128 S. 
XYZ, Uelzen 1985.
In Band 1 wurde das schwierige Unterfangen begonnen, eine aus dem Originaltext 
abgeleitete Medizinterminologie mit Hilfe tibetischer Ärzte und erfahrener Tibetologen zu 
erarbeiten. Das Anliegen des 2. Bandes ist es, die Medizinterminologie zu erweitern. 
Zunächst wurden die Wurzeln "Gesunder und kranker Organismus"  erarbeitet, jetzt steht 
die Analyse der beiden anderen Wurzeln "Diagnose und Therapie" im Vordergrund. Das 
Werk vermittelt zudem einen wichtigen Aspekt der Lehrmethoden der Tibeter, nämlich den 
intensiven Kontakt zwischen Lehrer und Schüler, denn niemand wird ein tibetisches 
Medizinbuch verstehen können ohne langjährige Erläuterungen von praktizierenden 
Ärzten; die Texte selbst sind viel zu knapp und ohne Kommentar unverständlich.

[433] Finckh, Elisabeth:
Der tibetische Medizin-Baum. Texte und Illustrationen. Mit 31 (davon 6 farb.) Abb., 93 S. 
XYZ, Uelzen 1990.
Die Tibeter haben für ihre Heilkunde ein eigenes System entworfen, das mit Texten, vor 
allem aber mit Illustrationen, anschaulich dargestellt wird. Der tibetische 'Medizin-Baum' 
hat drei Wurzeln. Die Anatomie (Wurzel A) zeigt abweichend von der westlichen Medizin 
die enge Verknüpfung des grobstofflichen Körpers mit feinstofflichen 'Substraten'. Es 
folgen die Pulsdiagnose (Wurzel B) und die Moxibustion (Wurzel C).

[434] Fischle, Willy H:
Der Weg zur Mitte. Wandlungssymbole in tibetischen Thangkas. 40 ganzseitige Farbbilder, 
80 S. Chr. Belser, Stuttgart/Zürich 1980.
Der seit Jahrzehnten als Psychoanalytiker tätige Autor sammelt aus seiner täglichen 
tiefenpsychologischen Erfahrung heraus allgemein gültige Aussagen, die übereinstimmend 
in den Bildern des esoterischen Buddhismus und in den Traummotiven des heutigen 
westlichen Menschen zu finden sind. Der Text des Buches verzichtet auf rationale 
Betonung der Systematik und Ikonographie. Vielmehr will er durch tiefenpsychologische 
Deutung Hilfen geben, die über das Aufnehmen und Verstehen der Bilder zur meditativen 
Schau führen können.

[435] Flaig, Walther:
Im Kampf um Tschomo-lungma, den Gipfel der Erde. Der Himalaja und sein höchster 
Gipfel Mount Everest oder Tschmo-lungma. Unter Mitarbeit von Franz Zorell. (Kosmos 
Bändchen). Mit farbigem Umschlagsbild nach einem Aquarell des Verfassers und 
zahlreichen Karten und Abbildungen. 76 S. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart 1923.
Der erste Teil beschreibt Landschaften, Menschen, Tiere und Pflanzen des Himalaya, auch 
im Himalaya-nahen tibetischen Bereich. Dabei liebevolle Zeichnungen tibetischer 
Chammasken, von Dorf, Kloster und Burg von Shegar, vom Dorf Tingri, d. h. von Orten, 
die heute von Touristen auf der Strecke Lhasa-Kathmandu besucht werden.

[436] Fleming, Peter:
Tataren-Nachrichten. Eine Reise von Peking nach Kaschmir. Aus dem Englischen 
übersetzt von Hans Reisiger. Mit 57 s/w Abb. und 2 (gefalt) Karten. 422 S. Rowohlt, 
Berlin (1937).
(News from Tartary. A Journey from Peking to Kashmir. Jonathan Cape Ltd., London 
1936).— Die 7monatige Reise im Jahr 1935 führt an Tibets Nordgrenze entlang und 
berührt das Kokonor- und das Tsaidam-Gebiet. Die Ausreise nach Kashmir erfolgt über 
Pakistan, nicht über Ladakh. Siehe zu dieser Reise auch das Buch der Mitreisenden Ella K. 
Maillart "Verbotene Reise", Berlin 1938. Von seinem Besuch im Kloster Kumbum schreibt 
Fleming, daß er zwar schon viele Tempel besucht habe, "aber hier erstmals jenes 
angespannte, schauernde und prickelnde Gefühl hatte, das wohl ein Mittelding ist zwischen 
übersinnlicher Ehrfurcht und sinnlicher Furcht".

[437] Fletcher, Grace Nies:
Eine Ärztin in Nepal. Das Ehepaar Fleming und sein Krankenhaus in Katmandu. Aus dem 
Amerikanischen übersetzt von Fritz Dorn. Mit 8 Abb. und Karten im Vorsatz. 248 S. 
Friedrich Reinhardt, Basel 1968.
(The Fabulous Flemings of Kathmandu. The story of two Doctors in Nepal. Dutton, New 
York 1964, London 1965).— Erzählt wird die Lebensgeschichte eines amerikanischen 
Ehepaares, er Ornithologe, sie Ärztin, die im Dienst der protestantischen Mission noch vor 
1950 nach Nepal kamen. Das Ergebnis ihrer mühevollen Arbeiten ist ein vergleichsweise 
modern ausgestattetes Hospital, dessen Tätigkeit von Ausländern und Nepalis 
gleichermaßen mit Dankbarkeit anerkannt wird.— Die Autorin des Buches hat als Patientin 
in diesem Hospital gelegen, wohl ihr einziger Kontakt mit Nepal: Das Buch strotzt von 
Unrichtigkeiten, von der Karte im Einband bis hin zu nahezu allen geographischen und 
religiösen Angaben zu Nepal, und die allzuoft unterstrichene christliche Frömmigkeit wirkt 
manchmal geradezu peinlich (abgeändert nach einer Rezension von Wolf Donner).

[438] Flex, O:
Ein Blick ins verschlossene Tibet. (Evangel. Missions-Magazin. 43., pp. 177-192). 16 S., 
Basel 1899.
Wieder einmal zeigt sich, daß Missionare, die vor Ort arbeiten, mehr Verständnis für den 
tibetischen Buddhismus zeigen als mancher 'Schreibtischtäter', der im fernen Europa sich 
eine Meinung zurechtzimmert. Neben sachlichen Informationen zu Tibet und zum 
tibetischen Buddhismus bietet das 3. Kapitel 'Missions- und Erforschungsversuche' einen 
historischen Überblick zur Jahrhundertwende und speziell eine kurze Übersicht über die 
Tätigkeit 1) der Herrnhuter Missionare im westtibetischen Raum, 2) der Londoner 
Missionsgemeinschaft in Almora, 3) der skandinavischen Allianzmission in der Nähe von 
Darjeeling, 4) der Mission der schottischen Kirche in Darjeeling selbst, 5) der 
amerikanischen internationalen Missionsallianz an der tibetischen Grenze in Tautschau und 
Sining, 6) zur Arbeit von Miss Annie Taylor, der Begründerin der 'Tibetischen Pionier-
Mission' (mit Kurzbiographie) und 7) über die China Inland Mission, die in der 
osttibetischen Grenzregion mehrere wichtige Punkte besetzte.

[439] Flohn, Hermann:
Siehe Hermann von Wissmann, 1960.

[440] Först, Hans:
Tibet. Mit 70 teils farbigen Fotos sowie 15 Karten, Plänen und Strichzeichnungen. 
(Walter-Reiseführer). 382 S. Walter, Olten/Freiburg/Br. 1989.
Der erste aktuelle Tibet-Führer eines deutschsprachigen Autors. Gute Darstellung des alten 
Tibet, ausgezeichnete Hilfe zum Reisen im heutigen Tibet. Von Amdo im Osten über 
Zentraltibet bis zum Kailash im Westen.

[441] Ford, Robert:
Gefangen in Tibet. Mit einem Vorwort von Heinrich Harrer. Aus dem Englischen übersetzt 
von Arthur Seiffhart. Mit 27 s/w Abb. auf Tafeln, 2 Karten. 304 S. Heinrich Scheffler, 
Frankfurt/M. 1958.
(Captured in Tibet. A first-hand story of the Chinese invasion through Eastern Tibet. 
George G. Harrap & Co., London 1957).— Ford war der erste und einzige britische 
Radio-Operator der tibetischen Regierung und wie Harrer und Aufschnaiter einer der 
wenigen Ausländer, die in den 40er Jahren offiziell in Tibet lebten und arbeiteten. 1950/51 
in Kham wurde er dort von den Chinesen als "Spion" verhaftet und erst 1955 freigelassen. 
Historisch getreuer Bericht aus und über Tibet 1945 bis 1955.

[442] Forman, Werner und Forman, B:
Kunst ferner Länder. Vorderasien, Indien, Tibet, Japan, Tschuktschen-Halbinsel. 
Textautoren L. Hájek, J. Hloucha, L. Jisl, L. Motous. Deutsche Übersetzung von Norbert 
Chotas und Dr. Henriette Kreuz. Mit vielen z. T. farb. Abb., 333 S. Artia, Prag 1957.
S. 169 bis 211 betreffen Tibet.

[443] Forman, Werner und Rintschen, Bjamba:
Lamaistische Tanzmasken. Der Erlik-Tsam in der Mongolei. Übersetzung aus dem 
Russischen vom Übersetzungsbüro Interpret (VOB). Übersetzung der Bilderläuterungen 
aus dem Französischen von Helmut Bartuschek. 40 Farbbilder auf Tafeln. 145 S. Koehler 
& Amelang, Leipzig 1967.
Mit ganzseitigen Farbfotos werden die 25 Masken für den Erlik-Tsam gezeigt und jede 
einzelne Maske beschrieben. Die meisten Masken dieses Tsam haben tibetische Namen, die 
aber mongolisch ausgesprochen wurden. Kostüme und Masken für den Tsam von Urga 
wurden von mongolischen Meistern nach der Beschreibung des Werkes gefertigt, das der 
5. Dalai Lama über den Tsam geschrieben hatte. In der Mongolei erscheint der Tsam 
erstmals in dem Kloster, das den Chutuktu von Urga, den Inkarnationen des tibetischen 
Heiligen Taranatha, als Residenz diente, und zwar im Jahre 1811.

[444] Forstmannn, Carl:
Himatschal. Die Throne der Götter. 25 Jahre im Himalaya. Mit 91 Abb. auf Tafeln, 79 
Textillustrationen, zwei Beilagen und 1 gefalteten Karte von Sikkim. 432 S. August Scherl, 
Berlin 1926.
Der Autor lebte 25 Jahre als deutscher Teepflanzer in Darjeeling, eine 
Ausnahmeerscheinung unter den von Briten beherrschten Teeplantagen. Seine 
differenzierte Schilderung von Darjeeling, Sikkim und den Vorbergen des Himalaya gilt 
heute als Klassiker der Himalayaliteratur. 'Auch die Leute habe ich mich bemüht so 
vorzuführen, wie sie mir erschienen sind, mit ihrem wilden Aberglauben, ihrem unendlichen 
Schmutz und doch fröhlichen und lustigen Charakter, unter dem sich ein gut Teil 
Spitzbubenschlauheit birgt', schreibt der erfolgreiche, dann wegen des ersten Weltkrieges 
heimgekehrte Plantagenbesitzer.

[445] Foucheur, Th:
Tibetanische Mystik und Lama-Weisheit. (Zentralblatt für Okkultismus. III. (1910), pp. 
391-96, 441-49, 538-43; IV. (1910/11), pp. 99-105, 158-65, 213-20, 269-78, 343-51, 
406-14, 499-503, 542-55, 601-07, 663-69, 731-39). 114 S. Max Altmann, Leipzig 
1910/11.
Der in Mesopotamien wirkende, später nach Orléans zurückgekehrte Arzt berichtet von 
längeren (fiktiven ?) Gesprächen im Orient mit einem blinden tibetischen Lama namens 
Tschang-gatze: Fragen nach einer persönlichen Gottheit, Unsterblichkeit, 'Zentralseele' und 
verwandte Fragen werden ebenso behandelt wie eine Heilung von schwerer Krankheit 
durch den Tibeter (mit sehr modern und vernünftig anmutenden Verfahren). Im Gespräch 
erfährt er auch vieles über den Schulunterricht und den Lehrplan in Tibet, sowohl was 
Lesen, Schreiben und Rechnen wie auch was religiöse und mystische Schulung anbelangt.

[446] Francke, Anna Theodora:
SNgonmai ladvags rgyalpoi lorgyus, dang Singpai dmaggi lorgyus. (Geschichte des Dogra-
Krieges, von Tshe-bstan aus Kha-la-tse erzählt). Deutsche Übersetzung von A. Th. 
Francke. 21 S. Missions-Presse, Leh (Ladakh) 1903.
Unter-Ladakher Darstellung des Dogra-Krieges, von einem Kriegs-Veteranen erzählt.

[502] Francke, August Hermann (1870-1930):
Biobibliographie siehe Michael Hahn, Gütersloh 1988. Bibliographie auch Manfred Taube, 
1987. Diese beiden Bibliographien stimmen nicht immer ganz überein.

[447] Francke, August Hermann:
Bemerkungen zu Jäschke's tibetischer Bibelübersetzung. Mitgeteilt von G. Th. Reichelt. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 51., pp. 647-657). 11 S., 
Leipzig 1897.
Prägnante Charakterisierung des von Jäschke nach dem Griechischen und der Lutherschen 
Übersetzung ins Tibetische übertragenen Neuen Testamentes, und zwar in die gelehrte 
Schriftsprache der Tibeter. Analyse des Warum und Wie von Schriftsprache versus 
Volkssprache, Übertragung versus Übersetzung und Eingehen auf die Anpassung an 
bekannte buddhistische Terminologie.

[448] Francke, August Hermann:
Die Respektssprache im Ladaker tibetischen Dialekt. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 52., pp. 275-281). 7 S., Leipzig 1898.
Sprachwissenschaftliche Abhandlung über das Phänomen der von West (Europa) nach Ost 
(Tibet) zunehmend umfangreicheren Respektssprache und deren formalen Aufbau. Anders 
als in Europa setzt der Redende sich selbst dabei deutlich in für unser Empfinden abfälligen 
Redewendungen herab, selbst wenn es sich um eine hochgestellte Persönlichkeit handelt.

[449] Francke, August Hermann:
Die sprachlichen Verhältnisse der Himalayamission der Brüdergemeine. (Allgemeine 
Missionszeitschrift. 25., pp. 439-446). 8 S., Gütersloh 1898.
Schilderung der Versuche schottischer Missionare in Darjeeling, den Lhasa-Dialekt als 
allein gültiges tibetisches Idiom für Bibelübersetzungen, auch für den westtibetisch 
beeinflußten nordindischen Himalayaraum, in dem die Herrnhuter wirkten, zu verbreiten. 
Vor allem aber Schilderung der vielfachen Dialekte im westtibetischen Raum, mit 
prozentualen Angaben der Verteilung auf die einzelnen Idiome in den drei 
Missionsstationen Leh, Kyelong und Poo, sowie Hinweis auf das Vordringen des Hindi 
und die Bedeutung der Muslims.

[450] Francke, August Hermann:
Ein Besuch im buddhistischen Kloster Hemis (Ladâk). Mit Einleitung und Anmerkungen 
von G. Th. Reichelt. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 73., pp. 
1-8). 8 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1898.
Ein wichtiges Zeitdokument! Francke (mit etwa 20 weiteren Europäern) besucht im 
Sommer 1896 die Chamtänze des Kloster Hemis und gibt einen lebendigen Bericht seiner 
Beobachtungen, auch zu den Tänzen der 'vorbuddhistischen Priester', zur Musik, sowie zur 
Haltung der Lamas, die den Missionaren in einer Art 'ritterlicher Haltung' bevorzugt 
Unterkunft im Kloster gewähren, obgleich sie wissen, daß 'wir ihre Feinde sind'.

[451] Francke, August Hermann:
Spiele und Nationaltänze in Leh. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und 
Völkerkunde. 74, Nr. 11., pp. 176-180). 5 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1898.
Zum Jubeltag der Königin von England und Kaiserin von Indien hatte der oberste 
Kashmirbeamte von Ladakh ein Fest angeordnet (eher zum Verdruß der Ladakher), bei 
dem auf dem Bazar von Leh Polo und später Fußball gespielt wurden, beides von den 
Engländern importiert, von Einheimischen in einheimischer (behindernder) Tracht gespielt. 
Am Abend folgten dann tatsächlich im Garten des Kashmirbeamten die Volkstänze der 
Ladakher, der Balti, der Männer von Yarkand, sodann ein Schwerttanz, ein Feuertanz und 
einiges mehr, wobei die Frauenrollen stets — und täuschend echt — von Männern 
übernommen wurden.

[452] Francke, August Hermann:
Ladâker mythologische Volkssagen. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Völker- und 
Landeskunde. 76., pp. 313-315). 3 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1899.
Über die Übereinstimmung der Grundideen der tibetischen Mythologie mit denen der 
arischen, samt einer Episode aus dem 'Wintermythus' (König Gesar).

[453] Francke, August Hermann:
Zum Ladâker Volkslied. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 75., 
pp. 238-242). 5 S., Braunschweig 1899.
Francke beschreibt das Ladakher Volkslied als aufgeteilt in zwei unterschiedliche 
Gattungen, nämlich den 'Pfluggesang' und das 'Lied im eigentlichen Sinne'. Der 
Pfluggesang ist ein improvisierter Gesang, hingesungene Sätze des Volksdialektes ohne 
besondere Kunstfertigkeit, um rhythmisch die anstrengende körperliche Arbeit zu 
begleiten. Das Lied hingegen ist ein Kunstwerk, dessen Text der religiösen, d. h. der 
Büchersprache entstammt und meist von den Leuten, die es singen, vom Inhalt her gar 
nicht verstanden wird. Zwei Beispiele mit Noten ('Das Kloster Altschi bei Basgo'; 'Der 
Tod') sind beigefügt.

[454] Francke, August Hermann:
Der Frühlingsmythus der Kesarsage. Ein Beitrag zur Kenntnis der vorbuddhistischen 
Religion Tibets. Übersetzung, Kommentar und tibetischer Text. (Mémoires de la Société 
Finno-Ougrienne. XV. 1). (Pagina 1-34 tibet. Text u. Kommentar, 1-31 Übersetzung). 65 
S. Société Finno-Ougrienne, Helsingfors 1900.
Zusammen mit Teil 2 (1902) als Reprint bei Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1968.— 
Berthold Laufer (Wiener Zeitschr. f. d. Kunde d. Morgenlandes 15 (1901), p. 77-98) weist 
darauf hin, daß Franckes Kesarsagen keine neben der literarischen Überlieferung 
herlaufende selbständige Quelle mündlicher Tradition darstellen, die etwa jener gegenüber 
ein Anrecht auf höhere Altertümlichkeit behaupten könnte. Es handelt sich auch um keine 
freie Erzählung, die beim Übergang von einem Mund zum anderen Gefahr läuft, verändert 
zu werden, sondern um auswendig gelernten Stoff, bei dessen Wiedergabe kaum ein Wort 
verändert wird. Die Märchen sind vielmehr aus dem Gesarepos der tibetischen Literatur 
geschöpft, dessen Stoffe zu den mongolischen Sagen desselben Helden in engster 
Beziehung stehen. Franckes neun Gesarmärchen decken sich inhaltlich mit dem ersten 
Kapitel der von I. J. Schmidt (siehe dort, St. Petersburg 1839) übersetzten Version.—  
"Franckes zumeist naturmythologische Deutung des Epos erhielt durch H. Laufer schärfste 
Kritik. Die heutigen Einsichten in das vielschichtige Epos ergeben aber gegenüber Laufers 
Standpunkt ein komplizierteres Bild, in dem kosmologische und naturmythologische Züge 
wohl nicht den alleinigen Sinngehalt ausmachen, aber nur gewaltsam wegzudeuten sind. 
Ein besonders geartetes Stratum wird duch Motive belegt, die einer Gnosis des 
Megalithikums angehören" (Siegbert Hummel in Zeitschrift für Missions- und 
Religionswissenschaft 1970).

[455] Francke, August Hermann:
Eine Besteigung des Karsongpasses (Kaschmir). (Globus. Illustrierte Zeitschrift für 
Völker- und Landeskunde. 78., pp. 222-226). 5 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 
1900.
Bericht über einen Tagesausflug von Leh aus auf den 5650 m hohen Karsong-Paß, mit 
Beschreibung von Manimauern, Dörfern, Landschaft und liebevoller Hinwendung zum 
Leben der Ladakhis.

[456] Francke, August Hermann:
West-Himalaya. Missionsreise in der nördlichen Umgebung von Kalatse mit Besuch des 
Erntefestes in Skyurbutschan. (Missionsblatt der Brüdergemeine. 64., pp. 105-112). 8 S. 
Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1900.
Wanderung am 13./14. Juli 1899 zu zwei Dörfern, mit Schilderung der von Francke als 
'vorbuddhistisch' bezeichneten Erntefeste. Stark missionarisch (für die Heimat 
erforderlich?) durchsetzter Text ohne Verständnis für die als heidnisch bezeichnete 
bodenständige Religion und Kultur.

[457] Francke, August Hermann:
Die Dhyanibuddhas und Manushibuddhas im Lichte der vorbuddhistischen Religion 
Ladakhs. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 80., pp. 122-125). 
4 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1901.
Ausgehend von Hochzeitsritualen bei den Ladakhern beschreibt Francke die dabei 
wichtigen 'Lieder' über die vier Himmelsrichtungen, speziell die dabei vorkommenden 
Gottheiten und deren Bezug zur Bon-Religion und (nur im geringeren Umfang) zum 
Mahayana-Buddhismus.

[458] Francke, August Hermann:
Die vorbuddhistische Religion Tibets. (Allgemeine Missionszeitschrift. 28., pp. 579-584). 5 
S., Gütersloh 1901.
In einem kleinen Geplänkel gegen Äußerungen von B. Laufer verteidigt Francke die von 
den Missionaren in Ladakh gesammelten und der Wissenschaft zur Verfügung gestellten 
Beiträge zu tibetologischen Studien, und zwar insbesondere den Wert der "Leher 
Mythensammlung", vor allem der Beiträge zur Kesar-Sage, die er mit der Edda vergleicht. 
In kurzen Zügen wird der Gang der Kesar-Sage geschildert (Frühlingsmythus, 
Herbstmythus), auch ausgeführt, daß die alte Bon-Religion in Ladakh lebendiger und 
volksnaher lebt als der tibetisch reformierte Buddhismus.

[459] Francke, August Hermann:
Ekasringa Prinz Einhorn. Aus dem Sanskrit des 65. Gesanges des Avadana Kalpalata des 
Kashmir-Dichters Kschemendra übersetzt. 19 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1901.
Außer der umfangreichen, im Jahre 1052 verfaßten Dichtung Avadana Kalpalata ist der 
kashmirische Dichter Kschemendra auch der Verfasser von zahlreichen geschichtlichen, 
philosophischen und romantischen Werken, schreibt Francke in der Einleitung. Er weist 
auch auf die eigentliche Sanskritform Ekasrnga hin. Die von Francke in Versform 
gebrachte Übersetzung der Einhorn- oder Gazellensage macht den Buddha in einer seiner 
früheren Existenzformen zum Helden der Dichtung, wobei der historische Buddha seinen 
Schülern diese reine und naive Liebesgeschichte aus einer seiner früheren Existenzformen 
erzählt.

[460] Francke, August Hermann:
Der Wintermythus der Kesarsage. Ein Beitrag zur Kenntnis der vorbuddhistischen Religion 
Ladakhs. Übersetzung, Kommentar und tibetischer Text. (Mémoires de la Société Finno-
Ougrienne. XV., 2). 77 S. Société Finno-Ougrienne, Helsingfors 1902.
Reprint (zusammen mit Teil 1, 1900) bei Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1968.— 
Seite 1 bis 36 tibetischer Text, 37 bis 77 Übersetzung und Kommentar.

[461] Francke, August Hermann:
Dritte Sammlung von Felszeichnungen aus Unter-Ladakh. Lithograph. Druck. Seiten 1-5 
Tafeln mit Abbildungen. 10 S. Missions-Presse, Leh (Ladakh) 1902.

[462] Francke, August Hermann:
Bibliographie der westtibetischen Mission der Brüdergemeine. 1853-1903., Nayadupeta 
1903.
Mir nicht verfügbar, zitiert bei Michael Hahn, 1988.

[463] Francke, August Hermann:
Kleine Beiträge zur Phonetik und Grammatik des Tibetischen. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 57., pp. 285-298). 14 S., Leipzig 1903.
Auf Anregung von Conrady, Grünwedel und Laufer veröffentlicht Francke seine 
Beobachtungen zum Einfluß des Sanskrit auf das Tibetische und über die Wirkung der 
Präfixe auf Media und Tenuis.

[464] Francke, August Hermann:
Musikalische Studien in Westtibet. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft. 59., pp. 91-104). 14 S., Leipzig 1905.
Im Rahmen seiner Studien zur westtibetischen Musik lernte Francke auch ein 
einheimisches Musikinstrument spielen, das gLingbu, ein Flagelott, welches fast jeder 
männliche Ladakhi besitzt und meist recht gut spielt. Dieses wie weitere ladakhische 
Musikinstrumente werden samt ihren musikalischen Möglichkeiten beschrieben, dazu 
mehrere Lieder mit Notenbeispielen.

[465] Francke, August Hermann:
Erste Sammlung historischer Inschriften auf Felsen und Steinen in West-Tibet. Text 
tibetisch mit deutschen Überschriften. Auflage 40 Exemplare. 36 S. Missions-Presse, 
Kyelang (Lahoul) 1906.
Auflage 40 Exemplare. Titel in Englisch und Deutsch. Text tibetisch mit deutschen 
Überschriften.

[466] Francke, August Hermann:
Kleine archäologische Erträge einer Missionsreise nach Zangskar in Westtibet. (Zeitschrift 
der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 60., pp. 645-661; pp. 645-647). Mit 2 
Tafeln und 3 Abb., 20 S., Leipzig 1906/07.
Wanderung nach Zangskar. Wichtige Quelle wegen der wiedergegebenen Felszeichnungen 
mit recht genauer Ortsbeschreibung.

[467] Francke, August Hermann:
Das tibetische Pronominalsystem. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft. 61., pp. 439-440). 2 S., Leipzig 1907.
Sprachwissenschaftliche Abhandlung anläßlich des Autors Übersetzung des 
Markusevangeliums in die beiden Hauptsprachen von Lahoul, d. i. Bunan und Manchad.

[468] Francke, August Hermann:
Die historischen und mythologischen Erinnerungen der Lahouler. Missions-Presse, 
Kyelang (Lahoul) 1907.
Tibetischer Text. Einleitung und Überschriften auf Deutsch.

[469] Francke, August Hermann:
Die Sammlung tibetischer Manuskripte im Museum der Macica serbska. (Bautzener 
Anzeiger, 7. 12. 1907: 144 
[Beilage]). 1 S., Bautzen 1907.

[470] Francke, August Hermann:
Historische Dokumente von Khalatse in West-Tibet (Ladakh). (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 61., pp. 583-614). Mit 4 Tafeln. 32 S., Leipzig 1907.
Ob Kultstätten der Bonreligion, alte indische Inschriften oder mittelalterliche und auch 
neuere tibetische Zeugnisse, alles was Francke bei seinen Wanderungen und 
Nachforschungen entdeckte, dokumentiert er mit Abbildungen der Zeichnungen, mit 
Original und Übersetzung der Inschriften und mit Anmerkungen.

[471] Francke, August Hermann:
Zweite Sammlung tibetischer historischer Inschriften auf Felsen und Steinen in West Tibet. 
Missions-Presse, Kyelang (Lahoul) 1907.
Auflage 40 Exemplare. Tibetischer Text. Einleitung und Überschriften in deutscher 
Sprache.

[472] Francke, August Hermann:
Die Mitarbeit der Brüdermission bei der Erforschung Zentral-Asiens. Vortrag, gehalten in 
Herrnhut den 22. Jan. 1909. (Hefte zur Missionskunde. 4.). 31 S. Verlag der 
Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1909.
Geschichte der Herrnhuter Missionare in Westtibet, die auch als 'Tibetologen' wirkten. 
Hinweis auf den "Schwindel" des Russen Notowitsch, der 1890 in Leh mit Redslob und 
Marx, beides Herrnhuter Missionare, zusammenkam. Mit Bibliographie im Anhang.

[473] Francke, August Hermann:
Tabellen der Pronomina und Verba in den drei Sprachen Lahoul's: Bunan, Manchad und 
Tinan. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 63., pp. 65-97). 33 S., 
Leipzig 1909.
Eigentlich eine Teilgrammatik und ein Teilwörterbuch dieser drei Sprachen, die in Lahoul 
gesprochen werden.

[474] Francke, August Hermann:
Archäologische Expedition an der indisch-tibetischen Grenze. (Die Umschau. 14., pp. 666-
668). Mit 1 Abb., 3 S., Frankfurt/M. 1910.
Bericht über die im Auftrag der englisch-indischen Regierung von Francke durchgeführte 
'Reise' im Jahr 1909, bei welcher er mehrere Inschriften aus der Zeit der Gugeherrscher in 
Westtibet sowie Reste der Bon-Religion aufnehmen konnte. Die wissenschaftliche 
Bearbeitung dieser Reise findet man bei Francke: Antiquities of Indian Tibet, 2 Vol., 
Calcutta 1926, Reprint 1972.

[475] Francke, August Hermann:
Die Geschichte des Dogra-Krieges. Nach dem Manuskript C des Ladvags rgyalrabs. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 64., pp. 537-552). 16 S., 
Leipzig 1910.
Der ärztliche Missionar Dr. Karl Marx kam 1886 nach Leh. Er arbeitete an einer 
Geschichte des ehemaligen Königreiches. Er starb vor Vollendung seiner großen Arbeit, 
von der ein Teil in englischer Sprache publiziert wurde. Die Geschichte des Dograkrieges 
(1834-1842) ließ er von einem Ladakher Geschichtsschreiber zu Papier bringen. Dessen 
mehrfach verbesserte 3. Version legt Francke hier im tibetischen Text und in deutscher 
Übersetzung vor.

[476] Francke, August Hermann:
Die Sprachenfrage in der west-tibetischen Mission der Brüdergemeine. (Allgemeine 
Missionszeitschrift. 37., pp. 412-420; 448-454). 16 S., Gütersloh 1910.
Geschichtlicher Abriß über den Beginn der Tibetmission der Herrnhuter Brüdergemeine im 
Jahr 1853 in der britisch-indischen Provinz Lahoul. Zentraltibet mit Lhasa war den 
Missionaren ebenso verschlossen wie — aufgrund eines russischen und chinesischen 
Verbotes — das eigentliche Missionsziel Mongolei. Eingehen auf die schwierigen 
sprachlichen Verhältnisse in Lahoul, wo nebeneinander mehrere Sprachen gesprochen 
werden, nämlich tibetisch (in mehreren Dialekten), Tinan, Mandchad, Pahari und Urdu-
Hindi.

[477] Francke, August Hermann:
Ein Siegel in tibeto-mongolischer Schrift von Bhutan. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 64., pp. 553-554). Mit 2 Abb., 2 S., Leipzig 1910.

[478] Francke, August Hermann:
Tibetische Geschichtsforschung und was man dabei erleben kann. Mit Zeichnungen und 4 
Photographien. 24 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1911.
Bericht über einen archäologischen Ausflug 1909 zur Aufnahme von Steininschriften. Mit 
vielen Hinweisen zur Geschichte Tibets.

[479] Francke, August Hermann:
Br. Jäschke und die tibetische Sprache. (Die Brüder. Aus Vergangenheit und Gegenwart 
der Brüdergemeine, pp. 321-327). Mit 2 Abb., 7 S. Verein für Brüdergeschichte, 
Gnadau/Herrnhut 1914.
Dritte Auflage 1922, pp. 264-270.— Beschreibt Jäschkes Herkunft und seinen 
bescheidenen Lebensstil, speziell bei den Eltern des ehemaligen Hemis-Lamas sTobs-rgyas, 
der ihm dort wesentlich beim Erlernen der tibetischen Umgangs- und Schriftsprache half. 
Kurzbiographie des großen Gelehrten.

[480] Francke, August Hermann:
Evangelisationsreisen im Himalaja. (Die Brüder. Aus Vergangenheit und Gegenwart der 
Brüdergemeine, pp. 316-320). Mit 2 Abb., 5 S. Verein für Brüdergeschichte, Gnadau 
1914.
Bereits 1914 in 2. Auflage erschienen, 3. Auflage 1922. Zusammenfassender Bericht aus 
Franckes 'Tibetische Geschichtsforschung', Herrnhut 1911, und Ribbachs 'An den Grenzen 
Tibets', Herrnhut 1900.

[481] Francke, August Hermann:
Vokabular der Manchadsprache. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft. 71., pp. 137-161, 447). 26 S., Leipzig 1917.
Ein Wörterbuch Manchad-Deutsch (einer der in Lahoul gesprochenen Sprachen), als 
Ergänzung zu dem von den Herrnhuter Missionaren in der Manchadsprache 
veröffentlichten Markus-Evangelium.

[482] Francke, August Hermann:
Die Geschichten des toten No-rub-can. Eine tibetische Form der Vetalapancavimsatika aus 
Purig. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 75., pp. 72-96). 25 S., 
Leipzig 1921.
Aus den nach dem 1. Weltkrieg von Francke nach Berlin geretteten tibetischen 
Handschriften veröffentlicht er hier drei Erzählungen (tibetischer Text in Umschrift und 
Übersetzung). Die Rahmenerzählung findet sich so auch im mongolischen Siddhikür, der 
eigentliche Inhalt auch in der indischen Vetalapancavimsatika. Francke vermutet, das diese 
Geschichten (erzählt von einem Leichnam auf dem Weg zur Leichenstätte) von Indien 
zuerst zu den Tibetern und dann zu den Mongolen kamen.

[483] Francke, August Hermann:
Durch Zentralasien in die indische Gefangenschaft. Mit Frontispiz und 15 s/w Abb. auf 
Tafeln. Einige Zeichnungen im Text, 3 Karten. 172 S. Verlag der Missionsbuchhandlung, 
Herrnhut 1921.
Francke reiste 1914 von Deutschland aus über Land durch Rußland und Chinesisch-
Turkistan nach Ladakh, wo er als Missionar tätig gewesen war. Bericht über das selten 
bereiste Nubra-Tal. In Ladakh angekommen, wurde er infolge Ausbruch des Weltkrieges 
nach Srinagar beordert und anschließend eineinhalb Jahre in der Nähe Bombays unter 
schwierigen Bedingungen interniert — obgleich er wenige Jahre zuvor als Beauftragter der 
englisch-indischen Regierung als "Archäologe" wichtige Dienste geleistet hatte. Francke 
schreibt nichts über diese schlimme Zeit, keine Vorwürfe klingen an, vielmehr gibt er in 
einem Anhang eine Beschreibung auch selten besuchter Klöster und einige geschichtliche 
Informationen zum westtibetischen Raum.

[484] Francke, August Hermann:
Die Frage der Bon-Religion. Antrittsvorlesung an der Universität Berlin. (Allgemeine 
Missions-Zeitschrift. 49., pp. 321-331). 11 S. Bertelsmann, Gütersloh 1922.
Ein bedeutender Vortrag, in dem Francke nicht nur die Art seiner Feldforschung in Ladakh 
beschreibt, sondern vor allem auf das aus der Waddell'schen Sammlung nach Berlin 
gekommene gZer-mig Manuskript, ein Bon-Hauptwerk, zu sprechen kommt, um dessen 
Übertragung ins Deutsche er sich so bemüht. Mit Inhaltsanalyse, soweit zum damaligen 
Zeitpunkt möglich.

[485] Francke, August Hermann:
Die tibetische Vetalapancavimsatika (Siddhikür). (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 77., pp. 239-254). 16 S., Leipzig 1923.
Von der Familie der Bar-bog Fürsten in Lahoul erhielt Francke ein etwa 50 Jahre altes 
Manuskript, in dem eine Rahmenerzählung und 13 tibetische Märchen niedergeschrieben 
sind. Diese erinnern, wie schon 'Die Geschichten des toten No-rub-can', an die indische 
Märchensammlung Vetalapancavimsatika und an den mongolischen Siddhikür. Francke 
hält diese tibetische Märchensammlung für die Vorlage des mongolischen Siddhikür.

[486] Francke, August Hermann:
Tibetische Hochzeitslieder. Übersetzt nach Handschriften von Tag-ma-cig. Mit einer 
Einleitung über die Mythologie der tibetischen Sagenwelt und Bildern, meist nach 
Aufnahmen des Verfassers. Lieder in die ursprünglichen Versmasze übertragen von Anna 
Paalzow. (Schriftenreihe Kulturen der Erde. Material zur Kultur- und Kunstgeschichte 
aller Völker. Abteilung Textwerke). Mit 60 s/w Abb. im Anhang, 71 S. Folkwang, Hagen 
i.W./Darmstadt 1923.
Nach einleitender Darstellung der tibetischen Mythologie und der Bon-Religion, 
Ausführungen zum Gesar-Epos und zur tibetischen Kosmologie werden 60 Hochzeitslieder 
wiedergegeben, die zunächst von Francke in Prosa, dann von Frau Anna Paalzow in Verse 
gebracht wurden. Die alten Versmaße wurden als Bindeglied mit dem tibetischen Urtext 
beibehalten. Die Lieder geben einen guten Einblick in das tägliche Leben der Ladakher und 
auch in die Mythologie der Tibeter. Die Zeichnungen sind auf 4 Tafeln und die 
fotografischen Aufnahmen auf 15 Tafeln im Anhang zusammengefaßt. Die Zeichnungen 
auf den 4 Tafeln enthalten von Francke gesammelte Felszeichnungen, vorwiegend vom 
Indusufer bei Khalatse und aus Zanskar (Tiere, Opferspiele, Formen des Svastika, Kesar zu 
Pferd).

[487] Francke, August Hermann:
Tibetische Handschriftenfunde aus Turfan. (Sitzungsberichte der Preussischen Akademie 
der Wissenschaften, philos.- histor. Klasse, pp. 5-20). Mit 6 Abb., 16 S. Akademie, Berlin 
1924.
Die Bruchstücke enthalten 1) Überreste buddhistischer Literatur, 2) Reste eines 
Wahrsagebuches, 3) Briefe aus der Thangzeit.-  Das wertvollste sind die alten Briefe, 
welche durch Erwähnung historischer Namen datierbar sind. Einer ist möglicherweise an 
König Ral-pa-can, der bei seinem geistlichen Namen genannt wird, gerichtet. Das 
Wahrsagebuch, welches auch aus der Thangzeit stammt, zeigt Verwandtschaft zu einem 
Wahrsagebuch in türkischer Runenschrift. Die wichtigsten Fragmente werden von Francke 
übersetzt und kommentiert.

[488] Francke, August Hermann:
Die Jesuitenmission von Tsaparang im Lichte der tibetischen Urkunden. (Zeitschrift für 
Missionswissenschaft und Religionswissenschaft. 15., pp. 269-276). 8 S. Aschendorf, 
Münster 1925.
Kurzer Überblick über die Geschichte der Jesuitenmission in Tsaparang/Guge und 
Wiedergabe der Stellen des Ladakher Königsbuches, die auf den Krieg mit Guge Bezug 
nehmen. Die Jesuiten und ihre Tätigkeit in Guge bzw. das Christentum werden mit keinem 
Wort in den (auch weiteren von Francke beigezogenen) Quellen erwähnt. Ausführliches 
zur Jesuitenmission in Tsaparang siehe Jürgen C. Aschoff, Eching 1989.

[489] Francke, August Hermann:
Felseninschriften in Ladakh. (Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der 
Wissenschaften, 31., philosoph.-histor. Klasse, pp. 366-370). Mit 1 Tafel. 5 S. Akademie, 
Berlin 1925.
In der Nähe des Dorfes Drangtse, westnordwestlich des Pangkongsees in rauher 
unwirtlicher Gegend gelegen, entdeckten die Herrnhuter Missionare einen Felsen mit einer 
Vielzahl von Figuren und Inschriften. In der weiteren Umgebung wurden weitere 
Felseninschriften gefunden. Die Zeichnungen zeigen Jagdszenen, Chörten, 'nestorianische 
Kreuze', sowie Inschriften, die als indisch-buddhistischer Herkunft gedeutet werden. Zur 
Bedeutung dieser Inschriften siehe F. W. K. Müller, Berlin 1925.

[490] Francke, August Hermann:
Geistesleben in Tibet. (Allgemeine Missionsstudien, 2. Heft. Herausgegeben von Prof. D. 
Julius Richter und D. M. Schlunk). Mit 24 Abb. auf Tafeln. 80 S. C. Bertelsmann, 
Gütersloh 1925.
Zur Religion und Literatur Tibets, basierend auf Franckes Erfahrungen in Ladakh und 
Lahoul. Interessante Fotos, so auch von der Missionsstation in Kyelong, ebenso 
Felszeichnungen. Kapitel zur Geschichtsschreibung der Tibeter, zur tibetischen 
Übersetzungsliteratur, auch zur Bon-Religion.

[491] Francke, August Hermann:
Übersetzung eines Briefes aus Turfan, wahrscheinlich aus dem 8. Jahrhundert, der von 
einem Krankheitsfall berichtet. (Archiv für Geschichte der Medizin. 17., pp. 198-199). 2 
S., Leipzig 1925.
Verbesserte Übersetzung eines Dokumentes, bereits in der Arbeit 'Sitzungsberichte, Berlin 
1924' vorgelegt. Kurzes Eingehen auf 'Shan', ein im Text erwähntes Musikinstrument der 
Bon-po.

[492] Francke, August Hermann:
Wa-tsei-sgruns. Fuchsgeschichten, erzählt von dKon-mchog-bkra-sis aus Kha-la-tse. (Asia 
Major. II., pp. 408-431). 24 S., Leipzig 1925.
Reprint 'Johnson Reprint Corporation', New York und London 1964.— Francke ließ vom 
Märchenerzähler rGya-mtsho-pa, der einen großen Schatz an Folklore kannte, 
Fuchsgeschichten (auf die er ebenso wie die Frau des Missionars Ribbach gestoßen war) 
durch den Schulmeister aufschreiben und veröffentlichte auf der Missionspresse in Leh 
(1903, etwa 50 Exemplare) den tibetischen Text. Hier nun folgen der volle tibetische Text 
in Transkription, eine Liste der schwierigen oder unbekannten Wörter und eine deutsche 
Übersetzung. Der 1. Text ähnelt 'Reineke Fuchs', der 2. Text dem 'Gestiefelten Kater'.

[493] Francke, August Hermann:
Buddhistische Volkslieder aus Ladakh. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische 
Sprachen zu Berlin. 30. Abtl. I.: Ostasiatische Studien. pp. 111-122). Mit 1 Karte, 12 S. 
Walter de Gruyter in Kommission, Berlin 1927.
Es werden 3 Lieder in tibetischer Schreibweise, deutscher Übersetzung und mit 
Anmerkungen zum Versmaß, Inhalt, vorkommenden Namen und Umständen der 
Aufzeichnung (bei Festen in Ladakh) berichtet.

[494] Francke, August Hermann:
Die Zufluchtsformel der Bon-Religion der Tibeter. (Neue Allgemeine Missionszeitschrift. 
4., pp. 150-158). 9 S. Bertelsmann, Gütersloh 1927.
Francke fand während seiner Übersetzung des gZer-myig, des 'Hauptwerkes der Bonpos', 
auf Blatt 231 b des 2. Bandes die Zufluchtsformel der Anhänger der tibetischen Bon-
Religion (und etwas weiter im Text deren 'Zehn Gebote'). Ähnlichkeit zum Om Mani 
Padme Hum, zur 'christlichen Dreieinigkeitsformel'  und geschichtliche Einordnung der 
Bon-Formel werden herausgearbeitet. Francke publizierte die ersten 6 Kapitel des gZer-
myig in englischer Übersetzung (Asia Major Vol. 1, 3, 4, 5 und 6), eine Übersetzung der 
restlichen Kapitel wurde nicht veröffentlicht und ist auch in den bekannten Nachlaßteilen 
nicht enthalten (persönliche Mitteilung von Dr. Manfred Taube).

[495] Francke, August Hermann:
Ein Dokument aus Turfan in tibetischer Schrift, aber unbekannter Sprache. 
(Sitzungsberichte der Preussischen Akademie der Wissenschaften. XII., philosoph.-hist. 
Kl., pp. 124-130). Mit 1 Tafel. 7 S. Akademie, Berlin 1927.
Dieses Dokument ist entsprechend der Bezeichnung im Kanjur in der Bru-za Sprache 
geschrieben, durch Vergleich mit bekannten tibetischen Ausdrücken als medizinischer Text 
zu bezeichnen. Mit Ausführungen zum bisher Bekannten und verwandten Texten in der 
Zhan-zhun-Sprache.

[496] Francke, August Hermann:
Das Christentum und die tibetische Bon-Religion. (Deutsche Forschung. Heft 5 
"Völkerzusammenhänge und Ausgrabungen", pp. 100-111). 12 S. Notgemeinschaft Dt. 
Wissenschaft, Berlin 1928.
Über den Einfluß des nestorianischen Christentums auf den Buddhismus Innerasiens, wie 
auch umgekehrt über den Einfluß des Buddhismus auf christliches Gedankengut. Bei seiner 
Übersetzung des Hauptwerkes der tibetischen Bon-Religion, des gZer-myig, sieht Francke 
zahlreiche Parallelen zum Neuen Testament, die er beispielhaft anführt.

[497] Francke, August Hermann:
Drei weitere Blätter des tibetischen Losbuches von Turfan. (Sitzungsberichte der 
Preussischen Akademie d. Wissenschaften. 8., philolog.-histor. Klasse, pp. 110-118). 9 S. 
Akademie, Berlin 1928.
In Ergänzung zu seiner Arbeit von 1924 (Handschriftenfunde aus Turfan) mit drei Blättern 
eines Wahrsagebuches beschreibt Francke jetzt drei weitere Blätter dieses Losbuches aus 
den Le Coqschen Funden. Ausführlich geht Francke auf das beschriebene Würfelorakel ein. 
Einen ähnlichen Text entdeckte er im 123. Band des Tanjur.

[498] Francke, August Hermann:
Königsnamen von Khotan (a-ma-ca) auf tibetischen Dokumenten der 
Turkistansammlungen von London und Berlin. (Sitzungsberichte der Preussischen 
Akademie der Wissenschaften. Phil.-histor. Klasse XXXI., pp. 671-676). 6 S. Akademie, 
Berlin 1928.
Liste der letzten Khotankönige mit ihren Sanskrit- und chinesischen Namen, beginnend mit 
Vijayakirti (665 n. Chr., die Tibeter fallen in Khotan ein) bis Vijaya 'azala (768 n. Chr.). 
Die Könige von Khotan waren damals tibetische Vasallen.

[499] Francke, August Hermann:
Tibetische Dokumente aus Turkestan. (Forschungen und Fortschritte. 4., pp. 365-366). 2 
S., Berlin 1928.
Kurzer Bericht über Franckes Auftrag, die tibetische Manuskriptsammlung von Sir Aurel 
Stein (mehr als 1 200 Stücke), die dieser von seiner 2. Turkestanreise mitgebracht hatte, 
im Britischen Museum zu katalogisieren, sowie über eine parallele Bearbeitung der 
Manuskripte in Berlin von den Expeditionen Grünwedels und Le Coqs nach Turfan. 
Besondere Bedeutung haben dabei die Manuskripte aus der Zeit der tibetischen Besetzung 
Turkestans von ca. 750-850 n. Ch. Eine ausführliche Beschreibung und Faksimile-
Wiedergabe der Tibetica der Berliner Turfansammlung findet man bei Manfred Taube, 
Berlin 1980 (siehe dort).

[500] Francke, August Hermann:
Zwei Erzählungen aus der tibetischen Vetalapancavimsatika. (Zeitschrift für Indologie und 
Iranistik. 6., pp. 244-254). 11 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1928.
Ausschließlich der tibetische Text in lateinischer Umschrift. Die Übersetzung  wurde 
bereits von Francke in seinem Beitrag 'Die tibetische Vetalapancavimsatika', Zeitschrift der 
Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 1923, mitgeteilt (siehe dort).

[501] Francke, August Hermann:
Aus der tibetischen Schule Alt-Turkestans. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische 
Sprachen zu Berlin. 1. Abtl.: Ostasiatische Studien. 32., pp. 147-152). 6 S. Walter de 
Gruyter in Kommission, Berlin 1929.
Francke behandelt hier kleine Holztafeln, die der Sand Turkestans vor dem Verfall bewahrt 
hat. Darauf findet man das tibetische Alphabet (oder Teile davon), wie es zum 
Schulunterricht verwendet wurde. Eine sprachwissenschaftliche Arbeit zum tibetischen 
Alphabet.

[503] Francke, August Hermann und Paalzow, Anna:
Tibetische Lieder aus dem Gebiet des ehemaligen westtibetischen Königreiches. 
Gesammelt, übersetzt und herausgegeben von A. H. Francke. In die tibetischen Versmaße 
gebracht von Anna Paalzow. Nebst einem Anhang Dardischer Lieder aus demselben 
Gebiet. (Mitteilungen des Seminars für Orientalische Sprachen zu Berlin. 34., 1. Abtl.: 
Ostasiatische Studien. pp. 93-136). 44 S. In Kommission Walter de Gruyter, Berlin 1931.
Mit Differenzierung in 'urtibetische' und 'lamaistische' Lieder. Rhythmus, Melodie, Metrik 
und Herkunft der Lieder werden besprochen. Insgesamt 39 Lieder (aus der Heldensage, 
religiöse Lieder, Tanz- und Liebeslieder, Volkslieder, höfische Lieder und vor allem auch 
18 Gesänge dardischer Lieder vom Bono-ná Fest), samt einem Anhang von Melodien, 
zeigen die Intensität, mit der Francke sich dieser Kunstform gewidmet hat.

[504] Frank, Dietmar:
Traumland Nepal. Mit 117 farb. Abb., 6 Karten und 23 S. Trekkingrouten im Anhang. 192 
S. Süddeutscher Verlag, München 1974.
Erweiterte Neuauflage 1977. Erschien auch als Lizenzausgabe der Deutschen Buch-
Gemeinschaft und anderer Buchclubs (1976).— Liebevoll und sachkundig, wie nur ein 
Text- und Bildautor nach vielmaligem Durchwandern dies Land erfassen und beschreiben 
kann, ist dies eine Art journalistisches Handbuch zu fast allen Aspekten Nepals geworden.

[505] Frank, Eduard:
Stufen der Erleuchtung. Rätsel der Seele in Indien, Tibet, Japan, China und Europa. 111 S. 
Verlag Welt und Wissen, Büdingen-Gettenbach 1957.
Dabei ein Kapitel 'Alexandra David-Néel und die Phänomene des tibetischen Okkultismus'.

[506] Frank, Walter A:
Ethnische Grundlagen der Siedlungsstruktur in Mittelnepal unter besonderer 
Berücksichtigung der Tamang. (Hochgebirgsforschung. 5.). Mit 34 Tabellen und 22 
Kärtchen. 182 S. Universitätsbuchhandlung Wagner, Innsbruck/München 1974.
Während zweier Forschungsaufenthalte 1969 und 1970/71 konnte der Autor mit Hilfe 
einheimischer Assistenten in großem Umfang die zahlenmäßige Verteilung der 
verschiedenen Ethnien und Ethniengruppen in 18 Distrikten Mittelnepals nach den 
Parametern Personenzahl, Prozent-Anteil und Zahl der Haushalte und deren Wohnhöhe 
'kartographieren'.

[507] Franke, O(tto) und Laufer, B(erthold):
Lamaistische Kloster-Inschriften aus Peking, Jehol und Si-ngan. Mit Unterstützung der 
Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung herausgegeben. (Epigraphische Denkmäler aus 
China. Erster Teil). 81 Tafeln nebst Einleitung in zwei Mappen. Erste Mappe: 4 ungez. 
Blätter, Tafel 1-35. Zweite Mappe: Taf. 36-81. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 
1914.
Erschien zugleich bei L. Friedrichsen & Co., Hamburg.— Das Werk zeigt 88 von Laufer 
auf der von Jacob H. Schiff ausgerüsteten Expedition (1901-1904) der vom New York 
American Museum of Natural History gesammelten Original-Abdrücke, von chinesischen 
Handwerkern in teils sehr mühevoller Arbeit meisterhaft von den teilweise riesigen 
Steinkolossen abgenommen. Die Einleitung erklärt die verschiedenen Inhalte und Sprachen 
der Schrifttafeln.

[508] Franke, Otto:
Ostasiatische Neubildungen. Beiträge zum Verständnis der politischen und kulturellen 
Entwicklungs-Vorgänge im Fernen Osten. Mit einem Anhang: Die sinologischen Studien in 
Deutschland. 395 S. C. Boysen, Hamburg 1911.
Der Band enthält Aufsätze und Vorträge Frankes aus dem ersten Jahrzehnt des 
Jahrhunderts, darunter auch sieben Abhandlungen zu Tibet (S. 236 bis 295), die sich mit 
den politischen Gegebenheiten im Anschluß an die Younghusband-Expedition 
auseinandersetzen und vorwiegend der differenzierten Information einer breiteren 
Öffentlichkeit dienten. Die Beiträge sind heute noch mit Gewinn zu lesen und stehen auf 
sprachlich und sachlich hohem Niveau.

[509] Franke, Otto:
Siehe auch Johann J. M. de Groot, Berlin/Leipzig 1926.

[510] Franz, Rainer von:
Die unbearbeiteten Peking-Inschriften der Franke-Lauferschen Sammlung. (Asiatische 
Forschungen. 86.). Mit 18 Farbtafeln, 270 S. Otto Harrasowitz, Wiesbaden 1984.
Bearbeitung von 13 meist mehrsprachigen (chinesischen, mandschurischen, mongolischen, 
tibetischen) Inschriften aus sechs Tempeln, autorisiert unter dem K'ang-hsi- und dem 
Ch'ien-lung- Kaiser (17./18. Jh.). Beigefügt sind Tempelbeschreibungen, Tempelchroniken 
und synoptische Transkriptionen der Texte.

[511] Frei-Pont, Marie-Noëlle:
Kezang und Wangmo. Schulbuch für Lese- und Fremdsprachenunterricht der 1.-3. Klässler 
tibetisch/deutsch. Mit farbigen Ab., 76 S. Helvetas, Zürich 1980.

[512] Fremantle, Francesca und Trungpa, Chögyam:
Das Totenbuch der Tibeter. Eine neue Übersetzung aus dem Tibetischen mit Kommentar 
von Francesca Fremantle und Chögyam Trungpa. Aus dem Englischen übersetzt von 
Stephan Schuhmacher. (Diederichs Gelbe Reihe. Tibet. 6.). 18 Abb. (tib. Drucke), 173 S. 
Eugen Diederichs, Düsseldorf/Köln 1976.
(The Tibetan Book of the Dead. The Great Liberation Through Hearing in the Bardo. A 
new translation from the Tibetan with commentary. Shambhala Public., Berkeley/London 
1975). 11. deutsche Aufl. 1989. Diese neue Übersetzung des Bardo-thödol verwendet als 
Grundlage die 1969 in Varanasi von E. Kalsang herausgegebene tibetische Ausgabe und 
drei weitere Blockdrucke.— Der Vortrag eines Seminars von Rinpoche Chögyam 
Trungpa, welches er 1971 in Vermont zum "Totenbuch der Tibeter" veranstaltete, ist als 
Kommentar dieser Übersetzung beigegeben. Chögyam Trungpa erläutert in der Einleitung, 
daß der Bardo-thödol ein Text aus einer Gruppe von Unterweisungen über sechs Arten der 
Befreiung ist. Diese Unterweisungen wurden von Padmasambhava verfaßt und von seiner 
Frau Yeshe Tsogyal zusammmen mit dem Sadhana der beiden Mandalas der 
zweiundvierzig friedlichen und der achtundfünfzig zornvollen Gottheiten aufgezeichnet. 
Chögyam Trungpa betont dabei: Der Lebende sollte sich mit größerer Sorgfalt in die 
Gedanken an das Sterben einüben und den Sterbenden über seine Situation nicht im 
Unklaren lassen. Nur so ist jene Psychologie post mortem gewährleistet, die von der Angst 
vor einer ungewissen Zukunft jenseits des Todes befreit und eine wahrhaft fruchtbare 
Diesseitsgestaltung ermöglicht.

[513] Freydank, Bruno:
Die Greuel der "christlichen" Civilisation. Briefe eines buddhistischen Lama aus Tibet. 
Herausgegeben von Bruno Freydank. 203 S. Buddhistischer Missions-Verlag, Leipzig 
1903.
Freydank, ein "überzeugungstreuer deutscher Buddhist", trifft sich in Europa mit dem 
fiktiven tibetischen Lama 'Tsong-Ka-Pa'. Es entwickelt sich aufgrund der 
Seelenverwandtschaft eine Freundschaft, so daß Tsong-Ka-Pa nach seiner Rückkehr Briefe 
aus Lhasa nach Deutschland schreibt, in denen er seine Erlebnisse in Europa kommentiert 
und sich über die "Greuel der christlichen Civilisation" ausläßt, nämlich Vivisektion, 
Versuche an psychisch Kranken u. ä. Liest man die Tatsachen, und es werden von 
Freydank nur Fakten berichtet, so kann man dem Titel des Buches nur zustimmen. Mit 
Tibet hat das Buch darüber hinaus nichts zu tun, doch werden vielfach buddhistische 
Glaubensinhalte angesprochen.

[514] Friederici, Dorothea:
Namste Nepal. Verlag der evang.-luther. Mission,  1982.
Die Autorin vermittelt in Form von 20 Briefen einen Einblick in verschiedene Aspekte 
Nepals.

[515] Friedl, Wolfgang:
Gesellschaft, Wirtschaft und materielle Kultur in Zanskar (Ladakh). (Beiträge zur 
Zentralasienforschung. 4.). Mit 28 s/w Abb., 79 Diagrammen, Tabellen, Karten und 
Strichzeichnungen. 28 uns 160 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1983.
Der Wiener Völkerkundler hielt sich 1977 und 1979 zu kulturanthropologischen Studien 
im unwirtlichen Zanskar auf. Das Ergebnis seiner ungewöhnlichen Forschungen legt er in 
diesem Buch vor, das alle Aspekte des sozialen Lebens der Zanskari behandelt, 
einschließlich einer Schilderung von Geburt, einer Hochzeit,der Ehe sowie der 
Bestattungszeremonien. Es ist dies das erste ethnologische und kulturanthropologische 
Buch über Zanskar, wobei vorwiegend in einem Ort (Zangla) die wesentlichen Ergebnisse 
gesammelt wurden. Das Buch endet mit Hinweisen auf das Aussterben dieser traditionellen 
Kultur durch zunehmende Öffnung der abgelegenen Region für Touristen und Militär.

[516] Friedl, Wolfgang:
Die Kultur Ladakhs erstellt anhand der Berichte und Publikationen der Herrnhuter 
Missionare aus der Zeit von 1853-1914. Ein Beitrag zur historischen Ethnographie des 
westlichen Himalaya. (Dissertation, Grund- und Integrativwissenschaftl. Fakultät der Univ. 
Wien). Mit 133 Abb., Karten des Missionsgebietes, Schriftproben und Chronogrammen. 
698 S. Universität Wien, Wien 1984.
Eine umfangreiche Arbeit anhand der Quellen der Missionare, unter Einbeziehung weiterer 
Literatur, letztlich nicht nur eine Kulturgeschichte Ladakhs, sondern ebenso eine 
Geschichte der Herrnhuter Missionare und ihrer 'tibetologischen' Leistungen. Unter 
Auswertung der umfangreichen publizierten und unpublizierten Schriften der Herrnhuter 
Brüder in Lahoul und Ladakh, die heute in Herrnhut (Sachsen) gesammelt und Forschern 
und Interessenten zugänglich gemacht werden, zeichnet der Autor ein 'ethnohistorisch-
statisches Kulturbild'. Einmalig im Detailreichtum und erstmals chronologisch und in 
diesem Umfang zugänglich gemacht, werden hier die Berichte der Brüder vorgelegt, die 
mehrheitlich mehr Ethnologen und Sprachwissenschaftler als Missionare im engeren Sinn 
waren.

[517] Friedrich, Johannes:
Geschichte der Schrift, unter besonderer Berücksichtigung ihrer geistigen Entwicklung. 
Bildauswahl und Zeichnungen von W. Zaumseil. Mit 424 Abb., 408 S. Carl Winter, 
Heidelberg 1966.
Enthält im 1. Hauptteil: 'Die große schriftschöpferische Leistung der Alten Welt', 
Unterabteilung VII (Die silbischen Ableger der semitischen Schrift in den indischen 
Schriften) eine kurze Beschreibung der tibetischen Schriften.

[518] Fritsche, N von:
Siehe N. Prschewalski, Gotha 1874.

[519] Fuchs, Gerhard:
Zum Bau des Himalaya. (Denkschriften Band 113, Österreichische Akademie der 
Wissenschaften, Mathem.-naturwissenschaftl. Klasse). Mit 70 Abb. und 9 Falttafeln, dabei 
1 Karte Dolpo und Dhaulagiri Himal. 211 S. In Kommission Springer, Wien 1967.
Geologische Arbeiten aus West-Nepal, wo der Autor als Expeditionsgeologe bei der 
'Österreichischen Dhaula Himal Expedition 1963' teilnehmen konnte. Neben einer 
Beschreibung des niederen und des hohen Himalaya wird die 'Tibet-Zone' nach 
Stratigraphie und Tektonik bearbeitet, es werden auch die aufgesammelten Fossilien 
beschrieben. Umfangreiche Spezialbibliographie.

[520] Fuchs, Walter:
Der Jesuiten-Atlas der Kanghsi-Zeit. Seine Entstehungsgeschichte nebst Namensindices für 
die Karten der Mandjurei, Mongolei, Ostturkestan und Tibet mit Wiedergabe der Jesuiten-
Karten in Originalgrösse. (Monumenta Serica. Monograph Series. 4.). Mit 36 Karten in 
einer Kassette. 414 S. Fu-Jen Universität, Peking 1943.
Die bedeutendste wissenschaftliche Leistung der Jesuiten-Mission in China ist ihr Atlas des 
chinesischen Reiches, entworfen unter der Regierung des Kanghsi-Kaisers in den Jahren 
1708 bis 1716; er ist zugleich das größte kartographische Werk dieser Zeit überhaupt. Die 
erstmals wissenschaftlich bearbeitete Entstehungs- und Druckgeschichte dieses Atlasses 
mit Einzelheiten zu den von den Missionaren durchgeführten Ortsbestimmungen ist ebenso 
faszinierend wie speziell die Geschichte der Karte Nr. 34 (Nr. 36) 'Tibet', die in zwei 
Versionen (eine frühere um 1710, eine spätere um 1717) in den Atlas aufgenommen 
wurde, und zwar nach Reisen in Tibet sowohl des Paters Fridelli wie der speziell mit 
kartographischen Missionen (auch Gangesquellen) betrauten Lamas Culcim und Dsangbu 
Ramjamba.

[521] Fürholzer, Edmund:
Arro! Arro! So sah ich Tibet. Mit zahlreichen s/w und 18 farb Abb., Karten im Vor- und 
Nachsatz. 388 S. Wilhelm Limpert, Berlin 1942.
Arro! Arro! (a-rogs, a-rogs) ist der Ruf, mit dem sich osttibetische Stammesangehörige 
gegenseitig begrüßen. Das Buch gibt die ausführliche Schilderung einer Reise aus dem Jahr 
1936 von Lanchow zum Kloster Labrang, und zwar mit einer umfangreichen 
Bilddokumentation. Zusammentreffen mit dem aus dem Exil nach Tibet zurückkehrenden 
Panchen Lama, aber auch mit anderen hohen kirchlichen und weltlichen Würdenträgern, 
etwa mit dem Fürst der kriegerischen Ngolok. Ein Tibet-Klassiker! Es gibt nur wenig 
deutschsprachige Literatur zu Labrang, und dieses Buch ist zudem deshalb interessant, weil 
Labrang während der chinesischen Wirren nach 1936 geplündert und zerstört wurde. Die 
Stärke des Buches liegt ganz besonders im Bildteil, da die Fotos sowohl das Gebiet um 
Labrang zeigen, den Klosterort samt Innenaufnahmen von verschiedenen Tempeln, 
Volkstypen und vor allem auch Portraits der Geistlichkeit, aber auch etwa Bilder vom 
Zeltlager der Pilger, alles mit ausführlichen Bildlegenden.

[522] Fuhrmann, Ernst:
Siehe Isaac Jacob Schmidt, St. Petersburg 1839 (Reprint Berlin 1925). Da in diesem 
Reprint Isaac Jacob Schmidt nicht erwähnt wird, taucht Ernst Fuhrmann, der Herausgeber 
des Reprints, gelegentlich als eigenständiger Autor auf.

[523] Funke, Friedrich Wilhelm:
Die Vorstellungswelt der Primitiven als Element der lamaistischen Volksreligion. 
(Inaugural-Dissertation, Philosoph. Fakult., Univ. Köln). 120 S. Univ. Exemplar, Köln 
1947.

[524] Funke, Friedrich Wilhelm:
"Beiträge zur Sherpa-Forschung". Eine 6bändige Monographie des Sherpa-Volkes. 
Herausgegeben und eingeleitet von Friedrich W. Funke. Universitätsverlag Wagner, 
Innsbruck/München 1968-82.
Die sechs Bände sind unter dem jeweiligen Autor/Autoren aufgelistet. Sie sind ebenfalls 
Teil der 14 bändigen Arbeit "Khumbu Himal" (Hrsg. Walter Hellmich) und dort als Bände 
8 bis 12 sowie Band 14 gelistet (siehe auch dort). Prof. Funke leitete ab 1964 die 
Forschungen im Sherpaland und ab 1970 im Tamang-Gebiet.

[525] Funke, Friedrich Wilhelm:
Religiöses Leben der Sherpa. Beiträge zur Sherpa-Forschung, Band 2. (Khumbu Himal. 
9.). Mit 185 (davon 99 farb.) Abb. und 2 Karten im Anhang. 369 S. Universitätsverlag 
Wagner, Innsbruck/München 1969.
Als Ausdrucksformen des religiösen Lebens werden zunächst die geographische Umwelt 
und das Geistesleben im Sherpaland geschildert. In weiteren Kapiteln werden Naturgeister 
in Mythos und Kult, Sherpa-Schamanen, Berggeister und Berggötter, Gomba und 
Priesterstand, Dumje-Fest und Gebchi-Ritual, Seelenvorstellungen und Totenritual sowie 
religiöser Eklektizismus auf Sherpa-Thankas und Tsaglis und kultische Texte der Sherpa 
abgehandelt. Die Karten zeigen die Zentren der Bon-Religion in Tibet, den Wanderweg der 
Sherpa sowie das heutige Siedlungsgebiet der Sherpa im Everestgebiet. "Es sind vor allem 
Beobachtungen im Solu-Gebiet zugrunde gelegt, da dort im Vergleich mit dem Khumbu-
Bereich die alten Sherpa-Sippen nicht durch jüngere Zuwanderung und ihre alten religiösen 
Vorstellungen weniger durch lamaistische überlagert sind. Die einzelnen 
Klostergründungen der nichtreformierten Nyingma-pa gingen vornehmlich vom 
südtibetischen Rong-phu aus. Die Sherpa erlauben somit wertvolle Rückschlüsse auf die 
Verhältnisse in ihrer osttibetischen Heimat etwa im 15. Jh. oder früher. Der kodifizierte 
Lamaismus stellt allerdings nur einen dürftigen Oberbau dar" (S. Hummel in Ethnologische 
Zeitschrift Zürich, 1974).

[526] Funke, Friedrich Wilhelm:
Die Sherpa und ihre Nachbarvölker im Himalaya. Herausgegeben und eingeleitet von 
Wilhelm Ziehr. 86 Abb., 2 Karten, 210 S. Wolfgang Krüger, Frankfurt/M. 1978.
Eine wirkliche Erforschung der Sherpa, die vor etwa 500 Jahren aus Tibet nach Ostnepal 
auswanderten, begann erst 1951, als Nepal seine Grenzen für Ausländer öffnete. In den 
überlieferten Texten aus dem 16. Jh. — das wichtigste Schriftstück 'Ruyi — oder der 
Bericht von den Knochen' — ist festgehalten, was sich zwischen 1450 und 1585 im fernen 
Osten des tibetischen Hochlandes ereignet hat und zur Auswanderung führte. Mit Akribie, 
aber ganz ohne wissenschaftliche Bürokratie beschreibt der Autor Leben und Geschichte 
der Sherpa, die ihres Glaubens wegen (Festhalten an den nichtreformierten Traditionen, die 
sie sich bis heute bewahrt haben) in die Bergwelt Ostnepals emigriert sind. F. W. Funke, 
Ethnologe, fügt eine philosophische Komponente hinzu, in dem er die Gedankenwelt 
dieses fernen Bergvolkes auch für uns, die westlichen Menschen des 20. Jhs., relevant 
macht (nach einer Rezension von Gisela Bonn).

[527] Funke, Friedrich Wilhelm, Frerkes, Wilhelm, Thingo, Tsering T, Tsering, Pema, und 
Frank, Walter A:
Die Sherpa und ihre Nachbarn. Beiträge zur Sherpa-Forschung, Band 6. (Khumbu Himal. 
14.). Supplementband. Mit 11 Tafeln und 92 Abb., 295 S. Universitätsbuchhandlung 
Wagner, Innsbruck/München 1982.
Die Feldforschung für diesen Band wurde vornehmlich in den Jahren 1965 bis 1969 
durchgeführt. Sie enthält Arbeiten zum kultischen Knochenschmuck, über Schamanen und 
Pseudo-Schamanen bei den Sherpa und ihren Nachbarn, eine vergleichende Wortliste 
Tibetisch/Sherpa/Tamang/Nepali und Ritualtexte der Sherpa.

[527 a] Futterer, Karl (1866-1906):
Die allgemeinen geologischen Ergebnisse der neueren Forschungen in Zentral-Asien und 
China. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen. Ergänzungsband XXV., Ergänzungsheft Nr. 
119.). Mit 1 mehrfach gefalt. farb. Karte, 1 mehrf. gefalt. farb. Profiltafel. 60 S. Justus 
Perthes, Gotha 1896.
Karl Josef Futterer (1866-1906) gilt als bedeutender, leider viel zu früh verstorbener 
Asienforscher. Er bereiste 1898/99 u. a. Tibet und ergänzte in wesentlichen Punkten die 
geographischen und geologischen Forschungen von Prschewalski und Sven Hedin. Das 
hier gelistete Werk enthält eine Würdigung und Aufarbeitung der geologischen 
Erkenntnisse der Expedition des Grafen Béla Széchenyi bzw. seines mitreisenden 
Geologen L. von Lóczy (siehe dazu Graf Béla Széchenyi, 1893/99) aus den Jahren 1877-
1880. Auch Ergänzung und Verwertung der Arbeiten von v. Richthofen. Hinsichtlich Tibet 
werden die östlichen und nordöstlichen Grenzgebiete beschrieben. Ein eigenes Kapitel ist 
dabei den Goldvorkommen und der Goldwäscherei gewidmet.

[528] Futterer, Karl:
Herr Dr. K. Futterer: Geologische Beobachtungen am Terek-Pass. 
[Aus einem Bericht an den Vorstand, d. d. Kaschgar, 15. Februar 1898]. (Zeitschrift der 
Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 25., pp. 262-265). 4 S., Berlin 1898.

[529] Futterer, Karl:
Beiträge zur Geschichte des östlichen Centralasien und Chinas während der letzten 
geologischen Perioden. (Verhandl. des Naturwissenschaftl. Vereins Karlsruhe. XIII., 1895-
1900, pp. 591-618). Mit 3 Zeichnungen im Text. 28 S. G. Braun, Karlsruhe 1900.

[530] Futterer, Karl:
Land und Leute in Nordost-Tibet. (Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 35., 
pp. 297-341). 45 S., Berlin 1900.
Vieles zu ethnologischen Details, sowohl im profanen wie im klösterlichen Bereich — eine 
kleine Kulturgeschichte Tibets.

[531] Futterer, Karl:
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.—  Band 1: Geographische Charakter-Bilder. 
Mit 203 Illustrationen im Text, 40 Tafeln, Panoramen und Profilen nach photogr. Aufn. 
des Verfassers, 2 bunten Tafeln, 1 (mehrfach gefalt.) farbige Übersichtskarte von Asien. 
545 S. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1901.
Für Einzelheiten und Kommentar der Bände 2 und 3 siehe die getrennten nachfolgenden 
Einträge.— Im ersten Band werden "in allgemein-verständlicher Darstellung geograpische 
Schilderungen, Reise-, Natur- und Völkerbilder unter Verwendung zahlreicher 
fotografischer Abbildungen und die Charakterzüge der bereisten Gebiete für einen weiten 
Leserkreis" mitgeteilt. Die Abbildungen sind von hervorragender Qualität und zeigen viele 
ethnologische Details einer heute leider oft schon "westlich" überformten Kultur. Im 
Vorwort schreibt Futterer, daß eines der Hauptziele der Expedition der Erforschung des 
Oberlaufs des Hoang-Ho in Tibet diente, wobei etwa 700 fotografische Plattenaufnahmen 
13/18 cm angefertigt wurden. Die zoologische Sammlung (Dr. Holderer) wurde dem 
Museum für Naturkunde zu Berlin, die botanische Sammlung dem Botanischen Museum 
Berlin und seine eigene geologische Sammlung dem Mineralienkabinett in Karlsruhe 
übereignet.

[532] Futterer, Karl:
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.— Band 3: Naturwissenschaftliche und 
meteorologische Ergebnisse. Abhandlungen von Dr. L. Diels, Prof. Dr. Futterer, Prof. Dr. 
A. Andreae, Dr. J. Böhm, Prof. Dr. H. Potonie, Prof. Dr. E. Schellwien, Prof. Dr. 
Schwarzmann, Prof. P. Matschie und von Elsner. 3 Lieferungen. Mit 22 Illustrationen im 
Text und 18 Lichtdrucktafeln. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1903-1911.
Der 3. Band erschien in 3 Lieferungen und mit mehreren Nachträgen, jeweils neu paginiert, 
zwischen 1903 und 1911. Lieferung I (1903) enthält Beiträge zur Botanik, Zoologie und 
Paläontologie (11 Tafeln), 147 S. Lieferung II (1911) enthält Beiträge zur Mineralogie und 
Petrographie, sowie Nachtrag Zoologie und Nachtrag Botanik (8 Tafeln), 132 S. und 29 S. 
bzw. 17 Seiten für die Nachträge. Lieferung III (1903) enthält den Beitrag von G. von 
Elsner über Meteorologie, Erdbodentemperaturen und Höhenmessungen (161 S.). Die 
Herausgabe dieses dritten Bandes verzögerte sich erheblich durch den frühen Tod 
Futterers. Von besonderem Interesse dürften auch heute noch die Beiträge zu Flora und 
Fauna sein, da durch die raschen politischen und zivilisatorischen Veränderungen vieles 
heute nicht mehr so anzutreffen ist (Schwund des Artenreichtums!), wie von K. Futterer 
und dem Spiritus rector dieser Expedition, Dr. Holderer, damals aufgezeichnet und 
gesammelt.

[533] Futterer, Karl:
Geographische Skizze von Nordost-Tibet. Begleitworte zur Kartenaufnahme des 
Reiseweges vom Küke-nur über den oberen Hoang-ho und durchs Thao-Tal nach Min-
tschou. 2 farbige u. gefaltete Karten. (Dr. A. Petermanns Mitteilungen. Ergänzungsband 
XXX., Ergänzungsheft Nr. 143.). 66 S. Justus Perthes, Gotha 1903.
Futterer bezeichnet als wichtigstes Ergebnis der ganzen Tibetreise die Entdeckung und 
fotografische wie topographische Aufnahme der Südseite und der Kammlinie der 
mächtigen Gebirgskette Sarü-Dangerö, die sich als Teil des Amne-Matschin-Gebirges 
(oder Tsi-schi-schan) in dem großen Bogen des Hoang-ho in OSO-WNW-Richtung als 
gewaltige und dominierende Gebirgskette hinzieht.


[535] Futterer, Karl (und Andrée, Karl):
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.— Band 2: Geologische Charakter-Bilder. 
Zweiter Halbband: Die Oasen des westlichen Kansu und der Nan-schan. Das Küke-nur-
Gebiet. Das nordöstliche Tibet und das obere Thao-Tal bei Min-tschou. Inner-China. Mit 1 
Titelbild, 162 Illustrationen im Text, 42 Lichtdrucktafeln nach photogr. Aufnahmen v. 
Prof. Futterer und Prof. Schwarzmann und nach Zeichn. von Futterer. 1 Karte. 294 S. 
Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1909.
Nach dem Tod Futterers übernahm Dr. K. Andrée nicht nur die letztliche Fertigstellung 
von Band II, Teil 1, sondern erarbeitete mit großem Aufwand aus den Notizen Futteres 
auch den gesamten zweiten Halbband des II. Bandes.

[536] Futterer, Karl (und Noetling, Fritz):
Durch Asien. Erfahrungen, Forschungen und Sammlungen während der von Amtmann Dr. 
Holderer unternommenen Reise. 3 Bände.— Band 2: Geologische Charakter-Bilder. Erster 
Halbband: Das Alai-Gebirge. Das nördliche Tarimbecken. Der östliche Thien-schan. Die 
Wüste Gobi zwischen Hami und Su-tschou. Mit 166 Illustrationen im Text, 40 
Lichtdrucktafeln nach photographischen Aufnahmen von Prof. Futterer, 3 Profiltafeln und 
4 geologischen (farb. und mehrf. gefalt. lose im Anhang) Karten. 394 S. Dietrich Reimer 
(Ernst Vohsen), Berlin 1905.
Prof. Futterer erlag einer schweren Krankheit während der Fertigstellung dieses 2. Bandes, 
der daraufhin von Dr. Fritz Noetling weitergeführt und abgeschlossen wurde. Noetling 
selbst hatte Forschungsreisen im Süden des tibetischen Hochlandes, d. h. am Nordhang des 
Himalaya durchgeführt. Dieser 1. Teil des zweiten Bandes von "Durch Asien" enthält ein 
eigenes Namens- und Sachregister und ist eine zusammenhängende Schilderung der 
wissenschaftlichen geologischen Beobachtungen auf dem Expeditionsabschnitt von Osch 
bis nach Sou-tschou.

[537] Futterer, Karl und Dr. Holderer:
Zweiter Bericht über die Reise nach Central-Asien. Kaschgar — Khami — Su-tschou — 
Liang-tschou. 24. Februar bis 23. Juni 1898. (Verhandlungen der Gesellschaft für 
Erdkunde. 25., pp. 448-455). 8 S., Berlin 1898.
Vorwiegend klimatologische Ausführungen.

[538] Futterer, Karl und Dr. Holderer:
Dritter Bericht über die Reise durch Central-Asien und China. Von Liang-tschou zum 
Kuku-nor, durch das nordöstliche Tibet zum oberen Tao-Thal, und über Min-tschou, Si-
ngan, Han-kou nach Schanghai. (Verhandl. der Gesellschaft für Erdkunde, 26., pp. 139-
150). 12 S., Berlin 1899.
Vorwiegend klimatologische und geologische Beschreibung.

[539] Gabrisch, Karl:
Geld aus Tibet. Sammlung Dr. Karl Gabrisch. Ausstellung des Münzkabinetts der Stadt 
Winterthur 27. September bis 12. August 1990. Mit zahlreichen s/w Abb. auf 42 Tafeln, 3 
s/w Fotos, zahlreiche Illustrationen, 5 Skizzen und Pläne, 1 gefaltete Übersichtskarte im 
Anhang. 118 S. Stadt Winterthur/Tibet-Institut, Winterthur und Rikon 1990.

[540] Gabrisch, Karl:
Siehe auch Wolfgang Hellrigl u. K. Gabrisch, Santa Monica 1983, im Abschnitt 
'Bibliographien'.

[541] Gäng, Peter:
Das Tantra des Grausig-Groß-Schrecklichen. Mit einigen s/w Abb., 140 S. Stechapfel 
Produktion, Berlin 1981.
(Teilweise nach "Christopher S. George: The Candamaharosana Tantra. A critical edition 
and English translation. American Oriental Series, Vol. 56. New Haven/USA 1974"). Der 
Autor publiziert hier seine deutsche Übersetzung des Candamaharosana Tantra, der ersten 
und einzigen deutschen Übersetzung dieses Tantra. Er erläutert in der ausführlichen 
Einleitung nicht nur sein Verständnis dieses Tantra, sondern auch die Schwierigkeiten einer 
derartigen Übersetzung. 'Beim Übersetzen gehen immer Inhalte und Zusammenhänge 
verloren: Satzmelodie, Klang, Assoziationen, Nebenbedeutungen'. Gängs Übersetzung ist 
daher so wortgetreu wie möglich, das heißt auch die Satzstellung des Originals wurde nach 
Möglichkeit beibehalten, weil die Reihenfolge der Ausdrücke eine wichtige Rolle spielt. 
Dieses Tantra für die tantrische Gottheit Candamaharosana ist heute noch besonders in 
Nepal lebendig.

[542] Gäng, Peter:
Probleme der Sprache in der Mystik des tantrischen Buddhismus. Ein Beitrag zur 
buddhistischen Hermeneutik. (Dissertation Freie Universität Berlin, Fachbereich 
Philiosophie und Sozialwissenschaften II.). 181 S. Universität, Berlin 1987.

[543] Gäng, Peter:
Das Tantra der verborgenen Vereinigung. Guhyasamaja-Tantra. Aus dem Sanskrit 
übersetzt und herausgegeben von P. Gäng. Mit 11 Text-Illustrationen. 304 S. Eugen 
Diederichs, München 1988.
Mircea Eliade rühmt das Guhyasamaja-Tantra als wahrscheinlich ältesten Text des 
Diamantfahrzeuges — "und sicher der wichtigste". Niedergeschrieben zwischen dem 3. 
und 7. Jh., ist es eine Quintessenz religiöser, philosophischer und psychologischer 
Anschauungen des Buddhismus. Mehr als andere Werke beruht es auf innerem Erleben, 
das in einer reichen Symbolsprache seinen Ausdruck findet. Der vollständige Titel lautet 
"Das geheime übergroße Geheimnis von Körper, Rede und Denken aller Vollendeten, die 
verborgene Vereinigung, der große verborgene Tantrakönig". Peter Gäng erklärt am Ende 
seiner umfangreichen Einleitung, die zum Verständnis des Textes eine wichtige 
Voraussetzung darstellt, daß "einen mystischen Text von einer Sprache in eine andere zu 
transponieren, was ja auch heißt, die mystische Tradition einer Kultur darzustellen, eine 
nahezu unlösbare Aufgabe ist - erst recht, wenn es sich um einen vielschichtigen Text wie 
das Guhyasamajatantra handelt".

[544] Gail, Adalbert J:
Tempel in Nepal (Band I). Ikonographie hinduistischer Pagoden in Patan Kathmandutal. 
Mit einigen Textillustrationen und 178 s/w Abb. auf Tafeln im Anhang. Text 93 S. 
ADEVA, Graz 1984.
Dieser Band beschäftigt sich mit der Ikonographie von vier hinduistischen Pagodentempeln 
in Patan, die bisher in der Kunstgeschichte eher stiefmütterlich behandelt worden waren.

[545] Gail, Adalbert J:
Tempel in Nepal (Band 2). Ikonographische Untersuchungen zur späten Pagode und zum 
Sikhara-Tempel. Mit 182 s/w Abb. auf 60 Tafeln im Anhang. 78 S. ADEVA, Graz 1988.
Im Mittelpunkt steht der prachtvolle Ramayana-Fries am Krsnatempel, erbaut im Jahr 1637 
n. Chr.

[546] Gaillarde, Raphaël (Foto) und Delacampagne, Christian (T):
Ladakh. (Atlantis Spektrum. 3.). Aus dem Französischen übersetzt von Odette A. Brändli. 
46 farb. Abb., Text 22 S. Atlantis, Zürich 1980.
(Ladakh. Flammarion & Arthaud, Paris 1980).— Die deutsche Ausgabe erschien auch im 
Buchclub Ex Libris, Zürich 1982.

[547] Gaisbauer, Herbert (Hrsg):
Tibetausstellung. Sammlung Heinrich Harrer. Veranstaltet von der Österreichischen 
Kulturvereinigung im Museum für Völkerkunde, Neue Hofburg, Wien, vom 18. Jan. bis 
30. April 1966. Katalogredaktion Hans Mandorff. 119 S. Gistel, Wien 1966.

[548] Galwan, Gulam-Rassul:
Als Karawanenführer bei den Sahibs. Aus dem Englischen übersetzt von Paul Fohr. Mit 25 
Abb. auf Tafeln, 1 gefalt. Karte. 268 S. Kurt Vowinckel, Berlin 1924.
(Servant of Sahibs. Edited by R. Barrett. Heffer & Sons, Cambridge 1923).—  Es sind dies 
die Lebenserinnerungen eines afghanischen Karawanenführers aus Leh/Ladakh, der 1885 
bis kurz vor Lhasa (mit Littledale) gelangte, aber auch unter anderen bekannten 
europäischen Reisenden diente. Die Abb. stammen von Le Coq, dem Leiter der deutschen 
Turfanexpedition. Galwan besuchte übrigens die Missionsschule der Herrnhuter in seiner 
Heimatstadt Leh.

[549] Gampopa:
Juwelenschmuck der geistigen Befreiung. Das Buch des tibetischen Buddhismus. Aus dem 
Tibetischen übertragen und mit einem Glossar schwieriger Begriffe versehen von Herbert 
Guenther. 312 S. Eugen Diederichs, München 1989.
(sGam.po.pa. The Jewel Ornament of Liberation. Translated and annotated by Herbert V. 
Guenther. Rider & Co., London 1971; new Edition, foreworded by Chögyam Trungpa, 
Shambhala Publ., Boston 1986).— Von den früheren von H. V. Guenther herausgegeben 
englischen Versionen wird ein Originaltitel im Impressum nicht aufgeführt. Gampopas 
Werk ist ein grundlegender Text zum Verständnis des tibetischen Buddhismus, in 
poetischer und dennoch deutlicher Sprache verfaßt, mit zahlreichen anschaulichen 
Beispielen versehen. Es ist eine eher intellektuell ausgerichtete Gesamtdarstellung des 
buddhistischen Weges als geistigem Entwicklungsvorgang des Menschen, in dem der 
erlebnismäßige Aspekt (bis auf die beiden letzten Kapitel) weitgehend im Hintergrund 
bleibt, also eine Schrift in der Nachfolge des Atisa (980-1052), letztlich ein Kompendium 
des Mahayana-Buddhismus lamaistischen Stils.— Mit einer Biographie des Gampopa in 
der Einleitung, die den Weg vom 'Verstehen' zum 'Erleben' nachzeichnet, von Gampopas 
Schulung in einem bKa'-gdams-pa Kloster bis zu seiner 'Wandlung' nach einem 
Zusammentreffen mit Milarepa.

[550] Gampopa  (1079-1153):
Siehe auch Michael A. Colsman, Rikon 1986; Thrangu Rinpoche, Wien 1988; Gendün 
Rinpoche 1986.

[551] Gansser, Augusto:
Siehe auch Arnold Heim und August Gansser, Zürich/Leipzig 1938.

[552] Gansser, Ursula, Gansser, Augusto (Fotos), Olschak, Blanche Christine (Text):
Bhutan. Land der verborgenen Schätze. 80 S. mit 112 Farbfotos, Karte (jeweils im 
vorderen und hinteren Einband). Text 32 S. Hallwag, Bern/Stuttgart 1969.
Von den gleichen Autoren (siehe Ursula Markus-Gansser u. a. 1983) erschien 15 Jahre 
später unter ähnlichem Titel eine weitgehend neugestaltete Ausgabe dieses Buches über 
Bhutan.

[553] Ganzenmüller, Konrad:
Tibet. Nach den Resultaten geographischer Forschungen früherer und neuester Zeit. Mit 
einer Einleitung von Hermann von Schlagintweit-Sakünlünski. (Inauguraldissertation 
philosoph. Fakultät, Universität Leipzig). 132 S. Levy und Müller, Stuttgart 1878.
Faßt den Wissensstand über Tibet, seine Geschichte, seine Geographie, Ethnologie und 
Religion, soweit er bis gegen Ende des 19. Jh. erreicht worden war, zusammen. Verwendet 
auch seltene Quellen, oft zitiert. Bibliographische Angaben wie bei fast allen Werken des 
letzten Jahrhunderts nur spärlich bzw. bis fast zur Unkenntlichkeit verkürzt.

[554] Ganzenmüller, Konrad:
Die Bevölkerung in dem Centralzug des nordwestlichen Himalya. Mit einleitenden 
allgemeinen Bemerkungen. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 
38., pp.59-63, 74-80). 12 S., Braunschweig 1880.
Übersichtsarbeit über die unterschiedlichen Bevölkerungen tibetischer (mongolischer) und 
kaukasischer (arischer) Abstammung, die eng miteinander verflochten im westlichen 
Himalaya leben.

[555] Ganzenmüller, Konrad:
Der Central-Zug des nordwestlichen Himalaya. (Deutsche Rundschau für Geographie und 
Statistik. 3., pp. 149-161, 213-222, 253-256). 27 S. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1881.

[556] Ganzenmüller, Konrad:
Über Klima, Pflanzen- und Tierwelt in dem Centralzug des nordwestlichen Himalaya. 
(Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin. 16., pp. 385-420). 36 S., Berlin 1881.
Überwiegend klimatologische Daten, gesammelt von verschiedenen Autoren, vorwiegend 
von den Brüdern Schlagintweit. Ein umfangreiches Zahlenwerk, speziell auch zu Zanskar, 
Ladakh, Lahoul und Spiti. Weniger ausführlich wird die Pflanzenwelt, am kürzesten die 
Tierwelt beschrieben.

[557] Ganzenmüller, Konrad:
Kaschmir. (Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. 4., pp. 511-517, 551-562). 
Mit 4 Abb., 19 S. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1882.
Eine Beschreibung von Srinagar und der umliegenden Landschaft, basierend auf den 
Berichten der Brüder Schlagintweit und dem Werk von Carl Hügel 'Kaschmir und das 
Reich der Siek'. Wie alle Arbeiten des Autors gut recherchiert und als Übersicht angenehm 
zu lesen.

[558] Ganzenmüller, Konrad:
Kaschmir, sein Klima, seine Pflanzen- und Thierwelt. (Mittheilungen der Geographischen 
Gesellschaft in Wien. 30. 
[der neuen Folge XX.), pp. 579-596). 18 S. Eduard Hölzel, Wien 1887.
Diese Arbeit wurde als Fortsetzung von "Kaschmir, sein Klima etc.", Berlin 1881, 
veröffentlicht. Wie die anderen Arbeiten des Autors ist auch diese Übersicht hervorragend 
recherchiert.

[559] Gast, Gustav:
Sven von Hedins abenteuerliche Reise durch Tibet. Auf Grund von Hedins Werk 
'Abenteuer in Tibet' der Jugend und dem Volke erzählt. (Stuttgarter Jugendbücher). Mit 
Abb. auf 4 Tafeln, 202 S. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgt/Berlin/Leipz 
(1920).
Weitere Auflagen, so etwa 1938 (33. bis 35. Tausend).

[560] Gebauer, A K:
Um den Mount Everest. Fahrten und Abenteuer. Mit 74 Abb. nach Originalaufnahmen, 1 
mehrf. gefalt. Karte. 213 S. Deutscher Verlag f. Jugend u. Volk, Wien/Leipzig 1925.
Zweite Auflage 1930.— Auf drei Reisen 1906/7, 1910/11 und 1913 bis 1920 sammelte der 
Autor seine Eindrücke am Oberlauf des Ganges (bis nach Badrinath), in Darjeeling/Sikkim 
und am nepalesischen Südrand, zuletzt bei einer ausgedehnten Reise im chinesisch-
birmanisch-tibetischen Grenzgebiet. Es sind die 'einfachen Erlebnisse' eines Einzelgängers, 
die hier geschildert werden.

[561] Geiger, Rudolf:
Die Kaschmirfrage im Lichte des Völkerrechts. (Schriften zum Völkerrecht. 12.). 288 S. 
Duncker & Humblot, Berlin 1970.
Die jüngere Geschichte Kashmirs und seine Grenzkonflikte werden abgehandelt, mit 
Quellenmaterial und Originaldokumenten.

[562] Gelbrich, Uli:
Tibetische Hunde. Mit 44 farb. Abb. und einigen Strichzeichnungen im Text. 140 S. 
Urania, Leipzig/Jena/Berlin 1987.
Zugleich Lizenzausgabe für Kynos Verlag, Mürlenbach/Eifel 1987.— Neben M. Siber 'Der 
Tibethund', Winterthur 1897, und W. Nouc 'Tibetische Hunde', Stuttgart 1978, eine der 
wenigen Spezialpublikationen zu diesem Thema (samt Überblick über die Geschichte des 
Tibethundes, Bibliographie und Register).

[563] Gelder, Stuart und Gelder, Roma:
Visum für Tibet. Eine Reise in das geheimnisvollste Land der Erde. Aus dem Englischen 
übersetzt von Annelore Klein. Mit Karte im Vorsatz, 5 farb. Abb., 28 s/w Abb. auf Tafeln. 
345 S. Econ, Düsseldorf/Wien 1965.
(The timely Rain. Travels in New Tibet. Hutchinson & Co, London 1964).— Bericht eines 
China-freundlichen Journalisten, der nach 1950 als einer der ersten Ausländer Tibet 
besuchen durfte (Reise von 1962). Dokumentarisch wertvoll, da hier vieles erstmals wieder 
beschrieben und fotografiert wurde, auch erstaunlich viel praktizierte Religion gezeigt 
wird.

[564] Gendün Rinpoche:
Belehrungen von Gendün Rinpoche. Eine Quelle der Wohltat und der Freude. Aus dem 
Englischen übersetzt von Erika Rosenfeld, Udo Jesche Regel und dem Übersetzungsteam 
von 'Karma Dhagpo Gyurme Ling'. Mit 12 s/w Abb., 95 S. Kagyü-Dharma, München 
(1986).
(Teachings of Lama Gendün Rinpoche).— Diese Belehrungen sind der erste von Gendün 
Rinpoche verfaßte Text seit seinem Aufenthalt in Europa im September 1975. Der Text 
ähnelt und basiert auf Gampopas 'Juwelenornament der Befreiung', jedoch mit 
wesentlichen Ergänzungen.

[565] Geng, Shimin und Klimkeit, Hans-Joachim:
Das Zusammentreffen mit Maitreya. Die ersten fünf Kapitel der Hami-Version der 
Maitrisimit. In Zusammenarbeit  mit Helmut Eimer und Jens Peter Laut herausgegeben, 
übersetzt und kommentiert. (Asiatische Forschungen. 103.). 2 Bände. Band 1: Text, 
Übersetzung und Kommentar. 12 u. 333 S.; Band 2: Faksimiles und Indices. 70 Tafeln. 
120 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1988.
Textausgabe und Übersetzung des Anfangsstückes eines umfangreichen 
uigurischen/alttürkischen buddhistischen Dramas, das die Zukunftshoffnung, dem nächsten 
Buddha — nämlich Maitreya — zu begegnen, thematisiert.

[566] Genschow, A:
Unter Chinesen und Tibetanern. Mit einem Bildnis des Verfassers, 189 s/w Fotos im Text, 
6 (davon 2 mehrfach gefalteten) Karten. 345 S. C. J. E. Volckmann, Rostock 1905.
Genschow war Dolmetscher-Offizier im deutschen ostasiatischen Expeditionskorps in 
Tientsin (China). Im Winter 1903/04 reitet er quer durch China, entlang der Ostgrenze 
Tibets, weiter nach Rangun. Differenzierte Beschreibung der tibetischen Grenzbevölkerung 
und der chinesisch/tibetischen Beziehung. Schilderung der Verhältnisse in Ta-tsien-lu 
(tibetisches Grenzstädtchen), wo 40 Jahre später Alexandra David-Néel 1938-1944 
gefangen sitzt (siehe Chalon: Alexandra David-Néel) und Peter Goullart zur gleichen Zeit 
Freundschaft mit den "Schwarzen Lolo" schließt (siehe Goullart: Die Schwarzen Lolo, 
1962).— Doch schon die berühmten Franzosen Huc und Gabet hatten 1846 in Ta-tsien-lu 
auf ihrer anstrengenden, abenteuerlichen Reise auf dem Rückmarsch von Lhasa gerastet. 
Sowohl Walther Stötzner wählte 1914 (siehe Stötzner: Ins unerforschte Tibet) Ta-tsien-lu 
als Basis für seine Expedition, wie auch 20 Jahre später Ernst Schäfer bei seinen beiden 
Osttibet-Expeditionen 1931 und 1934. Heute heißt dieses Städtchen Kanding.

[567] GEO:
GEO-Spezial: Himalaya. Zahlreiche Farbfotos. 1 mehrfach gefaltete Karte. 182 S. Gruner 
und Jahr, Hamburg 1988.
Mit Beiträgen namhafter Autoren zu Nepal, Bhutan, Kashmir und Tibet. Ebenso Berichte 
zur tibetischen Medizin, zum Volksglauben und zur Philosophie. Reisehinweise und 
ausführlicher Info-Teil.

[568] Georgi, Antonio Augustino:
Siehe Johann Ernst Fabri, Halle 1783; Giorgi, Antonio Augustino, Ulm 1989.

[569] Gerner, Manfred:
Himalaya. Nepal, Kaschmir, Sikkim, Ladakh, Nordindische Täler, Bhutan. 67 s/w Abb., 7 
Übersichtsskizzen, 1 Tempelgrundriß. (Goldstadt-Reiseführer). 363 S. Goldstadt, 
Pforzheim 1976.
Vierte Aufl. 1984 (jetzt mit Trekking), 6 Streckenkarten.

[570] Gerner, Manfred:
Bhutan. Kultur und Religion im Land der Drachenkönige. 59 s/w Abb., 16 Farbtafeln, 2 
Karten. 194 S. Indoculture, Stuttgart 1981.
Zweite Auflage 1985.— So oft wie kaum ein anderer Reisender aus unseren Breiten war 
der Autor in Bhutan, das er auf Fußmärschen bis in abgelegene Gegenden für uns 
zugänglich macht. Sein Buch ist ein Führer durch Geschichte, Kultur- und 
Religionsgeschichte und ebenso Reiseführer durch die verschiedenen Landesteile. 
Manches, was Gerner 1981 noch beschreiben konnte, wird heute bereits vor Touristen 
verschlossen gehalten.

[571] Gerner, Manfred:
Schneeland Tibet. 68 s/w Abb., 3 Karten. 224 S. China Studien- u. Verlagsgesellsch, 
Frankfurt/M 1981.
Religionsgeschichte, Kulturgeschichte, politische Geschichte — alle Aspekte, oft mit 
hilfreichen Tabellen und Übersichtsgraphiken verdeutlicht. Der Autor, der nach der 
Öffnung Tibets für Touristen als einer der ersten dies Land besuchte, ist ein ungemein 
sach- und fachkundiger Kenner Tibets.

[572] Gerner, Manfred:
Architekturen im Himalaja. 275 s/w und 62 farbige Abb. 164 S. Deutsche Verlags-Anstalt, 
Stuttgart 1987.
Auch als Lizenzausgabe im Ex Libris Buchclub, Zürich 1988.— Manfred Gerner, 
Architekt und Leiter des Fortbildungszentrums für Denkmalpflege (Fulda) hat auf 
zahlreichen Reisen die Architekturen des Himalaya und Tibets studiert. Sowohl die 
Architekturen des Islam und des Hinduismus, vorrangig aber die Bauten tibetisch-
buddhisticher Prägung, werden bearbeitet und eindrucksvoll dokumentiert, analysiert — 
und liebevoll beschrieben.

[573] Gerner, Manfred und Gerner, Wendelgard:
Hemisfest. Tibetische Tschammysterien. 48 s/w Abb. 74 S. Indoculture, Stuttgart 1978.

[574] Ghulam, Rassul Galwan:
Siehe Galwan, Ghulam Rassul, Berlin 1924.

[575] Gibb, Christopher:
Der Dalai Lama. Das Oberhaupt der Tibeter im Exil, das unermüdlich für den Weltfrieden 
eintritt. (Vorbilder). Aus dem Englischen übersetzt von Roswitha Raab. Mit zahlreichen 
farb. und s/w Abb., 64 S. Arena, Würzburg 1990.
(The Dalai Lama: The Leader of the Exiled People of Tibet & Tireless Worker for World 
Peace. Gareth Stevens Inc., Milwaukee/USA 1900).— Ein neues Dharmabuch für Kinder. 
Es stellt die brillante Persönlichkeit des Dalai Lama vor, wie er sich beispielhaft für die 
Menschheit einsetzt.

[576] Giet, Franz:
Zur Tonität nordchinesischer Mundarten. (Studia Instituti Anthropos. 2.). Mit 10 Karten 
lose im Anhang. 185 S. Missionsdruckerei St. Gabriel, Wien-Mödling 1950.
Darin Teil II: Die Tonität in den Tibeto-chinesischen Sprachen (Die Tonität im 
Tibetischen, S. 29). Dialektgeographische Arbeit, die sich hinsichtlich des Tibetischen auf 
persönliche Angaben von P. Dr. Matth. Hermanns stützt.

[577] Ginzel, F K:
Handbuch der mathematischen und technischen Chronologie. Das Zeitrechnungswesen der 
Völker. I. Band: Zeitrechnung der Babylonier, Ägypter, Mohammedaner, Perser, Inder, 
Südostasiaten, Chinesen, Japaner und Zentralamerikaner. Mit 6 Figuren im Text, 
chronologischen Tafeln und 1 Karte. 584 S. J. C. Hinrichs'sche Buchhandlung, Leipzig 
1906.
Unveränderter Nachdruck Deutscher Buch-Export und -Import, Abtl. Antiquariat, Leipzig 
1958.— Das IV. Kapitel beginnt mit der "Zeitrechnung in Tibet" (S. 403-409), basierend 
auf den bekannten Quellen wie etwa Waddell, Schlagintweit und Rockhill.

[578] Giorgi, Antonio Agostino:
Das Alphabetum Tibetanum in Auszügen. Aus dem Lateinischen übersetzt und bearbeitet 
von Jeremias Nicolaus Eyring (1768). Reprint (mit zusätzlicher neuer Pagina) von 
"Auszüge aus des Augustinereremiten Georgius neuesten Nachrichten von Tibet" in: 
Johann Christoph Gatterer 'Allgemeine Historische Bibliothek.', Halle 1768. Mit einer 
neuen Einleitung von Jürgen C. Aschoff. 152 S. Fabri, Ulm/Donau 1989.
(Alphabetum Tibetanum missionum apostolicarum commodo editum: praemissa est 
disquisito qua de vario litterarum ac regionis nomine, gentis origine moribus, superstitione, 
ac Manichaeismo fuse disseritur; Beausobrii calumniae in sanctum Augustinum aliosque 
ecclesiae patres refutantur. Studio et labore Augustini Antonii Georgii. Eremitae 
Augustiani, Romae 1762. Verkleinerter Faksimile Reprint, um eine Einleitung von Rudolf 
Kaschewski vermehrt, Köln 1987).— Diese trotz altertümlicher Sprache heute noch gut 
lesbare und vor allem von der Redundanz des Originals befreite Übersetzung des 
'Alphabetum Tibetanum' erschien in Johann Christoph Gatterer's: 'Allgemeine historische 
Bibliothek von Mitgliedern des königlichen Institutes der historischen Wissenschaften zu 
Göttingen', bey Johannes Justinus Gebauer, Halle 1768. Diese deutsche Übersetzung war 
aufgeteilt auf die Bände V, VI und VII.— Da das Werk zuvörderst zukünftigen Tibet-
Missionaren dienen sollte, werden auf S. 1-95 (neue Pagina) Religion und Riten der 
Tibeter dargestellt; S. 95-115 geben eine tabellarische Übersicht über die tibetische 
Zeitrechnung bis 1752 nach dem christlichen Kalender; S. 115-138 sind eine Darstellung 
des tibetischen Reiches und seiner geographischen Grenzen und Provinzen, seiner 
wichtigsten Gesetze (Ehe- und Familienrecht) und Feiertage (Feueropfer). Abschließend 
(S. 128-152) wird der II. Teil des Alphabetum Tibetanum, der dem Werk den Namen gab, 
referiert, nämlich die 23 Kapitel, die von der tibetischen Schrift, den Schreib- und 
Druckmaterialien handeln.

[579] Gjefsen, Reinhard Johann:
Deskriptive Analyse von Schamanismus und Hexerei bei den Purbia Raji Südwest-Nepals. 
Mit Abb. und Karte(n). (Dissertation Univ. Wien. Philosoph. Fakultät). 303 S. Universität, 
Wien 1973.

[582] Glasenapp, Helmuth von (1891-1963):
Der Buddhismus in Indien und im Fernen Osten. Schicksale und Lebensformen einer 
Erlösungsreligion. Mit 16 Abb., 402 S. Atlantis, Berlin/Zürich 1936.
Helmuth von Glasenapp, der bedeutende Indologe, behandelt hier auf S. 305 ff. auch Tibet.

[580] Glasenapp, Helmuth von:
Buddhistische Mysterien. Die geheimen Lehren und Riten des Diamant-Fahrzeugs. 
(Sammlung Voelkerglaube). 8 s/w Abb. auf Tafeln, 3 Strichzeichnungen im Text. 201 S. 
W. Spemann, Stuttgart 1940.
In 3 Kapiteln werden "Werden und Wesen des Diamant-Fahrzeugs", "Die tantrischen 
Lehren und Riten" sowie "Der Shakti-Kult und seine Esoterik" behandelt. Vielfaches 
Eingehen auf Tibet. Mit Glossar und Register.

[581] Glasenapp, Helmuth von:
Pfad zur Erleuchtung. Das Kleine, das Große und das Diamant-Fahrzeug. Übersetzt und 
herausgegeben von Helmuth von Glasenapp. 220 S. Eugen Diederichs, Köln 1956.
Erneut aufgelegt 1974. Neue Ausgabe in "Diederichs Gelbe Reihe. Indien. 8.", hiervon 4. 
Auflage 1985.— Das Buch behandelt in drei Abschnitten das Kleine Fahrzeug, das Große 
Fahrzeug und das Diamantfahrzeug, jeweils unter den drei Aspekten: Buddha, Lehre, 
Gemeinde/Kultus, und dies in einer klaren und knapp gefaßten Sprache. Mit vielen 
wertvollen weiterführenden Anmerkungen.

[583] Godden, Rumer:
Eisvogel fängt Feuer. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Pohr. 360 S. 
Paul Zolnay, Wien 1954.
(Kingfishers catch Fire. Wo und wann erschienen??).— Auch rororo TB 209, Hamburg 
1957. "Meine Augen werden nie mehr arm sein, nachdem sie Kashmir gesehen haben."  
Das muß wohl wahr sein! Rumer Godden schildert die faszinierende Farbenpracht 
Kashmirs in einer Weise, die jeden Leser berühren muß. Zum Inhalt des Romans: Mrs. 
Barrington-Ward beschließt nach dem Tod ihres Mannes in Indien zu bleiben. Alle 
Warnungen mißachtend mietet sie ein verfallenes Haus in einem Himalaya-Bergdorf in der 
Nähe von Srinagar. Durch Schulden und Krankheit verarmt will sie in der einfachen Art 
der Menschen dort leben. Das kolonial geprägte Denken der Dörfler läßt dies jedoch nicht 
zu und so gerät sie zwischen rivalisierenden Familien mit ihren beiden Kindern in 
Lebensgefahr und muß Indien schließlich verlassen (Renate Hoffmann).

[584] Godden, Rumer (d. i. Margaret Rumer Haynes Dixon):
Uralt der Wind vom Himalaja. Roman. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Hilde 
Spiel. 304 S. Wolfgang Krüger, Hamburg 1952.
(Black Narcissus. Peter Davies, London 1939).— Auch rororo TB 408, 1961.- Der 
Roman spielt in einem Hochtal des Himalaya am Fuße des Kangenjunga. Ein Raja möchte 
die unrühmlichen Taten seiner Vorfahren sühnen, indem er den Palast seines Vaters dem 
christlichen Orden der "Dienerinnen Mariae" übereignet, auf daß sie eine Missionsstation 
mit Schule und Spital einrichten. Der Kampf der Oberin, Schwester Clodagh, und ihrer 
Mitschwestern gegen die im Volk tief verwurzelte traditionelle Religion und Kultur ist 
nach einem Jahr verloren. Ohne 'happy end' räumen die Schwestern unter schwierigsten 
Bedingungen den Palast, geben das Haus dem Raja zurück und ziehen wieder hinunter in 
die indische Tiefebene. Eine subtile — erfolgreich verfilmte — Geschichte über das 
rätselhafte Wesen Indiens.

[585] Göllner, Gerd:
Milarepa. Von der Verwirklichung und andere Texte. Übersetzt von Gerd Göllner, 
herausgegeben und eingeleitet von Franz-Theo Gottwald. 140 S. Bruno Martin, 
Südergellersen 1985.
Milarepa, der große tibetische Yogi, hat die Lehrmeinungen und Übungen seines Meisters 
Marpa, dem das Zusammenschweißen von tantrischen Erfahrungen, Yoga und Mahamudra 
gelang, mit seinen "Hunderttausend Gesängen" volkstümlich verbreitet. Die hier 
vorliegenden Texte (z. T. von Franz-Theo Gottwald sorgsam kommentiert) kreisen alle um 
die höchste Verwirklichung oder Erleuchtung.

[586] Goepper, Roger:
Kunst und Kunsthandwerk Ostasiens. Ein Handbuch für Sammler und Liebhaber. (Keysers 
Handbücher für Kunst- und Antiquitätensammler). Mit 56 Fig., 305 Abb. auf Tafeln, 474 
S. Keysersche Verlagsbuchhandlung, München 1968.
Gekürzte und bearbeitete Taschenbuchausgabe, dtv 2852, München 1978.—

[587] Goepper, Roger:
Alchi. Buddhas, Göttinnen, Mandalas, Wandmalerei in einem Himalaya-Kloster. 
Fotografien von Barbara Lutterbeck und Jaroslav Poncar. 32 Farbtafeln mit deutsch/engl. 
Legenden. 110 S. DuMont, Köln 1982.
Der Band war zugleich Katalog der Ausstellung vom 9. Okt. 1982 bis 30. Jan. 1983, 
Museum für Ostasiatische Kunst der Stadt Köln.

[588] Goepper, Roger und Thingo, TseringTashi:
Siehe "Katalog" 1974.

[589] Goetschi, Arthur:
Siehe Robert Inwyler, Solothurn 1966.

[590] Goldstein, Joseph und Kornfield, Jack:
Einsicht durch Meditation. Die Achtsamkeit des Herzens. Buddhistische Einsichts-
Meditation für westliche Menschen. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Theo Kierdorf 
in Zusammenarbeit mit Hildegard Höhr. Mit einem Vorwort des 14. Dalai Lama. 286 S. O. 
W. Barth (Scherz), Bern/München/Wien 1989.
(Seeking the Heart of Wisdom — The Path of Insight Meditation. Shambhala Publ., 
Boston 1987).— Beide Autoren arbeiteten mit viel Erfolg als Meditationslehrer am von 
Chögyam Trungpa in Boulder 1974 gegründeten Naropa-Institut. Ihr Buch stellt eine 
zeitgenössische Zusammenfassung jener praktischen Lehre dar, die 'in ihrer essentiellen 
Reinheit bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben ist'. Das Buch gibt klare 
Erläuterungen der Meditationsanweisungen und der Übungen, wie sie in westlichen 
Meditationskursen benutzt werden.

[591] Goullart, Peter:
Die Schwarzen Lolo. Zwischen China und Tibet. Mit 1 Karte, 273 S. Paul List, München 
1962.
(Princes of the Black Bone. Life in the Tibetan Borderland. John Murray, London 1959; 
Titel der amerikanischen Ausgabe: Land of the Lamas. Adventures in secret Tibet. E. P. 
Dutton & Co., New York 1959).— Seltene ethnologische Schilderung eines sehr 
zurückgezogen lebenden Volkes im chinesisch-tibetischen Grenzgebiet. Eigenständige 
Kultur, weder von den Chinesen noch von den Tibetern überformt. Goullart gelang es, 
1939 in dieses Gebiet vorzudringen und Freundschaft mit einem Lolo-Fürsten zu schließen. 
Ein spannend und einfühlsam geschriebener Erlebnisbericht.

[591 a] Govinda, Lama Anagarika (1898-1985):
Grundlagen tibetischer Mystik. Nach den esoterischen Lehren des Großen Mantra OM 
MANI PADME HUM. Mit 16 Abb. tibetischer Plastiken nach Aufnahmen von Li Gotami 
Govinda. 358 S. Rascher & Cie., Zürich/Stuttgart 1956.
Zweite erweiterte und überarbeitete Auflage (403 S.) 1966; ab der 3. Auflage bei Otto 
Wilhelm Barth, Weilheim 1973. 7. Aufl. 1988, jetzt mit zusätzlichem Untertitel: Eines der 
großen Quellenwerke zum Verständnis östlicher Weisheit. Die englische Ausgabe erschien 
London 1959, New York 1974.— In diesem Buche schlägt sich die Dankbarkeit nieder, in 
der sich Govinda seinen tibetischen Lehrern und unter ihnen vor allem Tomo Gesche 
Rimpoche verbunden fühlt. Das Buch fällt nicht in den Bereich dessen, was wir unter 
Wissenschaft zu verstehen gewohnt sind; nach den Maßstäben solcher Wissenschaft im 
landläufigen Sinn läßt sich Govindas Buch nicht messen, seine Inhalte nicht werten. 
Govinda möchte das Tor zu einer höheren Weisheit öffnen, wie sie nur über die Schau 
eines meditierenden Mystikers zu gewinnen ist. Er führt dies aus an Hand der Grundlehren, 
die die in Tibet beheimatete Schule buddhistischer Mystik der Kagyütpa befolgt, das heißt 
also jener Richtung des Buddhismus, die sich auf Naropa, Marpa und als bekannteste und 
berühmteste Persönlichkeit auf Milarepa zurückführt. Wer immer sich mit buddhistischen 
und darüber hinaus auch mit der indischen Mystik und dem Tantrismus befassen muß oder 
will, der wird dankbar sein für dies Buch mit seiner durchgeistigten Darstellung des 
vergeistigtsten buddhistischen Mystizismus des Tantra (frei nach einer Rezension von F. 
Weller, Orientalistische Literaturzeitung 1960).

[592] Govinda, Lama Anagarika:
Mandala. Der heilige Kreis. Stufen der Meditation. Meditationsgedichte und 
Betrachtungen. (Lebendige Bausteine. 30.). Mit 7 farb. und 9 s/w Tafeln nach Gemälden 
und Zeichnungen des Verfassers. 136 S. Origo, Zürich 1960.
Zweite erweiterte Auflage (168 S.) 1961; 4. Aufl. Bern 1984.— Als Künstler, sowohl 
Dichter wie Maler, nähert sich Govinda hier dem 'Heiligen Kreis', mit drei Gedichtzyklen, 
visionären Zeichnungen und Gemälden.

[593] Govinda, Lama Anagarika:
Die psychologische Haltung der frühbuddhistischen Philosophie und ihre systematische 
Darstellung nach der Tradition des Abhidhamma. Mit Diagrammen und Tabellen. 263 S. 
Rascher, Zürich/Stuttgart 1962.
(Engl. Erstveröffentlichung Patna Universität/Indien).— Zweite Auflage bei Octopus, 
Wien 1980. Dieses erste bedeutende Buch des weltweit bekannten 'Tibetologen' ist eine 
Zusammenfassung der von ihm in den Jahren 1936/37 an der indischen Universität Patna 
gehaltenen Vorlesungen über buddhistische Grunderfahrungen. Als Grundlage dient der 
Abhidhamma (Gesamtheit der psychologischen und philosophischen Grundlehren des 
Buddhismus). Im Buddhismus gehören Psychologie und Philosophie als Weg des 
Erkennens und Formulierung des Erkannten untrennbar zusammen: Philosophie ist die 
theoretische Seite des Buddhismus, die religiöse Seite ist der durch die praktische 
Erfahrung geschaffene Weg. Psychologie hingegen besteht in der Analyse der Kräfte und 
Bedingungen, die den Fortschritt auf diesem Weg begünstigen oder hindern. Govinda 
gelingt es, diese Vorstellungen dem Leser, je nach Vorbildung und Intensität der Lektüre, 
zu vermitteln und ein echtes Verständnis zu erzeugen. Auch wenn man nicht alles 
verstanden hat, kann sich das beglückende Gefühl einstellen, mit dem Lesen auch eine 
Strecke des 'Weges' zurückgelegt zu haben (Renate Wagner).

[594] Govinda, Lama Anagarika:
Der Weg der weissen Wolken. Erlebnisse eines buddhistischen Pilgers in Tibet. Aus dem 
Englischen vom Autor übersetzt und erweitert. Mit 37 Tafeln und Illustrationen im Text, 1 
Karte. 455 S. Rascher, Zürich/Stuttgart 1969.
(The Way of the White Clouds. Hutchinson & Co, London 1966, 1968).— Ab der zweiten 
Auflage (1973) bei Otto Wilhelm Barth, Weilheim. Ab der 10. Auflage beim Scherz 
Verlag, München 1987. Vollständige TB Ausgabe, München 1988. Das bis heute populäre 
Werk, ein weltweiter Bestseller und noch immer faszinierend zu lesen, berichtet unter 
anderem von einem mehrmonatigen Aufenthalt im längst untergegangenen Königreich von 
Guge in Westtibet. Eine spannend geschriebene Reise, auch mit Wanderung um den 
heiligen Berg Kailash, voller innerer und äußerer Anteilnahme an Tibet, seiner Kultur und 
seinen Menschen. "Govinda, der zur bKa'-rgyud-pa-Schule gehört, verweist auf das 
Eremitenwesen, wo in Wahrheit der Kraftquell des tibetischen Buddhismus zu suchen ist. 
Von besonderer Bedeutung für die seelische Disposition des Tibeters scheint die 
Landschaft zu sein. Wahrscheinlich spielen insbesondere atmosphärische Verhältnisse bei 
der Freilegung gewisser Tiefenschichten der Psyche eine besondere Rolle" (Siegbert 
Hummel, in Sinologica 2.).

[595] Govinda, Lama Anagarika:
Wege zur Ganzheit. Festschrift zum 75. Geburtstag von Lama Anagarika Govinda von 
seinen Freunden und Schülern. Mit einigen s/w Fotos und Zeichnungen. 251 S. Kasar Devi 
Ashram Publication, Almora/Indien 1973.
Die Festschrift enthält Beiträge von E. Benz, K. Dürckheim, C. von Korvin-Krasinsky, 
Sangarakshita, W. Schumann, H. de Terra, A. Watts u.a.

[596] Govinda, Lama Anagarika:
Schöpferische Meditation und multidimensionales Bewusstsein. Mit Frontispiz (Portrait 
des Verfassers), 8 Farb- und 1 s/w Tafel, 7 Zeichnungen und 1 Tabelle. 330 S. Aurum, 
Freiburg i. Br. 1977.
(Kapitel 2 bis 10 aus 'Mandala', Zürich 1960, übernommen).— 2. Aufl. 1982. Ein Buch 
von höchster lebendiger praktischer Weisheit, in dem die Meditation ihres mystischen 
Aspekts entkleidet und transparent gemacht wird und die Grundlagen und 
Voraussetzungen aller Meditation aufgezeigt werden: Lama Govindas Lebenswerk (aus 
dem Verlagstext).
[597] Govinda, Lama Anagarika:
Bilder aus Indien und Tibet. Vorwort von Dr. Hans Wolfgang Schumann. 50 s/w und 
Farbtafeln, mit deutsch/engl. Legenden. Einleitender (deutsch/engl., nicht paginiert) Text 
16 S. Irisiana, Haldenwang 1978.
Bilder von Lama Anagarika Govinda, der während seiner Tibetreisen die Eindrücke mit 
Kohle, Pastellstiften und Wasserfarben festhielt. Es sind Bilder aus Sikkim, Westtibet und 
Tsaparang, auch vom heiligen Berg Kailash. H. W. Schumann schreibt dazu im Vorwort: 
"Als Maler und Zeichner aktiv ist Lama Govinda seit seiner Begegnung mit dem vom 
Buddhismus begeisterten amerikanischen Maler Earl Henri Brewster, mit dem er in den 
20er Jahren in Italien Freundschaft schloß. Brewster war es, der den jungen Archäologen 
ermutigte, Kunst nicht nur zu studieren, sondern auch auszuüben. Überwiegend sind es 
Landschafts- und Architekturmotive, die Lama Govinda aufnimmt, in einer linearen, mit 
satten Konturen arbeitenden Darstellungsweise, mit tiefen, aber lebhaften Farben. Man 
spürt, daß diese Kunst tiefen Weisheitsquellen und feinsinniger Naturverbundenheit 
entspringt." Auffallend die Ähnlichkeit der Motive und Darstellungsweise mit den Bildern 
des dem Anagarika Govinda wesensverwandten Nicholas Roerich (siehe hierzu Jacqueline 
Decter, Basel 1990).

[598] Govinda, Lama Anagarika:
Der Stupa. Psychokosmisches Lebens- und Todessymbol. Mit Vorworten von 
Rabindranath Tagore und Tarthang Tulku Rinpoche. Mit 4 ganzseitigen Fotos, Frontispiz, 
23 Abb. im Text, 1 Tabelle. 109 S. Aurum, Freiburg i. Br. 1978.
(Psycho-cosmic symbolism of the Buddhist Stupa. Emeryville 1976).— Der Stupa ist ein 
architektonisch und menschheitsgeschichtlich bedeutendes Werk. Gleichzeitig geht es hier, 
ähnlich wie bei der ägyptischen Pyramide, um ein universelles Symbol. Er ist "zu 
Architektur erstarrtes" Lebens- und Todessymbol in einem. Das Wissen, das uns Lama 
Govinda als gebürtiger Europäer hier vermittelt, können wir als Schlüssel zur Erweckung 
des höheren Bewußtseins in uns selber nutzen (Verlagstext). Das in Teilen bereits zuvor in 
englischer Sprache (1935/1950) publizierte Werk geht auch auf die besondere 
"Symbolische Bedeutung des Stupa nach dem Tanjur" und die "Solare und lunare 
Symbolik in der Entwicklung der Stupa-Architektur" ein.

[599] Govinda, Lama Anagarika:
Buddhistische Reflexionen. Wege der Befreiung ohne Verleugnung der eigenen Wurzeln. 
Die Bedeutung von Lehre und Methoden des Buddhismus für westliche Menschen. Mit 
Frontispiz und einigen Zeichnungen im Text. 280 S. Scherz für O. W. Barth, 
Bern/München/Wien 1983.
Im zweiten Teil 'Der Weg nach Innen' vertieftes Eingehen auf die tibetische Kultur, 
Philosophie und Religion, insbesondere auch auf das tibetische Totenbuch.

[601] Greenough, R:
Probleme des Bildungswesens in Nepal / Educational Problems in Nepal. (Nepal-Report. 
2.). Mit 1 Tafel, 22 S. Deutsch-Nepalische Gesellschaft, Köln 1970.

[602] Grieder, Peter:
Tibet. Land zwischen Himmel und Erde. Eine Reise nach Innen. Mit 160 Farbfotos. 187 S. 
Walter, Olten 1990.
(Pays entre ciel et terre — Tibet, un voyage intérieur. La Renaissance du Livre, Brüssel 
1990).— Mit sachkundigen und einfühlenden Texten wird von Bild zu Bild geleitet. Ein 
'Bildreisebuch', das mehr zeigt, als man sieht, geordnet nach verschiedenen Themen und 
Landschaften des tibetischen Kulturkreises. Sehr persönliche, nicht akademische, höchst 
anschauliche Darstellungsweise des Kurators am Tibetinstitut in Rikon/Schweiz. Eine 
Reise über Kashmir, Ladakh, Bhutan nach Tibet, zu den 'Dingen', und dann zu den inneren 
Wahrheiten (nach Asiatica-Bücherdienst M. Henss).

[603] Grimm, Brüder:
Kinder- und Hausmärchen. Ausgabe letzter Hand mit den Originalanmerkungen der Brüder 
Grimm. Mit einem Anhang sämtlicher, nicht in allen Auflagen veröffentlichter Märchen und 
Herkunftsnachweisen herausgegeben von Heinz Rölleke. Band 3: Originalanmerkungen, 
Herkunftsnachweise, Nachwort. (Reclam Universal-Bibliothek Nr. 3193). 624 S. Philipp 
Reclam jun., Stuttgart 1980.
Erstausgabe 1822. Bibliographisch ergänzte Ausgabe Stuttgart 1983. 
[zusätzlich auch Johannes Bolte und Georg Polívka: Anmerkungen zu den Kinder- und 
Hausmärchen der Brüder Grimm, 5 Bände, Leipzig 1913-32, Reprint Hildesheim 1963]. 
Mit Eingehen auf das Gesar-Epos (S. 386-392 alte Pagina) und Verwandtschaft zu 
deutschen Märchen.

[604] Griswold, Alexander B, Kim, Chewon, und Pott, Pieter-Hendrik:
Burma, Korea, Tibet. (Kunst der Welt. Die außereuropäischen Kulturen. Ihre 
geschichtlichen, soziologischen und religiösen Grundlagen). Mit 69 Farbtafeln, 57 
Textabbildungen und 5 Kartenskizzen. Burma und Korea aus dem Englischen übersetzt 
von A. Wieber; Tibet aus dem Holländischen von L. Riedel. 279 S. Holle, Baden-Baden 
1963.
(The Art of Burma, Korea, Tibet. New York 1964).— 2. Aufl. 1964. Erschienen auch im 
Schweizer Druck- u. Verlagshaus, Zürich 1976. Paperback-Ausgabe 1976, hiervon 3. Aufl. 
(240 S.) 1979. Der Tibet-Teil (S. 143-218, mit 31 Abb.) stammt von Pieter Pott, dem 
ehemaligen Direktor des Völkerkundemuseums in Leiden/Holland, einem speziellen 
Kenner der Ikonographie des späten Buddhismus.

[605] Grob, Ernst und Schmaderer, Ludwig:
Drei im Himalaja. Die Erlebnisse einer Himalajafahrt. Unter Mitwirkung von Herbert 
Paidar und Fritz Schmitt. Mit 63 Bildtafeln, 2 Panoramen und 3 Kartenskizzen. 98 S. F. 
Bruckmann, München 1938.
Ein weiteres Buch von Ernst Grob und Ludwig Schmaderer (und Herbert Paidar) 
'Zwischen Kantsch und Tibet', München 1940, widmet sich ausschließlich der 
Bergsteigerei, während dieses Buch über die 1937 durchgeführte eher 'bescheidene 
Expedition' durch Sikkim zum Nepal-Peak auch etwas 'Lokalkolorit' vermittelt.

[606] Grönbold, Günter:
Der Buddhistische Kanon. Eine Bibliographie. 70 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1984.
Seite 27 ff.: Tibetischer Kanon, Blockdruckausgaben, moderne Nachdrucke; Seite 31 ff.: 
Alte tibetische Kanonkataloge. Mit Kurzkommentaren. Bibliographie zu allen Versionen 
des buddhistischen Kanons. Besonders gut für den Bereich des tibetischen Kanjur und 
Tanjur recherchiert.

[607] Grönbold, Günter:
Jesus in Indien. Das Ende einer Legende. 152 S. Kösel, München 1985.
Bezieht sich auf die häufig auftauchende Behauptung, Jesus sei in Indien bzw. Kaschmir 
und auch in Tibet gewesen und zeigt die verschiedenen Quellen dieser Erzählung auf: das 
Buch von N. Notowitsch (siehe dort) und die Offenbarungen des Ghulam Mirza Ahmad. 
Es wird deutlich gemacht, daß Notowitsch's angebliche Funde von tibetischen Texten im 
Kloster Hemis reine Fiktion sind. Auch die anderen angeblichen Beziehungen Jesu zu Tibet 
oder Kashmir sind rein sachlich nicht möglich. Vergleiche hierzu auch Charles Henry 1897 
und Norbert Klatt, Göttingen 1988.

[608] Grönbold, Günter:
Tibetica in der Bayerischen Staatsbibliothek. (Ausstellungskataloge. 33.). Ausstellung 
anläßlich des 4. Seminars der International Association for Tibetan Studies vom 21. bis 27. 
1985 in Schloß Hohenkammer. 27 S. Bayerische Staatsbibliothek, München 1985.
Gezeigt wurden in einer Kabinettausstellung einige wissenschaftlich relevante Tibetica aus 
eigenen Beständen der Staatsbibliothek, die unter anderem den gesamten Nachlaß der 
Brüder Schlagintweit wie auch den von Albert Grünwedel (1856-1935) besitzt.

[609] Grönbold, Günter:
Die tibetischen Blockdrucke der Bayerischen Staatsbibliothek. Eine Titelliste. 244 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1989.
Beschreibung der 365 tibetischsprachigen Blockdrucke und Drucktafeln der Bayerischen 
Staatsbibliothek. Unabhängig von der Zahl der Bände wurden auch die 966 Einzeltitel 
durchgezählt. Mitgelistet sind auch eine Reihe lithographierter Hefte der Herrnhuter 
Missionare aus Ladakh sowie tibetische Texte auf Mikrofilmen, die z. T. vom Sikkim 
Institute of Tibetology, Gangtok, gekauft wurden. Ausführliches Register.

[610] Grönbold, Günter:
Tibetische Buchdeckel. (Bayerische Staatsbibliothek. Ausstellungskataloge. 54.). 
Ausstellung vom 8. April bis 1. Juni 1991. Mit 65 farb. Abb., 156 S. Bayerische 
Staatsbibliothek, München 1991.
In der ersten Ausstellung dieser Art überhaupt wurde die Sammlung tibetischer, 
geschnitzter und bemalter Buchdeckel der Bayerischen Staatsbibliothek München gezeigt. 
Sie ist systematisch nach Typen und verschiedenem Alter angelegt. Zum erstenmal werden 
im Katalog Buchdeckel als Kunstwerke eigenen Ranges dargestellt, zudem wird eine 
zeitliche Einordnung dieser Kunstobjekte versucht.

[611] Groot, Joh. Jak. Maria de:
Chinesische Urkunden zur Geschichte Asiens. Erster Teil: Die Hunnen der vorchristlichen 
Zeit. Zweiter Teil: Die Westlande Chinas in der vorchristlichen Zeit. In vollständiger 
Zusammenfassung übersetzt und erläutert. 224 S./304 S. Walter de Gruyter & Co., Berlin 
und Leipzig 1921/1926.
Der zweite Teil wurde von O. Franke aus dem Nachlaß des Verfassers herausgegeben. 
Darin auch eine Monographie der Han-Dynastie mit dem Titel 'Berichte über die K'iong 
des Westens' mit dem ältesten Dokument der Welt über West-Tibet.

[612] Grousset, René:
Die Reise nach Westen oder wie Hsüan-tsang den Buddhismus nach China holte. Aus dem 
Französischen übersetzt von Peter Fischer in Zusammenarbeit mit Renate Schmidt. Mit 
Frontispiz, 14 Abb. und 1 Karte. 260 S. Eugen Diederichs, Köln 1986.
(Sur les Traces du Bouddha. Plon, Paris 1929).— Der Mönch Hsüan-tsang reiste 629 n. 
Ch. auf der Seidenstraße in einem großen Bogen rund um das große unerforschte Tibet zu 
den buddhistischen Zentren Nordindiens, von wo er 17 Jahre später mit 657 Sanskrit-
Handschriften im Tragkorb über den gleichen Weg zurückkehrte. In 19 weiteren Jahren, 
die der Entzifferung, der Übersetzung und der Lehre gewidmet waren, erlangte er 
Weltruhm, nachdem ihm ein einzigartiger 'Religionstransfer' mit Auswirkungen bis nach 
Japan und Korea gelungen war.

[613] Gruber, Ulrich F:
Pagoden, Yaks und Lamaklöster. Wanderungen in Nepal. 23 s/w Abb., 1 Karte im 
Vorsatz. 155 S. Universitas, Berlin 1970.
Zweite Aufl. 1972. Der Autor (Zoologe, Botaniker, Geograph), Mitarbeiter am Projekt 
"Forschungsunternehmen Nepal Himalaya", wandert 18 Monate lang auf mehreren 
Expeditionen kreuz und quer durch Nepal. Lebendig beschreibt er die Menschen, Kultur 
und Religion, Flora und Fauna und eindringlich die Vielfalt der großartigen Landschaft 
Nepals.

[614] Gruber, Ulrich F:
In den Tälern des Nepal-Himalaya. Wanderungen und Begegnungen. Ein Reisebegleiter. 
Mit farbigem Frontispiz, 31 farbigen und 53 s/w Abb. 1 Karte. 268 S. Harnack, München 
1985.
Ulrich Gruber, Oberkonservator an der Zoologischen Staatssammlung München, erforscht 
seit 1960 die Systematik und Ökologie der Wirbeltiere im Himalaya. Als er vor 30 Jahren 
zu seiner ersten Wanderung durch Nepal aufbrach, konnte er nicht ahnen, daß sich daraus 
eine Kette immer neuer Begegnungen mit Nepal ergeben würden. Auf seinen zoologischen 
Forschungsexpeditionen, auf privaten Exkursionen und als Führer von Trekkingtouren trug 
er eine Vielfalt von Beobachtungen und Erlebnissen zusammen, die in essayistischen 
Kapiteln eine echte Landeskunde ergeben.

[615] Gruber, Ulrich F:
Nepal. Ein Königreich im Schatten des Himalaya. Mit 32 Farbseiten, 86 einfarb. 
Textillustrationen und 15 Karten und Plänen. Praktische Reisehinweise im Anhang. 364 S. 
Prestel, München 1990.
U. Gruber liefert ein lebendiges Bild der Tier- und Pflanzenwelt, informiert gründlich über 
Nepals Geschichte, erläutert die Religionen und die Kunst der verschiedenen Volksgruppen 
und gibt Hinweise zum legendenumwobenen Yeti-Phänomen. Vieles ist neu und in dieser 
Form noch in keinem Reiseführer so ausführlich dargestellt worden. Die Beschreibung der 
wichtigsten Trekkingtouren wird im Anhang durch touristische Hinweise ergänzt. Dieser 
informative Landschafts-Führer ist geprägt durch die Kompetenz und langjährige 
Erfahrung des Autors, der Nepal seit 1961 immer wieder bereist hat (aus dem 
Verlagstext).

[616] Grueber, Johannes (1623-1680):
Brief P. Joannis Grueber, der Gesellschafft Jesu Missionarii aus der Oesterreicher Provintz. 
An R. P. Joannem Haffenecker, des Collegii Soc. Jesu und der Universität zu Gräitz in 
Steyermarck Rectorem. Geschrieben zu Surate in Ost-Indien den 7. Mertzen 1658. (Der 
Neuer Welt-Bott mit allerhand nachrichten deren Missionarien So. Jesu. Erster Bund oder 
die 8. Erste Theil.). Theils aus Handschrifftlichen Urkunden, theils aus denen 
Französischen Lettres Edificantes verteutscht und zusammengetragen von Joseph. 
Philips/Martins/Joh. Veith Buchhän, Augspurg/Grätz 1726.
Muß noch Seitenzahl 111/112 !! (Neudruck der 5 Bände, Graz 1969).— Dieser zwei 
Seiten umfassende Brief Gruebers wird immer wieder zitiert in Hinblick auf seine Reise 
nach Tibet. Der Brief enthält jedoch kein Wort über Tibet, sondern nur eine Schilderung 
der indischen Verhältnisse vor seiner Reise nach Tibet.

[617] Grueber, Johannes:
Als Kundschafter des Papstes nach China 1656-1664. Die erste Durchquerung Tibets. 
Herausgegeben von Franz Braumann, nach den Briefen Johannes Gruebers und den 
Berichten seiner Biographen Athanasius Kircher und Melchisedech Thevenot. (Alte 
abenteuerliche Reiseberichte). Mit 25 zeitgenössischen Abb. und 2 Karten. 200 S. K. 
Thienemann (Edition Erdmann), Stuttgart 1985.
Der österreichische Jesuitenpater, Astronom und Mathematiker Johannes Grueber war der 
erste Europäer, der — im Juni 1661 — die tibetische Hauptstadt Lhasa betrat, dort etwa 
einen Monat blieb, dann über den Himalaya nach Indien weiterzog. In Agra starb sein 
Begleiter d'Orville an Erschöpfung.— Seinen Auftrag, einen neuen Überlandweg von 
Europa nach China zu finden, hatte er mit dieser erfolgreichen Route 
Peking/Lhasa/Indien/Kleinasien erfüllt; acht Jahre war er unterwegs, bis er gesund wieder 
in Rom anlangte. Seine Schilderung der Tibeter, des Potala und des Dalai Lama, wie auch 
sein ganzer Reisebericht zeugen von einer wachen und scharfen Beobachtungsgabe. Sein 
noch heute spannend zu lesender Reisebericht hat über lange Zeit das europäische Bild von 
Tibet geprägt. Seine Briefe und Notizen wurden bereits 1687 in Florenz publiziert.

[618] Grueber, Johannes:
Siehe auch Bruno Zimmel, Wien 1953; Franz Braumann, Wien 1958.

[618 a] Grünwedel, Albert (1856-1935):
Biobibliographie siehe Johannes Schubert (Artibus Asiae), Ascona 1936. Siehe auch Eugen 
Pander, Berlin 1890.

[619] Grünwedel, Albert:
Notizen zur Ikonographie des Lamaismus. (Original-Mittheilungen aus der ethnologischen 
Abtheilung der Königlichen Museen zu Berlin. I., 1. Heft, pp. 38-45, 103-131). 1 Abb., 35 
S. W. Spemann, Berlin 1885.
Grünwedel teilt das lamaistische Pantheon in drei große Gruppen ein, d. h. in die 'alten 
Typen', Darstellungen aus dem Leben des Buddha und das weitergebildete 
Legendenmaterial, sowie Typen des Padmapani, Manjusri usf., aus der späteren Geschichte 
des Buddhismus. Die zweite Gruppe umfaßt Bildungen des Sivaismus, der Tantraliteratur 
und des Kalacakrasystems, die dritte Gruppe letztlich die Kirchenväter und Dalai Lamas 
von Tibet. Im weiteren werden einzelne Typen anhand des umfangreichen Materials an 
Texten, Bronzen und Tonpasten, die über die deutsche Gesandtschaft in Peking für Berlin 
erworben werden konnten, beschrieben.

[620] Grünwedel, Albert:
Drei Leptscha Texte. Mit Auszügen aus dem Padma-than-yig und Glossar. (T'oung Pao 
(Series 1), VII., pp. 526-561). 36 S. Brill, Leiden 1896.

[621] Grünwedel, Albert:
Ein Kapitel des Ta-she-sung. (In: Festschrift für Adolf Bastian zu seinem 70. Geburtstag, 
26. Juni 1896., pp. 459-482). 6 Abb., 24 S. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1896.
Erschien als Sonderpublikation im Buchhandel.— Grünwedel veröffentlicht den Leptscha-
Text in Transkription, nebst Übersetzung und Glossar. Aus dem Padma Than-yig, dem 
tibetischen Legendenbuch, werden die Kapitel 18 und 19 sowie die entsprechenden Stellen 
des in der Leptschasprache (Bergvolk in Sikkim) verfaßten Ta-she-sung in Transkription 
und deutscher Übersetzung gegeben. Padmasambhava meditiert auf Leichenstätten, begibt 
sich nach Gaya, lernt Astrologie, alle Sprachen etc. Grünwedels Äußerung hierzu: 
"missverstandene Fetzen buddhistischer Texte, 'Sudelbrei' eines Teufelsbanners, eines halb 
wahnsinnigen, wesentlich in vorderasiatischen Ideen aufgewachsenen Fanatikers, 
aufgestutzt mit allerlei wohlklingenden Phrasen buddhistischer Legende und Philosophie".

[622] Grünwedel, Albert:
Buddhistische Studien. 2.; Excurs: Das Supparakadschataka in Padmasambhava's 
Legendenbuch. (Veröffentlichungen aus dem Königlichen Museum für Völkerkunde. 5., 
pp. 105-126). 21 S. Dietrich Reimer, Berlin 1897.
Der Autor gibt den tibetischen Text und eine Übersetzung des "Abenteuerreichen 
Schiffermärchens" wieder, nach zwei verschiedenen Handschriften. Die Erzählung findet 
man auch bei den Erzählungen im Dsanglun, doch bietet Grünwedels Fassung zusätzliche 
Komponenten.

[623] Grünwedel, Albert:
Padmasambhava und Mandarava. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft, 52., pp. 447-461). 15 S., Leipzig 1898.
Übersetzung und transkribierter Text aus dem Ta-se-sun, und zwar das Kapitel, wo 
Padmasambhava seine (eine unter vier weiteren) Gemahlin Mandarava, die Tochter eines 
indischen Königs, bekehrt. Mit Mandarava (in diesem Textteil nicht mehr übersetzt) 
kommt er nach Tibet, unterwirft alle Dämonen und baut das Kloster Sam-ye. Mandarava 
ist die Hauptbegleiterin Padmasambhavas auf seinen abenteuerlichen Reisen.

[624] Grünwedel, Albert:
Zur buddhistischen Ikonographie. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Völker- und 
Länderkunde. 75., pp. 169-177). Mit 16 Abb. im Text. 9 S. Friedr. Vieweg & Sohn, 
Braunschweig 1899.

[625] Grünwedel, Albert:
Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei. Führer durch die lamaistische 
Sammlung des Fürsten E. Uchtomskij. Mit einem einleitenden Vorwort des Fürsten E. 
Uchtomskij. 1 Portrait und 187 Abb. im Text. 35 und 247 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1900.
Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1970.— B. Laufer schreibt im 'Globus' im 
Jahr 1900: "Endlich ein lesbares Buch über den Lamaismus! Grünwedel hat den Nagel auf 
den Kopf getroffen: Ein solches Buch gerade war es, das wir brauchten, das alle, die sich 
mit lamaistischen Studien beschäftigen, schon längst als eine tiefe Notwendigkeit 
empfunden hatten. Auf dem weiten Gebiete der buddhistischen Litteratur der letzten Jahre 
ist kein Werk erschienen, das mit soviel Genuß und Befriedigung gelesen und studiert 
werden könnte wie das vorliegende, und nachdem wir in Waddells von mancher Seite als 
'grundlegend' ausposaunten Buddhismus in Tibet eine ebenso gedankenlose als 
oberflächliche und von Irrtümern strotzende Kompilation über uns haben ergehen lassen 
müssen, ist es eine doppelte Genugthuung, uns an dieser Leistung zu erfreuen, der keine 
ausländische Litteratur irgendetwas gegenüber stellen kann. Grünwedel behandelt hier die 
Entwicklungsgeschichte des lamaistischen Pantheons, des riesenhaftesten der ganzen Welt, 
von seiner Genesis auf indischem Boden beginnend, bis in die neuere Geschichte Tibets 
und der Mongolei an der Hand eines umfangreichen bildlichen Materials, dessen 
Wiedergabe dem Texte würdig entspricht".

[626] Grünwedel, Albert:
Bilder zur Kesarsage. (Globus. Illustrierte Zeitschrift zur Völker- und Landeskunde. 79., 
pp. 281-283). Mit 2 Zeichnungen, 3 S. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1901.
Grünwedel reproduziert zwei von ihm umgezeichnete Bilder, die A. H. Francke ihm als 
Aquarell bzw. Fotografie aus Leh zugeschickt hatte. Mit Erläuterungen über die Art der 
Darstellung und das Weiterleben des Gesarepos im Volk. Diese Bilder wurden auf 
Bestellung auf die Wände der Wohnungen gemalt.

[627] Grünwedel, Albert:
Der Lamaismus. (Die orientalischen Religionen. Hrsg. von Eduard Lehmann u. Mitarb. 
[Die Kultur der Gegenwart, I., Abteil. III, 1.], pp. 136-161). 26 S. Teubner, Berlin/Leipzig 
1906.
In der 2. Auflage mit dem Titel: 'Die Religionen des Orients', pp. 146-160, Berlin/Leipzig 
1913.— Übersichtsarbeit, die in 11 Kapiteln ausführlicher die ältere und eher knapp die 
jüngere Geschichte und Religion Tibets beschreibt.

[628] Grünwedel, Albert:
Altbuddhistische Kultstätten in Chinesisch-Turkistan. Bericht über archäologische Arbeiten 
von 1906 bis 1907 bei Kuca, Qarasahr und in der Oase Turfan. Herausgegeben mit 
Unterstützung des Baessler-Instituts in Berlin. Mit 1 Tafel und 678 Figuren. 371 S. Georg 
Reimer, Berlin 1912.
Das Werk ist das Ergebnis von acht Monaten (1906/07) intensiver Forschungsarbeit vor 
Ort. Die wegen ihrer Beziehung zu Tibet auch für diese Bibliographie wichtigen Turfan-
Funde werden hier eingehend behandelt und mit einem groß angelegten Bildmaterial sowie 
einem wertvollen und umfangreichen Stichwortregister vorgelegt. Grünwedel hat dazu vor 
Ort umfangreich fotografiert, abgepaust, aquarelliert und gezeichnet, dazu die Ruinen und 
Höhlen vermessen. Unter den fünf Stilrichtungen, die Grünwedel unterscheidet, bildet die 
lamaistische die letzte und abschließende vor dem Untergang. Schon kurz nach Erscheinen 
dieses Bandes weisen die Rezensionen der Kunsthistoriker auf frappante Ähnlichkeiten in 
vielen Details zu abendländischen Kunstwerken hin und diskutieren die sich gegenseitig 
beeinflussenden Stilrichtungen und Motive westlicher und östlicher Kunst.

[629] Grünwedel, Albert:
Padmasambhava und Verwandtes. (Baessler-Archiv. III, 1, pp 1-37). Mit 2 (1 farb.) Tafeln 
und 2 Abb., 37 S.; Nachträge dazu in Band III, 1, p. 256. Teubner, Leipzig/Berlin 1913.
Eigentlich ein erweiterter Kommentar zu Berthold Laufers 'Der Roman einer tibetischen 
Königin', Leipzig 1911.

[630] Grünwedel, Albert:
(bKa' babs bdun ldan). Taranatha's Edelsteinmine, das Buch von den Vermittlern der 
Sieben Inspirationen. Aus dem Tibetischen übersetzt von Albert Grünwedel. (Bibliotheca 
Buddhica. 18). 213 S. Kaiserl. Akad. d. Wissenschaften, Petrograd 1914.
Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1970.— A. Grünwedel schreibt in seiner 
Einleitung: "Gegenüber der steifen, nervösen Sprache, die wir in den tibetischen 
Übersetzungen aus dem Sanskrit vor uns haben, erhält das Tibetische ein merkwürdiges 
Leben, wenn Taranatha seine Zaubergeschichten erzählt. Der gläubige Adept nimmt mit 
unerschütterlicher Ruhe die wahnwitzigsten Vorgänge in den Mund, er erzählt sie mit einer 
solchen visionären Kraft, dass der Übersetzer in keiner Weise folgen kann".

[631] Grünwedel, Albert:
Eine weibliche Inkarnation in Tibet. (Archiv für Religionswissenschaft, 17., pp. 437-454). 
17 S., Leipzig/Berlin 1914.
Tibetischer Text und kommentierte Übersetzung eines schwierigen und besonders 
interessanten Abschnitts aus der "Lebensbeschreibung des Guru Padmasambhava", mit 
dem Titel 'Ru akshan shakari', welches von der hohen tibetischen Inkarnation, der Äbtissin 
des Klosters Samding am Yamdrok-See, handelt. Die "Diamantsau", Vajravarahi im 
Sanskrit oder Dorje Phagmo im Tibetischen genannt, gilt als dritthöchste Inkarnation in der 
tibetischen Hierarchie.— Siehe hierzu auch die Beschreibung des Arztes Dr. Hamilton, der 
die Äbtissin 1774/75 als 27jährige behandelte, bei George Bogle, Stuttgart 1984.

[632] Grünwedel, Albert:
Der Weg nach Sambhala (Samb`alai lam yig) des Dritten Gross-Lama von bKra sis lhun po 
bLo bzan dPal ldan Ye ses, aus dem tibetischen Original übersetzt und mit dem Texte 
herausgegeben. (Abhandlungen der Königl. Bayer. Akad. der Wiss., Philos.-philol. und 
histor. Klasse, 29. Band, 3. Abh.). 1 Abb., 4 Tafeln. 118 S. In Kommission bei G. Franz, 
München 1915.
(Gesamtband erschien 1918). Dieses Werk des 3. Panchen Lama (1738-1780) stammt aus 
dem Jahr 1775. Mit zahlreichen Anmerkungen und zwei Indices.

[633] Grünwedel, Albert:
Die Geschichten der vierundachtzig Zauberer (Mahasiddhas). Aus dem Tibetischen 
übersetzt. (Baessler-Archiv. V., 4./5., pp. 137-228). Mit 10 Textabb., 92 S. B. G. Teubner, 
Leipzig/Berlin 1916.
Grünwedel übersetzt aus dem Berliner Tanjur (ergänzt durch Vergleiche mit der St. 
Petersburger Ausgabe) den "Grub t'ob", d. h. die Legenden der 84 Siddhas (Fol. Lu des 
Tanjur, im Berliner Tanjur Blatt 1-64 B 5).— Zu dieser Arbeit Grünwedels findet man 
"Indices" (Sanskrit Index, deutscher Index) von H. Jörgensen, in Baessler-Archiv VI, Heft 
3 (1917), pp. 130-139.— Für eine leichter zugängliche vergleichbare Publikation siehe 
Keith Dowman 'Meister des Tantra', Basel 1981.

[634] Grünwedel, Albert:
Die Tempel von Lhasa. Gedicht des ersten Dalailama, für Pilger bestimmt, aus dem 
tibetischen Texte mit dem Kommentar ins Deutsche übersetzt. (Sitzungsber. Heidelbg. 
Akad. d. Wiss., Phil.-Hist. Kl., Jg. 1919, 14. Abhandlung). 1 Planskizze des Stadttempels, 
93 S. Carl Winter's Univ.-Buchhandlung, Heidelberg 1919.
Der genaue tibetische Titel lautet "lha-ldan sprul-pa'i gtsug-lag-k'ang-gi dkar-c'ag shel-dkar 
me-long bzugs" (Ein kristallheller Spiegel: Katalog des Tempelklosters, das durch 
überirdische Kraft Götterwohnung geworden ist).—  Grünwedel fand diesen stark 
propagandistischen Führer gegen die Rotmützen 1913 im Museum Alexanders III. in St. 
Petersburg unter den massenhaften tibetischen Schriften, die P. K. Kozlov von seinen 
Expeditionen mitgebracht hatte. "Das Gedicht des Großlamas selbst, 317 Verse, ist 
schwierig, aber geistvoll und strotzt voll bissigen Humors" schreibt Grünwedel und nennt 
als Verfasser dieses "Baedeckers" durch die Kathedrale von Lhasa (so steht es auf dem 
Titel) den Groß-Lama Nag-dban-blo-bzan-rgya-mts'o (1617-1682). Der 1647 von diesem 
in Prosa verfaßte Text wurde von zwei Mönchen des Klosters Se-ra in Gedichtform 
gebracht. Nach heutiger Bezeichnung ist der Verfasser der Große Fünfte Dalai Lama.

[635] Grünwedel, Albert:
Alt-Kutscha. Archäologische und religionsgeschichtliche Forschungen an Tempera-
Gemälden aus buddhistischen Höhlen der ersten acht Jahrhunderte nach Christi Geburt. 
(Veröffentl. der Preuß. Turfan-Expeditionen. Mit Unterstützung des Baessler-Instituts. I.). 
Textband mit 173 Abb., 89 S./118 S.; Tafelband: 49 Tafeln. Otto Elsner, Berlin 1920.

[636] Grünwedel, Albert:
Die tibetische Übersetzung von Kalidasas Meghaduta 38 (36). (In: Festschrift Adalbert 
Bezzenberger zum 14. April 1921, dargebracht von seinen Freunden und Schülern. pp. 60-
67). Mit 5 Abb., 8 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1921.
Grünwedel versucht hier unter Verweis auf die Stelle III, 55 des Kalacakratantraraja einen 
Nachweis der rituellen Bedeutung des Werkes "Meghaduta" zu erbringen. Nach seiner 
Interpretation fand dies lyrische Kunstgedicht deshalb seinen Platz im Tanjur, weil ihm die 
oben angesprochene rituelle Bedeutung zukommt.

[637] Grünwedel, Albert:
Die Sternschnuppen im Vaidurya dkar po. (In: Festschrift Eduard Seler. Dargebracht zum 
70. Geburtstag von Freunden, Schülern und Verehrern. pp. 129-146, sowie zusätzliche 
Pagina 1-18.). Mit 4 Abb., 18 S. Strecker und Schröder, Stuttgart 1922.
Im Jahr 1688 wurde unter der Aufsicht des damaligen Regenten von Tibet Sans rgyas rgya 
mts'o ein astronomisch-astrologisches Kompendium verfaßt, das den Titel Vaidurya dkar 
po "Weißer Lotus" (so Grünwedel, besser aber wohl 'Weißer Lapiz') trägt. Aus diesem 
ursprünglich auf Bon-Vorstellungen zurückgehenden Werk von erheblichem Umfang 
bringt Grünwedel einen transkribierten tibetischen Abschnitt und eine lateinische 
Übersetzung von Versen, die die Wirkung von Sternschnuppen behandeln.

[638] Grünwedel, Albert:
Die Teufel des Avesta und ihre Beziehungen zur Ikonographie des Buddhismus Zentral-
Asiens. 2 Teile in 1 Band. Mit 94 Textfiguren. 448 S./113 S. Otto Elsner, Berlin 1924.
Das Werk wurde in einer Auflage von nur 400 Exemplaren gedruckt.— Es gehört zu jener 
letzten Phase in Grünwedels Schaffen, der auch seine 'Tusca' entstammen. Grünwedel 
glaubte, in den Höhlen von Turkestan nicht genuin tantrische Traditionen zu erkennen, 
sondern 'Teufelswerk' aus dem Vorderen Orient, insbesondere Verwandtschaftliches zum 
Manichäismus und zu den Etruskern, die er für satanisch hielt. So glaubte der Autor an 
Schlachtungen von Frauen und an rituelle Kindermorde usf. bei den Etruskern und im 
Vorderen Orient, und zwar als Basis für das, was er in den Höhlen von Turkestan 
vorzufinden meinte. Dazu "entzifferte" er die etruskische Sprache und erfand ein nach 
heutigem Wissen unmögliches Register von Begriffen und Worten — eine, wie er meinte, 
getarnte Geheimschrift. Wissenschaftlich daher heute nicht mehr zu verwerten, aber ein 
wissenschaftlich-historisches Dokument, zudem mit einer Fülle hoch interessanter 
Abbildungen (Siegbert Hummel).—  E. V. Zach (Orientalistische Literaturzeitung 1927) 
schreibt sogar: "bin eher geneigt anzunehmen, daß Grünwedel nach 50jähriger 
Beschäftigung mit der phantastisch-wirren tibetischen Literatur das Bedürfnis gefühlt hat, 
die beengenden Schranken der Wissenschaft für immer zu verlassen und seiner eigenen 
Phantasie die Zügel schießen zu lassen."

[639] Grünwedel, Albert:
Die Legenden des Na-ro-pa, des Hauptvertreters des Nekromanten- und Hexentums. Nach 
einer alten tibetischen Handschrift als Beweis für die Beeinflussung des nördlichen 
Buddhismus durch die Geheimlehre der Manichäer. Übersetzt, in Umschrift herausgegeben 
und mit einem Glossar versehen. Mit 19 Strichätzungen und 1 Abb. des Originaltextes. 251 
S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1933.
Das Buch ist eine Übersetzung einer alten tibetischen Handschrift aus dem Kloster Hemis 
(eventuell 17. Jh., Schönschrift, 63 Doppelseiten), die die Lebensgeschichte des Naropa 
beinhaltet. Neben der eigentlichen Übersetzung ist die ausführliche Einleitung mit 
Grünwedels sehr persönlicher Ansicht über Naropa als Hexer, Nekromant und Zauberer 
wie auch seine Einbindung in die tibetische Religions- und Philosophiegeschichte von 
(historischem?) Interesse. Grünwedel bringt nicht nur die deutsche Übersetzung, sondern 
wie bei vielen seiner Werke auch das transkribierte tibetische Original.— Das tibetische 
Manuskript gelangte mit Grünwedels Nachlaß in die Bayerische Staatsbibliothek, wo es 
von G. Grönbold (siehe hierzu Central Asiatic Journal 1974, S. 251/52) aufgefunden und 
mit Grünwedels Übersetzung verglichen wurde. Weniger die Fehler der Übersetzung 
aufgrund damals noch unzureichender Lexika, als vielmehr Grünwedels 'Verlesungen' 
aufgrund seiner Vorurteile den Geistesrichtungen des Vajrayana und Lamaismus gegenüber 
lassen eine revidierte Übersetzung wünschenswert erscheinen.

[641] Gündün Rinpoche:
Siehe 'Gendün Rinpoche'.

[642] Guenther, Herbert V:
Siehe auch Gampopa, München 1989.

[643] Guenther, Herbert V und Trungpa, Tschögyam:
Tantra im Licht der Wirklichkeit. Wissen und praktische Anwendung. Herausgegeben von 
Michael H. Kohn. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sylvia Luetjohann. Mit 5 s/w 
Illustrationen von Glen Eddy und Terris Temple. 103 S. Aurum, Freiburg/Br. 1976.
(The Dawn of Tantra. Shambhala Publications, Berkeley 1975).— Zwei der besten Kenner 
des Tantra, ein Tibeter und ein Abendländer, haben hier ein fundiertes Werk über Theorie 
und Praxis des Tantra geschaffen, u. a. zu Tantra-Ursprung und -Erscheinungsform, 
Mandalaprinzip und Vorgang der Meditation, Beziehung zwischen Guru und Schüler, 
Visualisierung und Initiation. Das Buch ist die Wiedergabe eines gemeinsamen Seminars 
1972 in Berkeley.

[644] Guenther, Herbert V(ighnantaka):
Tantra als Lebensanschauung. Aus dem Englischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. 4 
Abb., 235 S. O. W. Barth, München 1974.
(Yuganaddha. The Tantric View of Life. 2nd revised edition, Varanasi 
[Chowkhamba Sanskrit Studies. 3.], 1969; sowie London 1972, Boulder 1976).— Mit 
neuem Untertitel "Seinserfahrung durch die Einheit von Körper und Geist" als 
Taschenbuch (ETB 23009) bei Econ, Düsseldorf 1989.— Bei der Fülle der Bücher, die 
Tantra und Tantrismus behandeln, ist dies ein besonders fundiertes und sachliches, 
während manch anderes besser nicht geschrieben worden wäre. Der Verfasser weist in der 
Einführung darauf hin, daß er ausschließlich tibetische Originalwerke benutzt hat, sich also 
ausschließlich mit speziell tibetischem Tantra, nicht aber mit dem hiervon abzugrenzenden 
hinduistischen Tantra auseinandersetzt. "Durch seine enge Verbindung mit dem Samkhya-
System gibt der hinduistische Tantrismus eine Psychologie vorherrschender Subjektivität 
wieder, vermindert diese aber durch Vermischen des Menschlichen mit dem Göttlichen und 
umgekehrt. Der buddhistische Tantrismus hat das menschliche Erkenntnisvermögen zum 
Ziel, so daß der Mensch hier und jetzt 'Sein' und die Harmonie von Sinnlichkeit und 
Geistigkeit vollbringen kann" (aus der Einleitung).

[645] Gützlaff, Karl Friedrich:
Vorzeichnungen für eine Reise nach Tibet, Dsungarien, Turkestan und den Kwänlun-
Bergen. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft., V., pp. 509-512). 4 S., 
Leipzig 1851.
In Hongkong lebend war Gützlaff mit der asiatischen Welt durchaus vertraut. Er spürte die 
Grenzlockerungen für westliche Reisende mit ihrem Drang, Zentralasien zu erforschen, 
und er gibt fundierte Anregungen, wie von Europa aus und mit welchem Ziel derartige 
Reisen unternommen werden sollten: "Für den Christen, für den Menschenfreund, für den 
Naturforscher, für den Geographen, überhaupt für wissenschaftliche Zwecke bieten jene 
Gegenden eine reiche Ausbeute, zumal sie noch sehr wenig bekannt sind und in ihrem 
Schosse unermessliche Schätze bergen". Gützlaff war übrigens der Initiator für die 
Missionsarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine im Himalaya.

[646] Gützlaff, Karl Friedrich (1803-1851):
Gützlaff's Geschichte des chinesischen Reiches von den ältesten Zeiten bis auf den Frieden 
von Nanking. Herausgegeben von Karl Friedrich Neumann. 912 S. J. G. Cotta'sche 
Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1847.
Karl Friedrich August Gützlaff sprach mindestens 15 Sprachen und war eine interessante 
Persönlichkeit der protestantischen China-Mission, wo er zunächst seit 1830 arbeitete. Als 
er die Erfolglosigkeit der christlichen Mission in China erkannte, kehrte er nach Europa 
zurück und zog predigend durch zahlreiche Länder. In seinem berühmten Werk gibt er 
bezüglich Tibet eine etwas einseitige und teilweise falsche Darstellung. So läßt Gützlaff die 
Nepalesen 1792 nicht Taschilunpo, sondern Lhasa plündern, oder berichtet vom Tod des 
sonst hochgeschätzten Taschi Lama: "In der Mitte des Götzendienstes (welchen der Gross-
Lama unter dem Volke trieb) wurde er von der Hand des Allerhöchsten geschlagen, von 
Blattern angesteckt — und sieh, da starb er wie der geringste Bettler, ein Scheusal seiner 
vertrautesten Verehrer." Dennoch ein interessantes Buch, leider ohne Register, so daß man 
sich nur anhand des allerdings ausreichend differenzierten Inhaltsverzeichnisses orientieren 
kann.— Gützlaff verfaßte zahlreiche Schriften, oft unter Pseudonym (nur seine in 
englischer Sprache erschienenen Werke sind immer unter seinem Namen publiziert).

[647] Guhyasamaja-Tantra:
Siehe Peter Gäng, 1988.

[648] Guignes, Stephan-de:
Siehe de Guignes, Stephan, Greifswald 1768/71.

[649] Gunten, K von:
Nepali Sprachbüchlein. 42 S. Schweiz. Hilfsw. f. außereurop. G., Zürich 1965.
Der Autor arbeitet als Arzt am Jiri-Hospital in Nepal.

[650] Guries, P:
Der Lamaismus und seine Bestrebungen zur Hebung seines intellektuellen und moralischen 
Niveaus. (Archiv für Religionswissenschaft. 27., pp. 113-124). Aus dem Russischen 
übersetzt von A. Unkrig. 12 S.,  1915.
Guries war Professor an der geistl. Akademie zu Kasan/Rußland. Er schildert den geistigen 
und moralischen Verfall unter den lamaistischen Kalmücken, da sie von der Heimat ihrer 
Religion, nämlich Tibet, räumlich und geistig abgeschnitten waren. Die Arbeit beschäftigt 
sich vorwiegend mit der Organisation und den Erfolgen durch die Errichtung einer neuen 
'lamaistischen Akademie' mitten in der Steppe im nördlichen Teil des Ulus Maloderbet, zu 
Beginn unseres Jahrhunderts. Dabei erkennt er auch, wie die daraufhin sich rasch 
einstellenden Erfolge nun der christlichen Mission zu schaffen machen.

[651] Gutschow, Niels:
Zur Zukunft der deutschen Forschung in Nepal. Eine Denkschrift an das Auswärtige Amt. 
(Hrsg. Universität Heidelberg. Süd-Asien Institut, Seminar für Ethnologie. 
Arbeitsgemeinschaft für Nepal-Forschung.). 19 S. Universität, Heidelberg 1976.

[652] Gutschow, Niels:
Stadtraum und Ritual der newarischen Städte im Kathmandu-Tal. Eine 
architekturanthropologische Untersuchung. 233 s/w Illustrationen (Pläne, Zeichnungen, 
Kartenskizzen und Tafeln). 205 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1982.
Dies Buch ist das Ergebnis einer elfjährigen Forschung in Nepal. Der Autor (Architekt und 
Bauhistoriker) widmet jeder der drei Städte im Kathmandutal (Kathmandu, Bhaktapur und 
Patan) je ein Kapitel, das thematisch jeweils Geschichte und Legende zur Stadtgründung, 
das städtebauliche Grundgerüst, Stadtteile, Raum und Status, Sozialtopographie, Gruppen 
von Tempeln und Schreinen und die dynamische Ordnung des Stadtraumes im Spiegel der 
Prozessionen und Feste aufarbeitet. Allein die s/w Fotos haben mehr Ausdruckskraft als 
viele Farbbildbände über Nepal.

[653] Gutschow, Niels und Pieper, Jan:
Indien. Von den Klöstern im Himalaya zu den Tempelstädten Südindiens. (DuMont Kunst-
Reiseführer). Mit 42 farbigen und 188 s/w Abb., 74 Zeichnungen und Plänen. 24 S. 
praktische Reisehinweise. 424 S. DuMont, Köln 1978.
Siebte Auflage 1988.

[654] Gutzkow, Karl:
Maha Guru. Geschichte eines Gottes. 2 Teile in 1 Band. Erster Theil 216 S.; Zweiter Theil 
182 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1833.
Neue Ausgabe (nun mit dem Untertitel: 'Geschichte eines tibetischen Gottes') bei 
Buchverlag fürs deutsche Haus, Berlin 1909.— Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878) galt 
zu seiner Zeit als großer Dramatiker, Verfechter neuzeitlicher Ideen und Schöpfer eines 
modernen Zeitromans. In diesem Jugendwerk, einem dem Kern nach metaphysischen, der 
Stimmung nach ironischen Roman, steht die schöne und emanzipierte Gylluspa im 
Mittelpunkt. Sie ist mit vier Brüdern, die eine Bronze-Werkstätte betreiben, verheiratet. 
Der Älteste muß vor ein Tribunal nach Lhasa, weil er den Gottheiten zu individuelle Nasen 
geformt und damit gegen die Tradition verstoßen hat.- Eingewoben in den Roman sind die 
Kenntnisse der damaligen Zeit über Tibet, wobei die Polyandrie, die unumschränkte Macht 
des Klerus, die Spannungen mit China ebenso wie die grandiose Bergwelt Tibets und das 
"Esoterische" diesem Roman seinen besonderen Reiz geben. Gutzkow bezog den 
Hintergrund für seinen Roman wohl aus S. Turners "Gesandtschaftsreise", die bereits 1800 
in London und 1801 in Hamburg erschienen war.

[655] Gutzkow, Karl:
Hali-Jong der Götzenfabrikant in Tibet. (Die Welt der Abenteuer. 6.). 47 S. A. Haase, 
Prag/Wien/Leipzig 1925.
Eine bearbeitete kürzere Fassung von 'Maha Guru'.

[656] Gutzlaw, Karl(Charles):
Siehe Gützlaff, Karl Friedrich August.

[657] Gyaltag Gyaltsen:
Tibet — Einst und heute. Eine Gedenkschrift zum Anlass des 20. Jahrestages des 
tibetischen Nationalaufstandes vom 10. März 1959, herausgegeben von der Tibeter-
Gemeinschaft in der Schweiz. Mit 6 s/w Abb., 63 S. Office of Tibet, Rikon/Zürich 1979.
Der 1949 geborene Autor lebt seit 1960 in der Schweiz. Er ist Lehrer und 
Sozialwissenschaftler, Mitbegründer vom 'Verein Tibeter Jugend in Europa' und 
'Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft'. Mit seiner Frau leitet er das Tibeter-
Haus im Kinderdorf Pestalozzi Trogen/Schweiz. Er schreibt hier über die Geschichte 
Tibets, die Situation nach 1959, über den Dalai Lama und Panchen Lama und über die 
Tibeter in der Schweiz.

[658] Gyaltag Gyaltsen:
Die tibetische Familie im Wandel und Spannungsfeld zweier Kulturen. (Opuscula Tibetana. 
21.). 268 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1990.
In dieser explorativen Studie beschreibt der Autor die tibetische Familie einst und heute, 
erforscht ihren strukturellen und funktionellen Wandel sowie die Folgen dieses Wandels 
unter besonderer Berücksichtigung der familiären und bi-kulturellen Sozialisation des 
tibetischen Kindes in der Schweiz.

[659] Gyalten Kelsang und Gyaltag Gyaltsen:
Jugend im Exil. Mit 17 s/w Abb., 54 S. Verein Tibeter Jugend in Europa, Zürich 1980.
Diese Festschrift wurde zum Anlass der zehnjährigen Jubiläumsfeier des Vereins Tibeter 
Jugend in Europa verfasst. Die Autoren schreiben über die vergangenen und zukünftigen 
Tätigkeiten der Vereins Tibeter Jugend in Europa.

[660] Gyaltsen, SherabAmipa:
Siehe 'Amipa'.

[661] Gyatso, Gegän:
Siehe Michael Colsman, Pfaffenweiler 1990.

[662] Ha'nish, Otoman-Zar-Adusht  (1854-1936):
Ainyahita. Die köstlichste Perle von Tibet. Eine uralte, im Morgenland bekannte Sage. 154 
S. Mazdaznan (David Ammann), Leipzig 1911.
Dr. Ha'nish (19.12.1854 Posen, nach eigenen Angaben 1844 Teheran - 29.02.1936 Los 
Angeles) war der Begründer der Mazdaznan-Bewegung, eines Lehrsystems, das auf der 
Grundlage eines wiedererweckten Zoroastrismus den Menschen zur Gottesverwirklichung 
führen soll (ma: Gott, gut; zda: Gedanke; znan: vollendet). Die Lebensführung soll sich auf 
die von Zarathustra (Zoroaster) geoffenbarten Wahrheiten — gute Gedanken, gute Worte, 
gute Werke — ausrichten. Die von Ha'nish in vielen Schriften breit angelegte Methodik 
umfaßt genaue Anleitungen für das tägliche Leben. Rhythmische Atemübungen, richtige 
Ernährung und eine spezielle 'Drüsenpflege' sind unabdingbar für die persönliche 
Entwicklung und Bewußtwerdung. Zarathustra tritt als Erneuerer des (nach Ha'nish) in 
Tibet entstandenen und zweifellos während einer langen Zeitperiode mündlich tradierten 
religiösen Gedankenguts auf. Der Monotheismus und die Eschatologie bilden den zentralen 
Inhalt seiner Verkündigung; später finden wir einen Polytheismus mit 3 Funktionen: 1. 
Herrscher: Ahura Mazda, Mithra. 2. Krieger: Vayu. 3. Ernährer: die Göttin Ardvi Sura 
Anahita. Diese erscheint als Ardvisura im jüngeren Avesta (Yasht 5,3) zunächst mit dem 
Wasser eines mächtigen Flußes verbunden, sie bringt so Wohlstand und Fruchtbarkeit. Im 
Zug eines sich bildenden Kultus und einer synkretistischen Ausgestaltung des 
Zoroastrismus verschmilzt sie mit der von Artaxerxes II. (404-359 v. Chr.) eingeführten 
Göttin Anahita zu der Gottheit Ardvisura Anahita. Ha'nish hingegen sieht Ainyahita 
(Anahita) als durchaus reale Gestalt, die vor rund 9 000 Jahren als Fürstentochter auf den 
Hochebenen Tibets lebte und ihre Herden weidete. Sie verkörpert für Ha'nish die 
Begründerin der (zoroastrischen) Urreligion, sowie die Urmutter der anfänglich im Tibet 
ansässigen Arier, deren einer Teil nach Indien einwanderte (vedische Arier), während der 
andere Zweig sich westwärts (!) nach Ost- und Westiran wandte (avestische Arier). Dieser 
letztere war später durch zwei große Priesterschaften stets Träger der zoroastrischen 
Überlieferung. Die in der persischen Sassanidenzeit gesammelten Pehlevischriften aus dem 
5. Jh. n. Chr. geben recht gut Kenntnis der frühen, schriftlich nurmehr fragmentanisch 
vorhandenen, avestischen (zoroastr.) Religion. Das Buch enthält im wesentlichen 
übersetzte Texte jener Sammlung, sowie eigene des Autors. Leider fehlen Quellenangaben. 
Ausführliche Fußnoten erleichtern das Verständnis der zoroastrischen Terminologie (Dr. 
Hermann Meier).

[663] Haab, Armin und Vellis, Ninon:
Bhutan — Fürstenstaat am Götterthron. Mit 168 teils farbigen Abb., 2 Karten im Vor- und 
Nachsatz. 168 S. Sigbert Mohn, Gütersloh 1961.
Zweite, erweiterte Auflage (dabei auf dem Einband mit Untertitel: Eine Reise in das 
verschlossenste Land der Welt), Gütersloh 1969.— Ninon Vellis studierte mit einer 
Tochter des früheren bhutanesischen Premiers in London. Er erhielt zusammen mit dem 
Bruder einer weiteren Mitstudentin (Armin Haab) 1957 eine Einladung nach Bhutan, 
welches damals, auch wenn nur noch für kurze Zeit, Fremden aus dem Westen 
weitestgehend verschlossen war. Ein lebendiger Erlebnisbericht des noch in jeder Weise 
intakten "ost-tibetischen" Landes ganz eigener Prägung, mit guter Darstellung der neueren 
und älteren Geschichte dieses Landes.

[664] Haas, Ernst (Photos) und Minke, Gisela (Texte):
Im Himalaya. Pilgerfahrt zum Dach der Welt. 141 Farbtafeln, 160 S. Econ, 
Düsseldorf/Wien 1978.
(Himalayan Pilgrimage. The Viking Press, New Delhi/New York sowie Thames & 
Hudson, London, beides 1978).

[665] Haas, Hans:
"Das Scherflein der Witwe" und seine Entsprechung im Tripitaka. (Veröffentl. des 
Forschungsinstituts für vergleichende Religionsgeschichte an der Universität Leipzig. 5.). 
Mit 8 Tafeln Autotypien, 23 Abb. im Text und 1 Karte. 4, 175, 47 S. J. C. Hinrich'sche 
Buchhandlung, Leipzig 1922.
Wissenschaftliche Darstellung von Abhängigkeitsproblemen und Parallelen zwischen 
Buddhismus und Christentum.

[666] Haberlandt, M(ichael):
Die Metallindustrie von Nepal. (Österreichische Monatsschrift für den Orient, pp. 188-
190). 3 S. Österreich. Handels-Museum Wien, Wien 1889.
Das Handels-Museum erwarb eine größere Sammlung von Metallobjekten, vorwiegend 
religiösen Charakters, aus Nepal. Anhand dieser Sammlung, die nicht im Einzelnen 
ikonographisch beschrieben wird, geht der Autor auf die Gewinnung, Verarbeitung und 
Bedeutung des Metalls in Nepal ein.

[667] Haberlandt, M(ichael):
Die Ikonographie des Lamaismus. (Österreichische Monatsschrift für den Orient. 17., pp. 
54-57). 4 S. Österreich. Handels-Museum Wien, Wien 1891.
Kurzfassung der Arbeiten von Eugen Pander, insbesondere seines 'Pantheon des 
Tschangtscha Hutuktu', Berlin 1890.

[668] Hackmann, Heinrich:
Der südliche Buddhismus und der Lamaismus. Der Buddhismus II. Teil. 
(Religionsgeschichtliche Volksbücher für die deutsche christliche Gegenwart). 86 S. 
Gebauer-Schwetschke, Halle a. d. Saale 1905.
In diesem Band enthalten S. 53 bis 86 eine gute Zusammenschau der um die 
Jahrhundertwende bekannten Einzelheiten zum tibetischen Buddhismus, einschließlich 
einer Abhandlung über die "Volksreligion". Erstaunlich präzise und unvoreingenommene 
Darstellung. Bereits in Teil I (für Tibet kaum von Bedeutung und daher nicht gesondert 
gelistet) mit dem Titel 'Der Ursprung des Buddhismus und die Geschichte seiner 
Ausbreitung', Halle 1905, bringen die Seiten 57 bis 61 einen kurzen Überblick zu Tibet.

[669] Hackmann, Heinrich (1864-1935):
Von Omi bis Bhamo. Wanderungen an den Grenzen von China, Tibet und Birma. Mit 3 (1 
gefalt.) Farbtafeln, 1 gefaltete  Karte, 23 Bogen mit 150 Federzeichnungen von Alfred 
Weßner. 382 S. Gebauer-Schwetschke, Halle a. S. 1905.
Zweite Auflage 1907, jetzt bei Carl Curtius.— Heinrich F. Hackmann war 
Religionswissenschaftler und von 1894 bis 1901 Pfarrer der deutschen evangelischen 
Gemeinde in Schanghai. Von 1901 bis 1903 bereiste er das Innere Süd-Chinas und 
durchquerte Südwest-China bis nach Birma. Seine Route führte ihn von Ta-tsien-lu durch 
SW-Szechuan nach Bhamo. Erlebnisse am heiligen Berg O-mi-schan, der häufig von 
Tibetern, Lolo und wohl auch Mosso, bei denen der Bon-Glaube lange lebendig war, 
besucht wurde. Aufenthalt im Lolo-Land, d. h. vielfältige Beschreibungen aus dem 
tibetisch-chinesischen Grenzgebiet.

[670] Hähnert, Eberhard:
Beiträge zur Siedlungskunde von Tibet. (Mitteilungen des Vereins für Erdkunde zu 
Dresden. III., Doppelheft 5/6, pp. 94-218). 125 S., Dresden 1925.
Basierend auf den Forschungsberichten von — um nur die wichtigsten zu nennen — 
Bretschneider, Brunhuber, Diener, Filchner, Futterer, Hedin, Kozlow, Kreitner, 
Obrutschew, Prschewalskij, Rockhill, den Brüdern Schlagintweit, Tafel und Waddell 
entwickelt Hähnert ein Bild über die Grenzen und Gegebenheiten der Siedlungen der 
nomadisierenden wie der seßhaften Tibeter.

[671] Haek, D(avid):
Die neuesten Forschungsfahrten. Für Jung und Alt dargestellt. Mit zahlreichen 
Illustrationen nach Naturaufnahmen. 238 S. Globus, Berlin (1911).
Dabei auch ein größeres Kapitel 'Forschungsreisen in Asien' mit zusammenfassenden 
Berichten über die bekannten Tibetreisenden.

[671 a] Haenisch, Erich  (1880-1966):
Das Goldstromland im chinesich-tibetischen Grenzgebiete, nach dem grossen Kriegswerk 
vom Jahre 1781 dargestellt. Mit 5 Aufnahmen des Verfassers und 3 Kartentafeln. (In: Sven 
Hedin, Southern Tibet, Band 9, Part IV. pp. 67-130). 64 S. Lithogr. Institute Swedish 
Army, Stockholm 1922.
Der Autor, der das Goldstromland selbst bereist hat, liefert anhand der Dokumente knapp 
500 Ortsbeschreibungen. Für eine eingehende Beschreibung dieses interessanten 
tibetischen Grenzgebietes siehe Arthur von Rosthorn, Wien 1895.


[672] Haenisch, Erich:
Eine chinesische Beschreibung von Tibet, vermutlich von Julius Klaproth nach Amiot's 
Übersetzung bearbeitet. Herausgegeben von E. H. (In: Sven Hedin, Southern Tibet, Band 
9., Part IV., pp. 1-66). 66 S. Lithogr. Institute Swedish Army, Stockholm 1922.

[673] Haenisch, Erich:
Die Eroberung des Goldstromlandes in Ost-Tibet. Als Beitrag zur chinesischen 
Kolonialgeschichte des 18. Jahrhunderts. Übersetzt aus Wei Yüan's Sheng-wu-ki und 
erläutert aus den Akten. (Asia Major. 10., pp. 262-313). 52 S., Leipzig 1935.
Reprint 'Johnson Reprint Corporation', New York und London 1964. Der chinesische 
Kolonialbesitz, erworben durch Kriege der mandschurischen Dynastie im 17. und 18. Jh., 
erstreckte sich auch auf das tibetische Goldstromland. Eine Strafexpedition zur Sicherung 
der Straße nach Tatsienlu weitete sich dabei zu zwei großen Kriegen in den Hochgebirgen 
Vordertibets aus. Tiefe Täler, Pässe von 4 000 bis 5 000 m Höhe und bis zu 7 000 m hohe 
Berge stellten das mandschurisch-chinesische Heer vor ungewohnte Aufgaben. Die 
Originalberichte werden hier übersetzt und kommentiert. Haenisch hat zudem das 
Goldstromland selbst bereist.

[674] Haenisch, Erich:
Dokumente aus dem Jahre 1788 zur Vorgeschichte des Gorkha-Krieges. (Bayerische 
Akad. d. Wiss., Phil.-hist. Kl., Abhandl. N. F. 49.). 66 Faksimile-Tafeln, 2 Karten. Text 45 
S. Bayer. Akademie (Komm. C. H. Beck), München 1959.
Der Autor konnte 1928 und 1936 in Peking im Staats-Geschichtsamt arbeiten. Dabei fand 
er ein Konvolut von 106 zusammenhängenden Dokumenten, bezeichnet 'Akten aus Tibet' 
aus dem Jahr 1788, die sich auf die Vorgeschichte des Gorkha-Krieges bezogen. 1792 
waren die Gorkhas aus Nepal nach Tibet eingefallen. Die Dokumente spiegeln Korruption, 
Unfähigkeit zum Handeln und Furcht vor Verleumdung unter den in Tibet stationierten 
Chinesen, insbesondere des Residenten, wider.

[676] Härtel, Herbert:
Karmavacana. Formulare für den Gebrauch im buddhistischen Gemeindeleben aus 
ostturkestanischen Sanskit-Handschriften. (Sanskrittexte aus den Turfanfunden. III.). 
(Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Institut für Orientforschung. 30.). 172 
S. Akademie, Berlin 1956.
Bearbeitung der fragmentarischen Sanskrithandschriften, die die Texte für die 
buddhistischen Ordensverhandlungen enthalten, die in Übersetzung auch von tibetischen 
Mönchen verwendet werden.

[677] Haffner, Willibald:
Nepal Himalaya. Untersuchungen zum vertikalen Landschaftsaufbau Zentral- und 
Ostnepals. 29 Abb. im Text, 16 Bilder auf 8 Tafeln, 18 Tabellen, 6 Luftbilder u. 1 
Faltkarte. (Erdwissenschaftl. Forschung. 12.). 125 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1979.
Der Autor beschreibt seine Arbeit als den Versuch, die landschaftsökologischen 
Unterschiede sowie die vielschichtige kulturgeographische Differenzierung im Bereich von 
Zentral- und Ostnepal in ihrer Regelhaftigkeit darzustellen. "Im nepalesischen Himalaya-
Vorland und im Gebirge bis in Bereiche um 2 000 Höhe leben Menscher indider Rasse, die 
sich zum Hinduismus bekennen, arische Sprachen sprechen und eine indisch geprägte 
Kulturlandschaft geschaffen haben. In den Gebieten oberhalb 2 000 m und auf der 
Nordabdachung des zentralen Himalaya siedeln Volksgruppen tibetischer Herkunft von 
mongolider Rasse; sie bekennen sich zum Buddhismus. Die von ihnen gestaltete 
Kulturlandschaft besitzt tibetische Züge. Im einzelnen werden die kulturgeographischen 
Verhältnisse komplizierter dadurch, daß Elemente der beiden großen Kulturbereiche sich 
durchdringen." Neben umfassenden Literaturstudien wertet der Autor hierzu sein 
Beobachtungs- und Untersuchungsmaterial von Reisen in Nepal aus.

[678] Hagbring, Bodil:
Die Kinder aus Tibet. Aus dem Schwedischen übersetzt von Lore Kaulbach. Mit 22 zum 
Teil doppelseitigen gemalten Farbbildern. Mit Karte im Vorsatz. Ohne Pagina. 
Gerstenberg, Hildesheim 1990.
(Barnen från Tibet. H. Aschehoug, Oslo 1990).— Ein Kinderbuch, das die Tibeter in ihrer 
neuen Heimat in Nepal zeigt: im Kloster, zu Hause, in der Teppichknüpferei, mit 
Erinnerungen an die Kindheit in Tibet.

[679] Hagelstange, Rudolf:
Reise nach Katmandu. Mit Zeichnungen von Helmut Bibow. 81 S. Verein Oltener 
Bücherfreunde, Olten/Schweiz 1962.
Beschreibung, bewußt als subjektive Erlebnisschilderung, einer Reise im Jahr 1962 nach 
Indien (fast 2/3 des Buches) und nach Kathmandu. Dieses Ziel erreicht der Autor, doch ist 
für ihn der Weg wichtiger als das Ziel.

[680] Hagen, Toni, Dyhrenfurth, Günter Oskar, Fürer-Haimendorf, Chvon, und Schneider, 
Erwin:
Mount Everest. Aufbau, Erforschung und Bevölkerung des Everest-Gebietes. Mit 31 Abb. 
auf Tafeln, 25 Abb. im Text, 1 Karte im Vorsatz, 1 gefalt. Reliefkarte. 234 S. Orell Füssli, 
Zürich (1959).
Hagen beschreibt die geologische Struktur des Everest, Dyhrenfurth die bergsteigerische 
Erschließung. Den ethnologischen Beitrag zu den Sherpa liefert v. Fürer-Haimendorf. Der 
Begleittext zur Reliefkarte stammt von E. Schneider.

[681] Hagen, Toni, Wahlen, Friedrich Traugott, und Corti, Walter Robert:
Nepal. Königreich am Himalaya. Mit 29 farb. Tafeln, 42 s/w Tafeln, 18 Kartenskizzen, 1 
gefalt. farb. Reliefkarte. (Bildteil im Anhang). Text 119 S. Kümmerly & Frey, Bern 1960.
Erweiterte Auflage (183 S.) 1971, derzeit letzte Auflage 1980. In den Neuauflagen sind die 
Bilder in den Textteil eingebunden, damit erweiterte Seitenzahl.— Eines der wohl besten 
Bücher als Einführung zu Nepal! Die Beiträge von Fr. T. Wahlen "Unsere Verantwortung 
gegenüber den Entwicklungsländern" und von W. R. Corti "Der Einzelne im Ringen der 
Gegenwart" treten gegenüber dem Hauptteil des Buches zurück.— Toni Hagen, Geologe, 
reiste ausgiebig durch die verschiedensten Teile Nepals und bringt vielfältige Informationen 
zu Landschaft, Bevölkerung und Geschichte. Er kam 1950 erstmals nach Nepal, blieb 12 
Jahre dort, kehrte 1968 nochmals zurück — und konnte sich damals bereits kaum vom 
Schock der Modernisierung erholen, wie er in der Einleitung zu den Neuauflagen berichtet.

[682] Hagenbeck, John:
Im Banne des Himalaja. Abenteuer mit Passgängern und Schneemenschen. (Kolibri-
Bibliothek). Illustriert von Carl Marten. 255 S. Kolibri, Wuppertal 1959.

[683] Hagenbeck, John:
Auf der verbotenen Straße nach Lhasa. Geheimnisvolles Tibet. Mit 12 Zeichnungen im 
Text. 290 S. Kolibri, Wuppertal o. J.
Mit geändertem Untertitel: 'Abenteuer in Tibet', herausgegeben von Hedie Hagenbeck (324 
S.), bei Sponholtz, Hannover 1951. Dieser stilistisch eher anspruchslose (Jugend-)roman 
erzählt nicht ohne Spannung und Sachkenntnis die Geschichte des Tierfängers Fred Falk, 
genannt Ying, der 1933 in China Pandabären fangen will, während seine Geliebte Sina 
Hilton in Burma auf ihn wartet. Falk lernt jedoch einen chinesischen Agenten kennen, und 
die beiden ziehen als Bettelmönche verkleidet nach Tibet, um einen geheimen Goldschatz 
zu heben. Sie überwintern in einem Kloster, in dem Falk tibetische Geheimbräuche 
kennenlernt. In diesem Winter stirbt der 13. Dalai Lama, und die Suche nach seiner 
Reinkarnation beginnt. Als die Beiden im Frühjahr weiterziehen, werden sie von tibetischen 
Agenten verfolgt und stürzen in eine Schlucht. Der Chinese stirbt, Falk wacht nach 7 
Jahren in den Händen von Rotmützen auf, die ihn in ihrem Kloster gefangen halten und mit 
Dynamit nach Lhasa schicken wollen, um den Dalai Lama zu stürzen und alle Macht dem 
Panchen Lama zu geben. In diesen 7 Jahren versuchen sowohl Falks Geliebte als auch sein 
ehemaliger Diener Ling, ihn zu finden. Beide gelangen auf verschiedenen Wegen nach 
Lhasa und helfen die Verschwörung aufzudecken, ohne von Falks Beteiligung zu wissen. 
Dieser sprengt sich unterdessen seinen Weg in die Freiheit und findet den Schatz, der von 
einem alten 'Bompu' bewacht wird, den er jedoch nie tragen kann. Am Ende dieses 
streckenweise antitibetisch gehaltenen Abenteuers treffen sich die drei auf der Flucht an 
der tibetisch-nepalesischen Grenze wieder, Falk ohne Gold, aber lebendig (Andrik 
Aschoff).

[684] Hahn, Michael:
Jnanasrimitras Vrttamalastuti. Eine Beispielsammlung zur altindischen Metrik. Nach dem 
tibetischen Tanjur zusammen mit der mongolischen Version herausgegeben, übersetzt und 
erläutert. (Asiatische Forschungen. 33.). 388 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1971.
Vorbildliche Edition und annotierte Übersetzung des metrischen Lehrbuches Vrttamalastuti 
des Jnanasrimitra (1. Jh.). Da die Sanskritfassung als verloren gelten muß, kann das Werk 
nur noch in seiner im Tanjur erhaltenen tibetischen Version studiert werden. Dem Bande 
sind die sekundäre Übertragung ins Mongolische, ein mongolisch-tibetischer und ein 
tibetisch-mongolischer Wortindex beigegeben.

[685] Hahn, Michael:
Lehrbuch der klassischen tibetischen Schriftsprache. Mit Lesestücken und Glossar. 354 S. 
Michael Hahn, Hamburg 1971.
Vierte Aufl., Michael Hahn, Bonn 1981. 5. verbesserte Auflage (Indica et Tibetica. 10.), 
364 S., Bonn 1985.— Systematisches Lehrangebot mit umfangreicher Grammatik, sowie 
Einführung in die Phonetik des Lhasa-Dialekts. Ein ganz vorzügliches Lehrbuch mit einem 
ausgezeichneten phonetischen Teil, der zudem nicht mit phonetischen Zeichen belastet ist. 
Die einzelnen Lektionen sind auch ausreichend für einen zuverlässigen Selbstunterricht. 
Das Buch verrät große Erfahrung in der Unterweisung des Tibetischen und kann nicht 
genug empfohlen werden (Siegbert Hummel).— Das erste ausführliche Lehrbuch der 
klassischen tibetischen Schriftsprache, das zudem über den Standard der buddhistischen 
Übersetzungssprache weit hinausgeht und bis in die gebildete Sprache der Neuzeit 
heranreicht. Die grammatische Beschreibung hat sich von dem Schema indogermanischer 
Betrachtungsweisen gelöst. Die frühen Auflagen verwenden das jetzt überwundene 
'Hamburger Transliterationssystem', die 5. Auflage ist davon abgegangen.

[686] Hahn, Michael:
Candragomins Lokanandanataka. Nach dem tibetischen Tanjur herausgegeben und 
übersetzt. Ein Beitrag zur klassischen indischen Schauspieldichtung. (Asiatische 
Forschungen. 39.). 290 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1974.
Kritische Edition und Übertragung des buddhistischen Schauspiels Lokananda, dessen 
Originalfassung verloren ist, nach der im Tanjur überlieferten tibetischen Übersetzung. Die 
'Anmerkungen zu Text und Übersetzung' analysieren sprachlich problematische Stellen und 
versuchen, dem Originaltext nahezukommen. Wichtig sind die Ausführungen zur Datierung 
und Identifizierung des Candragomin. Das sprachliche Material wird in einem Glossar 
erfaßt.

[687] Hahn, Michael:
Die Subhasitaratnakarandakakatha. Ein spätbuddhistischer Text zur Verdienstlehre. 
(Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. I., Philol.-Histor. Kl., Jg. 
1982, 9., pp. 311-374, sowie Doppelpagina für Sonderdruck-Ausgabe). 64 S. 
Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1983.
Der Text, der von dem Übersetzer Sakya 'od  im 11. Jh. ins Tibetische übertragen wurde 
und im Tanjur enthalten ist, stammt in seiner ursprünglichen Sanskritform aus einer wohl 
nur wenig früheren Zeit. Er enthält Kapitel wie "Über die Schwierigkeit, als Mensch 
wiedergeboren zu werden" oder "Über den Willenseifer". Neben dem Sanskrittext werden 
Fragen der Autorenschaft und der zeitlichen Entstehung diskutiert. Die Neuedition der 
Sanskritfassung, basierend auf der Arbeit von H. Zimmermann (1975), verwendet bisher 
unbenutzte Handschriften und die Nebenüberlieferung in anderen buddhistischen 
Sanskrittexten. Ein eigener Abschnitt verzeichnet die Textänderungen gegenüber 
Zimmermann.— Für die deutsche Übersetzung dieses Textes siehe Heinz Zimmermann, 
Wiesbaden 1975.

[688] Hahn, Michael:
Der große Legendenkranz (Mahajjatakamala). Eine mittelalterliche buddhistische 
Legendensammlung aus Nepal. Nach Vorarbeiten von Gudrun Bühnemann und Michael 
Hahn herausgegeben und eingeleitet von Michael Hahn. (Asiatische Forschungen. 88.). 72, 
760 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985.
Ausgabe einer relativ späten in Verse gefaßten Zusammenstellung und Bearbeitung älterer 
buddhistischer Avadanas, von der ca. 85 in Sanskrit erhalten sind, nach fünf Handschriften. 
Die ausführliche Einleitung gibt zusammen mit einer literaturgeschichtlichen Einordnung 
der Mahajjatakamala einen Überblick über den derzeitigen Stand der Avadana-Forschung.

[689] Hahn, Michael:
August Hermann Francke (1870-1930) und sein Beitrag zur Tibetologie. (In: Der 
Missionar als Forscher, hrsg. von Joh. Triebel., pp. 87-122). 36 S. Gütersloher 
Verlagshaus Gerd Mohr, Gütersloh 1988.
Ausführliche Biographie und vollständige Bibliographie des gelehrten Missionars der 
Herrnhuter Brüdergemeine und späteren Professors der Tibetologie an der Universität 
Berlin.

[690] Hahn, Michael:
Hundert Strophen von der Lebensklugheit. Nagarjunas Prajnasataka. Tibetisch und 
Deutsch. Eingeleitet, herausgegeben und übersetzt. (Indica et Tibetica. 18). 124 S. Indica 
et Tibetica, Bonn 1990.
Wissenschaftliche Bearbeitung eines der sieben indischen buddhistischen Werke zur 
Spruchliteratur, die im tibetischen Tanjur auf uns gekommen sind. Die Edition verwendet 
alle sieben kanonischen Textzeugen. Kommentare behandeln die Lesarten des tibetischen 
Textes und gehen den Quellen und Parallelen zum Prajnasataka nach. Ein tibetisch-
deutsches Glossar schließt den Band ab.

[691] Hahn, Michael und Klaus, Konrad:
Das Mrgajataka (Haribhattajatakamala XI). Studie, Texte, Glossar. (Indica et Tibetica. 3.). 
108 S. Indica et Tibetica, Bonn 1983.
Von der in ihrem Gesamtwortlaut nur in der tibetischen Übersetzung überlieferten 
Jatakamala des Haribhatta sind einzelne Kapitel in Sanskrit in Separatmanuskripten, teils in 
Sammelwerken zusammen mit anderen Titeln, erhalten. Die Arbeit präsentiert den 
Sanskrittext des 11. Kapitels zusammen mit einer deutschen Übersetzung; die tibetische 
kanonische Version, ein Kommentar dazu und ein Glossar Tibetisch/Sanskrit/Deutsch sind 
beigefügt.

[692] Hakmann:
Nachrichten, betreffend die Erdbeschreibung, Geschichte und natürliche Beschaffenheit 
von Tybet. (Neue Nordische Beyträge zur physikalischen und geographischen Erd- und 
Völkerbeschreibung, Naturgeschichte und Oekonomie. Band IV., pp. 271-308). 37 S. 
Johann Zacharias Logan, St.Pet'sburg/Leipzig 1783.
Der Autor wird als 'Adjunkt der russischen kaiserlichen Akademie' vorgestellt. Seine 
Arbeit ist die zusammenfassende Darstellung von Tibet (Geschichte, Ethnologie, 
Landeskunde und Religion), wobei er namentlich als seine Quellen beginnend mit Carpini 
(1246), Andrade (1624), Grüber und Orville (1661), Desiderius (1715) und Horazio della 
Penna (1732) das jeweilige Jahr () ihrer Einreise nach Tibet nennt, zudem die Berichte und 
Bücher von Regis, Pallas, Georgi und Bogle in seine Beschreibung miteinbezieht.

[693] Halde, Johann Baptista:
Siehe du Halde, Johann Baptista, Rostock 1747.

[694] Hale, Thomas:
Geheimnisvolles Nepal. Die unglaublichen Erlebnisse eines Arztes im Himalaja. Aus dem 
Englischen übersetzt und mit einem Anhang versehen von Friedemann Lux. 227 S. 
Hänssler, Neuhausen-Stuttgart 1988.
(Don't Let the Goats Eat the Loquat Trees. Zondervan Corp., Grand Rapids, Michigan, 
USA 1986).— Der Autor (mit Ehefrau und zwei Söhnen) arbeitet seit 1970 als Arzt am 
District Hospital Amp Pipal. Sein lebensnah geschriebener Bericht, der einen Zeitraum von 
12 Jahren umfaßt, schildert die Tätigkeit eines Missionars "ohne zu missionieren" (dies ist 
in Nepal verboten) im Beruf des Arztes draußen auf dem Land, weitab der wenigen Städte 
in Nepal.

[695] Hambly, Gavin (Hrsg):
Zentralasien. (Fischer Weltgeschichte. 16.). Mit 29 Abb. und Karten. 365 S. Fischer 
Bücherei, Frankfurt/M. 1966.
(Zahlreiche Neuauflagen, 58.- 59. Tausend 1988).— Illustrierte Originalausgabe, wiewohl 
wesentliche Teile zeitgleich in englischen Versionen publiziert wurden. Für Tibet von 
Bedeutung die von Prof. Hambly verfaßten Kapitel 17 und 18 (Die lamaistische Kultur in 
Tibet und in der Mongolei, pp. 252 ff.; Tibet und die Rivalität der Großmächte, pp. 284 
ff.), die die geschichtlichen Fakten emotionslos zusammenfassen und informativ 
aufbereiten, d. h. Quellenmaterial in einer flüssig lesbaren Form wiedergeben. Der Autor 
(geb. 1934), ein Indologe, arbeitet auf dem Spezialgebiet der 'zentralasiatische 
Grenzländer'.

[696] Han Suyin (d. i. Elisabeth Comber):
Wo die Berge jung sind. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Hary Kabo. 619 S. Holle, 
Baden-Baden 1958.
(The Mountain is Young. A Novel. Jonathan Cape, London 1958).— Deutsche Ausgabe in 
Lizenz des Kossodo Verlags, Genf 1958, ebenso in mehreren deutschen 
Buchgemeinschaften. Zahlreiche Neuauflagen, so Stuttgart 1961, Langen und Müller 1987; 
Goldmann TB 09095, München 1990. Dieser Roman vor der historischen Kulisse der 
Krönung von König Mahendra in Kathmandu (Frühjahr 1956), unter Einbeziehung 
historischer Personen (auch wenn die Namen geändert sind), zeigt das fast noch 
mittelalterliche Nepal im Zusammenprall mit ersten Touristen, Entwicklungshelfern und 
humanitären Programmen nicht missionarisch tätiger Missionare. Hauptperson ist Anne, 
die Schriftstellerin aus England, die aus einer lieblosen Ehe ausbricht und sich mit Unni 
Menon, der als Ingenieur gegen die 'jungen Berge' kämpft (auch heute noch reißen die 
jungen Berge während des Monsuns Straßen und Dämme zu Tal), auf das Abenteuer einer 
großen Liebe einläßt.— Unglückliche Ehen und große Liebesaffären sind sicher kein neuer 
oder aufregender Romanstoff, wohl aber das Leben im Kathmandutal der 50er Jahre, das 
Han Suyin nur aus eigenem Erleben — so vermute ich — derart meisterhaft, unterhaltsam 
und lebensnah schildern kann.

[697] Han Suyin  (d. i. Elisabeth Comber):
Chinas Sonne über Lhasa. Das neue Tibet unter Pekings Herrschaft. Aus dem Englischen 
übersetzt von Maria Csollány. 1 Karte. 226 S. Scherz, Bern/München 1978.
(Lhasa. The Open City. A Journey to Tibet. Jonathan Cape, London 1977).— Vollständige 
Taschenbuchausgabe (TB 3623) Droemer Knaur, München 1980. Han Suyin beschreibt 
zwar aufschlußreich und informativ, jedoch voreingenommen und unkritisch aus der Sicht 
einer überzeugten Anhängerin Maos und dessen Lehre den Wandel Tibets von einem 
ehemals 'verbotenen', geheimnisvollen Land in einen 'modernen Staat nach chinesischem 
Vorbild'. Tibet war ihrer Schilderung nach nie ein Shangri-la, am wenigsten für die Tibeter 
selbst. Bezogen auf Armut und Unterdrückung des Volkes durch religiöse Vorschriften, 
die Willkür der Adligen, Grundbesitzer und Beamten mag dies partiell zutreffen. Han Suyin 
sah im Einmarsch der Roten Armee aber ausschließlich die Befreiung des Volkes von der 
Ausbeutung und Verarmung durch die absolute Theokratie, wobei die Han-SoldatenX&y 
als überaus höfliche, rücksichtsvolle, hilfsbereite und nur am Wohlergehen ihrer tibetischen 
Brüder interessierte Menschen dargestellt werden. Mit einem geradezu unglaublichen 
chinesischen Chauvinismus werden die 'neuen Wunder', die die Schrecken der 
Vergangenheit vertreiben, geschildert und der Fortschritt des Landes anhand von vielen 
Zahlenvergleichen 'dokumentiert'. Kritik wird als von verantwortungslosen Opportunisten 
verbreitet zurückgewiesen. Ein traurig stimmendes Buch (Renate Hoffmann).

[698] Handel-Mazzetti, Heinrich:
Naturbilder aus Südwest-China. Erlebnisse und Eindrücke eines österreichischen Forschers 
während des Weltkrieges. 148 Abb. nach Aufnahmen des Verfassers, darunter 24 
Autochromen. 1 Karte. 380 S. Österr. Bundesverlag f. Unterricht, Wien und Leipzig 1927.
Heinrich Handel-Mazzetti, Kustos an der Botanischen Abteilung des Naturhistorischen 
Museums in Wien, hielt  sich 1914 bis 1918 zum Sammeln von Pflanzen in West-China, 
vorwiegend im tibetisch-chinesischen Grenzgebiet auf. Neben der für diese Landschaft so 
ungemein interessanten und reichhaltigen Flora mit einer Überfülle u. a. von 
Rhododendron- und Primelarten, die er ebenso wie sehr verschiedenartige Eindrücke von 
Flora und Fauna dieser Gegend schildert, berichtet er auch (Kapitel 16) von dem 
lamaistischen "Klosterstädtchen Muli" und von seinen Eindrücken vom Inneren der 
verschiedenen Tempel.

[699] Haneberg, Daniel:
Die sinesischen, indischen und tibetischen Gesandtschaften am Hofe Nuschirwans. 
(Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes. I., pp. 185-204). 20 S., Bonn 1837.

[699 a] Hanstein, Otfrid von (1869-1959):
Siehe auch O. Zehlen (Pseudonym), Wien/Innsbruck 1953.

[700] Hanstein, Otfrid von:
Im Reiche des goldenen Drachen. Reise-Erzählung aus dem Inneren Chinas. Band 3: Von 
Tibet nach Peking. Mit 4 Farbtafeln, 1 Karte. 336 S. Gustav Fock, Leipzig (1919).
Weitere Auflagen und Ausgaben Leipzig (1922), ebenso bei Safari Verlag, Berlin (1931), 
aber auch noch spätere Ausgaben.— Band I: 'Durch die Höhlen und Schluchten d. Wutai-
Shan'; Band II: 'Unter Mongolen und Tanguten'. Der hier gelistete 3. Band 'Von Tibet nach 
Peking' erinnert stark an das vom selben Autor unter seinem Pseudonym 0. Zehlen verfaßte 
Buch: 'Ins verbotene Tibet'. Handlung meist in Osttibet. Weiterer Kommentar siehe O. 
Zehlen, Wien 1953.

[701] Hanstein, Otfrid von:
Der Klosterschüler von Taschi-Lunpo. Ein mystischer Roman aus Tibet. (Parzenbücher. 
10.). 194 S. Alster, Hamburg 1923.
Lobsen Gamba ist der junge Mönch, der vom Abt des Klosters Kumbum zum Panchen 
Lama nach Tashilunpo gesandt wird. Kurz nach seiner Ankunft wird der kritische junge 
Mönch Zeuge der Ermordung des Panchen Lama und des Kampfes zwischen den 
Gelbmützen und Rotmützen. Seine Suche nach der Wahrheit ('nach der wahren Liebe') 
führt ihn an der Hand eines Yogin über die Konfrontation mit dem Hinduismus, mit dem 
Islam in Mekka (wo er fast gesteinigt wird) und mit dem Christentum (das gerade im 1. 
Weltkrieg Gott die Waffen segnen läßt) zurück zur Wahrheit in sich selbst, unabhängig von 
seiner Religionszugehörigkeit.

[703] Hardie, Norman:
Im höchsten Nepal. Leben mit den Sherpas. Aus dem Englischen übersetzt von W. R. 
Rickmers. Mit 43 Abb., 3 (davon 2 gefalt.) Karten, 160 S. Nymphenburger 
Verlagsbuchhandlung, München 1959.
(In Highest Nepal. Our life among the Sherpas. Allen & Unwin, London 1957).— 
Wanderungen im Sherpaland 1955. Viel Details über Menschen, Kultur und Landschaft. 
Gutes Einfühlungsvermögen in den asiatischen Kulturraum.

[704] Harnisch, Wilhelm:
Symes Reise ins Reich Burmhan, Woodard's Schicksale auf Celebes, Bligh's Fahrt auf 
einem Boot von Tofoa nach Timor und Turner's Reise in Butan und Tibet. Nebst einer 
Übersicht von Hinterindien und den ostindischen Inseln. Für die Jugend u. a. Leser 
bearbeitet von W. Harnisch. Mit 1 Karte und 2 Kupfern. 362 S. Fleischer, Leipzig 1824.

[705] Harrer, Heinrich:
Sieben Jahre in Tibet. Mein Leben am Hofe des Dalai Lama. Mit 58 Bildern und 8 
Farbtafeln nach Aufnahmen des Verfassers, 1 gefalt. Karte. 266 S. Ullstein, Wien 1952.
Gekürzte Ausgabe mit 24 Abb. und 1 Karte, 192 Seiten, 1954. Neu bearbeitete und 
erweiterte Ausgabe, Ullstein 1966. Nochmals überarbeitete und erweiterte Ausgabe (299 
S.) 1979. Zuletzt TB Ullstein, Frankfurt/M 1987, Sonderausgabe Frankfurt/M 1988. 
Zahlreiche Neuausgaben und Auflagen (auch als TB) bei verschiedenen Verlagen.— 
Dieses Buch markiert wie kein anderes Werk den Wendepunkt vom alten zum neuen Tibet. 
Als Ergänzung zu den Erlebnissen Harrers sollte man aber auch die Bücher seiner beiden 
Reisegefährten Hans Kopp, Freiburg/Br. 1955, und Peter Aufschnaiter, Innsbruck 1983, 
lesen. "Es gibt wenig Reiseberichte, die für den Ethnologen reizvoller sein könnten als 
Harrers Erlebnisse und Bilder. So zahlreich auch Tibetberichte seit dem Ende des Krieges 
sein mögen, so glänzend sie in Schilderung und Bild in das Wesen jenes Landes einführen, 
Harrers Buch ist mehr: Hier ist Tibet erlebt und geschildert einmal aus der Perspektive des 
ärmsten und gewöhnlichsten Tibeters, des rastlos umherziehenden Nomaden, zum anderen 
aus der des Potala, gesehen fast mit den Augen eines tibetischen Ministers, und zum dritten 
mit den Augen eines aufgeschlossenen, geographisch vorgebildeten Europäers. Kurz: 
Tibet, wie es lebt, geschildert von einem, der das Recht dazu hat, weil er große Teile des 
Landes in langjährigem Aufenthalt kennengelernt hat" (aus einer Rezension von Kussmaul, 
Tribus 1956).

[706] Harrer, Heinrich:
Flucht über den Himalaja. Als 'PW' von Dehra-Dun nach Lhasa. Unter Mitwirkung von. 
herausgegeben von Wilhelm Baumann. (Spannende Geschichten. 25.). Zeichnungen von 
Günther Büsemeyer. 31 S. Bertelsmann, Gütersloh 1953.

[707] Harrer, Heinrich:
Meine Tibet-Bilder. Text v. Dr. Heinz Woltereck. Mit 8 farbigen und 151 s/w Abb., 
Vorsatzkarte. 232 S. Heering, Seebruck (Chiemsee) 1953.
Bereits 1953 auch ohne Prachteinband. Zweite Aufl. Seebruck, 1960. Weitere Auflagen, 
ohne den Prachteinband, erschienen im Ex Libris Buchclub, Zürich 1960 (Bildqualität 
etwas matter), sowie beim Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich (1961).— Der Band 
enthält Heinrich Harrers einmalige Sammlung von Fotografien aus dem Tibet der 30er und 
40er Jahre, ergänzt mit Bildern (von Ernst Krause) von der deutschen Tibetexpedition 
Ernst Schäfer 1938/39 nach Lhasa.

[708] Harrer, Heinrich:
Die Götter sollen siegen. Wiedersehen mit Nepal. Mit 25 farb. Abb. nach Aufnahmen von 
H. Harrer. 182 S. Ullstein, Berlin/Frankfurt.M. 1968.
Zahlreiche Neuauflagen, 21. bis 23. Tsd. Berlin 1975.— Expedition Harrers 1964/65 in die 
tibetischen Grenzregionen in Nepal, wo er mit den aus Tibet flüchtenden Tibetern Kontakt 
aufnimmt. Eher ein Abenteuer-Reisebuch durch Nepal.

[709] Harrer, Heinrich:
Ladakh. Götter und Menschen hinterm Himalaya. Mit 154 Farbbildern nach Aufnahmen 
des Verfassers, 1 Übersichtskarte im Vorsatz. 172 S. Pinguin/Umschau, 
Innsbruck/Frankfurt 1978.
Ungekürzte Taschenbuchausgabe (mit 20 Farbbildern) bei "Safari bei Ullstein", TB 32016, 
Frankfurt/M. 1980.— Wer eine Reise nach Ladakh plant, findet hier eine angenehme 
Einstiegslektüre — wer dort war, eine bilderreiche Erinnerung.

[710] Harrer, Heinrich:
Der Himalaja blüht. Blumen und Menschen in den Ländern des Himalaja. Mit 80 farbigen 
Bildtafeln nach Aufnahmen des Verfassers, 1 Übersichtskarte als Vorsatz. 154 S. 
Pinguin/Umschau, Innsbruck/Frankfurt 1980.
Zweite Auflage 1986. Von Ladakh im Westen bis nach Sikkim im Südosten durchstreift 
Harrer mit der Kamera die Höhen und Täler des südlichen Himalaya. Hervorragende 
Pflanzenaufnahmen, botanisches Wissen und Verständnis zeichnen dieses Buch aus.

[711] Harrer, Heinrich:
Rinpotsche von Ladakh. Mit zahlreichen Farbbildern auf 80 Tafeln, 1 Übersichtskarte. 135 
S. Pinguin/Umschau, Innsbruck/Frankfurt 1981.
Gegenstand dieses Buches ist das Leben in den Klöstern Ladakhs, seine Menschen und 
Feste, vor allem aber die Persönlichkeit des Rinpoche, der als Dreijähriger als 
Wiedergeburt des Gründers der buddhistischen Drigung-Schule erkannt worden war. Der 
eigentlichen Lebensgeschichte des Rinpoche wird ein Kapitel über die Tsarong-Dynastie, 
der er entstammt, vorangestellt, mit großer Sachkenntnis aufgrund der persönlichen 
Beziehungen des Autors zu dieser bedeutenden Adelsfamilie Tibets. Ausführlich schildert 
Harrer die Flucht des Rinpoche 1975 von Tibet nach Nepal, hingegen werden seine 
Kindheit im Kloster und vor allem die Zeit in Amerika recht gestrafft abgehandelt. Es ist 
ein so ungewöhnlicher Lebenslauf, wie ein junger Mann, 1946 geboren, eine hochverehrte 
Inkarnation, viele Jahre auf den Feldern Zwangsarbeit leisten muß, plötzlich nach seiner 
Flucht über den Himalaya drei Jahre lang an einer texanischen Universität studiert, abrupt 
zurückkehrt zu seinem Kloster nach Ladakh und dort in seine Abtwürde eingesetzt wird. 
(nach einer Rezension von Sylvia Jurkat).

[712] Harrer, Heinrich:
Wiedersehn mit Tibet. Mit 25 farb. und 31 s/w  Abb., 1 Karte im Vorsatz. 240 S. 
Pinguin/Umschau, Innsbruck/Frankfurt 1983.
Dritte Auflage 1984. Ebenso Taschenbuch (Ullstein TB 34321) Frankfurt/M und Berlin, 
1984, 1986.— Harrers Reise nach Lhasa im Jahr 1982 war kein Abenteuer mehr. "Nach 
jahrelangen Bemühungen um eine Einreisebewilligung schloß ich mich einer Gruppenreise 
an" schreibt Harrer im Vorwort. Es ist ein eher trauriges Buch, auch ohne die Faszination, 
die von "Sieben Jahre in Tibet" ausgeht. In einer Rezension schreibt Hans Reutimann: Es 
ist keine gradlinig chronologische Schilderung des Reiseablaufs, sondern ein Geflecht aus 
Erinnerungen an den ersten Aufenthalt, neuen Eindrücken, den Ergebnissen des 
Nachdenkens über diese neuen Eindrücke und ihre Auswertung im Gespräch mit Freunden. 
Der aufschlußreiche Bildteil besteht je zur Hälfte aus Aufnahmen von Harrers erstem und 
zweiten Aufenthalt in Tibet.

[713] Harrer, Heinrich:
Tibet. Zeitdokumente aus den Jahren 1944-1951. Mit 108 s/w Fotos. (Katalog der 
Ausstellung im Liechtensteinischen Landesmuseum Vaduz und im Völkerkundemuseum 
der Universität Zürich). 255 S. Offizin Verlag, Zürich 1991.
Alle Fotos stammen von Heinrich Harrer, die Negative befinden sich im 
Vökerkundemuseum der Universität Zürich. Von den nach Themen geordneten 108 
fotografischen Dokumenten waren bislang erst etwa 30 in den früheren Werken Harrers 
publiziert worden. Die technische Qualität der Schwarzweiß-Abbildungen ist ganz 
hervorragend.

[714] Harrer, Heinrich:
Führer durch die Ausstellung 'Geheimnisvolles Tibet'. Heinrich Harrer stellt aus. 
Veranstalter Ferdinand Huber, Horgen-Zürich. Ohne Abb., 24 S. Neue Schweizer 
Bibliothek, Zürich o. J.

[715] Harrer, Heinrich:
Siehe auch Martin Brauen, Innsbruck 1974; Thubten Dschigme Norbu, Wien/Berlin 1960; 
Herbert Gaisbauer, Wien 1966.

[716] Hartert, E:
Siehe Walther Stötzner, Leipzig 1922-27.

[717] Hartmann, Franz:
Vertrauliche Mitteilungen aus den Kreisen der tibetanischen Meister. Herausgegeben von 
Dr. Franz Hartmann. 162 S. Jaeger'sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig und Berlin (1914).
Hartmann veröffentlichte 38 'Briefe', zu denen er eingangs bemerkt: "Die folgenden 
Originalbriefe aus den Kreisen der tibetanischen Adepten, welche als die Meister und 
Lehrer von H. P. Blavatsky bekannt sind, wurden in den Jahren 1883 und 1884, während 
meines Aufenthaltes in Adyar auf "okkulte Weise" erhalten und aus einleuchtenden 
Gründen lange Zeit geheim gehalten; denn Blavatsky sagte: "Ihr habt kein Recht, der 
unwissenden Menge die Geheimnisse der okkulten Wissenschaft an den Kopf zu werfen; 
denn da sie deren Gesetze nicht kennt, so würde sie dadurch nur noch tiefer in den 
Aberglauben versinken". Diese längeren 'pseudoesoterischen Texte' sind überschrieben mit 
Titeln wie "Über den Fortschritt im Geistigen", "Himmel, Hölle und Wiederverkörperung" 
oder "Zustände der Seele nach dem Tode des Körpers".

[718] Hartmann, Jens-Uwe:
Das Varnarhavarnastotra des Matrceta. Herausgegeben und übersetzt. (Sanskrittexte aus 
den Turfanfunden. XII.).(Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, 
Phil.-hist. Klasse. Dritte Folge, Nr. 160.). 372 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 
1987.
Wissenschaftliche Erschließung des zweiten, umfangreicheren Buddha-Hymnus des 
Matrceta, einer der frühesten buddhistischen Kunstdichter. Der Sanskrittext wird nach 
einer Vielzahl von Handschriftenfragmenten, der tibetische Text nach den vier 
Blockdrucken des Tanjur vorgelegt. Mit Index der Versviertel und von besonders 
behandelten Wörtern.

[719] Hartmann, Jens-Uwe:
Neue Asvaghosa- und Matrceta-Fragmente aus Ostturkestan. Herausgegeben und 
übersetzt. (Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, I. Phil.-hist. 
Klasse, Jahrgang 1988, Nr. 2.). 40 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1988.
Veröffentlichung von Fragmenten indischer Kunstdichtung, die in Zentralasien gefunden 
wurde.

[720] Harvey, Andrew:
Ins Innerste des Mandala. Reisen in Ladakh. Aus dem Englischen übersetzt von Jochen 
Eggert. 1 Karte, 255 S. Eugen Diederichs, Köln 1985.
(A Journey in Ladakh. Jonathan Cape, London 1983).— Der Autor, zum Teil in Indien 
aufgewachsen, vermittelt in seinem Reisebericht seine tiefe Liebe zu Land und Leuten. 
Man kann nicht unberührt bleiben von seiner Beschreibung der ladakhischen Kultur und 
Landschaft, vor allem nicht von den unaufdringlich geschilderten Begegnungen mit Lamas, 
Einsiedlern und Orakeln, die dem Leser die Eigenart tibetischer Denk- und Lebensweise 
näherbringen. Besonders gern läßt man sich von Harveys spiritueller Wandlung 
beeindrucken, welche wesentlich aus dem Dialog mit Tuktse Rinpoche erwächst. Allein die 
Beschreibung der liebevollen und unerschöpflichen Beziehung zwischen dem Autor und 
seinem Guru überzeugt von der Kraft buddhistischer Weisheit (Renate Wagner).

[721] Hauer, Jakob Wilhelm (1881-1962):
Das Lankavatara-Sutra und das Samkhya. Eine vorläufige Skizze (Beiträge zur indischen 
Sprachwissenschaft und -geschichte. 1.). 17 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1927.
J. W. Hauer bringt eine deutsche Übersetzung dieser im ersten Jahrzehnt des 6. Jh. 
abgefaßten, für die Gesamtschau des Mahayana-Buddhismus wichtigen Schrift. Man 
erkennt, wie das tantrische Element vordringt  und selbst aus einem so hochstehenden 
Sutra wie das Lankavatara nicht mehr ferngehalten werden konnte. "Es ist ein prachtvolles, 
packendes Spiel und Widerspiel der geistigen Kräfte, das uns in der Geschichte unseres 
Textes entgegentritt" schreibt der Autor in der Einleitung.

[722] Hauer, Jakob Wilhelm:
Die Dharani im nördlichen Buddhismus und ihre Parallelen in der sogenannten 
Mithraslithurgie. (Beiträge zur indischen Sprachwissenschaft und Religionsgeschichte. 2.). 
25 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1927.
"Schon längst haben die Forscher im Bereich des Mahayana-Buddhismus auf die Rolle 
hingewiesen, die geheimnisvolle Silben und Worte, die sogenannten dharani, hier 
spielen.Auch der erste Teil des Kandschur enthält eine solche Sammlung von dharani. Vor 
allem in Nepal finden sich grosse Sammlungen dieser Art, so z. B. der 
Dharani(mantra)samgraha und die Pañcaraksa, "der Fünfschutz" (gegen Sünde usw., gegen 
böse Geister, gegen Schlangen, gegen feindliche Planeten usw., gegen Krankheiten). Um 
einen Begriff von der Art der dharani und ihrer Einordnung in die grossen Sutra zu geben, 
übersezte ich das IX. Buch des Lankavatara-Sutra, ein Dharani-Kapitel, das den Vorzug 
hat, nicht zu lang zu sein, so daß es ungekürzt dargeboten werden kann."— Die Arbeit 
stellt auch den Versuch dar, Beziehungen zwischen mittelöstlichen, nestorianischen 
Christen und dem tibetischen tantrischen Ritual aufzuspüren.

[723] Hauser, Günter:
Eisgipfel und Goldpagoden. Expedition ins Königreich Nepal. Mit 121 einfarbigen Abb., 8 
Farbtafeln und 5 Übersichtskarten. Text 83 S. F. Bruckmann, München 1966.
Das Buch entstand unter Mitarbeit aller Teilnehmer der Deutschen Himalayaexpedition 
1965. Aus dem Vorwort von Dr. Hans Faber: "Die deutsche Himalayaexpedition 1965 ist 
nicht nur höchst erfolgreich durchgeführt, sie ist auch ausgewertet worden. Eine Landkarte 
zeigt die neu gewonnenen geographischen Erkenntnisse. Das Buch enthält den 
Expeditionsbericht, darüber hinaus eine Schilderung Nepals, seiner Geschichte, seiner 
Landschaft und seiner Bewohner. Es zeigt, daß die Expeditionsteilnehmer mit wachen 
Sinnen und offenen und empfänglichen Augen ihren Weg zu Eisgipfeln und Goldpagoden 
zurückgelegt haben."

[724] Hauser, Harald:
Im himmlischen Garten. Dramatische Erzählung. (Zeitgenössische Dramatik). 72 S. 
Henschel, Berlin 1962.
Gewundene Pfade durchläuft ein junger adeliger Mönch der Medizinschule, bis er sich 
offen gegen die Despotie eines reaktionären Abtes zur Wehr setzt. Dieses als Theaterstück 
und auch Hörfunk gespielte Stück ist von kommunistischen und prochinesischen 
Sympathien geprägt.

[725] Haussig, Hans Wilhelm:
Die Geschichte Zentralasiens und der Seidenstraße in vorislamischer Zeit. (Grundzüge. 
49). Mit 2 gefalt. Karten. 318 S. Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt 1983.
Über die wichtigen christlichen (Mani/Nestorianer) und die ebenso wichtigen 
buddhistischen Einflüsse auf die Kultur, die Sprachen und den Handel dieser Region.

[726] Haussig, Hans Wilhelm:
Die Geschichte Zentralasiens und der Seidenstrasse in islamischer Zeit. (Grundzüge. 73.). 
Mit 3 Faltkarten. 318 S. Wissenschaftl. Buchgesellschaft, Darmstadt 1988.
Zwar schon außerhalb Tibets gelegen, aber mit vielfältigen Verflechtungen dazu. Dieser 
zweite Band schildert mit Quellenmaterial ökonomische Vorgänge: "Was im Osten und 
Westen der Seidenstraße lange vor der Errichtung des mongolischen Weltreichs den 
Beginn eines neuen Zeitalters bewirkte, war nicht ein Sieg der Waffen, auch nicht die 
mehrere Jahrhunderte währende Westwanderung osttürkischer Stämme aus dem 
nordwestlichen Randgebiet Chinas. Es war das Auftauchen einer neuen Macht, die vom 
Geld ausging und durch den Übergang zum bargeldlosen Verkehr ihre Machtmittel in 
einem bisher für unmöglich gehaltenen Umfang steigern konnte".

[727] Hecker, Hellmuth:
Sikkim und Bhutan. Die verfassungsgeschichtliche und politische Entwicklung der 
Himalaya-Protektorate. (Darstellungen zur Auswärtigen Politik. 9.). Forschungsstelle für 
Völkerrecht Hamburg. 73 S. In Kommission bei Alfred Metzner, Frankfurt/M./Berlin 
1970.
Als Indien am 15. 8. 1947 unabhängig wurde, gab es etwa 500 kleine Schutzstaaten, die 
innerhalb von 2 Jahren alle Indien beitraten, bis auf zwei: Sikkim und Bhutan. Die 
völkerrechtlichen Verträge dieser beiden Staaten werden registermäßig erfaßt und ihre 
Fundstellen nachgewiesen. Ein Dokumentenanhang gibt die vier wichtigsten Verträge 
Sikkims und Bhutans wieder, je zwei mit Großbritannien und mit Indien, sowie zwei 
Gesetze Sikkims über die Volksvertretung bzw. über die Staatsangehörigkeit. 
Entsprechende Vorschriften aus Bhutan waren nicht zu ermitteln.

[728] Hecker, Hellmuth:
Asiatische Mystiker. 329 S. Octopus, Wien 1981.
Enthält auf S. 316-323 eine Biographie Tsongkhapas.

[729] Hedin, Alma:
Mein Bruder Sven. Nach Briefen und Erinnerungen. Mit 61 Abb., 410 S. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1925.
Eine Volksausgabe unter identischem Titel, von Alma Hedin selbst bearbeitet (mit 17 Abb., 
172 S.), erschien 1927.— E. Tiessen (Orientalistische Literaturzeitung 1926) schreibt zu 
diesem Buch: "Wen es gelüstet, den tibetischen Spuren Hedins zu folgen, wird hier noch 
genauer erfahren, welcher Summe an körperlicher und geistiger Tatkraft und an 
wissenschaftlicher, sprachlicher und reisetechnischer Durchbildung es (für diese 
Expeditionen) bedurfte. Viel lernt man über die Entstehung der zahlreichen, sehr 
verschiedenartigen und zum Teil höchst umfangreichen und kostbaren Publikationen 
Hedins."

[729 a] Hedin, Sven (1865-1952):
"Bibliographie" siehe Willy Hess, 1962, und Ergänzung 1980. Autobiographie siehe Sven 
Hedin 1926.— "Biographie" siehe Alma Hedin 1925; W. Heichen 1936; Gösta Montell 
1955; Meno Holst 1957; Rütger Essén 1959; Karl F. Kohlenberg 1976; Eric Wennerholm 
1978; Detlef Brennecke 1986.,  1702.
Siehe zudem auch auch Gustav Gast, Stuttgart 1920; L. G. Ricek, Wien 1911; H. S. 
Landor u. Sven Hedin, Berlin 1911. Zahlreiche seiner Hauptwerke erschienen unter 
Original- wie unter abgeänderten Titeln in unterschiedlich gekürzten Varianten, auf die 
unter dem jeweiligen Haupttitel hingewiesen wird. Bei Einzellistung erfolgt stets Hinweis 
auf den Haupttitel.

[730] Hedin, Sven:
"Auf Reisen im Himalaja" (zusammen mit Kurt Boeck).— "Auf unbekannten Wegen. 
Reisen in Tibet und in den Wüsten Innerasiens" (zusammen mit H. S. Landor).— Durch 
Asiens Wüsten. (Wissenschaftliche Volksbücherei für Schule und Haus. 1.).— Dem 
Untergang nahe. (Grüne Bändchen. 30).— Auszüge aus: Durch Asiens Wüsten, Leipzig 
1899 (siehe dort).

[731] Hedin, Sven:
"Reise in Tibet".— "Vom Tode umdroht". (Bunte Bücher. 120).— "Drei Jahre im 
innersten Asien". (Wissenschaftliche Volksbücherei für Schule und Haus. 21.).— 
Abenteuer in Tibet. (Reisen und Abenteuer. 1.).— Auszüge aus: Im Herzen von Asien, 
Leipzig 1903 (siehe dort).

[732] Hedin, Sven:
"Über den Transhimalaja". (Die grünen Bändchen. 8.).— "Entdeckt!".— "Entdeckungen 
und Abenteuer in Tibet". (Neue dtsch. Jugendbüch. 1.) "Das Neujahrsfest in Taschi-
lunpo". (Bunte Bücher. 136).— "Auf Schleichwegen durch Tibet".— "Im Höllenloch des 
Ngari-tsangpo".— Auszüge aus: Transhimalaja, Leipzig 1909/12 (siehe dort).

[733] Hedin, Sven:
Durch Asiens Wüsten. Drei Jahre auf neuen Wegen in Pamir, Lop-nor, Tibet und China. 
256 Abb., 4 Chromotafeln und 7 (3 gefalt.) Karten. (Aus dem Schwedischen übersetzt von 
Margarethe Langfeldt). 512 S., 496 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1899.
(En faerd genom Asien 1893-97, Stockholm 1898).— Schon die erste deutsche Ausgabe 
von 1899 wurde gegenüber dem schwedischen Original erheblich gekürzt. Nochmalige 
Kürzung bei der nachfolgenden einbändigen Ausgabe (davon 4. Aufl. 1913 
[1912?]). Die neunte Auflage (1919) erschien wieder in zwei Bänden (236/245 S.; 8. Aufl. 
1923). Neue Ausgabe in einem Band 1949 (14. Aufl. dieser Neuausgabe 1986. Unter 
identischem Titel auch erschienen in der Reihe 'Reisen und Abenteuer. 7.' (stark gekürzt, 
159 S., jedoch mit 20 Abbildungen auf Tafeln, 10 Textabb., 1 Karte), Leipzig, z. B. 1920. 
Auszugsweise nachgedruckt (mit K. Boeck) als "Auf Reisen im Himalaja"; mit H. S. 
Landor "Auf unbekannten Wegen. Reisen in Tibet und in den Wüsten Innerasiens", Berlin 
1911. Für weitere Auszüge siehe getrennt gelistete Einträge.— Das Werk schildert Sven 
Hedins erste Reise 1899 bis 1902, zwar auch Tibet, aber mehr noch Beschreibung des 
Islam und wie dieser sich in Mittelasien dem kirgisischen Schamanentum überlagert hat, 
alte Berg- und Ortskulte, Dämonenbannen und Zauberriten, insgesamt eine farbige 
Charakterisierung östlich-islamischer Wesensart.

[734] Hedin, Sven:
Die Geographisch-wissenschaftlichen Ergebnisse meiner Reisen in Zentralasien, 1894-
1897. Mit Beiträgen von K. Himly, Dr. Gerard de Geer, Prof. Dr. N. Wille, W. B. 
Hemsley, H. H. W. Pearson, Dr. Helge Bäckström und Dr. Bruno Hassenstein. (Dr. A. 
Petermanns Mitteilungen, Ergänzungsband XXVIII, Heft 131.). Mit 6 mehrfach gefalt. 
farb. Karten beigebunden, 83 Figuren und Skizzen im Text. 399 S. Justus Perthes, Gotha 
1900.
Hedin schrieb dieses Werk in deutscher Sprache. Für Tibet von besonderem Interesse die 
Kapitel II (Das Gebiet des Lop-nor) und Kapitel V (Das nördliche Tibet). Die Beiträge der 
anderen im Titel gelisteten Autoren sind eher kurze Anmerkungen, so von G. de Geer 
(Sandproben aus der Takla-makan-Wüste), von N. Wille (Algen aus dem nördlichen Tibet 
von Dr. Sven Hedin im Jahre 1896 gesammelt), von W. B. Hemsley u. H. H. W. Pearson 
(Die botanischen Ergebnisse), von H. Bäckström (Über jungvulkanische Eruptivgesteine 
aus Tibet) und von B. Hassenstein (Begleitworte zu den Karten).

[735] Hedin, Sven:
Im Herzen von Asien. Zehntausend Kilometer auf unbekannten Pfaden. Mit 407 Abb., 
darunter 154 Separat- und Vollbilder, 8 Farbtafeln und 5 gefalt. Karten. (Aus dem 
Schwedischen übersetzt von Margarethe Langfeldt). 2 Bände. 559 S., 570 S. F. A. 
Brockhaus, Leipzig 1903.
(Asien. Tusen mil pa okända vägar. Stockholm 1903).— Die 6. deutsche Auflage erschien 
1929. Auszugsweise nachgedruckt als "Reise in Tibet", Berlin 1907; "Auf unbekannten 
Wegen", Berlin 1911; "Vom Tode umdroht", Reutlingen zwischen 1911 und 1914; "Drei 
Jahre im innersten Asien", Braunschweig 1913 und in zahlreichen späteren Auflagen; 
Abenteuer in Tibet (Reisen und Abenteuer. 1.), Leipzig 1919. Letzteres Werk ist nicht zu 
verwechseln mit 'Abenteuer in Tibet', Leipzig 1904, einem umfangreichen selbständigen 
Werk (siehe folgenden Eintrag), das aber dieselbe Reise beschreibt.— 'Im Herzen von 
Asien' schildert die Expedition 1899 bis 1902. Dies ist nun wirklich Tibet, Geschichte und 
selbsterlebte Gegenwart, Leben und Geisteshaltung der tibetischen Lamas, Schilderung 
vom Kloster Kumbum, aber auch Entdeckung einer altbuddhistischen Stadt unter dem 
Sand der Wüste. Mit ausführlichem Register.

[736] Hedin, Sven:
Abenteuer in Tibet. Mit 137 Abb., 8 farb. Tafeln und 4 Karten. 414 S. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1904.
(Tibetanska äfventyr. Stockholm 1904).— 17. Auflage 1925.—  Unter identischem Titel in 
gekürzter Form (Reisen und Abenteuer. 1.), Leipzig 1919, hiervon 17. Aufl. 1926. Eine 
neue gekürzte Ausgabe erschien (Reisen und Abenteuer, neue Serie) bei Brockhaus, 
Wiesbaden 1950 (hiervon 12. Aufl.1987). Auszugsweise siehe auch G. Gast, Stuttgart 
(1920).— Die Abbildungen wurden teils nach Fotografien, teils nach farbigen oder s/w 
Zeichnungen Sven Hedins angefertigt. Es handelt sich um einen Auszug von 'Im Herzen 
von Asien', also von der zweiten großen Expedition.

[737] Hedin, Sven:
Transhimalaja. Entdeckungen und Abenteuer in Tibet. (Aus dem Schwedischen übersetzt 
von Margarethe Langfeldt). 3 Bände. 1. und 2. Band 1909, mit 397 Abb., 10 Karten, 405 
S., 406 S.; 3. Band 1912, mit 169 Abb., 4 Karten, 390 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 
1909/12.
(Transhimalaya. Upptäckter och äfventyr i Tibet, Stockholm 1909 (1./2. Band), 1912 für 
den 3. Band).— Für Band 1 und 2 sechste Aufl. 1920., 8. Auflage in 2 Bänden 1923. Die 
dreibändige Ausgabe als 7. Auflage 1922. Neue gekürzte, von Suse Brockhaus bearbeitete 
einbändige Ausgabe, Wiesbaden 1951, 441 S., ebenfalls in mehreren Auflagen, 7. Aufl. 
1985 (es fehlt etwa der gesamte Abstecher nach Guge). Auszugsweise verlegt als "Über 
den Transhimalaja", Köln 1911; "Entdeckt", Berlin 1910 oder 1911; "Entdeckungen und 
Abenteuer in Tibet", Langensalza 1910 "Das Neujahrsfest in Taschi-lunpo", München 
1910; "Auf Schleichwegen durch Tibet", Berlin 1911; "Im Höllenloch des Ngari-tsangpo", 
Reutlingen zwischen 1911 und 1914. Unter identischem Titel 'Transhimalaja', mit dem 
Untertitel 'Neue Abenteuer in Tibet' auch in der Reihe Reisen und Abenteuer, Band 2. 
erschienen.— Dieses monumentale Werk bietet u. a. einen reichen religionsgeschichtlichen 
Fundus, mit hervorragenden Aufnahmen gerade vom ausgedehnten Besuch im Kloster 
Tashilunpo, Empfang beim Panchen Lama, mit Beschreibung des Lebens im großen 
Kloster, Liturgien, Ordinationen, Festen und Feiern, geistlicher und weltlicher Regierung, 
Studien und Disputationen, Asketentum und eingemauerten Lamas. Es ist ein bedeutendes 
Werk, in welchem Hedin auch den Nachweis eines eigenständigen Gebirges jenseits der 
Himalayakette, eben des "Trans-Himalaya" erbringt, wozu er diese Gebirgskette an 
verschiedenen Stellen mehrfach überquert. Das Werk schildert die strapaziöse, mehrjährige 
Tibetdurchquerung von 1906 bis 1908 mit einer unglaublichen Fülle von Erlebnissen. Es ist 
zugleich aber auch ein wissenschaftliches Werk hinsichtlich der entdeckten Indusquellen 
und mit einem historischen Überblick zu allen Reisen, die die Ränder der Kultur des 
Transhimalaya berührt haben. Wenn es überhaupt 'das bedeutende große Tibetwerk' in 
deutscher Sprache gibt, dann 'Transhimalaja'. Der Reichtum an geographischer, 
historischer und ethnologischer, aber auch kultureller Information bleibt auch heute noch in 
ihrer gesamtheitlichen Darstellung

[738] Hedin, Sven:
Indien und Transhimalaja. (Reisen und Abenteuer. 8. und 2. in einem Band). Mit 
zahlreichen s/w Abb., 159 S./ 159 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1921.
Diese als Sonderausgabe in einem Band erschienene Zusammenfassung aus der Reihe 
"Illustrierte Volks- und Jugendbücher berühmter Weltreisender und Entdecker" stellt eine 
recht reich bebilderte, heute noch spannend zu lesende Zusammenfassung der beiden 
Werke "Zu Land nach Indien" und "Transhimalaja" dar. Bei Hess 'Werke Sven Hedins', 
Stockholm 1962, nicht gelistet.

[739] Hedin, Sven:
General Prschewalskij in Innerasien. (Reisen und Abenteuer. 19). Mit Abb. auf 8 Tafeln, 1 
Karte. 158 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1922.
(General Prschevalskij's forskningsresor i Centralasien. Stockholm 1891).—  Weitere 
deutsche Auflagen 1925 und 1928. Hedin schrieb Einleitung und Lebensbild des Forschers 
neu für die deutsche Ausgabe, die in gekürzter Form Sven Hedins Beschreibung der vier 
Expeditionen Prschewalskijs wiedergibt. Hedin behandelt dabei bewußt besonders 
ausführlich die vierte und letzte Expedition, da diese zu seiner Zeit noch nicht in einer 
deutschen Übersetzung vorlag (erst 1954 ausführlich als "Ins Land der wilden Kamele" 
erschienen). In den ersten Tagen einer "fünften" Expedition starb Prschewalskij am 1. 
November 1888 an einem Typhusanfall. Hedin schließt seine Würdigung Prschewalskijs 
mit den Worten: "Auf seinen vier Reisen hat P. über 30 000 Kilometer kartographisch 
aufgenommen und Hunderte von Orten und Höhen bestimmt. Durch ihn wurde das 
Tierleben Innerasiens bekannter als das mancher Kulturländer, und von der fast 
jungfräulichen Pflanzenwelt Tibets brachte er nicht weniger als 900 neue Arten heim."

[740] Hedin, Sven:
Tsangpo Lamas Wallfahrt. (Mit Buchschmuck nach tibetanischen, mongolischen und 
chinesischen Motiven). 2 Bände. Erster Band: Die Pilger. 346 S.; zweiter Band: Die 
Nomaden. 386 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1922/23.
(Tsangpo Lamars vallfärd. Stockholm 1920/1922).- Die deutsche Ausgabe mehrfach 
bereits 1922/23, 10. Auflage 1925. Der große Forscher und Geograph, der in der 4. 
Generation von dem nach Schweden eingewanderten deutschen Abraham Brody abstammt, 
schreibt einen zweibändigen Roman, der in Peking im Jahr 1779/80 mit dem Tod von 
Palden Yeshi, dem berühmten 3. Panchen Lama beginnt. Dortsche, aus adeligem 
Geschlecht, erlebt als junger Bursche die Pracht und die Intensität des Panchen Lama, 
erliegt heimgekehrt nicht den Verführungen der schönen Dolma, wird Mönch, und als 
solcher begleitet er einen große Karawane zum Mausoleum des 3. Panchen Lama nach 
Tashilunpo. Das Leben der Karawane, Abenteuer mit Räubern und hungrigen Wölfen, das 
Wandern durch das tibetische Hochland, das alles versteht Sven Hedin meisterhaft und 
brillant, spannend und lebensnah zu schildern — er hat es jahrelang selbst erlebt. Alles 
Religiöse, die Ausbildung Dortsches im Kloster, sein inneres Erleben, all dies bleibt blaß 
und kraftlos — es war nicht Hedins Leben. Der Roman bricht dann unvermittelt ab, nimmt 
ganz im Westen Tibets einen völlig anderen Faden (Nomadenleben) wieder auf und führt 
erst auf den letzten Seiten versöhnlich Dortsche, die Hauptfigur, wieder ins Geschehen ein.

[741] Hedin, Sven:
Mount Everest. Mit 8 Künstlersteinzeichnungen von Georg Baus, 1 Anstiegskizze, 3 
Profilen und 9 Karten. 194 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1923.
(Mount Everest och andra asiatiska problem. Stockholm 1922).— Zweite Auflage 1926. 
Der deutschen Ausgabe zusätzlich beigegeben ist Sven Hedins Vortrag vom 20. 9. 1922 in 
Leipzig 'Tibet und seine Bewohner'. Mit diesem Buch greift Sven Hedin als Geograph und 
Himalayaforscher in die damals intensiv begonnene Everestdiskussion ein: Verlauf der 
Besteigungsversuche 1921/24, Entdeckung dieses Berges, Geschichte der Namensgebung, 
Everest und Gaurisankar in der Reichsgeographie der Chinesen. Im Kapitel 7 'Jesuiten und 
Kapuziner in der Gegend des Mount Everest' gibt Hedin eine hervorragende 
Zusammenfassung der katholischen Mission in Lhasa, wie sie sonst in keinem anderen 
deutschsprachigen Buch zu finden ist (jedoch ausgezeichnet Luciano Petech: Die 
katholischen Tibet-Missionen im 17. und 18. Jahrhundert, Saeculum 12, 1961, pp. 358-
365). Zur Namensgebeung des Mount Everest siehe Johannes Schubert: Mount Everest — 
das Namensproblem. Zur katholischen Mission des 17. Jahrhunderts in Westtibet siehe 
Jürgen C. Aschoff, Eching 1989.

[742] Hedin, Sven:
Ossendowski und die Wahrheit. 111 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1925.
Hedin hatte bereits in seinem Buch 'Von Peking nach Moskau' in dem Kapitel: 'Ein 
literarischer Seitensprung' auf Ossendowskis literarisch betrachtet zwar meisterliches, 
dennoch erfundenes Werk hingewiesen. Auf den dann folgenden unfeinen Disput antwortet 
hier nun Hedin mit dem Nachweis, wo Ossendowski überall nicht gewesen sein kann, was 
er falsch beschreibt und vor allem, von wem er große Teile unverfroren abgeschrieben hat.

[743] Hedin, Sven:
Mein Leben als Entdecker. Mit 8 farb, 150 einfarb. Abb. und 15 Karten. 403 S. F. A. 
Brockhaus, Leipzig 1926.
(Mitt liv som upptäcktrsresande. Stockholm 1930).— Siebte Auflage 1942. Auszugsweise 
erschienen als 'Reisen und Abenteuer in Tibet. Von heiligen Städten, Bergen und Seen', 
Deutsche Verlagsexpedition, Stuttgart 1943. Ein wichtiges Buch, nicht nur wegen der 
mehr persönlichen Schilderung von Tibet, sondern vor allem auch wegen der zahlreichen 
hochinteressanten Skizzen und Zeichnungen aus der Hand des Künstlers Hedin. So findet 
man eine Zeichnung von Dolma-La am Kailash, die dort ein Bauwerk zeigt, von dem heute 
nichts mehr zu sehen ist, oder 2 wundervolle farb. Aquarelle vom Manasarovar-See.

[744] Hedin, Sven:
Tibetanische Reisen und Abenteuer., Leipzig 1933.
Gemeinsame Ausgabe von 'Wildes heiliges Tibet' und 'Im verbotenen Land'.

[745] Hedin, Sven:
Wildes heiliges Tibet. (Reclam Universal Bibliothek 7334). Aus dem Schwedischen 
übertragen von Dr. Theodor Flade. Mit zahlreichen Zeichnungen des Verfassers. 77 S. 
Philipp Reclam jun., Leipzig 1936.
Vielfache Neuauflagen, auch heute noch im Buchhandel lieferbar.— Auszug aus dem 
Schwedischen Original von 'Eroberungszüge in Tibet', das in umfangreicherer deutscher 
Übersetzung erst 4 Jahre später erschien.

[746] Hedin, Sven:
Im verbotenen Land. (Reclams Univ. Bibliothek 7370/71). Aus dem Schwedischen 
übersetzt von Dr. Theodor Flade. Mit zahlreichen Zeichnungen des Verfassers. 147 S. 
Philipp Reclam jun., Leipzig 1937.
Ebenfalls ein Auszug aus 'Eroberungszüge in Tibet'.

[747] Hedin, Sven:
Eroberungszüge in Tibet. Mit 240 Abb. nach Zeichnungen des Verfassers und 1 gefalt. 
Karte. 329 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1940.
(Erövringstag i Tibet. Stockholm 1934).— 4. bis 6. Auflage 1941-44. Auszugsweise 
verlegt bei Reclam als 'Wildes heiliges Tibet' und 'Im verbotenen Land', zudem bei 
Brockhaus als 'Geheimnisvolles Tibet'. Sven Hedin schreibt dazu im Vorwort, daß dieses 
Buch in zusammengedrängter Form seine Erinnerungen an das geheimnisvolle Tibet 
enthält, gesammelt auf mehreren Entdeckungsfahrten seit dem Jahr 1898.

[748] Hedin, Sven:
Geheimnisvolles Tibet. Mit 28 Abb., 64 S. F. A. Brockhaus, Leipzig 1943.
Auszug aus "Eroberungszüge in Tibet".

[749] Hedin, Sven:
Reisen und Abenteuer in Tibet. Von heiligen Städten, Bergen und Seen. (Bibliothek der 
Unterhaltung und des Wissens. 67., Band 869). Mit vielen Zeichnungen des Verfassers. 
127 S. Deutsche Verlags-Expedition, Stuttgart (1943).
Auszug aus 'Mein Leben als Entdecker'.

[750] Hedin, Sven:
Meine Hunde in Asien. Vorwort von Suse Brockhaus. Mit 25 Zeichnungen des Verfassers. 
Aus dem Schwedischen übersetzt von Lothar Tobias. 265 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 
1953.
(Mina hundar i Asien. Albert Bonniers, Stockholm 1952).— 2. Auflage 1956. Sven Hedin 
schreibt hier mehr als in all seinen anderen berühmten Büchern mit dem Herzen, mit seiner 
Seele, nicht nur über seine 'treuesten Begleiter', die Hunde, sondern auch über Kamele, 
Wildesel und Wildgänse. Über den Menschen Sven Hedin und seine Gemütstiefe erfährt 
man viel in diesem seinem letzten Buch.

[751] Hedin, Sven:
Mein Leben als Zeichner. Zum 100. Geburtstag des Verfassers herausgegeben von Gösta 
Montell. Aus dem Schwedischen übersetzt von Siegfried Kienitz.  Mit 241 Zeichnungen. 
173 S., davon 47 S. Text. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1965.
(Sven Hedin som tecknare, Stockholm 1964).— Hedin war auch Künstler, der auf all 
seinen Reisen zeichnete. 241 Zeichnungen, viele in Tibet entstanden, sind hier 
zusammengefaßt.

[752] Hedin, Sven:
Reisen mit Sven Hedin. Mit einem Vorwort von Heinrich Harrer und einem Bericht von 
Erhard Rühle. (dms — das moderne Sachbuch. 64.). Mit 28 Abb. auf Tafeln und 4 
Kartenskizzen. 330 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1967.
Ein Sammelband, der mit Auszügen aus Hedins Werken gestaltet wurde. Großes 
hilfreiches Register.

[754] Hedinger, Jürg:
Aspekte der Schulung in der Laufbahn eines Bodhisattva. Dargestellt nach dem 
Siksasamuccaya des Santideva. (Freiburger Beiträge zur Indologie. 17.). 178 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1984.
Dissertation der Philosophischen Fakultät I Zürich 1982.— Die Arbeit folgt in ihrem 
Aufbau im großen und ganzen dem Text von Santideva (7. Jh.) Siksasamuccaya 
("Kompendium der Schulung"), der aus 27 Merkversen und einem umfangreichen 
Kommentar besteht. Dieser Kommentar ist mit Ausnahme von kurzen Einleitungs- und 
Überleitungssätzen aus Zitaten von älteren Lehrschriften des Mahayana zusammengestellt.

[755] Heichen, Walter:
Der Todesgang der Karawane. Tatsachenbericht über Sven Hedins Reisen durch Tibet. 
(Helden. Eine Sammlung geschichtlicher Erzählungen. 10.). 64 S. Altenburg, St. Geibel 
1911.
Erweiterte Neuauflage (112 S., mit Zeichnungen von M. Wulff), A. Weichert, Berlin 
1936.— Ein liebevoll zusammengestelltes Jugendbuch mit einigen spannenden Tibet-
Abenteuern, die teils 'Durch Asiens Wüsten', teils 'Im Herzen von Asien' entnommen sind. 
Im Anhang ein Kapitel über 'Sven Hedins Vorgänger', die Brüder Schlagintweit.

[756] Heichen, Walter:
Deutsche Forscher in Tibet. Die Reisen der Brüder Schlagintweit durch Hochasien. Nach 
Hermann von Schlagintweits Reisewerk bearbeitet. (Jung-Deutschland. Ein Blatt für die 
deutsche Kinderwelt. 16.). Mit Kartenskizzen und 3 Vollbildern. 94 S. Ferdinand 
Engelmann, Leipzig 1914.

[757] Heide, Susanne von der:
Malerei aus Nepal. Manohar Man Poon. Jagdish Chitrakar. Sashi Kala Tiwari. Mit 6 s/w 
Abb. (Fotographien von Hanni Schmitz-Fabri). Ausstellungskatalog IfA Galerie Bonn, 20. 
Januar bis 12. Februar 1988. 20 S. Institut für Auslandsbeziehungen, Bonn 1988.
Diese Ausstellung zeitgenössischer nepalesischer Malerei entstand in Zusammenarbeit mit 
der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes, der Botschaft des Königreichs Nepal in Bonn, 
der Deutsch-Nepalischen Freundschaftsgesellschaft in Köln und Frau Susanne von der 
Heide.

[758] Heide, Susanne von der:
Götter des Himalaya. Buddhistische Kunst in Tibet. Eine Ausstellung des Museums für 
Ostasiatische Kunst Köln, in der Josef-Haubrich-Kunsthalle, Köln. 4. November 1989 bis 
4. Februar 1990. Kurzführer zur Ausstellung. (Schriften des Museumsdienstes Köln. 4.). 
Mit 10 farb. und 22 s/w  Abb. und 41 Strichzeichnungen. 73 S. Museumsdienst, Köln 
1989.
Im Winter 1989/90 stellte das Museum für Ostasiatische Kunst in der Josef-Haubrich-
Kunsthalle in Köln die Sammlung tibetischer Kunst von Gerd-Wolfgang Essen aus. Auf der 
Grundlage des von G. W. Essen und T. T. Tingo (siehe auch dort) herausgegebenen 
Katalogs wurde von Frau von der Heide ein instruktiver Kurzführer erarbeitet. Ihr gelingt 
es, die komplexe sakrale Kunst Tibets, die von den unterschiedlichsten 
Buddhadarstellungen, Bodhisattvas, Initiations- und Beschützergottheiten über Mandala, 
Stupa und Thangka bis in die religiöse Klangwelt und zu den Kultgeräten und Opfergaben 
reicht, mit zahlreichen kleinen, aber gut reproduzierten Abb. auf engem Raum darzustellen.

[759] Heide, Susanne von der und Nelles, Günter (Hrsg):
Nepal. (Nelles Guides). Mit zahlr. Abb. und Plänen. 256 S. Nelles, München 1990.
Verfaßt von 15 Autoren - ein interessanter Sammelband.

[760] Heiland, Heinzkarl:
Land über den Wolken. Reise- und Jagderlebnisse in Kaschmir, dem herrlichen Tal inmitten 
der Himalaja-Berge. Bearbeitet und herausgegeben von Carl W. Tetting. 52 s/w Abb. auf 
Tafeln nach fotographischen Aufnahmen von Heinzkarl Heiland. 155 S. Volkskraft 
Verlagsgesellschaft, Berlin (1937).
Eigentlich ein Nachruf auf einen der "eigenartigsten Weltfahrer": 30 Jahre wanderte 
Heiland als Großwildjäger und Forschungsreisender durch die Kontinente. Dieses Buch 
schildert seine Abenteuer in Kashmir als Gast des Maharadscha, mit Bären- und Adlerjagd, 
Leben und Treiben auf dem Dhal-See, alles erlebt in der Zeit kurz nach dem ersten 
Weltkrieg. Ein Dokument über das Reisen und das Denken der damaligen Zeit.

[761] Heim, Arnold:
Minya Gongkar. Forschungsreise ins Hochgebirge von Chinesisch Tibet. Erlebnisse und 
Entdeckungen. Mit 3 Tafeln mit gefalt. Karten und Panoramen, 147 Abb. auf Tafeln 
(davon 6 farbig), 26 Zeichnungen im Text. 244 S. Hans Huber, Bern/Berlin 1933.
"Eine allgemein verständliche Reisebeschreibung auf naturwissenschaftlicher Basis" nennt 
Arnold Heim sein Buch über die 1930/31 von der Sunyatsen Universität in Canton unter 
seiner Leitung durchgeführte Expedition zum heiligen Berg Minya Gongkar ins chinesisch-
tibetische Grenzgebiet nach Kham. Ein Buch mit seltenem und gutem Bildmaterial, etwa 
auch zur Festung von Rino, dem Hauptort der Nyarong-Tibeter, und zu den Klöstern 
Gongkar, Lithang und dem einsamen Kloster von Otitsha. Über die botanischen Ergebnisse 
der Expedition enthält das Buch ein Kapitel (S. 243-249) von E. Schmidt.

[762] Heim, Arnold und Gansser, August:
Thron der Götter. Erlebnisse der ersten Schweizerischen Himalaya-Expedition. 220 Abb. 
nach Fotos, 18 Zeichnungen im Text, 11 musikalische Beispiele, 2 Auslegetafeln 
(Panoramen), 1 Reliefkarte (lose im Anhang). 270 S. Morgarten, Zürich/Leipzig 1938.
Ein echter Klassiker der Tibet- und Himalaya-Literatur: Eine achtmonatige Reise 1936, die 
bis zum Kailash und dessen Umwanderung (gute Fotos) führt, eine verlassene Höhlenstadt 
(von den Autoren nicht näher identifiziert) in Westtibet in der Shib-Chu-Schlucht, einem 
Seitental des Sutlej (mit Innenaufnahmen von herrlichen Gemälden, die den typischen 
Tsaparang-Stil zeigen) ebenso wie das nepalesisch-tibetische Grenzgebiet und den 
Oberlauf des Ganges (Badrinath) mit einschließt und dabei stets die tiefe Bewunderung 
und Ehrfurcht vor der Natur und der Kultur dieses Lebensraumes erkennen läßt.

[763] Heinemann, Robert Klaus:
Der Weg des Übens im ostasiatischen Mahayana. Grundformen seiner Zeitrelation zum 
Übungsziel in der Entwicklung bis Dogen. 189 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1979.

[764] Heissig, Walther:
Tibet und die Mongolei als literarische Provinzen. (Arbeitsgemeinschaft f. Forschung des 
Landes Nordrhein-Westfalen. Geisteswissenschaften. 132., pp. 105-135). Mit 1 farb. und 2 
s/w. Abb. auf Tafeln. 31 S. Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1967.
Die Publikation enthält zusätzlich die Arbeit: Werner Schulemann: Die Kunst Zentralasiens 
als Ausdrucksform religiösen Denkens (siehe dort).

[765] Heissig, Walther:
Serta Tibeto-Mongolica. Festschrift für Walther Heissig zum 60. Geburtstag am 5. 12. 
1973. Hrsg. von Rudolf Kaschewsky, Klaus Sagaster und Michael Weiers. 1 Frontispiz, 
zahlreiche Faksimiles, 3 Farbtafeln. 376 S. In Kommission Otto Harrassowitz, Wiesbaden 
1973.
Enthält Beiträge von C. R. Bawden, F. A. Bischoff, H. Eimer, Pema Tsering, H. Franke, 
M. M. Haltod, K. Sagaster, R. Kaschewsky, R. O. Meisezahl, N. Poppe, H. Roth, D. 
Schuh, V. Veit und M. Weiers, sowie eine Bibliographie der Schriften des Jubilars.

[766] Heissig, Walther:
Geser Redzia-Wu. Dominik Schröders nachgelassene Monguor (Tujen)-Version des 
Gesar-Epos aus Amdo, in Facsimilia und mit einer Einleitung herausgegeben von Walther 
Heissig. (Asiatische Forschungen. 70.). 10 Abb., 322 S. Faksimiles, 2 Tafeln. 451 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1980.
Dominik Schröder, SVD (1910-1974), dem die Forschung wichtiger Texte der in nur 
geringem Maße aufgezeichneten mündlichen Volksdichtung der Monguor im ehemals 
tibetischen Amdo-Gebietes verdankt, hat schon 1959 darauf hingewiesen, daß er auch eine 
"lange Gesar-Sage" in Monguor 1948/49, leider unvollständig, aufgezeichnet habe. Diese 
wird hier in Faksimile wiedergegeben.

[767] Heissig, Walther:
Documenta Barbarorum. Festschrift für Walther Heissig zum 70. Geburtstag. Hrsg. von 
Klaus Sagaster und Michael Weiers. 1 Frontispiz, 25 Tafeln, 2 Karten. (Veröffentl. der 
Societas Uralo- Altaica. 18.). 435 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1983.
Enthält auch Arbeiten zum tibetischen Kulturkreis.

[768] Heissig, Walther:
Siehe auch 'Sagang Secen', Zürich 1985; G. Tucci, Stuttgart 1970.

[769] Hellmich, Walter (Hrsg):
Khumbu Himal. Ergebnisse des Forschungsunternehmens Nepal Himalaya. 14 Bände. 
Band 1: Springer Verlag, Berlin; Bände 2 bis 14: Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 
und München.— 
[Die einzelnen Bände sind, wenn nicht Sammelwerke, zusätzlich unter den jeweiligen 
Autoren gelistet]. Springer/Wagner, Berlin/Innsbruck/Müc 1964-79.
Band 1 (1964-1967): 5 Lieferungen, mit 34 Abhandlungen (Botanik, Medizin, Meteorol., 
Geogr.). 287 Abb., 10 Diagr., 1 Falttafel, 3 Karten. 448 S. Band 2 (1968): G. Diesselhorst: 
Beiträge zur Ökologie der Vögel Zentral- und Ost-Nepals. 40 Abb., 1 Karte, 420 S. Band 
3 (1968-1970): 3 Lieferungen. 33 Beiträge (Zoologie). 468 S. Band 4 (1971-1973): 20 
Artikel in englischer Sprache (Zoologie). Band 5 (Zoologie). Band 6 (1969-1974): Artikel 
in englischer Sprache (Botanik). Band 7 (1969-1974): Lieferung 1: Karte Tamba Kosi-
Likhu Khola mit Bemerkungen. 1 Karte, 23 S. (1969). Lieferung 2: 4 Artikel in englischer 
Sprache (Metereologie), 119 S. (1970). Lieferung 3: Artikel in engl. Sprache & die Karten 
Lapchi Kang und Rolwaling Himal des Nepal-Ost Kartenwerkes (1974). Lieferung 4: Die 
Karten Shorong/Hinku und Dudh Kosi des Nepal-Ost Kartenwerkes. (1974). Band 8 
(1968): M. Oppitz: Geschichte und Sozialordnung der Sherpa. (Beiträge zur Sherpa-
Forschung. 1.). Mit Titelbild und 20 Abb., 8 Tabellen, 3 Tafeln, 6 Genealogien, 2 Karten. 
170 S. Band 9 (1969): F. W. Funke: Religiöses Leben der Sherpa. (Beiträge zur Sherpa-
Forschung. 2.). 185 meist farb. Abb., 2 Karten. 369 S. Band 10 (1975): M. Schmidt-
Thomé u. T. T. Thingo: Materielle Kultur und Kunst der Sherpa. Mit einem Anhang zum 
Gemeinschaftsleben. (Beiträge zur Sherpa-Forschung. 3.). Mit 797 Abb., 13 Farbtafeln. 
478 S. Band 11 (1977): G. Chr. Teschke: Anthropologie der Sherpa: Anthropologische 
und kultur-historische Beziehungen der Sherpa zu den Tibeto-Chinesischen Randvölkern. 
(Beiträge zur Sherpa-Forschung. 4.). 44 Tabellen, 46 Abb., 7 Karten. 183 S. Band 12 
(1982): W. Limberg: Untersuchungen über Besiedlung, Landbesitz und Feldbau in Solu-
Khumbu (Everest-Gebiet). (Beiträge zur Sherpa-Forschung. 5.). 6 mehrf. gefalt. Karten, 
154 S. Band 13 (1972-1981): Lieferung 1: D. Höss: Häufigkeit und Verteilung von 
Darmhelminthen in Nepal. 6 Tabellen, 24 S. (Lieferungen 2, 3 und 4 dieses Bandes in 
englischer Sprache). Band 14 (1982): F. W. Funke: Die Sherpa und ihre Nachbarn. 
(Beiträge zur Sherpa-Forschung. 6., Supplementband). Mit 11 Tafeln und 92 Abb., 295 S.

[770] Hellrigl, Wolfgang:
Siehe Wolfgang Hellrigl u. K. Gabrisch, Santa Monica 1983, Eintrag im Abschnitt 
'Bibliographien'.

[771] Hellwald, Friedrich von:
Centralasien. Landschaften und Völker in Kaschgar, Turkestan, Kaschmir und Tibet. Mit 
besonderer Rücksicht auf Rußlands Bestrebungen und seinen Kulturberuf. (Das Neue Buch 
der Reisen und Entdeckungen). Mit 70 Abb. im Text, Frontispiz, 4 Karten, davon 1 farbig 
mehrf. gefalt., 446 S. Otto Spamer, Leipzig 1875.
Zweite vermehrte Ausgabe (506 S.) 1880.— Reprint geplant (1991) bei Georg Olms, 
Hildesheim. Das 7. Kapitel 'Zwischen Indien und Ostturkestan' (S. 203 ff.) beschreibt die 
Täler des Himalaya und ihre Kulturen sowie das westliche Tibet, soweit es Ladakh, Lahoul 
und Spiti umfaßt. Schöne Abbildungen hierzu im Text, geschichtlicher Überblick und 
Beschreibung der verschiedenen Forschungsreisen.

[772] Hemsley, William Botting:
Siehe Sven Hedin, Gotha 1900.

[773] Henking, Karl:
Kunst aus Tibet. Ausstellungsführer der Kunsthalle Bern zur Austellung vom 20. Oktober 
bis 25. November 1962. Ohne Pagina (12 S.)., Bern 1962.

[774] Henri, Charles:
Der Oberlama von Himis und das "unbekannte Leben Jesu". (Metaphysische Rundschau. 
Monatsschrift zum Studium der praktischen Metaphysik, Psychologie, orientalischen 
Philosophie und des gesamten Okkultismus. 2., pp. 302-306). 5 S. Metaphysischer Verlag, 
Berlin 1897.
Eine Widerlegung des Buches von Notowitsch (siehe Nikolaus Notowitsch, Stuttgart 
1894) anhand einer Reise und eines Berichtes von Prof. Douglas nach Hemis/Ladakh 
wenige Jahre später: Der im Kloster Hemis seit 15 Jahren amtierende Abt konnte sich 
weder an Notowitsch, noch an einen mit Beinbruch im Kloster aufgenommenen Ausländer 
erinnern. Ihm vorgetragene Auszüge aus dem Buch von N. wies er als Lüge zurück, 
verneinte glaubhaft das Vorhandensein entsprechender Bücher in diesem oder einem 
anderen Kloster. Die mit Hilfe eines gebildeten Dolmetschers geführten Gespräche mit dem 
Abt und anderen älteren gebildeten Lamas werden von Prof. Douglas in jeder Weise 
glaubhaft und nachvollziehbar wiedergegeben.

[775] Henss, Michael:
Tibet. Die Kulturdenkmäler. Mit 105 Farb- und 64 s/w Abb., dazu Pläne und Karten. Ausf. 
Anhang mit Register. 287 S. Atlantis, Zürich 1981.
Historisch-chronologisch aufgebautes Handbuch der heute noch in Tibet (Stand 1981) 
vorhandenen religiösen und profanen Bauten und Kunstwerke. Das Buch gibt zugleich im 
Anhang einen Überblick über die bisherige kunstwissenschaftliche Forschung. Abgehandelt 
werden vorrangig Zentral- und Südtibet, kürzere Kapitel auch zu Ost- und Nordost-Tibet. 
Westtibet bleibt ausgeklammert. Ausführliches auch zur historischen Geographie Tibets 
und zur Stadtgeschichte von Lhasa (Michael Henss).

[776] Henss, Michael:
Kalachakra. Ein tibetisches Einweihungsritual. Mit 14 Abb., 86 S. Asiatica-Bücherdienst, 
Zürich 1985.
Eine erste deutschsprachige und im Text auch dem allgemeiner interessierten Leser 
verständliche Einführung in Bedeutung, Geschichte und Ablauf der Einweihung in das 
Kalacakra-Tantra, u. a. aber auch in den Shambhala-Mythos und das Mandala-Ritual 
(Michael Henss).

[778] Henss, Michael:
Siehe auch Kalachakra Initiation, Winterthur 1985.

[779] Herdick, Reinhard:
Kirtipur. Stadtgestalt, Prinzipien der Raumordnung und gesellschaftliche Funktionen einer 
Newar-Stadt. (Schriftenreihe Internationales Asienforum. 6.). Mit zahlreichen Lageskizzen 
und Tabellen im Text. 272 S. Weltforum, München/Köln/London 1988.
Der 1945 geborene Stadtplaner, Architekt und Bauhistoriker führte 1974/75 in Kirtipur 
(als einziger dort lebender Ausländer) eine Feldforschung durch, wobei er neben 
herkömmlichen städtebaulichen Analysen sehr stark anthropologische Phänomene mit 
einbezog. Er zeigt die ideelle Vorstellung, die der Bewohner von seiner Stadt und den 
einzelnen Gebäuden hat, etwa die Existenz einer weiblichen und einer männlichen 
Stadthälfte, oder von einer Raumordnung der Stadt, die auf eine getreue Kopie des 
kosmischen Weltbildes abzielt.

[780] Hergé (d. i. Georges Rémi):
Tim in Tibet. Aus dem Französischen übersetzt von Ilse Strasmann. 
[Comic-Heft]. 62 S. Carlsen, Reinbek/Hamburg 1967.
(Tintin en Tibet. Casterman, Paris und Tournai 1958/59).— 17. deutsche Auflage 1988. 
Der Autor und Künstler Hergé (gest. 3. 3. 1983) schuf mit "Tim und Struppi" eine 
weltweit gelesene Comic-Serie. In 'Tim in Tibet' sind Tim, Struppi und Kapitän Haddock 
auf der Suche nach ihrem Freund Tschang Tschung-jen, der mit dem Flugzeug über Nord-
Indien abgestürzt und verschollen ist. Hauptgegenspieler ist der Yeti, der Tschang immer 
tiefer in die Berge und nach Tibet entführt. Schnee und abergläubische Sherpas erschweren 
die Suche, die zu guter Letzt mit Hilfe der Gelbmützen-Lamas vom Kloster Khor-biyong 
erfolgreich abgeschlossen wird (Christian Aschoff).

[782] Hermanns, Matthias:
Die A mdo Pa Grosstibeter. Die sozial-wirtschaftlichen Grundlagen der Hirtenkulturen 
Innerasiens. (Dissertation Philosoph. Fakultät Universität Fribourg/Schweiz). Mit 56 Abb. 
und 4 Karten. 325 S. Universität, Fribourg/Schweiz 1948.

[783] Hermanns, Matthias:
Die Nomaden von Tibet. Die sozial-wirtschaftlichen Grundlagen der Hirtenkulturen in A 
Mdo und von Innerasien. Ursprung und Entwicklung der Viehzucht. Mit 2 Abb. im Text, 
54 Abb. auf 24 Tafeln und 4 gefalteten Karten. 325 S. Herold, Wien 1949.
Grundlegendes Werk über innerasiatische Hirtenkulturen sowie Ursprung und Entwicklung 
der Viehzucht. Der Autor begann 1935 sein eingehendes Studium der Tibeter in der 
Amdo-Provinz. "Auf vielen Reisen lernte ich die tibetischen Ackerbauern und die 
Nomaden der Hochsteppe kennen. Monatelang lebte ich in engstem Kontakt mitten unter 
ihnen. Da ich mit vielen Häuptlingen und angesehenen Inkarnationen gute Freundschaft 
pflegte, war es mir leicht möglich, in alle Gebiete, selbst in solche, die als Räubernester 
verschrien sind, Eingang zu finden" schreibt M. Hermanns. Sein Werk beschreibt Land und 
Volk, die Wirtschaft der Amdo-bas, die Hirtenpsychologie, die Amdo-bas als Alpenhirten 
und als Ackerbauern und geht auf die Abstammung der wichtigsten Haustiere ein. Durch 
seine ärztliche Tätigkeit (wenn auch von Beruf Missionar) konnte der Autor auch 
anthropologische Messungen vornehmen und 'völkerbiologischen' Fragen nachgehen. "Mit 
der Darstellung der sozialwirtschaftlichen Grundlagen der Hirtenkulturen in Amdo und 
Innerasien gehört das Buch in seiner Zuverlässigkeit zu den besten und unentbehrlichen 
Arbeiten der gesamten Tibetliteratur" (S. Hummel in Petermanns Geographische 
Mitteilungen 1951).

[784] Hermanns, Matthias:
Himmelsstier und Gletscherlöwe. Mythen, Sagen und Fabeln aus Tibet. (Das Gesicht der 
Völker. Der zentralasiatische Kulturkreis). Mit 1 s/w Abb., 2 Gebietskarten. 259 S. Erich 
Röth, Eisenach und Kassel 1955.
Diese Mythen, Sagen und Fabeln wurden von Pater Matthias Hermanns in langjährigen 
völkerkundlichen Forschungen unter den Amdo-Tibetern gesammelt. In 4 
Unterabteilungen werden Schöpfungslieder, Ursprungsgeschichten (Lobreden bei 
Volksfesten), Fabelüberlieferungen des Ka shi dzes ga-Landes und tibetische Fabeln in 
Originalübersetzung vorgestellt und kommentiert.

[784 a] Hermanns, M(atthias):
Mythen und Mysterien. Magie und Religion der Tibeter. Mit 49 Abb. auf Tafeln, 1 Karte. 
400 S. Balduin Pick, Köln (1956).
Reprint Magnus Verlag, (Essen) 1983, jedoch ohne den Bildteil und ohne Hinweis auf die 
Erstausgabe von 1956.

[785] Hermanns, Matthias:
Die Familie der A mdo-Tibeter. Mit 48 s/w Abb. auf 15 Tafeln im Anhang, 2 Karten im 
Vor- und Nachsatz. 404 S. Karl Alber, Freiburg i.Br/Münche 1959.
Schildert das Leben der Amdo-bas von der Geburt bis zur Wiedergeburt. Eine Art 
Enzyklopädie des Brauchtums der A mdo Tibeter. In seiner Einleitung schreibt M. 
Hermanns: Das Material gewann ich während meines langjährigen Aufenthaltes im Lande 
selbst und auf zahlreichen Forschungsreisen. Die vorliegende Studie befaßt sich mit der 
Familie der Amdo-Tibeter im nordöstlichen Teil des tibetischen Hochlandes.— "Wenn wir 
die Ergebnisse des Buches mit den Verhältnissen in anderen Teilen Tibets, etwa in Ladakh, 
vergleichen, lassen sich Abweichungen in den Familien- und Sozialsystemen erkennen, 
unter denen die in Amdo noch lebendigen sicherlich zu den ältesten gehören dürften. Dies 
Buch wird niemand, auch nicht der Fachgelehrte, ohne großen Gewinn aus der Hand 
legen" (Siegbert Hummel in Zeitschr. für Ethnologie).

[786] Hermanns, Matthias:
Das National-Epos der Tibeter. Gling König Ge Sar. Aus dem Tibetischen übersetzt von 
Prof. Dr. P. Matthias Hermanns SVD. 1 Bildtafel, 2 gefaltete Karten. 961 S. Josef Habbel, 
Regensburg 1965.
Nachdruck (2. Auflage ?) bereits im Erscheinungsjahr 1965 (nach M. Henss, Asiatica 
Bücherdienst Zürich). Dieses opus magnum umfaßt zwei Teile. Im ersten verarbeitet der 
Autor seine bisherigen Bücher und Aufsätze zur Frühgeschichte, Mythologie und Folklore 
der Tibeter. Mit staunenswerter Materialfülle werden die ältesten religiösen Vorstellungen 
der Tibeter an Hand jahrelanger eigener Feldforschung dargestellt und der kulturelle 
Hintergrund des Ge-sar Epos aufgezeigt (Geschichte und Entwicklung des indischen Yoga, 
des Tantrismus, des Shaktismus; Ethnologie, Religionsgeschichte und historische 
Entwicklung Nepals; Manichäismus; früheste chinesisch-tibetische Beziehungen; Bon 
Religion). Die eigentliche kulturgeschichtliche Hinführung auf das Epos beginnt im 7. 
Abschnitt des 1. Bandes mit einem Abriß der tibetischen Kulturentwicklung und einer 
Skizzierung tibetischer Regional-Versionen des Epos.— Der 2. Teil gibt dann die 
Übersetzung von Teilen des Epos in Amdo Versionen, leider ohne die Beigabe des 
tibetischen Textes. Das Epos selbst wird vom Autor in eine Zeit zwischen 400 vor und 200 
nach Chr. datiert, wiewohl die Überlieferung selbst, bei der sich Sagen und Mythen der 
Weltentstehung aus grauer Vorzeit mit Szenen aus dem Leben der Götter, Dämonen und 
Menschen vermischen, sehr viel älter ist. Es kann bei allen Versuchen geschichtlicher und 
geographischer Ortung nur immer wieder davor gewarnt werden, den aus dem gewaltigen 
Komplex des Epos herauszulösenden Kristallisationskern als historisch und nach allen 
Richtungen hin tibetisch anzusehen (aus einer Rezension von S. Hummel, in Anthropos 
11.).

[787] Hermanns, Matthias:
Schamanen — Pseudoschamanen, Erlöser und Heilbringer. Eine vergleichende Studie 
religiöser Urphänomene. 3 Bände. (I: Schamanen; II: Pseudoschamanen; III: Erlöser und 
Heilbringer der Tibeter). 727 S., 355 S., 249 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1970.
Band 1 (Schamanen) auf S. 85-201 mit Ursprungs- und Endmythen der Tibeter; Band 2 
auf S. 17-57 Mythen und Riten der Lepcha in Sikkim; Band 3 auf S. 1-220 Erlöser und 
Heilbringer der Tibeter. Der Begriff vom Heilbringer und Erlöser droht allerdings im 
vorliegenden Werk zu verblassen. In einer fast verwirrenden Fülle kultur- und 
religionsgeschichtlicher, kirchen- und sektengeschichtlicher Exkurse wird er eher 
undurchsichtiger, statt daß diese doch nur den vielschichtigen Hintergrund zeichnen sollen, 
vor dem sich dann die Gestalten der Heilbringer und Erlöser profiliert abheben müßten. 
Hier könnte vor allem eine straffere Eingrenzung des Begriffes vom Erlöser und 
Heilbringer helfen und den Leser davor bewahren, sich in einem Gewirr von Namen zu 
verlieren (Siegbert Hummel, in Monumenta Serica 30.).

[788] Hermanns, Matthias:
Biobibliographie dieses Gelehrten (1899-1972) siehe Dominik Schröder, Fribourg/Schweiz 
1972.

[789] Hermens, Edith:
Der Yak, sein Vorkommen und seine Nutzung. (Inaugural-Dissertation, Philosophische 
Fakultät der Thüringischen Landesuniversität Jena). Mit 2 Abb. und 1 Karte. 86 S. 
Universität, Jena 1923.
Alles über den Yak, zusammengetragen aus den Berichten von Forschungsreisenden und 
Missionaren, sodann verglichen, bewertet und analysiert, letztlich in eine neue 
übersichtliche Form gegossen. Eine noch heute wertvolle Fleißarbeit und lesenswert für 
den, der sich für dieses imposante Tier interessiert.

[790] Herrle, Peter:
Vom Mandala zum Flächennutzungsplan. Die Einführung moderner Stadtplanung in eine 
außereuropäische Stadtkultur: Der Fall Kathmandu, Nepal. (Institut für Grundlagen der 
Planung an der Universität Stuttgart). Mit einigen s/w Abb. und Kartenskizzen. 681 S. 
Union, Stuttgart 1983.
Analysiert werden die vielfältigen Probleme zwischen "Tradition und Modernität" bei der 
Stadtplanung in einer außereuropäischen Stadtkultur, und zwar am Beispiel Kathmandu. 
Diese Stadt öffnete sich erst Mitte des 20. Jahrhunderts nach außen. Im wesentlichen 
werden die Funktionsbedingungen der Stadtplanung für Kathmandu, Folgerungen und 
Alternativen sowie "Stadtplanung und kulturelle Identität" behandelt.

[791] Herrmann, Albert:
Lou-Lan. China, Indien und Rom im Lichte der Ausgrabungen am Lobnor. Mit einem 
Vorwort von Sven Hedin. 66 Abb. auf 30 Tafeln, 7 Karten. 160 S. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1931.
Lou-lan liegt in der Gegend des Lobnor im Tarimbecken und war einst eine blühende Stadt 
an der Seidenstraße. Sven Hedin entdeckte auf seiner Zentralasien-Expedition 1899-1902 
die Ruinen der Stadt und kehrte mit bedeutenden Grabungsfunden zurück. Aus diesen, wie 
aus Befunden späterer Expeditionen (alle in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jh., und 
zwar A. von Le Coq, P. Pelliot, A. Grünwedel und Sir Aurel Stein), zeichnet der Autor ein 
lebendiges Bild der Geschichte von Lou-lan einschließlich der wichtigen buddhistischen 
Periode, in der König Kanischka im 2. nachchristlichen Jahrhundert dieser Gegend durch 
den Bau mannigfacher Stupas ein fast nordindisches Gepräge gab. Dies alles spielte sich an 
den nördlichsten Grenzen Tibets ab.

[792] Herrmann, Albert:
Das Land der Seide und Tibet im Lichte der Antike. (Quellen und Forschungen zur 
Geschichte der Geographie und Völkerkunde. 1.). Mit einem Geleitwort von Sven Hedin. 
Mit 4 s/w Abb. und 9 farb. Karten als Falttafeln. 178 S. K. F. Koehler, Leipzig 1938.
Im Original werden als Erscheinungsjahr sowohl 1938 wie 1939 vermerkt. Unveränderter 
Nachdruck bei Meridian Publishing, Amsterdam 1968.

[793] Herrmann, Silke:
Die tibetische Version des Papageienbuches. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 
5.). 172 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1983.
Die 'Sukasaptati', die "Siebzig Papageiengeschichten", ist eine indische 
Geschichtensammlung etwa aus dem 10./12. Jh. Die tibetische Version enthält lediglich 12 
Geschichten und findet sich in einer Sammlung biographischer und Lehr-Texte der 
Kadampa-Schule, dem bKa'-gdams glegs-bam (aus dem Jahr 1302). Die tibetische Version 
ist dabei keineswegs eine einfache Übersetzung der indischen Vorlage, sondern benützt 
diese lediglich, um tibetische Geschichten zu 'verpacken'. Inhaltlich geht es immer darum, 
daß der Protagonist, ein Papagei, jede Nacht einer Frau, deren Mann abwesend ist, eine 
Geschichte erzählt, um sie so vor Ehebruch zu bewahren. Mit textkritischem Teil, 
Transliteration und Übersetzung. (Für 'Sukasaptati, das indische Papageienbuch', siehe 
Richard Schmidt, Stuttgart 1899).

[794] Herrmann, Silke:
Erzählungen und Dialekt von Dinri. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 9.) 501 S. 
VGH Wissenschaftsverlag, Bonn 1989.
Die 17 Märchen und Erzählungen wurden 1980 im nepalesischen Dorf Chialsa 
aufgezeichnet, das vornehmlich von Tibetflüchtlingen aus Dinri, das zum westtibetischen 
Großraum gehört, bewohnt wird. Der Dinri-Dialekt ist eine schriftlose Sprache, die 
hinsichtlich Phonologie, Morphologie und Syntax aufgearbeitet wurde. Die Märchen 
wurden von einer 60jährigen Tibeterin und einem 46jährigen Tibeter vorgetragen.

[795] Herrmann, Silke und Phukhang, JK:
Tibetische Blockdrucke und Handschriften des Zentralasiatischen Seminars der Universität 
Bonn. Teil I. Beschrieben von Silke Herrmann und J. K. Phukhang. 38 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1983.

[796] Herrmann, Wilhelm-Karl:
Ein Ritt für Deutschland. Mit einem Geleitwort von Dr. Sven Hedin. Mit Frontispiz 
(Portrait des Verfassers), 231 Abb. auf Tafeln, 14 Zeichnungen und 6 Karten. 591 S. 
Nibelungen, Berlin/Leipzig 1940.
Sechste unveränderte Auflage 1942/44.— An Tibets nördlicher Grenze entlang ritt der 
Autor 1937/39 nach Sinkiang und auf etwas anderer Route parallel wieder zurück. Trotz 
nationalsozialistischer Akzente und eines etwas unglücklich gewählten Titels recht 
informative Kapitel und gute Fotos von Nordost-Tibet. Vor allem seltene Fotos zu 
Menschen und Architekturen, mit besonders eindrucksvollen Aufnahmen der großen 
Versammlungshalle des Klosters Kumbum, von rituellen Tänzen und Tanzmasken. 
Ebenfalls von besonderem Interesse die Beschreibung des Zeltklosters Babosi. Mit 
geographischem Namens- und einem Personenregister sowie Sachverzeichnis.

[797] Hertel, Johannes:
Siehe 'Somadeva aus Kashmir', München 1903.

[798] Heske, Franz:
Im heiligen Lande der Gangesquellen. Mit 104 Abb. auf 48 Tafeln, 1 topographischen 
Karte und 2 Kartenskizzen (Falttafel). 352 S. J. Neumann, Neudamm 1937.
Der Verfasser war 1928 mit Forstaufgaben in den Wäldern des Garhwal-Himalaya betraut. 
S. 291 ff. über das kleine lamaistische Grenzvolk der Jats, das in drei Dörfern mit 
insgesamt etwa 80 Familien existierte. Der Autor beschreibt sie als Mischung von Tibetern 
und Hindus, mit vorherrschender islamischer Prägung in ihrem indischen Anteil, bei typisch 
mongolischem Körperbau. Sie sind tibetische Buddhisten, sprechen meist Hindi wie 
Tibetisch und betreiben Handel über den Himalaya hinweg mit Tibet.

[799] Heunemann, Annette (Hrsg):
Der Schlangenkönig. Märchen aus Nepal. ("Das Gesicht der Völker". 47. Dokumentation 
des Märchens). 196 S. Erich Röth, Kassel 1980.
Die Autorin, die drei Jahre in Nepal gelebt hat und die Landessprache beherrscht, hat diese 
Märchen in Nepal auf Tonband aufgenommen oder aus bislang unbekannten nepalesischen 
Quellen übernommen. Die 26 Märchen sind mit Anmerkungen versehen, ebenso findet man 
ein Literaturverzeichnis und eine Bibliographie.

[800] Heyde, August Wilhelm:
Siehe 'Pagell und Heyde', Gnadau o. J.; Gerhard Heyde, Herrnhut 1921.

[801] Heyde, Gerhard:
50 Jahre unter Tibetern. Lebensbild des Wilhelm und der Maria Heyde. Mit Frontispiz und 
15 Abb. auf Tafeln, 2 Kartenskizzen und 1 tibetischen Schrifttafel im Text. 82 S. Verlag 
der Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1921.
Zweite Auflage, Herrnhut 1927. Reprint Johannes Kiefel Verlag, Wuppertal 1960.— Gute 
Ergänzung zu den beiden lesenswerten Büchern von Ruth Schiel "Hochzeit in Tibet", 
1961, und "Das Haus unter den sieben Buddhas", 1963, sowie zu Th. Reichelt, Gütersloh 
1896. Das Buch enthält viel Interessantes über die Herrnhuter Mission in 
Lahoul/Westtibet, in den Jahren 1856 bis 1889.

[802] Hickmann, Katie:
Im Tal des Zauberers. Innenansichten aus Bhutan. Deutsch von Margarete Längsfeld. 1 
Karte. 284 S. Wunderlich/Rowohlt, Reinbek/Hamburg 1990.
(A Journey through Bhutan. Victor Gollancz, London 1987).— Die 1960 geborene Reise-
Journalistin berichtet hier von ihren Erlebnissen in Bhutan, über das nur relativ wenig 
deutschsprachige Literatur, und wenn überhaupt aus jüngerer Zeit, existiert.

[803] Hicks, Roger und Chögyam, Ngakpa:
Weiter Ozean. Der Dalai Lama. Eine autorisierte Biographie. Aus dem Englischen 
übersetzt von Erika Ifang. Mit 30 s/w Fotos und 2 Karten im Text. 234 S. Synthesis, Essen 
1985.
(Great Ocean. An authorised Biography of the Buddhist Monk Tenzin Gyatso, His 
Holiness the Fourteenth Dalai Lama. Element Books, Longmead 1984).— Diese 
Biographie ist die erste Aufzeichnung des Lebens seiner Heiligkeit seit seiner 
Autobiographie 'Mein Leben und mein Volk' (1962). Es bietet darüber hinaus die erste 
umfangreichere Biographie des vorhergehenden Dreizehnten Dalai Lama, und zudem eine 
Geschichte Tibets. Bei seiner Heiligkeit dem XIV. Dalai Lama beginnt das Buch bei der 
Auffindung als Inkarnation seines Vorgängers und führt über die Erziehung im Potala, 
seine Inthronisation, die Flucht vor den Chinesen und den Aufbau im Exil hin bis zur 
Schilderung seiner zahlreichen derzeitigen Verpflichtungen.

[804] Hilarion, (Hierodiakonus) O:
Die Beziehungen China's zu Tibet. Eine historiche Skizze. (Arbeiten der Kaiserlich 
Russischen Gesandtschaft zu Peking über China, sein Volk, seine Religion, seine 
Institutionen, socialen Verhältnisse ect. Aus dem Russischen nach dem in St. Petersburg 
1852-57 veröffentlichten Original von Dr. Carl Abel und F. A. Mecklenburg. 2 Bände. 
Band I: pp. 311-346). 36 S. F. Heinicke, Berlin 1858.
Beginnend mit dem Jahr 641 (Kaiser T'ai-tsung von der T'ang-Dynastie knüpft 
verwandtschaftliche Bande mit dem tibetischen Herrscher Sron-btsan sgam-po), wird ein 
Abriß der Geschichte gegeben, mit Schwerpunkt der Verhältnisse im 17. und 18. 
Jahrhundert. Der russische Autor, Hyacinth Bitschurin, später Pater Hyacinth (Pater 
Hilarion), war der Nestor der russischen Sinologie und von 1808 bis 1821 Chef der 
russischen geistlichen Mission in Peking. (Sein schönes Buch 'Denkwürdigkeiten über die 
Mongolei', Berlin 1832, geht nur auf den mongolischen Aspekt des Lamaismus ein).

[805] Hilarion, (Hierodiakonus) O:
Siehe auch W. Schott, Berlin 1856/57; H. J. Klaproth, München 1830. Der bürgerliche 
Name Hilarions lautete Bitchurin.

[806] Hilbert-(Bormann), Cornelia:
Traditionelle Medizin und staatliche Gesundheitsversorgung in Nepal. Herkömmliche 
Krankheitsvorstellungen und Behandlungsformen in Ergänzung zu modernen 
medizinischen Versorgungsdiensten unter Berücksichtigung von sozio-kulturellen, 
ökonomischen und ökologischen Bedingungen bei den Tamang. (Dissertation Universität 
Hamburg). Mit zahlreichen Tabellen und Skizzen. 415 S. Universität, Hamburg 1981.

[807] Hilgenberg, Luise und Kirfel, Willibald:
Vagbhata's Astangahrdayasamhita. Ein altindisches Lehrbuch der Heilkunde. Aus dem 
Sanskrit ins Deutsche übertragen mit Einleitung, Anmerkungen und Indices von Luise 
Hilgenberg und Willibald Kirfel. 855 S. E. J. Brill, Leiden 1941.
Die ersten fünf von insgesamt 120 Kapiteln der tibetischen Version dieses medizinischen 
Lehrbuches wurden von Claus Vogel kritisch bearbeitet und ins Englische übersetzt 
(Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes. 37,2., Wiesbaden 1965). Die 
Astangahrdayasamhita ist in tibetischer Fassung im Tanjur, und zwar in der Abteilung für 
medizinische Texte enthalten.

[808] Hill, S A:
Das Klima des nordwestlichen Himalaya und die Temperatur in Nordwest-Indien. 
((Zeitschrift der Österreichischen Gesellschaft für Meteorologie. 20., pp. 281-296). 16 S., 
Wien 1885.

[809] Hillary, Sir Edmund:
Siehe auch Gerhard Dambmann et al., Freiburg 1987.

[810] Hillary, Sir Edmund und Doig, Desmond:
Schneemenschen und Gipfelstürmer. Die Hillary-Himalaja-Expedition 1960/1961. Aus dem 
Englischen übersetzt von Elisabeth Kühne. Mit 57 farb. und s/w Abb. auf Tafeln und 3 
Kartenskizzen, Karten im Vorsatz. 295 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1963.
(High In The Thin Cold Air. The Story of the Himalayan Eypedition led by Sir Edmund 
Hillary, sponsored by World Book Encyclopedia. Doubleday, New York 1962).— Mit 
zahlreichen interessanten Hinweisen und Schilderungen aus dem Sherpagebiet, über die 
Mönche vom Kloster Thyangboche, vieles zur Ethnologie und zu Sozialstrukturen im 
osttibetischen Gebiet. Edmund Hillaray (geb. 1919) war Bienenzüchter, bevor er fast 
zufällig zum Bergsteigen kam und als erster Mensch den höchsten Gipfel der Welt 
erreichte. Desmond Doig, Journalist in Kalkutta, begleitete als Kenner des Sherpagebiets 
und der einheimischen Sprachen Hillary auf dieser bedeutenden Expedition.

[811] Hilton, James:
Irgendwo in Tibet. Geschichte eines Abenteuers. Aus dem Englischen übersetzt von 
Herberth E. Herlitschka. 307 S. Herbert Reichner, Wien/Leipzig/Zürich 1937.
(Lost Horizon. McMillan & Co., London 1933).— Zahlreiche Neuauflagen und 
Neuausgaben der deutschen Übersetzung in verschiedenen Verlagen. Gesamtauflage etwa 
2 Millionen in 17 Sprachen. Unter geändertem Titel 'Der verlorene Horizont. Ein 
utopisches Abenteuer irgendwo in Tibet', Fischer TB, Frankfurt/M 1986.

[812] Hinüber, Oskar von:
Die Erforschung der Gilgit-Handschriften. (Funde buddhistischer Sanskrit-Handschriften. 
I.). (Nachrichten der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, I. Phil.-histor. Klasse, 
Jahrgang 1979, Nr. 12, pp. 327-360). 34 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1979.
Über die 1931 von Sir Aurel Stein und bei Grabungen 1938 von M. S. Kaul Shastri 
gefundenen Palmblatt- und papierenen Handschriften in Gilgit (Kashmir). Beschreibung 
und Wertung der verschiedenen Editionen, mit ganz ausführlichen Literaturverweisen.

[813] Hinze, Peter:
Tibet. Eine Reportage. 70 Farbseiten, einige s/w Abb. im Text, 1 Karte. 112 S. Edition 
Hinze, München 1988.
Der Autor fährt als einer der ersten Ausländer per Anhalter 1982 von Lhasa aus über den 
Sichuan-Highway nach Chendu. Berichte und Erlebnisse, auch über nachfolgende Reisen, 
quer durch Tibet. Ein mit viel Liebe gemachtes Buch, sowohl was den Text als auch die 
intensiven Bilder betrifft.

[814] Hirschberg, Helga:
Ladakh, das andere Tibet. Mit Zanskar. (Reise- und Kulturführer). Mit 48 s/w Fotos, 26 
Zeichnungen, 3 Karten. 288 S. Geobuch, München 1977.
Überarbeitete Neuauflage 1982. Nochmalige Überarbeitung zur Neuauflage (jetzt Artemis-
Cicerone. Kunst- und Reiseführer), mit 69 Fotos, 18 Plänen und Zeichnungen, 288 S., bei 
Artemis, Zürich und München 1987.— Man merkt dem fundiert geschriebenen Buch an, 
daß die Autorin praktizierende Buddhistin ist.

[815] Hodgson, Brian Houghton:
Der Buddhismus. 2. Abriß der Glaubenslehre. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des 
geistigen und sittlichen Lebens der Völker. III., pp. 815/16, 826-828, 839/40). 7 S. J. G. 
Cotta'sche Buchhandlung, München 1830.
(Auszug aus "Sketch of Buddhism" in: Transactions of the Royal Asiatic Society of Great 
Britain and Ireland. Vol. II, Part 1).— In 20 kleinen Kapiteln handelt der berühmte 
Nepalforscher Brian Houghton Hodgson (1800-1894) in Frage- und Antwortmanier 
philosophische Fragen anhand seiner Erkenntnisse in Nepal ab, etwa 'Wer ist Buddha?', 
'Hat die Materie eine unabhängige Existenz von Gott?', 'Wie und wann ward die Welt 
geschaffen?' oder 'Wer oder woher sind die Newars — aus Hindustan oder Bhutan?', wobei 
diese letzte wie auch einige weitere Fragen sich speziell mit den Newari im Kathmandutal 
auseinandersetzen. Berühmt ist sein — nie ins Deutsche übersetztes — Buch 'Essays on 
the languages, literature, and religion of Nepal and Tibet', London 1874, sowie mehrere 
Reprints.

[816] Höbel, Robert:
Nepal. (Taschenbuch aus der Serie: Traumstrassen). Mit farb. Abb., 93 S. Kümmerly & 
Frey, Bern 1976.
Ebenso französische und englische Version, jeweils auch 1976.

[817] Höfer, András:
Urgyen Pema und Tusur Bon. Eine Padmasambhava-Legende der Tamang, Nepal. In: H. 
Berger (Hrsg.): Mündliche Überlieferungen in Südasien. Fünf Beiträge. (Schriftenreihe des 
Südasien-Institutes der Universität Heidelberg. 17., pp. 1-7). 7 S. Franz Steiner, 
Wiesbaden 1975.
Urgyen Pema ist kein anderer als Padmasambhava, wobei Urgyen die tibetische 
Bezeichnung für Uddiyana, dem Herkunftsland des im 8. Jh. in Tibet wirkenden Guru ist, 
den die Tamang in Nepal als einen der mystischen Urstifter ihrer Tradition verehren. Diese 
Erzählung wurde 1969 bei den westlichsten Tamang in Nepal aufgezeichnet. Sie handelt 
von einem Lama und einem Schamanen. Im Mittelpunkt steht der Konflikt zwischen 
Vertretern zweier religiöser Traditionen.

[818] Högger, Rudolf:
Die Schweiz in Nepal. Erfahrungen und Fragen aus der schweizerischen 
Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal. (Schriftenreihe der Schweizer Gesellschaft für 
Außenpolitik. 3.). Mit 18 Plänen, 2 Karten, 191 S. Paul Haupt, Bern/Stuttgart 1975.

[819] Hoerburger, Felix:
Studien zur Musik in Nepal. (Regensburger Beiträge zur musikalischen Volks- und 
Völkerkunde. 2.). 51 s/w Abb., 51 Notenbeispiele. 147 S. Gustav Bosse, Regensburg 
1975.
Das Buch bemüht sich um die Weitergabe lebendiger Eindrücke, um die Charakterisierung 
der wichtigsten Sing- und Musizierstile, wie sie dem kritisch beobachtenden Reisenden in 
Nepal begegnen. Der Autor weist daraufhin hin, daß ein solcher Überblick, den er sich 
selbst bei Forschungsreisen in Nepal erarbeitet hat, aus einer noch so breiten Fülle von 
Tonbandaufnahmen nicht erworben werden kann. Die Vielfalt der Musik reicht von der 
Koran-Rezitation in den beiden Moscheen in Kathmandu bis zu den instrumentalen und 
vokalen Musikstilen der Lama-Klöster. Die Vielfalt und Unzugänglichkeit nepalesischer 
Landschaften prägt die Vielfalt der Volksmusik.

[820] Hoffmann, Ernst:
Siehe Lama Anagarika Govinda. Nur das erste Buch des Autors erschien unter diesem 
seinem bürgerlichen Namen.

[821] Hoffmann, Helmut:
Die Gräber der tibetischen Könige im Distrikt 'P`yons-rgyas. (Nachrichten der Akademie 
der Wissenschaften in Göttingen, Phil.-histor. Kl. 1950. Nr 1., pp. 1-14). Mit 1 Lageskizze 
im Text. 14 S. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1950.
Mit einem Anhang zu den alttibetischen Bestattungsbräuchen.

[822] Hoffmann, Helmut:
Mi-la ras-pa. Sieben Legenden. Mit 7 eingeklebten s/w Abb., 127 S. O. W. Barth, 
München-Planegg 1950.
Diese Auswahl aus den Gesängen Milas — in jüngere, auf alten Traditionen beruhenden 
Rahmenerzählungen eingelagert — zeigt den Dichter und den Lehrer gleicherweise. Neben 
Liedern religiösen Inhalts stehen zahlreiche Stimmungsbilder und ausgezeichnete 
Naturschilderungen von hohem dichterischen Reiz. Mit einer prägnanten Einführung und 
einigen Bildern des 1. Gurus der Bka'-rgyud-pa Sekte (aus einer Rezension von Kussmaul, 
Tribus 1956).

[823] Hoffmann, Helmut:
Quellen zur Geschichte der tibetischen Bon-Religion. (Abhandlungen der Akademie der 
Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Geistes- u. sozialwissenschaftl. Klasse Jg. 
1950. Nr. 4., pp. 129-443). Mit 5 Abb., 6 s/w und 5 Farbtafeln, 1 gefalt. Karte. Pagina für 
Buchausgabe zusätzlich 1-319). 319 S. In Kommission Franz Steiner, Wiesbaden 1950.
Die erste umfassende Quellensammlung zur Bon-Religion mit Textauszügen und 
Übersetzungen. Mit ausführlichen Kapiteln über die ursprüngliche Bon-Religion und die 
geschichtliche Entwicklung.

[824] Hoffmann, Helmut:
Tibets Eintritt in die Universalgeschichte. (Saeculum. Jahrbuch für Universalgeschichte I. 
Heft 2, pp. 258-279). Mit 1 Karte. 22 S., Freiburg/Br. 1950.
Abhandlung über die bedeutende Epoche tibetischer Geschichte zwischen etwa 600 und 
850 n. Chr., anhand der literarischen Funde in Ostturkestan durch die Expeditionen von Sir 
Aurel Stein, Paul Pelliot und den vier deutschen Turfanexpeditionen unter Albert von Le 
Coq und Albert Grünwedel, sowie anhand der literarischen Funde von Giuseppe Tucci, das 
heißt einheimischer Schriften zum alten Tibet. Auch die chinesischen Quellen zum Tibet 
dieser Zeit werden ausgewertet.

[825] Hoffmann, Helmut:
Über ein wenig beachtetes Hilfswort zur Bezeichnung der Zukunft im Tibetischen. (Corolla 
Linguistica. Festschrift Ferdinand Sommer zum 80. Geburtstag am 4. Mai 1955, 
dargebracht von Freunden, Schülern und Kollegen. pp. 73-79). 7 S. Otto Harrassowitz, 
Wiesbaden 1955.

[826] Hoffmann, Helmut:
Die Religionen Tibets. Bon und Lamaismus in ihrer geschichtlichen Entwicklung. Mit farb. 
Frontispiz und 17 s/w Abb., 214 S. Karl Alber, Freiburg.Br./München 1956.
Helmuth v. Glasenapp sagt im Klappentext: ". hat es der Verfasser verstanden, auf 
knappem Raum die Entwicklung des Buddhismus in Tibet von seinen Anfängen bis zur 
Gegenwart zu schildern. Der große Vorzug seiner (d. h. H. Hoffmanns) Darstellung liegt 
vor allem darin, daß sie sich auch eingehend mit den Schicksalen der vor-buddhistischen 
Bon-Religion befaßt, die auch heute noch in den nördlichen und östlichen Randgebieten 
des Landes ihre Anhänger hat. Aus von ihm erschlossenem Material vermochte der 
Verfasser eine Fülle von Tatsachen und Gesichtspunkten zu vermitteln, die bisher noch 
nirgends zur Erörterung gestellt worden sind."

[827] Hoffmann, Helmut:
Märchen aus Tibet. Herausgegeben und übertragen von H. Hoffmann. (Die Märchen der 
Weltliteratur). 256 S. Eugen Diederichs, Düsseldorf/Köln 1965.
Mehrere Neuauflagen, zuletzt Köln 1985.— Es werden 38 Märchen wiedergegeben, dazu 
ein Quellennachweis mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis. Sowohl genuin tibetische 
wie aus indischen Sammlungen in den tibetischen Kanon übernommene (im Original 
verlorengegangene) Erzählungen sind in dem Band enthalten. "Eine gründlichere 
Einführung wäre zugleich der Platz für eine unerläßliche Scheidung zwischen Fabeln, 
Schwänken, Legenden und ätiologischen Sagen, zu denen etliche Geschichten gehören, 
und den eigentlichen Märchen. Insofern ist der Titel des Buches wohl etwas zu allgemein 
gehalten. Bei den Märchen indischer Herkunft erwartet man ein sorgfältiges Abheben der 
verschiedenen Schichten, weil sich daraus wertvolle Einblicke in die Psyche des Tibeters 
ergeben" (Siegbert Hummel, in Tribus 15.).

[828] Hoffmann, Helmut:
Symbolik der tibetischen Religionen und des Schamanismus. (Symbolik der Religionen. 
12.). 173 S. Anton Hiersemann, Stuttgart 1967.
Diese Arbeit wird vom Autor — soweit es die tibetische Religion betrifft — als Ergänzung 
zu seinem Werk "Religionen Tibets", Freiburg/Br. 1956, angesehen, leider hier ohne 
Abbildungen, jedoch mit Bibliographie und Register. Das erste Kapitel zur "Symbolik des 
Lamaismus" behandelt die Buddhas und Bodhisattvas, die Götter, Makrokosmos und 
Mikrokosmos, die Mysterienspiele, Kultsymbole und Kultzubehör. Im zweiten Kapitel 
"Symbolik der Bon-Religion" beschreibt der Autor zunächst die alttibetische Religion, 
dann die systematisierte Bon-Religion. Der dritte, dem Schamanismus gewidmete Teil 
"darf trotz seiner Kürze als eine der besten diesbezüglichen Informationen gelten, zumal 
die neuere Literatur zur Schamanismus-Forschung eingearbeitet ist. Wie die eigenartige, 
unter dem Begriff des Schamanismus verstandene psychische Technik mit ihren 
Vorstellungen, Praktiken und Requisiten aus dem eurasiatischen Raum über die Bon-
Religion in den Lamaismus hineinreicht, war schon in den vorhergehenden Kapiteln des 
öfteren zu erkennen" (Siegbert Hummel, Tribus 17, 1968).— Mit Bibliographie und drei 
Registern.

[829] Hoffmann, Helmut:
Erscheinungsformen des tibetischen Schamanismus. (In: Ergriffenheit und Besessenheit; 
ein interdisziplinäres Gespräch über transkulturell-anthropologische und psychiatrische 
Fragen. Herausg. von Jürgen Zutt., pp. 95-104). 10 S. Francke, Bern u. München 1972.
Unter Auswertung von Berichten von Missionaren und Forschungsreisenden, die Orakel-
Seancen persönlich miterlebt haben (Ribbach, Nebesky-Wojkowitz, Schäfer und Harrer) 
führt der Autor durch die verschiedenen Phasen eines solchen Rituals hindurch, wobei er 
immer wieder auf das kasuistische Material zurückgreift. Tibetische Schamanen sind im 
Privatleben normale Menschen ohne psychotische Züge, die auch im Zustand der 
Hochtrance innerhalb des Geschehens des festgelegten Ritus verbleiben und nicht in 
irgendwelche psychotische Symptome abgleiten. Man kann — wie Hoffmann schreibt — 
"diese Schamanen also ebensowenig wie die Mystiker aller Kulturen und Zeiten als 
Abnormale, als Verrückte klassifizieren, wie dies die durch die extrem bürgerliche 
Gedankenwelt geprägte Wissenschaft vergangener Jahrzehnte gerne tat".

[830] Hoffmann, Helmut:
Biobibliographie siehe Michael Walter, Bloomington 1982.

[831] Hoffmeister, W(erner):
Briefe aus Indien. Nach dessen nachgelassenen Briefen und Tagebüchern herausgegeben 
von Dr. A. Hoffmeister. Mit einer Vorrede von C. Ritter und sieben topographischen 
Karten. 2 gefaltete Tabellen. 393 S. George Westermann, Braunschweig 1847.
Persönliche Briefe an einen Freund von Dr. W. Hoffmeister, der den Prinzen Waldemar 
von Preußen als Arzt auf seiner Reise nach Kathmandu im Frühjahr 1845 und im Herbst 
nach Shipki begleitete. Der "Naturwissenschaftliche Anhang" (S. 349-393) enthält zwei 
Arbeiten, die gelegentlich als selbständige Titel in Himalaya-Bibliographien auftauchen: I. 
Ueber die geographische Verbreitung der Coniferen am Himalayah (aus einem Schreiben 
an Herrn v. Humboldt); II. Bemerkungen über die Vegetation des Himalayah. (1848 auch 
englische Ausgabe, bei William P. Kennedy, Edinbourgh).—

[832] Hoffmeister, Werner:
Siehe auch Fr. Klotzsch u. Aug. Garcke 1862.

[833] Holst, Meno:
Durch tausend Abenteuer. Mit Sven Hedin im Herzen Asiens. Mit Frontispiz, 1 Karte im 
Vorsatz und mehreren Strichzeichnungen im Text. 312 S. Ensslin & Laiblin, Reutlingen 
(1957).
Holst faßt die Expeditionen Hedins durch die verschiedenen Gebiete von Zentralasien 
(Expeditionen 1893/97; 1899/1902; 1929 und 1934) zu einer unterhaltsam geschriebenen 
Biographie zusammen, mit einem ausführlichen Kapitel über die besonders intensiven 
Erlebnisse 1901 und 1902 in Tibet.

[834] Hongsermeier, Hans:
Tibeter-Teppiche. Mit Texten von J. Ford und P. Mauch. Einleitung von Heinrich Harrer. 
Mit 136 farb. und 4 s/w Abb. 112 S. Pinguin, Innsbruck 1987.
Der Herausgeber konnte Peter Mauch, seit 30 Jahren im internationalen Teppichhandel 
tätig, als Autor für den Bereich der 'alten' Tibetteppiche gewinnen, über die dieser mehr als 
15 Jahre Aufzeichnungen und Material gesammelt hat. —  Alle Teppiche nach 1959 gelten 
als 'neue' Tibetteppiche und werden vorwiegend von Exiltibetern in Nepal geknüpft. 
Hierüber schreibt Jim Ford, der sich speziell mit der Machart und den Mustern dieser 
neuen Teppiche beschäftigt hat.

[835] Honigberger, Johann Martin (1795-1869):
Früchte aus dem Morgenlande, oder Reise-Erlebnisse, nebst naturhistorisch-medizinischen 
Erfahrungen, einigen hundert erprobten Arzneimitteln und einer neuen Heilart dem Medial-
Systeme. Mit vierzig lithographierten Tafeln: Porträte, Pflanzenabbildungen; sonstige 
Natur- und Kunstprodukte, Facsimile, Landkarte und Ansicht der Citadelle von Lahor; 
endlich als Anhang ein medizinisches Wörterbuch in mehreren europäischen und 
orientalischen Sprachen. 590 S. Carl Gerold und Sohn, Wien 1851.
Der Apotheker Honigberger (1795-1869) kam bei zwei seiner Reisen auch nach 
Afghanistan und Kashmir. Von den dortigen Herrschern zum Leibarzt ernannt, beschreibt 
er aufgrund seiner Erfahrungen mit einheimischen Ärzten Behandlungsmethoden und 
Arzneien der dortigen Gegend. Wichtig sein "Medizinisches Wörterbuch" mit Begriffen für 
Krankheiten, Arzneien und Behandlungsmethoden auf Lateinisch, Deutsch, Französisch, 
Englisch, Türkisch, Arabisch, Persisch, Indisch & Cashmirisch. Seine geographischen 
Beobachtungen bzw. Mitteilungen sind eher dürftig, doch ist der Bildanhang mit 13 
Portraits hochgestellter Persönlichkeiten und u. a. 30 Tafeln mit Heilkräutern durchaus 
interessant. Sein Buch möchte er als Hilfe für die im Norden des indischen Subkontinents 
tätigen englischen Ärzte verstanden wissen. Als Arzt und Wissenschaftler vertritt er 
modernste Erkenntnisse über Homöopathie und Allopathie, Hygiene, Psychosomatik und 
auch über notwendige Selbstbeschränkung ärztlichen Handelns. Als besonders wirksam 
erkannte er Heilpflanzen (entsprechend sorgsam zubereitet, bei richtiger Indikation und 
Dosis) aus den Hochtälern Kashmirs und des Himalaya.

[836] Hooker, Joseph Dalton (Sir):
"Himalayan Journals". Tagebuch auf einer Reise in Bengalen, dem Himalaya in Sikkim und 
Nepal, dem Khasiagebirge ect. Aus dem Englischen übersetzt. Mit Kupfern auf 8 gefalt. 
Tafeln, 1 Kupfer und 1 (roten) Siegel des Dharma Radscha. 376 S. Dyk'sche 
Buchhandlung, Leipzig 1857.
(Himalayan Journals. Notes of a Naturalist in Bengal, the Sikhim and Nepal Himalayas, the 
Khasia Mountains, etc. 2 Vols. John Murray, London 1854. Reprint 1969).— Sir Joseph 
Hooker (1817-1911) bereiste die im Titel angesprochenen Gebiete 1848-1850. Ihm sind 
wichtige geographische, insbesondere aber botanische Forschungsergebnisse, speziell in 
Sikkim, zu verdanken. Sein Hauptinteresse galt dem Auffinden neuer Rhododendron-
Spezies. Es ist dies der erste ausführliche Bericht über Sikkim in einer westlichen Sprache.

[837] Hool, Catherine:
Die chinesische Tibetpolitik unter besonderer Berücksichtigung der Jahre 1976-1988. 
(Schweizer Asiatische Studien. Studienhefte. 9.). 156 S., 37 Seiten Anhang mit Karten und 
Dokumenten. Peter Lang, Bern/Frankfurt/M 1989.
Die Arbeit befaßt sich mit der Tibetpolitik der Volksrepublik China bis zu den Straßburger 
Verhandlungsvorschlägen des Dalai Lama im Juni 1988. Neben der historischen 
Aufarbeitung der sino-tibetischen Beziehungen bis zum Tode Maos liegt der Schwerpunkt 
auf der chinesischen Tibetpolitik zwischen 1976 und 1988.

[838] Hopfgartner, Joseph (Hrsg):
Lebensweisheit vom Dach der Welt. (Herder Tb. 1520). Mit 9 Abb. (vorwiegend tibetische 
Blockdrucke), 1 Tabelle zur tibetischen Kalenderrechnung. 127 S. Herder, Freiburg i. Br. 
1987.
Der 1929 geborene Herausgeber dieses Bändchens arbeitete bis 1965 als Missionar in 
Pakistan und Kashmir. Er sammelte im Himalaya Sprichwörter, Märchen und Erzählungen, 
die nicht nur völkerkundlich aufschlußreiche Zeugnisse bilden, sondern auch 
bedenkenswerte Wegweisungen für Menschen unserer Zonen sind.

[839] Hopkins, Jeffrey:
Tantra in Tibet. Das Geheime Mantra des Tsong-ka-pa, eingeleitet vom 14. Dalai Lama. 
Aus dem Englischen übersetzt von Burkhard Quessel. (Diederichs Gelbe Reihe. 29. 
Tibet.). Mit Frontispiz. 238 S. Eugen Diederichs, Köln 1980.
(Tantra in Tibet. The Great Exposition of Secret Mantra. George Allen & Unwin, London 
1977).— Weitere Auflagen Köln 1983, 1987. Die 'Große Darlegung des Geheimen Mantra 
von Tsong-ka-pa' (1357-1419), dem Begründer des Gelugpa-Ordens des tibetischen 
Buddhismus, ist eine Darstellung der wichtigsten Elemente aller buddhistischer Tantra-
Systeme und erklärt außerdem den Unterschied von Sutra und Tantra, den beiden großen 
Gruppen, in die das Wort des Buddha unterteilt wird (J. Hopkins).— "Vor allem heute ist 
das 'Geheime Mantra' zum Gegenstand des Interesses geworden. Viele Geheimnisse sind 
verbreitet worden, viele Vortragende erklären Tantra. Obwohl 'Geheimes Mantra' im 
Verborgenen erreicht werden muß, sind viele Bücher erschienen, die eine Mischung aus 
Wahrheit und Unwahrheit darstellen. Deshalb glaube ich, daß das Übersetzen und 
Verbreiten eines sachkundigen Werkes helfen könnte, diese falschen Überlegungen zu 
beseitigen. Aus diesem Grunde gebe ich eine Erklärung zu Tsong-ka-pas 'Großen 
Geheimen Mantra' (Der 14. Dalai Lama)."

[840] Hopkins, Jeffrey:
Der tibetische Buddhismus. Sutra und Tantra. Aus dem Amerikanischen übersetzt von 
Rüdiger Majora. Herausgegeben von Anne C. Klein. (Diamant weiße Reihe zur 
Vertiefung). 220 S. Diamant, Arnstorf 1988.
(The Tantric Distinction. An Introduction to Tibetan Buddhism. Wisdom, London 
1984).— Hopkins, im Westen geborener Lehrer des Buddhismus, Übersetzer und 
Begleiter S. H. des Dalai Lama auf vielen Vortragsreisen, Autor von mehr als zehn 
Büchern mit Übersetzungen von Klassikern des tibetischen Buddhismus, greift hier die 
zentralen Theorien des Buddhismus auf. Einleitend bemerkt er dazu: 'Das vorliegende 
Buch beruht auf zwei Vortragsreihen aus den Jahren 1974 und 1978. Ihre Themen waren: 
Die Grundzüge der buddhistischen Anschauungen über die innerste Beschaffenheit der 
Phänomene, die Art der Beziehungen zwischen den Menschen, sowie die Methoden, 
mittels derer der Geist allmählich zur Erleuchtung geführt wird. Im ersten und zweiten Teil 
werden Methoden dargestellt, welche den elementaren Weg innerhalb des Buddhismus 
ausmachen: Realistische Einschätzung des alltäglichen Lebens, Bedeutung von Mitgefühl 
und Weisheit, und wie diese beiden durch Meditieren zur Entfaltung gebracht werden. Der 
dritte Teil legt die Wesensmerkmale des tantrischen Buddhismus dar: Die Vorstellung von 
sich selbst als einem idealen Wesen — genannt der Yoga der Gottheit — und auf welche 
Weise diese sich dem geistigen Weg einfügt. In solcher Betrachtung erscheint das Tantra 
als integraler Bestandteil des buddhistischen Pfades, als eine andere Form jener Praxis, mit 
der man Mitgefühl und Weisheit erwirbt'.— Ein in dieser Form einmaliges Glossar (S. 215-
244) bringt alle wichtigen Begriffe in Deutsch, Englisch, Tibetisch, Sanskrit und Pali.

[841] Hopkins, Jeffrey:
Siehe auch G. L. Söpa, Düsseldorf/Köln 1977; Khetsün Sangpo Rinpoche, München 1988.

[842] Hopkirk, Peter:
Der Griff nach Lhasa. Die Erschließung Tibets im 19. und 20. Jahrhundert. Aus dem 
Englischen übersetzt von Götz Burghardt. 16 s/w Abb., 4 Karten. 315 S. Paul List, 
München 1989.
(Trespassers on the Roof of the World. The Race for Lhasa. John Murray, London 
1982).— In den angelsächsischen Ländern besteht eine literarische Tradition, die es dem 
sachkundigen Laien gestattet, beachtliche und beachtete 'Fachbücher' zu schreiben. Dies ist 
ein solches Buch, von einem langjährigen Times-Journalisten geschrieben: es schildert 
ausgezeichnet die politische Lage, vor allem aber die Menschen, die versuchten, als erste in 
Lhasa zu sein. Einige wurden getötet, einige starben einen natürlichen Tod, anderen wurde 
nie geglaubt, aber spannende und ungewöhnliche Erlebnisse hatten sie alle (aus einer 
Rezension von Jan Andersson).

[843] Howard-Bury, C K:
Mount Everest. Die Erkundungsfahrt 1921. Deutsch von W. Rickmer Rickmers. 33 Abb., 
3 gefaltete Karten. 299 S. Benno Schwabe & Co., Basel 1922.
Beachtenswert wegen der Beschreibung der Gegend um Kham-pa-rdzong, Dingri (sGreng-
ri) und besonders Shel-dkar mit imposanter Burg und Kloster, leider während der 
chinesischen Kulturrevolution zerstört. Dazu eine gute Situationskarte (Siegbert Hummel).

[844] Huc, Régis Evariste (1813-1860):
Das Neujahr bei den Tibetanern. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des geistigen und 
sittlichen Lebens der Völker. 24., pp. 137-138). 2 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 
Stuttgart 1851.
(Übernommen und übersetzt aus 'Revue de l'Orient', Dezember 1850).— Huc's 
Schilderung des Neujahrsfestes in Lhasa.

[845] Huc, Régis Evariste:
Wanderungen durch die Mongolei nach Tibet 1844-1846. Deutsche Bearbeitung von Hans 
Walz. Herausgegeben nach der Ausgabe von 1855, mit einem Vorwort von Dr. Ernst 
Schäfer. (Bibliothek klassischer Reiseberichte). Mit 1 gefalt. Karte, 386 S. Steingrüben, 
Stuttgart 1966.
Diese Neuausgabe des Buches von 1855 erschien identisch nochmals mit leicht geändertem 
Titel 'Reise durch die Mongolei nach Tibet und China 1844-1846' (ohne Hinweis auf die 
hier gelistete Ausgabe von 1966) bei Societäts-Verlag, Frankfurt/M 1986.

[846] Huc, RégisEvariste:
Siehe auch Eugen Veuillot, Stuttgart 1850; Karl Rolf Seufert, Würzburg 1972.

[847] Huc und Gabet:
Wanderungen durch die Mongolei nach Thibet zur Hauptstadt des Tale Lama. 
(Hausbibliothek für Länder- und Völkerkunde. 7.). In deutscher Bearbeitung 
herausgegeben von Karl Andrée. 2 Abb., 360 S. Carl B. Lorck, Leipzig 1855.
(Souvenirs d'un voyage dans la Tartarie, le Thibet et la Chine pendant les années 1844, 
1845 et 1846. Paris 1850, erneut 1854).— Neuauflage der deutschen Ausgabe, Leipzig 
1867 (nach der zweiten französischen Ausgabe von 1854). Régis Evariste Huc (1813-
1860) wurde 1839 zum Priester geweiht und kam als Missionar und Lazaristenpater nach 
China. 1844 reiste er zusammen mit Abbé Joseph Gabet (1808-1853) nach Tibet, um unter 
den Stämmen der nördlichen Mongolei zu missionieren. 1846 kehrten die beiden Europäer 
von ihrer abenteuerlichen Reise durch Nordost- und Zentraltibet einschließlich eines 
längeren Aufenthaltes im Kloster Kumbum und später in Lhasa (Ankunft am 29. 1. 1846), 
von wo sie durch den chinesischen Amban nach wenigen Wochen ausgewiesen wurden, 
nach China und Macao zurück. Huc blieb bis 1852 in Macao, doch bereits 1850 erschien in 
Paris sein hier übersetzter berühmter Reisebericht.

[848] Hübotter, Franz:
Beiträge zur Kenntnis der chinesischen sowie der tibetisch-mongolischen Pharmakologie. 
324 S. Urban & Schwarzenberg, Berlin/Wien 1913.
Das "autographisch auf anastatischem Wege", d. h. handschriftlich im Faksimiledruck 
hergestellte Buch basiert auf einer Handschrift, die Hübotter "gelegentlich eines 
Aufenthaltes in Leipzig, als ich in Chinesisch, Türkisch, Persisch und Philosophie das 
philosophische Doktorexamen Magna cum laude ablegte" im Nachlaß seines Lehrers Prof. 
Grube fand. Die Übersetzung gibt kapitelweise die Arzneimittel des Mineralreiches, des 
Pflanzenreiches, des Tierreiches wieder sowie Pflanzen, die in der tibetisch-mongolischen 
Pharmakopoe nicht enthalten, aber zumeist in China im Gebrauch sind. Im Anhang eine 
Reihe von Heilmitteln animalischer Herkunft. Für eine neuere drucktechnisch einwandfreie 
Ausgabe siehe den nachfolgenden Eintrag. Inhaltlich (laut W. A. Unkrig) enthält das Buch 
durch Fehlinterpretationen Hübotters einige Mängel.

[849] Hübotter, Franz:
Chinesisch-Tibetische Pharmakologie und Rezeptur. Mit 2 Porträts und 43 Abb. (Haug's 
Sammlung "Panopticum Medicum". 6.). 180 S. Karl F. Haug, Ulm/Donau 1957.
Hübotter arbeitete 30 Jahre lang im Fernen Osten. Auch diese zweite Fassung der 
chinesisch-tibetischen Pharmakologie beruht auf der chinesisch-tibetisch-mongolischen 
Pharmakopoe, etwa aus dem Jahr 1700, von Hübotter als wurmzerfressenes Exemplar in 
der Bibliothek des Berliner Sinologen Prof. Wilhelm Grube entdeckt. Es werden zunächst 
die chinesisch-tibetischen Drogen nach pflanzlichen, tierischen und mineralischen 
Heilmitteln beschrieben (Ordnungsprinzip lateinische oder deutsche Namen), abschließend 
eine kleine Rezeptsammlung vorgestellt.

[850] Hügel, Carl Freiherr von (1796-1870):
Kaschmir und das Reich der Siek. 6 Bände. Mit zahlreichen Holzstichabbildungen, 1 
Portrait in Stahlstich, sowie 33 Tafeln (31 in Lithographie, 2 in Kupferstich) u. 1 mehrf. 
gefalt. Karte. 362/478/453/246/247/865 S. Hallberger'sche Verlagsbuchhandl., Stuttgart 
1840/42/8.
Karl Alexander Anselm Freiherr von Hügel besaß ein großes Vermögen und eine 
glückliche körperliche Konstitution, was zusammen es ihm ermöglichte, ein Leben unter 
anderem als Weltreisender zu führen. Seine große Forschungsfahrt führte ihn 1831 quer 
durch Asien und für längere Zeit auch nach Kashmir, von wo er bis an Tibets Grenzen 
vorstieß. Sein berühmtes Werk ist heute noch spannend zu lesen, lebendig geschrieben, 
faktenreich zum damaligen Leben, zu Ethnographischem, Geographischem und mit 
mannigfachen persönlichen Erlebnissen angereichert. Hervorzuheben sind noch die 
botanischen und zoologischen Beiträge von Hügels Mitarbeitern J. J. Heckel (Fische), V. 
Kollar und L. Redtenbacher (Insekten) und A. Wagner (Säugetiere).

[851] Hüllmann, Karl Dietrich (1765-1846):
Historisch-kritischer Versuch über die Lamaische Religion. 54 S. Carl Ludwig Hartmann, 
Berlin 1796.
Karl Dietrich Hüllmann, der auf ein langes und bewegtes Gelehrtenleben zurückschauen 
konnte, war Professor für Geschichte an der Universität Königsberg, ab 1814 lehrte er an 
der Universität Bonn. Bei diesem in jungen Jahren geschriebenen Werk nennt er sich im 
Titelblatt noch "Doktor der Weltweisheit und Privatlehrer der Geschichte auf der 
Universität zu Frankfurt an der Oder". In drei Kapiteln beschreibt er 1) 'Von dem 
Ursprunge der lamaischen Religion' und geht dabei auf indische Quellen, Manichäismus, 
aber auch Astrologie und Seelenwanderung ein, 2) 'Hauptsächliche Lehrsätze des 
Lamaismus', wobei er als wesentliche Quelle das 'Alphabetum Tibetanum' des A. A. Giorgi 
verwendet, sowie 3) 'Priesterschaft des Lamaismus', mit Eingehen auf den Dalai Lama, 
Verhältnisse in Bhutan, hierbei als wesentliche Quelle Peter S. Pallas.

[852] Huggenberger, Hans und Wangyal, K K T:
Der Kleine Tibeter. Deutsch-tibetisches Wörterbüchlein. 55 S. H. Weiss-Stauffacher, Basel 
1964.
Das Wörterbuch war für die in der Schweiz oder Deutschland lebenden Pflegeeltern 
tibetischer Flüchtlingskinder gedacht, um so deren Wortschatz und Aussprache erhalten zu 
können.

[853] Humboldt, Alexander von:
Central-Asien. Untersuchungen über die Gebirgsketten und die vergleichende 
Klimatologie. Aus dem Französischen übersetzt und durch Zusätze vermehrt, 
herausgegeben von Dr. Wilhelm Mahlmann. Zweiter Band, dritter Theil. Mit 5 gefalt. 
Tabellen im Anhang. 448 S. Carl J. Klemann, Berlin 1843/44.
(Asie centrale. Paris 1843).

[854] Hummel, Siegbert:
Weltbild des Buddhismus. Führer durch die Ausstellung. 4 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 
1948.

[855] Hummel, Siegbert:
Elemente der Tibetischen Kunst. (Forschungen zur Völkerdynamik Zentral- und Ostasiens. 
3.). 1 Abb. auf Kunstdrucktafel, 13 Zeichnungen im Text. 85 S. Otto Harrassowitz, 
Leipzig 1949.

[856] Hummel, Siegbert:
Geheimnisse Tibetischer Malereien. (Forschungen zur Völkerdynamik Zentral- und 
Ostasiens. 2.). 1 Schrifttafel, 42 Abb. 102 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1949.
Das Werk untersucht vorrangig die "Symbolik" in der tibetischen Malerei.

[857] Hummel, Siegbert:
Namenskarte von Tibet in tibetischer Rechtschreibung. Munksgaard, Kopenhagen 1949.
Das Material wurde vom Autor ergänzt mit 'Über die Rechtschreibung der Örtlichkeiten 
auf Tibetkarten', Petermanns Geographische Mitteilungen, Gotha 1952, 1 und 3, 1953, 4, 
sowie 'Zur Karte von Sikhim und Bhutan', Erdkunde, IV., 4, Bonn 1952.

[858] Hummel, Siegbert:
Lamaistische Studien. Geheimnisse Tibetischer Malereien, Band II. (Forschungen zur 
Völkerdynamik Zentral- und Ostasiens. 5.). 1 Titelbild, 62 Abb., 2 Landkarten und 1 
(gefaltet) schematische Zeichnung. 212 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1950.
Der Verfasser hat wiederholt diese Veröffentlichung als Skizzenbuch bezeichnet. Die 
verschiedenen Themen (Archäologie, Ikonographie, Religions- und Kulturgeschichte) 
wurden in späteren Veröffentlichungen weiter bearbeitet und berichtigt.

[859] Hummel, Siegbert:
Geschichte der Tibetischen Kunst. 124 Abb. (davon 3 in Farbe) im Anhang, 1 Karte. 123 
S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1953.
Ebenso wie "Die lamaistische Kunst in der Umwelt von Tibet" betrachtet der Verfasser 
dieses Buch als überholt. Er verweist auf seine späteren Veröffentlichungen über die Tibet-
Sammlung des Linden-Museums in Stuttgart, die in TRIBUS Bd. 8, 11, 13, 16 und 25 
erschienen sind, wo die Einführung jeweils ein Kapitel der tibetischen Kunstgeschichte und 
des tibetischen Kunsthandwerks behandelt.

[860] Hummel, Siegbert:
Tibetisches Kunsthandwerk in Metall. Mit 18 Bildtafeln nach Aufnahmen von W. Gursky. 
27 S. (Text). Otto Harrassowitz, Leipzig 1954.
Vorgestellt wird eine Auswahl von 18 sehr guten Wiedergaben, geschickt und instruktiv, 
mit knappen Texten zum Verständnis der abgebildeten Gegenstände aus dem Leipziger 
Völkerkundemuseum. Dem Ethnologen (und Psychologen) dürfte besonders Hummels 
Darstellung der magischen Sinngebung des Tieres durch den Tibeter von Wert sein, ferner 
die Behandlung des Zwitters, in dem sich ja nicht nur in Tibet die (mythische) Erfahrung 
des Einsseins von Mensch und Tier ausdrückt (aus einer Rezension von W. Noelle, Tribus 
1956).

[861] Hummel, Siegbert:
Die lamaistische Kunst in der Umwelt von Tibet. Mit 23 Figuren im Text, 1 Karte und 110 
Abb. (davon 2 in Farbe) im Anhang. Text 149 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1955.

[862] Huth, Georg:
Die tibetische Version der Naihsargikaprayaçcittikadharmas. Buddhistische Sühnregeln a. 
d. Pratimokshasutram. Mit kritischen Anmerkungen herausgegeben, übersetzt und mit der 
Pali- u. einer chinesischen Fassung, sowie mit dem Suttavibhanga verglichen. 51 S. Karl J. 
Trübner, Strassburg 1891.
Es geht hierbei nicht um den Inhalt oder gar eine Bearbeitung des Inhaltes der 'Sühnregeln', 
sondern um philologische und editionshistorische Aspekte der verschiedenen 
Textversionen, mit neuen Erkenntnissen zur Pali-Lexikographie aufgrund der tibetischen 
Version.

[863] Huth, Georg:
Die Inschrift von Karakorum. Eine Untersuchung über ihre Sprache und die Methode ihrer 
Entzifferung. Autographischer Druck. 25 S. Ferd. Dümmler, Berlin 1892.
Die Deutung gelang dann V. Thomsen und W. Radloff.

[864] Huth, Georg:
Geschichte des Buddhismus in der Mongolei. Mit einer Einleitung: Politische Geschichte 
der Mongolen. Aus dem Tibetischen des 'Jigs-med nam-mk`a herausgegeben, übersetzt 
und erläutert. 2 Bände. I. Teil: Vorrede, Text. Kritische Anmerkungen. II. Teil: Nachträge 
zum ersten Teil. Übersetzung. 296 S., 456 S. Karl J. Trübner, Strassburg 1893/96.
Zweite Auflage 1912. Der Schwerpunkt des auf Anordnung von Zam-t'sa, einem 
lamaistischen Großwürdenträger, im Jahre 1818 verfaßten Werkes beruht in seiner 
Bedeutung für die Religionsgeschichte des Buddhismus in der Mongolei und die 
Kulturgeschichte der Mongolen überhaupt, bietet aber auch in geographischer und 
ethnographischer Hinsicht eine Fülle von Neuem und Interessantem, wie z. B. unter 
anderem die Erwähnung eines indischen Volksstammes, der den Penis mit Edelsteinen 
schmückt, oder des Volkes der K'inc'a in der Mongolei, das "blaue Augen und rote Haare" 
hat, an Aussehen und Gestalt häßlich ist und beständig verschiedene Arten von Waffen 
anlegt. Man kann nicht umhin, wenn man nur einige Seiten der Huth'schen Übertragung 
mit dem Originaltexte vergleicht, der Schärfe und Gewissenhaftigkeit in allen Einzelheiten, 
der Kühnheit, mit der die Schwierigkeiten der Sprache überwunden werden, höchste 
Anerkennung zu zollen (aus einer Rezension von B. Laufer, Globus 1896).— Huth weist 
selbst in seiner Einleitung auf die außerordentliche Fülle von Angaben über die inneren 
Verhältnisse, Zustände und Institutionen der verschiedensten Gebiete des lamaistisch-
kirchlichen — bis dato im Westen fast völlig unbekannten — Lebens hin.

[865] Huth, Georg:
Die Inschriften von Tsaghan Baisin. Tibetisch-mongolischer Text mit einer Übersetzung 
sowie sprachlichen und historischen Erläuterungen. Gedruckt auf Kosten der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. Mit 1 mehrfach gefalt. Karte im Anhang. 54 S., Leipzig 
1894.
Neben der sprachlichen und inhaltlichen Analyse, sowohl der tibetischen wie der 
mongolischen Inschrift in der Ruine am Fluß Tola, wird eine Topographie der Ruinen 
gegeben.

[866] Huth, Georg:
Nachträgliche Ergebnisse bezüglich der chronologischen Ansetzung der Werke im 
tibetischen Tanjur, Abtheilung mDo (Sutra), Band 117-124. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 49.,pp. 279-284). 6 S., Leipzig 1895.
U. a. Eingehen auf Lebensdaten von Rin-c'en bzan-po und seine Übersetzungen.

[867] Huth, Georg:
Verzeichnis der im tibetischen Tanjur, Abtheilung mDo (Sutra), Band 117-124, 
enthaltenen Werke. (Sitzungsberichte d. Königl. Preuss. Akademie der Wissenschaften, 
15., Philos.-hist. Classe, pp. 267-286, sowie 1-19). 19 S. Akademie, Berlin 1895.
Beschreibt diesen Teil der Tanjur-Ausgabe  der Bibliothek in Berlin, auch im Vergleich zur 
Arbeit von Schiefner (Tanjur-Ausgabe in St. Petersburg, Bulletin, Tome IV., 1847).

[868] Huth, Georg:
Eine tibetische Quelle zur Kenntnis der Geographie Indiens. (Gurupujakaumudi. Festgabe 
zum 50jährigen Doctorjubiläum Albrecht Weber. Dargebracht von seinen Freunden und 
Schülern. pp. 89-92). 4 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1896.
Aus dem Nachlaß von Anton Schiefner (1817-1879) beschreibt Huth ein Manuskript von 
14 Blättern, als dessen Verfasser er den berühmten tibetischen Geistlichen und Gelehrten 
Sum-pa mk'an-po (1703-1775) festmacht. Dieses Werk enthält eine geographische 
Beschreibung Indiens, die von Huth in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

[869] Huth, Georg und Weber, Julius:
Das buddhistische Sutra der "Acht Erscheinungen". Tibetischer Text mit Uebersetzung von 
Julius Weber. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 45., pp. 577-
591). 15 S., Leipzig 1891.
Eine im 'nördlichen Buddhismus sehr verbreitete und viel gebrauchte Erbauungsschrift', 
wie dem Herausgeber und Korrektor Georg Huth von den Herrnhuter Missionaren, von 
denen er Manuskript, Transkription und Übersetzung erhalten hatte, mitgeteilt worden 
war.

[870] Hyde-Chambers, Fredrick R:
Im Jahr des roten Drachen. Ein Roman aus Tibet. Aus dem Englischen übersetzt von 
Margaret Carroux. Mit 4 Illustr. und 2 Karten. 512 S. Rowohlt/Wunderlich, Hamburg 
1986.
(Lama. A Novel of Tibet. Souvenir Press, London 1984).— Erschien auch bei rororo TB 
12795, Hamburg 1990.— Tibet 1956! Im Mittelpunkt des Romans steht die Flucht des 
Abtes vom Kloster Lithang. Der Autor, 1944 in London geboren, war Generalsekretär der 
Buddhistischen Gesellschaft und gehörte zum Beraterstab des Dalai Lama. Sein packendes 
Epos handelt vom Freiheitskampf der Tibeter in der Person des Abtes, dessen Aufgabe es 
ist, den Hilferuf des bedrängten tibetischen Volkes an die UNO außer Landes zu 
schmuggeln. Der dramatische Marsch durch die Bergwelt Tibets, ständig bedroht von den 
chinesischen Verfolgern, die unterschiedlichen Charaktere der in die Handlung eingefügten 
Personen, aber auch die Konfliktsituation zwischen kriegerischer Auseinandersetzung und 
Tötungsverbot seiner Religion werden faszinierend geschildert. Wer wenig oder nichts 
über die Ereignisse in Tibet zwischen 1956 und 1959 weiß, dem bringt dieser Roman das 
Land, seine Kultur und seine Probleme näher (z. T. aus Rezension von M. Alexander).

[871] Icke-Schwalbe, Lydia und Meier, Gudrun:
Wissenschaftsgeschichte und gegenwärtige Forschungen in Nordwest-Indien. 
Internationales Kolloquium vom 9. bis 13. März 1987 in Herrnhut. Herausgegeben und 
redigiert von Lydia Icke-Schwalbe und Gudrun Meier. (Dresdner Tagungsberichte. 2.). 
277 S. Staatl. Museum für Völkerkunde, Dresden 1990.

[872] Ilarion, O:
Siehe Hilarion, O.

[873] Illion, Theodor (1898-1984):
Rätselhaftes Tibet. In Verkleidung unter Lamas, Räubern und wahrhaft Weisen. Mit 
Frontispiz (Portrait des Verfassers). Mit 4 s/w Abb., 145 S. Uranus-Verlag Max Duphorn, 
Hamburg 1936.
Reisebericht durch Tibet — wohl alles erfunden?! Nicht einmal spannend oder gar 
unterhaltsam geschrieben. Die Abbildungen sind so katastrophal schlecht — fast eine 
Beleidigung!

[874] Illion, Theodor:
Siehe auch "Theodor Burang", unter welchem Pseudonym Prof. Illion mehrere Bücher 
veröffentlichte. Unter dem Pseudonym 'Theodor Nolling' schrieb er mehrere Artikel zur 
tibetischen Medizin in deutschen Tageszeitungen. Er starb am 4. 9. 1984 in Hallein.

[875] Im fernen Osten:
Siehe Narciß, G. A., Tübingen 1978.

[876] Imhof, Eduard:
Die Großen Kalten Berge von Szetschuan. Erlebnisse, Forschungen und Kartierungen im 
Minya-Konka-Gebirge. Mit Karte im Vorsatz, 7 Routenskizzen und 1 mehrfach gefalt. 
Karte, 48 s/w Abb. auf Tafeln, mit farb. Aquarellen auf 18 Tafeln, 6 Fig. und einigen 
Zeichnungen im Text. 228 S. Orell Füssli, Zürich 1974.
Der Schweizer E. Imhof forschte zusammen mit Arnold Heim (siehe Heim "Minya 
Gonkar", 1933) in den 30er Jahren im Osten Tibets. Beonders eindrucksvoll sein Kapitel 
(S. 95 ff.): In tibetischen Paradiesen.— Leider wurden die geographischen und 
topographischen Arbeiten (für chinesische Auftraggeber) von dort aus nie publiziert. Sein 
Buch hier stellt die Auswertung der Tagebücher, Skizzen, Aquarelle und Fotos dar.

[877] Inwyler, Robert und Goetschi, Arthur:
Völkermord in Tibet. Mit einem Geleitwort (S. I-VIII) von Emil Wiederkehr. 15 S. 
Schweizer Tibethilfe, (Solothurn) 1966.
Kommentar zu den politischen Ereignissen in Tibet und Berichte von Tibet-Flüchtlingen.

[878] Iwamoto, Yutaka:
Sumagadhavadana. (Studien zur buddhistischen Erzählungsliteratur. 2.). Neu bearbeitet 
und herausgegeben. 262 S. Hôzôkan, Kyoto 1968.
Enthält unter anderem die Sanskrittexte des Sumagadhavadana, die tibetischen und die 
chinesischen Versionen, zahlreiche Anmerkungen, Übersetzungen und Textgeschichte. Die 
tibetische Version wurde wahrscheinlich im 9. Jh. aus dem Sanskrit ins Tibetische 
übersetzt.

[879] Jaccard, Pierre und Vittoz, Pierre:
Ladakh. Für Reisende, Alpinisten und Liebhaber der tibetischen Kultur. (Artou-
Reiseführer). Mit 8 Fotos von Martine Jaccard. Aus dem Französischen übersetzt von Haia 
Müller. 2 Karten. 93 S. Editions ARTOU, Genf 1976.
Recht einfacher Reiseführer.

[880] Jacobi, Arnold:
Siehe Walther Stötzner, Leipzig 1922-27.

[880 a] Jäschke, Heinrich August (1817-1883):
Eine Kurzbibliographie und Würdigung des Missionars (1817-1883) der Herrnhuter 
Brüdergemeine findet man bei John Bray: 'Heinrich August Jäschke: Pioneer Tibetan 
Scholar' (The Tibet Journal, 8., 50-55, Dharamsala 1983). Biographisches siehe auch Th. 
Reichelt, Gütersloh 1896; August Hermann Francke, Gnadau 1914, Leipzig 1897, 
Gütersloh 1925; Th. Bechler, Herrnhut 1930.— Jäschke kehrte 1868 aus Westtibet nach 
Deutschland zurück.

[881] Jäschke, Heinrich August:
Über das Tibetanische Lautsystem. Briefliche Mittheilung des Missionars Hrn. Jäschke an 
Hrn. Lepsius. (Monatsber. der Königl. Preuss. Akademie der Wissenschaften Berlin, pp. 
257-279). 22 S. Akademie, Berlin 1860.
Jäschke zog sich für drei Monate mit einem gebildeten Ladakhi auf dessen Gutshof in Stog 
(Nähe von Leh/Ladakh) zurück, ausschließlich zum Erlernen der westtibetischen Schrift 
und Aussprache. Die Frucht dieser Arbeit, aufbauend auf den schon umfangreichen 
Vorkenntnissen Jäschkes, wird in dieser Arbeit wiedergegeben. Dabei geht er zunächst auf 
die Lautverhältnisse, unabhängig von verschiedenen Dialekten, ein, dann auf die Frage der 
Umschrift, auf die Akzente sowie letzlich auf die Besonderheiten des Ladakhischen.

[882] Jäschke, Heinrich August:
Brief des Missionärs H. A. Jäschke an den Akademiker A. Schiefner. (Bulletin de 
l'Académie des Sciences de St. Petersbourg, Tome VII., pp. 183-191). 9 S. Commissäre 
der Akademie, St. Pétersbourg 1864.
Nachdruck Mélanges Asiatiques, Tome V. (1868), pp. 86-97.— Jäschke schreibt im 
November 1863 aus Kyelong, daß er bislang noch kein Exemplar eines 'Gesar' auftreiben 
konnte. Vorwiegend berichtet er aber über sprachwissenschaftliche Ergebnisse seiner 
Tätigkeit und gibt einige Ergänzungen zu Schiefners 'Erläuterungen und Ergänzungen zu 
Schmidt's Dsanglun'.

[883] Jäschke, Heinrich August:
Über die östliche Aussprache des Tibetischen im Vergleich zu der früher behandelten 
westlichen. (Monatsbericht der Königlichen Preuss. Akademie der Wissenschaften Berlin, 
August 1865, pp. 441-454). 13 S. Akademie, Berlin 1865.
Jäschke reiste nach Darjeeling, um in Schrift und Sprache gelehrte Tibeter für sich als 
Lehrer zu finden, was ihm in Lahoul und Ladakh nicht gelungen war. Zum einen benötigte 
er dies Wissen für seine Grammatik und sein Wörterbuch, zum anderen für seine 
Bibelübersetzung ins Tibetische. Die phonetischen Unterschiede der östlichen Dialekte im 
Vergleich zu den westlichen konnte er zu seiner Zufriedenheit bearbeiten.

[884] Jäschke, Heinrich August:
Über die Phonetik der Tibetischen Sprache. Nachtrag. (Monatsberichte, Königl. Preuss. 
Akademie der Wissenschaften Berlin, pp. 148-182). 35 S. Akademie, Berlin 1867.
Jäschke gibt eine Zusammenfassung seiner Sprachstudien, einschließlich dessen, was ihm 
aus tibetischen Geschichtswerken bekannt wurde. Dabei geht er auf die "Vokale der alten 
Sprache", auf die "Vokale der heutigen Sprache", die "einfachen Consonanten der alten 
Sprache", die "zusammengesetzten Consonanten der alten Sprache", auf die 
"Präfixbuchstaben" und die "Consonanten der heutigen Sprache" ein, einschließlich 
regionaler Unterschiede.

[885] Jäschke, Heinrich August:
Probe aus dem tibetischen Legendenbuche: Die hundert tausend Gesänge des Milaraspa. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 23., pp. 543-558). Mit 2 
lithogr. Tafeln. 16 S., Leipzig 1869.
Grammatische Analyse, exake Worterklärung, Metrik und Prosodie eines tibetischen 
Originals werden von Jäschke anhand eines primär tibetischen (also nicht aus dem Sanskrit 
übersetzten) Textes erarbeitet. Hierzu verwendet er einen Gesang aus Milarepas 
'Legendenbuch' und geht auch kurz auf die historische Persönlichkeit und die Bedeutung 
dieser Literaturgattung ein. Es ist dies die früheste deutschsprachige Arbeit über Milarepa.

[886] Jäschke, Heinrich August:
Erläuternde Bemerkungen zu den in Huc's Souvenirs d'un Voyage dans la Tartarie 
vorkommenden tibetischen Wörtern und Namen. (Zeitschrift der Deutschen 
Morgenländischen Gesellschaft. 24., pp. 628-631). 4 S., Leipzig 1870.
Sprachwissenschaftliche Abhandlung mit Bewertung der tibetischen Wörter nach ihrem 
Dialekt. Siehe auch Eintrag Jäschke 1876.

[887] Jäschke, Heinrich August:
Handwörterbuch der Tibetischen Sprache. 671 S. Unitätsbuchhandlung, Gnadau 1871.
Unveränderter fotomechanischer Nachdruck, Biblio-Verlag Oskar Zeller, Osnabrück 
1971.— Nach handschriftlicher Vorlage lithographiert. Jäschke geht einleitend auf die 
bereits geleistete Arbeit anderer Sprachforscher ein und würdigt deren Verdienste 
(Schröter, Csoma de Körös, I. J. Schmidt). Sein Wörterbuch, entstanden aus seiner Arbeit 
als Missionar in Kyelong/Lahoul seit 1857, wendet sich mehr der Umgangssprache als der 
klassischen Schriftsprache zu. Die englische Ausgabe ist drucktechnisch lesefreundlicher 
und heute noch allgemein im Gebrauch.

[888] Jäschke, Heinrich August:
Erklärung der in Desgodins' "Mission du Thibet" vorkommenden tibetischen Wörter und 
Namen. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 30., pp. 107-114). 8 S., 
Leipzig 1876.
Mit Hilfe eines in Kyelong bei den Herrnhuter Missionaren zum Christentum bekehrten 
gebildeten Lamas aus Lhasa bearbeitet Jäschke die bei Abbé Desgodins vorkommenden, 
phonetisch wiedergegebenen tibetischen Wörter, bei denen er 'die rauhen Klänge der 
Mundart von Khams' entdeckt.

[890] Jagor, F:
Indischer und tibetanischer Bronzeschmuck. (Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für 
Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte., pp. 545-549). Mit 10 Figuren im Text, 5 S., 
Berlin 1886.
Bronze-Fibeln aus Ladakh wurden von Mrs. Rivett-Carnac in Indien gesammelt (eigentlich 
auf der Suche nach indischen prähistorischen Bronzen), sehr sorgfältig beschrieben und 
gezeichnet, letztlich dann dem Völkerkundemuseum Berlin übereignet.

[891] Jamgon Kongtrul:
Siehe 'Kongtrul'.

[892] Jampa T Jongchay:
Siehe Jongchay, Jampa T. K., Zürich 1972.

[893] Janert, Klaus-Ludwig und Poti, Narayanan-Narasimhan:
Indische und nepalische Handschriften. Teil 2. (Verzeichnis der Orientalischen 
Handschriften in Deutschland. II. 2.). Mit 1 farb. Tafel und 16 s/w Kunstdrucktafeln. 359 
S. Franz Steiner, Wiesbaden 1970.

[894] Janson, Marguerite:
Die große Überraschung. Zeichnungen von Jacques Schedler. 98 S. Huber & Co, 
Frauenfeld/Schweiz 1964.
Eine Erzählung.

[895] Jelihovsky, Vera Petrowna:
Helena Petrowna Blavatsky. (Lotusblüten Jahrgang 1895, I. Semester 'Hefte 28-33', II. 
Semester 'Hefte 34-39', pp. 369-386, 444-460, 522-531, 597-600, 670-686, 741-764). 88 
S. Wilhelm Friedrich, Leipzig 1895.
Der Lebensweg von Helena Petrowna Blavatsky, geb. Hahn, gest. 1890 in London, die 
auch unter ihrem Schriftstellernamen Radha-Bai bekannt wurde, wird von ihrer jüngeren 
Schwester nachgezeichnet: Eine umstrittene Persönlichkeit, die in New York 1875 die 
theosophische Gesellschaft gründete, 1879 bis 1883 in Indien lebte, dort viel Zulauf zu 
ihrer Gesellschaft fand und sich gelegentlich — die Ausführungen hierzu sind mehr als 
vage — in die Bergwelt des Himalaya zurückzog, um dort mit ihren 'Tibetischen Lamas, 
ihren Meistern, ihren Mahatmas' Zwiegespräch zu halten.

[896] Jettmar, Gabriele:
Die Holztempel des oberen Kulutales in ihren historischen, religiösen und 
kunstgeschichtlichen Zusammenhängen. (Beiträge zur Südasienforschung. 2.). Mit 27 
Strichzeichnungen, 93 s/w Abb. auf 48 Tafeln, 1 Karte. 133 S. Franz Steiner, Wiesbaden 
1974.
Wichtige architektur-historische, religionsgeschichtliche und ikonographische Arbeit eines 
wenig erforschten Raumes.

[897] Jing Wei:
Fragen und Antworten zu 100 Themen über Tibet. Mit zahlreichen s/w Abb., 156 S. 
Beijing Rundschau, Peking 1988.
Propaganda aus Peking: Touristenverdummung!

[898] Jisl, Lumír, Sís, Vladímir, und Vanis, Josef:
Tibetische Kunst. Graphische Ausstattung von Milos Hrbas. Deutsch von Norbert Chotas. 
Mit 111 Abb., 1 mehrfach gefalt. farb. Ansicht des Potala. 111 S. Artia, Prag 1958.
"Die tibetische Kunst ist von ganz besonderer Eigenart in ihrer Drastik und Lieblichkeit, in 
ihrer mit Raffiniertheit selten gepaarten Naivität, in ihrem Erfindungsreichtum wie in ihrer 
Anknüpfung an fremde Vorbilder" schreiben die Autoren, die neben Kunstwerken aus 
tschechischen Sammlungen das Material verwenden, das sie bei einer Tibetexpedition 
1953-1955 aufnehmen konnten. Auch auf die zum Teil schwierigen Bedingungen, unter 
denen die fotografischen Aufnahmen durchgeführt wurden, wird eingegangen.

[899] Jobst, Fritz:
In und außer Dienst in der Mongolei. Mit 88 Illustrationen und 2 Karten. 188 S. Hermann 
Costenoble, Jena 1910.
Der Autor arbeitete als Dolmetscher-Offizier bei der deutschen Gesandtschaft in Peking 
und verbrachte seit 1902 jährlich mehrere Monate in der Mongolei. Seine Eindrücke, auch 
über den Lamaismus (Kapitel II), sind zeitgeschichtlich interessant. So schreibt er etwa (S. 
74): "Zurzeit geht die Regierung mit dem Gedanken um, moderne Soldaten nach Lhasa zu 
schicken, um dem tatkräftigen Dalai-Lama etwaige Gelüste auszutreiben. Man will ihm auf 
die Finger sehen, daß er nicht mit Rußland anbändelt". Der Dalai Lama war erst 1909 
wieder auf Drängen der Chinesen aus der Mongolei, wohin er 1903 vor den Engländern 
geflohen war, nach Lhasa zurückgekehrt.

[900] Jodorowsky, Alexandro (Text) und Bess, Georges (Zeichnungen):
Der weisse Lama. 
[Comic-Serie]. Aus dem Französischen übersetzt von Helmut Mennicken. 
[pro Heft] 48 S. Cadmos,  1990.
(1989 by Humanos S. A., Arboris Verlag Zelhem/Nl).— Erschienen sind bislang die Hefte 
(1) 'Die Offenbarung', (2) 'Das zweite Gesicht' und (3) 'Die drei Ohren'. Der Texter 
Jodorowsky hat um das Schicksal Gabriel Marpas eine Geschichte geschrieben, die mit 
Beginn der englischen Expedition (1904) nach Tibet beginnt und bis zur gewaltsamen 
Besetzung Tibets durch die Chinesen in den 50er Jahren führt. Der Illustrator Bess kennt 
Tibet aus eigener Anschauung von einer Reise zu Beginn der 80er Jahre. Mit seinem 
erdgebundenen realistischen Zeichenstil fängt er die Realität Tibets und auch die magischen 
und phantastischen Aspekte dieses Landes ein. Die oft brutalen und aggressiven Bilder 
schildern ein tibetisches Kloster, dessen Glaubensstrukturen verfallen. Der Abt des 
Klosters ist alt, müde und gebrechlich. Sein Tod, seine Wiedergeburt, sein neues Leben 
und letztendlich die Rückkehr in sein Kloster bilden den szenischen Inhalt dieser Comic-
Serie (Christian Aschoff).

[901] Jörgensen, Hans:
Siehe A. Grünwedel, Leipzig/Berlin 1916.

[902] Johnson, Russell und Moran, Kerry:
Kailas. Auf Pilgerfahrt zum heiligen Berg Tibets. Aus dem Englischen übersetzt von Horst 
Heller. Mit 116 farb. Abb., 2 Lageskizzen und 1 Karte. 128 S. J. Berg, München 1990.
(Kailas. On Pilgrimage to the sacred mountain of Tibet. Thames and Hudson, London 
1989).— Sieben- bzw. zehnmal haben der Fotograf R. Johnson und die Autorin K. Moran 
den heiligen Berg, zumeist im Jahr 1987, umwandert. Ausdrucksstark, stets mit innerer 
Anteilnahme geschrieben und fotografiert, kann das Buch jedem Tibetfreund als kleines 
Juwel empfohlen werden.

[903] Johnston, (George Henry) und Clift, (Charmian):
Das Tal des träumenden Phönix. Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth 
Schnack. 351 S. Nymphenburger Verlags.-Buchh., Zürich 1951.
(High Valley. Angus & Robertson, Sidney/London 1949).— Am Fuße des Minya Gongka, 
in einem abgelegenen, zauberhaft schönen Hochtal Tibets mit blütenfunkelnden Sommern 
und mörderischen Wintern, spielt die Geschichte einer Liebe zwischen einem 
selbstbewußten, jungen Chinesen und der Tochter des Nomadenhäuptlings. Eine Fülle 
authentischer Einzelheiten über Alltag und Arbeit, Feste und religiöse Vorstellungen der 
tibetischen Nomaden, aber auch unseren westlichen Emotionen und Handlungen durchaus 
ähnliche Verhaltensweisen, bilden den Hintergrund eines 'echten Tibeters' im Sujet der 
Romanliteratur. Kein Happy-End, doch unbedingt lesenswert.

[904] Jonas, Rudolf:
Im Garten der göttlichen Nanda. Bergfahrten im Garhwalhimalaya. Mit einem Geleitwort 
des Österreichischen Alpenklubs. 4 Farbtafeln, 89 Lichtbilder und 3 (1 gefaltet) 
Kartenskizzen. 168 S. L. W. Seidel & Sohn, Wien 1948.
Erlebnisbericht der österreichischen Himalayaexpedition von 1938. Ihr Leiter, Rudolf 
Schwarzgruber, fiel im Krieg. Sein Gefährte Rudolf Jonas berichtet über diese Expedition, 
die nicht so sehr wegen der bergsteigerischen Erfoge, sondern wegen Erkundung und 
Beschreibung weiter Gebiete im unwegsamen Hochgebirge des westliche Garhwalhimalaya 
von Bedeutung ist. Viel Interessantes zu den Vorbergen, zum Oberlauf des heiligen 
Ganges und der heute noch unberührten, für Einzelreisende einfach erreichbaren Gebiete 
von Kedarnath, Badrinath und Gangotrigletscher.

[905] Jones, Alexandra:
Samsara. Ein Roman aus dem geheimnisvollen Tibet. Aus dem Englischen übersetzt von 
Helmut Gerstberger. (Heyne TB 7845). 476 S. Wilhelm Heyne, München 1989.
(Samsara. 1988).— "Tibet um die Jahrhundertwende: Ein wildes, geheimnisvolles Land, 
Spielball der Großmächte Rußland und England. Hier entscheidet sich das Schicksal von 
Sonya Vremya, einer jungen, schönen russischen Prinzessin, und von Lewis Joyden, Agent 
im Auftrag der britischen Königin." So steht die Inhaltsangabe im Verlagstext. Sonya 
Vremya ist in diesem Roman zwar keine Prinzessin, doch ansonsten hält das Buch, was der 
Covertext verspricht. Die Geschichte spielt zur Zeit der Younghusband-Expedition nach 
Lhasa und bezieht diese Militäraktion in das spannende Romangeschehen mit ein.

[906] Jones, Mike:
Sturzfahrt vom Everest. Mit dem Kajak durch Wildwasser und ewiges Eis. (Reisen. 
Menschen. Abenteuer. TB 5020). Aus dem Englischen übersetzt von Jürgen von Schach. 
Einige s/w Abb. und Karte. 223 S. Frederking und Thaler, München 1989.
(Canoeing Down Everest. Hodder & Stoughton, London 1979).— Im Jahr 1977 bezwingt 
der Autor zusammen mit sechs Freunden den höchsten, steilsten und schnellsten Flußlauf 
der Welt, den Dudh Kosi, der am Fuß des Everest entspringt und über mehr als 130 
Kilometer zu Tal stürzt.

[907] Jongchay, Jampa T K:
Kleine Phraseologie der tibetischen Umgangssprache. Deutsch-tibetisch, mit Glossarien. 
(Opuscula Tibetana. 3.). 134 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1972.
Zweite unveränderte Auflage 1982. Auf Wunsch mit dazugehöriger Tonbandkassette.

[908] Jongchay, Jampa T K:
Siehe auch Heinz Bechert "Marburger Fragmente", Göttingen 1972; Champa Thubten 
Zongtse, 1990.

[909] Jottotshang, Tenzin Phuntsog:
Neuzeitliches deutsch-tibetisches Lehrbuch. Orthographische und phraseologische 
Einführung mit synoptischen Tabellen. 1 Abb. (Frontispiz), 250 S. Tibet-Institut, 
Rikon/Zürich 1976.
Zweite Auflage 1986.— Orthographie mit Übungen, Beispiele zur Syntax, das Verbum mit 
seinen Stammzeiten in Originalschrift, Transkription und Übersetzung.

[910] Jung, Eugen:
Märchen aus Nepal. Herausgegeben von Eugen Jung. Aus dem Englischen übertragen von 
Peter Winkelmann. Mit Illustrationen von T. B. Mukhiya. 141 S. Sphinx, Basel 1976.
Neuauflage Sphinx pocket 50, Basel 1989. Diese urwüchsigen und zum Teil schaurigen 
Geschichten sind keine Dichtermärchen, sie wurden von Karunakar Vaidya, einem 
nepalesischen Märchensammler so aufgezeichnet, wie sie bis auf den heutigen Tag unter 
Hirten, Bauern und Handwerkern erzählt werden, teilweise aber mit dem Einbruch 
westlicher Lebensformen auch schon verlorengegangen sind. Seit 20 Jahren bemüht sich 
Vaidya um die Erhaltung und Erforschung nepalesischen Volksgutes. Er überließ seine von 
ihm ins Englische übertragenen Schätze (Karunakar Vaidya: Folk Tales of Nepal. 
Kathmandu 1961) dem Herausgeber Eugen Jung.

[911] Jungbauer, Gustav:
Märchen aus Turkestan und Tibet. (Die Märchen der Weltliteratur. 23). Buchausstattung 
von F. H. Ehmke. Mit Frontispiz. 319 S. Eugen Diederichs, Jena 1923.
Der zweite Teil des Buches enthält vier Kashmir-Märchen, die aus dem Kashmir-Tal selbst 
stammen, nicht aus den tibetisch bewohnten höheren Gebieten. Der Titel 'Märchen aus 
Tibet' ist daher eigentlich irreführend, trotz der weiteren vier aus den 'Indischen 
Erzählungen' von A. Schiefner mitaufgenommenen Erzählungen. Der Herausgeber selbst 
führt zu diesen acht 'tibetischen Märchen' aus, daß es sich nicht um bodenständige 
tibetische Märchen, sondern um in den Kanjur aufgenommene indische Erzählungen 
handelt. Nicht herangezogen wurde die unter dem Titel Karmasataka überlieferte 
Übersetzung indischer Legenden ins Tibetische.

[912] Jussow, B W:
Tibet. Kurzer geographischer Abriss. Hrsg. von W. J. Awarin und E. M. Mursajew. Aus 
dem Russischen übersetzt von Martin Brandt. Mit 10 s/w Abb., 1 gefalt. Karte. 80 S. VEB 
Bibliographisches Institut, Leipzig 1953.
(Tibet. Kratkij geograficeskij ocerk. Moskau 1952).— "Der 23. Mai 1951 ist ein 
historischer Tag im Leben des tibetischen Volkes. Es ist der Anbruch des Morgens nach 
einer langen Nacht, in deren Düsternis das tibetische Volk lebte", sind die ersten Zeilen 
dieses Büchleins, dessen Bibliographie vor den Werken Prschewalskis zunächst Band 4 der 
Werke J. W. Stalins zitiert. In der Beschreibung der geographischen Verhältnisse jedoch 
durchaus brauchbar.

[913] Kämpfe, Hans-Rainer:
Ni ma'i 'od zer / Naran-u gerel. Die Biographie des 2. Pekinger lCan skya - Qutuqtu Rol 
pa'i rdo rje (1717-1786). Herausgegeben, eingeleitet und zusammengefaßt. (Monumenta 
Tibetica Historica. Abtl. II: Vitae, Band 1.). Text 109 S.; Faksimiles pp. 1-181. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1976.
Das aus einer Promotionsarbeit 1974 an der Universität Bonn ("Die soziale Rolle des 2. 
Pekinger lCan-skya Qutuqtu Rol-pa'i rdo-rje (1717-1786)") entstandene Werk bringt eine 
Faksimile-Edition der tibetischen und mongolischen Version der Biographie des 2. 
Pekinger lCan-skya Qutuqtu, die von dessen Neffen stammt. Der deutsche Text gibt eine 
ausführliche Zusammenfassung der Biographie.

[914] Kahler, Franz:
Fusuliniden aus T'ien-schan und Tibet. Mit Gedanken zur Geschichte der Fusuliniden-
Meere im Perm. (Reports from the Scientific Expedition to the North-western Provinces of 
China under the Leadership of Dr. Sven Hedin. Publication 52.; V. Invertebrate 
Palaeontology. 4.). Mit 20 s/w Abb. auf 2 Tafeln, 148 S. The Sven Hedin Foundation, 
Stockholm 1974.
Bearbeitung der von Prof. E. Norin 1931 unter anderem aus Tibet mitgebrachten 
Fusuliniden-Faunen.

[915] Kalachakra Initiation:
Kalachakra Initiation Schweiz 1985. Mit 4 Farbtafeln und 34 Text-Illustrationen. 76 S. 
Schweizerisches Kalachakrakomitee, Winterthur 1985.
(Revidiert nach der engl. Ausgabe Deer Park, Madison/USA 1981).— Offizielle 
Publikation zur Kalacakra Initiation durch den 14. Dalai Lama in Rikon/Schweiz im Jahr 
1985. Mit Einführung, Ablauf des Rituals, Leitfaden. Deutsche Bearbeitung von Michael 
Henss, M. Kalff u. a. Mit Programm des Ablaufes in Rikon 1985. Originaltexte des 14. 
Dalai Lama: Der vollständige Yoga der sechs Sitzungen. Die Achtzehn Hauptgelübde des 
Bodhicitta.

[916] Kalff, M:
Siehe 'Kalachakra Initiation', Winterthur 1985.

[917] Kalidasa:
Siehe Hermann Beckh, Berlin 1906, Berlin 1907; Albert Grünwedel, Göttingen 1921.

[918] Kallenberg, Friedrich:
Indien, Hymalaya, Tibet und Birma. Aus dem Tagebuche eines Weltreisenden. Geschmückt 
mit 50 Bildern im Text, 8 Tafeln und 1 feinen Farbendruck. 111 S. Baum's 
Verlagsbuchhandlung, Leipzig (1901).
Erschien auch als 'Das Tagebuch eines Weltreisenden', 2 Teile in einem Band, hiervon ist 
der verzeichnete Titel Teil I, ebenfalls Leipzig (1901). Auf seiner Reise blieb der Autor 
längere Zeit (Januar/Februar 1892) in Darjeeling. Nach Tibet hinein kam er nicht, doch 
findet man eine gute Beschreibung und auch Abbildungen über die Tibeter in Darjeeling 
(mit Ausführungen zu Religion, Klöstern, Ethnologischem) und auch einiges zu den 
Bhotia. Über die deutschen Teepflanzer wird gesprochen, dabei wird auch auch ein Herr 
Paul Möwis aus Berlin, ein Dauergast in Darjeeling und 'anerkannter Lama des 6. Grades', 
als Informant eingeführt.

[918 a] Kalu Rinpoche (1905-1989):
Diamantweg. Eine Einführung in die Lehren des Tibetischen Mahayana-Buddhismus nach 
den Worten des Ehrwürdigen Kalu Rinpoche. Gesammelt, kommentiert und 
herausgegeben von Hannah und Ole Nydahl. (Reihe Octopus. 10.). Mit 1 Portrait, 79 S. 
Octopus, Wien (1975).
(Dänische Ausgabe Kopenhagen 1973; französische Ausgabe 1973).— 2. überarbeitete 
und erweiterte Ausgabe der deutschen Fassung (leicht geänderter Titel: '. in die Lehren des 
Tibetischen Buddhismus') mit 14 Fotos auf Tafeln, Wien 1979. Im Winter 1970/71 
erhielten die beiden Nydahls täglich Belehrungen durch Kalu Rinpoche, dessen 16 
Inkarnationen bis ins Jahr 1100 zurückreichen. Sie sind hier in einer dem westlichen 
Intellekt zugänglichen Weise wiedergegeben und im Gegensatz zu manch anderer 
Dharmaliteratur der Exiltibeter auch für den Menschen im Hier und Jetzt der westlichen 
Welt nachvollziehbar. Das farbige Titelfoto (der 2. Auflage) — Kalu Rinpoche auf einer 
grünen Wiese sitzend — allein lohnt es, das Buch zu besitzen.

[919] Kalu Rinpoche:
Über das Wesen des Geistes. Aus dem Tibetischen ins Englische, aus dem Englischen ins 
Deutsche übersetzt (Übersetzer nicht genannt). Mit 13 Abb., 117 S. Decisio Editrice, 
Lugano 1984.
Zweite Auflage Lugano 1986. Kalu Rinpoche (1905-1989) war ein bedeutender tibetischer 
Meditationsmeister der Kagyü-Tradition. Dieses Buch ist die schriftliche Wiedergabe einer 
dreitägigen Lehrrede, die Kalu Rinpoche im Winter 1982 im buddhistischen Institut 
'Kamalashila' (Wachendorf) gehalten hat. "Kalu Rinpoche wirkte in den vergangenen 15 
Jahren entscheidend daran mit, buddhistisches Gedankengut den Menschen in fast allen 
westlichen Ländern zugänglich zu machen. Geachtet als ein hochverwirklichtes Wesen, als 
ein Gelehrter und Meditationsmeister ersten Ranges, der authentisch Mahamudra, die 
'innere Lehre' von der Natur des Geistes, weiterzugeben vermag, hatte er es immer 
verstanden, diese essentielle Lehre dem westlichen Menschen in leicht verständlichen 
Worten nahezubringen" (aus einer Rezension von Christiane Friedewald).

[920] Kalu Rinpoche:
Die Grundlagen buddhistischer Meditation. Übersetzung aus dem Tibetischen ins Englische 
von Ken Mcleod, ins Deutsche von Schülern Kalu Rinpoches, die anonym bleiben 
möchten. 1 Abb., 30 S. Octopus, Wien 1985.
(The Foundation of Buddhist Meditation. Library of Tibetan Works & Archives, 
Dharamsala 1974).— Deutsche Neuauflage in Vorbereitung.

[921] Kalu Rinpoche:
Der Dharma, der wie Sonne und Mond alle Wesen ohne Unterschied erleuchtet. Mit 
Erklärungen zu den fünf Skandhas von Lama Norlha. Deutsche Übersetzung von Dieter 
Bünker, Gunnar Gantzhorn und Peter Wägerle. Mit Frontispiz und 12 s/w Abb., 255 S. 
Kagyü-Dharma, Mechernich 1990.
(The Dharma that Illuminates all Beings like the Light of the Sun and the Moon. Ed. by 
Kagyü Thubten Chöling, Albany/N.Y. 1986).— Dieses Buch enthält eine Sammlung von 
Lehrreden, die Kalu Rinpoche (1905-1989), einer der größten zeitgenössischen 
Meditationsmeister der tibetisch buddhistischen Tradition, im Jahr 1982 im Kagyü Thubten 
Chöling, seinem Retreat-Zentrum in den USA, mündlich gegeben hat. Themen sind u. a. 
"Die vier edlen Wahrheiten", "Die vier Dharmas von Gampopa", "Bardo" und 
"Gelöbnisse". Die deutsche Ausgabe enthält zusätzlich zum amerikanischen Original einen 
Brief von Bokar Rinpoche, der Kalu Rinpoches letzte Tage und Monate beschreibt.

[922] Kalu Rinpoche:
Den Pfad des Buddha gehen. Eine Einführung in die meditative Praxis des tibetischen 
Buddhismus von den vorbereitenden Übungen bis zur höchsten Stufe der Meditation. 
Deutsche Übersetzung von Jochen Eggert. Mit 6 s/w Abb., 251 S. O. W. Barth, München 
1991.
(The Gem Ornament of Manifold Oral Instructions which Benefits Each and Everyone 
Appropriately. Snow Lion Publ., Ithaca N.Y. 1986).— Entstanden aus einem 
Meditationszyklus 1982 in den USA abgehalten.
 
[924] Kaplunoff, P:
Ein Beitrag zur Kenntnis der Tibetischen Medicin. Inaugural-Dissertation, Med. Fakultät, 
Universität München. 27 S. Kastner & Lossen, München 1897.
Zwar einfache, aber recht exakte Zusammenfassung und Diskussion der burjatisch-
tibetischen Medizin. Abgehandelt werden Ausbildungsstätten, Bezug zur chinesischen 
Medizin, medizinische Literatur, die Medizinphilosophie, aber auch Anatomie, Physiologie 
und die Heilkunde. Zur genuin tibetischen Medizin konnte der Autor zum damaligen 
Zeitpunkt noch nicht vorstoßen, da die Quellen noch nicht zur Verfügung standen.

[925] Kara, Georg und Zieme, Peter:
Fragmente tantrischer Werke in uigurischer Übersetzung. (Schriften zur Geschichte und 
Kultur des alten Orients. Berliner Turfantexte. 7.). 
[Akademie der Wissenschaften der DDR. Zentralinstitut für alte Geschichte und 
Archäologie]. Akademie, Berlin 1976.

[926] Kara, Georg und Zieme, Peter:
Die uigurischen Übersetzungen des Guruyogas "Tiefer Weg" von Sa-skya Pandita und der 
Manjusrinamasamgiti. (Schriften zur Geschichte und Kultur des alten Orients. Berliner 
Turfantexte. 8.). 
[Akademie der Wissenschaften der DDR. Zentralinstitut für alte Geschichte und 
Archäologie]. Mit 90 Faksimiles auf 50 Tafeln. 148 S. Akademie, Berlin 1977.
In Fortsetzung der Arbeit "Fragmente tantrischer Werke in uigurischer Übersetzung" 
werden hier weitere Schriften aus der Turfan-Sammlung des Zentralinstituts für alte 
Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften der DDR vorgestellt, 
womit die Erforschung der tibetisch-uigurischen Kulturbeziehungen in mongolischer Zeit 
fortgesetzt wird. Das tibetische Original des "Guruyoga" ist ein Werk des Sa-skya Pandita 
Kun-dga' rgyal-mtshan (1182-1251), der ein berühmter Kirchenfürst der Sa-skya-Sekte, 
auch ein berühmter Staatsmann und vielseitiger Literat war. In diesem Werk behandelt Sa-
skya Pandita das Verhältnis des Schülers zum Guru, ein zentrales Thema der Theorie und 
Praxis des esoterischen Lamaismus. Der zweite Text, die Manjusrinamasamgiti, ein 
Lobpreis auf Manjusri, ist eines der im Mahayana-Buddhismus am häufigsten übersetzten, 
abgeschriebenen und gedruckten Werke.

[927] Karma Kagyu Verein (Hrsg):
Das Mandalaritual der Grünen Tara. Die Essenz der Zwei Ansammlungen. Erster Teil 
zweisprachig: Tibetisch-Deutsch (beides in Lateinschrift), zweiter Teil nur Tibetisch in 
Originalschrift. Querformat 10,5 mal 29,7 cm, 54 Blätter, 22 Blätter links arabisch foliiert; 
1 ungez. Blatt, 7 Seiten links mit latein. Großbuchstaben paginiert; (zweiter Teil:) 4 und 16 
und 3 Blätter links tibetisch foliiert. Kamalashila Institut, Wachendorf/Mechernic (1985 
os).
Ritualtexte: fol. 1-4: Gebete an Guru Rinpoche; fol. 5-21: "Das Mandalaritual 'Die Essenz 
der zwei Ansammlungen' aus dem Geistes-Terma 'Die tiefe Essenz der Befreierin Tara'"; 
fol. 22: Titelblatt zum Anhang; Seite 1-7: 21 Lobpreisungen; 1 ungez. Blatt: Die 21 
Lobpreisungen (der tibetische Text in Transkription); Seite A-E: Wunschgebet für das 
Wohlergehen; fol. 1-4: Tshig bdun gsol 'debs, Bla ma sku gsum gsol 'debs, dgons gter 
sgrol ma'i zab tig las, mandal cho ga tshogs gnis snin po; fol. 1-16: Dgons gter sgrol ma'i 
zab tig las, mandal cho ga tshogs gnis snin po; fol. 1-3: Sgrol ma ner gcig la bstod pa (Blatt 
3 a ist spiegelbildlich gedruckt).

[928] Karmapa, III und Rangjung Dorje:
Das Shastra über die Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Weisheit (rNam She Ye 
She 'Byed Pa'i bsTan bChos). S. H. Gyalwa Karmapa gewidmet. Übersetzt als 
Arbeitsgrundlage für den Kurs im Mai 1988 mit Khenchen Thrangu Rinpoche von 
Alexander und Tina Draszczyk. 10 S. Karme Chö Ling, Wien (1988).
Dies ist die 2. überarbeitete Auflage.— Rangjung Dorje (Ran byun rdo rje 
[1284-1339]), der dritte Karmapa, war einer der kraftvollsten Mahamudra-Lehrer.

[929] Karmapa, III (1284-1339):
Siehe auch Ole Nydahl, Isny 1988.

[930] Karmapa, IX (1556-1603) Dorje Wangtchug:
Das Diamantlicht des gewöhnlichen Geistes. Mahamudra-Praxis. Mit einem Kommentar 
von Beru Khyentse Rinpoche. Aus dem Englischen übersetzt von Christian Loidl. 155 S. 
Octopus, Wien 1989.
(The Mahamudra Eliminating the Darkness of Ignorance ("Phyag-chen ma-rig mun-sel") 
by the Ninth Kar-ma-pa Wang-ch'ug dorje, with commentary given orally by Beru 
Khyentse Rinpoche. Dharamsala 1977).— Die Mahamudra-Lehren wurden von dem 
Buddha in seiner Manifestation als Vajradhara gelehrt. Ihre Kenntnis ging von Tilopa auf 
Naropa über und wurde von Marpa nach Tibet gebracht. Über Milarepa ging die Lehre auf 
Gampopa und dann auf mehrere Schüler über, so auch auf Düsum Khyenpa (Dus gsum 
mkhyen pa), den Ersten Karmapa. Durch die aufeinanderfolgenden Inkarnationen der 
Karmapas wird diese spezielle Mahamudra-Linie, die als Karma Kagyü bekannt ist, bis 
heute lebendig gehalten. Der Haupttext der vorliegenden Ausgabe "Mahamudra, die das 
Dunkel der Unwissenheit entfernt" ist eines der Hauptwerke über das Mahamudra-
Meditationssystem. Es wurde vom IX. Karmapa Wangtchug Dorje (Dban phyug rdo rje, 
1556-1603), der für seine klaren Darstellungen des Themas bekannt war, verfaßt. Der 
Kommentar hierzu wurde mündlich vom Dritten Jamyang Khyentse Wangpo Rinpoche, 
auch als Beru Khyentse Rinpoche bekannt, in Übereinstimmung mit den Lehren seines 
Guru, S. H. des XVI. Karmapa, verfaßt.

[931] Karmapa, IX Wangtchug Dordsche:
Mahamudra. Ozean des Wahren Sinnes. Die tiefgründige Unterweisung über die 
gleichzeitig entstehende Einheit. Essenz vom Ozean des Wahren Sinnes, dessen Wirken 
Licht verbreitet. Erster Teil: Mahamudra-Vorbereitungen. Mit einem Geleitwort von 
Gendün Rinpoche.— Zweiter Teil: Die Hauptpraxis. Geistige Ruhe und Intuitive Einsicht. 
Mit farbigem Frontispiz, einigen s/w Zeichnungen im Text. Beide Teile aus dem 
Tibetischen übersetzt von Henrik Havlat und Waltraut Sander. 124 S.; 137 S. Theseus, 
Zürich/München 1990.
Der unter diesem Titel bekannte Meditationstext des IX. Karmapa (Dban phyug rdo rje, 
1556-1603) ist ein Standardwerk für Lehrer der Kagyü-Schule. Der 1. Band enthält die 
vorbereitenden Übungen, die die Grundlage der Mahamudra-Praxis bilden. Sie gliedern 
sich in die vier allgemeinen Vorbereitungen, die vier besonderen Vorbereitungen und die 
vier spezifischen Vorbereitungen. Der 2. Band: "Die Hauptpraxis" (d. h. 'Geistige Ruhe' 
und 'Intuitive Einsicht') gibt detaillierte Aufklärungen über die Natur des Geistes und 
Dialogen zwischen Lehrer und Schüler, die viele Fragen zur Meditations-Praxis klären 
helfen.

[932] Karmapa, XV  Khakhyab-Dorje(1877-1922):
Tschenresi Meditation. S. H. Gyalwa Karmapa gewidmet. Nach dem Kommentar des 15. 
Karmapa Khakhyab Dorje von Tina und Alexander Draszczyk zusammengestellt. Mir farb. 
Frontispiz,  15 S. Karme Chö Ling, Wien 1988.
Es ist dies die 2. überarbeitete Auflage.— Eine Beschreibung der Avalokitesvara-Praxis 
vom 15. Karmapa Khakhyab Dorje (Mkha' khyab rdo rje, 1877-1922). In dieser kleinen 
Arbeit aus dem Wiener Kagyü-Zentrum sind die wichtigsten Auszüge aus dem bewährten 
Text übersetzt.

[933] Karmapa, XVI (1924-1981):
Siehe Tashi Tsering, Bremen 1987.

[934] Karmapae Chö Ling (Hrsg):
Phyag chen snon 'gro. Tschag.chen.ngön.dro. Mahamudra-Vorbereitungen. Zweisprachig: 
Tibetisch(Originalschrift und Transkription)-Deutsch, Querformat 10,6 mal 29,7 cm, 40 
Blätter, drei Blätter rechts römisch paginiert, der Rest links tibetisch foliiert: 1-37, rechts 
Folienangabe arabisch. Karma Kagyu Zentrum, Hamburg (o. J.).
Ritualtexte — laut Inhaltsübersicht werden die folgenden Texte gegeben: S. I-VI: 
Wunschgebet des 13. Karmapa; fol. 1a-3b: Einleitung zum Text; fol. 3b-4b: Die vier 
allgemeinen Vorbereitungen; fol. 4b-10a: 1. Zuflucht und Bodhicitta; fol. 10a-12b: Dorje 
Sempa; fol. 12b-18a: Mandala Opferung; fol. 18b-34b: Lamä Näldschor; fol. 34b-35b: 
Widmungsgebet; fol. 35b-36b: Langlebengebet.

[935] Karmapae Chö Ling (Hrsg.):
Chenresig Puja. Zweisprachig: Tibetisch(Originalschrift und Transkription)-Deutsch. 
Querformat 10,6 mal 29,7 cm, 26 Blätter, links tibetisch foliiert: 1-4, 6-10, ein ungez. 
Blatt, 12-17, zwei ungez. Blätter, 21-23, 1-2, 25, zwei ungez. Blätter, rechts wechselnde 
arabische Foliierung. Karma Kagyu Zentrum, Hamburg (o. J.).
Ritualtexte: fol. 1-4: Gebet an die Lamas der Mahamudra Linie; fol. 6-14: Die Meditation 
und Rezitation des grossen Mitgefühls (Chenresig), "Zum Wohle der Lebewesen den 
Himmelsraum erfüllend"; fol. 15: Die Bitte in sieben Zeilen; fol. 16: Das kurze Dewachen 
Gebet; fol. 17: Kurzes Gebet für ein langes Leben S. H. Dalai Lama; zwei ungez. Blätter: 
Ein Gebet für die baldige Wiederkehr S. H. Gjalwa Karmapa und.; fol. 21-23: Gebet für 
das lange Leben von Kalu Rinpoche; fol. 1-2: Ein Langlebengebet für Tenga Rinpoche; fol. 
25: Widmung, zwei ungez. Blätter: Bodhisattva-Gebet (nur deutscher Text).

[936] Karow, Otto:
Symbolik des Buddhismus. Tafelband. (Symbolik der Religionen. 22.). Mit 220 s/w Abb. 
auf Tafeln, 376 S. Anton Hiersemann, Stuttgart 1989.
Für den entsprechenden Textband siehe Willibald Kirfel, Stuttgart 1959.

[937] Karutz, Richard:
Die Völker Nord- und Mittelasiens. (Atlas der Völkerkunde. 1.). Mit zahlreichen Abb. auf 
54 Tafeln. 120 S. Franckh'sche  Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1925.
Neben sibirischen Völkern, Tungusen, Mongolen, Tartaren, Turkmenen u. a. werden auch 
die Tibeter, und zwar in 4 Kapiteln und mit 4 Tafeln beschrieben, die in 80 Einzelbildern 
Trachten, Schmuck, Ritualgegenstände und den Alltag der Tibeter zeigen. Der Text stützt 
sich auf die bekannten Werke von Koeppen, Hedin, Futterer und Tafel.

[938] Kaschewsky, Rudolf:
Das Leben des lamaistischen Heiligen Tsongkhapa Blo-bzan-grags-pa (1357-1419), 
dargestellt und erläutert anhand seiner Vita "Quellort allen Glückes". (Asiatische 
Forschungen. 32.). 2 Bände. 1. Band: Übersetzung und Kommentar. 11 und 340 S.; 2. 
Band: Faksimiles. 607 Tafeln. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1971.
Buchausgabe der Dissertation, Philosophische Fakultät Bonn, vom 27. 7. 1967.— Aus der 
großen Zahl überlieferter Tsongkhapa-Viten bringt der Autor die Faksimile-Ausgabe und 
deutsche Übersetzung des Werkes des mongolischen Lama Caqar dge-bses Blo-bzan chul-
khrims (1740-1810), das von diesem sowohl in mongolischer wie in tibetischer Sprache 
verfaßt wurde. Kaschewsky stellt mit seiner Arbeit die "einzige Persönlichkeit der 
buddhistischen Kirchengeschichte vor, die in gleicher Weise 'historisch' wie zeitlos ist". 
Seine Wirklichkeit wird sowohl historisch durchleuchtet, wie auch das Bild des 'Heiligen', 
das ihm innerhalb des tibeto-mongolischen Buddhismus zukommt, erarbeitet.

[939] Kaschewsky, Rudolf und Tsering, Pema:
Das Leben der Himmelsfee 'Gro-ba bzan-mo. Ein buddhistisches Theaterstück. (Tibetische 
Texte aus Nepal. 1.). Mit 13, teils farbigen Abb., 106 Faksimiles auf 52 Tafeln. 115 S. 
Octopus, Wien 1975.
'Alljährlich zu Beginn des Winters findet in den Sherpa- und tibetischen Klöstern 
Nordostnepals das sog. Mani-Rimdu-Fest statt, das wie kaum ein anderes esoterische 
Liturgie und typischen Volksfestcharakter miteinander verbindet' schreiben die Autoren im 
Vorwort ihrer Arbeit, die erstmals in Faksimile einen tibetischen Text der oben genannten 
Theatergattung reproduzieren, übersetzen und kommentieren, sowie in der vom 
Touristenstrom weit abgelegenen Siedlung Chialsa eine Theatergruppe fanden, die sich 
ganz ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat (d. h. 1974). Hintergründe des tibetischen Theaters 
konnten hier direkt in Erfahrung gebracht werden.

[940] Kaschewsky, Rudolf und Tsering, Pema:
Die Eroberung der Burg von Sum-pa. Aus dem tibetischen Gesar-Epos. Herausgegeben 
und übersetzt von R. Kaschewsky und P. Tsering. 2 Bände. (Asiatische Forschungen. 94.). 
1. Band: Übersetzung und Indices. 173 S.; 2. Band: Faksimiles, Glossar. Mit 184 
Faksimiles auf Tafeln. 206 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1987.
Eine 1985 in Peking veröffentlichte Übersicht zählt 106 Versionen bzw. Episoden des 
Gesar-Epos auf. Der Kampf gegen das Sum-pa Reich mit der 'Eroberung der Burg von 
Sum-pa' ist eine dieser Episoden. Die Sum-pa werden in diesem osttibetischen Text als 
Exponenten der Bon-Religion bezeichnet und ihre Unterwerfung religiös als Bekehrung 
zum wahren Glauben gefeiert. Das Epos nennt als wichtigsten Schatz des Reiches der 
Sum-pa die 'mJo', eine Kreuzung zwischen Yak und Rind, die bereits als mJo-Sum-pa in 
den Tun-huang Annalen erscheinen. Der Text beginnt mit dem 'Raub der Prinzessin und 
der Suche nach ihr', es folgen der 'Ausbruch des Krieges', 'die Große Schlacht' und der 
'Marsch der Glin-Truppen gegen das Sum-pa-Lager'. Nach der 'Kapitulation' gelingt die 
'Hebung des Sum-pa-Schatzes', den Schluß bildet 'die Heimkehr der Sieger'.

[941] Katalog:
Führer durch Heger's China-Ausstellung in der dauernden Gewerbe-Ausstellung zu 
Leipzig. Mit zahlreichen s/w Abb., 39 S. Museum, Leipzig 1903.
Etwa zur Hälfte Kunst aus Tibet.

[942] Katalog:
Führer durch das Museum für Völkerkunde. Schausammlung. Walter de Gruyter & Co, 
Berlin/Leipzig 1929.
Dies ist die 19. Auflage. Tibet Seite 29 ff.

[943] Katalog:
Tibet. Bearbeitet von Julius F. Glück. Ausstellung im Linden-Museum. Ohne Abb., 20 S. 
Linden-Museum, Stuttgart 1955.

[944] Katalog:
Tibetische Kunst. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Helmhaus Zürich (8.-30. 
März 1969), im Gesellschaftshaus zu Schützen Luzern (17.4.-11.5. 1969) und im Musée 
d'histoire Genf (31.5.-22.6. 1969). Mit 8 Farbtafeln und 58 s/w Abb., 141 S. Helmhaus 
Zürich, Bern 1969.
Herausgegeben von der 'Tibeta 69',  Bern, sowie von der Schweizer Tibethilfe Luzern. 
Neben einem Vorwort des Dalai Lama Einführung in die tibetische Religion und Kunst 
sowie in die Ikonographie des Lamaismus. Beschreibung von 273 Gegenständen der 
Ausstellung. Wissenschaftliche Bearbeitung durch D. I. Lauf, Eva Stoll und Heinz 
Zimmermann.

[945] Katalog:
Frühbuddhismus. Nepal und Tibet. Ausstellungskatalog, Galerie von Schroeder in Zürich., 
Zürich 1972.

[946] Katalog:
Buddhistische Kunst aus dem Himalaya. Ausstellungskatalog Museum für Ostasiatische 
Kunst der Stadt Köln, vom 24. 8. 1974 bis 5. 1. 1975. Sammlung Werner Schulemann 
Bonn. Herausgegeben von R. Goepper und T. T. Thingo. Mit 10 farb. und 69 s/w Abb. 
196 S. Ostasiatisches Museum, Köln 1974.
Dieser Katalog dokumentiert die Sammlung tibetischer Kunst, die der Bonner 
Pharmakologe, Prof. Dr. Werner Schulemann (1888-1975), zusammenbrachte, die nun 
anläßlich dieser Ausstellung nahezu geschlossen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und 
nach dem Tode ihres Besitzers an das Museum für Ostasiatische Kunst der Stadt Köln 
gelangte. Für eine ausführliche Beschreibung sämtlicher Bronzen, die aber nur einen Teil 
der Sammlung ausmachen, siehe Ursula Toyka-Fuong, 1983.

[947] Katalog:
Miniaturen aus Indien, Kaschmir, Nepal und Tibet: 14. bis 19. Jahrhundert. (Ausstellung in 
der Galerie 66 H. G. Krupp, Hofheim/Ts.). Mit Illustrationen, 29 S. Galerie H. G. Krupp, 
Hofheim/Ts. 1975.

[948] Katalog:
Nepal: Leben und Überleben. Handbuch zur gleichnamigen Ausstellung im Völkerkunde-
Museum Zürich 1984. Mit 123 (davon 25 farb.) Abb., 248 S. Völkerkunde-Museum, 
Zürich 1984.
Kein Katalog im üblichen Sinn. Aufsätze von M. Brauen, C. Jest u. a. zur Geographie, 
Geschichte, Religion, Kastenwesen, Völkergruppen von Dolpo, Zharu, Gurung und Newar 
(aus Asiatica Bücherdienst Henss, Zürich).

[949] Kataloge:
Siehe auch (chronologisch geordnet): Emil Abegg 1935; Karl Henking 1962; Herbert 
Gaisbauer 1966; Ernst u. Rose L. Waldschmidt 1967; Detlef Ingo Lauf 1968/81; Martin 
Brauen 1969; Nana de Craiova 1972; A. Lippe 1975; Helmut Uhlig 1976, 1981; Jeannine 
Auboyer 1977; Roger Goepper 1982; C. C. Müller u. W. Raunig 1983; Dirk Soechting 
1986; Andrea Loseries-Leick 1988; Roland Steffan, St. Gallen 1989; W. Zacke, Wien 
1989; G. W. Essen und T. T. Thingo, Köln 1989.

[950] Kaufmann, Richard:
Die Krankheit erspüren. Tibets Heilkunst und der Westen. 203 S. Piper, München/Zürich 
1985.
Das Buch erhebt den Anspruch, alle Aspekte der tibetischen Medizin zu behandeln: 
theoretische und praktische, geschichtliche und gegenwärtige und noch viel mehr, und 
zwar auf weniger als 200 journalistisch geschriebenen Seiten: Praktisch keine 
Quellenhinweise, und wenn, dann beziehen sie sich nicht auf tibetische, sondern auf 
burjätisch-mongolische Schriften, d. h. auf die Badmajew-Familie bzw. auf das der gleichen 
Tradition entspringende Werk von Korvin-Krasinski (1953, siehe dort). Es wird vom 
Autor nicht beachtet, daß es heute möglich ist, in direkte Verbindung mit traditionell 
ausgebildeten tibetischen Ärzten zu treten, so daß die wichtigste Quelle tibetischer Medizin 
unbeachtet und unbearbeitet bleibt. Fachausdrücke sind oft mangelhaft oder falsch 
wiedergegeben (aus einer Rezension von J. Andersson).

[951] Kawaguchi, Ekai:
Die Pilgerfahrt nach den heiligen Plätzen. Aus dem Tibetischen übersetzt und erklärt von J. 
Schubert. (Artibus Asiae. VI., pp. 91-110). 20 S. Richard Hadl, Leipzig 1936.
Am Ende seiner beiden Reisen 1897 bis 1903 durch Tibet und 1905 bis 1915 durch Tibet-
nahe Grenzgebiete schrieb der japanische Mönch in Versform ein in tibetischer Sprache 
abgefaßtes langes Gedicht. Die 91 Vierzeiler werden von Schubert gleichfalls in Versform 
in die deutsche Sprache übertragen und eingeleitet. Das berühmte Buch Kawaguchis 'Three 
Years in Tibet', Madras 1909, Reprint Kathmandu 1979, ist leider nie ins Deutsche 
übersetzt worden.

[952] Kaye, M(ary) M(argaret):
Vollmond über Kaschmir. Roman. (Goldmann TB 6842). Aus dem Englischen von Ursula 
Kopsch-Langhein. 336 S. Wilhelm Goldmann, München 1985.
(Death walked in Kashmir, London 1953; überarbeitete Neuausgabe Allen Lane, London 
1983).— 10. Ausgabe der TB Auflage 1990. Ein Krimi aus dem Indien von 1946, ein Jahr 
vor der Unabhängigkeit. Die Autorin, die in den Vorbergen des Himalaya (Simla) geboren 
wurde und ihre Kindheit vorwiegend in Indien verbrachte, läßt ihre Heldinnen und Helden 
in Gulmarg und Srinagar agieren, wobei weniger das Flair gerade dieser beiden Orte als 
vielmehr menschlische zeit- und ortsunabhängige Schicksale dominieren.

[953] Kazi Dawa Samdup (Zla-ba Bsam-agrub):
Sowohl Walter Yeeling Evans-Wentz als auch Alexandra David-Néel haben Wesentliches 
in ihren Büchern diesem tibetischen Gelehrten zu verdanken, der von 1868 bis 1922 meist 
in Sikkim lebte und Wörterbücher, religiöse Schriften und Märchen im Kalimpong-Dialekt 
herausgab. Zeitweilig hat er auch Charles Bell und A. Avalon beraten und beeinflußt, 
speziell aber Walter Yeeling Evans-Wentz zur Seite gestanden. Für seine Werke siehe die 
Einträge bei Walter Y. Evans-Wentz.

[954] Keilhauer, Anneliese und Keilhauer, Peter:
Ladakh und Zanskar. Lamaistische Klosterkultur im Land zwischen Indien und Tibet. 
(DuMont Kunst-Reiseführer). 157 (52 farb.)  Abb., 207 Zeichnungen und Pläne/Karten. 20 
S. praktische Reisehinweise, 416 S. DuMont, Köln 1980.
Vierte überarbeitete Auflage 1987.

[955] Kelder, Peter:
Die Fünf "Tibeter". Das alte Geheimnis aus den Hochtälern des Himalaya läßt Sie Berge 
versetzen. Aufgezeichnet von Peter Kelder. Einführung von Chris Griscom. Aus dem 
Amerikanischen übersetzt von Christopher Baker. Mit 6 s/w Abb., 75 S. Integral, 
Wessobrunn 1989.
(The Eye of Revelation, Harbor Press, Washington 1939; überarbeitete Version: Ancient 
Secret of the 'Fountain of Youth', Harbor Press 1985).— "Unbelastet von schwierigen 
Disziplinen und Dogmen läßt der Autor alles Unwichtige beiseite und führt uns schnell und 
direkt zu den Übungen dieser verjüngenden Energie-Riten" (aus dem Verlagstext). Das 
Buch hat nichts mit Tibet selbst zu tun, sondern ist eine fiktive Geschichte, die simplifiziert 
James Hilton's "Irgendwo in Tibet" aufgreift und durch fünf Übungen (daher die 'Fünf 
Tibeter') Verjüngung und bleibende Jugend verspricht. Als Anleitung zu gesünderer 
Lebensführung durchaus sinnvoll.

[956] Kellermann, Bernhard:
Der Weg der Götter. Indien/Klein-Tibet/Siam. Mit 49 fotogr. Abb. von Lene Schneider-
Kainer. 251 S. S. Fischer, Berlin 1929.
Beschreibung einer ausgiebigen und gut vorbereiteten Ladakhreise aus den 20er Jahren. 
Kellermann ritt mit 12 Ponies von Srinagar nach Leh; er nahm auch am Hemis-Fest teil. 
Gute Fotos. Die spätere — als Reisebuch durch Asien — erweiterte Fassung (1940) 
"Meine Reisen in Asien" ist im Ladakh-Teil erheblich gekürzt.

[957] Kellermann, Bernhard:
Meine Reisen in Asien. Iran — Klein-Tibet — Indien — Siam — Japan. 376 S. S. Fischer, 
Berlin 1940.
Siebte bis neunte Auflage 1941. Erneut aufgelegt im Verlag 'Volk und Welt', Berlin-Ost 
1961.— Leider im Ladakh-Teil um Text und Bildmaterial gekürzte, ansonsten erweiterte 
Ausgabe von 'Der Weg der Götter'.

[958] Kelly, Petra und Bastian, Gert:
Tibet — ein vergewaltigtes Land. Berichte vom Dach der Welt. Unter Mitarbeit von Klaus 
Humann. (rororo aktuell 12474). 21 s/w Abb., 248 S. Rowohlt, Reinbek vor Hamburg 
1988.
Mit Beiträgen des XIV. Dalai Lama, Jan Andersson, Klaus Humann u.a.— 1950 wurde 
Tibet von den chinesischen Truppen besetzt. Die anti-chinesischen Unruhen, die im 
September 1987 in Lhasa niedergeschlagen wurden, rückten die Lage des tibetischen 
Volkes wieder in den Brennpunkt der Weltöffentlichkeit. Die beiden Herausgeber sind in 
der Menschenrechtsarbeit für Tibet engagiert. Im vorliegenden Band haben sie Berichte, 
Dokumente und Reportagen zusammengestellt, die ein Bild der Geschichte und Kultur des 
tibetischen Volkes zeichnen und zugleich auf die kulturelle Unterdrückung und die 
Menschenrechtsverletzungen in Tibet hinweisen: 14 Autoren beschreiben und 
kommentieren den wenig bekannten Leidensweg eines geschundenen Volkes: Von 6 000 
Klöstern gibt es nach der Kulturrevolution noch etwa 200, von 370 000 Mönchen noch 
etwa 2 000 bis 3 000. Etwa eine Million von sechs Millionen Tibetern wurden umgebracht.

[959] Kelly, PetraK, Bastian, Gert, und Ludwig, Klemens:
Tibet klagt an. Zur Lage in einem besetzten Land. Mit der Nobelpreisrede des Dalai Lama. 
Mit 13 s/w Fotos, 2 Kartenskizzen. 252 S. Peter Hammer, Wuppertal 1990.
Angesichts der aktuellen und brisanten Problematik initiierten Petra Kelly und Gert Bastian 
im April 1989 eine 2tägige überparteiliche Tibetanhörung in Bonn, auf der Experten aus 
acht Staaten und unterschiedlichen politischen Lagern das Problem Tibet erörterten. Dieses 
Buch ist die Dokumentation der Anhörung und darüber hinaus eine Einführung in die 
Geschichte, Gegenwart und kulturelle Struktur Tibets.

[960] Kenoyer, Leslie A:
Waldformationen des westlichen Himalaya. (Vegetationsbilder. 15., 1. Heft). 6 Tafeln mit 
7 fotografischen Aufnahmen. Texte übersetzt von G. Karsten. Ohne Pagina. Gustav 
Fischer, Jena 1923/24.
Es werden typische Waldformationen, vorwiegend aus dem Gharwal-Himalaya als 
fotografisches Dokument abgebildet, das Charakteristische der Vegetation als Bildlegende 
beschrieben. Kein weiterer Text.

[961] Kern, Heinrich:
Der Buddhismus und seine Geschichte in Indien. Eine Darstellung der Lehren und 
Geschichte der buddhistischen Kirche. Autorisierte Übersetzung aus dem Holländischen 
von Hermann Jacobi. 2 Bände. Mit 1 gefalt. Karte im 2. Band. 574 S./ 594 S. Otto 
Schulze, Leipzig 1882/84.
Der 2. Band geht auf Tibet ein, eines der ausführlichen 'Geschichtswerke' zum Buddhismus 
mit Darstellung der einzelnen Konzile und Ausbreitung der Lehre, auch Geschichte der 
Lehre selbst, wie sie in den tibetischen Kanon übernommen wurde. Umfangreicher Index.

[962] Kern, Maximilian:
Unter der Klaue des Drachen. Eine Geschichte aus Tibet. Mit farb. Titelbild, 16 
Tondrucktafeln. 444 S. Maximilian Kern (geb. 1877) war Redakteur im Ullstein-Verlag, 
zugleich Autor zahlreicher Jugendschriften. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 
Stuttg/Berlin/Leipzi 1909.
Vielfache Neuauflagen, z. B. 1920; 1954, 223 S.— Man spürt zwar eine 'geistige Ferne' 
zum Ort der Handlung, dennoch eine fesselnde Abenteuergeschichte — geschrieben im Stil 
der Jahrhundertwende: Europäern ist der Zugang nach Bodjul (Tibet) verboten, dennoch 
wagt eine sechsköpfige Gruppe von Europäern eine Expedition nach Tibet. Führer und 
geistiges Oberhaupt ist der deutsche Philologe Dr. Degenhart, dessen Lebenswunsch es ist, 
in den uralten Bücherschätzen des Potala zu forschen. Unterwegs fällt die Gruppe dem 
heimtückischen Abt des Rotmützen-Klosters Dschou-dun in die Hände und wird in 
schweren Ketten in die Goldminen geschickt. Aber es finden sich mutige Männer, die die 
Freunde befreien. Der verräterische Abt mit seinen verschlagenen, z.T. auch nur einfältigen 
Mönchen, wird gebührend — doch gerecht und edelmütig — bestraft. Auf der weiteren 
Reise wird ein naher Verwandter des Dalai Lama (der in dieser Erzählung ein 8jähriger 
Knabe ist) als "Blutsfreund" gewonnen. In einer Kaserne in Dabtschi, nahe Lhasa, bezieht 
die Gruppe Quartier und wird vom chinesischen Amban begrüßt, der in den kühnen 
Abendländern einen Schutz gegen den Nomekhan und eine Unterstützung seiner Interessen 
sieht. Der Nomekhan, ein verkrüppelter, doch überaus intelligenter Mann, mächtig und 
gefürchtet, sieht seine Absichten, nämlich die Beseitigung des Dalai Lama und den Abfall 
Tibets von China, gefährdet: Er beginnt einen Kampf auf Leben und Tod. "Hätte er nur 
seine geistigen Fähigkeiten in positiver Weise genutzt, er hätte ein 'Tibetischer Napoleon' 
werden können". Er lockt die Gruppe in den Potala, wo sie gefangengenommen und zum 
Tode verurteilt werden. Buchstäblich im letzten Augenblick — der Henker hat schon das 
Schwert erhoben — eilt einmal mehr Hilfe herbei und die Gefangenen werden nun die 
Besetzer des Potala: Es kommt zum Kampf um den heiligen Berg. Zehntausende von 
tibetischen Mönchen aus allen Klöstern des Landes kämpfen gegen das Häuflein Weiße, ein 
paar mutige, getreue Chinesen und die mit dem französischen Freund zu Hilfe geeilten 
Russen (politische Sträflinge, die befreit wurden), und doch. keine Kugel dieser durchweg 
hervorragenden Schützen verfehlte ihr Ziel, die Munition scheint nie auszugehen, immer 
neue, aber nie unfaire Winkelzüge fallen Dr. Degenhart und seinen Genossen ein, die 
Übermacht zu überwinden. Die gute Sache ist gerettet, die Expedition kann getrost 
weiterreisen, doch Dr. Degenhart bleibt in Tibet (Renate Hoffmann).

[963] Kessler, Peter:
Laufende Arbeiten zu einem Ethnohistorischen Atlas Tibets (EAT). Lieferung 47.1.: Das 
historische Königreich Mili. Mit Atlasblatt XXXV (Mili) zu den Lieferungen 47 bis 51, 
Leerkarten u. brosch. Kommentarheft, das Ganze in einer Einschlagmappe. 50 S. Tibet-
Institut, Rikon/Zürich 1982.

[964] Kessler, Peter:
Laufende Arbeiten zu einem Ethnohistorischen Atlas Tibets (EAT). Lieferung 40.1: Die 
historischen Königreiche Ling und Derge. Doppelband mit Atlasblatt XXVII. Zahlreiche 
Karten. 143 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1983.

[965] Kessler, Peter:
Laufende Arbeiten zu einem Ethnohistorischen Atlas Tibets (EAT). Lieferung 41.1: Die 
historische Landschaft Tehor unter besonderer Berücksichtigung der frühen Geschichte 
Südosttibets (Khams). Mit Atlasblatt XXVII. 197 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1984.

[966] Khenchen Thrangu Rinpoche:
Siehe Thrangu Rinpoche.

[967] Khetsün Sangpo Rinpoche und Hopkins, Jeffrey:
Die Praxis des Tantra. Vorbereitung und Hinführung zur Großen Vollendung. Aus dem 
Amerikanischen übersetzt von Matthias Dehne. Mit 4 Zeichnungen im Text. 230 S. Eugen 
Diederichs, München 1988.
(Tantric Practice in Nying-ma. Ryder & Co, London, sowie Snow Lion, Ithaca, beides 
1982).— J. Hopkins schreibt im Vorwort über Khetsün Sangpo Rinpoche, daß dieser seine 
spirituelle Schulung noch in Tibet vollendete, und zwar in der Nyingma-pa-Tradition, 
zudem umfassende Unterweisungen in den anderen buddhistischen Traditionen Tibets 
(Kagyüpa, Sakyapa und Gelugpa) erhielt. Der Dalai Lama sandte ihn als Lehrer für 10 
Jahre an verschiedene Universitäten nach Japan. Khetsün Rinpoche ist der Verfasser eines 
achtbändigen Werkes  mit Biographien tibetischer Meister. 1972 und 1974 lehrte er in 
Amerika, seine mündlichen Unterweisungen bilden die Grundlage dieses Buches. Es 
gliedert sich in vier Teile, beginnend mit den äußeren Übungen der Vorbereitung, dann 
schreitet es fort zu den inneren Übungen, bis es zum "Pfad des Durchbruchs" gelangt und 
zu dem Bewußtseinssprung der "Großen Vollendung".

[968] Khumbu Himal:
Siehe Walter Hellmich, Innsbruck/München 1964-1968.

[969] Kiesow, Hermann:
Der tibetische Buddhismus. Eine kleine Übersicht. Herausgegeben von der deutschen 
Tibethilfe Hamburg und der Schweizer Tibethilfe Luzern. 15 S., Hamburg (1969).

[970] Kipling, Rudyard:
Kim. Ein Roman aus dem gegenwärtigen Indien. Aus dem Englischen übersetzt von 
Sebastian Harms. Mit Vollbildern, 469 S. Vita, Berlin 1908.
(Kim. MacMillan & Co, London 1901).— Zahlreiche weitere Ausgaben, auch von anderen 
Übersetzern, am bekanntesten die durch Hans Reisiger. Der Roman spielt in den 
Vorbergen des Himalaya und vermittelt einen ausgezeichneten Eindruck von der 
'mystischen' Qualität der Himalaya-Kultur. Aus einer frühen Rezension (R. Otto, 
Theologische Literaturzeitung 1911): "Die religiöse, kulturelle und soziale Misch- und 
Wunderwelt Nordindiens ist so erstaunlich scharfsichtig, so packend lebendig und in 
Stimmung und Farbe so echt geschildert, daß das Buch geradezu Anschauungsunterricht 
erteilt: Die großartig gezeichnete Figur des tibetischen Lamas in der Mitte, und Heidentum 
und Sikhs, afghanische Moslems und erdgeborenes Heidentum mit Dämonenfurcht und 
Zaubermanipulation ringsum".

[971] Kirch, Joëlle:
Himalaya. Trekking-Erzählungen aus Tibet, Nepal und Ladakh. (Bergsteiger-Bibliothek). 
Mit 30 (19 farbigen) Abb., 7 Karten. 208 S. Bruckmann, München 1986.
Die Autoren des Buches werden mit Kurzbiographien vorgestellt, so Sven Hedin, Ernst 
Schäfer, Herbert Tichy, Peter Aufschnaiter, Edmund Hillary, Alexandra David-Néel, Lama 
Govinda, Peter Matthiessen, G. B. Schaller und Ulrich Gruber. Die Herausgeberin, die 
selbst zwei Erzählungen und Hintergrundinformation sowie Kartenmaterial beiträgt, läßt 
Autoren zu Wort kommen, die ihre Erlebnisse durch einen stark subjektiv gefärbten 
Erzählstil recht persönlich und eindringlich vermitteln.— Mit Hinweisen für 
Trekkingfreunde und mit Beschreibungen der wichtigsten Wanderrouten.

[972] Kirfel, Willibald:
Die Kosmographie der Inder nach den Quellen dargestellt. Mit 40 Abb. auf 18 s/w Tafeln 
im Anhang. 401 S. Kurt Schroeder, Bonn/Leipzig 1920.
Reprint Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1967.— W. Kirfel (1885-1964) 
beschreibt die Kosmographie der Brahmanen und der Jaina, im zweiten Abschnitt des 
Buches (S. 173-207) auch die Kosmographie der Buddhisten, einschließlich der 
Kosmographie der Tibeter. Dabei wird auf die Welt im allgemeinen, auf die Erde, den 
Sternenhimmel, die Himmelswelt und ihre Götterklassen, ebenso wie auf das Reich der 
Asura, die Höllen, die Zwischenwelträume und die Einteilung der Welt in die Kamavacara, 
Rupavacara und Arupavacara eingegangen. Bei den Abbildungen im Anhang auch 
Bildmaterial aus A. A. Giorgi's 'Alphabetum Tibetanum'.

[973] Kirfel, Willibald:
Die dreiköpfige Gottheit. Archäologisch-ethnologischer Streifzug durch die Ikonographie 
der Religionen. 213 Abb., 210 S. Ferd. Dümmler, Bonn 1948.
Das Werk behandelt die Trimurti-Ikonographie des Hinduismus wie auch des tibetischen 
Buddhismus, im Vergleich hierzu auch die Trinitätsdarstellungen im Christentum.

[974] Kirfel, Willibald:
Symbolik des Buddhismus. (Symbolik der Religionen. 5. 'Textband'). 128 S. Anton 
Hiersemann, Stuttgart 1959.
Behandelt werden neben dem älteren Buddhismus auch 'Die Entstehung des Mahayana-
Buddhismus', die 'Bodhisattvas des Mahayana' sowie 'Die männlichen und die weiblichen 
Gottheiten des Mahayana'. Mit ausführlichem Register. Für den dazugehörigen Bildband 
siehe O. Karow 'Symbolik des Buddhismus',  Stuttgart 1989.

[975] Kirfel, Willibald:
Siehe auch Luise Hilgenberg, Leiden 1941.

[976] Kirkpatrick, (William J) Colonel:
Nachrichten von dem Königreiche Nepaul, gesammelt auf einer Sendung dahin. (Neue 
Bibliothek der wichtigsten Reisebeschreibungen, herausgegeben von F. J. Bertuch). Aus 
dem Englischen übersetzt. Mit 1 gefalt. Karte. 172 S. Landes-Industrie-Comptoir, Weimar 
1818.
(An Account of the Kingdom of Nepoul, being the Substance of Observations made during 
a Mission to that Country, in the Year 1793. William Miller, London 1811. Reprint Delhi 
1969, 1975, 1986).— Bericht des ersten Engländers, der das Kathmandutal betrat. 
Kirkpatrick war von Lord Cornwallis mit einigen Begleitern als Vermittler zwischen China 
und Nepal im Jahr 1793 nach Kathmandu gesandt worden. Kirkpatrick war auch der erste, 
der auf die Schätze an Handschriften in Nepal aufmerksam machte und erkannte, daß hier 
vieles vorhanden war, was in Indien nicht mehr gefunden werden konnte. Die deutsche 
Übersetzung ohne den Anhang mit offiziellen Dokumenten und leider auch ohne die 
Abbildungen.

[977] Kirner, Georg:
Mein Weg zum Dalai Lama. Reiseerlebnisse, Geschichtliches, Beobachtungen, 
Bilddokumente. Reisebericht von Georg Kirner. 24 s/w Abb., 1 gefaltete Karte mit 
Reiseroute des Autors. 57 S. Geographische Buchhandlung A. Beck, München 1975.
Kurz nach der Öffnung Ladakhs im Jahr 1974 reiste der Autor (geb. 1936) im Mai 1975 
nach Leh, ab Srinagar meist zu Fuß, und erlebte, zusammen mit Heinrich Harrer, inmitten 
einer damals noch kleinen Gruppe von Touristen das Hemisfest. Nach mehreren Wochen 
Aufenthalt in Leh und Umgebung fuhr er nach Dharamsala, wo ihm eine Audienz beim 
Dalai Lama gewährt wurde.

[978] Kirner, Georg:
Ladakh. Allein durchs Land der Götter und Dämonen. (Abenteuer-Report). Mit 1 Karte 
und Abb., 218 S. Franz Schneider, München/Wien 1981.
Im Innentitel Georg Kirner und Hans-Jürgen Jendral als Autoren vermerkt. Es sind dies die 
abenteuerlichen Aspekte der Reise von 1975 (siehe vorstehenden Eintrag).

[979] Kitayama, Junyu:
Metaphysik des Buddhismus. Versuch einer philosophischen Interpretation der Lehre 
Vasubandhus und seiner Schule. 268 S. W. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin 1934.
Reprint bei 'Chinese Materials Center, Republ. of China', 1976, 1983.— Vasubandhu gilt 
als einer der bedeutendsten Scholastiker des Buddhismus, der zunächst in der 
zeitgenössischen realistischen Philosophie erzogen wurde, dann aber über die Lehren 
Nagarjunas die idealistische Theologie kennenlernte und selbst ein großer Vertreter der 
idealistischen Schule des Buddhismus (Yogacara-Schule — Vijnanavadin) wurde.

[980] Klaproth, (Heinrich Julius):
Beleuchtung und Widerlegung der Forschungen über die Geschichte der mittelasiatischen 
Völker des Herrn J.-J. Schmidt, in St. Petersburg. Mit 1 Charte und zwei Schrifttafeln. 115 
S. Dondey-Dupré, Vater und Sohn, Paris 1824.
J. Klaproth (1783-1835), für seine maßlosen Schmähschriften bekannt, ereifert sich hier 
gegen I. J. Schmidts 'Forschungen im Gebiete der älteren religiösen, politischen und 
literärischen Bildungsgeschichte der Völker Mittel-Asiens', erschienen  St. 
Petersburg/Leipzig 1824 (siehe dort). Seine Schrift ist heute vor allem von wissenschafts-
historischem Interesse. Das Buch enthält im Impressum noch den Hinweis auf den Vertrieb 
durch die Mauersche Buchhandlung Berlin, bei Barth in Leipzig und bei Saint Florent und 
Hauer in St. Petersburg.

[981] Klaproth, Heinrich Julius:
Der Buddhismus. I. H'lassa, der Sitz des Dalai Lama. (Das Ausland. Ein Tagblatt für 
Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker III., pp. 271/72 und 280-82). 5 S. J. 
G. Cotta'sche Buchhandlung, München 1830.
Als Quelle wird das chinesische Werk 'Wei-tsang t'u-shih' angegeben. Es wurde von H. 
Bitchurin (d. i. der spätere O. Hilarion) ins Russische übersetzt, von Klaproth aus dem 
Russischen ins Französische übertragen und in 'Nouveau Journal Asiatique IV, V, VI 
(1829/30) publiziert, aus dieser französischen Zeitschrift dann im 'Ausland' in deutscher 
Sprache übernommen. Ohne Nennung der Informanten für diesen 'Stadtführer von Lhasa' 
ist dies eine erstaunlich gute Beschreibung von Potala, Jokang, Norbulinka und den 
Staatsklöstern der Umgebung.

[982] Klaproth, Heinrich Julius:
Tübetanische Sitten. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des geistigen und sittlichen 
Lebens der Völker. III., pp. 932/36/40/44 und 952). 5 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 
München 1830.
Die einzelnen Kapitel lauten: 1) Nahrung, 2) Tübetanisches Gastmahl in Peking, 3) 
Höflichkeitsregeln, 4) Heirath und Ehe, 5) Leichenbegängnisse, 6) Bauwesen und 7) 
Handel, Künste und Gewerbe. Das Original stammt aus der Übersetzung (aus dem 
Chinesischen und Russischen) von Klaproth und Hilarion, wobei letzterer Informationen 
aus eigenen Erlebnissen beisteuert. Eine durchaus faktenreiche ethnologische Abhandlung.

[983] Klatt, Norbert:
Lebte Jesus in Indien? Eine religionswissenschaftliche Klärung. 176 S. Wallstein, 
Göttingen 1988.
Eine weitere moderne Widerlegung (vgl. Günter Grönbold, Jesus in Indien, München 
1985) von N. Notowitschs Mitteilung über das Jesu Christi in Kaschmir.

[984] Klaus, Christa:
Der aus dem Lotos Entstandene. Ein Beitrag zur Ikonographie und Ikonologie des 
Padmasambhava nach dem Rin chen gter mdzod. (Asiatische Forschungen. 85.). 6 und 185 
S. und 33 s/w Abb. auf Tafeln im Anhang. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1982.
Der berühmte indische Tantriker Padmasambhava (Padma-'byun-gnas) soll im 8. 
Jahrhundert gelebt haben, wobei seine Biographien — mit legendenhaftem Charakter — 
frühestens aus dem 14. Jahrhundert stammen. Gleichwohl wird sein Name bereits in einem 
Turfandokument, das zwischen 800 und 1035 datiert wird, erwähnt. Die Autorin 
beschreibt ausführlich die ikonographische Konzeption Padmasambhavas, die sie aus einer 
Sammlung von Rnin ma pa-Texten, und zwar dem Rin chen gter mdzod, entwickelt. Mit 
Bibliographie der Primär- und Sekundärliteratur.

[985] Klaus, Christa:
Schutz vor den Naturgefahren. Tibetische Ritualtexte aus dem Rin chen gter mdzod ediert, 
übersetzt und kommentiert. (Asiatische Forschungen. 97.). Mit 7 s/w Abb. auf Tafeln. 390 
S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985.
Das Rin chen gter mdzod stellt eine grundlegende Textsammlung der rNin-ma-pa Schule 
dar und wurde von Kon-sprul blo-gros-mtha'-yas (1813-1899) zusammengestellt. Es wird 
eine repräsentative Übersicht über die entsprechenden Praktiken gegeben (Durchführung 
der Schutzmaßnahmen, schützende Mächte, Schutzmittel, Mantras, Tiere, Rauch und 
Wasser, Phur-bu, Tsha-tsha usf.), dabei wird auch sehr altes Material vorgestellt, in das 
vorbuddhistische Vorstellungen Eingang gefunden haben.

[986] Klebelsberg (zu Thumburg), R(aimund) von (1886- ):
Handbuch der Gletscherkunde und Glazialgeologie (2 Bände). Zweiter Band: Historisch-
regionaler Teil. Mit 38 Abb. im Text und 1 Ausschlagtafel. (Durchgehende Pagina für 
beide Bände, für Band 2 S. 407-1028). 1028 S. Springer, Wien 1949.
Seite 747 bis 840 behandeln Asien mit Himalaya, Transhimalaya und die Gebirge im 
Inneren  Tibets.

[987] Kleinert, Christian:
Haus- und Siedlungsformen im Nepal Himalaya unter Berücksichtigung klimatischer 
Faktoren. (Hochgebirgsforschung. 4.). Mit 83 Abb., 37 Zeichnungen im Text, 3 Tabellen, 
1 gefalt. Panorama-Karte. 127 S. Universitätsbuchhandlung Wagner, Innsbruck/München 
1973.
Die Haus- und Siedlungsformen auf der Süd- und Nordseite der Himalaya-Hauptkette 
werden unter Berücksichtigung der unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse 
gegenübergestellt. Kleinert versucht aus der Sicht des Architekten die gefundenen 
Bauformen jeweils im Zusammenhang mit bestimmten örtlichen Gegebenheiten zu sehen. 
Dazu wanderte er über 5 000 km durch Nepal und überquerte 18 Pässe von mehr als 5 000 
Metern Höhe.

[988] Kleinert, Christian:
Nepal Trekking. (BV-Tourenblätter. Die schönsten Bergwanderungen. Mappe 12.). 35 
Abb., 15 Karten. 128 S. Rudolf Rother, München 1976.

[989] Kleinert, Christian:
Siedlung und Umwelt im zentralen Himalaya. (Geoecological Research. 4.). Mit 91 Abb. 
auf 49 Tafeln im Anhang, 33 Figuren im Text, 1 Übersichtskarte und 2 Beilagen. 269 S. 
Franz Steiner, Wiesbaden 1983.
Zu Fuß erwanderte sich der Autor sein Wissen während eines fast zweijährigen 
Forschungsaufenthaltes 1969 bis 1971, wobei er weite Teile des Nepal-Himalaya 
kennenlernte. Umfangreiche Bibliographie.

[990] Kleinschmidt, O:
Siehe Walther Stötzner, Leipzig 1922-27.

[991] Klimkeit, Hans-Joachim:
Die Seidenstraße. Handelsweg und Kulturbrücke zwischen Morgen- und Abendland. Mit 
29 farb. und 91 s/w Abb., 9 Karten. 270 S. DuMont, Köln 1988.
Das Buch des durch seine manichäischen Studien geschätzten Autors unterrichtet 
zuverlässig über die Seidenstraße und ist zugleich ein Kompendium, das dem 
Wissenschaftler benachbarter Disziplinen zur schnellen Orientierung empfohlen werden 
kann. Für den an Tibet Interessierten geht der Autor auf die Architektur von Choresm mit 
Beziehungen zu den späteren sogen. Mon-Burgen Westtibets ein, auf die 
Schultereffloreszenzen, in Tibet als sogenannte Schultergottheiten (Phrag-lha) bekannt, 
ferner auf stilprägende Einflüsse der khotanesischen (Li-lugs) auf die Entwicklung der 
tibetischen Kunst um Gyantse und Saskya, schließlich auf Themen und Motive der 
tibetischen Ikonographie, die ursprunghaft in das Gebiet der Seidenstraße verweisen. 
Andererseits blieb die vorübergehende Herrschaft der Tibeter über Turkestan (9. Jh.) nicht 
ohne Einfluß auf die buddhistische Kunst (Bäzäklik, tantrische Motive) von Turkestan 
(Siegbert Hummel).

[992] Klinge, Günther:
Heilen und Schenken. Festschrift für Günther Klinge zu seinem 70. Geburtstag. 
Herausgegeben von Herbert Franke und Walther Heissig. (Asiatische Forschungen. 71.). 
Mit 1 gefalt. Farbtafel. 144 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1980.
Mit 17 Beiträgen verschiedener Autoren, die zumeist Aspekte der sinotibetischen 
Heilkunde erörtern.

[993] Klingenhäger, Ingelore:
Bhutan — Königreich im Himalaya. Eine Frau allein unterwegs. Mit 30 Abb., 1 Karte. 180 
S. Mai, Dreieich-Buchschlag 1989.

[994] Klöden, GAvon:
Über Tibet. (Österreichische Monatsschrift für den Orient. Herausgegeben vom 
Orientalischen Museum in Wien, 6. 
[Dezember 1880], pp. 199-203). 7 S. Gerold & Comp., Wien 1880/81.
Als Ergänzung zu dem Werk von Ganzenmüller (Stuttgart 1878) werden die Berichte von 
Dr. A. Campbell, Oberaufseher von Darjeeling, wiedergegeben, die dieser auf 
ausgedehnten Reisen (auch mit Hooker 1849 nach Tibet) durch Sikkim und Nepal 
gesammelt hat (publiziert in der Zeitschrift 'Phoenix', London 1871). Schilderung der 
politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse, mit manchen heute noch interessanten Fakten 
und Details.

[995] Klotzsch, Fr und Garcke, August:
Die botanischen Ergebnisse der Reise seiner Königl. Hoheit des Prinzen Waldemar von 
Preussen in den Jahren 1845 und 1846, durch Dr. Werner Hoffmeister, auf Ceylon, dem 
Himalaya und an den Grenzen von Tibet gesammelte Pflanzen. Mit 100 lithogr. Tafeln, 
Text 164 S. R. Decker, Berlin 1862.
Das großformatige Werk wurde von Fr. Klotzsch und August Garcke verfaßt. W. 
Hoffmeister begleitete den Prinzen als Leibarzt auf seinen Reisen und sammelte die 
Pflanzen für das Herbarium des Prinzen Waldemar von Preussen, welches allein 108 neue 
Arten enthielt. Leider verstarben Hoffmeister und Klotzsch vor Fertigstellung dieses 
Buches. Die Pflanzen wurden in den Vorbergen des Himalaya (Kedarnath, Oberlauf des 
Ganges) und in Ober-Kunawar bis in tibetisches Gebiet um Shipki gesammelt.

[996] Kobell, von:

[Nekrolog] Dr. Hermann von Schlagintweit-Sakünlünski. (Sitzungsberichte der math.-
physikal. Classe der Königl. Bayer. Akademie der Wissenschaften., pp. 259-261). 3 S. 
Akademie, München 1882.
Würdigung der wissenschaftlichen Arbeiten des am 13. 5. 1826 in München geborenen und 
daselbst am 19. 1. 1882 verstorbenen Geographen, der den Beinamen Sakünlünski als 
russischen Ehrentitel von der literarischen Societät in Kasan wegen seiner Übersteigung 
des Gebirges Künlün erhielt und von König Max II. von Bayern in den Adelsstand des 
Königreiches aufgenommen wurde.

[997] Koch, Erwin Erasmus:
Auf dem Dach der Welt. Tibet — Die Geschichte der Dalai-Lamas. 54 Tafeln mit s/w 
Fotos, 1 Karte als Vorsatz und 2 Karten im Text. 317 S. Nest, Frankfurt/M 1960.
Ausgehend von persönlichen Gesprächen mit dem XIV. Dalai Lama kurz nach seiner 
Flucht 1959 wird ein geschichtlicher Überblick gegeben. Lebendig geschriebenes und gut 
bebildertes Buch.

[998] Koch, Pitt und Stegmüller, Henning:
Geheimnisvolles Nepal. Buddhistische und hinduistische Feste. Zahlreiche Farbfotos. 189 
S. List, München 1983.
Es werden acht wichtige Feste des Kathmandu-Tales und aus der Bergwelt der Sherpa 
dargestellt. Das Buch ist mit ein Ergebnis eines Forschungsauftrages der Universität von 
Kathmandu an die beiden Autoren, eine Filmdokumentation der Feste Nepals zu erstellen. 
Zu diesem Thema siehe auch Filchner/Marathe, Celle 1953.

[999] Köhler, Günther:
Der Hwang-ho. Eine Physiogeographie. (Petermanns Mitteilungen. Ergänzungsband 154, 
Ergänzungsheft 203). Mit 10 Abb. im Text, 7 Abb. auf Tafeln und 1 Karte. 104 S. Justus 
Perthes, Gotha 1929.
Zwar nicht aufgrund eigener Reisen des Verfassers, doch als wissenschaftliche Bearbeitung 
aller bis dato bekannten Forschungen (Merzbacher, Obrutschew, Tafel, Trinkler, 
Prschewalski und andere) bietet diese Arbeit einen ausgezeichneten Überblick, zudem ein 
umfangreiches, nach Erscheinungsjahr (1655 bis 1928) geordnetes Literaturverzeichnis zu 
diesem 'Einzugsgebiet', das geographisch in Nordost-Tibet seinen Ausgangspunkt nimmt.

[1000] Kölver, Bernhard (Hrsg):
Formen kulturellen Wandels und andere Beiträge zur Erforschung des Himalaya. 
Colloquium des Schwerpunktes Nepal, Heidelberg, 1. bis 4. Februar 1984. (Nepalica. 2.). 
1 gefalt. Karte (lose), 459 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1986.
Mit 16 Beiträgen werden vorrangig ethnologische Aspekte, z. B. 'Riten und Gebräuche der 
Newars bei Geburt, Menstruation und Tod', 'Neue Kulte in Kirtipur', aber auch etwa 
'Notation und Analyse einer newarischen Trommelkomposition' behandelt, das ganze unter 
dem Aspekt verschiedenartiger Überlagerungen von Traditionen in der Kulturlandschaft 
Nepals.

[1001] Kölver, Ulrike:
Satztypen und Verbsubkategorisierung der Newari. (Structura. Schriftenreihe zur 
Linguistik. 10.). 196 S. Wilhelm Fink, München 1976.

[1002] Koenigsmarck, Graf Hans von:
Der Markhor. Sport in Kashmir. Mit 8 Abb. 160 S. Hermann Paetel, Berlin 1911.
'Rittmeister und Eskadronchef im Dragoner-Regiment von Bredow', Graf Hans von 
Koenigsmarck, reiste mehrfach durch Indien. Das hier gelistete Buch basiert auf einer 
Reise aus dem Jahr 1909, der Inhalt ist nur aus dem Zeitgeist heraus zu verstehen: 
Verherrlichung der Jagd auf seltene Tiere des Himalaya, an erster Stelle Jagd auf das 
grandiose Markhor-Großschaf. Teil I des Buches "Im Tal der Glücklichen" beschreibt das 
Leben der Privilegierten in Srinagar, Teil II "In des Himalaja Höhen" malt plastisch die 
Jagdunternehmungen eines reichen Ausländers aus, mit einem unübersehbaren Heer von 
Helfern, nur zum Zwecke, Bären und andere Großtiere zur Strecke zu bringen. Der ganze 
Teil III "Im Reiche des Markhor" rückt dann dem seltenen, heute als Folge dieser 
Jagdleidenschaft nahezu ausgestorbenen Großschaf zu Leibe. Während der Autor mit den 
frei lebenden Tieren kein Mitleid kennt, wird andererseits viel Mitgefühl mit den armen 
Lasttieren gezeigt, die überbürdet mit Frachten dem Menschen während seiner 
Jagdausflüge dienen müssen.

[1003] Koeppen, Carl Friedrich:
Die lamaische Hierarchie und Kirche. (Die Religion des Buddha. 2. Band). 407 S. 
Ferdinand Schneider, Berlin 1859.
Zweite Auflage ('Die Religion des Buddha. Band II.), Berlin 1906, bei H. Barsdorf. 
(Nachdruck der Ausgabe von 1857/59 Biblio-Verlag Zeller, Osnabrück 1975 'Die Religion 
des Buddha', Band 1 und 2 in einem Band).— Schon in einer sehr frühen Rezension des 
seinerzeit viel beachteten Werkes wurde auf die zwar umfangreichen, aber nicht sehr 
hilfreichen (weil im Zitat nur angedeuteten) Literaturverweise hingewiesen; diese Kritik gilt 
auch heute noch. Darüber hinaus muß das Werk Koeppens aber als die zusammenfassende 
Darstellung von Geschichte, Wesen und äußerer Erscheinung des tibetischen Lamaismus 
(wie auch seiner politischen Verhältnisse) Mitte des 19. Jahrhunderts gewürdigt werden, 
einschließlich seiner Ausführungen über die schivaitischen und die schamanistischen 
Einflüsse auf den Lamaismus.

[1004] Koeppen, Carl Friedrich:
Die Lamaitische Hierarchie und Kirche. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des 
geistigen und sittlichen Lebens der Völker. 33., pp. 538-542). 5 S. J. G. Cotta'sche 
Buchhandlung, Stuttgart 1860.
Ausführliche Zusammenfassung dieses Buches, wobei der Autor des Artikels nicht genannt 
ist.

[1005] Kohlenberg, Karl F:
Sven Hedin. Vorstoß nach Innersasien. (Grosse Gestalten: Wissenschaft, Kunst, Technik, 
Glauben). Mit z. T. farb. Abb., Karten im Vor- und Nachsatz. 140 S. Engelbert, 
Balve/Sauerland 1976.
Eine flüssig geschriebene Biographie, keine vollständige Bibliographie, aber guter Index zu 
Personen und Orten.

[1006] Kolb, Fritz:
Einzelgänger im Himalaya. 33 Abb. auf 16 Tafeln, 3 Kartenskizzen von Friedrich Wobst. 
176 S. F. Bruckmann, München 1957.
Im September 1939 kletterte der Autor mit Freunden im West-Himalaya und bestieg den 
Mulkila-Gipfel in Lahoul. Als sie abstiegen, brach gerade der 2. Weltkrieg aus und machte 
aus den Bergkameraden teils englische Soldaten, teils deutsche Gefangene. Erst ein Jahr 
vor Kriegsende wurde Kolb (interniert in Südindien) freigelassen, ging wieder in den 
Himalaya und wurde nochmals vorübergehend verhaftet. Mit einfachsten Mitteln, teils den 
Resten des Abenteuers von 1939, wanderten und kletterten die Freunde erneut im 
Zanskar/Lahoul-Gebiet. Klöster und Landschaft, Freundschaft und Bergabenteuer, 
Menschen und Kultur dieser Region: Eine faszinierende Mischung aus Himalaya-
Ethnologie und merkwürdigen Schicksalen in einer für uns schon vergangenen Zeit.

[1007] Konchog Tänpä Dönmé:
Siehe Blanche Christine Olschak und Thupten Wangyal, Zürich 1973.

[1008] Kongpo Lama (Jesche Tsöndrü):
Der essentielle Nektar der Edlen Lehre (dam chos bdud rtsi'i snying po). Der Stufenweg 
zur Erleuchtung. Nach mündlichen Erläuterungen des ehrwürdigen Geshe Thupten 
Ngawang, dem geistigen Leiter des Tibetischen Zentrums in Hamburg, aus dem 
Tibetischen übertragen von Bhiksu Dschampa Dönsang (Jürgen Manshardt). 72 S. 
Tibetisches Zentrum, Hamburg 1989.
Ein berühmter Text, der in der Gelugpa-Tradition oft erklärt und für die Meditation über 
den Stufenweg zur Erleuchtung (Lam-Rim) als Grundlage genommen wird. Hier als 
Vorabdruck im Ringbinder, über Tibetisches Zentrum Hamburg zu beziehen, demnächst in 
der Reihe 'dharma edition' im Buchhandel.

[1012] Kongtrul I, Jamgon (1813-1899):
Siehe auch Jamgon Kongtrul III., Wien 1989.

[1009] Kongtrul I, Jamgon:
Das Licht der Gewissheit. Mit einem Vorwort von Tschögyam Trungpa. Aus dem 
Tibetischen übersetzt von Judith Hanson. Aus dem Englischen übersetzt von Sylvia 
Luetjohann. 8 Zeichnungen im Text. 220 S. Aurum, Freiburg/Br. 1979.
(The Torch of Certainty. Shambhala Public., Boulder 1977).— Jamgon Kongtrul (1813-
1899) war ein vielseitiger und profilierter Gelehrter. Er wurde wegen seiner bedeutenden 
Beiträge zur Religion, Erziehung, Medizin und Politik auch der 'Tibetische Leonardo' 
genannt. Aufgewachsen in der tibetischen Bon-Tradition, erhielt er seine intellektuelle und 
spirituelle Schulung in dem Kagyupa Kloster von Pepung in Ost-Tibet und wurde ein 
Schüler des 14. Karmapas. Er verfaßte mehr als 90 Bücher. Sein hier übersetzter Text 'Das 
Licht der Gewissheit' (Nges-don sgron-me) behandelt eine Folge von grundlegenden 
Meditationsübungen, die für alle tibetischen Schulen allgemein gebräuchlich sind. Es 
handelt sich um die vier vorbereitenden oder grundlegenden Übungen. Die Übersetzung ist 
mit ausführlichen Anmerkungen, Glossar, Register und Bibliographie versehen.- Das Buch 
wird eingeleitet durch Interviews mit Kalu Rinpoche, Deshung Rinpoche und Chögyam 
Trungpa Rinpoche.

[1010] Kongtrul I, Jamgon:
Der Vajra-Gesang des 1. Jamgön Kongtrul Rinpoche, Lodrö Thaye. S.H. Gyalwa Karmapa 
gewidmet. Aus dem Tibetischen übersetzt von Tina und Alexander Draszczyk. 14 S. 
Karme Chö Ling, Wien 1987.

[1011] Kongtrul I, Jamgon:
Der große Pfad des Erwachens. Ein Kommentar zu der Mahayana-Lehre der "Sieben 
Punkte der Geistesübung". Eine leicht zu verstehende Einführung für jedermann. Aus dem 
Tibetischen von Ken MacLeod. Deutsche Übersetzung Christiane Sautter. 1 farb. Abb., 1 
Blockdruck. 99 S. Theseus, Küsnacht/Schweiz 1989.
(The Great Path of Awakening. Shambhala Public., Boston 1987).— "Der große Pfad des 
Erwachens" ist Jamgon Kongtruls Kommentar zu Chekawa Yeshe Dorjes "Sieben Punkte 
der Geistesübung". Kongtrul gibt klare und präzise Anweisungen, wie die Techniken der 
"Geistesübung" anzuwenden sind, wie man unter allen Umständen intelligent und voller 
Mitgefühl handeln kann, wobei er besonderes Gewicht auf die Anwendbarkeit in 
alltäglichen Situationen legt. Das Buch entstand unter Aufsicht von Gendün Rinpoche.

[1013] Kongtrul III, Jamgön:
Wie die Mitte des wolkenlosen Himmels. Der Mahamudra-Weg der tibetisch-
buddhistischen Kagyü-Schule. Aus dem Tibetischen übersetzt und herausgegeben von Tina 
und Alexander Draszczyk. Mit 5 s/w Fotos und 1 Blockdruck des Ersten Jamgon 
Kongtrul. 129 S. Marpa, Wien 1989.
Im Oktober 1987 besuchte S. E., Jamgon Kongtrul Rinpoche III., die Kagyü-Zentren in 
Österreich und hielt ein Seminar über einen Vajra-Gesang von Lodrö Thaye, dem 1. 
Jamgon Kongtrul Rinpoche (siehe hierzu vorausgehende Einträge). Er legt anhand des 
Originaltextes dar, wie man zur vollkommenen Erkenntnis der Natur des Geistes gelangen 
kann und beschreibt sehr klar diese Mahamudra-Sichtweise.

[1014] Kopp, Hans:
Sechsmal über den Himalaya. Fluchterlebnisse eines Deutschen in Indien und Tibet. 4 
Fotos, 1 Karte im Vorsatz. 242 S. Hermann Klemm, Freiburg/Br. 1955.
Das Buch erschien auch als Sonderausgabe des Europäischen Buchclubs 
Stuttgart/Zürich/Salzburg o. J.; Neuauflage Steiger-Verlag, mit neuen Fotos und Vorwort 
von Fritz Moravec, Berwang/Tirol 1989.— Hans Kopp floh zusammen mit Harrer und 
Aufschnaiter nach Tibet. Er schildert aus seiner Sicht die physischen und psychischen 
Strapazen der Flucht und der ersten Zeit in Tibet. Dabei zeichnet er markant die so 
unterschiedlichen Charaktere von Harrer und Aufschnaiter. Seine Flucht führte über Spiti 
— Guge — Kailash (wo er sich von Harrer und Aufschnaiter trennte) nach Mustang und 
Nepal. Kopp ist wahrscheinlich der einzige Europäer, der von Norden her kommend Nepal 
über Mustang betrat und mit einem Empfehlungsschreiben des Raja von Lo Mantang 
seinen Weg nach Kathmandu fortsetzte.

[1015] Koppe, Reinhard:
Nepal. Arbeitsmaterialien für den landeskundlichen Unterricht. (Verwaltungsprofile. 
Herausgegeben von der DSE und der GTZ. Dokument Nr. 1525 C). 139 S. Deutsch 
Stiftung f Intern. Entwick, Bad Honnef 1988.
Die Verwaltungsstruktur eines fremden Landes zu durchschauen ist meist schwierig und 
der in einem solchen Land Tätige fühlt sich den administrativen Kräften gegenüber meist 
hilflos. Der Band 'Nepal' verbindet Einfühlungsvermögen in die nepalischen Verhältnisse 
mit ausgewogener Kritikfähigkeit. Er führt anschaulich in die Lebensumstände der 
nepalischen Mitarbeiter ein, ohne deren Kenntnis es unmöglich ist, vieles zu verstehen, was 
passiert — oder eben nicht passiert. Breiter Raum wird der Verwaltungs- und Panchayat-
Organisation gewidmet, mit der der ausländische Techniker, ob er will oder nicht, immer 
wieder konfrontiert wird. Die Wirklichkeit der nepalischen Verwaltung zu erfassen, ist 
beinahe so schwierig, wie den Yeti zu finden (Wolfgang Donner).

[1016] Korvin-Krasinski, Cyrill von:
Die tibetische Medizinphilosophie. Der Mensch als Mikrokosmos. (Mainzer Studien zur 
Kultur- und Völkerkunde. 1.). Mit 15 Tabellen auf 5 gefalteten Tafeln, 2 Abb. im Text. 
363 S. Origo, Zürich 1953.
Zweite Auflage 1964.— Pater Cyrill von Korvin-Krasinski studierte in langjähriger 
Zusammenarbeit die tibetische Dreiprinzipienlehre und 'lernte so das der tibetischen 
Medizinphilosophie eigentümliche Bild der hierarchisch aufgebauten Seinsstufen zu 
bewältigen'. Ein nicht einfach zu lesendes Buch, das die burjatisch-mongolische Medizin, 
nicht aber die originär tibetische Medizin bis in ihre verzweigtesten 
mikrokosmisch/makrokosmischen Entsprechungen beschreibt. K. Quecke (Orientalistische 
Literaturzeitung 1955) weist darauf hin, daß der Autor sich auf eine einzige mündliche 
Quelle stützt, nämlich seinen Lehrer, Freund und Gewährsmann Dr. Wladimir N. 
Badmajeff (siehe dazu auch Eintrag W. Badmajeff, Pfullingen 1934), der in Warschau ein 
pharmazeutisches Labor und einen großen Patientenkreis betreute. Dieser erfuhr seine 
Ausbildung in "Östlicher Medizin" im mongolisch-buddhistischen Kloster Aga in 
Transbaikalien, studierte in St. Petersburg und Moskau "Europäische Medizin" und erhielt 
seine Einweisung in "Lamaistischer Medizin"  durch seinen Onkel Petr Alexandrowitch 
Badmajeff (gest. 1923), der nach Angaben von W. A. Unkrig 112 Jahre alt geworden sein 
soll. Wissenschaftsmethodologisch ergeben sich somit erhebliche Bedenken, da sich das 
ganze Opus auf diese eine einzige mündliche Quelle stützt. Das Medizinsystem selbst, mit 
dem der Autor bekannt macht, nimmt seinen Ausgang von der indischen Tridosa-Lehre, 
deren Weiterentwicklung in Tibet und in der Mongolei berücksichtigt wird. Das Alter 
dieses Systems wird nicht erörtert, in seiner jetzigen Form kann es höchstens 100 Jahre alt 
sein. Deshalb ist es auch sehr fraglich, ob man diese Lehre als "tibetisch" ausgeben darf, 
zumal beide Badmajeffs die meiste Zeit in Europa zugebracht haben. Wertvoll ist die 
Einführung von W. A. Unkrig mit einer hervorragenden, auch kommentierten 
Bibliographie zur Primär- und Sekundärliteratur der tibetischen Medizin.

[1017] Korvin-Krasinski, Cyrill von:
Mikrokosmos und Makrokosmos in religionsgeschichtlicher Sicht. Mit 1 Tabelle, 285 S. 
Patmos, Düsseldorf 1960.
Der Titel zum ersten Kapitel lautet: "Der Mensch als Mikrokosmos in der symbolischen 
Anthropologie des tibetischen Lamaismus". Dabei Ausführungen zur indisch-tibetischen 
Vorstellung von der Anatomie des Menschen.

[1017 a] Kozlow (ebenso Koslow), Peter Kuzmitsch (1863-1935):
Biographie siehe Herbert Wotte, Leipzig 1971.

[1018] Koslow, Peter Kuzmitsch:
Die Mongolei, Amdo und die tote Stadt Chara-choto. Aus dem Russischen übersetzt von 
Helmut Sträubig. Textillustrationen von Hasso Seyferth. Mit Frontispiz und 46 Abb., 1 
gefalt. Karte. 424 S. VEB F. A. Brockhaus, Leipzig 1955.
(Mongolija i Amdo mjortwy gorod Chara-choto, Moskau 1947).— Übersetzung der 
ungekürzten Ausgabe von Kozlows Bericht über seine vierte Expedition 1907 bis 1909, 
die unter anderem zum Kokonor See, zum Kloster Kumbum und Kloster Labrang führte. 
Die von Kozlow beschriebenen archäologisch-kunstgeschichtlichen Funde, u. a. frühe 
Thangka-Malereien im tibetischen Stil, stammen von vor 1227, als die Stadt Chara-Choto 
von Dschinghis Khan zerstört wurde. Kozlows Buch, das von Sven Hedin im Vorwort 
wegen seiner Genauigkeit und lebendigen, dabei einfachen und verständlichen Sprache 
gerühmt wird, ist allein schon wegen der vielen Fotografien ein Klassiker der Tibetliteratur. 
Die Expedition war nicht zuletzt deshalb ein Erfolg, weil Kozlow seine 14 
Expeditionsteilnehmer — darunter 4 Akademiker — "so umsichtig und bedachtsam 
auswählte, wie etwa ein Bräutigam die Auserwählte seines Herzens". Im Kloster Kumbum 
Zusammentreffen mit dem 13. Dalai Lama, wobei auch ein oft reproduziertes Foto (S. 
219) entstand.

[1020] Kozlow, Peter Kuzmitsch:
Koslows zentralasiatische Reise 1899 bis 1901. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- 
und Völkerkunde. 81., pp. 178/179). 2 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1902.
Nach kurzen Erwähnungen in Globus 79 (1901), S. 306/307 sowie Globus 77 (1900), S. 
168, mit einem Brief K. vom Oktober 1900, stellt dieser Bericht, dessen Verfasser nicht 
genannt ist, die einzige deutschsprachige Zusammenfassung von Kozlow's Reise 1899 bis 
1901 dar, bei der er, wie viele andere, wohl geplant hatte, Lhasa zu erreichen. Er stieß 
bereits tief nach Osttibet vor, wurde dann aber am Tsatschu-
[Fluß], dem östlichen Quellarm des Mekong, durch die Drohungen der Tibeter am 
weiteren Vordringen gehindert. Bemerkenswert aus politischer Sicht bei dieser etwa zum 
Zeitpunkt der zweiten Sven-Hedin-Expedition durch Tibet durchgeführten Reise sind die 
Berichte Kozlows, daß er stets dann von den Tibetern freundlich aufgenommen wurde, 
wenn er sich als Russe zu erkennen gab, während alles 'Englische' strikt abgelehnt wurde 
und zu Feindseligkeiten führte. "Wie alle russischen Tibetexpeditionen, so hat auch 
diejenige Kozlows nicht ausschließlich wissenschaftliche Zwecke verfolgt; das erhellt 
schon aus den Äußerungen der russischen Presse, die zu 'neuen Thaten' auf diesem Felde 
aufruft", schreibt die Zeitschrift abschließend über diese Reise.

[1021] Kozlow, Peter Kuzmitsch:
Mongolei, Amdo und die tote Stadt Chara-Choto. Die Expedition der Russischen 
Geographischen Gesellschaft 1907-1909. Mit einem Geleitwort von Dr. Sven v. Hedin. 
Hrsg. von Dr. Wilhelm Filchner. Aus dem Russischen übersetzt von Dr. L. Breitfuß und 
Paul Gerhard Zeidler. Mit einem Anhang, 4 Karten, Frontispiz und 128 teils ganzseitigen 
Bildern. 306 S. Neufeld & Henius, Berlin 1925.
(Mongolija i Amdo i mertvii gorod Kara-Khoto. Moskau, 1923).— Es sind zwei 
Titelblätter in diesem Buch gedruckt, das oben gelistete, ebenso aber: "Zur toten Stadt 
Chara-Choto. Die Expedition der Russischen Geographischen Gesellschaft 1907-1909". Es 
handelt sich um einen 'kondensierten' Bericht Kozlows (die vollständige Ausgabe von 
Kozlows Werk erschien in Moskau 1947, die deutsche Übersetzung 1955 — siehe 
nachfolgenden Eintrag). Peter Kuzmitsch Kozlow (1863-1935) begleitete Prschewalskij 
1883/85 auf dessen Expedition, 1889/90 Pewzow zum Kunlun und 1893/95 Roborowski in 
den östlichen Tienschan. Seine eigenen Expeditionen führten ihn wiederholt (1899-1901 
und 1907-1909) in die Wüste Gobi und in die Quellgebiete des Huangho (Osttibet), zuletzt 
auf einer Expedition 1923-26. Insgesamt sechs Reisen durch Zentralasien machten diese 
herausragende Persönlichkeit zu einem der intimsten Kenner Tibets und der Mongolei, 
auch wenn ihm sein Traum, Lhasa zu besuchen, stets verwehrt blieb. Zum Inhalt des 
Buches siehe nachfolgenden Eintrag.

[1023] Krack, Reiner, Voßmann, Hans (Gayaka), und Reissinger, Florian:
Sprachbuch Himalaya. (Reise Know-How. Kauderwelsch Sampler 6.). (Hindi für 
Globetrotter von Rainer Krack; Nepali für Globetrotter von Gayaka Voßmann; Tibetisch 
für Globetrotter von Florian Reissinger). 304 S. Peter Rump, Bielefeld 1987.

[1024] Krämer, Karl-Heinz:
Das Königtum in der modernen nepalesischen Geschichte. Ein Beitrag zum Verständnis 
hinduistischer Politik in Nepal. Mit einer Einleitung von Prof. Dr. Hans-Joachim Klimkeit. 
(Nepal-Report. 4.). 71 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1981.
Das Werk beschäftigt sich mit dem Hinduismus in Nepal und der Rolle des Königs in der 
modernen nepalesischen Geschichte (Abschaffung der Rana-Herrschaft). Politische Lage 
im Lande unter den Königen Tribhuvan und Mahendra. Bedeutung des Pancayat-Systems 
als parteilose Demokratie und Stellung des Königs in der Pancayat-Verfassung.

[1025] Kraft, Eva S:
Zum Dsungarenkrieg im 18. Jahrhundert. Berichte des Generals Funingga. Aus einer 
mandschurischen Handschrift übersetzt und an Hand der chinesischen Akten erläutert. 
(Das mongolische Weltreich. Quellen und Forschungen. 4.). Mit einem Vorwort von Erich 
Haenisch. 1 Karte. 191 S. VEB Otto Harrassowitz, Leipzig 1953.
Behandelt die Ereignisse von 1715 bis 1724 betreffend den chinesischen General Funingga, 
der sich mit dem Einfall der Dsungaren nach Tibet auseinandersetzten mußte.

[1026] Kreide, Ingrid:
Tibetische Traditionen und ihr moderner Wandel in der Thangka-Malerei der Tamang in 
Nepal. (Dissertation, Philosoph. Fakultät Universität Köln). 192 S. Universität, Köln 1988.

[1027] Kreitner, Gustav:
Das tibetanische Hochland. (Das Ausland. Ueberschau der neuesten Forschungen auf dem 
Gebiete der Natur-, Erd- und Völkerkunde. 54., pp. 781-784, 807-814). 12 S. Cotta'sche 
Buchhandlung, Stuttgart 1881.
Ein kulturhistorischer Überblick, mit vielen ethnologisch interessanten Details.

[1028] Kreitner, Gustav:
Der Kukunor und seine Umgebung. (Deutsche Geogr. Blätter, Bremen, III/IV., pp. 189-
206). 18 S., Bremen 1881.
Über die Mythen der Entstehung dieses 'Heiligen Sees', vor allem aber ausführliche 
geographische Beschreibung des Kokonor, zudem Flora und Fauna, menschliche 
Besiedlung und politischer Status der Region.

[1029] Kreitner, Gustav:
Im fernen Osten. Reisen des Grafen Bela Széchenyí in Indien, Japan, China, Tibet und 
Birma in den Jahren 1877-1880. Mit 200 Original- Holzschnitten und 3 gefalt. Karten. 
1013 S. Alfred Hölder, Wien 1881.
Graf Széchenyí (1837-1918) gelangte von China kommend an die Grenze und in die 
Grenzgebiete von Tibet, doch wurde ihm — wie vielen anderen — die Weiterreise nach 
Lhasa verwehrt. Er besuchte auch das Kloster Kumbum. Für die wissenschaftlichen 
Ergebnisse dieser Reise siehe Graf Széchenyí, Wien 1893/99 (mit Arbeiten von G. Kreitner 
und L. Lóczy). Wesentlich Neues wurde wohl nicht entdeckt, doch werden gerade aus 
Osttibet ethnologische Details und abenteuerliche Begebenheiten sehr lebendig und 
unterhaltsam beschrieben. Ausdrucksstarke Abbildungen, die allein das Buch zu einem 
Schatz machen.

[1030] Kreitner, Gustav:
Siehe auch Széchenyi, Graf Béla, Wien 1893/99.

[1031] Kremb, Jürgen:
Reportagen aus China. Einblicke in die Volksrepublik, Taiwan, Hongkong und Tibet. Mit 
61 s/w Abb., 237 S. Junius, Hamburg 1987.
Ein Reporter der Berliner Zeitung taz durchreist 1984 die im Titel angesprochenen 
Gebiete; für Tibet das Kapitel 'Chinas Kolonialismus im Gottesstaat. Die "autonome 
Provinz" Tibet' (S. 39 ff.).

[1032] Krengel, Monika:
Sozialstrukturen im Kumaon. Bergbauern im Himalaya. (Beiträge zur Südasienforschung. 
124.). Mit 12 Abb. auf 6 Tafeln. 315 S. Franz Steiner, Stuttgart 1989.
Verwandtschaft und Gabentausch bilden zentrale Themen dieses Buches. Wie in diesem 
Rahmen Politik gemacht wird und das Spannungsfeld, in dem exzessives Tauschgebaren 
und akribisches Egalitätsdenken mit einer streng hierarchischen Ordnung zusammentreffen, 
wird als Ergebnis umfangreicher Feldforschung von 1983/84 beschrieben. Dabei wurde die 
Autorin (nach Erlernen der Hindisprache) im Dorf in einen Brahmanenhaushalt und in diese 
Kaste integriert. Rekonstruiert wird in diesem Buch die "soziale Struktur" eines 
abgelegenen Dorfes in den Vorbergen des Himalaya, welches bislang noch weitgehend 
Fremdeinflüsse abgewehrt hat.

[1033] Kretschmar, Andreas:
'Brug pa kun legs. Das wundersame Leben eines verrückten Heiligen. (Beiträge zur 
Zentralasienforschung. 5.). 24 Tafeln mit Faksimiles im Anhang, Text 184 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1981.
Eine der bemerkenswertesten Gestalten der tibetischen Geschichte ist der wandernde 
Yogin und Dichter 'Brug-pa kun-legs (1455-1529). Mehrere Biographien dieses "smyon-
pa" sind bekannt: Die hier vorgelegte Übersetzung ist die der wohl frühesten Biographie, 
möglicherweise verfaßt von seinem Neffen Mi-pham che-dbang bstan-'jin (1574-1643). Die 
hervorragende Übersetzung interessiert auch Religionshistoriker, die sich mit dem 
Phänomen des 'Religiösen Wahnsinns' beschäftigen (nach Per Kvaerne, Acta Orientalia 
1984).— Für die Übersetzung einer späteren Biographie siehe Keith Dowman "Der heilige 
Narr", München 1982.

[1034] Kretschmar, Monika:
Märchen, Sagen und Schwänke vom Dach der Welt. Tibetisches Erzählgut in Deutscher 
Fassung, Band 2. Erzählungen westtibetischer Viehzüchter, gesammelt und ins Deutsche 
übertragen. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 2.). 330 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1982.
Es werden 67 Erzählungen übertragen, vorwiegend aus dem Viehzüchtergebiet im 
Südwesten Tibets.

[1035] Kretschmar, Monika:
Märchen und Schwänke aus Mustang (Nepal). (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 
7.). In Zusammenarbeit mit Angya Gurung. 328 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. 
Augustin 1985.
Es werden 63 Erzählungen aus Mustang (Lo) und den südlich angrenzenden Gebieten 
(Muktinath) wiedergegeben, wie sie im Herbst 1983 vor Ort aufgenommen werden 
konnten. Eine Vielzahl der Gestalten und Gegenstände ist typisch für den tibetischen 
Kulturraum, so etwa die Vorstellung von einer 'Außenseele' oder die häufigen Schlangen- 
und Wassergottheiten.

[1036] Kretschmar, Monika:
Erzählungen und Dialekt der Drokpas aus Südwest-Tibet. (Beiträge zur tibetischen 
Erzählforschung. 8.). 596 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1986.
Es werden 20 Erzählungen in phonologischer Verschriftung und wörtlicher Übersetzung 
vorgestellt, und zwar eines bislang nicht bekannten tibetischen Dialektes, des der 
tibetischen Viehzüchter (Drokpas). Diese verließen 1959/61 ihre tibetische Heimat und 
leben heute im Flüchtlingslager Tashi Palkhyel bei Pokhara in Nepal. An den 
sprachwissenschaftlichen Teil (Phonologie, Morphologie, Phonetik und Syntax) schließen 
sich das Textmaterial und die Übersetzung an.

[1037] Kröger, Theodor:
Sturm über dem Himalaja. Roman. 379 S. Rabenstein, Salzburg 1950.
Auch Deutscher Buchklub, Bochum 1951.— Ein tibetischer Staatsmann, der sein Leben 
dem Aufstieg seines Volkes widmet und durch die Entdeckung eines neuen Edelmetalles 
weltbewegende Konflikte heraufbeschwört, muß zwischen persönlichem Ehrgeiz und 
Verzicht wählen. Der einzige mir bekannte 'Science Fiction' Roman, dessen Handlung in 
Tibet spielt.

[1038] Kruparz, Heinz:
Shisha Pangma. Reisebilder aus Indien, Nepal und Tibet. Geleitwort von Prof. Dr. Wilhelm 
Filchner. Mit 95 s/w Fotos, 8 Farbbildern und 2 Karten. 192 S. Kremayr & Scheriau, Wien 
1954.
Kruparz, Student der Geologie aus Wien, berichtet von seinen Reiseerlebnissen. Den 
Shisha Pangma sah er lediglich aus der Ferne. Der lebendig geschriebene Bericht eines 
Individualisten, der mit dem Motorrad nach Kashmir fährt, in Nepal eine Audienz beim 
König erhält, in tibetischen Klöstern nächtigt. Wie Filchner im Geleitwort schreibt: Er 
sieht, erkennt und deutet nicht nur Basalte und Kontaktgneise, sondern auch Landschaft, 
Klima, Tiere, Menschen, Arbeit, Schmerz und Lust.

[1039] Kubiena, Klaus:
Abenteuer Himalaya. Herausgegeben von der Österreichischen Himalaja-Gesellschaft. 
Vorwort von Herbert Tichy. Bildzusammenstellung und Bildlegenden von Egbert Eidher 
und Erich Vanis. Mit 101 s/w Bildern auf Tafeln. 110 S. Verlag für Jugend und Volk, 
Wien/München (1968).
Überwiegend als Bildband zu bezeichnen, dabei etwa 2/3 der Aufnahmen über Land und 
Leute, eindrucksvoll in s/w Technik, dokumentiert. Die meisten Bilder stammen aus Nepal.

[1040] Kuby, Clemens:
Das alte Ladakh. Das Buch zum Film. (Goldmann Sachbuch. TB 11402). Mit 45 Abb. 
(Fotos von Gabriele Wengler). 222 S. Goldmann, München 1988.
Das Buch zum gleichnamigen Film, der 1987 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet 
wurde.

[1041] Kucher, Walter:
Tibet — Landeskunde. Land — Volk — Geschichte — Kultur. (Ost-West Begegnung. 4.). 
Mit einem Geleitwort von Heinrich Harrer. Zur Ausstellung '7 Jahre in Tibet' im 
Asieninstitut 1959. Einige Zeichnungen und Abb., 44 S. In Komm. Siebenberg, 
Frankenau/Hessen 1959.
Erschien auch bei der Schweizer Tibethilfe, Solothurn o. J. (27 S.).

[1042] Künzle, Alex und Scheibler, Giovanni:
Bhaktapur: Mittelalterliche Stadt in Nepal. Mit Skizzen, Zeichnungen und s/w Fotos. 1 
Faltplan. 93 S. Vlg Fachvereine schweiz. Hochschul, Zürich 1977.

[1043] Kuhle, Matthias (Hrsg):
Internationales Symposium über Tibet und Hochasien vom 8. bis 11. Oktober im 
Geographischen Institut der Universität Göttingen: Vorträge und Diskussionen. (Göttinger 
Geograph. Abhandl. 81.). Mit 135 Abb., 248 S. Goltze, Göttingen 1986.
Das Buch behandelt in 4 Teilen die folgenden Bereiche: Teil 1: Gletscher und 
Gletscherbewegungen sowie die Seen in Tibet. Teil 2: Erdbewegungen und Erosion, auch 
in Nepal. Teil 3: Wetter, Klima und Morphologie der Hochsteppe. Teil 4: Vegetation und 
Kulturlandschaft, Hochgebirgswald, Besiedlung.

[1044] Kuhn, Alice S:
Heiler und ihre Patienten auf dem Dach der Welt. Ladakh aus ethnomedizinischer Sicht. 
(Medizin in Entwicklungsländern. 25.). 4 Karten, mehrere Tabellen. 296 S. Peter Lang, 
Frankfurt/M. 1988.
Zwischen 1979 und 1982 konnte die Autorin mehrmals, oft über Monate, in Ladakh und 
einen Winter abgeschlossen in Zanskar im Rahmen ihres Medizinstudiums an dortigen 
Krankeneinrichtungen famulieren, teils in Feldforschung, um das traditionelle 
Gesundheitssystem zu untersuchen. Der medizinische Pluralismus (östlich-westlich) 
einschließlich der "religiös-magischen Heiler" und der Orakelheiler werden ebenso 
dargestellt, oft mit eindrucksvollen Krankengeschichten, wie die sozioökonomischen 
Strukturen, in die die sehr verschiedenartigen Gesundheitssysteme eingebunden sind. 
Umfangreiches Glossar und Bibliographie.

[1045] Kuhn, Ernst:
Ueber Herkunft und Sprache der transgangetischen Völker. (Festrede zur Vorfeier des 
Allerhöchsten Geburts- und Namensfestes Seiner Majestät des Königs Ludwig II., gehalten 
in der öffentl. Sitzung der k. Akademie der Wissenschaften zu München am 25. Juli 1881). 
22 S. Verlag der k. b. Akademie, München 1883.
Über Eigentümlichkeiten, Verwandtschaften, Sprachstämme und ihre frühen Erforscher, u. 
a. auch des Tibetischen mit Eingehen auf die Arbeiten von Csoma de Körös, Hodgson, 
Lepsius und Schiefner, so daß das Tibetische in dieser Arbeit einen fast zentralen 
Stellenwert erhält.

[1046] Kuhn, Isobel:
Nester über dem Abgrund. Halbtibetische Randvölker: Das Volk der Lisu. Aus dem 
Amerikanischen übersetzt von E. Baumann.  Mit Karte im Vorsatz. 241 S. China Inland 
Mission, Merlingen/Bern 1950.
(Englischer Titel nicht gegeben. Erstausgabe USA 1947; England 1949).— Seit 1936 
missioniert das Ehepaar Kuhn bei den Lisu-Bergstämmen am Oberlauf des Salween, einer 
geographisch wie ethnologisch äußerst schwierigen Region (siehe Brunhuber, Berlin 
1912). Zwar viel Missionsgedanken, doch auch manch ethnologisch interessanter Einblick 
in diese heute wie eh und je unzugängliche tibetische Grenzregion.

[1047] Kuroda, S(hinto):
Mahayana. Die Hauptlehren des nördlichen Buddhismus. Aus dem englisch-japanischen 
Original übersetzt von K. B. Seidenstücker. 49 S. Buddhistischer Missions-Verlag, Leipzig 
1904.
(Outlines of the Mahayana, as tought by Buddha. Asakusa, Tokyo 1893).— Erschien auch 
in BVB Nr. 15, Oskar Schloß, München Neubiberg. Das Buch diente als "Buddhistische 
Missionsschrift" für die andersgläubigen Teilnehmer an dem großen Religions-Kongreß in 
Chicago.

[1048] Kyabje Song Rinpoche:
Siehe Song Rinpoche, Hamburg 1981.

[1049] Laforêt, Claude:
Siehe A. Borromée, München 1984.

[1050] Lalitavistara:
Siehe Salomon Lefmann, Berlin 1874; Friedrich Weller, 1915; Anton Schiefner 1848/50.

[1051] Lall, Kesar:
Märchen, Sagen und Legenden aus Nepal. Gesammelt und niedergeschrieben von Kesar 
Lall. Übersetzt und bearbeitet von Martin Lutterjohann. Mit Glossar. 208 S. Mikado, 
Lahnau-Atzbach 1980.
Eine mit 78 Märchen und Erzählungen recht umfangreiche Sammlung, nicht religiös 
bestimmt, sondern eher den Märchen der Gebrüder Grimm vergleichbar — doch aus einem 
so ganz anderen Kulturkreis. Drei Märchentitel sollen dies beispielhaft vermitteln: "Der 
Froschsohn", "Wie die Yetis sich selbst töteten" oder "Das Wasser des Lebens".

[1052] Lanckoronski, Karl Graf:
Rund um die Erde 1888-1889. Geschautes und Gedachtes. Mit 2 farb. Faltkarten (lose) 
und Holzstich-Vignetten. Ausführliches Register. 513 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 
Stuttgart 1891.
Eine Weltreise "auf bekannten Pfaden, ohne Jagdabenteuer und räuberische Überfälle", wie 
der Autor eingangs bemerkt, aber als persönliches Erlebnis, etwa von Darjeeling und 
Kalimpong. Ende des 19. Jhs. ein lesenswertes Zeitdokument, mit Reflexionen zu Tibet, 
Nepal, Sikkim und Bhutan. Lebendige Schilderung von Land und Leuten, den 
verschiedenen Himalaya-Bewohnern, von lamaistischen Klöstern, westlichen Missionaren, 
von Polizei und vom Bazartreiben. Speziell die vielfältigen Interaktionen zwischen 
weltlicher Macht (Engländern), westlichen Missionaren und lamaistischen Klöstern geben 
der Schilderung dieses Reiseabschnitts (S. 180-212) ihren historischen Wert.

[1053] Landaw, Jonathan:
Das falsche Ich. 16 S. Aryatara Institut, Arnstorf 1983.
Im Osterkurs 1983 des Aryatara-Institutes behandelt Landaw die 12 Glieder des 
Entstehens in Abhängigkeit (Pratityasamutpada). Dieser Text ist eine Übersetzung seines 
englischen Vortrages zum ersten Glied — der Unwissenheit.

[1053 a] Landor, Henry Savage (1865-1924):
Auf verbotenen Wegen. Reisen und Abenteuer in Tibet. Mit 202 Abb., 8 Chromotafeln 
(davon 1 auf Einband montiert), und 1 mehrfach gefalt. farbige Karte. 511 S. F. A. 
Brockhaus, Leipzig 1898.
Das Werk erlebte mehrere Neuauflagen, 10. Aufl. 1923. Gekürzte Fassung 159 S. (Reisen 
und Abenteuer. 22.), Leipzig 1923.— Das Buch schildert die abenteuerliche Reise einer 
schillernden Figur des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Landor reiste 1897 mit 30 Begleitern 
von Süden her nach Tibet, wurde gefangengenommen und von Mönchen gefoltert. Viele 
seiner Erlebnisse werden bezweifelt. Spannend geschrieben, oft egozentrisch, in vielfacher 
Hinsicht ein Dokument der Zeit. Seine Freilassung aus tibetischer Gefangenschaft verdankt 
er — so berichtet er zumindest — der Tatsache, daß seine Finger etwas höher 
zusammengewachsen waren (Schwimmhaut) und in Tibet das Leben von Menschen mit 
diesem Zeichen durch Zauber geschützt ist. Was er an geographischen Erkenntnissen 
berichtete, wurde von Anfang an als unglaubwürdig angesehen, so etwa seine 
Ausführungen über den Manasarovar-See. Ob er wirklich je dort war ? Das meiste muß 
damals wie heute als "Phantasieprodukt" eines geltungssüchtigen Mannes interpretiert 
werden. Seine Zeichnung vom heiligen Berg Kailash beweist eindeutig, daß er niemals dort 
war.

[1054] Landor, Henry Savage:
Henry Savage Landors mißglückte Tibetreise. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- 
und Völkerkunde. 74., pp. 323-325). 3 S., Braunschweig 1898.
Ausführliche und kritische Rezension des 500 Seiten dicken Buches über einen 
zweimonatigen Aufenthalt in Tibet. Geographisch hat Landor trotz seiner vehementen 
gegenteiligen Behauptungen nichts Neues gebracht.

[1055] Landor, Henry Savage:
Landor's Reise in Tibet. (Oesterreichische Monatsschrift für den Orient. 24., Heft 12, pp. 
135-138). 4 S. K. K. Oesterreich. Handels-Museum, Wien 1898.
Wohlwollende Rezension von 'Auf verbotenen Wegen. Reisen und Abenteuer in Tibet'. Es 
wird Landor jedoch eine nicht unerhebliche Naivität vorgeworfen. Die Rezension faßt den 
— so er wirklich so erlebt wurde — ethnologischen Kern des Buches gut zusammen.

[1056] Landor, Henry Savage:
Der wilde Landor. Das Maler- und Forscherleben A. H. Savage Landors. Von ihm selbst 
erzählt. Mit Frontispiz, 28 Abb. auf 11 Tafeln, 4 farb. Tafeln. 391 S. F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1926.
Henry Savage Landor (1865-1924), von Beruf Weltreisender und Abenteurer, war eine 
schillernde Figur. In seiner Autobiographie findet man interessante Bilder seiner 
Tibetreisen. Seine wichtigste Reise führte ihn 1897 bis "in die Provinz Lhasa". Seine 
exakten Angaben sind stets mit großer Vorsicht zu verwerten, vieles gilt als 
"münchhausenhaft", manches ist überprüfbar erfunden!
 
[1058] Landor, Henry Savage und Hedin, Sven:
Auf unbekannten Wegen. Reisen in Tibet und in den Wüsten Mittelasiens. Berichte von 
Henry S. Landor und Sven Hedin. Herausgegeben von O. Janke. Mit 11 s/w Bildern. 176 
S. "Heimat- und Welt" Wilhelm Weicher, Berlin 1911.
Gekürzte Fassung von Landors 'Auf verbotenen Wegen', sowie Hedins Werken  'Durch 
Asiens Wüsten', 'Im Herzen von Asien', 'Abenteuer in Tibet' und 'Transhimalaja'.

[1059] Lange, Kristina:
Die Werke des Regenten Sans rgyas rgya mc'o (1653-1705). Eine philologisch-historische 
Studie zum tibetischsprachigen Schrifttum. Beigelegt 1 gefalt. Tafel. (Veröffentl. des 
Museums für Völkerkunde zu Leipzig. 27.). 254 S. Akademie-Verlag, Berlin 1976.
Vom Standpunkt des Marxismus-Leninismus ausgehende Arbeit über den großen 
Regenten Sans rgyas rgya mtsho und dessen Werke. Er regierte Tibet von 1679 bis 1703. 
Das erste Kapitel handelt über 'Die Genese und Funktion des dGe lugs pa-Regenten'.

[1060] Langen, Dietrich:
Archaische Ekstase und asiatische Meditation mit ihren Beziehungen zum Abendland. 
(Schriftenreihe zur Theorie und Praxis der Psychotherapie. 3.). Mit 12 s/w Abb. im 
Anhang. 128 S. Hippokrates, Stuttgart 1963.

[1061] Langley, Bob:
Östlich des Everest. Ein moderner Abenteuerroman. (Ullstein Abenteuer, TB 21022). Aus 
dem Amerikanischen übersetzt von Hannes Goebel. 240 S. Ullstein, Frankfurt.M/Berlin 
1986.
(East of Everest. 1984).— Die chinesische Besetzung Tibets, CIA-Aktivitäten im 
Himalaya und der Schmuggel durch das unwegsame Gebiet zwischen Indien und China 
bilden den farbenprächtigen Hintergrund zu dieser spannenden Story um eine junge 
Fernsehproduzentin aus England, die ihren verschollenen Mann am Fuße des höchsten 
Berges der Welt wiederfinden soll (Covertext).

[1062] Lati Rinpoche und Hopkins, Jeffrey:
Stufen zur Unsterblichkeit. Tod, Zwischenzustand und Wiedergeburt im tibetischen 
Buddhismus. Mit einem Vorwort des 14. Dalai Lama. (Diederichs Gelbe Reihe. 41. 
Tibet.). Aus dem Amerikanischen übersetzt von  Matthias Dehne. 159 S. Eugen 
Diederichs, Köln 1983.
(Death, Intermediate State and Rebirth in Tibetan Buddhism. Rider and Company, London 
1979).—  2. deutsche Auflage, Köln 1987. Aus der Einleitung: "Der Text ist die 
Übersetzung von 'Leuchte, die die Darstellung der drei grundlegenden Körper — Tod, 
Zwischenzustand und Wiedergeburt — vollständig erhellt', verfaßt von Yang-dschenga-
wä-lo-drö, einem gelehrten Yogin des Gelugpa-Ordens aus dem 18. Jahrhundert."  Das 
Werk ist eine Abhandlung über das höchste Yoga-Tantra aus dem Guhyasamaja-Zyklus 
und erklärt Nagarjunas Interpretation, wie sie von Tsong-kha-pa dargelegt wurde.

[1063] Lauf, Detlef Ingo:
Tibetica. Illustrierte Ausstellungskataloge der Fa. Schoettle, Ostasiatica, Stuttgart. Nr. 1 
und 2 (1968), 3 (1969), 14, 16 und 17 (1971), 18, 20 und 21 (1972), 22-25 (1973), 27 und 
28 (1974), 29-31 (1975), 32-34 (1976), 35 (1977), 36 (1978), 37 (1979), 38 (1980), 39 
(1981). Schoettle Ostasiatica, Stuttgart 1968-81.
Diese Kataloge erschienen in unregelmäßiger Folge, die Numerierung bezieht sich auf die 
Folge der Verkaufs-Ausstellungen, zu denen nur teilweise Kataloge herausgegeben 
wurden, weshalb nicht alle Nummern besetzt sind. Die z. T. zweisprachigen 
(deutsch/englisch) Kataloge sind für Wissenschaftler, Sammler und Liebhaber tibetischer 
Kunst und Kultur aufgrund ihrer insgesamt 171 farbigen und 963 s/w Abbildungen von 
Thangkas, Skulpturen und Ritualgegenständen, sowie deren wissenschaftlicher 
Kommentierung durch D. I. Lauf eine unentbehrliche Materialsammlung für 
ikonographische und kunsthistorische Studien. (Zusammengestellt und redigiert von 
Joachim Baader, München).— Tibetica 1: Vorwort F. Kußmaul, mit Einführung in Kunst 
und Geschichte des tibetischen Buddhismus. 36 Farbabb., 88 s/w Abb von Thangkas, 
Bronzen, Ritualgegenständen und Teppichen. März 1968.— Tibetica 2: 4 Farbabb., 2 s/w 
Abb. von Thangkas. Mit kurzer Einführung in die Religionen Tibets und Nepals, sowie in 
die tantrischen und esoterischen Religionen im Spiegel der Kunst. Herbst 1968.— Tibetica 
3: 1 Farbabb., 12 s/w Abb., z. T. mit ausführlichen Beschreibungen. Herbst 1969.— 
Tibetica 14: Broschüre "Eine Bildlegende zur Erläuterung des Pfades der großen Befreiung 
nach dem goldenen Rosenkranz der wunderbaren Taten des kostbaren Guru 
Padmasambhava". Mit 3 s/w Abb., Januar 1971.— Tibetica 16: Broschüre. Ohne Abb., nur 
Kurzbeschreibungen der Ausstellungsobjekte. Juli 1971.— Tibetica 17: Broschüre. Mit 6 
s/w Abb. und ausführlichen Beschreibungen der Abb., sonst nur Kurzbeschreibung der 
Ausstellungsobjekte. Oktober 1971.— Tibetica 18: Broschüre. 12 s/w Abb. von Thangkas 
und Bronzen mit ausführlichen Beschreibungen, sonst nur Kurzbeschreibung. Februar 
1972.– Tibetica 20: "Die buddhistische Skulptur in Indien und ihr Einfluß auf die Kunst 
von Indien. Deutsch-Englisch. Mit 2 farb. und 18 s/w Abb. Juli 1972.— Tibetica 21: 
Broschüre. Mit 5 s/w Abb, sonst nur Kurzbeschreibung der Ausstellungsobjekte. Oktober 
1972.— Tibetica 22: Mit 46 s/w. Abb. von Thangkas, Bronzen und Ritualgegenständen. 
Februar 1973.— Tibetica 23: Mit 68 s/w Abb. von Thangkas, Bronzen und 
Ritualgegenständen. Mai 1973.— Tibetica 24: Mit 50 s/w Abb. von Thangkas, Bronzen 
und Ritualgegenständen. Juli 1973.— Tibetica 25: Mit 57 s/w Abb. von Thangkas, 
Bronzen und Ritualgegenständen. Deutsch-Englisch. Oktober 1973.— Tibetica 27: Mit 41 
s/w Abb. von Thangkas, Bronzen und Ritualgegenständen. Deutsch-Englisch. Mai 1974.— 
Tibetica 28: 1 farb. Abb., 43 s/w Abb. von Thangkas, Bronzen und Ritualgegenständen. 
Deutsch-Englisch. Oktober 1974.— Tibetica 29: Mit 76 s/w Abb. von Thangkas, Bronzen 
und Ritualgegenständen. Deutsch-Englisch. Februar 1975.— Tibetica 30: 4 farb. Abb., 62 
s/w Abb. von Thangkas, Bronzen und Ritualgegenständen. Deutsch-Englisch. Mai 1975.— 
Tibetica 31: Mit 50 s/w Abb. von Thangkas und Bronzen. Deutsch-Englisch. Oktober 
1975.— Tibetica 32: 6 farb. Abb., 29 s/w Abb. von Thangkas. Deutsch-Englisch. Februar 
1976.— Tibetica 33: Mit 51 s/w Abb. von Thangkas, Bronzen und Ritualgegenständen. 
Deutsch-Englisch. Mai 1976.—
Tibetica 34: Mit 39 s/w Abb. von Thangkas und Bronzen. Deutsch-Englisch. Oktober 
1967.— Tibetica 35: 17 farb. Abb., 71 s/w Abb. von Thangkas, Bronzen und 
Ritualgegenständen. Deutsch-Englisch. Februar 1977.— Tibetica 36: 15 farb. Abb. und 58 
s/w Abb. von Thangkas und Bronzen. Deutsch-Englisch. Juni 1978.— Tibetica 37: 34 
farb. Abb. und 47 s/w Abb. von Thangkas, Bronzen und Ritualgegenständen. Deutsch-
Englisch. April 1979.— Tibetica 38: 26 farb. Abb. und 24 s/w Abb. von Thangkas und 
Bronzen. Deutsch-Englisch. Oktober 1980.— Tibetica 39: Mit 25 farb. und 17 s/w Abb. 
von Thangkas und Bronzen, u. a. mit einem Beitrag: "Thangkas und Bronzen der Bon 
Religion". Deutsch-Englisch. Februar 1981.

[1066] Lauf, Detlef Ingo:
Das Erbe Tibets. Wesen und Deutung der buddhistischen Kunst von Tibet. Mit 86 farb. 
Abb. auf Tafeln und 18 s/w Textabb. 231 S. Kümmerly & Frey/BLV, Bern/Wien/München 
1972.
Dritte Auflage 1976. Auch Sonderausgabe der Schweizerischen Tibethilfe Luzern, sowie 
ABC Buchclub Wien (1974).— Kaum ein Bereich der tibetischen Kultur, Literatur und 
Kunst ist nicht intensiv durch die buddhistische Lehre geprägt worden. Am Ende dieser 
langen Entwicklung findet man eine von der tibetischen Religion gänzlich duchdrungene 
und belebte, einmalige und charakteristische Kunst. Das Buch von D. I. Lauf erläutert das 
Wesen des tibetischen Buddhismus und ermöglicht — von diesen Kenntnissen ausgehend 
— ein tieferes Verständnis des Lamaismus (Wesen und Werden des Lamaismus; Geheime 
Offenbarung der tibetischen Kunst; Bild der Buddhas und Bodhisattvas; Mystik in der 
tibetischen Kunst; Schutzgottheiten, Große Meister und Heilige in Tibet). "Es handelt sich 
also bei diesem schönen Buch nicht um eine — historische oder stilkritische — 
Kunstgeschichte, sondern um die Hinführung zu jener Vorstellungswelt, von der die 
tibetisch-buddhistische Kunst getragen ist. Der eigenständige Charakter des Buches liegt 
im Interesse an den alten, nicht-reformierten Schulen des Lamaismus. Eine künftige 
Geschichte der tibetischen Kultur und Kunst wird diese Komponente bevorzugt beachten 
müssen, weil mit ihr das spezifisch Tibetische am sogenannten Lamaismus in besonderer 
Weise zutage tritt" (nach Siegbert Hummel, in 'Tibet im Exil' 1972).

[1067] Lauf, Detlef Ingo:
Das Bild als Symbol im Tantrismus. Die indischen Tantras als praktische Führer zur 
seelischen Ganzheit des Menschen. (Welt der Bilder. III.). Mit 72 (davon 8 farb.) Abb., 76 
S. Heinz Moos, München 1973.
Der Autor schreibt im Vorwort: "Der Tantrismus kann und soll keine Heilslehre im Sinne 
einer Offenbarung oder eines Glaubenssatzes sein, da er den Menschen nur lehrt, in dieser 
Welt und trotz ihrer negativen Aspekte um so bewußter und realer zu leben und diese zu 
erleben. Das Ziel ist, in dieser Welt des Maya das Transzendente zu erahnen, und es, 
gemessen an den ihm entgegenstehenden realen Dingen und Bindungen, zu pflegen".— 
Weit über den im Titel angesprochenen indischen Tantrismus hinaus werden auch der 
buddhistische Tantrismus (S. 32 ff) mit der tantrischen Tradition in Tibet und die 
tantrischen Elemente in der Bon-Religion Tibets bearbeitet.

[1068] Lauf, Detlef Ingo:
Geheimlehren tibetischer Totenbücher. Jenseitswelten und Wandlung nach dem Tode. Ein 
west-östlicher Vergleich mit psychologischem Kommentar. Mit einem Vorwort von 
Frederic Spiegelberg. 26 Abb. und 21 Tabellen u. Übersichten im Text, 12 (4 farb.) Tafeln. 
288 S. Aurum, Freiburg i. Br. 1975.
Dritte Auflage 1981.— Aus der reichen Tradition tibetischer Geheimlehren werden alle 
Nachtod-Visionen gezeigt, die — Abbild tiefster Lebenserkenntnisse tibetischer Gurus — 
über den Tod hinaus in mögliches neues Leben führen. Vielseitiges, bisher unbekanntes 
Bildmaterial zu den Initiationen des Totenrituals.

[1069] Lauf, Detlef Ingo:
Symbole. Verschiedenheit und Einheit in östlicher und westlicher Kultur. 268 S. Insel, 
Frankfurt/M 1976.
Zweite Auflage 1981.

[1070] Lauf, Detlef Ingo:
Verborgene Botschaft tibetischer Thangkas. Bildmeditation und Deutung lamaistischer 
Kultbilder. Secret Revelation of Tibetan Thangkas. Picture Meditation and Interpretation 
of Lamaist Cult Paintings. Text deutsch und englisch. Mit 60 (davon 14 farbigen) Abb., 
167 S. Aurum, Freiburg i. Br. 1976.
Die Thangkas stammen aus der John Gilmore Ford Collection, Baltimore/USA. Hilfreiches 
ikonographisches Nachschlagewerk.

[1071] Lauf, Detlef Ingo:
Mandalas of the Queen of Ladakh. Blockdrucke aus Ladakh. 28 Original-Abdrucke. 76 S. 
Kossodo, Anieres 1978.
Es handelt sich um die Ausgabe der königlichen Sammlung der Rani von Ladakh, d. h. der 
Blockdrucke der Mandalas aus dem Königshaus von Ladakh. Es wurden je 300 Exemplare 
(deutsch, englisch, französisch) auf tibetischem Papier hergestellt. Alle Übersetzungen aus 
dem Tibetischen und die Kommentare stammen von D. I. Lauf.

[1072] Lauf, Detlef Ingo:
Eine Ikonographie des tibetischen Buddhismus. Mit ganzseitigen Abb. auf 8 Farbtafeln und 
81 s/w Tafeln. Text 92 S. ADEVA, Graz 1979.
Lauf erläutert die reiche Bilderwelt und Symbolik der Tibeter anhand von Wandmalereien, 
Bronzen, Miniaturen und Thangkas und ermöglicht auch dem Laien einen Einstieg in den 
Formenreichtum der religiösen Kunst des Himalaya-Raumes. Eines der wenigen 
Ikonographie-Nachschlagewerke für Darstellungen tibetischer Thangkas, wenn leider auch 
vorwiegend auf s/w Tafeln.

[1089] Laufer, Berthold (1874-1934):
Lebenslauf und Bibliographie siehe Hartmut Walravens, Wiesbaden 1976.

[1073] Laufer, Berthold:
Klu 'bum bsdus pai snin po. Eine verkürzte Version des Werkes von den Hunderttausend 
Naga's. Tibetischer Text mit graphischen und kritischen Erläuterungen. (Inaugural-
Dissertation, Philosoph. Fakultät der Universität Leipzig). 37 S. Gebr. Unger, Berlin 1897.
Der 1874 in Köln geborene Berthold Laufer stellt eine der herausragenden 
Persönlichkeiten der deutschen Tibetologie dar. In seiner Vita beschreibt er sein Studium in 
Berlin und Leipzig, wobei er semitische Sprachen, Persisch, Sanskrit, Pali und Geschichte 
des Buddhismus, Malaisch und später konzentriert Chinesisch, Manju, Mongolisch, 
Tibetisch und Japanisch belegte. Zu inhaltlichen Einzelheiten des in der Promotionsarbeit 
bearbeiteten Textes siehe nachfolgenden Eintrag.

[1074] Laufer, Berthold:
Klu 'bum bsdus pai snin po. Eine verkürzte Version des Werkes von den Hunderttausend 
Naga's. Ein Beitrag zur Kenntnis der tibetischen Volksreligion. Einleitung, Text, 
Übersetzung und Glossar. (Mém. de la Société Finno-Ougrienne. 11.). 120 S. Société 
Finno-Ougrienne, Helsingfors 1898.
Das tibetische Manuskript erhielt B. Laufer aus dem Nachlaß des 1891 in Leh früh 
verstorbenen Missionars, Arztes und Tibetforschers Dr. Karl Marx. Es handelt sich um 
einen Bon-Text, von dem Laufer ausführt, daß die hauptsächlichen Gedankenreihen, vor 
allem die zahlreichen in Vers und Prosa niedergelegten Vorstellungen, als 'animistisch' 
bezeichnet werden können. Er diskutiert die Schwierigkeiten bei der Deutung und die 
Unzulänglichkeiten unseres Wissens um die vorbuddhistische Bon-Religion. Der von 
Laufer übersetzte und kommentierte Text ist trotz seiner Kürze vollständiger als die 
Schiefner'sche Version, da er außer dem weißen auch ein schwarzes und ein buntfarbiges 
Naga-Hunderttausend enthält. 'Das Werk muß in der Gestalt, in welcher es uns hier 
vorliegt, mit entschiedenstem Nachdruck als eine tendenziös lamaistische, absichtlich 
veranstaltete Fälschung bezeichnet werden. Zum Glück ist aber noch genug übrig 
geblieben, was einen wertvollen Beitrag zur Kenntnis der Bonreligion und der noch so sehr 
verschlossenen Psyche des tibetischen Volkes zu bilden geeignet sein dürfte', schreibt 
Laufer.

[1075] Laufer, Berthold:
Studien zur Sprachwissenschaft der Tibeter. Zamatog. (Sitzungsber. der philos.-philol. 
Classe der Königl. Bayer. Akademie der Wissenschaften. 1., pp. 519-594). 75 S. Verlag 
der Akademie, München 1898.
Sprachwissenschaftliche Arbeit über das Zamatog, eine tibetische Grammatik, die von 
Zalupa (1439-1525) im Jahr 1513 abgeschlossen wurde. Dabei ist das Zamatog in erster 
Linie orthographischen, in zweiter rein grammatischen Inhalts. Es ist kein theoretisches 
Lehrbuch, sondern sollte zum Schreiben, Sprechen und Lehren anregen. Laufer analysiert 
dieses Werk.

[1076] Laufer, Berthold:
Ueber das va zur. Ein Beitrag zur Phonetik der tibetischen Sprache. (Wiener Zeitschrift für 
die Kunde des Morgenlandes. 12 (1898), pp. 289-307; 13 (1899), pp. 95-109 und 199-
226). 62 S., Wien 1898/99.
Eine sprachwissenschaftliche Abhandlung.

[1077] Laufer, Berthold:
Ein Sühnegedicht der Bonpo. Aus einer Handschrift der Oxforder Bodleiana. (Denkschr. d. 
Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Philos.-histor. Classe., 46. Band., VII., pp. 1-
60). 6 Tafeln, 60 S. In Comm. Carl Gerold's Sohn, Wien 1900.
Das Manuskript aus dem Besitz der Gebrüder Schlagintweit in der Bodleiana in Oxford ist 
dort eines von zwei der so seltenen Werke der Literatur der Bon-Religion. Es wurde in 
Sikkim erworben, stammt aber möglicherweise aus Lahoul (Westtibet). Verfasser und Zeit 
der Abfassung sind nicht bekannt. Der Titel lautet sa bdag klu gnan gyi sgrog k'rol rdzogs 
so, d. h.: "Die 'Fesselbefreiung' der Erdbeherrscher, Naga und gNan ist beendigt". In dem 
Abschnitt über die Analyse des Inhalts schreibt Laufer: Das Werk zerfällt in zwei 
Abschnitte, deren ersten man als Einleitung und deren zweiten man als Hauptteil 
bezeichnen kann. Jene ist beschreibender Natur, dieser trägt den Charakter der Erzählung, 
jener schildert Zustände, dieser eine Handlung. Thema des Ganzen ist der Kampf der sKos-
Söhne mit den als Einheit gefassten drei Klassen der Naga, gNan und Erdherrscher und 
ihre schließliche Versöhnung miteinander. Es wird der tibetische Text in Umschrift, die 
deutsche Übersetzung und eine philologische Textkritik gegeben.

[1078] Laufer, Berthold:
Über ein tibetisches Geschichtswerk der Bonpo. (T'oung Pao, série 2, vol. 2.), pp. 24-44). 
Mit einer genealogischen Stammtafel, 21 S. Brill, Leiden 1901.
Aus dem ihm von Sarat Chandra Das aus Darjeeling übersandten Manuskript (61 
Oktavseiten) mit dem Titel 'Entstehung oder Geschichte des Königsgeschlechts nach der 
Tradition der Bon' gibt Laufer die Übersetzung der Kapitel 21-23, worin die inneren 
Kämpfe geschildert werden, die bei der Einführung des Buddhismus unter König K'ri sron 
lde btsan (740-786) stattfanden. Darüber hinaus werden Inhalt und Bedeutung dieses 
Geschichtswerkes analysiert.

[1079] Laufer, Berthold:
Verzeichnis der tibetischen Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Dresden. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 55., pp. 99-128). 30 S., Leipzig 
1901.
Enthält 138 Nummern, bis auf 3 Blockdrucke allesamt Handschriften. Die in dieser 
Sammlung vorhandenen Stücke wurden auch von Manfred Taube, 1966, (siehe dort) 
beschrieben.

[1080] Laufer, Berthold:
Zwei Legenden des Milaraspa. (Archiv für Religionswissenschaft. 4., pp. 1-44). Tibetisch 
und deutsch. 44 S., Leipzig 1901.
Der tibetische Text in Transkription. Laufer übersetzt hier vollständig die beiden Legenden 
'Milaraspa, der Holzsammler' und 'Milaraspa auf dem La phyi'. Der vollständige tibetische 
Holzdruck, der Laufer zur Verfügung stand, umfaßt 263 Blatt; er ist bislang nicht wieder 
nachgewiesen worden, nur andere Blockdrucke sind verfügbar.

[1081] Laufer, Berthold:
Aus den Geschichten und Liedern des Milaraspa. (Denkschriften der Kaiserlichen 
Akademie der Wissenschaften, Philosoph.-histor. Classe, 48., II., pp. 1-62). 62 S. In 
Comm. Carl Gerold's Sohn, Wien 1902.
Neben der deutschen Übersetzung (sowie transkribiertem Text) einiger Geschichten und 
Lieder aus den 'Hunderttausend Gesängen' des Milaraspa geht Laufer auch auf die beiden 
Werke ein, die mit Milarepa verbunden sind, eben die 'Hunderttausend Gesänge' und eine 
kürzere in Prosa geschriebene Biographie des Yogin. Auch die Besonderheit der Sprache, 
Metrik der Verse, Geschichtlichkeit des Milarepa und die verschiedenen Ausgaben der 
Werke werden behandelt.

[1082] Laufer, Berthold:
Die Bru-za Sprache und die historische Stellung des Padmasambhava. (T'oung Pao, 9., pp. 
1-46). 46 S. Brill, Leiden 1908.

[1083] Laufer, Berthold:
Die Sage von den goldgrabenden Ameisen. (T'oung Pao. 9. 
[2. Ser.], pp. 429-452). 24 S. E. J. Brill, Leiden 1908.
Mit neuem Textmaterial, das transkribiert und übersetzt wiedergegeben wird, analysiert 
Laufer den wahrscheinlichen Ursprung des Erzählstoffes von den 'Gold grabenden 
Ameisen', die er wie andere zuvor als ein Volk, jedoch nicht das der Tibeter (obwohl die 
Sage da bekannt ist), sondern das der Mongolen zwischen Altai und Kokonor ansieht. Eine 
scharfsinnige historische und literaturwissenschaftliche Analyse.

[1084] Laufer, Berthold:
Die Kanjur-Ausgabe des Kaisers K'ang-hsi. (Bulletin de l'Académie Impériale des Sciences 
de St. Pétersburg, Serie VI, Tome III, pp. 567-574). 7 S. Imperatorskaja Akademija Nauk, 
St. Petersburg 1909.
Nachdruck Mélanges Asiatiques Tome XIV (1910), pp. 117-124. Laufer konnte bei einem 
Besuch in der Bibliothek des kleinen Lamatempels von Hsi-an in Peking den Indexband der 
prachtvoll in rot gedruckten Kanjur-Ausgabe aus dem Jahr 1700 studieren. Erster 
Vergleich dieser Ausgabe mit dem Kanjur von Narthang. Zur Pekinger Ausgabe vermerkt 
Laufer, daß es "ein in jeder Hinsicht vollkommenes Meisterwerk der Holzschneidekunst 
ist, das den Namen des großen Kaisers mit Ehren trägt, ein unverwelkliches Blatt im 
Ruhmeskranze, den sich dieser großzügige und weitherzige Monarch in der Geschichte der 
Literatur und der Buchdruckerkunst geflochten hat".

[1085] Laufer, Berthold:
Die Ausnutzung sexueller Energie zu Arbeitsleistungen. (Anthropophyteia. 7., 295-296). 2 
S., Leipzig 1910.
Laufer beobachtete 1909 bei seiner Reise durch Osttibet einen Erntebrauch (und sieht 
Parallelen zu ähnlichen Bräuchen in verschiedenen europäischen Ländern), wobei die 
Arbeit an Paare, und zwar werden absichtlich verheiratete Paare getrennt, zugeteilt und 
abendlich gemeinsam mit Alkohol gefeiert wird.

[1086] Laufer, Berthold:
Der Roman einer tibetischen Königin. Tibetischer Text und Übersetzung. Mit 8 Abb. und 
Buchschmuck nach tibetischen Vorlagen gezeichnet von Albert Grünwedel. 264 S. Otto 
Harrassowitz, Leipzig 1911.
Es handelt sich keineswegs um einen Roman in dem von uns verstandenen Sinn — Laufer 
nennt den Titel in seinem Vorwort eine Verlegenheitslösung —, sondern um einen 
religionsgeschichtlich wichtigen Text. Tibetischer Text und Übersetzung des dritten 
Abschnitts "bKa'-t'an sde-lna der rNin-ma-pa — Die Aufzeichnung von Padmasambhavas 
Ansprachen an die königlichen Frauen" werden veröffentlicht. Den Hauptteil dieses hier 
übersetzten Abschnittes bildet die Erzählung von der sündigen Liebe einer tibetischen 
Königin zu dem heiligen Vairocana, der sie zurückweist.

[1087] Laufer, Berthold:
Das Citralakshana. Nach dem tibetischen Tanjur herausgegeben und übersetzt. 
(Dokumente der indischen Kunst. 1. Malerei). 193 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1913.
Das Citralaksana (Ri mo'i mtshan nid) ist der aus der verlorengegangenen Sanskritvorlage 
ins Tibetische übersetzte und in den Tanjur aufgenommene Text "Theorie der Malerei". 
Das Citralaksana ist kein buddhistischer Text, nicht einmal der Name Buddhas wird 
erwähnt. Da die Tibeter keine eigene oder bessere "Theorie der Malerei", d.h. Anleitung 
zum Malen religiöser Kunst besaßen, übernahmen sie diesen Text und wendeten den Inhalt 
auf ihre eigenen religiösen Inhalte an. Laufer beschreibt das Auftreten dieses ursprünglich 
indischen Textes in den verschiedenen Tanjur-Ausgaben, reproduziert den tibetischen Text, 
besorgt die Übersetzung und fügt noch die "Nachrichten über Malerei" aus dem dPag bsam 
ljon bzan des Lama Sum-pa mk'an-po Ye-ses dpal-'byor (1702-1775) in deutscher 
Übersetzung bei. Das Werk wurde nur in einer kleinen Auflage von 200 Exemplaren 
gedruckt.

[1088] Laufer, Berthold:
Milaraspa. Tibetische Texte in Auswahl übertragen von B. Laufer. (Schriftenreihe Kulturen 
der Erde. Material zur Kultur- und Kunstgeschichte aller Völker. Abt. Textwerke. Tibet 
1.). Schwarz/weiß Abb. auf 15 Tafeln im Anhang, Text 79 S. Folkwang, Hagen/Darmstadt 
1922.
Zwei der sieben Legenden waren zuvor mit philologischem Kommentar veröffentlicht im 
Archiv für Religionswissenschaft 4., 1901, die anderen fünf waren bereits in den 
Denkschriften der Wiener Akademie, 1902, erschienen.

[1090] Laufer, Heinrich:
Beiträge zur Kenntnis der Tibetischen Medicin. (Inaugural-Dissertation, zur Erlangung der 
Doctorwürde in der Medicin u. Chirurgie, Universität zu Berlin, 10. August 1900). 41 S. 
Gebr. Unger, Berlin 1900.
Es ist dies Teil I der "Beiträge." Teil II erschien im selben Jahr bei Otto Harrassowitz, 
Leipzig, mit an Teil I sich anschließender Pagina. Die Übersetzungen aus dem Tibetischen 
besorgte der Bruder des Autors, der Tibetologe Berthold Laufer. H. Laufer stützte sich im 
wesentlichen auf die Vorarbeiten von J. Rehman (St. Petersburg 1811) und ganz 
wesentlich auf Csoma de Körös (Analysis of a Tibetan medical work, Calcutta 1835), das 
heißt bei letzterem auf die bedeutendste tibetische Originalquelle, nämlich das rGyud bzi. 
Für eine moderne Abhandlung über die tibetische Medizin siehe Elisabeth Finckh, Uelzen 
1975, 1985, 1990.

[1091] Laufer, Heinrich:
Beiträge zur Kenntnis der Tibetischen Medicin. Teil II. Pagina von S. 44-90. 47 S. Otto 
Harrassowitz, Leipzig 1900.
Teil II der 'Beiträge.', mit an Teil I anschließender Pagina, sowie Inhaltsverzeichnis und 
Register für beide Teile.— Neudruck beider Teile in einem Band, um ein Vorwort von 
Elisabeth Finckh vermehrt, Fabri Verlag, Ulm 1991.

[1092] Lauppert, Norbert:
Briefe tibetischer Weiser. 151 S. Adyar, Graz 1954.
Zweite, neu bearbeitete und erweiterte Auflage 1974.— "Die Originale der meisten hier 
veröffentlichten Briefe befinden sich im Britischen Museum. Sie stammen von zwei 
Mitgliedern der tibetischen Mönchshierarchie, die in den Jahren 1880 bis 1888 einen 
Briefwechsel mit anglo-indischen, zum Teil auch europäischen Persönlichkeiten 
unterhielten. Neben Zeitproblemen behandeln die Briefe philosophische Fragen, die 
Vergangenheit, das zukünftige Schicksal der Menschheit und den vorausgesehenen 
Untergang der abendländischen Zivilisation" - so informiert uns der Verlagstext. Das Werk 
gehört in das Umfeld der theosophischen Gesellschaft. Über diese Briefe als Fälschungen 
durch Helena Petrowna Blavatsky existiert eine kontroverse Literatur, ich selbst ordne 
diese Literatur der Kategorie 'Fiction' zu.

[1093] Lavizzari-Raeuber, Alexand:
Thangkas. Rollbilder aus dem Himalaya. Kunst und mystische Bedeutung. (dumont 
Taschenbücher. 150). Mit zahlreichen s/w Abb. im Text und 9 Farbtafeln. 296 S. DuMont, 
Köln 1984.
Zweite Auflage 1986.— Die Autorin arbeitet als freie Journalistin in Kathmandu. Ihr Buch 
bietet eine Bestandsaufnahme der Thangkamalerei, wie sie bis 1959 existiert hat und 
gepflegt wurde. Nach Einführung in den geistesgeschichtlichen Hintergrund dieser 
ursprünglich indischen Kunstform, die untrennbar mit der Entwicklung der buddhistischen 
Lehre zur tibetischen Volksreligion verbunden ist, werden der vorbuddhistische Bon-
Glaube, Ursprung des Buddhismus, phasenweise Verbreitung in Tibet und 
ordensspezifische Ausformulierungen behandelt. Der Hauptakzent liegt auf Erklärungen 
zur Ikonographie: Ohne deren Aufschlüsselung kann die religiöse Aussage der Thangka-
Bilder nicht verstanden werden (frei nach einer Rezension von Ingrid Kreide, Tibet-
Forum).

[1093 a] Le Coq, Albert von (1860-1930):
Chotscho. Königlich Preußische Turfanexpedition. Facsimile Wiedergaben der wichtigeren 
Funde der Ersten Königlich Preussischen Expedition nach Turfan in Ost-Turkistan. Im 
Auftrage der Generalverwaltung der Königlichen Museen, mit Mitteln des Baessler-
Instituts herausgegeben. (Ergebnisse der Königl. Preuss. Turfan-Expedition. I.). Mit 45 
farb. Abb., 30 s/w Abb.; Anhang mit 16 s/w Abb. Text 102 S., Berlin 1913.
Nachdruck ADEVA, Graz 1980.

[1094] Le Coq, Albert von:
Die buddhistische Spätantike in Mittelasien. Ergebnisse der Königlichen Preußischen 
Turfan-Expeditionen. 7 Bände. 74 farb. und 131 s/w Abb., 370 Textillustrationen und 
Kartenskizzen. 360 S. Dietrich Reimer, Berlin 1922-33.
Band 1: Die Plastik. Mit 45 (davon 10 farb.) Bildtafeln, 1 Karte. Text 29 S.- Berlin 1922. 
(Nachdruck ADEVA, Graz 1973). Band 2: Die manichäischen Miniaturen. 9 farb. 
Bildtafeln. Text 63 S.- Berlin 1922. (Nachdruck ADEVA, Graz 1973). Band 3: Die 
Wandmalereien. Mit 26 (davon 11 farb.) Bildtafeln. Text 54 S.- Berlin 1924. (Nachdruck 
ADEVA, Graz 1974). Band 4: Atlas zu den Wandmalereien. Mit 20 (davon 14 farb.) 
Bildtafeln, Text 29 S.- Berlin 1924. (Nachdruck ADEVA, Graz 1974). Band 5: Neue 
Bildwerke I. Mit 26 (davon 14 farb.) Bildtafeln, sowie Tafeln A-F im Text. Text 32 S.- 
Berlin 1926. (Nachdruck ADEVA, Graz 1975). Band 6: Neue Bildwerke II. Mit 207 Abb. 
im Text, dazu 29 (davon 12 farb.) Bildtafeln. Text 80 S.- Berlin 1928. (Nachdruck 
ADEVA, Graz 1975). Band 7: Neue Bildwerke III. Mit Geleitworten von Otto Kümmel, 
Heinrich Lüders und Friedrich Sarre. Mit 50 Abb. im Text und 34 (davon 10 farb.) 
Bildtafeln. Schlagwortverzeichnis zu allen Bänden. 80 S.- Berlin 1933. (Nachdruck 
ADEVA, Graz 1975).— "Wenn wir auch heute in der kunsthistorischen Beurteilung 
Zentralasiens nüchterner geworden sind als es zu Zeiten von Le Coq und Grünwedel der 
Fall war, so bleibt doch die Bedeutung dieses Durchgangslandes als Vermittler indischer, 
iranischer und spätantiker Einflüsse ostwärts sowie chinesischer westwärts unangetastet, 
auch als Medium religiöser Ideen und Vorstellungen, insbesondere manichäischer, und das 
alles mit Auswirkungen bis hinein in das tibetische Rückzugsgebiet. Was Turkestan für die 
chinesische Kunst der T'ang-Zeit und über diese für die buddhistische Kunst Japans 
bedeutet, ist mit der Rolle Turkestans bei der Entwicklung eines eigenen tibetisch-
buddhistischen Stiles vergleichbar, bei dem die frühen Klöster Südtibets vornehmlich 
beteiligt sind. Man wird es bei der Beurteilung von Le Coq immer wieder schmerzlich 
empfinden, wenn heute eine für den zentralasiatischen Raum unerläßliche Kenntnis der 
klassischen Antike, worüber Le Coq und Grünwedel verfügten, zunehmend verloren zu 
gehen droht" (Siegbert Hummel, in Ethnologische Zeitschrift Zürich, 1974 u. 1975).

[1095] Le Coq, Albert von:
Auf Hellas Spuren in Ostturkestan. Berichte und Abenteuer der II. und III. Deutschen 
Turfan-Expedition. Mit 108 Abb. im Text und auf Tafeln und 4 Karten. 166 S. J. C. 
Hinrichs'sche Buchhandlung, Leipzig 1926.
Unveränderter Nachdruck, Graz 1974.— Fesselnde Erzählung von Eindrücken und 
Erlebnissen, die eine wertvolle und auch notwendige Ergänzung zu den großen 
Veröffentlichungen der deutschen Turfan-Expeditionen geben. Erst hier wird deutlich, 
welche Mühseligkeiten und Gefahren mit diesen Expeditionen verbunden waren.

[1096] Le Coq, Albert von:
Von Land und Leuten in Ostturkestan. Berichte und Abenteuer der 4. Deutschen 
Turfanexpedition. Mit 156 Abb. im Text und auf 48 Tafeln. 183 S. J. C. Hinrichs'sche 
Buchhandlung, Leipzig 1928.
Bereits im Jahr 1928 in der 3. Auflage erschienen.— Die 4. Expedition, obwohl ungefähr 
auf der gleichen Reiseroute, war durch eine veränderte politische Lage gekennzeichnet. 
Das Buch ist damit auch ein wichtiges Dokument zur Zeitgeschichte und gibt die 
Stimmung wieder, die kurz vor dem Krieg unter der Bevölkerung in den Turfan-Oasen 
geherrscht hat.

[1098] Leary, Timothy, Metzner, Ralph, und Alpert, Richard:
Psychedelische Erfahrungen. Ein Handbuch nach Weisungen des Tibetanischen 
Totenbuches. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Ursula von Mangoldt. 136 S. O. W. 
Barth, Weilheim/Obb. 1971.
(The Psychedelic Experience. A Manual based on the Tibetan Book of the Dead. 
University Books, New York 1964).— Timothy Leary, Professor für Psychologie an der 
Harvard Universität, zum Hinduismus konvertiert, hatte mit seinem Kollegen Alpert 
Versuche mit LSD unternommen, wurde wegen dieser Droge rechtskräftig verurteilt und 
lebte später im Untergrund.— Dieses Buch soll niemanden zum Gebrauch der Droge oder 
überhaupt von Drogen verleiten! Die Absicht Learys war es (angeblich) vielmehr, 
denjenigen, die mit LSD Umgang pflegten, die Möglichkeit zu geben, sich mit Hilfe des 
Tibetischen Totenbuches durch die sich ihnen öffnende Welt der Raum- und Zeitlosigkeit 
führen zu lassen. Bilder, Gestalten und Eindrücke ihrer künstlichen Visionen sollten nicht 
mehr als Spaltungen erlebt, sondern mit Hilfe des Tibetischen Totenbuches integriert und 
verarbeitet werden. Das Buch führt den Leser tatsächlich durch das Tibetische Totenbuch 
und ist vielleicht ernsthafter zu bewerten, als es der Titel vermuten läßt.

[1099] Lechenperg, Harald:
Himmel, Hölle, Himalaya. Mit 81 s/w und 8 farb. Abb., Karte im Vorsatz sowie 1 
mehrfach gefaltete Farbkarte. 224 S. Copress-Verlag Hoffmann & Hess, München 1958.
Erschien auch als Lizenzausgabe im Bertelsmann Lesering, 1958. Auch mit Bildern zum 
alten Tibet. Mehr aber ein Sammelband unter Mitarbeit von Ardito Desio, Bert Eberle, 
Heinrich Harrer, Franz Hollmann, Kurt Maix, Fritz Moravec, Herbert Tichy und Michael 
Ward zur Geschichte der Bergwelt des Himalaya.

[1100] Leder, Hans:
Das geheimnisvolle Tibet. Reisefrüchte aus dem geistlichen Reiche des Dalai-Lama. Mit 14 
Abb. meist nach Aufnahmen des Verfassers auf 10 Tafeln. 110 S. Th. Grieben (L. Fernau), 
Leipzig 1909.
Selbst in Tibet gewesen ist Leder nicht, doch weilte er 1904/05 in der Mongolei, als der 
vor dem Einmarsch der Engländer in Tibet geflohene Dalai Lama sich dort aufhielt. Leder 
beschreibt das Kloster Gandan, wo der Dalai Lama lebte, und dazu manches zur 
Geschichte Tibets und zu den Riten des tibetischen Buddhismus (mit Hinweisen und 
Spekulationen zur Ähnlichkeit mit dem Katholizismus). Wie schon der Buchtitel, so sind 
auch manche Kapitelüberschriften irreführend, da Leder dem Dalai Lama nicht persönlich 
begegnete. Mongolische und tibetische Namen und Schreibweisen werden vermischt. 
Leders warmes Interesse für das geistige Leben Tibets und die leicht faßbare Darstellung 
verdienen Anerkennung (abgeändert nach Hermann Beckh, 1911).

[1101] Lefmann, Salomon (geb. 1831):
Lalita Vistara. Erzählung von dem Leben und der Lehre des Çakya Simha. Aus dem 
Original des Sanskrit und des Gathadialects zuerst ins Deutsche übersetzt und mit 
sachlichen Erklärungen versehen. Erste Lieferung. 222 S. Ferd. Dümmler, Harrwitz & 
Gossmann, Berlin 1874.
Übersetzung einer der wichtigsten Schilderungen des Lebens des Buddha. Von dem auf 
mehrere Lieferungen geplanten Werk erschien nur diese erste Lieferung, bei der Lefmann 5 
Lektionen des 1. Buches (Vorleben im Tushitahimmel) ins Deutsche übertragen hat. Den 
Originaltext veröffentlichte Lefmann (Lalita Vistara. Leben und Lehre des Çakya-Buddha. 
2 Teile, Halle 1902/08) sehr viel später, ohne daß die angekündigten weiteren Lieferungen 
der deutschen Übersetzung gefolgt wären. (Ausgabe der tibetischen Textversion und einer 
französischen Übersetzung durch Foucaux, 1847/48).

[1102] Lehmann, Peter Hannes und Ullal, Jay:
Tibet. Das stille Drama auf dem Dach der Erde. (GEO-Buch). Mit 250 farb. Abb. und 
Karten, einige historische s/w Abb. Umfangreiche vergleichende Zeittafel im Anhang. 374 
S. Gruner und Jahr, Hamburg 1981.
Dritte Aufl. Hamburg 1984; erw. und aktualisierte Auflage 1990. Sehr informative 
Gesamtdarstellung. Viele Fotos stammen von den offiziellen Delegationen des Dalai Lama 
1980/81 nach Tibet, zudem wird ein reichhaltiges altes Bildmaterial reproduziert. Das aus 
persönlichem Kontakt zum Dalai Lama und Exiltibetern resultierende Engagement des 
Verfassers macht dieses 'umfassende' Tibetbuch überaus anschaulich (frei nach Asiatica 
Bücherdienst Zürich).

[1103] Leifer, Walter:
Weltprobleme am Himalaya. Eine Entscheidungszone der Gegenwart im Spiel der 
Menschheitsgeschichte. 24 s/w Abb.auf Tafeln, 1 Kartenskizze. 197 S. Marienburg, 
Würzburg 1959.
Geopolitische Abhandlung über die Anrainer des Himalaya: Indien, Nepal, Sikkim, Bhutan, 
Tibet, Kashmir, Rußland und China. Als Überblick und Einführung gut zu lesen.

[1104] Leitner, Maria:
Tibetanische Märchen. In das Deutsche übertragen von Maria Leitner. 225 S. Axel 
Juncker, Berlin (1923).
Es handelt sich um alte Übersetzungen von I. J. Schmidt und A. Schiefner aus dem Tanjur, 
dazu kommen noch 3 Märchen aus Captain O'Connors Sammlung. Worin die 
'Übertragung' ins Deutsche besteht, läßt sich schwer erkennen, da die Arbeiten Schmidts 
und Schiefners ursprünglich deutsch geschrieben sind. So bezieht sich das Wort 
'übertragen' wohl auf die Übersetzung der 3 Erzählungen aus dem Englischen des Captain 
O'Connor. Der Titel des Buches hätte eher heißen sollen "Buddhistische Erzählungen aus 
dem Tanjur, nach Schmidts und Schiefners Übertragungen, mit Zugabe von drei tibetischen 
Märchen nach O'Connor (frei aus einer Rezension von A. H. Francke, Orientalistische 
Literaturzeitung 1924).

[1105] Lenser, Gerhard:
Pumo Ri. Der schönste Berg der Erde. Die Erstbesteigung des 7 145 Meter hohen 
Himalaya-Gipfels durch die Deutsch-Schweizerische Nepal Himalaya Expedition 1962. Mit 
3 Farbtafeln, 29 s/w Abb., 196 S. Orell Füssli, Zürich 1963.
Zwar überwiegend bergsteigerisch ausgerichtet, doch mit guten Details über die Sherpa 
und das Sherpaland.

[1106] Lenser, Gerhard:
Nepal. Die Briefmarken des Himalaya-Königreiches. Archiv für Himalaya-Forschungen, 
Freiburg i. Br. 1973.
Ein Katalog und Handbuch mit der Möglichkeit, die Originalwertzeichen wie in ein Album 
einzukleben. Neben den Markenfeldern zum Einordnen der Briefmarken ist noch 
ausführlicher Text gegeben, d. h. zu jeder Markenausgabe sind die Daten und 
Anmerkungen zum Ausgabeanlaß, oder was sonst für den Sammler von Interesse sein 
könnte, vermerkt.

[1107] Lenser, Gerhard:
Nepal. Die Briefmarken des Himalaya-Königreiches 1881-1983. 46 Tafeln mit 415 Abb. 
(Loseblatt-System ohne Pagina). Lotos, Freiburg i. Br. 1979.

[1108] Lenser, Gerhard:
Nepal. Die Briefmarken des Himalaya-Königreiches. Band 2 (bis 1988). Mit 1 farb. 
Titelblatt, 17 Tafeln mit 70 Abb. und einer Einführung. (Loseblatt-System ohne Pagina). 
Lotos, Freiburg i. Br. 1989.

[1109] Lepsius, Richard (gest. 1884):
Über die Umschrift und Lautverhältnisse einiger hinterasiatischer Sprachen namentlich der 
Chinesischen und der Tibetischen. (Abhandl. der Königl. Preuss. Akademie d. 
Wissenschaften, philosoph.-histor. Klasse, pp. 449-496). Mit 1 Tabelle, 47 S. Akademie, 
Berlin 1860.
Die Arbeit gliedert sich in zwei Teile (chinesische Laute, tibetische Laute). Der zweite Teil 
(S. 472-496)  'Über die Tibetischen Laute' stellt eine wissenschaftliche Übersichtsarbeit 
über das bis Mitte des 19. Jahrhunderts erarbeitete Wissen dar, wobei Klarheit und 
Übersichtlichkeit der Darstellung besonderes Lob verdienen (Orthographie und 
Grammatik; Konsonanten, Präfixe, Wortbildung; Lautgesetze, Tonakzente, Umschrift).

[1110] Leszczynski, Georg Léon:
Om Mani Padme Hum. Das Lied vom Kleinod im Lotus. ! S. Schahin, München (1920).
Dritte Auflage (1922). Nur der Titel läßt etwas Tibetisches anklingen. Das hübsche 
Büchlein enthält des Buddhas Lebensbeschreibung in Versform.

[1111] Leuchs, Kurt:
Geologie von Asien. (Geologie der Erde. 5.). Erster Band. Teil 1: Überblick über Asien, 
Nordasien. Mit 69 Textfig., 236 S.; Teil 2: Zentralasien. Mit 145 Textfig., 317 S. Gebrüder 
Borntraeger, Berlin 1935/1937.
In beiden Bänden wird Tibet in seiner Physiographie, sowohl eingebettet in diesen Teil des 
Erdballs, als auch speziell bezüglich Bau und Entwicklungsgeschichte des tibetischen 
Hochlandes, beschrieben. Skizzen und Profile führen auch beim Nichtfachmann zu einem 
guten Verständnis.

[1112] Leuchtag, Erika:
Erika und der König. Aus dem Englischen übersetzt von Hansi Bochow-Blüthgen. Mit 28 
s/w Abb., 256 S. F. A. Herbig (Walter Kahnert), Berlin-Grunewald 1959.
(Erica and the King. Coward-McCann, New York 1958, sowie "With a King in the 
Clouds", Hutchinson, London 1958).— Sehr persönlich gehaltener authentischer Bericht 
über den Sturz des Rana-Regimes in Nepal 1950. Die Autorin war von der herrschenden 
Ranadynastie als Physiotherapeutin zur Behandlung einer der Gemahlinnen des praktisch 
gefangen gehaltenen Königs für mehrere Monate nach Nepal eingeladen worden. Sie 
gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie und initiiert den Umsturz mit Hilfe der 
Indischen Botschaft in Kathmandu.

[1113] Levenson, Claude B:
Dalai Lama. Die autorisierte Biographie des Nobelpreisträgers. Aus dem Französischen 
übersetzt von Elisabeth Mainberger-Ruh. 368 S. Benziger, Zürich 1990.
(Le Seigneur du Lotus Blanc. Le Dalai Lama. Lieu Commun 1987).— Im Anhang der 
deutschen Ausgabe die Friedensnobelpreis-Rede des Dalai Lama 1989 nach der deutschen 
Übersetzung in der FAZ vom 31. 1. 1990. Für die deutsche Ausgabe wurde die Zeit bis 
zum Frühjahr 1990 miteingearbeitet.

[1114] Lhalungpa, Lobsang P:
Tibet — Heiliger Raum. Fotografien 1880-1950. Chronik von Lobsang P. Lhalungpa, 
Vorwort von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama. Aus dem Englischen übersetzt von 
Dagmar Kreye. Mit 157 s/w Abb., 159 S. Zweitausendeins, Frankfurt/M 1990.
(Tibet. The Sacred Realm. Photographs 1880-1950. Chronicle by L. P. Lhalungpa. 
Aperture, New York/USA 1983; Oxford 1983).— Der Band enthält 166 ausdrucksstarke 
historische Fotografien, heute u. a. im Besitz amerikanischer Museen und der India Office 
Library, aufgenommen von Forschern und Reisenden wie etwa Sven Hedin, Brooke Dolan, 
Alexandra David-Néel, Prinz Henry d'Orleans, darüber hinaus die Kurzbiographien der 
Fotografen.

[1115] Liedtke, Gerhard:
Gesichter Nepals. Kinder-Schicksale aus einer Welt der "Dritten". Mit zahlreichen 
großformatigen Farbfotos. 77 S. Langenberg, Verlbert 1983.

[1116] Lienhard, Siegfried:
Die Legende vom Prinzen Visvantara. Eine nepalesische Bilderrolle aus der Sammlung des 
Museums für Indische Kunst Berlin. (Veröffentlichungen des Museums für Indische Kunst 
Berlin. 5.). 30 Figuren, 27 Farbtafeln, 2 Karten. 259 S. Museum für Indische Kunst, Berlin 
1980.
Unter den zahlreichen Wiedergeburtsgeschichten, die von den vergangenen Leben des 
Buddha berichten, ist keine so beliebt und in so vielen Versionen überliefert wie die 
Erzählung vom Prinzen Visvantara (auch die tibetische Version ist in deutscher Sprache 
publiziert, siehe Anton Schiefner 'Indische Erzählungen', St. Petersburg 1876-78). Erstmals 
wird hier eines der zahlreichen nepalesischen (Newari-) Manuskripte veröffentlicht und 
kommentiert.

[1117] Lienhard, Siegfried:
Die Abenteuer des Kaufmanns Simhala. Eine nepalesische Bilderrolle aus der Sammlung 
des Museums für Indische Kunst Berlin. (Veröffentlichungen des Museums für Indische 
Kunst Berlin. 7.). Einige Zeichnungen im Text, 29 Farbtafeln, 6 s/w Abb. 255 S. Museum 
für Indische Kunst, Berlin 1985.
Die zu Beginn des Buches ausführlich beschriebene Legende stellt eine der schönsten und 
spannendsten 'Wiedergeburtsgeschichten' des Buddha dar, also den Bericht über eine 
frühere Existenz des Erhabenen. Die diese Legende enthaltende nepalesische Bilderrolle 
stammt, wie die im vorangehenden Eintrag beschriebene Rolle, etwa aus der Mitte des 19. 
Jh. Der Handlungsablauf ist auf der Stoffmalerei in 80 Bildern stark variierender Breite 
gegliedert, ein Schriftband erläutert in Newari-Schrift das Geschehen. Die Handlung folgt 
getreu der nepalesischen Tradition der Legende.

[1118] Limberg, Walter:
Untersuchungen über Besiedlung, Landbesitz und Feldbau in Solu-Khumbu (Mount 
Everest-Gebiet, Ost-Nepal). Beiträge zur Sherpa-Forschung Band 5. (Khumbu Himal. 
12.). Mit 3 Tabellen, 32 Abb. und 6 mehrf. gefalt. farb. Beilagen. 154 S. 
Universitätsbuchhandlung Wagner, Innsbruck/München 1982.
Der Band beschäftigt sich mit dem Wirtschaftsleben der Sherpa, wobei Siedlungsgenese, 
Bodenrecht, die vertikale Differenzierung im Feldbau sowie Anbaustufen und 
Anbaugrenzen herausgearbeitet werden.

[1119] Limpricht, W:
Botanische Reisen in den Hochgebirgen Chinas und Ost-Tibets. (Repertorium specierum 
novarum regni vegetabilis. Beihefte. Band XII). Mit 9 Karten (lose) und 30 s/w Abb. auf 
Tafeln im Anhang. 515 S. Verlag des Repertoriums, Berlin-Dahlem 1922.
Limpricht war Teilnehmer der Stötzner'schen Expedition 1914. Die Kapitel IV bis VII 
beschreiben das chinesisch-tibetische Grenzland und Hochgebirge.

[1120] Lindegger, Peter:
Das Klösterliche Tibet-Institut in Rikon-Zürich. (Opuscula Tibetana. 1.). Mit einigen 
Illustrationen. 19 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1971.
Sonderdruck aus "Asiatische Studien" 25 (1971).

[1121] Lindegger, Peter:
Onomasticon Tibetanum. Namen und Namengebung der Tibeter. (Opuscula Tibetana. 7.). 
102 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1976.
Ein bislang vollkommen unbearbeitetes Gebiet der Tibetologie wird mit Hilfe der Mönche 
des Klosters Rikon sorgfältig aufgearbeitet, nicht zuletzt als Hilfe für die im Exil geborenen 
Tibeter. Wer wann wegen welcher Bedeutung wie seinen tibetischen Namen erhält, wie sie 
in deutscher Umschrift geschrieben und auch ausgesprochen werden, all dies ist für den 
nicht-klerikalen Namensbereich in diesem Band aufzufinden, der damit einen Katalog der 
häufigeren tibetischen Vornamen samt Sanskrit-Synonymen und Kommentaren darstellt.

[1122] Lindegger, Peter:
Zehn Jahre Klösterliches Tibet-Institut Rikon/ZH. Eine Bestandsaufnahme. Illustrierte 
Jubiläumsschrift mit 41 s/w Abb. auf Tafeln, 88 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1978.

[1123] Lindegger, Peter:
Griechische und römische Quellen zum peripheren Tibet. Teil I (1979): Frühe Zeugnisse 
bis Herodot. Der fernere skythische Nordosten. (Opuscula Tibetana. 10.). 238 S.— Teil II 
(1982): Überlieferungen von Herodot bis zu den Alexanderhistorikern. Die nördlichsten 
Grenzregionen Indiens. (Opuscula Tibetana. 14.). Illustr. mit Karten 192 S. Tibet-Institut, 
Rikon/Zürich 1979/82.
Ausgehend von den frühesten Vorstellungen und Kenntnissen des Oikumene-Randes im 
Nordosten, die ganz wesentlich noch von einer 'mystischen Geographie' geprägt sind, über 
die erdkundlich deutbaren Aussagen in Homers und Hesiods Dichtungen, werden hier die 
Quellen bis hin zu Herodot aufgearbeitet. Mit Herodots Nachrichten über die 
geographischen und ethnographischen Verhältnisse Tibets, die Herodot zum Teil aus 
eigener Erkundung (vor 440), zum Teil aus älteren Berichten gewann, schließt der Teil I 
ab, wobei Herodots Angaben auch mit den Aussagen über die 'Westlande' in den frühen 
Annalen der Han-Zeit Chinas in Verbindung gebracht werden (abgeändert nach einer 
Rezension von Walter Raunig).

[1124] Lindegger, Peter:
Zwanzig Jahre Klösterliches Tibet-Institut Rikon/Zürich (1968-1988). Eine 
Bestandsaufnahme. Illustr. Jubiläumsschrift mit zahlreichen s/w Abb., 105 S. Tibet-Institut, 
Rikon/Zürich 1988.
Setzt die Jubiläumsschrift aus dem Jahre 1978 fort.

[1125] Lindegger-Stauffer, Peter:
Tibet. Kleine Landeskunde für Jugendliche. (Schweizerisches Jugendschriftenwerk. 1250.). 
Mit 27 s/w Abb. und 1 Übersichtskarte. 38 S. Schweizerisch. Jugendschriftenwerk, Zürich 
1973.
Mit einfachen Worten wird eine klare Einführung zu allen wesentlichen Aspekten gegeben, 
mit gut verständlichen Vergleichen zwischen westlicher (Schweizer) Kultur und tibetischen 
Entsprechungen.

[1126] Ling-Rinpotche, Kjab-dsche und Tri-dschang-Rinpotche, Kja:
Der melodische Gesang, der Unsterblichkeit verleiht. Ein Langlebensgebet für Seine 
Heiligkeit den Dalai Lama. Nach mündlichen Erläuterungen des ehrwürdigen Geshe 
Thubten Ngawang aus dem Tibetischen übertragen von Bhiksu Dschampa Dönsang 
(Jürgen Manshardt). Mit 1 Portraitzeichnung. 20 S. dharma edition, Hamburg 1990.
Der tibetische Text auch in Lautschrift, sowie im Anhang in tibetischen Buchstaben. Kjab-
dsche Ling Rin-po-tsche, Kjab-dsche Tri-dschang Rin-po-tsche.

[1127] Lins, Ulrich:
Gelenkte Demokratie in Nepal. (Nepal-Report. 1.). Deutsch-Nepalische Gesellschaft, Köln 
1968.

[1128] Lippe, A:
Kunst und Kunsthandwerk vom Himalaya. Katalog zur Ausstellung im Palais Liechtenstein 
Feldkirch im September 1975. Palais Liechtenstein, Feldkirch 1975.

[1129] Lipton, Mimi:
Tigerteppiche aus Tibet. Herausgegeben und eingeführt von Mimi Lipton. Mit Beiträgen 
von Cyril Barrett, Jim und Barbara Ford, Philip Goldman und Tom Phillips. Aus dem 
Englischen übersetzt von Peter Thiele. Mit 50 s/w und 108 farb. Abb., 1 Karte. 191 S. 
Edition Hansjörg Mayer, Stuttgart 1989.
(The Tiger Rugs of Tibet. Hayward Gallery, London 1988).— "Nur der tibetischen 
Oberschicht vorbehalten, die sie als Sitzunterlage ebenso verwendete wie zum Abdecken 
ihres Gepäcks bei langen Reisen, sind Tigerteppiche sehr selten — vermutlich gibt es 
weniger als 200 Exemplare — und sowohl ihre Geschichte als auch ihre weitere 
Verwendung sind noch unerforscht", liest man im Klappentext zu diesem bemerkenswerten 
Buch. Die Abbildungen vermitteln einprägsam die Kraft und Vielfalt dieser kleinen 
Kunstwerke.

[1130] Litzmann, E:
Aus dem Lande der Märchen und Wunder. Indische Skizzen. Mit 26 s/w Abb. auf Tafeln, 
74 S. Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin 1914.
Darin enthalten (S. 35-43): 'Das Himalaya-Gebiet und der Lamaismus'. Der Autor weilte 
selbst in Darjeeling und den umliegenden Bergen. Er weist auf die bedeutende Rolle des 
Lamaismus für die Kulturgeschichte Ostasiens hin.

[1131] Lobsang Dragpa:
Die Zielsetzungen für das Heilsame zu Anfang, in der Mitte und am Ende. Unter Leitung 
von Geshe Thubten Ngawang von Getsül Jampa Gyatso aus dem Tibetischen übersetzt. 
Mit 2 Abb. im Text, 24 S. Tibetisches Zentrum, Hamburg 1982.
Kontemplatives Gebet zur heilsamen Ausrichtung im Leben. Wohl Übersetzung eines 
Originaltextes von Tson kha pa Blo bzan grags pa.

[1132] Lobsang Rampa:
Siehe Rampa, Lobsang, München 1957.

[1133] Lóczy, Lajos (Ludwig) von:
Das chinesisch-tibetanische Grenzgebiet der Provinz Sz'-tshwan. (Globus. Illustrirte 
Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde, 52., pp. 129-134). Mit 5 Abb., 6 S. Friedrich 
Vieweg und Sohn, Braunschweig 1887.
Bericht über die Expedition des Grafen Széchenyi, und zwar über den Abschnitt ab Tshing-
tu-fu, auf der großen Straße nach Tibet mit Lhasa als Ziel. Beschreibung der recht 
ärmlichen tibetischen Bevölkerung; auch Lithang und Batang werden als ärmliche und 
unbedeutende Orte vermerkt. Lhasa erreichte die Expedition nicht, kam aber durch 
tibetische Grenzgebiete, die nie zuvor von Europäern betreten worden waren.

[1134] Lóczy, Lajos (Ludwig) von:
Siehe auch Graf Béla Széchenyi, Wien 1893/1899; Gustav Kreitner, Wien 1881.

[1135] Lommel, Andreas:
Buddhistische Kunst. Katalog zur Ausstellung Staatliches Museum für Völkerkunde 
München. Mit 43 Abb., 160 S. Staatl. Museum f. Völkerkunde, München 1972.
Beschreibung von etwa 400 Objekten.

[1136] Lommel, Andreas:
Kunst des Buddhismus. Aus der Sammlung des Staatlichen Museums für Völkerkunde in 
München. 135 (36 farbige) Abb. auf Tafeln, 8 Abb. im Text. 250 S. Atlantis, 
Zürich/Freiburg i.Br 1974.
Im Buddhismus interessiert den Autor u. a. ein besonderer Aspekt, nämlich die im 
Unterbewußtsein wirksamen 'Bildkräfte' zur Steuerung tiefenpsychologischer Abläufe. In 
der Erforschung dieser Bildkräfte, der sich der Autor von jeher im Bereich der Ethnologie 
mit Erfolg gewidmet hat, können neue Einsichten für das Verständnis der so reichen und 
doch lokal so verschiedenen künstlerischen Formensprache des Buddhismus gewonnen 
werden. Wer Bücher auch anders als nur intellektuell zu lesen vermag, der wird sich in den 
Schönheiten dieses außergewöhnlichen Werkes, und das heißt in den Reichtümern der 
buddhistischen Kunst, immer wieder heilsam verlieren können (frei nach Siegbert Hummel, 
in Tribus 24.).

[1137] Lorentz, Hans Achim:
Chinesische Teppiche. Geschichte, Ästhetik, Symbolik. Übersetzung ins Deutsche durch 
den Autor. Mit 110 farb. und einigen s/w Abb. 248 S. Georg D. W. Callwey, München 
1975.
(A View of Chinese Rugs. Routledge & Kegan Paul, London 1975).— In der deutschen 
Ausgabe S. 214 bis 228 'Der Tibetteppich' (mit 8 farb. Abb., sowie auf s/w. Abbildungen. 
Geht auf 'Technik und Verwendung des Tibetteppichs' ein.

[1138] Loseries, Ulrich:
Guru Padmasambhavas "Instruktion 'Die Kette der Anschauungen'" (Man-Ngag lTa-Ba'i 
Phreng-Ba), erläutert durch Methoden des "die Essenz des Geheimen" lehrenden Tantras 
(gSang-Ba'i sNying-Po'i rGyud). (Dissertation, Philosoph. Fakultät Universität Bonn). 310 
S. Universität, Bonn 1989.

[1139] Loseries-Leick, Andrea:
Tibetische Knochenschnitzereien. Tradition und Praxis im Wandel der Zeit. Eine 
Datenerhebung unter Berücksichtigung historisch-ethnographischen Quellenmaterials (10.-
20. Jhdt.). (Dissertation, Univ. Wien). Mit 114 Abb. auf 46 Tafeln, 1 farb. Abb., 26 S. 
Faksimiles mit tibetischen Blockdrucken, dazu Textillustrationen. Text 339 S. Universität, 
Wien 1983.
Im Buchhandel in wenigen Exemplaren (1989/90) über 'M. Henss Asiatica-Bücherdienst 
Zürich' im Vertrieb.— Nach Studium der tibetischen Sprache konnte die Autorin 1982 in 
Darjeeling bei Feldstudien und in direktem Kontakt mit einem tibetischen 
Knochenschnitzer Material über dieses Handwerk sammeln, insbesondere auch über den 
Gebrauch von Menschenknochen in der Vorstellung der Tibeter, sowie das Quellenmaterial 
hierzu wissenschaftlich bearbeiten. Ausführlich zum tantrisch-buddhistischen 
Knochenschmuck, Schädelschale, Knochentrompete- und Schürze sowie zu den Ritualen. 
Wichtige religions- und ritualgeschichtliche Untersuchung.

[1140] Loseries-Leick, Andrea:
Kunst aus dem Himalaya. "Stützen des Inneren". Katalog zur gleichnamigen Ausstellung 
Graz, 11. Juni bis 15. Juli 1988, Teppich-Haus Reinisch. 12 farb. und 21 s/w Abb., 63 S. 
Dr. Andrea Loseries-Leick, Graz 1988.

[1141] Loup, Robert:
Märtyrer in Tibet. Leben und Sterben von P. Maurice Tornay, Chorherr vom Grossen St. 
Bernhard. Aus dem Französischen übersetzt von Franz Rütsche. Mit Frontispiz. 202 S. 
Paulusverlag, Fribourg/Schweiz 1959.
(Martyr au Thibet. Maurice Tornay, chanoine régulier du Grand St-Bernard 1910-1949. 
Grand St. Bernard, Fribourg/Schweiz 1953).— P. Maurice Tornay, Augustiner-
Regularkanoniker vom Großen St. Bernhard, verließ im Jahr 1936, noch vor der 
Priesterweihe, die heimatlichen Berge, um sich in dem seiner Kongregation anvertrauten 
Grenzland zwischen China und dem östlichen Tibet auf das Priestertum und die 
Glaubensverkündung vorzubereiten. Die Missionstätigkeit dort war mit außerordentlichen 
Schwierigkeiten verbunden, bedingt durch die Abhängigkeit der Bewohner von den Grund 
und Boden besitzenden Klöstern. 1945 wurde P. Tornay zum Pfarrer von Yerkolo, der 
einzigen katholischen Gemeinde Tibets, ernannt. Von Anfang an war er den 
Nachstellungen der Lamas ausgesetzt, die ihn schließlich mit Gewalt zum Verlassen der 
Pfarrei zwangen. Auf dem Weg nach Lhasa, wo er bei der Landesregierung sein Recht auf 
die Pfarrei von Yerkolo verteidigen wollte, wurde er ermordet. Siehe hierzu auch Pierre 
Croidys: Ins Land der Geister, 1949.

[1142] Lucas, Heinz:
Lamaistische Masken. Der Tanz der Schreckensgötter. Mit 3 farbigen und 54 s/w 
Bildtafeln, 1 Karte. 166 S. Erich Röth, Kassel 1962.
Der Gebrauch von Masken war in Tibet, im Ursprungsland des Lamaismus, sicher schon 
lange vor Einführung des Buddhismus bekannt. Man wird, wie in China, vor allem auf die 
winterlichen Neujahrsbräuche mit ihrem fruchtbarkeits- und abwehrmagischen Charakter 
zurückgehen müssen. Nacheinander werden die "Cham-Spiele" der Gelbmützen, der 
nichtreformierten Rotmützen und der Bon-po nach Zeitpunkt der Aufführung, Inhalt und 
Zweck sowie das zugehörige Orchester und die verwendeten Kostüme skizziert. Der 
Darstellung eines Chamspiels des reformierten Lamaismus und anschließend eines solchen 
der Rotmützen folgen jeweils Abbildungen der verwendeten Masken mit Beschreibung 
ihrer Bedeutung, ihres Aussehens und der Art des Tanzes ihrer Träger. Überall sind die 
Fachausdrücke tibetisch, Sanskrit und mongolisch in korrekter Schreibung beigegeben und 
in einer Übersicht so geordnet, daß dem Buch auch der Charakter eines 
Nachschlagewerkes gegeben wird (nach S. Hummel, in Tribus 11.). Insgesamt sind 30 
Masken tibetischer Zugehörigkeit, 10 aus der Mongolei, 6 aus Nepal, 5 aus Sicking und 
auch eine aus Bhutan abgebildet.

[1143] Ludwar, Gudrun:
Die Sozialisation tibetischer Kinder im soziokulturellen Wandel, dargestellt am Beispiel der 
Exiltibetersiedlung Dhor Patan (West Nepal). 1 Falttafel. (Beiträge zur Südasienforschung. 
13.). 209 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1975.

[1144] Ludwig, Klemens:
Tibet. (Aktuelle Länderkunde. 824.). 10 Abb., 2 Karten, Zeittafel. 152 S. C. H. Beck, 
München 1989.
Klemens Ludwig, Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft für 
bedrohte Völker und Autor dieses unprätentiösen Taschenbuches, hat sich so umfassend in 
die schwierige Thematik eingearbeitet, daß ihm das Kunststück gelingt, auf knappem 
Raum die wichtigsten Dokumente für ein informatives und keineswegs einseitiges Bild der 
Geschichte und Gegenwart Tibets aufzuarbeiten. Das Buch bietet einen guten ersten 
Einstieg in die Tibet-Problematik und weist, dank der ausführlichen Literaturhinweise, den 
Weg zu einer gezielten Vertiefung (Rezension Südddeutsche Zeitung München).—  
Zugleich auch gute Übersicht über die ältere Geschichte Tibets.

[1145] Lullies, Hans:
Die Kenntnis der Griechen und Römer vom Pamir-Hochlande und den benachbarten 
Gebieten Asiens. Ein Beitrag zur Entdeckungsgeschichte. (Wissenschaftliche Beilage zum 
XII. Jahresbericht 1886/87 des Königlichen Wilhelms-Gymnasium zu Königsberg i. Pr.). 
22 S. Hartungsche Buchdruckerei, Königsberg i. Pr. 1887.

[1146] Lullies, Hans (geb. 1858):
Das chinesisch-tibetanische Grenzgebiet, besonders seine Gebirgs- und Flusssysteme. 
(Inaugural-Dissertation, philosoph. Fakultät der Albertus-Universität zu Königsberg i. Pr.). 
62 S. Hartungsche Zeit.- u. Verlagsdruck, Königsberg i. Pr. 1880.
Hydrographie und Orographie des chinesisch-tibetischen Grenzgebietes, anhand der 
Entdeckungsgeschichte und der Berichte der Entdecker recherchiert und lebendig 
beschrieben.

[1147] Lutterjohann, Martin:
Siehe Lall, Kesar, Lahnau-Atzbach 1980.

[1148] Maberly, Allan:
Gott spricht tibetisch. Der abenteuerliche Bericht von den Männern, die Tibet — dem 
verborgenen Land — die Bibel gaben. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Renate 
Braunweiler. Mit 11 farb. Abb., 105 S. Liebenzeller Mission, Bad Liebenzell 1979.
(God spoke Tibetan. The epic story of the men who gave the Bible to Tibet, the forbidden 
land. Harvest House Publ., Mountain View, Calif. 1971).— Der Autor, ein Missionar aus 
Australien, lebte acht Jahre in Kalimpong, wo er die nepalesische wie die tibetische 
Sprache erlernte. Das Buch schildert etwas reißerisch und abenteuerlich, doch durchaus 
spannend, die Geschichte der Bibelübersetzung durch die Herrnhuter Missionare in der 
zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

[1149] MacLaine, Shirley:
Raupe mit Schmetterlingsflügeln. Eine Autobiographie. Aus dem Amerikanischen übersetzt 
von Eva Schönfeld. 238 S. Goverts, Krüger, Stahlberg, Frankfurt/M 1972.
(Don't Fall Off The Mountain. W. W. Norton Comp., New York 1970).— Auch Fischer 
Taschenbuch (TB 1471), Frankfurt/M. 1974 und später. Ebenso Lizenzausgabe 
verschiedener Buchgemeinschaften, allesamt 1973. Einen größeren Teil dieser 
Autobiographie nimmt ein Besuch Ende der 60er Jahre in Bhutan ein. Shirley MacLaine 
gerät dabei nicht nur während einer Revolte gegen das Herrscherhaus vorübergehend in 
Gefangenschaft, sie beschreibt vor allem überzeugend und wohl authentisch das Miterleben 
einer phantastischen Thumo-Übung, der Entwicklung von 'Innerer Hitze'. Lebendige 
Mischung von persönlichen Eindrücken und politischem Lokalkolorit.

[1150] Mader, Friedrich Wilhelm:
Von Hankou zum Kukunor. Abenteuererzählung. 301 S. Union, Stuttgart 1930.
Einige Europäer ziehen von Peking aus nach Tibet, zwei verschollene Freunde zu suchen. 
Sie finden und befreien sie aus einem Kloster, erleben das "Butterfest" im Kloster 
Kumbum, gelangen nach Lhasa und werden vom Dalai Lama empfangen. Ausreise nach 
Indien. Wenig Lokalkolorit, wahrscheinlich der Reisebeschreibung von Huc und Gabet 
nachempfunden, typisch "abgeschrieben", ohne eigenen inneren Zugang zu Tibet.

[1151] Mader, Friedrich Wilhelm:
Im Banne des Goldenen Drachen. Abenteuererzählung. Neu bearbeitet von Günter Bröhl. 
Illustriert von O. Braun. 3 Zeichnungen. 216 S. Dtsch. Buchvertriebs- u. Verlagsg., 
Düsseldorf 1952.
Neuauflage des obigen Titels "Von Hankou zum Kukunor", aber unter geändertem Titel.

[1152] Märchen aus dem Himalaya:
Siehe 'Somadeva aus Kashmir', Leipzig 1839, sowie München 1903. Ebenso Hermann 
Brockhaus, Leipzig/Paris 1839; Leipzig 1843; Leipzig 1862/66.

[1153] Märchen aus Nepal:
Siehe Günter Unbescheid, 1987; Annette Heunemann 1980; Eugen Jung, 1976; Kesar Lall, 
1980.

[1154] Märchen aus Tibet:
Siehe D. und M. Stovicková 1974; Helmut Hoffmann 1965; Maria Leitner, 1923; Matthias 
Hermanns 1955; Herbert Bräutigam 1977; Gustav Jungbauer 1923; Grimm, Brüder, 
Leipzig 1922.

[1155] Mahlmann, Wilhelm:
Siehe Alexander von Humboldt, Berlin 1843/44.

[1156] Maillart, Ella K:
Verbotene Reise. Von Peking nach Kaschmir. Deutsch von Hans Reisiger. Mit 64 Abb., 2 
Karten. 302 S. Ernst Rowohlt, Berlin 1938.
(Oasis Interdites. De Pékin au Cachemir. Bernard Grasset, Paris 1937).— Das Buch 
erschien erneut mit geändertem Untertitel "Eine Frau reist durch Zentralasien", mit einem 
Vorwort von Rony Pabel, Thienemann Verlag, Stuttgart 1988. Es ist dies der Bericht einer 
Schweizer Journalistin über eine Reise 1935 von Peking entlang der tibetischen 
Nordgrenze nach Kashmir zusammen mit Peter Fleming. Siehe zu dieser Reise auch Peter 
Fleming "Tataren-Nachrichten", Berlin 1937.

[1157] Malartic, Yves:
Sherpa Tensing's Sieg am Everest. Aus dem Französischen übersetzt von Hans Achim 
Weseloh. 17 Abb., 1 Karte. 312 S. Hoffmann & Campe, Hamburg 1954.
(La conquête de l'Everest par le Sherpa Tensing. Scorpion, Paris 1953).— Nach Yakushi 
(1984, 
[M60]): 'Catalogue of the Himalayan Literature', ein Buch mit vielen Ungenauigkeiten und 
voller Fehler. Der erste Teil beschreibt den "Menschen Tensing" als Kind, seine Sherpa-
Laufbahn und schließlich als Sirdar; im zweiten Teil wird auf die Bergumgebung im 
allgemeinen und im dritten Teil auf die erfolgreiche Everest-Expedition eingegangen. 
Epilog über die "Nachwirkungen" des Gipfelsieges.

[1158] Malla, Shashi PB:
Die Aussenpolitik des Königreichs Nepal und ihre innerstaatlichen Voraussetzungen. 2 
Bände. (Dissertation, philosoph. Fakultät Univ. München). Durchgehende Pagina (1-506, 
507-777). Band 1: Eine Analyse hinsichtlich der historischen Entwicklung und der 
Himalaya-Mächtekonstellation der Gegenwart. Band 2: Anmerkungen, Bibliographie, 
Anhang. 777 S. Werner Blasaditsch, Augsburg 1973.
Der Autor versucht ein abgerundetes, vollständiges Bild der nepalesischen Außenpolitik zu 
geben, insbesondere durch die Erarbeitung der geschichtlichen Entwicklung Nepals — 
beginnend mit dem 16. Jahrhundert — die Außenpolitik des 20. Jahrhunderts zu 
interpretieren. Die hier abgehandelten letzten wichtigen Zeiträume sind die Periode der 
parlamentarischen Demokratie 1959 bis 1960 und die Panchayat-Demokratie bis 1972.

[1159] Manning, Thomas (1772-1840):
Siehe Clements R. Markham, Hamburg 1909.

[1160] Manzooruddin, Ahmad H(afiz):
Kampf um leere Räume. Turfan — Turkestan — Tibet. (Bücherreihe 'Weltgeschehen'). Mit 
2 Karten und Karte im Nachsatz. 160 S. Wilhelm Goldmann, Leipzig 1940.
Zweite Auflage, Goldmann, jetzt München, 1941.— Ein politisches Geschichtsbild des im 
Titel angesprochenen zentralasiatischen Raumes (mit einer übersichtlichen Zeittafel im 
Anhang) beginnend 3 400 Jahre vor der Zeitwende, bis zum Bau der 
Telegraphenverbindung von Indien nach Lhasa im Jahr 1920.

[1161] Maraini, Fosco:
Geheimnis Tibet. Aus dem Italienischen übersetzt von Dr. Lotte Leber. Mit 48 s/w Tafeln, 
1 Karte. 286 S. Wilhelm Andermann, München/Wien 1953.
(Segreto Tibet. Leonardo da Vinci, Bari 1951).— Die deutsche Ausgabe erschien auch im 
Bertelsmann Lesering (1960). Bericht über eine Expedition von G. Tucci 1948 nach Lhasa. 
"Maraini wurde als Begleiter G. Tuccis vorwiegend mit fotografischen und 
kunsthistorischen Arbeiten betraut, hatte sich also besonders tief in das Mystische, Dunkle 
und Grausige dieses Landes und seiner Religion einfühlen können und müssen. Exkurse 
über Religion und Geschichte, Bauwesen, Kunst und Gesellschaft dieses damals noch 
mittelalterlichen Feudalreiches sind überall im Text eingestreut, und man erfährt eine 
Menge über viele Bereiche des täglichen Lebens, auch über Volksfeste und -Bräuche" (aus 
einer Rezension von Kussmaul, Tribus 1956).

[1162] Marcotty, Thomas:
Dolchsegen. Schatztexte des tibetischen Phurpa-Kultes. Eine verborgene Seite der 
Buddha-Lehre. 23 Fotos, 22 Zeichnungen. 108 S. Decisio, Lugano 1986.
Eine auch für Laien verständliche Darstellung des Phurpa-Kultes mit Übersetzungen von 
tibetischen Ritualtexten (Übersetzer: Keith Dowman, Amy Heller, Geshe Loden Sherab 
Dagyab), sowie umfangreichen Anmerkungen. Mit einer speziellen Bibliographie. Die 
englische Ausgabe (Dagger Blessing. The Tibetan Phurpa Cult. Reflexions and Materials, 
Delhi 1987) ist einfacher zu erhalten.

[1163] Markert, Günter:
Buddhas, Götter und Dämonen. 32 s/w Abb. auf Tafeln, Text 16 S. Knorr & Hirth, 
München/Hannover 1956.
Eine kleine, jedoch bei sehr kleinem Druck trotz des knappen Umfangs informative 
Einführung in die Ikonographie des tibetischen Buddhismus, ohne Anspruch auf 
wissenschaftlich fundierten tieferen Einblick oder gar Vollständigkeit des dargestellten 
Pantheons.

[1164] Markham, Clements R:
Aus dem Lande der lebenden Buddhas. Die Erzählungen von der Mission George Bogle's 
nach Tibet und Thomas Manning's Reise nach Lhasa (1774 und 1812). Aus dem 
Englischen übersetzt und bearbeitet von M. von Brandt. (Bibliothek denkwürdiger Reisen. 
3.). Mit 4 Abb., 1 Karte. 480 S. Gutenberg, Hamburg 1909.
(Narratives of the Mission of George Bogle to Tibet, and of the Journey of Thomas 
Manning to Lhasa. Edited with notes, and Introduction, and Lives of Mr. Bogle and Mr. 
Manning by Cl. R. Markham. F.R.S., London 1876; Reprint New Delhi 1971).— George 
Bogle (1746-1781) reiste in Begleitung des Arztes Dr. Alex Hamilton im Mai 1774 von 
Calcutta aus, beauftragt von Warren Hastings, dem Generalgouverneur von Indien, mit 
einer Mission an den Tashi Lama (Panchen Lama), nach Tibet. Er wurde vom Tashi Lama 
in Tashilunpo (Shigatse) freundlich aufgenommen. Im April 1775 trat er die Rückreise an. 
Sein erst ein Jahrhundert später von Markham veröffentlichter Bericht ist noch heute 
wegen der genauen Beobachtungen zum Tibet der damaligen Zeit spannend zu lesen. 
Geographisch bietet er dagegen wenig. Die ein Jahrzehnt nach Bogle von Samuel Turner 
auf gleicher Route durchgeführte Reise (siehe Turner 1801) ist in dieser Hinsicht deutlich 
ergiebiger.- Der Tashi Lama starb bald nach diesem Treffen während einer Reise nach 
Peking (November 1780), wenige Monate darauf auch G. Bogle in Indien.— Thomas 
Manning (1772-1840), eher versponnener Gelehrter als kühner Forscher, war der erste 
Engländer, der — als Chinese verkleidet —, nicht nur Lhasa erreichte, sondern dort auch 
(erstmals im Dezember 1811) den damals siebenjährigen Dalai Lama mehrfach aufsuchen 
durfte. Er blieb längere Zeit in Lhasa und betätigte sich als Arzt. Er berichtet über seine 
Audienzen beim Dalai Lama, von der unbeliebten Chinesenherrschaft und vom Leben und 
Treiben in Lhasa. Sein eigentliches Ziel, über Tibet nach China zu gelangen, erreichte er 
nicht; er kehrte über Kalkutta nach England zurück, wo er 1840 im Alter von 68 Jahren 
starb.

[1165] Markus-Gansser, Ursula, Gansser, Augusto (Fotos), Olschak, Blanche Christine 
(Text):
Bhutan. Königreich im Himalaya. Mit 91 Farbfotos auf Tafeln, 2 farb. Frontispizen, farb. 
Vor- und Nachsatz, Abb. von tibetischen Blockdrucken im Text. 104 S. Atlantis, 
Freiburg/Br. 1983.
Schöner Bildband, der gegenüber dem Bhutan-Buch derselben Autoren (siehe Ursula 
Gansser u. a. 1969) eine weitgehend neue Text- und Bildauswahl aufweist.

[1166] Martens, Jochen:
Die Fauna des Nepal-Himalaya — Entstehung und Erforschung. (Natur und Museum. 109. 
Heft 7., pp. 221-243). Mit 18 Abb., davon 11 Karten. 23 S., Frankfurt/M. 1979.
Dieser Artikel, eine deutsche Zusammenfassung von englischen Arbeiten des Autors, ist 
nur eine von inzwischen 56 Arbeiten, die in den Zeitschriften der 'Senckenbergischen 
Naturforschenden Gesellschaft' zum Himalaya veröffentlicht wurden. Speziell wegen der 
umfangreichen Bibliogaphie, aber auch der sehr übersichtlichen und verständlichen 
Darstellung der Fauna im Gesamtbereich des Himalaya wegen, ist diese Arbeit, obgleich 
Zeitschriftenartikel, hier angeführt.

[1167] Marthe, F:
Vorläufige Resultate der russischen Tibet-Expedition unter Oberst Pjefzof. (Globus. 
Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 57., pp. 379-381). 3 S. Friedr. 
Vieweg & Sohn, Braunschweig 1890.
(Übersetzung aus der Zeitschrift der Petersburger Geographischen Gesellschaft 'Iswestja', 
25, pp. 408-420). Geologische Abhandlung von K. Bogdanowitsch, der als Fachmann der 
Expedition Pjefzof zugeteilt worden war.

[1168] Martin, Heinz ER:
Die Kunst Tibets. (Heyne Stilkunde. 11.). Mit 76 (16 farb.) Abb., 1 Karte, 221 S. Wilhelm 
Heyne, München 1977.
Obwohl 'nur' Taschenbuch, stellt diese Übersicht eine recht umfassende Kunst- (und 
Kultur-) Geschichte Tibets dar, die auch dem mit der Welt Tibets noch nicht so Vertrauten 
eine gut lesbare Einführung bietet.

[1169] Masters, John:
Coromandel. Aus dem Englischen übersetzt von Susanna Rademacher. (Goldmann TB 
9273). 351 S. Goldmann, München 1989.
(Coromandel. 1955).— Für Tibetinteressierte deshalb von Interesse, weil der Autor seinen 
Helden, einen englischen Bauernjungen, nach Indien auswandern läßt, von wo er im Jahr 
1628 mit tibetischen Mönchen nach Tsaparang in Westtibet reitet und daselbst als 
Reinkarnation des verstorbenen Abtes erkannt wird. Phantasievolle Schilderung vom 
Leben und Treiben in Tsaparang zu Anfang des 17. Jahrhunderts.

[1170] Masuda, Jiryo:
Der individualistische Idealismus der Yogacara-Schule. Versuch einer genetischen 
Darstellung. (Materialien zur Kunde des Buddhismus. 10.). 76 S. In Komm. 
Harrassowitz/Leipzig, Heidelberg 1926.
Es handelt sich nach den Worten des Autors (S.7) um den "Versuch, eine Phase des 
fortgeschrittenen Buddhismus, nämlich das Yogacara-System, in seiner genetischen 
Entwicklung unter Benutzung der verschiedenen Quellen zur Darstellung zu bringen." Als 
Grundlage für die Betrachtung der Yogacara-Philosophie, die mehr als die Hälfte der 
Studie einnimmt, wird vor allem das Mahayanasamparigrahasastra des Asanga und Hsüan 
tsangs Kommentar zu Vasubandhus Trimsika herangezogen.

[1171] Matchie, P:
Bemerkungen über asiatische Wildesel. (Sitzungsberichte der Gesellschaft 
naturforschender Freunde zu Berlin, pp. 206-208). 3 S., Berlin 1893.
Kurze Beschreibung von 6 verschiedenen asiatischen Wildeseln/Pferden, darunter auch 
Equus kiang aus Tibet.

[1172] Matsumoto, Tokumyo:
Die Prajnaparamita-Literatur. Nebst einem Specimen der Suvikrantavikrami-
Prajnaparamita. (Bonner Oriental. Studien. 1.). 29 Seiten Originaltexte. Deutscher Text 55 
S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1932.
Bibliographische und philologische Arbeit der Sanskrit-, chinesischen und tibetischen 
Versionen mit einem Kapitel zur 'Entstehung und Geschichte der Prajnaparamita-Literatur 
auf Grund der literarischen Quellen'.

[1173] Matthießen, Wilhelm (1891-1966):
Der Herr mit den hundert Augen. Eine Abenteuergeschichte aus den tibetischen Bergen. 
226 S. Herder & Co., Freiburg/Br. 1927.
Zweite Auflage 1930. Es handelt sich um den 1. Band einer Trilogie. Band 2: Der 
Nordlandzug des Herrn mit den hundert Augen (1928/29); Band 3: Die Räuberjagd 
(1930).— Wilhelm Mathiessen war nach Studium der Philosophie in Bonn als Bibliothekar 
in München tätig. Sein "Herr mit den hundert Augen" ist der 18jährige Rolf, ein in China 
ausgebüchster deutscher Schiffsjunge, der einen Jesuiten, einen Historiker und einen Jäger 
quer durch Tibet begleitet. Er sieht alles, hört alles und kann alles (eine grandiose 
Mischung aus Karl May und Sherlok Holmes), rettet jede Situation und weiß schon im 
voraus, was die verschiedenen Feinde, denen die Gruppe unterwegs begegnet, tun werden. 
Fährtensucher, Überlebenskünstler, perfekt in Mongolisch, Chinesisch und Tibetisch, Hindi 
und Arabisch, hilft er seinen Gefährten bei der Suche nach einer Handschrift des Johannes-
Evangeliums, das schon sehr früh in Tibet verkündet worden sein soll (und damit knüpft 
der Roman an eine alte Kunde an). Die Handschrift, ursprünglich im Kloster der 'Alten 
vom Berge' aufbewahrt (wo die kleine Europäer-Gruppe einen mörderischen Winter lang 
Unterkunft findet), dann von einem sterbenden Abt zum Geisterberg (Kailash) getragen, 
wird dort gestohlen. Rolf und seine Gefährten kommen zu spät, verfolgen den Räuber über 
den Himalaya hinweg und hinab in die indische Tiefebene, bis hinaus aufs Meer, wo der 
Räuber (ein englischer Schurke) über Bord springt und samt dem kostbaren Manuskript 
von Haifischen verschlungen wird. Im ersten Teil des Buches viel tibetisches Flair, gut 
recherchiert und beschrieben, im zweiten Teil bei der Jagd über den Himalaya und quer 
durch Indien verliert der Roman an Authentizität.

[1174] Matthiessen, Peter:
Auf der Spur des Schnee-Leoparden. Die Reise in ein vergessenes Land — eine Expedition 
in Grenzbereiche der Erfahrung. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Maria Csollány 
und Stephan Schuhmacher. Mit 1 Karte. 318 S. Scherz, Bern/München/Wien 1980.
(The Snow Leopard. Viking Press, New York 1978; Chatto & Windus, London 1979).— 
Zweite Auflage 1982. Vollständige Taschenbuchausgabe Knaur TB 1210, München 
(1985).— Zusammen mit dem Zoologen George Schaller (er schrieb über dasselbe 
Abenteuer 'The Stones of Silence',  London 1980) wanderte Matthiessen 400 km durch 
den Westen Nepals, hinauf in eines der letzten Refugien tibetischer Kultur, nach Dolpo. 
Äußerer Anlaß war die Suche nach den letzten Exemplaren der Schneeleoparden (den er 
nie zu sehen bekam), doch ist es die Schilderung der 'inneren Reise',  die dieses Buch — zu 
Recht — zu einem Bestseller gemacht hat. Dabei kommt die lebensnahe und unverfälschte 
Schilderung der Welt von Dolpo keineswegs zu kurz, so daß es gerade die Mischung 
exoterischer und esoterischer Momente ist, die das Buch auszeichnet. (Hinweis für 
Dolpointeressierte: "Eric Valli und Diane Summers: Dolpo. Hidden Land of the 
Himalayas". Aperture Foundation 1987; "C. Jest: Dolpo". Communautés de Langue 
Tibétaine du Népal, CNRS 1978).

[1175] Maurer, Jörg-Peter und Maurer, Gisela:
Zeitloses Tibet. Mönche und Klöster auf dem Dach der Welt. Mit 42 farb. und 73 s/w 
Abb., 1 Karte. 120 S. Touristbuch, Hannover 1982.
Wer dieses Buch in die Hände bekommt — schreibt Jan Andersson im Tibet-Forum — 
könnte fast vermuten, daß Tibet nicht nur zeit- sondern auch menschenlos sei. In diesem 
Bildband werden hauptsächlich Gebäude und religiöse Gegenstände vorgeführt, Menschen 
erscheinen nur ganz am Rande. Wer Tibet nach diesem Buch beurteilt, muß zwangsläufig 
glauben, daß das ganze Land in ein Freilichtmuseum umgewandelt worden ist. Die 
Zeitlosigkeit, von welcher das Buch vermutlich zeugen soll, ist leider die Zeitlosigkeit, die 
einer Leblosigkeit nahezukommen scheint.

[1176] McDonald, Kathleen:
Wege zur Meditation. Eine praktische Anleitung. Aus dem Amerikanischen übersetzt von 
Rüdiger Majora. 256 S. Diamant, Arnstorf 1986.
(How to Meditate. Wisdom Public., London 1984).— Was ist Meditation? Wie meditiert 
man? Welche Techniken gibt es? Dieser Leitfaden beantwortet diese und viele weitere 
Fragen aus der Sicht einer westlichen Frau, die sich seit 13 Jahren mit Theorie und Praxis 
des tibetischen Buddhismus befaßt und seit 1975 buddhistische Nonne ist.— Das Buch 
richtet sich an Menschen, die gerne meditieren möchten, ebenso aber an jene, die einfach 
wissen möchten, worum es beim Meditieren eigentlich geht.

[1177] McGovern, William Montgomery:
Als Kuli nach Lhasa. Eine heimliche Reise nach Tibet. Aus dem Englischen übersetzt von 
Martin Proskauer. Mit 48 s/w Abb., und 4 Skizzen. 297 S. August Scherl, Berlin (1924).
(To Lhasa in Disguise. A secret expedition through mysterious Tibet. The Century Comp., 
New York und Thornton, London, 1924).— Für die deutsche Ausgabe wird auch (1926) 
angegeben. Der an Tibet ernsthaft interessierte Anthropologe William Montgomery 
McGovern (1897-1964) gelangte 1922 als Diener verkleidet mit einer Karawane nach 
Lhasa. Dort gab er sich den Behörden zu erkennen und mußte bald wieder nach Indien 
zurückkehren, doch durfte er sich einige Zeit frei in Lhasa bewegen. Viele Beobachtungen, 
wertvolle frühe Lhasa-Beschreibung. Manches, gelegentlich das ganze Abenteuer, wird 
angezweifelt (Barbara Lipton, 'Western Experience in Tibet', Newark 1972 
[siehe Bibliogr./Biobibliogr.]).

[1178] Meienberger-Genaud, Peter und Meienberger-Genaud, Franço:
Nepal zwischen gestern und morgen. Le Népal entre hier et demain. 135 S., Kathmandu 
1974.

[1179] Meier, Erhard:
Weisungen für den Weg der Seele. Aus dem tibetischen Totenbuch. (Herderbücherei TB 
1381). 158 S. Herder, Freiburg i. Br. 1987.
Der Autor versetzt den Leser mit seinen Erläuterungen in die Lage, das 'Tibetische 
Totenbuch' mit mehr Verständnis zu lesen, da er eine Fülle an gedanklicher Hilfestellung 
bietet, um die fremdartige buddhistische Metaphysik und Symbolwelt besser zu verstehen.

[1180] Meisezahl, Richard O:
Geist und Ikonographie des Vajrayana-Buddhismus. Hommage à Marie-Thérèse de 
Mallmann. (Beiträge zur Zentralasienforschung. 2.). 11 Tafeln (davon 3 farbig) mit Abb., 
276 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1980.
Das der 1975 verstorbenen großen französischen Tibetologin gewidmete Werk enthält vier 
eigenständige Abhandlungen. Der 1. Teil befaßt sich mit den berühmten acht 
Leichenplätzen nach dem Sambarodaya-Tantra und dem Traktat Smasanavidhi des 
Luyipada (7. Jh.). Der 2. Teil, mit ausgewählten Texten der Sadhanamala, widmet sich der 
Ikonographie des Buddha Vajrasana und des Halahala-Lokesvara. Der 3. Teil befaßt sich 
mit der Ikonographie und einem vertieften Verständnis des Yi-dam. Der 4. Teil letztlich 
enthält Studien zu den Mudras und Asanas.

[1181] Meisezahl, Richard O:
Tibetische Handschriften und Drucke, vornehmlich chinesischer Herkunft, in der 
Staatsbibliothek (Preussischer Kulturbesitz), zu Berlin. (Studies of Mysticism in Honor of 
the 1150th Anniversary of Kobo-Daishi's Nirvanam. Offprint from Acta Indologica, Vol. 
VI., pp. 145-346). 201 S. Naritasan Shinshoji, Narita 1984.
Zu Herkunft und Inhalt dieser Handschriften und Drucke schreibt der Autor im Vorwort, 
daß die Berliner Staatsbibliothek dieses Konvolut von Walther Heissig erworben hat. Der 
Inhalt der buddhistischen Schriften wird als tantrisch, belangvoll und lehrreich klassifiziert, 
weil die Texte in einer Sprache geschrieben sind, die man als eine autonome, zeitenthobene 
Sprachform bezeichnen kann, da sie sehr von dem nüchternen, farblosen Sprachstil 
philosophischer Lehrtexte abweicht. Dieser sehr umfangreiche Beitrag wird in einem Teil II 
unter dem gleichen Titel in Oriens 31 (1988), S. 154-239, fortgesetzt, dieser letztgenannte 
Aufsatz enthält einen Index, der aber den Teil I nicht erschließt.

[1182] Meisezahl, Richard O:
Die große Geschichte des tibetischen Buddhismus nach alter Tradition rNin ma'i chos 'byun 
chen mo. Faksimile-Edition der Berliner Handschrift (Staatsbibliothek, Preußischer 
Kulturbesitz, Hs. or. 1640) des Geschichtsbuches Chos 'byun Me tog snin po'i sbran rci'i 
bcud, auch mNa' bdag Nan gi Chos 'byun genannt, verfaßt von Nan Ral pa can (1136-1204 
A. D.). (Monumenta Tibetica Historica, I, 3.). Mit 366 Tafeln, 459 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1985.
Durch diese Faksimile-Publikation wird die dritte Handschrift einer der ganz frühen 
tibetischen Kirchenchroniken verfügbar gemacht. Der Verfasser Nan Ral pa can gilt als 
Reinkarnation des berühmten tibetischen Königs Khri sron lde btsan und zählt zu den 
bedeutenden Lehrern der rNin-ma-pa-Schule im 12. Jahrhundert. Ein Namensindex 
erschließt den Text.

[1183] Meisezahl, Richard O:
Hastapujavidhi-Texte. Der Handritus im anuttarayogischen Kult des Götterpaares 
Cakrasambara und Vajravarahi. (Beiträge zur Zentralasienforschung. 6.). Mit s/w Abb. auf 
5 Tafeln. 58 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1985.
Für den Historiker Bu ston (1290-1364) ist Sasvatavajra, der Verfasser des 
Hastapujavidhi, mit Prajnaraksita, der in den tibetischen Übersetzungen als Autor genannt 
wird, identisch. Meisezahl unterscheidet zwei Gruppen von Hastapujavidhi-Texten (die 
zum Vajrayana-Buddhismus gehören), nämlich die ältere Gruppe für den Kult der Göttin 
Vajrayogini (=Vajravarahi), sowie die Gruppe der Sastras, die dem Kult des Mandala des 
Cakrasambara dienten. Sanskrit-Texte, tibetische Version und Übersetzung wie auch 
spätere tibetische Texte, die den Ritus ergänzen, bilden den Inhalt dieser Edition.

[1184] Meisezahl, Richard O:
Vicitrakusumañjali. Festschrift für Richard Othon Meisezahl anläßlich seines achtzigsten 
Geburtstages. Hrsg. von Helmut Eimer. (Indica et Tibetica. 11.). Mit 1 Portrait und 8 
Tafeln. 160 S. Indica et Tibetica, Bonn 1986.
Der Band umfaßt 11 Beiträge aus den Interessensgebieten des Jubilars (Indologie, Indo-
Tibetologie und Buddhismuskunde), verfaßt von Michael Balk, Ratna Basu, L. S. Dagyab, 
Helmut Eimer, Pema Tsering, K.-H. Golzio, Michael Hahn, Walther Heissig, Adelheid 
Herrmann-Pfandt, Rudolf Kaschewsky und Claus Vogel, sowie das Schriftenverzeichnis 
von Richard Othon Meisezahl.

[1185] Mensching, Gustav:
Buddhistische Geisteswelt. Vom historischen Buddha zum Lamaismus. (Geist des 
Morgenlandes). Texte ausgewählt und eingeleitet von Gustav Mensching. 355 S. Holle, 
Darmst/Baden-Bd/Genf 1955.
Lizenz-Ausgabe E. Vollmer Verlag, Wiesbaden; ebenfalls Bertelsmann Lesering (1955). 
Mit zahlreichen Anmerkungen und umfangreichem Register.

[1186] Merian:
Himalaya. 1 farbige Faltkarte, zahlreiche Farbfotos. 152 S., Hamburg 1985.
Mit Beiträgen bekannter Autoren zu Nepal, Kashmir, Ladakh, Bhutan. Viele Informationen 
und Reisehinweise.

[1187] Messner, Reinhold:
Bergvölker der Erde:. ehe ihre Spur verweht. Mit zahlr. teils farb. Illustr., einige Karten. 
131 S. Athesia, Bozen 1975.
Zweite erweiterte Auflage (186 S.) mit leicht geändertem Titel 'Bergvölker:. ehe ihre Spur 
verweht', Bozen 1981. Vollständige Taschenbuchausgabe Knaur (Reihe: Welt der Berge) 
TB 3702, München o. J., unter dem Titel 'Bergvölker im Himalaja'.— Mit Kapiteln zu 
Ladakh, Bhutan, Nepal, Sherpa-Land und Tibet.

[1188] Messner, Reinhold:
Der gläserne Horizont. Durch Tibet zum Mount Everest. Mit 284 überwiegend s/w Abb., 
322 S. BLV Verlagsgesellschaft, München/Wien/Zürich 1982.
Auch vollständige Taschenbuchausgabe, Knaur TB 3733, München o. J. Vieles zur 
Geschichte Tibets, zum Leben heute in Tibet und zur Geschichte des Mount Everest.

[1189] Messner, Reinhold:
Die Göttin des Türkis. Der Weg zum Cho Oyu. Mit 33 Illustrationen auf Tafeln und 7 
Farbfotos im Text. Bibliographie und Anmerkungen von Fosco Maraini. Übersetzung der 
Einleitung aus dem Italienischen von Lucia Eppelsheim. 79 S. Rudolf Rother, München 
1988.
Fosco Maraini stellt in der Einleitung eine gedrängte Geschichte der Sherpa vor. R. 
Messner schildert seinen Weg zum Cho Oyu mit zwei Bergkameraden und fünf Sherpa. Im 
Vordergrund der Erzählung wird nicht der eigentliche Berggang, sondern das 
Zusammenleben mit den Sherpa, ihre Kultur und ihr Verhältnis zu ihrer Welt beschrieben. 
Leider werden, außer den geographischen Angaben, keine weiteren Erläuterungen zu den 
Illustrationen der beiden Sherpa Kapa Gyalzen und Pasang Norbu gegeben.

[1190] Meyer-Illmersdorf, Hans:
In Tälern und Höhen des Himalaja. Jagden und Reisen in Kaschmir und Ladak. Nach den 
Tagebüchern herausgegeben von Dr. A. Berger. Mit 40 Abb. auf 24 Tafeln und Zierleisten 
von Karl Wagner. 1 gefalt. Karte, 211 S. Paul Parey, Berlin 1926.
Eine Reise im Jahr 1906 von Srinagar nach Leh und noch tiefer in die Berge hinein. Es 
geht mehr um die Jagd (man erfährt so manches über die Tierwelt des hohen Himalaya), 
weniger ums Reisen oder Erleben der dortigen Kultur.

[1191] Migot, André:
Vor den Toren Tibets. Aus dem Französischen übersetzt von Leonore Schlaich. Mit 17 
Abb. auf 16 s/w Tafeln nach Aufnahmen des Verfassers, 1 Kartenskizze, Karte im Vorsatz. 
288 S. Scherz & Goverts, Stuttgart 1954.
(Caravane vers Bouddha. Un Français à Travers la Haute-Asie Mystique. Amiot-Dumont, 
Paris 1954).— Der französische Arzt (geb. 1892) reiste im Jahr 1947 von Hanoi aus in die 
osttibetische Grenzregion (Derge — Jyekundo —Koko-nor — Kloster Kumbum), sein 
Buch bietet — inzwischen historische — Fotos von osttibetischen Klöstern. G. Köhler 
(Orientalistische Literaturzeitung 1957) wundert sich, daß der gebildete Autor, der in 
Frankreich bereits den Buddhismus und die tibetische Sprache studiert hatte, im Text zwar 
zahlreiche Reisende des östlichen Tibets nennt, nicht aber den deutschen Arzt Albert Tafel, 
der etwa 40 Jahre früher genau auf dieser Route in umgekehrter Richtung gereist war. 
Migot bietet eine gedrängte Übersicht der neueren Verhältnisse im Tafelschen 
Forschungsgebiet unter Betonung eigener Erlebnisse. Er wurde bereits unweit von 
Kangting von Banditen ausgeraubt, versuchte wie so mancher seiner Vorgänger als 
Bettelmönch verkleidet von Yekundo aus nach Lhasa zu pilgern, mußte aber schließlich 
mit der amtlichen Herbstkarawane den Weg durch das Tsaoti nach Kansu einschlagen. 
"Grundgedanken des Buddhismus" sowie der Abschnitt über "Buchdruckerkunst und 
Architektur" fügen sich gut in das Reisebuch ein, das auf allen Seiten die sympathische 
Menschlichkeit des Verfassers widerspiegelt.

[1192] Milaraspa:
Siehe = Milarepa.

[1193] Milarepa, (1040-1123):
Siehe u. a.: H. A. Jäschke 1869. Berthold Laufer, 1901, 1902 und 1922; Walter Yeeling 
Evans-Wentz, 1937 u. 1978; Helmut Hoffmann, 1950; Jacques Bacot 1956; Gerd Göllner, 
1985; Joss Bachhofer 1986.

[1194] Miller, Connie:
Aryatara. Eine Studie in analytischer Psychologie und tibetischem Buddhismus. Aryatara 
Institut, Arnstorf 1982.
(USA 1977, mehr nicht bekannt).— Die Autorin (Amerikanerin), seit 20 Jahren als 
buddhistische Nonne in der tibetischen Tradition ordiniert) schrieb ihre Abschlußarbeit zum 
B. A. über Arya Tara, eine weibliche Manifestation des Buddha, und zog für ihre 
Interpretation sowohl die tibetischen Erklärungen als auch die Thesen der analytischen 
Psychologie C. G. Jungs heran.

[1195] Minke, Heinz:
Ladakh. Letzte Oase lamaistischer Kultur. Mit 84 farb. Abb., Karten im Vor- und 
Nachsatz. 142 S. Welsermühl, München und Wels/Ö. 1986.
Sachkundige Einführung zu Ladakh mit geographischen, ethnologischen und religiösen 
Aspekten. Beschreibung von zwei Trekking-Routen durch Ladakh und Zanskar.

[1196] Mipham, Lama:
Ruhig und Klar. Das Rad der Analytischen Meditation. Anleitung zur Schau des Mittleren 
Weges. Aus dem Tibetischen übersetzt mit Kommentaren von Tarthang Tulku. Mit einem 
Vorwort von Herbert V. Guenther. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Matthias 
Dehne. Mit einigen Zeichnungen im Text von Glen Eddy. 120 S. Irisiana, Haldenwang 
1977.
(Calm and Clear. Instructions on vision in the Middle Way. Dharma Publ., Berkeley/USA, 
1973).— 2. Auflage 1981. Der Autor der beiden hier vorgelegten Texte ist der berühmte 
tibetische Lama Mi-pham " 'Jam dbyans rNam rgyal rgya mthso". Der erste Text "Rad der 
analytischen Meditation" ist eine traditionelle buddhistische Analyse von Körper und Geist 
mit dem Ziel, beschränkte Vorstellungen und ungeprüfte Vermutungen zu beseitigen, die 
einem tieferen Verständnis im Wege stehen. Es ist ein Praxis-bezogener Meditationstext, 
der wie auch der zweite Text "Anleitung zur Schau des Mittleren Weges" auf der 
Nyingma-pa-Tradition basiert. Dieser zweite Abschnitt ist ein weiterführender Text mit 
dem Ziel, Schritt für Schritt in die Meditationspraxis einzuweisen. Wie bei den meisten 
dieser Texte wird man aber ohne die direkte Unterweisung eines 'Meisters' durch den Text 
allein keinen Schritt weiterkommen. Herbert V. Guenther gibt in der Einleitung einen sehr 
verständlichen Kommentar zu den beiden Texten (der erstere im tibetischen Original 
reproduziert).

[1197] Mipham, Lama (1846-1912):
Siehe auch Dieter Schuh, Wiesbaden 1973; Franz-Karl Ehrhard, Hamburg 1982.

[1198] Moacanin, Radmila:
Archetypische Symbole und tantrische Geheimlehren. Der tibetische Buddhismus im Licht 
der Psychologie C. G. Jungs. Östliche und westliche Wege zum Herzen. Aus dem 
Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. 160 S. Ansata, Interlaken 1988.
(Jung's Psychology and Tibetan Buddhism. Western and Eastern Path to the Heart. 
Wisdom Publ., London 1986).— Die promovierte Psychologin und Schülerin tibetischer 
Lamas schreibt über tantrischen Buddhismus und C. G. Jung: Heilung der Seele, Befreiung 
vom Leiden, Totenbuch, Mandala, das kollektive Unbewußte. 39 Seiten Einführung in den 
tibetischen Buddhismus.— Unter Umständen empfiehlt es sich, mit dem Schlußwort zu 
beginnen. Dort werden Anspruch und geistige Haltung der Autorin dokumentiert und 
somit Zugang und Verständnis zu teilweise sehr subjektiven Passagen des als Meditation 
verstandenen Textes erleichtert. Beim Vergleich C. G. Jung'scher Psychologie mit dem 
tantrischem Buddhismus werden die jeweiligen zentralen psychologischen Systeme und 
ihre ethischen Grundlagen, auch in ihrer wechselseitigen Verbindung, erörtert. Bei diesem 
Brückenschlag gelingt es scheinbar mühelos, die beiden Ansätze der Selbstverwirklichung 
theoretisch und praktisch erfahrbar zu machen: Über den Effekt der reinen 
Wissensvermittlung hinaus wird sich mancher Leser der Überzeugungskraft von Frau 
Moacanin nicht entziehen können (Renate Wagner).

[1199] Möbius, Michael und Ster, Anette:
Auf dem Dach der Welt. 1000 km zu Fuß durch Zanskar, Ladakh, Kaschmir. Mit 130 
Abb., 200 S. Pietsch, Stuttgart 1991.

[1200] Möller, Gerd und Möller, Elfriede:
Nordindien und Nepal. Mit 50 Abb., 29 Zeichnungen und Kartenskizzen, 9 Stadtplänen. 
(Goldstadt-Reiseführer. 209.). 304 S. Goldstadt, Pforzheim 1973.
Zweite Aufl. 1975, überarbeitete Auflage 1978, 7. überarbeitete Auflage 1988 (375 S.).

[1201] Möller, Hans-Wilhelm:
Der Weg nach Thyangboche. Bericht einer Wanderung zum Fuße des Mount Everest. Mit 
Zeichnungen von Jutta Ailland. Mit 1 Karte, 127 S. Dieter Broschat, Hohenwestedt 1987.
Einfühlsam und bescheiden, nacherlebbar und intensiv beschriebene Wanderung (von 
1970) durch damals noch eher unberührtes Sherpa-Gebiet zum Fuß des Mount Everest.

[1202] Mojsisovics, Edmund von:
Vorläufige Bemerkungen über die Cephalopoden-Faunen der Himalaya- Trias. 
(Sitzungsberichte der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathem.-
naturwissensch. Classe, Band 101, Abth. I., pp. 372-378). 7 S., Wien 1892.
Beschreibung des Muschelkalks, das heißt des paläontologischen Materials, das von 
mehreren Reisenden im Auftrag des 'Geological Survey of India' im Himalaya gesammelt 
und nach Europa zur wissenschaftlichen Bearbeitung gebracht worden war.

[1203] Mojsisovics, Edmund von:
Beiträge zur Kenntniss der obertriadischen Cephalopoden-Faunen des Himalaya. 
(Denkschriften der Kais. Akad. der Wissenschaften. 63., pp. 575-701 (3-129). Mit 22 
Tafeln und 8 Textfiguren. 127 S. Kaiserl.-Königl. Hofdruckerei, Wien 1896.
Im Mai 1892 startete eine von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien 
mitfinanzierte Expedition, bei der von Seiten der Akademie Carl Diener (siehe dort) 
tatkräftig wissenschaftlich mitarbeitete. Anhand der von Diener gesammelten Fossilien 
lassen sich fünf faunistisch charakteristische Horizonte unterscheiden. Die ausführliche 
Arbeit erschien mit getrennter Pagina auch separat im Buchhandel.

[1204] Montell, Gösta:
Sven Hedin-Ausstellung in Deutschland. Aus den Sammlungen der Sven Hedin-Stiftung in 
Stockholm. 24 Seiten mit 27 Abbildungen. 64 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1955.
(Sven Hedin Utställningen, anordnad av Sven Hedin Stiftelse, Liljevalchs Konsthall, 
Katalog Nr. 209. Stockholm 1954).—  Text und Bilder enthalten Dokumente, die Sven 
Hedins Schriften ergänzen: es werden 149 Stücke gezeigt und beschrieben, auch Fotos und 
Zeichnungen, die Hedin auf seinen Reisen selbst anfertigte.

[1205] Montgomerie, Thomas George:
Reisen und Aufnahmen zweier Punditen in Tibet, 1865-66. (Petermanns Geographische 
Mittheilungen, Heft VII, pp. 233-243, 267-290). Mit 1 Karte. 35 S. Justus Perthes, Gotha 
1868.
(Report on the Trans-Himalayan Explorations, in connection with the Great 
Trigonometrical Survey of India, during 1865-67. Drawn up by Capitain T. G. 
Montgomerie, R. E., in charge of the trans-himalayan survey parties. Dehra Doon 1867 
[hiervon Zusammenfassung]).— Es ist dies eine geraffte, aber hochinteressante 
Schilderung der Versuche, von Indien aus direkt zum Manasarovar-See, von dort zunächst 
auf der Südroute entlang dem Tsangpo nach Lhasa und auf der Nordroute zurück zum 
Manasarovar zu gelangen. Weder die Einreise nach Tibet im Westen, noch ein Versuch 
über Mustang gelangen, und nur einem, dem aktiveren und mutigeren, der Brüder gelingt 
es schließlich mit vielen Verzögerungen, von Kathmandu aus nach Tibet einzudringen. 
Umfangreiche Schilderung von Lhasa (die vollständig wiedergegeben wird!), wo er sich 
von Januar bis April 1866 aufhält, mit Besuch der großen Staatsklöster und Beschreibung 
des Neujahrfestes. April bis Juni Wanderung quer durch Tibet bis zum Manasarovar-See, 
Zusammentreffen mit seinem Bruder in Gartok, Eintreffen der beiden im Hauptquartier der 
Indischen Landvermessung Ende Oktober 1866. Genaue Beschreibung der 1 200 Engl. 
Meilen langen Strecke von Lhasa zum Manasarovar- See. Ein Dokument der britischen 
Bemühungen, mit Hilfe von indischen Pandits genauere geographische Daten, wie sie für 
militärische Zwecke nutzbar sind, zu erhalten.

[1206] Mookerjee, Ajit und Khanna, Madhu:
Die Welt des Tantra. Die umfassende Darstellung des wahren Tantra-Weges und seiner 
Praktiken. Aus dem Englischen übersetzt von Ulli Olvedi. Mit 12 farb. und 165 s/w Abb. 
im Text. 255 S. O. W. Barth, München 1978.
(The Tantric Way — Art, Science, Ritual. Thames & Hudson, London 1977).— 
Überarbeitete Sonderausgabe, München 1987. Wenn auch vorwiegend auf den indischen 
Tantrismus Bezug genommen wird, so finden sich doch viele Hinweise und Abb. zum 
Tantra im Himalaya und in Nepal.

[1207] Müller, Claudius C und Raunig, Walter (Hrsg):
Der Weg zum Dach der Welt. Mit 222 farb. Abb., 310 s/w Abb, Karten im Vor- und 
Nachsatz. 407 S. Pinguin, Innsbruck 1982.
Umfangreicher Bild- und Textband, herausgegeben anläßlich einer großen Tibetausstellung 
1982 im Völkerkundemuseum München (70. Geburtstag von Heinrich Harrer, 25. 
Todestag von Wilhelm Filchner und 100. Todestag von Hermann von Schlagintweit- 
Sakünlünski). 38 Wissenschaftler lieferten Beiträge zu diesem Buch, sowohl 
Biographisches und Bibliographisches zu deutschsprachigen Tibetforschern (die Brüder 
Schlagintweit; Peter Aufschnaiter, Heinrich Harrer), als auch umfassend zur Kultur, 
Ethnologie, Geographie, Entdeckungsgeschichte, Literatur, Musik und Heilkunde, 
Wirtschaft und Sozialwesen, jedoch wenig zur Philosophie und Religion Tibets. Der Band 
enthält die einzige umfangreiche Bibliographie der Gebrüder Schlagintweit (Beitrag Hans 
Körner) und einen wesentlichen Beitrag "Kunst und Stil in Tibet" von N. Gonpo Ronge. 
Wie Peter Lindegger in einer ausführlichen Rezension (Tribus 1984) bemerkt, ist ihm keine 
bessere Sammlung von gleichermaßen verläßlichen wie gemeinverständlichen 
Monographien zur Erkundungsgeschichte, naturwissenschaftlichen Bestandsaufnahme, 
Historie, zur Bildenden Kunst, Literatur und Musik, zu Fragen der Sachkultur und der 
Soziologie des tibetischen Raumes bekannt.

[1208] Müller, F(riedrich) W(ilhelm) K(arl) (1863-1930):
Ein uigurisch-lamaistisches Zauberritual aus den Turfanfunden. (Sitzungsberichte der 
Preussischen Akademie der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse, XXIV., pp. 381-386). 6 S. 
Akademie, Berlin 1928.
Erschien als Sonderabdruck im Buchhandel. Der Inhalt besteht aus Anrufungen, 
Betrachtungsvorschriften, aus Aufzählungen von Göttermädchen, 24 "Helden", 
"Lehreren", heiligen Stätten in Indien, Schutzgottheiten mit ihren Panzern und 
Handstellungen, und vor allem aus Zauberformeln und Vorschriften für Opferzeremonien. 
Heruka als Vater und Mutter, sowie Vajravarahi werden besonders geehrt. Der Text 
wurde wohl direkt aus dem Sanskrit übersetzt, sein Inhalt ließ sich durch Auffinden 
tibetischer Paralleltexte erschließen.

[1209] Müller, F(riedrich) W(ilhelm) K(arl):
Eine soghdische Inschrift in Ladakh. (Sitzungsberichte der Preußischen Akademie der 
Wissenschaften, philos.-hist. Klasse 1925. XXXI., pp. 371-373). Mit 1 Tafel, 3 S. 
Akademie, Berlin 1925.
A. H. Francke, Felseninschriften in Ladakh, 1925, (siehe dort) hatte diese Inschrift — und 
wie sie entdeckt wurde — beschrieben. Es ist die südlichste der nestorianischen 
Inschriften; sie wird kurz beschrieben und eine Deutung versucht.

[1210] Mueller, Herbert (1863-1930):
Buddhistisches Völkerrecht aus Tibet. (Zeitschrift für Völkerrecht. 1., pp. 611-613). 3 S., 
Breslau 1911.
Zu den nur spärlich behandelten Bereichen von Tibet gehört die Jurisprudenz. Es wird der 
Inhalt eines sikkimesischen Manuskriptes tibetischen Ursprungs beschrieben, mit einer 
Sammlung von Gesetzen, die zwischen dem 13. und 17. Jh niedergelegt wurden. "Sie 
zeigen einen gerechten und humanen Geist, der uns hohe Bewunderung abnötigt vor der 
starken Kultur-Energie des Buddhismus, dazu noch gegenüber einem Volke, das unter so 
rauhen und harten Bedingungen lebt wie die Tibeter", schließt Mueller seinen Beitrag.

[1211] Mueller, Herbert:
Tibet in seiner geschichtlichen Entwicklung. Ein Beitrag zur ethnologischen Jurisprudenz. 
1. Teil: Tibet bis zum Aufkommen der Mongolen. (Zeitschrift für vergleichende 
Rechtswissenschaft. 20., pp. 278-344). 66 S. Ferdinand Enke, Stuttgart 1907.
Erschien auch als Sonderdruck im Buchhandel. Das Problem wird sowohl aus westlichen 
Sekundärquellen wie aus den originalen chinesischen und tibetischen Quellen erschlossen.

[1212] Müller, Reinhold F(riedrich) G(ustav) (geb. 1882):
Die Krankheits- und Heilgottheiten des Lamaismus. Eine medizingeschichtliche Studie. 
(Anthropos. 22., pp. 956-991). Mit 21 Abb., 35 S. St. Gabriel, Mödling bei Wien 1927.
In Heftform als Einzelpublikation, Wien 1927.— Unter den eher seltenen Werken über die 
tibetische Medizin kann diese Arbeit als eine der besonders gründlichen und 
aussagekräftigen bezeichnet werden. Die Medizin im ärztlichen wie im philosophischen und 
religiösen Bereich wird, hervorragend mit Quellen untermauert, unter diesen Aspekten 
nicht nur getrennt, sondern auch synoptisch und aufeinander bezogen dargestellt.

[1213] Müller, Ulrike:
Die ländlichen Newar-Siedlungen im Kathmandu-Tal. Eine vergleichende Untersuchung 
sozialer und ökonomischer Organisationsformen der Newar. (Giessener Geographische 
Schriften. 56.). Zahlreiche Abb., Tabellen und z. T. farb. Karten. 177 S. Selbstverlag 
Geograph. Institut, Giessen 1984.
Während die meisten Arbeiten zu sozioökonomischen Aspekten der Newar in den Städten 
des Kathmandu-Tales durchgeführt wurden, geht diese breit angelegte und fundierte Studie 
'aufs Land', d. h. in die von fremdbestimmten Faktoren noch weit weniger betroffenen 
Dorfstrukturen des ländlichen Raumes im Kathmandutal. Die Ergebnisse basieren 
wesentlich auf Untersuchungen in 5 Dörfern (Bauerndorf, Handelsplatz mit 
Funktionsverlust, Weberdorf, Dorf mit Lohnarbeitern, Töpferdorf).

[1214] Mullin, Glenn H:
Die Schwelle zum Tod. Sterben, Tod und Leben nach tibetischem Glauben. Geleitwort von 
Elisabeth Kübler-Ross. Aus dem Englischen übersetzt von Rüdiger Majora. 292 S. Eugen 
Diederichs, Köln 1987.
(Death and Dying. Routledge & Kegan Paul, London 1986).— Das Buch entstand nach 
mehrjähriger Studienarbeit an der 'Library of Tibetan Works & Archives' in Dharamsala 
(1972-1976). Dort wurde der Autor (geb. 1949 in Quebec) in Überlieferung und 
Gebräuche von Tod und Sterben eingeführt. Während die westlichen Kulturen weitgehend 
des Memento mori verlustig gegangen sind, versteht sich der Tod im Buddhismus als 
Entwicklungsstufe, als ein notwendiges Element des vergänglichen Lebens selbst. Mullin 
bringt uns diese kulturelle Differenz näher über sorgfältig ausgewählte Texte aus den 
Schriften der Dalai Lamas und berühmter tibetischer Autoren, sowie über Berichte vom 
Sterben großer Lamas, unter ihnen auch seines eigenen Lehrers, des ehemaligen Abtes des 
Dalai Lama Klosters in Dharamsala. In den ungewöhnlichen Sterbevorgängen, die Wochen 
andauern können, erteilen die Sterbenden oft noch eine Lehre oder einen Rat besonders an 
jene Schüler, die weiterhin einer Führung bedürfen (Renate Wagner).— Glenn H. Mullin 
ist auch der Herausgeber und Übersetzer (nur in Englisch erschienener) ausgewählter 
Werke früherer Dalai Lamas.

[1215] Mullis, Marie-Louise:
Untersuchungen zum Hautleistensystem von Exil-Tibetern in der Schweiz. Mit Bildanhang. 
(Opuscula Tibetana. 13.). Mit 8 s/w Tafeln im Text. 106 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 
1981.
Zugleich Dissertation Universität Bern.

[1216] Mundy, Talbot:
OM, das Geheimnis des Abhortales. Deutsch von Margot Schubert. Mit Illustrationen von 
W. Repsold. (Bücherei ferne Zonen. 2.). 166 S. Neufeld & Henius, Berlin 1927.
(OM. The Secret of Abhor Valley. Bobbs-Merill & Co., Indianapolis 1924, sowie 
Hutchinson & Co., London 1924).— Im unwegsamen tibetischen Grenzgebiet am Oberlauf 
des Brahmaputra wird in einem Kloster ein englisches Mädchen aufgezogen, dessen Eltern 
dort kurz nach der Geburt starben. Ihr Onkel Ommony, die vordergründige Hauptfigur des 
Romans, holt sie 20 Jahre später in den "Westen" zurück; der wahrhaft weise Lama, der sie 
all die Jahre erzogen hat, opfert für diese Rückkehr sein Leben.— Diese knappe 
Inhaltsangabe einer spannend-abenteuerlich geschriebenen Geschichte ist nur die "Hülle" 
für eine innere Geschichte und ein mystisches Abenteuer.

[1217] Muralt, Raoul von:
Meditations-Sutras des Mahayana-Buddhismus. 3 Bände. Aus dem Englischen übersetzt 
und herausgegeben von Raoul von Muralt. Band 1: Maha-Prajna-Paramita-Hridaya / 
Diamant-Sutra / Lankavatara-Sutra / Vertrauenserweckung (Mahayana Shraddhotpada 
Shastra) / Dhyana für Anfänger. Mit einem Vorwort von Lama Anagarika Govinda und 
einem Vorwort des Herausgebers. 341 S. Origo, Zürich 1956.
Dritte Aufl. Origo, Bern, 1988 (Band 1 und 2).— Band 1 übersetzt nach D. Goddard's "A 
Buddhist Bible". Die Bände 2 und 3 ohne direkten Bezug zum tibetischen Buddhismus 
(Band 2: Die Lehre des Huang Po.; Band 3: Das Sutra des 6. Patriarchen).

[1218] Myankowski, Leo von:
Der Auszug aus dem Pancatantra in Kshemendras Brihatkathamanjari. Sanskrit, Einleitung, 
Übersetzung und Anmerkungen. 80 S. Otto Harrassowitz, Leipzig 1892.
Ksemendra ist ein Dichter aus der Mitte des 11. Jahrhunderts und lebte in Kashmir. 
Somadeva (siehe dort) war Landsmann und Zeitgenosse. Diese Erzählsammlungen 
schöpfen aus den gleichen Quellen wie die kanonischen buddhistischen Texte, die dann ins 
Tibetische übersetzt wurden.

[1219] Myops:
Der Papst des Ostens und das Ende seiner Herrschaft. (Das freie Wort. Frankfurter 
Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. 8., pp. 867-876). 
10 S., Frankfurt/M. 1909.
Der Autor beschreibt zunächst die Flucht des 13. Dalai Lama nach Kumbum vor der 
britischen Expedition Younghusbands, später nach Peking, sodann die Interessen Chinas an 
Tibet, sowie Wesen und Herkunft des Lamaismus und der Institution 'Dalai Lama'. Der 
Tenor des Artikels ist Genugtuung und zeugt vom Zeitgeist und dem Kenntnisstand der 
damaligen Zeit: "Menschlich mag das Schicksal (des geflohenen Dalai Lama) nicht ohne 
Mitleid erweckende Tragik sein. Aber kein Kulturpolitiker, kein Freund völkischer Freiheit 
und fortschrittlicher Entwicklung wird dem Untergang eines Kirchenstaats eine Träne 
nachweinen, der als Musterbeispiel dienen kann, welchen Fluch die Verkehrung und der 
Mißbrauch der höchsten und reinsten Ideen der Menschheit zur Sättigung irdischer Gelüste 
durch priesterliches Gaukelwerk der Welt gebracht hat und noch bringt", schreibt der 
Autor.

[1220] Näther, Volkbert:
Das Gilgit-Fragment Or. 11878A im Britischen Museum zu London. Herausgegeben, mit 
dem Tibetischen verglichen und übersetzt. (Dissertation Fachbereich Außereuropäische 
Sprachen und Kulturen, Universität Marburg). 106 S. Erich Mauersberger, Marburg 1975.
Es handelt sich um die Edition von Fragmenten des Gilgit-Manuskriptes (11 Blätter aus 
Birkenrinde), das 1931 von Sir Aurel Stein dem Britischen Museum zugesandt wurde. 
Diese Blätter fehlen in Nalinaksha Dutts Ausgabe des Vinaya der Mulasarvastivadins. Der 
bearbeitete und übertragene Abschnitt enthält das Sangharaksitavadana. Zu den Gilgit-
Funden siehe auch Oskar von Hinüber, Göttingen 1979.

[1221] Nag-dban-blo-bzan- c'os-ldan:
Siehe Klaus Sagaster, Wiesbaden 1967.

[1222] Nagarjuna (um200nCh):
Siehe u. a. (chronologisch geordnet) H. Wenzel 1886; Max Walleser, 1911, 1923; Philipp 
Schaeffer, 1923; J. Masuda 1926; Geshe Rabten 1986 'Wurzel der Weisheit'; Michael Hahn 
1989; Yukihiro Okada 1990.

[1223] Nagels Enzyklopädie  und Reiseführer:
Siehe P. Wagret, Genf 1975.

[1224] Nairz, Wolfgang:
Nepal. Durchwandern und Erleben. Mit 114 farb. und s/w Abb., Kartenskizzen und Plänen. 
211 S. Steiger, Innsbruck 1984.
Beschreibung und hilfreiche Hinweise zu den schönsten Wanderwegen durch Nepal. Die 
systematischen Berichte über Expeditionen und Trecks wechseln mit kurzen Kapiteln über 
die Bevölkerungsgruppe der Sherpa und über das Phänomen "Schneemensch", das der 
Autor ins rein Mythologische verweist. Nairz nahm auch einen "Expeditionsmaler" auf 
seine Wanderungen mit, den einheimischen Maler Kapa Gyaltsen aus dem Sherpaland. Seit 
1981 begleitet dieser in traditionellem Stil arbeitende Maler die Reisen des Autors und hat 
das Buch mit Strichzeichnungen und zwei Farbbildern (Sherpaland, Yak-Karawane) 
illustriert (frei nach einer Rezension im 'Tibet-Forum').

[1225] Namkhai Norbu:
Entstehen und Leben. Abhandlung zur tibetischen Medizin. Aus dem Tibetischen übersetzt 
von Enrico Dell'Angelo. Ins Deutsche übertragen von Jörg Kollnberger. 50 S. Shang-
Shung Edizioni, Arcidosso 1983.
(On birth and life: A treatise on Tibetan medicine. Shang-Shung Edizioni, Arcidosso 
1983).— Eine Neuauflage der deutschen Übersetzung ist bei Edition Tsaparang, 
Gleisdorf/Österreich für 1991 geplant (Praxisbehelf, nicht für die breite Öffentl. gedacht). 
Prof. Namkhai Norbu, 1938 in Derge in Osttibet geboren, wurde im Alter von 3 Jahren als 
Reinkarnation eines großen Meisters des Dzog-chen erkannt und erhielt eine umfassende 
traditionelle Ausbildung als 'Tulku'. G. Tucci lud ihn 1960 nach Rom zu wissenschaftlichen 
Arbeiten an seinem Institut ein. Seit 1964 lehrt Namkhai Norbu tibetische und mongolische 
Sprachen und Literatur am Institut für Orientalistik der Universität Neapel.

[1226] Namkhai Norbu:
Semzin. Auszug aus den Dzogchenbelehrungen von Namkhai Norbu. Praxisanleitungen 
zum direkten Eintritt in die Kontemplation. 18 S. Edition Tsaparang, Gleisdorf/Österreich 
1984.
(Praxisbehelf, nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht). Diese Schrift enthält in einfachen 
Worten die Zusammenfassung der 21 Praktiken aus den Dzogchenbelehrungen von 
Namkhai Norbu aus dem Jahr 1977.

[1227] Namkhai Norbu:
Guru-Yoga des Dzogchen Upadesha. Praxisbehelf zum Guru-Yoga und zum Eintritt in den 
Zustand der Kontemplation. Übersetzt von Oliver F. Leick. 28 S. Edition Tsaparang, 
Gleisdorf/Österreich 1988.
(Guru Yoga of Dzogchen Upadesha. Edition Tsaparang, Gleisdorf 1988).— Erklärung und 
genaue Beschreibung der von Namkhai Norbu meist angewandten Praxis, d. h. eine genaue 
Anleitung der essentiellen Praxis des Gurayoga (Guruyoga mit den drei A) und die 
Erklärungen der 'Vorbereitenden Übungen'.

[1228] Namkhai Norbu:
Vajrasattva Meditation. Anleitungen zur Praxis. Übersetzt, bearbeitet und herausgegeben 
von Mila Misek. 18 S. Edition Tsaparang, Gleisdorf/Österreich 1988.
(Praxisbehelf, nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht). Enthält die Erläuterung und 
Erklärung der Meditations-Praxis (Praxis mit den sieben HUNG) und der Visualisation, 
den tibetischen Text und Kommentare.

[1229] Namkhai Norbu:
Yantra Yoga. Yoga der Bewegungen. Herausgegeben von Oliver F. Leick. Mit zahlreichen 
s/w Demonstrations-Photos im Text und 32 Bildtafeln im Anhang (über 250 s/w 
Demonstrations-Fotos). 95 S. Edition Tsaparang, Gleisdorf/Österreich 1988.
(Yantra Yoga - The Yoga of Movement. Shang Shung Edizioni, Arcidosso/Italien 
1983).— Die deutsche Ausgabe enthält nur einen Teil des englischen Originals von 1983. 
Das Werk beruht auf dem tibetischen Text des tibetischen Meisters und Übersetzers 
Vairocana, der diese besondere Art von Yantra-Yoga (Yantra der Vereinigung von Sonne 
und Mond) im 8. Jh. in Tibet eingeführt hat, und dem Kommentar von Namkhai Norbu. Es 
ist die erste Veröffentlichung hierzu in deutscher Sprache. Yantra-Yoga ist ein spezieller 
tibetischer Yoga, der auf dem Anuttaratantra beruht; er beinhaltet eine Methode, um seinen 
natürlichen Zustand und seine natürliche Atmung wiederzufinden.

[1230] Namkhai Norbu:
Der Kristallweg. Die Lehre über Sutra, Tantra und Dzogchen. Herausgegeben von John 
Shane. (Diederichs Gelbe Reihe. 81. Tibet). Aus dem Englischen übersetzt von Eva 
Pampuch. Mit 42 s/w Abb. (Fotos, tibetische Blockdrucke, Thangkas). 222 S. Eugen 
Diederichs, München 1989.
(The Crystal and the Way of Light. Sutra, Tantra and Dzogchen. Routledge & Kegan Paul. 
London 1986).— Dies ist die erste Darstellung eines tibetischen Lamas der Nyingma-pa-
Schule über Dzog-chen oder "Die große Befreiung", der dabei seinen eigenen Werdegang 
in die tantrische Lehre mit darstellt. Eine umfassende Darstellung von Dzog-chen findet 
man (nicht ins Deutsche übersetzt) bei S. G. Karmay: The great Perfection. A 
philosophical and meditative Teaching of Tibetan Buddhism. Brill, Leiden 1988.

[1231] Namkhai Norbu:
Dzog Chen. Der ursprüngliche Zustand. Hrsg. von Adriano Clemente. Aus dem 
Italienischen übersetzt von Christina Volpi und Anna Eid. 108 S. Odiyana Edition, 
Frankfurt/M 1989.
(Dzog-chen, Lo Stato di Autoperfezione. Casa Editrice Astrolabio, Ubaldini Editore, Rom 
1986).— Die Dzog-chen-Lehre kann nach den Worten Namkhai Norbus allen Menschen 
helfen, ihre wirkliche Situation zu erkennen und dadurch zu lernen, ein entspanntes Leben 
zu führen. Das Buch gibt eine ausgezeichnete Einführung in die Dzog-chen-Lehre, die sich 
sowohl auf den tibetischen Buddhismus wie auf die Bon-Tradition stützt. Kein religiöses 
System, sondern tradiertes Wissen tibetischer Meister, jenseits der Begrenztheit von 
'Schulen' und monastischer Tradition. Dzog-chen kann am ehesten als konkretes Wissen 
um die Beschaffenheit des Daseins beschrieben werden.

[1232] Namkhai Norbu:
Gemeinsame Praktiken für besondere Tage. Erklärungen und Texte verschiedener 
Praktiken. Übersetzt von I. Pemwieser und L. Longin. 76 S. Edition Tsaparang, 
Gleisdorf/Österreich 1989.
(Praxisbehelf, nicht für die breite Öffentlichkeit gedacht). Der Text enthält neben einer 
genauen Beschreibung und Erklärung von sieben wichtigen Praktiken für die gemeinsame 
oder individuelle Praxis auch die tibetischen Texte dieser Meditationen.

[1233] Namkhai Norbu:
Mi-Lam, die Traumpraxis. Übersetzt und herausgegeben von Oliver F. Leick. 16 S. Edition 
Tsaparang, Gleisdorf/Österreich 1989.
(Mi-lam, the dream practice. Edition Tsaparang, Gleisdorf 1989).- Auszug aus den 
Belehrungen von Namkhai Norbu während des ersten Retreats der Dzogchen 
Gemeinschaft in Subiaco/Italien im Juli 1976.

[1234] Namkhai Norbu:
Der Zyklus von Tag und Nacht. Die praktischen Übungen des Ati-Yoga. Herausgegeben 
von John Reynolds. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Jule B. Becker. (Diederichs 
Gelbe Reihe. 84. Tibet). 152 S. Diederichs, München 1990.
(The Cycle of Day and Night. Oakland/USA 1984; Station Hill Press, Barrytown/N. Y. 
1987).— Namkhai Norbu, Meister des Dzog-chen, stellt in diesem Buch Übungen für den 
Tag und für die Nacht vor, mit denen man in einen ununterbrochenen kontemplativen 
Zyklus kommen kann. Dzog-chen ist der Weg der Selbstbefreiung durch Kontemplation, 
die zur vollkommenen Erkenntnis führt. Mit Glossar und tibetischem Text im Anhang.

[1235] Namkhai Norbu und Sogyal Rinpoche:
Die Praxis des g Co'd (sic!). Deutsche Übersetzung von Andrea Leick, Dorothea 
Herberstein und Oliver F. Leick. Zusammengefaßt und herausgegeben von O. F. Leick. 53 
S. Eigenverlag O. F. Leick, Graz 1984.
Das Werk beginnt mit den Worten: "Die Bezeichnung gCod kommt von einem tibetischen 
Wort, das "abschneiden" bedeutet. Hier wird es als Substantiv gebraucht."— Die wahre 
Bedeutung ist "dagzin jod" (bdag-'dzin gcod), "das Abschneiden des Egos als 
fundamentale Basis für Anhaftung". Die Broschüre enthält Vorträge von Namkhai Norbu 
aus den Jahren 1978 bis 1982, sowie Erklärungen über die Praxis des gCod von Sogyal 
Rinpoche.

[1236] Nan-Ral-pa-can:
Siehe R. O. Meisezahl, Sankt Augustin 1985.

[1237] Narciß, Georg Adolf:
Im fernen Osten. Forscher und Entdecker in Tibet, China, Japan und Korea. 1689 bis 1911. 
Neu herausgegeben von Georg Adolf Narciß. Mit 43 doppelseitigen Abbildungen. (Alte 
abenteuerliche Reiseberichte). 488 S. Horst Erdmann, Tübingen/Basel 1978.
Auch als Insel Taschenbuch TB 853, Frankfurt/M. 1985.— Hinsichtlich Tibet bietet das 
Buch eine Kurzbiographie von Karl Josef Futterer (1866-1906) und Auszüge aus seiner 
bedeutenden Expedition 1897/98, die bis nach Nordost-Tibet vorstieß.

[1238] Naropa  (956-1040):
Siehe Albert Grünwedel, 1933; Peter Zieme u. György Kara 1979; Friedrich Wilhelm, 
1965; Lama Thubten Yeshe 1984.

[1238 a] Nebesky-Wojkowitz, René M von (1923-1959):
Das tibetische Staatsorakel. (Archiv für Völkerkunde. 3., pp. 136-155). 20 S. Braunmüller, 
Wien 1948.
Als Sonderdruck vertrieben. Neben allgemeinen Bemerkungen über tibetische Wahrsager 
wird vor allem auf das Orakel von Lhasa und das Netschung-Orakel eingegangen. Die 
geschichtliche Bedeutung des Staatsorakels, dessen Residenz, Aufgabenkreis und 
Wahrsagungszeremonie werden dargestellt. Das meiste ist aus der Literatur 
zusammengetragen, speziell aus Berichten von Reisenden, die selbst in Tibet mit Orakel-
Priestern zusammengekommen sind.

[1239] Nebesky-Wojkowitz, René M von:
Schriftwesen, Papierherstellung und Buchdruck bei den Tibetern. (Dissertation, Philosoph. 
Fakultät Universität Wien). Mit Schriftbeispielen im Text. 109 S. Universitätsexemplar, 
Wien 1949.
Der 1923 geborene Ethnologe und Tibetologe promovierte mit einer Arbeit, die von der 
Geschichte der tibetischen Schrift über die in Tibet verwendeten verschiedenen 
Schriftarten, Satzzeichen und Verwendung der tibetischen Schrift für Fremdsprachen einen 
weiten Bogen bis zu Papierherstellung, Schreibutensilien und Blockdruck-Verfahren 
spannt. In dieser Form eine einmalige Abhandlung. Ein Originalexemplar ist in der 
Bayerischen Staatsbibliothek in München vorhanden.

[1240] Nebesky-Wojkowitz, René M von:
Der Kult und die Ikonographie der tibetischen Schutzgottheiten. (The Cult and 
Iconography of the Tibetan Protective Deities). Habilitationsschrift. Einleitung in deutscher 
Sprache S. 1 bis 24. Englischer Text S. 1 bis 623, in einem Band gebunden. 
Universitätsexemplar, Wien 1955.
Der früh verstorbene Völkerkundler und Tibetologe beginnt seine später als Buch in 
englischer Sprache publizierte Habilitationsschrift ('s-Gravenhage 1956) mit den Worten: 
"Das für die Religionsgeschichte Tibets, und Zentralasiens überhaupt, besonders wichtige 
Gebiet des Kultes und der Ikonographie der tibetischen Schutzgottheiten gehört zu den 
schwierigsten und daher bislang am wenigsten bearbeiteten Fragen der Tibetologie. Im 
Laufe meiner dreijährigen völkerkundlichen Forschungsarbeiten im tibetisch-indischen 
Grenzgebiet (1950 bis 1953) gelang es  mir, durch Übersetzung und Auswertung von mehr 
als 200 — der Wissenschaft bisher zum allergrößten Teil noch unbekannten — tibetischen 
Werken, sowie durch mündliche Befragung hoher tibetischer kirchlicher Würdenträger und 
durch eine Untersuchung der von ihnen ausgeführten einschlägigen Zeremonien erstmals 
einen vollständigen Überblick über dieses unerschlossene Gebiet des tibetischen 
Religionswesens zu gewinnen."

[1241] Nebesky-Wojkowitz, René M von:
Wo Berge Götter sind. Drei Jahre bei unerforschten Völkern des Himalaja. Mit 30 (davon 
4 farb.) Abb., 2 Karten. 269 S. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1955.
Der Wiener Anthropologe studierte 1950 bis 1953 bei den Lepcha und Sherpa deren 
Leben, ihre religiösen Feste und Zeremonien, ebenso aber auch das spirituelle und 
materielle Erbe Tibets in engem Kontakt zu hohen tibetischen Würdenträgern, die vor den 
Chinesen aus ihrer Heimat nach Sikkim geflohen waren. Ein faktenreiches, wertvolles, mit 
Liebe und Ernsthaftigkeit geschriebens Buch. "Besondere Beachtung verdienen die Proben 
der Volksdichtung mit sehr alten Mythen. Sie werfen erneut die Frage nach der Herkunft 
der Lepcha auf, da sie mit sehr alten Schichten der tibetischen Kultur sich zu verbinden 
scheinen. Heute löst sich unter dem Einströmen fremder Bevölkerungselemente, besonders 
aus Nepal und Indien, die Kultur der Lepcha zunehmend auf" (Siegbert Hummel, in 
Sinologica 5.).

[1242] Nebesky-Wojkowitz, René M von:
Die verschlossenen Königreiche. (Diese unsere Welt). 11 Abb. auf Tafeln, 40 S. Georg 
Lentz, München 1959.
Kurz vor Fertigstellung dieses kleinen Buches starb im Alter von 36 Jahren René von 
Nebesky-Wojkowitz. Seine bedeutenden Werke sind als Zeitschriftenartikel oder als 
Bücher in englischer Sprache erschienen. Hier plaudert er über Sikkim und Bhutan, auch 
über die Sherpa in Nepal.

[1244] Nel-pa Pandita:
Siehe Helga Uebach, München 1987.

[1245] Nepal-Statistik 1973:
Nepal 1973. (Statistik des Auslandes. Länderkurzbericht.). 3 Karten, Tabellen. Hrsg.: 
Statistisches Bundesamt Wiesbaden. 23 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1973.

[1246] Nepal-Statistik 1982:
Nepal 1982. (Statistik des Auslandes. Länderkurzbericht). Herausgegeben vom 
Statistischen Bundesamt Wiesbaden. 30 S. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1982.

[1247] Nepal-Statistik 1987:
Nepal 1987. (Statistik des Auslandes. Länderkurzbericht). Herausgegeben vom 
Statistischen Bundesamt Wiesbaden. 88 S. W. Kohlhammer, Stuttgart 1987.

[1248] Neuer, M:
Voraussetzungen und Entwicklung des Tourismus in Nepal. (Diplomarbeit, Univ. 
München). 121 S. Universität, München 1988.
Durch öffentl. Bibliotheken oder Uni München nicht auszuleihen.

[1249] Neumaier, Eva:
Matarah und Ma-mo, Studien zur Mythologie des Lamaismus. (Inaugural-Dissertation, 
Philosophische Fakultät, Universität München, vom 28. 7. 1966). 5 u. 144 S. UNI-Druck, 
München 1966.
Den Ausgangspunkt für diese Arbeit bilden die sogenannten Matarah, die Muttergöttinnen 
Indiens, beschränkt auf die Rolle der Matarah im buddhistischen Kult und Mythos. In den 
letzten Jahrzehnten häuften sich in der indologischen Literatur die Hinweise auf eine 
Gruppe von Göttinnen, die Matarah, die bald in geschlossener Form im Gefolge der Kali 
oder des Siva auftreten, bald als Gemahlinnen der hinduistischen Hauptgötter angesehen 
werden. Hatte man früher angenommen, daß die tibetischen Ma-mo eine Übernahme der 
indischen Matarah sind, so zeigen die hier vorgelegten Texte, daß über einer alten, 
präbuddhistischen Schicht sich nur ein dünner Firnis von indischen Vajrayana-
Vorstellungen befindet. Die phänomenologische Analyse dieses Materials und seine 
Einordnung in die religionshistorischen Zusammenhänge sind das Anliegen dieses Buches 
(aus der Einleitung der Autorin).

[1250] Neumaier, Eva:
Siehe auch (verheiratete) Dargyay, Eva.

[1251] Neumann, (Carl Friedrich):
Tübet. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der 
Völker mit besonderer Rücksicht auf verwandte Erscheinungen in Deutschland. 19., pp. 
35/36, 39/40, 43/44, 47/48, 51/52, 55/56, 63/64, 67/68, 72, 75/76). 19 S. J. G. Cotta'sche 
Buchhandlung, Stuttgart 1846.
Hervorragender Aufsatz aufgrund der gut zitierten älteren, zum Teil seltenen, Quellen. Zu 
allen Aspekten (Geographie, Politik, Geschichte, Kultur und Religion, Flora und Fauna, 
vor allem auch zu jüngeren politischen Veränderungen zu Beginn des 19. Jhs.) wird eine 
kompetente und noch heute interessante Übersicht geboten, die auch auf Besonderheiten 
wie etwa den Goldreichtum oder die speziellen Aspekte Westtibets eingeht.

[1252] Neumann, Karl von:
Einige Nachrichten über den Dalai Lama in L'Hassa. (Das Ausland. Überschau der 
neuesten Forschungen auf dem Gebiete der Natur-, Erd- und Völkerkunde. 54., Nr. 24., 
pp. 461-466). 6 S., Stuttgart 1881.
Über die vergeblichen Versuche Prschewalskis von Norden her und die gleichermaßen 
vergeblichen Versuche Graf Széchenyis von Osten her nach Lhasa zu gelangen. Neumann 
hält — in Anlehnung an den ihm persönlich bekannten Prschewalski — Huc und Gabet für 
Schwindler, die nie in Lhasa gewesen seien; statt dessen ist er sicher, daß Marco Polo (!) 
der erste und bis dato letzte Europäer gewesen ist, der Lhasa besucht habe. Mit 
Ausführungen zur Institution des Dalai Lama.— Diesem in vielfacher Hinsicht 
haarsträubend unseriösen Artikel folgt eine ausgezeichnete Berichtigung durch O. 
Feistmantel in dieser Zeitschrift, Stuttgart 1881 (siehe dort).

[1253] Ngapo-Ngawang-Jigmei, Khrili Chodra, Na Zhen, Chapel TsetanPhuntso, Cai 
Xiansheng, Jampai Chinlei, und Dongge Luosantselie:
Tibet. Produziert in Zusammenarbeit mit dem Shanghai People's Art Publishing House. 
Deutsch von Eleonore Meyer-Grünewald. Aus dem Chinesischen ins Englische übersetzt 
von Liu Shengqi, Lo Chaotien, Yang Zhihong und Ren Zhiji. (Terra magica). Mit 12 Abb. 
und 248 Farbtafeln. 288 S. Reich, Luzern 1981.
(Zugleich engl. Ausgabe, London 1981).— Zweite Auflage 1984. Allein 18 Fotografen 
zeichnen für diesen Sammelband verantwortlich. Wie das Impressum vermerkt, wird im 
Text konsequent 'die nunmehr verbindliche Pinyin"-Umschrift für Eigennamen gebraucht. 
Leider!

[1254] Ngawang Dhargyey, Geshe:
Siehe Asvaghosa, Arnstorf 1985.

[1255] Ngawang, Geshe Thubten:
Samatha. Die Entfaltung von Geistiger Ruhe. Aus dem Tibetischen übersetzt und 
überarbeitet von Christof Spitz. 54 S. Erdmute Naumwerk, Hamburg 1981.
Weitere Auflage 1983; überarbeitete Neuauflage, Tibetisches Zentrum Hamburg 1989.— 
Nach einer Tonbandaufnahme des von Geshe Thubten Ngawang vom 20. bis 22. Febr. 
1981 im Tibetischen Zentrum Hamburg gegebenen Seminars über 'Geistige Ruhe' erstellt. 
Geshe Thubten Ngawang lebt seit 1979 als ständiger Lehrer im Tibetischen Zentrum 
Hamburg. Mit 11 Jahren wurde er Mönch im Kloster Sera in Zentraltibet. Nach 37 Jahren 
des intensiven Studiums und der Praxis des Buddhismus legte er die Prüfungen für den 
Titel "Lharampa Geshe" ab.

[1256] Ngawang, Geshe Thubten:
Die Tugend der Geduld üben. Aus dem Tibetischen übersetzt von Bhikshu Jampa Gyatzo 
(Christof Spitz). 15 S. Tibetisches Zentrum, Hamburg 1983.
Zweite überarbeitete Ausgabe 1986. Über den Umgang mit leidvollen Lebensphasen.

[1257] Ngawang, Geshe Thubten:
Buddhistisches Bekenntnis. Mit Erklärungen von Geshe Thubten Ngawang. Übersetzung 
der Erklärungen aus dem Tibetischen von Bhikshu Jampa Gyatzo (Christof Spitz). 19 S. 
Tibetisches Zentrum, Hamburg 1985.
Zweite Auflage 1986.— Im Jahr 1984 wurde von der Deutschen Buddhistischen Union 
(DBU), einer Dachorganisation der verschiedenen buddhistischen Gruppen in Deutschland, 
ein Komitee eingesetzt, welches ein buddhistisches Bekenntnis erarbeitete, das von allen 
Gruppen anerkannt und angenommen wurde, um für die Buddhisten den rechtlichen Status 
wie den der christlichen Kirchen zu erhalten.

[1258] Ngawang, Geshe Thubten:
Tod, Bardo und Wiedergeburt. Aus dem Tibetischen übersetzt von Bhikshu Jampa Gyatzo 
(Christof Spitz). 31 S. Tibetisches Zentrum, Hamburg 1985.
Die hier vorgelegte Schrift beruht auf einem Vortrag vom 2. Februar 1985 an der 
Universität Hamburg. Darstellung des Prozesses bei der Trennung des Geistes vom Körper 
bis hin zur neuen Geburt.

[1259] Ngawang, Geshe Thubten:
Von der Reinigung des Geistes durch Meditation. Buddhistische Unterweisungen eines 
tibetischen Lamas. (Papyrus Extra). Aus dem Tibetischen übersetzt von Christof Spitz 
(Jampa Gyatzo). Mit 1 Abb., 126 S. Papyrus, Hamburg 1987.
Wiedergabe von Unterweisungen im Tibetischen Zentrum Hamburg zu den Themen 
Karma, die Vier Edlen Wahrheiten, Geistesschulung, Meditation, Mitgefühl u. a. Mit 
Glossar und kleiner Bibliographie. In einer Rezension bemerkt Karénina Kolmar-Paulenz 
(Tibetforum 1990), daß es sich um einen für den am Buddhismus interessierten Leser 
verständlichen, einfach zu erarbeitenden Leitfaden und Führer zu den wichtigsten 
buddhistischen Geisteshaltungen und Gedanken handelt, manchmal mit vielleicht etwas zu 
simplen bzw. naiven Beispielen. Das Glossar müßte verbessert werden.

[1260] Nicolson, Nigel:
Der Himalaya. (Time Life Bücher. Die Wildnisse der Welt). Mit 83 farb. und 5 s/w Abb., 2 
Karten. 184 S. Time Life International, Amsterdam 1975.
(The Himalayas. Time Life, London 1975).— Fünfte Auflage 1979.— Vorwiegend zum 
Tier- und Pflanzenreich in den Tälern und Höhen des Himalaya.

[1261] Nobel, Genia:
Allein zum Himalaya. Mit 88 Abb. auf Tafeln im Anhang und 1 Faltkarte. 117 S. Verlag 
"Die Faehre", Düsseldorf (1952).
Reisebericht von 1951 durch die Bergwelt Kashmirs.

[1261 a] Nobel, Johannes (1887-1960):
Suvarnaprabhasottamasutra. Das Goldglanz-Sutra. Ein Sanskrittext des Mahayana-
Buddhismus. Nach den Handschriften und mit Hilfe der tibetischen und chinesischen 
Übertragungen herausgegeben. 234 S., Leipzig 1937.
Standardausgabe eines zentralen Mahayanasutra.

[1262] Nobel, Johannes:
Suvarnaprabhasottamasutra. Das Goldglanz-Sutra. Ein Sanskrittext des Mahayana-
Buddhismus. Die tibetischen Übersetzungen mit einem Wörterbuch. Erster Band: Die 
tibetischen Übersetzungen. Mit 1 Tafel. 308 S.; zweiter Band: Wörterbuch Tibetisch-
Deutsch-Sanskrit. 9 u. 235 S. E. J. Brill, Leiden 1944/1950.
Der 1. Band erschien gemeinsam bei Brill (Leiden) und Kohlhammer (Stuttgart).— Die 
drei im Kanjur enthaltenen Versionen werden in ihrer geschichtlichen Entwicklung, auch in 
den Abweichungen zwischen den verschiedenen Kanjurausgaben, beschrieben und die 
beiden kürzeren Fassungen als transliterierte Texte samt ausführlichem Wörterbuch mit 
umfangreichen Erklärungen und Hinweisen, doch ohne vollständige Übersetzung ins 
Deutsche, vorgelegt.

[1263] Nobel, Johannes:
Über die Bedeutung der tibetischen Versionen für das Verständnis des 'buddhistischen 
hybriden Sanskrit'. (Studia Orientalia. 19., 8.). 15 S. Societas Orientalis Fennica, Helsinki 
1953.
In Heftform im Buchhandel vertrieben. Der Verfasser weist wie manch anderer auf die 
Bedeutung bzw. geradezu unabdingbare Notwendigkeit der Hinzuziehung tibetischer 
Textversionen zum Verständnis von Sanskrittexten hin und erläutert dies an Beispielen.

[1264] Nobel, Johannes:
Udrayana, König von Roruka. Eine buddhistische Erzählung. Die tibetische Übersetzung 
des Sanskrittextes. Herausgegeben, ins Deutsche übertragen und mit einem Wörterbuch 
versehen. 2 Teile. Erster Teil: Tibetischer Text, deutsche Übersetzung und Anmerkungen. 
27 u. 113 S.; zweiter Teil: Wörterbuch. 7 u. 87 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1955.
Das Udrayanavadana schildert den Untergang der Stadt Roruka durch einen Sandsturm als 
Folge frevelhafter Taten des Königs Sikhandin, des Sohnes und Nachfolgers Udrayanas. 
Der im Kanjur enthaltene Text wird hier übersetzt und kommentiert, ebenso werden die 
historischen und geographischen Angaben erläutert. Es handelt sich um eine der 
Erzählungen des Divyavadana, deren tibetische Parallele im Vinayavastu steht. Die 
textkritischen Anmerkungen betreffen vorwiegend die Rekonstruktion des Sanskrit-Textes.

[1265] Nobel, Johannes:
Suvarnaprabhasottamasutra. Das Goldglanz-Sutra. Ein Sanskrittext des Mahayana-
Buddhismus. I-tsing's chinesische Version und ihre tibetische Übersetzung. Erster Band: I-
tsing's chinesische Version übersetzt, eingeleitet, erläutert und mit einem 
photomechanischen Nachdruck des chinesischen Textes versehen. 63 u. 422 S.— Zweiter 
Band: Die tibetische Übersetzung mit kritischen Anmerkungen herausgegeben. 7 u. 334 S. 
E. J. Brill, Leiden 1957/58.
Die von dem chinesischen Pilger I-tsing mitgeteilte Version setzt einen erheblich 
umfangreicheren Sanskrittext voraus als die anderen bekannten Fassungen. Hier wird diese 
längste Form des Suvarnaprabhasottamasutra übersetzt und ihre chinesische Version in 
Faksimile mitgeteilt sowie die tibetische aus dem Kanjur herausgegeben.

[1267] Norbu Namkhai:
Siehe Namkhai Norbu.

[1268] Norbu, Thubten Dschigme:
Tibet. Verlorene Heimat. Erzählt von Heinrich Harrer. Mit 19 Farbtafeln und 1 Karte. 286 
S. Ullstein, Wien/Berlin/Frankf/M 1960.
Erschien auch bei Deutsche Buchgemeinschaft, Berlin (1963).— Thubten Dschigme 
Norbu, den Tibetern besser als Tagtser Rinpoche bekannt, ist der älteste Bruder des 14. 
Dalai Lama; er war zeitweise Abt des Klosters Kumbum.

[1269] Norbu, Thubten Jigme und Turnbull, Colin Macmillan:
Mein Tibet. Geist und Seele einer sterbenden Kultur. Der Bruder des Dalai Lama berichtet. 
Aus dem Amerikanischen übersetzt von Maximiliane von Meng. Mit 23 Seiten Abb. im 
Text, 334 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1971.
(Tibet. Its History, Religion and People. Drawings by Lobsang Tendzin. Simon & 
Schuster, New York 1968. London 1969).— Es ist dies keine Autobiographie (diese 
erschien bereits 1960, siehe vorstehenden Eintrag), sondern eine Geschichte Tibets und des 
tibetischen Volkes, mit Kapiteln wie 'Das königlose Zeitalter', 'Die Wiedergeburt der 
Religion', 'Inkarnation und Nachfolge', aber auch 'Kindheit eines Bauernjungen' oder 'Die 
Bergnomaden'. Der 1922 in Tibet geborene Norbu wurde Abt des Klosters Kumbum, 
flüchtete 1959 mit seinem Bruder, dem Dalai Lama, nach Indien und wanderte später in die 
USA aus, wo er an der Universität von Indiana Studienprogramme über Tibet aufbaute.— 
"Jigme Norbu zeichnet den Hintergrund, vor dem das Leben des Tibeters, insbesondere des 
Verfassers, seine Gedankenwelt, sein Mutterboden und die ihn umfassende geistige und 
politische Geschichte des tibetischen Volkes verständlich werden können und vor den die 
im Buche enthaltenen Ereignisse aus der Sicht eines Tibeters gestellt sind, aus dem sie 
gleichsam auftauchen und in den sie wieder zurücksinken, von dem her sie erst zugänglich 
werden. Es dürfte wohl das seltsamste Buch sein, das bisher über Tibet geschrieben 
wurde" (Siegbert Hummel, in 'Tibet im Exil' 1971).

[1270] Notowitsch, Nikolaus (geb1858):
Die Lücke im Leben Jesu. Aus dem Französischen übersetzt. 186 S. Deutsche Verlags-
Anstalt, Stutt'/Leipz/Berl/Wi 1894.
(La Vie Inconnue de Jésus Christ. Ollendorf, Paris 1894).— Auch 2. Auflage 1894. 
Bericht über eine Reise auf der üblichen Route von Srinagar über Kargil nach Leh/Ladakh 
im Jahr 1887. Im Kloster Mulbek erfährt N. von einem Lama, daß im tibetischen 
Schrifttum das Leben des 'Propheten Issa' aufgezeichnet sei, manche Klöster besäßen 
Abschriften von diesen Aufzeichnungen. Im Kloster Lamajuru sind sie auf seine Nachfrage 
hin nicht vorhanden, doch im Kloster Hemis wird er fündig. Der Abt gestattet ihm, sich 
von seinem Dolmetscher diese Berichte aus zwei Büchern — ursprünglich in der Pali-
Sprache verfaßt — übersetzen zu lassen (während eines notgedrungenen längeren 
Aufenthaltes im Kloster, da er sich angeblich ein Bein gebrochen hatte): Beschrieben wird 
die Lücke im Leben Christi zwischen seinem 13. und 29. Lebensjahr, wo er als einfacher 
Pilger nach Indien kommt, um die Schriften der Brahmanen und Buddhisten zu studieren. 
Im Alten und im Neuen Testament mystifizierte und zu Wundern gemachte Ereignisse 
werden mittels dieser (bereits kurz nach dem Tode Jesu Christi aufgezeichneten) Schriften 
logisch und durch einfache reale Gegebenheiten erklärt. Notowitsch behält sich das Recht 
vor, die Echtheit der Chroniken zu beweisen, glaubt jedoch, daß die buddhistische Lesart 
wahrscheinlicher ist als die 'biblische Glosse' (Renate Hoffmann).— Das Buch von 
Notowitsch, der seine Publikation als Denkanstoß und Anregung verstand, führte zu einer 
Fülle weiterer Publikationen bis in die jüngste Zeit, oft kontrovers und nahezu 
sektiererisch. Zum objektiven Hintergrund siehe Günter Grönbold 'Jesus in Indien', 1985; 
Norbert Klatt, Lebte Jesus in Indien?, 1988, aber auch Charles Henri 'Der Oberlama von 
Himis und das unbekannte Leben Jesu', 1897.

[1271] Nouc, Winfried:
Tibetische Hunde. Aufzucht, Haltung, Pflege, Erziehung. (Kosmos-Hundebibliothek). Mit 
20 farb. Abb. und 14 Zeichnungen, 71 S. Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 
1978.
Geschichte und Entwicklung dieses langhaarigen Hundes mit seinem sehr eigenwilligen, ja 
'selbstbewußten' Charakter.

[1272] Noyce, Wilfrid:
Die Götter zürnen. Ein Himalaja-Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Josef Tichy. 
262 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1959.
(The Gods are angry. William Heinemann, London 1957).— Der 1917 geborene Autor 
war einer der besten englischen Bergsteiger und Mitglied der erfolgreichen Mount Everest 
Expedition von 1953. Zwar ein Roman, der sehr im Bergsteigerischen verhaftet ist, doch 
fließt auch etwas 'Himalayakultur' in das Geschehen mit ein.

[1273] Nydahl, Hannah und Nydahl, Ole:
Siehe Kalu Rinpoche, 1975.

[1274] Nydahl, Ole:
Die Buddhas vom Dach der Welt. Mein Weg zu den Lamas. Mit 15 Abb., 238 S. Eugen 
Diederichs, Düsseldorf/Köln 1979.
Erweiterte und überarbeitete Neuauflage mit 88 meist erstmalig veröffentlichten Fotos, 
Octopus, Wien 1988. Bericht einer langen inneren und äußeren Reise, die als 
Hochzeitsreise nach Nepal 1968 (Hippiekultur, Drogenszene) beginnt und Jahre später bei 
einem Meditationsmeister der Kagyü-Schule endet. Hannah und Ole Nydahl wurden die 
ersten westlichen Schüler S. H. des 16. Gyalwa Karmapa, des Oberhauptes der Karma-
Kagyü-Schule, ebenso auch Schüler von Kalu Rinpoche.

[1275] Nydahl, Ole:
Dharma Belehrungen. Einführung in die Lehre Buddhas. Mit 2 Fotos, 35 S. Octopus, Wien 
1985.
Verbesserte Neuauflage 1989.

[1276] Nydahl, Ole:
Ngöndro-Belehrungen. 1. und 2. Teil. Mit 4 Fotos. 52 S. Octopus, Wien 1986.

[1277] Nydahl, Ole:
Mahamudra. Freude und Freiheit grenzenlos. Mit 27 s/w Abb., 77 S. Joy, Isny 1988.
'Mahamudra' entstand durch die Aufzeichnung einer Vortragsreihe, die Nydahl 1988 in 
Freiburg/Br. hielt. Im Mittelpunkt steht ein sehr alter Text des III. Karmapa Rangjung 
Dorje (1284-1339).

[1278] Nydahl, Ole:
Über alle Grenzen. Wie die Buddhas in den Westen kamen. Mit 250 s/w Fotos, 421 S. Joy, 
Isny 1990.
Dokumentation über die Entwicklung des tibetischen Buddhismus im Westen. Mit einer 
Liste der Dharmazentren der Kagyü-Tradition in Europa.

[1279] Nydahl, Ole und Nydahl, Hannah:
Ngöndro-Belehrungen. 3. und 4. Teil. 73 S. Octopus, Wien 1987.
Gesamtausgabe der Teile 1 bis 4 in Vorbereitung, Octopus, Wien 1991 (Titel: 'Die 
vorbereitenden Übungen).

[1280] Oberlies, Thomas:
Eine Studie zum Candravyakarana. Eine kritische Bearbeitung von Candra IV.4.52-148 
und V.2. (Alt- und Neu-Indische Studien. 38). 295 S. Franz Steiner, Wiesbaden/Stuttgart 
1989.
Diese Studie bietet eine Bearbeitung derjenigen Abschnitte des Candravyakarana, die die 
Regeln zur Bildung von Nominalkomposita enthalten. Eine ausführliche Einleitung befaßt 
sich mit der Person des Candragomin und untersucht die Frage, ob Candragomin wirklich 
als Verfasser auch der Vrtti angesehen werden kann. Des weiteren wird das Problem des 
zeitlichen und ideengeschichtlichen Verhältnisses von Candravyakarana und Kasika 
diskutiert. Die Übersetzung dieser Arbeit des Grammatikers Candragomin stützt sich auf 
neue Manuskriptfunde in Nepal (Nepal-German Manuscript Preservation Project), allesamt 
auf Palmblatt in verschiedenen Arten der Newari-lipi geschrieben.

[1281] Obruchev, Vladimir:
Siehe Obrutschew, Vladimir Afgnásevic.

[1282] Obrutschew, Vladimir A(fgnásevic):
Geographische Skizze von Centralasien und seiner südlichen Umrandung. (Hettner's 
Geographische Zeitschrift Leipzig, I., 5. und 6. Heft., pp. 257-285). Mit 1 Karte (Tafel 2). 
29 S., Leipzig 1895.
Es sind dies die geographischen Ergebnisse der Reise von 1892 bis 1894, deren 
Erlebnisbericht in 'Aus China', Leipzig 1896, veröffentlicht wurde. Die Arbeit behandelt 1) 
Das östliche Centralasien, wobei Nordost-Tibet die Grenze bildet, sowie 2) Das Lößland 
des nordwestlichen China (mit Kansu). Abschließend werden 3) Der Nan-schan und der 
östliche Kuen-lun beschrieben, welcher in das östliche Tibet übergeht. Diese Ergebnisse 
wurden auch von Carl Diener veröffentlicht (siehe Eintrag Diener, Gotha 1902).

[1283] Obrutschew, Vladimir A:
Aus China. Reiseerlebnisse, Natur- und Völkerbilder. 2 Bände. (Übersetzer nicht genannt). 
Mit 1 gefalt. Karte, 262 S., 235 S. Duncker & Humblot, Leipzig 1896.
Wladimir Afgnásevic Obrutschew (Obruchev) war der 'Expedition Potanin', die die 
westlichen Teile von Setschuan und die angrenzenden östlichen Gebiete Tibets bis Li-tang 
und Ba-tang in botanischer, zoologischer, geographischer und ethnographischer Hinsicht 
erforschen sollte, als Geologe zugeteilt, zugleich aber auch der bereits arbeitenden 
Expediton von Roborowsky. Er war von 1892 bis 1894 unterwegs und berichtet hier seine 
persönlichen Erlebnisse und Eindrücke, wobei er weder mit der einen noch mit der anderen 
Expedition zusammentraf, sondern seine eigenen Wege ging. Ein flüssig geschriebener, 
oftmals amüsanter, mit vielen interessanten Details geschriebener Reisebericht, der wohl 
nur wenigen bekannt ist. Viel über die Lamatempel im nordtibetischen Gebiet, Erlebnisse 
am Kokonor-See, Zusammentreffen mit dem Engländer G. Littledale, von Räuberbanden 
und Tätigkeiten der verschiedenen Missionsstationen — ein lebendiges Bild dieses 
unruhigen Gebietes von der Jahrhundertwende.

[1284] Obrutschew, Vladimir A:
Siehe auch E. Toll, Gotha 1894; Carl Diener, Gotha 1902.

[1285] Obrutschew, W(ladimir)A:
In der Felsenwildnis Innerasiens. Abenteuerliche Reisen. Deutsch von Marie Jacob und 
Sigrid Hoffmann. Mit zahlreichen Zeichnungen im Text, 2 gefalt. Karte, 376 S. Greifen, 
Rudolstadt 1955.
(V devrjach central 'noj Azii. Moskau 1948).— Das Buch erzählt die Erlebnisse des 
'Schatzgräbers' Foma Kapitanowitsch (ein Alter ego des Autors?) auf seinen Expeditionen 
in verschiedene Teile Innerasiens Ende des letzten Jahrhunderts. U.a. führten sie ihn zum 
Dschair-Gebirge, wo er verstecktes Gold ausgräbt, zu einem verlassenen Goldbergwerk im 
Altai-Gebirge und zu den Ruinen der toten Stadt Chara-Choto. Neben seinen 
Handelsgeschäften ist er auch immer auf der Suche nach verborgenen alten Kostbarkeiten 
in den Bibliotheken buddhistischer Klöster und in den Ruinen alter Städte. Das letzte 
Kapitel enthält die Briefe seines mongolischen Reisegefährten Lobsyn, der eine Pilgerreise 
nach Lhasa unternimmt, um seinen entlaufenen Sohn wiederzufinden. Neben der 
spannenden Schilderung der Erlebnisse während der Expeditionen enthält das Buch auch 
ausführliche und sehr anschauliche Beschreibungen der Bewohner und der Natur, 
insbesondere der Geologie, der einzelnen Gebiete. Sehr kritisch steht der Autor, dessen 
Schilderungen wohl eine Mischung aus den persönlichen Erlebnissen seiner eigenen 
Expedition und seiner Phantasie sind, dem tibetischen Lamaismus gegenüber (Renate 
Hoffmann).

[1286] Oestreich, Karl:
Die Täler des nordwestlichen Himalaya. Beobachtungen und Studien. (Petermanns 
Geographische Mitteilungen Band 33, Ergänzungsheft 155.). Mit 36 Tafeln, 39 Figuren im 
Text. 1 gefalt. Karte. 106 S. Justus Perthes, Gotha 1906.
Der Autor reiste 1902 als Topograph der Workman'schen Expedition von Kashmir aus 
zum Tschoschogletscher in Baltistan. Das Gebiet zwischen Srinagar und  Skardu wird 
geomorphologisch beschrieben und umfangreich, zusammen mit einer ausgezeichneten 
Bibliographie, bearbeitet. Ein Klassiker der geographischen Ladakh-Literatur.

[1287] Oetke, Claus:
Die aus dem Chinesischen übersetzten tibetischen Versionen des Suvarnaprabhasasutra. 
Philologische und linguistische Beiträge zur klassifizierenden Charakterisierung übersetzter 
Texte. (Alt- und Neu-Indische Studien. 18). 6 u. 462 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1977.
Innerhalb der klassischen tibetischen Übersetzungsliteratur stellen die Übersetzungen aus 
dem Chinesischen eine nicht unbedeutende Textgruppe dar. Anhand des Goldglanzsutra 
und des Lankavatarasutra, die beide in mehreren Versionen übertragen wurden, werden 
Art und Methode des Übersetzens und stilistische Besonderheiten, auch im Unterschied zu 
Übersetzungen aus dem Sanskrit, dargestellt. Es wird versucht, allein aufgrund 
textimmanenter Kriterien bestimmte Probleme zu lösen wie etwa die Identität oder 
Nichtidentität von nur fragmentarisch erhaltenen Übersetzungen oder die Entscheidung, ob 
Übersetzungen verschiedener Werke von ein und demselben Übersetzer stammen.

[1288] Okada, Yukihiro:
Die Ratnavalitika des Ajitamitra. Herausgegeben und erläutert. (Nagarjuna's Ratnavali. 
Vol. 2.). (Indica et Tibetica. 19.). 233 S. Indica et Tibetica, Bonn 1990.
Ausgabe des einzigen in tibetischer Fassung erhaltenen indischen Kommentars zu dem 
Lehrgedicht Ratnavali des Nagarjuna.

[1289] Oloff, Robert:
Die Religionen der Völker und Gelehrten aller Zeiten. Ein Laien-Brevier. Zwei Teile. 318 
S. Hermann Walther, Berlin 1904.
Darin: Der Buddhismus. Tibetanischer Buddhismus oder Lamaismus. Der Buddhismus im 
weiten Osten (S. 18-31). Etwas oberflächliche Darstellung, da das Anliegen des Autors 
eher im zweiten Teil: 'Philosophische Anschauungen' zum Tragen kommt.

[1290] Olschak, Blanche Christine (1913-1989):
Tibet: Erde der Götter. Vergessene Geschichte, Mythos und Saga. Vorwort von Heinrich 
Harrer und Thubten Norbu. 8 Tafeln mit s/w Abb., 7 Kartenskizzen. 137 S. Rascher, 
Zürich/Stuttgart 1960.
B. C. Olschak zeigt Tibet im Spiegel altchinesischer Chroniken, in der Hindu-Mythologie 
und in arabischen Berichten, wie es seit dem 13. Jh. durch Reisende wie Marco Polo, 
Wilhelm von Rubruk, Odorico de Pordenone, António de Andrade, Joh. Grueber oder 
Ippolito Desideri auch im Weltbild des Europäers Gestalt gewinnt. In einer Übersicht des 
Gesar-Epos ist der Hinweis auf matriarchalische Reminiszenzen in den amazonenhaften 
Frauengestalten für den fachlich orientierten Leser von Interesse. Die Ausführungen zum 
tibetischen Totenbuch (mit einer esoterisch ausgerichteten Betrachtungsweise) und manche 
Aussagen (etwa zum Regenten Sangs-rgyas-rgya-mtsho als natürlichem Sohn des 5. Dalai 
Lama) sind heute korrekturbedürftig (nach Siegbert Hummel, in Zeitschr. f. Ethnol. 85.).

[1291] Olschak, Blanche Christine:
Die Heiterkeit der Seele. Motive tibetischer Lebensphilosophie. (Psychologische 
Schriftenreihe zur Zeitschrift 'Der Psychologe'. 6.). 60 S. GBS-Verlag Gerber AG., Bern-
Schwarzenburg 1961.

[1292] Olschak, Blanche Christine:
Religion und Kunst im alten Tibet. Mit einem Geleitwort des Dalai Lama und einem 
Einführungkapitel von Gebhard Frei. Herausgegeben von der Schweizer Tibethilfe und der 
Deutschen Tibethilfe. Mit 14 farbigen und 8 s/w Abb., 109 S. Ars Tibetana, Zürich 1962.
Wurde 1972 durch "Mystik und Kunst Alttibets" in erheblich erweiterter Form ersetzt. 
Frau Olschak verfolgte mit diesem Buch keine wissenschaftlichen Ziele, sondern wollte 
Menschen wachrufen, den Tibetern zu helfen, indem sie einem weiten Kreis von 
Westländlern einen Einblick in die hieratische Kunst des tibetischen Buddhismus durch 
gute Abbildungen von Malerei, Plastiken, Ikonen und einigem Kultgerät eröffnete und (auf 
sehr gedrängtem Raum) die geschichtlichen Voraussetzungen, die Grundlehren und die 
Weltanschauung des tibetischen Buddhismus darlegte, aus denen heraus sich diese Kunst 
ausprägte. Bedenkt man dabei, daß auch noch auf allgemein menschliche Werte 
hingewiesen wird, welche in buddhistischen Überzeugungen westlichen Auffassungen nahe 
rücken können, dann wird verständlich, daß die Enge des verfügbaren Raumes der 
erdrückenden Fülle des Stoffes hemmend im Wege steht (frei nach einer Rezension von F. 
Weller, Orientalistische Literaturzeitung 1966).

[1293] Olschak, Blanche Christine:
Sikkim. Himalajastaat zwischen Gletschern und Dschungeln. 96 vorwiegend s/w Abb., 
Illustrationen im Text, 1 Karte im Vorsatz, 1 Kartenskizze im Text. 224 S. Schweizer 
Verlagshaus AG, Zürich 1965.

[1294] Olschak, Blanche Christine:
Perlen alttibetischer Literatur. Eine kleine Anthologie. (Basler Drucke. 16). Mit 46 Abb. 
tibetischer Blockdrucke, 2 Karten. 191 S. Birkhäuser, Basel/Stuttgart 1967.
Ausgabe mit geändertem Titel: 'Stufenwege der Erleuchtung. Texte und Dichtungen aus 
dem alten Tibet' (dtv 717). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1970. Unveränderter 
Nachdruck des Originaltitels im "Verlag im Waldgut", Frauenfeld/Schweiz, 1987.— Wo 
Texte ohne Einsichtnahme in das tibetische Original eine nunmehr zweimalige Übersetzung 
erleiden, ist die Gefahr unheilvoller Verschiebung im Sinngehalt wichtiger, zum 
Verständnis unerlässlicher Begriffe zugunsten sprachlicher Schönheit immer sehr groß 
(Siegbert Hummel, in Sinologica 11.).

[1295] Olschak, Blanche Christine:
Mystik und Kunst Alttibets. In Zusammenarbeit mit Geshé Thupten Wangyal. Mit 224 
Illustr., davon 142 farb. Abb. 224 S. Hallwag, Bern/Stuttgart 1972.
Zweite Auflage 1977. Ein Hauptwerk der promovierten Tibetologin Olschak, das wegen 
der Reproduktion und systematischen Beschreibung der 'Dreihundert Ikonen von Tibet' 
einen wichtigen Platz in der deutschsprachigen Tibetliteratur einnimmt. Diese 300 Bilder, 
ursprünglich von Lokesh Chandra publiziert, stammen aus einem Pekinger Blockdruck des 
18. Jh. und stellen (mit chinesischen und tibetischen Namen versehen) die wichtigsten 
Buddhas, Bodhisattvas, Schutzgottheiten, Heiligen und herausragenden Persönlichkeiten 
des tibetischen Buddhismus bzw. Tibets dar.

[1296] Olschak, Blanche Christine:
Die Heiterkeit der Seele. Jenseits von Leid. Wege tibetischer Lebensphilosophie und 
Alltagspsychologie. Mit 17 Abb. tibetischer Blockdrucke. 150 S. Verlag im Waldgut, 
Frauenfeld/Schweiz 1988.
Neue Ausgabe der beiden Einzelwerke, jetzt im Titel zusammengefaßt und um ein 
Vorwort von Klaus Sagaster vermehrt. Die Einzeltitel erschienen 1961 und 1962 als 
Beiträge der Psychologischen Schriftenreihe der Zeitschrift "Der Psychologe" (Bern-
Schwarzenburg/Schweiz).

[1297] Olschak, Blanche Christine: 
Siehe auch Ursula Gansser u. a. 1969; Ursula Markus-Gansser u. a. 1983.

[1298] Olschak, Blanche Christine, Gansser, Augusto, und Gruschke, Andreas:
Himalaya. Wachsende Berge, lebendige Mythen, wandernde Menschen. Mit 395 Farbfotos. 
288 S. VGS Verlagsgesellschaft, Köln 1987.
Umfassendes Buch mit Beschreibungen zu Flora und Fauna, Geologie und Geographie, 
Ethnologie wie auch zum tibetischen Lamaismus und zur Klosterkultur. Von 
Landschaftsfotografen, Sinologen, Geologen und Kunsthistorikern zusammengetragenes 
Material, welches zu Tibet, Nepal, Bhutan, Ladakh, Kashmir und Zanskar eine gute 
Zusammenstellung bringt, kurz ein gelungener Sammelband, der durch Sachkompetenz 
und Bilderreichtum besticht — auch wenn das Bildmaterial, da es aus Hunderten 
verschiedener Quellen stammt, keine besondere Ausstrahlung vermittelt.

[1299] Olschak, Blanche Christine und Wangyal, Thubten:
Geistiger Führer zur Juweleninsel, von Konchog Tänpä Dönmé, Schüler und geistigem 
Nachfolger von Jamyang Zhäpa, einem der führenden Gelehrten der Epoche des 7. Dalai 
Lama (1708-1757). Tibetisch-Englisch-Deutsch. (UNESCO Collection of Representative 
Works). 224 S. Inst. for Buddhist Psychology, Zürich 1973.
Das Werk bringt den tibetischen Originaltext, eine orthographisch buchstabengetreue 
Transkription und eine phonetische Transkription, sowie eine englische und eine deutsche 
Übersetzung. Der Text enthält Anweisungen zur Konzentration und Ausführungen über 
die Vergänglichkeit aller Phänomene, aber auch Ratschläge zum Studium tantrischer 
Texte.

[1300] Oppel, Albert:
Ueber ostindische Fossilreste aus den secundären Ablagerungen von Spiti und Gnari-
Khorsum in Tibet. Beschreibung der von den Herrn Adolph, Hermann und Robert v. 
Schlagintweit während der Jahre 1854-1857 gesammelten Arten. (Palaeontologische 
Mittheilungen aus dem Museum des Königl. Bayer. Staates. 1., pp. 267-288). Mit Tafeln 
75 bis 82 des nachfolgenden Atlas. 27 S., München 1863.
Durch den tragischen Tod Adolph von Schlagintweit's blieb die reiche Sammlung 
besonders gut erhaltener Ammoniten zunächst unbearbeitet. A. Oppel übernahm dann diese 
Aufgabe, er beschreibt, klassifiziert und interpretiert die Ammoniten und Belemniten, 
Gastropoden, Acephalen, Brachiopoden und Radiaten. Keines der aus dem Himalaya 
stammenden Fossilien ist ihm in identischer Form aus europäischen Versteinerungen 
bekannt.

[1301] Oppitz, Michael:
Geschichte und Sozialordnung der Sherpa. Beiträge zur Sherpa-Forschung. Teil 1. 
(Khumbu Himal. 8.). 20 Abb., 11 Tabellen, 6 Stammbäume, 2 Karten (als 7 lose Beilagen). 
Mit einem Vorwort zum Gesamtwerk von Friedrich W. Funke. 170 S. Wagner, 
Innsbruck/München 1968.
Siehe auch Walter Hellmich 1964/68.— Erstmals wird hier eine Demographie der Sherpa, 
ebenfalls erstmals eine Clangeschichte der Sherpa veröffentlicht. Mit Übersetzung von 
Abstammungsdokumenten, die einen Zeitraum von 9 Jahrhunderten umfassen.

[1302] Oppitz, Michael:
Schamanen im blinden Land. Ein Bilderbuch aus dem Himalaya. 120 s/w Abb., 285 S. 
Syndikat, Frankfurt/M. 1981.
Ein wundervolles Buch mit Schwarzweiß-Fotografien aus einem eng umschriebenen 
Bereich in den Bergen Nepals. Der Autor produzierte zu diesem Thema auch einen 
mehrstündigen Film. Das liebevolle und mit großer Kompetenz, mit ästhetischem 
Verständnis und enormem Arbeitsaufwand entstandene Buch stellt den Versuch einer 
'visuellen Anthropologie' dar.

[1303] Ossendowski, Ferdinand:
Tiere, Menschen und Götter. Beasts, Men and Gods. Einzig berechtigte deutsche 
Übersetzung der amerikanischen Originalausgabe von Wolf von Derwall. Mit 1 gefalt. 
Karte. 369 S. Frankfurter Societäts-Druckerei, Frankfurt 1923.
(Beasts, Men and Gods. Edward Arnold, London 1923).— Auch List TB-Bücher. 48., 
München 1955. Geschildert wird eine Flucht vor den Ereignissen der russischen 
Revolution, und zwar quer durch Sibirien, die Mongolei und Tibet. Schon beim Lesen 
kommen erhebliche Zweifel an der Echtheit dieses 'Tatsachenberichts' auf, Sven Hedin 
bezeichnete den Autor als Schwindler (Siehe Sven Hedin: Ossendowski und die Wahrheit, 
Leipzig 1925). Dennoch erlebte das Buch des polnischen Professors Ossendowski weitere 
Auflagen, als illustrierte Ausgabe mit teilweise farb. Abb. (1924), über hunderttausend 
Exemplare wurden gedruckt (1937).

[1304] Ott-Marti, Anna Elisabeth:
Tibeter in der Schweiz. Kulturelle Verhaltensweisen im Wandel. Mit 46 s/w Aufnahmen 
der Autorin. 190 S. Eugen Rentsch, Erlenbach/Zürich 1971.
Mit Bibliographie und Register.

[1305] Ott-Marti, Anna Elisabeth:
Probleme der Integration von Tibetern in der Schweiz. (Opuscula Tibetana. 11.). 233 S. 
Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1980.

[1306] Ottley, WJ:
Tibet. Mit der bewaffneten britischen Gesandtschaft bis Lhasa. Aus dem Englischen 
übersetzt von M. Plüddemann. Mit 48 Illustrationen (Photographien auf Tafeln), Plan und 
Karte. 243 S. Karl Siegismund, Berlin 1907.
(With mounted infantry in Tibet. E. Smith, London 1906).— Fast ausschließlich 
militärische Details, mit Beschreibungen aus der Truppe, kaum etwas zur Ethnologie oder 
zu spezifisch Tibetischem. Ein einmaliges militärhistorisches Dokument.

[1307] Otto, Joseph Albert:
Die Flucht aus dem Lamakloster. Nach einer wahren Begebenheit aus der Mongolei. Mit 
Bildern von Lothar Rohrer. (Aus fernen Landen. Eine Sammlung illustrierter Erzählungen 
für die Jugend). 4 Abb., 136 S. Herder & Co, Freiburg/Br. 1929.
Der Autor, ein Jesuitenpater, erzählt die Geschichte eines zunächst in einer christlichen 
Missionsschule, später in einem lamaistischen Kloster erzogenen Jungen — bei dem die 
christliche 'Nächstenliebe' sich gegen eine 'Wiedergeburt' durchsetzt.

[1308] Padmasambhava:
Siehe u. a. (chronologisch geordnet): Albert Grünwedel 1896, 1897, 1898, 1913, 1914; 
Emil Schlagintweit 1899/1903; Berthold Laufer 1908, 1911; Samuel Ribbach 1917; Walter 
Yeeling Evans-Wentz 1935, 1955; András Höfer 1975; Francesca Freemantle 1976; Keith 
Dowman, Haldenwang 1981; Christa Klaus, 1982; Ulrich Loseries, Bonn 1989; Gerd-
Wolfgang Essen, T. T. Thingo, Köln 1991.

[1310] Pagell und Heyde:
Reisebericht der zum Zweck einer Mission unter den Mongolen ausgesendeten Brüdern 
Pagell und Heyde. Mit Frontispiz (Kyelong). 176 S. C. H. Pemsel, Gnadau o. J.
Das etwa 1857 erschienene Buch schildert die Erlebnisse der Herrnhuter Missionare 
Johann L. E. Pagell und August W. Heyde zwischen 1853 und 1855, das heißt Anreise und 
Niederlassung in Lahoul in Westtibet. Es ist dies das 'Erstlingswerk' einer Fülle weiterer 
Publikationen aus dem Kreis der Herrnhuter Mission.

[1311] Palden, Lama Losang, Namdol, Losang, und Wolfer, Otto:
Kleiner Schlüssel zu tibetischen Herzen. 
[Bod-sKad sLob-Deb sNying-gi lDi-Mig] Böhkä Lhobde Nyingi Dimig. Bearbeitet von 
Lama Losang Palden, Losang Namdol (Wahlwies) und Otto Wolfer. Geprüft und 
genehmigt von Sir Phala. 14 S. Rotary Club Kreuzlingen, Zürich 1964.
'Die Aussprache ist der deutschen Sprache angepaßt' vermerkt der Titel dieses kleinen 
Büchleins, das von der Schweizer Tibethilfe Luzern initiiert wurde.

[1311 a] Pallas, Peter Simon (1741-1811):
Samlungen historischer Nachrichten über die mongolischen Völkerschaften. 2 Teile (in 1 
Band). 1. Teil mit 7 mehrf. gefalt. Tafeln und 2 Genealogien, 232 S. (1776); 2. Teil 
(Sammlungen.) mit 22 mehrf. gefalt. Tafeln, 440 S. (1801). Kaiserliche Akad. der 
Wissenschaft, St. Petersburg 1776/1801.
Reprint mit einer Einführung von Siegbert Hummel, Akadem. Druck- und Verlagsanstalt, 
Graz 1980. Ein früher Nachdruck des Werkes wurde bereits durch Johann Heinrich Merck 
begonnen und der 1. Teil bei Johann Georg Fleischer (Frankfurt u. Leipzig) 1779 
veröffentlicht. Durch den Tod von Merck blieb es bei diesem Band (siehe hierzu S. 
Hummel, in Zentralasiat. Studien 10., pp. 545-550).— Das viel zitierte Werk von P. S. 
Pallas (1741-1811), einem Berliner Arzt und Forscher, beschreibt den Lamaismus und 
stellt eine wichtige frühe Quelle dar. Pallas bereiste 1768/69 das Land der Kalmücken. Im 
Jahr 1772 war er bei den Mongolen, wo er sich Kenntnisse über die "Lamaistische 
Götzenlehre und Gebräuche" erwarb. Speziell über Tibet informierte ihn "Staatsrath Müller 
in Moskau".— Im 2. Teil des Werkes mit den Kapiteln 'Abriß der Tybetanischen 
Fabellehre nach den Kentnissen der mongolischen und kalmükkischen Geistlichkeit' und 
'Von der Tybetanischen Hierarchie, und den verschiedenen Classen der Lamaischen 
Geistlichkeit' geht Pallas ausführlich auf 'Götzendienst, Astrologie, Festtage und 
Feierlichkeiten, Zeremonien, Hochzeit und Begräbnisrituale' ein. Im Anhang ein 
interessantes Kapitel 'Abergläubische Miscellanen'. Die Kupfer des 2. Teiles zeigen Figuren 
des lamaistischen Pantheons.

[1312] Pallas, Peter Simon:
Beschreibung des tangutischen Büffels mit dem Pferdeschweif, nebst allgemeinen 
Bemerkungen über die wilden Gattungen des Rindviehes. Aus dem Französischen im 
zweyten Teil des ersten Jahrgangs der neuen Acta Acad. Petropolitanae. (Neue Nordische 
Beyträge zur physikalischen und geographischen Erd- und Völkerbeschreibung, 
Naturgeschichte und Oekonomie. I., pp. 1-28). 28 S. Johann Zacharias Logan, 
St.Pet'burg/Leipzig 1781.
Erste wissenschaftliche Abhandlung über den auch hier schon 'Jak' genannten tibetischen 
Vertreter der Rasse der Rinder, basierend auf Berichten von Marco Polo, dem Jesuiten 
Gerbillon, A. A. Georgi u. a.; vergleichende Beschreibung zum nordamerikanischen Büffel, 
Bemerkungen zur Zähmung und damit verbundener Veränderungen des Yak.

[1313] Pallas, Peter Simon:
Nachrichten von Tybet, aus Erzählungen tangutischer Lamen unter den Selenginskischen 
Mongolen. (Neue Nordische Beyträge zur physikalischen und geographischen Erd- und 
Völkerbeschreibung, Naturgeschichte und Oekonomie. Band I., pp. 201-222). 22 S. 
Johann Zacharias Logan, St.Pet'sburg/Leipzig 1781.
Zusammenfassende Darstellung über Kult und Kirche des Lamaismus, mit kurzen 
Ausführungen zu Lhasa, zum Dalai Lama und zur Hierarchie des tibetischen Klerus.

[1314] Pallas, Peter Simon:
Beschreibung der feierlichen Verbrennung eines Lama oder Oberpriesters. (Neue 
Nordische Beyträge zur physikalischen und geographischen Erd- und Völkerbeschreibung, 
Naturgeschichte und Oekonomie. III., pp. 375-392). Mit 1 mehrfach gefalteten 
Kupfertafel. 18 S. Johann Zacharias Logan, St.Pet'burg/Leipzig 1782.
Pallas erläutert die Zeremonien (mit einer schönen Kupfertafel illustriert) anläßlich der 
Verbrennung des 1772 verstorbenen Oberlamas Abagai. Auch Beschreibung der 
Anfertigung von Tsha-tsha.

[1316] Pallis, Marco:
Spektrum buddhistischer Leitgedanken. 10 Essays aus dem Englischen übersetzt von Irene 
Hoenig. 212 S. Garuda, Dietikon/Zürich 1989.
(A Buddhist Spectrum. George Allen & Unwin, London 1978).— Der Autor (1895-1989), 
der viel in den Ländern des Himalaya gereist ist, im Jahr 1947 (!) auch längere Zeit in 
Shigatse/Tibet verbrachte, wurde vor allem durch sein bislang nicht ins Deutsche 
übersetztes Buch 'Peaks and Lamas' berühmt. 'Spektrum buddhistischer Leitgedanken' 
zeigt Pallis als einen tief und sorgfältig Suchenden im Bereich von Religion und 
überlieferungstreuen Lebensformen. Seine Essays greifen Kernprobleme des Buddhismus 
auf, wie "Sein Karma leben", das "Problem des Bösen", den Begriff "Gnade im 
Buddhismus", aber auch Aspekte der tantrischen Alchemie, die Metaphysik der 
musikalischen Polyphonie (Pallis war Komponist und Musiker) oder Archetypen aus der 
Sicht des Buddhismus, wobei er die buddhistischen Konzepte christlichen Vorstellungen 
gegenüberstellt und aus dem gemeinsamen Fundus beider Religionen schöpft.

[1317] Palm, Ida M A:
Eine Zeltreise im Himalaja. Allen Freunden der Mission gewidmet. Mit 1 Titelbild (Foto 
mit Bild der Verfasserin). 164 S. J. F. Steinkopf, Stuttgart 1908.
Die nach dem Titelbild knapp 50jährige Miss Ida M. A. Palm (The Orphanage, Sicandra 
near Agra, Ostindien — wie eine Visitenkarte vermeldet, die meinem Exemplar des Buches 
beilag) unternahm im Herbst 1901 diese Zeltreise in "das schönste aller Gebirge", den 
Himalaya. Ihre Beschreibung von Kangra, Mandi und vielen anderen Orten, ihre Erlebnisse 
mit Radschas, Brahmanen und einfachen Menschen unterwegs sind ungemein lebendig, 
zeigen die Verfasserin als mutige und unerschrockene Frau — aber auch von einem uns 
heute unverständlichen missionarischen Eifer beseelt, der an der bodenständigen Kultur 
und Religion nichts außer abscheulichen Götzen und heidnischem Fehlverhalten erkennt.

[1318] Pálos, Stephan:
Tibetisch-Chinesisches Arzneimittelverzeichnis. 73 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1981.
Eine sprachwissenschaftlich-pharmakologische Arbeit, mit lateinischem, chinesischem und 
tibetischem Index für die über 400 Einzelmittel pflanzlichen, tierischen und mineralischen 
Ursprungs, die sowohl in der tibetischen wie auch in der chinesischen Pharmakologie 
allgemein bekannt und auch in Gebrauch sind.

[1319 a] Panchen Lama, I (1570-1662):
Die Guru-Puja. Lama Tschöpa (bla ma mchod pa). Nach dem ersten Päntschen Lama 
Päntschen Losang Tschökji Gjälzän (pan chen blo bzang chos kyi rgyal mtshan). Mit 
Lautschrift und tibetischem Originaltext im Anhang. Übersetzung aus dem Tibetischen von 
Bhiksu Dschampa Tändsin (Oliver Petersen). 100 S. Tibetisches Zentrum, Hamburg 1988.
Die Übersetzung dieses tibetischen Textes wurde mit Hilfe von mündlichen Kommentaren, 
die Gesche Thubten Ngawang (der spirituelle Leiter des Tibetischen Zentrums Hamburg) 
gab, vorgenommen.

[1319] Panchen Lama, III (1738-1780):
Siehe Albert Grünwedel, München 1915; Johannes Schubert, Berlin 1953.

[1320] Panchen Lama, IV (1782-1853):
Siehe Geshe Lhündup Söpa und Jeffrey Hopkins, Düsseldorf 1977.

[1321] Pander, Eugen:
Abriß der Geschichte des Lamaismus. (Zeitschrift für Ethnologie, 21., pp. 199-210). 12 S., 
Berlin 1889.
Im Wesentlichen ein Abriß des Lamaismus und seiner Historie, wie er von China und von 
der Mongolei her in Richtung Tibet gesehen wird, wenn auch, beginnend mit dem 7. Jh., 
die Geschichte des eigentlichen Tibet (mit den Einflüssen von Indien her) ausreichend 
gewürdigt wird. Es ist Panders erster Bericht über seinen für 12 000 Mark in Peking 
getätigten Kauf des 108bändigen Kanjur und des 225bändigen Tanjur für die Königliche 
Bibliothek in Berlin. Dabei berichtet er auch die Entstehungsgeschichte dieser kanonischen 
Sammlungen des tibetischen Buddhismus.

[1322] Pander, Eugen:
Das lamaische Pantheon. (Zeitschrift für Ethnologie. 21., pp. 44-78). Mit 15 Abb., 35 S., 
Berlin 1889.
Eugen Pander war Professor an der Universität in Peking. Diese Publikation stellt einen 
frühen, schon recht umfangreichen Überblick über das lamaistische Pantheon dar, 
vorwiegend auf dem ausgiebigen persönlichen Studium Panders beruhend. Noch heute als 
vertiefende Einführung gut zu lesen.

[1323] Pander, Eugen:
Geschichte des Lamaismus. (Verhandl. der Berliner Anthropologischen Gesellschaft, pp. 
199-210). 12 S., Berlin 1889.
Geht auf die Entstehung des Lamaismus in Tibet ein, mit Abriß der tibetischen Geschichte. 
In diesem Aufsatz beschreibt Pander auch, wie er die 108 Bände des Kanjur (jeder mit 
einem Gewicht von 30 Kilo) als Manuskript sowie die 225 Bände eines in Tibet gedruckten 
und als 'Tribut' nach Peking gesandten Tanjur für die Königliche Bibliothek in Berlin 
erwerben konnte. Erläuterungen zu weiteren Textausgaben in Peking und auch zum 
Lamaismus in der Mongolei.

[1324] Pander, Eugen:
Das Pantheon des Tschangtscha Hutuktu. Ein Beitrag zur Iconographie des Lamaismus. 
Herausgegeben und mit Inhaltsverzeichnissen versehen von Albert Grünwedel. 
(Veröffentlichungen aus dem Königl. Museum für Völkerkunde. 1. Band; Heft 2/3; pp. 45-
116). 71 S. W. Spemann, Berlin 1890.
Neudruck 
[zusammen mit H. Hodgson 'Notice on Buddhist Symbols'], London 1970 (Journal of the 
Royal Asiatic Society of Great Britain. 18., Studies in Buddhism. 1.).— "Der 
Tschangtscha Hutuktu, Groß-Lama von Peking, hatte um das Jahr 1800 ein Büchlein 
herausgegeben, das auf 100 Seiten die Bildnisse und tibetischen Namen von dreihundert 
der wichtigsten und populärsten Heiligen und Götter der lamaistischen Kirche enthält", 
schreibt Pallas. Mit Hilfe von A. Grünwedel wird diese Ikonographie, die Pander in Peking 
in einem Exemplar mit zusätzlichen chinesischen und mandschurischen Bezeichnungen 
entdeckte, in Übersetzung und mit Kommentar veröffentlicht. Für eine Kurzform dieser 
Arbeit siehe M. Haberlandt, Wien 1891.

[1325] Pander, Eugen (geb. 1842):
Siehe auch M. Haberlandt, Wien 1891.

[1326] Pandits: Siehe Thomas George Montgomerie, Gotha 1868; J. T. Walker, Gotha 
1869; E. Behm, Gotha 1880; H. Wichmann, Gotha 1885; Hermann Pollak, Stuttgart 
1888.— Neueste Literatur über die Pandits (nur auf Englisch): Derek Waller: The Pundits. 
British Exploration of Tibet & Central Asia. Lexington/Kentucky 1990.

[1327] Panglung, Jampa Losang:
Die Erzählstoffe des Mulasarvastivada-Vinaya analysiert auf Grund der tibetischen 
Übersetzung. (Studia Philologica Buddhica, Monograph Series III.). 35 und 312 S. The 
Reiyukai Library, Tokyo 1981.
Die großen Texte zur buddhistischen Ordenszucht (Vinaya) enthalten eine große Anzahl 
von Erzählungen, die den Anlaß für die Verfügung einer Regel erläutern. Die Vinaya der 
Mulasarvastivadin, der ins Tibetische übersetzt im Kanjur vorliegt, enthält besonders viele 
solche Erzählungen. J. L. Panglung, der seine Klosterausbildung in Sera bei Lhasa mit dem 
Grad des Dge-bses lha-ram-pa abschloß, legt in der rvidierten Fassung seiner Münchener 
Dissertation eine Übersicht über dieses umfangreiche Erzählgut vor. Die etwa 560 
Geschichten werden skizziert und mit Hinweisen auf Quellen und Parallelen versehen. 
Ausführliche Register und schematische Tabellen der Parallelen in anderen 
Erzählungssammlungen schlüsseln das vorgestellte Material auf.

[1328] Panglung, Jampa Losang:
Siehe auch Wilhelm, Friedrich und Panglung, J. L., Wiesbaden 1979.

[1329] Papie, Theodor:
Tibet. (Das Ausland. Ein Tagblatt für Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der 
Völker. 20., pp. 673-75, 677-79, 682-83, 685-87). 11 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 
Stuttgart 1847.
Übersetzt und übernommen aus 'Revue des deux mondes', vom 1. Juli 1847. Eine 
Kirchengeschichte Tibets ohne Quellenangaben.

[1330] Pathak, Rajendra und Hesse, Manfred:
Die Logik der Narren und andere Volksgeschichten aus dem Kumaon-Himalaya. (Ethnos 
Folk-Tales). Aus dem Pahari übertragen von Rajendra Pathak. Bearbeitet von Manfred 
Hesse. 140 S. B. Heymann, Wiesbaden 1978.

[1331] Patitz, Axel:
Himalaya kennen und lieben. (LN Fernreiseführer 601). Einige farbige und s/w Abb., 
Karten. 175 S. LN-Verlag, Lübeck 1989.
Umfaßt die Gebiete Nepal, Tibet, Ladakh, Kashmir, Bhutan und Sikkim.

[1332] Paul, Diana Y:
Die Frau im Buddhismus. Das Bild des Weiblichen in Geschichten und Legenden. Aus dem 
Amerikanischen übersetzt von Matthias Dehne. 334 S. Papyrus, Hamburg 1981.
(Women in Buddhism: Images of the Feminine in Mahayana Tradition. With Contributions 
by Frances Wilson. Foreword by I.B. Horner. Lancaster-Miller Inc., Berkeley 1979, 2nd 
ed. 1985).— Die Religionswissenschaftlerin an der Stanford Universität/USA untersucht 
die Vorstellungen über das Weibliche im Mahayana- Buddhismus (Sutra- und Nicht-Sutra-
Texte), d. h. es wird nicht nur die Stellung der Frau im ethnologischen Kontext in 
buddhistischen Ländern beschrieben, sondern es werden Mahayana- Texte, die besonders 
reiches Material über die Stellung der Frau enthalten, übersetzt (19 Episoden erstmals in 
einer westlichen Sprache) und auch interpretiert.

[1333] Pearson, HHW:
Siehe Sven Hedin, Gotha 1900.

[1334] Pech, T:
Die tibetische Medizin. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 73., 
pp. 294-295). 2 S., Braunschweig 1898.
Als Fußnote zum Titel: "Nach einem Vortrage des Professors der mongolischen und 
kalmückischen Sprache in Petersburg, A. M. Posdnjejew, gehalten am 2. (14.) Dezember 
1897 in der Kaiserlichen Russischen Geographischen Gesellschaft". Pozdnejew gibt hierbei 
nicht nur einen kurzen Abriß über die Geschichte der tibetischen Medizin, als deren 
wesentliche Quelle er Indien erkennt, sondern er hält auch eine ihm angetragene 
Übersetzung der verfügbaren tibetisch-mongolischen medizinischen Texte nicht für 
sinnvoll, ohne vor Ort in den tibetischen Klöstern mit ausgebildeten und erfahrenen 
tibetischen Ärzten deren Medizin zu studieren und mit ihnen zusammen die Texte zu 
übersetzen. Darüber hinaus werden Zweifel angemeldet, ob die westliche Medizin von der 
tibetischen Medizin etwas lernen könne, was für Sprachforscher und Ethnologen aber in 
jedem Fall gegeben sei. Pozdnejew übersetzte später als erster das berühmte tibetische 
Medizinbuch rGyud bzi in eine westliche Sprache (Uchebnik Tibetskoi meditsiny, St. 
Petersburg 1908).

[1335] Peissel, Michel:
Das verbotene Königreich im Himalaja. Abenteuerliche Expedition in eine mystische 
Hochkultur zwischen Indien und China. (Die Welt von heute). Aus dem Englischen 
übersetzt von Günther Steinig. Mit 18 farb. Abb., 18 s/w Fotos auf Tafeln, 9 Abb. im Text, 
3 Karten. 238 S. Safari (Reinhard Jaspert), Berlin 1968.
(Mustang, the Forbidden Kingdom. Exploring a lost Himalayan land. Dutton, New York 
1967; A Lost Tibetan Kingdom, London 1968).— Auch Fischer TB (TB 3501), 
Frankfurt/M. 1978. Der Ethnologe Peissel (geb. 1937 in Paris) spricht fließend tibetisch. 
Dieses erste einer Reihe von Büchern über abgelegene Gegenden im Himalaya ist das 
vielleicht spannendste, sicher das wissenschaftlich und ethnologisch bedeutendste. Sein 
Bericht über das kleine Königreich Mustang an der nepalesisch-chinesischen Grenze hoch 
in den Bergen ist der letzte kompetente Bericht über eine Gegend, die bis heute für Fremde 
(Touristen) nicht erreichbar ist, wohin er aber 1964 im Rahmen eines Forschungsauftrags 
reisen durfte. Wie Wolf Donner in einer Rezension ausführt, läßt die deutsche Übersetzung 
bedauerlicherweise entscheidende Passagen, die über die materielle Kultur und vor allem 
über Details der Geschichte Mustangs berichten, aus. Es ist schade, daß der 
wissenschaftliche Wert des Buches zugunsten eines bloßen Abenteuerberichts in der 
deutschen Übersetzung beschnitten wurde.

[1336] Peissel, Michel:
Zu Fuß durchs Mittelalter. Wunderland Bhutan. Deutsch von Rudolf Hermstein. Mit 22 
s/w Abb. auf Tafeln. 1 Karte. 309 S. Paul Zsolnay, Wien/Hamburg 1971.
(Lords and Lamas. A Solitary Expedition across the Secret Himalayan kingdom of Bhutan. 
Heinemann, London 1970).— Bericht einer Wanderung durch Bhutan im Sommer 1968. 
Von Thimbu als Sommerhauptstadt und Sitz des Königs besuchte Peissel nacheinander 
Paro, den Aufenthaltsort der Königin, danach Dugye-Dzong, Wangdu Photrang und 
Punakha, die Winterresidenz, von der es aber im Gegensatz zu den Äußerungen Peissels 
längst Abbildungen gibt, vom Palast wie von der weiteren Umgebung. Diese gewaltigen 
Paläste oder Dzong sind sämtlich Kloster, Festung und Stadt zugleich. Die ganze Stadt ist 
in einem einzigen Gebäude untergebracht, in dem es jedoch Frauen nicht erlaubt ist zu 
übernachten. Obwohl Peissel schreibt, daß er viele der seit Jahrhunderten verborgenen 
künstlerischen und kulturellen Geheimnisse zu lüften vermochte, daß er zwei neue 
Sprachen und bislang unbekannte Stämme studiert habe, ist das Buch lediglich ein 
Reisebericht, auch die Abb. bringen nichts wirklich Neues (nach Siegbert Hummel, in 
Tribus 22.).

[1337] Peissel, Michel:
Die Chinesen sind da. Der Freiheitskampf der Khambas. Aus dem Französischen übersetzt 
von Ilse Winger. Mit 15 s/w Abb. auf Tafeln und 4 Karten. 281 S. Paul Zsolnay, 
Wien/Hamburg 1973.
(Cavaliers du Kham. Guerre secrète au Thibet. Robert Laffont, Paris 1972. Die deutsche 
Ausgabe vermerkt als Originaltitel die englische Fassung 'Cavaliers of Kham', Heinemann, 
London 1972).

[1338] Peissel, Michel:
Expedition Kali Gandaki. Mit dem Luftkissenboot durch den Himalaja. Aus dem 
Französischen übersetzt von Rudolf Hermstein. Mit 23 (4 farb.) Abb. und 5 Karten. 258 S. 
Paul Zsolnay, Wien/Hamburg 1974.
(Le Grand Passage de l'Himalaya. De l'Inde aux frontières du Thibet en aéroglisseur. 
Robert Laffont, Paris 1974). In der deutschen Ausgabe wird als Originaltitel die englische 
Ausgabe 'The Great Himalayan Passage, William Collins Sons, London 1974' angegeben. 
Auch Lizenzausgabe Deutscher Bücherbund, Stuttgart o. J.— Abenteuer vom Sommer 
1972, als der Autor in 2 700 Meter Höhe sein Luftkissenboot in den heiligen Fluß Kali 
Gandaki setzt und dann durch die gewaltige Schlucht zwischen Annapurna und Dhaulagiri 
hindurch fast 2 000 Kilometer auf neun verschiedenen Flüssen stromabwärts fährt. Dabei 
auch viel zu Nepal, seiner Kultur und seinen Menschen.

[1339] Peissel, Michel:
Zanskar. Ein Königreich auf dem Dach der Welt. Aus dem Englischen übersetzt von 
Alzbeta Lettowsky. Mit 36 teils farb. Abb. und 3 Karten. 297 S. Econ, Düsseldorf/Wien 
1981.
(Zanskar. Royaume oublié aux confins du Tibet. Robert Laffont, Paris, bzw. Zanskar, the 
Hidden Kingdom, W. Collins, London 
[auch Harvill Press], 1979).— Ungekürzte TB Ausgabe (TB 32060), Safari bei Ullstein, 
Frankfurt/Berlin/Wien 1983. Es ist dies die Beschreibung der Expedition Peissels nach 
Zanskar im Jahr 1978, mit Besuch des "Königs von Zangla" nahe dem Hauptort Padum. 
Schöner Erlebnisbericht, mit vielfachen Einblendungen ethnologischer Besonderheiten in 
Zanskar.

[1340] Peissel, Michel:
Königreiche im Himalaya. Die Welt der tibetischen Kultur. Übersetzt von Franz Langmayr, 
Max Vogel u. Berthold Rech. Mit 123 Farbfotos. Je 1 Karte im vorderen und hinteren 
Vorsatz. 232 S. Perlinger, Wörgl/Österreich 1985.
(Originaltitel nicht gegeben. Aus Manuskripten direkt ins Deutsche übersetzt).— Zweite 
Auflage 1990. Der Anthropologe Michel Peissel beschreibt die kleinen, mehr oder weniger 
unabhängigen Fürstentümer und Königreiche wie Bhutan, Sikkim, Zanskar und 12 kleinere 
Einheiten in abgelegenen Bergtälern, allesamt aus dem tibetischen Kulturkreis. Dabei wird 
das religiöse und kulturelle Erbe besonders erarbeitet. Ungemein eindrucksvolle und 
ausdrucksstarke Fotos.

[1341] Pemba, Tsewang:
Tibet im Jahr des Drachen. Ein Roman. Aus dem Englischen übersetzt von Theresia 
Mutzenbecher. 384 S. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1968.
(Idols on the Path. Jonathan Cape, London 1966).— Auch Goldmann TB 3336, München 
1973. Die Erzählung beginnt im Jahr 1900 und beschreibt das Leben der Menschen in 
Yatung im Chumbital: Tibet noch ganz ohne fremden Einfluß. Das Leben ist geprägt vom 
Glauben an Gottheiten und Dämonen. 1904 geht die Prophezeiung auf das Jahr des 
Hölzernen Drachen in Erfüllung: Der Westen durchbricht zum ersten Mal in der 
Geschichte die Grenzen Tibets, dessen weltabgeschiedenes Dasein damit langsam zu Ende 
ging. Vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse erzählt der Autor — übrigens der 
erste Tibeter, der in England Medizin studierte — das Leben zweier Freunde. Nach der 
gemeinsamen Kindheit in Lhasa wird Rinzing auf eine englische Schule nach Darjeeling 
gebracht: Erfüllt vom tibetischen Geist, Glauben und abergläubischen Gepflogenheiten 
gerät er nun in ein Meer von Wissen aus dem Westen. 1948 promoviert er in Kalkutta zum 
Arzt. Sein Freund Kunga hingegen unterwirft sich der strengen Zucht des Klosters Sera. Er 
wird ein außergewöhnlicher Mönch, ein Rinpoche von scharfem Geist und in den 
dunkelsten Lehren tibetischer Mystik beschlagen, dem irdischen Leben teilweise schon 
entrückt. Nach dem Einmarsch der Chinesen 1951 flieht er nach Indien. Später treffen sich 
die Freunde ein letztes Mal in Bhutan. Die Zeit des Rinpoche ist abgelaufen, er übergibt 
seine Aufzeichnungen, die sein geistiges Erbe darstellen, seinem Freund (Renate 
Hoffmann).

[1342] Penna (di Billa), Francesco Orazio della (1680-1745):
Missio Apostolica, Thibetano-seraphica. Das ist: Neue durch Päbstlichen Gewalt in dem 
Grossen Thibetanischen Reich von denen P. P. Capucineren aufgerichtete Mission. Und 
über solche von R. P. Francisco Horatio della Penna, Praefecto Missionis, der Heil. 
Congregation de propaganda Fide, Anno 1738. allen des Catholischen Glaubens eyfrigen 
Seelen zu Lieb aus dem Welschen in das Teutsche und dise Geschichts-Form übersetzet. 
Von F. E. C. I. einem Priester Capuc. Ord. der Chur-Bayrischen Provinz. Johann Jacob 
Voetter, München 1740.
2 Teile in 1 Band. Mit 2 (1 ganzseitigen) Kupfern, sowie 1 gest. Frontispiz und 2 
doppelblattgroßen Kupfertafeln. Erstes Buch: Thibetaner-Religion, und Lebens-Arth. 128 
S. Zweytes Buch: Anfang der Thibetischen Mission. 224 S. Mit Register für beide Teile. 
(Rappresentanza dei Padri Cappuccini alla s. Congregazione di Propaganda Fide. Roma 
1738, bzw. basierend auf: 'Breve Notizia del regno del Thibet, del frà Orazio della Penna 
de Billi', 1730).— Diese 'Briefe' wurden durch J. Klaproth im Nouveau Journal Asiatique, 
14. (1834), pp. 177-204, 273-296, 406-432, sorgfältig publiziert, in englischer 
Übersetzung 40 Jahre später wiedergegeben bei Markham (The Mission of George Bogle 
to Tibet and the Journey of Thomas Manning to Lhasa 
[Appendix III], London 1876 — in die deutsche Übersetzung Hamburg 1909 nicht 
übernommen), wobei della Penna zu beinahe allen Aspekten des tibetischen Lebens, zur 
Religion, Geschichte und Geographie Stellung nimmt, auch zu seinen eigenen Aktivitäten, 
einschließlich der ärztlichen Versorgung der Tibeter durch die Kapuziner, was ihnen wohl 
im wesentlichen mit das Aufenthaltsrecht ermöglichte. Schon vor della Penna war nach 
langer Wanderung quer durch Tibet der Jesuitenpater Desideri im Frühjahr 1716 (er blieb 
bis 1721) in Lhasa eingetroffen, mußte dann aber nach Indien und später nach Rom 
zurückkehren, da die Kapuziner in Rom erreicht hatten, daß ihnen die Mission in Lhasa 
übertragen wurde. Es war zum Leidwesen Desideris somit der Kapuzinerpater Francesco 
Orazio della Penna, der mit einer kurzen Unterbrechung (als er zur Aufbesserung der 
katastrophalen finanziellen Lage der Lhasa-Mission nach Rom und dann wieder zurück 
nach Lhasa reiste!!) zwischen 1716 und 1745 insgesamt 22 Jahre in Lhasa lebte und 
arbeitete und 1724 in Lhasa sogar eine Kirche bauen durfte, dennoch insgesamt wohl in all 
den Jahren nur 7 Tibeter zum Christentum bekehren und taufen konnte. Enttäuscht mußte 
della Penna im April 1745 Lhasa verlassen und starb wenige Monate später in 
Patan/Nepal.— In dem hier verzeichneten deutschen Buch von 1740, das immerhin fast 
100 Jahre vor der sonst oft zitierten, bereits vorn genannten Ausgabe durch Klaproth zu 
einer Zeit als della Penna noch in Lhasa tätig war erschienen ist, wird in 21 Kapiteln im 'I. 
Buch' ein Überblick vorwiegend über Geschichte, Religion und den Kirchenstaat von Tibet, 
mit vielfältigen Ausführungen auch zur damaligen politischen Situation, gegeben sowie in 
29 Kapiteln im 'II. Buch' ein Überblick über die Arbeit und die äußeren Umstände.

[1343] Penna (di Billa), Francesco Orazio della:
Nachricht vom Anfange und itzigen Zustande der Kapuciner-Mission in Tibet, und zwey 
andern benachbarten Königreichen im Jahr 1741. Durch Bruder Horaz della Penna, 
Vorgesetzten der Mission. (In: Reisen durch die Tartarey, Tibet, und Bucharey, pp. 568-
577). 9 S. Arktsee und Merkus, Leipzig 1750.
Aus dem großen Reisewerk 'Allgemeine Historie der Reisen zu Wasser und Lande. VII.'. 
Siehe Eintrag J. J. Schwabe, Leipzig 1750, dort als Bearbeitung abgedruckt.

[1344] Petermann, August:
Der Kintschindjunga und der Sikkim-Himalaya überhaupt. (Petermanns Geographische 
Mittheilungen 1861, pp. 3-11). 1 Karte, 9 S. Justus Perthes, Gotha 1861.
Eine Bearbeitung des Werkes von Joseph Dalton Hooker über seine Reise nach Sikkim 
(siehe Hooker, Leipzig 1857), hier übersichtlich zusammengestellt.

[1345] Petermann, August:
Die Englische Vermessung von Kaschmir und der zweithöchste Berg der Erde. 
(Petermanns Geographische Mittheilungen 1861, pp. 1-3). 1 Karte, 3 S. Justus Perthes, 
Gotha 1861.
Diese Vermesung durch Capt. Montgomerie war trotz erheblicher politischer und 
physischer Schwierigkeiten im Jahr 1859 abgeschlossen worden. Als zweithöchster Berg 
der Erde war der K2 erkannt, kaum mehr wußte man über dieses Gebiet. Im Vorgriff auf 
eine umfangreichere Publikation wird hier aus einem Bericht im 'Journal of the Asiatic 
Society of Bengal' (1860) eine Darstellung des bislang Bekannten und der neuesten 
Erkenntnisse gegeben.

[1346] Petersen, Oliver:
Die von Rje btsun 'jam dpal dbyangs chos kyi rgyal mtshan verfasste Darlegung über die 
Lehrmeinungen (tib.: rje btsun 'jam dpal dbyangs chos kyi rgyal mtshan gyis mdzad pa'i 
grub mtha'i gzhag). Übersetzung und Kommentierung. (Magisterarbeit, Universität 
Hamburg). Mit 1 Abb., 174 S. Tibetisches Zentrum, Hamburg 1987.
Jetsün Chökyi Gyaltsen (1469-1546) ist der Verfasser der meisten Lehrbücher des Klosters 
Sera, dessen Abt er von seinem 43. bis 70. Lebensjahr war. Der hier übersetzte Text ist ein 
autochthoner tibetischer Text in der Tradition der sogenannten grub mtha'- Literatur, in 
der die buddhistischen und nichtbuddhistischen philosophischen Schulen mit ihren 
Definitionen und Positionen in Form eines Kompendiums dargestellt und klassifiziert 
werden. Tibetischer Text in Transkription, deutsche Übersetzung, mit Einführung, 
Anmerkungen und Bibliographie.

[1347] Pewzow, MW:
Siehe F. Marthe, Braunschweig 1890; K. Bogdanowitsch, Gotha 1892.

[1348] Peyré, Joseph:
Das Geheimnis des Mount Everest. Roman. Aus dem Französischen übersetzt von 
Heinrich Reinacher. Mit 7 Zeichnungen. (Eigenwerk der SVB. 55.). 187 S. Schweizer 
Volks-Buchgemeinde, Luzern 1947.
(Mont Everest. Verlag nicht genannt).— Dieser Roman um eine Besteigung des Mount 
Everest — geschrieben zu einer Zeit, als dieser höchste Berg der Welt noch nicht 
bezwungen war — handelt von Jewar Singh, dem Inder, Chef der Expedition, Träumer, 
Sterndeuter, Verwalter und Gebieter in einem, von Jos-Mari Tannenwalder, dem 
Bergführer aus Zermatt, voller Heimweh nach seiner Geliebten Kate, von Mac Pherson, 
dem eigenbrödlerischen Schotten und von Sherpa Nima, einer urtreuen Seele von Solu 
Khumbu.

[1349] Pfaff-Czarnecka, Joanna:
Macht und rituelle Reinheit. Hinduistisches Kastenwesen und ethnische Beziehungen im 
Entwicklungsprozeß Nepals. (Konkrete Fremde. Studien zur Erforschung und Vermittlung 
anderer Kulturen. 8.). Mit 13 s/w Fotos, 314 S. Rüegger, Grüsch/Schweiz 1989.
Buchausgabe einer Dissertation, Universität Zürich 1989. In verständlicher Form geht die 
Autorin auf die Besonderheiten des nepalischen Kastenwesens im Unterschied zum 
indischen Kastensystem ein. Das setzt die gründliche Kenntnis der nepalischen Geschichte 
voraus, die seit frühester Zeit durch aus Indien eingewanderte Volksgruppen geprägt 
wurde, die in der Folgezeit die Herrschafts- und Machtstrukturen des Landes bestimmen 
sollten. In knappen Ausführungen gelingt es, diese Entwicklung zu beschreiben, auch die 
Landbesitzverhältnisse und ihre Veränderungen unter dem Einfluß der verschiedenen 
Herrscher und ihrer Familiensippen in Nepal. Dies brachte gesellschaftliche Veränderungen 
mit sich: Religiöse Bestimmungen — wie eben z. B. rituelle Reinheitsgebote — haben in 
der Folgezeit zur Manifestierung und Konsolidierung des Kastenwesens in Nepal 
entscheidend mit beigetragen. Mit umfangreicher Bibliographie und Glossar (abgeändert 
nach einer Rezension von Susanne von der Heide).

[1350] Phukhang, JK und Schwieger, Peter:
Märchen, Sagen und Schwänke vom Dach der Welt. Tibetisches Erzählgut in Deutscher 
Fassung, Band 4. Erzählgut aus A-mdo und Brag-g.yab. Gesammelt und ins Deutsche 
übertragen. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 4.). 237 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1982.
J. K. Phukhang hat in diesem Band 43 Erzählungen aus A-mdo übertragen, Peter 
Schwieger 78 Erzählungen aus Brag-g.yab.

[1351] Pilkington, John:
Am Fuß des Himalaja. Nepal-Trekking im Alleingang. (Erlebnisberichte, Reisetips, 
Länderkunde. 5026., Nepal). Aus dem Englischen übersetzt von Susanne Delonge. Mit 9 
Kartenskizzen im Text und einigen s/w Abb. Mit Reisetips von Ludmilla Tüting. 254 S. 
Franz Schneider, München 1987.
(Into Thin Air. 1985).— "Am Fuße des Himalaja" ist ein Portrait einer sich rasch 
wandelnden, vielleicht verschwindenden Kultur. Der Autor durchwanderte auf 850 km den 
Nordwesten Nepals und berichtet von Schneestürmen, ausgetrockneten Wasserstellen, 
reißenden Flüssen, morschen Brücken, von Bergpfaden mit überhängenden Felsen über 
tiefen Abgründen. Doch auch seine liebenswerten und vielfältigen Begegnungen mit den 
Bewohnern der Bergwelt Nepals gehören zu den Erlebnissen, die der Autor mit dem ihm 
eigenen trockenen Humor wiedergibt (abgeändert nach Verlagstext).

[1352] Pjefzof, MW (auchPewzow):
Siehe F. Marthe, Braunschweig 1890; K. Bogdanowitsch, Gotha 1892.

[1353] Pochhammer, Wilhelm von:
Die Auseinandersetzung um Tibets Grenzen. (Schriften des Instituts für Asienkunde in 
Hamburg. 14.). 5 Karten. 129 S. Alfred Metzner, Frankfurt a.M/Berlin 1962.
Gut lesbare Darstellung in Form eines weitgespannten Überblicks, beginnend mit Tibet 
(Geschichte; die tibetische Frage in ihrer Beziehung zum indisch-chinesischen Verhältnis), 
dann die Grenzen mit Indien, die Grenzen mit den Zwischenstaaten Nepal, Sikkim und 
Bhutan. Zusammenfassung des indischen und des chinesischen Standpunktes.

[1354] Pollak, Hermann:
Von der neuen Punditen-Forschungsreise in Nepal und Tibet. (Ausland. XX, 14. Mai 1888, 
pp. 390-394). 5 S. C. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart 1888.
Bericht über die Reise des Pandit M.- H. 1885 von Nepal nach Tibet, allerdings in eher 
grenznahe Orte. Wohl erstmalige Beschreibung vom Dorf Tingri mit seinem noch heute 
imposanten Fort: zu M.- H.'s Zeiten war dies heute verfallende Fort mit 500 tibetischen 
Soldaten besetzt, deren Leben und Treiben werden beschrieben. Wer sich intensiver mit 
den Pandits beschäftigen möchte: Derek Waller: 'The Pundits. British Exploration of Tibet 
& Central Asia', Lexington 1990.

[1355] Poncar, Jaroslav:
Siehe auch Jörg Schmeißer und J. Poncar, Köln 1986.

[1356] Poncar, Jaroslav (Fotos) und Keay, John (Text):
Tibet. Tor zum Himmel. 155 farb. Abb., dabei 31 Panoramafotos, davon 6 ausklappbar bis 
80 cm Breite. 5 s/w Fotos. Aus dem Englischen übersetzt von Uta Haas. 236 S. vgs-
Verlagsgesellschaft, Köln 1988.
Vom Text her ein (kunst-)historischer Rundumschlag anhand der üblichen Quellen: Sven 
Hedin, Alexandra David-Néel, Anagarika Govinda, Pranavananda, Tucci, Harrer und wie 
sie sonst alle heißen, die durch Tibet gereist sind und hierüber etwas zu Papier gebracht 
haben. In sechs Kapiteln handelt Keay von 'Nomaden, Yaks und Lamas' bis hin 'Zum Maul 
des Löwen' (d. i. die Brahmaputra-Quelle am Berg Kailas) die Entdeckungsreisen 
einschließlich der von J. Poncar durch das heilige Hochland ab. Poncar, der Fotograf, 
verwendet eine alte russische Panoramakamera (FT-2). So gibt es wunderschöne, 
betörende Aufnahmen in diesem Buch, die eine große Sogwirkung ausüben. Beim 
wiederholten Hinsehen fällt auf, daß die den Bildern innewohnende Faszination zumeist 
schon von den Motiven ausgeht. Es sind die gegerbten Gesichter und die süchtig machende 
Weite, Kargheit und Strenge der tibetischen Landschaften selbst, die für sich sprechen 
(abgeändert nach Süddeutsche Zeitung München).

[1357] Poncheville, Marie Jaoulde:
Sieben Frauen in Tibet. Auf den Spuren von Alexandra David-Néel. Aus dem 
Französischen übersetzt von Annette Lallemand und Eva-Liselotte Schmid. Mit 32 
Farbtafeln, 2 Faksimiles, 2 Karten. 304 S. vgs Verlagsgesellschaft, Köln 1991.
(Sept Femmes au Tibet. Sur les traces d'Alexandra David-Néel au Tibet oriental. Albin 
Michel, Paris 1990).— Im Sommer 1989 brachen sieben Frauen zu einer Expedition nach 
Osttibet auf. Auf den Spuren von Alexandra David-Néel reisten sie in die Provinzen Kham 
und Amdo. Mit dem Feingefühl einer politisch bewußten Frau beschreibt die Autorin die 
Situation im heutigen Tibet.

[1358] Pordenone, Odorico de:
Konrad Steckels Deutsche Übertragung der Reise nach China des Odorico de Pordenone. 
Kritisch herausgegeben von Gilbert Strasmann. (Texte d. späten Mittelalters u. d. frühen 
Neuzeit. 20.). 135 S. Erich Schmidt, Berlin 1968.
Der aus Italien stammende Franziskaner reiste als erster Europäer nach Marco Polo 
Anfang des 14. Jhs. nach Fernost, über Indien bis nach China. Er bleibt drei Jahre in Peking 
und kehrt dann (den genauen Weg kennen wir nicht) nach Europa zurück. Sein berühmter 
Reisebericht enthält die Schilderung einer tibetischen (?) Totenfeier und weitere Hinweise 
auf Tibet. Doch — im Gegensatz zu früheren Meinungen — kann man heute sicher sagen, 
daß de Pordenone Tibet selbst nie betreten hat. Die deutsche Übersetzung aus dem 15. Jh. 
wird hier zusammen mit dem lateinischen Original des Reiseberichts herausgegeben.

[1359] Posch, Udo:
Beiträge zur Problematik der Wortbildungsdynamik im Sino-Tibetischen 
(Indochinesischen) mit besonderer Berücksichtigung des tibetischen Verbalbaues. 
(Dissertation)., Wien 1949.

[1360] Potanin, Grigori Nikolaiewitch:
Siehe E. Bretschneider, Gotha 1900.

[1361] Pott, Pieter Hendrik:
Siehe Alexander B. Griswold, Baden-Baden 1963.

[1362] Pozdnejev, Alexej Matfejevitsch:
Siehe auch T. Pech, 1898; W. A. Unkrig, Augsburg 1953.

[1363] Pozdnejev, AM:
Dhyana und Samadhi im Mongolischen Lamaismus. Aus dem Russischen übersetzt und 
eingeleitet von W. A. Unkrig. (Untersuchungen zur Geschichte des Buddhismus und 
verwandter Gebiete. 23.). 48 S. Heinz Lafaire, Hannover 1927.
Der 1920 verstorbene Religionswissenschaftler und linguistisch geschulte Mongolist 
schreibt über die kontemplative Versenkung. Das russische Original bildet die S. 202-229 
aus dem klassischen Werk Pozdnejev's "Skizzen aus dem Leben der buddhistischen Klöster 
und des buddhistischen Klerus in der Mongolei in Verbindung mit dem Verhältnis des 
letzteren zum Volke (russ.)", St. Petersburg 1887.

[1364] Prajnaparamita:
Siehe u. a. Isaac Jacob Schmidt, 1840; Max Walleser, 1914, 1916; Thich Nhat Hanh, 1989; 
T. Matsumoto, 1932.

[1365] Prajnasena:
Siehe Ernst Steinkellner, 1988.

[1366] Prato, Stanislao:
Zwei Episoden aus zwei tibetanischen Novellen in der orientalischen und occidentalen 
Überlieferung. Ein kritischer Versuch. (Zeitschrift des Vereins für Volkskunde. IV., pp. 
347-373). 27 S., Berlin 1894.
Zwei Episoden aus Anton Schiefners 'Indische Erzählungen' (Geschichte von den zwei 
Stuten; Die drei Brüder) werden in ihren jainistischen, jüdischen, griechischen, arabischen, 
altitalienischen, kirgisischen und französischen Varianten wiedergegeben und die Parallelen 
kommentiert.

[1367] Prinz Waldemar von Preußen:
Zur Erinnerung an die Reise des Prinzen Waldemar von Preußen nach Indien, in den Jahren 
1844-46. 4 Teile in 2 Bänden. Mit Vorwort von A. Humboldt. Band 1 mit 65 Abb., 3 
Karten, 102 S.; Band 2 mit 41 Abb., 3 Karten, 134 S. Decker (Königl. Hofbuchdruckerei), 
Berlin 1853.
Der Prinz besuchte unter anderem Kathmandu im Febr./März 1845. Eine gekürzte 
Sonderausgabe der Prachtbände erschien bei Decker, Berlin 1857, herausgegeben von J. 
G. Kutzner. Das Werk wurde nach dem Tode des Prinzen auf Kosten von König Friedrich 
Wilhelm IV. in kleiner Auflage gedruckt und nur verschenkt. Auf den 104 Tafeln, die nach 
des Prinzen Originalskizzen von Bellermann, Tempeltei, Haun und Klaus gezeichnet und 
lithographiert wurden, sind Landschaftsbilder und Volkstypen dargestellt.

[1368] Prinz Waldemar von Preußen:
Siehe auch Fr. Klotzsch u. Aug. Garcke 1862; Werner Hoffmeister 1847.

[1369] Prjewalski, Nikolai M:
Siehe Prschewalski, Nikolai Michailowitsch.

[1370] Próchaska, Winfried:
Nepal mit Sikkim und Bhutan. Mit 18 Abb., 14 Karten (Polyglott-Reiseführer. 844.). 63 S. 
Polyglott, München 1975.
Elfte Auflage (bearbeitet von Ludmilla Tütting) 1989/90.

[1370 a] Prschewalski, Nikolai M (1839-1888):
Biographie und Kurzbibliographie bei Donald Rayfield, 1977; Biographie bei Sven Hedin, 
1922; Egon von Bahder, 1927. Siehe zudem auch Theodor Carus, Münster 1877; Carl 
Schmidt 1883; Carl Diener 1889; W. Wolkenhauer 1889; A. Woeikof, Wien 1896; E. 
Schmidt, St. Petersburg 1877.

[1371] Prschewalski, Nikolai M:
Geographische, magnetische und hypsometrische Beobachtungen, angestellt von Kapitän 
Prjewalsky auf seinen Reisen in Zentralasien während der Jahre 1870-72. Bearbeitet von 
H. Fritsche. (Petermanns Geographische Mittheilungen, pp. 206 ff.). Justus Perthes, Gotha 
1874.

[1372] Prschewalski, Nikolai M:
N. M. Prshewalski's Reise durch Kuku-noor und das nördliche Tibet bis zum Oberlauf des 
Jang-tse-kiang, September 1872 bis Juni 1873. (Petermanns Geographische Mittheilungen, 
20., Heft II., pp. 41-49). 9 S. Justus Perthes, Gotha 1874.
Deutsche Übersetzung von 2 Briefen Prschewalskis, erschienen in den Iswestija der 
Kaiserl. Russ. Geogr. Gesellschaft, und zwar geschrieben während der ersten Expedition 
(nur vier Teilnehmer) zwischen 1870 und 1873. Die beiden Briefe (beide vom Juni 1873) 
beschreiben lebendig Landschaft, vor allem auch Flora und den Tierreichtum, Mentalität 
der Mongolen und der Tibeter. Korrigierende Bemerkungen zum Bericht von Huc und 
Gabet.

[1373] Prschewalski, Nikolai M:
Die Tanguten. Aus dem Russischen übersetzt durch von Stein. (Zeitschrift für Ethnologie. 
VII., pp. 381-391). 11 S., Berlin 1875.
Ein speziell auf ethnologische Beobachtungen eingehender Auszug aus Prschewalskis 
russischer Ausgabe seines Berichts über die erste Expedition (1870-73), 2 Jahre vor 
Erscheinen der deutschen Gesamtübersetzung (Jena 1877). Für einen weiteren 
umfangreichen deutschen Auszug siehe E. Schmidt, St. Petersburg 1877.

[1374] Prschewalski, Nikolai M:
Die Mongolei und das Land der Tanguten. Oberst-Lieutenant Przewalsky's Reisen, 1870-
1873. (Petermanns Geographische Mittheilungen. 22., pp. 7-15, 94-105, 164-172). 1 
Karte, 30 S. Justus Perthes, Gotha 1876.
Ein Jahr nach dieser Veröffentlichung erschien die vollständige Übersetzung (siehe Jena 
1877) von Prschewalskis Buch über seine erste Expedition, die hier in einer sehr angenehm 
lesbaren Zusammenfassung vorgestellt wird. An die tausend Vogelexemplare von 238 
Sippen, 130 Bälge von 42 verschiedenen Säugetier-Arten, 70 Exemplare von 10 
verschiedenen Reptilien-Arten, 11 Fisch-Spezies, über 3 000 Insekten, mehr als 4 000 
Pflanzen und etwa 500 Gesteinsproben bringt P. von dieser ersten Expedition mit. Er stößt 
in den Norden Tibets vor und beschreibt die trostlose Landschaft, das harte Klima, sowie 
das trotz dieser Unbill reiche Tierleben.

[1375] Prschewalski, Nikolai M:
Reisen in der Mongolei, im Gebiet der Tanguten und den Wüsten Nordtibets in den Jahren 
1870 bis 1873. Aus dem Russischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Albin 
Kohn. (Bibliothek geograph. Reisen und Entdeckungen älterer und neuerer Zeit. 12.). Mit 
12 Textabb., 10 Tafeln, 1 farb. Karte. 538 S. Hermann Costenoble, Jena 1877.
(Mongolija i strana Tangutov. 2 Bände. St. Petersburg 1875/76).— Die deutsche Ausgabe 
wurde 1881 nochmals aufgelegt. Es ist dies der Bericht der ersten von vier Expeditionen, 
die an den Bergen südlich des Kokonor-Sees entlang zog. Prschewalski  gelangte von der 
Mongolei aus zum Zaidambecken und bis in die unerforschten Gegenden des oberen 
Jangtsekiang. Siehe hierzu auch die frühe Zusammenfassung der Ergebnisse dieser 
Expedition durch Th. Carus, Münster 1877, der vor allem auch die reichhaltigen 
Ergebnisse zu Flora und Fauna beschreibt.

[1376] Prschewalski, Nikolai M:
Reise des russischen Generalstabs-Obersten N. M. Przewalsky von Kuldscha über den 
Thian-Schan an den Lob-Nor und Altyn-Tag 1876 und 1877. Übersetzung des an die 
Kaiserl. Russ. Geographische Gesellschaft in St. Petersburg gerichteten offiziellen 
Berichtes von Przewalsky, D. D. Kuldscha 18. August 1977. (Ergänzungsheft Nr. 53 zu 
Petermann's "Geographischen Mittheilungen"). Mit 2 teils kolorierten Faltkarten. 31 S. 
Justus Perthes, Gotha 1878.
(Ot Kul'dzi za Tjan'-San'i na Lob-Nor. 1877; neu Moskau 1947).— Die ausführliche 
Beschreibung dieser Expedition erschien 1952 unter dem Titel "Hanhai. Von Kuldscha 
über den Tianschan und zum Lob-nor" (siehe dort, auch über den Inhalt dieser zweiten 
Expedition).

[1377] Prschewalski, Nikolai M:
Das nördliche Tibet. (Petermanns Geographische Mitteilungen, 30., pp. 14-23). 10 S. 
Justus Perthes, Gotha 1884.
Kurz vor Erscheinen der vollständigen Übersetzung ('Reisen in Tibet', Jena 1884) erschien 
hier eine zusammenfassende Übersetzung des Expeditionsberichtes, das nördliche Tibet 
betreffend. Wie stets eine gute Mischung aus geographischen, klimatologischen, 
botanischen und zoologischen Beobachtungen (3. Expedition). Für eine Fortsetzung dieser 
Übersetzung, genauso lebhaft und interessant, siehe auch den nachfolgenden Eintrag.

[1378] Prschewalski, Nikolai M:
Der Nan-schan als Teil des Kuen-Luen und Scheide zwischen Mongolei und Tibet. 
(Petermanns Geographische Mitteilungen, 30., Heft II., pp. 57-67). 11 S. Justus Perthes, 
Gotha 1884.
Weiterer Bericht über die dritte Expedition, bei der Prschewalski kurz vor Lhasa umkehren 
mußte. Unter den 13 Teilnehmern befand sich auch der gleichfalls berühmte russische 
Reisende Roborowski. Wie alles von Prschewalski Berichtete noch heute gut zu lesen.

[1379] Prschewalski, Nikolai M:
Prshewalski's Reise nach Tibet und zu den Quellflüssen des Hoangho 1879-1880. 
(Russische Revue. 24., pp. 95-128). 34 S. H. Schmitzdorff, St. Petersburg 1884.
Der mit L. St. gekennzeichnete Artikel enthält eine angenehm zu lesende Kurzfassung von 
"Reisen in Tibet und am oberen Lauf des Gelben Flusses.", Jena 1884 (siehe vorstehenden 
Eintrag). Die spezielleren, wissenschaftlichen Teile wurden herausgenommen, dafür alle 
Begegnungen mit Menschen und somit der Erlebnischarakter, aber auch das ethnologisch 
Interessante der Expedition, besonders betont.

[1380] Prschewalski, Nikolai M:
Reisen in Tibet und am oberen Lauf des Gelben Flusses in den Jahren 1879 bis 1880. Aus 
dem Russischen frei in das Deutsche übertragen und mit Anmerkungen versehen von Stein-
Nordheim. 16 lithogr. Tafeln und 23 Textabb. 1 Karte in Farbendruck. 281 S. Hermann 
Costenoble, Jena 1884.
(Russisches Original 'Von Saissan über Hami nach Tibet und zu den Quellflüssen des 
gelben Flusses (russ.)', St. Petersburg 1883).— Prschewalskis 3. Expedition "zur 
wissenschaftlichen Rekognoszierung von Centralasien" liefert viel neues Material zur Flora 
und Fauna von Tibet. So findet man etwa auf S. 24 eine Abbildung des von ihm erstmals 
beschriebenen Equus Prschewalskii. Auch für wissenschaftliche Zwecke bedeutendes 
Werk, speziell unter dem Aspekt der heute in Tibet zunehmenden Verarmung des 
Artenreichtums. Es war dies Prschewalskis bedeutendste Expedition, auf der er bis in die 
Gegend nördlich von Lhasa vorstieß und auf seinem Weitermarsch nach Lhasa (siehe D. 
Rayfield (1977): 'Lhasa war sein Traum') dann von bewaffneten Tibetern zur Umkehr 
gezwungen wurde.

[1381] Prschewalski, Nikolai M:
Drei Briefe des Obersten Przewalsky aus Central-Asien. Aus dem Russischen übersetzt 
von Nikolai v. Kaulbars. (Mittheilungen der Kais. Königl. Geographischen Gesellschaft in 
Wien. 28. (18 der neuen Folge), pp. 96-103). 8 S. Eduard Hölzel, Wien 1885.
Es sind mit einem etwas späteren Brief (S. 254-60 desselben Zeitschriftenbandes, mit dem 
Titel: 'Neuere Briefe des Obersten Przewalsky' — es handelt sich aber nur um einen Brief) 
vier Briefe, die Prschewalski von seiner vierten Expedition (1883 bis 1885) an "Seine 
kaiserliche Hoheit, den Thronfolger von Russland" schrieb, zunächst aus Urga, den 
nächsten (März 1884) aus der Tempel-Kapelle von Tscheibsen, die beiden letzten aus dem 
östlichen Tsaidam und vom Lop-Nor (August 1884 und Januar 1885). Lokalkolorit 
(Kämpfe mit Räuberbanden) und Landschaftsbeobachtungen bilden den Inhalt.

[1382] Prschewalski, Nikolai M:
Wissenschaftliche Resultate der von N. M. Przewalski nach Central- Asien unternommenen 
Reisen. Auf Kosten e. v. Sr. Kaiserl. Hoheit dem Großfürsten Thronfolger Nikolai 
Alexandrowitsch gespendeten Summe herausgegeben von der Kaiserl. Akademie der 
Wissenschaften. Zoologischer Teil (Drei Bände in 4 Abteilungen). Mit 70 (davon 25 
farbigen) Tafeln mit Abbildungen, 5 photogr. Textfiguren. 232/360/769/262 S. Eggers & 
Co./Kymmel/Voss'Sortiment, St.P'burg/Riga/Leipz 1888-1912.
Während der botanische Teil der "Wissenschaftlichen Resultate" als zweisprachiger 
russisch/lateinischer Text veröffentlicht wurde, wurde der "Zoologische Teil" als 
zweisprachiges russisch/deutsches Foliantenwerk verlegt. Jede Seite ist zweisprachig 
aufgebaut. Band 1: Säugetiere. Bearbeitet von Eug. Büchner. 5 Lieferungen (1888-1894), 
mit 25 (davon 15 farbigen) Bild-Tafeln. 232 S.— Band 2: Vögel. 4 Lieferungen (1889-
1905), mit 10 farbigen Bildtafeln, 360 S. Lieferung 1 bis 3 bearbeitet von Theodor Pleske, 
Lieferung 4 von V. Bianchi.— Band 3 (Abtl.1): Amphibien und Reptilien. Bearbeitet von 
J. V. Bedriaga. 1912. Mit 10 s/w Bildtafeln und 5 fotogr. Textfiguren. 769 S. Band 3 
(Abtl.2): Fische. Bearbeitet von S. Herzenstein. 3 Lieferungen (1888-1891). Mit 25 s/w 
Bildtafeln, 262 S.

[1383] Prschewalski, Nikolai M:
Hanhai. Von Kuldscha über den Tianschan und zum Lob-nor. Herausgegeben von Herbert 
Butze. (Sammlung 'Volk und Buch'). Aus dem Russischen übersetzt von Alexander Böltz. 
Mit 28 Abb., 6 Karten, 248 S. Bibliographisches Institut, Leipzig 1952.
(Die russische Originalfassung erschien ungekürzt erstmals in der Zeitschrift 'Geografis', 
Moskau 1947/48 
[Bericht und Tagebücher].— Bei dieser zweiten Expedition entdeckte Prschewalski u. a. 
den wandernden See Lop-nor und den Altyntag, mit dem das tibetiche Hochland zum 
Tarim-Becken hin abstürzt. Er brachte auch erstmals Felle der wilden Kamele nach 
Westen. Die hier übersetzte Ausgabe bringt eine gute Biographie, eine Darstellung und 
Wertung dieser Expedition und einen fesselnden Bericht anhand des Originals von 1877 
und der 1947/48 in toto russisch publizierten Tagebücher von dieser Expedition.

[1384] Prschewalski, Nikolai M:
In das Land der wilden Kamele. Von Kjachta zu den Quellen des Gelben Flusses, die 
Erforschung des nördlichen Randgebietes von Tibet und der Weg über den Lob-nor durch 
das Tarimbecken. Aus dem Russischen übersetzt von Helmut Sträubig. (Sammlung 'Volk 
und Buch'). Mit 13 Abb., 1 Karte. 339 S. VEB F.A. Brockhaus, Leipzig 1954.
(Ot Kjachty na istoki zeltoj reki. Moskau 1948. Unter anderem Titel bereits publiziert, aber 
nicht übersetzt, in St. Petersburg 1888).- Bericht über die große 4. Expedition (1883-85), 
etwas gekürzt um wissenschaftliche (botanische, klimatologische, zoologische) Details. Die 
deutsche Übersetzung erfolgte nach der russischen Ausgabe (Moskau) von 1948.— Die 
Expedition gelangte bis zu den Quellseen des großen Gelben Flusses und in die 
unwegsamen Teile des Kuen-lun Gebirges. P. entdeckte auf dieser Expedition den großen 
Salzsee Ajak-kum-kul. Dabei übt er harsche Kritik an den Routenaufnahmen des Pandit A- 
K- (siehe hierzu H. Wichmann, Gotha 1885), wohl nicht immer ganz zu Recht, zumal sich 
die geographischen Erkenntnisse dieser so ungleichen Expeditionen zur damaligen Zeit 
optimal ergänzten. Für eine gute zusammenfassende Schilderung dieser vierten Expedition 
siehe Carl Diener, Gotha 1889.— Die Abbildungen und Kartenskizzen enttäuschen 
denjenigen, der die Originalausgabe, St. Petersburg 1888, kennt.

[1386] Przewalski, Nikolai M:
Siehe Prschewalski, da dies die häufigste Schreibweise ist. Die deutschsprachigen Bücher 
geben unterschiedliche Schreibweisen des Namens.

[1387] Przybyllok, Erich (geb 1880):
Siehe Wilhelm Filchner 1929; 1939.

[1388] Pundits:
Siehe Pandits.

[1389] Putte, Samuel van de:
Siehe Henry Zondervan, Shanghai 1903.

[1390] Queling, Hans:
Sechs Jungens tippeln zum Himalaja. Mit 70 s/w Abb. auf 20 Tafeln. 196 S. Societäts-
Verlag, Frankfurt/M. 1933.
Spätere Auflage (1936) zusammen mit "Sechs Jungens tippeln nach Indien", 255 S.— 
Hans Queling ist einer der Jugendlichen, die in den Jahren vor Ausbruch des 2. Weltkrieges 
(und vom Zeitgeist geprägt) musizierend durch Indien reisen, dabei auch bis nach 
Darjeeling und Sikkim kommen. Dort dürfen sie sich sogar einige Zeit in einem tibetischen 
Kloster aufhalten. Nur wegen dieses 'Abstechers' von gewissem Interesse.

[1391] Queling, Hans:
Im Land der schwarzen Gletscher. Eine Forscherfahrt nach Tibet. Mit 48 Abb. auf Tafeln, 
1 Kartentafel. 291 S. Societäts-Verlag, Frankfurt/M. 1937.
Für die Vorgeschichte siehe H. Queling: Sechs Jungens tippeln zum Himalaja, Frankfurt/M 
1933.— In Bombay trifft Queling einen amerikanischen Botaniker, der im Himalaya Samen 
sammelt. Zusammen wandern sie über das Kulutal hinauf, über den Rothang-Paß nach 
Lahoul, über den Bara Lacha-Paß auf die öden Hochebenen und weiter nach Ladakh. Ein 
Abenteuerbericht, doch oftmals recht distanziert, ziemlich oberflächlich, so daß man das 
ganz Unternehmen bezweifeln möchte — doch es hat wohl wirklich so stattgefunden, wie 
die Fotos belegen. Einige interessante Berichte aus den tibetischen Klöstern dieser eher 
wenig bereisten und beschriebenen tibetischen Gegend (seit 1989 für Touristen — bis auf 
Spiti — frei zugänglich, indisches Hoheitsgebiet).

[1391 a] Rabten, Geshe (1921-1986):
Mahamudra, der Weg zur Erkenntnis der Wirklichkeit. Vorwort von Stephen Batchelor. 
Aus dem Englischen übersetzt von Harald Senger. Mit 3 Abb., 255 S. Theseus, Zürich 
1979.
(Advice from a Spiritual Friend. Wisdom Culture, Ulverston 1979).— 3. Auflage 1987. 
Geshe Rabten (1921-1986) stammte aus Osttibet, erhielt seine Ausbildung an der 
Klosteruniversität Sera bei Lhasa und floh später vor den Chinesen. Über viele Jahre leitete 
er das Zentrum Tharpa Choeling (Schweiz) und gründete das tibetische Zentrum in 
Hamburg. Im ersten Teil dieses Buches (nur auf diesen bezieht sich der englische Titel) 
geht Rabten auf die 'Geistes-Umwandlung in 7 Abschnitten' ein, einen frühen Kadampa-
Lehrtext, mit eindringlichen Anweisungen in leicht verständlicher und einfacher Form. Im 
zweiten Teil 'Bewußtseinsebenen' wird eine Zusammenfassung mehrerer Lehrreden (aus 
Seminaren von 1977) gegeben. Der dritte Teil `Mahamudra' beinhaltet eine der wichtigsten 
buddhistischen Meditationen zur Erkenntnis der Leerheit.

[1392] Rabten, Geshe:
Die Praktiken der 'Festverankerten Achtsamkeit' (Satipatthana) im Mahayana. 
Umgeschrieben und in die vorliegende Form gebracht von Gelong Jhampa Tubkay. Aus 
dem Englischen übersetzt von Ingrid Racz. 53 S. Tharpa Choeling, Mont Pèlerin/Schweiz 
1979.
Schriftliche Wiedergabe von fünf Vorträgen, die Geshe Rabten im Mai 1978 im 
Studienzentrum Tharpa Choeling/Schweiz gehalten hat. Im Anhang textliche Grundlagen 
zur Praktik der 'Festverankerten Achtsamkeit'.

[1393] Rabten, Geshe:
Einführung in die buddhistische Philosophie und Meditation. Eine Vortragsreihe von Geshe 
Rabten. Aus dem Tibetischen übersetzt von Helmut Gassner. 52 S. Paul Syska, 
Gengenbach 1980.
Überarbeitete Neuauflage (Titel jetzt: Buddhistische Philosophie und Religion. Eine 
Einführung), dharma edition, Hamburg 1990.— Mitschrift eines Seminars (November 
1980) über Lehrweise und Hauptaussagen des tibetischen Buddhismus.

[1394] Rabten, Geshe:
Belehrungen über das Guru-Yoga mit Je Tsongkapa. Übersetzt und herausgegeben in 
Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern Tharpa Choelings. 1 Abb., 51 S. Tharpa 
Choeling, Mont Pèlerin/Schweiz 1981.
Meditationsanweisung zum Ganden Lhakyama ('Die Götterscharen von Tushita'), einem 
wichtigen Gebet der Gelugpa-Schule. Es sind Unterweisungen, die Geshe Rabten im 
November 1978 in Tharpa Choeling gegeben hat.

[1395] Rabten, Geshe:
Leben und Lehren eines tibetischen Meditationsmeisters. Aus dem Tibetischen übersetzt 
und herausgegeben von B. Alan Wallace; aus dem Englischen übersetzt von Gerald 
Stewart. Mit 14 s/w Abb. und 1 Zeichnung im Text. 207 S. Papyrus, Hamburg 1981.
(The life and teachings of Geshe Rabten. A Tibetan Lama's search for truth. Allen & 
Unwin, London 1980).— 2. überarbeitete (Titel etwas geändert, nämlich vorangestellt: 
'Mönch in Tibet') Auflage 1986. Im ersten Teil des Buches schildert Rabten alle Aspekte 
seiner traditionellen Ausbildung an verschiedenen Klosteruniversitäten in Tibet. Im zweiten 
Teil gibt er eine leicht verständliche Einführung in den "Pfad".

[1396] Rabten, Geshe:
Wurzeln der Weisheit. Mulamadhyamakakarika. Unterweisungen von Geshe Rabten am 
Letzehof im Mai 1984. Übersetzt von Helmut Gassner. 106 S. Gschwendtner, Dillingen 
1986.
Eine Unterweisung am Letzehof in Österreich über das richtige Verständnis der Leerheit, 
der wahren Realität aller Phänomene, anhand einer Versdichtung des großen indischen 
Meisters Nagarjuna. Das Buch macht aber doch deutlich, wie wichtig der direkte Kontakt 
von Lehrer und Schüler ist — oder andersherum, wie schwierig und mühsam eine 
Erkenntnis aus dem geschriebenen Wort ohne mündliche Unterweisung zu erlangen ist.

[1397] Rabten, Geshe:
Buddhistische Philosophie und Meditation. Eine Einführung. Deutsche Übersetzung aus 
dem Tibetischen von Jampa Lungtok (Helmut Gassner). 90 S. dharma edition, Hamburg 
1990.
Es handelt sich um eine überarbeitete Neuauflage. Die Grundlage für den Text bildet ein 
1980 gehaltenes Seminar Geshe Rabtens, dessen von Direktheit und Lebendigkeit 
geprägter Stil der Unterweisung hier besonders deutlich wird.

[1398] Rabten, Geshe:
Essenz der Weisheit. Ein Kommentar zum Herzsutra. Das Herzsutra aus dem Tibetischen 
und den Kommentar aus dem Englischen übersetzt von Jürgen Manshardt (Bhiksu 
Dschampa Dönsang). 73 S. dharma edition, Hamburg 1990.
(Echoes of Voidness (Chap. 1), Wisdom Publ., Boston).

[1400] Rácz, István:
Kunst in Tibet. (Orbis pictus. 51.). 19 farb. Abb., 48 S. Hallwag, Bern/Stuttgart 1968.
Kleine ikonographische Abhandlung und kurze Einführung in die tibetische Kunst.

[1401] Ragasya:
Siehe Peter Schwieger, St. Augustin 1978.

[1402] Raj, Prakash-A:
Kathmandu — Nepal. (Travel Infos für Abenteurer. 15). Aus dem Englischen übersetzt. 
Mit mehreren Kartenskizzen. Kleinformat. 286 S. Schettler Travel Publ., Hattorf 1987.
(Kathmandu — Nepal. Kathmandu o. J.).— Der Autor, ein gebürtiger Nepalese, arbeitete 
u. a. als Journalist in Kathmandu, er ist somit bestens mit seiner Heimat vertraut. Viel 
Wissenswertes, gute Informationen, handliches Kleinformat.

[1403] Rampa, Lobsang:
Das dritte Auge. Ein tibetanischer Lama erzählt sein Leben. Aus dem Englischen übesetzt 
von Herbert und Waltraut Furreg. Mit 8  Schriftproben und 1 Stadtplan von Lhasa. 315 S. 
R. Piper & Co, München 1957.
(The Third Eye. An Autobiography of a Tibetan Lama. Secker & Warburg. London 
1956).— Zahlreiche deutsche Neuauflagen, auch Goldmann TB 11758; bereits 1957 60 
000 deutsche Exemplare! Obwohl eine reine Erfindung, was von Lobsang T. Rampa stets 
heftig bestritten wurde, ist dies ein Klassiker der Tibetliteratur. Spannend geschrieben, mit 
der ganzen Exotik und dem Flair des Esoterisch-Mystischen, was gemeinhin mit dem 
Begriff Tibet verbunden ist. Keines seiner anderen Bücher erreicht die Qualität dieses 
Romans. Sein bürgerlicher Name war Cyril Hoskins.

[1404] Rankin, Louise:
Tochter des Himalaja. Geschichte eines tibetischen Mädchens. Jugendbuch. Mit 
Illustrationen von Kurt Wiese. Deutsch von Erika Ziha. 192 S. Eurasia, Wien 1954.
(Daughter of the Mountains. Viking Press, New York 1948).— Erschien auch im Boje 
Verlag, Stuttgart 1963. Dieser Roman einer 1893 geborenen Engländerin handelt von dem 
Tibeterkind Momo. Als ihr goldfarbener Lhasa-Terrier gestohlen wird, um in Kalkutta an 
eine reiche Engländerin verkauft zu werden, macht sich Momo mutterseelenallein auf zur 
Verfolgung des Diebes, der mit einem Maultierzug auf der alten Karawanenstraße von 
Tibet über Sikkim nach Indien unterwegs ist. Der Prophezeiung eines Mönches vertrauend, 
daß der geliebte Hund Abenteuer wie Glück bringt, meistert die Kleine alle Unbill und 
Gefahr auf dem beschwerlichen Weg aus dem einsamen tibetischen Hochland in die von 
fremdartigen Menschen wimmelnde indische Tiefebene. Auch wenn die Übersetzung nicht 
immer überzeugt, der vielfache Wechsel von Klima, Landschaft, Flora und Fauna, die den 
Tibetern eigene Gelassenheit, mit der Momo böse Geister und böse Menschen erträgt, all 
das wird lebendig geschildert (Barbara Schäuffelen).

[1405] Rastl, Albert:
Nepal. Land am Himalaya. Mit 98 Farbbildern, 187 S. Welsermühl, Wels 1978.
Entstanden aus einem längeren Aufenthalt in Nepal 1977, mit Kapiteln zur Geschichte, den 
Ethnien des Landes, zu Religion, Flora und Fauna. Eine Mischung aus Fakten und 
Selbsterlebtem, was zusammen mit dem angenehmen Schreibstil des Autors das Buch als 
gute "Einstiegslektüre" empfehlenswert macht.

[1406] Rau, Heimo:
Nepal. (Kohlhammer Kunst- und Reiseführer). Mit 24 Fotos von Jürgen Winkler, 29 
Textplänen und 2 mehrfarb. Übersichtskarten. 316 S. W. Kohlhammer, Stuttgart/Berlin 
1984.

[1407] Rauber-Schweizer, Hanna:
Der Schmied und sein Handwerk im traditionellen Tibet. (Opuscula Tibetana. 6.). Mit 24 
s/w Abb. auf 18 Bildtafeln. 251 S. Tibet-Institut, Rikon/Zürich 1976.
Sowohl Bearbeitung der soziologischen Aspekte des Schmieds im alten Tibet, wie auch 
Darstellung der Herstellungs- und Ornamenttechniken des traditionellen tibetischen 
Schmiedehandwerks. Zugleich Dissertation an der Universität Zürich.

[1408] Rayfield, Donald:
Lhasa war sein Traum. Die Entdeckungsreisen von Nikolai Prschewalskij in Zentralasien. 
Aus dem Englischen übersetzt von Gerhard Raabe. 16 Abb. auf Tafeln, 6 Kartenskizzen. 
278 S. F. A. Brockhaus, Wiesbaden 1977.
(The Dream of Lhasa. The Life of Nikolay Przhevalsky (1839-88), Explorer of Central 
Asia. Paul Elek, London 1976).— Er war einer der bedeutendsten Männer des 
neunzehnten Jahrhunderts in Rußland. Das Buch schildert den Lebensweg Prschewalskis, 
seine Expeditionen, seine Erfolge — und seine Persönlichkeit: "Prschewalskij war eine 
höchst rätselhafte Persönlichkeit. Ein Mann von eiserner Entschlußkraft und doch von 
scheuer Zärtlichkeit; ein Apostel der Überlegenheit des Europäers, dem aber die 
europäische Gesellschaft zuwider war; ein Erforscher Chinas, der für die Chinesen nur 
Verachtung übrig hatte; ein Großwildjäger großen Stils, der Tränen über den Tod seines 
Hundes vergoß — er besaß das widerspruchsvolle Temperament und die Universalität 
eines Genies" schreibt der Autor im Vorwort. Die Biographie geht auf die bedeutenden 
geographischen, vor allem aber auch botanischen und zoologischen Entdeckungen 
Prschewalskis ein. Die Bibliographie ist unvollständig.

[1409] Redslob, F:
Die Himalaya-Landschaften Rupschu und Ladak. Reiseskizzen von Missionar F. Redslob. 
(Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft für Thüringen zu Jena. IV., pp. 1-8). 8 S., 
Jena 1886.
Reisebericht vom Sommer 1884 von der weit vorgeschobenen Missionsstation Poo nach 
Leh. Der erste Teil dieses Berichts ging leider auf dem Postweg verloren, der Bericht 
beginnt daher erst in Spiti. Naturschilderung, Bewunderung für den herrlichen Tsomoriri-
See, freundlicher Empfang im Hanle-Kloster, Wechsel des Landschaftscharakters mit 
Erreichen von Ladakh (Indus).

[1410] Redslob, F:
Reise von Leh in Ladak nach dem Pangkongsee. (Deutsche Rundschau für Geographie und 
Statistik. XI., pp. 250-261). 12 S. A. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1889.
Der Artikel nennt als Verfasser einem 'seit einigen Jahren in Leh stationirten 
protestantischen Missionar', wobei es sich nur um F. Redslob handeln kann.— Der in 
Ichform verfaßte Beitrag beschreibt einen längeren Ausflug von Leh aus in das 
hochgelegene Nomadenland an der tibetischen Grenze, die besuchten Klöster, die herrliche 
Landschaft am Pangkong-See (4 250 m hoch), die Weiterreise durch unbewohntes und 
unbekanntes Gebiet zum Hanlefluß und Hanle-Kloster. Über den Tsomoriri-See erreicht 
Redslob heiße Schwefelquellen, sein eigentliches Ziel, um ein Beinleiden zu kurieren 
(Betreuung durch einen tibetischen Arzt). Da diese Kur aber ohne Erfolg blieb, reiste 
Redslob mit Familie nach Srinagar (siehe hierzu den nachfolgenden Eintrag von F. 
Redslob, Wien 1891).

[1411] Redslob, F:
Reise von Ladakh nach Kaschmir im Herbst 1889. Nach einem Reisebericht von Missionär 
Redslob im Auszug mitgetheilt von G. Th. Reichelt. (Deutsche Rundschau für Geographie 
und Statistik. XIII., pp. 156-164, 259-269, 308-311, 409-415, 458-462). 36 S. A. 
Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1891.
Nachdem die im vorherigen Eintrag beschriebene Reise zu den heißen Quellen im 
tibetischen Hochland keine Besserung der Beschwerden brachte, reiste Redslob mit Frau 
und Töchterchen Mitte August von Leh nach Srinagar, wo er bis Mitte November 1889 
'zur Kur' blieb, teilweise in den Erholungsorten der umliegenden Berge, bevor er dann nach 
Leh zurückkehrte. Prägnante Schilderung, abwechslungs- und faktenreich, zum Leben und 
Treiben von Srinagar (Feuersbrunst im Oktober) und den umliegenden Bergorten, 
einschließlich der mühsamen Reisen von und nach Leh/Ladakh.

[1412] Regis, JohannBaptiste:
Siehe J. J. Schwabe, Leipzig 1750; Johann Baptista du Halde, Rostock 1749; Berlin 
1768/69.

[1413] Rehmann, J:
Beschreibung einer Thibetanischen Handapotheke. Ein Beytrag zur Kenntniß der 
Arzneykunde des Orients. 54 S. F. Drechsler, St. Petersburg 1811.
J. Rehmann (1779-1831) erhielt von einem Lama an der sibirisch- chinesischen Grenze 
Medizinen. Bei genauem Nachlesen erkennt man, daß es sich um 60 chinesische 
Medikamente handelt, die von mongolischen Lamas außerhalb Tibets (sicherlich aber auch 
in Tibet selbst) verwendet, jedoch mit tibetischen Namen versehen wurden. Rehmann ließ 
die Arzneien durch einen Botaniker bestimmen, ebenso die tibetischen Namen durch Lamas 
aussprechen, um so zu einer lautlichen Umschreibung zu kommen. Es ist dies die früheste 
westliche Arbeit zur tibetischen Medizin! Über J. Rehmann und seine Reise, auf der er die 
tibetischen Medizinen erwarb, kann man sich weiter informieren bei W. Heissig: 
Mongoleireise zur späten Goethezeit. Berichte und Bilder des J. Rehmann und A. Thesleff 
von der russischen Gesandtschaftsreise 1805/1806. (Verzeichnis der orientalischen 
Handschriften in Deutschland. Supplementband 13). Franz Steiner, Wiesbaden 1971.

[1414] Rehwaldt, Hermann:
Vom Dach der Welt. Über die "Synthese aller Geisteskultur" in Ost und West. 59 S. 
Ludendorff, München 1938.
Erschien in mehreren Auflagen.

[1415] Reichel, Hellmuth:
Im Land des Donnerdrachen. Jagen im Himalaya. Mit 29 farb. Abb., Karten im Vorsatz. 
220 S. Leopold Stocker, Graz 1990.
Der österreichische Arzt und Jäger besuchte auf Einladung der Königsfamilie von Bhutan 
seit 1976 mehrmals weite Teile Bhutans und berichtet von seinen mannigfachen 
Jagdabenteuern. Man erfährt nicht nur viel über die Tierwelt in den Dschungelgebieten an 
der indischen Grenze bis hin in die höchsten Höhen des Landes, sondern eingebettet in die 
Reise- und Jagderlebnisse werden Geschichte, Sitten, Lebens- und Wohnweise, 
Architektur, Religion und Feste behandelt, und das aus einer Zeit, bevor die Touristen ins 
Land durften und das Königtum noch nicht in Frage gestellt wurde (abgeändert nach einer 
Rezension von Wolf Donner). Vom Bildmaterial her erwartet man heute deutlich mehr 
Qualität, inhaltlich wie technisch!

[1416] Reichelt, G Th(eodor):
Wie sieht die Volksreligion bei den Buddhisten, besonders in Tibet und der Mongolei aus? 
(Allgemeine Missions Zeitschrift. 7., Beiblatt Nr. 2, pp. 17-29, 33-39). 20 S. C. 
Bertelsmann, Güthersloh 1880.
Über Lesen und Schreiben, Bücher und deren Inhalt, über Feste und Brauchtum bei den 
Tibetern; recht ausführliche Schilderung, etwa Leichenverbrennung und 
Dämonenaustreibung. Nichts zur Bon-Religion.

[1417] Reichelt, G Th(eodor):
Das Sotledschthal von Kotgar bis Schipke. (Deutsche Rundschau für Geographie und 
Statistik. 12., pp. 115-122, 166-171). Mit 1 Karte nach einer Kartenskizze von Missionar 
Weber in Pu, 4 Abb., 14 S. A. Hartleben, Wien/Pest/Graz 1890.
Über die Gebiete Kulu, Spiti, Lahoul, Unter- und Ober-Kunawur, fast ein kleiner 
Reiseführer von Simla bis zur tibetischen Grenze.

[1418] Reichelt, G Th(eodor):
Die Himalaya-Mission der Brüdergemeine. Mit 19 teils ganzseitigen Illustrationen. 87 S. C. 
Bertelsmann, Gütersloh 1896.
(Diese Arbeit erschien zugleich unter identischem Titel in: Die Evangelischen Missionen. 2. 
(1896), pp. 217-229, 246-259). Geschichte der Herrnhuter Missionare Pagell, Heyde und 
Jäschke, die sich 1853, über Kalkutta einreisend, in Lahoul, Kinnaur und später in Ladakh 
niederließen, da ihnen ihr eigentliches Ziel, die Mongolei durch Durchquerung von Tibet zu 
erreichen, nicht gelang. Höchst prägnante, informative Schilderung dieser ersten, auch für 
die wissenschaftliche Tibetologie bedeutendenden fünfzig Jahre der Herrnhuter Mission im 
Westhimalaya. Für eine fast romanhafte Ausgestaltung dieser Zeit — auf den historischen 
Tatsachen beruhend — siehe R. Schiel, Tübingen 1961, 1963.

[1419] Reichelt, G Th(eodor):
Der Sangpo-Brahmaputra, der große Strom von Tibet. (Deutsche Rundschau für 
Geographie und Statistik. XIX., pp. 433-442; 544-51). 18 S. A. Hartleben, 
Wien/Pest/Leipzig 1897.
Basiert auf einer Arbeit von Graham Sandberg, 'Calcutta Review', Calcutta 1896.— 
Genaue geographische Schilderung des Flusses und der ihn begleitenden Hauptstraße vom 
Kailash bis nach Lhasa, weiterer Flußverlauf hinunter nach Assam. Mit Anmerkungen zu 
Transportwesen und Entdeckungsgeschichte.

[1420] Reichelt, G Th(eodor):
Der Tsangpo-Brahmaputrafluß von der Quelle bis Sadiya. (Globus. Illustrierte Zeitschrift 
für Länder- und Völkerkunde. 71., pp. 334-339). Mit 3 Karten. 6 S., Braunschweig 1897.
Etwas andere, aber inhaltlich ähnliche Darstellung wie im vorigen Eintrag. Etwas mehr zu 
den Reisenden, auf deren Mitteilungen sich Reichelt bei seiner Arbeit stützt.

[1421] Reichelt, G Th(eodor):
Ladak oder West-Tibet. Nach den Berichten von Reisenden und protestantischen 
Missionären übersichtlich geschildert. (Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. 
XXIII, 9., pp. 385-399). Mit 2 Abb., 15 S. A. Hartleben, Wien/Pest/Leipzig 1898.
Zeitgemäße geographische, geschichtliche und ethnologische Zusammenstellung, noch 
heute gut zu lesen.

[1422] Reichelt, G. Theodor:
Siehe auch F. Redslob, Wien 1891.

[1423] Reifenberg, Jan:
Siedlung im Tibetischen Hochland. Grundlagen und Erscheinungsformen, geographisch 
betrachtet. (Dissertation, Naturwissensch.-mathemat. Fakultät, Universität Freiburg/Br.). 
Mit mehrenen Abb., 1 mehrfach gefalt. Karte, 123 S. Universität, Freiburg/Br. 1949.
Kulturgeographische Arbeit anhand von Literaturstudium, zunächst mit Beschreibung der 
landschaftlichen Bedingungen, sodann regionale Verteilung der festen Siedlungen 
(Burganlagen, Klöster, Städte und Dörfer), aber auch Eingehen auf äußeres 
Erscheinungsbild und Innenausstattung eines profanen tibetischen Hauses.

[1424] Reiner, Ernst:
Vorderindien, Ceylon, Tibet, Nepal. 1926-1953. (Geographisches Jahrbuch. Band 61, Teil 
I., pp. 1-175). 175 S. VEB Geographisch-Kartogr. Anstalt, Gotha 1954.
Zu jedem der im Titel angesprochenen Länder bietet der Autor eine Kurzbibliographie 
nach 'Allgemeine Übersicht', Forschungsreisen, Flora und Fauna und weiteren Kriterien 
geordnet, jeweils sehr knapp zusammenfassend kommentiert. Die 'wertvollen' Arbeiten 
werden von den eher unbedeutenden und redundanten getrennt.

[1425] Reiser, Otmar:
Siehe Walther Stötzner, Leipzig 1922-27.

[1426] Reissinger, Florian:
Tibetisch für Globetrotter. (Kauderwelsch. 33.). 152 S. Peter Rump, Bielefeld 1987.
Florian Reissinger, Dolmetscher für Chinesisch, lebte mehrere Jahre in Asien. Seine Frau 
stammt aus Lhasa. Das handliche kleine Büchlein ist wirklich eine praktische Hilfe -  und 
vergißt auch die 'Körpersprache' nicht.

[1427] Rensch, Bernhard:
Siehe Walther Stötzner, Leipzig 1922-27.

[1428] Repsold, H:
Sarat Tschandra Das 'Reise in Tibet'. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Völker- und 
Länderkunde. 66., pp. 223-224). 2 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1894.
Schöne Zusammenfassung des berühmten Buches 'Journey to Lhasa and Central Tibet', 
London 1902 (Reprint Delhi 1970, 1988). Bei dieser Reise erhielt Sarat Chandra Das 
(1849-1917) sogar eine Audienz beim Dalai Lama in Lhasa.

[1429] Ribbach, Samuel (Heinrich):
Botschafterdienst in Tibet. (Das Kreuz im Landes des Südens. 
[Die Mission der Kirche. 3.]; herausg. von Arno Lehmann, pp. 48-56). 9 S. C. Ludwig 
Ungelenk, Dresden und Leipzig 1936.
Ribbach zeltet beim Kloster Alchi und beschreibt seine Eindrücke von den Klosterräumen. 
Es dürfte eine der frühesten Beschreibungen der Kunst von Alchi in deutscher Sprache 
sein.

[1430] Ribbach, Samuel Heinrich:
An den Grenzen Tibets. Bilder aus der Himalaya-Mission der Brüdergemeine. Mit 5 Abb. 
und 1 Karte. 45 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut (1900).
Zweite Auflage (64 S.) 1925.— Ribbach wirkte als Missionar seit 1892 in Leh/Ladakh. Er 
beschreibt eine seiner vielen 'Evangelisationsreisen', eine dreiwöchige Wanderung zu 
Klöstern und über das einsame Hochland, bis zum gewaltigen Pangkong-See.

[1431] Ribbach, Samuel Heinrich:
Vier Bilder des Padmasambhava und seiner Gefolgschaft. (Mitteilungen aus dem Museum 
für Völkerkunde in Hamburg. V.; zugleich 5. Beiheft zum Jahrbuch der Hamburgischen 
Wissenschaftl. Anstalten. 34, 1916.). Mit 5 (3 farb.) Tafeln und 69 Abb. im Text. 53 S. 
Lütcke & Wulff, Hamburg 1917.

[1432] Ribbach, Samuel Heinrich:
Drogpa Namgyal. Ein Tibeterleben. Mit Frontispiz und 28 Abb. auf Tafeln. 263 S. Otto 
Wilhelm Barth, München-Planegg 1940.
Ribbach war über 20 Jahre als Missionar der Herrnhuter (Moravians) in Lahoul und 
Ladakh tätig (1892 bis 1913), später als einer der frühen "Tibetologen" am Museum für 
Völkerkunde in Hamburg. Basierend auf seinen profunden Kenntnissen der kulturell-
religiösen Eigenart der Ladakher beschreibt er romanhaft das Leben eines Westtibeters von 
Geburt bis zum Tod. Das Buch ist zudem interessant wegen der im Anhang dargestellten 
Toten-Riten der Ladakher, aus der Hand des zum Christentum bekehrten Ladakhers Josef 
Gergan, versehen mit Anmerkungen  von Ribbach. Damit zwar romanhafte, aber bis ins 
Detail ethnologisch verwertbare Darstellung.

[1433] Ricek, L(eopold) G(eorg):
Sven Hedins Tibetreisen 1906-1908. (Leseschatz für die deutsche Jugend. 29.). Mit 17 
Abb., 96 S. A. Pichlers Witwe & Sohn, Wien (1911).
Auszug aus 'Transhimalaja'.

[1434] Richardson, Hugh Edward:
Tibet — Geschichte und Schicksal. Aus dem Englischen übersetzt von F.-R. Hamm. Mit 
Frontispiz, 8 s/w Abb., 2 Kartenskizzen, 1 mehrfach gefalt. lose Karte, tibetisch/mongol. 
Zeittafel. 341 S. Alfred Metzner(Inst. Asienk. Hambg, Frankfurt/M.- Berlin 1964.
(Tibet and its history. Oxford University Press, London 1962).— In der bislang nicht ins 
Deutsche übersetzten zweiten engl. Auflage von 1985 wird zudem der Zeitraum 1959 bis 
1985 bearbeitet. Der letzte britische Diplomat, der insgesamt 9 Jahre in Tibet verbrachte, 
heißt Hugh E. Richardson; er versah seinen Dienst mit Unterbrechungen zwischen den 
Jahren 1936 und 1950 in Lhasa. Danach widmete er diesem Land ein fruchtbares 
wissenschaftliches Studium, so daß er heute zu den anerkanntesten Tibetologen der Welt 
zählt. Sein Buch bietet eine recht umfassende geschichtliche Darstellung von den Anfängen 
der "Gesetzeskönige" bis zur Herrschaft der Dalai Lamas, die Zeit des Mandschu 
Protektorats über Tibet, den Einbruch des Westens mit der Younghusband-Expedition, die 
wiedererlangte Unabhängigkeit im Jahr 1912 bis hin zur kommunistischen Besetzung 
Tibets 1959. Im Anhang der hier besprochenen deutschen Ausgabe sind wichtige politische 
Verträge und eine vergleichende Zeittafel tibetischer und mongolischer Ereignisse von 618 
bis 1959 zusammengestellt.

[1435] Richter, Eberhardt:
Grundlagen der Phonetik des Lhasa-Dialektes. (Schriften zur Phonetik, Sprachwissenschaft 
und Kommunikationsforschung. 8.). 269 S. Akademie, Berlin 1964.
Es ist dies das wohl erste Buch, das einem Studierenden hilft (ohne nach Indien oder Tibet 
fahren zu müssen), die Aussprache des modernen Lhasa-Tibetischen zu erlernen. Darüber 
hinaus wird eine grundsätzliche Vorstellung von der Gestalt des tibetischen Laut- und 
Tonsystems gegeben. Hervorragende, teils annotierte Spezialbibliographie.

[1436] Richter, Eberhardt:
Tibetisch-deutsches Wörterbuch. 444 S. VEB Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1966.
Zweite Aufl. Leipzig 1983. Bringt etwa 9 000 Wörter; behandelt die Umgangs- und 
Schriftsprache im heute von China besetzten Tibet. Das Tibetische in Originalschrift.

[1436 a] Richthofen, Ferdinand Frh von (1833-1905):
China. Ergebnisse eigener Reisen und darauf gegründeter Studien. Band 1: Einleitender 
Theil (1877); Band 2: Das nördliche China (1882); Band 4 (Band 3 nicht erschienen): 
Paläontologischer Theil (1883). 758 S., 792 S., 288 S. Dietrich Reimer, Berlin 1877/83.
Näheres siehe von Richthofen, Tübingen 1982.

[1437] Richthofen, Ferdinand Frh von:
Ferdinand von Richthofens Tagebücher in China. Ausgewählt und herausgegeben von E. 
Tiessen. Mit 21 Lichtdrucktafeln, davon 19 nach Originalzeichnungen Richthofens, 1 farb. 
Karte. 2 Bände. 588 S., 375 S. Dietrich Reimer, Berlin 1907.
Auszugsweise auch spätere Ausgaben, etwa Braunschweig 1924. Der berühmte Reisende 
und Geograph Ferdinand Freiherr von Richthofen (1833-1905) reiste 1868 bis 1872 durch 
weite Teile Chinas, auch durch die nordöstlichen tibetischen Grenzgebiete. Siehe auch von 
Richthofen, Tübingen 1982.

[1438] Richthofen, Ferdinand Frh von:
Entdeckungsreisen in China 1868-1872. Die Ersterforschung des Reiches der Mitte. 
Herausgegeben von Klaus-Dietrich Petersen. (Alte abenteuerliche Reiseberichte). Mit 36 
Abb. und 5 Karten. 399 S. Edition Erdmann, Tübingen 1982.
Weitere Ausgabe Edition Erdmann in K. Thienemann Verlag, Stuttgart 1984.— Sehr 
schöne zusammenfassende Ausgabe von Richthofens berühmten Chinawerken (3 Bände) 
und seinen Tagebüchern (2 Bände), in einer chronologisch richtigen Form aufeinander 
abgestimmt, um einige spezielle geologische und geographisch wissenschaftliche Passagen 
gekürzt.

[1440] Rieger, Max:
Sven Hedins Anteil an der Erforschung Zentralasiens. Mit einer Übersichtskarte über Sven 
Hedins Reisen 1894-1908. (Görres-Gesellschaft, Vereinsschrift. 2.). 116 S. J. P. Bachem, 
Köln 1911.

[1441] Riencourt, Amaury de:
Tibet im Wandel Asiens. Mit 30 s/w Abb. auf Tafeln und 2 Karten. Aus dem 
Amerikanischen übersetzt von Lothar Tobias. 286 S. Eberhard Brockhaus, Wiesbaden 
1951.
(Roof of the World. Tibet, Key to Asia. Rinehart & Co, New York und Toronto 1950).— 
Comte de Riencourt (geb. 1918 in Orléans), Studium an der Universität in Algier, Offizier 
der franz. Marine, reiste planvoll und aus Leidenschaft. Über Italien, Ägypten, den 
Vorderen Orient und Indien gelangte er 1949 nach Tibet, mit Erlaubnis der Engländer und 
der tibetischen Regierung — als Journalist im Auftrag des "Intelligence Digest of London 
and New York". Ein lesenswertes Buch, lebensnah und doch auch distanziert, mit 
Schilderung eines längeren Aufenthalts in Lhasa, Audienz beim noch minderjährigen 14. 
Dalai Lama, ebenso wie beim Regenten. Authentisches Quellenmaterial für das letzte 
Jahrzehnt vor der Flucht des Dalai Lama. Das Werk wurde in zahlreiche Sprachen 
übersetzt.

[1442] Rigdzin Jigme Lingpa:
Ein wunderbarer Ozean von Ratschlägen für Retreatpraxis in Abgeschiedenheit. 6 S. 
RIGPA, Berlin/München o. J.

[1443] Rijnhart, Susie Carson:
Wanderungen in Tibet. Autorisierte Verdeutschung. (Calwer Familienbibliothek. 60.). Mit 
Frontispiz (Portrait Frau Dr. med. S. C. Rijnhart), einigen Zeichnungen im Text, 1 
Faltkarte. 278 S. Verlag der Vereinsbuchhandlung, Calw u. Stuttgart 1904.
(With the Tibetans in Tent and Temple. Narrative of four years' residence on the Tibetan 
border, and of a journey into the far interior. Fleming H. Revell, London & Edinburgh, 
ebenso New York, 1901).— Die kanadische Ärztin Rijnhart lebte als Missionarsfrau 1895-
99 im chinesisch-tibetischen Grenzgebiet, während kriegerischer Unruhen auch im Kloster 
Kumbum. Auf ihrem Ritt nach Lhasa starb ihr kleiner Sohn, wenig später kehrte ihr Mann 
beim Durchschwimmen eines Flusses nicht mehr zurück. Frau Rijnhart kämpfte sich 
mutterseelenallein über weite Strecken heimlich zurück nach China, wo sie Monate später 
völlig erschöpft eine vorgeschobene Missionsstation erreichte. Dies Buch einer 
ungewöhnlichen Frau, die später mit ihrem zweiten Ehemann nach Tibet zurückkehrt und 
nach der Geburt eines weiteren Sohnes stirbt, ist in vieler Hinsicht ein besonderes 
Dokument (Treffen mit Sven Hedin in Kumbum, soziale Spannungen im Zusammenleben 
der 4 000 Mönche von Kumbum, die politischen Schwierigkeiten im chinesisch-tibetischen 
Grenzgebiet) und zudem spannend und lebensnah geschrieben.

[1444] Risch, Friedrich:
Guilelmus de Ruysbroek (Wilhelm von Rubruck): Reise zu den Mongolen 1253-1255. 
Übersetzt und erläutert von Friedrich Risch. (Veröffentlichungen des Forschungsinstitutes 
für vergleichende Religionsgeschichte an der Universität Leipzig. 2, 13). 336 S. Deichert, 
Leipzig 1934.
Kommentar siehe bei Wilhelm von Rubruk, Leipzig 1925.

[1445] Ritter, Carl (1779-1859):
Die Erdkunde von Asien. (Die Erdkunde im Verhältniß zur Natur und zur Geschichte des 
Menschen., in 19 Bänden, davon Band I,II,III). Zweite stark vermehrte und umgearbeitete 
Ausgabe, nebst einem Register über die 5 Teile von Ostasien. 1143/1203/1244 S. G. 
Reimer, Berlin 1832-34.
Band I: (Der Norden und Nordosten von Hoch-Asien) bringt die gesamte nördliche 
(insbesondere auch Tian-Chan) Grenzregion Tibet/China, wie stets mit allen bekannten 
Quellen. (1832).— Band II: (Der Nord-Osten und der Süden von Hoch-Asien) beschreibt 
die Mongolei, das Gebirgssystem des Himalaja mit Indus und Gangesquellen, heilige Seen, 
Ladakh, sowie die Täler des Himalaja nach Indien hin, einschließlich Kaschmir. (1833).— 
Band III: (Der Süd-Osten von Hoch-Asien; dessen Wassersysteme und Gliederungen 
gegen Osten und Süden) behandelt Nepal, Bhutan, das eigentliche Tibet und die 
Stromsysteme nach China hin. (1834).— In der Ära vor Sven Hedin das bedeutendste 
Werk, das Mitte des vorigen Jahrhunderts tatsächlich wohl alle bis dato bekannten Quellen 
zusammenfaßt und übersichtlich und ausführlich das damalige Weltbild von Tibet und den 
angrenzenden Regionen vermittelt. Wahrlich faszinierend, wie es Ritter gelingt, aus den 
zum Teil spröden Quellen ein lebendiges Bild von Tibet zu entwerfen. Mit einer grandiosen 
Fülle von Fakten zur Geographie, materiellen Landeskunde, Ethnologie und Religion. Der 
Band III enthält ein Kapitel: "Die Entstehung der lamaischen Hierarchie und der westlichen 
Suprematie der Chinesen über das Volk der Tibeter".

[1446] Ritter, Karl:
Entwurf zu einer Karte vom ganzen Gebirgssysteme des Himálaja nebst dem Specialblatte 
eines Theiles desselben um die Quellen des Ganges, Indus und Sutludsch. (Abhandlungen 
d. Königl. Preuss. Akademie d. Wissenschaften, Hist.-philol. Classe, pp 95-120). Mit 2 
Tafeln. 25 S. Akademie der Wissenschaften, Berlin 1832.
Beschreibt alle bis dato bekannten Karten mit geographischen, astronomischen und 
Ortsbeobachtungsdaten, beginnend bei Alexander dem Großen, mit genauen 
Literaturangaben bis etwa 1830, wodurch er ein sehr genaues Bild, auch des tibetischen 
Hochlandes, wie es vor Sven Hedins Forschungsreisen bekannt war, zusammenträgt.

[1447] Rivett-Carnac, Mrs:
Siehe F. Jagor, Berlin 1886.

[1448] Rockhill, WilliamWoodville (1854-1914):
W. W. Rockhills zweite Reise nach Tibet. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für Völker- und 
Länderkunde. 67., pp. 39-42). 4 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1895.
(Auszug aus 'A Journey in Mongolia and in Tibet', Geogr. Journal, London 1894, pp. 357-
386. Das ausführliche Werk über diese 2. Reise 'Diary of a Journey through Mongolia and 
Tibet in 1891 and 1892', Smithsonian Institution, Washington 1894, wurde nie ins 
Deutsche übersetzt).— Der Amerikaner William Woodville Rockhill hatte bereits erfolglos 
1888/89 eine Expedition ins Innere Tibets versucht (The Land of the Lamas. Longmans, 
London 1891, ebenfalls nicht ins Deutsche übersetzt); einen zweiten Versuch unternahm er 
1891/92 von Peking aus via Mongolei. Über den Bereich der osttibetischen Bauern und 
Nomaden im Kokonor-Gebiet hinaus (bei den Salar- und Rongwa-Tibeter) gelangte er aber 
nicht wesentlich näher an sein angestrebtes Ziel: Lhasa!

[1449] Rockhill, William Woodville:
Udanavarga. Eine Sammlung kanonischer Sprüche der Buddhisten, zusammengestellt von 
Dharmatrata. Nach der tibetischen Ausgabe des bKah-hgyur in englische Prosa übertragen 
von Rockhill, aus dem Englischen in deutscher Sprache und in deutschen Strophen 
wiedergegeben von Dr. Karl Seidenstücker und Dr. W. Bohn. (Zeitschrift für Buddhismus. 
1., pp. 101-104, 220-223). 8 S. Schloss, München-Neubiberg 1913/14.
(Udanavarga. A collection of verses from the Buddhist Canon, comp. by Dharmatrata, 
being the northern Buddhist version of Dhammapada. Transl. from the Tibetan, with notes 
and extracts from the commentary of Pradjnavarman by W. W. Rockhill. London 1882, 
Reprint 1971).— In der deutschen Auswahl finden sich von den etwa 1 000 Strophen nur 
41 zum Thema Vergänglichkeit, 20 Strophen zum Thema Begierde und 20 Strophen zum 
Thema Lust.

[1450] Roeder von Stülpnagel, (d. i. Heinrich von Roeder  und Friedrich  von Stülpnagel):
Gold in Tibet. Bens Abenteuer auf dem Dach der Erde. Mit Textzeichnungen von Alfred 
Heller. 175 S. Bayerische Verlagsanstalt, Bamberg (1952).

[1451] Roerich, Nicholas:
Shambhala. Das geheime Weltzentrum im Herzen Asiens. Aus dem Englischen übersetzt 
von Angela Frémont. Mit Frontispiz und Glossar. 301 S. Aurum (Edition 2000), 
Freiburg/Br. 1988.
(Shambhala. Stokes, New York 1930).— Wie James Hilton's "Irgendwo in Tibet" 
behandelt auch der russische Maler und Zentralasienforscher das Thema eines mythischen 
Reiches mit ewiger Jugend und ohne Leid, das irgendwo im oder jenseits des Himalaya 
liegen soll. Das Buch ist eine Sammlung von Essays, die R. zwischen 1924 und 1929 
verfaßt hat und in denen er seinen Reiseweg durch Zentralasien und Tibet in spiritueller 
Form nachzeichnet. Für eine Biographie von Nicholas Roerich (1874-1947) siehe Jaqueline 
Decter, Basel 1990.

[1452] Roerich, Nicholas:
Siehe auch Jacqueline Decter, Basel 1990.

[1453] Rol-pa'i-rdo-rje (1717-1786):
Siehe Hans-Rainer Kämpfe, St. Augustin 1976.

[1454] Róna-Tas, András:
Wiener Vorlesungen zur Sprach- und Kulturgeschichte Tibets. (Wiener Studien zur 
Tibetologie und Buddhismuskunde. 13.). 397 S. ABX, Wien 1985.
Das Werk ist die Wiedergabe der von A. Róna-Tas im Studienjahr 1983/84 in Wien 
gehaltenen Vorlesung und vermittelt einen Überblick über den gegenwärtigen 
Wissensstand. Der Herausgeber Ernst Steinkellner weist im Vorwort darauf hin, daß bis 
heute noch keine umfassende Geschichte der tibetischen Sprache geschrieben wurde und 
das vorliegende Werk eine solche auch noch nicht ersetzt.

[1455] Ronge, Namgyal Gonpo:
Siehe Dagyab, Loden Sherap und Ronge, Namgyal Gonpo, Wiesbaden 1977.

[1456] Ronge, Veronika:
Das tibetische Handwerkertum vor 1959. (Beiträge zur Südasienforschung. 43.). 2 
mehrfach gefalt. Karten. 181 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1978.
Eine der wenigen, dazu umfangreichen und gründlichen Arbeiten über die in der Literatur 
kaum beachteten Handwerker im alten Tibet. Die Autorin sammelte das Material durch 
Befragung von Flüchtlingstibetern 1971/72 in Nordindien, 1973 in Nepal. Sowohl der 
sozio-ökonomische und politische Hintergrund des Handwerkertums, wie auch deren 
Ausbildung, Einkommen und Organisationsformen wurden bearbeitet.

[1457] Ronge, Veronika:
Siehe auch Hans Roth, Wiesbaden 1989.

[1458] Rosthorn, Arthur von:
Eine Reise im westlichen China. (Mittheilungen der k. k. Geographischen Gesellschaft zu 
Wien, Jahrgang 1895, Heft 5 und 6, pp. 285-320). Mit 1 Karte, 36 S. Eduard Hölzel, Wien 
1895.
Der Österreicher A. von Rosthorn stand im Dienst der chinesischen Zollverwaltung, 
beherrschte fließend die chinesische Sprache und konnte als chinesischer Beamter sich 
unbehindert bewegen und forschen. Im Herbst 1891 unternahm er eine Reise in die 
westlichen Gebirge, die von Tibetern bewohnt sind. Mit Beschreibung  des Moukung-t'ing 
Distriktes, der die Täler des kleinen und großen Goldstroms umfaßt. Besuch (nach 
Widerstand der Tibeter und erst mit Hilfe der Chinesen) des Klosters Tawei und weiterer 
lamaistischer Klöster. Recht interessante Ausführungen zum tibetisch-chinesischen 
Verhältnis in dieser ausschließlich von Tibetern bewohnten, von Chinesen verwalteten 
ärmlichen Region. "Die Lamas sind nicht nur die Priester, sondern auch die Krieger und die 
gentlemen des Landes. Die Chinesen verkennen die Macht und den Einfluss der Lamas 
keineswegs und wissen ganz genau, dass von ihrer Haltung der Friede im Lande 
hauptsächlich abhängt. Sie haben es daher nicht unterlassen, die Gunst der Lamas durch 
Privilegien und Subventionen zu gewinnen — haben es aber trotzdem für zweckmäßig 
erachtet, neben jeder der großen Lamaserien auch einen Militärposten aufzustellen", so 
schließt Rosthorn seinen Bericht über das Goldstromland.

[1459] Rosthorn, Arthur von:
Vokabularfragmente ost-tibetischer Dialekte. (Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen 
Gesellschaft. 51., pp. 524-533). 1 Kartenskizze im Text. 10 S., Leipzig 1897.
In einem kleinen Anhang vermerkt A. Conrady (Leipzig), daß ihm diese Arbeit vor Jahren 
vom Verfasser zur Veröffentlichung zugeschickt wurde und wie er sie mit Gewinn für 
seine Studien habe gebrauchen können. Es handelt sich um eine philologische Arbeit zum 
tibetisch-birmanischen Grenzgebiet, mit Überleitung zu den Naga-Spachen. Der Autor 
sammelte das Sprachmaterial auf einer Reise 1891 im Gebiet des Goldstroms im Westen 
des chinesisch- tibetischen Grenzlandes der Provinz Ssuch'uan (siehe vorstehenden 
Eintrag).

[1460] Roth, Hans:
Katalog der tibetischen und mongolischen Sachkultur in europäischen Museen und 
Privatsammlungen. In Zusammenarbeit mit Veronika Ronge. (Loseblatt-Werk, 
deutsch/englischer Text). 21 Klapptafeln. Text 57 S. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1989.
Seit 1982 läuft am 'Seminar für Sprach- und Kulturwissenschaft Zentralasiens' der 
Universität Bonn ein Projekt mit dem Ziel, das materielle Kulturgut der Tibeter und 
Mongolen zu bewahren und zu bearbeiten. Die Autoren widmeten sich jahrelang der 
Erfassung der in europäischen Museen und Privatsammlungen vorhandenen Mongolica und 
Tibetica, die meist zwischen 1890 und 1940 erworben wurden, größtenteils seit 
Jahrzehnten in Magazinen unbearbeitet schlummerten und erst im Rahmen dieses Projektes 
wieder zutage kamen. Der im Lose-Blatt System auf Ausklapptafeln begonnene Katalog 
hat zum Ziel, diese tibetischen und mongolischen Sammlungen zu ordnen, die Einzelstücke 
sachgemäß zu bestimmen, bei Restaurationsfragen auf gut erhaltene Stücke zu verweisen, 
für Ausstellungen zu bestimmten Sachgebieten zu informieren und bei Verlust oder 
Diebstahl mit Hilfe vorhandener Fotos das genaue Aussehen zu belegen. Der Katalog ist 
somit Arbeitsinstrument, Nachschlagewerk und Informationsquelle. Wenn das Werk einmal 
vollständig vorliegt, wird es in 20 Sachgruppen die nicht spezifisch religiöse, sogenannte 
materielle Kunst Tibets und der Mongolei in einem beachtlichen Umfang erfassen.

[1461] Roulin, Michel:
Lahaul — Spiti. Für Reisende, Alpinisten und Liebhaber der tibetischen Kultur. (Artou 
Reiseführer). Aus dem Französischen übersetzt von Haia Müller und Sophie Stahel. Mit 9 
Abb., 3 Karten. 150 S. Guide Artou, Genf/Schweiz 1977.
(Lahoul, Spiti. Pour voyageurs, alpinistes et amoureux de la culture tibétaine. Guide Artou, 
Genève 1977).

[1462] Rubruk, Wilhelm von:
Der Bericht des Franziskaners Wilhelm von Rubruk über seine Reise in das Innere Asiens 
in den Jahren 1253-1255. Erste vollständige Übersetzung aus dem Lateinischen, 
herausgegeben und bearbeitet von Hermann Herbst. 1 Tafel, 1 eingedr. Faksimile. 200 S. 
Griffel, Leipzig 1925.
In neuer Ausgabe Stuttgart 1984 (siehe nachstehenden Eintrag), herausgegeben von D. 
Leicht.— Der Reisebericht Rubruks ist deshalb für Tibet so wichtig, weil Rubruk als erster 
Europäer das Mantra 'OM MANI PADME HUM' hört und davon berichtet ebenso wie 
auch von den tibetischen Lamas am Hof der Mongolenfürsten.

[1463] Rubruk, Wilhelm von:
Reisen zum Großkhan der Mongolen. Von Konstantinopel nach Karakorum 1253-1255. 
Herausgegeben von D. Leicht. (Alte abenteuerliche Reiseberichte). Mit 17 Illustrationen 
und 2 Karten. 240 S. K. Thienemann (Edition Erdmann), Stuttgart 1984.

[1464] Rubruk, Wilhelm von:
Siehe auch F. Risch, Leipzig 1934.

[1465] Rudolph, Fritz:
Himalaya-Tigers. Der Kampf um das Dach der Welt. Mit 16 s/w Fotos, Strichzeichnungen 
im Text, 2 Panoramakarten, Karten im Vor- und Nachsatz. 286 S. Sportverlag, Berlin 
1955.
Siebte (2. umgestaltete und aktualisierte) Auflage (1989). Obgleich es vornehmlich das 
'Bergsteigen' behandelt, so möchte ich dieses Buch dennoch mit aufnehmen, denn es ist, 
wie der Autor einleitend schreibt: "den bisher meist anonym gebliebenen Trägern, die die 
Lasten und Ausrüstungsgegenstände der Expeditionen tragen, den "Tigers", die mit ihren 
Sahibs bis in die höchsten Lager stiegen — erst auch nur Kulis, später gleichwertige 
Kameraden am Berg — gewidmet." Lebendige und echte Schilderung vom Leben und 
Treiben in den Vorbergen des Himalaya und allem, was sich vor und nach einer großen 
Expedition abspielt. Es ist die Geschichte des Hirtenjungen Chong Norbu aus dem Dorf 
Dhimbup am Fuß des Mount Everest.

[1466] Rudolph, Fritz:
Gipfel ohne Götter. Ein neues Himalaya-Buch. Mit einigen Zeichnungen im Text, Karte im 
Vor- und Nachsatz. 309 S. Sportverlag, Berlin 1959.
Einerseits wird die Geschichte des Mount Everest bis 1959 fortgeführt, zum anderen aber 
(!) "der Befreiungskampf der Völker südlich und nördlich des Himalaya, so auch in Nepal 
und Tibet, gegen koloniale und feudale Zwangsherrschaft und klerikale Bevormundung" 
beschrieben. Aus dem Cover: "Ghaila, ein Sherpa, dem Tibet zur zweiten Heimat wurde, 
geht den Weg seiner Brüder in Namche Bazar, Darjeeling und Tibet: Den Weg des 
Fortschritts und der Aufklärung. Ein Sieg über einen 'heiligen' Sechstausender läßt ihn sich 
erheben über die Götter, in deren Namen die Lamas die braunen Menschen 
jahrhundertelang in Dumpfheit brüten ließen; er geht den Weg in eine lichte Zukunft". Das 
3. Buch des Autors 'Chomolungma und ihre Kinder', Berlin 1986, ist als reines 
Bergsteigerbuch über die jüngereren Erfolge auf den Achttausendern des Himalaya hier 
getrennt nicht gelistet.

[1467] Rühle, Erhard:
Im Herzen des Schweigens. Aus Wilhelm Filchners Leben. Mit 12 Zeichnungen und 13 
Kartenskizzen im Text von E. Rühle, 16 Kunstdrucktafeln. Mit Karte im Vor- und 
Nachsatz. 215 S. Markus, München 1962.
Der Verfasser war ein Freund Wilhelm Filchners, er zeichnet hier das Leben und die 
Abenteuer dieses Mannes nach, mit vielen persönlichen Details, über die Filchner selbst in 
seinen Büchern weit weniger geschrieben hat.

[1468] Rühle, Erhard:
Siehe auch Sven Hedin, Wiesbaden 1968.

[1469] Rütimann, Hansheinrich:
Der Wahre Pfad. Geschichte einer Flucht aus dem besetzten Tibet. 1 Karte im Vorsatz. 
244 S. Eugen Rentsch, Erlenbach(CH)/Stuttg 1969.
Die wahre Geschichte, die hier von einem Schweizer Lehrer berichtet wird, beruht auf den 
Erlebnissen eines tibetischen Flüchtlings, der als einer der ersten in der Schweiz eine neue 
Heimat fand. Von der unbeschwerten Jugend in einem Nomadenzelt in der Weite des 
tibetischen Hochlandes nahe des Kokonor führt die Flucht mit schrecklichen Erlebnissen 
quer durch Tibet, über die Himalayakette bis ins indische Tezpur. (Für eine ähnliche 
Geschichte siehe auch Dorje Namgyal, Aachen 1978).— Der Autor schrieb mir 
(persönliche Mitteilung): "Nach der Besetzung Tibets durch China ging seine Heiligkeit der 
Dalai Lama im Jahre 1959 ins Exil. Mit ihm flohen rund 85 000 Tibeter nach Indien und in 
die benachbarten Himalaya-Staaten. Ein kleiner Teil fand auch in der Schweiz Aufnahme. 
1964, kurz nach ihrem Eintreffen in der Schweiz, lernte ich eine Gruppe tibetischer 
Flüchtlinge kennen. Darunter befand sich auch ein Khampa und sein elfjähriger Sohn. 
Ergriffen von ihrem tragischen und außerordentlichen Schicksal entschloß ich mich, ihre 
Fluchtgeschichte als Buch herauszugeben; stellvertretend für die Geschicke eines ganzen 
Volkes. Mit diesem Beitrag wollte ich für diese Menschen Freunde gewinnen und um 
Verständnis für ihre Bedürfnisse und Andersartigkeit werben. Tibet war damals noch ein 
von Geheimnissen umwittertes Land. Da, im Gegensatz zu heute, Literatur darüber nur 
spärlich vorhanden war, mußte ich nebst dem Studium ihrer Abenteuer und der politischen 
Lage eingehend Studien über das Land, seine Bewohner, Lebensweise, Sitten, Bräuche und 
Religion betreiben."

[1470] Rupprecht, Kronprinz von Bayern:
Reise-Erinnerungen aus Ost-Asien. Mit 33 Abb. auf Tafeln. 441 S. C. H. Beck, München 
1906.
Zweite Auflage bei Josef Kösel und Friedrich Pustet, München 1923, (= Reise-
Erinnerungen Band 3), mit 33. Abb., 501 S.— Auf S. 197 ff. (S. 227 ff. der Auflage von 
1923) schreibt der Kronprinz 'Einiges über den tibetanischen und ostasiatischen 
Buddhismus, seine Mythologie und seine rituellen Geräte'. Auf seiner Reise 1902/03 
besuchte der Kronprinz in China lamaistische Tempel und beschreibt gelegentlich des 
Besuches der Tempel von Wu-tai-schan den Werdegang des Buddhismus in Asien sowie 
seine Eindrücke von dieser Tempelstadt.

[1471] Russel, Mary:
Vom Segen eines festen Rocks. Außergewöhnliche Lebensgeschichten weiblicher 
Abenteurer und Entdeckungsreisender, die auf der Suche nach ihrem Lebensziel mit allen 
Konventionen brachen. Mit 7 Abb. im Text. 286 S. Scherz, Bern/München/Wien 1987.
(The Blessings of a Good Thick Skirt. 1986).— Beschreibt u. a. das Leben von Alexandra 
David-Néel in Sikkim und Tibet.

[1472] Rutley, C(ecil) B(ernard):
Das verbotene Land. Eine abenteuerliche Erzählung für die Jugend. Mit 4 
Strichzeichnungen von Karl Engel. Aus dem Englischen übersetzt von Edith Hiess. 119 S. 
Carl Ueberreuter, Wien 1950.
(The Forbidden Land. Blackie & Son, London and Glasgow 1939).— Von Norden her 
(Turkestan) reiten — mit ihrem Flugzeug notgelandet — John Hanson und seine beiden 
Neffen nach Tibet. Im Kloster Zong mit seinem 90jährigen Abt beginnt das eigentliche 
Abenteuer, einen verschollenen englischen Gelehrten zu finden und zu retten.

[1473] Sagang Secen:
Geschichte der Mongolen und ihres Fürstenhauses. (Manesse-Bibliothek der 
Weltgeschichte). Aus dem Mongolischen übersetzt von Isaac Jacob Schmidt. 
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Walther Heissig. Mit 19 Abb. (nur 
hier im Reprint). 701 S. Manesse, Zürich 1985.
Es ist dies ein Nachdruck der Ausgabe St. Petersburg 1829, siehe dazu I. J. Schmidt, St. 
Petersburg 1829. Sagang Secen, geboren 1604, Nachkomme einer einflußreichen 
mongolischen Familie, schuf dieses eminent wichtige Geschichtswerk. Die Beziehung zu 
Tibet zeigt sich gleich zu Beginn in seinen einleitenden, das Werk charakterisierenden 
Worten: 'Ich will hier die Geschichte der drei Völker Enedkek, Tübet und Monghol nach 
der Reihe erzählen, wie ich sie, viele alte Bücher vergleichend, zusammengezogen habe 
von dem ersten Monarchen Maha Ssamati bis jetzt'.

[1474] Sagaster, Klaus:
Subud Erike. Ein Rosenkranz aus Perlen. Die Biographie des 1. Pekinger lCan skya 
Khutukhtu Nag dban blo bzan c'os ldan. (Asiatische Forschungen. 20.). 433 S. sowie 
Anhang mit 164 Tafeln. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1967.
Nag dban blo bzan c'os ldan (1642-1714), das erste Oberhaupt der tibetisch-buddhistischen 
Glaubensprovinz von China und der Inneren Mongolei zur Mandschu-Zeit, war eine der 
Schlüsselfiguren der chinesischen Religionspolitik im 17./18. Jh. Anhand der tibetisch 
verfaßten Autobiographie und der von einem Schüler auf mongolisch geschriebenen 
Biographie 'Subud Erike' wird die Bedeutung dieses Mannes für die chinesische Politik der 
Unterwerfung Tibets untersucht, eine ausführliche Lebensbeschreibung und die 
Übersetzung der Biographie gegeben.

[1475] Sagaster, Klaus:
Die Weisse Geschichte (Cayan teüke). Eine mongolische Quelle zur Lehre von den Beiden 
Ordnungen, Religion und Staat in Tibet und der Mongolei. Herausgegeben, übersetzt und 
kommentiert von Klaus Sagaster. (Asiatische Forschungen. 41.). 9 u. 489 S. Otto 
Harrassowitz, Wiesbaden 1976.
Die hier bearbeitete und übertragene Quelle behandelt das Verhältnis zwischen den 
weltlichen und den geistlichen Autoritäten in Tibet und im buddhistischen China: Der 
Kaiser oder weltliche Herrscher ist der 'Neffe' des Lama oder geistlichen Lehrers. Daraus 
ergeben sich festgelegte Rechte und Pflichten für beide Seiten.

[1476] Saigusa, Mitsuyoshi:
Studien zum Mahaprajnaparamita(upadesa) sastra. (Dissertation). 246 S., Tokyo 1969.

[1477] Sangpo Khetsün Rinpoche:
Siehe Khetsün Sangpo Rinpoche.

[1478] Sans-rgyas-rgya-mc'o (1653-1705):
Siehe Kristina Lange, Berlin 1976.

[1479] Santideva:
Eintritt in das Leben zur Erleuchtung (Bodhicaryavatara). Lehrgedicht des Mahayana aus 
dem Sanskrit übersetzt von Ernst Steinkellner. (Diederichs Gelbe Reihe. Indien. 8.). Mit 8 
s/w Abb. (tib. Blockdrucke). 158 S. Eugen Diederichs, Düsseldorf 1981.
Zweite Auflage, München 1989 (Diederichs Gelbe Reihe. Indien. 34.). Santideva, ein 
buddhistischer Mönch des Klosters Nalanda, lebte in der ersten Hälfte des 8. Jhs. Mit dem 
Bodhicaryavatara liefert er nicht nur einen Lehrtext des vollentwickelten Mahayana, 
sondern auch ein Werk von hohem literarischem Wert. Bis auf den heutigen Tag rezitieren 
die Tibeter dieses Lehrgedicht oder größere Stücke daraus. Als ein besonderer Höhepunkt 
gilt das 9. Kapitel, das die Lehre von der 'Weisheit' darlegt.

[1480] Santideva (8. Jh. n. Chr):
Siehe auch Richard Schmidt 1923; Jürg Hedinger, 1984.

[1481] Sanyal, Prabodh Kumar:
Himalaja. Erlebnisse mit Menschen, Bergen, Göttern. Mit einem Geleitwort von 
Ministerpräsident Jawaharlal Nehru. Aus dem Bengali übersetzt und bearbeitet von Girija 
K. Mookerjee. (Schriftenreihe des Instituts für Auslandsbeziehungen Stuttgart. Literarisch-
künstlerische Reihe. 11.). 12 ganzseitige s/w Bildtafeln. 231 S. Horst Erdmann, Herrenalb 
1963.
Erschien auch im Europäischen Buchklub Stuttgart/Zürich/Salzburg.— Erlebnisse entlang 
der Himalayakette und in den Tälern des Himalaya mit ihren vielschichtigen, 
traditionsreichen und noch heute lebendigen Kulturen.

[1482] Sarat Chandra Das:
Siehe Das, Sarat Chandra.

[1483] Saskya Pandita (1182-1251):
Siehe William L. Campbell 1925; Georg Kara und Peter Zieme 1977; Amipa, Sherap 
Gyaltsen, Rikon 1977.

[1484] Sattler, Friedel:
Flucht durch den Himalaja. Und Erlebtes beim Maharadscha von Bundi. Mit 16 s/w Abb., 
197 S. "Das Bergland-Buch", Salzburg/Stuttgart 1956.
Sattler wurde mit Harrer, Aufschnaiter und Kopp, wie viele andere zu Beginn des 2. 
Weltkriegs, in Dehra Dun interniert. Nach drei Jahren im Lager gelingt ihm zusammen mit 
Harrer, Aufschnaiter und Kopp die Flucht. Er beschreibt die Schwierigkeiten und 
Abenteuer bis zur tibetischen Grenze, wo er — durch Krankheit geschwächt — die drei 
Kameraden nach Tibet ziehen lassen muß, selbst jedoch umkehrt. Seine weiteren Erlebnisse 
im Himalaya bis zur endgültigen Heimkehr nach siebenjährigem Aufenthalt zeigen 
Einfühlungsvermögen in die Mentalität der Bergbewohner, auch seine Fähigkeiten als 
'Innenarchitekt' beim Maharadscha von Bundi in der indischen Tiefebene.

[1485] Sauer, Maryam:
Wir helfen tibetischen Kindern. Mit Beiträgen von Maryam Sauer und Ernst Wiederkehr. 
Mit Abb., 35 S. Tibethilfe, Winterthur 1962.

[1486] Saunders, Robert:
Robert Saunder's, Wundarztes zu Boglepuhr in Bengalen, mineralogische und botanische 
Reise nach Butan und Tibet. (Magazin von merkwürdigen neuen Reisebeschreibungen, aus 
fremden Sprachen übersetzt. I., pp. 359-400). 42 S. Christian Friedrich Voß und Sohn, 
Berlin 1790.
(Es handelt sich um eine Übersetzung aus den 'Philosophical Transactions of the Royal 
Society London (1789), LXXIX, pp. 79 ff.', im deutschen Text nicht erwähnt).— Saunders 
gehörte zum "Expeditionsteam" von Samuel Turner und begleitete diesen auf seiner Reise 
1783 nach Tashilunpo. Sein Werk zeichnet sich durch scharfe Beobachtungsgabe aus, 
Bemerkungen vor allem zur Gesundheit und zur medizinischen Versorgung der tibetischen 
Bevölkerung. Er beschreibt heiße Quellen, die von Kranken aufgesucht werden, behandelt 
die weit verbreiteten venerischen Krankheiten, Pocken und manches mehr. Er interessiert 
sich für die Pulsdiagnostik und erkennt die Verbindung der tibetischen zur chinesischen 
Medizin. Daneben zahlreiche Ausführungen zu Versteinerungen, zur Flora und Fauna.

[1487] Schäfer, Ernst:
Berge, Buddhas und Bären. Forschung und Jagd in geheimnisvollem Tibet. Mit 50 Abb. 
auf 32 Tafeln, nach fotografischen Aufnahmen des Verfassers. 2 Karten. 316 S. Paul 
Parey, Berlin 1933.
Schäfer war 20 Jahre alt, als er zusammen mit gleichaltrigen naturwissenschaftlich 
geschulten Forschern, aufgefordert von dem amerikanischen Zoologen Brooke Dolan, 
diese erste Forschungsexpedition 1931/32 unternahm. Teilnehmer war auch der Zoologe 
H. Weigold, der schon bei der Stötznerschen Expedition 1914 mitgearbeitet hatte. Das 
bereiste Gebiet kann als Grenzregion zu Kham, Zaidam und Kansu bezeichnet werden.

[1488] Schäfer, Ernst:
Unbekanntes Tibet. Durch die Wildnisse Osttibets zum Dach der Erde. Mit 64 Abb. nach 
fotografischen Aufnahmen des Verfassers und 2 Karten. 296 S. Paul Parey, Berlin 1937.
Das Werk erschien in mehreren Auflagen. Es ist dies der erste, in sich abgeschlossene 
Band, der Schäfers zweite Tibetexpedition von 1934/36 zum Inhalt hat. Der Bericht dieser 
Expedition wird fortgesetzt mit "Dach der Erde". Wirklich unbekannt war das Terrain aber 
keineswegs, wie der Titel vermuten läßt. Vielmehr bewegte sich die Expedition auf eher 
wohlbekannten Pfaden und zwar, wie schon Schäfers erste Expedition, zwischen Kham 
und Kansu in die Grenzregion von Zaidam.

[1489] Schäfer, Ernst:
Dach der Erde. Durch das Wunderland Hochtibet. Tibetexpedition 1934/36. Mit 83 
Abbildungen des Verfassers. 1 Karte. 292 S. Paul Parey, Berlin 1938.
Fortsetzung von "Unbekanntes Tibet". Auch dieses Buch erschien in mehreren Auflagen 
(2. Auflage bereits 1938), 33. bis 52. Tausend 1949; Wehrmachtsausgabe 1944.

[1490] Schäfer, Ernst:
Ornithologische Ergebnisse zweier Forschungsreisen nach Tibet. (Sonderheft Journal für 
Ornithologie, 86. Jg., Mai 1938). Mit 111 Textabbildungen und 2 (gefalteten) Karten. 349 
S. R. Friedländer & Sohn, Berlin 1938.
Zugleich Dissertation, Universität Berlin 1939. Das Werk erschien auch separat als Buch 
im Verlag Kunze, Bernburg 1938. Es handelt sich um die wissenschaftlichen Ergebnisse 
der Forschungsreisen von 1931/32 und von 1935. Zoogeographisch wurden drei deutlich 
verschiedene Gebiete untersucht, nämlich das Rote Becken von Szetschwan, die 
Hochgebirge des Hsifangebietes und das tibetische Hochland. Schäfer sammelte über 3 000 
Vögel und beschreibt in der umfangreichen Arbeit die Biologie, Ökologie und 
Zoogeographie der Vögel. Wohl die umfangreichste Arbeit, die zur Vogelwelt Tibets 
existiert.

[1491] Schäfer, Ernst:
Geheimnis Tibet. Der grosse Dokumentarfilm der Schäfer-Expedition. Mit Beiträgen von 
Ernst Schäfer, Helmut Hoffmann, Konrad Foerster, Edmund Geer, L. Bohmann, Karl 
Wienert, E. Krause, J. Schubert, Bruno Beger und Alois Melichar. Herausgegeben von der 
Zentralpressestelle der Universum Film AG. Mit 14 Abb., 35 S. Universum Film AG., 
Berlin 1942.

[1492] Schäfer, Ernst:
Tibet ruft. Forschung und Jagd in den Hochgebirgen Osttibets. Tibetexpedition 1931/32. 
Mit 49 Abb. und 2 Karten. 290 S. Paul Parey, Berlin 1942.
Es handelt sich um eine Neugestaltung und Umarbeitung des früheren Werkes "Berge, 
Buddhas und Bären", in dem über die erste Brooke Dolan-Expedition 1931/32 nach 
Osttibet berichtet wird.

[1493] Schäfer, Ernst:
Tiergeographisch-ökologische Abhandlung über das tibetische Hochland. Eine 
biogeographische Arbeit auf Grund dreier Forschungsreisen nach Tibet und das 
himalajanische Hochgebirge. (Habilitationsschrift 12. 6. 1942, Naturwiss. Fakultät 
München). 340 S. Maschinenschrift, München 1942.
In wenigen Exemplaren fotomechanisch nachgedruckt, Asiatica Bücherdienst Henss, 
Zürich 1990. Standortnachweis: Bayerische Staatsbibliothek München.

[1494] Schäfer, Ernst:
Geheimnis Tibet. Erster Bericht der Deutschen Tibet-Expedition Ernst Schäfer 1938/39. 
Schirmherr Reichsführer SS. Mit 56 Abb., 32 Farbtafeln und 1 Übersichtskarte. 184 S. F. 
Bruckmann, München 1943.
Der Erlebnis- (und vor allem Jagd-) Bericht einer wissenschaftlich ausgerichteten 
Expedition zur 'gesamtbiologischen Erfassung Tibets' einschließlich der Anthropologie. 
Das Buch handelt etwa je zur Hälfte in Sikkim und in Tibet bis zum Eintreffen in Lhasa 
(erste offizielle deutsche Expedition, der Lhasa für zwei Monate Anfang 1939 offenstand), 
worüber Schäfer aber hier nur wenige Worte verliert. Nach dem Besuch von 'Jalung-
Podrang', der alten Hauptstadt Tibets, kehrt die Expedition über Shigatse wieder nach 
Indien und mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges unverzüglich nach Deutschland zurück. 
Über den gleichen Expeditionsabschnitt berichtet Schäfer 7 Jahre später in seinem Buch 
"Über den Himalaja ins Land der Götter", wobei beide Bücher sich durch eine angenehme 
Mischung von sehr persönlichen Erlebnissen, Einfühlen in das Leben der Tibeter und 
Darstellung der Großtierwelt Sikkims und Tibets (leider mit sehr viel Großwild-Jagd) 
auszeichnen.

[1495] Schäfer, Ernst:
Fest der weissen Schleier. Eine Forscherfahrt durch Tibet nach Lhasa, der heiligen Stadt 
des Gottkönigtums. Mit 40 s/w Abb. und 2 Karten im Vor- und Nachsatz. 199 S. Friedr. 
Vieweg, Braunschweig 1949.
Weitere Auflagen 1959 (Vieweg & Sohn), 3. Auflage 1952. Erschien auch in der Reihe 
"Goldmanns Gelbe Taschenbücher", Band 328, München 1954 (um Karte und Abb. 
gekürzt). Erneute Ausgabe, jedoch ohne Hinweis auf die früheren Ausgaben ('vom 
Verfasser umgearbeitete Neuausgabe'), um ein Vorwort von H. Starrach vermehrt, im 
Windpferd-Verlag, Durach 1988, mit geändertem Untertitel: 'Begegnungen mit Menschen, 
Mönchen und Magiern in Tibet'.— Bericht der ersten offiziell von der tibetischen 
Regierung eingeladenen deutschen Expedition (1938/39) nach Lhasa und in die bis dahin 
wenig erforschten Gebiete des südlichen Tibet. Zwei Monate konnte Schäfer sich in Lhasa 
aufhalten und vor allem das tibetische Neujahrsfest, das "Fest der weissen Schleier", 
miterleben. Als Fortsetzung dieses Buches schrieb er 'Über den Himalaja ins Land der 
Götter'. H. Hoffmann (Orientalistische Literaturzeitung 1957) fügte dem Werk einen 
Wermutstropfen bei: "Leider wird die Brauchbarkeit dieses an sich einzigartigen 
Dokuments stark gemindert durch zahllose Ungenauigkeiten bei der Beobachtung von 
Dingen größter Relevanz, durch den zu Superlativismen neigenden Stil, der sich oft zu 
regelrechtem Schwulst steigert, und durch die ungenaue und uneinheitliche Wiedergabe 
von Namen. Unnötigerweise tischt Schäfer, wie auch zeilreiche andere Reisende vor ihm, 
die viel zu oft wiederholten Angaben über tibetische Religion und Geschichte nach 
veralteten oder drittrangigen Quellen auch hier wieder auf".

[1496] Schaefer, Ernst:
Über den Himalaja ins Land der Götter. Auf Forscherfahrt von Indien nach Tibet. Mit 32 
Abb. auf 23 Tafeln nach Aufnahmen d. Schäfer Expedition 1938/39. 1 gefalt. Karte. 200 S. 
Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 1950.
Auch Deutsche Hausbücherei, Hamburg/Berlin (1950, 1952). Das Buch erschien zudem in 
der Reihe "Goldmanns Gelbe Taschenbücher" Band 336, München 1954. Eine weitere 
Neuauflage erlebte das Buch, mit geändertem Untertitel: "Tibetexpedition in den dreißiger 
Jahren von Indien nach Lhasa, in die 'verbotene Stadt'", im Bildteil gekürzt, Windpferd-
Verlag, Durach 1989, ohne verlegerischen Hinweis auf die früheren Ausgaben.— 
Geschildert wird der Expeditionsabschnitt von Kalkutta nach Sikkim, mit längerem 
Aufenthalt in Sikkim, und das weitere Vordringen bis kurz vor Lhasa Ende 1938. Die 
gleichen Erlebnisse waren von Schäfer bereits 1943 in seinem Buch 'Geheimnis Tibet' 
(siehe dort) mitgeteilt worden.

[1497] Schäfer, Ernst:
Unter Räubern in Tibet. Gefahren und Freuden eines Forscherlebens. 1 Karte im Vorsatz. 
25 Skizzen im Text. 240 S. Friedrich Vieweg & Sohn, Braunschweig 1952.
Erschien auch in der Reihe "Goldmanns Gelbe Taschenbücher" Band 321, München 1954. 
Neuauflage mit geändertem Untertitel 'Abenteuer in einer vergessenen Welt zwischen 
Himmel und Erde', Windpferd-Verlag, Durach 1989.— Das Buch liefert Material zur 
Jugend Ernst Schäfers und berichtet von seinen Tibetexpeditionen. Naturschilderung und 
Berichte zur Tierwelt Tibets zeichnen dieses Buch aus. J. Schubert (Orientalistische 
Literaturzeitung 1958) weist bei Schäfers Berichten zu seinen drei Tibetreisen 1930/32 
1934/36 und 1938/39 auf die Problematik der Schreibung geographischer Namen hin: 
"Wer versucht, anhand aller nur möglichen Karten, soweit sie in Reisewerken, Atlanten — 
oder auch als Spezialkarten — zur Verfügung stehen, die Reiserouten genau zu verfolgen, 
wird nicht allein schon bei der verschiedenen Schreibung der Namen auf Karten mit 
europäischer Nomenklatur, sondern noch in mancherlei anderer Hinsicht verzweifeln". Für 
den Interessierten bietet die Schubert'sche Rezension zu 15 wichtigen geographischen 
Namen ältere und neuere tibetische, chinesische und europäische Synonyma.

[1498] Schäfer, Ernst:
Auf einsamen Wechseln und Wegen. Jagd und Forschung in drei Erdteilen. Mit 40 Abb. 
auf Tafeln von Heiner Rothfuchs und 3 Karten. 262 S. Paul Parey, Hamburg u. Berlin 
1961.
Fast die Hälfte des Buches handelt in vier Kapiteln Schäfers Tibetexpeditionen ab: Wie er 
als knapp Zwanzigjähriger 1931/32 zusammen mit dem jungen Amerikaner Brooke Dolan, 
erneut 1934/36 (zweite Dolan-Expedition) den Osten Tibets erkundet, und auch seine 
dritte Tibetexpedition 1938/39 mit dem offiziellen Besuch von Lhasa.

[1499] Schäfer, Ernst:
Siehe auch Carlheinrich Engelmann, 1938.

[1500] Schaefer, Friedemann:
Unter Lama und Lumpen in Tibet. Die Tibetreise von Susi und Petrus Rijnhart. (Auf den 
Straßen der Welt. 34., Missionshefte der Jungen Gemeinde). 15 S. Evangelischer 
Missionsverlag, Stuttgart 1956.

[1501] Schäfer, Jochen:
Der Ort Marpha in Thakkhola. Nepal-Himalaya. Seine Lage in natur- und 
kulturlandschaftlicher Sicht im Grenzbereich zwischen dem vorderindischen Subkontinent 
und dem tibetischen Hochland. 136 S. Selbstverlag, Stuttgart 1981.
Eine wissenschaftliche Arbeit (Lehramt, Hauptfach Geographie, Universität Tübingen), die 
auf einer Feldarbeit 1979 in Nepal basiert. Die Arbeit zeigt beispielhaft ein Dorf, das 
einerseits durch den Übergang vom monsunal geprägten vorderindischen Subkontinent 
zum ariden Hochland Tibets und andererseits durch die Vermischung hinduistischer und 
tibetisch-lamaistischer Kulturelemente geprägt ist.

[1502] Schaeffer, Phil(ipp):
Yukti-Sastika. Die 60 Sätze des Negativismus. Nach der chinesischen Version übersetzt. 
Mit photographischer Reproduktion des chinesischen und tibetischen Textes. (Materialien 
zur Kunde des Buddhismus. 3.). Ohne die fotografische Reproduktion 24 S. In 
Kommission Otto Harrassowitz, Heidelberg/Leipzig 1924.
Buchausgabe einer Dissertation vom 9. Januar 1924, Philosophische Fakultät der 
Universität Heidelberg. Die Dissertationsschrift trägt auf dem Titel den Eintrag: 'vorgelegt 
von Phillip Schaeffer, Königsberg (Preussen), 1923. Die 'Deutsche Bibliographie' listet das 
Buch "1923 
[Einband 1924]", ohne daß der Bezug zum Jahr 1923 erkennbar wäre. Das Impressum der 
Buchausgabe vermerkt ausschließlich 1924.— Es ist dies eine der wenigen genuinen 
Schriften des Nagarjuna, des großen Philosophen und Begründers der Madhyamaka-
Schule. Der Titel läßt sich übersetzen als die "sechzig Verse über das Prinzip des 
Räsonierens"; in diesen Versen wird aufgezeigt, daß man die einander entgegengesetzten 
Vorstellungen von Sein und Nichtsein überwinden muß, um zum Ziel der Erlösung zu 
gelangen.— Dieser Band erschien auch ohne die (eingeklebten) fotografischen 
Reproduktionen. Die Reproduktion des chinesischen Textes erfolgte nach der Tokyo-
Ausgabe des Tripitaka (aus dem Besitz von Prof. Walleser), die des tibetischen nach der 
roten Peking-Ausgabe des Tanjur (Asiatisches Museum in St. Petersburg).

[1503] Schätz, Jos(ef) Jul(ius):
Heiliger Himalaya. Menschen und Berge. Götter, Geister und Dämonen. Mit 8 Farbtafeln 
und 88 Abb. auf Tafeln. Karten im Vorsatz. 120 S. F. Bruckmann, München 1952.
Liebevoll zusammengetragene, vorwiegend ältere s/w Fotos verschiedener Reisenden 
bilden den eigentlichen Kern dieses Buches.

[1504] Scharlipp, Wolfgang-Ekkehard und Back, Dieter Michael:
Einführung in die tibetische Schrift. Zahlreiche Abb., 1 gefaltete Schrifttafel (lose 
beigelegt). 93 S. Helmut Buske, Hamburg 1989.

[1505] Schayer, Stanislav:
Vorarbeiten zur Geschichte der mahayanistischen Erlösungslehren. (Untersuchungen zur 
Geschichte des Buddhismus und verwandter Gebiete. 5.). 56 S. Oskar Schloss, München-
Neubiberg 1921.
Erschien auch in der Zeitschrift für Buddhismus.

[1506] Scheibler, Giovanni:
Aktuelles Bauen im historischen Kontext. Bhaktapur Nepal. Mit 132 vorwiegend 
architektonischen (Aufrisse, Pläne) Abbildungen. (Dissertation, TH Zürich). 321 S. 
Selbstverlag, Zürich 1982.
Publikation einer Promotionsarbeit an der TH Zürich, die auf mehrjährigen Arbeiten des 
Autors in einem Stadtentwicklungsprojekt in Nepal basiert. Im Einzelnen werden die 
Newar-Architektur, die Siedlungstypologie, Quartier-Typologie, Gebäude-Typologie und 
die Baustil-Typologie abgehandelt sowie in einem umfangreichen analytischen Teil die 
Bautechnik der Newar, der bauliche Erhaltungszustand und eine Analyse der 
gegenwärtigen Bauprobleme dargelegt. In einer abschließenden Synthese geht der Autor 
auf "Bauen mit angepaßter Technologie" und vor allem auf das "Bauen im historischen 
Kontext" ein.

[1507] Scheibler, Giovanni:
Siehe auch Alex Künzle, Zürich 1977.

[1508] Schettler, Margret und Schettler, Rolf:
Kaschmir und Ladakh. Globetrotter-Ziele beiderseits des Himalayas. 70 Skizzen und 
Karten, 1 Faltkarte. ("Globetrotter schreiben für Globetrotter". 8.). 268 S. Globetrotter-
Verl. Gerda Schettler, Hattorf am Harz 1977.
Dritte völlig überarbeitete Auflage, 398 S., 1981, jetzt auch mit "Zanskar".

[1509] Schick, Gabi:
Vom Südchinesischen Meer ins Tibetische Hochland. Eine alleinreisende Frau erzählt. 
(trèves reise impressionen. 6., TB 266). Mit zahlr. s/w. Abb. im Text, farb. Abb. im gefalt. 
Einband, 2 Karten. 132 S. éditions trèves, Trier (1990).
Reiste auch von Lhasa aus auf einem offenen Lastwagen zum Kailash, mit Schilderung des 
Parikrama.

[1510] Schick, Jürgen:
Die Götter verlassen das Land. Kunstraub in Nepal. Vorwort von Lain S. Bangdel, Kanzler 
der Königlich Nepalesischen Akademie der Künste. Mit 57 s/w Tafeln und 32 farb. Abb., 
140 S. ADEVA, Graz 1989.
Der Autor (Rechtsanwalt, Journalist, Schriftsteller und Fotograf) lebt seit einem Jahrzehnt 
in Nepal. Er schildert die erbarmungslose Plünderung der Kunstschätze Nepals durch das 
Ausland. Seine Dokumentation mit Vorher-Nachher-Fotos belegt allein 144 
Kunstdiebstähle im Kathmandu-Tal in den Jahren 1981 bis 1986. Diese Dokumentation ist 
auch für spätere Besitzansprüche Nepals wichtig.

[1535] Schiefner, Anton (1817-1879):
Biobibliographie siehe F. Wiedemann, St. Petersbourg 1880.— Bibliographie (gelistet 
unter den Bibliographien) auch in "Akademia Nauk 1726-1917", Moskau 1966.

[1511] Schiefner, Anton:
Ueber die logischen und grammatischen Werke im Tandjur. (Bulletin de la Classe des 
Sciences Historiques, Philologiques et Politiques, L'Académie Impériale de St. 
Pétersbourg. Tome IV, Nr. 18, pp. 284-288; Nr. 19, pp. 286-302). 17 S. Commissionäre 
der Akademie, St. Pétersbourg 1847.
Wurde ebenfalls in den 'Mélanges Asiatiques' nachgedruckt, erschien aber auch als 
Einzelarbeit (laut J. van Manen, 1922).— Schiefner gibt aufgrund des von Baron Schilling 
von Canstadt verfaßten Index eine Übersicht über die logischen und grammatischen Werke 
des Tanjur mit deren Stellenangaben, zudem die Sanskrit-Titel und auch weitere Details. 
Die Arbeit wurde verfaßt in Erwartung des Ankaufs eines Tanjur, der bis dato in St. 
Petersburg noch nicht vorhanden war. Schiefner berichtet zudem, daß der zwei Jahre zuvor 
veröffentlichte Index des Kanjur wegen seines rein auf den Buddhismus bezogenen Inhalts 
"kein allgemeines Interesse" erregt habe, daß aber der Tanjur mit seinem ganz anderen 
Inhalt wohl auf ein weites Forschungsinteresse stoßen werde.

[1512] Schiefner, Anton:
Nachträge zu den von O. Böhtlingk und I. J. Schmidt verfassten Verzeichnissen der auf 
Indien und Tibet bezüglichen Handschriften und Holzdrucke im Asiatischen Museum der 
Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. (Bulletin de la Classe des Sciences 
Historiques, Philologiques et Politiques. Tome V., Nr. 10. pp. 145-151). 7 S. 
Commissionäre der Akademie, St.Pétersbourg 1848.
Schiefner gibt hier einen kleinen ergänzenden Katalog von zu Tibet zählenden Schriften 
des Museums, die erst im Lauf der Zeit als solche erkannt wurden. Die einzelnen Werke 
sind allesamt kurz kommentiert. Viele Texte beziehen sich auf Medizin, Handwerk und 
Dinge des Alltagslebens.

[1513] Schiefner, Anton:
Ueber das Werk "Rgya tch'er rol pa ou Développement des jeux, traduit sur la version 
tibétaine et revu sur l'original sanscrit, par Ph. Éd. Foucaux.- Texte Tibétain, Paris 1847." 
(Bulletin de la Classe des Sciences Histor., Philolog. et Politiques, L'Académie de St. 
Pétersbourg, Tome V (1848), Nr. 10, pp. 152-160; Nr. 11, pp. 173-176; Tome VII (1850) 
Nr. 15, pp. 225-232, Nr. 16-17, pp. 261-272). 33 S. Commissionäre der Akademie, St. 
Pétersbourg 1848/50.
Nachgedruckt (im Nachdruck eingesehen) in Mélanges Asiatiques Tome I, 2 (1852), pp. 
217-242). Umfangreiche Kommentierung und Korrektur der Übersetzung des 
Lalitavistara, vorwiegend aufgrund eigener Forschungen.

[1514] Schiefner, Anton:
Eine tibetische Lebensbeschreibung Çakyamuni's, des Begründers des Buddhathums, im 
Auszuge deutsch mitgetheilt. (Mémoires L'Académie Impériale des Sciences de St. 
Pétersbourg par Divers Savants et lus dans ses Assemblées. Tome VI., pp. 231-332). 101 
S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1851.
Der in Peking für die Kaiserliche Akademie erworbene Holzdruck (aus dem Jahre 1776) 
enthält in fünf zierlich gebundenen Heften 391 Blätter. Als Quelle wird der Kanjur genannt, 
mit genauer Stellenangabe. Diese 'Lebensbeschreibung' wurde von dem Lotsaba Rin-chen-
chos-kyi-rgyal-po (= Ratnadharmaraja) im Jahr 1734 verfaßt, wie Schiefner aufgrund einer 
Angabe im Manuskript mitteilt. Der ausführliche Titel lautet "Bhagavant-Buddha's 
Geschichte, der wundervollen Tathen irrthumsfreie Erzählung, der Schatz des erhabenen 
Wandels des zum Heil Erschienenen (Sugata)". Das Werk schildert in den ersten 12 
Abschnitten die Taten des Buddha und im 13. Abschnitt die Ausbreitung der Lehre nach 
seinem Dahinscheiden. Als Hauptquelle ist der Lalitavistara anzusehen, doch enthält der 
Text zusätzliche biographische und geschichtliche Notizen.

[1515] Schiefner, Anton:
Tibetische Studien I-IV. (Bulletin de la Classe histor.-philol. de l' Académie des Sciences 
de St. Pétersbourg. Tome VIII (1851), pp. 211-222, 259-272, 291-304, 333/334, 336-352; 
Tome VIII (1865), pp. 9-21). 72 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 
1851/65.
Nachdruck Mélanges Asiatiques Tome I. 3, (1852), pp. 324-94; Tome V. (1868), pp. 178-
94. Es handelt sich um eine umfangreiche Arbeit zur tibetischen Sprache, insbesondere zu 
grammatischen Problemen.

[1516] Schiefner, Anton:
Bericht über die neueste Büchersendung aus Peking. (Bulletin de la Classe Hist.-phil. de 
l'Académie de St. Pétersbourg. Tome IX., Nr. 1, pp. 10-14; Nr. 2, pp. 17-32). 21 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1852.
Nachdruck Mélanges Asiatiques I., 4, (1852), pp. 405-429. Diese Büchersendung aus 
Peking (eigentlich hatten die Kommissäre der Akademie den Auftrag, ein Exemplar des 
Tanjur zu erstehen, was aber damals nicht gelang) wird in ihren jeweiligen Originaltiteln, 
mit deutschen Anmerkungen versehen, vorgestellt, und zwar geordnet nach 1) Auf Indien 
bezügliche Werke, 2) Tibetische Werke, 3) Tibetische Werke mit Übersetzungen und 4) 
Mandschu-Werke. Die tibetischen Werke machen bei weitem den größten Anteil aus.

[1517] Schiefner, Anton:
Das buddhistische Sutra der zwei und vierzig Sätze, aus dem Tibetischen übersetzt. 
(Bulletin de la Classe Hist.-phil. de l'Académie de St. Pétersbourg. IX., 5, pp. 65-78). 14 
S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1852.
Nachdruck Mélanges Asiatique. I. (1852), pp. 435-452. Schiefner bringt hier die 
Übersetzung (mit Anmerkungen) aus dem tibetischen Text, den er zusammen mit der 
mongolischen, chinesischen und mandschurischen Version aus Peking erhalten hatte.

[1518] Schiefner, Anton:
Ergänzungen und Berichtigungen zu Schmidt's Ausgabe des Dsanglun. 95 S. Eggers & 
Co./Leopold Voss, St.Petersburg/Leipzi 1852.
Reprint angekündigt bei Georg Olms, Hildesheim, als Beibindung zu I. J. Schmidt: 'Der 
Weise und der Tor'.

[1519] Schiefner, Anton:
Ueber die Verschlechterungsperioden der Menschheit nach buddhistischer 
Anschauungsweise. (Bulletin de la Classe Hist.-phil. de l'Académie de St. Pétersbourg. IX., 
1, pp. 1-8). 9 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1852.
Nachdruck Mélanges Asiatiques. I., 4, (1852), pp. 395-404. Übersetzung dieser bereits 
schon früher mehrfach mitgeteilten Erzählung aus dem Vinayavastu aus dem fünften Band 
des Kanjur, mit erläuternden Anmerkungen.

[1520] Schiefner, Anton:
Bericht über Herrn Professor Wassiljew's Werk über den Buddhismus, seine Dogmen, 
Geschichte und Litteratur. (Bulletin de l'Académie des Sciences, Classe Histor.-philol., 
Tome XIII, Nr. 22, pp. 348-352). 5 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 
1856.
Eine Rezension des unter W. K. Wassiljew, St. Petersburg 1854, aufgelisteten Werkes.

[1521] Schiefner, Anton:
Über eine eigenthümliche Art tibetischer Composita. (Bulletin de la Classe Histor.-philol. 
de l'Académie de Sciences. XIV., Nr. 7-8, pp. 125-128). 4 S. Commissionäre der 
Akademie, St. Pétersbourg 1857.
Nachdruck Mélanges Asiatiques III. (1859), pp. 12-16. In Ergänzung zu seinen 
grammatischen Ausführungen in den "Tibetische Studien" geht Schiefner hier noch einmal 
auf die zusammengesetzten Wörter der tibetischen Sprache ein.

[1522] Schiefner, Anton:
Carminis indici "Vimalapraçnottararatnamala" versio tibetica ab Antonio Schiefner edita. 
Academiae Jenensi Saecularia Tertia Diebus XV. XVI. XVII. Aug. Anni MDCCCLVIII 
Celebranda Gratulatur Academia Caesarea Scientiarum Petropolitana. 26 S. Verlag der 
Akademie, St. Pétersbourg 1858.
Festgabe der St. Petersburger Akademie zur Jubiläumsfeier der Universität Jena. Schiefner 
gibt, nebst einer Einleitung, den tibetischen Text und die deutsche Übersetzung von "Die 
fleckenlose Juwelenschnur". Es handelt sich um einen Text aus einer Spruchsammlung des 
Tanjur, verfaßt von einem Zeitgenossen Nagarjunas.

[1523] Schiefner, Anton:
Buddhistische Triglotte, d. h. sanskrit-tibetisch-mongolisches Wörterverzeichniss, gedruckt 
mit den aus dem Nachlass des Baron Schilling von Canstadt stammenden Holztafeln und 
mit einem kurzen Vorwort versehen. 37 Querformatblätter Holzdrucke, Einleitung 7 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1859.
Reprint: A Sanskrit-Tibetan-Mongolian Glossary. (From the Baron Schilling von Canstadt 
Collection). A xylographic print from Mongolia preserved in the Baron Schilling You (sic!) 
Canstadt collection. Reproduced with a German foreword by Franz Schiefner in 1859. 
Published photographically by Ngawang Topgay. New Delhi 1973.

[1524] Schiefner, Anton:
Über die hohen Zahlen der Buddhisten. (Bulletin de l'Académie des Sciences de St. 
Pétersbourg, Tome V., pp. 299-313). 15 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 
1863.
Nachdruck Mélanges Asiatiques IV. (1863), pp. 629-648. Behandelt die hohen Potenzen 
der Zahl zehn, die vor allem in der indischen und buddhistischen Kosmographie häufig 
verwendet werden.

[1525] Schiefner, Anton:
Des Missionärs Jäschke Bemühungen um die Erlangung einer Handschrift des Gesar. 
(Bulletin de l'Académie des Sciences de St. Pétersbourg, Tome XIII., pp. 476-84). 9 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1869.
Nachdruck Mélanges Asiatique VI. (1873), pp. 1-12. In St. Petersburg gab es noch kein 
Exemplar der tibetischen Version des Gesar-Epos, welches seit Csoma's Publikationen 
bekannt war. Die Brüder Schlagintweit hatten ein Exemplar requiriert, nun war auf 
Bemühungen Schiefners hin Heinrich August Jäschke für die St. Petersburger Akademie 
zum Teil erfolgreich gewesen. Schiefner publiziert drei Briefe Jäschkes aus Kyelong aus 
den Jahren 1865 bis 1868, wie dieser sich erfolglos in Darjeeling um ein Exemplar 
bemühte, was ihm weder zum Lesen, schon gar nicht zum Kauf und nicht einmal zum 
Abschreiben überlassen wurde, und wie es ihm nach langer Zeit dann doch gelang, ein in befindliches Exemplar kopieren zu lassen und an Schiefner abzuschicken.

[1526] Schiefner, Anton:
Herrn Professor Wassiljew's Vorrede zu seiner russischen Uebersetzung von Taranatha's 
Geschichte des Buddhismus in Indien. Deutsch mitgetheilt von A. Schiefner. Nachtrag zu 
der deutschen Übersetzung Taranatha's. 32 S. Commissionäre der Akademie, St. 
Pétersbourg 1869.
Deutsche Übersetzung von Wassiljews Vorrede zu dessen russischer Übersetzung von 
"Taranatha's Geschichte des Buddhismus in Indien", die in etwa parallel zu Schiefners 
deutscher Übersetzung erschien, wobei Schiefner vielfach die russische Übersetzung — 
stets unter voller Anerkennung und Würdigung dieser Quelle — mitverwendete. Wassiljew 
führt in seiner Vorrede aus, wie er 1840 in Peking ein tibetisches Exemplar des Taranatha 
erstehen konnte. Über den Verlauf dieser Übersetzung, Kritik im In- und Ausland, 
Beziehungen zur mongolischen Version und zur Bedeutung des Werkes finden sich viele 
Hinweise in dieser Vorrede.

[1527] Schiefner, Anton:
Taranatha's Geschichte des Buddhismus in Indien. Aus dem Tibetischen übersetzt. 12 u. 
346 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1869.
(Reprint bei Suzuki Research Foundation Reprint Series. 3., 1963?, 2. Neudruck 1965).— 
Taranatha (geb. 1575, Todesjahr nicht sicher bekannt), der die Dschonang-Lehre 
besonders verbreitete, deren Klöster dann nach seinem Tode samt den Dschonang-Klöstern 
vom Fünften Dalai Lama den Gelugpas zugeschlagen wurden, schloß im Jahre 1608 seine 
"Geschichte des Buddhismus" ab. Es handelt sich bei dem Werk um eine Kompilierung 
indischer und einheimisch-tibetischer Werke, und zwar in Form einer eher trockenen 
Aneinanderreihung der Ereignisse. Wichtig ist diese 'Geschichte' wegen der vielfältigen 
Hinweise auf zum Teil noch unbekannte Quellen. A. Schiefner hat zu seiner Übersetzung 
ein Namensregister sowohl der Sanskrit- wie der tibetischen Eigennamen erstellt.

[1528] Schiefner, Anton:
Zur buddhistischen Apokalyptik. (Bulletin de l'Académie des Sciences de St. Pétersbourg. 
XX., Nr. 3.; pp. 379-387). 8 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1874.
Nachdruck Mélanges Asiatiques. VII. (1874/76), pp. 416-428. Übersetzung einer 
Textstelle aus dem Kanjur (2. Band, Blatt 28 bis 32), die von der Zerstückelung des 
goldenen Opferpfostens des Königs Mahapranada handelt.

[1529] Schiefner, Anton:
Mahakatjajana und der König Tschanda-Pradjota. Ein Cyklus buddhistischer Erzählungen. 
Mitgetheilt von A. Schiefner. (Mémoires de l'Académie Impériale des Sciences de St. 
Pétersbourg, VII. Séries, Tome XXII, Nr.7., pp. 1-67). 67 S. Commissionäre der 
Akademie, St. Pétersbourg 1875.
Übersetzung von 20 zusammengehörigen Erzählungen aus Band 10 und 11 des Kanjur, 
welche sich alle auf den Bekehrer von Ujjayini, Mahakatyayana und den König jenes 
Landes, Candapradyota, beziehen.

[1530] Schiefner, Anton:
Indische Erzählungen I-XLVII. (Bulletin de l'Académie Impériale des Sciences de St. 
Pétersbourg, XXI. 
[1876], pp. 433-93; XXII. 
[1877], pp. 123-138;  XXIII. 
[1877], pp. 1-70 und 529-565; XXIV. 
[1878], pp. 449-508). 244 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1876-78.
Nachdruck Mélanges Asiatiques VII. (1876), pp. 673-760, 773-795; VIII. (1881), pp. 
89—88, 281-333, 449-534.— Diese Aufsätze wurden zusammengefaßt und ins Englische 
übersetzt durch W. R. S. Ralston: Tibetan Tales. Derived from Indian Sources. Translated 
from the Tibetan of the Kah-gyur by F. Anton von Schiefner. Done into English from the 
German, with an Introduction. (Trübner's Oriental Series). Trübner's, London 1882, 2nd 
edition 1906, sowie Broadway Translations, London 1925.— Die übersetzten Erzählungen 
finden sich in der Abt. Vinaya des Kanjur, und zwar vornehmlich im Vinayavastu.

[1531] Schiefner, Anton:
Über Pluralbezeichnungen im Tibetischen. (Mémoires de l'Académie Impériale des 
Sciences de St. Pétersbourg, VII. Série. Tome XXV, Nr. 1., pp. 1-17). 17 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1877.
Auch als Separatdruck erschienen. Eine philologische Arbeit zu einem grammatischen 
Problem.

[1532] Schiefner, Anton:
Über eine tibetische Handschrift des India Office in London. (Bulletin de l'Académie des 
Sciences de St. Pétersbourg. XXV., pp. 321-333). 13 S. Commissionäre der Akademie, St. 
Pétersbourg 1879.
Nachdruck Mélanges Asiatiques VIII. (1881), pp. 623-640. Bei seinem Aufenthalt im Jahr 
1878 in London entdeckte Schiefner eine unbeachtet gebliebene tibetische Handschrift, die 
(Blatt 1-34) einen Abriß der Geschichte Indiens und Tibets, insbesondere Ladakhs, gibt. 
Danach folgt eine nicht vollständige Abschrift der Spruchsammlung des Sa skya Pandita 
(verdeutschter Text siehe Campbell, Berlin/Leipzig 1925) sowie ein Zyklus buddhistischer 
Erzählungen, die Schiefner aus anderer Quelle bereits 1875 übersetzt hatte (Siehe 
Schiefner: Mahakatjajana und König Tschanda-Pradjota, St. Petersburg 1875). Zwei dort 
unvollständige bzw. nicht wiedergegebene Erzählungen (Der Tod der Elster, Das Uluka-
Sutra) werden in Übersetzung publiziert.

[1533] Schiefner, Anton:
Über Vasubandhu's Gathasamgraha. (Bulletin de l'Académie Impériale des Sciences de St. 
Pétersbourg. Tome XXV., pp. 69-94). 26 S. Commissionäre der Akademie, St. 
Pétersbourg 1879.
Die aus Pali-Handschriften bekannte Spruchsammlung Dhammapada wurde von Schiefner 
im Tanjur entdeckt, und zwar in Band 71 der Abteilung Sutra. Als Vorläufer einer 
ausführlichen Publikation hierzu gibt Schiefner den tibetischen Text und die deutsche 
Übersetzung einer ebenfalls im 72. Band der Abteilung Sutra befindlichen kleinen 
Spruchsammlung Gathasamgraha wieder, die wie der mitgegebene Kommentar dem 
Vasubandhu zugeschrieben wird. Es handelt sich um 24 Sprüche.

[1534] Schiefner, Anton:
Über das Bonpo-Sutra: "Das weisse Naga-Hunderttausend". (Mémoires de l'Académie 
Impériale des Sciences de St. Pétersbourg, VII. Série, Tome XXVIII, 1., pp. 1-86). 86 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1880.
Das Werk wurde, wie viele Veröffentlichungen der Akademien, auch als Einzelpublikation 
verkauft. Es ist dies die letzte Arbeit Schiefners, er starb vor Vollendung der Einleitung zu 
dieser vollständigen Übersetzung des Sutra. Über den Inhalt und die Bedeutung dieses 
berühmten Bonpo-Textes siehe Berthold Laufer, Helsingfors 1898.

[1536] Schiel, Ruth:
Hochzeit in Tibet. Mit Glossar. 307 S. Rainer Wunderlich (H. Leins), Tübingen 1961.
Erschien auch bei der Evangelischen Buchgemeinde, Stuttgart o. J. Weitere Ausgaben als 
TB 99/101 bei R. Brockhaus, Wuppertal 1965; bei J. F. Steinkopf (ohne Hinweis auf die 
früheren Ausgaben), Stuttgart/Hamburg 1988.— Drei Missionare der Herrnhuter 
Brüdergemeine errichten in den Jahren nach 1850 in Kyelong/Lahoul, einem tibetischen 
Grenzgebiet in einem Hochtal des Himalaya (heute zum indischen Bundesstaat Himachal 
Pradesh gehörend), eine Missionsstation. Heinrich H. Jäschke, Johann L. E. Pagell und 
August W. Heyde erhalten in den kommenden Jahren Ehefrauen aus Deutschland 
nachgesandt, werden im Lauf der Jahrzehnte zu Ethnologen und Tibetologen. Sie 
verzeichnen jedoch nur geringe Erfolge in der ihnen anvertrauten Missionsarbeit. Das 
Leben dieser drei Familien in Kyelong, die unter anderem die Kartoffel in Lahoul einführen, 
die der ganzen Gegend heute ihren Reichtum verschafft, die Rückschläge und 
Winterdepressionen, der geistige Kampf mit den Lamas vom Kloster oberhalb des Dorfes 
ebenso wie die innigen Freundschaften mit manchem Tibeter, die Jugend der dort 
geborenen eigenen Kinder, dies alles schildert die Enkelin Heinrich Heydes als gut 
recherchierten "historischen Roman" so einfühlsam, lebendig und spannend, daß dieses 
Buch, wie auch die Fortsetzung 'Das Haus unter den Sieben Buddhas', als bedeutende 
Quelle für die Anfänge der deutschen Tibetforschung bezeichnet werden kann.

[1537] Schiel, Ruth:
Das Haus unter den Sieben Buddhas. Mit Glossar und 2 Kartenskizzen. 304 S. Rainer 
Wunderlich (H. Leins), Tübingen 1963.
Nachdruck Evang. Buchgemeinde, Stuttgart o. J., ebenso Neuauflage R. Brockhaus TB 
Band 126/127 (gekürzt), Wuppertal 1967; Nachdruck auch bei J.F. Steinkopf Verlag 
(ohne Hinweis auf das Original von 1963), mit einem Vor- und Nachwort von Marianne 
Doerfel, Stuttgart/Hamburg 1989.— Es ist dies die Fortsetzung von 'Hochzeit in Tibet', 
mit weiteren ethnologisch interessanten Kapiteln, aber auch Schilderung vom allmählichen 
Verlassen von Kyelong zugunsten der noch heute aktiven Missionsstation in Leh/Ladakh.

[1538] Schiern, Frederik:
Über den Ursprung der Sage von den goldgrabenden Ameisen. Vortrag in der Sitzung der 
Kgl. Dänischen Gesellschaft der Wissenschaften vom 2. December 1870. Aus den 
'Verhandl. der Kgl. Dän. Gesellsch. der Wissenschaften' übersetzt. Mit 1 Karte, 53 S. 
Georg Ursin's Nachf/Alfred Lorentz, Kopenhagen/Leipzig 1873.
Der Professor für Geschichte an der Universität von Kopenhagen bietet ein brillantes 
wissenschaftliches Quellenstudium, eigene Kombinationen und Schlußfolgerungen zu den 
'goldgrabenden Ameisen'. Diese Legende taucht erstmals bei Herodot auf und ist im 
Hindukusch-Karakorum-Himalaya Gebiet, speziell im westtibetischen Raum, weit 
verbreitet. Während Schiern die goldgrabenden Ameisen letztlich als (West)-Tibeter 
identifiziert, kommt Berthold Laufer (siehe Laufer, Leiden 1908) 30 Jahre später zu dem 
Ergebnis, daß zwar tatsächlich ein Volksstamm damit gemeint war, aber eher die 
nördlicher wohnenden Mongolen.

[1539] Schilling von Canstadt, Baron:
'Phags pa tshe dan ye ses dpag tu med pa zes bya ba'i theg pa chen po'i mdo. Das 
ehrwürdige Mahajanasutra mit Namen "Das unermessliche Lebensalter und die 
unermessliche Erkenntnis". Lithographischer Abdruck, besorgt durch den verstorbenen 
Baron Schilling von Canstadt. Hrsg. von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. 
50 S. Kaiserl. Akad. d. Wissenschaften, St. Petersburg 1845.

[1540] Schlagintweit, (Hermann, Emil, und Robert):
Ausführliche Biobibliographie bei Hans Körner: "Die Brüder Schlagintweit" in: Der Weg 
zum Dach der Welt (Hrsg.: Claudius C. Müller u. Walter Raunig), pp. 72-75, Innsbruck 
1982.— Siehe auch W. Werner, 1884; Walter Heichen, Leipzig 1914; Biographisches auch 
bei Anne Büchler u. Rolf Schumacher, Wiesbaden 1989; Herbert Scurla, Berlin 1963. 
Nekrolog Hermann von Schlagintweit-Sakünlünski siehe von Kobell, München 1882.

[1541] Schlagintweit, Adolph:
Bericht Adolph Schlagintweit's über seine Reisen im westlichen Himalaya vom Mai bis 
November 1856. (Zeitschrift für allgemeine Erdkunde, Neue Folge, Band 2., pp. 193-201). 
8 S.,  1857.
Bericht über magnetische Messungen auf einer Tour von Simla nach Lahoul, Zanskar, 
Ladakh und Kashmir, mit zusätzlichen klimatischen und geologischen Beobachtungen.

[1542] Schlagintweit, Adolph (1829-1857):
Siehe auch Karl Andree, Hildburghausen 1862.

[1542 a] Schlagintweit, Emil (1835-1904):
Ueber das Mahayana Sutra Digpa thamchad shagpar terchoi. Übersetzt und erläutert. 
(Sitzungsberichte der königl. bayer. Akademie der Wissenschaften, Jg. 1863, Band I., 
Philos.-philol. Cl., pp. 81-99, sowie Ergänzung Jg. 1863, Band II., pp. 149-152). 
Zusammen 22 S. In Commission bei G. Franz, München 1863.

[1543] Schlagintweit, Emil:
Der Buddhismus in Tibet. (Das Ausland. Eine Wochenschrift für Kunde des geistigen und 
sittlichen Lebens der Völker mit besonderer Rücksicht auf verwandte Gebiete. 36., pp. 
1145-1148). 4 S. J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Augsburg 1863.
Zusammenfassender Auszug aus dem nur in englischer Sprache publizierten berühmten 
Werk Emil Schlagintweits "Buddhism in Tibet, illustrated by Literary documents and 
Objects of worship, with an Account of the Buddhist systems preceding it in Tibet", F. A. 
Brockhaus (Leipzig) und Trübner (London), 1863, second edition London 1968, Reprint 
Delhi 1988.

[1544] Schlagintweit, Emil:
Tibetische Inschrift aus dem Kloster Hémis in Ladák. Mit 1 Textes-Beilage. 
(Sitzungsberichte d. königl. bayer. Akademie der Wissenschaften, Jahrgang 1864. Band II. 
Philosoph.-philolog. Classe, pp. 305-318). 13 S. In Commission bei G. Franz, München 
1864.
"Während seines Besuches im Kloster Hémis, zwei Tagesreisen von Le entfernt, der 
Hauptstadt von Ladák, liess mein Bruder Hermann von Schlagintweit-Sakünlünski eine 
Copie anfertigen von einer grossen in Stein gehauenen Inschrift, welche in tibetischer 
Capitalschrift hinter dem Haupteingange in der Wand befestigt war" schreibt E. Sch. zu 
Beginn seiner Analyse, die er wegen der in der Inschrift gegebenen Jahresangaben (16. und 
17. Jh.) vorgenommen hatte. Die vollständige Inschrift wird in Übersetzung gegeben und 
die Daten werden zu bekannten Ereignissen in Beziehung gesetzt.

[1545] Schlagintweit, Emil:
Ueber den Gottesbegriff des Buddhismus. (Sitzungsberichte der königl. bayer. Akademie 
der Wissenschaften, Philos.-philolog. Classe. I., 2., pp. 83-102). 20 S. In Commission bei 
G. Franz, München 1864.
Abhandlung über die Ideen des Mahayana-Buddhismus. Was bei den — auch den 
tibetischen — Buddhisten der Gottesbegriff beinhaltet und vor allem auch, was er nicht 
beinhaltet, also etwa nicht — wie im christlichen Glauben — die Funktion eines Lenkers 
und Schöpfers dieser Welt.

[1546] Schlagintweit, Emil:
Die Könige von Tibet. (Abhandlungen der Philosoph.-philolog. Classe der königl. 
bayerischen Akademie der Wissenschaften, 10. Band, III. Abtl., pp. 797-879, sowie 
tibetischer Text 1-19). 1 mehrf. gefalt. genealogische Karte. 82 S. In Commission bei G. 
Franz, München 1866.
In der Einleitung schreibt E. Sch.: "Die Basis der Darstellung bildet ein tibetisches 
Manuskript, enthaltend eine 'Genealogie der Könige von Tibet' (tib. Gyelrap, rgyal-rabs 
geschrieben), welches mein Bruder Hermann in Le, der Hauptstadt des westlichen Tibets, 
zu erwerben Gelegenheit hatte. Dieses Manuskript ist eine Copie, angefertigt September 
1856 von drei Lamas des Klosters zu Le nach dem Original im Besitz des letzten 
Descendenten der alten Gyalpos (Könige) von Ladák". Die 31 Blätter des Manuskripts 
geben zunächst die Abstammung der Sakyas, dann werden die Könige von Yarlung 
abgehandelt, abschließend die Könige von Ladakh. Vor dieser auch in Buchform 
erschienenen Veröffentlichung war die Geschichte Tibets eher fragmentarisch bekannt, hier 
werden erstmals sehr viele Details mitgeteilt, einschließlich der tibetischen Namen in 
tibetischer Schreibweise.

[1547] Schlagintweit, Emil:
Theatralisches aus Tibet. (Globus. Illustrirte Zeitschrift für Länder- und Völkerkunde. 10., 
pp. 176/77). 2 S., Braunschweig 1866/67.
Knappe Darstellung eines Chamtanzes in einem Kloster in Ladakh, aus den Berichten von 
Augenzeugen zusammengetragen.

[1548] Schlagintweit, Emil:
Über die Bon-pa Sekte in Tibet. (Sitzungsberichte der königl. bayer. Akademie der 
Wissenschaften, Jg. 1866, Band I., philos.-philol. Classe, pp. 1 - 12). 12 S. In Commission 
bei G. Franz, München 1866.
"Denn die Bon-Lehre ist im Wesen noch heute ein Rest des alten, vorbuddhistischen Cultus 
der Naturkräfte, jedoch vermischt und gemildert durch zahlreiche Entlehnungen aus dem 
Buddhismus", schreibt E. Sch., und fährt fort: "Über die Dogmen der Bon-pas besitzen wir 
wenig Nachrichten; die französischen Missionäre, die sich mit so großem Eifer die 
Zertrümmerung der 'satanischen Idole' ihrer neuen Anhänger angelegen sein lassen, werden 
sowohl der Wissenschaft als ihren Missionsbestrebungen einen grossen Dienst erweisen, 
wenn sie gleiche Sorgfalt auf die Sammlung und Bewahrung der Bücher dieser Sekte 
verwenden." Bedeutung des Namens Bon, Kultus, Feste, Pantheon und Verbreitung der 
Bon-po werden abgehandelt.

[1549] Schlagintweit, Emil:
Das Himalaya-Künlüngebirge, der Grenzwall Indiens gegen Centralasien. (Unsere Zeit. 
10., pp. 166-189). 24 S., Leipzig 1874.
Politische, geographische, wirtschaftliche und ethnographisch-ethnologische Darstellung 
des Himalayaraumes anhand der Forschungen der Brüder Schlagintweit und statistischer 
Angaben der Engländer (Ostindische Compagnie). Hervorragende Übersichtsarbeit, mit 
vielfachem Eingehen auf Tibet und die Tibeter.

[1550] Schlagintweit, Emil:
Die tibetischen Handschriften der königl. Hof- und Staatsbibliothek zu München. 
(Sitzungsberichte der Philos.-philol. und hist. Classe, Königl. Bayer. Akademie d. 
Wissenschaften, Band 2., pp. 67-88). 21 S. F. Straub (in Commission G. Franz), München 
1875.
Erschien auch als separate Publikation im Buchhandel. Beschrieben werden drei "Bündel" 
tibetischer Schriften, darunter auch Texte original tibetischen Ursprungs, also keine 
Übersetzungen aus dem Sanskrit. Für besonders wichtig erachtet Sch. dabei Handschriften 
zu Opferritualen, wobei er aus Form und Inhalt der Schriften, geprägt auch von anderen 
Erfahrungen, auf einen "höchst bedauernswerthen Bildungsgrad des tibetischen Volkes und 
seiner Geistlichkeit" rückschließt.

[1551] Schlagintweit, Emil:
Geographische Forschungs-Ergebnisse aus Ober-Birma. (Globus. Illustrierte Zeitschrift für 
Länder- und Völkerkunde. 58., pp. 145-150). 6 S. Friedr. Vieweg & Sohn, Braunschweig 
1890.
Über die kriegerischen, weitgehend unabhängigen Stämme in der birmanisch-tibetischen 
Grenzregion. Bearbeitung der offiziellen Dokumente einer militärischen Expedition mit 
mehreren Vorstößen zwischen Mai 1887 und April 1889. Viel zur Stammeskunde und 
Ethnologie, zu wichtigen Persönlichkeiten, aber auch zur Geographie dieser ungemein 
schwer zugänglichen Region (Schan-Staaten).

[1552] Schlagintweit, Emil:
Die Berechnung der Lehre. Eine Streitschrift zur Berichtigung der buddhistischen 
Chronologie verfasst im Jahre 1591 von Sureçamatibhadra. Aus dem Tibetischen übersetzt. 
(Abhandlungen der Philosoph.-philolog. Classe der königl. bayer. Akademie der 
Wissenschaften. 20. Band., pp. 589-670). Mit 1 Textbeilage. 81 S. In Commission bei G. 
Franz, München 1897.
Übersetzung und Analyse einer von den Brüdern Schlagintweit in Sikkim erworbenen 
tibetischen Handschrift (25 Blätter) mit dem Titel "Die Berechnung der Lehre, ein 
Schatzkästchen von Wundergaben". Das Werk ist eine Streitschrift gegen zwei tibetische 
Chronisten und Kalender-Gelehrte, die zugleich auch Neues zur Geschichte des späteren 
Buddhismus in Indien und Tibet bot, so etwa recht genaue Ausführungen zu den 
Berührungen des Buddhismus mit dem Islam und der tibetischen mit der chinesischen 
Geschichte.

[1553] Schlagintweit, Emil:
Die Lebensbeschreibung von Padma Sambhava dem Begründer des Lamaismus 747 n. Chr. 
2 Teile. (Abhandl. der k. bayer. Akademie der Wissenschaften. I. Cl., XXI. Band, II. Abtl., 
1888; sowie XXII. Band, III. Abtl., 1903; pp. 417-444 u. 517-576).— Teil 1: Die 
Vorgeschichte, enthaltend die Herkunft und Familie des Buddha Cakyamuni. Mit einer 
Textbeilage. Teil 2: Wirken und Erlebnisse in Indien. Aus dem Tibetischen übersetzt. 
Gesamt 85 S. Verlag d. Akademie, bei G. Franz, München 1899/1903.
Die beiden Teile erschienen auch zusammen in einem Band (1903). Reprint, mit einer 
Einführung von S. Hummel, Fabri Verlag, Ulm 1990, 2. Aufl. 1991.—  H. von 
Schlagintweit hatte 1856 von Gauhati am Brahmaputra in Assam aus einen Vorstoß nach 
Norden unternommen, zu dem von Lhasa wie von Bhutan weithin unabhängigen Tawang. 
Dort erwarb er in einem bescheidenen Kloster eine Handschrift (182 Blätter) mit dem 
Titel: "Ausführlich begründete Erzählung der Wiedergeburten des Lehrers aus Udyana, 
Padma Sambhava". E. Schlagintweit beschreibt, vergleicht und kommentiert ihm 
zugängliche weitere Manuskripte und Blockdrucke der "Lebensbeschreibung". In Teil 1 
wird die Vorgeschichte mit Herkunft und Familie des Buddha Çakyamuni (bis Kapitel 9) 
abgehandelt. Im 2. Teil werden die geschichtlichen und geographischen Daten 
hervorgehoben und die Kapitel 10 bis 108 einzeln kommentiert. "Wenn Schlagintweits 
Übersetzung aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Mittel auch nicht immer ganz 
korrekt ist, so bedeutet sie doch ein heute noch wertvolles, religionsgeschichtlich 
interessantes Dokument. Als weithin mythologisches Itinerarium des 7. bis 10. Jhs. gehört 
es in die Literaturgattung der tibetischen Lam-yig und entzieht sich meist einer 
zuverlässigen Deutung seiner Örtlichkeiten, um die sich Schlagintweit in seinen zahlreichen 
Anmerkungen bemüht.— Das Padma Thang-yig (so die tibetische Bezeichnung) ist neben 
dem von B. Laufer teilweise übersetzten bKa'-thang-sde-lnga (Leipzig 1911) die wichtigste 
Quelle zu Padmasambhava und dem sogen. Padmaismus, den Grünwedel einen 'Sudelbrei' 
nannte (dabei auch dem P., dessen eigentlicher Name unbekannt ist und der sich als 
'Zweiter Buddha' präsentierte, jegliche eigene, selbst synkretistische Doktrin absprach). 
Das Padma Thang-yig war auch die Quelle für die durch Grünwedel (siehe dort) 
veröffentlichten und für die Erstellung eines Lexikons der Leptscha-Sprache (Róng) so 
wichtigen Leptscha-Texte aus Sikkim, vornehmlich für das Ta-she-sung" (Siegbert 
Hummel).

[1554] Schlagintweit, Emil:
Die Mythologie des Buddhismus in Tibet und der Mongolei. (Die Zeit. Wiener 
Wochenschrift. Nr. 315, pp. 21-23). 3 S., Wien 1900.
Populärwissenschaftliche Darstellung des Lamaismus und der Entwicklung des 
Buddhabildes.

[1555] Schlagintweit, Emil:
Verzeichnis der tibetischen Handschriften der Königlich Württembergischen 
Landesbibliothek zu Stuttgart. (Sitzungsberichte der Philos.-philolog. und  der historischen 
Klasse der Kgl. Bayer. Akademie der Wissenschaften. Heft 2., pp. 245-270). 25 S. In 
Commission bei G. Franz, München 1904.
Erschien auch als "Separat-Abdruck". Beschreibung der zu diesem Zeitpunkt (über 
Rußland, wohl als Geschenk der Kaiserin Katharina II) nach Stuttgart gelangten 22 Werke 
in tibetischer Sprache, von denen die meisten aber aus anderen Editionen bekannt und auch 
bereits in eine europäische Sprache übersetzt worden waren.

[1556] Schlagintweit, Emil:
Bericht über eine Adresse an den Dalai Lama in Lhasa (1902) zur Erlangung von 
Bücherverzeichnissen aus den dortigen buddhistischen Klöstern. (Abhandlungen der 
Philos.- philolog. Klasse d. königl. bayerisch. Akademie der Wissenschaften, 22. Band., pp. 
657- 674). 2 (1 gefalt.) Karten. 17 S. Verlag d. K. Akademie (G. Franz), München 1905.
Spannender Bericht über die diplomatischen Kanäle und Dokumente, mit denen E. Sch. 
eine Bittschrift an den Dalai Lama in Lhasa senden wollte. Verfasst von Sarat Chandra Das 
in entsprechendem Stil auf Tibetisch, von offiziellen indischen, deutschen, amerikanischen 
und chinesischen Diplomaten, Gesandtschaften und Ministerien abgesegnet, über China an 
den Amban nach Lhasa bestimmt, scheiterte das über Jahre mühsam eingefädelte 
diplomatische Kunstwerk zuletzt kurz vor seinem Vollzug (es war das Jahr 1903) an der 
beginnenden britischen Militärexpedition nach Lhasa.

[1558] Schlagintweit, Hermann und Schlagintweit, Robert:
Berichte Hermann und Robert Schlagintweit's aus Ladak und dem Kuenluen. Mitgetheilt 
durch Herrn Alexander von Humboldt. (Zeitschrift für allgemeine Erdkunde, Neue Folge 
Band 1., 13, pp. 532-547). 16 S., Berlin 1856.
Die Arbeit enthält drei Untertitel: 1) Bericht Hermann Schlagintweit's an Se. Majestät den 
König, datiert Pangmück am Tso mo Gnalari, District Pangong in Ladak, 2. Juli 1856.— 
2) Bericht Hermann und Robert Schlagintweit's an Se. Majestät den König, de dato Leh in 
Ladak, 24. September 1856.— 3) Zusammenstellung einiger wissenschaftlicher Resultate 
auf einer Reise von Ladak nach dem östlichen Turkestan von Hermann und Robert 
Schlagintweit (Juli, August und September 1856).— Ausführungen zur Geographie, zum 
Klima, zu Flora und Fauna.

[1559] Schlagintweit, Robert:
Religiöse Schauspiele in den Buddhisten—Klöstern Tibets. (Zeitschrift für allgemeine 
Erdkunde, Neue Folge Band 4., pp. 153/54). 2 S., Berlin 1858.
Erschien auch in: Ausland, Band 31, pp. 179-185. Beschreibung eines speziell für die 
Brüder Schlagintweit im Kloster Hemis aufgeführten Cham-Tanzes. Die so 'gefälligen und 
toleranten' Lamas konnten durch Geld und gute Worte dazu überredet werden, fünf 
Masken und ein Kostüm zu verkaufen. "Die religiösen Schauspiele finden nur einige Male 
im Jahr statt und werden als höhere Kirchen-Feierlichkeiten mit sehr viel Ernst und Würde 
celebrirt".

[1560] Schlagintweit, Robert (1833-1885):
Über tibetanische Gebetsteine. (Zeitschrift für allgemeine Erdkunde, Neue Folge Band 5., 
pp. 472/73). 2 S., Berlin 1858.
Die Brüder Schlagintweit sammelten (gegen Geld und gute Worte) Manisteine aus 
"Bhutan, Sikkim, Ladakh und Gnari Khórsum", bis sie mit einer Sammlung von etwa 30 
verschiedenen Steinen das Repertoir an Gebetsformeln und bildlichen Darstellungen auf 
Manisteinen recht vollständig zusammengetragen hatten. Die Steine wurden in 
Deutschland (wo wird nicht mitgeteilt) wieder als kleine Manimauer aufgestellt.

[1560 a] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von (1826-1882):
Die thermischen Verhältnisse in den tiefsten Gletscherenden im Himálaya und in Tibet. 
(Sitzungsberichte der königl. bayer. Akademie d. Wissenschaften. Jg. 1866. Band I. 
Mathem.-physikal. Classe, pp. 290-293). 4 S. In Commission bei G. Franz, München 1866.

[1561] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Die wichtigsten Höhenbestimmungen in Indien, im Himálaya, in Tibet und in Turkestán. 
(Sitzungsberichte der königl. bayer. Akademie der Wissenschaften, Band 1, pp. 479-518). 
40 S. In Commission bei G. Franz, München 1867.
Der Titel fährt dann fort: "mit besonderer Berücksichtigung auch der physikalischen und 
ethnographischen Verhältnisse. Eine Auswahl aus dem 2. Bande des Schlagintweit'schen 
Reisewerkes 'Results of a scientific mission to India and High Asia' zusammengestellt".

[1562] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Reisen in Indien und Hochasien. Eine Darstellung der Landschaft, der Cultur und Sitten 
der Bewohner, in Verbindung mit klimatischen und geologischen Verhältnissen. Basirt auf 
die Resultate der wissenschaftlichen Mission von Hermann, Adolph und Robert von 
Schlagintweit ausgeführt in den Jahren 1854-1858. Vier Bände, zusammen 1965 S. 
Hermann Costenoble, Jena 1869-1880.
Nur die Bände 2 und 3 sind für Tibet und den Himalaya wichtig. Band 2 (1871): 
Hochasien: I. Der Himálaya von Bhután bis Kashmir. Mit 7 landschaftlichen Ansichten in 
Tondruck und 3 Tafeln topographischer Gebirgsprofile. 473 S. Band 3 (1872): Hochasien: 
II. Tibet; zwischen der Himálaya- und der Karakorúm-Kette. Mit 5 landschaftlichen 
Ansichten in Tondruck, 3 Tafeln topographischer Gebirgsprofile und 1 Karte des 
westlichen Hochasien. 335 S. Ungemein fundiertes Werk mit den Ergebnissen der Reisen 
der drei Brüder Schlagintweit nach Sikkim, Bhutan, Nepal, den Garhwal-Himalaya, 
Kashmir und Tibet. In Band 2  wird zunächst eine topographische Definition von 
Hochasien gegeben, dann die politischen Verhältnisse, eine ethnographische Übersicht und 
der nördliche Buddhismus abgehandelt. Es folgen Kapitel zu Bhutan (knapp), Sikkim und 
Nepal sowie zum nordwestlichen Himalaya mit den Pässen nach Tibet, Kulu-Tal und 
Kashmir. In Band 3 werden das östliche Tibet (mit Kham und Lhasa), das zentrale Tibet 
(Gartok, Manasarovar-See, Tholing), die Provinz Spiti sowie die Salzseen im westlichen 
Tibet beschrieben. Abschließende Kapitel über Ladakh, Balti und Bericht über einen 
längeren Aufenthalt in Leh. Für eine ausführliche Zusammenfassung in einem Band siehe 
W. Werner, Jena 1884.

[1563] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Untersuchungen über die Salzseen im westlichen Tíbet und in Turkistán. I. Theil: Rúpchu 
und Pangkóng; das Gebiet der Salzseen im westlichen Tíbet. (Abhandl. Mathem.-Physikal. 
Cl. d. Königl. Bayer. Akademie der Wissenschaften, 11., pp. 101-174). 73 S. In 
Commission bei G. Franz, München 1874.
Es handelt sich um geographische und physikalische Beobachtungen bei Reisen in den 
Jahren 1856 und 1857, die die drei Brüder Schlagintweit teils gemeinsam, teils zu zweit 
oder allein, durchführten. Beschrieben werden der Tsomoriri-See in Rúpchu, die Gruppe 
der kleineren Seen und als bedeutendster der Tsomognalarí in Pangkóng.

[1564] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Die Pässe über die Kammlinien des Korakorúm und des Künlün in Bálti, in Ladák und im 
östlichen Turkistán. Nach unseren Beobachtungen 1856 und 1857 und den neueren 
Expeditionen. (Abh. d. Math.-physik. Cl., Band 12, 1. Abtl., Akad. d. Wiss., pp. 1-116). 
116 S. In Commission bei G. Franz, München 1875.
Vergleichende Darstellung der bis dato aus Indien in das östliche Turkistan sich 
erstreckenden geographischen Beobachtungen von Europäern sowie eine Schilderung vom 
Versuch der Schlagintweits, über die beiden Gebirge nördlich der Himalaya-Hauptkette, 
nämlich über den Karakorum und den Künlün, vorzustoßen.

[1565] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Bericht über Anlage des Herbariums während der Reisen nebst Erläuterung der 
topographischen Angaben. (Abh. Math.-physik. Cl., Band 12, 3. Abt., Königl. Bayer. 
Akademie d. Wissensch., pp. 135-196). 62 S. In Commission bei G. Franz, München 1876.

[1566] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Klimatischer Charakter der pflanzengeographischen Regionen Hochasiens mit 
vergleichenden Daten über die angrenzenden Gebiete. (Abh. d. Kgl. Bayer. Akad., Math.-
physik. Cl., Band 12, 3. Abt., pp. 197-243). 43 S. In Commission bei G. Franz, München 
1876.
Fortsetzung des unmittelbar in diesem Band davor veröffentlichten "Bericht über Anlage 
des Herbariums". Schlagintweit setzt sich hier mit Temperaturverteilung und mit den 
allgemeinen klimatischen Verhältnissen Hochasiens auseinander.

[1567] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Bericht über die ethnographischen Gegenstände unserer Sammlungen und über die 
Raumanweisung in der k. Burg zu Nürnberg. (Sitzungsberichte math.-physikal. Classe. 7., 
Königl. Bayer. Akademie der Wissenschaften, pp. 336-380). Mit 1 Kartenskizze, 45 S. 
Akademie, München 1877.
König Ludwig II. stellte den Schlagintweits den großen 'Bildersaal' am Lindenhof und das 
'Himmels-Stall' genannte Gebäude zur Aufstellung der umfangreichen ethnographischen 
Sammlung zur Verfügung. Die in Metall gegossenen Abdrücke von Kopfformen, Händen 
und Füßen verschiedener Volksstämme (auch Tibeter), Tibetica aus dem religiösen wie 
Alltagsbereich, Münzen, Waffen und Musikinstrumente werden ebenso katalogisiert und 
aufgezählt wie Schmuck, Papier, Kleidung und Proben tibetischer Manuskripte.

[1568] Schlagintweit-Sakünlünski, Hermann von:
Erläuternde Angaben über den IV. Band der 'Reisen in Indien und Hochasien'. 
(Sitzungsberichte der mathem.-physikal. Classe I., Königl. Bayerische Akademie der 
Wissenschaften, pp. 1-32). 32 S. In Commission bei G. Franz, München 1880.
Der Autor erläutert die Anlage des Bandes, die Gebirgsgestaltung samt 1 Skizze von 
Hochasien, erklärt die Zeichnungen und Aquarelle und die auf Tafeln dargestellten 
Gegenstände. Eigentlich ein umfangreicher Kommentar zum abschließenden IV. Band des 
großen Reisewerkes.

[1570] Schmaler, Max:
Die Entwicklung der Ansichten über den Gebirgsbau Zentralasiens. Von der Wiedergeburt 
der Erdkunde bis zum Beginne der wissenschaftlichen Exploration dieses Gebietes. 
(Dissertation, Philosoph. Fakultät Univ. Leipzig). Mit Kartenmaterial, 127 S. Selmar von 
Ende, Königsee i. Thüring. 1904.

[1571] Schmeißer, Jörg(Radierung), Poncar, Jaroslav(Fotos), und Keay, John(Text):
Ladakh. Land der Pässe. Land of the passes. (Edition Wiegand). Mit einem Vorwort von 
Roger Goepper. Deutsch/Englischer Text. Deutsche Übersetzung von Patricia Reeve und 
Barbara Richartz. Mit 50 zum Teil ganzseitigen Farb- und 23 s/w Abb., 96 S. Wienand, 
Köln 1986.
Künstlerische Interpretation von 'Klein-Tibet': Meisterfotos, oft mit einer Panoramakamera 
aufgenommen, und wundervolle, mehrfach in Galerien und Museen ausgestellte 
meisterhafte Farbradierungen. Das Werk existiert als Vorzugsausgabe, als Buchausgabe 
und als Museumskatalog.

[1572] Schmid, Robert:
Zur Wirtschaftsgeographie von Nepal. Transport- und Kommunikationsprobleme 
Ostnepals im Zusammenhang mit der schweizerischen Entwicklungshilfe in der Region Jiri. 
(Dissertation Universität Zürich). Mit Abb. und Karten. 244 S. Juris-Druck und Verlag, 
Zürich 1969.

[1573] Schmidt, Carl:
Untersuchung der von Herrn N. von Przewalski auf seiner zweiten Tibet-Reise 1879-80 
geschöpften Wasserproben. (Bulletin de l'Académie Impériale des Sciences de St. 
Pétersbourg, XXVIII, Nr.1, pp. 1-15). 15 S. Commissionäre der Akademie, St. 
Pétersbourg 1882/83.
Die Proben stammen vom Wasser des Kokonor-Sees, unter dicker Eisdecke geschöpft, 
wozu Przewalski am 28. Februar 1880 ein Loch in die Eisdecke schlug und eine 
Champagner-Flasche mit dem Wasser füllte, die Flasche verkorkte und versiegelte.— Zwei 
weitere Wasserproben entstammen zwei heißen Thermen unter dem Gipfel des Tan-la 
Kammes.

[1574] Schmidt, E:
Die Mongolei und das Land der Tanguten. 
[Nach N. Prschewalskij]. (Russische Revue. 6., pp. 513-538). 26 S. H. Schmitzdorff, St. 
Petersburg 1877.
Prschewalskis dreijährige Forschungsreise, zu der er im November 1870 im Auftrag der 
Kaiserlichen Russischen Geographischen Gesellschaft aufgebrochen war, wurde von ihm in 
einem dreibändigen Werk in russischer Sprache verfaßt, der 1. Band erschien 1877. 
Unmittelbar danach wird nun hier nicht nur dieser 1. Band und das Ergebnis der gesamten 
Reise referiert, sondern eine vollständige deutsche Übersetzung das gesamten 10. Kapitels 
gegeben, das besonders viel Ethnographisches über die Amdo-Bevölkerung um den 
Kokonor herum enthält.

[1575] Schmidt, Heinz H Michael:
Das Yogasata. Ein Zeugnis altindischer Medizin in Sanskrit und Tibetisch. Herausgegeben 
und übersetzt mit Anmerkungen und Indices. (Dissertation. Philosoph. Fakultät der 
Universität Bonn, vom 3. 5. 1978). 252 S. Universität, Bonn 1978.
Das hier edierte wichtige medizinische Werk, das in Indien, Zentralasien, Ceylon und Tibet 
große Bedeutung erlangte, steht an erster Stelle der medizinischen Literatur im Tanjur. Es 
wird in buddhistischen Kreisen dem berühmten Nagarjuna zugeschrieben. Es entstand mit 
Wahrscheinlichkeit vor dem 7. nachchristlichen Jahrhundert. Der Inhalt geht ganz 
überwiegend auf Mixturen für spezielle Krankheiten und auf Vorschriften allgemeiner Art 
ein (Entstehung und Behandlung der drei dosa's und der Unreife).

[1576] Schmidt, Isaac Jacob (1779-1847):
Forschungen im Gebiete der älteren religiösen, politischen und literärischen 
Bildungsgeschichte der Völker Mittel-Asiens, vorzüglich der Mongolen und Tibeter. Mit 2 
Tafeln im Steindruck. 14 und 287 S. Karl Kray/Carl Cnobloch/Voß, St.Pets'burg/Leipzig 
1824.
Reprint Zentralantiquariat der DDR, Leipzig 1972.— Das Buch enthält unter anderem: 
Der Buddhismus, sein Wesen, seine Art und seine Geschichte in Tibet und bei den 
Mongolen, mit vorwiegendem Rückgriff auf mongolische Quellen. Ausführlich dabei zur 
'Leere' bzw. zum 'Nichts' in der buddhistischen Philosophie, in deutscher Sprache wohl 
erstmalige Auseinandersetzung mit diesen Inhalten buddhistischer Philosophie.

[1577] Schmidt, Isaac Jacob:
Ueber die Verwandtschaft der gnostisch-theosophischen Lehren mit den Religionssystemen 
des Orients, vorzüglich dem Buddhaismus. 4 und 25 S. Carl Cnobloch, Leipzig 1828.
Diese Schrift wurde von der Universität Rostock als Doktorarbeit anerkannt und I. J. 
Schmidt, der keine akademische Ausbildung vorweisen konnte, aufgrund seiner 
Forschungsaktivitäten und Publikationen der Doktortitel verliehen.— Schmidt geht auf 
zwei in allen Religionssystemen nachweisbare 'Ideen' ein, das innige Verhältnis des 
Menschen zur Gottheit und die den Menschen von dieser Gottheit abziehende, ins Dunkel 
führende Kraft (Macht). Dies erläutert er mit Entwicklungsstufen und gegenseitiger 
Beeinflussung am Brahmanismus, Shivaismus und Vishnuismus, sodann am (auch 
tibetischen) Buddhismus, bei den Gnostikern und im Judentum.

[1578] Schmidt, Isaac Jacob:
Geschichte der Ost-Mongolen und ihres Fürstenhauses, verfasst von Ssanang Ssetsen 
Chungtaidschi der Ordus; aus dem Mongolischen übersetzt, und mit dem Originaltexte, 
nebst Anmerkungen, Erläuterungen und Citaten aus anderen unedirten Originalwerken 
herausgegeben. 22 und 509 S. N. Gretsch/Carl Cnobloch, St.Pet'sburg/Leipzig 1829.
Reprint Zürich 1985 (siehe hierzu Eintrag "Sagang Secen").— Unentbehrliche Quelle zur 
tibetischen Geschichte, insbesondere der der Dalai Lamas. Ebenfalls Reprint The Hague 
1961.

[1579] Schmidt, Isaac Jacob:
Über den Ursprung der tibetischen Schrift. (Mémoires de l'Académie Impériale des 
Sciences de St. Pétersbourg, VI. Série. Sciences Politiques, Histoire et Philologie. Tome I., 
pp. 41-54). Mit 1 Abb., 13 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1832.
Abhandlung über die Geschichte der tibetischen Schrift und ihre Herleitung aus Indien, 
ebenso durch wen und wie die tibetische Schrift zu ihrer endgültigen Form fand. Die erste 
Arbeit zu diesem Thema des der evangelischen Brüdergemeine zugehörigen und in ihren 
Diensten in Russland zunächst als Kaufmann, später als Wissenschaftler tätigen gebürtigen 
Niederländers.

[1580] Schmidt, Isaac Jacob:
Ueber einige Grundlehren des Buddhaismus. Zwei Abhandlungen. (Mémoires de 
l'Académie Impériale des Sciences, VI. Série; Sciences Politiques, Histoire et Philologie, 
Tome I., pp. 89-120 '1. Abhandlung' sowie pp. 221-262 '2. Abhandlung'). 31 S.; 41 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1832.

[1581] Schmidt, Isaac Jacob:
Ueber die sogenannte Dritte Welt der Buddhaisten, als Fortsetzung der Abhandlung ueber 
die Lehren des Buddhaismus. (Mémoires de l'Académie Impériale des Sciences, VI. Série; 
Sciences Politiques, Histoire et Philologie, Tome II., pp. 1-40). 40 S. Commissionäre der 
Akademie, St. Pétersbourg 1834.

[1582] Schmidt, Isaac Jacob:
Ueber die Tausend Buddhas einer Weltperiode der Einwohnung oder gleichmässigen 
Dauer. (Mémoires de l'Académie Impériale des Sciences, VI. Série; Sciences Politiques, 
Histoire et Philologie, Tome II., pp. 41-86). 46 S. Commissionäre der Akademie, St. 
Pétersbourg 1834.
Vortrag, gelesen am 10. 10. 1832.

[1583] Schmidt, Isaac Jacob:
Ueber die Begruendung des Tibetischen Sprachstudiums in Russland und die Herausgabe 
der dazu noethigen Huelfswerke. (Gelesen den 26. Februar 1836, bei Ueberreichung des 
ersten Theils seiner Tibetischen Grammatik). (Bulletin de l'Académie Imperiale des 
Sciences, Classe Histor.-philolog., Tome I., Nr. 4., pp. 28-31). 4 S. Commissionäre der 
Akademie, St. Pétersbourg 1836.
Hinweis auf die Verpflichtung Rußlands, gerade bei der Erforschung asiatischer Sprachen 
hinter anderen europäischen Ländern nicht zurückzustehen. Eingehen auf die Tibetische 
Grammatik von Csoma de Körös und die von Schmidt in seiner Grammatik 
vorgenommenen Verbesserungen.

[1584] Schmidt, Isaac Jacob:
Über Lamaismus und die Bedeutungslosigkeit dieser Benennung. (Bulletin Scient. de 
l'Académie Impériale des Sciences de St. Pétersbourg, Tome I., Nr. 2., pp. 11-14). 4 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1836.
Kurzer Abriß der tibetischen Geschichte und Diskussion darüber, daß aus der hohen Zahl 
der Lamas in tibetischen Klöstern nur sehr, sehr wenige diesen erlauchten Titel zu Recht 
tragen. Ableitung und inhaltliche Diskussion des Titels 'Lama'.

[1585] Schmidt, Isaac Jacob:
Ueber einige Eigenthümlichkeiten der Tibetischen Sprache und Schrift. (Bulletin 
scientifique de l'Académie Impériale des Sciences de St. Pétersbourg, Tome III., Nr. 15., 
pp. 225-231). 7 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1838.
Nach Würdigung der Arbeit Schröters (erstes tibetisches Wörterbuch) und dessen 
Geschichte und einigen markanten Seitenhieben auf Klaproth in Paris und die 'Faulheit' der 
geistlichen Mission der Russen in Peking (die doch schon längst hätten Tibetisch lernen 
können) kommt Schmidt auf sein eigentliches Anliegen, die tibetische Sprache, zurück. 
Struktur und Verwandschaftsverhältnisse zu anderen Sprachen und eben die 
'Eigentümlichkeiten' des Tibetischen werden kursorisch behandelt.

[1586] Schmidt, Isaac Jacob:
Die Thaten Bogda Gesser Chan's, des Vertilgers der Wurzel der zehn Übel in den zehn 
Gegenden. Eine ostasiatische Heldensage, aus dem Mongolischen übersetzt. 14 und 287 S. 
Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1839.
Reprint Auriga-Verlag, Berlin 1925 (in der Reihe: 'Die heiligen Bücher des Nordens. 
Sammlung der bedeutenden alten Quellen nordischer Vorgeschichte von Irland bis zum 
Tibet. Band 1., Herausg. von Ernst Fuhrmann), und zwar ohne jeden Hinweis auf I. J. 
Schmidt bzw. die Ausgabe von 1839. Erneuter Reprint von 1839 bei Oskar Zeller, 
Osnabrück 1966.— Mongolische Version des Gesar-Epos, wohl aufgrund einer tibetischen 
Vorlage. Für die tibetische Gesar-Forschung unentbehrlich.

[1587] Schmidt, Isaac Jacob:
Grammatik der tibetischen Sprache. Herausgegeben von der Kaiserlichen Akademie der 
Wissenschaften. 320 S. W. Gräff/Leopold Voss, St.Petersburg/Leipzi 1839.
Unveränderter Reprint, Zentral-Antiquariat der DDR, Leipzig 1968.— Der Inhalt dieser 
ersten Grammatik der tibetischen Sprache in deutscher Sprache gliedert sich in drei Kapitel 
und einen Anhang, und zwar 1) Das Alphabet und dessen Aussprache; die Wortpartikel 
und deren Gebrauch. 2) Die Redetheile (Artikel, Zahlwörter usf.). 3) Die Syntax.— Im 
Anhang Sprach- und Leseübung. Das Tibetische stets in Originalschrift.

[1588] Schmidt, Isaac Jacob:
Über das Mahajana und Pradschna-Paramita der Bauddhen. (Mémoires de l'Académie 
Impériale des Sciences, VI. Série; Sciences Politiques, Histoire et Philologie, Tome IV., 
pp. 123-228). 105 S. Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1840.
In Buchform erschienen, St. Petersburg 1857.— Es ist dies die vierte Abhandlung (zuvor 
ebenfalls in Mémoires de l'Académie Impériale des Sciences, Tome I, S. 89 ff., S. 221 ff., 
Tome II, S. 1 ff. und S. 42 ff. erschienen) von I. J. Schmidt über die 'Buddhalehre nach den 
Quellen'. Zu dieser vierten Abhandlung schreibt er einleitend: "Die Lehre des Pradschna-
paramita wird in den verschiedenen, zum Teil sehr voluminösen Mahajana-Sutras mit der 
grössten Ausführlichkeit abgehandelt. Der wichtigste derjenigen Sutras, die sich ganz 
vorzugsweise damit beschäftigen, ist der Tibetisch sogenannte Jüm, der nicht weniger als 
hunderttausend S'loken (sic!) zählt. Obgleich nun in den gedachten Jüms das Pradschna-
paramita den einzigen Lehrgegenstand ausmacht, so findet sich dieselbe Lehre mit anderen 
Worten und Beispielen auch in allen übrigen Mahajana-Sutras vorgetragen. Einen solchen 
Mahajana-Sutra, den Wadschratschtsch'edaka (sic!) oder Tibetisch Dordsche-tschodpa 'der 
Diamantzerschneidende', der sich ausschließlich mit dem Pradschna-paramita beschäftigt 
und sich seines geringen Umfanges wegen zur Bekanntmachung vorzüglich eignet, lasse 
ich hier im Tibetischen Texte nebst einer treuen Übersetzung folgen."

[1589] Schmidt, Isaac Jacob:
Tibetisch-Deutsches Wörterbuch, nebst deutschem Wortregister. Herausgegeben von der 
Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. 2 u. 11 u. 784 S. W. Gräffs Erben/Leopold 
Voss, St.Petersburg/Leipzi 1841.
Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1969.—  Zwei Jahre nach seiner 'Tibetischen 
Grammatik' veröffentlicht Schmidt sein 'Tibetisch-Deutsches Wörterbuch', mit einer von 
Csoma de Körös Tibetisch-Englischem Wörterbuch abweichenden Einteilung und Abfolge 
der Wörter, zudem um mehr als 5 000 Wörter erweitert, und mit einem vollständigen 
deutschen Wortregister. In einer Parallelausgabe erschien dieses Werk 1843 als Tibetisch-
Russisches Wörterbuch. Das Tibetische in Originalschrift.

[1590] Schmidt, Isaac Jacob:
'Dsans blun oder der Weise und der Thor. Aus dem Tibetischen übersetzt und mit dem 
Originaltexte herausgegeben. Erster Theil: Der tibetische Text nebst der Vorrede. Zweiter 
Theil: Die Uebersetzung. 38 u. 328 S.; 4 u. 404 S. W. Gräff's Erben / Leopold Voss, 
St.Petersburg/Leipz. 1843.
Unter gleichem Titel Reprint Leipzig 1978, Hanau 1985, erneut 1988 (herausg. von 
Roland Beer, siehe dort), bei Müller und Kiepenheuer, allerdings ohne Hinweis auf die 
ursprüngliche Ausgabe von 1843. Erneuer Reprint angekündigt bei G. Olms, Hildesheim, 
mit Beibindung Anton Schiefner 'Ergänzungen und Berichtigungen zu Schmidt's Ausgabe 
des Dsanglun', St. Petersburg 1852. In der Ausgabe von 1843 ist 'Dsanglun' in tibetischen 
Lettern dem Titel vorangestellt.— Das im Kanjur enthaltene, aus dem Chinesischen ins 
Tibetische übersetzte Werk (auch in mongolischer Version bekannt), besteht aus 51 
Kapiteln. Das von I. J. Schmidt übersetzte Exemplar stammt aus der Sammlung des Baron 
Paul Schilling von Canstadt. Wie Roland Beer in seinem Nachwort zum Reprint von 1978 
ausführt, "stellt die Legendensammlung 'Der Weise und der Tor' eine charakteristische 
Erbauungsliteratur an der Schwelle vom Hinayana zum Mahayana dar, die schon zur Zeit 
Fa-Hsiens im 5. Jahrhundert in Nordindien und angrenzenden, vom Buddhismus 
beeinflußten Gebieten Zentralasiens weit verbreitet und bekannt war. Als 
'Bekehrungsgeschichten aus dem Munde Buddhas' wurden sie folgerichtig in Tibet in den 
Kanjur aufgenommen. Die 51 Kapitel erscheinen auf den ersten Blick als eine lose Folge 
von Bekehrungsgeschichten, verwoben mit zahlreichen märchenhaften Erzählungen, die 
das Wirken des "Karma" verdeutlichen. Bei genauem Hinsehen aber wird man gewahr, daß 
das Werk nach einem bestimmten Kompositionsprinzip gebaut ist. Liest man die Episoden 
einmal nacheinander, ohne sich von den eingeschobenen ganz andersartigen Erzählungen 
ablenken zu lassen, so wird man gewahr, daß sie in ihrer Reihung eine mit der 
Überlieferung des buddhistischen Kanons und mit einzelnen realen Fakten aus Geschichte 
und Geographie in erstaunlicher Weise übereinstimmende Biographie des dritten 
Lebensabschnittes des Buddha, also seine Wander- und Predigerjahre nach der 
Erleuchtung, ergeben."

[1591] Schmidt, Isaac Jacob:
bKa' 'gyur gyi dkar chag, oder der Index des Kandjur. Hrsg. von der Kaiserlichen 
Akademie der Wissenschaften und bevorwortet von I. J. Schmidt. 4 und 215 S. 
Commissionäre der Akademie, St.Petersburg/Leipzi 1845.
Reprint Biblio Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1988.— I. J. Schmidt führt im Vorwort aus, 
wie die Kaiserliche Akademie von den Erben des verstorbenen Baron Schilling von 
Canstadt dessen umfangreiche Büchersammlung, u. a. auch ein vollständiges Exemplar des 
Kanjur (einhundert Bände) erwerben konnte. Baron Schilling von Canstadt (siehe Eintrag 
unter seinem Namen) hatte mit Hilfe schriftkundiger Burjäten bereits den Index zum 
Kanjur in der Druckausgabe von Derge abschreiben und in etwa 100 Exemplaren 
lithographisch drucken lassen. Von dieser Vorlage ausgehend wurde nun der Index erneut 
veröffentlicht. Insgesamt sind 1 083 Werke sehr unterschiedlichen Umfanges mit 
tibetischem Titel, meist auch mit Sanskrittitel, gelistet (I. Teil). Im zweiten Teil sind alle 
Titel nach dem tibetischen Alphabet nochmals aufgeführt mit Hinweis auf die 
entsprechende Bandnummer.

[1592] Schmidt, Isaac Jacob:
Von der Prinzessin Dordsche. Ein buddhistisches Märchen aus Tibet. (Die schönsten 
Geschichten der Welt. Herausgegeben von Emanuel Bin Gorion). (6 S.). Morgenland, 
Berlin o. J.
Diese Erzählung ist dem 7. Kapitel von 'Der Weise und der Tor' entnommen.

[1593] Schmidt, Isaac Jacob (1779-1847):
Biographie und Bibliographie des großen Gelehrten siehe Franz Babinger, Berlin 1920.— 
Einige spezielle Arbeiten zum 'Mongolischen' sind im Folgenden nicht mitgelistet.

[1594] Schmidt, Isaac Jacob und Böhtlingk, Otto:
Verzeichnis der tibetanischen Handschriften und Holzdrucke im Asiatischen Museum der 
Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. (Bulletin de la Classe des Sciences Histor., 
Philolog. et Politiques de l'Académie Impériale de St. Pétersbourg. IV., pp. 81-125). 45 S. 
pp. 146-151). Commissionäre der Akademie, St. Pétersbourg 1847.
Erschien auch als 71 Seiten starkes Buch, bei Voss, Leipzig 1847. Reprint vorgesehen 
Biblio-Verlag Oskar Zeller, Osnabrück. Dieses Verzeichnis ist geordnet in A) Tibetische 
Werke (520 Einträge), wobei die Titel stets in tibetischen Lettern und in deutscher 
Übersetzung aufgeführt werden. Es folgen B) Tibetisch-mongolische und Tibetisch-
mongolisch-chinesische Werke mit 43 Einträgen, ebenfalls Titel im Original und in 
Übersetzung.

[1595] Schmidt, Richard:
Das Pancatantram (Textus ornatior). Eine altindische Märchensammlung, zum ersten Male 
übersetzt. (In 2 Lieferungen, durchgehende Pagina). 324 S. Lotus, Leipzig (1901).
Das in 5 Bücher gegliederte Werk bringt insgesamt 70 Erzählungen, die hier aus den 
Sanskrit-Manuskripten erstmals ins Deutsche übersetzt wurden (mit Anmerkungen im 
Anhang). Direkt mit Tibet oder dem Himalaya haben dieser und der vorgelistete Titel 
nichts zu tun, doch gibt es gewisse Parallelen mit Texten, die dann ins Tibetische übersetzt 
wurden.

[1596] Schmidt, Richard:
Buddha's Leben. Asvaghosa's Buddhacaritam. Ein altindisches Heldengedicht des 1. 
Jahrhunderts n. Chr. (Kulturen der Erde. Textwerke). Zum ersten Male ins Deutsche 
übertragen. 126 S. Orient-Buchhandlung Heinz Lafaire, Hannover 1923.
Nachdruck Biblio-Verlag, Osnabrück 1972.— Asvaghosa (etwa 1 bis 2. Jh. n. Ch.) nimmt 
als Dichter und Epiker einen bedeutenden Platz in der Sanskritliteratur ein. Ein zum 
Buddhismus übergetretener Brahmane beschreibt das Leben des Buddha. Die im 5. Jh. 
angefertigte Übersetzung ins Chinesische und die tibetische Übersetzung aus dem 7./8. Jh. 
haben 28 Gesänge, der Sanskrittext ist erheblich kürzer. Sein tibetischer Biograph rühmt 
an ihm seine Fähigkeit, seine Gegner zum Schweigen zu bringen.

[1597] Schmidt, Richard:
Der Eintritt in den Wandel in Erleuchtung (Bodhicaryavatara). Von Santideva. Ein 
buddhistisches Lehrgedicht des VII. Jahrhunderts n. Ch. Aus dem Sanskrit übersetzt von 
Richard Schmidt. (Dokumente der Religion. 5.). 16 u. 144 S. Ferdinand Schöningh, 
Paderborn 1923.
Dieses Werk Santidevas ist jetzt auch durch die moderne Übersetzung von Steinkellner 
(siehe Santideva, Düsseldorf 1983) verfügbar. Das Lehrgedicht Santidevas, eines 
bedeutenden Buddhisten des 7./8. Jahrhunderts, ist ein zentrales Werk des Mahayana-
Buddhismus. Schon kurz nach Erscheinen dieser Übersetzung (Orientalistische 
Literaturzeitung 1924) weist J. Nobel auf erhebliche Mängel dieser Übertragung hin.

[1598] Schmidt-Thomé, Marlis und Thingo, TseringTashi:
Materielle Kultur und Kunst der Sherpa. Mit einem Anhang zum Gemeinschaftsleben. 
Beiträge zur Sherpa-Forschung Band 3. (Khumbu Himal. 10.). Mit 13 farb. und  797 s/w 
Abb., 478 S. Universitätsbuchhandlung Wagner, Innsbruck/München 1975.
In diesem Band wird eine Fülle materieller Kulturgüter der Sherpa vorgestellt, welche 
größtenteils von Frau Dr. med. Schmidt-Thomé selbst bei den Sherpa zusammengetragen 
wurden. Der Ko-Autor Tsering Tashi Thingo verbrachte seine Jugend als Ngari Tulku in 
der Derge-Akademie von Kham in Ost-Tibet, lebte später längere Zeit am Königshof von 
Sikkim als Mitarbeiter des Institute for Tibetology in Gangtok und kam dann als 
wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Universität Köln.- Beschrieben werden Kleidung, 
Haartracht, Schmuck und Amulette, Arbeitstechnik und Arbeitsgerät, die Inneneinrichtung 
der Sherpa-Häuser, wichtige Nahrungs- und Genußmittel und ausführlich die Kunst der 
Sherpa. Ein Anhang schildert das 'Kind in der Sherpa-Gemeinschaft'. "Unter allen Räumen 
einer Überlagerung und gegenseitigen Durchdringung von Kulturgütern nimmt der Nepal-
Himalaya und dabei vor allem das östliche Gebiet von Khum-bu, Solu und Pharak eine 
bevorzugte Stellung ein. Die dort lebenden Sherpa sind im 16. Jh. aus dem östlichen Tibet 
eingewandert. In ihrem Lebensraum begegnen sich sehr alte Traditionen des tibetisch-
ostasiatischen Kulturkreises, vor allem aus der angestammten Heimat, aber auch aus dem 
benachbarten Südtibet, mit solchen des indisch-südasiatischen. Das Vordringen der 
nepalesischen Kultur, besonders im südwestlichen Solu, und neuerlich das Eindringen der 
modernen Zivilisation auf dem Wege des Tourismus lassen einer Erforschung der Sherpa-
Kultur nur noch wenig Zeit" (Siegbert Hummel, in Tribus 26.).

[1599] Schmithausen, Lambert:
Der Nirvana-Abschnitt in der Viniscayasamgrahani der Yogacarabhumih. (Österreichische 
Akademie der Wissenschaften, philosoph.-hist. Klasse, Sitzungsber. 264., 2. Abhandl.; 
zugleich Veröffentl. Komm. f. Sprachen u. Kulturen Süd- u. Ostasiens. 8.). Mit 2 Tabellen, 
219 S. Hermann Böhlaus Nachf., Wien/Köln/Graz 1969.
Edition und Übersetzung eines nur auf Tibetisch erhaltenen Teiles der Bodhisattvabhumi, 
des wesentlichen Kompendiums der Yogacara- Schule. Mit dieser Arbeit sind die 
Vorstellungen dieser bedeutenden Schule des Mahayana-Buddhismus über das Nirvana, d. 
h. die Erlösung, erstmals umfassend erschlossen.  Das Buch enthält den tibetischen Text in 
Umschrift und Übersetzung, den chinesischen Text und den Kommentar des Tao-lun in 
Originalzeichen, Register, Anmerkungen, Liste chinesischer Zeichen und Konkordanz.

[1600] Schmitt, Eberhard:
Nordindischer Himalaya. Kashmir. Ladakh. Himachal Pradesh. Uttarakhand. (Ein Express 
Reisehandbuch). 369 S. Mundo, Rieden am Forggensee 1989.

[1601] Schneider, HG:
Ein Missionsbild aus dem westlichen Himalaya. 95 S. Unitäts-Buchhandlung, Gnadau 
1880.
Eine Mischung aus missionarischem Eifer und sachlicher Information, mit den Kapiteln 'Ein 
Gebirgsland' (Ladakh/Lahoul), 'Ein Bergvolk' (Die Ladakher), 'Der Buddismus' 
[konsequent ohne h geschrieben] und 'Die Mission'.

[1602] Schneider, HG:
Leh in Kaschmir. Eine Missionsstation der Brüdergemeine. Mit 13 Abb., 104 S. 
Missionsbuchhandlung, Herrnhut (1905).
Unter anderem werden herausragende Charaktere bekehrter Ladakher aus dem Kreis der 
Herrnhuter Mission beschrieben.

[1603] Schnurr, Eugen:
Gleich dem Lotos. Aufbau und Symbolik des tibetischen Mandala. Mit 1 farb. und 3 s/w 
Tafeln, 17 Textabb. 141 S. Pasa, Stuttgart 1985.
Für den Autor ist das Mandala eine "nach Plan durchzuführende Selbstanalyse; ein 
Wegweiser für die in der Meditations-Praxis zu verwirklichenden Erfahrungen zur 
Realisierung des Zieles" — der Erleuchtung. Dies Ziel kann man nur durch Ausüben der 
buddhistischen Grundprinzipien erreichen, nie nur durch Studium von Büchern oder 
Bildern. "Gleich dem Lotos" gibt nicht vor, eine Meditationsanleitung zu sein, sondern 
erklärt den Aufbau eines Mandala, beschreibt die verschiedenen Elemente, ihre Bedeutung 
und den Platz, den sie in der buddhistischen Praxis haben. Ein Mandala richtig verstehen 
kann nur derjenige, der jahrelang meditiert hat. Aber die Erläuterungen in diesem Buch 
werden vielen hilfreich sein, die das Mandala als intellektuelles Abenteuer und als 
tiefsinnigen Exponenten der menschlichen Symbolwelt erleben wollen (frei nach einer 
Rezension von Jan Andersson). Mit einem ausführlichen Register.

[1604] Schoettle-Ostasiatica:
Siehe Detlef Ingo Lauf, Stuttgart 1968/81.

[1605] Schoppmann, Friedrich Wilhelm:
Der östliche Himalaya. Darstellung und Kritik der bisherigen Forschungsergebnisse. 
(Dissertation, Naturwissenschaftl. Fakultät, Universität Halle-Wittenberg). Mit 3 
Kartenskizzen, 215 S. Universität, Halle a. d. Saale 1942.
Aufarbeitung der Literatur und wissenschaftlicher Publikationen zur Geographie und auch 
Orographie der Gebiete Sikkim, Bhutan und sich nach Nordosten anschließender tibetisch-
chinesischer Grenzregionen. Mit Ausführungen auch zur Tier- und Pflanzenwelt, sowie mit 
einer anthropogeographischen Übersicht. Mit ausführlicher Bibliographie.

[1606] Schott, (Wilhelm):
Über den Buddhaismus in Hochasien und China. (Abhandlungen der Königl. Preuss. 
Akademie d. Wissenschaften, philos.-histor. Kl. 1844, pp. 161-288). 128 S. Akademie, 
Berlin 1844.
Umfangreiche philosophische Abhandlung über viele Aspekte des Buddhismus. Soweit auf tibetischen Buddhismus rekurriert wird, benutzt Schott fast ausschließlich als Quelle 
die Veröffentlichungen von I. J. Schmidt, gelegentlich auch Pallas oder das 'Alphabetum 
Tibetanum'.

[1607] Schott, Wilhelm:
Skizze der Beziehungen Chinas zu Tibet. Nach dem Russischen des Pater Ilarion. (Archiv 
für wissenschaftliche Kunde von Russland. 15., pp. 349-361, und 16., pp. 1-11). 24 S. 
Georg Reimer, Berlin 1856/57.
Für Einzelheiten siehe O. Hilarion, Berlin 1858.

[1608] Schott, Wilhelm:
Über die sprache des volkes Róng oder Leptscha in Sikkim. (Abhandlungen der Königl. 
Preuss. Akademie d. Wissenschaften, Philos.-hist. Cl. 1881, Abh. V., pp 1-15). 15 S. 
Akademie, Berlin 1882.
Der Autor bemerkt, er habe das beinahe von den Engländern bzw. deren Segnungen 
"erdrückte völkchen von so liebenswürdigen seiten kennen gelernt, dass sein schicksal ihm 
bis zur erbitterung gegen seine eigenen stammesgenossen zu herzen geht". Geschichte der 
Rong, ihre Einwanderung nach Sikkim, 'Bekehrung' zum Lamaismus und vor allem ihr 
Buch "Ta schi sung", somit auch ihre Sprache, werden beschrieben. Die Rong-Sprache 
wird in Buchstabenschrift geschrieben. Zum "Ta schi sung" siehe auch A. Grünwedel, 
Berlin 1896.

[1609] Schreve, Th:
Einer säet, der andere erntet. Aus den Anfängen der Himalaya-Mission. (Kleine Traktate 
aus der Brüdermission. 26. 
[Himalaya]. Mit 1 Abb., 16 S. Missionsbuchhandlung, Herrnhut 1900.
Zweite Auflage Herrnhut 1912.— Berichtet wird über die schwierige Anfangszeit (ab 
1857) für die Herrnhuter Brüder Heyde, Pagell und den wenig später hinzugestoßenen 
Jäschke in der unwirtlichen Gegend von Lahoul. Erlernen der tibetischen Sprache, Bau 
eines Hauses in Kyelong und der weitere Lebensweg des Ehepaares Pagell (ab 1861) in der 
Außenstation Poo nahe der tibetischen Grenze kennzeichnen diesen unprätentiösen 
Bericht, der weniger eine Missionschrift als ein historisch interessantes und wertvolles 
Dokument darstellt. Über ein Tibeterschicksal in Poo siehe Th. Schreve, Herrnhut (1902).

[1610] Schreve, Th:
Tibetische Pilgerfahrten. (Kleine Traktate aus der Brüdermission. 24. 
[Himalaya]). Nacherzählt von H. Kluge. 1 Abb., 16 S. Missions-Buchhandlung, Herrnhut 
um 1900.
Zweite Auflage Herrnhut 1912.— Informationen über das Drum und Dran tibetischer 
Pilgerfahrten, die eine mindestens so große Bedeutung haben wie es christliche Wallfahrten 
im Mittelalter bei uns hatten. Beschreibung mehrerer Wallfahrtsorte (auch Lhasa) sowie 
drei typische Wallfahrerschicksale, u. a. über den Vater des später getauften berühmten 
Tibeters Tsedan (Joseph) Gergan.

[1611] Schreve, Th:
Gangama. (Kleine Traktate aus der Brüdermission. 37. 
[Himalaya]). 1 Abb., 16 S. Missions-Buchhandlung, Herrnhut (1902).
Zweite Auflage Herrnhut 1912.— 1861 gründeten die Herrnhuter ihre Außenstation im 
Dorf Poo nahe der tibetischen Grenze. Von dort wird die Geschichte des Mädchens 
Gangama erzählt, mit frühem Tod der Mutter, buddhistischer Totenfeier, kurze 
unglückliche Ehe mit 2 Brüdern aus dem Dorf (Polyandrie), ihr weiterer eher trostloser 
Lebensweg, der durch eine Kopfverletzung durch Sturz vom Pferd trotz liebevoller Pflege 
in der Missionsstation ein ebenso trauriges Ende findet. Kein missionarischer Eifer spricht 
aus diesem Traktat, sondern Gangamas Geschichte — schreibt Schreve — "ist eine 
ereignislose und traurige, fehlt ihr doch der rechte Abschluß, der sie interessant macht. 
Aber die Missionare erleben viele solche Geschichten und arbeiten doch fort unter saurem 
Schweiß und Mühen in drückender, beklemmender Einsamkeit".

[1612] Schreve, Th:
Ein Besuch im Buddhistischen Purgatorium. Aus dem Tibetischen erstmalig übersetzt. 
(Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 65., pp. 471-486). 16 S., 
Leipzig 1911.
Das hier übersetzte Werk 'Lingsa Schoskyid Namtar' fand Schreve als handgeschriebenes 
Manuskript im Kloster zu Poo (oberes Sutlej-Tal). Es wurde ihm für drei Wochen 
ausgeliehen, verkauft wurde es ihm (im Gegensatz zu anderen Manuskripten) aber nicht. 
Der wahrscheinliche Autor, der im Text erwähnte Lama Tugsche Rinchen, lebte bei einem 
nomadisierenden Volksstamm im westlichen Tibet. Das Werk behandelt "das Gericht nach 
dem Tode und die Qualen der zum Aufenthalt im Fegefeuer Verurteilten", wie Schreve es 
nennt, und bringt eine erste deutsche Übersetzung aus dem Bardo Thödol. Dieses Werk 
gehört zur sogen. `'Das-log-Literatur', das sind Berichte, die die vom vermeintlichen 
Todesschlaf Wiedererwachten über ihre Erlebnisse im Jenseits geben.

[1613] Schreve, Th:
Lingsa Schoskyids Besuch in der Unterwelt: Übersetzung aus dem Tibetischen. 21 S. 
Training School, Gnadendal 1911.

[1614] Schröder, Dominik:
P. Matthias Hermanns SVD (1899-1972). (Anthropos. 67., pp. 1-8.). 8 S., 
Fribourg/Schweiz 1972.
Biographie und kurze Bibliographie von Pater Matthias Hermanns, der zwischen 1930 und 
1947 in Amdo in Nordost-Tibet als Missionar, wesentlich aber als Feldforscher tibetischer 
Kultur arbeitete.

[1615] Schröder, Dominik:
Siehe auch Walther Heissig, 1980.

[1616] Schröter, Friedrich und Christian Gotthelf:
Zu dem von dem Missionar Schröter erstellten tibetischen Wörterbuch siehe den Eintrag I. 
J. Schmidt, St. Pétersbourg 1838.

[1617] Schrott, Ludwig:
Bayerische Weltfahrer. Erlebnisberichte aus neun Jahrhunderten. Mit einigen s/w Abb. und 
Zeichnungen. 305 S. Süddeutscher Verlag, München 1964.
Unter anderem Berichte von und über die Brüder Schlagintweit, Wilhelm Filchner und Karl 
Alexander von Hügel, als knappe Kurzbiographien, auch mit beispielhaften Ausschnitten 
aus ihren berühmten Werken.

[1618] Schubert, Johannes:
Tibetische Nationalgrammatik. 1. Teil: Das Sum-cu-pa und Rtags-kyi- 'ajug-pa des Lama 
Dbyans-can-grub-pai-rdo-rje. Ein Kommentar zu den gleichnamigen Schriften Thon-mi 
Sam-bho-ta's. Übersetzt und erklärt. (Mitteilungen des Seminars für orientalische 
Sprachen. Abteilung I. Ostasiatische Studien; 31., pp. 1-59 (1928); 32., pp. 1-54 (1929)). 
113 S. Walter de Gruyter & Co., Berlin 1928/29.
Zugleich Dissertation, Philosophische Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität zu 
Berlin, Oktober 1928. Erstmalige Übersetzung der im Tanjur enthaltenen "Tibetischen 
Grammatik", d. h. einer Grammatik der tibetischen Sprache, die dem Schöpfer der 
tibetischen Schrift Thon-mi Sam-bho-ta zugeschrieben wird. Dieser hatte, nach einem 
Studienaufenthalt in Indien nach Tibet zurückgekehrt, den Tibetern eine Schrift entworfen, 
ebenso auch — wohl gleichfalls nach indischen Vorbildern — eine erste Grammatik.

[1619] Schubert, Johannes:
Albert Grünwedel und sein Werk. (In: Artibus Asiae 6, fasc. 1/2, pp. 124-142). 19 S., 
Ascona 1936.
Kurze Biographie von Albert Grünwedel (1856-1935), vollständige Bibliographie und 
Würdigung der wissenschaftlichen Arbeiten anhand der Einzelpublikationen.

[1620] Schubert, Johannes:
Tibetische Nationalgrammatik. Das Sum-cu-pa und Rtags-kyi-'ajug-pa des Grosslamas von 
Peking Rol pai rdo-rje. Ein Kommentar zu den gleichnamigen Schriften Thon-mi 
Sambhota's auf Grund der Erklärung des Lamas Chos-skyon-bzan-po, Lo-tsa-ba von Zha-
lu. Mit Übersetzung und Anmerkungen versehen. (Artibus Asiae, Supplementum Primum). 
105 S. Richard Hadl, Leipzig 1937.
Reprint (Artibus Asiae, Suppl. I.), Ascona 1968.

[1621] Schubert, Johannes:
Das Wunschgebet um Sambhala. (Ein tibetischer Kalacakra-Text mit einer mongolischen 
Übertragung). (Mitteilungen des Instituts für Orientforschung, Berlin-Ost. 1., pp. 424-
473.). 50 S. Akademie, Berlin-Ost 1953.
Wie der Autor an verschiedenen Stellen seiner Arbeit vermerkt, gehört "das Werk seinem 
Inhalt nach zum visionär-apokalyptischen Schrifttum, wie es uns in ähnlicher Weise etwa 
aus den Apokryphen und Pseudepigraphen des biblischen Kanons beider Testamente als 
auch aus dem Buche 'Daniel' des alten Bundes und aus der neutestamentlichen 'Apokalypse 
des Johannes' bekannt ist. Der gesamte Text gipfelt in zwei eng zusammengehörigen 
Begriffen: Sambhala und Kalacakra!".— Diese beiden Begriffe werden erläutert, dann folgt 
der tibetische Text, eine mongolische Textversion und die deutsche Übersetzung. Der Text 
selbst (ein Geschenk A. H. Franckes an Schubert) ist ein kleines Büchlein von nur 7 Seiten 
Umfang. Als Autor gilt der dritte Panchen Lama (siehe auch A. Grünwedel, München 
1915).

[1622] Schubert, Johannes:
Mount Everest — das Namensproblem. (Sino-Japonica. Festschrift für André Wedemeyer 
zum 80. Geburtstag. Herausgegeben von Helga und Hans Steininger und Ulrich Unger. pp. 
148 ff.). VEB Otto Harrassowitz, Leipzig 1956.
Dies ist der ausführlichste und wohl beste Aufsatz zum "Namensproblem des Mount 
Everest".

[1623] Schubert, Johannes:
Publikationen des modernen chinesisch-tibetischen Schrifttums. (Deutsche Akademie der 
Wissenschaften zu Berlin, Institut für Orientforschung. 39.). 56 S. Akademie-Verlag, 
Berlin 1958.
Der Autor konnte 1955 bei einem Aufenthalt in der VR China 77 Titel erwerben, die im 
wesentlichen Übersetzungen chinesischer Literatur in die tibetische Sprache beinhalten. Bei 
seinen Besuchen in den Klöstern Kumbum und Labrang fand er daneben weiterhin die alten 
Klosterdruckereien aktiv. Die mit der europäischen Buchart identischen modernen 
Publikationen werden nach Inhalt, Herstellung, Produktion und Vertrieb beschrieben.

[1624] Schubert, Johannes:
Studia Asiae. Johannes Schubert, dem Lehrer und Freund in dankbarer Verehrung von 
seinen Freunden und Schülern zum 70. Geburtstag gewidmet. (Supplement zu "Buddhist 
Yearly 1968"). Festschrift für Johannes Schubert. Part I. (mehr nicht erschienen). 
Herausgegeben von H. Mode, J. Mehlig u. a.; mit 1 Portrait und 19 Abb., 334 S. Buddhist 
Centre, Halle/Saale 1969.
Mit Beiträgen u. a. von Kristina Lange, Walter Simon und Manfred Taube zur tibetischen 
Religionsgeschichte, zur Lexikographie und zu einheimischen bibliographischen Werken; 
weitere Beiträge in englischer und russischer Sprache. Verzeichnis der Schriften des 
Jubilars.

[1625] Schubert, Johannes:
Asienwissenschaftliche Beiträge. Johannes Schubert in Memoriam. Herausgegeben von 
Eberhardt Richter und Manfred Taube. (Veröffentl. des Museums für Völkerkunde zu 
Leipzig. 32.). Mit 55 Abb. auf 44 Tafeln. 204 S. Akademie, Berlin 1978.
Sammelband zu Ehren des Tibetologen und Mongolisten Johannes Schubert, mit 
Bibliographie J. Schubert und mehreren tibetologischen Beiträgen, und zwar von Josef 
Kolmas, Kristina Lange, Georg F. Meier, Pavel Poucha, Eberhardt Richter und Dieter 
Mehnert sowie Manfred Taube, zu historischen, linguistischen, philologischen und 
folkloristischen Fragen.

[1626] Schubert, Johannes:
Siehe auch Ekai Kawaguchi, Leipzig 1936.

[1627] Schubert, Johannes (Text) und Schindler, Manfred (Fotos):
Roter Fluss und blaue Berge. Durch Dschungel und Urwald von Assam. Mit 83 teils 
ganzseitigen s/w Abb. auf 40 Tafeln und 22 Farb-Abb. auf 10 Tafeln. Karte im Vorsatz. 
101 S. VEB F. A. Brockhaus, Leipzig 1960.
J. Schubert, Oberbibliothekar an der Universitätsbibliothek Leipzig und Professor an der 
dortigen Universität, unternahm 1958/59 eine wissenschaftliche Expedition nach Assam, 
Sikkim und Bhutan. Dies ist sein Erlebnis- und Abenteuerbericht.

[1628] Schüttler, Günter:
Die letzten tibetischen Orakelpriester. Psychiatrisch-neurologische Aspekte. (Forschungen 
zur Ekstase. Monographien und Expeditionsberichte). Mit 22 zum Teil farb. Abb., 163 S. 
Franz Steiner, Wiesbaden 1971.
Der Autor, ein Psychiater, konnte 1970 mit Erlaubnis des Dalai Lama in Indien und in 
Kalimpong das tibet. Staatsorakel des Klosters Netschung explorieren und bei einer 
Zeremonie beobachten, sowie von zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten Informationen 
erhalten, die er als ein in psychischen Phänomenen geschulter Wissenschaftler deutet. Eine 
für diesen Bereich einzigartige Arbeit, die nicht durch einen trockenen Stil, sondern mit 
einer lebendigen und teilnehmenden Beschreibung imponiert. "Bei allen Versuchen und 
Möglichkeiten der Erklärung bleibt ein ungeklärter Rest im psycho-physischen Aspekt 
dieser außergewöhnlichen Erscheinung, der sich noch immer unserem Zugriff entzieht. 
Dieses Phänomen wird in absehbarer Zeit weiterer Erforschung nicht mehr zugänglich sein, 
da dieses Zeugnis einer an den Wurzeln des tibetischen Buddhismus liegenden 
Volksreligion in Kürze erlischt. Beachtlich ist die Bedeutung der ikonographisch 
festgelegten Gewänder. Was durch sie als magisches Medium repräsentiert wird, das wird 
nach dem Prinzip der wirksamen Form real gegenwärtig" (Siegbert Hummel, Tribus 21.).

[1629] Schütze, Hildegard:
Als Tourist nach Tibet: Reisebericht. Mit ca 90 Abb., Illustr., Karten und Plänen. 240 S. 
Eigenverlag, Berlin 1984.
Als Reiseführer verwertbar mit informativem Bericht der Autorin.

[1630] Schuh, Dieter:
Tibetische Handschriften und Blockdrucke sowie Tonbandaufnahmen tibetischer 
Erzählungen. Teil 5. (Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. XI, 5.). 
38 u. 338 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1973.
Die beschriebenen Schriften, größtenteils Blockdrucke, werden in Deutschland nicht im 
Original aufbewahrt, sondern es sind Mikrofilmkopien, die in den Jahren 1967 bis 1969 
vom Verfasser in Nordindien angefertigt wurden. Außer den schriftlichen Materialien 
enthalten die Kataloge auch die Beschreibung einer Kollektion von Tonbändern mit 
tibetischen folkloristischen Texten. In der generellen Einleitung wird die Arbeit mit 
Mikrofilm und Tonband unter den Tibetern, meist Flüchtlingen in Nordindien, und damit 
die abenteuerliche Entstehungsgeschichte dieser Sammlung beschrieben. Während einer 
zweieinhalbjährigen Reise wurden etwa 6 000 Titel mit einem Umfang von 350 000 Seiten 
verfilmt und 85 mündlich tradierte Erzählungen aufgenommen.— Der Teil 5 enthält u. a. 
die gesammelten Werke des bedeutenden osttibetischen Gelehrten Mi-pham (1846-1912) 
und Ausgaben des Vaidurya dkar-po. Ausführliches Register (aus einer Rezension von G. 
Kara, Budapest).

[1631] Schuh, Dieter:
Untersuchungen zur Geschichte der tibetischen Kalenderrechnung. (Verzeichnis der 
orientalischen Handschriften in Deutschland, Supplementband. 16.). 7 u. 164 u. 239 S. 
Franz Steiner, Wiesbaden 1973.
Es werden tabellarisch alle Daten der vier wichtigsten tibetischen Kalendersysteme unserer 
europäischen Zeitrechnung gegenübergestellt, und zwar vom 1. November 1027 bis zum 
17. Januar 1972. Ermöglicht wurde dies neben dem Einsatz einer Großrechneranlage vor 
allem auch durch persönliche Unterweisung in die Tradition der tibetische 
Kalenderrechnung durch den "Hofastrologen" des Dalai Lama in Dharamsala.

[1632] Schuh, Dieter:
Tibetische Handschriften und Blockdrucke. Gesammelte Werke des Kon-sprul Blos-gros 
mtha'-yas. Teil 6. (Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. XI, 6.). 78 
u. 350 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1976.
Der Teil 6 der tibetischen Handschriften und Blockdrucke ist den Werken des aus Osttibet 
stammenden lamaistischen Autors Kon-sprul Blo-gros mtha'-yas (1813-1899) gewidmet. 
Seine "Enzyklopädie" wurde von Lokesh Chandra (1970) herausgegeben. In der Einleitung 
erörtert D. Schuh den Lebenslauf des Kon-sprul aufgrund der autobiographischen Werke 
dieses markanten tibetischen Gelehrten. Die Titel und die wichtigsten Teile der Kolophone 
sind angeführt, übersetzt und ihre Angaben ausgewertet. Das Register gibt 
bibliographische Angaben, ein Namens- und Ortsverzeichnis, das Verzeichnis der Werktitel 
und das Verzeichnis der Randvermerke (frei nach einer Rezension von G. Kara, Budapest).

[1633] Schuh, Dieter:
Urkunden und Sendschreiben aus Zentraltibet, Ladakh und Zanskar. 1.Teil: Faksimiles. Mit 
einer ausführlichen Einleitung herausgegeben. (Monumenta Tibetica Historica, Abt. III: 
Diplomata et epistolae. Band 2.). Paginiert: 49 röm. gezählte Seiten mit 37 Abb., 324 
arabisch gez. Seiten, davon 267 mit Faksimiles. 2 Ergänzungsblätter mit Faksimiles. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1976.
"Der 2. Band der Diplomata et epistolae enthält die Faksimiles von 96 Dokumenten, die 
der Autor 1973 in Darjeeling und Dharamsala und 1975 in Ladakh und Zanskar teils 
erwerben, teils fotografieren konnte. Der größte geschlossene Posten stammt von der dem 
Kirchenadel angehörigen Familie des Sitzes 'Gro-mgon Bla-brang' des Saskya-
Fürstentums, deren letzter Hauptvertreter heute bei Darjeeling lebt. Inhaltlich handelt es 
sich meist um Privaturkunden, Klosterurkunden und Sendschreiben, sowie 
Beglaubigungsschreiben, vor allem kirchlicher Würdenträger" (aus einer Rezension von M. 
Taube, Leipzig). Der älteste Text stammt aus dem Jahr 1642.

[1634] Schuh, Dieter:
Erlasse und Sendschreiben mongolischer Herrscher für tibetische Geistliche. Ein Beitrag 
zur Kenntnis der Urkunden des tibetischen Mittelalters und ihrer Diplomatik. (Monumenta 
Tibetica Historica, Abtl. III: Diplomata et epistolae. Band 1.). Mit 10 Faksimile-Tafeln. 27 
u. 212 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1977.
Das Verdienst der Arbeit liegt darin, erstmals mit Hilfe der Erfahrungen und mit den 
Begriffen der europäischen Diplomatik die rechtliche Bedeutung, die Strukturelemente, die 
Form und die Formeln tibetischsprachiger Urkunden einer sorgfältigen Analyse unterzogen 
zu haben, wobei auch Briefe und Akten miteinbezogen wurden, sofern sie die formelhaften 
Elemente der Urkunden aufweisen. Daneben enthält die Arbeit auch umfangreiche 
Erörterungen zu anderen für die behandelte Thematik relevanten Problemen; erwähnt sei 
die Einleitung 'Entwicklung und Strukturen politischer Abhängigkeiten zwischen Tibet und 
der Mongolei im 13. Jahrhundert', die 'Analyse der Darstellung der Reise des Sa-skya 
Pandita in die Mongolei durch die lamaistische Historiographie' und die Ausführungen über 
die 'Entstehung des neuen mongolischen Geschichtsbildes' (frei nach einer Rezension von 
M. Taube).

[1635] Schuh, Dieter:
Grundlagen tibetischer Siegelkunde. Eine Untersuchung über tibetische Siegelaufschriften 
in 'Phags-pa-Schrift. (Monumenta Tibetica Historica, Abt. III: Diplomata et epistolae. 
Band 5.). 10 u. 389 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1981.
Die wesentliche Aufgabe dieses Buches ist die detaillierte Analyse von Siegeln von 40 
Dokumenten aus dem 13. bis 20. Jahrhundert, verbunden mit einem Studium der 
Schriftstücke selbst. Zu Beginn werden die Siegel der Dalai Lamas und hoher tibetischer 
Würdenträger beschrieben. In Verbindung mit der genauen Beschreibung und zeitlichen 
Zuordnung der Dokumente stellt dieser Band ein Novum und die Eröffnung eines neuen 
Forschungsgebietes innerhalb der Tibetologie dar (nach einer Rezension von Per Kvaerne., 
Oslo).

[1636] Schuh, Dieter:
Tibetische Handschriften und Blockdrucke. Teil 8. Sammlung Waddell der Staatsbibliothek 
Preussischer Kulturbesitz Berlin. (Verzeichnis der orientalischen Handschriften in 
Deutschland. XI. 8.). Mit 51 Tafeln, davon 10 farbig. 27 u. 394 S. Franz Steiner, 
Wiesbaden 1981.
Die Originaltexte, die von L.A. Waddell gesammelt wurden und in die Staatsbibliothek 
Preußischer Kulturbesitz gelangt sind, wurden von D. Schuh in 28 Kategoren gegliedert 
beschrieben. Von all diesen Werken, die einen Querschnitt aller Bereiche der tibetischen 
Literatur bieten, werden die offiziellen Urkunden, die vollständig ediert und übersetzt oder 
zusammengefaßt wurden, und die Texte zur Erzählungsliteratur in der Einleitung 
hervorgehoben. In der Erzählungssammlung Bka' gdams glegs bam findet sich eine 
tibetische Version des indischen Papageienbuches, siehe auch Silke Herrmann, Die 
tibetische Version, St. Augustin 1983. Da in dem Katalog, wie auch in den vorangehenden 
Teilen 5 und 6, die von D. Schuh verfaßt wurden, die meisten Kolophone übertragen sind, 
kann auch ein Benutzer, der nicht des Tibetischen kundig ist, einen guten Eindruck von 
den beschriebenen Literaturwerken gewinnen.

[1637] Schuh, Dieter:
Märchen, Sagen und Schwänke vom Dach der Welt. Tibetisches Erzählgut in Deutscher 
Fassung, Band 1. Erzählgut aus Zentral- und Osttibet, erzählt in der Sprache von Lhasa, 
gesammelt und ins Deutsche übertragen. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung, 
herausg. von D. Schuh. 1.)., 292 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1982.
Die von der Vereinigung für Geschichtswissenschaft Hochasiens (VGH) verlegte, von 
Dieter Schuh herausgegebene Reihe 'Beiträge zur tibetischen Erzählforschung' beginnt mit 
4 Bänden, von denen dieser 1. Band viele der 1967 von ihm selbst in Dharamsala auf 
Tonband aufgenommenen Geschichten enthält. Für die weiteren 3 Bände siehe Monika 
Kretschmar, Roland Bielmeier und Silke Herrmann sowie J. K. Phukhang und Peter 
Schwieger (alle 1982). Diese ersten 4 Bände der Reihe sind unter dem Obertitel "Märchen, 
Sagen und Schwänke vom Dach der Welt. Tibetisches Erzählgut in Deutscher Fassung" 
zusammengefaßt.

[1638] Schuh, Dieter:
Frühe Beziehungen zwischen dem ladakhischen Herrscherhaus und der südlichen 'Brug-pa-
Schule. (Archiv für Zentralasiatische Geschichtsforschung. 2.). Mit 10 s/w Abb. auf Tafeln, 
42 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1983.

[1639] Schuh, Dieter:
Historiographische Dokumente aus Zans-dkar. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert 
unter Mitarbeit von J. K. Phukhang. (Archiv für Zentralasiatische Geschichtsforschung. 
6.). Mit 21 s/w Abb. auf Tafeln. 77 S. und 21 Tafeln. VGH Wissenschaftsverlag, St. 
Augustin 1983.

[1640] Schuh, Dieter:
Zwei ch'ing-zeitliche tibeto-mongolische Dokumente. (Archiv für Zentralasiatische 
Geschichtsforschung. 4.). Mit 8 s/w Tafeln, 48 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 
1983.

[1641] Schuh, Dieter:
Politische Implikationen tibetischer Urkundenformeln. (Archiv für Zentralasiatische 
Geschichtsforschung. 9.). Mit 24 s/w Reproduktionen von Dokumenten auf Tafeln, 88 S. 
VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1985.

[1642] Schuh, Dieter:
Das Archiv des Klosters bKra-sis-bsam-gtan-glin von sKyid-gron. 1. Teil: Urkunden zur 
Klosterordnung, grundlegende Rechtsdokumente und demographisch bedeutsame 
Dokumente, Findbücher. (Monumenta Tibetica Historica, Abt. III: Diplomata et epistolae. 
Band 6.). 12 u. 213 S. Text, Faksimiles auf Tafeln bis Seite 464. 464 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, Bonn 1988.
Bericht über die Verfilmung von Urkunden anläßlich einer Reise im Jahr 1978 zusammen 
mit L. S. Dagyab durch verschiedene Tibetersiedlungen und Klöster in Indien und Nepal. 
Von besonderer Bedeutung die Verfilmung des Archivs des Klosters Tholing 
(Neugründung in Mundgod) und die Verfilmung des Archivs des Klosters bKra-sis-bsam-
gtan-glin mit nahezu 190 Urkunden, wodurch die Geschichte des Klosterwesens in Tibet in 
sozio-ökonomischer wie auch in rechtlicher Hinsicht näher untersucht werden konnte.

[1643] Schuh, Dieter und Dagyab, Loden Sherap:
Urkunden, Erlasse und Sendschreiben aus dem Besitz sikkimesischer Adelshäuser und des 
Klosters Phodang. Beschrieben, bearbeitet und ediert. (Monumenta  Tibetica  Historica, 
Abt. III: Diplomata et epistolae. Band 3.). Mit 4 Farbtafeln und mannigfachen Faksimiles. 
415 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1978.
Es wurden 54 Schriftstücke vom Autor 1977 fotografisch registriert: Herrscherurkunden 
zur Überantwortung von Ländereien und Privilegien, Erlasse, Ernennungsurkunden, 
Sendschreiben von Herrschern, private Sendschreiben, Klosterurkunden, Spendenaufrufe, 
Unkostenaufstellungen und Quittungen, Sonstiges.

[1644] Schuh, Dieter und Phukang, JK:
Urkunden und Sendschreiben aus Zentraltibet, Ladakh und Zanskar. 2. Teil: Edition der 
Texte. (Monumenta Tibetica Historica. Abteilung III: Diplomata et epistolae. Band 4.). 8 
Farbtafeln. 118 S. VGH Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1979.
In diesem Band 4 werden die bereits zuvor in Faksimile publizierten Dokumente (siehe 
Schuh, 1976) ediert.

[1645] Schulemann, Günther:
Die Geschichte der Dalailamas. (Religionswissenschaftliche Bibliothek. 3.). 1 Abb., 9 u. 
290 S. Carl Winter, Heidelberg 1911.
Überarbeitete und erweiterte Neuauflage bei VEB Otto Harrassowitz, Leipzig 1958, mit 1 
farb. Frontispiz und 47 s/w Abb., 519 S.— Während die erste Ausgabe ungeteilte 
Anerkennung fand, wurde die 47 Jahre später und auf den doppelten Umfang 
angewachsene zweite Ausgabe der "Geschichte der Dalai Lamas" von der Fachwelt 
teilweise kritisiert, speziell wegen der umfangreichen, dadurch unübersichtlichen und 
ungewerteten bibliographischen Fußnoten. Dennoch ist auch die zweite Auflage ein 
detailliertes Werk über die Geschichte Tibets, bis heute ohne eine vergleichbare 
deutschsprachige Publikation. Die ausführlichste Kritik, die als Ergänzung und Korrektur 
angesehen werden kann, wurde von L. Petech (T'oung Pao, 1958) verfaßt.

[1646] Schulemann, Günther:
Die Botschaft des Buddha vom Lotos des guten Gesetzes. 1 Karte, 196 S. Herder & Co, 
Freiburg/Br. 1937.
Versuch einer Gesamtdarstellung des Buddhismus, jedoch nicht aus dem Pali-Kanon 
heraus, sondern durch Aufarbeitung und Interpretation des Mahayana-Buddhismus. Kapitel 
9 gilt dem tibetischen Lamaismus. Mit Bibliographie und Einblick in die geistigen 
Beziehungen nach Indien wie nach China.

[1647] Schulemann, Werner:
Die Kunst Zentralasiens als Ausdrucksform religiösen Denkens. Mit 42 (3 farb.) Abb. auf 
40 Tafeln. (Arbeitsgemeinschaft f. Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. 
Geisteswissenschaften. 132.). 103 S. Westdeutscher Verlag, Köln und Opladen 1967.
Die Publikation enthält zusätzlich auf S. 105-135 die Arbeit: Walther Heissig, Tibet und 
die Mongolei als literarische Provinzen (siehe dort).

[1648] Schulemann, Werner:
Siehe auch 'Katalog', Köln 1974.

[1649] Schulte-Uffelage, Helmut:
Die geschichtlich-geographischen Hintergründe des indisch-chinesischen Grenzstreits in 
Ladakh und der North East Frontier Agency. (Mitteilungen des Instituts für Asienkunde 
Hamburg, 3.). 1 gefalt. Karte, 38 S. Institut für Asienkunde, Hamburg 1960.
Die Entwicklung dieser beiden großen Streitobjekte wird in den geschichtlichen 
Zusammenhang gestellt und anhand von Reiseberichten, demographischen und 
sozioökonomischen Fakten beschrieben. Im Anhang wird eine Übersetzung der 
Übereinkunft zwischen England, China und Tibet vom 3. Juli 1914 gegeben.

[1650] Schumann, Hans Wolfgang:
Buddhismus. Ein Leitfaden durch seine Lehren und Schulen. Mit 8 Tafeln, 164 S. 
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1973.
Eine frühere Form dieser gedrängten Übersicht über die Lehren und Schulen des 
Buddhismus war: H. W. Schumann: Buddhismus, Philosophie zur Erlösung. Die großen 
Denksysteme des Hinayana und des Mahayana. (Dalp-Taschenbücher. 365). 127 S.; 
Francke Verlag, Bern 1963.

[1651] Schumann, Hans Wolfgang:
Buddhismus. Stifter, Schulen und Systeme. Mit 9 ungezählten Fototafeln und 33 Abb. im 
Text. 238 S. Walter, Olten/Freiburg/Brsg. 1976.
Vierte Auflage 1985.— Dem Buch geht es um eine religionswissenschaftlich exakte 
Darstellung. Die Aufmerksamkeit gilt dem Lehrgebäude, wobei alle tragenden 
buddhistischen Ideen, aber auch ihre Weiterentwicklung und Systematisierung, beschrieben 
werden, die sich nach dem Tode des Buddha entwickelt haben (nach dem Klappentext). 
Der Band ist eine erweiterte und stark überarbeitete Fassung der Darstellung in H. W. 
Schumann, Buddhismus: Ein Leitfaden durch seine Lehren und Schulen. Darmstadt 1973.

[1652] Schumann, Hans Wolfgang:
Buddhistische Bilderwelt. Ein ikonographisches Handbuch des Mahayana- und 
Tantrayana-Buddhismus. 420 s/w Abb. als Strichzeichungen (Blockdrucke) im Text. 382 
S. Eugen Diederichs, Köln 1986.
"Hier wird erstmals das gesamte Pantheon des nördlichen Buddhismus dargestellt, so wie 
es in Nordindien, in Nepal, Bhutan, Tibet und der Mongolei zu Hause ist. Als Handbuch 
und Nachschlagewerk wird die 'Buddhistische Bilderwelt' jedem an Kunst- und 
Religionsgeschichte Interessierten sowie Reisenden gute Dienste tun. Das Werk hilft, die 
verwirrende Fülle von Buddhas, Bodhisattvas, Heiligen und historischen Gestalten zu 
identifizieren — und sie in ihren religiösen Zusammenhängen zu verstehen" (aus dem 
Verlagstext).

[1653] Schumann, Hans Wolfgang:
Mahayana-Buddhismus. Die zweite Drehung des Dharma-Rades. Mit 48 s/w Abb., 215 S. 
Eugen Diederichs, München 1990.
Das Buch umreißt die Grundphilosophie des Mahayana, die Lehre von den Transzendenten 
Buddhas und den Bodhisattva-Weg und zeigt, wie diese Elemente sich aus dem 
ursprünglichen Hinayana ableiten. Neben den Basislehren der großen Sutras behandelt es 
die Lehr-Interpretationen der berühmten buddhistischen Philosophen Nagarjuna und 
Vasubandhu (nach dem Klappentext).

[1654] Schumann, Hans Wolfgang:
Siehe auch Lama Anagarika Govinda, Haldenwang 1978.

[1655] Schwabe, J J:
Allgemeine Historie der Reisen zu Wasser und Lande; oder Sammlung aller 
Reisebeschreibungen, welche bis itzo in verschiedenen Sprachen von allen Völkern 
herausgegeben wurden. Durch eine Gesellschaft gelehrter Männer im Englischen 
zusammengetragen und aus demselben (und dem Französischen) ins Deutsche übersetzet 
(von J. J. Schwabe u. a.). 20 Bände. Arkstee und Merkus, 1750.
Wichtig für Tibet sind die Bände VI und VII: In Band VI (S. 555 bis 608) und mit 
Fortsetzung in Band VII (S. 1 bis 352) Johann Baptiste Regis: "Beschreibung von Korea, 
der westlichen Tartarey und Tibet". Mit 5 Kupfern zu Tibet und mit ausführlichem 
Register.— Die Beschreibung basiert vornehmlich auf den Berichten von Desideri, 
Grueber, Tavernier. Andrade wird nicht erwähnt. Ähnlichkeit von Christentum und 
Lamaismus wird betont. In Band VII (S. 353 bis 728 
[Schluß]) folgt der Beitrag (ohne Autorennennung): "Reisen durch die Tartarey, Tibet und 
Bucherey nach und von China". Dieser Bericht verwendet die Informationen von Carpini, 
von Rubruk, B. Goes, Grueber, Gerbillon, Desideri und Horazio della Penna. Deren 
Berichte werden in Auszügen wiedergegeben, interpretiert und auch relativiert. 
Gelegentlich werden die letztgenannten Autoren in Bibliographien auch mit diesen hier 
verwerteten Angaben als eigenständige Publikation gelistet.

[1656] Schwager, Edi und Treichler, Robert:
Nepal selbst entdecken. (Selbst entdecken. 3.). Mit Skizzen und s/w Fotos. 222 S. 
Regenbogen, Zürich 1982.
Revidierte Neuauflage 1987 und 1988.

[1657] Schweiger-Lerchenfeld, A., Freiherr von:
Tibet. (Österreichische Monatsschrift für den Orient. 30., pp. 61-64). 4 S. Handels-
Museum, Wien 1904.
Ein vernichtendes Urteil fällt der Autor über die tibetische Kultur, Religion und die 
Mentalität der Tibeter, andererseits verteitigt und rechtfertigt er die britische 'Expedition' 
Younghusbands nach Lhasa. Selten wird in einem Artikel über Tibet so einseitig geurteilt: 
"Alles Leben ist in dieser eisigen Region wie in einem schwimmenden Zustande, der 
Gespensterspuk durchfließt alles Irdische und Überirdische, das ganze Land ist ein Reich 
der Gespenster und Unholde. Jedem Hirten sitzt der 'schwarze Teufel' Tharba im Nacken, 
jeder Nonne, die vor Versuchungen nicht gefeit ist, die böse Yakshini. Kein Wunder also, 
daß der Buddhismus, der sich wie ein erwärmender Hauch auf die tibetischen Eiswässer 
herabgesenkt hatte, bald in das wüsteste heidnische Zauberland zurückschaut.".— Dabei ist 
der Autor hochgelehrt und erläutert umfangreich die Religionsgeschichte und den Inhalt 
von Kanjur und Tanjur — aber eben aus einer extrem negativen Sichtweise, wenn er 
abschließend resümiert: "Das ist die geistige Welt, in welcher der Lamaismus sich zu 
seinem jetzigen läppischen Wunderglauben, seiner auf frommen und unfrommen Lügen und 
scholastischem Hokuspokus aufgebauten theatralischen Macht entwickelt hat".

[1658] Schweinfurth, Ulrich:
Die horizontale und vertikale Verbreitung der Vegetation im Himalaya. (Bonner 
Geographische Abhandlungen. 20.). Mit 1 farb. mehrfach gefalt. Vegetationskarte in 2 
Teilen 
[lose im Anhang]. 373 S. In Kommission Ferdinand Dümmler, Bonn 1957.
Getragen von einer tiefen Verehrung für die Natur und einer Liebe zur Pflanzenwelt, 
speziell der Wunderwelt des Himalaya, bringt der Autor eine bis ins Detail wissenschaftlich 
fundierte Analyse über die Vegetation im Himalaya. In 12 Kapiteln werden die einzelnen 
Regionen des Himalaya von Ost nach West beschrieben, zusätzlich findet sich im Anhang 
eine einmalige Spezialbibliographie mit über 1 000 Literaturzitaten.

[1659] Schweizer Tibethilfe:
Die Leiden eines Volkes. Die Tragödie Tibets und der tibetischen Flüchtlinge. Mit einem 
Vorwort von Heinrich Harrer. Beiträge von B. C. Olschak, Emil und Ernst Wiederkehr, 
Lama A. Govinda, H. E. Richardson u. a. Herausgegeben von der Schweizer Tibethilfe 
Solothurn. Mit 118 Abb. auf Tafeln und 4 Karten. 284 S. Veritas, Solothurn 1961.
Dritte verbesserte und ergänzte Auflage, mit 127 Abb. und 2 Karten. (Ohne Jahr).— 
Dieses Buch wurde in den späteren Auflagen gemeinsam von der Schweizer Tibethilfe in 
Solothurn und der Deutschen Tibethilfe in Wahlwies herausgegeben. In den Kapiteln 'Tibet 
als Zentrum buddhistischer Kultur' (Olschak), 'Buddhistische Religion und Frömmigkeit 
der Tibeter' (u. a. Govinda), sowie 'Tibet unter dem Kommunismus' und 'Flüchtlingsnot, 
Flüchtlingshilfe und Flüchtlingskinder' wird ein geschichtlich bedeutsamer Abriß gegeben, 
dessen ganze Tragik leider auch 30 Jahre nach dem Erscheinen des Buches weiter 
hochaktuell ist.

[1660] Schweizer Tibethilfe:
Siehe auch Emil Wiederkehr, Solothurn 1959; Ernst Wiederkehr, Luzern 1970.

[1661] Schweizer Tibethilfe und Deutsche Tibethilfe:
Religion und Kunst im alten Tibet. Mit einem Geleitwort des Dalai Lama und einem 
Einführungskapitel von Gebhard Frei. Herausgegeben von der Schweizer Tibethilfe und 
der Deutschen Tibethilfe. Mit 24 farb. und 8 s/w Abb., 108 S. Ars Tibetana, Zürich 1962.
Eine schöne Auswahl von Kunstwerken aus der Stockholmer Sven Hedin Sammlung und 
aus Schweizer Privatsammlungen.

[1662] Schwieger, Peter:
Ein tibetisches Wunschgebet um Wiedergeburt in der Sukhavati. (Beiträge zur 
Zentralasienforschung. Band 1). 213 S., davon 29 S. Faksimiles. VGH 
Wissenschaftsverlag, St. Augustin 1978.
Dieser Text wurde im 17. Jh. von Karma Chags-med, alias Ragasya, verfaßt. Der kurze 
tibetische Text wird von Schwieger ausführlich analysiert und diskutiert, er ermöglicht 
einen guten Zugang zur Verehrung des im gesamten Mahayana Buddhismus sehr 
populären Buddha Amitabha und zum Weg, der zur Wiedergeburt in seiner Sphäre 
Sukhavati führt.

[1663] Schwieger, Peter:
Tibetische Handschriften und Blockdrucke. Teil 9. Die Werksammlungen Kun-tu bzan-po'i 
dgons-pa zan-thal, Ka-dag ran- byun ran-sar und mKha'-'gro gsan-ba ye-ses-kyi rgyud. 
(Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland. XI, 9.). 84 u. 291 S. Franz 
Steiner, Wiesbaden/Stuttgart 1985.
Die hier vorgestellten Textzyklen wurden von D. Schuh 1968/69 in Darjeeling auf 
Mikrofilm aufgenommen. Sie entstammen der gTer-ma-Tradition der rNin-ma-pa.

[1664] Schwieger, Peter:
Tibetisches Erzählgut aus Brag-g.yab. Texte mit Übersetzungen, grammatischem Abriß 
und Glossar. (Beiträge zur tibetischen Erzählforschung. 10.). 175 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, Bonn 1989.
Während dreier Aufenthalte in den tibetischen Flüchtlingslagern von Bylakuppe im 
südindischen Bundesstaat Karnataka und von Tashi Palkhyel nahe der nepalesischen Stadt 
Pokhara wurden diese Erzählungen aus der osttibetischen Region Brag-g.yab 1979 bis 
1981 auf Tonband aufgenommen. Die Arbeit geht ausführlich auf den Dialekt von Brag-
g.yab, Fragen zur Syntax, Semantik und Grammatik ein und bringt in Übersetzung 8 
Erzählungen, die von einem 40jährigen Tibeter, der als guter Sprecher des Dialektes 
bekannt war, berichtet wurden.

[1665] Schwieger, Peter:
Tibetische Handschriften und Blockdrucke. Teil 10. Die mTshur-phu-Ausgabe der 
Sammlung Rin-chen gter-mdzod chen-mo, Bände 1 bis 4. (Verzeichnis der orientalischen 
Handschriften in Deutschland. XI, 10.). 39 u. 327 S. Franz Steiner, Wiesbaden/Stuttgart 
1990.
Die hier vorgestellten Textzyklen wurden von D. Schuh 1968/69 in Darjeeling auf 
Mikrofilm aufgenommen. Sie entstammen der gTer-ma-Tradition der rNin-ma-pa.

[1666] Schwieger, Peter und Dagyab, Loden Sherap:
Die ersten dGe-lugs-pa-Hierarchen von Brag-g.yab (1572-1692). (Monumenta Tibetica 
Historica. Abt. II: Vitae. Band 2.). Mit 159 Faksimile-Tafeln. 285 S. VGH 
Wissenschaftsverlag, Bonn 1989.
Nach den in Faksimile beigelegten Quellen werden die Biographien der ersten drei von den 
bisher insgesamt neun inkarnierten geistlichen und weltlichen Herrschern des osttibetischen 
Kirchenfürstentums Bra-g.yab (Dagyab) vorgestellt.

[1667] Scurla, Herbert:
Entdeckungen auf vier Kontinenten. Georg Forster. Alexander von Humboldt. Ludwig 
Leichhardt. Hermann Schlagintweit. Heinrich Barth. Berichte deutscher 
Forschungsreisender. Ausgewählt und eingeleitet von Herbert Scurla. 638 S. Verlag der 
Nation, Berlin/Ost 1963.
Biographie von Hermann von Schlagintweit, sowie längerer Auszug aus seinen Werken, 
Sikkim betreffend.

[1668] Sedlácek, Kamil:
Das Gemein-Sino-Tibetische. (Abhandlungen für die Kunde des Morgenlandes. 39., 2.). 91 
S. Franz Steiner, Wiesbaden 1970.
Sprachwissenschaftliche Arbeit über die Lautstruktur zusammengesetzter Anlaute und ihre 
gegenseitige Beziehung zu den verwandten Lexemen anderer sino-tibetischer Sprachen.

[1669] Seeland, Klaus:
Ein nicht zu entwickelndes Tal. Traditionelle Bambustechnologie und Subsistenzwirtschaft 
in Ost-Nepal. Mit 20 s/w Abb., einigen Kartenskizzen und Tabellen. (Konkrete Fremde. 
Interkulturell vergleichende Studien der Arbeitsgruppe Entwicklungsländer an der 
Universität Konstanz. 1.). 168 S. Rüegger, Diessenhofen/Schweiz 1980.
(Zugleich Dissertation, Universität Konstanz, vom 12. 12. 1980).— Der Autor zeigt den 
Wert angestammter Technologien in der Dritten Welt auf, als Hilfe zu einer Strategie einer 
eigenständigen wirtschaftlichen Entwicklung in Nepal. Bei seiner 
entwicklungssoziologischen Analyse traditioneller Technologien geht er auch auf die 
ökonomische Bedeutung von nicht-ökonomischen Phänomenen und auf die materielle 
Kultur der Lohorong-Rai ein.

[1670] Seeland, Klaus:
Ökologische Problemlösungen in traditionellen Kulturen. Ableitung und Deutung 
autochthoner Potentiale anhand eines Fallbeispiels aus der östlichen Himalayaregion. 
(IIUG 
[Internationales Institut für Umwelt und Gesellschaft] pre 85-9). 27 S. 
Wissenschaftszentrum, Berlin 1985.
Am Beispiel der Rai, eines Stammes in Nordost-Nepal (Zeitraum 1975 bis 1984), wird 
untersucht, welche ökologischen Probleme heute in traditionellen Kulturen auftreten 
können. Behandelt werden das 'ökologische Bewußtsein' der Rai und Probleme 
anthropologischer Forschung, und zwar am Beispiel der Subsistenzwirtschaft mit Hilfe von 
Brandrodungs-Bau und intensivem Terrassenanbau. Bei den Rai überschneiden sich 
Animismus, Hinduismus und Buddhismus: diese Kulturen werden in Beziehung gesetzt zur 
Naturphilosophie von E. Haeckel, dem Begründer des Ökologie-Gedankens.

[1671] Seelinger, Eberhard:
Rote Fahnen über Tibet. Mit 15 Abb., 62 S. Pan-Texte,  1984.

[1672] Seemann, Heinrich:
Nepal. Tatsachen, Informationen, Reiseführer. Mit einigen Abb. u. Karten. 48 S. Dt. 
Fraternitas, Düsseldorf 1969.
Erweiterte Neuauflagen 1971; 1975; 1979 (jetzt bei Verlag 'Hauser-Exkursionen').

[1673] Seemann, Heinrich:
Nepal 2029: gestern noch verbotenes Land. Als Bildband gestaltet unter Mitwirkung von 
Hilmar Pabel. Mit 45 farb. und 41 s/w Abb., 1 Karte. Stadtplan Kathmandu im Vor- und 
Nachsatz. Zwei mehrfach gefalt. lose beigelegte Pläne von Kathmandu. 196 S. Bandell, 
Stuttgart 1973.
Zweite überarbeitete und erweiterte Auflage ("Nepal 2033"), 1978.— Der Autor arbeitete 
als Diplomat von 1967 bis 1971 in Nepal. Das Buch bietet gutes Bildmaterial, Reise- und 
Erlebnisberichte, aber auch geschichtlichen Hintergrund.

[1674] Seidenstücker, Karl und Bohn, W:
Siehe William Woodville Rockhill, München-Neubiberg 1913/14.

[1675] Semadeni, Senta:
Tibeter Teppiche. Kleiner Führer durch die Ausstellung in der städtischen Kunstkammer 
"Zum Strauhof", Zürich, vom 18. Mai bis 10. Juni 1966., Zürich 1966.

[1676] Sen, Devdan und Mackenzie, Simon PM:
Himalaya. Die Klöster der Lama. Mit zahlreichen, meist farbigen Fotographien von Hitoshi 
Tamura. Aus dem Italienischen übersetzt von T. Münster. (Die Welt der Religionen. 12.). 
138 S. Herder, Freiburg/Br. 1983.
(L'Universo dello Spirito Himalaya. I monasteri dei Lama. Arnoldo Mondadori, Milano 
1982).— Ein reiner Bildband.

[1677] Senanayake, Ratne Deshapriya:
Tibet. Beispiel der friedliebenden Politik der Volksrepublik China. 53 S. Verlag 
kommunistische Texte, Münster 1972/73.

[1678] Senft, Hilde, Senft, Willi, und Frischenschlager, Günther:
Indiens Bergwelt. Trekking, Bergvölker und Flora im Indischen Himalaya. 24 
Farbbildseiten mit über 40 Abb., zahlreiche Abb. und Skizzen im Text. 254 S. Leopold 
Stocker, Graz 1988.
Beschreibung weniger bekannter und bereister Gegenden, so der Berge Kashmirs, der 
Gebiete von Kulu und Chamba, der Bauernrepublik Malana, aber auch die Pilgerrouten 
zum Berg Kailash und zu den Gangesquellen. Gutes Gesamtbild der Bergwelt des 
"Indischen Himalaya".

[1679] Senft, Willi:
Tibets Götter leben. Unvergängliches und Unbekanntes vom Dach der Welt nach der 
Kulturrevolution. 24 Farbbildseiten mit 64 Fotos, 8 s/w Bildseiten, zahlreiche Abb. im 
Text. 247 S. Leopold Stocker, Graz/Stuttgart 1983.
Menschen, Flora, Fauna, Mystik, medizinische Lehre, Besuch beim Dalai Lama, Amdo und 
Kham, über all das informiert der Autor aufgrund eigener Erlebnisse, die er auf drei Reisen 
durch Zentraltibet, vorwiegend aber die nördlichen und östlichen Landesteile, gesammelt 
hat. Er entwirft dabei auch einleitend ein grobes Gesamtbild der tibetischen Geschichte und 
Religion.

[1680] Senft, Willi und Katschner, Bert:
Bergwandern in Nepal. Wege — Menschen — Götter. 32 Farb- und 20 s/w Abb., mehrere 
Kartenskizzen. 208 S. Leopold Stocker, Graz 1975.
Zweite Auflage (1976).— Der Informationsteil bringt die verschiedenen Wanderrouten 
sowie Geologie, Pflanzen- und Tierwelt, ferner viel Wissenswertes über die Kulturschätze.

[1681] Senft, Willi und Katschner, Bert:
Bhutan, Ladakh, Sikkim. Bergwandern im tibetischen Kulturkreis. 32 Farbbildseiten mit 87 
Abb., 20 s/w Bildseiten mit 26 Abb., farbiges doppelseitiges Frontispiz, 2 Kartenskizzen, 
224 S. Leopold Stocker, Graz/Stuttgart 1979.
Als allgemeine Einleitung erscheint ein Kapitel über die tibetische Form des Buddhismus. 
Dieses erste Kapitel ist aber ein etwas merkwürdiges Gemisch aus Darstellungen zur 
tibetischen Geschichte, aus buddhistischer Lehre, politischen Vorhersagen, Gedanken über 
Telepathie, Levitation usf. Es werden dann in einzelnen Kapiteln Bhutan, Sikkim und 
Ladakh beschrieben, jeweils mit Informationen von touristischem Interesse, gefolgt von 
einer Beschreibung des Gebietes nach historisch/geographisch/alpinen Gesichtspunkten. 
Etwas störend wirkt der ungezügelte Enthusiasmus für den Gedanken, man müßte den 
Himalaya mit Touristenscharen füllen - ein verheerender Gedanke, dessen logische Folge 
eine Ausdehnung jener nicht nur kulturellen Verwüstung wäre, die schon jetzt in gewissen 
Gebieten kleinen Gruppen von Touristen gelungen ist (frei nach einer Rezension von Jan 
Andersson, Tibet-Forum).

[1682] Serkong Rinpoche:
Bodhicitta. Das Entwickeln von Liebe und Mitgefühl für alle Wesen. (Reihe Vorträge. 16). 
Übersetzung der Vorträge ins Englische von Alexander Berzin, mündliche Übersetzung ins 
Deutsche von Sylvia Wetzel. Mit Frontispiz. 42 S. Aryatara Institut, Arnstorf 1984.
(Original bei Wisdom Public., London 1982).— Abschrift von Vorträgen, die S. E. 
Serkong Rinpoche im November 1982 im Aryatara Institut gehalten hat: Über die 
Entwicklung einer altruistischen Einstellung eines Bodhisattva, zum Wohle aller 
Lebewesen die Buddhaschaft anzustreben.

[1683] Seufert, Karl Rolf:
Ihr Ritt nach Lhasa. Die abenteuerliche Reise von Evariste Huc und Joseph Gabet ins 
geheimnisvolle Land Tibet. (Arena Jugendbuch. 18). Mit einigen Abb., 142 S. Arena, 
Würzburg 1972.
Recht ansprechende Nacherzählung des Tibetabenteuers der beiden Missionare in den 
Jahren 1844 bis 1846. Für Einzelheiten und deutsche Originalausgabe siehe Huc und 
Gabet, Leipzig 1855.

[1684] Seufert, Karl Rolf:
Vorstoß zum Reich der Mitte. Gefährliche Expedition zu den Schatzkammern von 
Tunhuang. Illustriert, mit 1 Karte, 156 S. Arena, Würzburg 1975.
Die Grotten der 'Tausend Buddhas' sind das Ziel der 1906 in Kashmir gestarteten 
Winterexpedition Marc Aurel Steins durch die Lopnorsteppe, die ihn im März 1907 nach 
Tunhuang führte. Diese berühmte Expedition wird hier spannend geschildert und auch der 
Charakter von Sir Marc Aurel Stein zu neuem Leben erweckt.

[1685] Shackley, Myra:
Und sie leben doch. Bigfoot, Almas, Yeti und andere geheimnisvolle Wildmenschen. Aus 
dem Englischen übersetzt von Dr. Siegfried Schmitz. Mit zahlreichen s/w Abb. und 
Kartenskizzen im Text. 229 S. Harnack, München 1983.
(Wildmen. Thames and Hudson, London 1983).— Die englische Anthropologin und 
Prähistorikerin schreibt abwägend und distanziert ein kritisches Buch, in dem sie sorgfältig 
die weltweiten Zeugnisse, erstmals auch aus Rußland und China, über die ganze Vielfalt 
der im Titel angesprochenen Wildmenschen aufarbeitet. Die Berichte über den Yeti sowohl 
auf der südlichen Seite des Himalaya wie auf der tibetischen Seite sind vom frühen 19. 
Jahrhundert bis in die Gegenwart zusammengestellt und kritisch gewürdigt.

[1686] Shamar Rinpoche:
Die drei Yanas. Aus dem Englischen übersetzt von Karl und Meike Brunnhölzl. Mit 7 s/w 
Abb., 77 S. Joy, Isny 1989.
Shamar Rinpoche ist einer der vier höchsten Linienhalter der Kagyüpa-Schule des 
tibetischen Buddhismus. 1987 gab er diese traditionellen Belehrungen über die drei Yanas, 
die 'drei Fahrzeuge', und zwar im Kamalashila-Institut in Wachendorf.

[1687] Shamar Rinpoche:
Übertragung des Buddhismus im Westen. Hrsg. vom Kamalashila Institut Schloß 
Wachendorf. 52 S. Kamalashila Institut, Mechernich (1991).
Über Zeit und Anlaß dieser Schrift ist im Impressum nichts vermerkt, dem Inhalt nach ist 
es die Niederschrift eines Vortrages von Shamar Rinpoche: In selten prägnanter und 
eindrucksvoller Weise erläutert Rinpoche die enorme Bedeutung des richtigen Lehrers 'auf 
dem Weg zur Erleuchtung', die harte Arbeit, die damit verbunden ist, die Gefahr unseriöser 
Lehrer, aber auch die Schwierigkeit für Menschen des Westens mit ihren zeitraubenden 
beruflichen und familiären Verpflichtungen, sich intensiv der Theorie und Praxis der 
Mediation zu widmen. Rinpoche sucht nach Lösungen, diesen Weg des tibetischen 
Buddhismus dennoch westlichen Menschen zugänglich zu machen: Doch macht er 
unmißverständlich deutlich, daß ohne intellektuelle Arbeit, viel Studium, viel Zeit und ohne 
einen erfahrenen Lehrer es keinen Fortschritt auf dem Weg zum Ziel geben wird.

[1688] Shaw, Robert Barkley:
Reise nach der Hohen Tartarei, Yârkand und Kâshghar und Rückreise über den 
Karakorum-Pass. Aus dem Englischen übersetzt von J. C. A. Martin. (Bibliothek 
geographischer Reisen und Entdeckungen älterer und neuerer Zeit. 9.). Mit 2 gefalt. 
lithogr. Karten, 7 (davon 4 farb.) Holzstichtafeln und 7 Textholzstichen. 420 S. 
Costenoble, Jena 1872.
(Visit to High Tartary, Yârkand and Kâshgar (formerly Chinese Tartary), and Return 
Journey over the Karakorum Pass. John Murray, London 1871).— Zweite deutsche 
Auflage 1876. Robert Shaw war seit dem Jahr 1871 in Leh/Ladakh als British Joint 
Commissioner stationiert und starb dort 1879. Seine große Reise, die in diesem Buch sehr 
lebendig und mit interessanten Abbildungen geschildert wird, unternahm er in den Jahren 
1868/69, mit Endpunkt Leh und Ausreise (mit Hindernissen) über Kashmir. Für diese 
Expedition erhielt Shaw die 'Goldene Medaille' der Geographischen Gesellschaft London.

[1689] Shimin, Geng:
Siehe Geng, Shimin (und Hans-Joachim Klimkeit), Wiesbaden 1988.

[1690] Shirakawa, Yoshikazu:
Himalaya. Mit Vorworten von Arnold Toynbee und Edmund Hillary. Einführung von 
Ardito Desio. Aus dem Italienischen übersetzt von Manfred Pichler. (Texte von 
Mondadori Shogakukan). Mit 49 ganz- oder doppelseitigen Farbbildern. 128 S. 
Süddeutscher Verlag, München 1977.
Bombastisch — doch irgenwie leblos, zu vordergründig trotz des erklärten Wunsches, 
'hinter die Dinge' zu schauen.

[1691] Siao, Eva und Hauser, Harald:
Tibet. Mit einem Geleitwort des Dalai Lama. Mit zahlreichen, teils farb. Abb. auf Tafeln. 
Karte im vorderen und hinteren Einband. 164 S. VEB F. A. Brockhaus, Leipzig (1957).
Reisebericht einer 'Expedition' vom Sommer/Herbst 1956, die die beiden Autoren 
gemeinsam durchführten. Die Bilder stammen von Eva Siao.

[1692] Siao, Eva und Hauser, Harold:
Sterne über Tibet. Mit 83 Abb. auf Tafeln und 1 Karte. Text 108 S. VEB F. A. Brockhaus, 
Leipzig 1961.
Bericht über eine Reise, die Eva Siao 1959 alleine durch Tibet unternahm.

[1693] Siber, Max:
Der Tibethund. Mit s/w 40 Abb. im Text. 48 S. Druck Paul Gerin, Wien., Winterthur 
1897.
Der Autor hat im Himalaya vor Ort den Tibethund studiert und als Forstmeister zahlreiche 
Vergleiche zwischen dem Bernhardiner und der 'Tibetischen Dogge' gezogen, die seinen 
Ausführungen zufolge gleiche Stammeltern besitzen. Das Werk enthält auch eine 
hervorragende Bibliographie der älteren Literatur zu diesem Thema.

[1694] Sieroszewski, Waclaw:
Dalai Lama. Roman. Mit einem Nachwort von J. M. Schubert. 399 S. Hesse und Becker, 
Leipzig 1928.
Ein polnisches Geschwisterpaar aus Sibirien, verfolgt von Bolschewiken und Chinesen, 
wird von Mongolen aufgenommen, die Anfang des Jahrhunderts von Russen und Chinesen 
bedrängt wurden. Als "weiße Göttin" soll das Mädchen die Mongolen bei ihrem 
Freiheitskampf unterstützen, wird deshalb von dem zaristischen General Ungern-Sternberg 
entführt und in einem lamaistischen Kloster gefangen gehalten. Mit dem titelgebenden 
'Dalai Lama', der nur einmal auftritt, ist entweder der 13. Dalai Lama gemeint, der zu 
Beginn des Jahrhunderts vor den Engländern aus Lhasa nach Urga in die Mongolei 
geflohen war, oder der oberste geistliche Würdenträger der Mongolen, der damals an der 
Spitze der unabhängigen Äußeren Mongolei stand (Barbara Schäuffelen).

[1695] Silbernagl, Isidor:
Der Buddhismus nach seiner Entstehung, Fortbildung und Verbreitung. Eine 
kulturhistorische Studie. 196 S. E. Stahl sen., München 1891.
Zweite Auflage bei J. J. Leutner, München 1903. Sowohl im Kapitel 'Der Buddhismus in 
Nepal', wie vor allem auch in 'Der Buddhismus in Tibet' (a: Seine Geschichte, b: 
Verfassung und Bestand), werden namhafte Autoren wie I. J. Schmidt, Pallas, Giorgi, 
Koeppen und Ganzenmüller zitiert und der Kenntnisstand der Jahrhundertwende in einer 
gut lesbaren Übersicht aufgearbeitet.

[1696] Simon, Walter:
Tibetisch-chinesische Wortgleichungen. Ein Versuch. (Mitteilungen des Seminars für 
Orientalische Sprachen. 32., Abtl. 1., 1929). 72 S. Walter de Gruyter & Co., 
Berlin/Leipzig 1930.
Diese Arbeit versucht aus der Gegenüberstellung von chinesischen und tibetischen 
Wörtern, die vergleichbare Lautgestalt aufweisen, Argumente zu gewinnen, um die 
Verwandtschaft der Sprachen des sino-tibetischen Bereichs zu stützen. Die drei 
wesentlichsten Teile behandeln den Auslaut (338 Beispiele), den Anlaut und den 
Vokalismus.

[1697] Simonsson, Nils:
Indo-tibetische Studien. Die Methoden der tibetischen Übersetzer, untersucht im Hinblick 
auf die Bedeutung ihrer Übersetzungen für die Sanskritphilologie. Band 1. (mehr nicht 
erschienen). 2 Faksimile-Abb., 291 S. Almqvist & Wiksells Boktryckeri, Uppsala 1957.
Die Buchausgabe dieser Uppsalienser Dissertation enthält in ihren ersten beiden 
Hauptteilen detaillierte Untersuchungen von kurzen Textstücken, meistens Versen, von 
denen mehrere tibetische Übersetzungen aus verschiedenen Zeiten erhalten sind. Der dritte 
Hauptteil geht der Frage der Datierung der "großen Revision" der tibetischen 
Übersetzungen, die zu Anfang des 9. Jhs. stattgefunden haben soll, nach. Im 
abschließenden Hauptteil wird eine Untersuchung des lexikalischen Werkes Sgra sbyor 
bam po gnis pa gegeben.

[1698] Singh, Madanjeet:
Himalayische Kunst. Wandgemälde und Bildhauerwerke in Ladakh, Lahoul und Spiti, den 
Siwalik-Bergketten, Nepal, Sikkim und Bhutan (UNESCO Kunstbücher). Mit 140 teils 
farbigen Abb. Aus dem Englischen übersetzt von William Hubert McDonald. 295 S. 
UNESCO, Genf 1968.
(Himalayan Art. Wall-painting and sculpture in Ladakh, Lahoul and Spiti, the Siwalik 
ranges, Nepal, Sikkim and Bhutan. (UNESCO Art Book). Macmillan, London sowie New 
York Graphic Society, Greenwich, Conn., 1968). Die deutsche Ausgabe liegt nur als 
Folioband vor, während die englische Ausgabe auch als größere TB-Ausgabe (London 
1971) existiert. Leider oft ungenau und dadurch mißverständlich übersetzt, dennoch ein 
Bild- und Textband von hervorragender Qualität, zumal auch eher abgelegene und 
touristisch noch nicht oder kaum erschlossene Kulturlandschaften mitberücksichtigt 
werden. Der Autor, Mitarbeiter im Indischen Außenministeriums, Fachmann auf dem 
Gebiet der Kunstgeschichte, zugleich Maler und Fotograf, hat sein Material auf über 35 
Expeditionen zusammengetragen (dabei wurden auch über 7000 Manuskripte fotografiert). 
Er bietet einen tiefen Einblick in die Kunstwerke (Architektur, Plastik, Malerei und 
Zeichnung) der Himalaya-Gebiete von Lhadak im Westen bis einschließlich Bhutan im 
Osten.

[1699] Sís, Vladimír und Vanis, Josef:
Der Weg nach Lhasa. Bilder aus Tibet. Mit farbigem Frontispiz, 64 farb. Abb. auf Tafeln, 
160 s/w Kupfer-Tiefdruckabb. Deutsch von M. Vanícková. Text 55 S. Artia, Prag 1956.
Das Werk erschien auch in einer Lizenzausgabe des Deutschen Buchclubs, o.J.— Die 
jungen tschechoslowakischen Autoren waren Mitglieder einer Filmexpedition 1953-1955 
von Sinkiang nach Lhasa. Viele der vorzüglichen Fotos sind heute bereits historische 
Dokumente, ausdrucksstark und von innerer Anteilnahme am tibetischen Volk und seiner 
Kultur inspiriert. Sie erlebten das Einfahren der ersten Autos in Lhasa, begleiteten den 14. 
Dalai Lama auf Reisen über Land und erhielten Zutritt zu vielen Klöstern, mit der 
Erlaubnis zu einmaligen dokumentarischen Aufnahmen.

[1700] Smejkal, Alex:
Kult und Alltag in Tibet. Die tibetischen Sammlungen in der Völkerkunde-Abteilung des 
Niedersächsischen Landesmuseums Hannover. Mit 35 kleineren Abb. im Text sowie 99 
teils farb. Abb. mit ausführlicheren Legenden, 4 Kartenskizzen. 164 S. Niedersächsisches 
Landesmuseum, Hannover 1990.
Beschreibung und Dokumentation der wichtigsten der insgesamt 379 Stücke umfassenden 
tibetischen Sammlung des Museums. Teile der Sammlung stammen von den Gebrüdern 
Schlagintweit. Kult- und Alltagsobjekte werden gleichermaßen präsentiert.

[1701] Snelling, John:
Buddhismus. Ein Handbuch für den westlichen Leser. Aus dem Englischen übersetzt, mit 
einer Einleitung und zusätzlichen Anmerkungen versehen von Karl-Heinz Golzio. 462 S. 
Eugen Diederichs, München 1991.
(The Buddhist Handbook. A Complete Guide to Buddhist Teaching and Practice. Century 
Hutchinson, London 1987).— 'Ein unentbehrliches Handbuch für alle, die sich dem 
Buddhismus in der Praxis nähern möchten. Neben einer Einführung in die wichtigsten 
Lehren enthält es eine Übersicht über die buddhistischen Zentren im Westen, ein Who's is 
Who des Buddhismus sowie eine Fülle von inhaltlichen und praxisbezogenen 
Orientierungshilfen' (Umschlagtext). Der Übersetzer ist ein als Religionswissenschaftler 
und Indologe ausgewiesener deutscher Gelehrter.

[1702] Soechting, Dirk:
Tibet — Dach der Welt. Ausstellungskatalog Bergisches Museum Schloß Burg an der 
Wupper, 5. Sept. bis 20. Okt. 1986. 32 farb. und s/w Abb., 96 S.,  1986.

[1703] Söpa, Geshe Lhündub und Hopkins, Jeffrey:
Der Tibetische Buddhismus. Ein Meditationsbuch zur praktischen Übung mit den 
Basistexten "Die drei Hauptaspekte des Pfades" und "Der kostbare Kranz der 
Lehrmeinungen". Zugleich Einführung in die grundlegende buddhistische Theorie. (Gelbe 
Reihe. 13. Tibet.). Aus dem Englischen übersetzt von Burkhardt Quessel. Mit einem 
Vorwort des Dalai Lama. Mit 8 Abb., 224 S. Eugen Diederichs, Düsseldorf/Köln 1977.
(Practice and Theory of Tibetan Buddhism. Rider and Co., London 1976).— 4. Auflage 
1987. Geshe Lhündup Söpa (geboren 1925 in Tsang/Tibet) erhielt den Geshe-Titel nach 
20jährigem Studium im Sera-Kloster bei Lhasa. Heute ist er Dozent für 'Tibetan Buddhist 
Studies' an der Universität von Wisconsin.— Hier werden zwei tibetische Basistexte 
übersetzt, kommentiert und zu einem 'Handbuch des Tibetischen Buddhismus' 
zusammengefaßt. Der erste Text, vom 4. Panchen Lama (1782-1853) verfaßt, beschreibt in 
allen Einzelheiten, wie man eine Meditationssitzung vorbereitet und durchführt. Der zweite 
Text 'Der kostbare Kranz der Lehrmeinungen', verfaßt von Dkon-mchog-'jigs-med-dban-
po Jam-dbyans-bzad-pa II. (1728-1791), bietet Einblick in die zugrundeliegende Theorie 
und gibt einen Überblick über die Lehren sämtlicher Schulen des Buddhismus.

[1704] Sogyal Rinpoche:
Glück und Leiden in Erleuchtung umwandeln. Kommentar von Sogyal Rinpoche zum Text 
von Jigme Tenpe Nyima. Transkript einer Belehrung im Kamalashila Institut Mai 1987. 
(Transkript: M. Kneisl, H. Nowotny, B. Zell). 100 S. RIGPA, Berlin 1988.
Vierte, rev. Auflage 1990. "Diese 'Belehrung' trägt den Titel "Wie man Glück und Leiden 
in Erleuchtung umwandelt" und ist die Arbeit des bedeutenden Dzogchen-Meisters Jigme 
Tenpe Nyima, des dritten Dodrupchen Rinpoche. Der derzeitige Dalai Lama ist ein großer 
Freund seiner Werke, die er immer wieder zitiert. Jigme Tenpe Nyima war nicht nur ein 
verwirklichter Dzogchen-Meister, sondern auch ein großer Gelehrter mit der Gabe, die 
Einheit der verschiedenen Systeme im tibetischen Buddhismus zu sehen und sie 
zusammenzubringen.  S. H. der Dalai Lama spricht mit hoher Achtung von diesem Meister, 
der ein Meister meines Meisters, Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö, war" schreibt Sogyal 
Rinpoche einleitend.

[1705] Sogyal Rinpoche:
Das Überleben des Bewußtseins. Eine tibetisch-buddhistische Perspektive. 12 S. RIGPA, 
Berlin 1990.

[1706] Sogyal Rinpoche:
Den Lama anufen. 5 S. RIGPA, Berlin 1990.

[1707] Sogyal Rinpoche:
Dzogchen & Padmasambhava. Mit 18 s/w Abb., 111 S. RIGPA, Berlin 1990.
(Dzogchen & Padmasambhava. Rigpa Fellowship, Kalifornien 1989).— Ein Buch zur 
Dzogchen-Lehre, mit Bezug zu Texten großer Dzogchen-Meister wie Dilgo Khyentse, 
Nyoshul Khen Rinpoche und Dudjom Rinpoche. Der Autor Sogyal Rinpoche ist ein 
inkarnierter Lama, Gelehrter und Meditationsmeister. Er wurde in Tibet von einem der 
größten buddhistischen Meister dieses Jahrhunderts, von Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö, 
wie ein Sohn aufgezogen, später studierte er u. a. bei S. H. Dudjom Rinpoche, dem er auch 
als Übersetzer und Assistent diente. Er studierte in Cambridge und kann durch die 
Verbindung seiner traditionellen Schulung in Tibet mit der modernen westlichen 
Geisteshaltung besonders eindrucksvoll die Relevanz der buddhistischen Perspektive für 
die heutige Welt vermitteln. Eines seiner wichtigen Arbeitsgebiete umfaßt die Bereiche 
Heilen, Pflege und Begleitung von Sterbenden.

[1708] Sogyal Rinpoche:
Dzogchen. Zürich, 7. Juli 1988. 15 S. RIGPA, Berlin 1990.
Als Erinnerung für die anwesenden Schüler von Sogyal Rinpoche erstellt (unediert, nicht 
vom Rinpoche überprüft). Der Text erschien zuvor als Transkript (13 S.) in einer besseren 
Wiedergabe als in der gedruckten Version, die nach Auskunft von Rigpa viele Fehler 
enthält.

[1709] Sogyal Rinpoche:
Vier grundlegende Texte zur Praxis der Meditation. Aus dem Amerikanischen übersetzt 
von Karin Behrendt, Tom Geist und Hans Hofinger. (Schriften der DBU, Bunte Reihe). 
Herausgegeben von der Deutschen Buddhistischen Union und RIGPA — Verein für 
Tibetischen Buddhismus. 26 S. RIGPA, Berlin 1990.
(Some Essential Advice on the Practice of Meditation, RIGPA, USA 1989).

[1710] Somadeva aus Kashmir:
Bunte Geschichten vom Himalaja. Novellen, Schwänke und Märchen von Somadewa aus 
Kaschmir. Deutsch von Johannes Hertel. 21 u. 186 S. F. Bruckmann, München 1903.
Zwei kashmirische Dichter, Ksemendra und Somadeva, haben um die Mitte des 11. 
Jahrhunderts unabhängig voneinander gekürzte Fassungen des riesigen Erzählwerkes des 
Gunadhya (1. oder 2. Jh.) ausgearbeitet. Somadeva nannte seine Fassung Kathasaritsagara: 
"Der Ozean, in den sich die Ströme der Erzählungen ergießen". Hertel bringt hier einige 
der schönsten Erzählungen Somadevas in freier deutscher Prosa-Übertragung. Aus seinem 
Vorwort: "Wir leben uns bei seiner Lektüre in das indische Volksleben ein, sowohl in die 
Welt, die den Inder in Wirklichkeit umgab, wie in die Welt seiner Träume. Somadeva zu 
lesen ist wirklich ein Genuß. Aber davon ganz abgesehen ist dieses Werk eine kostbare 
Fundgrube für alle, welche das indische Volksleben studieren wollen". Vieles spielt im 
Himalaya und am von den heiligen Bergen herabströmenden Ganges.

[1711] Somadeva aus Kashmir:
Somadewas Kathasaritsagara oder Ozean der Märchenströme. Erste vollständige Ausgabe 
in 6 Bänden, herausg. von Albert Wesselski. Band I (mehr nicht erschienen). 380 S. 
Morawe & Scheffelt, Berlin 1914/15.
Reprint G. Olms, Hildesheim 1977.

[1712] Somadeva aus Kashmir:
Siehe auch Hermann Brockhaus, Leipzig/Paris 1839; Leipzig 1843; Leipzig 1862/66.

[1713] Somerville-Large, Peter:
Zum Dach der Welt. Auf dem Rücken der Yaks durch Nepal und Tibet. Aus dem 
Englischen übersetzt von Thomas Stegers. 16 S. s/w Abb., 272 S. Econ, 
Düsseldorf/Wien/N.Y. 1988.
(To the Navel of the World. Yaks and unheroic travels in Nepal and Tibet. Hamish 
Hamilton, London 1987).— Auch als Bastei-Lübbe TB 60257 (1989) erschienen. Der 
journalistisch geschriebene Reisebericht — man wird vom Autor über das Jahr oder die 
Jahre seiner Reisen im Unklaren gelassen — umfaßt zwei annähernd umfanggleiche Teile: 
Schilderung eines Trekkings "Auf dem Rücken der Yaks" in Nepal (Zopkiop, Thami, 
Basislager), sowie Beschreibung einer "Tour durch Tibet" (Kathmandu, Lhasa, Kailash und 
Manasarovar, Simikot), jedoch hauptsächlich mit Automobilen. Insofern ist der deutsche 
Buchtitel irreführend. Die spannende Vermittlung der jeweiligen Reiseerlebnisse macht den 
Leser vertraut mit den organisatorischen und praktischen Schwierigkeiten solcher 
Unternehmungen, besonders in Tibet, wo der Autor mit gefälschtem Visum unterwegs 
war. Auch gefällt die Belesenheit des Autors mit der Tibetliteratur, doch wünschte man 
sich hierzu eine Bibliographie (Renate Wagner).

[1714] Sommer, Helga:
Die Säugetiere der Landschaft Tibet. Ein Beitrag zur Tiergeographie Tibets. (Mitteilungen 
der Geographischen Gesellschaft für Thüringen zu Jena. 40, 3., pp. 49-67). 19 S. Gustav 
Fischer, Jena 1933.
Die aus einer Dissertation am Geographischen Institut der Universität Jena 
hervorgegangene Arbeit unterscheidet anhand einer gut dokumentierten 
Literaturauswertung eine osttibetische von einer westtibetischen Fauna, die beide durch die 
Abgeschlossenheit des Lebensraumes, die große Höhenlage und die tertiäre Hebung 
gekennzeichnet sind. Es existieren — und werden im einzelnen beschrieben — Huftiere 
wie u. a. Gazellen, Antilopen, Wildesel, Wildpferd und Yak, Nagetiere wie u. a. Pfeifhasen, 
Murmeltiere und Springmäuse sowie Raubtiere wie etwa Schneeleopard, Steppenkatze, 
Luchs, Bär und Wolf. Die Tierwelt wird entsprechend ihrem Vorkommen in der offenen 
oder geschlossenen Landschaft näher beschrieben. Ich kenne keine andere Arbeit, die 
vergleichsweise exakt für ganz Tibet eine solche zoologische Bestandsaufnahme bietet, 
wobei zu fragen ist, wieviele der beschriebenen Säugetierarten in den letzten 50 Jahren der 
Ausrottung anheimgefallen sind. Die Dissertation selbst bietet noch umfangreichere 
Tabellen und Tierlisten als die hier genannte Veröfffentlichung.

[1715] Song Rinpoche, Kyabje:
Kyabje Song Rinpoche. Eine Biographie. Übersetzung eines anonymen tibetischen Textes 
von Zasep Tulku und Martin Wilson. Aus dem Englischen übersetzt von Christof Spitz. 1 
Portrait. Herausgegeben von Chang Chub Chöling. 21 S. Tibetisches Zentrum, Hamburg 
1981.
(Kyabje Song Rinpoche: A Biography. Tharpa Chöling 1981).— Kurze Darstellung des 
inspirierenden Lebens eines der höchsten, inzwischen verstorbenen, Lehrer der Gelugpa-
Tradition, der 1905 in Osttibet geboren wurde, mit 11 Jahren nach Ganden kam und 1937 
Abt von Shartse wurde. Später vervollständigte er in verschiedenen Klöstern Tibets seine 
tantrische Schulung. 1959 Flucht nach Indien, 1967 Rektor des Institute for Higher 
Tibetan Studies in Varanasi.

[1716] Sopa, Lama Thubten:
Praxis — Weisheit und die Praxis des guten Herzens. (Reihe Vorträge. 17.). 13 S. 
Aryatara Institut, Arnstorf 1986.
Lama Thubten Sopa Rinpoche erläutert in einem Vortrag im September 1981 mit großer 
Eindringlichkeit, wie die Praxis des guten Herzens im Zentrum unseres Denkens stehen 
sollte.

[1717] Sopa, Lama Thubten und Kratzer, Dieter:
Bodhicitta. 12 S. Aryatara Institut, Arnstorf 1983.
Lama Thubten Sopa Rinpoche wurde 1946 in Nepal geboren. Als anerkannte 
Reinkarnation eines hohen Lamas ging er im Alter von sieben Jahren nach Tibet in das 
Kloster Dromo, wo er eine intensive Ausbildung erhielt. Nach seiner Flucht wurde er Lama 
Thubten Yeshe zugeführt, unter dessen Leitung er seine Studien fortsetzte. Der deutsche 
Mönch Dieter Kratzer faßt in diesem Text einen Vortrag von Lama Sopa Rinpoche, dem 
geistigen Leiter des Aryatara-Institutes, zum Thema "Motivation im Mahayana-
Buddhismus" zusammen.

[1718] Sperlein, T:
Siehe Chang Shên An, Berlin 1912.

[1719] Sprengel, M(atthias) Ch(ristian) und Forster, G(eorg):
Neueste Nachrichten von Tibet und Butan, nebst Bemerkungen über die vegetabilischen 
und mineralischen Produkte dieser Länder. (Neue Beiträge zur Völker- und Länderkunde. 
Dritter Theil, II., pp. 59-142). 1 Karte (von Tibet), 84 S. Paul Gotthelf Kummer, Leipzig 
1790.
Die beiden Autoren, zugleich Herausgeber dieser Reihe, fassen in diesem langen Beitrag 
die Berichte (siehe Einzeltitel unter dem jeweiligen Namen) von Hastings (keine deutsche 
anderweitige Übersetzung), R. Saunders und S. Turner zu einem in sich gechlossenen 
Bericht über Tibet zusammen. Für ihre Tibetkarte verwenden sie d'Anvilles chinesischen 
Atlas, Giorgis 'Alphabetum Tibetanum', die Generalkarte Ostindiens von la Rochette und 
Rennels 'Memoir'.

[1720] Spunda, Franz:
Der gelbe und der weisse Papst. Ein magischer Roman. (Romane und Bücher der Magie. 
4.). 306 S. Rikola, Wien/Leipzig/München 1923.
Der gelbe Papst 'Dalai Lama' und der weiße Papst 'Präsident der USA' sind die Mächte, um 
die der Roman seine magischen Fäden zieht. Wahrhaft ein magisches, den Realitäten und 
Fakten entrücktes Geschehen, das zwar stellenweise in Tibet in versunkenen und 
verwunschenen und wiederauferstandenen Klöstern spielt, ansonsten aber mit Tibet selbst 
nichts zu tun hat.

[1721] Ssanang-Ssetsen Chungtaidschi:
Siehe Isaac Jacob Schmidt, St. Petersburg/Leipzig 1829.

[1722] Stäudlin, Carl Fridrich:
Fortgesetzte Untersuchungen über die Lamaische Religion. Ueber die Lamaische Religion 
in Tibet. (Magazin für Religions-, Moral- und Kirchengeschichte. 1., pp. 312-432). 120 S. 
Gebr. Hahn, Hannover 1801.
Zusammenfassung der Berichte von Turner, Pallas, Regis, Bogle, Georgi.

[1723] Stäudlin, Carl Fridrich:
Ueber die Verwandtschaft der Lamaischen Religion mit der christlichen. (Archiv für Alte 
und Neuere Kirchengeschichte. 2., pp. 1-39.). 39 S., Leipzig 1814.
Gute Aufarbeitung der bis dato bekannten Tatsachen. Eingehen auf die Nestorianer und 
hierdurch mögliche Beeinflussung des Lamaismus.

[1724] Stcherbatsky, Th:
Erkenntnistheorie und Logik nach der Lehre der späteren Buddhisten. Aus dem Russischen 
übersetzt von Otto Strauss. 296 S. Oskar Schloss, München-Neubiberg 1924.
(Teorija poznanija i logika po uceniju pozdnejsich buddhistov. 2 Bände. St. Petersburg, 
1903/09).

[1725] Steckel, Konrad:
Siehe Odorico de Pordenone, Berlin 1968.

[1726] Steffan, Roland:
Tibetische Kunstschätze im Exil. Ausgewählte Kultgegenstände aus der Sammlung S. H. 
des Dalai Lama. (Ausstellungskatalog der Sammlung für Völkerkunde, St. Gallen/Schweiz, 
1989). Katalogbeschreibung Roland Steffan. 60 farbige Abb., 105 S. Sammlung für 
Völkerkunde, St. Gallen/Schweiz 1989.

[1727] Steiger, Jürgen:
Energie und wirtschaftliche Entwicklung in Entwicklungsländern. Das Beispiel Nepal. 
(Beiträge zur Südasienforschung. 90.). 329 S. Franz Steiner, Wiesbaden 1984.
Im Kern steht das Problem der Brennholznutzung in Nepal, sowie die Entwicklung von 
Lösungsansätzen zur Einsparung und Substitution von Brennholz. Die Arbeit basiert auf 
einer Feldforschung von 1976 und zeichnet eher düstere Zukunftsaussichten mit einer 
schon in naher Zukunft zu erwartenden völligen Entholzung Nepals, erheblichen 
Auswirkungen auf das Wirtschaftsgefüge und die Ökologie von Nepal, wobei als Ausweg 
lediglich der vermehrte Einsatz von Elektrizität als Energieträger möglich erscheint.

[1728] Stein, Marc Aurel (1862-1943):
Siehe M. Winternitz, Braunschweig 1902; Karl Rolf Seufert, Würzburg 1975. Für eine 
hervorragende Biographie (nur in Englisch) Jeanette Mirsky: Sir Aurel Stein. 
Archaeological Explorer. Chicago/London 1977.

[1729] Stein, Rolf Alfred:
Die Kultur Tibets. Aus dem Französischen übersetzt von Helga Uebach. Mit Zeichnungen 
von Tensing Lobsang, Fotografien von Rolf A. Stein. 320 S. Edition Weber (im Druck), 
Amsterdam 1991.
(La Civilisation Tibétaine. Erstausgabe Dunod, Paris 1962. Übersetzung nach édition 
définitive, L'Asiatèque, Paris 1987).— Ein umfassender Überblick über die tibetische 
Kultur anhand der Primärquellen und neuerer westlicher Forschungsergebnisse. In fünf 
Kapiteln wird die Geographie des tibetischen Kulturraumes und seine Bevölkerung 
vorgestellt und ein historischer Überblick von den legendenhaften Anfängen des tibetischen 
Staates bis heute gegeben. Es folgt eine detaillierte Darstellung der Grundzüge der 
tibetischen Gesellschaft, der tibetischen Form des Buddhismus, der Bon-Religion sowie der 
volkstümlichen Glaubensvorstellungen und schließlich eine Abhandlung über die Sprache, 
Literatur und Kunst. Der Autor, einer der brillantesten zeitgenössischen Tibetologen und 
Sinologen, darüber hinaus auch mit der indischen Kultur bestens vertraut, beschränkt sich 
in diesem schon klassischen Werk nicht nur auf eine deskriptive Darstellung der tibetischen 
Kultur, sondern sucht stets die ihren Erscheinungen und Ausdrucksformen 
zugrundeliegenden Gedankenstrukturen aufzudecken (Helga Uebach).

[1730] Steinkellner, Ernst:
Dharmakirti's Hetubinduh. Teil I: Tibetischer Text und rekonstruierter Sanskrit-Text. Teil 
II: Übersetzung und Anmerkungen. (Veröffentl. der Kommission für Sprachen und 
Kulturen Süd- und Ostasiens. 5.). (Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der 
Wissenschaften. Philosoph.-Hist. Klasse. 252., 1. und 2. Abhandlung). 115 u. 220 S. 
Hermann Böhlaus Nachf., Graz/Wien/Köln 1967.
Dharmakirti, ein berühmter Philosoph des 5. Jh. n. Ch., erarbeitete etwa zeitgleich mit dem 
Philosophen Dignaga erkenntnistheoretische Probleme. Die Übersetzung bewegt sich im 
Rahmen der von Dharmakirti vorgegebenen Begriffswelt und enthält sich strikt jeder 
metasprachlichen Deutung. Dharmakirtis's Hetubinduh ("der Tropfen des Grundes"), sein 
genuinstes Werk (Teil I, S. 27), gehört dabei zu den besonders schwierigen Texten der 
indischen Philosophie (Logik) und zu denjenigen Schriften, deren Original-Sanskrit-Text 
verloren gegangen ist. Es ist nur aus der tibetischen Übersetzung bekannt, wie sie sich im 
Bstan-'agyur, Abteilung Tshad-ma (=skr. pramana), z.B. Derge (Sde-dge)-Ausgabe, Bd. ee 
= 95, Blatt 238a-244a, findet.

[1731] Steinkellner, Ernst:
Dharmakirti's Pramanaviniscayah. Zweites Kapitel: Svarthanumanam. Teil I: Tibetischer 
Text und Sanskrittexte. Teil II: Übersetzung und Anmerkungen. (Veröffentl. der 
Kommission für Sprachen und Kulturen Südasiens. 12 und 15.). (Sitzungsberichte, 
Philosoph.-histor. Klasse, Österreichische Akademie der Wissenschaften. 287, 4. 
Abhandlung; 358. Band). 119 und 163 S. Österreich. Akademie d. Wissensch., Wien 1973-
79.
Dieses nur in der tibetischen Übersetzung erhaltene zweite Kapitel des Pramanaviniscayah 
wird mit einer Übersetzung erschlossen (für die Übersetzung des ersten Kapitels siehe 
Tilmann Vetter, 1966). Der indische Autor Dharmakirti hat erkenntnistheoretische 
Probleme bis in tiefste Tiefen durchdacht.— Steinkellner gibt zusätzlich zur Übersetzung 
philologische, erklärende und historische Anmerkungen. Die Übersetzung behält in etwa 
Dharmakirtis Stil bei, der mit seiner streng geordneten Inhaltsfülle ein meisterliches 
Zeugnis des klassischen wissenschaftlichen Stils des alten Indiens darstellt. Auf die 
bedeutenden tibetischen Interpreten und Kommentatoren wird verwiesen.

[1732] Steinkellner, Ernst:
Dharmottaras Paralokasiddhi. Nachweis der Wiedergeburt, zugleich eine Widerlegung 
materialistischer Thesen zur Natur der Geistigkeit. Der tibetische Text kritisch 
herausgegeben und übersetzt. (Wiener Studien zur Tibetologie und Buddhismuskunde. 
15.). 59 S. ABX, Wien 1986.
Aus der Einleitung von E. Steinkellner: "Die Paralokasiddhi des Dharmottara (ca. 750-810 
n. Ch.) trägt in Form einer  Widerlegung materialistischer Thesen einen Beweis für die 
buddhistische Lehre von der über Geburt und Tod hinausreichenden Existenz der 
Geistigkeit, des Erkennens vor." Dieser Text wurde — nach Angaben des Tanjur-
Kolophons — in Srinagar (Kashmir) von dem kashmirischen Pandit Bhavyaraja und dem 
tibetischen Lotsava Pa tshab Ni ma grags übersetzt.

[1733] Steinkellner, Ernst:
Nachweis der Wiedergeburt. Prajnasenas 'Jig rten pha rol sgrub pa. Ein früher tibetischer 
Traktat aus Dunhuang. Mit seinen Glossen diplomatisch herausgegeben, übersetzt und mit 
Anmerkungen versehen. Zwei Teile. (Beiträge zur Kultur- und Geistesgeschichte Asiens. 
1.). (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch- historische Klasse, 
Denkschriften 197. Band). Teil I: Texte. Mit 7 losen Faksimile-Tafeln. 45 S. Teil II: 
Übersetzung. 53 S. Akademie der Wissenschaften, Wien 1988.
Prajnasena war, wie Steinkellner nachweist, zwar inhaltlich und methodisch ganz der Welt 
der gelehrten Abhandlungen des späten indischen Buddhismus verpflichtet, doch ist er hier 
nicht als Übersetzer tätig, sondern er schreibt diesmal als Tibeter einen eigenständigen 
tibetischen Text, der als Beispiel der ältesten alttibetischen buddhistischen Literatur sich 
mit der Wiedergeburtslehre und ihrer Begründung auseinandersetzt. Er ist in die Zeit 
zwischen dem 9. und Anfang des 11. Jahrhunderts zu datieren.

[1734] Steinkellner, Ernst:
Siehe auch Santideva, Düsseldorf 1981.

[1735] Steinkellner, Ernst und Krasser, Helmut:
Dharmottaras Exkurs zur Definition gültiger Erkenntnis im Pramanaviniscaya. (Materialien 
zur Definition gültiger Erkenntnis in der Tradition Dharmakirtis. 1.). Tibetischer Text, 
Sanskritmaterialien und Übersetzung. (Beiträge zur Kultur und und Geistesgeschichte 
Asiens. 2.).(Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-historische 
Klasse, Sitzungsberichte 528.). 104 S. Österr. Akad. der Wissenschaften, Wien 1989.
Der heute verlorengegangene Sanskrit-Text wurde in der 2. Hälfte des 11. Jh. ins 
Tibetische übersetzt. Anhand von vier verschiedenen Textversionen werden der tibetische 
Text, soweit möglich und bekannt die erhaltenen Sanskrit-Fragmente und die deutsche 
Übersetzung vorgelegt.

[1736] Steinmetz, Heinz:
Vier im Himalaya. Erlebnisbericht der deutschen Nepal-Expedition 1955. Mit 57 Abb., 3 
Karten. 209 S. Ch. Belser, Stuttgart 1957.
Neben den bergsteigerischen Erlebnissen interessant wegen der Wanderungen in der 
Gegend von Manang und Mustang (1955).

[1737] Steinmetz, Heinz:
Land der Tausend Gipfel. Expedition zu den Menschen und Bergen Nepals. Mit 8 farb. 
und 48 s/w Abb., 1 gefalt. Karte. 234 S. VEB F. A. Brockhaus, Leipzig 1959.
Geschildert wird die Gegend um den Annapurna, mit Humor und viel Lokalkolorit, auch 
der tibetischen Grenzregion. Ein